Start Blog Seite 85

Herren 2: DJK SV Adlkofen II – SpVgg Altenerding 1:4

0
Football or soccer shot with a neutral design ball being kicked, with motion blur on the foot and natural background

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Julian Topf (84. Jeremy Bauer), 3. Johannes Irl (61. Amar Husic), 4. Jeremy Bauer (61. Pavlos Chantavaridis), 5. Sebastian Kahl (30. Felix Hoffmann), 6. Florian Donig (61. Sebastian Kahl), 7. Amar Husic (46. Tarik Mahjoub), 8. Pavlos Chantavaridis (30. Adrian Felsner), 9. Faisal Haris (84. Johannes Irl),  10. Tarik Mahjoub (19. Adrian Rusu), 11. Hussein Bahlak

Torschützen:
0:1 Jeremy Bauer (7.)
0:2 Jeremy Bauer (38.)
0:3 Florian Donig (41.)
1:4 Johannes Irl (94.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
In einem weiteren Vorbereitungsspiel behielten die Kicker der SpVgg Altenerding mit 4:1 die Oberhand gegen die gastgebende DJK SV Adlkofen, wobei die Veilchen dabei lediglich eine durchschnittliche Leistung abrufen mussten, um die Hausherren in die Knie zu zwingen.

Der Auftakt verlief für die SpVgg optimal, denn schon nach sieben Minuten glückte der Aldinger-/Duman-Elf der Führungstreffer. Als ein Abpraller beim etwa 20 Meter vor dem Tor stehenden Amar Husic landete, spielte er quer auf Faisal Haris. Der Angreifer ging an seinen Gegenspieler vorbei uns legte dann am Fünfmetereck angekommen das Leder quer nach innen, wo Jeremy Bauer dann aus spitzem Winkel zum Abschluss kam und mit Hilfe des Innenpfostens zum frühen Führungstreffer traf.

Nach 14 Minuten geriet die Führung aber in Gefahr. Nach dem Tarik Mahjoub und Johannes Irl im Mittelfeld das Leder leichtfertig vertändelten, spielte der Gastgeber zügig nach vorne und kam dann durch Felix Weindl aus ca. 20 Metern zum Abschluss. Als der nachsetzende Mahjoub den Schuss noch leicht abfälschte, hatte man Glück, dass der Ball das Gehäuse der SpVgg knapp verfehlte.

Im Anschluss daran verflachte die Partie zusehends und es entwickelte sich lt. Trainer Florian Aldinger ein „Sommerkick“, bei dem Hausherren zwar leichte optische Vorteile hatten, aber nie gefährlich wurden, so dass die Veilchen die Partie unter Kontrolle hatten.

Mit einem Doppelschlag in der Schlussphase der ersten Hälfte konnten die Gäste dann die Führung schnell auf 3:0 ausbauten und konnte das Match mehr oder weniger bereits frühzeitig vorentscheiden.

Nach 37 Minuten nahm Adrian Rusu einen Einwurf auf und zog dann eine schöne Flanke nach innen, wo er den am langen Pfosten stehenden Bauer fand, der dann mit einem geschickten Heber über Torhüter Tim Selzer hinweg auf 2:0 erhöhte.

Und es sollte für die Semptstädter noch besser kommen, denn nur wenig später musste der Adlkofener Keeper schon wieder hinter sich greifen.

Nach einem Foulspiel an Rusu wurde dem Gast etwa 20 Metern vor dem Tor des gastgebenden DJK SV Adlkofen ein Freistoß zugesprochen. Neuzugang Florian Donig schnappte sich das Spielgerät, nahm genau Maß und traf unhaltbar zum 3:0-Pausenstand in den Winkel.

In der zweiten Halbzeit dauerte es dann bis zur 58. Minute bis einer der beiden Torhüter wieder eingreifen musste, wobei der Altenerdinger Schlussmann Maximilian Voichtleitner zunächst gefordert war, doch er war zur Stelle und konnte einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber aus 20 Metern über die Latte lenken.

19 Minuten vor dem Ende wäre der Keeper wohl machtlos gewesen, hatte aber Glück, dass Laurin Müller, der freistehend vor dem Tor zum Abschluss kam, sein Visier schlecht eingestellt hatte und das Leder knapp am Ziel vorbeisetzte.

Wenig später kamen dann die Gäste wieder zu einer erstklassigen Chance. Nach einem Steilpass auf die linke Seite setzte sich Adrian Rusu durch, lief bis zur Grundlinie durch und legte dann in den Rücken der Abwehr, wo Haris Faisal dann im Strafraum zum Abschuss kam, doch Schlussmann Tim Selzer tauchte blitzschnell ab und konnte den Schuss hervorragend parieren.

In der 88. Minute kamen die Hausherren dann zum Ehrentreffer. Nach einem Zuspiel von Keeper Voichtleitner ließ sich Hussein Bahlak das Leder abluchsen und als Felix Weigl an das Spielgerät gekommen war, hatte er keine Mühe mehr, zum 1:3 ins leere Tor einzuschieben.

Aber der Schlusspunkt gehörte dann noch einmal der SpVgg und in der Nachspielzeit konnte man den alten Abstand wieder herstellen. Nach einem Zuspiel nahm der knapp außerhalb des Strafraums stehende Johannes Irl das Zuspiel an, ließ einen Gegenspieler aussteigen und schob dann unhaltbar für Selzer zum 4:1-Endstand ein.

Merkur CUP: Buben werden erst im Finale gestoppt – Mädchen erreichen das Halbfinale – Riesiger Erfolg für SpVgg Altenerding

0

Finalturnier der Jungen

Nach 2001, 2013, 2018 und 2013 gewannen die Nachwuchskicker der SpVgg Unterhaching am vergangenen Samstag zum fünften Mal der Merkur CUP und nach dem Schlusspfiff des Endspieles, in sich die Hachinger mit 3:0 gegen die überraschend starke SpVgg Altenerding durchsetze, kannte der Jubel im Unterhachinger Uhlsport Park keine Grenzen und die erfolgreichen Buben ließen ihre Freude freien Lauf. Trotz der Titelverteidigung verdeutlichte der Jubel, dass ein 1. Platz im großen Merkur CUP-Finale nicht alltäglich ist, und entsprechend gefeiert werden muss. Die beiden Trainer Sebastian Aigner und Philipp Grosche wirkten nach dem Erfolg im „Finale Dahoam“ sichtlich erleichtert, denn anfangs kam der favorisierte Gastgeber nur schwer in Tritt und benötigte durchaus eine gewissen Anlaufphase, so dass die Übungsleiter den Heimvorteil zu Beginn sogar etwas als Nachteil ansahen. „Da wir während der Saison gegen zahlreiche NLZ-Vereine spielen, war es für die Jungs nicht selbstverständlich, dass wir die Favoritenrolle einnehmen und auch der Besuch unseren Präsidenten Manfred Schwabl sorgte bei unseren Jungs vor allem ersten Spiel für ein gewisse Nervosität“, gab das Trainerduo zu. Dies sollte auch der Spielverlauf gegen die Buben des FC Schwaig zeigen, denn in der Anfangsphase war der FCS mindestens ebenbürtig und hatte im ersten Durchgang zunächst sogar die besseren Möglichkeiten. Letztlich hielten sich die Hachinger doch schadlos, denn die Defensive stand sattelfest und kam doch mal was auf das Tor, war der überzeugende Schlussmann Marcos Lehner zur Stelle und konnte die „Null“ halten. Die Gastgeber schlugen dann im richtigen Augenblick zu, denn mit dem Pausenpfiff gelang Diego Biondo die Führung, und zu diesem Zeitpunkt konnte man noch nicht ahnen, dass diese der goldene Treffer sein sollte. Auch im zweiten Spiel brachte den Blau-Roten mit dem knappsten aller Ergebnisse die nächsten drei Zähler auf die Habenseite und nach dem 1:0-Erfolg gegen den ebenfalls hoch eingeschätzten TSV Milbertshofen, war die Halbfinalteilnahme bereits nach zwei Spielen fix. Erneut konnte sich Biondo als entscheidender Torschütze feiern lassen und erneut stand bei Unterhaching die „Null“, was von den beiden Übungsleitern positiv aufgenommen wurde, während auch im Finalturnier die Problematik in der Offensive zu Tage trat. „Wir kombinieren uns immer gut aus der Defensive, doch im letzten Drittel spielen wir unsere Angriffe nicht sauber zu sauber zu Ende, so dass aussichtsreiche Angriffe oft verpufften“, kritisierten Aigner und Grosche nach Turnierende gleichermaßen. Nachdem sich der SV Heimstetten nach dem Auftaktsieg gegen Milbertshofen (2:1) auch im Vergleich gegen Schwaig (2:0) durchsetzen konnte, standen die beiden ersten Plätze frühzeitig fest. Trotz allem kämpften Haching und Heimstetten im abschließenden Gruppenspiel verbissen, denn man wollte als Gruppensieger ins Halbfinale aufsteigen, wobei der SVH aufgrund des besseren Torverhältnisses die besseren Karten hatte. Lange Zeit hielt die Elf des SVH-Trainers Stojan Futsar das Remis, doch zu Beginn der zweiten Hälfte markierte Kapitän Frederic Strunz den entscheidenden Treffer für Haching, so dass sich der Gastgeber erwartungsgemäß den ersten Rang sicherte. Nicht unbedingt zu erwarten war jedoch, dass die Milben die Vorrunde als Gruppenletzter abschließen würden, denn auch im Vergleich gegen den FC Schwaig, der schon in den ersten beiden Spielen zu gefallen wusste, aber an der mangelhaften Chancenverwertung scheiterte, zog man erneut mit 0:2 den Kürzeren. In der anderen Gruppe überraschten die Kicker aus Altenerding, denn schon nach den ersten beiden Spielen gegen den FC Wacker München (2:1) und gegen den SC Fürstenfeldbruck (3:1) war das Halbfinalticket gelöst, so dass die abschließende 0:4-Niederlage gegen den ASV Dachau für die Veilchen nur noch statistischen Wert hatte. „Unser Ziel war das Halbfinale und dass wir als Gruppensieger weitergekommen sind, ist der Wahnsinn. Mein Jungs sind bislang über sich hinausgewachsen, aber jetzt wollen wir mehr“, zeigte sich Trainer Rene Feuker vor dem Halbfinale angriffslustig. Dagegen war die Enttäuschung beim ASV Dachau trotz des überzeugenden Auftritts im letzten Spiel gegen den späteren Finalisten sichtbar, denn für die Janke-Elf blieb nur der undankbare 3. Platz. Zwischen dem SC Fürstenfeldbruck und den Kickern des FC Wacker München gab es schließlich ein Endspiel um den zweiten Semifinalplatz, das der SCF trotz eines 2:2-Remis mehr oder weniger für sich entscheiden konnte, denn das Remis brachte das Weiterkommen, während der FCW auf den letzten Rang zurückfiel. Im ersten Vorschlussrundenspiel hielt sich der Ausrichter die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung offen, wenngleich der SC Fürstenfeldbruck hartnäckigen Widerstand leistete, doch ein Treffer von Strunz nach torloser erster Hälfte brachte Haching dann auf die Siegerstraße. Als der SCF dann in der Schlussphase dann alles auf eine Karte setzte, entschied Louis Fest die Partie vorzeitig. Deutlich enger verlief das zweite Halbfinale, indem der SV Heimstetten gegen die Altenerdinger Kicker schon wieder der sichere Sieger aussah. Bis zur letzten Minute lag der SVH mit 1:0 in Front, ehe dann SVH-Keeper Benedikt Holzleitner ein haltbarer Schuss durch die Hände glitt und der SpVgg in Neunmeterschießen verhalf. Bei dieser Entscheidung zeigten die Erdinger Gäste keine Nerven und verwandelten alle fünf Schüsse sicher, während ein Heimstettener Akteur zu genau zielte und nur den Pfosten traf. So gab es für den SVH gegen Altenerding, gegen die man schon im Bezirksfinale zweimal unterlagen, das nächste Trauma. Zumindest endete das Turnier für Heimstetten versöhnlich, denn dank eines 4:3-Erfolges gegen Fürstenfeldbruck sicherte man sich den 3. Platz. Wie schon in der Vorrunde hatten auch die Kicker des FC Schwaig im Platzierungsspiel Pech, denn trotz zweier Alu-Treffer musste man nach einem torlosem Remis nach regulärer Spielzeit ins Neunmeterschießen und unterlag dem ASV Dachau mit 4:6, so dass man sich mit dem 6. Platz begnügen musste, der aber dem guten Auftritt des FCS nicht gerecht wurde. Das Endspiel war dann schnell entschieden, denn die Gastgeber zeigten nun ihre beste Leistung und profitierten auch davon, dass die Altenerdinger Kicker anfangs ängstlich wirkten, so dass das Match nach Toren von Fest, der zweimal traf und Strunz schon zur Pause entschieden war. „Wir hatten vor dem übermächtig erscheinenden Gegner einfach zu viel Respekt und Haching nutzte unsere Passivität. Aber die Hachinger spielten auch sehr gut und waren uns deutlich überlegen, so dass der Sieg absolut verdient war und wir dem verdienten Sieger herzlich gratulieren“, zeigte sich Trainer Feuker als fairer Verlierer. Er bedauert jedoch, dass uns der Ehrentreffer nicht gelang, „denn die schöne Kombination, die Paul Schiwietz mit einem Lattenschuss zu Ende brachte, hätte ein Tor verdient“, trauerte der Coach der vergebenen Möglichkeit nach. Die Freude bei der Heimelf war riesig und man feierte den Erfolg wie im Profibereich, so dass sich das Trainergespann einer Wasserdusche durch ihre Schützlinge aussetzen mussten, was aber Aigner und Grosche nicht störte. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft, denn ein Turnier, das wirklich auf sehr hohem Niveau stand, mit fünf Siegen und ohne Gegentor zu beenden, ist auch für Unterhaching nicht selbstverständlich“, zeigten sich die erfolgreichen Trainer glücklich. Auch Präsident Schwabl schlug in die gleiche Kerbe und war sich sicher, „heute glücklich nach Hause zu gehen“. Er lobte alle Teams und attestierte den Teams ausnahmslos starke Leistungen, „was auch die knappen Ergebnisse zeigen“. Auch die Fairness stellte er heraus und freute sich, dass der Ehrenkodex, der vor dem Turnier verlesen wurde, gelebt wurde, „und gerade diese Werte machen mich stolz als Schirmherr im Merkur CUP zu fungieren“. Als Schwabl nach dem Abpfiff es Finales auch das „optimale Fußballwetter“ herausstellte, hatte er sich zu früh gefreut, denn während der von Uwe Vaders durchgeführten Siegerehrung setzte ein starker Regenschauer an, so dass der Chef der Merkur CUP die Zeremonie unter freien Himmel abbrach und sie auf die Tribüne verlegte. Später ergänzte der Schirmherr seine Aussage in typischer Schwabl-Manier. „Das Wetter ist wie der Fußball und wechselt innerhalb weniger Augenblicke von Sonne auf Regen und dies hat der heutige Tag gezeigt, denn der bärenstarke Heimstettener Keeper, der lange Zeit in der Sonne stand, wurde bei seinem Blackout im Halbfinale zur tragischen Figur, so dass er mir etwa leidtut. Aber so ist der Fußball und er wird sicherlich darüber hinwegkommen“. Für seine erfolgreichen Nachwuchskicker wird als Prämie in den nächsten Tagen noch eine Einladung ins Hachinger Vereinsheim geben und die Spieler dürfen sich auf die berühmten Manni-Schwabl-Schinkennudeln freuen, die nach dem Hachinger Präsidenten benannt sind. Guten Appetit!

Finalturnier der Mädchen

Auch bei den Mädchen setzte sich mit dem Mädchen des FFC Wacker München der Favorit durch, doch wie bei den Hachinger Buben entwickelte sich der Weg zum Turniersieg auch nicht als Spaziergang, denn die Blausterne mussten sich einem harten Konkurrenz erweisen und hatten im Semifinale das nötige Glück, als man mit einem Treffer gegen die SpVgg Altenerding in der Schlussminute den Einzug ins Finale sicherstellte. „Natürlich war es unser Ziel, den Pott endlich wieder zu gewinnen, aber in den letzten Jahren hat man ja gesehen, dass nicht immer der Favorit gewinnt“, war Trainer Michal Pröll nach dem 2:1-Finalsieg gegen den FC Ottobrunn erleichtert. Er weiß, dass sein Verein auch in der Vergangenheit stets hochgehandelt in das große Finale gestartet war, doch der letzte Sieg des FFC Wacker liegt doch schon fünf Jahre zurück. Zunächst sorgte die Corona-Pandemie für eine zweijährige Zwangspause und in den Jahren 2022 (TSV Schäftlarn) und 2023 (SV RW Überacker) gab es Außenseitersiege, ehe man nun endlich wieder den großen Siegerpokal in Empfang nehmen konnte. Freilich kam der Erfolg nicht zufällig zu Stande, doch Pröll wusste bei der Siegerehrung von einer entsprechenden aufwendigen Vorbereitung zu berichten. „Das Finale war heuer unser 52. Einsatz seit September und wir haben regelmäßig dreimal trainiert, um das Team zu formen. Dieser Einsatz hat sich gelohnt, denn wir haben uns in den letzten Monaten enorm gesteigert, was nun zu einem Happy-End geführt hat“, jubelte der Coach, der mit seinem leidenschaftlichen Coaching am Spielfeldrand zusammen mit Jugendleiterin Janina Ziebe einen wesentlichen Anteil am Gewinn des Merkur CUP trägt. Im Auftaktspiel war die Unterstützung des Gespannes von Nöten, denn der TSV Turnerbund München wehrte sich nach Kräften und stellte Wacker auf die Probe, was Pröll jedoch nicht überraschte. „Der TSV wurde in der Punktrunde Meister, hat ein eingespieltes Team und verfügt über gute Trainer“, lobte der Coach den Gegner und sollte recht behalten. Zwar ging Wacker durch Nina Kholod in Front, doch nach dem Ausgleichstreffer hing der Sieg am seidenen Faden. Als Kholod mit dem zweiten Treffer abermals für die Führung sorgte, blieb eine weitere Antwort vom Turnerbund aus und die ersten Zähler waren unter Dach und Fach. Anschließend kam es dann zum nächsten Münchner Derby und Tore von Kholod und Hannah Hermenau sorgten für einen verdienten 2:0-Erfolg gegen den ESV München, so dass die erste Hürde mit dem Halbfinaleinzug frühzeitig übersprungen wurde. Der Kampf um den begehrten 2. Platz blieb hingegen offen, denn sowohl der TSV Turnerbund (4:0) als auch der ESV München (1:0) hatten mit vier bzw. drei Zählern noch Chancen auf den Verbleib im Turnier. Letztlich musste der ESV die Segel streichen, denn man unterlag im direkten Vergleich dem TSV mit 0:2. Trotz des bereits feststehenden Gruppensieges blieb Wacker in der Erfolgsspur und wurde im Vergleich gegen den FC Schwaig seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht, denn Tore von Sofie Jozic, Antonia Pröll (je 2), Anna Ristikic und Lilian Tabansi sorgten für einen 6:0-Kantersieg. Der FFC musste sich in der Vorschlussrunde gegen das Überraschungsteam der SpVgg Altenerding duellieren, denn die Veilchen schafften dank eines 2:1-Erfolges gegen den FC Hertha München im letzten Spiel den Sprung unter die besten vier Mannschaften was für SVA-Trainer Florian Aldinger eine Sensation war. „Wir haben in Altenerding den Mädchenfußball erst vor drei Jahren ins Leben gerufen und jetzt sind wir im Merkur CUP-Finale im Halbfinale – das ist der Wahnsinn und ich kann es kaum glauben“. Im Vergleich gegen Wacker lag die nächste Sensation in der Luft, denn nach torloser erster Halbzeit gelang den Erdinger Gäste durch Lilli Kapsner der überraschende Führungstreffer. Bis vier Minuten vor Ende hielt der Vorsprung, ehe dann Tabansi mit einem schönen Schuss zum 1:1 ausglich. Nun wollte der Favorit das drohende Neunmeterschießen vermeiden und drängte mit Macht auf den Siegtreffer, der dann Sekunden vor dem Ende Jozic gelang. Dieser späte Knock-Out traf die SpVgg ins Mark, so dass im kleinen Finale gegen den TSV Turnerbund mit 0:1 den Kürzeren zog. Im Endspiel kam es dann zum Duell gegen den FC Ottobrunn, der sich in der Vorrunde mit acht Punkten Rang 1 sicherte und das Semifinale gegen den TSV Turnerbund mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Im Finale sah es dann anfangs nach einem eindeutigen Erfolg der Blausterne aus, denn man wechselte die Seiten mit einer scheinbar beruhigenden 2:0-Führung, die Tore von Rosalie Parschik sicherstellten. Als Ottobrunn dann einen fragwürdigen Strafstoß zum Anschlusstreffer nutzte, wurde es nochmal spannend, und Wacker brachte den Vorsprung über die Zeit, und Trainer Pröll zeigtes sich nach dem Abpfiff rundum glücklich. „Wir haben heute verdient gewonnen und ich bin stolz auf das Team, denn wir haben eine großartige Mannschaftsleistung gezeigt und alle Spielerinnen sind zum Einsatz gekommen. Selbst im spannenden Finale haben wir alle eingewechselt, weil es ein Dankeschön an die Mädels für deren Einsatz im ganzen Jahr sein sollte“. Er bedauerte jedoch, dass die Regularien eine bestimmte Spielerzahl pro Match vorschreiben. „Ich würde es besser finden, wenn man diese Begrenzung aufhebt, weil es für die Spielerinnen immer enttäuschend ist, wenn sie nicht eingesetzt werden können und man sie enttäuschen muss“, bedauert Pröll. Bei der Siegerehrung wartete Uwe Vaders noch mit einer großen Überraschung auf, denn die Spielführer aller Buben- und Mädchenmannschaften werden zu einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in die Allianz-Arena eingeladen und treffen sich nach dem Match mit dem Team. Einen ersten Berührungspunkt mit der DFB-Elf hatte man schon beim Finale in Unterhaching, denn mit Sandro Wagner war der Assistenztrainer der A-Nationalmannschaft als Zuschauer im Sportpark zu Gast. Ebenso zählte Hermann Gerland zu den Gästen und war bei den hochklassigen Begegnungen interessierter Zuschauer.

Pressetalk mit Manfred Schwabl (Präsident der SpVgg Unterhaching und Schirmherr)

Wie erwartet verlief der Presse-Talk zwischen Merkur CUP Leiter Uwe Vaders und Manfred Schwabl sehr kurzweilig, denn der Präsident der SpVgg Unterhaching antwortete auf die Fragen gewohnt souverän und nahm auch kein Blatt vor den Mund. Für Gelächter sorgte seine Reaktion auf die Frage von Vaders, wie zur Schirmherrschaft des Merkur CUP gekommen sei und Schwabl antwortete in seiner bayerischen Mundart „weil Du dauernd an mi hi benzt hoast, bis i nimma auskemma bin“. Freilich offenbarte diese Antwort nicht die ehrliche Übernahme dieser Aufgabe. „Für mich ist im Fußball die Basis der entscheidende Punkt und ich habe ja als langjähriger Jugendkoordinator schon immer ein großes Augenmerk auf die Jugend gelegt. Zudem stehe zu 100 % zu den Werten, die im Ehrenkodex stehen“, fügte Schwabl an. Er nannte auch Beispiele und teilte mit, dass für Spieler mit Schulproblemen eine Trainingspause verhängt wird, um sich auf die Schule zu konzentrieren. Dass die Werte bei Unterhaching aber nicht nur für die Jugend gelten, zeigte die Tatsache, dass der Präsident fordert, dass auch im Profibereich die Kabinen nach Spielende gereinigt werden. „Wir waren bei einem Auswärtsspiel und als der Bus nicht abgefahren ist, wussten die Spieler den Grund dafür und man verließ wieder den Bus, um die Kabine zu säubern. Das gehört einfach dazu, dass man die Kabine so verlässt, wie man sich vorgefunden hat“, vermittelt man in Unterhaching wichtige Wert, die heute oft zu kurz kommen, was Schwabl aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. „Wenn ich immer wieder sehe, wie die Gästekabinen in der dritten Liga aussehen, macht mich das sprachlos“. Viel erhofft sich der Präsident von der Kooperation mit dem FC Bayern München, die lt. Schwabl in Kürze vertraglich festgelegt wird. „Ich denke, dieser Schritt ist für beiden Seiten eine Win-Win-Situation und wir wollen gemeinsame Entwicklung regionaler Talente ermöglichen. Wir haben unsere Stärken in der Ausbildung von jungen Spielern in und können ihnen Spielpraxis in der 3. Liga bieten und der FCB hat wirtschaftlich große Stärken, von den wir profitieren können“, erläutert Schwabl und nennt den Eichenrieder Maximilian Hennig als Beispiel für diese Entwicklung. „Er ist hochtalentiert, und wir können ihn beim nächsten Schritt in seiner Karriere helfen, weil er nun im Herrenfußball in der dritten Liga den nächsten Schritt machen kann“. Als Vaders die Namen Sandro Wagner und Marc Unterberger ins Gespräch nimmt, ist Schwabl voll des Lobes über das Trainerduo. „Sandro arbeitet sehr akribisch und ich mir sicher, dass er spätestens in 2 – 3 Jahren in der Bundesliga oder im Ausland als Trainer tätig ist“. Nach Wagners Abschied aus Unterhaching stand für den Präsidenten nie außer Frage, dass der bisherige Jugendtrainer Unterberger seine Nachfolge antreten wird. „Wir wollen unsere eigenen Jugendtrainer auch entwickeln und scheuen uns nicht, so sie in den Profibereich zu integrieren. Auch das Problem der fehlenden Fußballlehrer-Lizenz war für mich kein Problem, denn lieber zahle ich eine entsprechende Strafe, als auf ihn als Trainer zu verzichten“, erklärt Schwabl und nennt den 1.FC Heidenheim und den SC Freiburg als gelungene Beispiele. Dass die Worte des Präsidenten keine leeren Worthülsen sind, zeigte die Tatsache, dass er das parallel zum Merkur CUP stattfindende Testspiel der Herren in Burghausen ausließ. zeigt seine Einstellung zum Jugendfußball. „Warum soll ich nach Burghausen fahren, wenn ich im eigenen Sportpark die Creme del a creme im Jugendfußball zu Gast habe?“ fragte Schwabl in die Runde und erntete von den zahlreichen Zuschauern für diese Aussage kräftigen Applaus.

Regenschauer sorgt für Unterbrechung bei der Siegerehrung


Während der laufenden Spiele war immer wieder zu hören, dass „es sich um optimales Fußballwetter handelt“ und die Experten hatten recht, denn Temperaturen um die 20 Grad, etwas Sonnenschein und absolute Trockenheit meinten es mit dem Verantwortlichen und Aktiven gut. Ein weiterer Grund für die hochklassigen Partie war sicherlich auch den bestens präparierten Plätzen geschuldet, denn auf den Rasenplätzen war nur dichter Rasen zu finden und ein Unkrautbewuchs war nicht zu sehen. „Die Greenkeeper haben ganze Arbeit geleistet, so dass die technisch versierten Kicker ihr Können ausspielen konnten“, gab es von vielen Trainern Lob. Aber trotzdem mussten sich die Verantwortliche mit den derzeit allgegenwärtigen Wetterkapriolen auseinandersetzen. Merkur CUP Organisator Torsten Horn berichtete, dass man am Freitag den ganzen Aufbau auf dem Gelände abgeschlossen hatte, ehe dann der kräftige orkanartige Sturm über den Sportpark hinweg zog. „Es wurde vieles verweht, so dass wir am Samstag den Aufbau erneut durchführen mussten, aber wir rechtzeitig fertig“, zeigte sich Horn erleichtert und bedankte sich beim gesamten Helferteam. Aber diese sollte nicht der einzige witterungsbedingte Zwischenfall bleiben, denn bei der Siegerehrung öffneten sich die Schleusen. Kaum hatten die Spieler vorn den Merkur-Cup-Bögen Platz genommen, fing es an zu regnen und Uwe Vaders glaubte anfangs, man könne die Zeremonie beenden. Bis zur Ehrung der Sechstplatzierten lief die Siegerehrung wie gewohnt ab, doch dann goss es wie aus Eimern, so dass Vaders den Ablaufplan änderte und den weiteren Ablauf die regengeschützte Tribüne verlegte. Innerhalb von zehn Minuten waren alle Pokale und Bälle dank des Helferteams verlagert und Vaders überbrückte die kurze Wartezeit mit musikalischer Untermalung und zeigte sich beim „Sweet Caroline“ am Mikro als stimmgewaltiger Sänger und wurde von den gut gelaunten Zuschauern entsprechen unterstützt. Auch wenn die Organisatoren total durchnässt und mit „wunderbaren Frisuren“, wie es Vaders humorvoll befand, brachte man die Siegerehrung letztlich stilvoll zu Ende, obwohl der immense Regenschauer wieder einmal für ein neues Novum im Merkur CUP sorgte.

Weitere Bilder vom Merkur CUP Finaltag in Unterhaching

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Gaimersheim 4:1

0

Im letzten Spiel der Saison hatten es die C1-Junioren selbst in der Hand, sich mit einem Sieg den 5. Tabellenplatz zu sichern. Das haben sie nach einer überragenden Leistung geschafft, denn man besiegte den TSV Gaimersheim verdient mit 4:1. Bereits am Anfang der Partie beherrschten die Veilchen den Gegner und ließen ihm wenig Freiräume. Beim ersten Eckball, getreten von Laurin Hesch, konnte der TSV nicht entscheidend klären, so dass der Ball bei Nicolas Roith landete, doch sein Schuss ging leider über das Tor. In der siebten Minute war es wieder einmal Roith, der für Gefahr vor dem Tor der Gäste sorgte. Sein Schuss aus gut 20 Metern ging aber mittig auf das Tor und wurde vom gegnerischen Torwart gehalten. Sieben Zeigerumdrehungen später leitete Roith den nächsten Angriff ein. Sein Pass fand Grin Bajoku, der auf Tom Schneider durchsteckte. Dieser fackelte nicht lange und zog von der Strafraumgrenze ab, doch der Ball ging deutlich über das Tor. Erst Mitte der ersten Halbzeit kam Gaimersheim von der Strafraumgrenze zum ersten Torabschluss, aber SpVgg-Keeper Leonhard Kulterer konnte sich beweisen und sicherte den Ball. Die Veilchen dominierten das Spiel und rannten das Gästetor an. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld sah Karl Hanslmaier, dass der gegnerische Keeper etwas zu weit vor dem Tor steht. Sein Versuch, ihn mit einem hohen Ball zu überraschen, schlug fehl, denn das Spielgerät ging leider rechts am Tor vorbei. Die nächste Chance für die Altenerdinger gab es nach einem Eckball von Roith. Dessen scharfe Hereingabe fand den Abwehrrecken Deniz Dyrks, der per Kopf das linke Kreuzeck anvisierte, der Ball verfehlte aber knapp das Ziel. Kurz vor der Pause kam die Erlösung für die Heimmannschaft. Roith setzte einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze gekonnt über die Mauer zum 1:0 in die Maschen. Die positiv gestimmten Jungs gingen in die Halbzeitpause, in der man sich gegenseitig aufputschte, denn man wollte an diesem Abend noch mehr Tore erzielen. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte kam Schneider nach toller Kombination seiner Mitspieler im Mittelfeld zum Schuss und überlistete den TSV-Keeper zum 2:0. Zwei Minuten später folgte der dritte Treffer durch Roith, der sich auf der rechten Seite in den Strafraum dribbelte, den Verteidiger stehen ließ und aus spitzem Winkel mit einem strammen Schuss einnetzte. Die Veilchen ließen aber auch anschließend nicht locker. Bajoku hatte im Strafraum die nächste Chance, fand aber bei seinem Schuss den Meister im Gäste-Keeper, der den Ball über die Latte lenkte. Kurze Zeit später ein weiterer Eckball für die Veilchen. Leo Brand kam, als die TSV-Abwehr den Ball nicht klären konnte, an den Ball, aber sein Schuss ging zentral auf den Kasten und konnte vom Keeper gehalten werden. Die Gäste kamen danach zu ihrem ersten Vorstoß in der zweiten Halbzeit, der durch die wache SpVgg-Defensive abgefangen wurde. Der eingeleitete Konter durch Jannis Martin entwickelte sich zu einer gefährlichen Torchance. Mit einer Portion technischer Begabung dribbelte er sich durch die TSV-Akteure hindurch und fand den Abschluss aus spitzem Winkel auf das Tor, doch auch seinem Schluss fehlte die Genauigkeit und verfehlte das Ziel. Besser gelang es wenig später Torjäger Roith, der in der 53. Minute in einer ähnlichen Situation das 4:0 für seine Farben erzielte. Zehn Minuten vor Schluss kamen die Gaimersheimer zu ihrer nächsten Chance. Zuerst ging ein Schuss an die Latte, von dort landete die Kugel vor den Füßen eines SVA-Abwehrspielers, der den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen konnte. Nutznießer war ein TSV-Angreifer, der mit einem platzierten Schuss ins linke Eck auf 1:4 verkürzte. Eine Minute später hätte Roith fast seinen vierten Treffer erzielt, als er von der Strafraumkante einen Freistoß knapp am rechten Torpfosten vorbeischoss. Nachdem der gut leitende Schiedsrichter die Partie pünktlich abpfiff, lagen sich die Veilchen in den Armen und freuten sich über die wichtigen drei Punkte.

GEWO-Cup 2024: Alle Beteiligten trotzen dem Regenwetter

0

Während man am Eröffnungstag des 2. GEWO-Cup noch mit Regen verschont wurde und die Turniere gerade noch trocken zu Ende brachte, hatte die SpVgg Altenerding am zweiten Turniertag weniger Glück mit dem Wetter.

Zu Beginn des ersten Wettbewerbes blieb es noch trocken, doch mit zunehmender Dauer richteten sich die Blicke voller Skepsis Richtung Himmel, denn es zog immer mehr zu. Ab 11:00 Uhr öffneten sich dann die Schleusen und der Regen hielt nahezu den ganzen Tag an, so dass die Bedingungen alles andere als optimal waren.

Aber sowohl der Veranstalter als auch die aktiven Spieler/inne und auch die Zuschauer trotzdem äußeren Bedingungen und sorgten dafür, dass auch der verregnete Turniertag hervorragend ablief, was auch daran lag, dass alle eingeladenen Teams trotz des Regens an den Turnieren teilnahmen.

Den Beginn am Morgen machten die Bambinis und die Kicker des Jahrgang 2018 waren mit Feuereifer bei der Sache, wobei es aufgrund noch nicht vorhandenen Platzaufteilung oft zu einer „Rudelbildung“ kam, wo viele Beine in Richtung Ball schlugen.

Aber es waren auch in dieser Altersgruppe schon sehr viele hochtalentierte Akteure auszumachen und vor allem die Kinder des ESV München Ost zeigten ihre Klasse. Die Münchner konnten alle fünf Spiele gewinnen und sicherten sich mit einem imposanten Torverhältnis von 21:1 souverän den Turniersieg und verwiesen die ebenfalls überzeugenden Kicker der (SG) Reichenkirchen /Fraunberg auf den 2. Rang.

Punktgleich landeten die SpVgg Altenerding 1 und der FC Herzogstadt auf den Plätzen 3 und 4, während für die (SG) Wörth/Hörlkofen und die zweite Mannschaft des Gastgebers nur die beiden letzten Plätze blieben, was aber die Spielfreude bei den Kindern nicht beeinflusste.

Parallel wurde das Turnier des Jahrgangs 2014 durchgeführt und bei diesem Turnier dominierte die Konkurrenz aus den Nachbarlandkreisen. Lediglich der FSV Steinkirchen schaffte den Sprung ins Halbfinale, musste sich dort aber dem SVA Palzing (0:1) beugen, und zog auch im kleinen Finale gegen den TSV 1888 Wasserburg (2:3) den Kürzeren.

Während sich die SpVgg als Turniersiebter als guter Gastgeber erwies, sicherte sich der FC Ismaning dank eines 1:0-Erfolges gegen Palzing den Turniersieg.

Bei der Siegerehrung dieser beiden Turniere war Stefan Woitzik, Geschäftsführer des Sponsors GEWOP Feinmechanik, vor Ort und überreichte die Medaillen und Pokale an die teilnehmenden Kicker.

Am Nachmittag waren dann der starke Jahrgang 2014 am Zug und ähnlich wie beim vorausgehenden Wettbewerb erwies sich die Konkurrenz aus den benachbarten Landkreisen erneut als zu stark, so dass die Fußballtalente München als Sieger aus dem Turnier hervorgingen und den FC Unterföhring im Finale mit 3:2 bezwang.

Als bestes Team aus dem Erdinger Gefilde erwies sich der TSV Dorfen, der nach der Halbfinalniederlage gegen Unterföhring (0:2) auch im kleinen Finale gegen den TSV Eching (0:1) als Verlierer vom Platz ging, aber trotzdem überzeugen konnte.

Die Veilchen landeten nach der 2:3-Niederlage im Platzierungsspiel gegen die DJK Ingolstadt auf dem 6. Rang, stand aber im Endklassement zumindest vor den Lokalrivalen FC Herzogstadt (10.), TSV Isen (8.) und SC Kirchasch (7.).

Parallel standen die Mädchen im Mittelpunt, denn die E-Juniorinnen ermittelten ihren Meister. Lange Zeit konnten die Mädels des Gastgebers vom Turniersieg träumen, denn ein Sieg im vorletzten Gruppenspiel hätte wohl den 1. Platz gebracht.

Allerdings kam im Vergleich gegen FC Ergolding nicht über ein 1:1-Remis hinaus, so dass man dem Gast aus Niederbayern den Platz an der Sonne überlassen musste.

Durch diesen Remis fiel man dann sogar noch auf Rang 3 zurück, denn der punktgleiche TSV Turnerbund München hatte das bessere Torverhältnis vorzuweisen.

Auf Platz 4 landete der FC Langengeisling, während sich für die zweite Mannschaft der Veilchen die Gegner als übermächtig erwiesen, so dass man leider ohne Punkt und ohne Torerfolg blieb.

Am Wochenende 20./21. Juli geht der diesjährige GEWO-Cup in die zweite Runde und es stehen nochmals vier Turnier auf dem Programm.


Weitere Bilder vom 2. Turniertag des GEWO-Cup 2024

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Aschheim 1:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Thomas Backmaier (77. Jeremy Bauer), 3. Daniel Wiskitenski, 4. Tobias Lamm, 5. Ridwan Bello, 6. Florian Wagner (57. Nihad Mujkic), 7. Sebastian Gruber (57. Mehmet Cay), 8. Samuel Kronthaler (57. Pedro Flores), 9. Wiam Takruri (73. Domenik Gruber),  10. Michael Gartner (73. Florian Donig),  11. Leonardo Tunjic (57. Marc Winkelmann)

Torschützen:
1:0 Wiam Takruri (42.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Im Duell der beiden Bezirksligisten gelang der SpVgg Altenerding ein knapper, aber nicht unverdienter 1:0-Erfolg gegen den FC Aschheim, so dass man erstmals in der gesamten Vorbereitungsphase ohne Gegentreffer blieb.

Die Partie begann verhalten, denn beide Teams scheuten zu Beginn das Risiko, so dass sich das Spielgeschehen überwiegend im Mittelfeld abspielte und es zunächst wenig Tormöglichkeiten gab.

Nach 16 Minuten gab es dann die erste Torannäherung, die durch einen schönen Pass von Leonardo Tunjic durch die Schnittstelle initiiert wurde. Als der Passempfänger Wiam Takruri dann von der linken Seite alleine in den Strafraum lief, hoffte man auf den ersten vielversprechenden Abschluss, doch der Pass ins Zentrum war etwas zu ungenau, und fand keinen Mitspieler, so dass die Möglichkeit leider keinen zählbaren Erfolg brachte.

Drei Minuten später wurde es dann erstmals vor dem Tor der SpVgg gefährlich, wo diese Chance für den FCA hochkarätig war. Nach einem Pass in die Spitze konnte sich der Aschheimer Stürmer Christos Ketikidis im entscheidenden Zweikampf gegen Daniel Wiskitenski behaupten, kam dann frei vor Torhüter Lukas Loher zum Abschluss, schoss dann aber knapp am langen Eck vorbei.

Nach 31 Minuten waren dann wieder die Hausherren an der Reihe. Erneut spielte Tunjic einen schönen Ball in die Spitze und fand abermals den durchstartenden Takruri, der schnellen Schrittes in Richtung Aschheimer Tor unterwegs war. Aber im letzten Moment konnte er von der Aschheimer Defensive noch gestellt werden und die beiden Abwehrspieler Alessandro Contento und Falk Schubert konnte die prekäre Situation in Gemeinschafsproduktion noch entschärfen.

Vier Minuten vor der Pause revanchierte sich dann Takruri für die schönen Abspiele bei Tunjic. Diesmal legte der Youngster das Leder schön durch die Schnittstelle, wo der SVA-Mittelfeldspieler von der linken Seite allein in Richtung Tor lief. Allerdings misslang ihm die vorgesehene Hereingabe ins Zentrum, denn er traf die Kugel nicht richtig, und konnte somit vom FCA-Schlussmann Pascal Jacob sicher abgefangen werden.

Als sich beide Mannschaften dann schon auf einen torlosen Pausenstand einstellten, schlugen die Hausherren doch noch zu und gingen in Führung. Als Thomas Bachmaier im Mittelfeld einen starken Ballgewinn hatte, spielte er sofort weiter auf Samuel Kronthaler. Der Mittelfeldspieler ging entschlossen nach vorne, und nachdem er mehrere Gegenspieler gekonnt aussteigen ließ, spielte er die Kugel mustergültig in die Tiefe, wo Takruri das Zuspiel aufnahm. Er hatte dann nur noch Schlussmann Jacob vor sich, den er gekonnt umdribbelte, ehe er dann zur verdienten 1:0-Pausenführung ins leere Tor einschob.

Die erste Chance nach Wiederbeginn hatte dann der Gast. Als sich Lordan Handanovic nach einem Altenerdinger Ballverlust entschlossen durch setzte, kam er frei vor dem Tor zum Schuss, aber Loher reagierte großartig und konnte den durchaus möglichen Ausgleich mit einer starken Parade vereiteln.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten des FCA aber erneut war Loher zur Stelle und konnten einen Schuss aus 10 Metern hervorragend abwehren.

In der Schlussphase nahmen die Hausherren dann das Zepter noch einmal in die Hand und es boten sich einige gute Chancen, um mit dem zweiten Treffer den Sack, endgültig zuzumachen.

In der 87. Minute kombinierten sich die Veilchen über die linke Seite schön nach vorne und als Mehmet Cay dann einen herrlich öffnenden Diagonalball auf die andere Seite spielte, tauchte Marc Winkelmann völlig frei vor dem Tor der Gäste auf, doch Jacob hielt sein Team beim abschließenden Flachschuss mit einer starken Fußabwehr im Spiel.

Die daraus resultierende Ecke hätte dann aber fast doch den zweiten Treffer gebracht. Zunächst konnten die Gäste die Hereingabe abwehren, aber als der Ball bei Cay landete, spielte er nochmal nach außen zu Winkelmann. Er zog eine überragende Flanke auf den zweiten Pfosten, wo der aufgerückte Daniel Wiskitenski frei zum Kopfball kam, aber das Leder aus kurzer Distanz am Tor vorbeiköpfte.

Nur eine Minute später bot sich dann schon die nächste Großchance. Als Aschheim das Leder im Kurzpassspiel nach vorne bringen wurde, ging Dominic Gruber entschlossen auf den Aschheimer Abwehrspieler Noumory Keita drauf und eroberte sich prompt das Spielgerät. Er flankte dann umgehend nach innen, wo Jeremy Bauer an die Hereingabe kam, aber den Ball nicht richtig traf, so dass der Schuss neben das Tor ging.

Letztlich sollte sich das Auslassen dieser Möglichkeiten in diesem Spiel nicht rächen, denn wenig später pfiff der gut leitende Referee Sean O`Reagan das Spiel ab und es blieb beim 1:0-Erfolg der Gastgeber. Doch trotz ist für die Zukunft im Abschluss noch mehr Konzentration nötig, denn in der Bezirksliga sollte die Chance, konsequent genutzt werden.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Integratione Erding 4:2

0

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Sebastian Voichtleitner (19. Markus Felsner), 3. Florian Ammon, 4. Niklas Ostermaier, 5. Abel Fernandez (57. Sezer Seymen / 76. Abel Fernandez), 6. Rene Feuker, 7. Felix Hoffmann, 8. Florian Aldinger, 9. Allan Illner (63. Patrick Emberger),  10. Duman Yusuf, 11. Adrian Felsner

Torschützen:
1:0 Sebastian Voichtleitner (10.)
2:0 Yusuf Duman (23.)
3:0 Markus Felsner (27.)
4:1 Adrian Felsner (44.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
FC Integratione Erding verschießt nach einem Foul von Rene Feuker verhängten Strafstoß durch Muhammet Aydin (86.)

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Im zweiten Vorbereitungsspiel gegen den FC Integratione Erding glückte der dritten Mannschaft der erste Sieg, der mit dem 4:2 aufgrund einer schwachen Chancenverwertung der Gastgeber eher noch den Gästen schmeichelte.

Doch der neu gegründete Verein wusste im ersten Match der Vereinsgeschichte durchaus zu gefallen und man konnte erkennen, dass in diesem Team großes Potential steckt, was aufgrund der konditionellen Defizite aber noch nicht entscheidend abgerufen werden konnte.

Nach sieben Minute kam Erding zu ihrer ersten Chance. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Muhammet Aydin mit dem Rücken zum Tor stehend zum Ball. Er setzte dann zu einem sehenswerten Fallrückzieher an, doch das Leder ging dann doch gut einen Meter am Gehäuse vorbei.

Im Gegenzug setzten die Hausherren dann einen ersten Nadelstich, doch ein schöner Fernschuss von Felix Hoffmann, der im gesamten Spiel ein starker Aktivposten bei den Veilchen war, strich knapp über den Querbalken.

Drei Minuten später sollten die Platzherren dann aber doch in Front gehen. Als sich Hoffmann über die linke Seite einmal mehr gekonnt durchgesetzt hatte, zog er den Ball flach nach innen, wo Rene Feuker die Hereingabe haarscharf verpasste.

Als der Ball dann durch den Strafraum ging, nahm Adrian Felsner das Leder auf der rechten Seite auf und zog dann eine sehenswerte Flanke nach innen, wo Sebastian Voichtleitner zur Stelle war und mit Hilfe des Innenpfostens zur 1:0-Führung der Gastgeber einköpfte.

In der 21. Minute waren die Gäste ihrem Premierentreffer dann ganz nahe. Nach einem Angriff über die linke Seite landete das Leder bei Aydin, der sich dann gekonnt durch setzte und frei vor Keeper Maximilian Voichtleitner zum Abschluss kam. Der Keeper konnte den Schuss reaktionsschnell zur Seite abwehren, doch als der Abpraller bei Melis Massimo landete, schien das 1:1 nicht mehr zu verhindern sein, doch er visierte zum Glück nur den Pfosten ein.

Effektiver zeigten sich die Gastgeber und bauten nach 23 Minuten den Vorsprung aus. Als sich Hoffmann auf der linken Seite den Ball eroberte, spielte er dann mustergültig flach nach innen, wo Yusuf Duman schön eingelaufen war und dann aus kurzer Distanz dem Erdinger Torhüter Eric Brodt erneut das Nachsehen gab.

Nur zwei Minuten später hätte Duman fast den zweiten Treffer nachgelegt. Als Feuker eine lange Ecke auf den zweiten Pfosten, köpfte Niklas Ostermaier den Ball wieder nach innen. Als die Gäste das Leder nicht entscheidend klären konnten, kam der Mittelfeldspieler aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch diesmal verhinderte Broth Schlimmeres für sein Team.

Aber in der 28. Minute musste der Keeper doch wieder hinter sich greifen. Nach einem Foul an Florian Aldinger zog Feuker den fälligen Freistoß aus dem rechten Halbfeld auf den langen Pfosten, wo Markus Felsner freistehend zum Kopfball kam und unhaltbar ins Eck traf.

Fünf Minuten vor der Pause wären die Gäste dann fast zum Anschlusstreffer gekommen, doch Keeper Maximilian Voichtleitner zeigte seine Klasse und konnte einen gefährlichen Schuss von Melis hervorragend über die Latte lenken.

Doch zwei Zeigerumdrehungen weiter konnte Meilis dann doch verkürzen. Nach einem schönem Ball auf die rechte Seite konnte Abel Fernandez seinem Kontrahenten Melis nicht mehr folgen. Er lief frei auf das Tor zu und obwohl Voichtleitner mit der Hand noch am Ball war, konnte er das 1:3 nicht mehr verhindern.

Aber die Gastgeber waren um eine passende Antwort nicht verlegen und nur zwei Minuten später stellte man den alten Abstand wieder her. Nach einem Traumpass von Duman nahm der in Zentrum eingerückte Adrian Felsner das Leder gekonnt mit und traf dann frei vor dem Tor stehend zum 4:1 in die Maschen.

Auch im zweiten Durchgang blieb man zunächst klar dominierend, und man drängte auf den fünften Treffer. Allerdings agierte man vor dem Tor meist zu kompliziert und ließ im Abschluss die nötige Konzentration vermissen, so dass zahlreiche gute Möglichkeiten nicht zu Ende gespielt wurde.

Bezeichnend war eine Situation in der 54. Minute, denn nach einer schönen Kombination tauchte Duman völlig frei vor Brodt auf, doch anstatt selbst abzuschließen, wollte man sich „verkünsteln“ und der erneut überzeugende Duman legte noch einmal quer auf Adrian Felsner, der vor diesem Zuspiel selbst überrascht schien und den Ball dann nicht sauber unter Kontrolle brachte und diese Großchance ungenutzt blieb.

19 Minuten vor dem Ende dann wieder eine hervorragende Möglichkeit. Als Sezer Seymen den Ball von der rechten Seite nach innen geschlagen hatte, verlängerte Patrick Emberger die Hereingabe auf den hinter ihm stehenden Ostermaier, der aber seine gute Leistung nicht krönen konnte, denn er scheiterte allein vor dem Tor stehend an Brodt.

Sechs Minuten später landete dann eine wunderbare Flanke von Hoffmann beim am langen Pfosten stehenden Adrian Felsner, der aber beim Abschluss knapp das Ziel verfehlte.

Vier Minuten vor dem Ende kamen dann die Gäste zu einem Entlastungsangriff, der mit einem Elfmeter für die Erdinger führte. Als sich Aydin an der linken Strafraumecke das Leder an Feuker vorbeigelegt hatte, wurde zu Fall gebracht, so dass der Referee völlig zu Recht auf Elfmeter entschied. Die Floskel, dass der Gefoulte nicht selbst schießen soll, sollte sich diesmal bewahrten, denn Aydin visierte bei seinem Schuss den rechten Außenpfosten an und ließ die Möglichkeit zum 2:4 liegen.

Aber zwei Minuten vor dem Ende kamen die Gäste dann doch noch zu einer Resultatsverbesserung. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld konnte Feuker zunächst per Kopf klären. Allerdings landete das Leder beim quirligen und stark spielenden Dogukan Beytut, der mit dem Ball am Fuß nach innen zog und mit einem Flachschuss auf 2:4 verkürzte.

Diese sollte in einem unterhaltsamen Spiel der Schlusspunkt gewesen und die Gastgeber konnten durchaus gefallen, wobei man in der Offensive einfach noch kaltschnäuziger werden muss.

Weitere Bilder vom Spiel

GEWO-Cup 2024: Zwei Gastgebersiege zum Turnierauftakt

0

Reibungslos verlief der erste Tag des 2. GEWO-Cup, den die SpVgg Altenerding am vergangenen Samstag ausgetragen hat. Alle Mannschaften folgten der Einladung, so dass die Spiele, wie von Organisator Moritz Martin im Vorfeld hervorragend geplant waren, ohne Probleme über die Bühne gebracht wurden.

Sportlich verlief der Auftakt für die Gastgeber hervorragend, denn zwei Altenerdinger Teams sicherten sich in den vier durchgeführten Wettbewerben den Turniersieg.

Bereits ab 9:30 Uhr fanden die Turniere des Jahrgangs 2016 und 2015 normal statt und als bei der Begrüßung die Champions-League-Hymne aus den Lautsprechern erklang, fühlten sich die Nachwuchskicker wie Profils und präsentierten sich stolz den zahlreichen Zuschauern.

Der Wettbewerb der 2016 geborenen Akteure brachte gleich ein erstes Highlight, denn im Endspiel standen sich die Stadtrivalen SpVgg Altenerding und FC Herzogstadt gegenüber und in einem packenden Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte, setzten sich die Veilchen knapp mit 4:3 durch, wobei die Entscheidung nach einem 1:1-Remis nach regulärer Spielzeit erst vom Punkt fiel. Auch die weiteren Landkreisvertreter SV Wörth/Hörlkofen (Plätze 4 und 7), die mit zwei Teams vertreten waren, SV Eichenried (6.) konnten überzeugen, während für Teams der SpVgg Altenerding II, FC Schwaig und (SG) Reichenkirchen/Fraunberg nur die Platzierungen 8 – 10 blieben.

Beim parallel verlaufenden Turnier des Jahrgangs 2015 ging der Turniersieg zum SV Heimstetten in den Nachbarlandkreis, wobei sich der TSV Dorfen im Finale nach Kräften wehrte, aber mit 0:2 unterlag, während sich der SV Eichenried durch einen 2:1-Erfolg im kleinen Finale gegen den SV Waldperlach einen Platz auf dem Podium sicherte. Die Altenerdinger erwiesen sich als guter Gastgeber und belegten die Plätze 8 und 10 und nahmen den TSV Isen als Neuntplatzierter die Zange.

Während bei den Vormittagsturnier noch tropische Temperaturen herrschten, kämpfte der Veranstalter am Nachmittag bei den Turnieren der Jahrgänge 2017 und 2015 stark gegen die Zeit, denn für ca. 17:15 Uhr war ein schweres Unwetter angesagt und letztlich gab es eine Punktlandung.

Die von Matthias Dasch durchgeführte Siegerehrung, bei der jeder aktive Spieler eine Medaille und eine Trinkflasche des Sponsors GEWO Feinmechanik erhielt, endete keine 10 Minuten vor Einsetzen des Regens. Dieses gut getimte Ende war den sehr diszipliniert agierenden Vereinen zu verdanken, die einer kurzfristigen Änderung des Spielrhythmus zustimmten.

Beim sieben Teilnehmer umfassenden 2017er-Turnier sicherte sich FC Sportfreunde München mit 16 Punkten die 1. Platz. Die starke SG Reichenkirchen/Fraunberg hatte nur einen Zähler weniger auf dem Konto, musste sich aber mit dem zweiten Rang begnügen. Auf Platz 3 folgte die SpVgg Altenerding I, gefolgt vom FC Herzogstadt, ESV München-Ost, SG Wörth/Hörlkofen und der zweiten Mannschaft des Gastgebers.

Nur vier Mannschaften hatten sich für den Wettbewerb des Jahrgangs 2015 stark angemeldet, doch trotz alle brachte die Spiele viel Spannung. Den größten Erfolg hatte die SpVgg Altenerding, die alle drei Spiele für sich entscheiden konnte und somit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Die weiteren Plätze belegten der TSV Dorfen, TSV Isen und SV Italia München.

Ein Sonderlob verdienten sich die Jugendspieler des Gastgebers, die bei diesen Turnieren erste Erfahrungen als Schiedsrichter machten und aufgrund der guten Leistungen viel Lob einheimsten.

Weitere Bilder vom 1. Turniertages des GEWO-Cup 2024

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Schwabing 0:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello 3. Thomas Bachmaier, 4. Ajdin Nienhaus (22. Alexander Weiher), 5. Wiam Takruri (61. Sebastian Gruber), 6. Leonardo Tunjic (37. Jeremy Bauer /46. Leonardo Tunjic / 74. Florian Wagner), 7. Tobias Lamm (61. Daniel Wiskitenski), 8. Samuel Kronthaler (61. Nihad Mujkic),  9. Mehmet Cay (74. Jermey Bauer),  10. Michael Gartner 11. Marc Winkelmann (72. Dominik Gruber)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
100

Spielbericht:
Im Duell der beiden Aufsteiger behielt der frischgebackene Landesligist FC Schwabing im Duell gegen neuen Bezirksligisten SpVgg Altenerding knapp mit 1:0 die Oberhand.

Wie schon in den vorausgehenden Spielen kamen die Locke-Schützlinge wieder träge ins Spiel und standen von Beginn an mit dem Rücken zur Wand.

Schon in der Anfangsminute drohte den Veilchen der Rückstand, denn nach einer scharfen Hereingabe verfehlte ein im Zentrum stehender Angreifer der Münchner das Leder nur um Zentimeter und ließ somit den Führungstreffer liegen.

Aber schon nach sechs Minuten schien dem FCS die Anfangseuphorie zu zählbarem Erfolg zu verhelfen, denn nach einem Foulspiel von Ajdin Nienhaus an seinen Gegenspieler David Fridrich entschied der sehr gut leitende Referee Manuel Müller völlig zu Recht auf Elfmeter. Doch Schlussmann Lukas Loher war zur Stelle und konnte den von Giacinto Sibilia hervorragend abwehren.

Aber trotz allem blieben die Gäste auch nach dem Fehlschuss spielbestimmend und waren dem Führungstreffer deutlich näher als die Gastgeber.

Und nach elf Minuten war das 1:0 für den Landesligisten dann auch fällig. Als die Gäste den Spielaufbau der Veilchen durch ein aggressives Pressing erschwert hatten, verlor Nienhaus das Leder an seinen Gegenspieler und als der Ball dann bei Sibilia landete, machte er seinen vergebenen Fauxpas beim vergebenen Strafstoß wett und ließ Loher diesmal mit einem trockenen Schuss das Nachsehen.

Nach etwa 25 Minuten fanden die Hausherren dann besser ins Spiel und konnte das Match ausgeglichen gestalten, aber man verstand es im ersten Durchgang nicht, sich in der Offensive entscheidend behaupten zu können, so dass man das Schwabinger Gehäuse nur selten in Gefahr brachte.

Nur einmal gab es eine gute Möglichkeit für die Semptstädter, doch ein schöner Schuss von Thomas Bachmaier verfehlte das Tor knapp.

Auf der anderen Seite boten sich Schwabing mehrmals gute Möglichkeiten, doch man spielte die Angriffe nicht konsequent zu Ende und kam nicht zum entscheidenden Abschluss, so dass vor der Pause kein zählbarer Erfolg mehr zu verzeichnen war.

Nach Wiederbeginn zeigten sich die Gastgeber von Beginn an deutlich ballsicherer und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, was zu einer optischen Überlegenheit, jedoch nicht zu gewünschten Abschlüssen führte, weil der letzte Pass oft nicht ankam oder auch die Laufwege für die entscheidenden Zuspiele in die Tiefe nicht optimal waren.

Trotz allem musste der Schwabinger Keeper Sebastian Minnich dann nach 53 Minuten erstmals eingreifen, doch er war auf der Hut und konnte einen Schuss von Samuel Kronthaler, der am linken Strafraumeck abgezogen hatte, um den Pfosten drehen.

Wenig später wurde es dann schon gefährlicher. Nach einem schönen Pass von Leonardo Tunjic durch die Schnittstelle brachte Marc Winkelmann das Leder scharf nach innen, doch leider war das Zuspiel etwas zu ungenau, so dass der im Zentrum stehende Mehmet Cay nicht an den Ball kam.

15 Minuten vor dem Ende wurde es dann wieder auf der anderen Seite gefährlich. Diesmal kombinierten sich die Gäste auf der linken Seite nach vorne und als Jonas Jehle den Ball scharf nach innen geschlagen wurde, hatten die Gastgeber Glück, dass sein Mitspieler im Sprung knapp den Ball verfehlte.

Zehn Minuten vor dem Ende bot sich den Platzherren dann die bis dahin beste Chance. Nach einer schönen Kombination schlug Gartner das Leder auf die linke Seite zu Dominik Gruber, der die Kugel dann mustertgültig nach innen schlug und als der freistehende Bauer zum Flugkopfball ansetzte, hoffte man auf den Ausgleich, doch leider setzte er das Spielgerät links am Kasten vorbei.

Auch die nächste Chance hatte der Mittelfeldakteur. Diesmal schlug Gartner eine Flanke von der linken Seite ins Zentrum, wo Bauer mit dem langen Bein noch an die Hereingabe kam, doch leider konnte er den Abschluss nicht mehr entscheidend platzieren, so dass der Ball rechts am Gehäuse vorbeiging.

Fast mit dem Schlusspfiff war Schwabing noch einmal am Zug und hätte fast noch den zweiten Treffer draufgepackt. Nach einer Hereingabe von Philipp Pirch kam im Zentrum Leonard Evertz ziemlich frei zum Abschluss, doch er hatte sein Visier schlecht eingestellt, schoss am Ziel vorbei, so dass sich auf der Anzeigentafel keine Veränderung zeigte.

Weitere Bilder vom Spiel

 

B2-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern 1:1

0

Im letzten Punktspiel der Saison trennten sich die B2-Junioren der Spvgg Altenerding B2 und vom  FC Forstern leistungsgerecht mit 1:1 unentschieden. Von Beginn an hatten die Hausherren größere Spielanteile und einige gute Torchancen. In der fünften Minute dribbelte Liman Bytrici von der Mittellinie in den Strafraum, und zog aus zehn Meter ab, doch ging das Leder genau auf den Keeper ab. Nur eine Minute später erhielt Ayahm Hashim ein mustergültiges Anspiel von Oliver Benedikt, doch auch Hashim´s Schuss konnte vom FCF-Keeper pariert werden. Nach neun Minuten belohnten sich die Hausherren und ging mit 1:0 in Front. Als Forstern einen Fernschuss von Carli Schönfelder nur unzureichend abwehren konnte, war Luis Kapsner zur Stelle und staubte zur 1:0-Führung seiner Farben ab. Fünf Minuten später prüfte Carl Schönfelder nochmals den Forsterner Schlussmann mit einem Freistoß aus 20 Metern, der aber die Prüfung souverän bestand. Aber damit hatten die Semptstädter ihr Pulver weitestgehend verschossen und die Gäste drehten nun auf und drängten die Veilchlen in die Defensive. Zunächst konnte man die Vorstöße der Gäste erfolgreich abwehren, doch in der 28. Minute glückte dem FCF dann doch der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich. Als die Abwehr der SpVgg einen Freistoß von der rechten Strafraumseite nicht aus der Gefahrenzone brachte, war ein Stürmer der Gäste zur Stelle und markierte aus der Nahdistanz den 1:1-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein spannendes, völlig offenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Hierbei vergaben Ahyham Haschim, Luis Kapsner und Armend Krasniqi einige Möglichkeiten der Gastgeber im Strafraumbereich. Auf der anderen Seite waren die Forsterner auf der Gegenseite ähnlich uneffektiv, was aber auch dem starken Altenerdinger Schlussmann Kilian Burgholzer zu verdanken war. Damit trennten sich die beiden Mannschaften gerecht 1:1 und die Altenerdinger beendeten die Saison auf Tabellenplatz 6.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Bonbruck/Bodenkirchen 3:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Leonardo Tunjic 3. Daniel Wiskitenski, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Sebastian Gruber, 6. Pedro Flores, 7. Thomas Bachmaier (68. Alexander Weiher), 8. Samuel Kronthaler (60. Tobias Lamm), 9. Mehmet Cay (68. Domenik Gruber),  10. Michael Gartner 11. Marc Winkelmann (56. Wiam Takruri)

Torschützen:
1:1 Mehmet Cay (19.)
2:1 Thomas Bachmaier (36.)
3:1 Sebastian Gruber (66.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück konnte die SpVgg Altenerding im vierten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison endlich den ersten Sieg feiern, denn im Heimspiel gegen den Kreisligisten FC Bonbruck/Bodenkirchen setzten sich die Locke-Schützlinge, die nach wie vor auf viele Spieler verzichten mussten, völlig verdient mit 3:2 durch.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag, der jedoch nicht nach dem Geschmack der Hausherren ertönte. Vom Anstoß weg spielten die Gäste einen Ball auf deren rechte Angriffsseite, wo sich ein Angreifer im Duell gegen Daniel Wiskitenski behaupten konnte. Als er dann den Ball in den Rücken der Abwehr spielte, aber ein Mitspieler von ihm über den Ball schlug, schien die Chance vertan, den der hinter stehende Patrik Jahn fackelte nicht lange und sein sehenswerter Schuss aus 14 Metern schlug nach 25 Sekunden unhaltbar für Torhüter Lukas Loher unter der Latte ein.

Nach sechs Minuten wäre der SpVgg fast der Ausgleich geglückt. Nach einer Ecke kam Samuel Kronthaler zum Kopfball und der Gästekeeper Raphael Hampe wäre wohl machtlos gewesen, hatte jedoch Glück, dass einer seiner Mitspieler den Ball kurz vor der Torlinie klären konnte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Als ein Schuss von Thomas Bachmaier von einem Abwehrspieler der Gäste abgeblockt wurde, landete der Abpraller bei Mehmet Cay, doch bei seinem Schuss war Hampe zur Stelle und konnten den flachen Ball glänzend abwehren.

Aber nach 19 Minuten kamen die Platzherren dann zum verdienten Ausgleichstreffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite spielte Pedro Flores die Kugel flach nach innen. Cay nahm das Zuspiel auf, zog noch einige Meter nach innen, und zog dann an der Strafraumgrenze, wo er einen mit dem linken Fuß einen Flachschuss ins rechte Eck setzte.

Nun hatten die Gastgeber ein deutliches Übergewicht und man hatte die Kontrolle über das Spiel gewonnen, doch trotz allem bot sich Bonbruck in der 32. Minute die nächste Chance. Als die Hausherren das Leder nach einer Ecke nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, kam Stefan Galler aus ca. 23 Metern zum Abschluss, doch der Schuss verfehlte das Altenerdinger Tor.

Auch drei Minuten später sorgte ein weiterer Eckball für große Gefahr vor dem Gehäuse der SpVgg. Ein Gästespieler schlug das Leder scharf auf den kurzen Pfosten, wo Lukas Loher nur noch mit dem Bein an den Ball kam. Allerdings konnte er die Hereingabe nicht nach vorne befördern, sondern die Kugel ging dann quer durch den Fünfmeterraum, wurde aber dann von Freund und Feind verfehlt, so dass sich für den Gast kein zählbarer Erfolg einstellte.

Besser machten es die Gastgeber und gingen unmittelbar darauf in Front. Nach einem langen Ball von Daniel Wiskitenski kam Schlussmann Hampe aus seinem Tor und wollte die Kugel an der Torauslinie knapp innerhalb des Strafraumes aufnehmen. Jedoch war Cay einen Schritt schneller, und spielte dann das Leder flach nach innen, wo Bachmaier eingelaufen war und halbhoch zum 2:1 vollstreckte.

Die nächste Möglichkeit lag dann noch einmal auf Seiten der Gäste. Als Bonbruck einen Ball aus dem linken Halbfeld nach innen geschlagen hatte, wurde die Hereingabe noch leicht abgefälscht, so dass Wiskitenski die Flanke nicht abwehren konnte. So kam der hinter ihm lauernde Florian Edl zum Abschluss, fand aber in Loher seinen Meister.

Wenig später wäre es dann um ein Haar noch einmal gefährlich geworden. Als Ajdin Nienhaus einen Pass in die Tiefe nicht mehr abwehren konnte, hatte Galler freie Bahn zum Tor, legte sich dann aber das Spielgerät zu weit vor, so dass die Defensive der SpVgg klären konnte.

Fast mit dem Halbzeitpfiff bot sich dann noch zwei große Chancen für die Gastgeber.

Zunächst kam Thomas Bachmaier noch einer gut getimten Flanke von Samuel Kronthaler völlig frei zum Kopfball, doch leider hatte der Ball zu wenig Fahrt und kam auch zu unplatziert auf das Tor, so dass Hampe parieren konnte.

Nur Sekunden später wurde ein Schuss der SpVgg abgeblockt, doch als der Abpraller bei Pedro Flores landete, hoffte man auf das 3:1, doch der Mittelfeldakteur schloss etwas zu überhastet ab und verfehlte das Gästetor um einige Meter.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn setzten die Hausherren im zweiten Durchgang den ersten Nadelstich.  Als Marc Winkelmann eine schöne Flanke auf den zweiten Pfosten schlug, kam Thomas Bachmaier zum Abschluss, doch der Bonbrucker Abwehrspieler Jukub Grodzki warf sich in den Schuss und konnte einen möglichen Treffer der SpVgg verhindern.

Nach 58 Minuten hatten der SVA-Anhang dann erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einem perfekten Zuspiel von Flores lief Wiam Takruri in den Strafraum, doch sein Abschluss war dann leider zu hoch angesetzt.

Auch eine Zeigerumdrehung weiter brannte es erneut vor dem Tor der Gäste. Diesmal nahm Kronthaler ein Zuspiel von Takruri auf, zog von der Seite nach innen, scheiterte dann jedoch am gut reagierenden Keeper der Gäste.

Aber in der 65. Minute belohnte sich die Locke-Elf mit dem zu diesem Zeitpunkt in der Luft liegenden dritten Treffer. Als Sebastian Gruber am rechten Flügel das Leder erhielt, zog er nach innen und ließ gleiche mehrere Abwehrspieler stehen. Als er dann im Zentrum angekommen war, zog er mit links und gegen den Flachschuss konnte Hampe nichts mehr ausrichten.

Wenig später musste der Schlussmann dann sein ganzes Können aufbieten, um den vierten Gegentreffer verhindern zu können. Nach einem langen Ball lief Cay in den Strafraum, und zog gekonnt ab, doch Hampe hielt sein Team mit einer starken Parade im Spiel.

Da auch Michael Gartner wenig später bei einem 18 Meter-Schuss einen Tick zu hoch zielte, blieb das Match weiterhin offen.

In der 72. Minute gab es dann auf Seiten der Gäste lautstarke Proteste gegen den souverän leitenden Referee Yannis Schönfelder. Als Wisktenski von seinem Gegenspieler Jonas Brams überlaufen wurde, kam der Angreifer aus Bonbruck zu Fall und forderte lautstark einen Strafstoß, der aber nicht gepfiffen wurde.

Aber vier Minuten später war dann Brams vorbehalten, sein Team doch wieder heranzubringen. Abermals wurde ein langer Ball in den Strafraum geschlagen. Diesmal kam Wiskitenski vor seinem Kontrahenten an das Leder. Doch sein Rückpass zu Loher war zu kurz geraten, so dass Brams an die Kugel kam, am Torhüter vorbeiging und dann zum 2:3 ins leere Tor einschob.

In der Schlussphase versuchte Bonbruck, dem Spiel nochmals eine Wende zu geben, doch die Defensive der Veilchen ließ nichts mehr zu, so dass man den knappen Vorsprung ins Ziel brachte.

Weitere Bilder vom Spiel