Nach dem spielfreien ersten Spieltag stand für die B2-Kicker am zweiten Spieltag der Kracher gegen den langjährigen Rivalen der SV Eintracht Berglern an. Bei sommerlichen Temperaturen aber auf einem ungemähten Rasen – der Löwenzahl treibte seinen Samen aus und die Gänseblümchen waren in voller Blüte – mussten beide Mannschaften ihr Können zeigen.
Bereits in der Anfangsphase übernahmen die Veilchen das Kommando und kombinierten sicher in der gegnerischen Hälfte. Die erste Chance ergab sich nach 5 Minuten als Gabriel Petkos aus der Abwehr einen langen gefühlvollen Ball in die Spitze auf Finn Backin schlug, der mit einem Kontakt den startenden Stürmer Luca Baumann mustergültig bediente. Baumann fackelte nicht lange und zog volley auf das lange Toreck, fand doch im Berglerner Keeper seinen Meister, der den Ball ins Toraus klärte. Die anschließende Ecke verwertete Grin Bajoku mit einem Rückfallzieher, doch der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. Berglern konnte sich aus von Altenerdinger Offensivpower kaum lösen, versuchte es aber immer wieder durch lange Bälle. So auch in der 7. Minute als der rechte Flügelflitzer mit einem langen Ball bedient wurde und sich gegen die SpVgg-Abwehr durchsetzte. Sein Schuss konnte von Keeper Leonhard Kulterer sicher gehalten werden. Nächste Offensivaktion der Veilchen leitete Spielmacher Jannis Martin ein, der den auf der linken Seite startenden Bajoku bediente, welcher in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel den Ball am Torwart vorbeilegen wollte. Doch der gut gelaunte Keeper vereitelte die Chance. Die nächste Chance wurde vom Abwehrchef Petkos durchgeführt. Einen Freistoß in der Höhe der Mittellinie schlug er in den Fünf-Meter-Raum, wo Bajoku im Zweikampf auf den Boden fiel und am Boden noch einen Schuss an den linken Pfosten setzte. Mitte der ersten Hälfte startete der stark spielende Thomas Patri auf der linken Seite mit einem Dribbling in den Strafraum, sein Abschluss wurde vom Torwart geblockt, der Ball landete bei Backin der auf das Tor zog, welches aber von mindestens fünf Berglerner Spieler vernagelt war. In der 32. Minute durfte sich Berglern mit einem Freistoß versuchen, der vom sicheren Keeper Kulterer gehalten wurde. Eine Minute später dann endlich die Erleichterung auf Altenerdinger Seite. Bei einem langen Ball von Petkos verschätzte sich die SVE-Abwehr, der Ball landete bei Backin, der mit der Innenseite am Torwart vorbei zur verdienten Führung einschob. Kurz vor der Halbzeitpause bediente Laurin Hesch den wirbelnden Bajoku, der es mal wieder mit dem Außenrist versucht, aber wieder am Torwart scheiterte.
Die zweite Halbzeit war geprägt von sehr vielen Nickligkeiten. Die Spieler konzentrierten sich nicht auf das Fußballspielen sondern eher auf Halten, Ziehen und einsammeln von gelben Karten und sogar einer Fünf-Minuten-Strafe. Durch Unkonzentriertheit fiel dann auch das Gegentor zum 1:1, da die Abwehr es nicht verstand konsekutiv das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern. So reichte es, dass ein SVE-Spieler den Ball mit wenig Druck an Keeper Kulterer vorbeilegte. Die Gastmannschaft ließ sich nicht beeindrucken und startete ihre nächste Aktion. Bajoku spielte über rechts auf Eduardo Marijan, der den Ball uneigennützig an die Strafraumgrenze spielte. Der heraneilende Lewin Skupnik zog ab, aber das Leder ging knapp über die Latte. Imad Gazic trug sich auch in die Liste der Lange-Bälle-Schläger ein. Sein Diagonalball von der linken Seite fand auf der rechten Seite Bajoku, der wieder versuchte, den Torwart der Gastgeber zu überzwingen. Aber auch diesmal war das Glück nicht auf seiner Seite. Die Veilchen zeigten in der Schlussviertelstunde, dass sie nicht mit einem Punkt nach Hause fahren wollte. Im Mittelfeld wurde Martin zentral angespielt, der legte sich den Ball auf und zog von gut 20 Metern ab. Der Ball schlug ins rechte Kreuzeck zum 2:1 für die lila Trikots ein. Was für ein Tor durch unseren Mannschaftskapitän. Die Veilchen bekamen nicht genug. Patri wurde auf die Reise geschickt und wurde mit einer Notbremse im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter ließ die rote Karte stecken und entschied auf Freistoß außerhalb des Strafraums. Leon Feuker versuchte sich diesmal als Freistoßschütze, aber der Ball ging am rechten Kreuzeck vorbei. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichte die hitzige Partie.

