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Altenerdinger AH erringt mit starker zweiter Hälfte Sieg in Reichenkirchen

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Freitag, den 12.05.2017: SG Reichenkirchen – SpVgg Altenerding 2:5 (2:2)

Personell aus dem vollen schöpfen konnten die Altenerdinger AH Kicker bei ihrem Gaststpiel bei der SG Reichenkirchen, trat man doch mit 17 ! mitgereisten Spielern an. Die Semptstädter begannen druckvoll und versuchten über ein ( nicht das ! ) Übergewicht im Mittelfeld den Ball gefährlich vor das Reichenkirchener Tor zu bekommen. Frank Beranek scheiterte nach gelungenem Pass in die Tiefe vor dem herauseilenden Heimkeeper nur knapp am langen Pfosten. Entgegen dem Spielverlauf nutzten jedoch die Hausherren ihre erste Möglichkeit zur Führung. Die Altenerdinger Defensive ließ den Reichenkirchener Stürmern auf der linken Seite zu viel Raum, so dass nach gelungenem Doppelpass ein Offensivspieler plötzlich freie Schußbahn am Sechzehner hatte und mit einem fulminanten Hammer unter die Latte die Heimelf in Front brachte. Die Semptstädter zeigten sich unbeirrt und drehten kurz darauf die Partie mit einem Doppelschlag. Zunächst fixierte Jürgen Kaiser aus kurzer Entfernung den Ausgleich, als Frank Beranek einen schon im Toraus geglaubten Ball ereilte und scharf zur Mitte brachte. Wenig später war es Sturmführer Frank Beranek persönlich der per Flachschuss zur Führung einnetzte. Mitte der ersten Hälfte kam es jedoch zum Bruch im Spiel der Veilchen. Plötzlich hatte der Gegner zu viel Raum über die Flügel und kam insbesondere über ihre quirrlige schwarze Perle immer wieder gefährlich vors Tor. Keeper Franz Dangl musste wiederholt in höchster Not vor einschussbereiten Gegenspielern sein ganzen Können aufbieten und war lediglich gegen einen Gewaltschuss von der Strafraumgrenze des Reichenkirchener Mittelstürmers machtlos. Mit Glück und Geschick retteten die Gäste das Remis in die Pause. Frisch gestärkt rissen die Sempststädter das Spiel nach dem Wechsel an sich. Der Ball lief wieder besser in den eigenen Reihen und man setzte die Hausherren bereits im Spielaufbau unter Druck. Dies sollte sich bezahlt machen. Denn nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite wurde Wolfgang Rapp halbrechts am Fünfer freigespielt und schoss aus kurzer Entfernung die Kugel mit der linken Klebe ins kurze Eck. Die Gäste ließen nun nichts mehr anbrennen,standen in der von Libero Christian Höglsperger gut organisierten Defensive am Mann und zeigten eine starke kämpferische Leistung. Die Vorentscheidung fiel als der durchgebrochene Andreas Kleber kurz vor dem Sechszehner nur noch unfair gestoppt werden konnte. Der Freistoß von Frank Beranek wurde von der Mauer unhaltbar abgefälscht und senkte sich zum 4:2 ins Netz. Bei den Gastgebern schwanden zusehends die Kräfte, während die Veilchen frische Kräfte brachten. Zwar verpassten die Altenerdinger noch zwei gute Kopfballgelegenheiten, ehe Frank Beranek praktisch mit dem Schlusspfiff aus einem Konter allein auf das Tor zulaufend den Reichenkirchener Torhüter aussteigen ließ und zum Endstand von 5: 2 einen Dreierpack schnürte.

SpVgg trauert um Ehrenvorstand Josef Elsenberger

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Nachruf für Josef Elsenberger

Die SpVgg Altenerding trauert um seinen Ehrenvorstand Josef Elsenberger, denn der langjährige Abteilungsleiter der Fußballabteilung und Schatzmeister des Gesamtvereines ist am Sonntag nach langer schwerer Krankheit seinem Krebsleiden im Alter von 78 Jahren erlegen. Elsenberger blieb trotz seines Leidens der SpVgg bis zuletzt treu und noch vor einer Woche war er als Zuschauer beim Spiel der ersten Mannschaft gegen den FC Langengeisling im Stadion und niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass es ein Abschied für immer sein sollte. Für Sepp, wie er von allen genannt wurde, war das Ehrenamt keine Pflichtaufgabe, sondern eine Selbstverständlichkeit und nicht nur bei der SpVgg, der seit seinem Auftritt im Jahre 1963 stets die Treue gehalten hat, sondern auch in vielen anderen Tätigkeiten setzte er sich für die Allgemeinheit ein. So engagierte er sich auch in der Pfarrei Mariä Verkündigung und bekleidete dort das Amt des Kirchenpflegers. Auch in der Kommunalpolitik war er aktiv und gehörte dem Gemeinderat Altenerding und später dem Stadtrat Erding an und in allen Funktionen war auf seine Zuverlässigkeit immer Verlass. Bei der SpVgg übernahm der Verstorbene schon früh Verantwortung und im Jahre 1976 wurde er im Alter von nur 37 Jahren zum Vorsitzenden der Fußballabteilung ernannt und mit einer Unterbrechung von 4 Jahren übte er diese Funktion bis 1993 aus, ehe er dann von Hans Balbach abgelöst wurde. Aber er war nicht nur in der Fußballabteilung der SpVgg ein sehr engagierter Funktionär, sondern gehörte auch dem Gesamtvorstand von 1986 bis 2007 als Schatzmeister an, ehe er sich dann von allen Ämtern zurückzog.  Doch auch nach dem Ausscheiden aus der Führungsriege war Elsenberger noch ein wichtiger Ratgeber und stand der SpVgg Altenerding bis zuletzt mit Rat und Tat – auch als Schiedsrichter bei Jugendspielen –  zur Seite, ehe er dann von einer schweren Erkrankung heimgesucht wurde und seinen letzten Kampf nun leider verlor. Noch im letzten Jahr würdigte die SpVgg Altenerding seine großartigen Leistungen und man ernannte den Verstorbenen zum Ehrenvorstand. Wir danken dem Sepp für seine langjährige Unterstützung und seine Treue zum Verein und wir verlieren mit ihm einen großartigen Menschen, der mehr als ein Funktionär war, sondern Freundschaften mit vielen Mitgliedern im Verein geteilt hat. Wir werden ihm immer ein ehrendes Gedenken bewahren und wünschen seiner Familie in diesen schweren Stunden viel Kraft.

Der Sterberosenkranz findet am Donnerstag, den 11. Mai um 19.00 Uhr in der Kirche Altenerding statt und die Beerdigung ist für Samstag, den 13. Mai um 10.00 Uhr terminiert

SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg II 7:1

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Einen klaren 7:1 (2:0) Erfolg durften die E3-Junioren der Spielvereinigung gegen den TSV Wartenberg II bejubeln. Bei idealen äußeren Bedingungen taten sich die Gastgeber zunächst schwer, in den Spielrhythmus zu finden. Der Spielaufbau stockte auf Grund zahlreicher technischer Unzulänglichkeiten, weshalb man die gebotenen Räume im Mittelfeld nur unzureichend nutzen konnte. Nach einer Viertelstunde dann zwei dicke Chancen für die Gastgeber: Zwei Mal verzog Ausnahmekönner Lucio Gonzalo knapp von der rechten Strafraumkante. Diese Torgelegenheiten schienen die Lila-Weißen allerdings aufgeweckt zu haben. Der Ball zirkulierte nun deutlich besser durch die eigenen Reihen und die Torgelegenheiten häuften sich. Erstmals jubeln durften die heimischen Anhänger dann in der 22. Spielminute. Lucio Gonzalo bediente aus zentraler Position den am rechten Strafraumeck völlig freistehenden Felix Hahn, der zwar im ersten Versuch noch an Gästekeeper Artin Retica scheiterte, im Nachschuss aber das überfällige 1:0 zu Gunsten der Gastgeber besorgte. Nur eine Minute später fast eine Blaupause des Spielzugs zum Führungstreffer. Erneut wurde Felix Hahn auf dem rechten Flügel bedient, der mit Übersicht an die Strafraumkante zurücklegte, wo Simon Martin völlig frei aus dem Mittelfeld angeschossen kam und den Ball per wunderschöner Direktabnahme zum 2:0 Halbzeitstand versenkte. Nach dem Seitenwechsel aber auch die Gäste mit zwei brandgefährlichen Konterangriffen. Veilchen-Schlussmann Kaspar Sieber musste beim Herauslaufen in beiden Aktionen Kopf und Kragen riskieren, bewahrte aber mit zwei Klasse Paraden sein Team vor einem möglichen Ausgleich. In der Folge schienen beim TSV allerdings merklich die Kräfte zu schwinden, was die Spielvereinigung eiskalt ausnutzte. In der 38. Spielminute sorgte Philipp Bauer mit einem Flachschuss für die Vorentscheideung, woraufhin bei Wartenberg alle Dämme brachen. Zwei Doppelpacks von Amar Mehic und Korbinian Heckner in den letzten zehn Minuten besorgten schließlich den am Ende auch in der Höhe verdienten 7:1 Erfolg. Für die Gäste betrieb Gentian Hoti mit dem zwischenzeitlichen 5:1 noch etwas Ergebniskosmetik. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende eine überzeugende Leistung der Lila-Weißen, die nach zwei Spieltagen mit der Maximalausbeute von zwei Siegen einen gelungenen Spielrundenstart feiern können.

SG Marzling/Eichenfeld – SpVgg Altenerding 0:4

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Wenn man die aktuellen Leistungen der A1-Junioren in Betracht zieht, blickt man etwas mit Wehmut auf die Vorrunde zurück, denn auch der klare 4:0-Erfolg bei der SG Marzling/Eichenfeld zeigt, dass die Veilchen mit zu den besten Teams in der Kreisliga zählen, doch nach der durchwachsenen Hinrunde ist der Abstand zu den beiden führenden Mannschaften leider nicht mehr wettzumachen. Was jedoch für die Semptstädter spricht, ist die tolle Moral, denn trotz der nicht mehr gegebenen Aufstiegschance zeigt man sich derzeit in sehr starker Verfassung und mit dem klaren Erfolg fuhr man den dritten Sieg in Folge ein. Der Auftakt verlief nach Maß: Von Anstoß weg wurde Angreifer Atahan Celik mit einem Steilpass bedient und der aktuell treffsichere Angreifer setzte sich gleich gegen mehrere Abwehrspieler durch und ließ dem Gastgeberkeeper bei Abschluss nur noch das Nachsehen. Einmal auf dem Geschmack gekommen legte Athan nach gut 10 Minuten den nächsten Treffer nach. Er kam nach einem Fehlpass der Hausherren im Spielaufbau an das Leder und vollendete dann souverän zum 2:0. Nach der schnellen Führung ließ der Druck der Gäste etwas nach, weil die Defensive zu wenig aufrückte, um die Marzlinger Abwehr noch mehr unter Druck zu setzten. Aber trotz allem blieben die Altenerdinger Kicker tonangebend und man ließ Marzling nie zur Entfaltung kommen, sodass der Vorsprung mehr oder weniger problemlos verteidigt wurde. Noch vor der Pause sollten dann den Veilchen die Vorentscheidung gelingen, denn zwei weitere Tore sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Das dritte Tor war sehr sehenswert. Ein toller Pass von Okan Manav erreichte Daniel Karamatic. Er setzte sich im Duell gegen seinen Gegenspieler durch, lief dann alleine auf das Tor zu und mit einem wunderbaren Heber sorgte er bei den Hausherren abermals für Ernüchterung. Aber noch hatten die SVA-Kicker vor der Pause noch nicht genug und wie schon in der Vorwoche gegen Pfaffenhofen gelang Celik auch diesmal sein dritter Treffer. Nach einer schönen Kombination über die Stationen Valentin Bachmeier, Gjergi Preniqi und Karmatic setzte sich der Angreifer abermals gegen drei Gegenspieler durch und krönte seine Leistung mit einem Schlenzer in den Winkel zum 4:0-Halbzeitstand.  Den Hausherren bot sich im ersten Durchgang nur eine einzige Chance, bei der die SpVgg etwas Glück hatte, denn ein Schuss der Gastgeber fand sein Ende an der Querlatte das Altenerdinger Tores. Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzte Trainer Rudi Peteranderl die klare Führung dazu, um eine Systemumstellung zu testen. Zudem brachte er einige neue Spieler in die Partie, was dann fast zwangsläufig dazu führte, dass der Spielfluss etwas verloren ging. Aber das Experiment hatte in jedem Fall Sinn, denn der Coach setzte auf 6 Spieler aus dem U17-Juniorenbereich, sodass Peteranderl hier schon den Blick in die Zukunft warf. Trotz allem blieben die Gäste spielbestimmend. Zwar konnte man sich nicht mehr die ganz klaren Torchancen erspielen, doch trotz allem kontrollierte man das Match und brachte den Sieg problemlos nach Hause. Der Coach zeigte sich demnach nach dem Spiel sehr zufrieden und attestierte seinem Team „eine starke Vorstellung auch ich denke, wir haben wieder Selbstvertrauen getankt“.

JFG Speichersee II – SpVgg Altenerding 2:0

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Trotz einer deutlich verbesserten spielerischen Leistung standen die Altenerdinger C3-Junioren auch bei der JFG Speichersee nach dem Schlusspfiff mit leeren Händen da und mussten sich mit 0:2 geschlagen geben. Nach der derben Niederlage unter der Woche gegen Forstern setzten die Trainer auf eine verstärkte Defensive in der Luis Gauss und Olli Kluth in der Innenverteidigung die zuletzt löchrige Abwehr stabilisieren sollten. Es zeigte sich, dass die Maßnahme goldrichtig war, denn die JFG Speichersee agierte ausschließlich mit langen Bällen auf den pfeilschnellen Mittelstürmer, worauf sich die Semptstädter jedoch gut einzustellen vermochten. Die Veilchen hätten in der ausgeglichenen Partie durchaus in Führung gehen können. Die größte Möglichkeit vergab Max Cole, der nach Hereingabe von der rechten Seite am Fünfereck den Ball nicht richtig traf und somit den Keeper der JFG Speichersee vor keine allzu großen Probleme stellte. Die Heimelf hingegen nutzte die erste Nachlässigkeit im Abwehrverhalten der Spielvereinigung um Mitte der ersten Halbzeit in Front zu gehen. Nachdem bei einem Konter der Mittelstürmer der JFG mit einem Steilpass nach halbrechts angespielt werden konnte, zog dieser in die Mitte, ohne entscheidend gestört zu werden und schloss zentral vom Sechszehner mit einem fulminanten Schuss ab. Die Hausherren setzten nun nach. Ein unnötiger Ballverlust auf der linken Abwehrseite der Semptstädter und halbherzige Klärungsversuche ermöglichten dem Außenstürmer der JFG an der Außenlinie durchgehend den Ball flach in die Mitte zu spielen, wo erneut der Mittelstürmer aus kurzer Entfernung einschieben konnte. Die Semptstädter versuchten nach dem Seitenwechsel nochmals alles, um das Spiel zu drehen. Pech hatte der imens fleißige Wiam Trakuri, der sich auf der linken Seite zum wiederholten Male gegen seinen um zwei Köpfe größeren Gegenspieler durchgesetzt hatte und den Ball aus spitzen Winkel nur gegen den Pfosten setzte. Letztlich fehlte im Sturm wie zuletzt die Durschlagskraft, sodass den Veilchen trotz aufopferungsvollem Bemühen ein Torerfolg versagt blieb. Aufgrund der gezeigten Leistung sieht das Trainerteam jedoch optimistisch den kommenden Aufgaben gegen die Tabellennnachbarn aus Fraunberg und Isen entgegen.

SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg III 1:3

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Eine packende Partie bekamen die Zuschauer beim Duell der SpVgg Altenerding IV gegen den TSV Wartenberg III geboten. Bei besten äußeren Bedingungen legten beide Teams rasant los, verpassten es allerdings zunächst, ihre Torchancen in Zählbares umzumünzen. Die Veilchen ließen gleich mehrmals freistehend vor dem Gästetor die nötige Präzision vermissen und gerieten in der 17. Spielminute durch einen Flachschuss von Max Heidecke ins Hintertreffen. Auch in der Folge Großchancen auf beiden Seiten, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Seitenwechsel erwischte die Spielvereinigung den besseren Start. Nach weiteren Großchancen war es schließlich Julian Braun, der nach einem fulminanten Sprint über die rechte Außenbahn den 1:1 Ausgleich erzielte. Die Freude hielt jedoch nicht lange. Fast mit dem Anstoß war erneut Spielführer Max Heidecke für die Gäste erfolgreich und stellte den alten Abstand postwendend wieder her. Nur wenige Minuten später bewies Heidecke erneut einen guten Riecher und ließ beim 1:3 Torhüter Luca Dumitrache auf Seiten der Veilchen keine Chance. Die Spielvereinigung warf in der Schlussphase zwar noch einmal alles nach vorne, aber am Ende blieb es beim 1:3.

SG Wörth/Hörlkofen – SpVgg Altenerding 2:5

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Auch das zweite Spiel der noch jungen Saison konnten die F3-Junioren der SpVgg für sich entscheiden, denn nach dem Auftaktsieg gegen Langengeisling ließ man diesmal der SG Wörth/Hörlkofen keine Chance und man trat die Heimreise abermals mit einem 5:2-Erfolg im Gepäck an. Zunächst war das Spiel noch ausgeglichen und als alles schon auf ein torloses Halbzeitremis hindeutete, schlugen die Altenerdinger Kicker doch noch zu und drei Minuten vor dem Seitenwechsel brachte Dominik Beszedes seine Farben in Front. Dieser Treffer gab den Lila-Weißen scheinbar mächtig Auftrieb, denn man kam mit frischem Elan aus der Kabine und diese gute Phase nutzte man dann auch entsprechend aus, sodass es nach 27 Minuten dank weiterer Treffer von Younes Bellakhdar und Maximilian Schweinhuber 3:0 stand. Nun ging es Schlag auf Schlag. Nur eine Minute nach dem dritten Altenerdinger Treffer schöpften die Hausherren nach dem 1:3-Anschlusstreffer neue Hoffnung, doch auch die Veilchen waren um eine passende Antwort überlegen und erneut dauerte es nur eine Zeigerumdrehung bis Beszedes wieder den alten Abstand herstellen konnte. Sechs Minuten vor dem Ende fiel dann die endgültige Entscheidung und auch Bellakhdar konnte sich zum zweiten Male in die Torschützenliste eintragen. Aber dies sollte noch nicht der letzte Treffer in einem torreichen Spiel gewesen sein, denn drei Minuten vor dem Schlusspfiff betrieben die Hausherren noch Ergebniskosmetik, denn der Altenerdinger Keeper Jakob Bieber musste nochmals hinter sich greifen.

SpVgg Altenerding – FC Erding II 1:2

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Aufstellung:
1. Günter Zollner, 2. Florian Aldinger, 3. Christian Schulz, 4. Louis Holtkamp, 5. Florian Ammon, 6. Santiago Sole, 7. Tevhit Yalcin (46. Bünyamin Mutlu / 84. Maximilian Pollok),  8. Mirko Weinheimer (65. Manuel Molitor), 9. Wolfgang Vogt), 10. Maximilian Pollok (80. Tevhit Yalcin),  11. Sebastian Voichtleitner (93. Mirko Weinheimer)
Torschützen:
1:0 Sebastian Voichtleitner (29.)
Gelbe Karten:
Christian Schulz
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
120
Spielbericht:

Eine enorm bittere 1:2-Niederlage gab es für die SpVgg Altenerding II im Heimderby gegen den FC Erding II, denn nach einer deutlich überlegen geführten ersten Halbzeit, die eine hochverdiente Führung zu Tage brachte, baute im zweiten Durchgang aus unerklärlichen Gründen massiv ab, sodass man die Partie noch aus der Hand gab und nun wieder dick im Abstiegskampf steckt.

Die erste Chance lag auf Seiten der Gäste, doch Schlussmann Günter Zollner war zur Stelle und konnte einen Freistoß von Cederic Freisleben sicher aus dem Eck fischen.

Anschließend übernahmen die Altenerdinger dann aber das Kommando und man gewann immer mehr die Spielkontrolle, sodass die Erdinger nur noch in der Defensive agierten und die langen Ball aus der Abwehr fanden nie den erhofften Erfolg, da die SVA-Defensive äußerst stabil wirkte und jeden Zweikampf für sich entschied.

Jedoch verstanden es die Veilchen nicht, sich zunächst die ganz klaren Tormöglichkeiten zu erspielen, denn beim letzten Pass war man zu unkonzentriert, sodass man die Chancen nicht zu Ende spielte und Torhüter Dörrhöfer nicht ernsthaft gefordert war.

Doch in der 29. Minute belohnten sich die Veilchen für ihr Engagement und gingen in Führung. Nach einer schönen Kombination am linken Flügel über Tevhit Yalcin und Santiago Sole lief Mirko Weinheimer bis zur Grundlinie durch und spielte dann nach innen, wo Wolfgang Vogt an die Kugel kam. Der Angreifer legte dann uneigennützig für Sebastian Voichtleitner ab und dessen 16 Meter-Schuss schlug flach neben dem Pfosten ein.

Acht Minuten später setzte sich Weinheimer abermals auf der Außenbahn durch, doch diesmal konnte ein Verteidiger gerade noch vor dem einschussbereiten Vogt klären.

Nach 40 Minuten bot sich dann Erding die erste Chance, denn nach einer Freistoßflanke von Matthias Kurz kam Eskander Nafouti im Strafraum plötzlich frei zum Schuss, doch Torhüter Günter Zollner konnte abwehren, sodass es bei der verdienten Pausenführung für die Gastgeber blieb.

Doch vier Minuten nach Wiederbeginn kam der FCE zum überraschenden Ausgleich. Nach einem Einwurf befand sich die Hintermannschaft in Tiefschlaf, sodass Nafouti alle Zeit der Welt hatte, das Leder in die Schnittstelle zu passen, wo Robert Bucher lauerte und dann von Christian Schulz im Strafraum nur noch unfair gebremst werden konnte.

Beim fälligen Strafstoß hatte Zollner zwar die richtige Ecke geahnt, doch gegen den Schuss von Kapitän Freisleben war kein Kraut gewachsen.

Dieser Treffer zeigte bei den Hausherren Wirkung, denn man verlor komplett die Spielkontrolle, was auch daran lag, dass man bei Weiten nicht mehr das Engagement wie vor der Pause zeigte, sodass man den Gegner wieder stark machte und ins Spiel zurückbrachte.

Obwohl die Gäste jetzt mehr vom Spiel hatten, blieben aber auch diesmal die ganz klaren Tormöglichkeiten aus, da vor allem die Innenverteidigung um Florian Aldinger und Florian Ammon immer wieder zur Stelle waren und die Angreifer der Gäste nicht zur Entfaltung kommen ließen.

17 Minute vor dem Ende hätten die Gäste aber dann in Führung gehen müssen. Nach einem langen Ball kam es vor dem Strafraum zu einem Zweikampf, wo Florian Aldinger von einem Erdinger klar am Fuß getroffen wurde, doch der Pfiff blieb aus, sodass Markus Lehmer alleine vor dem Tor auftauchte. Er war eigentlich schon an Zollner vorbei, doch der Keeper konnte glänzend parieren, hatte aber dann Pech, dass die Kugel nochmals bei Lehmer landete. Aber auch diesmal hatte die SpVgg Glück, denn den zweiten Schuss wehrte der auf der Linie stehende Louis Holtkamp ab.

Nur wenig später haderte die Veilchen abermals mit dem Unparteiischen, denn bei einem Konter kam es zum direkten Duell zwischen Wolfgang Vogt und dem letzten Mann der Erdinger. Als beide im Zweikampf ins Straucheln kamen, zog ihn der Abwehrspieler im Fallen mit zu Boden, doch der Referee hatte auch hier kein Foulspiel gesehen und ließ die Partie weiterlaufen.

Doch trotz allem wären den Hausherren dann acht Minuten vor dem Ende fast der erneute Führungstreffer gelungen, denn bei einem Konter hatte Manuel Molitor auf Wolfgang Vogt abgelegt, doch Dörrhöfer konnte den Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.

Zwei Minuten vor dem Ende kam es dann zu einer unschönen Szene im Mittelfeld. Sebastian Voichtleitner hatte im Mittelfeld den Erdinger Spielertrainer Matthias Kurz überspielt und der Erdinger brachte den Altenerdinger rüde zu Fall, sodass er verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden musste. Der Unparteiische beließ es aber aus unerfindlichen Gründen bei einer Verwarnung, anstatt einen Platzverweis auszusprechen.

Diese Fehlentscheidung sollte in der 96. Minute noch zum Verhängnis werden, denn Kurz war maßgeblich am Siegtreffer der Erdinger beteiligt. Nach einem langen Ball wollte Florian Aldinger die Situation spielerisch lösen und versäumte es, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Dabei verlor er die Kugel an den Erdinger Spielertrainer, der dann alleine vor dem Tor stehend quer auf Bucher ablegte und dessen Schuss brachte den glücklichen Siegtreffer für die Gäste.

SpVgg Altenerding – TSV Dorfen II 6:2

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Keine Mühe hatten die E2-Junioren der Spielvereinigung beim 6:2 (4:1) Heimerfolg über den TSV Dorfen. Die Veilchen von Anfang an hellwach: Bereits nach 60 Sekunden spitzelte Nils Pallares-Basullas einen weiten Ball gekonnt über den herauseilenden Gästetorhüter Fedinand Thalmeier zur frühen 1:0 Führung für die Hausherren. Altenerding danach absolut Chef auf dem eigenen Platz. Mit gutem Stellungs- und Passspiel ließ man die Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen, die ihrerseits mit der Geschwindigkeit des Altenerdinger Kurzpassspiels zu kämpfen hatten. Bereits nach sieben Minuten erneut Jubel auf Seiten der Lila-Weißen. Gabriel Schönfelder bewies an der Strafraumgrenze glänzende Übersicht und steckte das runde Spielgerät auf den halbrechts völlig frei stehenden Metehan Özen, der mit einem trockenen Schuss ins lange Eck auf 2:0 erhöhte. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das TSV Tor, allerdings verpassten es die Gastgeber daraus Kapital zu schlagen. In der 15. Spielminute dann aber der verdiente Lohn für die steten Angriffsbemühungen: Erneut war Altenerdings Spanier Nils Pallares-Basullas zur Stelle und stocherte das Leder aus einem Getümmel über die Linie. Kurz vor der Halbzeit allerdings auch ein erstes Ausrufezeichen der Gäste: Dorfen nutzte eine kleine Unsortiertheit in der sonst souverän aufspielenden Abwehrkette der Semptstädter um Hannes Inninger, Ronja Buttstedt und Samuel Henrich eiskalt aus und kam nach einer wunderschönen Kombination zum 1:3 Anschlusstreffer durch Tobias Gratwohl. Die Gastgeber aber keineswegs geschockt. Nur wenige Sekunden später stellte Maximilian Geiger mit dem Pausenpfiff den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Veilchen etwas lockerer angehen, wodurch Dorfen etwas besser ins Spiel kam und man auf der anderen Seite gleich eine Großzahl hochkarätigster Chancen ungenutzt ließ. Maximilian Geiger gelang schließlich in der 46. Spielminute die endgültige Entscheidung. Nach einem feinen Pass in die Schnittstelle liefen gleich zwei Akteure der Spielvereinigung alleine auf Dorfens Keeper zu, Geiger, beinahe noch vom eignen Mann behindert, behielt aber die Übersicht und netzte überlegt zum 5:1 ein. Im Gefühl des fast sicheren Sieges ließ man nur wenige Augenblicke später Fabian Brauer aus dem Auge, der den TSV noch einmal auf 2:5 heranbrachte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Elias Faust mit einem schönen Flachschuss aus halblinker Position in die lange Ecke. Am Ende eine beeindruckende spielerische Leistung der Veilchen, die sich nach ihrer Auftaktniederlage erfolgreich zurückmeldeten.

SpVgg trennt sich von Christoph Schleger

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Die SpVgg Altenerding und Trainer Christoph Schleger gehen ab sofort getrennte Wege. Der abstiegsbedrohte Kreisligist hat sich zu einem Wechsel auf der Kommandobrücke entschlossen und versucht nun mit Interimscoach Dimitrios Petkos die Liga zu halten. Der Altenerdinger Abteilungsleiter Andreas Heilmaier beurteilt die Sachlage realistisch und spricht von „einer schweren Entscheidung, die uns allen nicht leichtgefallen ist. Wir wollten die Saison eigentlich mit dem Christoph zu Ende spielen, denn er hat alles für den Erfolg getan und hat sich gegenüber dem Verein absolut loyal verhalten. Aber die Entwicklung in den letzten Wochen hat uns zum Handeln gezwungen. Wir hatten gehofft, dass uns nach der Winterpause die Wende gelingt, was leider aber nicht der Fall war. Ob diese Maßnahme nun den erhofften Umschwung bringt, muss man abwarten, aber wir konnten nicht tatenlos in Richtung Kreisklasse marschieren, wobei ich Christoph keinesfalls als Schuldigen ausmache, aber vielleicht sorgen wir mit dieser Maßnahme noch einmal für den nötigen Impuls, der für einen Stimmungswechsel in der Mannschaft sorgt“, hofft Heilmaier. Schleger, der von dieser Entscheidung überrascht wurde, war vor Saisonbeginn zusammen mit dem Ex-Altenerdinger Dieter Lorenz, Roland Döring, Stefan Schneider und Javier Gallardo-Perez zur SpVgg gekommen und hat bei den Veilchen sein erstes Traineramt angenommen. Nach einem guten Start ging es aber in der Tabelle immer mehr nach unten, sodass nun der Abstieg in die Kreisklasse droht. Der Start war für den 27-jährigen alles andere als leicht, denn mit Patrick Vogel und Ernst Wiesmüller warfen gleich zwei geplante Co-Trainer das Handtuch, sodass Schleger das Amt fast während der gesamten Vorrunde alleine bekleiden musste. „Diese Situation war natürlich nicht optimal, denn gerade ein junger Trainer, der seine erste Aufgabe antritt, braucht Unterstützung und da wurde es ihm nicht leichtgemacht. Zudem hatten wir in der Vorrunde große Verletzungssorgen, was sein Wirken zusätzlich erschwert hat“, blickt der vor kurzem neu gewählte Fußballchef der SpVgg in die Vergangenheit zurück. In der Winterpause konnte man die vakanten Stellen des Co-Trainers und des sportlichen Leiters mit Jindra Novak und Dimitrios Petkos zwar neu bestücken, doch es blieben die Erfolgserlebnisse aus. „Es hat auch das nötige Glück gefehlt und von den fünf verlorenen Spielen wurden vier nur mit einem Tor Abstand verloren. Durch die Verletzung von Döring fehlte uns vorne die Durchschlagskraft, aber das alles hilft uns nicht weiter, denn der Blick auf die Tabelle zeigt die Realität“, so Heilmaier. Ob Schleger die SpVgg in den letzten vier Partien noch als Spieler unterstützen wird, ist noch nicht abschließend geklärt und Schleger war sich gestern nach Bekanntgabe der Entscheidung noch nicht schlüssig. „Ich muss schauen, ob ich vom Kopf her bei der Sache bin und werde mich dann entscheiden, ob ich spiele oder nicht“, so der Ex-Trainer. Bei der SpVgg will man unabhängig vom Ausgang der Saison einen Neuanfang starten und auch die vereinseigene Strategie neu ausrichten und mit einem neuen Coach, der derzeit noch nicht feststeht, den Fokus vermehrt auf die eigenen Jugendspieler lenken. „Wir machen seit Jahren eine sehr gute Arbeit im Juniorenbereich, aber von der Ernte fällt einfach zu wenig ab und da müssen wir was ändern“. Im letzten Jahr gab es für Altenerding in dieser Richtung schon den ersten Erfolg, denn alle A-Juniorenspieler sind beim Verein geblieben und „wir sind stolz darauf, dass Dominic Florian, Leon Holtkamp, Johannes Empl, Tarik Mahjoub und Alexander Kropp im Kader der Ersten eine wichtige Rolle spielen und auch „Mirko Weinheimer und der derzeit noch verletzte Seyfi Güzel kann im neuen Jahr hoffentlich durchstarten. Diese Jungs und auch die Akteure, die in den nächsten zwei, drei Jahren aus der Jugend ausscheiden, haben unheimlich viel Potential und wir müssen ihnen die Chance geben, sich im Herrenbereich zu etablieren, dann ist mir um die Zukunft in Altenerding nicht bange“, beschreibt der neue sportliche Leiter der SpVgg Dimitrios Petkos die veränderte Strategie der Veilchen.