Bei besten Fußballwetter traten die Kapsner-/Dasch-Schützlinge im Sepp-Brenninger-Stadion gegen den Gast aus Fraunberg an. Der Kader der Men in Black: Moritz Hartlmaier (TW), Niklas Braune, Ludwig Woitzik, Lukas Ramm, Lenny Peschke, Léo Dasch, Felix Hartlmaier, Lewis Habel, Mateo Rezvan, Alex Montag, Emilio Pomaroli, Mailo Skupnik und Pablo Ahlschläger.

Die Partie ging aber nicht wie erhofft los, denn die Gäste waren anfangs überlegen und übernahmen das Spielgeschehen, wobei man durch Ballstafetten durch die Mitte zu Torerfolgen kommen wollte. Auf Seite der SpVgg musste man gehörig dagegen halten, um die SG von deren erfolgreichen Torabschluss abzuhalten. Hierbei waren sowohl die Abwehr um Lukas Ramm, Niklas Braune, Ludwig Woitzik und Alessandro als auch die beiden 6er Mailo Skupnik und Lenny Peschke gefordert. Nach ca. 10 Minuten kamen die Gäste zum ersten Abschluss, der jedoch von Mortiz Hartlmaier souverän entschärft wurde. In der 16. Spielminute war er jedoch machtlos. Die Gäste bauten ihr Spiel über die linke Seite auf und brachten das Spielgerät diagonal in den Strafraum, wo ein Angreifer der Gäste alleine vor Moritz Hartlmaier auftauchte und zur 1:0-Führung vollendete. Die Jungs der SpVgg ließen sich jedoch nicht wirklich davon beeindrucken und spielten weiter mutig mit. Nur eine Minute nach dem Rückstand hatte man nach einem Foulspiel gegen Léo Dasch einen Freistoß von der rechten Seite. Pablo Ahlschläger schnappte sich das Leder und jagte es Richtung langen Pfosten, wo ein Abwehrspieler der Gäste gerade noch zur Ecke klären konnte. Jetzt war man komplett in dieser Partie angekommen. Keine drei Minuten später wurde Mailo Skupnik 20 Meter halb links vor dem gegnerischen Tor von den Beinen geholt. Wieder war es Pablo Ahlschläger der sich das Runde schnappte. Dieses mal ließ er die Altenerdinger Ultras auf der Tribüne jubeln. Mit einem Schlenzer in den langen Winkel sorgte er für den verdienten 1:1-Ausgleich. Nun wurde die Partie offener, was zu mehr Torabschlüssen auf beiden Seiten führte. So konnte sich Lewis Habel stark über die linke Seite durchsetzen, doch im letzten Moment wurde sein Abschluss zur Ecke geklärt. Auf der anderen Seite hatte man Alu-Glück, und als das Leder an den Pfosten klatschte, musste das agile Trainergespann Kapsner und Dasch tief durchatmen. Mit dem Pausenpfiff kamen die Gäste nochmals gefährlich vor das Altenerdinger Tor. Nachdem man sich über rechts durchgesetzt hatte, wurde der Ball quer in den Fünfmeterraum gespielt, wo Lukas Ramm seinen Gegenspieler noch entscheidend stören konnte. So ging es mit einem Remis in die Pause. Nach Wiederbeginn übernahmen in den ersten zehn Minuten die Kicker der SpVgg das Kommando. So spielte man den über links startenden Emilio Pomaroli tief, doch leider kam er nicht zum Abschluss. Auf der anderen Seite agierte Lewis Habel sehr stark. Nach einem schönen Ball von Léo Dasch in Tiefe kam der Flügelstürmer zum Abschluss, doch im letzten Moment konnte er nur zur Ecke abgeblockt werden. Nach gut 15 Minuten kam Léo Dasch aus zentraler Position an den Ball, doch sein Abschluss wurde vom Gegner erneut abgewehrt. Nach gut der Hälfte der zweiten Halbzeit merkte man den Altenerdinger Jungs an, dass ihnen langsam die berühmten Körner ausgehen,. und die Partie verlagerte sich nun in die Hälfte der Veilchen. Aber nur gut, wenn man so extrem stabile Innenverteidiger wie die SpVgg hat – Niklas Braune und Ludwig Woitzik stemmten sich gegen sämtliche Angriffe, so dass man trotz dem spielerischen Übergewicht der Gäste, nicht viele Möglichkeiten zugelassen wurden. Kurz vor Schluss hätte Léo Dasch noch für den Lucky Punch sorgen können, aber sein Abschluss konnte vom Goalie der (SG) FC Fraunberg hervorragend pariert werden. Auch die dreiminütige Nachspielzeit, die der Referee mit einem lauten Pfiff beendete, brachte keinen zählbaren Erfolg mehr und nach dem Schlusspfiff gingen die Altenerdinger Jungs  voller Erschöpfung auf die Knie, doch voller Stolz erfreute man sich über den hart erkämpften Zähler gegen ein Team, das größtenteils mit zwei Jahren älteren Spielern bestückt war. Ein großer Respekt für die den hart erkämpften Punkt und so kann es in naher Zukunft weitergehen.