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C-Juniorinnen: Kirchheimer SC – SpVgg Altenerding 3:1

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Es ist Sommer. Während sich viele bei hochsommerlichen Temperaturen am See abkühlen oder ein Eis genießen, waren die U15-Mädels von Altenerding beim Kirchheimer SC gefordert. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen – ausgerechnet in der Straße, die nach dem Haupttrainer der Altenerdingerinnen benannt ist.

Bereits in der Vorbereitung vor rund neun Monaten trafen beide Teams aufeinander – ein Spiel, das unschön endete. Auch im Hinspiel kam es zu hitzigen Szenen am Spielfeldrand, und leider blieb auch dieses Aufeinandertreffen nicht frei davon.

1. Halbzeit

Durch eine verspätete Anreise vom U11-Spiel in Moosburg verpasste der Berichterstatter die Anfangsphase und war pünktlich zum ersten Highlight vor Ort: In der 16. Minute wurde Julia Mückel mit einem Pass in die Tiefe geschickt, setzte sich stark gegen ihre Gegenspielerinnen durch und vollendete souverän zum 0:1. Heftige Proteste der Gastgeber folgten, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer an. Aus Sicht des Beobachters eine korrekte Entscheidung.

Zuvor, ließ sich der Berichterstatter erzählen, soll Kirchheim in den Anfangsminuten leicht tonangebend gewesen sein, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren.

Nach der Führung hatte Altenerding die große Möglichkeit zum 0:2: Nach einer Ecke von Mückel kam Tuana Aydin frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch neben das Tor.

Eine Trinkpause brachte dann eine Szene, die zumindest verwunderte: Der Schiedsrichter suchte das Gespräch mit dem Kirchheimer Co-Trainer und diskutierte dabei ausführlich die Situation rund um das 0:1. Ein Bild, das nach außen einen unglücklichen Eindruck hinterließ.

Bis zur Pause blieb Altenerding die gefährlichere Mannschaft und hatte durch Aydin die größte Chance. Ihr Abschluss nach Ecke Mückel aus 5m blieb ungenutzt. Ihr Schuss ging am Tor vorbei.

Kirchheim kam nur zu vereinzelten Abschlüssen, die jedoch das Tor verfehlten. So blieb es beim knappen 0:1 zur Halbzeit.

Zur Halbzeit kam es erneut zu Gesprächen zwischen dem Co-Trainer und dem Schiedsrichter am Spielfeldrand. Selbst wenn man sich gut kennt, sollte dies während eines laufenden Spiels keine Rolle spielen. Nach außen wirkt ein solcher Austausch unglücklich und wirft kein gutes Licht auf die Spielleitung – zumal sich in der zweiten Hälfte noch zeigen sollte, warum diese Situation kritisch gesehen werden kann.

2. Halbzeit

Direkt nach Wiederanpfiff zeigte Kirchheim mehr Präsenz. Eine Unachtsamkeit in der Defensive führte beinahe zum Ausgleich, doch der Ball klatschte an die Latte. Altenerding benötigte einige Minuten, um sich davon zu erholen, und verlor in dieser Phase den Zugriff im Kombinationsspiel.

In der 51. Minute fiel schließlich der Ausgleich: Ein Distanzschuss wurde unglücklich von der Verteidigerin abgefälscht und schlug unhaltbar für Torhüterin Jennifer Berger ins Eck zum 1:1 ein.

Es folgte die letzte Trinkpause und erneut nutzte der Schiedsrichter die Unterbrechung für ein Gespräch mit dem Kirchheimer Co-Trainer. Worum es dabei genau ging, bleibt offen. Ob belanglose Themen oder die Szenen der vergangenen Minuten, nach außen hinterließ auch diese Situation jedoch einen zumindest fragwürdigen Eindruck.

Altenerding hatte danach Pech im Abschluss: Lilli Kapsner wurde von Aydin stark in Szene gesetzt, traf im Strafraum jedoch nur den Innenpfosten. Auf der Gegenseite vergab auch Kirchheim eine gute Möglichkeit aus spitzem Winkel.

In der Folge setzte sich Mückel an der Mittellinie in Bewegung, wurde jedoch von der letzten Gegenspielerin klar umgegrätscht. Zur Verwunderung aller blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus – es gab nicht einmal einen Freistoß noch eine Karte. Eine Entscheidung, die auf Seiten Altenerding für großes Unverständnis sorgte.

Für Mückel war die Partie damit beendet. Sie musste im Anschluss ins Krankenhaus gebracht werden und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. An dieser Stelle: gute Besserung!

Kurz darauf erhielt Kirchheim nach einem umstrittenen Freistoß die Chance zur Führung. Der Ball wurde lang in den Strafraum geschlagen, quergelegt und schließlich zum 2:1 verwertet.

Altenerding versuchte zu antworten: Kapsner setzte sich auf der linken Seite stark durch, ließ mehrere Gegenspielerinnen stehen, verzog jedoch knapp.

Altenerding versuchte alles, um die Niederlage zu verhindern, kam aber nicht mehr zum Erfolg.

In der Schlussminute kam es zur endgültigen Entscheidung: Nach einem weiteren Freistoß sprang der Ball im Strafraum Kapsner vom Fuß an die eigene Hand. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Handstrafstoß. Kirchheim nutzte die Gelegenheit und stellte auf 3:1.

Fazit
Altenerding zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung und hätte mit etwas mehr Spielglück durchaus ein besseres Ergebnis erzielen können. Das Resultat spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider.

Trainer Aldinger lobte nach dem Spiel die Einstellung und den Kampfgeist seiner Mannschaft. Die personellen Ausfälle, die Hitze, fragwürige Schiedsrichterentscheidungen und der ungewohnte Kunstrasen wurden nicht als Ausrede herangezogen. Stattdessen gilt es, aus solchen Spielen zu lernen und die Entwicklung weiter voranzutreiben.

Nun heißt es: Mund abputzen und nach vorne schauen. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Spitzenreiter aus Röhrmoos die nächste große Herausforderung.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FSV Steinkirchen 0:7

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Spielbericht – 2. Spieltag der Kreisklasse Erding (Rückrunde)
SpVgg Altenerding III – (SG) FSV Steinkirchen
Samstag, 02.05.2026 | Anstoß: 14:30 Uhr (2 x 35 Minuten)
Endstand: 0:7 (0:4)

Am 2. Spieltag der Rückrunde mussten die C3-Junioren der SpVgg Altenerding die nächste bittere Niederlage hinnehmen. Nach dem Fehlstart in die Rückrunde setzte es gegen die (SG) FSV Steinkirchen eine deutliche 0:7-Heimniederlage.

Die Vorzeichen standen bereits nicht optimal: Neben mehreren Ausfällen – darunter die verletzten Leistungsträger Tizian Isele, Marie Jackisch und Sebastian Ivan sowie Sai Battu und Sebastian Artinger – musste das Team früh einen herben Rückschlag verkraften. Bereits in der 7. Spielminute sah Altenerding die rote Karte und war fortan in Unterzahl.

Trotz dieses frühen Schocks hielt die Mannschaft zunächst gut dagegen. Vor allem Torhüter Dominik Schaaser bewahrte sein Team mit mehreren starken Paraden vor einem frühen Rückstand. Bis zur 23. Minute konnte man dem Druck standhalten, ehe Steinkirchen durch einen unhaltbaren Abschluss der Nummer 4 in Führung ging.

In der Folge brachen jedoch alle Dämme: Innerhalb weniger Minuten erhöhten die Gäste im Vier-Minuten-Takt auf 0:4 zur Halbzeitpause. Mit einem Mann weniger und bei sommerlichen Temperaturen jenseits der 20 Grad lief Altenerding meist nur hinterher, wodurch die Kräfte zunehmend schwanden.

Auch nach der Pause, trotz taktischer Anpassungen, zeigte sich ein ähnliches Bild. Steinkirchen blieb spielbestimmend, war läuferisch überlegen und nutzte die Überzahl konsequent aus. Bis zur 56. Minute schraubten die Gäste das Ergebnis auf 0:7 in die Höhe.

In der Schlussphase passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Die Kräfte waren aufgebraucht, und die Spieler sehnten sich nach dem Abpfiff und einem schattigen Platz.

Kader SpVgg Altenerding III
Dominik Schaaser (TW), Anton Zellner, Leo Bao, Andrej Vadon, Jan Kacprzak, Rafael Austen, Louis Etzold, Emanuel Kaiser, Nikolaus Wilhelm, Hasan Perviz, Philipp Kaiser

Einwechslungen
Fabian Kummer (35. Minute), Kilian Braun und Lukas Abraham (52. Minute für die angeschlagenen Andrej Vadon und Rafael Austen)

Am Ende bleibt eine „kalte Dusche“, auf die man gerne verzichtet hätte. Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten – in der Hoffnung, dass im Laufe der Woche einige angeschlagene Spieler wieder ins Training zurückkehren können.

Herren 1: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 3:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Ridwan Bello, 4. Juan Gomez (46. Nessim Mahsas), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler,  9. Leonardo Tunjic (80. Haki Vranovci), 10. Ajdin Nienhaus (80. Jannik Obermaier), 11. Marco Baumann (80. Nihad Mujkic)

Torschützen:
0:1 Leonardo Tunjic (7. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)

Gelbe Karten:
Juan Gomez
Ajdin Nienhaus
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Samuel Kronthaler (44./Unsportlichkeit)
Leart Bilalli (76. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
400

Spielbericht:
Im Bezirksligaderby zwischen dem FC Langengeising und der SpVgg Altenerding bekamen die Zuschauer genau das, was man von einem Duell zweier abstiegsbedrohter Lokalrivalen erwarten durfte: Leidenschaft, Intensität, hitzige Zweikämpfe – und leider auch mehrere unschöne Szenen, die das Spiel zeitweise an den Rand des Kontrollverlusts brachten. Drei Platzverweise unterstrichen den unrühmlichen Charakter eines emotional aufgeladenen Derbys, das am Ende dennoch einen verdienten Sieger fand.

Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg sicherte sich der gastgebende FC Langengeising nicht nur drei enorm wichtige Punkte, sondern zog in der Tabelle auch an den Gästen vorbei. Für die Mannschaft von Trainer Hintermaier war es ein Sieg mit Signalwirkung im Abstiegskampf.

Dabei erwischte zunächst die SpVgg Altenerding den besseren Start. Die Elf von Trainer Pedro Locke präsentierte sich in den Anfangsminuten spielerisch überlegen, ließ Ball und Gegner laufen und wirkte strukturierter im Spielaufbau. Bereits in der 7. Minute wurde diese gute Anfangsphase belohnt: Nach einem Zuspiel auf die rechte Seite setzte sich Leart Bilalli im direkten Duell gegen Lucas Seeholzer durch und wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Leonardo Tunjic übernahm Verantwortung und verwandelte souverän zur frühen 1:0-Führung für die Gäste.


Langengeising zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt und antwortete nur wenige Minuten später mit der ersten gefährlichen Aktion. Nach einem langen Ball behauptete sich Lenny Gremm gegen Ridwan Bello, scheiterte mit seinem Abschluss aus 14 Metern jedoch an Altenerdings Keeper Lukas Loher (10.). Auf der Gegenseite bot sich Bilalli die große Chance zum Ausbau der Führung, doch aus spitzem Winkel blieb er an Michael Hierl hängen (13.).

Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. In der 20. Minute jubelten die Gäste bereits über das vermeintliche 2:0, nachdem Christoph Luberstetter einen Abpraller im Tor unterbrachte. Doch die Fahne des Assistenten ging hoch – Abseits. Eine knappe, aber wohl korrekte Entscheidung.

Wenig später schlug das Pendel in die andere Richtung aus. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte in den Strafraum der Gäste. Eigentlich schien die Situation bereits geklärt, doch Altenerdings Torhüter Loher ließ den Ball unglücklich aus den Händen gleiten. Kilian Kaiser reagierte am schnellsten und schob zum glücklichen, aber umjubelten 1:1-Ausgleich ein (27.).

Auch die nächste Chance gehörte dem FCL, denn nach einer Flanke von Rafael Jorge köpfte Schubert das Leder zurück ins Zentrum, wo Kaiser zum Schuss kam, aber zu zentral abschloss.


Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie mehr und mehr ihre spielerische Linie. Die Zweikämpfe wurden härter, die Emotionen kochten hoch. Kurz vor der Pause eskalierte die Situation endgültig: Nach einem Ball ins Seitenaus gerieten Samuel Kronthaler und Lucas Seeholzer aneinander. Aus einer zunächst harmlosen Szene entwickelte sich binnen Sekunden eine Rudelbildung, in die Spieler beider Teams involviert waren. Nach Beratungen entschied der Schiedsrichter auf Gelb für Seeholzer sowie glatte Rote Karten für Kronthaler und Rafael Jorge. Eine harte, aber im Kontext der aufgeheizten Atmosphäre nachvollziehbare Entscheidung (44.).


Nach dem Seitenwechsel blieb das Derby emotional aufgeladen. Bereits in der 48. Minute musste der Unparteiische erneut eingreifen, als Kilian Kaiser den bereits im Ballbesitz befindlichen Keeper Loher unsanft attackierte. Eine weitere durchaus mögliche Verwarnung für den bereits verwarnten FCL-Angreifer blieb jedoch aus.


Sportlich hatte Altenerding zunächst wieder leichte Vorteile. In der 58. Minute verhinderte Michael Hierl mit einer starken Parade gegen Pedro Flores die erneute Gästeführung. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte sich Bilalli durchsetzen und legte das Leder in den Rücken der Abwehr. Tunjic ließ das Zuspiel auf den besser positionierten Pedro Flores durch, doch seinen Schuss konnte Hierl gerade noch zur Ecke abwehren (58.).

Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Langengeising mehr und mehr die Kontrolle, und hätte dann fast wieder zugeschlagen. Nach einem Ball auf die rechte Seite konnte sich Schubert gegen Nessim Mahsas behaupten und spielte das Leder dann mustergültig in den Strafraum, wo Lenny Gremm frei vor dem Altenerdinger Tor auftauchte, doch mit einer starken Abwehr hielt Lukas Loher sein Team im Spiel (66.).


Doch drei Minuten später sollten die Hausherren dann doch in Front gehen: Nach einem Ballverlust von Tunjic in der gegnerischen Hälfte schaltete Sebastian Schubert blitzschnell um, startete aus der eigenen Hälfte und marschierte nahezu ungehindert bis in den Strafraum. Dort behielt er die Nerven – und auch das nötige Quäntchen Glück, als sein Abschluss über den Innenpfosten zum 2:1 im Netz landete (69.).

Als wäre dieser Rückschlag nicht bitter genug gewesen, schwächten sich die Gäste in der 76. Minute selbst entscheidend. Abseits des Spielgeschehens trat Leart Bilalli seinem Gegenspieler Maximilian Maier gegen das Bein. Der Linienrichter hatte die Szene beobachtet, informiere den Referee, der erneut die Rote Karte aus der Gesäßtasche zog.

Langengeising nutzte die Überzahl eiskalt. Nur drei Minuten später schlug Maier einen langen Ball nach vorne, den Gremm im Strafraum aufnahm und aus halbrechter Position abschloss. Altenerdings Schlussmann Loher sah dabei nicht gut aus und musste den Ball zum 3:1-Endstand passieren lassen (79.).

In der Schlussphase versuchte Trainer Locke mit personellen Veränderungen noch einmal alles, doch gegen die nun kompakt stehende Defensive der Hausherren fehlte die Durchschlagskraft. Stattdessen hätte Langengeising das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können, ließ jedoch zwei gute Möglichkeiten ungenutzt.


Am Ende stand ein verdienter Derbyerfolg für den FC Langengeising, der sich in einem intensiven, hitzigen und über weite Strecken chaotischen Bezirksligaduell als das effektivere Team präsentierte. Während die Hausherren einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf feiern durften, spitzt sich die Situation bei der SpVgg Altenerding weiter zu, so dass am Mittwoch im Nachholspiel gegen den VfR Garching unbedingt Zählbares erzielt werden muss.

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D4-Junioren: BSG Taufkirchen II – SpVgg Altenerding 4:1

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D4 unterliegt in Taufkirchen – frühe Rückschläge prägen die Partie

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich in Taufkirchen von Beginn an ein intensives Auswärtsspiel, das für die D4-Junioren der SpVgg Altenerding jedoch einen denkbar unglücklichen Verlauf nahm.

Zwei frühe Eigentore bringen Altenerding ins Hintertreffen

Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Veilchen äußerst bitter. Bereits in den ersten 15 Minuten führten zwei unglückliche Eigentore zum schnellen 0:2‑Rückstand. Beide Situationen entstanden aus eigentlich harmlosen Aktionen, bei denen Abstimmungsprobleme in der Defensive den Gastgebern in die Karten spielten. Diese frühe Hypothek bestimmte den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit.

Altenerding versuchte zwar, wieder Struktur ins eigene Spiel zu bringen, doch klare Torchancen blieben Mangelware. Die ungewohnt hohen Temperaturen taten ihr Übriges: Das Tempo sank spürbar, und beide Teams mussten dem Wetter Tribut zollen. So ging es mit einem 0:2 in die Pause.

Konaks Traumfreistoß bringt Hoffnung – Taufkirchen antwortet sofort

Nach dem Seitenwechsel zeigte Altenerding ein anderes Gesicht. Die Mannschaft agierte mutiger, suchte häufiger den Weg nach vorne und wurde in der 44. Minute belohnt. Nach einem Foul gab es eine aussichtsreiche Freistoßposition – Yusuf Konak übernahm Verantwortung und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Direktschuss im Tor. Ein technisch starker Treffer, der das Spiel beim Stand von 1:2 wieder offen erscheinen ließ.

Doch die Freude währte nur kurz: Bereits zwei Minuten später stellte Taufkirchen mit einem schnellen Gegenangriff den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 1:3. Dieser erneute Rückschlag wirkte spürbar – sowohl mental als auch konditionell.

Kampfgeist bis zum Schluss – Taufkirchen setzt den Schlusspunkt

Trotz schwindender Kräfte warfen die Altenerdinger in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Die Gastgeber verteidigten jedoch kompakt und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. Kurz vor Ende wurde es noch einmal hitzig: Nach einem härteren Einsteigen sah der Altenerdinger Torschütze die Gelbe Karte.

In der letzten Spielminute sorgte Taufkirchen schließlich für den Endstand. Eine Ecke wurde mustergültig hereingebracht und per Volley zum 1:4 verwertet – ein technisch anspruchsvoller Abschluss, der die Partie endgültig entschied.

Fazit

Die 1:4‑Niederlage fiel am Ende etwas zu hoch aus, war jedoch vor allem durch die unglückliche Anfangsphase geprägt. Die beiden frühen Eigentore brachten Altenerding früh auf die Verliererstraße. Positiv bleibt der starke Auftritt nach der Pause sowie der sehenswerte Freistoßtreffer von Yusuf Konak.

Der Trainer zeigte sich trotz des Ergebnisses optimistisch: Die Partie lieferte wertvolle Erkenntnisse, an denen in den kommenden Trainingseinheiten gearbeitet wird, um in den nächsten Spielen wieder erfolgreicher aufzutreten.

B2-Junioren: SV Eintracht Berglern – SpVgg Altenerding 1:2

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Nach dem spielfreien ersten Spieltag stand für die B2-Kicker am zweiten Spieltag der Kracher gegen den langjährigen Rivalen der SV Eintracht Berglern an. Bei sommerlichen Temperaturen aber auf einem ungemähten Rasen – der Löwenzahl treibte seinen Samen aus und die Gänseblümchen waren in voller Blüte – mussten beide Mannschaften ihr Können zeigen.

Bereits in der Anfangsphase übernahmen die Veilchen das Kommando und kombinierten sicher in der gegnerischen Hälfte. Die erste Chance ergab sich nach 5 Minuten als Gabriel Petkos aus der Abwehr einen langen gefühlvollen Ball in die Spitze auf Finn Backin schlug, der mit einem Kontakt den startenden Stürmer Luca Baumann mustergültig bediente. Baumann fackelte nicht lange und zog volley auf das lange Toreck, fand doch im Berglerner Keeper seinen Meister, der den Ball ins Toraus klärte. Die anschließende Ecke verwertete Grin Bajoku mit einem Rückfallzieher, doch der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. Berglern konnte sich aus von Altenerdinger Offensivpower kaum lösen, versuchte es aber immer wieder durch lange Bälle. So auch in der 7. Minute als der rechte Flügelflitzer mit einem langen Ball bedient wurde und sich gegen die SpVgg-Abwehr durchsetzte. Sein Schuss konnte von Keeper Leonhard Kulterer sicher gehalten werden. Nächste Offensivaktion der Veilchen leitete Spielmacher Jannis Martin ein, der den auf der linken Seite startenden Bajoku bediente, welcher in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel den Ball am Torwart vorbeilegen wollte. Doch der gut gelaunte Keeper vereitelte die Chance. Die nächste Chance wurde vom Abwehrchef Petkos durchgeführt. Einen Freistoß in der Höhe der Mittellinie schlug er in den Fünf-Meter-Raum, wo Bajoku im Zweikampf auf den Boden fiel und am Boden noch einen Schuss an den linken Pfosten setzte. Mitte der ersten Hälfte startete der stark spielende Thomas Patri auf der linken Seite mit einem Dribbling in den Strafraum, sein Abschluss wurde vom Torwart geblockt, der Ball landete bei Backin der auf das Tor zog, welches aber von mindestens fünf Berglerner Spieler vernagelt war. In der 32. Minute durfte sich Berglern mit einem Freistoß versuchen, der vom sicheren Keeper Kulterer gehalten wurde. Eine Minute später dann endlich die Erleichterung auf Altenerdinger Seite. Bei einem langen Ball von Petkos verschätzte sich die SVE-Abwehr, der Ball landete bei Backin, der mit der Innenseite am Torwart vorbei zur verdienten Führung einschob. Kurz vor der Halbzeitpause bediente Laurin Hesch den wirbelnden Bajoku, der es mal wieder mit dem Außenrist versucht, aber wieder am Torwart scheiterte.

Die zweite Halbzeit war geprägt von sehr vielen Nickligkeiten. Die Spieler konzentrierten sich nicht auf das Fußballspielen sondern eher auf Halten, Ziehen und einsammeln von gelben Karten und sogar einer Fünf-Minuten-Strafe. Durch Unkonzentriertheit fiel dann auch das Gegentor zum 1:1, da die Abwehr es nicht verstand konsekutiv das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern. So reichte es, dass ein SVE-Spieler den Ball mit wenig Druck an Keeper Kulterer vorbeilegte. Die Gastmannschaft ließ sich nicht beeindrucken und startete ihre nächste Aktion. Bajoku spielte über rechts auf Eduardo Marijan, der den Ball uneigennützig an die Strafraumgrenze spielte. Der heraneilende Lewin Skupnik zog ab, aber das Leder ging knapp über die Latte. Imad Gazic trug sich auch in die Liste der Lange-Bälle-Schläger ein. Sein Diagonalball von der linken Seite fand auf der rechten Seite Bajoku, der wieder versuchte, den Torwart der Gastgeber zu überzwingen. Aber auch diesmal war das Glück nicht auf seiner Seite. Die Veilchen zeigten in der Schlussviertelstunde, dass sie nicht mit einem Punkt nach Hause fahren wollte. Im Mittelfeld wurde Martin zentral angespielt, der legte sich den Ball auf und zog von gut 20 Metern ab. Der Ball schlug ins rechte Kreuzeck zum 2:1 für die lila Trikots ein. Was für ein Tor durch unseren Mannschaftskapitän. Die Veilchen bekamen nicht genug. Patri wurde auf die Reise geschickt und wurde mit einer Notbremse im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter ließ die rote Karte stecken und entschied auf Freistoß außerhalb des Strafraums. Leon Feuker versuchte sich diesmal als Freistoßschütze, aber der Ball ging am rechten Kreuzeck vorbei. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichte die hitzige Partie.

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching II 3:2

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Mit dem TSV Eching 2 hatten die C2-Junioren der SpVgg einen Gegner zu Gast, der seine bisherigen drei Spiele jeweils mit einem Remis beendete.

Die Personaldecke bei der Altenerdinger C2 ist nach wie vor angespannt. Pablo Ahlschläger wird hoffentlich nächste Woche wieder ins Training einsteigen können, Goalie Sebastian König und Matteo Pirek waren verhindert.

Kader: Moritz Hartlmaier, Felix Hartlmaier, Niklas Braune, Ludwig Woitzik, Lukas Ramm, Lenny Peschke, Alexander Montag, Mailo Skupnik, Alessandro Cusati, Lewis Habel, Mateo Rezvan, Felix Binder und Emilio Pomaroli

Die Temperaturen lagen bei 25 Grad im schönen Sepp-Brenninger Stadion. Einzig der Platzverhältnisse lassen langsam aufgrund des fehlenden Wassers zu wünschen übrig. Hierzu steht man bereits mit der Stadtverwaltung im Austausch und erhofft sich hier eine zügige Lösung der Stadt. Die Partie begann ausgeglichen, und keine der beiden Mannschaften gelang es, das Leder länger in den eigenen Reihen halten zu können. Stattdessen ging der Ball viel zu oft hoch hin und her. Den ersten Schuss ließ nach 10 Minuten Mailo Skupnik auf das Tor der Gäste los, sein Schuss wurde zur Ecke pariert. Ein paar Minuten später fing Ludwig Woitzik einen Ball im Mittelfeld ab, ging ein paar Meter und schloss aus gut 23,7 Meter ab. Auch diesen Ball klärte, wenn auch glücklich, der Goalie zur Ecke. Als Lewis Habel kurz darauf alleine auf den gegnerischen Kasten zu stürmte, hätte man fast schon jubeln können, doch leider legte er sich den Ball einen Tick zu weit vor, so dass er das Leder nicht am Keeper vorbei bekam. Nach 18 Minuten war es dann so weit. Mailo Skupnik packte einen Schuss aus, den der Torhüter nur klatschen lassen konnte. Felix Binder war sofort zur Stelle, und vollstreckte gekonnt zur verdienten Führung. Mittlerweile hatte man den Gegner und auch den Ball gut unter Kontrolle. Als der Ball wunderbar auf die rechte Seite von Alessandro Cusati gespielt wurde, bediente dieser den in die Box gestarteten Mailo Skupnik mustergültig, was Letztgenannter souverän zum 2:0 nutzte. Man hätte diese Führung durch Torabschlüsse von Alessandro Cusati, Emilio Pomaroli oder Mailo Skupnik ausbauen können, doch es gab keinen zählbaren Erfolg, so dass die Seiten lediglich mit einer 2:0-Führung für die Gastgeber gewechselt wurde. Die zweite Halbzeit begannen die Lila-Weißen mit viel Zug zum Tor. Lewis Habel war brandgefährlich und hätte nach Wiederbeginn fast für den nächsten Treffer gesorgt. Eching hatte nicht mehr viele Körner entgegenzusetzen und beschränkte sich weitgehend auf die Defensive. Die Partie wurde nun auch ein bißchen ruppiger, denn die Spieler wurden zunehmends langsamer und kamen oft den berühmten Schritt zu spät. Auf Seiten der SpVgg handelten sich Ludwig Woitzik und Felix Binder jeweils einen gelben Karton ein, wohin gegen bei den Gästen Gelbe Karten gegen die Nr. 8, 14 und 7 gab. In der 51. Spielminute spielte Lukas Ramm den Ball auf Felix Binder, der sich im Sprintduell durchsetzte und den Ball auf den am zweiten Pfosten heranstürmenden Lewis Habel spielte. Dieser traf unwiderstehlich per Direktabnahme in den Winkel, boom 3:0. Also kurz darauf die Nummer 14 der Gäste mit Gelb/Rot vom Platz musste, sollte das Spiel gelaufen sein. Sollte! Durch individuelle Fehler beim ersten Gegentor und einen unglücklich abgefälschten Ball beim zweiten Gegentor machte man die Partie in den Schlussminuten völlig unnötig spannend. Doch letztendlich spielten die Altenerdinger Kicker die letzten Minuten von der Uhr und brachten den zweiten Saisonsieg verdient unter Dach und Fach.

E-Juniorinnen: FC Moosburg – SpVgg Altenerding 11:1

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Am Samstagmittag fand bei sommerlichen Temperaturen das Punktspiel gegen den FC Moosburg statt. Altenerding konnte in Bestbesetzung antreten, zeigte jedoch nur in den Anfangsminuten eine ansprechende Leistung. Nach dem frühen Rückstand hatte der Gegner leichtes Spiel und nutzte seine spielerische Überlegenheit konsequent aus. Trainer Mückel hatte auf ein Duell auf Augenhöhe gehofft, doch dazu kam es nicht. Laufbereitschaft und Einsatzwille ließen über weite Strecken vermissen. Insgesamt war es die schwächste Saisonleistung der Rückrunde.

1. Viertel
Die ersten zehn Minuten verliefen noch ausgeglichen, wobei Altenerding sogar die besseren Chancen hatte. Ein Schuss von Melina Duman wurde von der Torhüterin pariert, und auch Charlotte Ulbrich vergab eine Großchance aus kurzer Distanz. In der Schlussphase des Viertels schlug jedoch Moosburg zu: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung fiel das 1:0, das 2:0 entstand durch einen schnellen Konter.

2. Viertel
Im zweiten Abschnitt konnten die Altenerdingerinnen nicht mehr an die Leistung des ersten Viertels anknüpfen. Moosburg erhöhte in regelmäßigen Abständen auf 6:0. Die Mädels fanden kaum in die Zweikämpfe, Torchancen blieben aus. Der Gegner zeigte sich deutlich lauffreudiger und dominierte das Spielgeschehen.

3. Viertel
Auch im dritten Viertel blieb Altenerding glücklos. Melina Duman traf mit einem sehenswerten Versuch nur die Latte, Magdalena Aigner verzog knapp neben das Tor. Nach einer Hereingabe von Leonie Zeiler scheiterte Charlotte Ulbrich ebenfalls knapp. Ihr Abschluss sprang vom Knie an die Latte und zurück ins Spiel. Gleich drei Spielerinnen standen im Fünfmeterraum, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Die letzte Chance hatte erneut Duman, deren Schuss aus spitzem Winkel in den Armen der Torhüterin landete. Moosburg hingegen nutzte zwei Angriffe kurz vor Viertelende eiskalt und baute die Führung weiter aus.

4. Viertel
Zu Beginn des letzten Abschnitts erhöhte Moosburg schnell auf 11:0. Erst gegen Ende kam Altenerding wieder zu Abschlüssen: Ein Versuch von Zeiler ging über das Tor, bevor schließlich der Ehrentreffer fiel. Melina Duman verwandelte einen Freistoß sehenswert direkt ins Kreuzeck. Die letzte Aktion des Spiels gehörte noch einmal Moosburg, doch ein Neunmeter landete an der Latte.

Fazit
Am Ende steht ein deutlicher Sieg für Moosburg, das vor dem Tor wesentlich effizienter agierte. Mit einer Leistung wie in den vergangenen Spielen wäre für Altenerding sicherlich mehr möglich gewesen. Das Trainerteam wird in den kommenden Wochen vor allem an der Chancenverwertung und am Stellungsspiel arbeiten müssen.

Bereits nächste Woche wartet mit der SG SV Hörgertshausen / SpVgg Mauer der nächste Gegner. Mit einer Rückkehr zur gewohnten Form ist dort ein Erfolgserlebnis möglich. Vorausgesetzt, das Spiel in Moosburg wird schnell abgehakt.

Spielbericht: FC Moosburg – E-Mädels Altenerding 11:1

Am Samstagmittag fand bei sommerlichen Temperaturen das Punktspiel gegen den FC Moosburg statt. Altenerding konnte in Bestbesetzung antreten, zeigte jedoch nur in den Anfangsminuten eine ansprechende Leistung. Nach dem frühen Rückstand hatte der Gegner leichtes Spiel und nutzte seine spielerische Überlegenheit konsequent aus. Trainer Mückel hatte auf ein Duell auf Augenhöhe gehofft, doch dazu kam es nicht. Laufbereitschaft und Einsatzwille ließen über weite Strecken vermissen. Insgesamt war es die schwächste Saisonleistung der Rückrunde.

1. Viertel
Die ersten zehn Minuten verliefen noch ausgeglichen, wobei Altenerding sogar die besseren Chancen hatte. Ein Schuss von Melina Duman wurde von der Torhüterin pariert, und auch Charlotte Ulbrich vergab eine Großchance aus kurzer Distanz. In der Schlussphase des Viertels schlug jedoch Moosburg zu: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung fiel das 1:0, das 2:0 entstand durch einen schnellen Konter.

2. Viertel
Im zweiten Abschnitt konnten die Altenerdingerinnen nicht mehr an die Leistung des ersten Viertels anknüpfen. Moosburg erhöhte in regelmäßigen Abständen auf 6:0. Die Mädels fanden kaum in die Zweikämpfe, Torchancen blieben aus. Der Gegner zeigte sich deutlich lauffreudiger und dominierte das Spielgeschehen.

3. Viertel
Auch im dritten Viertel blieb Altenerding glücklos. Melina Duman traf mit einem sehenswerten Versuch nur die Latte, Magdalena Aigner verzog knapp neben das Tor. Nach einer Hereingabe von Leonie Zeiler scheiterte Charlotte Ulbrich ebenfalls knapp. Ihr Abschluss sprang vom Knie an die Latte und zurück ins Spiel. Gleich drei Spielerinnen standen im Fünfmeterraum, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Die letzte Chance hatte erneut Duman, deren Schuss aus spitzem Winkel in den Armen der Torhüterin landete. Moosburg hingegen nutzte zwei Angriffe kurz vor Viertelende eiskalt und baute die Führung weiter aus.

4. Viertel
Zu Beginn des letzten Abschnitts erhöhte Moosburg schnell auf 11:0. Erst gegen Ende kam Altenerding wieder zu Abschlüssen: Ein Versuch von Zeiler ging über das Tor, bevor schließlich der Ehrentreffer fiel. Melina Duman verwandelte einen Freistoß sehenswert direkt ins Kreuzeck. Die letzte Aktion des Spiels gehörte noch einmal Moosburg, doch ein Neunmeter landete an der Latte.

Fazit
Am Ende steht ein deutlicher Sieg für Moosburg, das vor dem Tor wesentlich effizienter agierte. Mit einer Leistung wie in den vergangenen Spielen wäre für Altenerding sicherlich mehr möglich gewesen. Das Trainerteam wird in den kommenden Wochen vor allem an der Chancenverwertung und am Stellungsspiel arbeiten müssen.

Bereits nächste Woche wartet mit der SG SV Hörgertshausen/SpVgg Mauern der nächste Gegner. Mit einer Rückkehr zur gewohnten Form ist dort ein Erfolgserlebnis möglich. Vorausgesetzt, das Spiel in Moosburg wird schnell abgehakt.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:3

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Im Lokalderby gegen Langengeisling mussten die Mädels des SVA eine bittere, aber am Ende verdiente 0:3-Niederlage hinnehmen. Besonders ärgerlich: Das Ergebnis spiegelt weniger die komplette Spielkontrolle in Phasen wider, sondern vielmehr individuelle Fehler und eiskalte Gäste wider.


Erste Halbzeit: Viel Kontrolle, aber zwei Nackenschläge

Die Partie startete ordentlich. In den ersten 15 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne echte Großchancen. Beide Teams tasteten sich ab, spürten aber sofort: Wer hier den ersten Fehler macht, liegt hinten.

Genau das passierte in der 16. Minute: Nach einem Schiedsrichterball hatte die SVA-Keeperin Sophie Reiner den Ball eigentlich sicher am Fuß. Doch der anschließende Pass geriet zu unplatziert und zu lasch. Eine aufmerksam lauernde Stürmerin aus Langengeisling schaltete am schnellsten und hob den Ball kompromisslos über die Keeperin zum 0:1 ins Netz.

Ein klassischer „Geschenk-Treffer“, der auf diesem Niveau einfach wehtut.

Nur drei Minuten später der nächste Rückschlag: Ein Ballverlust im eigenen Strafraum auf der rechten Seite brachte die Defensive ins Wanken. Die Gäste spielten es danach sauber aus – Grundlinie, Querpass, zwei völlig freie Spielerinnen im Zentrum. Eine davon musste nur noch einschieben: 0:2. Effektivität trifft Unordnung.


💪 Reaktion des SVA: Viel Wille, wenig Durchschlagskraft

Trotz des Doppelschlags gaben sich die Mädels nicht auf. Ganz im Gegenteil: Bis zur Pause verlagerte sich das Spielgeschehen fast komplett in die Hälfte der Gäste aus Altenerding.

Der Einsatz stimmte, die Zweikämpfe wurden angenommen, aber im letzten Drittel fehlte die Klarheit. Viele Ansätze, viele gute Ideen – aber keine zwingende Chance. Langengeisling verteidigte das clever und ließ kaum etwas wirklich Gefährliches zu.


🔄 Zweite Halbzeit: Druckphase ohne Belohnung

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Der SVA drückte, kämpfte und suchte den Anschluss. Allerdings blieben die Gäste bei Kontern gefährlich und sorgten immer wieder für Unruhe im Strafraum.

Die größte Qualität der Gastgeber an diesem Tag – der Wille – reichte leider nicht aus, um das Spiel nochmal zu drehen.


🎯 Entscheidung durch Standard: 0:3

In der 44. Minute dann die endgültige Entscheidung: Freistoß an der linken Strafraumgrenze nach einem Foulspiel. Die Spielerin aus Langengeisling trat an – und verwandelte den Ball mustergültig ins rechte obere Eck.

Ein Treffer, bei dem man ehrlich sagen muss: Den kannst du schwer verteidigen, wenn er so gut geschossen ist.


🧠 Fazit: Bitter, aber lehrreich

Am Ende steht eine klare 0:3-Niederlage, die sich vor allem durch drei Dinge erklärt:

  • individuelle Fehler in entscheidenden Momenten
  • fehlende Konsequenz im letzten Drittel
  • eiskalte Gäste, die jede Chance nutzen

Trotzdem: Die Spielphasen, in denen der SVA das Geschehen kontrollierte, zeigen, dass die Richtung grundsätzlich stimmt. Nur die Fehlerquote und die Durchschlagskraft müssen runter – sonst werden solche Spiele weiterhin brutal bestraft.

Unterm Strich ein Derby, das weh tut, aber auch klare Hinweise gibt, woran gearbeitet werden muss.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig 0:0

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Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstagnachmittag das Spitzenspiel der D- Junioren-Kreisliga zwischen der SpVgg Altenerding und dem Tabellenführer aus Schwaig statt. Es sollte ein intensives Spiel auf hohem Niveau werden … aber von Anfang an.

Nach anfänglichem Abtasten mit Schwerpunkt von rassigen Zweikämpfen im Mittefeld, sollte es in nach fünf Minuten zu einer ersten Torannäherung der Wilden 13 kommen: Nach einem energischen Flankenlauf von Michi Melissourgos gelangte der Ball auf Umwegen zu Emil Fernandez Jackisch, dessen Fernschuss das Ziel jedoch deutlich verfehlte. Kurz später tauchte auch der körperlich deutlich überlegene Gegner aus Schwaig erstmals vor dem Tor auf, aber sowohl ein Torabschluss von links als auch eine verunglückte Flanke von rechts verfehlten das Ziel deutlich. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit sollte es keiner Mannschaft gelingen, sich entscheidend in Szene zu setzen. Gleichwertiger kann eine Partie kaum sein. Es sollte bis kurz vor der Halbzeit dauern, bis es zu ersten wirklichen Torchance kam: Ein Offensivspieler der Schwaiger konnte sich rechts durchsetzen, traf beim Abschluss jedoch nur den Pfosten des langen Ecks. Und so ging es torlos in die Halbzeit, ein Umstand der in hohem Maß, der sehr starken Leistung des Defensivtrios Valentin Kugler, Matteo Hulm und Philipp Feuker zu verdanken war sowie der souveränen Leistung unseres Torstehers Timo Wegener.

In der zweiten Halbzeit wollten dann die jungen Talente der Wilden 13 sofort zeigen, wer Herr im Haus ist und kamen dominant aus der Kabine – ein Abschluss des stark spielenden Capitanos Michi Melissourgos fand jedoch nicht sein Ziel. Und so sollten die stärksten 10 Minuten des FC Schwaig folgen: Auf zwei guten Abschlusschancen per Kopf, in denen die Jungs aus Schwaig ihre körperliche Überlegenheit ausspielen konnten, folge noch ein Treffer an die Außenseite des Pfostens – in dieser Phase wäre eine Führung der Gäste nicht mehr überraschend gewesen. Erst ab der 40. Minute konnten sich die Veilchen wieder ein optisches Übergewicht erspielen, aber Abschlüsse von Emil Fernandez Jackisch, Noah Memed und des heute überragenden Matheo Hulm fanden nicht ihren Weg zum Ziel.

Und so blieb es bis zum Schluss beim leistungsgerechten Unentschieden, das aber eher den Gästen aus Schwaig half, während die SpVgg nun auf Schützenhilfe angewiesen ist, um noch den Sprung an die Tabellenspitze zu schaffen. Entscheidend ist für die Wilde 13 aber erst einmal das nächste Spiel beim Spitzenreiter SV Ingolstadt/Hundszell, in dem man einen Dreier einfahren muss, um weiterhin im Meisterschaftsrennen bleiben zu können.

Weitere Bilder vom Spiel

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf 0:1

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Derby mit vielen Emotionen: SpVgg Altenerding unterliegt in Lengdorf trotz spielerischer Vorteile

Im Sepp-Brenninger-Stadion kam es zum mit Spannung erwarteten Derby zwischen dem bislang ungeschlagenen FC Lengdorf und der SpVgg Altenerding. Während die Gastgeber mit einer makellosen Bilanz in die Partie gingen, wollte die SpVgg nach zwei Siegen und zwei Niederlagen den nächsten wichtigen Schritt machen. Das Spiel war aufgrund eines parallel stattfindenden Trainingslagers der Veilchen verschoben worden.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel mit hohem Tempo, in dem beide Mannschaften deutlich machten, dass sie den Platz nur als Sieger verlassen wollten.

Bereits in der vierten Minute geriet die SpVgg allerdings früh in Rückstand. Nach einer Situation, die aus Sicht vieler Beobachter aus einer deutlichen Abseitsposition heraus entstand, stand es plötzlich 0:1. Dass der Treffer anerkannt wurde, sorgte nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei neutralen Zuschauern für Verwunderung und prägte die Anfangsphase des Spiels.

In der Folge entwickelte sich eine Partie, die nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch von hoher Intensität geprägt war. Mehrere Offensivaktionen der SpVgg wurden in aussichtsreichen Situationen wegen Abseits zurückgepfiffen. Darunter waren sicherlich korrekte Entscheidungen, doch nicht jede Szene wirkte aus Sicht der Beteiligten eindeutig. Gleichzeitig begleiteten lautstarke Kommentare in Richtung des Schiedsrichters das Spielgeschehen, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung zusätzlich verstärkte.

Ein weiterer unschöner Moment ereignete sich in der Halbzeitpause, als Spieler der SpVgg auf dem Weg in die Kabine aus dem Umfeld des FC Lengdorf beschimpft wurden. Solche Vorfälle haben im Jugendfußball keinen Platz und stehen im klaren Widerspruch zu den Werten von Fairness und Respekt, die auf und neben dem Platz gelten sollten.

Trotz aller Nebengeräusche lag der Fokus der SpVgg Altenerding auf der eigenen Leistung. Spielerisch hatte das Team über weite Strecken Vorteile und gestaltete die Partie aktiver. Während Lengdorf vor allem auf lange Bälle auf seine schnellen Offensivkräfte setzte, versuchte die SpVgg immer wieder, das Spiel kontrolliert aufzubauen und eigene Lösungen zu finden.

Allerdings gelang es der Mannschaft nicht in jeder Phase, das gewohnte Kombinationsspiel konsequent auf den Platz zu bringen. Statt klarer Abläufe wurden phasenweise zu oft Einzelaktionen gesucht. Dennoch erspielte sich Altenerding mehrere gute Torchancen, die jedoch nicht mit der nötigen Konsequenz verwertet wurden. Mit mehr Effizienz im Abschluss wäre ein Unentschieden – oder sogar ein Heimsieg– durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

Auch defensiv war Konzentration gefragt. In einer gefährlichen Situation zeigte Torhüter Leonhard Kulterer seine Klasse und bewahrte sein Team mit einer starken Parade vor einem weiteren Gegentreffer.

Am Ende blieb die Erkenntnis, dass nicht nur äußere Umstände, sondern auch die eigene Chancenverwertung und Spielweise entscheidend waren. Nun gilt es, die Partie sachlich aufzuarbeiten, Lehren daraus zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten.

Bereits am Sonntag wartet mit der JFG Paartal die nächste Herausforderung – eine Gelegenheit, wieder geschlossen aufzutreten und die richtigen Antworten auf dem Platz zu geben.