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GEWO-Cup 2024: FC Ismaning verweist die SpVgg beim abschließenden Turnier auf Platz 2

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Auch der letzte Turniertag beim diesjährigen GEWO-Cup verlief reibungslos, doch beim Wettbewerb des Jahrgangs 2011, zu dem sich insgesamt sechs Teams angemeldet hatten war der Zuspruch der Zuschauer sehr mager, was aber wohl auch den Temperaturen geschuldet war, denn die Hitze lud eher zum Baden als zum Fußballspielen ein.

Aber trotz allem waren die Kicker eifrig bei der Sache und kämpften in den Spielen verbissen um den Turniersieg, der erst im abschließenden Spiel entschieden wurde.

Letztlich machte der FC Ismaning das Rennen, denn ein 2:0-Sieg gegen den TSV München-Ost verhalf dem FCI noch auf Rang 1.

So hatte der punktgleiche Gastgeber von der SpVgg Altenerding das schlechtere Ende für sich, denn trotz des besseren Torverhältnisses gegenüber Ismaning musste man sich mit Platz begnügen, denn im direkten Vergleich zogen die Veilchen das schlechtere Ende für sich.

Auch der TSV Poing wusste zu überzeugen und hatte als Dritter nur einen Zähler weniger eingefahren als die beiden Erstplatzierten.

Schon mit deutlichem Abstand (5 Punkte) folgte die SpVgg Markt Schwabener Au auf Platz 4, doch man verwies zumindest die Teams des TSV München-Ost und vom SV Helios Daglfing auf die Ränge.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Andreas Woitzik, Geschäftsführer des Sponsors GEWO Feinmechanik aus Hörlkofen, für die gute Zusammenarbeit und hervorragende Organisation bei der SpVgg Altenerding.

Gleichzeitig nahm er aber auch den Dank von Seiten des Ausrichters entgegen und der 2. Abteilungsleiter Matthias Dasch erklärte, „dass ein solches Turnier ohne die großzügige Unterstützung von GEWO nie möglich wäre“.

Jeder teilnehmende Spieler erhielt nach Ende der Turniere ein persönliches Geschenk und auch die Pokale für die jeweils drei besten Mannschafen fand bei den Teilnehmern großen Anklang.

Eine hervorragende Leistung zeigten die Altenerdinger Jungschiedsrichter Leon Feuker, Nicolas Roith und Finn Backin, die alle Spiele souverän über die Bühne brachten.

Viele Mannschaften haben ihr Kommen bereits für das nächste Jahr angekündigt und wollen auch beim 3. GEWO-Cup im Jahr 2025 wieder im Teilnehmerfeld sein.

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A1-Junioren: FC Unterföhring – SpVgg Altenerding 2:11

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In einem vor allem im zweiten Durchgang ungleichen Duell setzten sich die A1-Junioren der SpVgg Altenerding gegen den gastgebenden FC Unterföhring zweistellig durch, denn nach 90 Minuten wies die Anzeigentafel einen 11:2-Erfolg der Veilchen aus. Die Anfangsphase war noch sehr ausgeglichen, was wohl auch daran lag, dass beide Teams aufgrund der enormen Hitze zunächst eine eher defensiv defensiv agierten, so dass klare Chance Mangelware blieben. Nach 14 Minuten lag dann erstmals ein Torerfolg in der Luft, doch sowohl Romeo Pluntke als auch Jannik Obermaier konnten noch keinen zählbaren Erfolg verbuchen. Aber nur eine Minute später gingen die Gäste dann doch in Führung. Als man das Leder schon verloren hatte, ging Lukas Rymas entschlossen in das Gegenpressing und spielte dann auf Plunkte durch, der nun eiskalt blieb und sein Team in Führung brachte. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter konnte die SpVgg den Vorsprung ausbauen. Nach einem Ballgewinn von Obermaier in der eigenen Hälfte, kombinierten sich die Veilchen nach vorne und als Johannes Dangl aus 20 Metern abzog, bot sich dem FCU-Keeper keine Abwehrchance. Wenig später versuchten sich die Hausherren mit ihrem ersten Abschluss, doch Tamerat Dubale konnte den Schuss blocken, so dass für das Altenerdinger Tor keine Gefahr entstand. Unmittelbar darauf ließ dann Plunkte eine hundertprozentige Chance liegen. Als der Torjäger nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, schien der dritte Treffer perfekt, doch er setzte die Kugel am Gehäuse vorbei. Nach 34 Minuten kamen die Gastgeber zum überraschenden Anschlusstreffer. Als Torhüter Senal da Silva einen Eckball nicht festhalten konnte, war ein Unterföhringer Angreifer zur Stelle und staubte zum 1:2 ab. Aber schon zwei Minuten später konnten die Gäste den alten Abstand wieder herstellen. Nach einem Ballgewinn landete das Leder über die Stationen Gentian Hoti und Obermaier bei Pluntke, der dann im Strafraum zum Abschluss kam und mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte. Allerdings hätte die Führung deutlich höher ausfallen müssen, aber man ließ viele gute Gelegenheiten ungenutzt, was auch daran lag, dass man sich vermehrt in Einzelaktionen aufrieb, anstatt die Angriffe mit Kombinationen zum Abschluss zu bringen. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel wäre den Hausherren fast erneut der Anschlusstreffer geglückt. Als Maxi Eberl mit Keeper Senal da Silva im eigenen Strafraum einen Doppelpass spielen wollte, geriet der Pass des Keepers deutlich zu kurz, so dass ein Angreifer der Hausherren an die Kugel kam, aber mit seinem Schuss das verwaiste Tor der SpVgg verfehlte. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, denn schon in der Anfangsminute gab es den nächsten Treffer für Altenerding. Als sich Obermaier in einer Presssituation das Leder eroberte, spielte er auf Neuzugang Armin Haydari. Der Angreifer zog in den Strafraum und als er das Leder in Mitte legte, fabrizierte ein Unterföhringer Akteur ein Eigentor zum 1:4. Nur eine Minute später folgte schon das nächste Tor. Nach einem Zuspiel konnte Haydari seinen Kontrahenten ausspielen, kam dann aber nicht mehr an den Ball. Allerdings landete die Kugel dann bei Obermaier, der mit einem trockenen 14 Meter-Schuss erfolgreich war. Einmal auf den Geschmack gekommen, trug sich Obermaier nur sechs Minuten später erneut in die Torschützenliste ein und machte das halbe Dutzend voll. Nun ergaben sich für die SpVgg Chancen im Minutentakt und nur zwei Minuten später markierte Pluntke nach Zuspiel von Obermaier seinen dritten Treffer. Nach 65 Minuten erzielte dann Haydari bei seinem Debüt bei der SpVgg seinen ersten Treffer, denn mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck erhöhte er auf 8:1. Aber es sollte nicht beim einzigen Treffer des Neuzugangs bleiben, denn nur eine Zeigerumdrehung weiter, ließ er das nächste Tor folgen. Nach einem schönen Pass von Rymas hinter die Abwehrkette lief Haydari allein auf das Tor zu, umspielte den Torhüter, ehe er dann ins leere Tor einschob. Wenig später hätte sich dann Youssef Takrouri in die Torschützenliste eintragen müssen, denn nach einem Zuspiel von Dubale kam er aus wenigen Metern frei zum Schuss, schoss aber den Keeper an. Doch wenig später wurde es dann doch zweistellig, denn Jannik Obermaier ließ dem FCU-Keeper bei einem trockenen Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Acht Minuten vor dem Ende betrieb Unterföhring dann Ergebniskosmetik, dann nach einem Foul von Hoti gab es für die Platzherren Strafstoß, der zum 2:10 verwandelt wurde. Aber der Schlusspunkt gehörte dann noch einmal den Gästen. Einmal mehr schickte Obermaier seinen Mitspieler Haydari, der nur noch den gegnerischen Torhüter vor sich hatte, diesen dann aber sicher zum Endstand überwand. Fast hätte man noch das Dutzend vollgemacht. Nach einem Steilpass von Obermaier legte Haydari schön auf Pluntke ab, doch der Angreifer scheiterte beim Abschluss am FCU-Schlussmann, so dass sich am Endergebnis nichts mehr änderte. So zog Trainer Serkan Dögen nach Spielende auch ein zufriedenes Fazit, wenngleich er auch noch Verbesserungsbedarf sah. „Im ersten Durchgang haben wir leider zu wenig die Tiefe gesucht und haben oft nur in die Breite gespielt. Zudem hatten wir auch zahlreiche Fehlpässe, die es in Zukunft zu vermeiden gilt. Die zweite Hälfte war besser. Wir standen deutlich höher, spielten viel schneller in die Tiefe, so dass wir auch zu vielen Toren gekommen sind. Die Schnittstellenpässe von Jannik auf Armin waren ein Erfolgsrezept, mit dem die Gastgeber nicht zurecht gekommen sind, so dass wir daraus etliche Treffer erzielen konnten“.

Herren 2: TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 2:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer,  2. Alexander Weiher, 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Sebastian Kahl, 5. Amar Husic, 6. Florian Donig, 7. Sebastian Gruber, 8. Jeremy Bauer, 9. Faisal Haris,  10. Yosef Falih, 11. Hussein Bahlak

Torschützen:
0:1 Faisal Haris (10.)
0:2 Sebastian Gruber (21. / Foulelfmeter / Faisal Haris)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Mit einem 2:2-Remis musste sich die zweite Mannschaft bei ihrem Testspiel beim TSV Grüntegernbach zufriedengeben, denn trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung gab es nur ein Remis.

Die Gäste kam gut in die Partie und bereits nach vier Minuten bot sich eine gute Möglichkeit, um in Front zu gehen. Nach dem sich Faisal Haris im Mittelfeld das Leder erkämpft hatte, spielte er zu Amar Husic. Der Mittelfeldspieler legte das das Zuspiel direkt in den Lauf des durchstartenden Haris, der von der rechten Seite alleine auf das Tor zulief, doch Keeper Martin Irl war mit der Hand noch am Ball und lenkte den Schuss zur Ecke ab.

Aber der Ärger über die vergebene Großchance legte sich schon wenig später, denn nach zehn Minuten ging man doch frühzeitig in Front. Als Sebastian Kahl einen langen Ball nach vorne geschlagen hatte, wurde die Kugel von Florian Donig in den Lauf von Haris verlängert und diesmal konnte der Angreifer das Duell gegen Irl für sich entscheiden und brachte das Spielgerät unhaltbar im Netz unter.

Fünf Minuten später wäre der Gastgeber dann fast zum Ausgleich gekommen, wobei sich die Gäste dann für den Treffer verantwortlich gezeigt hätten. Nach einer Flanke vom Flügel kam Pavlos Chantavaridis eigentlich völlig frei zum Abwehrkopfball. Allerdings missglückte der Versuch zu klären, so dass der Ball an der eigenen Latte landete, ehe dann Kahl die Kugel aus der Gefahrenzone brachte.

So konnten die Gäste nach 21 Minuten die Führung weiter ausbauen. Nachdem man sich auf der linken Seite schon durchgespielt hatte, steckte Husic das Leder auf Haris durch, der schließlich im Strafraum nur noch unfair gestoppt werden konnte, so dass der Unparteiische zu Recht auf den Punkt zeigte. Sebastian Gruber stellte sich der Verantwortung und erhöhte sich auf 2:0.

Vier Minuten später brannte es schon wieder vor dem Tor des TSV. Nach einem Zuspiel von Jeremy Bauer drang Gruber in den Strafraum ein und kam dann auch zum Abschluss, doch mit einer starken Parade klärte Irl zur Ecke.

Nach 40 Minuten gab es dann eine Schrecksekunde für die SpVgg. Als Torhüter Jonas Pamer nach einem Rückpass zu lange zögerte, brachte Matthias Kurz sein Bein dazwischen und spielte dann nach innen, wo Tobias Kiefinger zum Abschluss kam, doch der inzwischen auf die Linie zurückgeeilte Pamer machte seinen Fehler wieder wett und konnte das Leder mit einem starken Reflex abwehren.

Eine Minute nach Wiederbeginn war er dann aber doch machtlos und konnte den Anschlusstreffer der Gastgeber nicht mehr verhindern. Als Chantavaridis Alexander Weiher mit einem Pass etwas unter Druck setzte, brachte der Abwehrspieler das Leder nicht mehr wett und verlor die Kugel Nicolas Lohmeier, der sich die Chance nicht entgegen ließ und aus zehn Metern Entfernung auf 1:2 verkürzte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte sich dann die Partie etwas gedreht und hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, was auch nach 61 Minuten zur nächsten Großchance für die Platzherren führte, doch Lohmaier ließ diese Chance nicht liegen und köpfte nach einer Flanke aus kurzer Distanz über das Tor.

Dann kamen die Gäste ihrerseits wieder besser in die Partie, was wenig später auch in den ersten gefährlichen Abschluss nach Wiederbeginn führte. Nach einem Zuspiel von Adrian Rusu zog Donig aus 20 Metern ab, doch Irl konnte die Kugel glänzend aus dem Eck fischen.

Aber 16 Minuten vor dem Ende mussten die Veilchen dann doch den Ausgleich hinnehmen. Als Grüntegernbach eine Ecke nach innen geschlagen hatte, wurde das Leder aus dem Gewühl heraus von Bastian Wandinger verlängert und er hatte das Glück des Tüchtigen, dass der Ball unhaltbar im langen Eck landete.

So endete das Spiel, das zwei völlig verschiedene Halbzeiten hatte mit einem 2:2-Remis, denn in der Schlussphase fehlten auf beiden Seiten die entscheidenden Mittel, um doch noch den Lucky-Punch zu landen.

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Herren 3: TSV Grüntegernbach II – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Nico Brendel,  2. Christian Schulz, 3. Florian Ammon, 4. Moritz Martin, 5. Tom Huber (23. Mehmet Yalcin), 6. Rene Feuker, 7. Nick-Luis Polsfuss (77. Florian Aldinger), 8. Florian Aldinger (46. Enis Memed), 9. Markus Felsner (46. Patrick Emberger / 77. Markus Felsner),  10. Duman Yusuf (23. Davud Hörl / 79. Tom Huber), 11. Adrian Felsner

Torschützen:
0:1 Markus Felsner (8.)
1:2 Markus Felsner (45. + 4)

Gelbe Karten:
Mehmet Yalcin
Davud Hörl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:

Auch im vierten Testspiel zur neuen Saison blieb die dritte Mannschaft der SpVgg ungeschlagen, den man kam beim TSV Grüntegernbach II, gegen den man auch in der kommenden Punktspielsaison antreten wird, zu einem hart erkämpften 2:1-Erfolg.

Bei einer Gluthitze wurde die Partie um 15:00 Uhr angepfiffen und schon beim Aufwärmen war zu sehen, dass die Veilchen Mühe hatten, sich mit dem tropischen Temperaturen „anzufreunden“, doch im Verlauf der Partie kämpfte man sich in das Spiel und bremste den anfangs überlegenen Gastgeber schließlich aus.

Allerdings drohte den Veilchen schon nach sechs Minuten der Rückstand. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte Abwehrspieler Tom Huber seinen Gegenspieler Alexander Meyer nicht aufhalten und als dieser dann das Leder nach innen gezogen hatte und den völlig freistehenden Bernd Hanslmaier fand, schien der frühe Rückstand nicht mehr zu vermeiden, doch er brachte das Leder aus äußerst kurzer Distanz nicht über die Linie.

Zwei Minuten später nutzten dann die Gäste ihren ersten Vorstoß zur Führung. Nach einem Zuspiel von Christian Schulz zog Nick-Luis Polsfuss mit dem Ball am Fuß nach innen und spielte dann einen mustergültigen Pass in die Tiefe, wo Angreifer Markus Felsner alleine vor dem TSV-Gehäuse auftauchte und den aus seinem Tor kommenden Schlussmann Florian Wimbauer keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Aber trotz der Führung hatten die Hausherren anfangs mehr vom Spiel und erspielten sich ein optisches Übergewicht, so dass es vor dem SVA-Tor, auch aufgrund von leichtfertigen individuellen Fehlern immer wieder zu prekären Situation gab, doch mit vereinten Kräften konnte man zunächst einen Gegentreffer verhindern.

Nach 12 Minuten war die Führung aber in Gefahr. Nach einem Presschlag flog das Leder in Richtung Altenerdinger Tor und als Keeper Nico Brendel beim Herauslaufen etwas zögerte, kam Hanslmaier vor ihm an den Ball, doch er machte seinen Fehler sofort wieder wett und konnte mit einer gekonnten Fußabwehr den Ausgleich verhindern.

Was der TSV nicht schaffte, übernahm dann drei Minuten später die SpVgg selbst. Als Yusuf Duman ca. 20 Meter vor dem eigenen Tor einen Pressball gegen seinen Kontrahenten für sich entscheiden konnte und das Leder Richtung Altenerdinger Tor prallte, schien die Gefahr schon gebannt zu sein.

Allerdings wollte Moritz Martin die Situation klären und kam vor Duman an den Ball, doch der Versuch, die Kugel zu Torhüter Nico Brendel zurückzuspielen misslang gründlich, denn er schob das Spielgerät am Keeper vorbei ins eigene Netz.

Unmittelbar darauf hätte man dann aber wieder in Führung gegen. Diesmal spielte Duman den links freistehenden Polsfuss mit einem herrlichen Pass frei und als der Youngster frei vor dem Tor auftauchte, hoffte man erneut auf zählbaren Erfolg, doch Wimbauer verhinderte mit einer starken Abwehr das zweite Gegentor.

In der Folgezeit entwickelte sich dann ein Match, in dem die Hausherren mehr Ballbesitz hatten, aber es nunmehr nicht mehr verstanden, sich in der Offensive zwingend durchzusetzen, so dass die TSV zwar mehrfach aussichtsreich nach vorne kam, aber die erforderlichen Torabschlüsse blieben aus.

Besser machte es die SpVgg und ging in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wieder in Front. Nach einem Pass von Rene Feuker setzte sich Adrian Felsner auf der rechten Seite durch und flankte dann nach innen, wo es zwei Grüntegernbacher Abwehrspieler nicht verstanden, entscheidend zu klären. So kam Mehmet Yalcin an das Leder, spielte weiter auf den freistehenden Markus Felsner, der mit einem gekonnten Schlenzer zum 2:1 in die Maschen traf.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann wieder dem TSV und schon nach zwei Minuten war Brendel wieder gefordert, doch er war zur Stelle und konnten einen gefährlichen Fernschuss von Gökhan Kulak glänzend um den Pfosten drehen.

Nach 52 Minuten brannte es dann aber wieder vor dem Tor der Hausherren. Als Yalcin von der linken Seite auf den kurzen Pfosten gezogen hatte, kam Pattrick Emberger an die Kugel und verlängerte den Ball, doch er hatte Pech, dass das Leder knapp am langen Pfosten vorbeiging.

In der 68. Minute kamen dann die Gastgeber wieder gefährlich in den Strafraum. Als Dominik Sommerer einen langen Ball mit dem Kopf auf Markus Mühlhuber verlängerte, setzte sich der Angreifer im Strafraum gegen Moritz Martin durch, doch der Flachschuss aus 12 Metern ging dann links am Tor vorbei.

Nun merkte man beiden Teams mehr und mehr den Kräfteverschleiß an, und der Hitze hatte ihren Tribut gefordert, so dass nun vieles Stückwerk blieb und klare Chancen eher Mangelware blieben.

Neun Minuten vor dem Ende hätte die Gäste aber die Vorentscheidung erzielen können, denn nach einem Rückpass nahm Keeper Wimbauer das Leder mit der Hand auf, so dass der Referee im Strafraum einen indirekten Freistoß für die SpVgg verhängte. Als Feuker für Yalcin ablegte, konnte ein Abwehrspieler der Gastgeber das Leder noch entscheidend abfälschen, so dass der Ball über das Tor ging.

Einige Minuten später wären dann die Platzherren fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Einwurf auf der linken Seite konnte sich Mühlhuber im Strafraum gegen Florian Aldinger durchsetzen, spielte dann in den Rückraum der Abwehr, wo Charlie Janocha aus 14 Metern zum Schuss kam, doch Brendel konnte das Leder über die Latte lenken.

Trotz der Witterungsbedingungen hatten der Referee scheinbar Gefallen an der Partie gefunden, denn er ordnete eine Nachspielzeit von sieben Minuten an, aber auch diese Zeit überstanden die Altenerdinger Kicker schadlos, so dass man den knappen Erfolg ins Ziel brachte.

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GEWO-Cup 2024: D1-Junioren sorgen für nächsten Gastgebersieg

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Auch der dritte Tag des diesjährigen GEWO-Cups der SpVgg Altenerding  war ein großartiger Erfolg, denn alle Teams, die sich zu den vier Turnieren am Samstag angesagt hatten, folgten der Einladung und viele Teams versprachen bei der Siegehrung, dass sie im nächsten Jahr bei der dritten Auflage des mittlerweile über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Wettbewerbes wieder dabei sein wollen.

Im Gegensatz vor zwei Wochen, als der zweite Turniertag bei strömenden Regen abgewickelt werden musste, hatte der Wettergott diesmal ein Einsehen mit der SpVgg, denn die Turnier wurden überwiegend bei strahlendem Sonnenschein abgewickelt. Lediglich bei den Nachmittagsturnieren gab es anfangs leichten Regen, der aber sogar als abkühlende Erfrischung dienlich war, und zu keinerlei Beeinträchtigungen führte.

Die D1-Junioren, die in der letzten Woche beim großen Finale des Merkur CUP sich nach der Finalniederlage gegen die SpVgg Unterhaching „nur“ mit Platz 2 begnügen mussten, zeigten sich auch beim GEWO-Cup von ihrer besten Seite und schlossen das Turnier des Jahrgangs 2023 stark als Turniersieger ab.

Lediglich gegen den SV Waldeck-Obermenzing kamen die Veilchen nicht über ein Remis (0:0) hinaus, doch in allen fünf weiteren Spielen ging man als Sieger vom Platz, so dass man die stark eingeschätzten Teams der DJK Ingolstadt und vom SV Wacker Burghausen auf die Plätze verwies.

Auch die beiden weiteren Landkreisteams vom FC Schwaig und von der JFG Sempt Erding wussten durchaus zu gefallen, mussten sich aber mit den Plätzen 5 und 6 zufrieden geben.

Parallel ging das Turnier des Jahrgangs 2012 über die Bühne und hier hielten die Landkreisvertreter sehr gut mit, doch das Finale fand ohne Erdinger Beteiligung statt, denn sowohl die SpVgg Altenerding 1 (gegen SG Eichenfeld Freising) als auch der TSV Wartenberg (SV Pullach) mussten im Halbfinale jeweils mit 0:1 die Segel streichen.

Im kleinen Finale erkämpften sich die Gastgeber dank eines 2:1-Erfolg über die Strogenmarkter Platz 3, während sich der FC Schwaig im Spiel um Platz 7 mit 4:0 gegen zweite Mannschaft der SpVgg durchsetzen konnte.

Der Sieg ging nach Pullach, denn der SV zwang Eichenfeld Freising mit 3:2 in die Knie.

Im Wettbewerb des Jahrgangs 2012 stark konnten die Gastgeber lange Zeit vom nächsten Turniersieg träumen, aber im Halbfinale zog man aufgrund einer 0:1-Niederlage gegen den TSV Neusäß den Kürzeren, konnte sich dann aber im kleinen Finale dank eines 4:3-Erfolges gegen den FC Dingolfing vom Punkt behaupten, während sich Neusäß durch einen 1:0-Erfolg gegen den Kirchheimer SC den Pott sichern konnte.

Beim Turnier der Jahrgänge 2013 normal konnten die Landkreisvertreter im Kampf um die „Stockerlplätze“ nicht entscheidend eingreifen, denn das beiden Halbfinalpartien fanden ohne Lokalmatadoren statt.

Die Gastgeber schlossen nach einer abschließenden 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Röhrmoss mit Platz 6, während für den TSV Dorfen nur der 8. Platz blieb.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Andreas Woitzik vom Sponsor GEWO Feinmechanik bei allen Vereinen für die tollen Spiele und auch bei der SpVgg Altenerding für die herausragende Organisation und Durchführung der Veranstaltung, die am morgigen Sonntag mit dem Turnier des Jahrgangs 2011 abgeschlossen wird.

Weitere Bilder vom 3. Tag des GEWO-Cup

Herren 1: SpVgg Kammerberg – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Thomas Bachmaier (72. Domenik Gruber), 4. Nihad Mujkic (70. Daniel Wiskitenski), 5. Tobias Lamm (70. Sebastian Gruber), 6. Pedro Flores, 7. Wiam Takruri (46. Michael Gartner), 8. Samuel Kronthaler, 9. Mehmet Cay (58. Leonardo Tunjic),  10. Marc Winkelmann (46. Edouard Amissi),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:1 Michael Gartner (60. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)
1:2 Leart Bilalli (63.)

Gelbe Karten:
Tobias Lamm
Edouard Amissi

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
135

Spielbericht:
Im vorletzten Spiel vor dem Beginn der neuen Saison am nächsten Sonntag gegen den TSV Dorfen glückte der SpVgg ein knapper, aber durchaus verdienter 2:1-Erfolg beim Bezirksligisten SpVgg Kammerberg.

Schon nach gut einer Minute drohte den Veilchen aber der Rückstand. Als man das Leder im Spielaufbau verloren hatte, schloss der an den Ball kommende Mario Dipalo sofort aus 30 Metern ab und nachdem Schlussmann Lukas Loher leicht weggerutscht war, wurde es gefährlich, doch der Schlussmann war rechtzeitig nach hinten geeilt und konnte den Einschlag verhindern.

Nach 10 Minuten hoffte man dagegen auf den frühen Führungstreffer. Nach einer schönen Ballstafette landete das Leder bei Pedro Flores. Als dessen Schuss abgeblockt wurde, landete die Kugel beim Samuel Kronthaler, der dann das Leder überragend auf Mehmet Cay durchsteckte und als er das Spielgerät im Tor unterbrachte, hoffte man auf das 1:0, doch der Referee verweigerte dem Tor aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung.

Drei Minuten später bot sich den Veilchen die nächste gute Einschussmöglichkeit. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte sich Leart Bilalli am Flügel behaupten, legte dann an die Strafraumgrenze zurück, wo Wiam Takruri, nachdem er seinen Gegenspieler umspielt hatte, zum Abschluss kam, doch leider ging der Schuss zu zentral auf das Tor, so dass Torhüter Stefan Fängewisch den Ball sicher parieren konnte.

In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld und aufgrund zahlreicher Fehlpässe auf beiden Seiten, blieben in dieser Phase klare Torchancen eher Mangelware.

Aber nach 25 Minuten hätten die Gäste in Front gehen können. Wobei die Gastgeber hier tatkräftige Unterstützung leisteten. Als man beim Aufbauspiel einen gefährlichen Diagonalball versuchte, fing Thomas Bachmaier das Leder ab. Er ging in den Strafraum, wo er noch einen Kontrahenten mit einer geschickten Körpertäuschung ins Leere laufen ließ, doch beim Abschluss hatte er Pech, dass der Ball das Gehäuse um Zentimeter verfehlte.

Drei Minuten später versuchte sich Leart Bilalli nach einem an ihn selbst begangenes Foulspiel mit einem Freistoß aus 20 Metern. Der Ball wäre wohl genau in den Winkel gegangen, doch Schlussmann Fängewisch konnte den Ball sicher abfangen, weil der Schuss zu wenig Fahrt hatte.

Nach 31 Minuten gerieten die Gäste dann aber in Rückstand. Als man in der gegnerischen Hälfte das Leder an die Hausherren abgegeben mussten, spielte Kammerberg mustergültig nach vorne und ließ die Veilchen nicht an den Ball kommen. Als sich dann ein Gastgeberakteur gegen Ridwan Bello behaupten konnte, wurde das Leder nach innen gespielt, wo sich der sträflich ungedeckte Domenik Kaiser die Möglichkeit nicht entgehen ließ und Lukas Loher nur noch das Nachsehen gab.

In der Schlussphase der ersten Hälfte wirkte Kammerberg in den Zweikämpften griffiger und gieriger an den Ball zu kommen, so dass sich die Locke-Elf schwer tat, zum Abschuss zu kommen.

Bezeichnend war auch der letzte Angriff vor der Pause. Nach einer schönen Kombination über die Stationen Loher und Nihad Mujkic, steckte Pedro Flores das Leder schön durch die Schnittstelle und fand Leart Bilalli, blieb aber mit seinem Haken am letzten Gegenspieler der Gastgeber hängen.

Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Gäste. Als Kammerberg beim Spielaufbau ein leichtfertiger Abspielfehler unterlief, kam Samuel Kronthaler an den Ball und lief auf die Abwehrkette der Platzherren zu. Doch anstatt auf den freistehenden Cay zu passen, versuchte er selbst den Abschluss. Leider wurde sein Schuss abgeblockt, so dass man mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit ging.

Nach etwas zähem Beginn im zweiten Durchgang kam die Veilchen nach 60 Minuten zur ersten dicken Chance. Als Kronthaler seinen Mitspieler Bilalli mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt hatte, spielte der Torjäger das Leder mustergültig nach innen, wo zunächst Leonardo Tunjic und Flores die Hereingabe verfehlten.

Allerdings war die Chance noch nicht vertan, denn das Leder landete bei Neuzugang Edouard Amissi, der aber bei seinem Schuss an Fängewisch scheiterte.

Aber drei Minuten später sollte dann doch der Gleichstand glücken Abermals wurde Bilalli von Kronthaler in Szene gesetzt und diesmal konnte der Angreifer im Strafraum von Keeper Fängewisch im Strafraum nur noch unfair gestoppt werden, so dass der Referee auf Elfmeter entschied.

Michael Gartner nahm sich der Verantwortung an, schickte Torhüter Fängewisch in die falsche Ecke und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich.

Und nur drei Minuten später sollten die Semptstädter dann sogar in Front gehen. Als man die gegnerische Abwehr gepresst hatte, kam man zum Ballgewinn und die Hereingabe von Flores landete bei Bilalli, der noch Keeper Fängewisch umspielte hatte, ehe er dann zur 2:1-Führung einschob.

Nun war die Gäste am Drücker und weitere drei Minuten später hatte man den dritten Treffer auf dem Schlappen. Nach einem Pass von Tunjic liefen Amissi und Bilalli in Überzahlt auf das Kammerberger Tor zu. Als dann der Pass des Neuzugangs bei Bilalli landete, hatte dieser nur noch Schlussmann Fängewisch vor sich, scheiterte jedoch am gut regierenden Keeper der Platzherren.

15 Minuten vor dem Ende wären die Hausherren dann aber fast wieder zum Ausgleich gekommen. Nach einer Ecke wurde das Spielgerät schön auf den langen Pfosten geschlagen, wo Lukas Fladung frei zum Kopfball kam, aber den Ball über das Tor setzte.

Fünf Minuten später hätten die Gäste dann für die Vorentscheidung sorgen können. Nach einem Pass von Domenik Gruber auf der linken Seite in die Tiefe, wo sich Gartner gut behaupten konnte und da Leder auf Alexander Weiher ablegte. Dessen Flanke landete bei Tunjic, doch sein Kopfball war zu zentral, so dass Fängewisch klären konnte.

Aber der Sieg war noch nicht in trockenen Tüchern und nach 88 Minuten brannte es nochmals vor dem Tor der SpVgg, denn nach einer Ecke von Jonas Grundmann kam Robert Villand wieder zum Kopfball, doch auch diesmal verfehlte das Leder das Ziel.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter waren die Gäste dann dem 3:1 sehr nahe. Als Loher einen Eckball abgefangen hatte, schlug er den Ball weit nach vorne und fand am rechen Flügel Amissi. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und spielte dann mustergültig nach innen, wo Sebastian Gruber zum Schuss, doch mit einer Parade hielte Fängewisch seine Farben noch im Spiel.

Allerdings beendete der Unparteiische die Partie wenige Augenblicke später und die Gäste feierten einen 2:1-Erfolg, der zu einem zufriedenen Fazit von Trainer Pedro Locke führte. „Im ersten Durchgang war unser Zweikampfverhalten in jedem Fall verbesserungswürdig und auch im Aufbauspiel müssen wir ruhiger werden. Nach der Pause agierten wir cleverer und gingen nicht in unnötige Zweikämpfe. Ich denke, wir sind für den Saisonauftakt gut vorbereitet“.

Förderverein: Vorstandschaft wird auf fünf Mitglieder erweitert

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In gut 30 Minuten hatte der Vorsitzende Benedikt Hoigt die ordentliche Jahreshauptversammlung des Fördervereines der SpVgg Altenerding über die Bühne gebracht, was auch daran, dass man im Vorfeld den anstehenden Neuwahlen bestens geplant war und die Posten in der Führungsriege schnell neu besetzt war.

In seinem Bericht berichtete Hoigt, dass der Förderverein derzeit über 76 Mitglieder verfügt, „und wir damit den Abwärtstrend der letzten Jahre stoppen konnte“. Der Mitgliederschwund hatte während der Corona-Pandemie eingesetzt und führte dazu, dass der Förderverein zwischenzeitlich über nur 63 Förderer als Mitglieder führte.

Ein weiterer Grund für die Abwärtsspirale „war der neu gegründete Kiosk-Verein, der dazu führte, dass zahlreiche Mitglieder unserem Förderverein den Rücken kehrte“, weiß Hoigt, freut sich aber, dass eine Werbemaßnahme in der Tennisabteilung nun für einen Umschwung sorgte.

Der Vorsitzende wurde vom Tennis-Abteilungsleiter Christian Gärtner zur Abteilungs-Jahreshauptversammlung eingeladen und konnte dabei den Förderverein vorstellen. „Diese Maßnahme hatte zwischenzeitlich zu sechs neuen Mitgliedern geführt und ich denke, dass noch einige dazukommen werden“, freut Hoigt und hofft, dass andere Abteilungen auch diese Möglichkeit nutzen.

„Unser Ziel soll es sein, dass wir wieder den vor einigen Jahren erreichten Spitzenstand von ca. 100 Mitgliedern erreichen“, setzt man sich ehrgeizige Ziele.

Das langjährige Mitglied Arnold Kronseder, der sich als Beisitzer in den Vorstand hat wählen lassen, will beim Erreichen dieser ehrgeizigen Messlatte seine volle Tatkraft zur Verfügung stellen. „Ich habe ein großes Netzwerk und habe auch bei Unternehmen Zugang. Ich will in den nächsten beiden Jahren anschieben und habe bei einer Mitgliederakquise in der Vergangenheit schon beachtliche Erfolge erzielt“, stellte er sich den wahlberechtigen Mitgliedern vor, so dass seine Kandidatur einstimmig unterstützt wurde.

Es gab aber auch noch eine zweite Änderung in Führungscrew, denn der bisherige Kassier, der bei seinem Rechenschaftsbericht von einem knappen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr berichten, stellte sein Amt zur Verfügung und wurde von Hoigt dankbar verabschiedet.

Aber seine Nachfolge war im Vorfeld auch schon geregelt und Vitali Michel, der ebenso wie Kronseder Mitglied der Fußballabteilung ist, blieb bei seiner Wahl ebenfalls ohne Gegenstimme.

Auch bei den weiteren Ämtern, die Wahlleiter Hans Balbach zur Wahl brachte, gab es keinerlei Diskussionen, denn sowohl der 1. (Benedikt Hoigt) als auch die 2. Vorsitzende Katharina Künstner und Schriftführerin Katharina Hauk wurden in ihren Ämter bestätigt.

„Aufgrund von möglichen Änderungen bei den nächsten Neuwahlen macht es Sinn, dass wir nun ein fünfköpfiges Gremium sind, so dass sich die neuen Mitglieder in verantwortlicher Rolle einarbeiten und ggf. in zwei Jahren für neuen Posten vorbereitet sind“, erklärt Hoigt die quantitative Aufstockung.

Auch die beiden Kassenprüfer Josef Stimmer und Josef Wegmaier, die bei einem ihrem Kassenbericht von einer einwandfreien Buchführung berichten konnten, werden in den nächsten zwei Jahren ihre Tätigkeit fortführen.

Zum Abschluss der kurzweiligen Versammlung zeigte Kronseder sofort sein Engagement und regte an, dass man den Mitgliederbeitrag anheben soll. „Seit Gründung im Jahr 2001 beträgt der Beitrag unverändert 30 €, so dass aus meiner Sicht eine wesentliche Erhöhung durchaus angebracht ist. Zudem ist der Beitrag als Spende steuerlich absetzbar und ich danke, wenn wir die Mitglieder die Gründe für die Steigerung entsprechend darlegen, bin ich der Meinung, dass niemanden als Förderer verlieren werden“.

Hoigt nahm diesen Vorschlag wohlwollend auf und sieht einen neuen Beitragssatz als angebracht an, will aber das Thema bei der konstituierten Vorstandssitzung in die Tagesordnung aufnehmen und drüber zu diskutieren.

Herren 1: FC Forstern – SpVgg Altenerding 1:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Daniel Wiskitenski, 4. Hussein Bahlak (46. Julian Topf), 5. Sebastian Gruber (65. Yosef Falih), 6. Pedro Flores (72. Pavlos Chantavaridis), 7. Leonardo Tunjic, 8. Florian Donig, 9. Florian Wagner (64. Jeremy Bauer),  10. Michael Gartner,  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:1 Leart Bilalli (44.)
1:2 Leart Bilalli (46.)
1:3 Florian Wagner (48.)

Gelbe Karten:
Daniel Wiskitenski

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:

Dank eines 3:1-Auswärtserfolges beim FC Forstern zogen die Kicker der SpVgg Altenerding in die zweite Runde des diesjährigen Toto-Pokalwettbewerbes, wobei sich das aus ersten und zweiter Mannschaft gemischte Team vor allem im ersten Durchgang gegen die Hausherren sehr schwer tat.

Nach fünf Minuten verbuchten die Locke-Schützlinge den ersten Abschluss. Als das Leder von der linken Seite nach innen gespielt wurde, wollte sich Florian Donig gegen seinen Gegenspieler behaupten. Allerdings kam der FCF-Abwehrspieler an das Leder, doch er brachte das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, so dass Leonardo Tunjic dann aus 20 Metern halbrechter Position zum Schuss kam, aber das Spielgerät ca. zwei Meter Meter über die Querlatte setzte.

Drei Minuten später tauchten dann die Hausherren erstmals gefährlich vor dem Tor der SpVgg. Als Michael Gartner seinem Gegenspieler Bilale Mardi bei einem Angriff durch das Zentrum etwas zu viel Platz ließ, zog der Angreifer aus 20 Metern ab, doch das Leder strich knapp am linken Pfosten vorbei.

Nach 16 Minuten schlug Daniel Wiskitenski auf der linken Seite einen schönen langen Ball die Linie entlang und fand Leart Bilalli, der nach innen zog und dann aus spitzem Winkel flach abzog, doch der Schuss hatte zu wenig Fahrt und konnte von Schlussmann Stefan Renauer unter sich begraben werden.

Neun Minuten später wäre der SpVgg dann fast der Führungstreffer geglückt. Als Pedro Flores dem FCF-Akteur Konrad Wagner im Mittelfeld das Leder abgeluchst hatte, spielte er weiter auf Florian Donig, der aus ca. 25 Metern abzog, doch Keeper Renauer bekam die Hand noch an den Ball und lenkte die Kugel an den Pfosten.

In der 28. Minute ging dann der Außenseiter in Front. Als Forstern das Leder über die linke Seite nach vorne brachte, schlug Bastian Keilhacker eine schöne Flanke nach innen, die von Wiskitenski unglücklich verlängert wurde und so beim völlig freistehenden Dominic Fumelli landete, der dann aus kurzer Distanz Keeper Lukas Loher keine Abwehrchance ließ.

In der 38. Minute spielte Flores das Leder auf den an der Strafraumgrenze stehenden Tunjic. Da der Mittelfeldspieler sah, dass der hinter ihm stehende Sebastian Gruber besser positioniert war, ließ er das Zuspiel durch, doch Gruber hatte beim Abschluss sein Visier etwas zu hoch eingestellt.

Im Gegenzug drohte der SpVgg dann aber fast der zweite Gegentreffer. Als das Leder beim am rechten Strafraumeck stehenden Mardi landete, tunnelte er Wiskitenski und kam dann im Strafraum aus 13 Metern zum Abschluss. Glücklicherweise reagierte Loher bei diesem tückischen Schuss glänzend und konnte das Leder zur Seite abwehren.

Eine Minute vor dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann zum Ausgleich. Nach einem Pass von Michael Gartner überlief Bilalli die Forstener Abwehr, legte sich dann scheinbar das Leder etwas zu weit vor, so dass Keeper Renauer einen Tick vor ihm an den Ball kam. Allerdings konnte er das Spielgerät nicht sichern, so dass Bilalli erneut an die Kugel kam und diese dann aus äußerst spitzem Winkel ins verwaiste Tor befördern konnte.

So wie Bilalli die erste Hälfte beendet hatte, so eröffnete er den zweiten Durchgang, denn schon 16 Sekunden nach Wiederbeginn brachte der Torjäger sein Team in Front.

Vom Anstoß weg spielten die Gäste schnell nach vorne und Tunjic dann das Leder auf die linke Seite zu Bilalli ablegte, hatte er nur noch Schlussmann Renauer vor sich, doch er blieb eiskalt und vollendete sicher zum 2:1.

Nur zwei Minuten später baute der Favorit die Führung dann aus. Als Renauer einen schönen Schuss von Donig nur zur Seite abwehren konnte, war Florian Wagner zur Stelle und staubte zum 3:1 ab.

Nun hatten die Gäste die Partie im Griff und drängten auf die Vorentscheidung, der man nach 51 Minuten nahe war. Als die Kopfballabwehr eines FCF-Abwehrspielers nach Flanke von Gartner nur sehr kurz ausfiel, kam Tunjic aus 16 Metern zum Abschluss, doch erneut strich sein Schuss über das Gebälk.

Vier Minuten später flog der nächste gefährliche Schuss auf das Tor der Gastgeber zu. Als Donig nach einem Einwurf der Hausherren am Strafraum der Hausherren an das Leder kam, zog er aus halbrechter Position ab, doch auch er hatte sein Visier etwas zu hoch eingestellt.

In der 57. Minute kam der FCF dann nach Wiederbeginn erstmals gefährlich vor das Tor der SpVgg. Als Keilhacker entschlossen von der linken Seite nach innen ging, wurde er von Bello Ridwan etwa 18 Meter vor dem Tor unfair gebremst, doch die SpVgg hatte Glück, dass Fumelli den fälligen Freistoß knapp am linken Winkel vorbeizirkelte.

Nach 62 Minuten brannte es dann wieder vor dem Tor von Forstern. Als sich Gruber auf der linken Seite gekonnt gegen seinen Gegenspieler behauptet hatte, eilte er alleine auf das Tor zu, doch Renauer verkürzte geschickt den Winkel und konnte zur Ecke klären.

16 Minuten vor dem Ende hätte man die Vorentscheidung dann erzielen müssen. Nachdem Bilalli das Leder an der Mittellinie auf Tunjic ablegte, steckte der Mittelfeldfeldspieler die Kugel auf den durchstartenden Angreifer durch. Als Bilalli Torhüter Renauer schon umspielt hatte, schien das 4:1 nur noch Formsache, doch der Torjäger schob dann zur Überraschung aller die Kugel am leeren Tor vorbei.

Wenig später hätte er dann aber doch fast seinen dritten Treffer markiert, doch bei einer Hereingabe von Yosef Falih rutschte er um Zentimeter am Ball vorbei.

Das Auslassen dieser Chancen hätte sich acht Minuten vor dem Ende fast gerächt, denn nach einer Flanke auf den langen Pfosten kam Samuel Agyemang zum Abschluss, verfehlte aber zum Glück das Altenerdinger Tor.

Im Gegenzug hielt dann Renauer sein Team im Spiel, wobei er bei der Abwehr eines Schusses von Donig auch das nötige Glück hatte, denn der Ball wäre ihm um ein Haar durch die Beine gerutscht.

Auch die letzte Chance lag nochmal auf Seiten der SpVgg. Nach einem schönen Pass von Julian Topf brachte Jeremy Bauer das Leder mustergültig nach innen, wo der völlig freistehende Tunjic zum Abschluss kam. Doch abermals ließ man eine Hundertprozentige liegen, denn er schoss aus wenigen Metern Torhüter Renauer an, so dass es beim 3:1-Endstand für den Bezirksligisten blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren: Harmonische Spielgruppentagung in Altenerding – Sind künftig Änderungen bei der Spielstruktur notwendig?

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Sehr harmonisch verlief die Tagung der Spielgruppe Erding, die am Freitag im Vereinsheim der SpVgg Altenerding durchgeführt wurde. Die beiden BFV-Vertreter Ludwig Schmidt und Ömer Karakas hatten leichtes Spiel, da alle anwesenden Vereine mit der aktuellen Situation scheinbar sehr zufrieden sind.

Zu Beginn der Veranstaltung, der mit dem TSV Isen und dem TSV Dorfen zwei Vereine fernblieben, informierte Kreis-Spielleiter Schmidt, dass es im Kreis Donau/Isar künftig wieder drei Herren-Spielleiter geben wird, denn die 37jährige Iris Spitaler übernimmt nach dem letztjährigen Rücktritt von Thomas Sievers die Leitung in den Spielkreisen Freising und Erding.

„Da ihre Ernennung sehr kurzfristig erfolgte, hatten wir bis dato noch keine Zeit, sie einzuarbeiten, aber ich hoffe, dass sie ab August ihre Tätigkeit aufnehmen kann“. Der anwesende Kreis-Vorsitzende Elisabeth Bauer stellte die Vita von Spitaler kur vor und bat die Funktionäre, „Iris bei ihrer Arbeit zu unterstützen“.

Gleichwohl gibt es beim BFV lt. Bauer neuerdings wieder vakante Positionen, denn der Vorsitzende des Kreis-Sportgerichtes Jonas Beinhofer hat sein Amt aufgrund übermäßiger Belastung niedergelegt. „Kommissarisch wird die Aufgabe nun vorübergehend von Nico Freisinger übernommen, aber wir benötigen in jedem Fall einen Nachfolger für Jonas“, erwähnte Bauer und bat die Funktionäre sich bei der Suche nach möglichen Kandidaten einzubringen.

Vor dem Bericht von Schmidt konnten sich zwei erfolgreiche Vereine noch über Ehrungen freuen. Der Kreis-Spielleiter überreichte dem FC Fraunberg einen schönen Pokal und gratulierte zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Kreisklasse. Der FSV Steinkirchen konnte sich über Spielball freuen, denn man war in der letzten Saison im Toto-Pokal das beste Erdinger Team und erst im Halbfinale unterlag man den Bezirksligisten BC Attaching knapp mit 0:1.

Anschließend ging Schmidt auf die neue Saison ein, und erklärte das der diesjährige Totopokal bereits wieder am kommenden Dienstag startet. Von den insgesamt 69 teilnehmenden Mannschaften kommen 17 Vereine aus dem Landkreis Erding. Bis spätestens 03. Oktober müssen die beiden Halbfinalspiele durchgeführt werden, und die Sieger ermitteln dann am 01. Mai des nächsten Jahres den Sieger im Spielkreis Donau/Isar.

Über eine derartige Teilnehmerzahl würde sich Karakas bei der Futsal-Hallenmeisterschaft freuen, „doch die Resonanz in Eurer Gruppe ist ganz schwach, und im letzten Jahr nahm nur Türk Gücü Erding daran teil“. Er appellierte an die Erdinger Vereine, sich anzumelden, wobei eine Meldung bis Ende Oktober noch möglich sei.

Die Punktspielsaison in diesem Jahr endet auf Kreisebene am Wochenende 16./17. November und die Winterpause dauert bis 22. März 2025, wobei für die Kreisliga aufgrund von 15 Mannschaften bereits zwei Wochen früher startet. Die Saison endet dann für alle Ligen im Kreis am 31. Mai, „während die Bezirksligen bereits zwei Wochen früher aufhören“, fügte Schmidt hinzu.

Der Name „Flex“ gehört künftig der Vergangenheit an, denn künftig wird diese Form im Spielplan nur noch mit (9) angezeigt. Hintergrund dieser Neuerung ist, dass künftig Spiele mit verminderter Spieleranzahl, die weiterhin nur in der C-Klasse möglich ist, ausschließlich mit 9:9 ausgetragen werden dürfen. Aber ist gibt bei diesem Modell auch wesentlich Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Zu einem verlieren Vereine, die sich vor Beginn der Saison für dieses System entschieden haben, nicht das Aufstiegsrecht, doch es zwingend, dass man die letzten drei Meisterschaftsspiele mit 9 gegen 9 austragen muss. Alle anderen Regeln, wie beispielsweise die Informationspflicht von 40 Stunden vor dem Anstoß an den Gegner und den Spielgruppenleiter, bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Bei den notwendigen Abstimmungen herrschte bei den Vereinen Einigkeit, denn alle 30 anwesenden Vereine sprachen sich dafür aus, dass Relegationsentscheidungen weiterhin in einem Spiel auf neutralen Platz ausgespielt werden soll, und man sprach sich auch einstimmig für Freitag als Regelspieltag aus.

Trotz allem gab es Mladen Stipkovic (SV Hörlkofen/Wörth) Kritik an der Spielplangestaltung in der A-Klasse Gruppe 7, die heuer nur 12 Mannschaften umfasst. „Wir haben im August, wenn viele Spieler in Urlaub sind, eine englische Woche und im September, wo alle da sind, haben wir zwei spielfreie Wochenenden hintereinander, und ich tue mir schwer, dies meinen Spielern zu erklären“.

Schmidt weiß von diesem Problem, erklärt es aber damit, „dass wir bei dieser Liga einen Schlüssel für 14 Mannschaften angelegt, damit wir weitestgehend sicherstellen konnten, dass Erste und Zweite am selben Wochenende zu Hause spielen“.

Zum Abschluss der Versammlung richtete Schmidt einen Blick in die Zukunft, und wollte mit den Vereinen eine neue Spielstruktur diskutieren. „Auch wenn wir im Kreis Donau/Isar noch auf der Insel der Glückseligkeit leben, dürfen wir den Blick in die Zukunft nicht verlieren“ und erklärte seine Gedanken mit dem stetigen Rückgang von Mannschaften.

Während in der Saison 218/2019 noch 338 Mannschaften im Spielbetrieb waren, sind es in der kommenden Saison nur noch 324 und auch die Zunahme von Spielgemeinschaften, die seit 2021/2022 (3) auf mittlerweile 10 zugenommen haben, zeigte die Entwicklung im Herrenfußball.

Schmidt sieht drei Möglichkeiten, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Zu einem schlug er vor, dass man die Anzahl der Ligen ändert. „Die zwei Kreisligen und vier Kreisklassen sollten unverändert blieben, aber anstatt der acht A-, fünf B- und fünf C-Klassen, könnte man die Anzahl aller A- bis C-Klassen auf sechs festlegen“, gab Schmidt zu bedenken.

Zudem sei es aber auch möglich, dass man die Anzahl der A-Klassen unverändert lsst, aber künftig ausschließlich mit 12 Teams spielt, so dass man anstatt der heutigen 105 Mannschaften nur noch 96 A-Klassisten im Spielbetrieb hat.

Ein letzter Vorschlag ging in die Richtung, dass man die B-Klasse zur Meldeliga macht, so dass sich Vereine nach jeder Saison ohne entsprechende Qualifikation für diese Liga melden können. Die bisherige C-Klasse sollte dann zu einer Freizeitliga werden. Letzterer Vorschlag wurde von einigen Vereinen sofort abgelehnt, „weil solche Ligen nicht gut organisiert sind und nicht ernst genommen werden“, befürchtet Rüstü Aydin vom FC Intergratione Erding.

Letztlich zeigte sich, dass die Vereine auf eine solche Diskussion nicht vorbereitet waren, denn es kamen wenige Wortmeldungen, so dass Schmidt bat, „dass sich Vereine darüber Gedanken machen und ggf. Vorschläge an ihn richten“.

Ein Vorschlag, die Personalnot in den unteren Ligen zu verbessern, kam vom Berglerner Abteilungsleiter, der anregte, dass künftig wieder drei anstatt nur einem Spieler aus der ersten Mannschaft, unabhängig von deren Einsatzzeiten, auch in der unterklassigen Mannschaft eingesetzt werden dürfen. „Ich werde einen entsprechenden Antrag vorbereiten und ihn dann um eine Abstimmung im Kreistag bitten, denn dadurch würde sich bei vielen Vereinen die Spielknappheit in den zweiten Mannschaften deutlich entspannen“.

Weitere Bilder von der Versammlung

 

Herren 1: DJK SV Adlkofen – SpVgg Altenerding 0:2

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Close-up of young soccer player taking a penalty kick against a young blurred boy acting as goalie in the goal.

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Ridwan Bello (74. Nihad Mujkic), 3. Thomas Bachmaier (46. Sebastian Gruber), 4. Tobias Lamm (71. Thomas Bachmaier / 85. Memet Cay), 5. Nihad Mujkic (46. Pedro Flores), 6. Wiam Takruri (46. Marc Winkelmann), 7. Leonardo Tunjic (46. Florian Wagner), 8. Samuel Kronthaler (71. Michael Gartner), 9. Mehmet Cay (46. Daniel Wiskitenski),  10. Michael Gartner (46. Domenik Gruber),  11. Leart Billali (74. Leonardo Tunjic)

Torschützen:
0:1 Pedro Flores (52.)
0:2 Sebastian Gruber (84.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
130

Spielbericht:
Nach dem 1:0-Erfolg gegen den FC Aschheim vor einer Woche blieben die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding nun auch beim niederbayerischen Kreisligisten DJK SV Adlkofen ohne Gegentreffer und setzten sich letztlich verdient mit 2:0 durch.

Nach einer kurzen Abtastphase kamen die Veilchen nach acht Minuten zur ersten guten Chance. Als Wiam Takruri von außen nach innen gezogen war, setzte er einen Schuss ab, der jedoch abgeblockt wurde. Jedoch landete das Spielgerät dann bei Leonardo Tunjic, der dann erneut auf Takruri ablegte. Abermals zog der Angreifer ab, doch diesmal fand er seinen Meister in Torhüter Philipp Recean.

Nur eine Minute später brannte es dann aber vor dem Tor der SpVgg. Als die Abwehrkette der Gäste zu hoch stand, wurde sie mit einem hohen Ball aus den Angeln gehoben und als die Kugel bei Michael Empl landete, drohte der Rückstand, doch der Winkel war beim Abschluss etwas zu spitz, so dass Keeper Jonas Pamer abwehren konnte.

Sechs Minuten später dann eine fast identische Szene, denn abermals wurde die Dreierkette mit einem einfachen Pass überspielt. Diesmal liefen gleich zwei Akteure der Hausherren in Überzahl auf das Tor zu, doch der Querpass von Marco Schröpfer war schlampig gespielt, so dass der nacheilende Ridwan Bello das Zuspiel abfangen konnte.

In dieser Phase war SVA-Coach Pedro Locke mit seinem Team unzufrieden, denn trotz optischer Überlegenheit brachte man in der Offensive wenig zu Stande, „da im letzten Drittel immer der falsche Pass gespielt wurde“.

So war es nicht verwunderlich, dass die nächste Möglichkeit aus einem Standard entstand. Als ein Eckball auf den langen Pfosten verlängert wurde, kam Takruri zum Abschluss, doch leider ging sein Schuss um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei.

Sieben Minuten später versuchte sich dann Samuel Kronthaler mit einem starken Fernschuss aus ca. 25 Metern, doch abermals war Schlussmann Recean zur Stelle und drehte das Spielgerät um den Pfosten.

Der daraus resultierende Eckstoß hätte dann aber fast die Führung gebracht, doch Abwehrspieler Andreas Diewald stand goldrichtig und konnte den Schuss von Michael Gartner auf der Torlinie stehende abwehren.

Nun waren die Veilchen spielbestimmend und drängten auf den Führungstreffer, der nach 32 Minuten möglich schien. Als Mehmet Cay in zentraler Position das Leder erhielt, sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler behaupten konnte, spielte er das Leder schön durch, so dass Leart Bialli allein auf das Tor der Gastgeber unterwegs war, sich die Kugel jedoch etwas zu weit vorlegte, so dass es torlos in die Pause ging.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn drohte der SpVgg dann aber der Rückstand. Als man sich im Spielaufbau einen Fehler leistete, kombinierten sich die Gastgeber blitzschnell über die rechte von der SpVgg verwaisten Seite nach vorne, wo Spielführer Stefan Wackerbauer im Strafraum frei zum Schuss kam, aber an Torhüter Pamer, der mit einer glänzenden Fußabwehr parierte, scheiterte.

Nach 50 Minuten sollten dann aber die Veilchen in Front gehen. Als der SpVgg nach einem Foul an Kronthaler etwa 25 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen wurde, nahm Pedro Flores genau Maß und der Ball schlug zur 1:0-Führung im Torwarteck ein.

Drei Minuten später hätte man die Führung fast ausgebaut. Diesmal wurde ein Eckball von Bilalli von den Hausherren ungewollt verlängert und als der Ball dann beim freistehenden Marc Winkelmann landete, hatte er noch genügend Zeit, um das Spielgerät anzunehmen, doch sein Schuss verfehlte das Tor um Haaresbreite.

In der 62. Minute wurde es dann vor dem SVA-Gehäuse wieder gefährlich. Abermals verlor man im Spielaufbau das Leder und als dann Christoph Konietzny zum Abschluss kam, war Pamer wieder zur Stelle und konnte den Ball abblocken.

Nur wenig später kam es dann erneut zum Duell der beiden Protagonisten. Als die Veilchen das Leder nicht entscheidend klären konnten und nicht entscheidend in den Zweikampf kamen, kam Konietny erneut zum Abschluss, doch auch diesen Vergleich konnte Pamer mit einer tollen Parade für sich entscheiden.

Die nächste Chance lag dann wieder auf Seiten von Altenerding. Als Pedro Flores das Leder nach innen flanken wollte, wurde der Ball immer länger und wäre fast im Tor gelandet, doch Keeper Recean kam mit den Fingerspitzen noch an das Leder und konnte das 0:2 gerade noch verhindern.

In der 84. Minute glückte der SpVgg dann die Vorentscheidung. Nach einem Pass von Nihad Mujkic aus der hinteren Kette nahm der am rechten Flügel stehende Sebastian Gruber das Leder an und zog entlang der Strafraumgrenze nach innen. Als er einige Gegenspieler abgeschüttelt hatte, zog er aus ca. 20 Metern ab und gegen seinen Flachschuss, der genau im Eck einschlug, konnte der Torhüter der Platzherren nichts mehr ausrichten.

Vier Minuten vor dem Ende wäre Adlkofen dann fast der Anschlusstreffer geglückt, denn bei einem abermaligen Ballverlust wurde Pamer mit einem Heber überwunden, doch diesmal hatte er das Glück das Tüchtigen, dass das Spielgerät nur am Querbalken landete.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter hätte es dann um ein Haar auf der anderen Seite geklingelt. Als sich Cay nach einem Zuspiel von seinem Gegenspieler lösen konnte, zog er sofort ab, doch der Ball rauschte um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Die letzte Möglichkeit lag dann nochmal auf Seiten von Adlkofen, doch er Abschluss von Lukas Griepentrog, der nach einer schönen Ballstafette zum Schuss kam, war etwas zu hoch geraten, so dass es beim 2:0-Erfolg der Gäste blieb.

Aber trotz des Sieges zog Trainer Locke ein ernüchterndes Fazit und erwartete von seinem Team eine Leistungssteigerung. „Trotz dem 2:0-Sieges bin ich unzufrieden. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, aber dadurch auch viele Abspielfehler. Das müssen wir in Zukunft abstellen“.