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C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Berglern II 6:2

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Am Sonntagnachmittag bestritten die C3-Junioren bei strömenden Regen  ihr erstes Heimspiel in der Rückrunde und zu Gast war die zweite Mannschaft der Eintracht aus Berglern, gegen die man in der Hinrunde noch mit 0:2 verloren hatte. Diesmal sollte es ganz anders kommen und die Veilchen feierten einen verdienten 6:2-Erfolg und brachten die ersten drei Zähler auf die Habenseite. Unterstützt wurde das Team das Trainergespannes Stephan Mückel und Peter Rymas von Christian Massari, Martin Jannis und Philip Matern, die ihre Sache hervorragend lösten. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nach fünf Minuten landete ein  zu kurzer Abschlag des Torwarts bei Sebastian Reiner, der sofort quer in den Strafraum legt, wo Simon Faust nicht lange fackelte und das Leder zu umjubelten Führung im Netz versenkte. In Folge kommen die Berglerner auch zu ersten Abschlüssen, aber die Veilchen blieben auch in dieser Phase gefährlicher. So wurde es nach einer von Faust kurz ausgeführten Ecke wieder brenzlig. Matern lief mit dem Ball am Fuß in den Strafraum und spielte das Leder scharf vor das Tor, doch zunächst wurde die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt. Im Anschluss wurde der Ball von der anderen Seite zurück auf die Strafraumgrenze gelegt, wo Adrian Wilk zum Abschluss kam, die Kugel jedoch um Haaresbreite am Tor vorbei schoss.. Auch in der Folge blieben die Hausherren tonangebend und es kam zu Abschlüssen in Minutentakt, doch meist fehlte die nötige Präzision und Konzentration, so dass man zunächst keinen zählbaren Erfolg erwirken konnte. Erst kurz vor der Halbzeit kam wieder etwas Zählbares dazu. Wieder ein zu kurzer Abschlag des Torwarts, den diesmal Wilk abfing. Als der folgende Pass dann auf bei Reiner landete, nahm die Offensivkraft der Veilchen genau Maß und schlenzte das Leder sehenswert und unhaltbar von der rechten Seite zum 2:0 ins lange Kreuzeck. Mit dem Halbzeitpfiff kam Simon Faust im Strafraum auf der linken Seite an den Ball. Er ließ noch zwei Gegenspieler aussteigen und blieb dann alleine vor dem Tor stehend eiskalt und traf flach zum 3:0 ins linke Eck. Nach der Pause wurde Berglern aber wieder etwas stärker. Allerdings konnte sich Philip Matern auf der linken Seite durchsetzen, spielte einen Doppelpass mit Marco Langer. Als er dann fast an der Grundlinie angekommen aus spitzem Winkel auf das Tor schoss, war die Überraschung groß, dass das Leder den Weg ins Tor gefunden hatte. In der Folge verlagerte sich das Spiel in die Altenerdinger Hälfte und Berglern konnte sich einige Chancen erarbeiten. Innerhalb von nur fünf Minuten brachten sie zwei Möglichkeiten erfolgreich zu Ende. Nach Kombinationen waren sie jeweils auf der rechten Seite durchgebrochen und gezielte Abschlüsse brachten die Eintracht schnell auf 2:4 heran. Nun schöpften die Gäste neuen Mut und gestalteten ihr Spiel, das nun Spitz auf Knoch stand, noch offensiver. Aber auch die Veilchen kamen nun wieder zu Chancen. Unter anderen scheiterten Lev Usatenko, Christian Massari und Jason Ocansey nach gelungenen Kombinationen am Gästekeeper. Erst fünf Minuten vor Ende schnappte sich Massari den Ball, lief in den Strafraum und konnte endlich den Torwart zum erlösenden  5:2 überwinden. Zum Abschluss gibt es noch einen berechtigten Foulelfmeter, den Usatenko zum 6:2-Endstand verwandeln kann. So stehen nun die ersten drei Punkte auf der Habenseite und die Revanche für die Hinspielniederlage ist geglückt. Weiter geht es am Samstagvormittag mit dem Auftritt in Inning, wo es gilt, eine weitere harte Nuss zu knacken.

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Herren 1: SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 1:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher, 4. Lukas Bachmair (55. Sebastian Gruber), 5. Julius Krop, 6. Daniel Wiskitenski, 7. Marc Winkelmann (94. Julian Schaumaier), 8. Pedro Flores (81. Nessim Mahsas), 9. Julian Schaumaier (46. Samuel Kronthaler),  10. Matthias Loher (81. Wiam Takruri)), 11. Leart Bilalli

Torschützen:
0:1 Leart Bilalli (22.)
1:2 Alexander Weiher (79.)
1:3 Wiam Takruri (90. +8<9

Gelbe Karten:
Julian Schaumaier
Matthias Loher
Samuel Kronthaler

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
240

Spielbericht:
Schon vor dem Spiel stellten sich die Kreisligakicker der SpVgg Altenerding auf ein hartes Stück Arbeit beim Tabellenschlusslicht SC Kirchasch ein und die Vorahnungen sollten sich letztlich bewahrheiten, denn die Locke-Schützlinge wurden enorm gefordert und erst zwei Tore in der Schlussphase entschieden die Partie zu Gunsten der SpVgg.

Schon der Beginn war sehr zäh, denn beide Teams neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld und die Faltermaier-Schützlinge standen in der Defensive sehr kompakt, so dass die Veilchen zwar immer wieder anliefen, sich aber sehr schwer taten, das Abwehrbollwerk des KSC aus den Angeln zu heben.

Zudem kam den Hausherren die Witterung zu Gute, denn im Verlauf der ersten Hälfte setzte ein Graupelschauer ein, der dafür sorgte, dass das Spielfeld sehr schwer bespielbar war und der Ball auf dem nassen Untergrund beim Passspiel immer wieder an Geschwindigkeit verlor.

So war es auch nicht verwunderlich, dass die 1:0-Führung des Favoriten nach 22 Minuten einem Standard entsprang. Als Pedro Flores einen Eckball auf den kurzen Pfosten zog, kam Leart Bilalli mit dem Scheitel an die Hereingabe und verlängerte das Leder über Torhüter Swen Kouame hinweg. Zwar versuchte der auf der Linie stehende Maximilian Hörmannsdorfer noch zu klären, doch er beförderte die Kugel dann endgültig in die Maschen.


Aber die Führung der Gäste hielt nicht lange, denn in der 32. Minuten zeigten die Hausherren, das man auch auf diesem Rasen ein Kombinationsspiel aufziehen kann. Nach einer schönen Ballstafette im Mittelfeld spielte Egid Pichlmaier das Leder in die Tiefe auf Markus Zollner, der alleine auf Torhüter Lukas Loher zulief und ihn beim Ausgleichstreffer keine Chance ließ.

Dieser Treffer brachte dem KSC neues Selbstvertrauen, denn nun hielt man die Veilchen vom eigenen Tor fern, so dass die Locke-Elf kaum zu nennenswerten Abschlüssen kam. So war es erneut ein Standard, der nach 40 Minuten für Gefahr sorgte, doch Kouame war bei einem Freistoß von Bilalli aus 25 Metern zur Stelle und konnte das Leder glänzend über die Latte lenken.

Der daraus resultierende Eckstoß hätte dann aber fast wieder die Führung für die Veilchen gebracht. Als der Ball nach innen geschlagen wurde, versäumten es die Hausherren frühzeitig zu klären. So gab es drei Meter vor dem Tor zu einem Gewühl, wo Bilalli das Spielgerät über die Linie drücken wollte. Zunächst stand Pichlmair auf der Linie und konnte für seinen bereits geschlagenen Schlussmann retten und als Bilalli nochmal nachstocherte, war der am Boden liegende Kouame zur Stelle und konnte sich das Leder sichern.


Nun wollten die Gäste noch vor der Pause wieder zu zählbarem Erfolg kommen und nur eine Minute später hoffte man, die Vorgabe umsetzen zu können. Als Lukas Bachmair eine Flanke von der rechten Seite nach innen gezogen hatte, drehte sich Julian Schaumaier auf, schoss dann aber aus 14 Metern über die Latte.

Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel bot sich allerdings den Gastgebern. Als Stefan Hackl einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen gezogen hatte, wurde die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt und die SpVgg hatte Glück, dass das Leder dann knapp am langen Pfosten vorbeiging.


Zu Beginn der zweiten Hälfte erspielten sich die Locke-Schützlinge ein eindeutiges spielerisches Übergewicht, doch man tat sich sehr schwer, sich gegen die tief stehende, aber leidenschaftlich verteidigende Defensive des KSC durchzusetzen. Es rollte zwar Angriff auf Angriff auf die Kirchascher Abwehr, doch der entscheidende Abschluss wollte einfach nicht gelingen, so dass Torhüter Kouame im Grund genommen wenig gefordert wurde.

Erst nach 63 Minuten hatte man auf Altenerdinger Seite wieder den Torschrei auf den Lippen. Als Daniel Wiskitenski das Spielgerät ins Zentrum gespielt hatte, wurde die Kugel weiter auf den rechts freistehenden Julius Krop abgelegt, doch dessen Flachschuss auf das lange Eck konnte von Kouame mit einer glänzenden Fußabwehr zur Ecke abgelenkt werden.


Wenig später gab es dann eine unglückliche Szene. Nach einem Pass nach vorne wollte Matthias Loher den halbhoch geschlagenen Ball annehmen. Als der Kirchascher Abwehrspieler mit dem Kopf klären wollte, musste er mit einer Platzwunde verletzt ausgewechselt werden. Wir wünschen dem verletzten KSC-Akteur auf diesem Wege eine schnelle Genesung.


In der 79. Minute wurden die Veilchen dann endlich erlöst. Als Marc Winklemann das Leder auf der linken Seite auf Alexander Weiher durchgespielt hatte, zog der Abwehrspieler das Leder hoch nach innen. Als die Kugel immer länger wurde, kam Kouame nicht mehr an den Ball und konnte den Einschlag im langen Eck nicht mehr verhindern.


Aber noch gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen und man investierte nun wieder etwas mehr in die Offensive. Die ganz große Gefahr konnten die Faltermaier-Schützlinge dabei nicht ausstrahlen, aber den Hausherren wurden einige Freistöße im Mittelfeld zugesprochen, doch die hohen Hereingaben konnten von der SVA-Defensive immer wieder aus der Gefahrenzone geköpft werden oder wurden von Schlussmann Lukas Loher sicher abgefangen.


In der 90. Minute hatte man dann die Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite von Samuel Kronthaler kam Winkelmann am langen Pfosten frei zum Abschluss, visierte aber leider nur den Pfosten an. Als der Abpraller dann bei Sebastian Gruber landete, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch sein Schuss aus wenigen Minuten verfehlte das Tor knapp.

Aufgrund der geschilderten Verletzungspause gab es eine achtminütige Nachspielzeit, so dass der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern war. Als dann nach 95 Minuten Bilalli von der Mittellinie alleine auf das Tor zulief, hoffte man auf den dritten Treffer, doch der Torjäger legte sich die Kugel etwas zu weit vor, so dass Kouame klären konnte.

Aber in der letzten Minute der Nachspielzeit machten die Gäste dann den Sack endgültig zu. Abermals konnte sich Kronthaler am Flügel behaupten und spielte dann mustergültig nach innen und als Schaumaier zum Abschluss kam, schien das 3:1 perfekt. Jedoch konnte Kouame glänzend parieren, musste aber das Spielgerät nach vorne abprallen lassen, so dass Wiam Takruri dann zum 3:1-Endstand abstauben konnte.

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Herren 2: TSV Wartenberg II – SpVgg Altenerding 5:6

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Hussein Bahlak, 3. Sadam Ibrahim, 4. Domenik Gruber, 5. Johannes Irl, 6. Nessim Mahsas (67. Tarik Mahjoub), 7. Wiam Takruri (58. Rene Feuker / 79. Wiam Takruri), 8. Tarik Mahjoub (46. Reza Jaqubi / 75. Nessim Mahsas) , 9. Adonai Ngomobo (91. Rene Feuker), 10. Julian Topf, (25. Felix Hoffmann / 75. Florian Aldinger), 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
0:1 Adonai Ngombo (14.)
0:2 Domenik Gruber (22. / Foulelfmeter / Wiam Takruri)
0:3 Johannes Irl (35.)
4:4 Adonai Ngombo (85.)
4:5 Wiam Takruri (86.)
4:6 Wiam Takruri (88.)

Gelbe Karten:
Reza Jaqubi
Adonai Ngombo
Domenik Gruber

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Der Spielverlauf beim A-Klassenmatch zwischen dem gastgebenden TSV Wartenberg II und der SpVgg Altenerding ähnelte den Witterungsverhältnissen, denn sowohl bei den äußeren Gegebenheiten als auch auf dem Spielfeld gab es ein Wechselbad der Gefühle.

Bei Regenwetter gab es im ersten Durchgang für die Veilchen eitel Sonnenschein, denn mit einer klaren 3:0-Führung wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang drehte sich dann der Wind kräftig, so dass plötzlich dank einer 4:3-Führung die besseren Karten auf ihrer Seite.

Als sich dann die Sonne am Himmel blicken ließ, strahlte der Himmelkörper mit den Aldinger-Schützlingen um die Wette, dann dank dreier Tore in Folge legte man den Grundstein zum Sieg. Dieser kam zwar in der letzten Minute noch einmal in Gefahr, doch trotz allem brachte man die wichtigen drei Punkte auf die Habenseite.

Doch nun der Reihe nach: Die SpVgg fing entschlossen an und hätte in der Anfangsphase schon für klare Verhältnisse sorgen müssen. Nach drei Minuten tankte sich Johannes Irl schön durch und hatte dann nur noch den Wartenberger Schlussmann Christoph Hornauer vor sich, scheiterte am gut reagierenden Keeper des TSV.

Zwei Minuten später bot sich Irl die nächste gute Möglichkeit. Abermals tauchte er frei vor dem Wartenberger Tor auf und brachte das Leder diesmal auch an Hornauer vorbei, doch der Ball hatte zu wenig Fahrt und konnte von einem Verteidiger noch geklärt werden.

Nur eine Zeigerumdrehung kam Irl zu seinem dritten Abschluss. Als er von der rechten Seite nach innen zog, kam er aus 18 Metern zum Schuss und als der Ball vom Rücken eines Abwehrspielers abgefälscht wurde, hofften die Veilchen auf die Führung, aber der Ball ging knapp am Kasten vorbei.

Nach 12 Minuten wären die Strogenmarkter dann fast in Front gegangen und dieser Treffer wäre sehr kurios gewesen. Als Nessim Mahsas das Leder auf Torhüter Jonas Pamer zurück passte, rutschte der Keeper beim Versuch an den Ball zu komme, weg, kam aber im Fallen mit dem Kopf noch an das Spielgerät und somit Schlimmeres verhindern.

Dann waren aber die Gäste am Zug und als Sadam Ibrahim den pfeilschnellen Wiam Takruri auf die Reise schickte, lief der Angreifer alleine auf das Tor zu, doch auch er fand seinen Meister in Torhüter Hornauer.

Aber wenig später konnte auch Hornauer nichts mehr ausrichten. Nach einem Pass auf den rechten Flügel tankte sich Tarik Mahjoub glänzend durch, lief dann in den Strafraum und spielte quer auf Adonai Ngombo, der keine mehr hatte, um das Spielgerät aus kurzer Entfernung in die Maschen zu setzen.


Nach 21 Minuten hatten die Gastgeber Glück, dass sie die Partie nicht in Unterzahl fortsetzen mussten. Nach einem Pass von Domenik Gruber ins Zentrum nahm Takruri das Zuspiel gekonnt mit der Brust mit und eilte dann auf das Tor zu, wurde dann aber von einem Defensivakteur der Hausherren gestoppt. Letztlich verzichtet der Referee auf die erforderliche persönliche Strafe und ließ Gnade vor Recht ergehen.

Aber eine Minute später sollte der Schiedsrichter dann bei Elfmeterpfiff für SpVgg goldrichtig liegen. Als Takruri auf der rechten Seite in den Strafraum eindrang, wurde er von Daniel Wasmeier unfair gestoppt, so dass der Pfiff sofort ertönte. Gruber stellte sich der Verantwortung und war mit einem sehr platzierten Schuss, der von der Unterkante der Latte ins Netz zum 2:0 erfolgreich.


Wenig später gab es dann für die Schrecksekunde für die Gäste, denn bei einem Kopfballduell war Julian Topf mit seinem Gegenspieler zusammengeprallt und innerhalb weniger Augenblicke war sein Auge extrem angeschwollen, so dass er aus dem Spiel genommen werden musst. Wir wünsche dem Unglücksraben auf diesem Wege gute Besserung.

Sechs Minuten später vertändelte Max Hausser als letzter Mann das Leder, so dass Takruri dann nur noch Keeper Hornauer vor sich hatte, doch mit einer starken Parade hielt der Schlussmann seine Farben im Spiel.


In der 33. Minute kamen die Gastgeber zur bis dahin besten Chance und gleich dreimal war der Altenerdinger Torhüter Jonas Pamer gefordert, bestand aber alle drei Proben souverän. Zunächst musste er einen 20 Meter-Schuss von Michael Reischl abwehren.

Als der Abpraller dann bei Spielführer Bastian Tietz landete, zog dieser sofort ab, doch erneut konnte Pamer abwehren. Doch noch war die Chance nicht vertan und den dritten Abschluss hatte dann wieder Reischl, ehe dann Pamer die Kugel unter sich begraben konnte und die Möglichkeit endgültig vereitelte.

Nach dieser Chance wurden die Hausherren dann aktiver und fanden immer besser ins Spiel. Doch mitten in diese Phase hinein, gab es dann mit dem dritten Treffer der SpVgg die kalte Dusche.

Bei einem Konter wurde das Leder von der linken Seite nach innen geflankt. Als der Flankenball etwas zu lang geraten war, kam auf der anderen Seite Jeremy Bauer an das Leder. Er legte dann schön auf Mahsas ab, doch dessen Schuss wurde zunächst geblockt. Als der Abpraller schließlich bei Irl landete, ging der Mittelfeldspieler noch einen Schritt nach innen und ließ Hornauer mit einem platzierten Schuss ins linke Eck das Nachsehen.

Mit dem Halbzeitpfiff hätten die Aldinger-Schützlinge noch den vierten Treffer nachlegen müssen. Als der Wartenberger Keeper Hornauer den auf ihn zulaufenden Ngombo umspielt hatte, wollte er im Übermut auch noch Takruri düpieren. Allerdings sollte der Versuch misslingen und als Takruri dann aus ca. 20 Metern das Leder ins leere Tor schieben wollte, zielte er schlecht und schob das Spielgerät am Ziel vorbei.

Im Gegenzug gab es dann auf der anderen Seite auch eine unglückliche Szene. Als Hussein Bahlak das Spielgerät aus der Gefahrenzone schlagen wollte, schoss er seinen Mitspieler Ibrahim an und das Leder landete genau bei Reischl. Als der Torjäger dann im Strafraum auf der linken Seite nur noch Pamer vor sich hatte, zirkelte er das Leder in Richtung langen Pfosten, schoss aber knapp vorbei.

Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag noch einmal auf Seiten der Hausherren. Nach einer Flanke in das Zentrum brachten die Veilchen das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als dann Lukas Schmidmüller aus dem Gewühl heraus zum Schuss kam, hatte man Glück, dass das Leder knapp am rechten Pfosten vorbeiging

Nach Wiederbeginn hofften die Gastgeber nach zwei Minuten auf den ersten zählbaren Erfolg. Nach einem Ballverlust der Gäste auf der rechten Seite, wurde die Kugel sofort in die Tiefe gespielt, wo Hausser dann frei vor dem Tor zum Abschluss kam, aber erneut das Ziel verfehlte.

Nun nahmen die Hauherren mehr und mehr das Heft in die Hand und wenig später war Pamer erneut gefordert, doch er zeigte erneut seine Klasse und konnte einen gefährlichen Schuss von Niklas Unterreitmeier glänzend parieren.

Nach 56 Minuten kamen dann die Gäste erstmals im zweiten Durchgang zum Abschluss. Nach einem Ballgewinn von Reza Jaqubi im Mittelfeld legte er auf die rechte Seite auf Ngombo ab. Der Torjäger spielte dann in die Mitte, wo Bauer zum Abschluss kommen, aber der Ball ging leider zu zentral auf das Gehäuse, so dass Hornauer parieren konnte.

Eine Minute später hätte dann Ngombo fast von einem haarsträubenden Fehler von Hausser profitiert. Der Abwehrmann spielte das Leder in der eigenen Hälfte unbedrängt dem Altenerdinger Angreifer in die Beine. Er lief noch einige Meter nach vorne, hatte dann aber Pech, dass sein 18 Meter-Flachschuss dann ca. einen halben Meter links am Tor vorbeiging.

Nun lag eher der vierte Treffer der Gäste in der Luft und nach 58 Minuten brannte es schon wieder vor dem Tor der Gastgeber. Als Jaqubi von der rechten Seite einen Ball nach innen zog, ließ Ngombo die Kugel passieren. Als dann Takruri das Zuspiel erreichte und zum Abschluss kam, wurde der Ball abgeblockt. Noch blieb die Chance aber heiß, denn Bauer bekam noch eine zweite Chance, hatte dann aber Pech, dass ein Abwehrspieler beim Schussversuch noch sein Bein dazwischen brachte und die Kugel zur Ecke ging.

Nach 65 Minuten sollten die Gastgeber dann zum ersten Treffer kommen. Nach einem Ball in die Spitze brachte Jaqubi im Strafraum seinen Gegenspieler Tietz zu Fall, so dass der Unparteiische abermals völlig zu Recht auf den Punkt zeigte. Reischl stellte sich der Verantwortung und verkürzte auf 1:3.

Dieser Treffer gab den Hausherren mächtig Auftrieb und fortan kam man immer besser in die Partie und zeigte sich vor allem bei Standards sehr gefährlich und vor allem auch effektiv.

Schon wenig später drohte den Veilchen dann der Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite hatte Reischl nur noch Pamer vor sich, doch mit einem glänzenden Reflex konnte der Keeper den Einschlag verhindern. Als der abspringende Ball dann in Richtung des anderen Pfostens ging, kam Unterreitmeier nochmal an den Ball kam. Allerdings war der Winkel zu spitz, so dass er den Ball nicht über die Linie brachte.


Aber 20 Minuten vor dem Ende wurde es dann doch wieder spannend. Als Reischl einen Freistoß von der linken Seite nach innen zog, kam Christian Fellermeier am kurzen Pfosten vor Bahlak an den Ball und köpfte zum 2:3-Anschlusstreffer ein.


Und vier Minuten später hatten die Veilchen den scheinbar beruhigenden Vorsprung endgültig aus der Hand gegeben. Diesmal zog der TSV von der rechten Seite einen Freistoß nach innen. Zunächst konnte man kurz abwehren, doch Reischl köpfte dann den herabfallenden Ball in Richtung langen Eck und so sehr sich Pamer auch streckte, konnte er den Einschlag nicht mehr verhindern.


Nun waren die Gäste völlig von der Rolle und 12 Minuten vor dem Ende gerieten die Aldinger-Schützlinge sogar in Rückstand und erneut offenbarte man große Schwächen bei hohen Hereingaben. Erneut zogen die Gastgeber einen hohen Ball nach innen. Am kurzen Pfosten verfehlte Reischl zunächst das Leder, doch als der Ball dann beim langen Pfosten stehenden Unterreitmeier landete, hatte dieser noch Zeit, das Spielgerät anzunehmen, ehe er es dann zum umjubelten 4:3 unter die Latte setzte.


Nun nahm Trainer Florian Aldinger nochmals einige personelle Veränderungen vor und diese Umstellungen sollten sich bezahlt machen.

Fünf Minuten vor Schluss spielte Mahsas das Leder aus dem Zentrum auf die linke Seite, wo Domenik Gruber sofort flach nach innen passte, wo Ngombo aus kurzer Distanz zum Ausgleich vollendete.

Aber die Veilchen wollten mehr und drängten auf den Siegtreffer. Und die Bemühungen sollten sich nur wenig später zählbar auf der Anzeigentafel zeigen. Diemal konnte sich Bauer am Flügel gegen seinen Kontrahenten durchsetzen, spielte dann flach nach innen, wo Takruri zur Stelle war und zum 5:4 einschoss.


Zwei Minuten vor dem Ende machten die Semptstädter dann das halbe Dutzend voll. Als die Hausherren alles nach vorne warfen, lief man in einen Konter, bei dem der sich im Ballbesitz befindliche Ngombo und Takruri alleine auf das Tor zuliefen. Als das Zuspiel von Ngombo nicht ganz sauber gespielt wurde, schien der entscheidende Treffer schon in Gefahr zu sein, aber Takruri konnte sich das Spielgerät doch noch angeln und schoss dann flach zum 6:4 ein.


Aber auch diesmal war die Vorentscheidung noch nicht gefallen, denn in der Nachspielzeit konnten die Hausherren noch einmal verkürzen. Trotz der Führung standen die Gäste in der Defensive sehr offen und als dann einem langen Ball auf die rechte Seite geschlagen wurde, konnte man den durchstartenden Stephan Vogt nicht mehr stoppen. Er lief alleine auf das Tor zu und schenkte Pamer den fünften Gegentreffer ein.

Als der Schiedsrichter wenig später abpfiff, war ein sehr kurzweiliges und kurioses Spiel zu Ende gegangen und die Veilchen atmeten tief durch, dass man aufgrund einer furiosen Schlussphase weiterhin im Aufstiegsrennen geblieben ist.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt 1:4

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Nach der Auftaktniederlage beim TV Ingolstadt wollten die ersatzgeschwächten Veilchen die ersten drei Punkte auf die Habenseite bringen, doch leider konnte man dieses Vorhaben nicht realisieren, denn die Gäste zeigten sich vor allem im zweiten Durchgang als das bessere Team, so dass der Erfolg der Gäste nach ausgeglichener erster Halbzeit nicht unverdient war. Die Gäste erspielten sich schnell ein spielerisches Übergewicht, sich aber zunächst daraus keine Chanen erspielen. So kamen die Veilchen nach fünf Minuten zum ersten Abschluss. Nach einem Angriff über Oliver Baron und Lukas Kronthaler hoffte man auf zählbaren Erfolg, aber der Eichstätter Keeper war zur Stelle und konnte den abschließenden Schuss parieren. Drei Minuten sollten die Hausherren aber dann doch frühzeitig in Front gehen. Als Baron vom linken Strafraumeck einen Freistoß nach innen gebracht hatte, köpfte Philipp Hahn das Leder in Richtung kurzer Pfosten. Als Elias Faust zum Ball ging, kam er vor dem Keeper der Gäste an das Leder und traf zum wichtigen Führungstreffer in die Maschen. Aber dann kamen die Gäste doch zum ersten vielversprechenden Abschluss, doch Schlussmann Kilian Burgholzer war zur Stelle und konnte einen Schuss von der Strafraumgrenze hervorragend abwehren und war auch beim Nachschuss zur Stelle und somit den möglichen Rückstand verhindern. In der Folgezeit wurden die Hausherren von den Kickern des VfB sehr hoch angelaufen, so dass die Gastgeber immer wieder zu langen Bällen gezwungen wurden und es nicht gelang, sich in der Offensive vielversprechend in Szene zu setzen. So war es fast schon logisch, dass die nächste Chance der SpVgg aus einem Standard entsprang, doch ein Kopfball von Romeo Geisl nach einer Ecke von Baron ging knapp über das Gehäuse. Wenig später wurde dann ein Abwehrspieler der Gäste von Baron und Thomas Patri gepresst und man kam dadurch zu einem Ballgewinn. Als Patri dann gefoult wurde, zog Elias Faust den folgenden Freistoß auf das Tor der Gäste und die Kugel hätte wohl eingeschlagen, doch ein Abwehrspieler aus Eichstätt stand goldrichtig und konnte die Kugel kurz vor der Linie aus der Gefahrenzone köpfen. Als wenig später Geisl einen Fernschuss abgab und die Kugel kurz vor dem Tor tückisch aufsprang, hoffte man erneut auf zählbaren Erfolg, doch der Schlussmann war auf der Hut und konnte den Ball sicher parieren. Aber dann kamen die Gäste immer besser ins Spiel und man drängte die Gastgeber mehr und mehr in die Defensive, so dass man sich kaum mehr aus der Umklammerung lösen konnte. Zudem fabrizierte man nun im Spielaufbau zahlreiche unnötige Abspielfehler, die nun Offensivbemühungen bereits frühzeitig im Keim erstickten. Aber trotz allem hoffte man kurz vor der Pause auf den zweiten Treffer. Als Faust einen Pass der Eichstätter abfangen konnte, trieb er das Leder nach vorne und steckte dann auf Geisl durch, doch die Offensivkraft befand sich knapp im Abseits und wurde vom Referee zurückgepfiffen. Kurz vor der Pause drohte dann aber der Ausgleich. Nach einem Angriff über den Flügel ging Can zu unentschlossen in den Zweikampf und konnte die flache Hereingabe nicht verhindern. Als Philipp Hahn seinem Gegenspieler zu viel Platz ließ, kam der Angreifer aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch die SpVgg hatte Glück, dass der VfB-Akteur die große Ausgleichsmöglichkeit ungenutzt ließ. Aber trotzdem brachte man die knappe Führung nicht in die Pause, denn die letzte Aktion im ersten Durchgang brachte das 1:1. Als die Gastgeber am gegnerischen Strafraum einen Freistoß zugesprochen bekamen, wurde die Hereingabe von Eichstätt abgefangen und der Gast trug einen schnellen Konter nach vorne. Als das Spielgerät dann vom Flügel nach innen gespielt wurde, wollte Hahn den Ball vor seinem Gegenspieler klären, doch leider missglückte die Abwehraktion und der Ball prallten vom Innenpfosten des eigenen Tores zum 1:1-Halbzeitstand ins Netz. Die zweite Halbzeit begann dann auch wieder unglücklich, denn schon wenige Sekunden nach Wiederbeginn kassierte man den nächsten Gegentreffer. Nach einem Angriff lief ein Angreifer der Gäste in den Strafraum, doch bei seinem Flachschuss aus 14 Metern schien keine Gefahr in Verzug. Allerdings konnte Burgholzer den Ball nicht kontrollierten und als ein nachsetzender Eichstätter Angreifer an den hoch abspringenden Ball kam, hatte dieser wenig Mühe, um die Kugel zum 2:1-Führungstreffer ins Netz zu bugsieren. Nun hatte Eichstätt mehr vom Spiel und der VfB war dem dritten Treffer näher als die SpVgg dem Ausgleich. Nach 57 Minuten sollte sich der Eindruck dann leider auch bestätigen, denn die Gästen legten den dritten Treffer nach. Nach einer Ecke kam ein Angreifer zum Kopfball, den Burgholzer zunächst glänzend abwehren konnte. Allerdings wurde der Keeper dann von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Während die Abwehrspieler der SpVgg zu langsam reagierten, war ein Angreifer aus Eichstätt hellwach und staubte zum 3:1 ab. Zwei Minuten später wären die Gastgeber dann fast wieder in die Partie zurückgekommen. Nach einem Pass in die Tiefe konnte sich Renas Senyoldas im Laufduell gegen seinen Gegenspieler behaupten und lief dann alleine auf das Tor zu. Im Strafraum angekommen wurde er bei Abschluss von seinem Gegenspieler von hinten in den Rücken gestoßen und kam dann zu Fall, doch der Unparteiische verweigerte den Hausherren den durchaus möglichen Strafstoß. Die Gäste zeigten sich effektiver und 13 Minuten vor dem Ende glückte Eichstätt mit dem vierten Treffer die Vorentscheidung. Als die Defensive das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, schnappte sich ein Stürmer des VfB das Leder, ging noch an seinen Gegenspieler vorbei, ehe er dann das Leder von der linken Seite flach nach innen spielte. Sein Pass landete bei einem im Zentrum sträflich ungedeckten Mitspieler, der schließlich wenig Mühe hatte, um die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken. In der Schlussphase tat sich dann vor beiden Toren nicht mehr sonderlich viel, denn die Gästen kontrollierten das Match und den Hausherren fehlten die Mittel, um für eine Wende sorgen zu können.

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E6-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Schwaig IV 4:5

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In einem spannungsgeladenen Heimspiel am 19. April 2024 lieferten die E6-Junioren der SpVgg Altenerding gegen die zweite E-Mannschaft des FC Schwaig eine beeindruckende Vorstellung, mussten sich jedoch knapp mit 4:5 geschlagen geben. Das Match fand auf Platz 2 der heimischen Anlage statt und begann pünktlich um 18:30 Uhr. Die Partie begann herausfordernd für Altenerding, die schon in den ersten acht Minuten einem 0:2-Rückstand hinterherliefen, verursacht durch Tore von Luiz Bezerra da Silva und Alois Netzer vom FC Schwaig. Jermaine Ocansey sorgte in der 11. Minute mit seinem Anschlusstreffer für neue Hoffnung, jedoch erschwerten Regen und Kälte das Spiel zusätzlich. Luiz Bezerra da Silva erweiterte die Führung für Schwaig in der 23. Minute. Doch Dominik Bendl, die Sturmspitze von Altenerding, bewies Klasse und drehte mit einem Hattrick zwischen der 30. und 41. Minute das Spiel vorübergehend auf 4:3. Dieses Comeback wurde durch starke Leistungen im Mittelfeld, insbesondere von Batuhan Ökebas und Tobias Walter, die beide im Ballgewinn und Spielaufbau glänzten, unterstützt. Leonardo Wolf spielte eine entscheidende Rolle in der Verteidigung und verhinderte mit seinen starken Einsätzen wahrscheinlich viele weitere Gegentreffer. Tobias Walter´s präzise und gefühlvolle Flanken bei Eckbällen stellten kontinuierlich eine Bedrohung für das gegnerische Tor dar und zeigten seine herausragende Schusstechnik. Ein weiterer Höhepunkt war ein direkt verwandelter Freistoß des FC Schwaig in der 47. Minute, der das Spiel zum 4:4 ausglich. Der entscheidende Treffer von Alois Netzer folgte kurz darauf und besiegelte den 4:5-Endstand. Trotz der Niederlage zeigten sich viele positive Aspekte, aus denen das Team lernen kann. Florian Fuchs bestritt sein erstes Punktspiel und wies vielversprechende Ansätze auf. Simon Döwich zeigte großen Eifer im Kampf um jeden Ball und leitete entscheidende Spielzüge ein. Leonardo Imperiale, in seinem Debüt als Kapitän, führte sein Team mit Stärke und Engagement. Die Verteidigung, angeführt von Leonardo Moreira Wolf und unterstützt durch die zuverlässige Leistung des Torwarts Matteo Di Loreto, blieb größtenteils stabil, obwohl die Gegentreffer schwer zu verhindern waren. Zusammengefasst demonstrierte dieses Spiel die individuellen Talente und den starken Teamgeist der Altenerdinger E-Junioren, die trotz der widrigen Wetterbedingungen und des frühen Rückstands nie aufgaben. Diese Erfahrung wird in die kommende Saison mitgenommen, um in zukünftigen Begegnungen noch stärker zurückzukommen.

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E1-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – SC Baldham-Vaterstetten 6:3

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Die ersten Punkte der Rückrunde fuhren die Altenerdinger E1-Mädels gegen die Gäste vom SC Baldham-Vaterstetten ein. Bei sehr ungemütlichen 5 Grad und Regen fand man sich am Sonntagnachmittag um 16 Uhr am Pretzner Weg ein um Ende den 6:3-Erfolg der Veilchen zu bejubeln. Nach zwei Minuten hatten die Gastgeber gleich ihre erste Chance. Nachdem Leonie Zeiler einen Einwurf der Gegner abfangen konnte, setzte sie sich auf der rechten Seite durch und drang in den Strafraum ein. Dort schloss sie ins kurze Eck ab – allerdings stand die Keeperin parat und konnte den Ball parieren. Das erste Ausrufezeichen war gesetzt. In Minute 6 war Zeiler dann erfolgreich. Nachdem sich Hana Mujkic den Ball im Mittelfeld erkämpft hatte, dribbelte sie sich aus rechter Position in den Baldhamer Strafraum. Dort behielt sie die Übersicht und spielte klug auf die links stehende Leoni Zeiler, die den Ball annahm, diese Mal der Torhüterin im kurzen Eck keine Chance ließ und das Leder zur 1:0-Führung einnetzte. Nach zehn Minuten nahm man auf Altenerdinger Seite die ersten Wechsel vor, die sich gleich bezahlt machen sollten. Nur vier Minuten später baute man durch einen Co-Produktion der Weigel-Schwestern die Führung weiter aus. Melina Duman bediente aus der Abwehr Pia Weigel, die über die linke Seite bis zum Strafraum vorstieß. Hier angekommen behielt auch sie die Übersicht und bediente ihre eingelaufene Schwester Lisa, die den Ball völlig unbedrängt an der chancenlosen Baldhamer Keeperin vorbei schießen konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff war es wieder Lisa Weigel, die ins Tor traf. Nach einem schnell ausgeführten Abwurf von Altenerdings Keeperin Sophie Reiner hatte Weigel auf ihrer Seite viel „Grün“ und wenig  Gegenspielerinnen vor sich und machte mit dem Ball schnell Meter. Am gegnerischen Strafraum hatte sie mit einer Verteidigerin keine Mühe, an ihr vorbeizugehen und so zog sie auf das Baldhamer Tor zu, tunnelte die Torhüterin zum 3:0-Pausenstand. Insgesamt eine starke erste Hälfte,  mit der die Trainer Duman/Emberger mehr als zufrieden waren. Nach der Pause ging es munter so weiter und so war es in der 27. Minute wieder eine Weigel´sche Co-Produktion, die zum 4:0 führte. Dieses Mal war es Lisa Weigel, die den Ball zu ihrer Schwester Pia zwischen der Abwehrreihe durchsteckte. Pia ließ sich die Chance nicht nehmen, und schloss stramm ins lange Eck zur 4:0 Führung ab. Den Gästen aus Baldham, die sich vehement und mit vollem Einsatz gegen die Altenerdinger Angriffe stemmten, gelang wenig später der Anschluss, bei dem sich eine spielstarke Stürmerin gegen Melina Duman und Avighna Saravanan durchsetzen konnte und plötzlich völlig frei vor Reiners Tor auftauchte. Hier überlupfte sie die Altenerdinger Keeperin, sodass der 1:4-Anschlusstreffer feststand. Sichtlich beflügelt vom ersten Tor drangen die Gäste beim direkt nächsten Angriff wieder in den Altenerdinger Strafraum ein. Während eines Laufduells brachte Altenerdings Lisa Weigel die Baldhamer Stürmerin unsanft zu Fall. Dem souverän leitenden Schiedsrichtergespann um Paul Ipolyi, Miguel Eichwald und Adam El Mekhantar blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Den Neunmeter konnte aber Sophie Reiner unschädlich machen und sicher halten. Nun war die Partie etwas ausgeglichener und die Gäste kamen zu ihren Offensivaktionen. In der 38. Minute konnten sie auf 2:4 verkürzen. Über links konnte die Baldhamer Stürmerin Altenerdings Avighna Saravanan mit einer Täuschung und hoher Geschwindigkeit überlaufen und ließ auch am Ende Sophie Reiner keine Chance und schob ins kurze Eck ein. Jetzt wog das Spiel hin und her und in der 45. Minute setzte Lisa Weigel  mit einem klasse Solo wieder ein Ausrufezeichen. Aus den eigenen Abwehrreihen kommend spielte sie mit Tempo und Technik sämtliche Verteidigungslinien aus, war am Ende allein vor der Baldhamer Torhüterin, die keine Chance hatte den im linken, unteren Eck einschlagenden Ball abzuwehren. Doch die Gäste steckten immer noch nicht auf und nutzen im direkten Anschluss einen Abstimmungsfehler der Altenerdinger Verteidigung. Die Baldhamer Stürmerin erkannte die Unsicherheit und eroberte sich den Ball. Allein vor Reiner blieb sie eiskalt und stellte unvermittelt den alten Abstand her. Das konnten die Veilchen so nicht stehen lassen und so war es abermals Lisa Weigel, die sich mit einem tollen Solo durch die Baldhamer Mittelfeldreihen fräste. Auf Höhe des Strafraums angekommen suchte sie ihre Mitspielerinnen und nachdem diese alle zugestellt waren, nahm sie sich ein Herz, wählte die einzige Alternative und zwar den Ball direkt unter den Querbalken des Baldhamer Tores zu zimmern. Somit führte man wieder mit 3 Toren Abstand und wenig später pfiff Referee Ipolyi ab. Trainer und Spielerinnen sowie die Zuschauer waren happy über den Sieg und auch, nun wieder in etwas trocknere und wärmere Umgebungen zu kommen – und das nach einem wirklich tollen Spiel der Altenerdinger Mädels.

A3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SpVgg Eichenkofen 2:1

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Im Rückspiel gegen die SG Eichenkofen legten die Veilchen los wie die Feuerwehr und gingen mit der ersten Chance nach sechs Minuten bereits in Führung. Tiago Cantares brachte seine Farben mit einem Traumschlenzer mit dem Außenrist aus gut zwanzig Meter Mittelstürmerposition, der sich unhaltbar ins linke Eck senkte, früh in Front. Nur vier Minuten später schlugen die Hausherren erneut zu. Erfan Naderi erkämpfte sich am Mittelkreis den Ball und schickte mit einem Steilpass in die Spitze Ramo Pervitz auf der linken Seite auf die Reise, der mit einem Flachschuss ins lange Eck am herauseilenden Keeper vorbei zum 2 : 0 vollendete. Mit einem identischen Spielzug zwei Minuten später hätte bereits der nächste Treffer folgen können, doch diesmal konnte der Eichenkofener Schlussmann den Schlenzer von Ramo Pervitz noch parieren. Nur vier Minuten später eröffnete sich den Lila-Weißen die nächste Großchance. Tiago Cantares spielte sich bis an die Linie des Fünferecks in den gegnerischen Strafraum und lupfte das Leder gefühlvoll in die Mitte, wo Sebastian Kähler-Pardo per Kopf das Leder allerdings am Pfosten vorbei setzte.Nach 25 Minuten hätten die Veilchen die Führung ausbauen müssen. Tiago Cantares luchste den Eichenkofenern auf Höhe des eigenen Sechzehners den Ball ab, legt auf Sebastian Kähler-Pardo auf, der aus 10 Metern halblinker Position nur den kurzen Pfosten traf. Die Gäste näherten sich erst nach einer halben Stunde das erste Mal dem Altenerdinger Tor an, als sich auf der rechten Seite der Außenstürmer in einem Laufduell durch setzte, doch von der Strafraumkante das Leder nur unplatziert in Richtung Gehäuse brachte, so dass Hassan Ibrahim die Kugel ohne größere Probleme aufnehmen konnte. Zwei Minuten später strich ein Freistoß aus zentraler Position allerdings bereits bedeutend knapper über den Querbalken des Heimtores. Nun waren wieder die Hausherren an der Reihe, doch Tiago Cantares Flachschuss nach 35 Minuten verfehlte sein Ziel nur um Zentimeter. Die letzte Gelegenheit vor dem Wechsel fanden die Gäste vor. Ein Freistoß von halbrechts senkte sich nicht ungefährlich aufs Netz, blieb jedoch ohne Folgen. Nach dem Pausentee ließen die Sempstädter die nächste 100 Prozentige liegen. Tiago Cantares steckte den Ball an der Strafraumkante zu dem hineinlaufenden Mikael Teixeira da Silva durch, der alleine vor dem Gästeschlussmann, diesen nicht überwinden konnte. Dies war allerdings ein Weckruf für Eichenkofen, die sich fortan mehr Spielanteile erkämpften. Nach 50 Minuten gelangte eine weite Flanke nach rechts in den Altenerdinger Strafraum, die ein Gästestürmer erlaufen konnte. Mit einer kurzen Täuschung düpierte er seinen Gegenspieler und passte nach innen, wo aus kurzer Distanz sein Mitspieler Keeper Hassan Ibrahim keine Chance ließ und auf 1:2 verkürzte. Auch wenn die Gäste nun besser im Spiel waren, lagen die guten Torgelegenheiten eindeutig auf Altenerdinger Seite. Nach 57 Minuten scheiterte Tiago Cantares nach einer halbhohen Hereingabe in den Sechszehner, die er direkt aufs Tor brachte nur knapp, da das Leder am langen Pfosten vorbeirauschte. Nach einer gespielten Stunde war es erneut Tiago Cantares, der mit einem Flachschuss vom Sechzehner abzog und Pech hatte, dass das Leder an den rechten Pfosten klatschte. In der 69. Spielminute gab es dann eine Doppelchance. Tiago Cantares erkämpfte sich die Kugel im Spielaufbau der Gäste, setzte Sebastian Kähler-Pardo im Sechzehner in Szene, der mit seinem Schlenzer am Eichenkofener Torhüter scheiterte, der auch den Nachschuss von Valentin Schachtl bravourös parierte. Nur drei Minuten später nahm Tiago Cantares eine halbhohe Flanke direkt per Seitschuss, setzte den Ball aber über den Querbalken. Auch eine fünfminütige Unterzahl, nachdem Enes Cosickic wegen wiederholten Foulspiels, eine pause bekam, überstanden die Hausherren ohne größere Probleme. Fünf Minuten vor dem Ende hätte Sebastian Kähler-Pardo alles klar machen müssen, doch alleine auf den Eichenkofener Schlussmann zulaufend schoss er diesen an, so dass es weiter spannend blieb. Die Gäste bekamen in der Schlussminute noch einen Freistoß aus halblinker Position in Strafraumnähe zugesprochen. Nachdem dieser jedoch das lange Eck verfehlte blieb es beim knappen aber verdienten Heimerfolg.

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Isen III 4:3

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Am Sonntag den 21.04.2024 traten die E4-Junioren der frechen 15 zu Hause gegen den TSV Isen an. Der Kader bestand an diesem Morgen aus folgenden Kickern: Jonas Ebert [TW], Luke Läntzsch [TW], Lennard Merget [C], Julius Baumbach, Leonardo Wolf, Mateo Katic, Simeon Piehler, Tim Pösl, Toni Reising und Tristan Dominic. Der Anstoß erfolgt pünktlich um 10 Uhr durch die Gäste in Grün-Weiß. Beide Teams tasteten sich zu Beginn vorsichtig ab, doch das erste Tor sollte nicht lange auf sich warten lassen. In der dritten Spielminute eroberte Mateo Katic zentral vor dem Strafraum den Ball und passte zu Lennard Merget auf die rechte Seite. Dieser nahm das Leder gekonnt an, dribbelte ein paar Meter und schoss dann unhaltbar ins lange obere Eck zum 1:0 für die Gastgeber in den schwarz-weißen Jerseys. In den nächsten zehn Minuten erspielten sich die Veilchen immer wieder hervorragende Chancen, jedoch scheiterte man häufig am Isener Keeper oder verfehlte das Tor. Trotzdem sollte auch der nächste Treffer auf Seiten der Gastgeber fallen. Julius Baumbach war in der 13. Spielminute hellwach und konnte den Fehler der Isener Hintermannschaft mit einem Tor bejubeln. Der Abstoß der Gäste war nicht präzise genug gespielt und der Altenerdinger Flügelspieler kam im Strafraum an das Spielgerät und schoss ins obere linke Eck zur 2:0-Führung. Das Isener Team kämpfte weiter und konnte jetzt häufiger hinter die Verteidigung der SpVgg zu kommen. Zum Glück war Torwart Jonas Ebert auf seinem Posten und vereitelte die Möglichkeiten. Fünf Minuten vor der Halbzeit war es wieder einer dieser schnell gespielten Konter der Gäste. Der Ball wurde aus der eigenen Verteidigung auf den an der Mittellinie stehenden Stürmer gespielt. Dieser nahm das Spielgerät an und sprintete auf das Torr zu. Dabei ließ er beide Verteidiger stehen und schob das Leder im 1 gegen 1 mit Ebert ins linke Eck. Mit diesem 2:1 gingen beide Teams in die Halbzeitpause. Die zweiten 25 Minuten durfte Luke Läntzsch den Posten des SpVgg-Torhüters besetzen und musste direkt nach dem Anstoß hinter sich greifen. Das Isener Team machte sofort Druck auf den Ball und der nach hinten gespielte Pass wurde durch einen Abstimmungsfehler der Altenerdinger Verteidigung nicht geklärt. Der Stürmer der Gäste kam an das Leder und schloss blitzschnell aus 20 Metern ins rechte untere Eck ab; unhaltbar für den eingewechselten Torwart. Nach dem überraschenden Ausgleich entschied sich Trainer Jochen Ebert für einen Wechsel, der belohnt werden sollte. Tim Pösl erzielte in der 30. Minute die erneute Veilchen-Führung. Nach Balleroberung durch Leonardo Wolf, spielte dieser einen langen Pass auf Pösl, der zum Sprint ansetzte und die Gegenspieler hinter sich ließ. Aus circa neun Metern konnte er ins untere linke Eck abschließen. Die ursprüngliche Zwei-Tore-Führung konnte in der 38. Minute durch ein Tor von Simeon Piehler wieder hergestellt werden. Die Vorlage zum Treffer kam von Toni Reising aus dem Mittelfeld. Mit einem Steilpass schickt er seinen Mitspieler in den Isener Strafraum. Piehler hat dort nur doch den Schlussmann der Gäste vor sich und schob die Kugel durch die Beine des Keepers zum 4:2 ins Tor. Das Spiel verlagerte sich nun mehr ins Mittelfeld und klare Chancen waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. Kurz vor Ende der Partie sollte es aber nochmals spannend werden. Ein schnell gespielter Isener Pass auf die Strafraumgrenze erzeugte Gefahr im Altenerdinger Rückraum. Die Verteidiger versuchten den Angreifer zu stellen, aber mit einer gekonnten Drehung und einem präzisen Schuss erzielte Isen den erneuten Anschlusstreffer. Das 4:3 markierte auch den Endstand der spannenden und knappen Partie. „Glückwunsch an die Mannschaft zum zweiten Sieg in Folge, der mit dem 4:3 aber zu knapp ausgefallen ist. Wir müssen weiter an der Chancenverwertung arbeiten und beginnen gleich im morgigen Training damit!“ meinte Trainer Eric Läntzsch nach Abpfiff.

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D6-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Eitting II 10:2

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Am Sonntagvormittag stand das erste Heimspiel der neuen D6-Junioren auf dem Programm und im Gegensatz zur deftigen Niederlage in der Vorwoche beim SC Moosen 2 (1:9), verstärkte man das Team mit einigen Spielern aus der D4. Aufgrund von kurzfristigen Absagen wurde noch mehr rotiert, wobei Kapitän Maxi Raibold, Helene Mika, Bohdan Shvets und Hussain Mustafa die komplette Zeit durchspielten und dabei eine gute Leistung zeigten. Auch Leopold Ulbrich, der erstmals im Tor stand, kann auf ein gelungenes Debüt zurückblicken. Geleitet wurde das Spiel von Nachwuchsschiedsrichter Jason Ocansey, der den Job in seinem ersten Einsatz mehr als gut machte. In der ersten Hälfte war das Spiel absolut ausgeglichen, doch trotz allem gingen die Hausherren nach zehn Minuten in Front. Nach einem zu kurzen Rückpass eines Eittinger Abwehrspielern ging Vincent Mörtl dazwischen und zog sofort ab. Zunächst konnte der SG-Keeper parieren, aber gegen den Nachschuss von Mörtl konnte auch er nichts mehr ausrichten. Schon sieben Minuten später kam aber Eitting zum verdienten Ausgleich. Zwar konnte Torhüter Ulbrich einen Schuss noch an den Pfosten lenken, doch vom Alu sprang die Kugel dann doch in die Maschen. Im Anschluss daran spielte sich Adam El Mekhanter in den Mittelpunkt, denn innerhalb von wenigen Minuten zog er zweimal ab und seine Treffer bescherten den Hausherren eine 3:1-Führung. Aber Eitting fand eine passende Antwort und kurz vor der Pause verkürzen die Gäste auf 2:3. Nach Wiederbeginn wurde es dann aber deutlicher. Schon nach dem Anstoß setzte sich Mekhanter auf der rechten Seite durch, zog zur Grundlinie und flankte dann nach innen, wo Mörtl die Hereingabe vergoldete. In der Folge spielten sich die Jungs in einen Rausch und erhöhten in regelmäßigen Abständen auf 10:2. Dabei trafen Vincent Mörtl, Paul Ipolyi und Paul Stöhr je zweimal ins Schwarze. Auch Maxi Raibold hätte sich fast in die Torschützenliste eingetragen, aber leider konnte er eine tolle Flanke von Ipolyi aus drei Metern mit dem Knie nicht verwerten. Trotz allem gab es bei den Veilchen nach dem Schlusspfiff nur strahlende Gesichter, denn einen zweistelligen Sieg hatte im Vorfeld der Partie niemals erwartet. Nächsten Freitag geht es für die D6-Junioren mit dem Auftritt in Taufkirchen weiter und es bleibt zu hoffen, dass der Kantersieg für neues Selbstbewusstsein sorgt.

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A1-Junioren: TSV Gaimersheim – SpVgg Altenerding 1:1

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Weder Fisch noch Fleisch war der Auftritt der Altenerdinger A1-Junioren beim Gastspiel beim TSV Gaimersheim, doch das 1:1-Remis war letztlich zu wenig, um den Anschluss an die Spitzenplätze zu halten. Zu Beginn der Partie sah es bei den Veilchen aber vielmehr danach aus, als würde die nötige Motivation für einen Sieg fehlen, dann man wirkte anfangs etwas lethargisch, so dass die Hausherren von Beginn an sofort das Zepter in die Hand nahmen. Dies führte nach sieben Minuten zur ersten dicken Chance für den TSV. Als Elias Faust einen langen Ball nicht entscheidend klären konnte, und die zweite Reihe der SpVgg nicht entscheidend zurück arbeiteten, kam ein Angreifer an den zu kurz abgewehrten Ball und ging sofort in die Tiefe. Dort legte er auf einen rechts freistehenden Mitspieler ab, der dann im Strafraum aus halbrechter Position abzog, doch Keeper Senal da Silva war mit den Fingern noch am Ball und klärte zur Ecke. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gastgeber. Als weder Sam Ofori als auch Maximilian Topf einen Gästespieler nahezu ungestört durchlaufen ließen, legte dieser im Strafraum quer, wo sein Mitspieler frei zum Schuss kam, aber glücklicherweise ging der Ball zu zentral auf das Tor und konnte von da Silva pariert werden. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter war es dem Altenerdinger Keeper zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Als man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte, kam ein Gastgeber-Akteur aus etwa 25 Metern zum Schuss und das Leder hätte genau im Eck eingeschlagen, doch da Silva zeigte seine Klasse und drehte die Kugel gekonnt um den Pfosten. In dieser Phase gelang es den Veilchen nicht, sich an das gegnerische Tor anzunähern, denn man fabrizierte zu viele Fehlpässe und ging in Zweikämpfen meist als zweiter Sieger hervor, was dazu führte, dass man sich kaum aus der Umklammerung lösen konnte. So wurde es nach 24 Minuten wieder gefährlich vor dem Tor der SpVgg. Abermals agierte man im Zweikampfverhalten sehr nachlässig, so dass ein Gaimersheimer Mittelfeldspieler ohne große Gegenwehr durchlaufen konnte, aber dann beim Abschluss knapp das Ziel verfehlte. Nach 27 Minuten drohte dann aber endgültig der Rückstand, denn ein Angreifer hatte nur noch da Silva vor sich, der aber erneut glänzend reagierte und sein Team im Spiel hielt. Erst zehn Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die Gäste zum ersten gefährlichen Abschluss. Nach einem Pass von Johannes Dangl kam Jannik Obermaier aus 18 Metern zum Schuss, doch der TSV-Schlussmann tauchte rechtzeitig ab und konnte den Flachschuss parieren. Im Gegenzug unterlief dann Nick-Luis Polsfuss 25 Meter vor dem eigenen Tor das Leder und als die Hausherren nach dem Ballgewinn die Kugel sofort in die Tiefe spielten, kam ein Angreifer im Strafraum aus halbrechter Position zum Schuss, hatte aber sein Visier zu hoch eingestellt. Kurz vor der Pause hätten die Gastgeber dann wieder in Führung gehen können. Nach einer Flanke von der rechten Seite wollte Faust die Kugel aus der Gefahrenzone schlagen. Allerdings traf er die Hereingabe nicht richtig, so dass der Ball bei einem Gästespieler landete, der aber dann aus kurzer Distanz am kurzen Eck vorbeiging, so dass die Veilchen mit einem schmeichelhaften torlosen Remis in die Halbzeitpause gingen. In der Pause wurde an das Team appelliert, nach Wiederbeginn mit deutlich mehr Einsatz und Konzentration zu agieren, und dieser Appell stieß scheinbar nicht auf taube Ohren, was dann drei Minuten nach Wiederbeginn zur doch zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung sorgte. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde die Kugel in den Strafraum gespielt, wo Maximilian Topf das Leder mustergültig auf Luca Hofer ablegte und dessen Schuss aus 10 Metern schlug unhaltbar im Netz ein. Aber die Führung hielt leider nur zwei Minuten. Als dem TSV im Mittelfeld auf der linken Seite ein Freistoß zugesprochen wurde, verteidigten die Veilchen lediglich den Strafraum, ließen dabei aber einen am Flügel freistehenden Gästespieler. Als dieser dann angespielt wurde, zog er eine Flanke auf den langen Pfosten, wo ein freistehender Angreifer dann volley zum 1:1 vollenden konnte. Fünf Minuten später hätten die Hausherren dann fast die Partie gedreht, denn nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite kam ein Angreifer aus 20 Metern frei zum Schuss, doch zum Glück ging der Flachschuss knapp am linken Pfosten vorbei. Nach 58 Minuten hatten dann die Gäste schon zum Torjubel angesetzt. Nachdem Ofori einen Pass in die Tiefe gespielt hatte, setzte sich Obermaier durch, spielte dann die Kugel nach innen, wo Jonathan Günzel am langen Pfosten stehend einen Schritt zu spät kam, und somit das Leder nicht ins leere Tor einschieben konnte. 20 Minuten vor dem Ende brachten die Platzherren dann einen schönen Angriff zu Ende. Nach einer guten Ballstafette wurde die Kugel von der linken Seite ins Zentrum geflankt, wo ein Gaimersheimer Akteur die Hereingabe volley nahm. Der Ball ging als Bogenlampe auf das Tor und wäre ins lange Eck geflogen, doch mit einer sensationellen Flugeinlage konnte da Silva die Kugel überragend über die Latte lenken. Drei Minuten später wäre der an diesem Tage sehr starke Keeper fast zum tragischen Helden geworden. Als ein Schuss aus 23 Metern auf das Tor ging, schien keine Gefahr in Verzug, doch dem Schlussmann rutschte der Ball durch die Hände. Letztlich ging er dem Ball entschlossen nach und kam noch vor dem Überschreiten der Torlinie zum Ball und lenkte ihn an den Pfosten. In der 84. Minute musste man bei den Gästen nochmal tief durchatmen. Als man das Leder nach einer Ecke nicht entscheidend klären konnte, kam ein Angreifer aus dem Gewühl heraus aus acht Metern zum Schuss, doch das Spielgerät ging haarscharf am langen Pfosten vorbei. Das Auslassen dieser Möglichkeiten hätte sich für den TSV in der letzten Spielminute fast noch gerächt und die Gäste hatten den Siegtreffer gleich dreimal auf dem Schlappen. Zunächst ging Obermaier alleine auf das Tor, scheiterte zunächst am Gaimersheimer Keeper, kam dann aber nochmal an die Kugel, doch mit letztem Einsatz rettete der Schlussmann zur Ecke. Als Obermaier dann den Kugel nach innen brachte, kam Hofer zum Kopfball und mit den Fingerspitzen lenkte der Schlussmann das Leder an die Latte und um ein Haar wäre Tom Huber zum Nachschuss gekommen, doch mit vereinten Kräften konnte der Gastgeber die prekäre Situation entschärfen. Allerdings zeigten diese Chancen bei den Platzherren Wirkung, denn sofort verlor man wieder das Leder und nach einem Pass kam es nochmal zum 1:1-Duell zwischen Obermaier und dem Gaimersheimer Schlussmann, das der Torhüter erneut für sich entscheiden konnte, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

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