Trotz einer deutlich verbesserten spielerischen Leistung standen die Altenerdinger C3-Junioren auch bei der JFG Speichersee nach dem Schlusspfiff mit leeren Händen da und mussten sich mit 0:2 geschlagen geben. Nach der derben Niederlage unter der Woche gegen Forstern setzten die Trainer auf eine verstärkte Defensive in der Luis Gauss und Olli Kluth in der Innenverteidigung die zuletzt löchrige Abwehr stabilisieren sollten. Es zeigte sich, dass die Maßnahme goldrichtig war, denn die JFG Speichersee agierte ausschließlich mit langen Bällen auf den pfeilschnellen Mittelstürmer, worauf sich die Semptstädter jedoch gut einzustellen vermochten. Die Veilchen hätten in der ausgeglichenen Partie durchaus in Führung gehen können. Die größte Möglichkeit vergab Max Cole, der nach Hereingabe von der rechten Seite am Fünfereck den Ball nicht richtig traf und somit den Keeper der JFG Speichersee vor keine allzu großen Probleme stellte. Die Heimelf hingegen nutzte die erste Nachlässigkeit im Abwehrverhalten der Spielvereinigung um Mitte der ersten Halbzeit in Front zu gehen. Nachdem bei einem Konter der Mittelstürmer der JFG mit einem Steilpass nach halbrechts angespielt werden konnte, zog dieser in die Mitte, ohne entscheidend gestört zu werden und schloss zentral vom Sechszehner mit einem fulminanten Schuss ab. Die Hausherren setzten nun nach. Ein unnötiger Ballverlust auf der linken Abwehrseite der Semptstädter und halbherzige Klärungsversuche ermöglichten dem Außenstürmer der JFG an der Außenlinie durchgehend den Ball flach in die Mitte zu spielen, wo erneut der Mittelstürmer aus kurzer Entfernung einschieben konnte. Die Semptstädter versuchten nach dem Seitenwechsel nochmals alles, um das Spiel zu drehen. Pech hatte der imens fleißige Wiam Trakuri, der sich auf der linken Seite zum wiederholten Male gegen seinen um zwei Köpfe größeren Gegenspieler durchgesetzt hatte und den Ball aus spitzen Winkel nur gegen den Pfosten setzte. Letztlich fehlte im Sturm wie zuletzt die Durschlagskraft, sodass den Veilchen trotz aufopferungsvollem Bemühen ein Torerfolg versagt blieb. Aufgrund der gezeigten Leistung sieht das Trainerteam jedoch optimistisch den kommenden Aufgaben gegen die Tabellennnachbarn aus Fraunberg und Isen entgegen.
SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg III 1:3
Eine packende Partie bekamen die Zuschauer beim Duell der SpVgg Altenerding IV gegen den TSV Wartenberg III geboten. Bei besten äußeren Bedingungen legten beide Teams rasant los, verpassten es allerdings zunächst, ihre Torchancen in Zählbares umzumünzen. Die Veilchen ließen gleich mehrmals freistehend vor dem Gästetor die nötige Präzision vermissen und gerieten in der 17. Spielminute durch einen Flachschuss von Max Heidecke ins Hintertreffen. Auch in der Folge Großchancen auf beiden Seiten, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Seitenwechsel erwischte die Spielvereinigung den besseren Start. Nach weiteren Großchancen war es schließlich Julian Braun, der nach einem fulminanten Sprint über die rechte Außenbahn den 1:1 Ausgleich erzielte. Die Freude hielt jedoch nicht lange. Fast mit dem Anstoß war erneut Spielführer Max Heidecke für die Gäste erfolgreich und stellte den alten Abstand postwendend wieder her. Nur wenige Minuten später bewies Heidecke erneut einen guten Riecher und ließ beim 1:3 Torhüter Luca Dumitrache auf Seiten der Veilchen keine Chance. Die Spielvereinigung warf in der Schlussphase zwar noch einmal alles nach vorne, aber am Ende blieb es beim 1:3.
SG Wörth/Hörlkofen – SpVgg Altenerding 2:5
Auch das zweite Spiel der noch jungen Saison konnten die F3-Junioren der SpVgg für sich entscheiden, denn nach dem Auftaktsieg gegen Langengeisling ließ man diesmal der SG Wörth/Hörlkofen keine Chance und man trat die Heimreise abermals mit einem 5:2-Erfolg im Gepäck an. Zunächst war das Spiel noch ausgeglichen und als alles schon auf ein torloses Halbzeitremis hindeutete, schlugen die Altenerdinger Kicker doch noch zu und drei Minuten vor dem Seitenwechsel brachte Dominik Beszedes seine Farben in Front. Dieser Treffer gab den Lila-Weißen scheinbar mächtig Auftrieb, denn man kam mit frischem Elan aus der Kabine und diese gute Phase nutzte man dann auch entsprechend aus, sodass es nach 27 Minuten dank weiterer Treffer von Younes Bellakhdar und Maximilian Schweinhuber 3:0 stand. Nun ging es Schlag auf Schlag. Nur eine Minute nach dem dritten Altenerdinger Treffer schöpften die Hausherren nach dem 1:3-Anschlusstreffer neue Hoffnung, doch auch die Veilchen waren um eine passende Antwort überlegen und erneut dauerte es nur eine Zeigerumdrehung bis Beszedes wieder den alten Abstand herstellen konnte. Sechs Minuten vor dem Ende fiel dann die endgültige Entscheidung und auch Bellakhdar konnte sich zum zweiten Male in die Torschützenliste eintragen. Aber dies sollte noch nicht der letzte Treffer in einem torreichen Spiel gewesen sein, denn drei Minuten vor dem Schlusspfiff betrieben die Hausherren noch Ergebniskosmetik, denn der Altenerdinger Keeper Jakob Bieber musste nochmals hinter sich greifen.
SpVgg Altenerding – FC Erding II 1:2
1:0 Sebastian Voichtleitner (29.)
Christian Schulz
keine
keine
keine
120
Eine enorm bittere 1:2-Niederlage gab es für die SpVgg Altenerding II im Heimderby gegen den FC Erding II, denn nach einer deutlich überlegen geführten ersten Halbzeit, die eine hochverdiente Führung zu Tage brachte, baute im zweiten Durchgang aus unerklärlichen Gründen massiv ab, sodass man die Partie noch aus der Hand gab und nun wieder dick im Abstiegskampf steckt.
Die erste Chance lag auf Seiten der Gäste, doch Schlussmann Günter Zollner war zur Stelle und konnte einen Freistoß von Cederic Freisleben sicher aus dem Eck fischen.
Anschließend übernahmen die Altenerdinger dann aber das Kommando und man gewann immer mehr die Spielkontrolle, sodass die Erdinger nur noch in der Defensive agierten und die langen Ball aus der Abwehr fanden nie den erhofften Erfolg, da die SVA-Defensive äußerst stabil wirkte und jeden Zweikampf für sich entschied.
Jedoch verstanden es die Veilchen nicht, sich zunächst die ganz klaren Tormöglichkeiten zu erspielen, denn beim letzten Pass war man zu unkonzentriert, sodass man die Chancen nicht zu Ende spielte und Torhüter Dörrhöfer nicht ernsthaft gefordert war.
Doch in der 29. Minute belohnten sich die Veilchen für ihr Engagement und gingen in Führung. Nach einer schönen Kombination am linken Flügel über Tevhit Yalcin und Santiago Sole lief Mirko Weinheimer bis zur Grundlinie durch und spielte dann nach innen, wo Wolfgang Vogt an die Kugel kam. Der Angreifer legte dann uneigennützig für Sebastian Voichtleitner ab und dessen 16 Meter-Schuss schlug flach neben dem Pfosten ein.
Acht Minuten später setzte sich Weinheimer abermals auf der Außenbahn durch, doch diesmal konnte ein Verteidiger gerade noch vor dem einschussbereiten Vogt klären.
Nach 40 Minuten bot sich dann Erding die erste Chance, denn nach einer Freistoßflanke von Matthias Kurz kam Eskander Nafouti im Strafraum plötzlich frei zum Schuss, doch Torhüter Günter Zollner konnte abwehren, sodass es bei der verdienten Pausenführung für die Gastgeber blieb.
Doch vier Minuten nach Wiederbeginn kam der FCE zum überraschenden Ausgleich. Nach einem Einwurf befand sich die Hintermannschaft in Tiefschlaf, sodass Nafouti alle Zeit der Welt hatte, das Leder in die Schnittstelle zu passen, wo Robert Bucher lauerte und dann von Christian Schulz im Strafraum nur noch unfair gebremst werden konnte.
Beim fälligen Strafstoß hatte Zollner zwar die richtige Ecke geahnt, doch gegen den Schuss von Kapitän Freisleben war kein Kraut gewachsen.
Dieser Treffer zeigte bei den Hausherren Wirkung, denn man verlor komplett die Spielkontrolle, was auch daran lag, dass man bei Weiten nicht mehr das Engagement wie vor der Pause zeigte, sodass man den Gegner wieder stark machte und ins Spiel zurückbrachte.
Obwohl die Gäste jetzt mehr vom Spiel hatten, blieben aber auch diesmal die ganz klaren Tormöglichkeiten aus, da vor allem die Innenverteidigung um Florian Aldinger und Florian Ammon immer wieder zur Stelle waren und die Angreifer der Gäste nicht zur Entfaltung kommen ließen.
17 Minute vor dem Ende hätten die Gäste aber dann in Führung gehen müssen. Nach einem langen Ball kam es vor dem Strafraum zu einem Zweikampf, wo Florian Aldinger von einem Erdinger klar am Fuß getroffen wurde, doch der Pfiff blieb aus, sodass Markus Lehmer alleine vor dem Tor auftauchte. Er war eigentlich schon an Zollner vorbei, doch der Keeper konnte glänzend parieren, hatte aber dann Pech, dass die Kugel nochmals bei Lehmer landete. Aber auch diesmal hatte die SpVgg Glück, denn den zweiten Schuss wehrte der auf der Linie stehende Louis Holtkamp ab.
Nur wenig später haderte die Veilchen abermals mit dem Unparteiischen, denn bei einem Konter kam es zum direkten Duell zwischen Wolfgang Vogt und dem letzten Mann der Erdinger. Als beide im Zweikampf ins Straucheln kamen, zog ihn der Abwehrspieler im Fallen mit zu Boden, doch der Referee hatte auch hier kein Foulspiel gesehen und ließ die Partie weiterlaufen.
Doch trotz allem wären den Hausherren dann acht Minuten vor dem Ende fast der erneute Führungstreffer gelungen, denn bei einem Konter hatte Manuel Molitor auf Wolfgang Vogt abgelegt, doch Dörrhöfer konnte den Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.
Zwei Minuten vor dem Ende kam es dann zu einer unschönen Szene im Mittelfeld. Sebastian Voichtleitner hatte im Mittelfeld den Erdinger Spielertrainer Matthias Kurz überspielt und der Erdinger brachte den Altenerdinger rüde zu Fall, sodass er verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden musste. Der Unparteiische beließ es aber aus unerfindlichen Gründen bei einer Verwarnung, anstatt einen Platzverweis auszusprechen.
Diese Fehlentscheidung sollte in der 96. Minute noch zum Verhängnis werden, denn Kurz war maßgeblich am Siegtreffer der Erdinger beteiligt. Nach einem langen Ball wollte Florian Aldinger die Situation spielerisch lösen und versäumte es, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Dabei verlor er die Kugel an den Erdinger Spielertrainer, der dann alleine vor dem Tor stehend quer auf Bucher ablegte und dessen Schuss brachte den glücklichen Siegtreffer für die Gäste.
SpVgg Altenerding – TSV Dorfen II 6:2
Keine Mühe hatten die E2-Junioren der Spielvereinigung beim 6:2 (4:1) Heimerfolg über den TSV Dorfen. Die Veilchen von Anfang an hellwach: Bereits nach 60 Sekunden spitzelte Nils Pallares-Basullas einen weiten Ball gekonnt über den herauseilenden Gästetorhüter Fedinand Thalmeier zur frühen 1:0 Führung für die Hausherren. Altenerding danach absolut Chef auf dem eigenen Platz. Mit gutem Stellungs- und Passspiel ließ man die Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen, die ihrerseits mit der Geschwindigkeit des Altenerdinger Kurzpassspiels zu kämpfen hatten. Bereits nach sieben Minuten erneut Jubel auf Seiten der Lila-Weißen. Gabriel Schönfelder bewies an der Strafraumgrenze glänzende Übersicht und steckte das runde Spielgerät auf den halbrechts völlig frei stehenden Metehan Özen, der mit einem trockenen Schuss ins lange Eck auf 2:0 erhöhte. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das TSV Tor, allerdings verpassten es die Gastgeber daraus Kapital zu schlagen. In der 15. Spielminute dann aber der verdiente Lohn für die steten Angriffsbemühungen: Erneut war Altenerdings Spanier Nils Pallares-Basullas zur Stelle und stocherte das Leder aus einem Getümmel über die Linie. Kurz vor der Halbzeit allerdings auch ein erstes Ausrufezeichen der Gäste: Dorfen nutzte eine kleine Unsortiertheit in der sonst souverän aufspielenden Abwehrkette der Semptstädter um Hannes Inninger, Ronja Buttstedt und Samuel Henrich eiskalt aus und kam nach einer wunderschönen Kombination zum 1:3 Anschlusstreffer durch Tobias Gratwohl. Die Gastgeber aber keineswegs geschockt. Nur wenige Sekunden später stellte Maximilian Geiger mit dem Pausenpfiff den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Veilchen etwas lockerer angehen, wodurch Dorfen etwas besser ins Spiel kam und man auf der anderen Seite gleich eine Großzahl hochkarätigster Chancen ungenutzt ließ. Maximilian Geiger gelang schließlich in der 46. Spielminute die endgültige Entscheidung. Nach einem feinen Pass in die Schnittstelle liefen gleich zwei Akteure der Spielvereinigung alleine auf Dorfens Keeper zu, Geiger, beinahe noch vom eignen Mann behindert, behielt aber die Übersicht und netzte überlegt zum 5:1 ein. Im Gefühl des fast sicheren Sieges ließ man nur wenige Augenblicke später Fabian Brauer aus dem Auge, der den TSV noch einmal auf 2:5 heranbrachte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Elias Faust mit einem schönen Flachschuss aus halblinker Position in die lange Ecke. Am Ende eine beeindruckende spielerische Leistung der Veilchen, die sich nach ihrer Auftaktniederlage erfolgreich zurückmeldeten.
SpVgg trennt sich von Christoph Schleger
Die SpVgg Altenerding und Trainer Christoph Schleger gehen ab sofort getrennte Wege. Der abstiegsbedrohte Kreisligist hat sich zu einem Wechsel auf der Kommandobrücke entschlossen und versucht nun mit Interimscoach Dimitrios Petkos die Liga zu halten. Der Altenerdinger Abteilungsleiter Andreas Heilmaier beurteilt die Sachlage realistisch und spricht von „einer schweren Entscheidung, die uns allen nicht leichtgefallen ist. Wir wollten die Saison eigentlich mit dem Christoph zu Ende spielen, denn er hat alles für den Erfolg getan und hat sich gegenüber dem Verein absolut loyal verhalten. Aber die Entwicklung in den letzten Wochen hat uns zum Handeln gezwungen. Wir hatten gehofft, dass uns nach der Winterpause die Wende gelingt, was leider aber nicht der Fall war. Ob diese Maßnahme nun den erhofften Umschwung bringt, muss man abwarten, aber wir konnten nicht tatenlos in Richtung Kreisklasse marschieren, wobei ich Christoph keinesfalls als Schuldigen ausmache, aber vielleicht sorgen wir mit dieser Maßnahme noch einmal für den nötigen Impuls, der für einen Stimmungswechsel in der Mannschaft sorgt“, hofft Heilmaier. Schleger, der von dieser Entscheidung überrascht wurde, war vor Saisonbeginn zusammen mit dem Ex-Altenerdinger Dieter Lorenz, Roland Döring, Stefan Schneider und Javier Gallardo-Perez zur SpVgg gekommen und hat bei den Veilchen sein erstes Traineramt angenommen. Nach einem guten Start ging es aber in der Tabelle immer mehr nach unten, sodass nun der Abstieg in die Kreisklasse droht. Der Start war für den 27-jährigen alles andere als leicht, denn mit Patrick Vogel und Ernst Wiesmüller warfen gleich zwei geplante Co-Trainer das Handtuch, sodass Schleger das Amt fast während der gesamten Vorrunde alleine bekleiden musste. „Diese Situation war natürlich nicht optimal, denn gerade ein junger Trainer, der seine erste Aufgabe antritt, braucht Unterstützung und da wurde es ihm nicht leichtgemacht. Zudem hatten wir in der Vorrunde große Verletzungssorgen, was sein Wirken zusätzlich erschwert hat“, blickt der vor kurzem neu gewählte Fußballchef der SpVgg in die Vergangenheit zurück. In der Winterpause konnte man die vakanten Stellen des Co-Trainers und des sportlichen Leiters mit Jindra Novak und Dimitrios Petkos zwar neu bestücken, doch es blieben die Erfolgserlebnisse aus. „Es hat auch das nötige Glück gefehlt und von den fünf verlorenen Spielen wurden vier nur mit einem Tor Abstand verloren. Durch die Verletzung von Döring fehlte uns vorne die Durchschlagskraft, aber das alles hilft uns nicht weiter, denn der Blick auf die Tabelle zeigt die Realität“, so Heilmaier. Ob Schleger die SpVgg in den letzten vier Partien noch als Spieler unterstützen wird, ist noch nicht abschließend geklärt und Schleger war sich gestern nach Bekanntgabe der Entscheidung noch nicht schlüssig. „Ich muss schauen, ob ich vom Kopf her bei der Sache bin und werde mich dann entscheiden, ob ich spiele oder nicht“, so der Ex-Trainer. Bei der SpVgg will man unabhängig vom Ausgang der Saison einen Neuanfang starten und auch die vereinseigene Strategie neu ausrichten und mit einem neuen Coach, der derzeit noch nicht feststeht, den Fokus vermehrt auf die eigenen Jugendspieler lenken. „Wir machen seit Jahren eine sehr gute Arbeit im Juniorenbereich, aber von der Ernte fällt einfach zu wenig ab und da müssen wir was ändern“. Im letzten Jahr gab es für Altenerding in dieser Richtung schon den ersten Erfolg, denn alle A-Juniorenspieler sind beim Verein geblieben und „wir sind stolz darauf, dass Dominic Florian, Leon Holtkamp, Johannes Empl, Tarik Mahjoub und Alexander Kropp im Kader der Ersten eine wichtige Rolle spielen und auch „Mirko Weinheimer und der derzeit noch verletzte Seyfi Güzel kann im neuen Jahr hoffentlich durchstarten. Diese Jungs und auch die Akteure, die in den nächsten zwei, drei Jahren aus der Jugend ausscheiden, haben unheimlich viel Potential und wir müssen ihnen die Chance geben, sich im Herrenbereich zu etablieren, dann ist mir um die Zukunft in Altenerding nicht bange“, beschreibt der neue sportliche Leiter der SpVgg Dimitrios Petkos die veränderte Strategie der Veilchen.
SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 2:5
Die erste Saisonniederlage mussten die E1-Junioren der SpVgg gegen den Erzrivalen vom TSV Dorfen einstecken, die mit 2:5 noch dazu recht deutlich ausfiel, aber aufgrund der gezeigten Tagesform durchaus verdient war. Die SpVgg tat sich schwer ins Spiel zu finden. Die ballsicheren Dorfner ließen Ball und Gegner laufen, die SVA-Kicker waren zumeist einen Schritt zu spät und störten den TSV nicht konsequent genug im Spielaufbau. Seltsam gehemmt und ungewohnt unsicher wirkten die Veilchen, die mäßige Spielvorbereitung setzte sich nahtlos nach dem Anpfiff fort. Nach fünf Minuten nutzte Samuel Müller die erste Chance mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position zur Gästeführung. Altenerding konnte sich nach dem Rückstand etwas befreien und Ioannis Petkos hatte Pech, dass er allein vor dem Torwart nur den Außenpfosten traf (9.). Drei Minuten später machte er es besser, als er den frei stehenden Alesio Kosta bediente, der zum Ausgleich in den Winkel traf. Gerade als man dachte, Oberhand gewinnen zu können, kam der nächste Nackenschlag. Nach einem eigentlich harmlosen langen Ball in die Spitze schafften es drei SVA-Verteidiger und Keeper Simon Pirschlinger nicht, die Situation zu bereinigen. Melvin Egge zeigte sich als dankbarer Nutznießer und erzielte die 2:1-Führung für die Gäste (19.). Nach Wiederanpfiff setzte Niki Ostermaier das erste Zeichen, aber seinen Fernschuss konnte der Dorfner Torhüter über die Latte lenken. Danach bröckelten die guten Vorsätze, die man sich in der Pause genommen hatte, auch schon wieder zusammen. Niklas Konrad konzentrierte sich nach einem Steilpass des TSV weniger auf den Ball als auf seinen Gegenspieler und brachte diesen an der Strafraumgrenze zu Fall. Dieser Freistoß, den man nicht unbedingt geben muss, brachte prompt das 1:3 durch Müller. Als dann in der 33. Minute das 1:4 durch Egge fiel, war das Match quasi entschieden. Der TSV Dorfen zog sich nun etwas zurück und sicherte die Führung. Die Veilchen waren angesichts des ungewohnt klaren Rückstands schwer geknickt und taten sich weiterhin schwer zu verheißungsvollen Abschlüssen zu kommen. Irgendwie lief es nicht an diesem Abend und der TSV machte keine Geschenke, wie man sie von den meisten anderen Ligateams immer wieder mal serviert bekommt. Nico Meurer hatte die dickste Chance, doch schob er die Kugel unbedrängt am leeren Tor vorbei. Aber schon in der nächsten Situation zeigte er seine Vollstreckerqualitäten und traf volley zum 2:4 (40.). Noch einmal keimte Hoffnung auf und in den letzten Minuten warfen die Veilchen alles nach vorne, was den Gästen natürlich Kontermöglichkeiten bot. Zunächst ließen sie noch zwei, drei dicke Chancen liegen, doch in der Schlussminute setzte Marvin Egge mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt zum 2:5. Gegen einen bärenstarken Gast aus Dorfen hätte es an diesem Tag einer Topleistung bedurft, um drei Punkte in Altenerding zu behalten, aber mit dem Gebotenen war eindeutig nicht mehr drin und auch nicht mehr verdient.
SpVgg Altenerding – BC Attaching 3:2
SpVgg muss hart um den Dreier kämpfen
Das dritte Spiel innerhalb von 6 Tagen absolvierten die D1-Junioren der SpVgg und man schloss die straffe Woche mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg gegen den BC Attaching ab. Allerdings sah es zunächst nicht danach aus, denn nach 6 Minuten geriet das ersatzgeschwächte Heimteam mit 0:1 ins Hintertreffen. Doch die Veilchen konnten den Rückstand schnell wettmachen und entscheidenden Anteil daran hatte Elias Mehringer, der sich des Öfteren über links durchsetzen konnte und mit gefährlichen Hereingaben glänzte. Nach 10 Minuten sollte einer dieser Vorstöße zum erhofften Erfolg führen, denn Raphael Schmid war zur Stelle und vollendete mit dem Kopf zum 1:1-Ausgleich. Die Semptstädter kämpften sich zurück und noch vor der Halbzeit schlug das dynamische Duo Mehringer / Schmid erneut zu. Wieder kam der entscheidende Ball von Mehringer, der dann vor dem Tor mustergültig quer legte, wo Schmid aus kurzer Distanz mühelos ins leere Tor einschieben konnte. In der zweiten Hälfte wurde die Partie ruppiger, was den der SpVgg immer wieder zu Freistößen aus erfolgsversprechender Distanz verhalf, doch der dritte Treffer sollte nicht aus einer solchen Standardsituation resultieren. Umso überraschender fiel der weitere Treffer dann durch einen sehenswerten Alleingang. Mehrigner brachte die gegnerische Abwehr so sehr ins Schlingern, das letztendlich ein Attachinger Verteidiger den Ball ins eigene Tor beförderte. Die letzten 15 Spielminuten setzen den Gastgebern nochmal richtig zu. Jetzt merkte man der Mannschaft die vielen Punktspiele der letzten Woche an, sodass der BCA zehn Minuten vor dem Ende zum Anschluss kam. Die Altenerdinger Abwehr um Peer Hesse, Martin Buttstedt, Maxim Keileberg und Hadil Larbaoui holten aber alles aus sich heraus, um den Ausgleichstreffer zu verhindern. Dank einiger glänzender Paraden von Torhüter Nick Schaper war dieses Vorhaben bis zum Schlusspfiff von Erfolg gekrönt, sodass die Veilchen einen knappen 3:2-Arbeitssieg feiern konnten.
SpVgg Altenerding – JFG Sempt Erding 0:0
Torloses Derby findet keinen Sieger
Vergeblich warteten die Zuschauer im Lokalderby zwischen den A2-Junoiren der SpVgg Altenerding und der JFG Sempt Erding auf Tore, denn die Rivalen trennten sich in einem hart umkämpften Spiel torlos. Nachdem sich beide Teams zunächst abtasteten, hätten sich die Erdinger fast selbst in Rückstand gebracht. Ein JFG-Akteur verlor als letzter Mann das Leder, sodass Felix Reiser frei vor Torhüter Lukas Loher zum Abschluss kam, doch der Keeper kam entschlossen aus seinem Kasten und konnte abwehren. Zunächst blieb die SpVgg tonangebend, doch wenig später wären die Gäste fast in Front gegangen. Ein Angreifer kam 12 Meter vor dem Tor stehend frei zum Abschluss, doch Tristan Kaup konnte den Ball mit einem Reflex abwehren und verhinderte somit das drohende Gegentor. Anschließend neutralisierten beide Teams überwiegend im Mittelfeld und klare Tormöglichkeiten blieben aus und entstanden überwiegend aus Einzelaktionen. Hier tat sich dann 10 Minuten vor der Pause Max Modlmayr hervor. Er drang vehement in den Strafraum vor und kam dann aus 12 Metern aus halblinker Position zum Abschluss, doch leider hatte er sein Visier zu hoch eingestellt. Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Gastgeber, doch der Schlenzer von Modlmayr hatte zu wenig Fahrt, sodass Loher sicher parieren konnte und es ohne Tore in die Pause ging. Nach Wiederbeginn hatten die Gäste zunächst mehr vom Spiel und schon nach wenigen Minuten ein Angreifer aus 13 Metern zum Schuss, doch Kaup begrub die Kugel unter sich. Nur wenige Zeigerumdrehungen weiter kam dann ein Erdinger im Strafraum zum Abschluss, doch abermals wehrte Kaup ab, hatte dann auch das Glück des Tüchtigen, dass ein JFG-Angreifer den Nachschuss volley weit über das Tor setzte. Langsam löste sich Altenerding wieder aus der Umklammerung und Ianuzzi hätte um ein Haar für Torjubel auf Seiten der SpVgg gesorgt. Nach einem Zuspiel kam er im Erdinger Strafraum aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, doch er setzte das Spielgerät am linken Torpfosten vorbei. Wenig später kam der Angreifer abermals aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch diesmal fand er seinen Meister im Erdinger Keeper Loher. In der Schlussphase waren dann die Gäste dem Siegtreffer etwas näher, doch auch der Altenerdinger Schlussmann Kaup hatte einen guten Tag erwischt und hielt sein Team mit einigen guten Paraden im Spiel. Wenige Minuten vor dem Ende der Partie hätten die Semptler den Siegtreffer dann aber machen müssen, denn ein Erdinger Stürmer kam frei vor dem Tor zum Abschluss, doch glücklicherweise schob er aus 14 Metern das Leder am Gehäuse vorbei, sodass es in einem äußerst fairen Derby bei der insgesamt gerechten Punkteteilung blieb.
SC Moosen/Vils – SpVgg Altenerding 1:9
SpVgg zieht abermals ins Finale des Lipp-Cups ein
Keine Blöße gaben sich die favorisierten B1-Junioren der SpVgg und mit einem deutlichen 9:1-Erfolg beim SC Moosen löste man das Endspielticket im diesjährigen Lipp-Pokalwettbewerb. Trotz des klaren Sieges zeigte sich Trainer Dimi Petkos nicht zu 100% zufrieden mit der Leistung seines Teams und bemängelte vor allem die Darbietungen im ersten Durchgang. „Wir waren etwas überheblich und dachten wir könnten den SCM locker bezwingen, aber Moosen machte es gut und uns das Leben schwer, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte“. Zwar legte der Bezirksoberligist sehr engagiert und konzentriert los, doch die Anfangsphase lief scheinbar zu leicht und als David Riederle und Leonardo Lechner schon nach 12 Minuten für eine 2:0-Führung gesorgt hatten, schlich sich bei den Veilchen der Schlendrian ein. Dies wusste der SCM zu nutzen und der pfeilschnelle Angreifer des SCM überwand Torhüter Robin Schmid nach 25 Minuten und kam zum Anschluss. Anschließend wirkten die Gäste wieder etwas konzentrierter und sechs Minuten vor dem Pausenpfiff konnte Mert Gül den alten Abstand wiederherstellen und brachte die Veilchen wieder in die Spur. Zur Pause nahm Trainer Dimitrios Petkos dann einige Wechsel vor und brachte mit Ertugrul Nacar, Kerim Özdemir und Tobias Neuner und das Trio scharrte auf der Bank schon mit den Hufen, sodass sich sofort für frischen Wind sorgten. Schon sechs Minuten nach Wiederbeginn konnte Ömer Altinisik die Führung ausbauen und als Okan Manav nach 53 Minuten einen Elfmeter im Netz unterbrachte, war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Doch nun war die SpVgg nicht mehr zu bremsen und 14 Minuten vor dem Ende machte Nacar das halbe Dutzend voll. In der Schlussphase war der Kräfteverschleiß des SCM, das lange mit viel Leidenschaft und Laufbereitschaft gegenhielt, deutlich sichtbar und dies wussten die Lila-Weißen konsequent zu nutzen, sodass Leon Roth, Tobias Neuner und Yasin Sahin in den letzten 9 Minuten für den klaren Endstand der SpVgg sorgten. Im Endspiel treffen die Veilchen nun auf die JFG Sonnenfeld und wollen den Titel aus dem Vorjahr verteidigen.













