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SpVgg Altenerding – SV Planegg-Krailing 6:4

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Sehr torreich verlief das Match der C1-Junioren gegen die U14-Junioren des SV  Planegg-Krailing, denn die zahlreichen Zuschauer durften sich an 10 Treffern erfreuen und der Altenerdinger Anhang hatte mehr Grund zum Jubeln, denn die Hausherren feierten einen 6:4-Erfolg. In den ersten fünf Minuten waren die Gäste das aktivere Team, doch Planegg konnte sich in dieser Phase keine klaren Chancen erspielen. Die Gastgeber waren effektiver und nach 8 Minuten ging die SpVgg in Front. Nach einem langen Befreiungsschlag von Valentin Worm misslang einem Planegger Akteur an der Mittellinie der Klärungsversuch gründlich. Er bediente Simon Georgakos unfreiwillig und der Altenerdinger Neuzugang ging alleine auf das Tor zu, umspielte den Planegger Keeper und schob ins leere Tor ein. Und nur zwei Minuten später legten die Hausherren nach. Nach einer Ecke von Domenik Gruber kam Georgakos an die Ball und der Kopfballaufsetzer landete im Netz. Vier Minuten später konnten die Gäste dann verkürzen. Nach einer Flanke von der rechten Seite brachte die SpVgg das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Als die Kugel dann bei einem Planegger Akteur landete, ließ dieser Schlussmann Worm mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck nur noch das Nachsehen. Aber auch die Hausherren waren nicht um die passende Antwort verlegen und schon zwei Minuten später stellte Benedikt Bauer den alten Abstand wieder her. Nach einem schönen Pass von Annika Wohner lief der Rückkehrer alleine auf das Tor zu schob sicher ein. Dann war wieder Planegg an der Reihe und Worm hatte Glück, dass ein abgefälschter Schuss um Zentimeter am Tor vorbeiging. Auf der Gegenseite hätte dann Yosef Falih für den nächsten Treffer sorgen müssen. Er lief von der rechten Seite alleine auf das Tor zu, doch dann agierte etwas zu eigennützig und verpasste es den freistehenden Georgakos zu bedienen. Er suchte selbst den Abschluss, doch ein Verteidiger konnte seinen Schuss von der Linie köpfen. Auf der Gegenseite kam ein Angreifer der Gäste nach einer Ecke an den Ball, doch die SpVgg hatte Glück, dass die Kugel haarscharf am langen Eck vorbeiging. Mit dem Pausenpfiff konnten dann die Hausherren den Vorsprung ausbauen. Nach einem erneut schönen Pass von Wohner setzte sich Georgakos gekonnte gegen seinen Gegenspieler durch und schob dann sicher zur 4:1-Führung ins kurze Eck ein. Im zweiten Durchgang kam der Gast wieder besser in Spiel. Schon nach wenigen Minuten musste der Altenerdinger Keeper Valentin Worm sein ganzes Können aufbieten, um einen gefährlichen Schuss unschädlich zu machen. Doch sechs Minuten nach Wiederbeginn musste er dann doch hinter sich greifen. Zwar konnte er einen Flachschuss noch parieren, doch der Nachschuss wurde dann von den Gästen im leeren Tor untergebracht. Wenig später brannte es dann schon wieder vor dem Tor der SpVgg, denn nach einer Flanke kam ein Angreifer frei zum Kopfball, doch Worm konnte parieren. Er schlug das Leder sofort weit nach vorne und fand Georgakos, der sich abermals durchsetzte und alleine auf das Tor zulief, doch diesmal verfehlte er das Ziel knapp. Nun hatten aber die Gäste mehr vom Spiel und in der 51. Minute kam ein Angreifer nach einer schönen Kombination im Strafraum an die Kugel, doch Christoph Luberstetter konnte in höchster Not klären. Weiterhin lag der Anschlusstreffer in der Luft, doch die Peter-Elf hatte Glück, dass ein 18 Meter-Schuss nur am Querbalken landete. In dieser Phase merkte man den Veilchen das kräftezerrende Spiel vom Vortag an, denn man konnte dem Druck der Gäste nur mit Mühe standhalten. In der 55. Minute sollte dann der verdiente Anschlusstreffer fallen. Nach einer guten Vorteilsauslegung wurde ein Angreifer im Strafraum mit einem Querpass bedient und dessen Schuss aus 12 Metern konnte Worm nicht mehr abwehren. Fünf Minuten später standen die Veilchen abermals mit dem Alu im Bunde, denn ein schöner 18 Meter-Freistoß von Planegg klatschte an die Latte. Drei Minuten vor dem Ende konnte die SpVgg dann die vermeintliche Vorentscheidung herbeiführen und dabei profitierte man einem Fehler des Gästekeepers. Der bediente bei einem Abschlag unfreiwillig Bauer, der zog dann nach innen, legte sich die Kugel am Keeper vorbei und schoss dann zum 5:3 ins leere Tor ein. Aber noch gaben die Gäste nicht auf und in der Schlussminute kam ein Angreifer alleine im Strafraum zum Schuss und schob zum Anschlusstreffer ins kurze Eck ein. Und nur eine Zeigerumdrehung weiter wäre fast der Ausgleich geglückt, doch Worm konnte einen Schuss mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenken. Im Gegenzug machte Altenerding dann den Sack zu. Nach einer Flanke von Georgakos nahm der aufgerückte Azbir Samir Darwesh das Leder gekonnt an und vollendete mit einem unhaltbaren Schuss zum 6:4-Endstand.

E3-Junioren gewinnen MUCup

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Einen perfekten Abschluss ihrer E-Junioren-Zeit legten die Veilchen beim MUCup des Nachbarvereins Rot-Weiß Klettham hin. Als Außenseiter in das Turnier gestartet, setzte die Altenerdinger E3 bereits in der Vorrunde mit dem Gruppensieg ein Ausrufezeichen.

Einem hochverdienten 1:0 Auftaktsieg gegen die Gastgeber von RW Klettham, ließ man einen weiteren 1:0 Erfolg gegen den FC Moosburg folgen. Das abschließende Gruppenspiel zwischen den Lila-Weißen und dem TSV Poing endete torlos 0:0.

Im Halbfinale bekamen es die Veilchen schließlich mit ihren Dauerrivalen und Platznachbarn von Türk Gücü Erding zu tun. Die Lokalrivalen um Trainer Burak Aslan, der pikanterweise für Altenerdings Herren aufläuft, brannten nach mehreren Niederlagen in der jüngeren Vergangenheit auf einen Sieg gegen ihre befreundeten Schulkameraden im Dress der Spielvereinigung. Dementsprechend druckvoll starteten die Türken auch ins Spiel, scheiterten aber zwei Mal am Außennetz. Die Spielvereinigung hingegen kämpfte aufopferungsvoll und verlagerte sich auf schnelle Konter und diese saßen: Nach vier Minuten fingen die Veilchen einen Ball der weit aufgerückten Gegner ab und schalteten blitzschnell um. Lucio Gonzalo, im Eins-gegen-Eins auf offenem Feld nicht zu halten, umkurvte Gegner und Torwart und besorgte mit der ersten Großchance die Führung. In der Schlussphase fast eine Blaupause des 1:0, diesmal konnte Türk Gücü jedoch in höchster Not klären. Am Ende mussten sich die Aslan-Kicker den Lila-Weißen erneut geschlagen geben, konnten sich aber im abschließenden Spiel um Platz 3 schlussendlich noch den dritten Rang sichern.

Im Finale trafen die Veilchen dann erneut auf den TSV Poing, der sich im Halbfinale gegen den FC Erding durchgesetzt hatte. Zunächst tat sich die Spielvereinigung schwer, ins Spiel zu kommen und musste sogar Mitte der Begegnung das erste Gegentor im Turnier hinnehmen. Mit Moral und einer gehörigen Energieleistung drehten die Sempt-Städter jedoch in der Folge die Partie. Nur kurz nach dem Führungstreffer des TSV, passte Lucio Gonzalo auf den am rechten Flügel enteilten Felix Hahn, der den Ball scharf und flach an den Elfmeterpunkt beförderte, wo Amar Mehic die Kugel gekonnt über den herauseilenden Poinger Keeper zum verdienten Ausgleich chippte. Kurz vor dem Abpfiff dann sogar die riesen Chance zum Finalsieg: Ein abgeprallter Ball trudelte einen Meter vor dem Poinger Gehäuse entlang der Torlinie, doch Pfosten, Torwart, Beine und eine gehörige Portion Pech verhinderten in dieser Situation den vorzeitigen Sieg der Veilchen. So musste am Ende ein 9m-Schießen über den Turniersieger entscheiden. Letzteres bot Spannung und Dramatik pur. Nach jeweils vier erfolgreichen Strafstößen auf beiden Seiten, trat Philipp Bauer zum letzten 9-Meter an den Punkt und zog knapp über das Gehäuse. Auf der anderen Seite flatterten wohl auch die Nerven des Spielers gehörig, denn zur großen Altenerdinger Erleichterung setzte auch Poings Schütze das Leder knapp über das Gehäuse. Für die Veilchen vollendete Luis Johansson anschließend druckvoll und als der folgende TSV Schütze den Ball knapp neben dem Pfosten platzierte, war die Freude über den Titel grenzenlos.

Eine fantastische Team-Leistung unserer diesjährigen E3, die noch einmal unter Beweis gestellt hat, welch tolle Kameradschaft und Truppe sich in zwei gemeinsamen Spieljahren gebildet hatte und mit dem MUCup einen wunderschönen, filmreifen Abschluss fand, bevor sich die Wege einiger Kicker nun in der D-Jugend trennen.

Komplettiert wurde der Altenerdinger Erfolg in Klettham zudem vom 2. Platz der E2-Junioren, die parallel im 2007er-Turnier im Modus Jeder-gegen-Jeden nur knapp den Sieg verpassten.

SpVgg Altenerding – TSV Milbertshofen 3:3

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Auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende zeigten die B1-Junioren eine gute Leistung, sodass mit dem TSV Milbertshofen auch der nächste Landeligist das Sepp-Brenninger-Stadion ohne Sieg verlassen musste. Mit einem Blitzstart begann die Partie für die SpVgg, denn in der 5. Minute sorgte Ömer Altinisik mit einem tollen Heber aus 20 Metern für die 1:0-Führung. Nur sechs Zeigerumdrehungen weiter konnten die Hausherren sogar nachlegen. Nach einem Steilpass auf Kerim Özdemir steuerte dieser auf den Torhüter zu, der den Flachschuss zentral abwehren konnte. Dort stand Tobias Neuner jedoch goldrichtig: Seine Direktabnahme prallte zunächst von der Latte zurück ins Feld und mit der nächsten Volleyabnahme stellte er auf 2:0. Danach begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und Torchancen blieben zunächst Mangelware. Kurz vor der Halbzeit kam nochmal Tempo auf und fast hätte Özdemir für die Vorentscheidung gesorgt, doch sein Abschluss aus kurzer Distanz ging nur an den Außenpfosten. Im zweiten Durchgang merkte man dem Heimteam den Kräfteverschleiß der letzten Woche an, sodass Milbertshofen mehr und mehr drückte. Dies sollte auch zum Anschlusstreffer in der 54. Minute führen, denn nach einer Ecke konnten die Veilchen den Ball nicht entscheidend klären, sodass ein TSV-Akteur aus zehn Metern den Ball ins lange Eck zirkeln könnte. In 67. Minute schien es so, als sollte auch der Ausgleichstreffer fallen, doch ein Gästespieler drosch bei Elfmeter das Leder über den Kasten. Doch die Trauer sollte nur wenige Sekunden halten, denn nach einem Fehlpass vom SpVgg-Torhüter Florent Berisha zeigte sich ein Milbertshofener als Nutznießer und schlenzte die Kugel zum 2:2 in die Maschen. Die Gastgeber waren aber um keine Antwort verlegen und antworteten nur 120 Sekunden später mit der erneuten Führung. David Riederle setzte sich über links durch, ließ mit einem Haken noch seinen Gegenspieler stehen und zog dann trocken zum 3:2 ab. Die Gäste gaben sich jedoch nicht auf und sollten in der letzten Spielminute noch zum 3:3-Endstand kommen. Nachdem Torhüter Kevin Roeger zu spät kam, brachte er einen Angreifer des TSV zu Fall und abermals zeigte Schiedsrichterin Tamara Zierer auf den Punkt. Diesmal zeigte sich der TSV-Akteur dann nervenstärker und markierte in der letzten Minute des Spieles letztendlich den verdienten Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand.

Und sie können es doch – versöhnlicher Saisonabschluss der F4-Kicker

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Am Samstag machte sich die F4-Junioren auf nach München zu ihrem letzten Saisonauftritt und trat beim SC 1893 Armin München zu einem perfekt organisierten Turnier an, bei dem das Fairplay im Mittelpunkt stand. Die Mannschaft und ihre Trainer Marc Weiss und Rene Feuker hatten sich viel vorgenommen, da die Erfolge trotz guter Mannschaftsleistungen in letzter Zeit ausblieben. Bei hoch sommerlichen Temperaturen begann das erste Spiel gleich gegen die Mannschaft des ESV München Freimann I mit einem herben Dämpfer. Kilian Burgholzer konnte kurz nach Anpfiff einen flachen Schuss nicht parieren und man geriet früh in Rückstand. Der Treffer zeigte Wirkung und die Verunsicherung der Veilchen war groß. Doch in der letzten Minute gelang der Ausgleich durch einen wuchtigen Schuss von Can und man startete mit einem Unentschieden in das Turnier.  Im zweiten Spiel gegen den FC Ludwigsvorstadt fiel die Entscheidung auch erst in der letzten Minute und Lis Amagjekaj erzielte den 1:0-Endstand gegen gut spielende Vorstädter. Das dritte Match gegen den ESV München Freimann II sah zunächst sehr entspannt aus und mann konnte früh mit 2:0 durch Treffer von Lis Amagjekaj und Benno Buchner in Führung gehen. Kurz mussten die Jungs zittern als der ESV zwei Minuten vor Abpfiff den Anschluss markierte. Souverän spielten die Semptstädter dann gegen den Gastgeber Armin München und Jonas Petermaier stellte durch einen sehenswerten Treffer mit seinem schwächeren Fuss auf 1:0. Robin Illmer erhöhte im Anschluss durch ein  Zuspiel von Amagjekaj auf 2:0 und vor dem letzten Spiel standen somit 10 Punkte auf der Tafel. Im letzten Spiel des Turniers stand mit dem FC Eintracht Karlsfeld der wohl stärkste Gegner gegenüber. Dieser hatte bis dahin alle Spiele souverän gewonnen und 12 Punkte auf dem Konto. Somit stand fest, nur ein Sieg bringt den Turniererfolg der Veilchen. Gleich zu Beginn der Partie machten die Karlsfelder mächtig Druck, doch die Abwehr in Person von Xaver Wojtzik, Can und Luca Marchesano verhinderten mit einer bärenstarken Leistung den Gegner am Abschluss. Zwei mal kamen die Karlsfelder durch, doch auch der immer wache Torwart Kilian Burgholzer parierte exzellent. Im Anschluss waren es die Altenerdinger, die den Druck erhöhten. Das Mittelfeld rund um Leon Feuker, Jonas Petermeier, Denis Unverricht und Benno Buchner trieben das Leder mehrfach nach vorne. Dies wurde belohnt und so konnte Lis Amagjakaj ein Zuspiel gekonnt mitnehmen und nach einem perfekten Dribbling vorbei an zwei Gegnern erfolgreich zum 1:0 verwerten. Das Spiel blieb weiter spannend bis zur letzten Minute, ehe Emilian Sailer mit einem Kracher aus halbrechter Position den Ball im Tor des Gegners versenkte und den Schlusspunkt der Partie setzte. Mit dem Abpfiff war die Freude riesig und Spieler und Anhänger feierten Ihren Turniererfolg mit viel Jubel. Die eigentliche Überraschung sollte aber noch folgen: Während des Turniers bewertete die jeweilige Spielleitung das Fair Play der Teams. Mit deutlichem Abstand ging die wohl wertvollste Auszeichnung des Fair Play’s and das Team der SpVgg Altenerding. Trainer Marc Weiss und Rene Feuker waren über alle Maßen stolz auf Ihre Mannschaft und bedanken sich ganz herzlich bei der Turnierleitung für ein sehr gelungenes Turnier und dem erfolgreichen Saisonabschluss.

Bambini-Turnier in Klettham ein toller Erfolg

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Schön wars! Am vergangenen Wochenende nahm die SpVgg Altenerding mit den Bambinis beim MUCup 2017 in Klettham teil. Das Turnier würde über zwei Gruppen gespielt. In der Gruppe mit der SpVgg tummelten sich keine geringeren als der FC Moosburg (2010 Jahrgang) und FC Langengeisling. Demzufolge war es auch keine Überraschung, dass diese beiden Teams das Finale austrugen, welches von dem FC Moosburg gewonnen wurde. Aber nun zum eigentlich Wichtigem, unsere Jungs. Wir sind angetreten mit Til Jandl im Tor, Lennox Höhne, Sebastian Canales, Sebastian Weißmahr, Niklas Braune, Anton Pfeifer, Peer Krop, Frederik Röschke, Tobias Schilling und dem Kapitän Gabriel Petkos.

Im ersten Spiel ging es gegen den FC Langengeisling. Die Partie war von Anfang an sehr umkämpft. Beide Mannschaften gaben keinen Ball verloren. Auf Seiten der SpVgg warf Lennox Höhne alles in die Waagschale und schicke Peer Krop auf die Reise. Leider wurde dieser im letzten Moment von einem Verteidiger abgedrängt. Auch die Verteidiger der SpVgg hatten alle Hände voll zu tun. Niklas Braune und Sebastian Canales hatten jedoch alles im Griff. Gegen Mitte der Partie kamen Sebastian Weißmahr, Tobias Schilling und Anton Pfeifer in die Partie und brachten nochmals frischen Wind. In den letzten Minuten kamen die Gäste mehrmals gefährlich auf und erhöhten den Druck. So war es dann auch leider geschehen. Mit einen stammen Schuss stellte der FC Langengeisling die Zeichen auf Sieg. In den Schlussminuten hatte Frederik Röschke nochmals den Ausgleich auf dem Fuß, leider verzog dieser und setzte den Ball knapp neben das Tor. Endstand 0:1.

Nach einer längeren Pause stand der Turnierfavorit FC Moosburg auf der anderen Seite des Spielfelds. Man kannte sich aus den vergangenen Turnieren (0:5 & 0:4). Dementsprechend nervös begannen die Bambinis der SpVgg die Partie. Die Mannschaft des FC Moosburg, welche mit dem Jahrgang 2010 antraten, übernahmen von Beginn an das Kommando. Es rollte ein Angriff nach dem anderen. Unsere Jungs um Niklas Braune, Lennox Höhne und Kapitän Gabriel Petkos stemmten sich mit aller Gewalt dagegen. Als jedoch ein Mittelfeldspieler über rechts durchbrach, flankte und der Stürmer mit einer Direktabnahme Til Jandl keine Chance ließ, stand es 0:1. Das hinterließ Spuren. Ein langer Ball eines Spielers des FC Moosburg verwirrte kurz unseren Torwart und Verteidiger, was der gegnerische Stürmer zum 0:2 ausnutzte. In Mitten der Angriffswelle des FC Moosburg startete Peer Krop und Frederik Röschke einen Konter, welcher vom gegnerischen Torwart gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. In den Schlussminuten zeigte der FC Moosburg mit einem schönen Doppelpass nochmals seine Klasse und erhöhte auf 0:3. Im Anschluss zeigte Til Jandl seine Klasse, indem er einen scharfen flachen Schuss gerade noch aus dem langen Eck fischte. Diese Parade sollte im späteren Turnierverlauf noch sehr wichtig werden. Endstand 0:3.

Nachdem es in den ersten beiden Partien gegen zwei Mannschaften ging, die mit älteren Jahrgängen antraten, bekam man es nun mit dem FC Schwaig zu tun. Unsere Bambinis der SpVgg fasten sich ein Herz und drückten aufs Tempo. Peer Krop und Sebastian Canales verpassten nur knapp die Führung. Kurz darauf versuchte es Gabriel Petkos mit einem Distanzschuss, leider knapp am Kasten vorbei. In Mitten der Drangphase nutzte der FC Schwaig einen Konter eiskalt zur 1:0-Führung. Sebastian Weißmahr stürmte vom Anstoßpunkt weg zusammen mit Anton Pfeifer aufs Tor, konnte leider kurz vorm Strafraum gestoppt werden. In der nächsten Szene bediente Frederik Röschke den mitgelaufenen Sebastian Canales. Dieser machte kurzen Prozess und schob den Ball überlegt rechts am Torwart vorbei ins Tor, 1:1! Was für ein Befreiungsschlag, in dieser Phase konnten sich die Mitspieler des FC Schwaig bei ihrem Torwart bedanken, dass es nicht bereits 2:1 stand. Am Ende der Partie tauchte ein Stürmer völlig frei vor Til Jandl auf oder dieser blieb „cool“ und parierte den Ball souverän. Endstand 1:1.

Dies bedeutete den 3. Platz in dieser starken Gruppe, da der FC Schwaig gegen den FC Moosburg höher verlor und somit ein schlechteres Torverhältnis als die SpVgg hatte.

Somit qualifizierte sich die Mannschaft für das Spiel um Platz 5! Und ein Drehbuch hätte nicht besser gemacht werden können. Gegner war der Ausrichter Rot-Weiß Klettham, sprich es stand ein absoluter „Derby-Klassiker“ an! Das Spiel war von Anfang an sehr hektisch, was auch vereinzelten Zuschauer geschuldet war. So forderten diese nach einem absolut fairen Tackling von Niklas Braune einen Strafstoß, was der Schiedsrichter richtigerweise verneinte. In dieser Phase waren es Spieler wie Gabriel Petkos und Lennox Höhne. die der Mannschaft Sicherheit gaben. Immer wieder übernahmen sie Verantwortung indem sie im Mittelfeld die Bälle eroberten und unsere Stürme Peer Krop und Frederik Röschke bedienten. Gabriel Petkos prüfte den gegnerischen Torwart aus der Distanz. Die anschließende Ecke konnte zwar geklärt werden, aber Lennox Höhne schnappte sich die Kugel und vergab eine große Chance zur Führung. In dieser Szene wollten ein paar Zuschauer ein absichtliches Handspiel gesehen haben und reklamierten vehement. Die SpVgg ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und das Konzept hieß „Attacke“! Gegen Mitte des Spiels belohnte man sich endlich und das völlig verdient. Sebastian Canales bediente Lennox Höhne. Allein vor dem Torwart schoss er unsere Farben in Führung, 1:0. Frederik Röschke hätte fast kurz darauf erhöht. In der Schlussphase drängte der Rot-Weiß Klettham auf den Ausgleich. Jetzt schlug die Stunde eines Spielers, das war unser Torwart Til Jandl. Ein um andere Mal entschärfte er Schüsse und trieb die Spieler der Kletthams reihenweise zur Verzweiflung. Höhepunkt war, als ein großgewachsener Stürmer allein vor Til Jandl auftauchte und dieser aber die Nerven behielt und auch diese letzte Szene entschärfte. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und der Jubel der Bambinis der SpVgg war grenzenlos, Platz 5!!!

Dies war das letzte Turnier dieser Bambini-Saison. Über den ganzen Sommer haben sich unsere Bambinis stetig verbessert und es war schön zu sehen, wie die Kinder zu einer Mannschaft zusammengewachsen sind. Wir, die Trainer, sind unheimlich stolz auf euch!!! Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass nicht allzu viele Scouts unsere Spiele gesehen haben. 🙂

FC Stern München – SpVgg Altenerding 3:1

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Die komplett neu formierte C1-Juniorenmannschaft hatte beim allerersten Aufritt bei einem Testspiel beim Kreisligisten FC Stern München nicht nur mit einem gut eingespielten Gastgeber zu tun, sondern man kämpfte auch gegen die sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad, sodass es zum Auftakt eine 1:3-Niederlage gab. Schon in den ersten Minuten konnte man deutlich erkennen, dass die Veilchen noch überhaupt nicht eingespielt waren. Viele Missverständnisse brachten immer wieder Ballverluste im Spielaufbau. Der FC Stern dagegen konnte immerhin einen breiten Stamm von 10 Spielern aus der vorherigen Saison vorweisen. Dadurch wirkten die Kombinationen der Gastgeber viel flüssiger. In der 11. Minute die logische Führung für die Münchner. Nach einem Eckball konnte die Altenerdinger Abwehr den Ball nicht konsequent klären und so kam der FC Stern zum Nachschuss, der die frühe Führung brachte. Nach knapp 20 Minuten pfiff der Schiedsrichter zur Trinkpause. Diese wurde genutzt, um einige Fehler anzusprechen. Die SpVgg stelle nun um und mit der Hereinnahme von Annika Wohner wurden die Aktionen im Mittelfeld deutlich strukturierter. Endlich kam man besser ins Spiel. Trotzdem dauerte es bis zur 32. Minute., bis Benedikt Bauer einen ersten Abschluss für die Peter-Elf verbuchen konnte. Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Stern war überlegen und ließ den Ball sicherer in den eigenen Reihen laufen. Nach nur drei Minuten das 2:0, denn die Hausherren konnten die Altenerdinger Abwehr mit einer gefälligen Kombination in dieser Situation viel zu leicht ausspielen und schloss freistehend vor dem Tor ab. Keeper Valentin Worm, der sonst gut hielt, hatte hier keine Chance. Trainer Klaus Peter nutzte das erste Testspiel, um die Spieler auf den verschiedensten Positionen zu testen. Ziel ist ganz klar bis zum Saisonstart eine konkurrenzfähige Mannschaft zu finden. Kurz nach einer Positionsumstellung kamen die Semptstädter dann in der 52. Minute zum Anschlusstreffer durch Azbir Darwesh. Ähnlich wie Führungstreffer der Münchner bekam diesmal der Gastgeber den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone und Darwesh nutzte die Möglichkeit mit einem satten Schuss. Die Freude währte leider nicht lange, denn nur drei Minuten später stellte der FC Stern den alten Abstand wieder her. Nach einem schnellen Angriff das 3:1 erzielt. Beide Teams hatten bis zum Schlusspfiff noch die eine oder andere kleinere Gelegenheit, doch es blieb letztendlich bei der Niederlage der Altenerdinger Nachwuchskicker. Trainer Peter zog nach seinem Debüt folgendes Fazit: „Natürlich verliert kein Sportler gerne, wenn er in einen Wettkampf geht. Insofern tut die Niederlage schon etwas weh. Auf der anderen Seite war das Ziel heute jedoch, dass sich die Jungs und Mädels besser kennenlernen und mit der Zeit bei den kommenden Aufgaben besser harmonieren. Ich konnte jedenfalls einige Erkenntnisse aus dieser ersten Partie gewinnen. Auf jeden Fall ist deutlich mehr Potential vorhanden und sicherlich wird sich das Team in den kommenden Partien besser präsentieren können“.

SpVgg Altenerding – SE Freising 2:0

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Nach dem Kantersieg in Dingolfing zeigten sich die B1-Juniroen auch im Heimspiel gegen den SE Freising von ihrer guten Seite, denn die Veilchen zwangen den Landesligisten letztendlich verdient mit 2:0 in die Knie. Die erste Halbzeit war von starken Defensivreihen auf beiden Seiten geprägt, sodass sich die klaren Tormögilchkeiten im Minimalbereich bewegten. Erst nach gut 15 Minuten wurde es gefährlich und die Gäste setzten das erste Ausrufezeichen. Ein Angreifer kam über die linke Seite durch und zog dann den Ball flach nach innen, wo sein am langen Pfosten stehenden Mitspieler mit dem langen Bein noch an die Hereingabe kam, diese aber nicht mehr in Richtung Tor brachte. Wenig später wurde dann der sehr emsige David Riederle von Kerim Özdemir auf die Reise geschickt und er lief von der linken Seite alleine auf das Tor zu. Er wollte den in der Mitte stehenden Lukas Bauer bedienen, doch ein Verteidiger konnte im letzten Moment vor dem einschussbereiten Altenerdinger Mittelfeldakteur klären. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff hatten die Veilchen dann Glück, denn nach einer Ecke kam ein Freisinger Akteur sträflich ungedeckt zum Kopfball, doch der SEF-Angreifer nutzte diese Chance nicht und köpfte die Flanke neben das Tor. Schon im Gegenzug wurde der durchstartende Riederle von Kerim Özdemir geschickt und abermals lief der Angreifer alleine in Richtung Freisinger Gehäuse. Jedoch fehlte ihm auch diesmal die letzte Entschlossenheit, um das Tor zu machen. Er wollte die Kugel wieder nach innen spielen, fand aber auch diesmal nicht den gewünschten Abnehmer. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel hielt das intensive Spiel an, doch beide Teams standen in der Abwehr sehr sicher, sodass es mit einem torlosem Remis in die Pause ging. Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm dann Freising das Kommando und bereits nach zwei Minuten bot sich den Domstädtern die erste Chance, doch ein Schuss im Strafraum ging am langen Eck vorbei. Die beste Möglichkeit hatten die Veilchen dann in der 54. Minute. Nach einem Pass zog Özdemir auf und davon und brachte das Leder flach nach innen. Dort fand er mit Louis Braun den gewünschten Abnehmer, doch der Freisinger Keeper konnte den Schuss mit einem Reflex abwehren und sein Verteidiger konnte dann das Richtung Tor trudelnde Leder gerade noch von der Linie schlagen. Sechs Minuten später gingen die Gastgeber dann in Front. Nach einem Foul an Louis Braun im Freisinger Strafraum entschied der gut leitende Referee zu Recht auf Elfmeter, den Özdemir sicher zur 1:0-Führung für sein Team verwandelte.  Und nur wenig später sollte dann der zweite Treffer für die SpVgg folgen, denn ein Schuss von Leonardo Lechner prallte vom Innenpfosten ins Netz und sorgte für den 2:0-Führung seiner Farben.  Zehn Minuten vor dem Ende wäre Freising dann fast der Anschluss gelungen, doch die SpVgg hatte Glück, dass ein Fernschuss der Domstädter nur an der Oberkante der Latte landete. In der Schlussminute wäre der SpVgg dann fast noch der dritte Treffer gelungen. Nach einem Pass von Altinisik setzt sich Özdemir kraftvoll gegen seine drei Kontrahenten durch, spielte dann flach nach innen, doch ein Verteidiger konnte in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Altinisik retten, sodass es beim 2:0-Erfolg der Hausherren blieb.

SpVgg Altenerding – TSV 1860 München 0:3

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In ihrem ersten Spiel als U13-Junioren stand den Jungs des 2006er-Jahrgangs kein geringerer als der TSV 1860 München gegenüber. Diese waren mit dem um ein Jahr jüngeren Jahrgang angetreten, was für eine überwiegend ausgeglichene Partie sorgte. Der Sieg ging aber nach einem 0:3 doch wieder an die Gäste aus der Landeshauptstadt, die sich vor dem Tor doch um einen Nuance cleverer und kaltschnäuziger zeigten. Besondere Brisanz bot das Spiel, weil in den Reihen der Löwen mit Ioanni Petkos ein Altenerdinger Gewächs sein erstes Spiel ausgerechnet gegen seine langjährigen Kameraden bestritt. Ein kleiner Trost für die SpVgg, die künftig auf ihren Torgaranten verzichten muss, wenigstens ein Treffer Petkos‘ konnte verhindert werden. Da kannten die Altenerdinger Abwehrrecken die Tricks ihres Ex-Kollegen wohl zu gut. Ein gelungenes Debüt lieferte Neuzugang Julian Burger ab, der in der ersten Hälfte zwischen den Pfosten stand und danach von Sebastian Pirschlinger abgelöst wurde. Seine Vorderleute verstanden es aber sehr gut, die Junglöwen vom Tor fern zu halten, sodass diese im ersten Durchgang nur wenige echte Chancen herausspielen konnten. Auf der anderen Seite tat sich aber noch weniger im Strafraum, dafür war die Abwehr von 1860 zu flink und stand stets sicher. Und Geschenke in Form eines unnötigen Ballverlustes oder eines technischen Fehlers gab es schon gleich gar nicht. Die SVA-Kicker verstanden es, ihre körperliche Überlegenheit einzusetzen und so manches spielerische Manko auszugleichen. Nur die richtig dicke Chance, um endlich zu einem Torerfolg gegen einen der „Großen“ zu kommen, wollte sich nicht einstellen. Ungewohnt war auch die erstmals in einem Spiel praktizierte  Abseitsregel. So manches Mal schnappte die Falle zu, ob gewollt oder doch eher zufällig, war nicht immer ersichtlich, denn auch die Löwen waren Neulinge auf diesem Gebiet. Nach der Pause wurden die Gäste überlegener und Altenerding sah sich häufiger im Abwehrkampf verstrickt. Zwei weitere Tore für 1860 waren die Folge, was aber dem letztens erfolglosen Streben der Veilchen nach dem Ehrentreffer keinen Abbruch tat. Pirschlinger zeigte ein paar Mal gute Reflexe und verhinderte eine höhere Niederlage. Trotz des 0:3 zeigte sich Trainer Aldinger zufrieden mit der Leistung seiner Truppe, konnte man doch entschieden dagegenhalten und wurde nicht zum Kanonenfutter für eine sehr talentierte Auswahl der Weiß-Blauen. Richtig sentimental wurde es nach dem Schlusspfiff, als sich Niklas Konrad im Namen seiner Mannschaft mit einem Gedicht von Ioanni Petkos verabschiedete und dieser sich mit Geschenken für seine alten Kumpels und Trainer für seine erfolgreichen Jahre bei der SpVgg Altenerding bedankte.

Hans Huber verabschiedet sich aus dem Amt

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Eine Ära ging am Donnerstagabend bei der Juniorenspielgruppentagung der Bezirksoberligen im Gasthaus Stangl in Eichenried zu Ende, denn Hans Huber verabschiedete sich aus gesundheitlichen Gründen als Funktionär aus dem Verband.

„Die letzten 15 Jahren war ich als stellvertretender Spielleiter für die Bezirksoberligen zuständig und diese Funktion war der Höhepunkt in meiner Verbandskarriere“, erklärte Huber und bedankte sich bei den anwesenden Vereinsvertretern für die hervorragende Zusammenarbeit.

Die Vereine waren mit Huber´s Arbeit in der Vergangenheit sehr zufrieden, sodass man ihn mit einem Geschenkkorb aus seinem Amt verabschiedete. Bezirksjuniorenleiter Peter Papistock blickte auf eine reibungslose Saison zurück und hatte kurioserweise für zahlreiche Absteiger ein großes Lob übrig.

„Einige Mannschaften standen in der Tabelle lange Zeit vor dem Saisonschluss schon abgeschlagen als Absteiger fest, doch alle Teams spielten das Jahr ordentlich zu Ende, sodass es zu keinen Spielabsagen kam“.

Während dies in unteren Spielklassen in letzter Zeit stark bemängelt wurde, müssen die Sportrichter Josef Eineder und Michael Killer mit ganzen anderen Problemen kämpfen. „Wir hatten uns mit einem Fall im Zusammenhang mit Pyrotechnik zu befassen und bei solchen Vergehen gibt es von null Toleranz und Vergehen in dieser Richtung werden mit mindestens 300 € Geldstrafe belegt“, erklärte Eineder.

Auch die Ausführungen von Jugendsportrichter gaben zu denken, denn er berichtete, dass es im E-Juniorenbereich zu Spielabbrüchen kam, „weil es am Spielfeldrand zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Zuschauern kam“.

Ein weiteres Problem, was von Killer bemängelt wurde, waren die verbalen Auseinandersetzungen, die leider auch von Trainern und Betreuern kamen und „man musste sich leider auch mit der Thematik Rassismus auseinandersetzen“. Hier appellierte Killer an die Vereinsfunktionäre, dass man die „eigenen Fans maßregeln muss, damit es soweit nicht kommt“.

Der Bezirksvorsitzende Robert Schraudner wies in seiner Rede darauf hin, dass im Jahre 2018 schon wieder der nächste Verbandstag auf dem Programm stehe und erklärte, mit welchen Hauptaufgaben sich die Verbandsspitze in der nächsten Periode beschäftigen müsse.

„Auch wenn Fußball nach wie vor die Sportart Nummer 1 ist, sind wir gefordert die Attraktivität hochzuhalten, damit die jungen Spieler nicht zu anderen Sportarten abwandern“.

Schraunder erklärte, dass man sich vor allem auf eine andere Kommunikation einstellen müsse, „denn weit mehr als die Hälfte der Mitglieder im BFV sind jugendlich und wir müssen uns einfach an die Gegebenheiten dieser Generation anpassen“.

Ein weiteres Problem sieht der Vorsitzende darin, dass sich aufgrund der demografischen Entwicklung vor allem im Norden Bayerns zukünftig Engpässe ergeben werden, während der Speckgürtel rund um und in München aufgrund eines mannigfachen Zuzugs immer größer wird. „Dieses Problem müssen wir lösen, denn auf einer Seite fehlen uns die Aktiven und auf der anderen Seite mangelt es an Trainers, Betreuern und auch Sportanlagen“, beschreibt Schraudner eine wichtige Aufgabe für die nahe Zukunft.

Zudem hat man es sich zur Aufgabe gemacht, dass man den Vereinen die Finanzen des BFV transparenter erläutert. „Nur 35 % der Einnahmen des BFV werden von den Vereinen getragen, während 65 % aus anderen Bereichen kommen und ein großer Teil kommt von der DFL und diese Unterstützung aus dem Profibereich ist keine Selbstverständlichkeit, sodass ich auch die Stammtischparolen, dass der DFB nichts für die Amateure leiste, nicht nachvollziehen kann“, gab Schraudner schon bei der Tagung einen kurzen Einblick.

Außerdem müsse man bis zum Verbandstag eine Lösung finden, welches Spielrecht die über 18jährigen A-Juniorenspieler künftig haben sollen. „In der Regel will der Juniorenleiter, dass die Jungs weiter in der A-Jugend spielen, während der Abteilungsleiter die Juniorenspieler schon im Herrenbereich sieht. Es muss zunächst in den Vereinen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, die dann im Verbandstag verabschiedet werden kann“, sprach Schraudner ein Problem an, das in letzter Zeit immer wieder zu hitzigen Diskussionen bei Spielgruppentagungen geführt hat.

Einen ersten Schritt, um den Vorstellungen der jungen Generation gerecht zu werden, hat der BFV bereits gemacht, denn es wurde mit einem Online-Beauftragten eine neue Funktion ins Leben gerufen, für die nun Joachim Fuchs verantwortlich ist. Fuchs erklärte den anwesenden Funktionären, dass ab der kommenden Saison „der Liveticker in den Bezirksoberligen verpflichtend ist“.

Einen neuen Namen trägt auch der Hallenspielleiter und Bernhard Hellmich tritt in die Fußstapfen des scheidenden Hans Huber. Eine seiner ersten Aufgaben war die Festlegung der Austragungsorte für die kommenden Bezirksendrunden und die SpVgg Altenerding darf sich freuen, denn am 04. Februar wird in der Semptsporthalle die Endrunde der U13-Junioren ausgetragen.

Zum Abschluss der harmonischen Veranstaltung gab es noch zwei Entscheidungen, die von den Vereinsvertretern getragen wurden.

Zu einem werden die Spiele der U19-Junioren im nächsten Jahr weiterhin von einem Schiedsrichtergespann geleitet und zum anderen wurde der 1. Spieltag bei den U13- bis U17-Junioren vom 02./03. September auf den 03. Oktober, während die U19-Junioren bereits am 26./27. August ins neue Spieljahr starten. Dafür beendet die älteste Jugendgruppe die Saison schon sehr frühzeitig, denn der letzte Spieltag ist am 12. Mai 2018 terminiert.

Erfolgreiches Wochenende für B1-Junioren

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Gleich zweimal waren die B1-Junioren am Wochenende im Einsatz und die Veilchen zeigten schon gute Ansätze und konnten beachtliche Erfolg erzielen.

Am Samstag nahm man kurzfristig beim Sommer-Cup von Eintracht München teil, denn nach einer Absage wurde die SpVgg nachträglich zum Turnier nominiert.

Im Modus Jeder-gegen-jeden konnte man viel Spielpraxis sammeln und das von Kemal Tatar betreute Team konnte durchaus überzeugen.

Im Auftaktmatch kam es gleich zum Duell gegen die gastgebenden Münchner du Kerim Özdemir zeigte sich über die Einladung wenig dankbar, denn sein goldenes Tor sorgte für den knappen Auftakterfolg seiner Farben.

Anschließend traf man auf den SC Fürstenfeldbruck. Trotz einer starken Partie ging man mit einer 0:1-Niederlage vom Feld, da man es nicht verstand, die zahlreichen Möglichkeiten zum verdienten Ausgleich nutzen zu können.

Im nächsten Spiel fand man wieder in die Erfolgsspur zurück, denn gegen einen kampfbetonten und spielstarken SV Türkgücü Ataspor München konnte man sich verdientermaßen mit 3:1 durchsetzen. Als Torschützen in diesem Spiel glänzten David Riederle, der gleich doppelt traf und Ömer Altinisik.

Auch im vorletzten Spiel konnte sich Riederle wieder in die Torschützenliste eintragen und sein Treffer sollte ausreichend sein, um den FT Starnberg 09 hochverdient in die Knie zu zwingen.

Im abschließenden Match traf man dann auf den TV Bad Grönebach und diesmal sollte man die sich bietenden Chancen endlich erfolgreich nutzen, sodass letztendlich ein klarer 4:0-Erfolg zu Buche stand. Für die Trefferflut zeigten sich diesmal Özdemir und Altinisik verantwortlich, die jeweils einen Doppelpack zu Stande brachten.

Trainer Tatar zog ein zufriedenes Fazit: „Am Ende belegten wir einen tollen 2. Platz. Wir hatten einen sehenswerten Auftritt und erfreulich war, dass alle Akteuren lange Spielzeiten verschafft werden konnten“.

Tags darauf stand schon der nächste Test auf dem Programm und die Veilchen reisten zum FC Dingolfing, wo in der Endabrechnung ein nicht für möglich gehaltener 10:0-Erfolg zu Buche stand.

Zunächst sah es aber keinesfalls nach diesem Kantersieg aus, denn die Gastgeber hielten gut dagegen, sodass alles auf einen knappen Ausgang hindeutete.

Durch geschickten Kombinationsfußball gelang jedoch Altinisik – jeweils von Özdemir glänzend in Szene gesetzt – in der 11. und 13. Minute ein Doppelschlag, der bei den Hausherren Wirkung zeigte.

Kurz darauf legte Leonardo Lechner nach und auch Riederle reihte sich in die Torschützenliste ein, sodass es schnell 4:0 für die Veilchen stand.

In den letzten 10 Minuten vor der Pause drehte dann Altinisik noch einmal richtig auf und machte das halbe Dutzend voll. Zunächst gelang ihm in der 24. Minute gelang Ömer ein sehenswerter Treffer, bei welchem er den Ball geschickt mit dem Außenrist am gegnerischen Keeper vorbei bugsierte. Kurz darauf sorgte er auch noch für den 6-0 Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Altenerding sein druckvolles Spiel fort. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten war es Özdemir, der zum 7:0 traf. Etwas später schlug ein Weitschuss von Elias Tatar zum 8:0 ein, ehe dann Louis Braun und erneut Özdemir den zweistelligen Sieg sicherstellten.

Erneut zeigte sich Trainer Tatar mit der Darbietung seines Teams zufrieden: „Insgesamt eine beeindruckende Mannschaftsleistung von uns. Die Hintermannschaft ließ nach hinten kaum etwas zu. Wenn es trotzdem brenzlig wurde, war der Torhüter zu Stelle und durch klugen Kombinationsfußball erspielte man sich bis zuletzt Chancen und wusste diese auch konsequent zu nutzen“.