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C2-Junioren: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 1:3

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Die hitzige Begegnung am 7. Spieltag gegen beim TSV St. Wolfgang endete mit einem kämpferischen 3:1-Sieg für die C2-Recken aus Altenerding. Wie intensiv das Aufeinandertreffen beider Teams wirklich war, kann man bei der Betrachtung des Spielberichts des Schiedsrichters nur erahnen, denn dort standen am Spielende nicht nur 4 Tore, sondern auch 5 gelbe, eine rote Karte und eine Zeitstrafe. Altenerding startete zunächst gut in die Partie und setzte den Gastgeber St. Wolfgang früh unter Druck. So verlagerte sich das Spiel in den ersten Minuten mehr in die Hälfte des Gegners. Die Abwehrkette der Semptstädter stand dabei sehr hoch und riskierte in dieser Spielphase des Öfteren in einen Konter zu laufen. Durch die hohe Risikobereitschaft erspielte sich Altenerding zwar die eine oder andere Torchance, doch zählbarer Erfolg sprang dabei zunächst nicht heraus. In der sechsten Spielminute gelang es jedoch einem Stürmer aus St. Wolfgang, die Altenerdinger Abwehrkette zu überlaufen und alleine auf das Tor zu stürmen. Dort kam es zu einem Zusammenprall mit dem herauseilenden Altenerdinger Schlussmann Lukas Busse, wobei der Spieler aus St. Wolfgang zu Fall kam. Kurz drauf ertönte auch schon der Pfiff des Unparteiischen, der direkt zum Elfmeterpunkt zeigte. Eiskalt nutzte der TSV seine Chance, um dem Führungstreffer zu erzielen. Der Schütze setzte das Leder rechts unten in die Maschen und brachte damit die Farben seines Vereins mit 1:0 in Führung. Unbeeindruckt setzte Altenerding sein Spiel fort und wurde schon nach zwei weiteren Zeigerumdrehungen für seinen Bemühungen belohnt. Theo Ziemann flankte das Leder über rechts in den Strafraum, wo er Simon Stuhlberger als Abnehmer fand. Der ehemalige Stürmer erinnerte sich blitzschnell, was zu tun ist und hämmerte dem Gastgeber die Pille unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ins Netz, so dass die Partie wieder offen war. Beflügelt vom Ausgleichstreffer legte Altenerding nochmal eine Schippe drauf. Der italienische Ballkünstler Christian Massari wirbelte in der 14. Spielminute durch die gegnerische Abwehr und schloss seinen sehenswerten Alleingang mit dem verdienten 2:1-Führungstreffer für die Veilchen ab. Danach wurde die Partie immer ruppiger und die Diskussionen mit dem Unparteiischen nahmen immer mehr zu. So kam die anstehende Halbzeitpause gerade recht, um etwas Druck aus der Partie zu nehmen. Nach Wiederanpfiff hatten sich die Gemüter wieder etwas beruhigt und die Partie wurde fortgesetzt. Altenerding wurde in der zweiten Halbzeit immer stärker und brachten die Gastgeber häufiger in Verlegenheit. Die Stimmungslage sank erneut und die Diskussionen mit dem Referee nahmen wieder zu. Ehe der „Wiederholungstäter“ Christian Massari in der 69. Minute dem Spiel seinen Stempel aufdrücken konnte, wurden 3 gelbe Karten und eine Zeitstrafe ausgesprochen. Schließlich umspielte der Torjäger gekonnt die gegnerische Abwehr und setzte das Spielgerät links, halbhoch in die Maschen. 3:1 für Altenerding. Ein großer Jubelschrei ging durch die Altenerdinger Spieler, die sich über den erlösenden Treffer sichtlich freuten. Bis zum Schlusspfiff ließen die Veilchen nichts mehr anbrennen und verteidigten souverän den Vorsprung. Nach Abpfiff der Partie suchte der Gastgeber nochmal als Team das Gespräch mit dem Nachwuchs-Unparteiischen, welches mit einer roten Karte für den deren Keeper endete. Das Trainerduo Böttcher und Heidler lobten den Siegeswillen ihres Teams und freuten sich, weiterhin den 2. Tabellenplatz für sich zu beanspruchen.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern 1:1

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Am letzten Spieltag kam es zum Showdown zwischen dem Tabellenführer FC Forstern und dem unmittelbaren Verfolger SpVgg Altenerding und nachdem die Veilchen zwei Zähler weniger auf dem Konto hatten, war zum Gewinn der Meisterschaft ein Sieg nötig. Leider reichte es für die stark spielenden Veilchen nicht ganz, denn die Peschke-/Faust-Schützlinge mussten sich mit einem 1:1-Remis begnügen und dem FCF den Platz an der Sonne überlassen. Für die Gastgeber gab es bereits vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft, denn Stammkeeper Dominik Schaaser musste krankheitsbedingt absagen, so dass Moritz Hartlmaier zwischen die Pfosten rückte. Der Schlussmann machte seine Sache gut, fehlte allerdings als Feldspieler. Zunächst hatte Hartlmaier einen ruhigen Abend, denn seine Vorderleute starteten engagiert und nahmen sofort das Zepter in die Hand. Zunächst spielte sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte des FCF ab, wobei aber die ganz klaren Tormöglichkeiten ausblieben. Zwar tauchte man immer wieder aussichtsreich im Strafraum der Gäste auf, doch die Abwehr aus Forstern war immer noch rechtzeitig zur Stelle, so dass in der Anfangsphase Tormöglichkeiten sehr rar waren. Nach ca. 10 Minuten war aber auch Forstern im Spiel, so dass sich ein ausgeglichenes Spiel zeigte, in dem aber weiterhin nennenswerte Tormöglichkeiten fehlten. Nach 18 Minuten gab es schließlich die erste Chance für die Veilchen. Als Hasan Pevritz eine Ecke auf den kurzen Pfosten geschlagen hatte, wollte ein Forstener Verteidiger klären, doch sein Befreiungsschlag gegen seinen Mitspieler prallte, hatten der Gast Glück, dass der Abpraller um Zentimeter am eigenen Tor vorbeiging. Noch in der gleichen Minute hatte der SVA-Anhang dann den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Handspiel wurde den Hausherren auf der rechten Seite knapp außerhalb des Strafraumes ein Freistoß zugesprochen. Pevritz brachte die Flanke nach, doch die Hereingabe war einen Tick zu hoch, so dass der zum Kopfball hochsteigende Anton Zellner nicht mehr entscheidend an den Ball kam und die Kugel nicht mehr entscheidend platzieren konnte. Nur wenig später eine Zeigerumdrehung weiter wurde es dann erstmals auf der anderen Seite gefährlich. Als der FCF-Schlussmann einen langen Abschlag nach vorne schlug, wollte Rafael Austen, der von hinten von einem Gegenspieler bedrängt wurde, das Leder zu Keeper Hartlmaier zurückspielen. Allerdings geriet der Rückpass etwas zu hoch, doch der Altenerdinger Keeper kam gerade noch mit den Fingerspitzen an den Ball und das drohende Eigentor verhindern. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte bot sich Forstern dann die bis dahin beste Möglichkeiten. Nach einem langen Ball nach vorne unterschätzte die SVA-Abwehr das Leder, so dass ein Angreifer an das Zuspiel kam und nur noch Hartlmaier vor sich hatte. Der Schlussmann reagierte glänzend, war noch mit der Hand am Ball und hatte dann auch noch das Glück des Tüchtigen, denn der Ball prallte an den Pfosten und sprang wieder ins Feld zurück. Auch die zweite Halbzeit benötigte eine lange Anlaufphase, denn kein Team wollte einen entscheidenden Fehler machen, so dass die Zuschauer 14 Minuten bis zum ersten Abschluss warten mussten, doch kam wurde Sai Battu schön freigespielt und kam im Strafraum aus guter Position zum Abschluss, verfehlte aber knapp das Ziel. Besser machten es die Gäste und gingen in der 49. Minute in Führung. Nach einem Angriff über den Flügel zog ein Angreifer des FCF eine Flanke auf den langen Pfosten, wo die Altenerdinger Abwehr einem Gästespieler zu viel Platz ließ. Diesen Freiraum konnte der Stürmer nützen und köpfte zum 1:0-Führungstreffer für seine Farben einköpfen. Nur wenig später hätten die Gastgeber fast die passende Antwort. Als Philipp Kaiser nach einer Ecke von Pevritz zum Kopfball kam, hoffte man auf zählbaren Erfolg, doch auch diesmal fehlte die exakte Präzession, so dass das Leder knapp am Pfosten vorbeiging. In der Folgezeit versuchten die Gastgeber, die drohende Niederlage abzuwenden und dem Team war die Bereitschaft keinesfalls abzusprechen, aber man verstand es nicht, sich gegen die kompakte Abwehr der Gäste durchzusetzen, so dass man im Strafraum nie zum entscheidenden Abschluss kam. Doch kurz vor dem Ende kam man doch zum Ausgleich, der dann fast zwangsläufig aus einem Fernschuss fallen sollte. Als sich Pevritz ein Herz fasste und kurz hinter der Mittellinie abzog, landete das Leder unhaltbar im Winkel des Forstener Tores. Nach dem 1:1 keimte im Lager der Gastgeber nochmals Hoffnung auf, doch leider fehlte die dafür nötige Zeit, denn wenig später pfiff die Unparteiische ab, so dass es bei der aus Altenerdinger Sicht enttäuschenden Punkteteilung blieb.

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A3-Junioren: (SG) SV Berglern – SpVgg Altenerding 0:3

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Ein versöhnlicher Saisonabschluss gelang den leicht verstärkt ins Spiel gegangenen Altenerdinger A3-Junioren bei der SG Berglern/Oberhummel, welche man Dank der effizienteren Chancenverwertung mit 3:0 in die Knie zwang. Dabei sah es zu Beginn der Partie nicht nach einem klaren Erfolg für die Gäste aus, denn die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Spielminute wurde den Gastgebern eine Ecke zugesprochen, die lang geschlagen am Fünfer einen völlig blank stehenden Offensivakteur fand, der allerdings das Leder nach einem Querschläger nicht im Altenerdinger Kasten unterbringen konnte. Die Semptstädter taten sich zunächst schwer ins Spiel zu finden und spielten zu viele Fehlpässe im Spielaufbau. Doch nach 10 Spielminuten gab es den ersten Hochkaräter. Jannik Obermaier legte den Ball perfekt in den Lauf des auf der linken Seite durchstartenden Yousef Trakouri, der sich allerdings noch von seinem nacheilenden Gegenspieler abdrängen ließ. Nur zwei Minuten später fast eine identische Situation. Erneut startete Yousef Trakouri durch und lief alleine auf den Berglerner Schlussmann zu, der allerdings den Versuch, umkurvt zu werden erahnte und sich die Kugel schnappte. Fünf Minuten später sollte es der Torjäger jedoch besser machen, denn diesmal schlenzte er das Leder am herauseilenden Torhüter vorbei ins linke Eck und brachte seine Farben in Front. Die Hausherren wurden nach einer halben Stunde wieder gefährlich, doch ein Freistoß aus zentraler Position war zu mittig angesetzt und konnte von Keeper Hassan Ibrahim entschärft werden. Kurz vor dem Wechsel schlugen die Lila-Weißen nochmals zu. Jannik Obermaier wurde von Yousef Trakouri mit einem Steckpass in Strafraumhöhe in Szene gesetzt und vollendete mit einem flachen Schuss ins lange Eck zur 2:0-Pausenführung. Fast hätte die SG Berglern noch postwendend zurückgeschlagen, doch ein fulminanter Weitschuss klatschte nur an die Altenerdinger Latte. Nach dem Wechsel hatten zunächst die Gäste die Vorentscheidung auf dem Fuss. Ramo Pervitz kam nach einer Flanke am langen Pfosten frei zum Abschluss, traf die Kugel jedoch unsauber, so dass der Ball sein Ziel deutlich verfehlte. Nach einer guten Stunde hätten die Veilchen den Deckel draufmachen können, doch Jannik Obermaier scheiterte zunächst mit einem Flachschuss am Pfosten und auch der nachsetzende Tiago Cantares brachte das Leder nicht im Berglerner Kasten unter. Der Spielfluss ging in der Folge wegen zahlreicher Verletzungspausen etwas verloren, was jedoch die Lila-Weißen zur endgültigen Entscheidung nutzen konnten. Sebastian Kähler-Pardo setzte sich im Sprint auf der rechten Seite durch, legte den Ball zurück an die Strafraumkante, wo Ramo Pervitz überlegt ins rechte untere Eck zum 3:0 einschob. Die Hausherren warfen nochmals alles nach vorne, um das Spiel zu drehen. Zunächst musste die Altenerdinger Defensive eine Viertestunde vor Schluss einen Abschluss der Spielgemeinschaft von der Linie kratzen. Nur fünf Minuten später klärte Adam Drief in höchster Not, indem er einen Abschluss aus kurzer Distanz noch abblocken konnte und wenige Minuten vor dem Abpfiff fischte Hassan Ibrahim einen wuchtigen halbhohen Weitschuss noch mit einer Hand aus dem Kasten, so dass es letztlich bei dem Sieg ohne Gegentreffer verblieb.

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B-Juniorinnen: FCA Unterbruck – SpVgg Altenerding 3:0

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Auch im Nachholspiel beim FCA Unterbruck standen die B-Juniorinnen auf verlorenem Posten, denn die Gastgeber waren das eindeutig aktivere Team und setzten sich verdientermaßen mit 3:0 durch. Von Beginn waren die Ampertaler dominierend und man schnürte die Veilchen in deren eigener Hälfte fest. Angriff auf Angriff rollte auf Torhüterin Janine Tauber zu, doch zunächst schafften sie es, zusammen mit ihren Vorderleuten drohende Gegentreffer verhindern. Doch zum Ende der ersten Hälfe hin, wurde der Druck immer größer und der Führungstreffer der Gastgeberinnen lag mehrmals in der Luft und nach 27 Minuten mündete die Überlegenheit von Unterbruck zum ersten zählbaren Erfolg. Als sich eine Stürmerin auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, lief sie in den Strafraum und ließ Tauber mit einem platzierten Schuss ins lange Eck diesmal das Nachsehen. Auch weiterhin hielt die Dominanz von Unterbruck an und sechs Minuten später brannte es schon wieder vor dem Tor der SpVgg, doch ein Schuss aus 20 Metern war etwas zu hoch angesetzt. Fünf Minuten vor der Pause war es Tauber zu verdanken, dass es nicht den zweiten Gegentreffer gab. Nach einem Pass in den Strafraum konnte sich eine Angreiferin gegen Lilly Weger behaupten und kam dann zum Abschluss, doch mit einer großartigen Fußabwehr konnte die Torfrau den Einschlag verhindern, hatte dann auch noch das Glück der Tüchtigen, dass der Nachschuss über den Querbalken flog, so dass die Veilchen zur Pause noch immer im Spiel waren. Aber auch in der zweiten Hälfte blieb die SpVgg in der Anfangsphase in der Offensive wirkungslos und weiterhin hielt Unterbruck das Zepter in der Hand. So verbuchten die Gastgeberinnen nach sechs Minuten auch den ersten Abschluss, doch ein 20 Meter-Schuss wurde zu zentral abgefeuert und konnte von Tauber pariert werden. Zwei Minuten später wurde es dann schon brenzliger. Als die Torhüterin einen gefährlichen Schuss nur noch nach vorne abwehren konnte und der Ball bei einer FCU-Akteurin landete, drohte das 0:2, doch abermals ließ man die gute Chance liegen, da der Nachschuss am Tor vorbeiging. Nach 50 Minuten tauchten die Gäste erstmals vor dem Tor der Ampertaler auf, doch der Abschluss von Lemis Mohajri sorgte nicht wirklich für Gefahr. Fünf Minuten später sollte es dann aber doch die erste gute Chance für die SpVgg geben, die fast zum Ausgleich geführt hätte. Nach einem Pass von Katharina Hartmann hinter die Abwehrkette sprintete Heidi Mückel zum Ball, doch die aus dem Tor kommende Keeperin der Gastgeberinnen war einen Tick vor ihr am Leder und konnte die prekäre Situation gerade noch entschärfen. Zwei Zeigerumdrehungen weiter bot sich Unterbruck dann eine hundertprozentige Möglichkeit, doch aber letztlich doch nicht zum 2:0 genutzt wurde. Als eine Stürmerin freistehend vor Tauber auftauchte, schien der nächste Gegentreffer nicht mehr zu verhindern sein, doch mit einer überragenden Fußabwehr rettete die Torfrau zur Ecke. Fast hätte sich die Parade nicht bezahlt gemacht, dann als der Eckball nach innen gezogen wurde, kam eine Stürmerin am ersten Pfosten zum Schuss, verzog aber doch deutlich, so dass es noch spannend blieb. Aber Unterbruck blieb überlegen und nachdem vorher drei Abschlüsse für keine Veränderung auf der Anzeigentafel sorgten, erhöhte der FCU 15 Minuten vor dem Ende auf 2:0. Abermals kombinierten sich die Gastgeberinnen über die rechte Seite nach vorne und als dann der Ball von der Grundlinie nach innen gezogen wurde, nutzte eine Angreiferin den freien Platz und war aus acht Metern erfolgreich. Nur drei Minuten später war es schließlich die gleiche Akteurin, die mit ihrem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung sorgte. Nach einem Pass in die Spitze tauchte eine Angreiferin frei vor dem Tor auf und sie hatte Glück, dass der Ball durch die Beine von Tauber in Richtung Torlinie kullerte. Hier reagierte die Unterbrucker Angreiferin am Schnellsten und gab dem Leder noch den entscheidenden Stoß, um endgültig zum 3:0 im Netz zu landen. Zehn Minuten vor dem Ende gab es dann noch eine tragische Situation, denn bei einem Abwehrversucht traf eine Stürmerin der Altenerdinger Torfrau unglücklich auf dem Arm, so dass sie verletzungsbedingt vom Feld musste und von Stürmerin Heidi Mückel zwischen den Pfosten ersetzt werden musste. Wir wünschen der Torhüterin auf diesem Wege gute Besserung und hoffen auf ein baldiges Comeback. Obwohl auch in der Schlussphase mehrere Schüsse in Richtung Altenerdinger Tor flogen, musste die Ersatzkeeperin nicht mehr eingreifen, so dass es letztlich beim hochverdienten 3:0-Erfolg der Gastgeberinnen blieb.

Herren 1: Veilchen mit Gruppeneinteilung in der Bezirksliga zufrieden – Derbys gegen Langengeisling, Moosinning und Dorfen

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Auf 12 spannende Bezirksliga-Landkreisderbys dürfen sich die Erdinger Fußballfreunde freuen, denn am Montag wurden die Vereine über die Ligaeinteilung im nächsten Jahr informiert.

Neben dem FC Moosinning, FC Langengeisling und TSV Dorfen findet der Aufsteiger SpVgg Altenerding in der Ost-Gruppe seine neue „fußballerische“ Heimat und Trainer Pedro Locke, der seine Schützlinge bereits am Montag zum ersten Vorbereitungstraining bat, freut sich auf die neue Saison.

„Die Liga ist sehr attraktiv und die Nachbarschaftsduelle sind natürlich das Salz in der Suppe. Aber nicht nur diese Spiele sind für uns herausfordernd und man darf gespannt sein, wie sich mein junges Team gegen die Landesligaabsteiger TSV Ampfing und TuS Holzkirchen aus der Affäre ziehen werden“.

Neben der SpVgg Altenerding gehen in dieser Gruppe mit dem TSV Zorneding, TSV Fridolfing, TSV Bad Endorf und dem SV Miesbach noch vier weitere Kreisligaaufsteiger an den Start.

Zudem müssen sich die vier Erdinger Lokalmatadoren gegen den SV Dornach, TSV Peterskirchen, TuS Raubling, SV Saaldorf, TSV Siegsdorf und den FC Töging auseinandersetzen.

Der Startschuss zur neuen Saison fällt am letzten Juli-Wochenende (27./28. Juli) und am 15. August (Mariä Himmelfahrt) ist eine englische Woche geplant, ehe man dann nach dem Spieltag am 16./17. November in die Winterpause gehen wird.

Bereits ab dem ersten März-Wochenende rollt dann im Jahr 2025 wieder der Ball, ehe die Saison am 17./18. Mai sein Ende finden wird.

Bezirksspielleiter Hans Mayer weist auf die Rechtsbehelfsbelehrung hin, die den Vereinen ermöglicht binnen einer Woche Beschwerde gegen die Einteilung einzulegen.

Da mit dem SVN München (Nord) und dem SV Waldperlach (Süd) nur bei zwei Vereinen ein Wechsel aus der Gruppe Ost nötig war, ist zu hoffen, dass die geplante Einteilung auch realisiert werden kann.

D1-Junioren: SpVgg zieht als Zweiter in das Merkur CUP-Bezirksfinale ein

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Ein auf sehr gutem Niveau stehendes Merkur CUP-Kreisfinale absolvierten die acht besten Landkreis-E-Juniorenmannschaften und spornten die Zuschauer immer wieder zu Szenenapplaus. Allerdings waren die Leistungsunterschiede doch sehr gravierend, so dass es im Verlauf des Wettbewerbes sogar zweistellige Kantersiege gab.

Ihren Rollen wurden die beiden Favoriten FC Schwaig und SpVgg Altenerding gerecht, denn beide Teilnehmer ließen in der Vorrunde und in den Halbfinalpartien nichts anbrennen, so dass man sich verdientermaßen im Endspiel gegenüberstand. Hier entwickelte sich eine sehr hochklassige Partie, die in der regulären Spielzeit keinen Sieger fand. Im entscheidenden Neunmeterschießen hatten die Schwaiger Nachwuchskicker das bessere Ende für sich.

Begleitet zum Bezirksfinale werden die beiden Endspielteilnehmer vom TSV Dorfen, der sich im kleinen Finale gegen den FC Lengdorf dank eines 3:2-Erfolges durchsetzen konnte und als dritter Vertreten auch in der nächsten Runde des Merkur CUP die Landkreisfahne hochhalten wird.

Einmal mehr zeigte sich die SpVgg Altenerding als glänzender Ausrichter, denn die Veranstaltung wurde hervorragend organisiert und ging ohne Zwischenfälle über die Bühne, so dass es bei der Siegerehrung auch Redaktionsleiter des Erdinger Anzeigers Dieter Priglmair Lob für den Veranstalter gab.

Gruppe 1
In dieser Gruppe war der FC Schwaig das Maß aller Dinge und den Sportfreunden konnte kein Team Paroli bieten, so dass der FCS mit 11 Punkten und einem Torverhältnis unangefochten als Gruppensieger ins Halbfinale einzog. Begleitet wurde das Team vom FC Lengdorf, denn der FCL sicherte sich dank eines abschließenden 1:0-Erfolges gegen die BSG Taufkirchen das Semifinalticket, während neben der BSG auch die (SG) Obertaufkirchen/Buchbach/Schwindegg vorzeitig auf der Strecke blieb.

FC Lengdorf – (SG) Obertaufkirchen/Buchbach/Schwindegg 2:1: Die erste Hälfte wurde von der SG dominiert, so dass die 1:0-Pausenführung, für die Julius Pichlmeier mit dem ersten Turniertreffer gesorgt hatte, durchaus verdient war. Aber nach der Pause drehte der FCL und kam wie verwandelte zurück auf das Feld, so dass der Ausgleichstreffer von Felix Eichner die logische Konsequenz war. Und es sollte für Lengdorf noch besser kommen, denn Eichner nutzte einen an Maximilian Hildebrandt verursachten Strafstoß zum Siegtreffer.

BSG Taufkirchen – FC Schwaig 0:5: Der favorisierte FCS zeigte sich schon im Auftaktmatch von seiner besten Seite und dank eines klaren Sieges brachte man sofort die ersten vier Zähler auf die Habenseite. Vor allem Stefan Sheynov benötigte keine lange Anlaufphase und nach seinem Führungstor traf er wenig später die Querlatte. David Hellinger legte vor der Pause nach und nach Wiederbeginn schossen Sheynov sowie Ludwig Jell den klaren Sieg heraus.

FC Lengdorf – FC Schwaig 1:9: Auch der FC Lengdorf sah gegen das starke Schwaiger Team kein Land, so dass man böse unter die Räder kam. Von Beginn an rollte das Leder nur in eine Richtung und schon nach vier Minuten hatten Hellinger, Ilyas Sen und Sheynov für die Vorentscheidung gesorgt. In der Folgezeit trafen Hellinger, Sen und Mattia Sansone (je 2) auf 9:0, ehe der Lengdorfer Eichner mit dem Schlusspfiff für Ergebniskosmetik sorgte.

(SG) Obertaufkirchen/Buchbach/Schwindegg – BSG Taufkirchen 0:0: Im gesamten Turnierverlauf gab es nur ein einziges torloses Remis, doch die Punkteteilung sollte sich in der Endabrechnung für beide Kontrahenten als zu wenig erweisen. Zwar mühten sich die Akteure, doch die sich bietenden Chancen konnten hüben wie drüber nicht genutzt werden, so dass man vergeblich auf den entscheidenden Treffer wartete.

FC Schwaig – SG Obertaufkirchen/Buchbach/Schwindegg 2:0: Im dritten Match wurde der spätere Turniersieger erstmals richtig gefordert, denn die SG wehrte sich nach Kräften und setzte auch in der Offensiv vereinzelte Nadelstiche. Letztlich stellte sich aber kein zählbarer Erfolg ein, denn der FCS erwies sich letztendlich als doch zu stark und Tore von Vincent Kittler und Sen brachten den dritten Sieg, während für die SG das Ausscheiden endgültig besiegelt war.

BSG Taufkirchen – FC Lengdorf 0:1: Das letzte Spiel in dieser Gruppe musste über den zweiten Halbfinalisten entscheiden, wobei die BSG zum Siegen verdammt war, während für den FC Lengdorf bereits der zweite Gruppenplatz ausreichend war. Anfangs war auf beiden Seiten eine gewisse Nervosität nicht zu übersehen, so dass klare Torchancen ausblieben. Als der FCL vor der Pause durch Andreas Moll in Front ging, stand man schon mit einem Bein in der Vorschlussrunde. Im zweiten Durchgang wehrte sich die BSG nach Kräften, doch mehr als ein Lattentreffer von Valentin Bürger sprang dabei nicht heraus.

Gruppe 2
Auch dieser Gruppe machte mit der SpVgg Altenerding das favorisierte Team das Rennen und bei drei Siegen blieben die Veilchen in der gesamten Vorrunde ohne Gegentreffer. Auch hier war der zweite Platz hart umkämpft, denn im letzten Match gab es ein Endspiel um den Einzug ins Halbfinale, in dem sich der TSV Dorfen gegen (SG) FSV Steinkirchen durchsetzen konnte. Für den TuS Oberding gab es nichts zu holen, so dass man frühzeitig aus dem Rennen war.

TuS Oberding – TSV Dorfen 1:3: Der Dorfener Nachwuchs legte los wie die Feuerwehr und vor allem Fynn Busch war von Beginn an hellwach, denn schon in der Anfangsminute brachte er seine Farben in Front. Leider verletzte sich bei dieser Aktion sein Mitspieler Bela Gerlitsch unglücklich und musste mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Später gab es jedoch aus der Klinik Entwarnung, denn er kam glimpflich davon. Gerlitsch verarbeitete den Schock am Schnellsten und erhöhte nur drei Minuten später auf 2:0. Als Oberding Matthias Milde verkürzte, keimte wieder Hoffnung, die aber Simon Kreuzpaintner mit dem 3:1 zu Nichte machte.

SpVgg Altenerding – (SG) FSV Steinkirchen 2:0: In der Anfangsphase wurden die Veilchen von der SG enorm gefordert und erst nach etwa fünf Minuten kamen die Gastgeber besser in die Partie, doch ließen zunächst auch Chancen liegen. Kurz vor der Pause brachte Philipp Feuker den Favoriten in Front. Nach der Pause gewannen die Semptstädter dann doch eine deutliche Dominanz, so dass der zweite Treffer, für den sich Paul Schiwietz verantwortlich zeigte, auch den letzten verdienten Erfolg sicherstellte.

TuS Oberding – (SG) FSV Steinkirchen 1:9: Nach der Auftaktniederlage gegen den Ausrichter hielt sich Steinkirchen mit einem Kantersieg gegen die in allen Belangen unterlegenen Oberdinger die Chance auf die erhoffte Halbfinalteilnahme offen. Der Sekundenzeiger hatte noch keine Umdrehung zurückgelegt, ehe Bastian Zierl den Torreigen eröffnete. Einmal auf den Geschmack gekommen, legte er wenig später nach, ehe Paul Hermann und Quirin Selmaier vor der Pause für die Entscheidung sorgten. Auch anschließend hielt das Scheibenschießen an und Selmaier (2), Hermann, Zierl und Jakob Eibl erhöhten auf 9:0. Matthias Milde betrieb für den TuS noch Ergebniskosmetik.

TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 0:2: Von Beginn war die Hausherren spielbestimmend, doch man tat sich schwer, sich gegen die kompakte Abwehr des TSV durchzusetzen. Aber dann war es Emil Fernandez Jackisch vorbehalten, doch für die Führung des Favoriten zu sorgen. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte Noah Memed nachlegen müssen, scheiterte aber am starken TSV-Schlussmann Paul Schäffler. Auch im zweiten Durchgang blieb die SpVgg überlegen, doch man versäumte für Vorentscheidung zu sorgen. Dies hätte sich fast gerächt, denn bei einer großen Chance von Rodrigo Kittler-Venda musste SVA-Keeper Tobias Felsner sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Schiwietz hatte bei einem Pfostenschuss Pech, doch wenig später sorgte Matheo Hulm doch für die Entscheidung.

SpVgg Altenerding – TuS Oberding 10:0: Mit einem zweistelligen Kantersieg lösten die Gastgeber dann endgültig das Halbfinalticket, wobei man Oberding nicht den Hauch einer Chance ließ. Von Beginn an gab es „Einbahnstraßenfußball“, so dass der bedauernswerte TuS-Schlussmann Benno Fischler bei Abschlüssen von Fernandez Jackisch (3), Schiwietz, Timo Wegener (2), Michael Melissourgos, Memed, Hulm und Feuker zehnmal hinter sich greifen musste.

(SG) FSV Steinkirchen – TSV Dorfen 1:2: Im abschließenden Vorrundenspiel ging es darum, den letzten Halbfinalisten zu ermitteln, wobei der SG ein Remis zum Erreichen des Zwischenzieles gereicht hätte. Aber Dorfen trotzte dieser nicht idealen Ausgangsposition und früh brachte Luis Schleibinger seine Farben in Front. Mit einem direkt verwandelten Eckball verbesserte Kittler-Venda die Ausgangsposition für den TSV. Aber Dorfen gab sich noch nicht geschlagen und Hermann sorgte in der Schlussphase für Hochspannung. Zahlreiche Ecken der SG ließen den Dorfner Sieg nochmal in Gefahr geraten, doch man ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Halbfinale


FC Schwaig – TSV Dorfen 10:0: Zwar ging Schwaig als Favorit in das erste Halbfinale, doch ein zweistelliger Kantersieg war keinesfalls zu erwarten. Aber die Sportfreunde nahmen den Schwung aus der Vorrunde mit bereits zur Pause war die Partie entschieden, denn Sen (3), Sheynov und Sansone schossen eine beruhigende 5:0-Führung heraus. Trotz der klaren Führung zeigte der FCS keine Gnade und Kittler, Hellinger, Sheynov, Sansone und Jell machten es zweistellig. Man konnte sich sogar leisten, einen an Johannes Güthe zu verschießen, denn Sansone scheiterte am TSV-Keeper Schäffler. Sein Gegenüber verhinderte bei einer sehr guten Möglichkeit des Dorfener Angreifers Schleibinger mit einer starken Fußabwehr den Ehrentreffer des TSV.

FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 0:6: Auch im zweiten Semifinale gab es einen Favoritensieg, denn die Gastgeber ließen gegen den FC Lengdorf nichts anbrennen. Schon in der Anfangsminute traf Memed zum 1:0 und Jackisch Fernandez noch einem kurz abgewehrten Freistoß von Melissourgos auf 2:0 stellte, war die Messe gelesen. Weitere Tore von Memed und Wegner brachte eine 4:0-Halbzeitführung, ehe dann nach Wiederbeginn Hulm mit einem schönen Fernschuss und Wegener nach herrlichem Zuspiel von Schiwietz das halbe Dutzend vollmachten.

Platzierungsspiele


Spiel um Platz 7: BSG Taufkirchen – TuS Oberding 1:2: Obwohl die Oberdinger in der Vorrunde Lehrgeld bezahlen mussten, war es bemerkenswert, mit welchem Engagement man in das Platzierungsspiel ging. Obwohl der Start nicht nach Wunsch verließ und die BSG nach einem Eckball von Benedikt Schöberl, den Maximilian Rabe unhaltbar einköpfte, zeigte sich Oberding davon wenig beeindruckt und kämpfte mutig weiter um man belohnte sich mit einem Doppelpack, mit dem Matthias Milde für die Oberdinger Führung sorgte. Nach der Pause drängte die BSG auf den Ausgleich, doch der TuS brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Spiel um Platz 5: (SG) Obertaufkirchen/Buchbach/Schwindegg – (SG) FSV Steinkirchen 1:5: Im abschließenden Spiel schoss sich Steinkirchen den Frust von der Seele, denn nach dem unglücklichen Scheitern in der Vorrunde zeigte man sich im Platzierungsspiel nochmal von seiner besten Seite. Von Beginn an war man spielbestimmend und ein Doppelpack von Hermann brachte eine sichere Pausenführung. Zwar konnte Obertaufkirchen durch Keano Motaung verkürzen, doch Steinkirchen ließ sich davon nicht beeindrucken und Selmaier (2) sowie Hermann sorgten für den Endstand.

Spiel um Platz 3: TSV Dorfen – FC Lengdorf 3:2: Da sich aus dem Erdinger Kreis drei Mannschaften für das Bezirksfinale qualifizieren konnte, gewann das kleine Finale natürlich extrem an Bedeutung und beide Teams kämpften verbissen um den Einzug in die nächste Runde. Von Beginn nahm Dorfen das Zepter in die Hand, so dass die Führung von Luis Linsmayer verdient war. Nach einem Lattentreffer des Lengdorfer Sebastian Maier kam der FCL durch Martin Fugmann zum Gleichstand. Aber auch Dorfen fand die passende Antwort und legte durch Kittler-Venda wieder vor. Als Busch dann einen an Schleibinger verursachten Strafstoß sicher verwandelte, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Im Gegenzug kam der FCL nach einem Handspiel per Strafstoß durch Eichner nochmal heran, doch der Anschlusstreffer fiel zu spät.

Finale: FC Schwaig – SpVgg Altenerding 9:8 n.N. (1:1):  In einem hochklassigen und spannenden Finale konnte sich der FCS vom Punkt gegen die Veilchen behaupten. Die Gastgeber waren anfangs absolut überlegen und man hatte die erstmals in diesem Turnier verhaltenen Schwaig unter Kontrolle, doch man ließ sehr gute Chance ungenutzt. Als Schiwietz dann mit einem Traumtor doch für die Altenerdinger Führung sorgte, schien man sich auf einem guten Weg zu befinden. Als sich der Torschütze beim Torjubel das Trikot auszog, sprach der Referee anstatt einer Verwarnung zum Unverständnis aller Beteiligten eine Zeitstrafe aus. Im zweiten Durchgang wurden die Schwaiger aktiver und das Match gestaltete sich ausglichen. Zwei Minuten vor dem Ende verhinderte SVA-Torhüter bei einem Schuss von Hellinger aus kurzer Distanz den durchaus möglichen Ausgleich. Kurz nach Ablauf der regulären Spielzeit konnte der Torhüter erneut einen gefährlichen Schuss abwehren, doch der Abpraller landete schließlich bei Jell, der mit der letzten Aktion im Spiel sein Team ins Neunmeterschießen brachte. Hier bedurfte es insgesamt 16 Schützen, ehe die Entscheidung gefallen war, denn der Altenerdinger Memed zielte einen Tick zu hoch und visierte nur den Querbalken an.

Die drei eingeteilten Schiedsrichter Leon Feuker (SpVgg Altenerding), Valentin Engel und Manfred Haller zeigten sehr gute Leistungen und trugen zum guten Gelingen des Turnieres bei.

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E-Juniorinnen: SVA-Mädels ziehen ins Merkur CUP-Bezirksfinale ein

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Einen großen Erfolg landeten die D-Juniorinnen der SpVgg, denn die Nachwuchskickerinnen belegten im Qualifikationsturnier des Merkur CUP einen hervorragenden 2. Platz und haben sich damit für das Bezirksfinale qualifiziert.

Im ersten Match gegen den FC Perlach war bei den Veilchen anfangs noch eine gewisse Nervosität zu erkennen, so dass die Münchner, die mit einem ansehnlichen Passspiel überzeugten, schon nach zwei Minuten zu einer ersten guten Chance kamen, die aber aufgrund einer starken Parade von Torhüterin Jennifer Berger glücklicherweise ohne negative Folgen für die SpVgg blieb. Im Gegenzug setzten dann die Altenerdinger ein erstes Ausrufezeichen in der Offensive und gingen postwendend in Führung. Zunächst konnte die Perlacher Torfrau einen Schuss von Hana Mujkic noch abwehren, doch Lilli Kapsner nahm den Abpraller auf, umkurvte die an der Torhüterin und schob dann zum umjubelten 1:0 ein. Aber dieser Vorsprung gab der SpVgg nicht die erhoffte Sicherheit und man konnte die Nervosität nicht ablegen, so dass die Vorstellung der Mädchen viel Luft nach oben ließ. Doch trotz allem konnte man dann wenig später den zweiten Treffer nachlegen, wobei man bei diesem Tor von einem individuellen Fehler der Perlacher Torhüterin profitierte. Als ihr ein Abschlag gründlich misslang, landete das Leder exakt bei Mujkic. Die Angreiferin ließ sich nicht zweimal bitten, spielte weiter auf die freistehende Kapsner, die dann mit ihrem zweiten Treffer den Vorsprung ausbaute. Mit dem Pausenpfiff kamen die SVA-Mädchen dann schon frühzeitig zum wichtigen dritten Treffer, denn damit wurde der vierte Zusatzpunkt schon auf die Habenseite gebracht. Nach einem Steilpass von Amilia Jones war Kapsner nicht mehr zu halten. Sie lief alleine auf das Tor zu. Im ersten Versuch scheiterte sich noch an der Torhüterin, doch sie hatte das Glück der Tüchtigen, denn der abspringende Ball fiel ihr nochmals vor die Füße und nun nahm sie die Chance wahr und schnürte mit dem Treffer zum 3:0-Halbzeitstand ihren lupenreinen Hattrick. Aber die Veilchen hatten noch nicht genug und sechs Minuten nach Wiederbeginn trug sich Lisa Weigel erstmals in die Torschützenliste ein und erhöhte auf 4:0. Einmal auf den Geschmack gekommen, zeigte sich Weigel auch für den fünften Treffer verantwortlich. Nach einem schönen Pass von Kapsner eilte sich allein auf das Perlacher Tor zu und netzte dann sicher ein. Kurz vor dem Ende machte sie es ihren Mitspielerin Lilli Kapsner gleich, denn auch ihr gelang ein Hattrick. Abermals profitierte sich von einem schönen Zuspiel von Kapsner und machte schließlich noch das halbe Dutzend voll.

Im zweiten Spiel wartete dann der SC Baldham-Vaterstetten als Gegner und der Auftakt war nahezu eine Kopie der Eröffnungsspiels, denn auch diesmal gingen die Altenerdinger Nachwuckskickerinnen früh in Front. Nach einem Ballgewinn von Mujkic schloss die Offensivkraft sofort ab. Zunächst konnte die Keeperin des SCBV die Kugel abwehren, doch der Abpraller landete bei der an der Strafraumgrenze stehenden Jones, die nicht lange fackelte und das Leder zum wichtigen Führungstreffer im Netz versenkte. Und die starke Anfangsphase wurde schon nach vier Minuten mit dem zweiten Treffer belohnt. Als Pia Weigel einen Angriff der Baldhamer abfing, spielte sie das Leder ins Mittefeld auf Kapsner. Die Angreiferin setzte dann zu einem herrlichen Solo an, dass sie schließlich mit dem Tor zum 2:0 erfolgreich zum Abschuss brachte. Und es sollte noch besser kommen, denn nur drei Zeigerumdrehungen weiter erhöhte man auf 3:0, so dass mit dem Zusatzpunkt, die Qualifikation zum Bezirksfinale schon mehr oder weniger in trockenen Tüchern war. Dieser Treffer war sehr sehenswert. Nach einem Zuspiel von Mujkic ließ Kapsner eine Gegenspielerin stehen und steckte das Leder dann wunderbar auf Lisa Weigel durch, die dann sicher zum 3:0 vollendete. Nur wenig später revanchierte sich Weigel, denn diesmal bediente sich nach Zuspiel Kapsner mit einem mustergültigen Zuspiel, so dass die Torjägerin dann auf 4:0 nachlegte. Nach war der Torhunger der Mädchen nicht gestillt und kurz vor dem Seitenwechsel ließ man dann noch den fünften Treffer folgen.  Nach einem schönen Doppelpass mit Jones spielte Lisa Weigel einen schönen Steckpass in die Tiefe und fand erneut Kapsner, die wieder für zählbaren Erfolg sorgte. Im zweiten Durchgang ließen es die Mädels dann deutlich ruhiger angehen und hatte wohl schon das letzte Spiel gegen den FFC Wacker München vor Augen, so dass der zweite Durchgang eher farblos blieb. Kurz vor dem Schusspfiff kamen die Baldhamer aber dann noch zum Ehrentreffer. Nach einem langen Ball nach vorne wollte Jones klären, schoss dabei aber unglücklich ihre Gegenspielerin an, so dass die SCBV-Angreiferin frei durchlaufen konnte und das Leder an Berger vorbei zum 1:5-Endstand einschieben konnte.

Der Vergleich gegen Favoriten FFC Wacker München begann für die Veilchen denkbar schlecht, denn die Blausterne waren von Beginn an hellwach, während die Veilchen zunächst zu viel Respekt zeigten. Nach zwei Minuten hatten die Altenerdingerinnen noch Glück, dass ein Schuss nur an der Latte landete, doch schon eine Zeigerumdrehung weiter, sollte dann der goldene Treffer für Wacker fallen. Als Kapsner eine Münchner Akteurin im Strafraum unfair zu Fall brachte, wurde Wacker ein Strafstoß zugesprochen, der sicher und unhaltbar für Berger zum 1:0 verwandelt wurde. Im Anschluss daran fanden die Veilchen etwas besser ins Spiel, aber die nötige Durchschlagskraft in der Offensive fehlte, so dass man kaum zu klaren Möglichkeiten kam. Aber auch die SVA-Abwehr stand sehr kompakt, was dazu führte, dass es im weiteren Spielverlauf zu ganz wenigen Tormöglichkeiten kam und es bei der knappen Niederlage der SpVgg blieb.

Letztlich hielt sich aber die Enttäuschung der Spielerinnen in Grenzen, denn mit dem Erreichen des Bezirksfinales wurden die vor dem Turnier gehegten Hoffnungen realisiert, und jetzt will man auch in der nächsten Runde im Konzert der Großen für weitere Überraschungen sorgen.

E2-Juniorinnen: FC Teutonia München – SpVgg Altenerding 2:0

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Für die E2 Juniorinnen ging es am Sonntagvormittag in Richtung des Olympiaparks in München. Allerdings nicht wie bei vielen anderen zum AC/DC-Konzert im Olympiastadion, sondern zum Auswärtsspiel auf dem etwas kleineren Geläuf von Teutonia München. Da man aufgrund des parallel stattfindenden Merkur CUP auf einige Spielerinnen verzichten musste, setzte man auf die jüngeren Akteurinnen, unter anderem Melina Shirzad, die ihr Pflichtspieldebüt gab. Auf dem schmal abgesteckten Kunstrasenplatz ging es los und in der sechsten Minute wurde es das erste Mal gefährlich vor einem der beiden Tore. Einen Verteidigerin der Gastgeber überraschte eine Altenerdinger Mittelfeldspielerin und setzte sich robust vor das Tor der SVA durch. Dort zog sie auf das rechte Torhälfte ab, doch Keeperin Sophie Reiner konnte den Ball mit beherztem Einsatz noch an den Pfosten lenken, sodass man die Null vorerst halten konnte. Leider fehlte den „Wild Violets“ in der Folge die Durchschlagskraft nach vorne und man war fast ausschließlich mit der Abwehr von gegnerischen Angriffen beschäftigt. Quasi mit dem Abpfiff der ersten Hälfte geriet man allerdings dann doch in Rückstand. Teutonias Nummer 4 durchbrach mit einem Dribbling und viel Tempo die doch geschafften Altenerdinger Defensiv-Linien und tauchte vor Reiners Tor auf, die keine Chance hatte, den platzierten Abschluss aus kurzer Distanz in rechte, kurze Eck abzuwehren. Nach der Halbzweit hatten die Veilchen vielleicht doch die richtigen Worte gehört und das Spiel verlagerte sich im Verlauf doch auch etwas mehr in die Hälfte der Gäste. Dennoch fehlte letzten Endes die entscheidenden Bälle, die zu gefährlichen Chance hätten führen können. Am Ende war man wieder die meiste Spielzeit damit beschäftigt, Angriffe abzuwehren, die doch durchaus mit schönen Kombinationen der Münchner Mädchen vorgetragen wurden. Die ganze Altenerdinger Mannschaft war aber mit vollem Einsatz dabei und störte oft entscheidend und gut. Einzig in Minute 40 musste man noch ein Gegentor hinnehmen. Nach einem Einwurf auf der linken Seite kam der Ball von der Außenseite zu einer mittig postierten Stürmerin von Teutonia. Diesmal waren die Verteidigerinnen sichtlich überrascht und ließen sich einen Augenblick zu lange Bedenkzeit, so dass die Stürmerin durchbrechen und den Ball ins linke Eck hämmern konnte. Am Ende verließ man den Olympiaberg ohne Punkte, aber das Trainergespann Duman/Emberger war dennoch zufrieden mit den „Wild Violets“. So konnte man sich doch lange gegen den starken und zum Teil drei Jahre älteren Gegner gut verkaufen. Laufbereitschaft, Einsatz und Wille stimmten vor allem in der zweiten Halbzeit.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Gaimersheim 3:2

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Nachdem man die ersten drei Punkte gegen den TV 1861 Ingolstadt am grünen Tisch zugesprochen bekam, gab es für die Veilchen nun im Heimspiel gegen den TSV Gaimersheim auch sportlich das erste Erfolgserlebnis, denn die Schützlinge des Trainergespannes Marco Kronthaler und Andreas Kapsner setzte sich in einem spannenden Spiel mit 3:2 durch. Die Anfangsphase bewegte sich auf überschaubarem Niveau und klare Chancen blieben hüben wie drüben aus. Erst nach 13 Minuten wurde es erstmals gefährlich, doch „Aushilfskeeper“ Philipp Hahn, der für den abwesenden Stammtorhüter Kilian Burgholzer zwischen den Pfosten stand, war zur Stelle und konnte einen Kopfball eines TSV-Akteurs, der nach einer Ecke zum Abschluss kam, hervorragend entschärfen. Anschließend plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin und beide Kontrahenten neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld, so dass wohl zu diesem Zeitpunkt niemand darauf gewettet hätte, dass dieses Match noch fünf Tore bringen würde. Fünf Minuten vor der Pause hofften die Gäste dann aber auf den Führungstreffer. Als Luis Kapsner an der eigenen Strafraumgrenze das Leder leichtfertig vertändelt hatte, kam sein Gegenspieler aus 14 Metern zum Abschluss, doch Hahn war erneut auf dem Posten und konnten den hier drohenden Rückstand glänzend vereiteln. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren dann mehr oder weniger aus dem Nichts die völlig überraschende Führung. Als der gut spielende Oliver Baron, den Ball in den Strafraum schlug, kam der mit dem Rücken zum Tor stehende Lukas Kulterer an das Leder. Er drehte sich dann geschickt auf und brachte das Spielgerät sowohl an seinem Gegenspieler als auch am aus seinen Tor eilenden Keeper vorbei und netzte zum umjubelten 1:0 ein. Aber leider brachte die Hausherren die knappe Führung nicht in die Pause. Als Hahn einen Flankenball von der linken Seite unterlief, konnte Elias Faust in höchster Not noch aus der Gefahrenzone köpfen. Jedoch landete der Ball bei einem an der Strafraumgrenze völlig freistehenden Gaimersheimer Akteur. Der Angreifer zog sofort ab und als ein Mitspieler dem Ball wenige Meter vor dem Tor noch eine entscheidende Richtungsveränderung mit auf den Weg gab, schlug das Leder im Altenerdinger Tor ein und sorgte für den postwendenden Ausgleich des TSV. Und es sollte für die SpVgg vor dem Halbzeitpfiff noch schlechter kommen. Als sich die Gäste über die rechte Seite nach vorne kombinierten, wurde das Leder in die Tiefe gespielt und als die SVA-Defensive eine flache Hereingabe in den Rücken der Abwehr nicht mehr abblocken konnten, ließ man einem im Zentrum stehenden Angreifer zu viel Platz, der die Passivität der Abwehr nutzte und mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck für die Halbzeitführung seiner Farben sorgte. Die erste Chance nach Wiederbeginn hatten dann die Hausherren, doch der Gaimersheimer Keeper war zur Stelle und konnte einen schönen Faust-Freistoß aus ca. 23 Metern gerade noch über die Latte lenken. Die daraus resultierende Ecke hätte dann aber fast die Führung gebracht. Als Faust die Hereingabe von Fabian Veliqui auf das lange Eck köpfte, hatte man schon zum Torjubel angesetzt und das Spielgerät sprang dem Keeper vom Innenpfosten kommend in die auffangbereiten Arme. Drei Minuten später stand dann aber auch den Platzherren das Alu zur Seite. Als Hahn einen gefährlichen Schuss nicht kontrollieren konnte und nach vorne abprallen lassen musste, kam ein Gaimersheimer Stürmer zum Nachschuss, visierte jedoch glücklicherweise nur die Oberkante der Latte an. Nach 47 Minuten glückte der SpVgg dann der Ausgleich und diesmal zeigte die TSV-Defensive ein sehr passives Abwehrverhalten. Als Carli Schönfelder einen Einwurf in den Strafraum geworfen hatte, ließ Kulterer das Leder passieren. Als Can dann in den Ball lief, reagierte sein Gegenspieler entschieden zu langsam, so dass die Offensivkraft frei zum Schuss kam und unhaltbar zum 2:2-Ausgleich traf. Anschließend entwickelte sich wieder ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Kontrahenten vorwiegen im Mittelfeld neutralisierten. Auf beiden Seiten fehlte beim Spiel in die Spitze die Genauigkeit und auch die Zielstrebigkeit, so dass gefährliche Aktionen in Tornähe eher rar waren. Doch zehn Minuten vor dem Ende kamen die Veilchen dann doch noch zum entscheidenden Siegtreffer, der dafür aber durchaus sehenswert war. Als sich Schönfelder mit beherzten Einsatz gegen seinen Gegenspieler im Mittelfeld entschlossen behaupten konnte, spielte er weiter auf Faust. Dessen mustergültiger Pass in die Tiefe landete bei Kulterer, der dann mit einem Schuss ins lange Eck auf 3:2 stellte. Wenig später war dann der Vorsprung in akuter Gefahr, doch nun hatten die Hausherren Glück, dass eine verunglückte Flanke von der linken Seite nur an der Latte landete. Acht Minuten vor dem Ende gab es für die SpVgg dann einen bitteren Rückschlag, denn der erst im zweiten Durchgang eingewechselte Xaver Woitzik kassierte die Ampelkarte, wobei zumindest die erste gelbe Karte des Referees völlig überzogen war. Aber seine Mitspieler kämpften in der Schlussphase entschlossen und hielten leidenschaftlich dagegen, so dass man den knappen Vorsprung über die Zeit brachte und sich über drei wertvolle Punkte freuen konnte.

C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Grüntegernbach 5:4

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Am Freitagabend waren die C3-Junioren auf heimischer Anlage gegen die (SG) TSV Grüntegernbach gefordert und die Veilchen, die durch Peer Krop und David Wildgruber aus der C2-Mannschaft Unterstützung erhielten, setzten sich in einem dramatischen Spiel knapp, aber nicht unverdient mit 5:4 durch. Im Hinspiel kassierte man eine 0:3-Niederlage, so dass so deutlich wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf damals keineswegs, so dass man sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg machte. Auch diesmal war es erneut ein spannendes Spiel, so dass aufgrund der vielen Tore bei den Zuschauern für keine Langeweile sorgte. Die Anfangsphase gehörte den Gästen, doch es sollte bei zwei Fernschüssen und zwei Ecken, die aber für eine Gefahr sorgten, blieben. Nach acht Minuten zeigten sich die Hausherren erstmals in der Offensive und diese Aktion brachte sofort den ersten Eckball. Als Adrian Wilk das Leder schön in Zentrum brachte, kam Simon Faust am kurzen Pfosten zum Schuss und seinen Schuss aus sechs Metern Entfernung musste der Keeper passieren lassen, so dass die Veilchen schmeichelhaft in Front gingen. Auch in der Folge blieben die Gäste spielbestimmend und näherten sich dem Tor der SpVgg immer näher an. So hatten die Hausherren Glück, das ein Freistoß, dem ein unnötiges Foul von Marco Langer vorausgegangen war, knapp über das Tor ging. Zwei Minuten später kam die SG wieder zum Abschluss, doch diesmal war Keeper Sebastian Reischl zur Stelle und konnte zur Ecke klären. Diese hätte aber dann fast Folgen gehabt, doch erneut war Reischl zur Stelle und konnte abermals abwehren. Grüntegernbach blieb aber nach der Abwehr des Torhüters im Ballbesitz und als sich die Gäste auf linken Seite durchgesetzt hatten, brachte ein Angreifer eine hohe Flanke nach innen und diesmal rutschte Reischl das Leder durch seine auffangbereiten Hände und fand den Weg zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Auch in der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeber ab, was zwangsläufig zu Chancen der Gäste führte. Als dann ein gefährlicher Schuss aus 20 Metern auf das Tor abgefeuert wurde, war Reischl wieder gefordert und konnte den tückischen Ball hervorragend abwehren. Aber kurz vor dem Seitenwechsel reichten auch seine Fangkünste nicht mehr aus, um den Rückstand verhindern zu können. Zunächst schien die Gefahr schon gebannt zu sein, doch als Sebastian Reiner den Nähe der Mittellinie stehenden Faust anspielt, missglückte ihm die Ballannahme, so dass der Ball wieder in Richtung eigenes Tor ging. Dort kam ein freistehender SG-Angreifer an den Abpraller. Zwar versuchte Reischl noch aus seinem Tor zu kommen, doch der Stürmer ließ sich nicht beirren, und ließ dem SVA-Keeper mit einem gezielten Schuss ins lange Eck erneut das Nachsehen. So gingen die Veilchen mit einem 1:2-Rückstand in die Pause und man konnte froh sein, dass man aufgrund des knappen Ergebnisses auch im zweiten Durchgang noch im Spiel war. In der Halbzeit schienen die Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben, dann nun wurde Partie ausgeglichener. Zwar hatte der Gast weiterhin ein optisches Übergewicht, doch fortan besaß die SpVgg die besseren Chancen, die auch schnell zu zählbaren Erfolg führten. Als der Grüntegernbacher Keeper einen Schuss von Faust nicht festhalten konnte, war Wilk zur Stelle und markierte im Nachschuss den zu diesem Zeitpunkt doch überraschenden Ausgleich. In der 55. Minute hatte Faust dann maßgeblichen Anteil um umjubelten Führungstreffer. Nach einen Pass die Tiefe konnte sich der Angreifer auf dem rechten Flügel behaupten und bewies dann eine glänzende Übersicht, denn er sah den in der Mitte deutlich besser stehenden David Wildgruber, der schließlich wenig Mühe hatte, um das Leder ins leere Tor einzuschieben. Einmal auf den Geschmack gekommen, war es Wildgruber vorbehalten, nur vier Minuten später die Führung weiter auszubauen. Diesmal kam er nach einer Ecke von Wilk an die Hereingabe und traf nach einer geschickten täuschenden Bewegung zum 4:2 in die Maschen. Wer nun gedacht hätte, die Partie wäre entschieden, sah sich getäuscht, denn Grüntegernbach kam tatsächlich noch einmal zurück. Nur eine Zeigerumdrehung weiter führte dann schon auf der anderen Seite ein weiterer Eckball zum Anschlusstreffer. Nun hatte der TSV wieder Morgenluft gewittern und in der letzten Minute gaben die Veilchen vermeintlich den Sieg aus der Hand. Als man sich trotz der knappen Führung auskontern ließ. Als der Torhüter des TSV das Leder abgefangen hatte, brachte er das Spielgerät sofort wieder in das Spiel und mit wenigen Spielzügen trug man die Kugel nach vorne, wo sie schließlich nach flacher Hereingabe vom rechten Flügel bei einem freistehenden Stürmer landete, der Reischl aus kurzer Distanz zum 4:4-Gleichstand überwand. Dieser Treffer sorgte beim Gästeanhang für Ekstase, doch schon im Gegenzug fror beim mitgereisten Gästeanhang deren Gesichtsausdruck ein. Vom Anstoß weg schlugen die Gastgeber einen Ball nach vorne und fanden ihren Mittelstürmer Faust. Als im Strafraum an Kugel kam, tänzelte er seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung aus und traf dann aus zehn Metern zum umjubelten Siegtreffer in die Maschen. Nun kannte der Jubel bei der Heimmannschaft keine Grenzen und nur Sekunden später pfiff die gut leitende Schiedsrichterin diese dramatische Partie ab.  Aufgrund der Leistungssteigerung in Hälfte Zwei gegen einen mindestens gleichwertigen Gegner geht der glückliche Sieg in Ordnung, denn die aufopferungsvoll kämpfenden Altenerdinger Kicker belohnten sich für ihre tolle Moral. Nun steht man in der Tabelle bei drei Heimsiegen und neun Punkten aus sechs Spielen im Mittelfeld der Tabelle und nächste Woche will man dann auch gegen die JFG Speichersee den Heimvorteil in zählbaren Erfolg ummünzen.