Nach einem gelungenen Saisonstart in Fraunberg wollten sich die D3-Junioren mit den nächsten drei Punkten bei der (SG) FC Grünbach eine gute Ausgangslage im Aufstiegskamp schaffen, doch am Ende reichte es jedoch nur zu einem 1:1-Unentschieden, da zahlreiche Großchancen wieder mal nicht genutzt wurden. Die Veilchen, welche auf ihren Stammtorhüter Dominik Schaaser sowie ihren Kapitän Felix Binder verzichten mussten, drückten von der ersten Minute an in Richtung Strafraum der Gastgeber. So kam es in der zweiten Minute bereits zur ersten Torchance durch Samuel Meier, der von Hasan Perviz aus dem Mittelfeld auf der halbrechten Seite steil geschickt wurde, doch der Schuss aus etwas 15 Metern fehlte noch die nötige Präzision und so segelte der Ball weit über das Tor hinweg. Wenige Minuten später sollte Meier die nächste Gelegenheit bekommen. Nach gewonnenem Zweikampf im Mittelfeld legte Anton Zellner den Ball zurück zu Raphael Austen, der den Ball auf die Außenbahn zu Sai Rudr Battu spielte. Battu nahm sofort Tempo auf, überlief seinen Gegenspieler und zog mit dem Ball bis zur Torauslinie, von der aus er den Ball scharf in den Strafraum spielte. Dort stand Meier goldrichtig und schob nach sechs Minuten aus zwei Metern den Ball am Torwart vorbei zum 1:0 ins Netz. Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren mit einem Distanzschuss die erste nennenswerte Offensivaktion. Aber auch hier war noch viel Luft zwischen Ball und Torbalken. Die nächste Aktion der Gastgeber führte dann in der achten Minute zur ersten Ecke. Der scharf hereingebrachte Ball flog durch den Strafraum und prallte unglücklich vom Rücken eines Altenerdinger Spielers ins eigene Tor und brachte den Hausherren den Ausgleich. Die Lilanen konnten sich von dem Rückschlag aber schnell wieder erholen und starteten einen Angriff nach dem nächsten in Richtung Tor der Grünbacher. Zuerst war es Perviz, der nach einem schönen Steckpass vom eingewechselten Philipp Kaiser allein aufs Tor zulief, dessen Schuss jedoch am Fuß des herauseilenden Keepers hängen blieb. Wenige Minuten später eine ähnliche Situation. Perviz taucht wieder allein vor dem Torwart der Gastgeber auf, der wiederum den unplatzierten Schuss parieren kann. Der abgewehrte Ball landete vor die Füßen von Samuel Meier, der jedoch den Ball in Bedrängnis knapp am Tor vorbeischob. In der 20. Minute die nächste Großchance auf Seiten der Altenerdinger durch einen satten Schuss aus halbrechter Position von Philipp Kaiser, den der Grünbacher Keeper mit allergrößter Not gerade noch über das Tor lenken konnte. Die wenigen Vorstöße der Hausherren hatte man bis dahin gut unter Kontrolle. Die Abwehrreihe mit Marie Jackisch, Sebastian Ivan, und später auch der eingewechselte Leo Bao ließen bis dahin wenig anbrennen und konnten meist die Zweikämpfe für sich entscheiden. Kurz vor der Halbzeitpause wurde es dann doch noch mal brenzlig, als ein Grünbacher Mittelfeldakteur aus ca. 15 Metern von halbrechter Position einfach mal draufhielt. Die meisten sahen vermutlich den Ball schon im rechten Winkel einschlagen, doch Aiden Erdmann, der heute für den verletzten Stammkeeper zum ersten Mal für die Lilanen zwischen den Pfosten stand, war zur Stelle und lenkte den Schuss mit einer starken Parade über das Lattenkreuz. Auch in der zweiten Halbzeit bestimmten die Veilchen weitestgehend das Spielgeschehen. Nach guter Vorarbeit von Tizian Isele, der sich auf der linken Seite durchsetzen konnte, hatte Perviz die erste Gelegenheit, doch der Winkel war zu spitz und der Ball zappelte nur am Außennetz. Weitere Torchancen folgten durch Nikolaus Wilhelm, Rafael Austen und Tizian Isele, doch immer wieder fehlte die Präzision oder die nötige Konsequenz in den Aktionen. Zur Mitte der zweiten Halbzeit kam dann leider auch noch das Wetter ins Spiel und stoppte die Angriffswelle der Lilanen. Aufgrund eines stärkeren Graupelschauers entschied sich der Unparteiische die Partie zu unterbrechen. Als es dann nach wenigen Minuten wieder weiter ging, kamen die Veilchen nicht mehr in den Rhythmus. Auch von den Hausherren kam nur noch wenig und so blieb es dann beim 1:1-Endergebnis. Die Peschke-/Faust-Schützlinge müssen sich wieder einmal die schlechte Chancenverwertung vorwerfen lassen, nur mit dem Unterschied, dass man heute zwei Punkte in Grünbach liegen gelassen hat. Mit mehr Entschlossenheit und Konsequenz in den Aktionen wäre ein verdienter Sieg auf jeden Fall möglich gewesen.
A2-Junioren: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 11:0
Eine über weite Strecken schwache Leistung zeigten die Altenerdinger A2-Junioren beim Meisterschaftsfavoriten TSV Dorfen und fuhren mit einer deftigen 0:11-Klatsche wieder nach Hause. Die Veilchen fanden von Beginn weg nicht ins Spiel und luden die Hausherren mit haarsträubenden Fehlern im Spielaufbau immer wieder zu gefährlichen Aktionen ein. Schon nach zwei Minuten gab es die erste Großchance für den TSV, doch nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite schloss der Mittelstürmer alleine aus gut acht Metern halbrechts zu schwach ab, so dass Keeper Hassan Ibrahim die Kugel aufnehmen konnte. Nach zehn Minuten gingen die Gastgeber verdient in Führung. Eine weite Ecke setzte ein unbewachter Dorfener Offensivakteur per Kopf ins lange Eck und brachte seine Farben in Front. Es entwickelte sich mit zunehmender Spieldauer ein Spiel auf ein Tor, da den Lila-Weißen unverständliche Abspielfehler unterliefen, die jede aussichtsreiche Offensivaktion im Keim erstickte. Vielmehr erspielten sich die Gastgeber Chance um Chance. Nach einer Viertelstunde verpassten es die Altenerdinger den Ball an der linken Strafraumkante zu klären, so dass ein Pass in den Strafraum einen Dorfener Spieler fand, der aus 10 Metern ins kurze Eck zum 2:0 vollendete. Nur eine Minute später drohte das nächste Ungemach, doch diesmal hatte der TSV sein Visier zu genau eingestellt, den der rechts durchgebrochene Verteidiger hämmerte die Kugel an den Pfosten. Den Semptstädtern gab dies keine Sicherheit. Nur wenige Minuten später nutzte der Dorfener Linksaußen ein Missverständnis zwischen Abwehr und Keeper Hassan Ibrahim aus, um sich den Ball zu ergattern und aus kurzer Entfernung einzunetzen. Leider ging es in dieser Manier weiter. In Minute 38 setzte sich zum wiederholten Mal der Dorfener Rechtsaußen auf seine Seite durch und schoß den Ball flach aufs Tor. Hassan Ibrahim kam zwar an das Leder, lies diesen jedoch unglücklich nach vorne abprallen, wo der mitgelaufene Heimstürmer kein Problem hatte, auf 4:0 zu erhöhen. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte es nochmals zwei Treffer gegen die mittlerweile demoralisierten Gäste, die den Gegenspielern zusehends zu viel Platz ließen. Zwei Fernschüsse schlugen im Altenerdinger Kasten ein, so dass es bereits zur Halbzeit 0:6 stand. Der Appell zur Pause an das Ehrgefühl seitens des Trainergespanns war kaum verhallt, da drohte nach nur zwei Spielminuten im zweiten Durchgang schon der nächste Rückschlag. Denn der Unparteiische zeigte nach einem Fernschuss, den Nobel Tesfamichael im Abdrehen gegen Oberkörper/Arm bekam, auf den Punkt, auch wenn die Entscheidung mehr als zweifelhaft war. Aber der TSV wollte derartige Geschenke nicht annehmen und donnerte das Leder bei der Ausführung gegen den Querbalken, so dass es zu keiner Ergeniskorrektur kam. Die Veilchen waren nunmehr bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was in der Folge durchaus zufriedenstellend gelang. Nach einer Stunde konnte man sogar den ersten Torschuss verzeichnen, doch Sebastian Kähler-Pardo, der einen Fehlpass im Spielaufbau der Hausherren abgefangen hatte, traf die Kugel nicht richtig und setzte diese am Gehäuse vorbei. Gegen Ende der Partie schlichen sich allerdings wieder Unkonzentriertheiten bei den Altenerdingern ein. Nach 72 Minuten überlief der Dorfener Linksaußen die Hintermannschaft der Gäste, flankte nach innen, wo sein Mitspieler zwar zunächst per Direktabnahme an Keeper Hassan Ibrahim scheiterte, im Nachschuss jedoch auf 7:0 erhöhte. Nun begannen bei den Veilchen die letzten Dämme zu brechen. Konnte 10 Minuten vor Schluss noch ein Ball nach einer Flanke und einem Getümmel im Fünfer mehrfach auf der Linie gerettet werden, senste Adam Drief zwei Minuten später am Strafraumeck seinen Gegenspieler regelrecht von den Beinen, so dass dem Schiedsrichter gar keine andere Möglichkeit blieb, als erneut auf den Punkt zu zeigen. Diesmal verwandelte der angetretene Dorfener Akteur sicher zum 8:0. Wieder nur drei Minuten später fand ein Flachschuss des TSV zunächst nur den Innenpfosten, wurde jedoch vom gedankenschnelleren Mitspieler zum neunten Treffer über die Linie gedrückt. In den Schlussminuten herrschte endgültig Chaos auf seiten der Veilchen. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde nur halbherzig herausgeköpft, so dass ein Dorfener Offensivspieler aus gut zwanzig Meter das Leder in die linke Ecke versenkte. Kaum wieder angepfiffen flog auch schon der nächste Weitschuss in die Altenerdinger Maschen, da Keeper Hassan Ibrahim seine Position völlig verschätzt hatte. Zum Glück beendete der gut leitende Unparteiische danach die Partie, um den enttäuschten Altenerdinger Anhang zu erlösen.
C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Fraunberg 3:2
In einer packenden Begegnung gegen die (SG) FC Fraunberg konnten die Altenerdinger C2-Junioren an ihre Erfolgswelle anknüpfen und fuhren mit dem Endergebnis von 3:2 den nächsten Dreier ein. Die Fraunberger Kicker drängten von der ersten Minute an auf das Tor der Semptstädter. So taten sich die Veilchen zunächst schwer, das Spielgerät unter Kontrolle zu bekommen, um einen strukturierten Spielaufbau umzusetzen. Zwar besserte sich das Zusammenspiel nach einigen Minuten, doch ein Alleingang des Fraunberger Stürmers konnte nicht unterbunden werden und so klingelte bereits in der siebten Minute die Torglocke für die Gäste. Doch die Altenerdinger Recken steckten nicht auf und kamen immer besser ins Spiel. Christian Massari schnappte sich fünf Minuten später nach einer Ecke den abgefälschten Ball und lochte links unten eiskalt, zum 1:1 ein. Einmal in Schwung gekommen blieben die Hausherren dran und drückten weiter auf das Gästetor. So fasste sich keine drei Minuten später Lennox Höhne ein Herz und dann das Leder. Er umspielte gekonnt die gegnerische Abwehr und krönte sein Bemühen mit dem Führungstreffer zum 2:1. Das Spiel war gedreht! Leider hielt die Freude nicht lange an. Ein Freistoß für Fraunberg brachte nach 15 Minuten das erneute Remis. Unhaltbar setzte der Fraunberger Schütze das Leder direkt zum 2:2 ins Kreuzeck. Die letzten Minuten bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer eine lebendige Partie, bei der sich beide Mannschaften keine Blöße gaben und engagiert gegen das Leder traten. Doch die Anstrengungen beider Mannschaften änderten erst einmal nichts am Spielstand und beim unentschiedenen Pausenstand. In der Halbzeit wurde der Altenerdinger Trainingscampus von einem Schneegestöber heimgesucht, so dass beide Mannschaften ihren Pausentee in den geheizten Kabinen einnehmen mussten. Nach Wiederanpfiff und neu erstarkt ging die Partie in die zweite Hälfte. Beide Mannschaften knüpften an den vorherigen Leistungen an und versuchten eine Schippe oben draufzulegen. Das gelang den Hausherren zunächst besser, denn fünf Minuten nach Wiederbeginn legte Theo Ziemann das Leder über links in den Strafraum, wo er Massari als Abnehmer fand. Der geübte Torschütze ließ dem Fraunberger Schlussmann keine Chance und belohnte seine Mannschaft mit dem erneuten Führungstreffer zum 3:2, doch es waren noch 30 Minuten auf der Uhr. Eine tolle Teamleistung der Altenerdinger C2-Junioren ließ bei den Gästen, die schon fast an dem unermüdlichen Widerstand der Hausherren verzweifelten, keinen weiteren Treffer mehr folgen, so dass die Bötther-/Heidler-Truppe den knappen Vorsprung ins Ziel brachte. Mit einem nach vorne gerichteten Blick freuen sich die Semptstädter auf das nächste Punktspiel gegen den FC Forstern.
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D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Gerolfing 0:1
Eine bittere 0:1-Heimniederlage kassierten die D1-Junioren im Heimspiel gegen den Tabellenführer FC Gerolfing, die aber in jedem Fall vermeidbar gewesen wäre. In einem auf sehr hohem Niveau stehenden Match kam der Gast besser in die Partie und erspielte sich in der Anfangsphase eine deutliche Dominanz, da die Hausherren zu viel Respekt zeigten. Dies nutzte der FCG eiskalt und kam gleich zu den ersten guten Chancen, so dass Keeper Tobias Felsner bereits in der ersten Minute bei einem Schuss gefordert war. Da nach drei Minuten musste er dann doch hinter sich greifen. Als ein sehr quirliger Angreifer des FCG in den Strafraum eindrang, ging Muaaz Mohamed etwas zögerlich in den Zweikampf. So konnte er den Angreifer nicht stellen, der dann auch Felsner mit einem Flachschuss ins lange Eck das Nachsehen gab. Dieser Treffer sorgte bei den Veilchen für weitere Verunsicherung, so dass Gerolfing dem zweiten Tor deutlich näher war, als die SpVgg dem Ausgleich. So musste Felsner unmittelbar nach dem Anstoß wieder eingreifen konnte aber einen an der Strafraumgrenze abgefeuerten Flachschuss sicher unter sich gegraben. Zwei Minuten später hatte er dann Glück, als eine als Flanke gedachte Hereingabe auf das Tor ging, doch glücklicherweise prallte die Kugel nur an den kurzen Pfosten. Nach etwa 10 Minuten lösten sich die Feuker-Schützlinge immer mehr aus der Umklammerung und ergriffen nun selbst die Initiative, was dann auch alsbald zu guten Chancen führen sollte. Nach elf Minuten wurde Paul Schiwietz aus dem Mittelfeld schön in Szene gesetzt und der freistehende Angreifer legte nochmal quer auf den mitlaufenden Michael Melissourgos, der aber im letzten Moment noch von einem Abwehrspieler gestellt werden konnte. Wenig später brannte es dann nach einer Ecke, die auf den langen Pfosten gezogen, erneut vor dem Gerolfinger Tor, doch leider fehlte ein Abnehmer, so dass der Ball knapp am Ziel vorbeiging. Nach 19 Minuten hätte man dann aber zum Ausgleich kommen müssen. Als der Torhüter der Gäste einen Freistoß von Emil Fernandez Jackisch nach vorne abprallen lassen musste, kam der nachsetzende Melissourgos an das Leder. Er ging noch am Torhüter vorbei, hatte dann das leere Tor vor sich. Als jedoch der Schuss nur am Pfosten landete, blieb dem Altenerdinger Anhang der Torschrei in der Kehle stecken. Aber trotz dieser vergebenen Großchance blieben die Platzherren am Drücker und nur zwei Minuten später kam Schiwietz nach Zuspiel von Fernandez Jackisch im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch leider rutschte ihm das Leder über den Schlappen und ging dann doch deutlich am Kasten der Gäste vorbei. Auch die nächste Chance gehörte der SpVgg. Nach einer mustergültigen Kombination kam Fernandez Jackisch in zentraler Position an der Strafraumkante zum Schuss, doch der Gerolfinger Keeper war zur Stelle und konnte den Schuss hervorragend aus dem Eck fischen und rettete seinem Team den knappen Vorsprung. Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten dann wieder den Gästen und fünf Minuten vor dem Pausenpfiff musste Felsner wieder eingreifen, doch er war auf der Hut und konnte einen gefährlichen Flachschuss mit einer gekonnten Fußabwehr zur Ecke klären. Die folgende Hereingabe sorgte dann nochmals für Gefahr, denn man ließ einem Angreifer zu viel Platz, aber hatte dann Glück, dass der Kopfball knapp über das Tor ging. Auch die letzte Chance lag auf Seiten des FCG, doch erneut war Felsner zur Stelle und konnte einen Schuss aus 12 Metern parieren, so dass es beim knappen Pausenrückstand für die Gastgeber blieb. Kurz nach der Pause konnte sich Melissourgos auf der rechten Seite durchsetzen, drang dann in den Strafraum ein, hatte dann aber beim Abschluss Pech und schoss am kurzen Eck vorbei. Nach 45 Minuten raufte man sich auf Altenerdinger Seite erneut die Haare. Als die SpVgg nach einem Handspiel aus ca. 18 Metern einen Freistoß zugesprochen bekam, zirkelte Philipp Feuker das Leder gekonnt über die Abwehrmauer, traf jedoch leider nur die Kreuzecklatte. Als der Abpraller dann bei Andi Neumann landete, hoffte man erneut auf den Ausgleich, doch dessen Schuss konnte im letzten Moment noch geblockt werden. Nun nahmen die Hausherren das Heft eindeutig in die Hand und drängten auf den Ausgleich, doch die verdiente Belohnung wollte einfach nicht gelingen. Drei Minuten später wurde es dann bei einem Konter der Gäste auf der anderen Seite gefährlich, doch mit einer starken Abwehraktion konnte Valentin Kugler im letzten Moment noch zur Ecke klären. Eine Zeigerumdrehung weiter musste man dann erneut zittern. Als das Leder vor das Altenerdinger Tor gebracht wurde, konnte man nicht entscheidend klären und es gab wenige Meter vor dem Gehäuse ein Gewühl, aus dem ein Angreifer der Gäste zum Schuss kam, aber die Kugel knapp am Pfosten vorbeisetzte. Sieben Minuten vor dem Ende hielt dann Tobias Felsner sein Team mit einer starken Parade im Spiel. Als sich ein Angreifer über den Flügel durchtankte, lief er alleine auf das Tor zu, doch mit einer großartigen Fußabwehr verhinderte Felsner das wohl vorentscheidende 0:2. Vier Minuten später hofften dann die Gastgeber auf den Ausgleich. Als Felix Binder, der ein starkes Debüt bei den D1-Junioren feierte, die Kugel nach innen spielte, kam Melissourgos im Strafraum zum Abschluss, doch der Kapitän hatte an diesem Tag kein Schussglück und verfehlte abermals knapp den Gerolfinger Kasten. Als man nun alles nach vorne warf, lief man in einen Konter, der die Entscheidung hätte bringen müssen. Als sich ein Angreifer dann auf dem Flügel behauptet hatte, lief er von der rechten Seite alleine auf das Tor und nachdem zwei seiner Mitspieler im Zentrum völlig freistanden, schien der zweite Treffer nur noch Formsache. Zum Glück versuchte er aber selbst den Abschluss und sorgten nicht für die Vorentscheidung. Da der Referee wenig später das Match beendete, sollte sich das Auslassen dieser Möglichkeit nicht rächen, denn man brachte den knappen Vorsprung über die Zeit, so dass es auf Altenerdinger Seite nach Abpfiff hängende Köpfe gab, denn man hätte sich zumindest einen Zähler verdient gehabt.
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C1-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Vötting-Weihenstephan 1:8
Gründlich missglückte den C1-Junioren der Auftakt in die Rückrunde, denn im Heimspiel gegen den SV Vötting-Weihenstephan hatte man einen rabenschwarzen Tag erwischt und kam empfindlich mit 1:8 unter die Räder. Mit Vorfreude empfing man dem Gegner aus Freising, doch schnell stellte sich bei der Backin-Elf Ernüchterung ein, denn der SVW übernahm schnell das Kommando und stellte vor allem die Hintermannschaft mit langen Bällen in die Spitze scheinbar vor unlösbare Probleme. Dies sollte schon nach 10 Minuten zum ersten Gegentor führen, denn ein Ball wurde hinter die Abwehrkette der Veilchen gespielt und als dann Keeper Sebastian Reischl etwas zu überhastet seinen Kasten verlief, erkannte der Vöttinger Angreifer die Gunst der Stunde und hob das Spielgerät zur frühen Führung seiner Farben ins Netz. Dieser Treffer sollte aber nur der Anfang einer Fehlerkette bei den Veilchen sein und nur zwei Minuten später konnte der Gast den zweiten Treffer nachlegen, der fast eine Kopie des ersten Gegentores war. Abermals konnte die hoch stehende Abwehrkette ausgehebelt werden und diesmal war der brandgefährliche Stürmer des SVV, der mit einem sehenswerten Heber über Reischl hinweg für die 2:0-Führung der Gäste sorgte. Auch im Anschluss daran fand die Heimelf nicht ins Spiel und man musste dem Gast die Spielkontrolle überlassen, so dass der erhoffte Anschlusstreffer in weiter Ferne lag. Schon frühzeitig gab man dann alle Trümpfe aus der Hand, denn ein Vöttinger Angreifer, den man nie richtig unter Kontrolle brachte, kam zu seinem Hattrick und mit einem Doppelschlag in der 25. und 27. Minute entschied er die Partie frühzeitig. Wer gehofft hätte, dass die Gastgeber nach Wiederbeginn ein anderes Gesicht zeigen würden, wurde anfangs enttäuscht, denn schon zwei Minuten nach Wiederbeginn wuchs der Rückstand auf 0:5 an, wobei man sogar Glück hatte, dass der fünfte Treffer nicht schon früher fiel. Kaum war man wieder auf dem Platz wurde ein langer Ball nach vorne geschlagen. Als Jonas Wassermann dann das Leder vom Fuß sprang, kam ein Gästespieler an die Kugel, doch seinen Schuss konnte Reischl parieren. Nur eine Zeigerumdrehung weiter musste der Altenerdinger Schlussmann dann die Hilfe des Pfostens für sich beanspruchen. Nach einem Pass in die Tiefe kam Reischl nicht an das Spielgerät, doch die Kugel landete glücklicherweise am Alu. Doch nur zwei Minuten später konnte Vötting doch wieder zählbaren Erfolg für sich verbuchen. Nach einem Ball in den Strafraum kam es zum Duell zwischen einem Freisinger Angreifer und Schlussmann Sebastian Reischl. Der Keeper ging etwas unentschlossen zum Ball, so dass sein Kontrahent einen Tick vor ihm am Ball war und diesen dann zum 5:0 nur noch ins leere Tor einschieben musste. Unmittelbar darauf kam der Gast nach einem Pass in den Strafraum wieder vor de Tor zum Abschluss, doch mit einer guten Fußabwehr konnte Reischl weiteres Ungemach verhindern. Aber trotz allem ging das muntere Scheibenschießen weiter und nur wenig später kassierten die Veilchen dann den nächsten Gegentreffer. Diesmal wurde ein Ball aus etwa 40 Metern vor das Tor geschlagen und als der harmlos erscheinende Schuss durch die Hände von Reischl glitt, hatte der Gäste das halbe Dutzend voll gemacht. Die Gastgeber brachten an diesem Tag keinen Fuß auf den Boden und nur zwei Minuten später musste Reischl das Leder schon wieder aus seinem Kasten holen. Diesmal chiptten die Gäste einen Ball vor das Tor und als der Keeper das Leder nach vorne abklatschen ließ, war ein nachsetzender Angreifer zur Stelle und schoss zum 7:0 ein. Noch hatten die Gäste ihren Torhunger nicht gestillt und nachdem sich die Gastgeber nun kampflos ergaben, war es nur eine Frage der Zeit bis der Gast zum nächsten Treffer kommen sollte. Nach 54 Minuten war es dann soweit, denn ein Freistoß aus 20 Metern schlug im kurzen Eck und ließ den Vöttinger Vorsprung auf 8:0 anwachsen. Erst dann schalteten die Freisinger Gäste mehr als einen Gang zurück und taten auch nur noch das Notwendigste, so dass die Partie dann zumindest mit dem Ehrentreffer für die Hausherren endete. Diesmal wurden den Veilchen ein Freistoß auf der anderen Seite zugesprochen und als Nicolas Roith den Ball dann aus etwa 25 Metern in Richtung Tor kurzes Eck schoss, schien der Vöttinger Keeper etwas Mitleid mit den Hausherren zu haben, denn er ließ den haltbar erscheinenden Schuss passieren und ermöglichte den Gastgebern zumindest noch den Treffer zum 1:8-Endstand, der allerdings nur statischen Wert hatte.
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D4-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Schwaig II 1:1
Am Samstagvormittag ging es für die Veilchen im letzten Heimspiel der Rückrunde gegen die SG Schwaig. Leider war die Treffsicherheit wie noch am Montag nicht vorhanden, so dass man sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen musste. Das Spiel begann sehr zerfahren. Erste Torannäherungen hatten die Gastgeber nach einer Ecke, die komplett durch den Schwaiger Strafraum segelte, ohne dass ein Spieler den Ball berührte. Dabei waren Paul Stöhr und auch Paul Ipolyi super positioniert und brauchen nur den Fuß hinhalten. In der Folge kam auch Schwaig zum ersten Torabschluss, aber dieser bereitete Torwart David Mückel keinerlei Probleme. Nach zwölf Minuten die erste Großchance: Nach Flanke von Ipoly kam in der Mitte Lukas Reiser zum Abschluss, doch sein Schuss aus der Drehung landete genau in den auffangbereiten Armen des Schwaiger Torhüters. Auch das Nachsetzen brachte nicht gewünschten Erfolg. Vor der Halbzeit bleibt es die größte Chance für die Gastgeber. Auf beiden Seiten kam es noch zu weiteren Fernschüssen, die ohne größere Gefahr bleiben. Erst mit dem Halbzeitpfiff wurde es noch mal gefährlich und brachte die Führung der Gäste. Auf der rechten Angriffsseite setzte sich ein Außenspieler durch, flankte in die Mitte. Am zweiten Pfosten stand sein Mitspieler völlig frei und schoss mit der Hacke das 0:1. Die sofortige Antwort noch vor der Pause blieb aus, da Marvelous Onyebibile nach seinem Flankenlauf aus spitzem Winkel am Torwart scheiterte, wobei ein Querpass in die Mitte die bessere Lösung gewesen wäre. In der Halbzeit gab es Umstellungen im Veilchenteam und diese sollten sich sofort auszahlen, denn die Gäste wurden nun in die Defensive gedrängt. Schon fünf Sekunden nach dem Anpfiff lief Onyebibile auf der rechten Außenlinie durch, flankte in die Mitte, wo vier Veilchen-Akteure standen. Allerdings benötigte Vincent Mörtl zu lange zum Abschluss, so dass ihm ein Verteidiger das Leder wegspitzelte. Allerdings landete die Kugel dann beim freistehenden Miguel Eichwald, der aber leider genau in die Tormitte schoss, so dass der Schlussmann einen Einschlag verhindern konnte. Eine Minute später legte Eichwald das Leder in den Lauf von Stöhr, der aber im Strafraum am letzten Verteidiger hängenblieb. Wieder eine Minute weiter: Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Vincent irritierten Stöhr und Onyebibile den herauslaufenden Torwart, der den Ball passieren ließ, aber Glück hatte, dass die Kugel nur noch den Außenpfosten touchierte. Die nächste Chance hatte Adam El Mekhantar nach Flanke von Phillip Wischof, doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position ging über das Tor. Der nächste Angriff war eine Kopie des vorausgehenden Spielzuges und nach einer Flanke hatte Onyebibile nur noch den Schwaiger Schlussmann vor sich, der aber erneut den Ausgleich verhindern konnte. Als Mörtl nach Zuspiel von Stöhr frei zum Schuss kam, hatte man erneut den Torschrei auf den Lippen, aber der Abschluss war zu unplatziert, so dass der Torhüter des FCS den nächste Großchance vereiteln konnte. Aber nach 45 Minuten glückte dann der überfällige Ausgleich und es passt zum Spiel, dass Wischof, der sein erstes Spiel für die D4 absolvierte als Torschütze in Erscheinung treten musste. Nach einem Gewusel im gegnerischen Strafraum landet der Ball auf der halb linken Seite, wo Wischhof genug Zeit hatte, sich den Ball auf seinen linken Fuß zu legen, ehe er dann mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Nach diesem Tor ging der Sturmlauf weiter und nach einer Flanek von Wischof schloss Onyebibile zu überhastet ab und ließ den durchaus möglichen Führungstreffer liegen. Zehn Minuten vor Ende der Partie hätte man aber den zweiten Treffer erzielen müssen Nach einem schönen Querpass von Ipolyi kam Reiser aus sechs Metern völlig frei zum Schuss, doch sein Schuss ins lange Eck war etwas zu hoch angesetzt und ging nur an die Oberkante der Latte. Drei Minuten später spielte dann Julian Jaworeck einen gefühlvollen Ball in die Spitze hinter die Abwehr. Ipolyi schaltete am Schnellsten und konnte den Ball erlaufen. Kein Verteidiger kann ihm folgen, aber im Strafraum verließ ihn der Mut und schloss etwas überhastet ab. Letztlich hätte er sogar auf den im Zentrum freistehenden Onyebibile pasen können, doch er übersah leider seinen Mitspieler. Die letzte große Chance hatte dann aber Onyebibile selbst, doch nachdem er rechts freigespielt wurde, landete sein Schuss neben den Kasten. Dies Auflistung der Chancen spiegelt nur in Teilen die Überlegenheit wieder, allerdings konnte man sich nicht entsprechend belohnen und musste sich nach Schlusspfiff nur mit einem Zähler begnügen. Nächsten Sonntag geht es mit dem Auftritt beim TSV Dorfen und es bleibt zu hoffen, dass bis dahin diee Abschlussschwäche behoben ist.
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E2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg 1:8
Ohne Chance blieben die E2-Junioren im Heimspiel gegen den TSV Wartenberg, so dass man den Strogenmarktern nur zeitweise Paroli bieten konnte und letztlich selbst in dieser Höhe verdient mit 1:8 unter die Räder kam. Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando und begünstigt durch etliche Leichtsinnsfehler in der Altenerdinger Defensive hatte sich der TSV bereits in den ersten zehn Minuten eine 2:0-Führung herausgeschossen. In der Offensive fanden die Hausherren in dieser Phase nicht statt, denn im Spielaufbau kam es immer wieder zu vermeidbaren Fehlpässen, die ein geordnetes Spiel in die Wartenberger Hälfte nicht zuließen. Als die Wartenberger dann in der 18. und 19. Minute auf 4:0 erhöhten, war die Vorentscheidung frühzeitig gefallen, aber noch hatte der Wartenberger Nachwuchs nicht genug und drei Minuten vor dem Seitenwechsel musste der Altenerdinger Torhüter Max Blick, der bester Akteur in seiner Mannschaft war und mit zahlreichen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte, noch einmal hinter sich greifen. In der Halbzeit sprach das Trainerteam um Ersan Sürücü und Franz Huber die Fehler entsprechend an und schickte die Altenerdinger Schützlinge mit neuer Motivation zurück auf das Feld. Scheinbar schienen die Übungsleiter die richtigen Worte gefunden zu haben, denn im zweiten Durchgang zeigten sich die Veilchen deutlich verbessert, wenngleich man den Gästen nach wie vor unterlegen war, was dann auch nach 32 Minuten zum nächsten Gegentreffer führen sollte. Nur eine Minute später sollte sich der Rückstand leider vergrößern, denn ein unglückliches Eigentor brachte das 0:7. Acht Minuten vor dem Ende trafen die SVA-Nachwuchskicker auf der richtigen Seite und es war Tom Caspari vorbehalten, für den Ehrentreffer zu sorgen. Für den Schlusspunkt sorgten dann noch einmal die Strogenmarkter, denn kurz vor dem Ende glückte dem TSV noch ein weiterer Treffer zum 8:1-Endstand. Auch wenn die Niederlage empfindlich war, zeigten sich die Trainer mit dem Auftritt im zweiten Durchgang nicht unzufrieden, hoffen jedoch, dass sich die individuellen Fehler alsbald nicht wiederholen.
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D2-Junioren: JFG Paartal – SpVgg Altenerding 0:5
Am Freitagabend machten sich die 2012-Schützlinge der SpVgg Altenerding auf nach Reichertshofen, dem Spielort der JfG Paartal. Die Heimmannschaft war durchwachsen in diese Runde gestartet. Bisher konnten sie gegen die Kreisligavertreter des Landkreises Erding keinen Punkt holen und dies sollte auch nach dem Heimspiel gegen die SpVgg Altenerding so bleiben. Krankheitsbedingt fiel leider nun auch der Ersatztorhüter aus und so musste man tief in die berühmte Trickkiste greifen. Letztendlich stand mit Pablo Ahlschläger der eigentliche Mittelstürmer im Tor und machte seine Sache mehr als gut. Der Kader ergab somit folgende Namen: Pablo Ahlschläger (TW), Niklas Braune, Ludwig Woitzik ©, Lenny Peschke, Alessandro Cusati, Mateo Rezvan, Mailo Skupnik, Léo Dasch, Sebastian Artinger, Lukas Ramm und Felix Hartlmaier.
Der Beginn der Partie startete wie gewohnt mit einer Großchance für den Gegner, was den Ruhepuls des Trainergespanns Bongers-/Dasch- außer Kraft setzte. In der Abwehr waren sich Ludwig Woitzik und Niklas Braune nicht einig, wer den Ball nimmt, und so nahm der gegnerische Stürmer dankbar die Einladung an, doch Pablo Ahlschläger reagierte glänzend. Generell war die Anfangsphase von viel zu vielen Fehlpässen geprägt und das Umschalten gegen den Ball dauerte zu lange. In der dritten Minute hatte Pablo Ahlschläger einen Blitzgedanken und schlug einen langen Ball auf die linke Seite, wo Léo Dasch seinem Gegenspieler das Nachsehen gab und souverän ins lange Eck einschob. Dieses Tor gab der Mannschaft ein „wenig“ mehr Ruhe. Kurz drauf kam der Ball im Mittelfeld bei Mateo Rezvan an, drehte sich auf und schickte Alessandro Cusati über rechts tief, und nach dessen Hereingabe kam wiederum der durchgestartete Mateo Rezvan an den Ball, doch er scheiterte am gut reagierenden Goalie. Die Partie spielte sich selten im Mittelfeld ab, beide Teams suchten sofort ihr Glück in der Offensive, so auch die JFG Paartal in der 10. Minute. Zuerst lief deren Stürmer auf das Gehäuse der SpVgg zu, setzte aber den Ball am Kasten vorbei. Kurz darauf rettete Alessandro Cusati in höchster Not gegen einen einschussbereiten Stürmer. Es war grob die Hälfte der ersten 30 Minuten gespielt, als Mailo Skupnik und Mateo Rezvan den Ball über den rechts durchlaufenden Alessandro Cusati zirkulieren ließen. Dieser brachte den Ball scharf nach innen, wo Mateo Rezvan stark zum 2:0 abschloss. Nach dieser Aktion stellten die Trainer Bongers und Dasch die Formation um und brachten mit Lukas Ramm und Felix Hartlmaier mehr Ballsicherheit in die Partie. Und dies hätte sich fast unmittelbar darauf ausgezahlt. Felix Hartlmaier brachte das Spielgerät über links auf Lukas Ramm, der seinen Gegenspieler vernaschte und mit links abschloss, doch sein Schuss wurde jedoch vom gegnerischen Torwart geklärt. Der darauffolgende Eckball brachte wieder Gefahr. Mateo Rezvan brachte das Leder scharf flach in den Gefahrenraum, wo Mailo Skupnik und Lukas Ramm nur knapp verpassten. Jetzt häuften sich die Chancen auf der Seite der SpVgg. Niklas Braune spielte hinter über Léo Dasch heraus, der das Sprintduell auf der rechten Seite für sich entschied und den in der Mitte lauernden Mailo Skupnik bediente, doch dessen Schuss ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Die Hausherren stemmten ich tapfer gegen die spielerische Überlegenheit der SpVgg Altenerding, konnten aber ein weiteres Gegentor vor der Pause nicht mehr verhindern. Nach einem Zuspiel auf Lenny Peschke speilte der Mittelfeldakteur tief auf Mateo Rezvan. Sein Schuss wurde zunächst geblockt, doch als der Abpraller bei Skupnik landete, fackelte er nicht lange und netzte flach ins linke Eck ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte die SpVgg um ein Haar auf 4:0 erhöht, doch rettete der Torwart und Außenpfosten die Heimmannschaft bei einem Abschluss von Mateo Rezvan. Die zweite Hälfte ging mit einer Torchance der SpVgg Altenerding los. Lukas Ramm setzte sich über links hervorragend durch, brachte das Leder in die Mitte, wo der Verteidiger gerade noch vor Léo Dasch retten konnte. Die SpVgg übernahm jetzt klar das Kommando, zu groß waren die Laufwege, die der Hausherr nun gehen musste. Nach drei Minuten die erste Chance nach Wiederbeginn bot sich als Mailo Skupnik Léo Dasch anspielte, der das Spielgeräte jedoch über den Balken setzte. Kurz darauf hatte man mit einen langen Ball der JFG Probleme und ein Stürmer tauchte alleine vor Pablo Ahlschläger auf, setzte die Kugel aber rechts vorbei am Pfosten. Dann war wieder die SpVgg an der Reihe. Ludwig Woitzik spielte Lukas Ramm über links an, der ließ seinen Gegenspieler aussteigen und dragn in den Strafraum ein, aber kurz vor dem Abschluss wurde er dann schlichtweg unfair zu Fall gebracht, was der ansonst gut leitende Referee nicht ahndete. In der 42. Spielminute tankte sich Léo Dasch über die rechte Seite durch und brachte die Kugel nach innen, wo Mateo Rezvan´s Schuss vom Goalie glänzend gehalten wurde. Keine 60 Sekunden später setzte Felix Hartlmaier Léo Dasch wunderbar wieder über die rechte Seite in Szene und nach dessen Flanke gab es wieder zählbaren Erfolg, denn Lenny Peschke war mit einem sehenswerten Kopfball erfolgreich. Die SpVgg wollte mehr und drängte auf das nächste Tor. Dabei spielte man hoch, was die Heimmannschaft für den ein oder anderen Konter nutzten. So auch in der 50. Spielminute, als ein Stürmer vor Pablo Ahlschläger zum Abschluss kam, doch der heutige Goalie der SpVgg hielt mit einer Parade ins lange Ecke die „Null“ fest. Der heute sehr quirlige Lukas Ramm kam in der 56. Spielminute nochmals über seine linke Seite durch, brachte das Leder wunderbar in die Mitte,wo Alessandro Cusati das Spielgerät an seinem Gegenspieler vorbei legte und leider knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei schoss. Eine Minute vor Spielende war es wieder Lukas Ramm, der im gegnerischen Strafraum entscheidend nachsetzte und dabei zu Fall gebracht wurde. Diesmal entschied der Referee folgerichtig auf Strafstoß. Alessandro Cusati schnappte sich das Leder, legte es sich auf den Punkt bereit und schickte das Runde unhaltbar links unten ins Eckige – 5:0. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter eine verregnete Partie und die Mannschaft fuhr zufrieden zurück nach Erding.
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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Türk Gücü Erding III 3:1
Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Florian Ammon, 3. Christian Schulz, 4. Moritz Martin, 5. Florian Aldinger (46. Felix Ramberger), 6. Rene Feuker, 7. Julian Topf (79. Markus Felsner), 8. Simon Wolf, 9. Jonathan Günzel (46. Allan Illner / 82. Florian Aldinger), 10. Mehmet Yalcin (63. Abel Fernandez), 11. Felix Hofmann (63. Enis Memed)
Torschützen:
1:0 Julian Topf (22.)
2:1 Abel Fernandez (76.)
3:1 Markus Felsner (84.)
Gelbe Karten:
Simon Wolf
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
20
Spielbericht:
Mit einem blauen Auge kamen die Kicker der dritten Herrenmannschaft davon, denn im Lokalderby gegen den FC Türk Gücü Erding III zeigte man die bis dato schwächste Leistung in diesem Kalenderjahr, konnte sich aber letztlich doch mit 3:1 durchsetzen und hat somit einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg getan.
Vor allem in der ersten Hälfte ließen die Veilchen alle notwenigen Tugenden vermissen, so dass es mit einem Remis in die Pause ging, ehe man dann im zweiten Durchgang deutlich besser agierte und sich die drei Punkte doch noch sichern konnte.
Zwar übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Kommando, doch man ließ den Ball viel zu langsam durch die eigenen Reihen zirkulieren und streuten zudem zahlreiche Fehlpässe ein, so dass die türkische Abwehr wenig Mühe hatte, die Angriffe der Gastgeber frühzeitig zu unterbinden, was auch an der mangelhaften Laufbereitschaft auf Seiten der Gastgeber lag.
So dauerte es 22 Minuten bis man sich erstmals gefährlich durchsetzen konnte, was dann glücklicherweise dann gleich zu zählbarem Erfolg führte.
Nach einem Pass von Simon Wolf auf die rechte Angriffsseite konnte sich Julian Topf im Zweikampf behaupten, drang dann in den Strafraum ein und ließ Keeper Mesut Uzun mit einem wuchtigen Schuss das Nachsehen.
Dieser Treffer gab den Hausherren sichtbar Auftrieb, denn unmittelbar nach dem Führungstreffer erspielte man sich innerhalb der nächsten drei Minuten klarste Möglichkeit, um den zweiten Treffer nachzulegen.
Unmittelbar nach dem Anstoss verloren die Türken das Leder und als die Kugel dann in die Tiefe gespielt wurde, hatte Wolf nur noch Schlussmann Uzun vor sich, scheiterte jedoch an ihm.
Noch in der gleiche Minute kam es dann zwischen dem gut haltenden Schlussmann der türkischen Kraft und Rene Feuker erneut zu einer 1:1-Situation, die der Keeper wieder für sich entscheiden konnte.
Nun musste sich Uzun keinesfalls über mangelnde Beschäftigung beklagen und nur eine Zeigerumdrehung weiter, war er schon wieder gefordert. Als Mehmet Yalcin nach Zuspiel von Simon Wolf dann aus elf Metern zum Schuss kam, hoffte man im Altenerdinger Lager auf den nächsten zählbaren Erfolg, doch der Keeper war mit der Hand noch am Ball und konnte diesen an den Außenpfosten lenken.
Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Veilchen, doch Jonathan Günzel hatte nach Ablage von Topf sein Visier zu hoch eingestellt und schoss doch einige Meter über den Querbalken.
Acht Minuten vor der Pause hätten dann die Gäste fast selbst für den zweiten Treffer der Gastgeber gesorgt, doch man hatte Glück, dass eine Kopfballabwehr von Marcel Hiltl nach Wolf-Flanke knapp das eigene Tor verfehlte.
Fünf Minuten vor der Pause gab es dann für Hausherren die kalte Dusche. Als die Gäste einen langen Ball nach vorne schlugen, rutschte Moritz Martin beim Versuch, die Kugel zu klären, am Ball vorbei, so dass der hinter ihm stehende Hiltl viel freien Raum hatte. Er machte im Strafraum noch einen Haken um seinen Gegenspieler und ließ Torhüter Maximilian Voichtleitner, der bis dahin beschäftigungslos geblieben war, mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance.
Unmittelbar darauf wären die Gastgeber dann fast wieder in Front gegangen. Als Uzun den Ball nach einem Schuss von Yalcin nach vorne abprallen ließ, landete das Spielgerät bei Günzel, dem aber das Leder zu weit vom Fuß sprang, so dass es Uzun dann doch noch unter Kontrolle brachte.
Nach der Pause zeigten sich die Veilchen dann doch deutlich entschlossener und waren nun wesentlich aggressiver und zielstrebiger, was dann nach vier Minuten zur ersten Großchance führte. Als Topf einen Pass in die Tiefe spielte, kam Allan Illner vor dem aus seinem Tor kommenden Uzun an das Leder und schoss dann sofort ab, doch leider schoss er knapp am verwaisten Tor vorbei.
Fünf Minuten später hatte Uzun bei einem Schuss von Yalcin schon einen Schritt zu weit nach linke gemacht, doch er riss im letzten Moment seinen Arm noch nach oben und konnte den Einschlag verhindern.
Fast im Gegenzug drohte der SpVgg dann sogar der Rückstand, denn nach einem langen Ball über die Kette war Hiltl alleine in Richtung Altenerdinger Tor unterwegs, doch Florian Ammon nutzte seine Schnelligkeit und konnte den Stürmer noch außerhalb des Strafraumes einholen und ihn vom Bal trennen.
Nach 54 Minuten hatte man dann schon auf den Torschrei auf den Lippen. Nachdem sich Illner im Strafraum auf der rechten Seite im Zweikampf behauptet hatte, legte er in die Mitte, wo Yalcin schön auf den nachrückenden Feuker ablegte, doch dessen Schuss landete leider nur an der Latte.
In der 63. Minute landete dann das Leder nach einer schönen Kombination über Enis Memed, Julian Topf und Rene Feuker beim kurz zuvor und links völlig freistehenden Abel Fernandez, doch dessen Schuss hatte zu wenig Fahrt, um Uzun vor große Probleme zu stellen.
Zwei Minuten später tauchte dann der agile Illner frei vor dem türkischen Tor auf, doch Uzun hielt seine Farben weiterhin im Spiel.
Aber nach 76 Minuten sollte dann der zu diesem Zeitpunkt doch hochverdiente Führungstreffer fallen. Als Felix Ramberger von der rechten Seite einen langen Flankenball auf den zweiten Pfosten geschlagen hatte, kam Uzun nicht mehr an die Hereingabe heran, so dass der hinter ihm stehende Fernandez aus kurzer Distanz zum wichtigen 2:1-Führungtreffer einköpfen konnte. So mit hatte mit Ramberger und Fernandez die beiden eingewechselten Akteure gestochen.
Nur zwei Minuten später hätte der kurz zuvor eingewechselte Felsner fast für den nächsten Treffer gesorgt. Als die SpVgg einen langen Ball nach vorne geschlagen hatte, unterlief ein Abwehrspieler das Leder, so dass der SVA-Angreifer an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam. Allerdings rutschte ihm das Leder vom Schlappen und ging leider doch deutlich am Ziel vorbei.
Wenig später kam dann Illner nach einem Zuspiel von Topf im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch der Ball landete leider nur im Außennetz.
Sechs Minuten vor dem Ende glückte dann die Vorentscheidung und bei diesem Tor zeigten sich gleich drei Ergänzungsspieler für das 3:1 verantwortlich. Nach einem schönen Pass von Memed kam Fernandez im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss und als Uzun den Flachschuss nur zur Seite abwehren konnte, war Markus Felsner zur Stelle und sorgte nochmal für zählbaren Erfolg.
Auch die letzte Chance bot sich nochmal den Hausherren. Nach einem Ball in die Tiefe kam Uzun etwas überhastet aus seinem Kasten und konnte das Leder auf der rechten Altenerdinger Angriffsseite an der Strafraumgrenze nicht sichern. Als Wolf dann an das Spielgerät kam, versuchte er mit einem Schuss aus spitzem Winkel die Kugel im leeren Tor unterzubringen. Doch leider ging der Ball um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei, so dass es beim sicherlich verdienten 3:1-Sieg für die SpVgg blieb, der jedoch hart erkämpft werden musste.
E3-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Isen III U10 7:2
Zu einem deutlichen 7:2-Erfolg kamen die E3-Junioren im Heimspiel gegen den TSV Isen 3 und die Veilchen zeigten dabei eine sehr gute Leistung und trotzten somit den sehr ungmütlichen Witterungsverhältnissen. Bei stürmischen und regnerischen Bedingungen legten die Gastgeber gut los und kam schon nach zwei Minuten zu einer guten Chance, doch ein Schuss von Luke Läntzsch ging knapp rechts am Tor vorbei. Aber auch der TSV benötigte keine lange Anlaufzeit und als ein Angreifer bereits eine Minute später alleine auf Schlussmann Vincent Schindler zulief, drohte der Rückstan, doch der Schuss ging glücklicherweise auch am Ziel vorbei. Nun hatte Isen mehr vom Spiel und eine Minute später ging ein Schuss von der Strafraumgrenze knapp über die Latte und auch der nächste Abschluss nach acht Minuten brachte keinen zählbaren Erfolg, da Läntzsch sein Bein dazwischenbrachte und das Leder zur Ecke abblockte. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe. Zunächst hatte man bei einem Schuss von Fabian Baumbach, der links am Tor vorbeiging noh Pech, doch noch in der gleichen Minute sorgte Finn Ley für die Führung. Als ein verunglückter Abschlag des TSV-Torhüters beim Ley landete, fackelte er nicht lange und schoss zum 1:0 ein. Dieser Treffer beflügelte die Gastgeber, so dass Baumbach nur zwei Minuten später nachlegte. Als Isen einen Ball ins Zentrum klärte, nahm der Torjäger das Leder auf und erhöhte mit einem unhaltbaren Schuss auf 2:0. Jetzt lief es wie geschmiert und erneut sollte es nur eine weitere Zeigerumdrehung dauern, bis das dritte SVA-Tor folgte. Als Jonathan Habermeier im Mittelfeld an das Leder kam, setzte er zu einem sehenswerten Solo an, dass er krönend zum Abschluss brachte und im Strafraum erfolgreich abschloss. Nach diesem Tor war der Altenerdinger Nachwuchskicker voll im Flow und innerhalb der nächsten beiden Minuten kam er noch zweimal zum Abschluss, brachte aber das Leder nicht im Netz unter. Aber dann war Jonas Ebert nah 15 Minuten zur Stelle und sorgte mehr oder weniger schon frühzeitig für die Entscheidung. Als sich Vinzent Zanker am Flügel durchsetzte und die Kugel flach nach innen passte, hatte Ebert wenig Mühe, um aus drei Metern einzunetzen. Die letzten Minuten drückten die Veilchen vehement auf den nächsten Treffer, doch letzlich ging es „nur“ mit einer 4:0-Führung die Halbzeit. Obwohl die Anfangsphase im zweiten Durchgang erneut der SpVgg gehörte, kassierte man nach 33 Minuten das erste Gegentor, denn ein Fernschuss von der Mittellinie sprang tückisch auf und konnte von Torhüter Schindler nicht mehr abgewehrt werden. Allerdings ließen sich die Veilchen von diesem Missgeschick nicht aus dem Konzept bringen. Sie blieben am Drücker und belohnten sich 12 Minuten vor dem Ende mit dem nächsten Tor. Als der TSV-Schlussmann einen 20 Meter-Schuss von Ferdindand Pickelmann nur zur Seite abwehren konnte, war Baumbach zur Stelle und staubte zum 5:1 ab. Sieben Minuten später konnte der TSV dann nochmal Ergebniskosmetik betreiben. Nach einer Ecke kam ein Angreifer aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch Schindler reagierte blendend und konnte zunächst den Einschlag verhindern. Allerdings landete der Abpraller wieder bei einem Isener Stürmer und im zweiten Versuch war auch der Alteneringer Schlussmann machtlos. Doch in den letzten beiden Minuten drehten die Semptstädter noch einmal ordentlich auf. Zunächst war es Fabian Baumbach, der nach einem langen Dribbling den alten Abstand wieder herstellte. Aber noch war der Torhunger der Veilchen nicht gestillt und kurz vor dem Ende kam noch zu einem weiteren Erfolgserlebnis. Diemal stand Amar Xhemshiti nach einem Schuss von Ebert, den der Torhüter abermals nicht kontrollieren konnte, an der richtigen Stelle und musste schließlich aus kurzer Distanz nur noch 7:2-Endstand einschieben.











