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E1-Junioren: BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 6:4

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Erste Niederlage seit fast einem Jahr – Altenerding unterliegt in Taufkirchen

Nach einer beeindruckenden Serie musste die SpVgg Altenerding erstmals seit fast einem Jahr wieder eine Punktspielniederlage hinnehmen. Bei der BSG Taufkirchen unterlagen die Gäste mit 4:6.

Altenerding startete stark in die Partie und ging früh mit 2:0 in Führung. Zunächst traf Finn Ley nach einer starken Einzelaktion (10.), ehe Fabian Baumbach nach einem Abpraller auf 2:0 erhöhte (13.). Doch Taufkirchen zeigte sich unbeeindruckt und kam schnell zurück: Mit zwei Treffern gelang der Ausgleich zum 2:2.

Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Altenerding ging erneut in Führung – und das sehenswert: Torhüter Luke Läntzsch schlug einen langen Ball aus dem eigenen Strafraum, den Fabian Baumbach stark verarbeitete und zur 3:2-Führung (2:3) abschloss. Doch die Gastgeber antworteten postwendend mit dem 3:3. Kurz vor der Pause nutzten die Hausherren ihre Chancen erneut konsequent und drehten die Partie zur 4:3-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Taufkirchen zunächst auf 5:3 und stellte damit die Weichen auf Sieg. Doch Altenerding kämpfte weiter: Jonas Ebert verkürzte im letzten Viertel – erneut nach einem weiten Abstoß von Läntzsch – auf 5:4 (55.) und brachte die Gäste noch einmal heran.

Die Entscheidung fiel jedoch wenig später, als Taufkirchen den alten Abstand wiederherstellte und auf 6:4 stellte. In der Schlussphase warf Altenerding noch einmal alles nach vorne. Die größte Chance hatte Finn Ley in der 60. Minute, doch sein Distanzschuss prallte nur an die Querlatte – der mögliche Anschluss blieb aus.

Fazit
Ein torreiches und intensives Spiel mit einem starken Beginn der Altenerdinger, die jedoch defensiv zu anfällig agierten. Taufkirchen nutzte seine Chancen konsequenter und drehte die Partie noch vor der Pause. Trotz großer Moral und einer spannenden Schlussphase steht am Ende die erste Niederlage seit langer Zeit. Besonders auffällig war Torhüter Luke Läntzsch, der nicht nur mit Paraden überzeugte, sondern auch mehrfach als Vorlagengeber glänzte.

E5-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 2:3

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Starker Auswärtssieg der Veilchen in Lengdorf

Am Donnerstagabend waren die E5-Junioren der SpVgg Altenerding zu Gast beim FC Lengdorf  und zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine engagierte und kämpferisch überzeugende Leistung, die mit einem verdienten 3:2-Auswärtssieg belohnt wurde.

Die Veilchen starteten mit Emir Durgun im Tor, Simon Okbazghi, Raphael Lafitte und Vincent Lindner in der Defensive sowie Philip Ranga, Paul Reiner und Ahmed Horozovic in der Offensive. Bereits in der Anfangsminute setzte Philip Ranga den ersten Torschuss, der jedoch knapp am Tor vorbeiging. Auch Paul Reiner hatte kurz darauf zwei gute Möglichkeiten, darunter eine große Chance allein vor dem Tor, konnte den Ball jedoch nicht im Netz unterbringen. Defensiv stand die Mannschaft stabil, Raphael Lafitte unterband früh einen Angriff der Gastgeber und auch mehrere Standardsituationen der Lengdorfer wurden sicher verteidigt. Trotz weiterer Offensivaktionen und großem Einsatz gelang es zunächst nicht, in Führung zu gehen. Stattdessen nutzte Lengdorf eine Ecke zur 1:0-Führung am Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Abschnitt lief Altenerding mit Paul Reising, Paul Reiner und Philip Ranga in der Offensive auf, unterstützt von Matiu Cornfine im Mittelfeld sowie Toni Ramic und Raphael Lafitte in der Abwehr. Die Mannschaft blieb weiterhin aktiv und belohnte sich schließlich: Nach einer starken Kombination erzielte Paul Reiner nach Vorlage von Matiu Cornfine den verdienten Ausgleich zum 1:1. Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen und guter Raumaufteilung, sodass die Veilchen immer wieder Zugriff auf das Spiel bekamen. Besonders hervorzuheben ist eine starke Parade von Emir Durgun, der einen gefährlichen Schuss der Gastgeber entschärfte. Auch offensiv setzte Altenerding weitere Akzente, doch es blieb beim 1:1.

Im dritten Viertel standen Ahmed Horozovic, Matiu Cornfine und Paul Reising in der Offensive, während Simon Okbazghi, Samir Mandozy und Vincent Lindner die Defensive bildeten. Lengdorf erhöhte den Druck und ging nach einem gelungenen Angriff mit 2:1 in Führung. Doch die Veilchen zeigten Moral und gaben sich nicht auf. Immer wieder erspielte sich die Mannschaft Chancen, während Emir Durgun mit mehreren starken Paraden sein Team im Spiel hielt. Der verdiente Ausgleich fiel schließlich nach einer Ecke: Der Ball wurde zunächst abgewehrt, doch Matiu Cornfine reagierte am schnellsten und traf zum 2:2. Auch defensiv überzeugte die Mannschaft weiterhin, unter anderem durch eine starke Leistung von Samir Mandozy. Vincent Lindner zeigte dabei ein herausragendes Spielverständnis und war durch seine Übersicht und Einsatzbereitschaft auf nahezu allen Positionen präsent.

Im Schlussabschnitt übernahmen Paul Reiner, Philip Ranga und Ahmed Horozovic die Offensive, während Raphael Lafitte, Vincent Lindner und Toni Ramic die Defensive stabilisierten. Beide Mannschaften lieferten sich ein intensives und enges Spiel. Altenerding erspielte sich zahlreiche Chancen durch gute Kombinationen, bei denen besonders Philip Ranga immer wieder gefährliche Situationen vorbereitete und Torchancen ermöglichte. Schließlich war es Paul Reiner, der sich stark durchsetzte und den Ball zur 3:2-Führung im Tor unterbrachte.

In der Schlussphase zeigte die Mannschaft große Geschlossenheit: Die Defensive um Toni Ramic und Simon Okbazghi erledigte ihre Aufgaben zuverlässig und ließ den Gegner kaum noch zur Entfaltung kommen. Mehrere gefährliche Angriffe der Gastgeber wurden gemeinsam abgewehrt und souverän geklärt.

Am Ende steht ein verdienter 3:2-Auswärtssieg für die SpVgg Altenerding, die mit Teamgeist, Einsatzbereitschaft und spielerischer Qualität überzeugte.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Buch/Walpertskirchen 1:0

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SVA zieht ins Finale ein: Wacker bricht den Abwehrriegel kurz vor Schluss

In einem hochdramatischen Halbfinale des Erdinger Lipp-Cup-Wettbewerbes sind die U17-Junioren der SpVgg Altenerding ihrer Favoritenrolle gerecht worden und stehen nach einem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen die (SG) SV Buch/Walpertskirchen im Finale. Es war ein Geduldsspiel gegen einen Gegner, der sich fast ausschließlich auf das Verteidigen konzentrierte.

Einbahnstraßen-Fußball gegen die „Mauer“

Von der ersten Minute an übernahm die SpVgg wie erwartet das Kommando. Die Gäste aus Walpertskirchen machten aus ihrer Taktik keinen Hehl: Mit einer „Acht-Mann-Mauer“ im eigenen Strafraum wurde von Beginn an Beton angerührt. Kombinationen oder spielerische Akzente suchte man bei den Gästen vergebens; das Leder wurde meist planlos nach vorne geschlagen in der Hoffnung auf einen glücklichen „Lucky Punch“.

Defensiv-Bollwerk Mertl, Schönfelder und Baron

Dass dieser Plan der Gäste überhaupt nicht aufging, lag vor allem an der hellwachen Defensive der Altenerdinger. Tobias Mertl, Carl-Maria Schönfelder und Oliver Baron lieferten eine makellose Partie ab. Sie fingen nahezu jeden langen Befreiungsschlag der Walpertskirchner bereits im Keim ab und ließen den Gegner gar nicht erst zur Luft holen. Anstatt den Ball nur sicher zu klären, agierte das Trio als erster Antreiber: Mit klugen Pässen und Übersicht leiteten sie direkt nach den Ballgewinnen die nächsten Angriffswellen der „Veilchen“ ein.

Altenerding drückte ununterbrochen, doch die Gäste warfen sich leidenschaftlich in jeden Zweikampf. Selbst gute Gelegenheiten durch Baron und Fabio Figliuzzi fanden in der ersten Halbzeit nicht den Weg ins Netz, sodass sich die Gäste mit einem schmeichelhaften Remis in die Kabine retteten.

Erlösung kurz vor dem Ende

Mit frischem Elan und einer dreifachen Auswechslung verschärfte Altenerding nach dem Seitenwechsel das Tempo. Immer wieder suchte Schönfelder mit präzisen langen Bällen den schnellen Levin Kronthaler, der seine Bewacher mehrfach stehen ließ, jedoch am stark reagierenden Keeper der Gäste scheiterte. Ein Treffer von Ben Wacker nach einer Bogenlampe von Figliuzzi wurde zudem wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel die hochverdiente Entscheidung: Ein strammer Distanzschuss konnte vom Gästekeeper nicht festgehalten werden. Ben Wacker schaltete am schnellsten, stand goldrichtig und staubte zum 1:0 ab.

Hektik in der Schlussphase

In den letzten Minuten wurde es emotional. Als Kronthaler den Ball geschickt an der Eckfahne festmachte, um Zeit von der Uhr zu nehmen, geriet Figliuzzi verbal mit seinem Gegenspieler aneinander. Die Folge: Eine Rote Karte gegen den Altenerdinger Angreifer sowie eine 5-Minuten-Zeitstrafe. Diese unnötige Szene trübte die Freude nach dem Abpfiff jedoch nur kurz.

Fazit
Mit nur einem einzigen Torschuss über die gesamte Spieldauer war Walpertskirchen offensiv völlig abgemeldet – auch dank der souveränen Abwehrarbeit von Mertl, Schönfelder und Baron. Altenerding zieht hochverdient in das Finale des Erdinger Lipp Cups ein.

A1-Junioren: (SG) SV Wörth – SpVgg Altenerding 4:2

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Bittere Niederlage trotz spielerischer Überlegenheit

Die A1-Junioren der SpVgg mussten im vorgezogenen Punktspiel bei der (SG) SV Wörth eine bittere 2:4-Niederlage hinnehmen. Über weite Strecken der Partie waren die Veilchen das spielbestimmende Team, verpassten es jedoch, ihre Überlegenheit konsequent in Tore umzumünzen. Zwei späte Gegentreffer in einer hektischen Schlussphase besiegelten schließlich die enttäuschende Auswärtsniederlage.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Bereits in der 12. Minute nutzte die SpVgg ihre erste klare Gelegenheit eiskalt aus. Nach einem langen Einwurf von Risto Garbrecht konnte die Wörther Defensive den Ball nicht entscheidend klären, sodass Emilio Polsfuss knapp außerhalb des Strafraums an den Ball kam und platziert zur 1:0-Führung abschloss.

Nur wenige Minuten später bot sich die große Chance auf das 2:0. Polsfuss setzte sich stark über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch und legte den Ball clever in den Rückraum. Dort kam Haki Vranovci frei zum Abschluss, traf jedoch nur den Pfosten. Auch in der Folge blieben die Veilchen gefährlich: Polsfuss scheiterte aus guter Position am stark reagierenden Wörther Keeper, und der Nachschuss von Hamza Mucic wurde geblockt. Ein sehenswerter Distanzschuss von Ibrahim Alakareta strich zudem nur knapp über das Gehäuse.

Die Gastgeber kamen erst nach einer halben Stunde besser ins Spiel, wurden dann aber prompt gefährlich. Eine starke Grätsche von Garbrecht verhinderte zunächst den Ausgleich. Kurz darauf musste jedoch auch Schlussmann Toby Martin mehrfach eingreifen und hielt die Führung mit starken Paraden fest. So ging es mit einem knappen, aber verdienten 1:0 für die SpVgg in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die SpVgg zunächst engagiert, ehe Wörth in der 55. Minute durch einen individuellen Fehler zum 1:1 ausgleichen konnte. Doch die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten: Nur sieben Minuten später zeigte Ibrahim Alakareta seine Klasse, nahm den Ball im Strafraum mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich blitzschnell und traf unhaltbar zur erneuten Führung.

Diese hielt allerdings nur kurz. Nach einem abgewehrten Schuss reagierte die Wörther Offensive beim Nachschuss schneller und stellte in der 64. Minute auf 2:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die große Chance zur erneuten Führung vergab die SpVgg zehn Minuten vor Schluss, als Mory Kaba aus kürzester Distanz am Torhüter scheiterte.

Die entscheidende Phase begann mit einer Zeitstrafe gegen Ibrahim Alakareta, nachdem er einen Konter nur mit einem Foul stoppen konnte. Die Gastgeber nutzten die Überzahl eiskalt und gingen nach einem sehenswerten Freistoß erstmals in Führung. In der hektischen Schlussphase drängten die Veilchen auf den Ausgleich, doch ein Freistoß von Polsfuss wurde vom Wörther Keeper entschärft.

Kurz darauf sah Alakareta nach einem weiteren taktischen Foul die Ampelkarte. In der Nachspielzeit warf die SpVgg alles nach vorne und lief in einen Konter, den Wörth zum 4:2-Endstand abschloss.

Am Ende steht eine Niederlage, die besonders bitter ist, weil die Mannschaft über weite Strecken die bessere war. Chancenwucher, individuelle Fehler und die hektische Schlussphase kosteten die Veilchen letztlich einen möglichen Auswärtserfolg.

D-Juniorinnen: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 1:8

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Mit einer beeindruckenden Vorstellung haben die D-Juniorinnen der SpVgg das Ticket für das Finale des diesjährigen Lipp-Cups gelöst. Im Halbfinale beim Lokalrivalen FC Langengeisling setzten sich die Veilchen souverän und auch in dieser Höhe verdient mit 8:1 durch. Damit steht fest: Am 14. Mai kommt es im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion zur Neuauflage des Vorjahresfinales gegen den FC Lengdorf, der sich im zweiten Halbfinale knapp mit 1:0 gegen den FC Moosinning behauptete.

Von Beginn an machten die Altenerdingerinnen deutlich, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Mit viel Tempo, Entschlossenheit und Spielfreude übernahm die Mannschaft sofort die Kontrolle und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. Dieser engagierte Start wurde bereits in den Anfangsminuten belohnt. In der 6. Minute eroberte Lilly Kapsner im Mittelfeld den Ball und leitete sofort weiter auf Lisa Weigel. Diese startete zu einem sehenswerten Sololauf, ließ mehrere Gegenspielerinnen stehen und vollendete im Strafraum sicher zur frühen 1:0-Führung.

Die Freude über den ersten Treffer war kaum verklungen, da schlugen die Veilchen direkt erneut zu. Nur eine Minute später profitierte diesmal Lilly Kapsner von einem starken Zuspiel von Pia Weigel und ließ der Langengeislinger Torhüterin mit einem präzisen Abschluss keine Chance. Mit diesem Doppelschlag stellte die SpVgg früh die Weichen auf Sieg.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Altenerding die spielbestimmende Mannschaft. Die Defensive stand sicher, das Mittelfeld kontrollierte das Geschehen und offensiv erspielten sich die Veilchen weitere gute Möglichkeiten. Allerdings wurden einige Chancen nicht konsequent genug genutzt, sodass es trotz klarer Überlegenheit mit einer 2:0-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Langengeisling zunächst deutlich mutiger und kam engagiert aus der Kabine. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hatte der FCL die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch ein Schuss landete nur am Pfosten des Altenerdinger Tores. Dieser Warnschuss schärfte den Fokus der Gäste sofort wieder.

In der Folge übernahm die SpVgg erneut das Kommando und stellte die Kräfteverhältnisse schnell wieder klar. Nach einem starken Angriff über die linke Seite setzte sich Pia Weigel entschlossen durch, zog nach innen und erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 3:0. Dieser Treffer wirkte wie ein endgültiger Nackenschlag für die Gastgeberinnen.

Nur wenig später sorgte erneut Pia Weigel für ein echtes Highlight. Aus rund 16 Metern zog sie kraftvoll ab, der Ball segelte über die Torhüterin hinweg und schlug sehenswert im Winkel ein – das 4:0 und wohl einer der schönsten Treffer des Tages.

Trotz des deutlichen Rückstands bewiesen die Langengeislinger Mädchen Moral und wurden in der 41. Minute mit dem Ehrentreffer belohnt. Zwar konnte Jennifer Berger im Altenerdinger Tor zunächst einen Schuss parieren, doch beim Nachschuss war sie chancenlos. Das 1:4 änderte jedoch nichts am Spielverlauf.

Denn die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Minuten später stellte Lisa Weigel mit einer starken Einzelaktion den alten Abstand wieder her und traf unhaltbar zum 5:1. Direkt im Anschluss nutzte Pia Weigel einen Fehler im Spielaufbau der Gastgeberinnen eiskalt aus und erhöhte auf 6:1.

In der Schlussphase zeigte sich, dass der Offensivdrang der Altenerdingerinnen noch längst nicht gestillt war. Zunächst erhöhte Lisa Weigel auf 7:1, ehe dann Kapsner sechs Minuten vor dem Schlusspfiff für den Schlusspunkt sorgte, und das Ergebnis auf 8:1 schraubte.
Mit dieser überzeugenden Leistung ziehen die D-Juniorinnen hochverdient ins Finale des Lipp-Cups ein. Dort wartet mit dem FC Lengdorf ein bekannter Gegner – und zugleich die Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr, das die SpVgg damals mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Nun gilt der volle Fokus dem Finale am 14. Mai im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion. Wenn die Veilchen erneut mit derselben Leidenschaft, Spielfreude und Entschlossenheit auftreten, stehen die Chancen gut, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Vorfreude auf dieses Endspiel ist jedenfalls jetzt schon riesig.

D1-Junioren: TSV Kösching – SpVgg Altenerding 0:5

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Wieder hatte sich die Fan- und Elterngemeinschaft bei schönstem Frühlingswetter aufgemacht, um die Wilde 13 bei ihrem Auswärtsspiel zu unterstützen. Leider musste die Mannschaft kurzfristig auf den erkrankten Abwehrchef Valentin Kugler verzichten und somit auch auf Edelfeder und Chefchronist Pit Kugler. Es fand sich Ersatz in der Kommune und so gingen alle optimistisch in die Partie beim Tabellenletzten, wiewohl mit Noah Memed ein weiterer Leistungsträger verletzt ausfiel. Hatte das geneigte Publikum nun ein Sturmlauf auf ein hoffnungslos unterlegenen Gegner erwartet, so rieb sich die Wide 13 erstmal die Augen. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Veilchen und das Spiel spielte sich vorwiegend in der Hälfte der Wilden 13 ab – unterbrochen nur von einem schön vorgetragenen Angriff mit guten Abschluss von Michi Melissourgos und einer Nachschusschance für Marco Ebert. Es war der guten Defensivleistung von Muaaz Mohammed, Matheo Hulm und Philipp Feuker (und später dann Simon Kreuzpointner) sowie einem aufmerksamen Torsteher Timo Wegener zu verdanken, dass die “0“ bis Ende des Spieles stehen sollte. Erst nach 10 Minuten konnten sich unsere jungen Talente etwas befreien und prompt sollte der zu diesem Zeitpunkt reichlich unverdiente Führungstreffer fallen: Nach einem Flankenlauf von Andi Neumann brauchte Marco Ebert nur noch den Fuß hinzuhalten, um zum 1:0 abzuschließen. Und nun sollte das Spiel auch deutlich kippen. Erst in der 15. Minute ein weiterer Flankenlauf von Andi Neumann, dann eine Torannäherung des stark aufspielenden Emil Fernandez Jackisch (mit leider schlampigen letzten Pass) und in der 20. Minute ein Abschluss von Paul Schiwietz. Diesem sollte dann auch das vorentscheidende 2:0 gelingen. Wieder hatte sich Neumann links durchgespielt, der Ball gelangte über Marco Ebert zu Torjäger Paul Schiwietz, der gekonnt abschließen konnte. Erst jetzt gelang es der Wilden 13, ihr gewohntes Offensivspiel aufzuziehen. Zwei Riesenchancen vom sehr stark aufspielenden Capitano  Michi Melissourgos, zwei weitere durch Marco Ebert und ein Pfostenschuss von Stoßstürmer Tobi Felsner sollten folgen, ein weiterer Treffer gelang vor der Halbzeit nicht mehr. Auch der Beginn der zweiten Halbzeit konnte sehr dominant gestaltet werden und so gelang es Tobi Felsner, sich noch zweimal in die Torschützenliste einzutragen, einmal auf Vorlage von Vinci Mörtl und einmal nach Zuspiel von Paul Schiwietz. Den Schlusspunkt setzte dann Michi Melissourgos, der einen Traumpass von Emil Jackisch Fernandez zum Endstand von 5:0 einnetzen konnte. Die letzten 10 Minuten gehörten wieder den Köschingern, aber eine Glanzparade von Timo Wegener sowie der Pfosten verhinderten den möglichen Gegentreffer. Insgesamt eine solide Leistung unserer jungen Wilden. Beim Tabellenführer aus Schwaig nächste Woche wird jedoch eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten sein, um wieder siegreich vom Platz zu gehen. Wir glauben daran … .

Herren 1: TSV Gaimersheim – SpVgg Altenerding 3:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Nessim Mahsas (46. Alexander Weiher), 3. Ridwan Bello (82. Advam de Oliveira), 4. Ajdin Nienhaus (70. Nihad Mujkic), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler (78. Lukas Rymas),  9. Leonardo Tunjic, 10. Jannik Obermaier (46. Juan Gomez), 11. Marco Baumann

Torschützen:
2:1 Pedro Flores (51.)
2:1 Leart Bilalli (83.)

Gelbe Karten:
Marco Baumann
Leonardo Tunjic
Leart Bilalli
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:

Bitterer Nackenschlag in letzter Sekunde – SpVgg Altenerding steht trotz großer Moral mit leeren Händen da

Es war ein Abend, der für die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding kaum schmerzhafter hätte enden können. Nach einer leidenschaftlichen Aufholjagd beim TSV Gaimersheim sanken die Veilchen nach dem Schlusspfiff enttäuscht und ausgepumpt zu Boden. Der verdiente Lohn für eine starke zweite Halbzeit blieb aus – stattdessen kassierte die Elf von Trainer Pedro Locke in der Nachspielzeit den bitteren Knock-out und musste sich nach einem offenen Schlagabtausch unglücklich mit 2:3 geschlagen geben.

Dabei hatte die Partie für die Semptstädter durchaus vielversprechend begonnen. Von der ersten Minute an trat Altenerding mutig und engagiert auf, übernahm sofort die Initiative und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Gaimersheim wirkte in der Anfangsphase überrascht, agierte überwiegend reaktiv und fand kaum Zugriff auf das Spiel. Die Veilchen bestimmten das Geschehen, schafften es jedoch nicht, ihre Überlegenheit in zählbares Kapital umzuwandeln.

Erst nach neun Minuten meldeten sich die Hausherren erstmals offensiv an. Ein Distanzschuss von Philipp Stipic aus rund 20 Metern stellte jedoch keine Gefahr für das Altenerdinger Tor dar und segelte deutlich über das Gehäuse. Dennoch wirkte dieser erste Abschluss wie ein Weckruf für den TSV. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Gastgeber an Sicherheit, übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und drehten das Momentum auf ihre Seite.

Die erste ernstzunehmende Möglichkeit der Gaimersheimer folgte nach 22 Minuten. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf gelangte der Ball in den Strafraum, wo Ridwan Bello zunächst per Kopf klären konnte. Die Kugel landete jedoch bei Nicolae Nechita, der von der Strafraumgrenze volley abzog, den Ball aber ebenfalls deutlich zu hoch ansetzte.

Auf der anderen Seite hätte Altenerding nach einer halben Stunde beinahe den perfekten Moment erwischt. Über Marco Baumann, Jannik Obermaier und Pedro Flores kombinierten sich die Gäste sehenswert nach vorne. Leart Bilalli legte uneigennützig quer auf Ajdin Nienhaus, der aus halbrechter Position abzog – doch sein Abschluss strich nur haarscharf am Gaimersheimer Tor vorbei.

Im direkten Gegenzug folgte die kalte Dusche. Nach einem von Benjamin Anikin scharf hereingezogenen Eckball von der linken Seite kam es im Fünfmeterraum zu einem Körperkontakt zwischen Torhüter Jonas Pamer und einem Gaimersheimer Spieler. Während Pamer zu Boden ging, segelte der Ball an den langen Pfosten, wo Luca Mancini sträflich frei stand und mühelos zur 1:0-Führung einköpfen konnte.


Noch vor der Pause setzte es den nächsten Rückschlag. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltete Gaimersheim blitzschnell um. Mancini spielte den Ball sofort in die Spitze, wo die hochstehende Altenerdinger Defensive überrascht wurde. Benjamin Anikin startete wohl noch aus der eigenen Hälfte, lief von der Mittellinie allein auf Pamer zu und blieb eiskalt – 2:0 für die Hausherren.

Der TSV hatte nun klar Oberwasser und hätte kurz vor der Pause beinahe für die Vorentscheidung gesorgt. Diesmal setzte sich Stipic im Mittelfeld gegen drei Altenerdinger Verteidiger durch und tauchte frei vor Pamer auf. Doch der SVA-Schlussmann zeigte seine Klasse und hielt sein Team mit einer überragenden Parade im Spiel.


In der Halbzeitpause reagierte Trainer Pedro Locke nicht nur personell, sondern fand offenbar auch die richtigen Worte. Seine Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine und zeigte sofort, dass sie sich keineswegs aufgegeben hatte.

Bereits kurz nach Wiederbeginn setzte Pedro Flores mit einem Warnschuss das erste Ausrufezeichen, doch Gaimersheims Keeper Benedikt Leixner war noch zur Stelle und parierte glänzend. Zwei Minuten später war aber auch er machtlos. Samuel Kronthaler brachte den Ball von der linken Seite scharf nach innen, die Hereingabe wurde noch entscheidend abgefälscht und landete genau vor den Füßen von Flores. Aus rund 15 Metern zog der Offensivmann mit voller Wucht ab und jagte den Ball unhaltbar in den Winkel – nur noch 2:1.


Altenerding war nun voll im Spiel. Allerdings hätte Gaimersheim den alten Abstand fast postwendend wiederhergestellt. Nach einer Flanke von links kam Dominic Raimann zum Kopfball, doch diesmal war es Flores selbst, der in der Defensive seinen enormen Wert unter Beweis stellte und auf der Torlinie rettete.

Nur wenig später mussten die Gäste erneut zittern. Nach einem Foulspiel von Bilalli bekam der TSV einen Freistoß aus rund 22 Metern zugesprochen. Raimann zirkelte den Ball sehenswert über die Mauer, doch der Pfosten rettete für Altenerding.


Im Anschluss übernahmen die Veilchen wieder zunehmend das Kommando. Sie drängten auf den Ausgleich, kamen immer wieder bis an den Strafraum heran, fanden jedoch zunächst keine Lücke für den entscheidenden Abschluss. Gaimersheim konnte sich nur noch sporadisch befreien, blieb aber vor allem bei Standards gefährlich. So verfehlte ein Kopfball von Stipic nach einer Freistoßflanke von Denis Janjic das Ziel nur knapp.

Doch der Glaube an einen Punktgewinn blieb bei Altenerding ungebrochen – und wurde in der 83. Minute belohnt. Nach einem abgefangenen Angriff des TSV spielte Marco Baumann einen perfekten Ball über die Abwehrkette. Benedikt Leixner musste aus seinem Kasten eilen, kam gegen Leart Bilalli jedoch einen Schritt zu spät. Der Altenerdinger Torjäger reagierte blitzschnell und spitzelte das Leder am Keeper vorbei ins verwaiste Tor – 2:2.

In der Schlussphase wollten beide Mannschaften mehr als nur das Remis. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem vor allem Gaimersheim bei ruhenden Bällen brandgefährlich blieb. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit krachte ein Schuss von Stipic an die Latte, ehe die Altenerdinger Defensive mit vereinten Kräften klären konnte.

Doch in der fünften Minute der Nachspielzeit folgte der endgültige Schock. Im Mittelfeld verlor Altenerding den Ball, Gaimersheim schaltete blitzschnell um. Über die linke Seite wurde Philipp Stipic in Szene gesetzt, der den Ball flach ins Zentrum spielte. Dort stand Dennis Huettinger goldrichtig und drückte das Zuspiel aus kurzer Distanz unhaltbar für Jonas Pamer zum 3:2-Siegtreffer über die Linie.

So blieb den Veilchen trotz großer Moral, Kampfgeist und einer beeindruckenden Aufholjagd am Ende nichts Zählbares. Statt des erhofften Befreiungsschlags musste Altenerding einen weiteren bitteren Rückschlag hinnehmen. Eine Niederlage, die besonders weh tut – weil sie so spät kam und weil die Mannschaft sich nach einer starken zweiten Halbzeit zumindest einen Punkt redlich verdient gehabt hätte.

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B3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt II 1:0

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In einem erwartet hart umkämpften Derby behielten die B3-Junioren gegen die zweite Garnitur des FC Herzogstadt mit einem 1:0 knapp, aber aufgrund des Chancenplus, insbesondere in der zweiten Hälfte verdient die Oberhand und ihre weiße Weste. Die Gäste zeigten zu Beginn, dass sie gewillt waren, für die Niederlage in der Vorrunde Revanche zu nehmen und versuchten die Heimdefensive mit langen Bällen zu überspielen. Trotzdem hätten die Veilchen nach drei Minuten schon in Führung gehen müssen, doch Fabian Felsner, der nach einem Freistoß aus dem Halbfeld im Sechzehner frei an die Kugel kam, setzte den schwer zu nehmenden Ball deutlich über das Gebälk. Zehn Minuten später ging Simon Faust auf der echten Seite bis zur Torlinie und versuchte dann nach innen zu ziehen und das kurze Eck anzuvisieren, wurde aber noch abgeblockt. Mitte des ersten Durchgangs wurde es dann plötzlich hinten gefährlich. Einem Abschlag der Herzogstädter gingen die Lila-Weißen nur halbherzig entgegen, so dass nach einem Gestocher unvermittelt ein Gästestürmer allein auf das Tor zog, die Kugel jedoch am herauseilenden Emilian Schreyer, aber auch dem linken Torpfosten knapp vorbeisetzte. Nur eine Minute später brachten sich die Altenerdinger selbst in Bedrängnis, denn nach einem Rückpass auf Keeper Schreyer, schoss dieser den attackierenden Mittelstürmer an, der die Bogenlampe mit dem Kopf zum Glück für die neben das Gehäuse setzte. Dies war allerdings ein Weckruf für die Heimelf, die nun wieder zielstrebiger nach Vorne agierten. David Oganian scheiterte mit einem Freistoß aus gut zwanzig Metern nur um Zentimeter. Nach dem Wechsel drehten die Veilchen auf. Insbesondere Liman Bytici war kaum noch zu halten, umkurvte nach 43 Spielminuten drei Gegenspieler und setzte seinen Schuss vom Sechzehner nur knapp daneben. Drei Minuten später belohnten sich die Gastgeber für ihren Aufwand. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf, spielte sich David Oganian zentral an den Strafraum, legte den Ball überlegt nach Außen, wo Matchwinner Jason Ocansey das Leder flach ins lange Eck zur Führung für seine Farben schob. Die Lila-Weißen drängten auf die Vorentscheidung. Nach einer Stunde setzte sich Liman Bytici erneut gegen mehrere Gegenspieler durch, drang in den Strafraum ein, wo der frei stehende Simon Faust mit einem Direktschuss, den Gästekeeper zu einer starken Fußabwehr zwang. Fünf Minuten später wäre das 2:0 verdient gewesen, als sich Liman Bytici erneut behauptete, vom Sechzehner abzog und den Abpraller des parierenden Schlussmanns volley an die Latte hämmerte. So blieb es bis zum Schluss spannend, wobei sich auch Keeper Emilian Schreyer, der gegen einen durchgebrochenen Gästestürmer stark per Fußabwehr rettete, auszeichnen durfte. Viel ließ die starke Altenerdinger Abwehr jedoch nicht mehr zu und sicherte drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze.

D2-Junioren: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 1:5

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D2-Junioren bleiben auf Erfolgskurs – Deutlicher Auswärtssieg in St. Wolfgang

Nach dem souveränen Heimsieg in der vergangenen Woche gegen Eichenried reisten die D2-Juniren mit breiter Brust ins Erdinger Hinterland nach St. Wolfgang, um die aktuell starke Form erneut unter Beweis zu stellen.

Das Trainergespann Jochen Ebert und Benjamin Brugger setzte dabei auf die bewährte Startformation der Vorwoche: Im Tor begann Quentin Klein, davor organisierte Kapitän Paul Zellner gemeinsam mit Christoph Zimmermann die Defensive. Auf den Außenbahnen agierten Vinzent Zanker und Xaver Leingärtner, während Basti Brugger und Francisco Canales das Zentrum besetzten. Im Sturm starteten Florian Angermeier und  Jonas Ebert. Auf der Bank standen Lisa Weigel, Eduard Ranga und Tom Caspari bereit.

Die Partie begann schwungvoll mit sehenswerten Angriffen auf beiden Seiten. Nach etwa zehn Minuten übernahmen die Veilchen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Chancen, die zunächst jedoch ungenutzt blieben.

In der 14. Minute fiel dann die verdiente Führung: Zimmermann gewann im Defensivzentrum einen wichtigen Zweikampf und spielte auf Brugger, der den Ball dynamisch durchs Mittelfeld trug. Sein Pass auf Canales leitete den entscheidenden Angriff ein. Canales erkannte den Lauf von Ebert und setzte ihn mit einem präzisen Steckpass perfekt in Szene. Ebert blieb vor dem Torwart eiskalt und verwandelte sicher zum 1:0.

Auch in der Folge dominierten die Altenerdinger das Spielgeschehen. Die eingewechselten Ranga, Caspari und Weigel fügten sich nahtlos in die starke Mannschaftsleistung ein. In der 21. Minute fiel das 2:0 – beinahe eine Kopie des ersten Treffers: Brugger auf Canales, der mit einem klugen Pass in die Tiefe Leingärtner bediente. Dieser erkannte die Lücke im kurzen Eck und ließ dem Torwart keine Chance.

Die Veilchen kontrollierten das Spiel nun mit sicherem Passspiel und klarem Positionsspiel. Kurz vor der Pause erhöhte Ranga auf 3:0, nachdem ein Schuss von Ebert vom Torwart nur nach vorne abgewehrt werden konnte und Ranga gedankenschnell abstaubte.

In der Halbzeit lobte das Trainerteam die starke Leistung, warnte jedoch zugleich davor, die Konzentration zu verlieren – insbesondere mit Blick auf die Anfangsphase der zweiten Halbzeit.

Doch genau diese Warnung sollte sich zunächst bewahrheiten: Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff verschlief die D2, und St. Wolfgang nutzte dies zum 1:3-Anschlusstreffer.

Angeführt von der stabilen Defensive um Zellner und Zimmermann fand die Mannschaft jedoch schnell zurück ins Spiel. Ab der 40. Minute übernahmen die Veilchen wieder klar die Kontrolle.

In der 45. Minute sorgte Angermeier für die Vorentscheidung: Nach schöner Vorarbeit von Zanker und Weigel wurde er perfekt in Szene gesetzt und schob zum 4:1 ein.

In der Schlussphase ließ die Gegenwehr der Gastgeber deutlich nach, während die Veilchen einen Gang zurückschalteten und das Spiel souverän zu Ende brachten. Einen weiteren Höhepunkt gab es dennoch: Caspari wurde von Leingärtner und Weigel gut eingesetzt, behielt den Überblick und legte quer auf den mitgelaufenen Ranga, der zum 5:1-Endstand einschob.

Fazit: Eine insgesamt sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung sichert der D2 einen verdienten Auswärtssieg. Das Trainerteam zeigte sich entsprechend zufrieden – nun gilt es, diesen Schwung in die kommenden Spiele mitzunehmen.

Herren 2: FC Türk Gücü Erding – SpVgg Altenerding 3:2

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1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Simon Wolf (61. Diego Baltus), 5. Sadam Ibrahim, 6. Amar Husic, 7. Florian Donig,  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (30. Davud Hörl), 10. Haki Vranovci, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
0:1 Florian Donig (12.)
3:2 Florian Donig (89.)

Gelbe Karten:
Patrick Lisiewicz
Davud Hörl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:

SpVgg Altenerding wartet weiter auf ersten Sieg – 2:3-Niederlage im Lokalderby

Auch im Lokalderby beim FC Türk Gücü Erding konnte die Kreisklassenmannschaft der SpVgg Altenerding den ersehnten ersten Sieg im neuen Jahr nicht einfahren. Auf dem Kunstrasenplatz am Geislinger Anger unterlagen die Veilchen mit 2:3 und müssen damit weiterhin auf den ersten „Dreier“ warten.

Dabei schmeichelte das knappe Ergebnis der Elf von Trainer Foltin durchaus. Die Gastgeber waren über weite Strecken das spielbestimmende Team und hätten die Partie bei besserer Chancenverwertung frühzeitig entscheiden können. Dass es bis zum Schluss spannend blieb, war vor allem einem überragenden Altenerdinger Schlussmann zu verdanken: Senal de Silva zeigte eine herausragende Leistung und brachte die Offensive von Türk Gücü Erding immer wieder zur Verzweiflung.

Trotz druckvoller Anfangsphase der Hausherren gingen zunächst die Gäste in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete Kapitän Julian Topf schnell und schickte Florian Donig auf die Reise. Der Angreifer blieb vor Torhüter Samir Selimovic eiskalt und schob den Ball überlegt ins lange Eck zur überraschenden 1:0-Führung ein.

Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits in der 14. Minute setzte Ertugrul Nacar nach einer Flanke von Attila Lanzendorfen mit einem spektakulären Seitfallzieher ein erstes Ausrufezeichen, scheiterte jedoch an de Silva, der stark parierte. In der 22. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß fand Ömer Altinisik im Zentrum Nacar, der diesmal sicher zum 1:1 vollendete.

Türk Gücü blieb am Drücker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Doch immer wieder war Endstation bei de Silva, der unter anderem kurz vor der Pause mit einem Reflex gegen einen Volleyschuss von Amel Culjak glänzte und den Ball an die Latte lenkte. So ging es mit einem schmeichelhaften Remis für Altenerding in die Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederanpfiff nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Nur Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte verhinderte de Silva mit einer Glanzparade erneut die Führung der Hausherren (46.). Doch nur eine Minute später war auch er machtlos: Nach Vorarbeit von Nacar traf Berin Brzovic mit einem präzisen Flachschuss zur 2:1-Führung für Türk Gücü.

Die Gastgeber blieben spielbestimmend und drängten auf die Vorentscheidung. Altenerding war nun fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Mehrfach rettete de Silva mit starken Paraden, unter anderem gegen Brzovic, der zudem einmal nur die Latte traf (51.).

In der 81. Minute fiel schließlich der längst überfällige dritte Treffer: Nach einem langen Ball setzte sich Brzovic im Laufduell durch und ließ diesmal auch de Silva keine Chance – 3:1.

Doch die Veilchen gaben sich nicht auf und sorgten kurz vor Schluss noch einmal für Spannung. Florian Donig fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss unhaltbar zum 2:3-Anschlusstreffer.

In der fünfminütigen Nachspielzeit warf Altenerding noch einmal alles nach vorne, konnte sich jedoch keine klare Ausgleichschance mehr erarbeiten. So blieb es bei der knappen Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs letztlich verdient war – auch wenn die Moral der Mannschaft und die herausragende Leistung von Torhüter de Silva Hoffnung für die kommenden Aufgaben machen.