Am Freitagnachmittag fand bei miserablem Wetter das zweite Spiel der Rückrunde für die D5-Junioren statt und der Weg führte die Veilchen nach Steinkirchen. In einem Spiel mit reichlich Torchancen siegten die Gastgeber glücklich mit 5:3. Die erste Torchance hatten die Veilchen. Nach vier Minuten lief Benjamin Amiri allein auf das Tor zu, kam aber ins Straucheln und schoss dann überhastet am Tor vorbei. Im Anschluss gingen die Gastgeber nach einem eigenen Einwurf in Führung. Dieser wurde abgefangen, zwei schnelle Pässe durch die Mitte und der Abschluss des Stürmers landete im rechten unteren Eck, so dass die erste Chance gleich zu zählbarem Erfolg führte. Aber die Veilchen ließen sich davon nicht unterkriegen. Fünf Minuten später, legte Leonhard Ulbrich den Ball auf die linke Außenseite auf Phillip Wischhof, der aus vollen Lauf in die Mitte auf den Fünfer flankte, wo Oliver Schubert komplett frei stand. Er nahm den Ball an und schob die Kugel zum verdienten Ausgleich ins lange Eck. In der Folge kamen die Veilchen zu weiteren Chancen, vor allem über die starke linke Seite. Der Treffer fiel aber nach einen Abwehrfehler der Platzherren. Als ein zu kurzer Abschluss des Torhüters in den Füßen von Ulbrich landete, läuft der Angreifer in den Strafraum, doch seinen Schuss konnte der Keeper zur Seite abwehren, doch Erik Hausmann setzte entschlossen nach, spielte wieder ins Zentrum, wo Ulbrich auf den noch besser stehenden Lukas Reiser ablegte, der den Ball zum 1:2 einschieben kann. Kurze Zeit später setzte sich Ulbrich auf der rechten Seite durch, und zog das Leder von Grundlinie auf den ungedeckten Reiser zurücklegte. Doch leider konnte den Torhüter der Gastgeber nicht überwinden und verpasste somit die durchaus mögliche 3:1-Führung. In der Folge ging das Spiel hin und her, und Steinkirchen kam nun auch wieder zu Chancen. Kurz vor der Halbzeit kam die SG dann zum Gleichstand, denn bei einem Konter überspielten sich die SVA-Innenverteidigung und als ein Stürmer aus aussichtsreicher Position zum Abschluss kam, war der 2:2-Halbzeitstand nicht mehr zu verhindern. Nach Wiederbeginn setzte Steinkirchen die erste Duftmarke, doch ein 25 Meter-Schuss findet sein Ende am Querbalken. Nun waren alle wieder wach und das Spiel blieb weitehrin offen. Die beste Chance in dieser Phase hatte Schubert nach Pass von Julian Jaworeck, aber bei seiner Ballmitnahme sprang ihm das Spielgerät etwas zu weit vom Fuß, so dass der Torwart noch dazwischen grätschen konnte. Die Gastgeber machen es besser, denn nach einem Ballverlust der Gäste in der Vorwärtsbewegung konnte sich ein Angreifer im Zweikampf gegen seinen Kontrahenten behaupten und erfolgreich abschließen. Erst nach dem erneuten Rückstand wurden die Gäste wieder stärer, doch es dauerte bis zur 50. Minute, um wieder für eine Veränderung auf der Anzeigentafel zu sorgen. Nach Doppelpass von Aleksandric und Wischhof, passte Zweitgenannter vor dem Strafraum auf die rechte Seite auf Ulbrich. Der Torjäger konnte das Zuspiel gut verarbeiten und mit einem trockenen Schuss auf 3:3 zu stellen. Nun wurde es hektisch, denn beide Reihen zeigten sich mit der Punkteteilung nicht zufrieden und wollten den Sieg. Während die Veilchen den letzten Pass nicht anbringen konnten, machten es die Gastgeber besser und erzielten mit Wucht noch zwei Treffer in den Schlussminuten, so das die Veilchen mit einer Niederlage den Platz verlassen müssen. So verlor man auch das zweite Spiel und steht nun am Tabellenende. Nächsten Samstag geht es weiter mit dem Heimspiel gegen Kirchasch und es ist zu hoffen, dass man dann endlich die ersten Punkte auf die Habenseite bringen kann.
C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – Freising United 2:2
Nach dem überraschenden Sieg vom vergangenen Wochenende beim Tabellenzweiten SC Baldham-Vaterstetten gingen die jungen Wilden mit breiter Brust in das Heimspiel gegen Freising United. Auch in dieser Partie war man auf einem guten Weg, um sich den nächsten Dreier sichern zu können, doch nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung reichte es in der Endabrechnung nur zu einem Remis. Vom Start an weg wurden die Veilchen ihre Favoritenrolle zunächst gerecht und nahmen auch gleich das Zepter in die Hand. Schon in den ersten Minuten setzte sich Naomi Steinbrecher nach einen Zuspiel von Julia Mückel über links außen gegen eine Freisinger Abwehrspielerin durch, doch ihr Schuss streifte am Außenposten vorbei. Keine fünf Minuten später war es erneut Julia Mückel, die die freistehende Naomi Steinbrecher bediente. Auch sie setzte sich souverän gegen ihre Gegenspielerin durch, und diesmal klingelte es zur 1:0-Führung. Im Anschluss nahmen die Altenerdingerinnen ein wenig den Fuß vom Gas und somit verflachte das Spiel. Die Gäste nutzen die Gunst der Stunde und kamen zu ihrer ersten Chance. Nachdem sich Sophia Bauer über die linke Seite durchsetzen konnte und zur freistehenden Polifka passte, wurde es vor dem Tor der SpVgg gefährlich, aber Amelie Zieler konnte den Schuss hervorragend parieren. Danach zogen die Veilchen wieder das Tempo an und diesmal ging es über Julia Mückel und Tuana Aydin zu Helin Gücü. Sie tanzte ihre Gegenspielerin aus, kam dabei zu Fall, doch sie kam sofort wieder auf die Beine und stocherte das Leder mit viel Kampf zum umjubelten 2:0 in die Maschen. So ging es bei widrigen Außenbedingungen Richtung Pausentee. Halbzeit Zwei startete, wie die erste aufgehört hatte und so hätte man fast auf 3:0 erhöht. Als Julia Mückel nach einer Ecke zum Schuss ausholte, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch das Leder ging knapp am Tor vorbei. Danach war es Josephine Paul, die sich in ihrem Team als die beste Akteurin herauskristallisierte und die Gäste immer wieder noch vorne trieb. Sie verstand es, ihre Mitspielerinnen im Angriff in Szene zu setzen, doch anfangs konnte United daraus kein Kapital schlagen. Doch nach 50. Minuten kamen die Domstädter doch zum Anschluss. Erneut war es Paul, die mit einem schönen Pass Magdalena Polifka in Szene setzte und diesmal war der Abschluss erfolgreich, so dass es nur noch 2:1 für die Veilchen hieß. Dieser Treffer steigerte das Selbstbewusstsein bei den Gästen, die nun am Drücker blieben und auf den Ausgleich drängten. Die Gastgeber mussten nun in der Defensive Schwerstarbeit verrichten, um das eigenen Tor schadlos zu halten. Die gut gestaffelte Abwehr um Marie Jakisch, Elisabeth Meiler, Julia Mückel und Aleyna Juraschek konnten zunächst sämtliche Angriffe klären, so dass es die Freisinger nun vermehrt mit Schüssen aus der zweiten Reihe versuchten. Kurz vor Ende kam bei einen Zweikampf eine Altenerdinger Abwehrspielerin ins Straucheln und als ihr das Leder unglücklich an die Hand sprang, entschied der Referee in aussichtsreicher Position auf Freistoß für die Gäste. Josephine Paul legte sich den Ball aus ca. 20 Meter zurecht und man ahnte schon, was kam und so sollte es auch kommen, denn ihr Freistoß landete unhaltbar zum 2:2-Ausgleich unter der Latte. Dabei sollte es auch bleiben. „Rückblickend auf den gesamten Spielverlauf war der späte Ausgleich unglücklich und wir hätten uns den Sieg verdient gehabt. Aber Kopf hoch und im nächsten Spiel wollen wir drei Punkte auf die Habenseite bringen“, richtete das Trainergespann schnell wieder den Block nach vorne.
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D1-Junioren: JFG Sempt Erding II – SpVgg Altenerding 1:2
Ein hartes Stück Arbeit mussten die D1-Junioren der SpVgg im Stadtderby gegen die JFG Sempt Erding leisten, doch letztlich konnte man sich gegen den Lokalrivalen knapp, aber nicht unverdient mit 2:1 durchsetzen. Zunächst stand man jedoch mit dem Rücken zur Wand, denn die Gastgeber starteten mit viel Elan in die Partie, was frühzeitig schon zu ersten Chancen führte. Schon in der zweiten Minute hoffte der Anhang der Platzherren auf die Führung, doch ein Schuss, der knapp von außerhalb des Strafraumes abgegeben wurde, ging ca. einen halben Meter über das Tor der SpVgg. Aber nur eine Zeigerumdrehungen weiter gelang der JFG dann doch der sehr frühe Führungstreffer. Als Valentin Kugler von der linken Seite einen Diagonalball geschlagen hatte, wurde die Kugel von einem JFG-Akteur abgefangen. Als der Ball dann nach vorne gespielt wurde, konnte sich ein Angreifer im Zweikampf gegen Muaz Mohammed im Zweikampf behaupten und ließ dann Torhüter Tobias Felsner mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Zwei Minuten später drohte dann schon der zweite Gegentreffer. Diesmal trugen die Platzherren von der linken Seite einen Angriff nach vorne, und als ein Stürmer dann in den Strafraum eindrang und nur noch Felsner vor sich hatte, musste man tief durchatmen, als der Schuss zum Glück nur im Außennetz landete. Die Veilchen sich in dieser Phase schwer, in die Partie zu kommen, denn die furiose Anfangsphase der Erdinger zeigte bei der SpVgg Wirkung, so dass sich die Feuker-Schützlinge zahlreiche Fehlpässe leisteten, ehe man dann sich dann etwas aus der Umklammerung lösen konnte. Nach acht Minuten war der Erdinger Schlussmann erstmals gefordert, doch er war auf der Hut und konnte einen schönen Freistoß von Philipp Feuker um den Pfosten drehen. Bei der daraus resultierenden Ecke hatte die Gäste dann etwas Glück, denn bei der Abwehraktion ging das Leder an die Hand eines Abwehrspielers, so dass der Referee auf Strafstoß, den Emil Fernandez Jackisch souverän verwandelte, entschied. Wenig später hätte man dann das Match sogar fast komplett gedreht. Nach einer mustergültigen Kombination auf der linken Seite wurde der Ball in die Tiefe gespielt, wo Marco Ebert nur noch den JFG-Schlussmann vor sich hatte. Leider reagierte der Keeper aber glänzend, so dass es zunächst beim Remis blieb. Vier Minuten vor der Pause hatte den Veilchen dann schon den Torschrei auf den Lippen. Als Feuker einen Freistoß auf den langen Pfosten geschlagen hatte, wurde das Leder auf die andere Seite des Tores geköpft, wo Andreas Neumann an die Hereingabe kam. Er schoss aus kurzer Distanz, doch der Keeper konnte den Ball noch an den Pfosten lenken, ehe seine Vorderleute das Spielgerät aus der Gefahrenzone schlagen konnten. Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter, war es dann Neumann vorbehalten, doch für den wichtigen Führungstreffer zur sorgen. Nach einem Angriff über die rechte Seite spielte Fernandez Jackisch das Leder flach auf den kurzen Pfosten, wo Neumann vor dem Torhüter an den Ball kam und diesen aus kurzer Entfernung ins Netz beförderte, so dass man mit einer knappen Führung in die Pause ging. Aber wie schon zu Beginn des Spieles starteten die Hausherren auch in der zweiten Halbzeit furios und hätten schon in der ersten Minute fast für den Ausgleich gesorgt. Nach einem Pass auf die linke Seite lief ein Angreifer alleine auf das Tor zu, brachte das Leder auch an Schlussmann Tobias Felsner vorbei, doch mit einem beherzten Einsatz konnte Kugler das Spielgerät gerade noch vor dem Überschreiten der Torlinie klären. Zwei Minuten später zeigten sich die Veilchen wieder gefährlich. Nach einer Hereingabe von der linken Seite wurde der Ball von einem Abwehrspieler zu kurz abgewehrt und als das Leder bei Feuker landete, hoffte man auf den dritten Treffer, doch dessen 12 Meter-Schuss ging zu zentral auf das Gehäuse und konnte vom Kicker sicher pariert werden. In der Schlussphase duellierten sich beide Teams auf Augenhöhe und die Defensive der SpVgg agierte sehr konzentriert, so dass der Hausherr kaum zu Ausgleichschancen gab. Vier Minuten vor dem Ende war Altenerding der Entscheidung ganz nahe. Nach einem Angriff über die linke Seite zog Neumann für alle überraschend ab und als der Ball in einer hohen Flugkurve auf das Tor flog, hatte man schon zum Torjubel angesetzt, doch vom Innenpfosten des langen Ecks sprang dem Erdinger Keeper die Kugel in die Arme. Kurz vor dem Ende mussten sich die Veilchen dann aber bei Schlussmann Felsner bedanken, dass man alle drei Punkte mit nach Hause kam. Als ein Angreifer der Erdinger das Leder von der rechten Seite nach innen brachte und sein Mitspieler vor Mohammed zum Abschluss kam, schnellte das Bein des SVA-Keeper nach außen, so dass er diese Großchance mit einer starken Parade vereiteln konnte, und es beim Sieg seiner Farben blieb.
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B-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Milbertshofen 1:4
Ohne großen Erwartungen gingen die B-Juniorinnen der SpVgg in das erste Punktspiel im neuen Jahr, dann man empfing den souveränen Tabellenführer TSV Milbertshofen an der Sempt. Zur Pause träumten die Gastgeberinnen noch vom Sieg, denn man lag überraschend mit 1:0 in Front, musste sich aber letztlich doch klar mit 1:4 geschlagen geben. Die Gastgeber starteten überraschend selbstbewusst, doch ein Schuss von Heidi Mückel brachte leider keinen zählbaren Erfolg. Wenig später kam dann der TSV zum ersten Abschluss, doch eine Angreiferin hatte bei einem 20 Meter-Schuss ihr Visier etwas zu hoch eingestellt. Wenig später wurde es dann schon wieder auf der anderen Seite gefährlich. Als sich Mückel an der Torauslinie das Leder erobert hatte, flankte sie sofort nach innen, doch die Torhüterin der Gäste war zur Stelle und konnte die Hereingabe vor der einschussbereiten Naomi Steinbrecher abfangen. Nach 12 Minuten musste dann ihr Gegenüber Janine Tauber erstmals eingreifen, war aber einen gefährlichen Schuss meistern. Zwei Minuten später hätten die Veilchen dann in Führung gehen müssen. Mückel startete von der eigenen Hälfte und war schneller als ihre Gegenspielerin. Als sie aus 15 Metern abzog, konnte die Münchner Torfrau das Leder nur zur Seite abklatschen, doch der Nachschuss von Lara Wemhoff brachte leider nicht die erhoffte Führung. Aber nach 20 Minuten kamen die Gastgeberinnen doch zu zählbarem Erfolg, der der vorausgehenden Aktion stark ähnelte. Abermals war Mückel nicht zu halten, und als die Torhüterin wieder nicht festhalten konnte, kam diesmal Steinbrecher zum Nachschuss und staubte erfolgreich zum umjubelten 1:0 ab. Nach diesem Treffer reagierte Milbertshofen energisch und kam alsbald zu einer Doppelchance, doch Torfrau Tauber war erneut nicht zu überwinden. In den letzten Minuten lag der Ausgleich der Gäste mehrfach in der Luft, doch eine leidenschaftlich kämpfende Defensive der SpVgg sowie eine starke Tauber sorgten dafür, dass man die knappe Führung in die Pause retten konnte. Auch nach Wiederbeginn blieb der Favorit überlegen und schnürte die Veilchen in der eigenen Hälfte ein. Zehn Minuten nach Wiederbeginn wurde der TSV für das Engagement schließlich mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Bei einem Angriff zeigte die Innenverteidigung ein etwas zu stürmischer Abwehrverhalten. Man lief eine 35 Meter vor dem Tor stehende Gästespielerin an, konnte aber den Pass nach vorne nicht verhindern. Als die Passempfängerin dann an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, konnte auch Tauber nichts mehr ausrichten. Und nur zwei Minuten später legten der Favorit dann auch schon den zweiten Treffer nach, denn ein Schuss aus halblinker Position landete unhaltbar im langen Eck ein. Wenig später drang dann Mückel bei einem Konter in den Strafraum, wo sie im Zweikampf gegen ihre Gegenspielerin zu Fall kam. Man hoffte zwar auf einen Strafstoß, doch letztlich lag der Referee bei der Entscheidung, nicht zu pfeifen, wohl richtig. Und es sollte im Gegenzug noch schlimmer kommen. Nach einer Ecke verteidigten die Veilchen schlecht, so dass eine Münchner Angreiferin aus kurzer Distanz zum Abschluss kam und auf 3:1 erhöhte. Auch wenn der TSV auch in der Folgezeit weiterhin das Zepter in der Hand hielten, gab sich Altenerding noch nicht geschlagen und als Marie Grote neun Minuten vor dem Ende im Strafraum zum Abschuss kam, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch die Torhüterin konnte das Leder gerade noch zur Ecke abwehren. Besser machten es der Klassenprimus und im Gegenzug glückte Milbertshofen die endgültige Entscheidung. Nach der geschilderten Aktion fiel der SpVgg der daraus resultierende Eckball auf die Füße. Man lief in einem verhängnisvollen Konter und nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite markierte ein TSV-Angreiferin das 4:1. In den letzten Minuten ließ der Gegner dann Ball und Gegner laufen, war aber nicht mehr konsequent auf zählbaren Erfolg aus, so dass sich am Endstand nicht mehr ändern sollte. Trotz der Niederlage konnten die Gastgeberinnen auf ihre gute Leistung stolz sein und vor allem der kämpferische Einsatz war bemerkenswert, doch gegen den übermächtigen Gegner war die Niederlage auch in dieser Höhe verdient.
E1-Junioren: FC Forstern – SpVgg Altenerding 4:1
D4-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Hörlkofen II 7:3
Nach der Auftaktniederlage in Langenpreising brachten die D4-Junioren im Heimspiel gegen (SG) SV Hörlkofen II dank eines letztlich doch klaren 7:3-Erfolges die ersten drei Zähler auf die Habenseite. Die Gastgeber legten entschlossen los und schon nach wenigen Augenblicken gab es zählbaren Erfolg. Unmittelbar nach dem Anstoß schnappte sich Vincent Mörtl das Leder, lief durch die noch unsortierte Abwehr der Gäste und schloss seine Einzelleistung mit dem Führungstreffer ab. Drei Minuten später brannte es schon wieder vor dem Tor der Gäste. Diesmal hatte sich Angreifer Paul Stöhr durchgetankt, scheiterte jedoch am gut reagierenden Keeper aus Hörlkofen. Anschließend fanden die Gäste besser in die Partie, doch die nächste Chance bot sich der SpVgg nach 19 Minuten. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde Stöhr mustergültig bedient und kam dann aus halblinker Position frei zum Abschluss, doch abermals fand er seinen Meister im gegnerischen Schlussmann. Die Nummer 1 aus Hörlkofen konnte sich keinesfalls über eine Unterbeschäftigung beschweren, denn schon nach wenig später musste er sein ganzes Können aufbieten, um einen gefährlichen Flachschuss von Miguel Eichwal um den Pfosten drehen zu können. Drei Minuten später hätte Hörlkofen den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt. Als Keeper David Mückel eine hohe Hereingabe von der rechten Seite nicht unter Kontrolle brachte, wäre um Haar ein hinter ihm stehender Stürmer fast zum Ball gekommen und hätte diesen nur noch über die Linie drücken müssen, doch Mückel reagierte dann beim Nachfassen blitzschnell und brachte den Ball in letzter Sekunde noch unter Kontrolle. Sechs Minuten vor der Pause legten die Platzherren dann aber doch den zweiten Treffer nach. Als der Keeper einen sehenswerten Schuss von Stöhr nach vorne abklatschen ließ, war Paul Ipolyi zur Stelle und staubte zum 2:0 ab. Kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Als man im Mittelfeld zu einem Ballgewinn kam, schoss ein SG-Akteur völlig überraschend aus großer Entfernung auf das Tor. Als der Ball immer länger wurde, kam Mückel nicht mehr an die Kugel heran und konnte somit das 1:2 nicht mehr verhindern. Aber nach Wiederbeginn legten die Veilchen abermals einen Blitzstart hin und stellten sofort wieder den alten Abstand her. Nach einem Angriff über die rechte Seite spielte Stöhr das Leder flach nach innen, wo Mörtl sträflich ungedeckt war und wenig Mühe hatte, das Leder aus kurzer Distanz einzuschießen. Vier Minuten später schlug aber der Gäste wieder zurück. Nach einer Ecke kam Mücke nicht an den hoch vor das -Tor getretenen Ball, und als ein Verteidiger am langen Pfosten klären wollte, missglückte der Abwehrversuch, denn das Leder landete zum 2:3-Anschlusstreffer im Netz. Wenig später tankte sich dann Stöhr durch die Hörlkofener Abwehrreihe und kam dann frei vor dem Torhüter zum Abschluss. Beim Versuch das Leder über ihn hinweg zu lupfen, brachte der Keeper noch die Hand an den Ball. Allerdings flog das Spielgerät weiter in Richtung Tor, wo ein Abwehrspieler aber letztlich die prekäre Situation mit einem Befreiungsschlag entschärfen konnte. Die daraus resultierende Ecke brachte dann aber doch den nächsten Treffer für Veilchen. Als die Gäste das Leder nicht entscheidend klären konnte, wurde Marvelous Onybibile beim finalen Rettungsversuch angeschossen und von dessen Bein prallte das Leder ins Netz. Aber schon im Gegenzug kamen Hörlkofen wieder heran, denn ein sehenswerter Schuss landete unhaltbar unter der Latte und brachte wieder Spannung ins Spiel. Aber auch die Hausherren waren nicht um eine passende Antwort verlegen. Als Miguel Eichwald auf der linken Strafraumseite einen Haken um seinen Gegenspieler machte, zog ihm sein Kontrahent ungewollte das Bein weg, so dass der Referee folgerichtig auf den Punkt zeigte. Stöhr stellte sich der Verantwortung und erhöhte auf 5:3. Nun war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und schon wenig später bot sich Stöhr nach schönem Solo die Chance zur Vorentscheidung, doch sein Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei. Wenig später hatte man abermals den Torschrei auf den Lippen, doch ein Mörtl-Freistoß aus ca. 25 Metern landete nur an der Unterkante der Latte. Aber neun Minuten vor Schluss machte man dann doch das halbe Dutzend voll. Nach einem Zuspiel von Paul Ipolyi nahm Stöhr das Leder mit in den Strafraum und ließ dem Keeper mit einem trockenen Schuss erneut das Nachsehen. Kurz vor dem Ende hoffte dann Hörlkofen wieder auf ein Erfolgserlebnis, denn nach einem hohen Bein von Onybibile im eigenen Strafraum wurde den Gäste wenige Meter vor dem Tor ein indirekter Freistoß zugesprochen, der dann aber um wenige Zentimeter am Pfosten vorbeiging. Besser machten es die Hausherren und kamen in der Schlussminute noch zu einem weiteren Treffer. Abermals konnte die Defensive der Gäste den Vorstoß von Stöhr nicht unterbinden. Als der Torjäger dann abzog, hatte die SG zunächst Glück, dass das Leder nur an die Latte ging. Allerdings verstanden es die Gäste nicht, den Ball anschließend aus der Gefahrenzone zu befördern, so dass man es Stöhr ermöglichte, den Abpraller über die Linie zu drücken, so dass er mit seinem lupenreinen Hattrick für den 7:3-Endstand sorgte.
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F-Junioren/Bambini: Mini-Fußballspektakel für die jüngsten Nachwuchskicker
Am Samstag war es wieder soweit, Altenerding richtete sein neuerdings jährliches Funinoturnier aus. Aufgrund der Absage der SpVgg Langenpreising aus Platzgründen, nutzten die Veilchen die Chance und richtete ein Turnier für die kleinsten der Kleinen aus. Die Besonderheit des Turniers war, dass der größte Teil der Teams nur mit Spielern des Jahrgangs2017 oder jünger an den Start gingen. Die jüngsten Spieler waren gerade einmal vier Jahre als, aber schon jetzt heiß auf den Ball.
Bei schönstem Sonnenschein wurden ab 8.00 Uhr vom Organisationsteam Nina Wöhrle und Stephan Mückel auf Platz 1 und 2 insgesamt 13 Spielfelder aufgebaut. Zudem wurde die neue Holzhütte eingeweiht und für den Verkauf genutzt. Ab 8:30 wurde das Catering mit ersten Brötchen, Brezeln, Getränken und Würstchen beliefert, welches großartig von den Spielereltern unter Leitung von Nina Wöhrle organisiert wurde.
Ab 9:00 Uhr wurde es richtig voll auf dem Platz. Zum ersten Turnier trafen die Mädels und Jungs aus den Erdinger Stadtteilen im Norden, Kirchasch, Reichenkirchen/Fraunberg, Wörth und Dorfen ein und man konnte in viele kleine und noch teils verschlafenen Augen blicken.
Der Gastgeber trat im Turnier mit sieben Teams aus drei Mannschaften an. Die jüngsten Teams stellten die Bambinis mit Spielern der Jahrgänge 2018 und 2019. Zudem trat man mit einem reinen Mädchenteam (gecoacht by Lilly Kapsner) und der F3 des Jahrgangs 2017 an.
Gespielt wurde parallel auf 13 Feldern mit einer Spielstärke von jeweils 3 Spielern (+2 Wechsler) pro Team und die Spieldauer der sieben Spiele war auf jeweils sieben Minuten festgelegt. 26 Teams mit über 120 Kindern waren zeitgleich im Spielbetrieb.
Nach jedem Spiel stieg der Sieger auf und der Verlierer ab. Von Anfang an gab es spannende Spiele und enge Spielergebnisse. Bei Unentschieden gewann das Team, welches das letzte Tor schoss. Bei 0:0 kamen die Fähigkeiten von Stein, Schere, Papier zum Zug.
Nach knapp zwei Stunden waren die sieben Spielen vorbei. Im letzten Finale auf Spielfeld 1 standen sich Fraunberg/ Reichenkirchen und Dorfen gegenüber, welches die Gäste aus Fraunberg knapp für sich entscheiden konnten.
Am Ende blickte man aber nur in strahlende, aber auch erschöpfte Gesichter nach positiven Erlebnissen in einem, besonders für die jüngeren Jahrgänge, kurzweiligen Spielformat.
Für die Altenerdinger Bambinis war es das allererste Turnier. Sie werden neben den 2017ner in den nächsten Wochen auf ähnlichen Turnieren im Landkreis teilnehmen und hoffentlich weitere positive Erlebnisse sammeln. Zudem wird es für die Jahrgänge am Sonntag das erste Spiel im Format 7:7 geben.
Ein herzlicher Dank von der Abteilungsleitung gebührt den beiden Organisatoren Nina Wöhrle und Stephan Mückel, die mit viel Herzblut ein perfekt organisiertes Turnier auf die Beine gestellt hatten und den vielen Nachwuchsfußballern sicherlich einen schönen Samstag beschert hatten.
Herren 1: SpVgg Altenerding – SVA Palzing 2:1
Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher, 4. Nihad Mujkic (28. Leonardo Tunjic), 5. Julius Krop, 6. Michael Gartner, 7. Marc Winkelmann (62. Nessim Mahsas / 87. Lukas Bachmair), 8. Samuel Kronthaler, 9. Julian Schaumaier, (70. Wiam Takruri) 10. Matthias Loher (70. Pedro Flores), 11. Leart Bilalli
Torschützen:
1:0 Julian Schaumaier (1.)
2:1 Leart Bilalli (90.)
Gelbe Karten:
Samuel Kronthaler
Julius Krop
Pedro Flores
Leart Bilalli
Zeitstrafen:
Samuel Kronthaler (43. / Reklamieren)
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
140
Spielbericht:
In der 90. Minute gab es am heutigen Sonntag einen Platzsturm der Altenerdinger Anhängerschaft und Auslöser war der 2:1-Siegtreffer von Leart Billali gegen SV Ampertal Palzing, mit dem die Locke-Elf weitere drei wichtige Punkte auf den Habenseite brachte.
Das Match begann mit einem Paukenschlag, denn nur 15 Sekunden nach dem Anpfiff sollten die Platzherren zum umjubelten Führungstreffer kommen. Als Nihad Mujkic aus dem Mittelfeld einen langen Diagonalball schlug, unterschätzte die Abwehr der Gäste die Flugbahn des Balles. So kam der hinter der Kette stehende Julian Schaumaier an das Zuspiel und ließ dem Palzinger Keeper Christian Berghammer keine Abwehrmöglichkeit.
Nach zehn Minuten führte dann fast eine identische zur nächsten guten Möglichkeit. Abermals schlug Mujkic einen sehenswerten Diagonalball nach vorne und als Julius Krop das Spielgerät auf Bilalli weiterleitete, hoffte man auf den zweiten Treffer, doch ein Verteidiger der Gäste brachte im letzten Moment noch sein Bein dazwischen und blockte den Schuss zur Ecke ab.
Zwei Minuten später setzten die Gäste dann in der Offensive das erste Ausrufezeichen. Als sich der an diesem Tag überragende Fabian Radlmaier im Mittelfeld gegen Samuel Kronthaler und Mujkic behaupten konnte, kam er aus 18 Metern in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch das Leder strich knapp über den Querbalken.
Nun hatten sich die Gäste vom Anfangsschock erholt und kamen nun immer besser in die Partie. In dieser Phase spielte sich das Geschehen überwiegend in der Altenerdinger Hälfte ab und nach 18 Minute wurde es wieder gefährlich, doch Keeper Lukas Loher kam bei einem Ball in die Tiefe rechtzeitig aus seinem Kasten und konnte die Kugel vor dem heranstürmenden Angreifer aus Palzing klären.
Fünf Minuten später hatte dann der Anhang der Gäste schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Diagonalball in den Altenerdinger Strafraum wurde die Kugel dann mustergültig ins Zentrum gespielte, wo Spielführer Marcel Radlmaier aus kurzer Distanz eigentlich hätte den Ausgleich machen müssen, doch der traf die Hereingabe nicht richtig und ließ die „Hundertprozentige“ liegen.
Im Gegenzug brannte es dann schon wieder auf der anderen Seite. Diesmal hatte sich Bilalli am rechten Flügel durchgesetzt, spielte dann flach nach innen, wo der an der Fünfmeterraumgrenze die Hereingabe um Haaresbreite verfehlte.
Wenig später drohte den Hausherren aber dann der Ausgleich. Als Krop bei einem Angriff über die rechte Seite überspielt wurde, bot sich Palzing eine 3:1-Überzahlsituation, aber glücklicherweise spielten die Gäste den Angriff nicht konsequent zu Ende, so dass für das Tor der SpVgg doch keine Gefahr entstand.
Nun ging es Schlag auf Schlag und als Marc Winkelmann schon eine Zeigerumdrehung später einen Eckball auf den langen Pfosten zog und dort mit Krop den gewünschten Abnehmer fand, hoffte die Heimelf auf das 2:0, doch der aufgerückte Verteidiger setzte das Leder neben den Kasten.
Sieben Minuten vor der Halbzeit gab es dann für die Gastgeber aber dann doch die kalte Dusche. Als sich Fabian Radlmaier aus dem Mittelfeld gelöst hatte, zog er von er linken Seiten in den Strafraum und gegen seinen sehenswerten Schuss in den Winkel des langen Eckes war kein Kraut gewachsen.
Fünf Minuten vor der Pause verabschiedete sich dann Samuel Kronthaler für zehn Minuten, denn er zeigte sich mit einer Entscheidung des Unparteiischen nicht einverstanden und das Reklamieren quittierte der Unparteiische mit einer Zeitstrafe.
Trotz der numerischen Unterlegenheit kamen die SpVgg zur nächsten Möglichkeit, doch Schlussmann Berghammer war zur Stelle und konnte einen gefährlichen Freistoß von Michael Gartner unschädlich machen, so dass es zur Pause beim ausgeglichenen Spielstand blieb.
Drei Minuten nach Wiederbeginn kamen die Gastgeber zu einer vielversprechenden Möglichkeit. Nachdem Bilalli aus dem Mittelfeld einen Ball auf Schaumaier durchsteckte ging der Angreifer an seinen Gegenspieler vorbei, übersah dann aber den in der Mitte sträflich freistehenden Winkelmann und seinen Abschluss konnte Berghammer parieren.
Fünf Minuten war man dann dem erneuten Führungstreffer mehr als nahe. Nach einem Pass von Leonardo Tunjic ging Bialli am aus seinem Tor kommenden Berghammer vorbei, doch anschießend schob er die Kugel um Millimeter am Gehäuse vorbei, so dass der Altenerdinger Anhängerschaft der Torschrei im Rachen hängenblieb.
Nun lag aber der zweiten Treffer die Gastgeber in der Luft und schon eine Minute später wieder eine gute Chance. Als Matthias Loher einen Einwurf aufnahm, legte er die Kugel schön auf seinen Sturmpartner Schaumaier ab, doch dessen Schuss verfehlte knapp das Gehäuse.
Nach 61 Minuten tauchten dann die Gäste erstmals wieder gefährlich vor dem Altenerdinger Tor auf Zum wiederholten Male konnte Fabian Radlmaier nicht gestoppt werden und als er dann den Ball von der rechten Seite ins Zentrum passte, hatte die SpVgg Glück, dass der eingerückte Simon Emmersberger die Hereingabe sehr knapp verfehlte.
Mitte der zweiten Hälfte merkte man dem Gast dann deutlich an, dass das sehr laufintensive Spiel und das konsequente Pressing Kräfte gekostet hatte, denn fortan schafften es die Gäste nicht mehr, die Veilchen frühzeitig anzulaufen.
Allerdings konnte der Tabellenführer die sich nun bietenden Räume noch nicht konsequent nutzen, so dass der erlösende Führungstreffer in dieser Phase noch ausbleiben sollte.
25 Minuten vor dem Ende musste man auf Altenerdinger Seite dann aber wieder tief durchatmen. Nach einem Foulspiel von Krop wurde das Leder von Fabian Radlmaier per Kopf auf den langen Pfosten verlängert, wo Emmersberger dann zum Abschluss kam, aber das Spielgerät neben das Ziel beförderte.
Nach 69 Minuten konnte sich die Palzinger bei Torhüter Berghammer bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Als Bialli das Leder vom Flügel nach innen gespielt wurde, konnte sich Wiam Takruri um seinen Gegenspieler drehen und kam dann zum Abschluss. Als das Leder vom Abwehrspieler noch abgefälscht wurde, schien das Leder als Bogenlampe ins Netz zu gehen, doch mit einer prächtigen Parade konnte Berghammer den zweiten Gegentreffer verhindern.
Nun wurde der Druck der Gastgeber immer größer und als Pedro Flores einen Eckball direkt auf das Tor gezogen wurde, konnte das Spielgerät gerade noch zu einer weiteren Ecke geklärt werden. Dies zog Gartner auf den langen Pfosten, wo Kronthaler einen Schritt zu spät kam.
12 Minuten vor dem Ende zog Flores einem aus einem Handspiel resultierenden Freistoß schön auf das Tor, doch erneut zeigte Berghammer seine Klasse und wehrte hervorragend ab.
Sechs Minuten vor dem Ende kamen dann die Gäste mitten in die Drangperiode der Veilchen hinein und einer sehr guten Chance. Abermals war Fabian Radlmaier der Initiator. Als er vom Flügel nach innen zog, zog er drei Abwehrspieler der Veilchen auf sich und legte dann im richtigen Moment auf den an der Strafraumgrenze stehenden Emmersberger, der aber zum Glück beim Abschluss das Zuspiel nicht wie gewünscht traf und das Spielgerät deutlich über die Latte schoss.
Als man sich dann schon auf eine Punkteteilung einstellte, glückte der SpVgg dann doch noch der Lucky-Punch. Als Bialli ein Zuspiel aufnahm, wurde er von seinen Kontrahenten von hinten zu Boden gezogen, so dass der Unparteiische regelkonform knapp außerhalb des Strafraums auf Freistoß entschied.
Der gefoulte Spieler legte sich das Spielgerät zurecht und versuchte sich mit einem Schuss ins lange Eck. Dort sprang der Ball an den Innenpfosten und fand von dort den Weg zum vielumjubelten Siegtreffer ins Netz.

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B2-Junioren: (SG) SC Moosen – SpVgg Altenerding 5:3
Im ersten Spiel der Rückrunde unterlagen die B2-Juniren in Moosen mit 3:5 und starteten somit nicht nach Wunsch ins neue Fußballjahre. Das Spiel wurde im Wesentlichen durch individuelle Fehler und Einzelaktionen entschieden. Von Beginn an entwickelte sich ein gleichwertiges Spiel ohne große Torchancen. In der 20. Minute stoppte Leon Kressierer einen Ball an der eigenen Strafraumlinie, den Georgis Makris dankbar aufnahm und für Benedikt Bauer unhaltbar ins rechte untere Eck zum 1:0 einschob. Acht Minuten später spielte Felix Röschke einen Freistoß von der Mittellinie in den Lauf von Enes Cosikic, der in den Strafraum dribbelte und zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck abzog. Nur eine Minute später schoss Felix Röschke einen Abstoss direkt in die Beine von Georgis Makris und dieser ließ sich nicht zweimal bitten, zog aus 20 Metern ab und brachte seinen Farben wieder in Front. Und es sollte für die Veilchen noch schlimmer kommen, denn acht Minuten vor dem Seitenwechsel gab es den nächsten Gegentreffer. Als Noah Maier in den Strafraum dribbelte, konnte er von der SVA-Abwehr nicht gestellt werden und schob schließlich zur 3:1-Halbzeitführung ein. Nach der Pause schöpften die Veilchen wieder neue Hoffnung, denn nach 53 Minuten glückte der SpVgg der Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball von Leon Kressierer auf Tristian Jentsch schloss der Angreifer im Strafraum auf der linken Seite ab und ließ dem Schlussmann mit einem Schuss ins lange Eck das Nachsehen. Aber die Hoffnungen erhielten schon zwei Minuten später einen empfindlichen Dämpfer, denn Daniel Drezniak fälschte einen harmlos erscheinenden Schuss unglücklich zum 2:4 ins eigene Netz ab. Aber noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen und zehn Minuten vor dem Ende startete der gut spielende Enes Cosicic ein Dribbling von der Mittellinie und als sein 15-Meter-Schuss dann zum Anschlusstreffer im Netzt landete, wollte man mit aller Macht zumindest noch einen Zähler mit nach Hause nehmen. Aber leider konnte das Vorhaben nicht realisiert werden, denn in der letzten Spielminute machte Moosen den Sack endgültig zu. Für den Entscheidung sorgte schließlich Kay Kunze, der ein schöne Einzelaktion mit einem sehenswerten Flachschuss aus 15 Metern zu Ende brachte und somit den 5:3-Erfolg seiner Farben endgültig unter Dach und Fach brachte.
Herren 3: SV Zustorf – SpVgg Altenerding 1:3
Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Florian Ammon, 3. Christian Schulz, 4. Simon Wolf, 5. Florian Aldinger, 6. Rene Feuker, 7. Adrian Felsner (73. Markus Felsner), 8. Abel Fernandez (77. Andre Forstner), 9. Tarik Mahjoub, 10. Joachim Schiwietz (66. Nick-Luis Polsfuss), 11. Felix Hofmann (66. Jonathan Günzel)
Torschützen:
0:1 Tarik Mahjoub (22. / Foulelfmeter / Joachim Schiwietz)
0:2 Joachim Schiwietz (29.)
1:3 Tarik Mahjoub (29.)
Gelbe Karten:
keine
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
80
Spielbericht:
Auch der SV Zustorf konnte die Siegesserie der dritten Mannschaft zu stoppen, denn die Veilchen, die an diesem Sonntag aber nur eine durchschnittliche Leistung abrufen konnten, setzten sich sicher mit 3:1 durch und haben einen weiteren großen Schritt in Richtung B-Klasse getan.
Schon nach drei Minuten wären die Gäste um ein Haar in Führung gegangen. Als Rene Feuker eine Ecke auf den langen Pfosten gezogen hatte, kam Abel Fernandez zum Kopfball und die Kugel wäre im langen Eck eingeschlagen, doch ein Verteidiger stand auf der Torlinie goldrichtig und konnte klären.

Anschließend hatten die Gäste deutlich mehr Spielanteile, doch man ließ die letzte Konsequenz vermissen, so dass die ganz klaren Tormöglichkeiten ausblieben. Die größte Gefahr strahlte die SpVgg mehr oder weniger nur bei Standards aus, wobei Feuker mit hervorragend nach innen gezogenen Ecken für Gefahr sorgte. Doch auch hier ließ man den letzten Willen vermissen, um die Hereingaben im Netz unterzubringen, uns so verpassten auch Fernandez und Schiwietz ein sehr gute Hereingabe knapp.

Dies hätte sich nach 21 Minuten fast gerächt, denn der SVZ kam zum ersten gefährlichen Abschluss. Als Felix Hoffmann in der Vorwärtsbewegung das Leder unnötig verlor, wurde das Leder sofort in die Tiefe auf Kilian Hagl gespielt. Der pfeilschnelle Angreifer drang in den Strafraum ein und zog aus halbrechter Position ab, doch Keeper Maximilian Voichtleitner war zur Stelle und konnte abwehren.
Allerdings war die Gefahr noch nicht gebannt und als der Abpraller bei einem weiteren Angreifer landete, zog dieser von der Strafraumgrenze ab und als der Schuss noch leicht abgefälscht wurde, hatte man Glück, dass das Leder haarscharf über den Querbalken ging
Diese Möglichkeit sollte sich als Weckruf für die SpVgg erweisen, so dass man nur eine Minute später dann zum Führungstreffer kam. Nach einem Angriff über die rechte Seite spielte Tarik Mahjoub das Leder ins Zentrum, wo Joachim Schiwietz die Hereingabe zunächst verfehlte. Er setzte jedoch nach, kam nochmal an die Kugel und als er an Josef Buchner vorbei war, wurde er unfair gestoppt, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte.
Mahjoub stellte sich der Verantwortung und markierte mit einem Flachschuss ins linke Eck die Führung.

Nur wenig später hätte man dann eigentlich einen weiteren Elfmeter erhalten müssen. Nach einem schönen Zuspiel von Feuker kam Fernandez im Strafraum an die Kugel. Als er dann den Ball über Torhüter Schlussmann Peter Schwab ins Tor heben wollte, wehrte der vor ihm stehende Abwehrspieler den Ball mit weit abgespreizten Arm ab, doch diesmal fehlte dem Referee der Mut, um erneut auf den Punkt zu zeigen.
Nach 29 Minuten wurde es dann etwas kurios, denn nach einer kurzen Unterbrechung wurde die Partie mit Einwurf für die SpVgg fortgesetzt und als die Kugel dann bei Florian Aldinger landete, zog er das Spielgerät mustergültig vor das Tor, und fand in Schiwietz den gewünschten Abnehmer, der sich gegen seinen Kontrahenten glänzend durchsetzte und dann zum 2:0 ins Netz traf
Nach diesem Tor reklamierten die Hausherren, dass man vor der Unterbrechung freiwillig ins Aus gespielt und eine Rückgabe des Balles erwartet hätte.
Die Veilchen gaben dem Einwand der Gastgeber statt und ließen Torjäger Kilian Hagl nach Wiederanstoß freies Geleit, so dass der Angreifer dann das Spielgerät ohne Gegenwehr zum 1:3-Anschlusstreffer ins leere Tor einschieben konnte
Aber schon zwei Minuten später konnten die Gäste dann doch wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung für sich verbuchen. Diesmal bekam Tarik Mahjoub Mitte der gegnerischen Hälfte das Leder. Er fasste sich ein Herz, ließ dann einigen Gegenspieler stehen, ehe er dann alleine vor Torhüter Schwab stehend eiskalt blieb und auf 3:1 erhöhte.
In den letzten Minuten vor der Pause waren die Gäste dem vierten Treffer deutlich näher als die Hausherren dem Anschluss, doch der letzte Pass in die Spitze wurde meist sehr schlampig gespielt, so dass bis zum Seitenwechsel kein zählbarer Erfolg mehr zu Stande kam.
Die beste Möglichkeit hatte fast mit dem Pausenpfiff Fernandez. Als Buchner einen Eckball von Felix Hoffmann aus der Gefahrenzone köpfte, nahm der Defensivspieler die Kugel an der Strafraumgrenze auf, schoss dann aber knapp links am Pfosten vorbei.
Der Beginn der zweiten Hälfte bewegten sich auf mäßigem Niveau, so dass Torraumszenen sehr rar waren und beide Teams für wenig Höhepunkte sorgten.
In der 60. Minute gab es für die SpVgg dann aber eine Doppelchance. Zunächst drang Adrian Felsner in den Strafraum ein, blieb aber dann am letzten Gegenspieler der Hausherren hängen und kam leider nicht mehr zum Abschluss.
Noch in der gleichen Minute setzte Mahjoub zu einem schönen Solo an, doch als er dann aus wenigen Metern abschließen wollte brachte ein Zustorfer Akteur sein Bein noch dazwischen und konnte die prekäre Situation entschärfen.
19 Minuten vor dem Ende brannte es dann wieder vor dem Gehäuse der Gastgeber. Als ein schöner Pass den kurz zuvor eingewechselten Jonathan Günzel auf der linken Seite erreichte, kam der Youngster zum Schuss, doch Schwab war zur Stelle und konnte den Schuss auf das kurze Eck abwehren.
In den letzten 15 Minuten kehrte bei der SpVgg dann etwas der Schlendrian an und man bettelte um den Anschlusstreffer. Als man Angreifer Hagl auf der linken Seiten nicht bremsen konnte, drang er in den Strafraum ein und legte dann nach innen auf Falko Prenzel ab, doch dessen Schuss konnte der auf der Linie stehende Simon Wolf abwehren.
Auch zwei Minuten vor dem Ende wurde es vor dem Altenerdinger Tor noch einmal richtig gefährlich. Abermals überlief Hagl die Defensive auf der linken Seite und näherte sich dem Gehäuse fast aus der identischen Position. Diesmal zog der Torjäger selbst ab, hatte dann aber Pech, dass das Spielgerät das lange Eck um wenige Zentimeter verfehlte.
Wenig später beendete der Unparteiische das Match und die Veilchen konnten sich über den nächsten Sieg freuen, waren jedoch aber selbstkritisch und mussten sich eingestehen, dass an diesem Nachmittag weit hinter den Möglichkeiten blieb.
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