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Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Moosinning 4:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Thomas Bachmaier, 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic (60. Michael Gartner), 6. Pedro Flores, 7. Toibas Lamm (46. Daniel Wiskitenski), 8. Sanuel Kronthaler (82. Sebastian Gruber), 9. Leonardo Tunjic (60. Jannik Obermaier),  10. Marc Winkelmann (65. Wiam Takruri),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:0 Leart Bilalli (14.)
2:0 Leonardo Tunjic (36.)
3:1 Leart Bilalli (76.)
4:1 Wiam Takruri (77.)

Gelbe Karten:
Alexander Weiher

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
330

Spielbericht:
Scheinbar scheint die SpVgg Altenerding nun endgültig in der Bezirksliga angekommen zu sein, denn die Locke-Elf setzte sich im Derby gegen den FC Moosinning deutlich mit 4:1 durch und setzte ein dickes Ausrufezeichen.

„Ich denke, dass der Sieg verdient war, wenngleich wir in der zweiten Hälfte etwa 10 Minuten auch das nötige Glück hatten, nicht den Ausgleich zu kassieren, aber dann hatten wir auch genügend Chancen, um den Erfolg zu festigen“, freute sich der Altenerdinger Coach Pedro Locke nach Spielende.

Die 350 Zuschauer, darunter auch der Erdinger Oberbürgermeister Gotz mussten ihr Kommen nicht bereuen, denn vor allem im zweiten Durchgang entwickelte sich ein sehenswerter offener Schlagabtausch, der für großes Spektakel sorgte.

Der Auftakt war noch verhalten, denn beide Teams tasteten sich zunächst tasteten sich beide Kontrahenten ab, so dass der Führungstreffer der Veilchen in der 14. Minute eher überraschend kam.

Als der Moosinniger Keeper Aaron Siegl einen Schuss von Marc Winkelmann nicht festhalten konnte, landete der Abpraller bei Leonardo Tunjic, der auf den freistehenden Leart Bilalli ablegte, so dass dieser dann wenig Mühe hatte, die Kugel im Moosinninger Tor unterzubringen.

Anschließend entwickelte sich ein Abnützungskampf, der wenig Chancen brachte, so dass es nicht überraschend war, dass der erste vielversprechende Abschluss der Gäste aus einem Standard entsprang, doch der Altenerdinger Keeper Lukas Loher war zur Stelle und konnte nach einer Freistoßflanke von Ante Basic die Kopfballverlängerung von Maximilian Lechner gerade noch entschärfen.

Neun Minuten vor der Pause hätten aber die Veilchen nachlegen müssen. Nach einem Pass von Thomas Bachmaier hatte Bilalli seinen Gegenspieler Liam Fitzpatrick auf dem rechten Flügel abgeschüttelt, hatte nur noch Torhüter Siegl vor sich, doch leider ging sein Schuss aus wenigen Meter am kurzen Pfosten vorbei (36.).

Aber nur eine Minute später brandete dann im Altenerdinger Rund wieder Torjubel auf. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Luca Winkelmann die Kugel auf Bilalli ab. Der Angreifer hatte noch genügend Zeit, um auf den im Zentrum freistehenden Tunjic zu passen, der dann zum vielumjubelten 2:0 vollendete.

Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel hätte es dann um ein Haar schon wieder im FCM-Kasten geklingelt, doch ein herrlicher Freistoß von Nihad Mujkic landete nur am Querbalken.

Auf der Gegenseite stand der SpVgg dann aber auch das Alu zur Seite, denn nach einer Freistoßflanke von Basic köpfte Lechner an die Latte und als die Gäste dann die Kugel im Nachsetzen über die Linie brachten, hatten die Gastgeber Glück, dass sich der vermeintliche Torschütze im Abseits befand.

Zu Beginn der zweiten Durchgangs setzte Altenerding mit einem ersten Schuss von Bialli, den Siegl abwehren konnte, das erste Ausrufezeichen (52.)

Im Gegenzug war dann Loher erstmals gefordert, doch er war auf der Hut und konnte einen 23 Meter-Fernschuss von Basic im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Doch in der 57. Minute kam die Ball-Elf dann doch zum Anschlusstreffer. Nach einer schönen Kombination steckte Basic mustergültig auf David Kamm durch, der dann alleinstehend vor Loher von Alexander Weiher nur noch unfair gestoppt werden konnte, so dass der Referee zu Recht auf Elfmeter entschied.

Lechner blieb vom Punkt eiskalt, schickte Loher in die falsche Ecke und verkürzte auf 1:2.

Fünf Minuten später hätten die Platzherren den alten Abstand wieder herstellen müssen. Nach einem Pass auf die rechte Seite ließ Bilalli seinen Gegenspieler Jan-Lukas Hering schlecht aussehen, spielte dann flach nach innen und fand den wenige Meter vor dem Tor freistehenden Winkelmann, der jedoch das Leder nicht richtig traf, so dass Siegl wenig Mühe hatte, die Kugel aufzunehmen.

Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Gastgeber. Als der kurz zuvor eingewechselte Wiam Takruri auf den im Strafraum stehenden Jannik Obermaier ablegte, legte der Youngster wieder auf den nachrückenden Takruri ab, doch dessen Schuss aus 18 Metern strich um Zentimeter am langen Eck vorbei.

Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der nahezu im Minutentakt Großchancen auf beiden Seiten brachte.

Zwanzig Minuten vor dem Ende konnten sich die Platzherren bei ihrem Keeper Loher bedanken, dass der FCM nicht zum Gleichstand kommen. Innerhalb einer Minuten erreichten zwei wunderbar getimte Flanke von Florian Jakob den jeweils am langen Pfosten freistehenden Lechner, doch zweimal war Loher zur Stelle und konnte mit schier unglaublichen Paraden den Ausgleich verhindern.

Bei der aus der zweiten Großchance resultierenden Ecke wäre Loher geschlagen gewesen, doch Pedro Flores stand nach dem Kopfball von Fitzpatrick goldrichtig und konnte auf der Linie klären.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter hätten dann die Gastgeber nachlegen müssen. Nach einem Pass von Michael Gartner kam Obermaier gerade noch vor dem aus seinem Tor kommenden Siegl an den Ball, schoss aber den Keeper an. Als der Abpraller dann bei Wiam Takruri landete, hoffte der SVA-Anhang auf den nächsten Treffer, doch sein Schuss aus ca. 22 Metern aus halbrechter Position ging knapp am verwaisten Tor vorbei.

Aber der Ärger auf Seiten der SpVgg hielt nicht lange an, denn in der 76. Minute konnte man dann doch wieder den alten Abstand herstellen. Diesmal schickte Takruri seinen Mitspieler Obermaier auf der linken Seite auf die Reise. Der pfeilschnelle Angreifer war nicht mehr zu halten und als er dann allein in den Strafraum lief, legte er mustergültig nach innen ab, so dass es für Bilalli ein Leichtes war, das Zuspiel im leeren Moosinninger Tor unterzubringen.

Und schon der nächste Angriff sollte dann die endgültige Entscheidung bringen. Als Obermaier im Zentrum stehend das Leder erhielt, konnte er sich im Zweikampf gegen drei FCM-Abwehrspieler behaupten und legte dann auf den links freistehenden Bilalli ab. Der Torjäger sah dann den an der Strafraumgrenze stehenden Takruri, der Siegl mit einem Flachschuss ins linke Eck erneut das Nachsehen gab.

Nun war die Gegenwehr des FCM gebrochen und die Veilchen taten nur noch das Notwendigste, so dass die Partie in den letzten Minuten vor sich hinplätscherte.  Auch der umsichtig leitende Referee hatte ein Einsehen und gewährte der Partie, die bei hochsommerlichen Temperaturen durchgeführt wurde, keine Nachspielzeit, so dass der Jubel auf Altenerdinger Seite nach 90 Minuten sehr groß war.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – SG Reichenkirchen 4:0

0

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Hussein Bahlak, 3. Pavlos Chantavaridis (64. Florian Donig), 4. Ajdin Nienhaus, 5. Julian Topf, 6. Johannes Irl, 7. Domenik Gruber (76. Youssef Takrouri), 8. Jeremy Bauer (64. Felix Wöginger), 9. Haris Faisal (80. Pavlos Chantavaridis), 10. Florian Donig (46. Dominik Frisch), 11. Felix Wöginger (46. Amar Husic)

Torschützen:
1:0 Dominik Gruber (41.)
2:0 Jeremy Bauer (56.)
3:0 Eigentor Adrian Schmidt (61.)
4:0 Amar Husic (88.)

Gelbe Karten:
Amar Husic
Yusuf Duman

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Ein Saisonauftakt nach Maß glückte der zweiten Mannschaft der SpVgg Altenerding, denn am 1. Spieltag fegten die Veilchen im Heimspiel die SG Reichenkirchen selbst in dieser Höhe verdient mit 4:0 vom Platz.

Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und bereits nach sechs Minuten hoffte der SVA-Anhang auf die Führung. Nachdem sich Jeremy Bauer auf der linken Seite gekonnte durchgesetzt hatte, zog er allein auf das Tor der Gäste zu. Allerdings zögerte er mit seinem Abschluss einen Tick zu lange, so dass der Reichenkirchner Torhüter Justin Tauber noch rechtzeitig zur Stelle war und den Schuss noch abwehren konnte.

Nur eine Minute später war der Torhüter schon wieder gefordert, doch er bestand auch diese Prüfung und konnten einen Schuss von Florian Donig im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Aber nach dieser verheißungsvollen Anfangsphase verloren die Gastgeber etwas den Faden und in der Folgezeit konnten sich die Gäste etwas aus der Umklammerung lösen und wären dann nach 18 Minuten fast in Front gegangen. Nach einer Flanke von Manuel Spanier kam Patrick Helmer im Strafraum der SpVgg völlig frei zum Kopfball, doch er setzte das Spielgerät knapp über den Kasten.

Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte blieb dann auf beiden Seiten vieles Stückwerk, so dass klare Einschussmöglichkeiten in dieser Phase nicht mehr vorhanden waren und sich schon fast ein torloser Halbzeitstand abzeichnete.

Aber vier Minuten vor dem Pausenpfiff gingen die Platzherren dann doch in Front, profitierten dabei aber von einem Fehler von Schlussmann Tauber. Als der Keeper nach einer Ecke das Leder nicht unter Kontrolle brachte, hatten die Veilchen zunächst Pech, denn Faisal Haris visierte nur den Pfosten an.

Allerdings brachten seine Vorderleute das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als die Kugel dann beim an der Strafraumgrenze lauernden Dominik Gruber landete, nahm der Mittelfeldspieler genau Maß und ließ Tauber mit einem Flachschuss ins linke Eck keine Abwehrmöglichkeit.

Aber kurz vor der Pause hätten die Gäste um ein Haar zurückgeschlagen, doch Keeper Maximilian Voichtleitner war zur Stelle und konnten einen tückischen 17 Meter-Flachschuss von Spanier gerade noch aus dem Eck holen, so dass die Gastgeber mit einer knappen Führung in die Pause gingen.

Wie schon im ersten Durchgang hatte Bauer auch nach Wiederbeginn die erste Möglichkeit und analog wie zu Beginn der Partie lief der Altenerdinger von der linken Seite frei auf das Tor zu, doch anstatt nach innen zu spielen, versuchte er sich selbst mit dem Abschluss, doch erneut war Tauber zur Stelle und konnte per Fußabwehr retten.

Aber nur nach 56. Minute folgte dann doch der zweite Treffer. Diesmal wurde Bauer auf der anderen Seite von Ajdin Nienhaus in Szene gesetzt und als im Strafraum dann zum Abschluss kam, hatte Tauber nicht den Hauch einer Chance und konnte den im langen Eck einschlagenden Ball nicht mehr abwehren.

Drei Minuten später bot sich dann der SGR nochmals eine gute Chance ins Spiel zurückzukommen, doch der im Zentrum stehende Maximilian Wenhart verfehlte eine scharfe Freistoß-Flanke von Andreas Pfanzelt um Zentimeter, so dass die Veilchen die Situation unbeschadet überstanden.

Im Gegenzug trafen die Gäste dann in die Maschen, doch auf der falschen Seite, denn nach einer scharfen Hereingabe von der linken Seite durch Frisch missglückte der Abwehrversuch von Adrian Schmidt gründlich, denn bugsierte das Spielgerät ins eigene Netz und sorgte somit für die Vorentscheidung zu Gunsten der SpVgg.

Fünf Minuten später drohte Reichenkirchen der nächste Gegentreffer, doch diesmal hatte man Glück, dass ein 25 Meter-Flachschuss von Donig knapp rechts am Tor vorbeiging.

Acht Minuten später zielte Donig nach einer Ecke schon genauer, doch er hatte sein Visier noch nicht exakt genug eingestellt, denn sein Schuss landete am Querbalken und als der Abpraller dann beim aufgerückten Nienhaus landete, hatte man den nächsten Torschrei auf den Lippen, doch ein kurz vor der Linie stehender Abwehrspieler rettete in höchster Not.

13 Minuten vor dem Ende gab dann Reichenkirchner wieder ein Lebenszeichen auf der anderen Seite, doch diesmal hatten die Gastgeber Glück, dass ein schöner Schuss von Georg Fink um wenige Zentimeter das Altenerdinger Tor verfehlte.

Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe und als Tarik Husic nach schöner Vorlage von Felix Wöginger zum Abschluss kam, war es Tauber zu verdanken, dass der Rückstand seiner Farben nicht weiter anwuchs.

Nur eine Minute später zeigte der Reichenkirchner Schlussmann dann erneut seine Klasse, denn mit einer starken Parade konnte er einen sehenswerten Nienhaus-Freistoß glänzend um den Pfosten drehen.

Fünf Minuten vor dem Abpfiff zeigte dann sein Gegenüber Voichtleitner aber auch sein Können, denn er reagierte glänzend und konnte einen gefährlichen 18 Meter-Freistoß von Wenhart hervorragend parieren.

So kamen die Gastgeber zum Schlusspunkt und in der 88. Minute legte man noch einen weiteren Treffer nach. Diesmal konnte sich Florian Donig auf auf dem rechten Flügel behaupten, zog auf die Grundlinie und als er dann auf den freistehenden Husic ablegte, ließ sich der Mittefeldspieler nicht zweimal bitten und markierte mit einem trockenen Schuss den 4:0-Endstand für die SpVgg.

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Herren 1: SC Moosen – SpVgg Altenerding 3:6

0

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Alexander Weiher, 3. Thomas Bachmaier (73. Julian Topf), 4. Daniel Wiskitenski, 5. Tobias Lamm, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner (46. Domenik Gruber), 8. Edouard Amissi (46. Marc Winkelmann), 9. Leonardo Tunjic (78. Jeremy Bauer), 10. Marc Winkelmann (59. Tobias Lamm),  11. Wiam Takruri (46. Jannik Obermaier)

Torschützen:
3:1 Sebastian Gruber (61. / Foulelfmeter / Alexander Weiher)
3:2 Jannik Obermaier (63.)
3:3 Jannik Obermaier (67.)
3:4 Jannik Obermaier (76.)
3:5 Jannik Obermaier (87.)
3:6 Marc Winkelmann (89.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
230

Spielbericht:
Die Zuschauer des Pokalspieles zwischen dem SC Moosen und der SpVgg Altenerding wurden für ihr Kommen wahrlich nicht enttäuscht, denn die Partie bot alles, was einen Pokalfight ausmacht. Letztlich war die Freude beim Altenerdinger Anhang größer, denn die Veilchen setzten sich nach einem scheinbar aussichtslosen 0:3-Pausenrückstand noch mit 6:3 durch und zogen die nächste Runde ein.

Trainer Pedro Locke verzichtet bei der Startaufstellung auf zahlreiche Stammkräfte. Während Leart Bilalli, Nihad Mujkic, Ridwan Bello, Samuel Kronthaler, Mehmet Cay und der rotsperrte Torhüter Lukas Loher nicht im Kader standen, nahm Marc Winkelmann zumindest auf der Bank Platz.

Die Gastgeber wollten die Gunst der Stunde nutzen und nahmen sofort das Zepter in die Hand und schon nach neun Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Als Spielführer Maximilian Bauer nach einem Pass nach vorne auf der linken Seite gegen Tobias Lamm durch setzte, spielte er flach nach innen und fand den freistehenden Thomas Breu, doch Keeper Maximilian Voichtleitner war zur Stelle und kratzte das Leder noch von der Torlinie.

Auch in der Folgezeit blieben die Platzherren tonangebend und nach 15 Minuten sorgten die beiden Protagonisten für die nächste Chance des SCM. Nach einem langen Ball aus der eigenen Abwehr legte Bauer das Leder mit dem Kopf auf Breu ab. Der Angreifer zog sofort aus 23 Metern ab, hatte aber sein Visier etwas zu hoch eingestellt.

Wenig später kamen dann die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor des SCM. Nach einem Pass von Pedro Flores konnte sich Leonardo Tunjic auf der linken Seite behaupten und spielte dann flach nach innen, doch sowohl Wiam Takruri als auch Sebastian Gruber verpassten die Hereingabe knapp.

Aber nach 24 Minuten sollte den Hausherren die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung gelingen. Nach einem Pass von Dominik Slwany ließ Bauer das Leder auf Breu abtropfen. Erneut fackelte er nicht lange, zog aus der zweiten Reihe ab und obwohl Keeper Voichtleitner mit der Hand noch am Ball war, konnte er den Einschlag nicht mehr verhindern.

Nur sechs Minuten später legten die Platzherren dann schon den nächsten Treffer nach. Nach einem Ballverlust der Veilchen kam Stefan Denk an die Kugel und legte dann die Kugel gekonnt auf Maximilian Bauer passte. Als der Torjäger dann etwa 12 Meter vor dem Tor stehend das Zuspiel annahm, hatte er keine große Mühe mehr, den Ball per Flachschuss im Netz unterzubringen.

Nur drei Minuten später drohte der SpVgg dann schon der nächste Gegentreffer. Als man in der Offensivbewegung das Leder verlor, lief man in einen Konter und als Bauer auf die Altenerdinger Kette zulegte, passte er im richtigen Moment auf Kilian Kranich, der aber mit seinem Abschluss an Voichtleitner scheiterte.

Doch fünf Minuten vor der Pause musste der Keeper dann erneut hinter sich greifen. Nach einem Einwurf war man sich in der Altenerdinger Defensive nicht einig, wer an den Ball gehen sollte, so dass sich Breu die Kugel schnappte, noch einige Schritte nach innen lief und dann mit einem unhaltbaren halbhohen 16 Meter-Schuss ins rechte Eck für das 3:0 seiner Farben sorgte.

Im Gefühl des sicheren Sieges nahm man beim SC Moosen in der Pause gleich fünf Wechsel vor und die Auswechslungen der Leistungsträger Maximilian Bauer, Thomas Breu und Stefan Denk, die im ersten Durchgang als Unterschiedsspieler in Erscheinung traten, sollten sich letztlich als zu früh erweisen.

Aber auch Maßnahmen des Altenerdinger Trainers Pedro Locke fruchteten, denn die neuen Spieler Dominik Gruber, Marc Winkelmann und vor allem Youngster Jannik Obermaier, der zum Matchwinner werden sollte, brachten frischen Wind in die Partie.

Nun übernahmen die Veilchen das Kommando und man diktierte nun eindeutig das Geschehen, brachte aber einige Zeit, um zu zählbarem Erfolg zu kommen. Zu Beginn der zweiten Hälfte stemmte sich die Defensive des SCM trotz vielversprechender Möglichkeiten der SpVgg noch erfolgreich, doch nach dem Anschlusstreffer brachen die Dämme.

Als Johann Rampl in der 61. Minute  den am langen Pfosten stehenden Alexander Weiher unfair zu Fall brachte, zeigte der Referee sofort auf den Punkt und Sebastian Gruber ließ Keeper Julian Walter keine Abwehrmöglichkeit.

Nur zwei Minuten später kamen die Gäste dann schon zum Anschlusstreffer. Nach einem Pass von Leonardo Tunjic tauchte Jannik Obermaier, der sein Debüt im Herrenbereich feierte, frei vor dem Tor auf und gegen den Flachschuss des 18jährigen Angreifers konnte er nichts mehr ausrichten.

In der 67. Minute düpierte Obermaier dann gleich mehrere Abwehrspieler der Gastgeber und als er dann aus ähnlicher Position vor dem Moosener Gehäuse auftauchte, ließ er sich nicht zweimal bitten und schloss sicher zum umjubelten Ausgleichstreffer ab.

Nun standen die Platzherren mit dem Rücken zur Wand und der SCM war in der Offensive nicht mehr vorhanden, so dass der Bezirksligist das Momentum nutzte und die Partie dann in der 76. Minute dann endgültig drehten.

Diesmal trugen die Semptstädter einen Angriff über die rechte Seite nach vorne und als Winkelmann dann die Kugel nach innen passte, fand er erneut Obermaier, dem im Zentrum zu viel Platz gewährt wurde, so dass diesmal wenig Mühe hatte, um das Spielgerät aus wenigen Metern zum SCM-Tor unterzubringen.

Nun war die Gegenwehr der Gastgeber endgültig gebrochen, so dass sich die Gäste den Sieg nicht mehr nehmen ließen. Erneut war es Obermaier, der die Gastgeber vor unlösbare Probleme stellte. Diesmal zog er von der linken Seite in den Strafraum und kam dann aus spitzem Winkel zum Abschluss und als Walter beim Flachschuss auch keine sonderlich gute Figur machte, zappelte das Leder zum fünften Male im Netz.

Aber dies sollte noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein, denn in der letzten Spielminute machte die SpVgg noch das halbe Dutzend voll. Nach einem Ballgewinn durchlief der im zweiten Durchgang eingewechselte Julian Topf das Mittelfeld, spielte dann auf die rechte Seite zu Marc Winkelmann, der mit einem unhaltbaren Flachschuss ins lange Eck für den 6:3-Endstand hoffte.

Die letzte Chance hatte aber noch einmal der Gastgeber, denn nach einer Flanke kam am langen Pfosten frei zum Kopfball, setzte aber das Leder über den Kasten, so dass keine Ergebniskosmetik mehr betreiben konnte.

Nach dem Schlusspfiff feierte die Gäste dann einen hart erkämpften Sieg, der diesmal von der Bank sichergestellt wurde, denn fünf der sechs Tore wurden von Ergänzungsspielern erzielt, so dass man nun in der nächsten Runde beim TuS Oberding antreten wird.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Türk Sport Garching III 9:3

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Aufstellung:
1. Nico Brendel,  2. Christian Schulz, 3. Davud Hörl (46. Florian Rank), 4. Florian Aldinger (84. Tarik Mahjoub), 5. Serkan Dögen (46. Maximilian Voichtleitner), 6. Rene Feuker (76. Davud Hörl), 7. Johannes Dangl (64. Enis Memed), 8. Dominik Frisch (76. Felsner Adrian), 9. Tarik Mahjoub (64. Patrick Emberger),  10. Duman Yusuf (23. Davud Hörl / 79. Tom Huber), 11. Adrian Felsner (46. Felix Hoffmann)

Torschützen:
1:0 Adrian Felsner (6.)
2:0 Rene Feuker (7.)
3:0 Yusuf Duman (16.)
4:0 Dominik Frisch (17.)
5:0 Johannes Dangl (28.)
6:0 Adrian Felsner (40.)
7:2 Rene Feuker (63.)
8:2 Adrian Felsner (80.)
9:2 Adrian Felsner (83.)

Gelbe Karten:
Serkan Dögen
Maximilian Voichtleitner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Auch im letzten Vorbereitungsspiel blieb die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding ungeschlagen, denn im Vergleich gegen den C-Klassisten FC Türk Sport Garching III setzte man sich klar und deutlich mit 9:3 durch.

Doch trotz des klaren Sieges war man auf Seiten der Veilchen nur bedingt zufrieden, denn man ließ in der Defensive zu viel zu und abermals kassierte man absolut vermeidbare Tore, so dass man sich einig ist, dass man beim Punktspielauftakt nächste Woche beim SV Eichenried II sicherlich noch eine Schippe drauflegen muss.

In den ersten Minuten war schon zu erkennen, dass die Garchinger vor allem in der Offensive ihre Stärken hatten, denn die Gast kam gleich gefährlich vor das Altenerdinger Tor, doch zwei Abschlüsse waren zu ungenau, so dass die Türken daraus kein Kapital schlagen konnten.

Die Gastgeber zeigten sich hier deutlich effektiver und schon der erste Angriff nach sieben Minuten brachte sofort die Führung für die Hausherren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Johannes Dangl das Leder weiter auf Duman Yusuf, der die Kugel sofort durch die Schnittstelle steckte und den durchstartenden Adrian Felsner fand. Der Außenstürmer lief allein auf das Garchinger Tor zu und ließ Schlussmann Julian Molea mit einem Schuss ins linke Eck keine Chance.

Nur eine Minute später ließen die Semptstädter dann schon den zweiten Treffer folgen. Sofort nach dem Anstoß kam die SpVgg wieder an den Ball und diesmal steckte Dominik Frisch auf den im Strafraum links freistehenden Rene Feuker durch, der frei vor Molea stehend eiskalt blieb und unhaltbar ins lange Eck einschoss.

Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Gäste dann den Anschlusstreffer erzielen müssen. Nach dem die Gastgeber in der eigenen Abwehr den Ball vertändelten, wurde die Kugel von der linken Seite vor das Tor gespielt, wo Tiberiu Demeter aus kurzer Distanz die hundertprozentige Möglichkeit liegen ließ und rechts am Tor vorbeischoss.

Doch das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten und nach 16 Minuten konnten die Gastgeber die Führung weiter ausbauen. Nach einem Angriff durch das Zentrum spielte Dangl das Leder auf die linke Seite, wo der überzeugende Frisch seinen Gegenspieler überlief, dann flach nach innen spielte, wo Duman wenig Mühe hatte, um das Spielgerät aus wenigen Metern über die Linie zu drücken.

Nur eine Minute später trug sich Frisch dann selbst in die Torschützenliste ein. Er profitierte von einem Fehlpass der Garchinger und nahm das Leder etwa 35 Meter vor dem Tor der Gäste auf. Er machte schließlich noch drei Schritte nach vorne und erhöhte mit einem schönen Distanzschuss auf 4:0.

Nach einer Trinkpause verloren die Hausherren dann etwas den Faden und zahlreiche Fehlpässe prägten in dieser Phase das Spiel, so dass weder hüben wie drüben klare Möglichkeiten ausblieben.

Nach 28 Minuten hätte ein Missverständnis in der Altenerdinger Abwehr fast zum ersten Gegentreffer geführt. Nach einem langen Ball waren sich Brendel und Davud Hörl nicht einig, wer klären sollte. So kam ein Garchinger Akteur an das Leder, spielte nach innen, wo Demeter diesmal zwar das Tor traf, aber am Altenerdinger Keeper scheiterte.

Doch schon im Gegenzug sollte es dann doch wieder im Garchinger Kasten klingeln. Diesmal spielte Tarik Mahjoub das Leder durch die Schnittstelle der sehr hoch stehenden Abwehr, so dass Dangl aus großer Entfernung frei auf das Tor zulief. Der Youngster, der ein gelungenes Debüt im Herrenbereich feierte, blieb vor dem Tor eiskalt und überwand Molea zum 5:0.

Neun Minuten vor der Pause bot sich Garching dann eine große Chance, doch auch diese Möglichkeit brachte nicht den ersten Treffer. Als die Türken eine Flanke von der rechten Seite nach innen schlug, kam der hinter Abwehrspieler Serkan Dögen freistehende Liviu Calea an die Kugel, doch Keeper Nico Brendel war zur Stelle und konnte das Leder mit einem Reflex an die Latte lenken und den abprallenden Ball dann sichern.

Während die Gäste bis dahin vergeblich auf ein Erfolgserlebnis warteten, machten die Hausherren nach 40 Minuten das halbe Dutzend voll. Nach einem schönen Pass von Dangl lief Tarik Mahjoub abermals frei auf das Tor der türkischen Kraft zu. Im Strafraum angekommen wollte er gerade abziehen, als ihm sein Mitspieler Felsner mehr oder weniger das Leder vom Fuß nahm, es aber dann zum 6:0 im Tor unterbrachte.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste dann zum ersten Erfolgserlebnis, das einem individuellen Fehler der Altenerdinger Abwehr geschuldet war. Als Hörl am eigenen Strafraum das Leder schon sicher hatte, versäumte er es, das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu schlagen. So kam Calea an den Ball, spielte flach nach innen, wo Demeter nun erfolgreich war und auf 1:6 verkürzte.

Nach der Pause dauerte es nur zwei Minuten, bis der eingewechselte Felix Hoffmann die erste Chance für die SpVgg hatte. Nach einem schönen Pass von Dangl auf die linke Seite, lief der Mittelfeldspieler frei auf das Tor zu, doch der aus halbrechter Position abgefeuerte Schuss konnte von Keeper Molea aus dem kurzen Eck geholt und zur Ecke abgewehrt werden.

In der 52. Minute war man dem 7:1 aber dann deutlich näher. Als Yusuf einen Ball nach vorne spielte, erreichte das Zuspiel den aus der eigenen Hälfte gestarteten Mahjoub, der aber schließlich beim Abschluss etwas zu genau zielte und nur den Pfosten traf.

Jedoch hatte der Garchinger Kapitän Adelin Cinca den Altenerdinger Angreifer im Abseits gesehen und reklamierte beim Unparteiischen vehement, was im zunächst eine Verwarnung einbrachte. Jedoch war der Kapitän nicht zu beruhigen und weiterer Protest sorgte schließlich für die Ampelkarte gegen den Garchinger Akteur.

Aber die Veilchen konnten aus der numerischen Überlegenheit lange Zeit kein Kapital schlagen, dann viele Ungenauigkeiten im Abspiel und Leichtsinnsfehler ließen in dieser Phase keine nennenswerten Abschlüsse zu.

So lagen die nächsten beiden Möglichkeiten dann sogar auf Seiten der Gäste. Zunächst scheiterte Demeter in der 55. Minute nach einer Hereingabe aus kurzer Distanz an Brendel, ehe er dann drei Minuten später doch zu seinem zweiten Treffer kam.

Abermals nützen der Torjäger wieder einen eklatanten Fehler. Als Florian Rank das Leder auf der rechten Abwehrseite schon gesichert hatte, wollte er das Spielgerät auf seinen Keeper Brendel zurück passen. Jedoch missglückte das Zuspiel gründlich, denn er „bediente“ Demeter unfreiwillig, so dass der Angreifer dann aus kurzer Distanz sicher zum 2:6 einschoss.

In der 63. Minute stellten die Gastgeber aber postwendend den alten Abstand her. Nach einem Pass von Maximilian Voichtleitner brachte Frisch das Leder von der rechten Seite nach innen und fand den freistehenden Feuker, der mit einem sehenswerten Schuss in den linken Winkel auf 7:2 erhöhte.

13 Minuten vor dem Ende kamen dann die Gäste wieder zum Abschluss, doch die SpVgg hatte Glück, dass ein leicht abgefälschter Schuss von Liviu Dusca knapp das Tor der Gastgeber verfehlte.

Zwei Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite, doch Tobias Gräbe, der von Hoffmann bedient wurde, hatte sein Visier schlecht eingestellt und schoss aus 14 Metern knapp über das Gehäuse schoss.

Nach 80 Minuten legten die Platzherren dann aber den nächsten Treffer nach. Als sich Felsner in der gegnerischen Hälfte den Ball schnappte, ließ er bei seinem Spurt nach vorne einige Abwehrspieler der Gäste stehen und schob dann frei vor dem Tor angekommen den Ball zum 8:2 an Molea vorbei ins Netz.

Unmittelbar nach Wiederanstoß kam dann Garching wieder zu einem vielversprechenden Abschluss. Nach einem schönen Pass von Eduard Colesnicenco kam Ionut Craciun im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschuss, scheitert jedoch erneut an Brendel, der die Kugel zur Ecke abwehrt.

Nur drei Minuten später wurde kurios, denn der neunte Treffer der Gastgeber hatte einen nicht alltäglichen Hergang. Als die SpVgg einen Konter einleiteten, sah der sich in Ballbesitz befindliche Florian Aldinger, dass ein Garchinger Spieler am Altenerdinger Strafraum am Boden lag und stoppte ab. Allerdings wurde das Spiel vom Schiedsrichter nicht unterbrochen und als sich der Spieler wieder vom Boden erhob, lief die Partie weiter. Felsner hatte die Situation schnell erfasst, schnappte sich das Spielgerät in der eigenen Hälfte und lief nach vorne. Da die türkische Abwehr in dieser Szene nicht aufpasste, lief der Angreifer allein auf das Tor und erhöhte mit seinem vierten Treffer auf 9:2.

In der Schlussminute betrieben die Gäste aber dann noch einmal Ergebniskosmetik, und leider wäre auch dieser Gegentreffer vermeidbar gewesen, doch abermals half man bei Tor zum 3:9-Endstand gehörig mit. Als die SpVgg eine Flanke abgewehrt hatten, landete das Leder beim an der Strafraumgrenze stehenden Colesnicenco, der den Ball volley nahm. Da er das Leder nicht voll traf, schien für das Tor der Veilchen keine Gefahr zu entstehen. Allerdings war sich Christian Schulz nicht schlüssig, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, und als er schließlich wenige Meter vor dem Tor seinen Fuß wegzog, war Keeper Brendel zu überrascht und musste das Leder zum 9:3-Endstand passieren lassen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 1: TSV Ampfing – SpVgg Altenerding 3:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Thomas Bachmaier (69. Daniel Wiskitenski), 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner (59. Edouard Amissi), 8. Sanuel Kronthaler, 9. Leonardo Tunjic (73. Sebastian Gruber),  10. Marc Winkelmann (59. Tobias Lamm),  11. Leart Bilalli (59. Wiam Takruri)

Torschützen:
3:1 Nihad Mujkic (91. / Foulelfmeter / Samuel Kronthaler)

Gelbe Karten:
Marc Winkelmann
Pedro Flores
Wiam Takruri
Alexander Weiher
Pedro Locke

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Voller Zuversicht traten die Bezirksligaaufsteiger zum ersten Auswärtsspiel beim Landesligaabsteiger TSV Ampfing, doch die Hoffnungen sollten sich für die Locke-Elf leider nicht erfüllen, denn man unterlag den Schweppermännern verdient mit 1:3.

Dabei kamen die Locke-Schützlinge sehr vielversprechend in die Partie. Man nahm das Zepter sofort in die Hand und bestimmte das Match, so dass die Hertl-Elf anfangs mit dem Rücken zur Wand stand.

Allerdings verstanden es die Gäste selbst in dieser Phase nicht, die Überlegenheit in erhoffte Einschussmöglichkeiten umzumünzen, denn im letzten Drittel agierte man zu ungenau und kam nicht entscheidend zum Abschluss.

Nach etwa 10 Minuten nahm der Gastgeber das Heft in die Hand und kam zur ersten Chance, doch Keeper Lukas Loher war zur Stelle und konnte einen Schuss von Ruslan Klimov, der im Strafraum in halbrechter Position aus 12 Metern zum Abschluss kam, per Fußabwehr entschärfen (12.).

Aber diese Möglichkeit zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn nun diktierte Ampfing das Geschehen und die Locke-Elf lief meist nur hinterher, was aber auch dem schwachen Zweikampfverhalten der Semptstädter geschuldet war.

Als TSV-Akteur Korbinian Leserer zwei Minuten später sah, dass Loher zu weit vor seinem Tor stand, zog er knapp hinter der Mittellinie ab, doch der Schlussmann kam gerade noch mit der Hand an den Ball und konnte den Rückstand verhindern.

Nach 17 Minuten war die SpVgg dem Führungstor nahe. Nach einem Ballverlust der Gastgeber spielte Pedro Flores sofort in die Tiefe und als  Leonardo Tunjic nur noch Keeper Domen Bozjak vor sich hatte, hoffte man auf das wichtige Tor, doch der Keeper klärte per Fußabwehr.

Drei Minuten später musste sein Gegenüber dann aber hinter sich greifen, denn nach einem Foul von Samuel Kronthaler an Berat Uzun verwandelte Spielerführer Birol Karatepe den fälligen Strafstoß sicher.

Nun hatten die Hausherren das Match unter Kontrolle, hatte aber wenig später bei einem Lattenschuss von Daniel Toma Pech.

Im Gegenzug hatte Bilalli nach einem Zuspiel von Pedro Flores seinen Gegenspieler Riccardo Savarese umspielt, doch der in Mitte stehende Luca Winkelmann verfehlte die Hereingabe, so dass die große Ausgleichschance dahin war (33.).

Kurz vor der Pause hätten die Hausherren die Führung fast ausgebaut, doch der einlaufende und völlig freistehende Leserer verfehlte eine Freistoßflanke von Karatepe um Zentimeter.

Wer gehofft hatte, die SpVgg würde nach Wiederbeginn wieder besser ins Spiel kommen, sah sich getäuscht, denn ganz im Gegenteil baute Ampfing die Führung aus.

Als Savarese entschlossen durch das Mittelfeld ging, konnte er von mehreren zaghaft angreifenden SVA-Mittelfeldspielern nicht gestoppt werden. Als dann rechts auf den mitlaufenden Ruslan Klimov ablegte, zog der Angreifer entschlossen ab und von der Unterkante der Latte sprang der Ball ins Netz (55.).

Obwohl Trainer Pedro Locke mit zahlreichen Wechseln noch einmal nachjustierte, gab es bei seinen Schützlingen kein Aufbäumen und er Anschlusstreffer lag in weiter Ferne.

20 Minuten vor dem Ende glückte den Hausherren die endgültige Entscheidung. Als Savarese aus dem rechten Halbfeld eine Flanke auf den langen Pfosten zog, kam Karatepe frei zum Kopfball und traf zum 3:0 ins kurze Eck.

In der Schlussphase ließen die Hausherren nichts mehr entscheidend anbrennen, doch in der Nachspielzeit musste man doch noch einen Gegentreffer hinnehmen.

Erst in der Nachspielzeit gab es für die Gäste noch ein kleines Erfolgserlebnis. Als sich Kronthaler entschlossen gegen einige Defensivakteuer der Hausherren behaupten konnte, wurde er im Strafraum von Klimov von hinten umgestoßen, so dass der Referee, der wenige Minuten zuvor Spielführer Karatepe mit dem Ampelkarte vorzeitig unter die Dusche schickte (82.), erneut auf den Punkt zeigte.

Routinier Nihad Mujkic schnappte sich die Kugel, schickte Keeper Bozjak in die falsche Ecke, so dass seine Farben zumindest noch zum Ehrentreffer kamen.

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Herren 2: TSV Zorneding II – SpVgg Altenerding 3:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Hussein Bahlak, 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Noh Tesfamichael (46. 46. Felix Hoffmann), 5. Julian Topf, 6. Davud Hörl (46. Youssef Takrouri), 7. Domenik Gruber, 8. Jeremy Bauer, 9. Sebastian Voichtleitner, 10. Yosef Falih, 11. Rene Feuker

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Die Generalprobe für den am nächsten terminierten Punktspielstart gegen die SG Reichenkirchen verlief für die zweite Mannschaft der SpVgg leider nicht wie erhofft, denn man unterlag beim A-Klassenaufsteiger TSV Zorneding II letztlich deutlich mit 0:3.

Freilich kann man von einem Test nur bedingt sprechen, denn aufgrund zahlreicher Absagen mussten Trainer Yusuf Duman auf zahlreiche Akteure aus der dritten Mannschaft zurückgreifen, so dass die Veilchen ihr wahres Gesicht nicht zeigen konnten.

Beim Aufwärmen kam die nächste Hiobsbotschaft, denn der für die Startaufstellung vorgesehene Faisal Haris musste aufgrund von Sprunggelenksproblemen passen, so dass Sebastian Voichtleitner starten mussten.

Die Gastgeber kamen dagegen entschlossen aus der Kabine und übernahmen von Beginn an die Initiative, so dass der Führungstreffer mehr oder weniger die logische Konsequenz aus der Überlegenheit der Hausherren resultierte.

Als der TSV nach zwölf Minuten das Leder in den Strafraum geschlagen hatte, verstanden es die Gäste nicht, die Kugel aus der Gefahrenzone zu befördern und als Christoph Engstler an der Strafraumgrenze dann zum Abschluss kam, bewies er Übersicht und schob das Leder unhaltbar für Schlussmann Maximilian Voichtleitner ins Eck ein.

Auch in der Folgezeit hielt Zorneding das Heft weiterhin in der Hand, und man kam zu einigen guten Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden und keinen weiteren zählbaren Erfolg brachten.

Dies wäre den Hausherren dann nach 20 Minuten fast auf die Füße geflogen, denn die SpVgg wäre fast unverhofft zum Gleichstand gekommen, doch ein Kopfball von Rene Feuker, der nach einem Eckstoß zum Abschluss kam, ging knapp über den Querbalken.

Dann waren wieder die Hausherren am Zug und der Druck von Zorneding war enorm, so dass die Veilchen nur reagieren, aber kaum agieren konnten.

In dieser Phase hätten die Hausherren die Partie schon vorentscheiden können, doch man ließ zahlreiche Einschussmöglichkeiten liegen, so dass der Gast weiterhin im Spiel blieb.

Kurz vor der Pause tauchten die Altenerdinger Kicker dann noch einmal vor dem Tor des TSV aus. Als sich Jeremy Bauer schon durchgetankt hatte, kam er zum Schuss, doch leider ging das Leder am Tor vorbei, so dass man mit einem knappen Rückstand in die Pause ging.

Bis zum Seitenwechsel sollte es jedoch etwas länger dauern, dann über Zorneding zog ein heftiges Gewitter, so dass der Unparteiische erst nach einer etwas verlängerten Pause die zweite Hälfte anpfiff.

Diese unverhoffte Verschnaufpause half der SpVgg scheinbar etwas besser, denn nun kam man besser in die Partie und hatte in den ersten Minuten sogar etwas mehr vom Spiel.

In der 55. Minute konnte man sich über den Flügel behaupten und als Spielführer Hussein Bahlak das Leder nach innen brachte, kam Sebastian Voichtleitner aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch leider ging der Ball zu zentral auf das Tor, so dass Torhüter Ralph Pöpperling parieren konnte.

Nur eine Minute später kamen die Semptstädter zum nächsten Abschluss. Als man sich im Mittelfeld das Leder erobern konnte, spielte man schnell nach vorne, doch der abschließende Schuss von Bahlak war zu hoch angesetzt und brachte für die Gastgeber keine Gefahr.

In der 65. Minute bot sich dann für die Gäste die bis dahin beste Chance. Als Keeper Voichtleitner einen langen Abschlag nach vorne schlug, sprang das Leder auf und als Bauer spekulierte, dass der Ball über die Abwehr geht, wurde er belohnt. Als kam an das Leder, lief allein auf das Tor zu, doch mit einer starken Parade verhinderte Pöpperling den möglichen 1:1-Ausgleich.

Als die SpVgg jetzt am Drücker war, schlugen die Hausherren in der 67. Minute zu und konnten ihren Vorsprung ausbauen. Wie schon beim ersten Gegentor agierte man bei einem Ball in den Strafraum wieder zu zaghaft, was dazu führte, dass der Zornedinger Dennis Duwel letztlich erneut aus 16 Metern zum Schuss kamen. Nun kam auch noch Pech hinzu, denn der Ball wurde noch entscheidend abgefälscht, so dass Torwart Voichtleitner keine Abwehrmöglichkeit hatte.

Nun war die Gegenwehr der Veilchen leider gebrochen, was zwölf Minuten dann noch zu einem weiteren Gegentreffer führte. Diesmal kombinierten sich die Platzherren schön über die Außenposition nach vorne und als die Kugel dann scharf nach innen geschlagen wurde, ließ man Angreifer Denis Schiffmann zu viel Platz, so dass der Angreifer die Hereingabe unhaltbar zum 3:0-Endstand im Netz versenkte.

LIPP-Cup: D-Junioren starten gegen den Titelverteidiger

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Am gestrigen Donnerstag fand in den Geschäftsräumen des Sponsors Lipp-Markenvertriebs GmbH die Auslosung für die Auftaktrunde des gleichnamigen Wettbewerbs für die kommende Saison statt.

Marcel Urland fungierte als Losfee und bei Vorgang setzte der Sohn von Geschäftsführer Dirk Urland auf Kontinuität.

Bei den D-Juniorinnen, die den Wettbewerb nur mit vier Vereinen bestreiten, gibt es im Halbfinale (07.05.2025) mit den Partien zwischen dem FC Moosinning und der SpVgg Altenerding sowie FC Lengdorf – FC Schwaig die gleichen Spiele wie in der Vorschlussrunde des Vorjahres.

Bei männlichen D-Junioren kommt es zum Auftakt (24.09.2024) gleich zur Neuauflage des letztjährigen Endspieles, das die (SG) FC Eitting gegen die SpVgg Altenerding für sich entscheiden konnte. Diesmal wollen die Veilchen den Spieß umdrehen. Zudem zog Urland mit den Spielen Wartenberg gegen Langenpreising und Grüntegernbach gegen Dorfen zwei brisante Derbys aus dem Lostopf. Insgesamt nehmen 23 Mannschaften teil, wobei 9 Teams in der ersten Runde ein Freilos haben.

Am 25. September fällt bei den B-Junioren mit dem Achtelfinale der Startschuss und der Titelverteidiger JFG Sempt Erding startet auf der „Road To Altenerding“, wo am 29. Mai des nächsten Jahres die drei Finalspiele ausgetragen werden, bei der (SG) DJK Ottenhofen in den Wettbewerb. Insgesamt 14 Teams kämpfen um den Einzug ins Finale. Der FC Herzogstadt und die (SG) TSV Isen stehen aufgrund von Freilosen schon im Viertelfinale.

Jürgen Loher und Dirk Urland  werden den Wettbewerb unverändert zum Vorjahreswettbewerb wieder sehr großzügig unterstützen.

1. Runde D-Junioren
JFG Speichersee – SC Moosen, TSV Wartenberg – (SG) SpVgg Langenpreising, TSV Grüntegernbach – TSV Dorfen, SC Kirchasch – FC Schwaig, SpVgg Altenrding – (SG) FC Eitting, (SG) SV Hörlkofen – (SG) FSV Steinkirchen, FC Forstern – TSV Isen
Freilose: (SG) SV Eichenried, FC Hörgersdorf, BSG Taufkirchen, TSV St. Wolfgang, SV Walpertskirchen, (SG) FC Fraunberg, JFG Sempt Erding, FC Herzogstadt, FC Lengdorf

Achtelfinale B-Junioren
(SG) Sp. Reichenkirchen – SpVgg Altenerding, (SG) SC Moosen – (SG) SV Buch, (SG) FC Hohenpolding – (SG) FC Eitting, TSV Dorfen – (SG) SV Eichenried, (SG) DJK Ottenhofen – JFG Sempt Erding, FC Forstern – (SG) SC Kirchasch
Freilose: FC Herzogstadt, (SG) TSV Isen

Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 2:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (70. Daniel Wiskitenski), 3. Thomas Bachmaier, 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Sanuel Kronthaler, 9. Leonardo Tunjic (63. Wiam Takruri),  10. Marc Winkelmann (58. Tobias Lamm),  11. Leart Bilalli (74. Mehmet Cay)

Torschützen:
1:0 Leonardo Tunjic (40.)
2:1 Leonardo Tunjic (45.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores
Nihad Mujkic
Wiam Takruri

Zeitstrafen:
Pedro Flores (44. / wiederholtes Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
390

Spielbericht:
Keinen Sieger fand das rassige Bezirksligaderby zwischen der gastgebenden SpVgg Altenerding und dem TSV Dorfen, wobei der TSV aufgrund eines Platzverweises gegen Pedro Flores kurz vor der Pause im zweiten Durchgang dem Sieg etwas näher waren, doch letztlich endete der Landkreisvergleich mit einem 2:2-Remis.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag und schon nach fünf Minuten drohte der SpVgg der Rückstand. Als Leon Eicher die Abwehrkette mit einem hohen Ball überspielt hatte, tauchte Angreifer Gerhard Thalmaier frei vor Torhüter Lukas Loher auf, doch er zielte einen Tick zu genau und visierte nur den Querbalken an.

Aber die Locke-Schützlinge zeigten sich davon wenig beeindruckt und nur wenig später brannte es dann vor dem Tor der Gäste. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Alexander Weiher das Leder nach innen und fand den nahe der Strafraumgrenze stehenden Michael Gartner. Der Mittelfeldakteur legte sich die Kugel zu Recht, hatte dann aber Pech, dass der Ball das TSV-Gehäuse um Haaresbreite verfehlte.

Anschließend entwickelte sich ein Match, das intensiv geführt wurde und bei dem sich beide Kontrahenten im Mittelfeld in Zweikämpfen aufrieben. Jedoch gab es wenig Möglichkeiten, weil beide Defensivreihen gut standen und Angriffe frühzeitig abfingen.

Nach 30 Minuten trafen auch die Hausherren das Alu. Als Samuel Kronthaler vom rechten Flügel eine Flanke nach innen schlug, wurde der Ball immer länger und landete hinter dem TSV-Keeper Alexander Wolf am Innenpfosten des langen Ecks. Der Keeper hatte dann das nötige Glück, dass der abprallende Ball direkt in seinen auffangbereiten Armen landete, so dass der nachsetzende Pedro Flores einen Schritt zu später kam, um das Leder über die Linie zu drücken.

In der Schlussphase der ersten Hälfe nahm das Derby dann mächtig an Fahrt auf und die zahlreichen Zuschauer wurden schon allein in dieser Phase für ihr Kommen belohnt.

Zunächst kamen aber die Fans der Heimmannschaft auf ihre Kosten, denn der Aufsteiger ging nach 40 Minuten in Front.

Nach einem Pass auf die linke Seite eilte Luca Winkelmann auf das TSV-Tor, nahm allerdings kurz vor dem Strafraum das Tempo heraus und spielte dann mustergültig nach innen, wo Leonardo Tunjic das flache Zuspiel aus ca. 15 Metern sofort auf das Tor schoss und trotz aller Versuche konnte Wolf den im langen Eck einschlagenden Ball nicht mehr abwehren.

Kaum war der Jubel im Stadion verklungen, kehrte bei der SpVgg Ernüchterung ein, denn nach einem Foul von Pedro Flores an Alexander Heilmeier im Strafraum entschied der Referee auf Strafstoß, den Thalmaier sicher verwandelte.

Nur wenig später verabschiedete sich der Mittelfeldspieler dann vorzeitig in die Kabine, denn er unterband einen Konter im Mittelfeld, indem er Thalmaier festhielt. Der Referee quittierte dieses Foulspiel und zückte gegen den Altenerdinger Mittelfeldspieler die Ampelkarte.

Aber seine Kameraden auf dem Feld gaben die passende Antwort und als Tunjic nach langem Pass von Leart Bilalli vor Torhüter Wolf an die Kugel kam, lupfte er den Ball zur 2:1-Halbzeitführung ins Netz.

Nach der Pause ergriff der TSV die Initiative und man sah deutlich die numerische Überlegenheit der Gäste.

Schon nach zwei Minuten kam Thalmaier nach Hereingabe von Benedikt Hönninger aus kurzer Distanz zum Abschluss, schoss aber über das Tor.

Nur wenig später musste man dann auf Altenerdinger Seite erneut tief durchatmen. Abermals kombinierten sich die Gäste über die linke Seite nach vorne und als die flache Hereingabe beim am zweiten Pfosten stehenden Bastian Rachl landete, schien der Ausgleich unvermeidbar, doch der Schuss des TSV-Akteurs ging rechts am Kasten vorbei.

In der 66. Minute war die Altenerdinger Führung abermals in großer Gefahr, denn nach einer Freistoßflanke von Markus Mittermaier von der rechten Seite stieg Timo Lorant zum Kopfball hoch, doch die SpVgg hatte Glück, dass der Ball nur an die Oberkante der Latte ging.

Aber vier Minuten vor dem Ende führte das Engagement der Gäste dann doch zum verdienten Ausgleichstreffer. Nach einer Hereingabe vom Flügel kam der kurz zuvor eingewechselte Alois Eberle einen Schritt vor Thomas Bachmaier an die Kugel und ließ Torhüter Lukas Loher mit einer Volleyabnahme aus kurzer Entfernung keine Abwehrmöglichkeit.

Die Gäste, die nun deutlich dominant waren, wollten jetzt den Sieg und nur zwei Minuten später raufte sich Daniel Mooser die Haare, denn er schlenzte die Kugel aus 23 Metern an den Außenpfosten.

In der Schlussphase investierten die Gäste viel in die Offensive, doch man konnte sich gegen den leidenschaftlich kämpfenden Aufsteiger nicht mehr entscheidend durchsetzen, so dass sich der Gastgeber nach Spielende über einen Punktgewinn freute, während beim TSV die Enttäuschung über zwei verlorene Zähler sicherlich etwas überwog.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – SG Istanbul Moosburg 6:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Hussein Bahlak (63. Christian Schulz), 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Sebastian Kahl (46. Noh Tesfamichael), 5. Johannes Irl (77. Sebastian Kahl), 6. Domenik Gruber, 7. Julian Topf (81. Jeremy Bauer), 8. Jeremy Bauer (63. Rene Feuker), 9. Faisal Haris (67. Yosef Falih),  10. Yosef Falih (46. Dominik Frisch), 11. Felix Wöginger (46. Adrian Rusu)

Torschützen:
1:0 Domenik Gruber (24.)
2:1 Jeremy Bauer (38.)
3:1 Faisal Haris (57.)
4:1 Johannes Irl (60.)
5:1 Domenik Gruber (65.)
6:1 Pavlos Chantavaridis (72.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Ein dickes Ausrufezeichen setzte die zweite Mannschaft der SpVgg im vorletzten Testspiel, denn im Vergleich gegen den Kreisklassisten SG Istanbul Moosburg glückte den Veilchen ein deutlicher 6:1-Erfolg, der vor allem aufgrund einer überragenden zweiten Hälfte selbst in dieser Höhe als verdient einzustufen ist.

Anfangs ging es etwas gemächlich los, denn beide Kontrahenten tasteten sich zunächst ab, so dass es 13 Minuten dauerte bis es erstmals vor einem der beiden Tore gefährlich wurde, doch ein Schuss von Faisal Haris, der an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam, hatte zu wenig Fahrt, so dass Keeper Kansiz Semih die Kugel problemlos aufnehmen konnte.

Im Gegenzug tauchten dann die Dreirosenstädter erstmals gefährlich vor dem SVA-Tor auf, doch der am langen Pfosten lauernde Hüseyin Almaoglu verfehlte die Hereingabe knapp, so dass für die Hausherren kein Schaden entstand.

Drei Minuten später bot sich der SpVgg dann die nächste Chance. Als Domenik Gruber von der linken Seite eine schöne Flanke ins Zentrum gezogen hatte, kam Haris Faisal zum Kopfball, doch er setzte das Spielgerät knapp über den langen Pfosten.

Aber in er 24. Minute gab es dann doch zählbaren Erfolg für die Gastgeber. Nach einem Foulspiel gab es für die Hausherren aus ca. 25 Metern in zentraler Position einen Freistoß. Domenik Gruber schnappte sich die Kugel und mit einem sehenswerten Schuss, der unhaltbar im linken Eck einschlug, besorgte er die Führung für seine Farben.

Aber die Führung hielt nicht lange, denn schon neun Minuten später glückte Moosburg der Ausgleich. Zunächst konnten die Veilchen einen Eckball nach außen abwehren. Allerdings brachte dann Mahmut Yarac das Spielgerät sofort wieder ins Zentrum, wo man Hüseyin Almaoglu etwas zu viel Platz gewährte, den der Angreifer nutzte und mit einem Kopfball ins linke Eck für den Ausgleich sorgte.

Jedoch wussten auch die Hausherren die passende Antwort und schon fünf Minuten später ging man wieder in Front. Nach einem Angriff durch das Zentrum spielte Haris das Leder auf den links freistehenden Jermey Bauer, der sich die Chance nicht nehmen ließ und unhaltbar zum 2:1 „einnetzte“.

Vier Minuten vor der Pause waren die Gastgeber dann dem dritten Treffer nahe. Bei einem Konter drang Bauer rechts in den Strafraum ein und spielte dann nach innen, wo Johannes Irl aus spitzen Winkel  zum Abschluss kam, doch Keeper Kansiz Semih war zur Stelle und konnte den Flachschuss im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Den letzten Abschluss im ersten Durchgang hatten dann die Gäste. Nach einem Pass in die Spitze kam Mahmut Yarac an der rechten Strafraumecke zum Schuss, doch er hatte sein Visier deutlich zu hoch eingestellt, so dass der Ball deutlich über den Kasten ging und es mit einer durchaus verdienten Führung für die Hausherren in die Pause ging.

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten Moosburg, doch man konnte aus der optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen, denn die SVA-Defensive stand sicher und ließ nichts zu.

Nach 57 Minuten schlugen die Veilchen dann auf der Gegenseite zu. Als das Leder nach einer schönen Kombination in die Tiefe gespielt wurde, lief Dominik Frisch auf der linken Seite fast bis zur Grundlinie durch, spielte dann flach innen, wo Faisal Haris zur Stelle war und die Kugel aus kurzer Entfernung zum 3:1 ins Netz beförderte.

Das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter zappelte das Leder schon wieder in die Maschen. Erneut kam Frisch auf der linken Seite zum Abschluss, scheiterte bei seinem Schuss jedoch an Schlussmann Semih Kasniz. Allerdings konnte er das Leder nicht kontrollieren und als der Abpraller dann bei Johannes Irl landete, machte der Mittelfeldakteur noch zwei Haken um seine Gegenspieler, ehe er dann die Kugel unhaltbar in den Winkel hängte.

Nun fielen die Moosburger Kicker zusammen und der SG unterliefen vermehrt Fehler, die von der starken Heimmannschaft konsequent genutzt wurden. So auch in der 65. Minute als Domenik Gruber auf der linken Seite einen schönen langen Ball von Julian Topf aufnahm. Er lief noch einige Meter in den Strafraum und markierte das 5:1.

Aber noch hatten die Gastgeber ihren Torhunger noch nicht gestillt und 18 Minuten vor dem Ende glückte Neuzugang Pavlos Chantavaridis das erste Tor bei der SpVgg. Erneut knackte man die Außenseite der Moosburger Abwehr und diesmal war der aufgerückte Abwehrspieler nicht zu stoppen und machte mit einem Flachschuss ins lange Eck das halbe Dutzend voll.

In der Schlussphase hätte man dann den Sieg sogar noch höher gestalten können, doch sowohl Rene Feuker, der von Yosef Fallih schon freigespielt wurde, als auch Sebastian Kahl, der nach dem abgewehrten Schuss von Feuker zum Nachschuss kam, scheiterten am gut reagierenden Keeper Kasniz.

Auch die letzte Möglichkeit lag auf Seiten der Platzherren, doch auch Adrian Rusu, der nach schöner Hereingabe von Bauer aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, brachte das Spielgerät nicht über die Linie, so dass es beim hochverdienten 6:1-Endstand für die Platzherren, der für den in zwei Wochen beginnenden Saisonstart viel Optimismus verspricht, blieb.

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Herren 1: SpVgg Neuching – SpVgg Altenerding 1:5

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (69. Hussein Bahlak), 3. Daniel Wiskitenski, 4. Domenik Gruber, 5. Ajdin Nienhaus, 6. Thomas Bachmaier (46. Edouard Amissi), 7. Wiam Takruri, 8. Sebastian Gruber (65. Julian Topf), 9. Mehmet Cay,  10. Marc Winkelmann (65. Jeremy Bauer),  11. Leart Bilalli (46. Tobias Lamm)

Torschützen:
0:1 Marc Winkelmann (13.)
1:2 Marc Winkelmann (52.)
1:3 Sebastian Gruber (55. / Foulelfmeter / Mehmet Cay)
1:4 Mehmet Cay (78.)
1:5 Tobias Lamm (81.)

Gelbe Karten:
Tobias Lamm
Edouard Amissi

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Lukas Loher (20. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
190

Spielbericht:
Auch in der zweiten Pokalrunde hielten sich die Kicker der SpVgg Altenerding schadlos, denn man siegte beim Kreisklassenaufsteiger SpVgg Neuching letztlich klar mit 5:1, wobei der deutliche Sieg erst in der zweiten Halbzeit herausgeschossen wurde.

Der Start für die Gäste war vielversprechend und schon nach drei Minuten hätte man in Führung können. Nach einem Pass von Domenik Gruber brachte Marc Winkelmann das Leder von der linken Seite flach nach innen, doch der einlaufende Leart Bilalli verfehlte die Hereingabe um Zentimeter.

Der Torjäger setzte jedoch nach und holte sich das Leder auf der anderen Seite. Auch er fand bei seiner Hereingabe den gewünschten Abnehmer, doch Domenik Gruber setzte das Spielgerät knapp über die Latte.

Nach elf Minuten drohte der SpVgg aber dann der Rückstand. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielte Johannes Graf das Leder sofort in die Tiefe auf Til Koschewa. Als der Angreifer dann auf den besser positionierten Antonio Zuparic ablegte, hatte der Stürmer nur noch Torhüter Lukas Loher vor sich, schoss aber glücklicherweise am rechten Pfosten vorbei.

Im Gegenzug war dann Loher´s Gegenüber Niklas Desiderato erstmals gefordert, denn er konnte einen gefährlichen Flachschuss von Winkelmann, der von der linken Seite in den Strafraum gezogen war, glänzend abwehren.

Zwei Minuten später kam der sehr stark haltende Keeper dann bei einem Steilpass von Thomas Bachmaier etwas zu überhastet aus seinem Kasten. So kam Winkelmann vor Desiderato an die Kugel, ging am Neuchinger Keeper vorbei und schob dann zur 1:0-Führung ein.

Aber die Führung des Favoriten hielt nur fünf Minuten, denn die Hausherren fanden die passende Antwort. Als Graf die Altenerdinger Abwehrkette mit einem hohen Pass aus den Angeln gehoben hatte, blieb Benedikt Petz vor dem Tor eiskalt und überwand Loher mit einem gefühlvollen Heber zum 1:1-Ausgleich.

Nur zwei Minuten später war die Partie für den Altenerdinger Schlussmann Loher dann frühzeitig beendet. Abermals landete ein Zuspiel hinter der Abwehrkette und als der Keeper zur Abwehr aus seinem Tor kam, war Petz einen Schritt vor ihm an den Ball, wurde dann aber vom SVA-Keeper außerhalb des Strafraums zu Fall gebracht, was Referee mit der Roten Karten quittierte.

Nach der Hinausstellung nutzten die Hausherren anfangs die numerische Überlegenheit und man hatte nun mehr vom Spiel, ohne jedoch das Altenerdinger Tor, das nun von Feldspieler Ajdin Nienhaus gehütet wurde, ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Nach einigen Minuten schwammen sich die Locke-Schützlinge allmählich wieder frei und kämpften sich ins Spiel zurück, was dann auch wieder zu vielversprechenden Möglichkeiten führte.

So wäre man nach 32 Minuten fast in Front gegangen, doch Schlussmann Desiderato reagierte bei einem Schuss von Sebastian Gruber, der nach einer Ecke von Bilalli aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, glänzend und konnte das Leder gerade noch von der Linie kratzen.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter brachte der Neuchinger Torhüter den Altenerdinger Stürmer Sebastian Gruber fast zur Verzweiflung, denn er konnte einen sehenswerten 30 Meter-Flachschuss überragend aus dem Eck fischen und war auch beim Nachschuss von Wiam Takruri zur Stelle, und konnte mit der nächsten Parade den Rückstand verhindern.

Vier Minuten vor der Pause kamen dann die Hausherren auf der anderen Seite zum Abschluss, doch Nienhaus zeigte auch im Tor sein Talent und konnte einen 17 Meter-Schuss von Graf über die Querlatte lenken.

Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich dann den Gästen noch einmal eine große Möglichkeit, um doch mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Als Alexander Weiher das Leder von der rechten Seite flach nach innen gespielt hatte, kam Takruri vor seinem Gegenspieler an den Ball, schloss jedoch dann etwas zu hoch ab.

Nur Sekunden später kam dann Mehmet Cay aus 17 Metern zum Abschluss, doch auch er fand seinen Meister in Torhüter Desiderato, so dass es mit einem Unentschieden in die Kabine ging.

Die zweite Hälfte hätte fast mit einem Paukenschlag begonnen, denn als Graf sah, dass Nienhaus etwas zu weit vor seinem Tor stand, schoss er nach dem Anstoß sofort auf das Tor, doch der Keeper war schließlich doch noch zur Stelle und konnten den gefährlichen Schuss meistern.

Nur zwei Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Als sich der zur Pause eingewechselte Edouard Amissi durchsetzte, spielte er nach innen, wo Takruri im Strafraum zum Schuss kam, aber das Gehäuse leider um einen Meter verfehlte.

Aber in der 51. Minuten sollten die Gäste dann doch wieder in Front gehen. Als Sebastian Gruber eine Flanke von der rechten Seite nach innen zog, kam der am langen Pfosten stehende Marc Winkelmann den Ball. Beim Versuch volley abzuschließen, stoppte er sich das Leder mustergültig, so dass er dann aus kurzer Distanz das Spielgerät über die Linie drücken konnte.

Nur vier Minuten später bauten die Veilchen die Führung aus. Als sich der im zweiten Durchgang wie entfesselt aufspielende Takruri im Mittelfeld gegen zwei Gegenspieler behauptet hatte, steckte er die Kugel mustergültig auf Cay durch, der dann im Strafraum von Frank Pfleger nur noch unfair gestoppt werden konnte, so dass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte.

Sebastian Gruber ließ sich die Chance nicht entgehen, schickte Desiderato in die falsche Ecke, und erhöhte auf 3:1.

Nun waren die Gäste klar überlegen und hätten nach 62 Minuten fast für die Vorentscheidung gesorgt. Als sich der pfeilschnelle Amissi erneut am rechten Flügel behauptet hatte, spielte er flach nach innen, doch die Hereingabe wurde noch leicht, aber entscheidend abgefälscht, so dass der freistehende Cay nicht mehr an das Leder kam.

17 Minuten vor dem Ende wurde Cay erneut von Amissi wunderbar in Szene gesetzt und hatte nur noch Desiderato vor sich, doch leider ging sein Schuss knapp am linken Pfosten vorbei.

Nach 77 Minuten kamen die Platzherren dann wieder zu einem Abschluss. Als Koschewa das Leder von der linken Seite flach an die Strafraumgrenze zurückgespielt hatte, kam Zuparic zum Schuss, hatte sein Visier aber dann etwas zu hoch eingestellt.

Besser machten es die Veilchen im Gegenzug auf der anderen Seite. Einmal mehr ließ Takruri im Mittelfeld einige Neuchinger Spieler wie Slalomstangen stehen und spielte dann weiter auf Amissi, der die Kugel sofort in die Tiefe spielte, wo Cay diesmal freistehend vor dem Tor nervenstark war und die Kugel an Desiderato vorbei zum 4:1 im Netz unterbrachte.

Zehn Minuten vor dem Ende hätte man dann schon den nächsten Treffer nachlegen können. Diesmal tankte sich Takruri vom rechten Flügel nach innen und legte für Cay ab, doch diesmal war Desiderato zur Stelle und konnte mit einer tollen Parade das 1:5 verhindern.

Aber noch in der gleichen Minute musste der Torhüter dann doch wieder hinter sich greifen, denn ein Schuss von Tobias Lamm aus halbrechter Position schlug unhaltbar im langen Eck ein und brachte den Endstand.

Dann waren noch einmal die Hausherren an der Reihe, doch ein 18 Meter-Schuss von Graf ging etwa einen Meter über das Gebälk.

Im Gegenzug hätten die Semptstädter dann das halbe Dutzend vollmachen müssen. Als die Kugel bei einem Konter von Takruri auf Cay abgelegt wurde, fand dessen Zuspiel den im Zentrum freistehenden Jeremy Bauer, der jedoch das Ziel verfehlte und sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.

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