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Härtetest der Bambinis in Schwindegg

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Es war Samstag, der 1.  Juli, 9.00 Uhr morgens als die Bambini`s samt ihren Trainern in Schindwegg zum Turnier anreisten. Insgesamt nahmen 8 Mannschaften in 2 Gruppen teil. In der Gruppe der SpVgg Altenerding waren der TSV St. Wolfgang, SV Schwindegg 1 und der TSV Gars vertreten.

Zum Auftakt mussten die Jungs gegen den TSV St. Wolfgang ran. Dabei begann die SpVgg mit Lennox Höhne im Tor, in der Abwehr Sebastian Canales und Johannes Kieweg. Im Mittelfeld sollten Léonard Dasch, Peer Krop und Til Jandl zusammen mit dem Stürmer Frederick Röschke für den Druck auf das gegnerische Tor sorgen. Die Bambini`s starten leicht verunsichert ins Spiel. Vorsichtig näherte man sich dem gegnerischen Tor, jedoch wurde es versäumt, sich klare Torgelegenheiten herauszuspielen. So kam es wie es kommen musste. Der TSV St. Wolfgang nutzte eine Kontergelegenheit zum 0:1. Vom Anstoß weg berannte die SpVgg das gegnerische Tor, was leider zu einem abermaligen Konter führte, der gekonnt zum 0:2 abgeschlossen wurde. Doch die Moral stimmte, so stürmten u.a. Til Jandl, Frederick Röschke und auch Anton Pfeifer auf das Tor des TSV, jedoch leider ohne Torerfolg. Der Gegner zeigte in dieser Partie wie man das Maximale aus einem Spiel macht. Durch den 3. Kontor des Spiels markierten diese das 0:3, was zugleich auch der Endstand war.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Schwindegg 1. Die sehr groß gewachsenen Gegenspieler übten von Beginn an unheimlichen Druck auf das Tor von Til Jandl aus. In dieser Phase hielt der Torwart der SpVgg seine Mannschaft im Spiel. Nach ein paar Glanzparaden war es jedoch geschehen. Mit einem wuchtigen Schuß ging der SV Schwindegg 1 in Führung. Kaum vom Gegentor erholt, schlug die Heimmannschaft nochmals zu. Dieses Mal tankte sich der Gegner einfach durch unsere Verteidigung und lies Til Jandl keine Chance, 0:2. Dass die Bambini`s der SpVgg Altenerding nicht aufsteckten zeigte die Szene darauf. Wiederrum tankte sich derselbe Spieler des SV Schwindegg 1 durch unsere Reihen, jedoch hielt man entscheidet dagegen. Leider wurde er Einsatz als zu hart gewertet und so entschied der Referee auf Strafstoß. Der „Gefoulte“ tritt selbst an und donnerte die Kugel flach ins linke Eck. Somit stand es 0:3. Aber was nun folgte war nur noch zum Genießen. Es schien als wären die Bambini`s der SpVgg „Gegentor-resistent“. Trotz eines 0:3 Rückstands fasten sich die „Kleinen“ ein Herz wie ein „Löwe“. Léonard Dasch schnappte sich im Mittelfeld den Ball, überrannte zwei Spieler inklusive deren großen Abwehrspieler und ließ dem gegnerischen Torwart mit einem Strich ins rechte Eck nicht einen Hauch einer Chance, 1:3. Der SV Schwindegg 1 wusste gar nicht was nun geschieht. Vom Anstoß weg luchste Frederick Röschke dem Gegner den Ball ab und stürmte auf das Tor. Mit einem Pass auf Léonard Dasch wurde die Abwehr ausgehebelt, dieser bediente Lennox Höhne, der kurzen Prozess machte und trocken ins lange Eck abschloss. Somit war der Anschluss hergestellt. Spätestens zum jetztigen Zeitpunkt ist das „Feuer“ der Bambini`s auch auf die Zuschauer inklusive deren Trainern übergegangen. Wie entfesselt überrannten nun die „Kleinen“ die „Großen“ und belohnten sich letztendlich selbst. Es war Johannes Kieweg der in der Offensive für eine Überzahl sorgte und den Ball zu Lennox Höhne brachte. Mit einem wunderschönen „Lupfer“ über den Torwart sorgte dieser für den viel, wirklich viel umjubelten Ausgleich, 3:3. Was für ein Comeback, was zugleich auch der Endstand einer sehr intensiven Partie war.

Im dritten und zugleich letzten Spiel der Gruppenphase stand der SpVgg der TSV Gars gegenüber. Dieser Gegner brachte diesmal nicht nur körperliche Überlegenheit mit, sondern man merkte dieser Mannschaft an, dass diese schon ein paar Jahre in dieser Konstellation zusammen spielen. Das Mittelfeld um Peer Krop spielte sich schöne Torgelegenheiten heraus. Leider wurden diese von einer starken Verteidigung geblockt. Der TSV Gars zeigte schöne Kombinationen bis vor das Tor der SpVgg. Und leider saß auch der Abschluss. Mit einem schönen Querpass wurde ein Stürmer freigespielt, der folglich wenig Probleme hatte das 0:1 zu markieren. Das 0:2 ließ nicht lange auf sich warten. Diesesmal war es ein langer Pass die ein pfeilschneller Stürmer zum Torabschluss nutzte. Wiederrum ließen sich die Bambini`s aus Altenerding nicht beirren und erarbeiteten sich schöne Tormöglichkeiten (Philipp Feuker, Sebastian Canales). Gegen Ende des Spiels umkurvte Peer Krop einen Gegenspieler stoß mit dem gegnerischen Torwart zusammen. Lennox Höhne schaltete als schnellster und nutzte die unübersichtliche Situation zum 1:2. Leider war dies die letzte Aktion des Spiels, was somit zugleich der Endstand war.

Im Platzierungsspiel um Platz 7 ging es gegen die 2. Mannschaft des SV Schwindegg. Dieser Gegner war von der Alterstruktur betrachtet auf Augenhöhe mit den Bambini´s der SpVgg. Von Beginn drückten unsere tapferen Jungs auf das Tor des Gegners. Es dauerte auch nicht sehr lange bis es zur verdienten Führung kam. Lennox Höhne mit einem „Doppelpack“ zum beruhigenden 2:0. Kurz darauf hätte Tobias Schilling fast auf 3:0 gestellt, jedoch konnte sein Schuss in letzter Sekunde geblockt werden. Gegen Mitte der Partie eroberte Johannes Kieweg den Ball im Mittelfeld und schickte Frederick Röschke auf die Reise, dieser bediente Philipp Feuker, der dem Torwart „ausschaute“ und für das 3:0 sorgte. Aber damit noch nicht genug Anton Pfeifer schnappte sich das Leder, spielte auf Sebastian Canales, dieser ließ 2 Gegenspieler aussteigen und schloss überlegt zum 4:0 ab. In der Folgezeit hätten Peer Krop, Léonard Dasch und Lennox Höhne das Ergebnis noch ausbauen können, scheiterten jedoch am gegnerischen Torwart. Endstand 4:0.

Die gesamte Mannschaft kann mit dem 7. Platz sehr zufrieden sein. Vor allem das wahnsinnige Comeback in der zweiten Partie werden die Jungs (und Trainer) nicht so schnell vergessen! TOP!

Am Ende des Turniers bekamen alle Spieler tolle Pokale und sammelten eine gehörige Portion Selbstvertrauen.

E1-Junioren schreiben mit dem Einzug ins große Finale des Merkur-Cups Geschichte

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Die E1-Junioren der SpVgg Altenerding schrieben beim Bezirksfinale des Merkur-Cups in Königsdorf Geschichte, denn erstmals in der Vereinsgeschichte qualifizierten sich die Veilchen für das große Finale, das am Samstag, den 15. Juli in Warngau über die Bühne gehen wird.

Im Auftaktmatch gegen den Gastgeber feierten die Altenerdiger Kicker einen Auftakt nach Maß. Bereits nach fünf Sekunden bot sich Ioannis eine gute Chance zum Führungstreffer, doch der scheiterte am Keeper. Wenig später kam es zwischen dem TSV-Keeper und dem Altenerdinger Torjäger zum nächsten Duell und diesmal traf Petkos zum umjubelten Führungstreffer. Kaum hatte sich der Gastgeber vom frühen Schock erholt, schlugen die Semptstädter schon wieder zu und Nicolas Meurer legte den nächsten Treffer nach. Anschließend kam Königsdorf besser in die Partie und nach einem Abwehrfehler der SpVgg schaffte der TSV noch vor der Pause den Anschlusstreffer. Im zweiten Durchgang stellte Altenerding das bessere Team und nach einem schönen Schuss von Alesio Kosta hoffte man auf das 3:1, doch der Flachschuss fand nicht den Weg ins Netz. Auf der anderen Seite musste man dann tief durchatmen, denn ein abgefälschter Schuss wäre für Torhüter Simon Martin wohl unerreichbar gewesen, doch die Kugel verfehlte das Ziel um wenige Zentimeter. In der Schlussminute bot sich dann der SpVgg die große Chance, den Zusatzpunkt einzufahren, doch Petkos agierte etwas zu eigennützig. Anstatt in der Mitte abzulegen, versuchte er es aus spitzen Winkel selbst, traf aber nicht ins Netz. Aber trotz allem gab es nach dem Schlusspfiff zufriedene Gesichter, denn man hatte die ersten drei Zähler unter Dach und Fach gebracht.

Im zweiten Match kam es dann zum Duell gegen den FC Eichenau und man konnte nicht mehr an die Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen, wenngleich man dem Kontrahenten nicht unterlegen war. Die erste Chance lag auf Seiten von Eichenau, denn nach einem Fehler von Tyler Tenger kam ein Angreifer frei zum Schuss, doch Schlussmann Sebastian Pirschlinger reagierte glänzend und konnte das Leder über die Latte lenken. Die folgende Ecke hatte dann fast Konsequenzen gehabt, doch das Leder landete glücklicherweise nur am Pfosten. Im zweiten Durchgang lag dann die erste Chance auf Seiten der SpVgg, doch ein Schuss von Alesio Kosta strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Wenig später glückte dem FCE der glückliche Führungstreffer, denn ein Freistoß aus der eigenen Hälfte wurde immer länger und landete hoch im langen Eck. Und es sollte noch schlimmer für die SpVgg kommen, denn nur einige Minuten später gab es den nächsten Rückschlag. Torhüter Pirschlinger glitt ein eigentlich ungefährlicher Schuss aus den Händen und ein Stürmer der Gäste stand an der richtigen Stelle und staubte zum 2:0 ab. Noch gab sich die SpVgg nicht geschlagen und als Patrick Lisciewicz dann schon wenig später mit einem Flachschuss ins lange Eck verkürzte, keimte wieder Hoffnung auf. Fast wäre man noch zum Ausgleich gekommen, doch der Schlussmann von Eichenau konnte einen Flachschuss von Meurer glänzend abwehren, sodass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war.

So hatten alle vier Team in der Gruppe A noch zwei Spielen jeweils drei Zähler auf die Habenseite gebracht und alle Mannschaften hofften vor dem abschließenden Spiel auf den Einzug ins Halbfinale.

Von Beginn an waren die Altenerdinger Nachwuchskicker im Spiel gegen den SV Ohlstadt besser und mehrmals lag der Führungstreffer in der Luft. Die erste Chance hatte Petkos, doch der Keeper von Ohlstadt rettete in höchster Not. Wenig später kam Meurer zum Abschluss, doch er verfehlte das Tor um Haaresbreite. Auch die nächste Möglichkeit hatte Meurer, doch sein Schuss nach Zuspiel von Petkos landete am Alu. Kurz vor der Pause kam Ohlstadt zu ersten Chance, denn ein Freistoß aus großer Entfernung sorgte für Gefahr, doch Schlussmann Martin rettete das torlose Remis in die Pause. Diese Möglichkeit zeigte bei der SpVgg scheinbar Wirkung, denn nach Wiederbeginn war die Souveränität plötzlich weg und Ohlstadt kam besser in die Partie. Aber genau zum richtigen Moment schlug die SpVgg dann zu, denn Petkos sorgte für den wichtigen Führungstreffer für seine Farben. Im Gegenzug war die Führung aber dann hochgradig gefährdet, aber Martin klärte großartig und den folgenden Nachschuss konnte die Abwehr noch blocken. Kurz vor dem Ende dann die Entscheidung. Nach einem Pass in die Spitze setzte sich Petkos gegen seinen Kontrahenten durch und traf dann unhaltbar ins lange Eck, sodass der Einzug ins Halbfinale gesichert war.

Dort wartete mit dem VfB Forstinning ein harter Gegner, der nach den Eindrücken aus der Vorrunde durchaus leicht in der Favoritenrolle zu sehen war. Aber Altenerding ließ sich von den Meinungen der sogenannten Experten nicht beeindrucken und schon nach wenigen Minuten ging man in Front. Nach einem Schuss prallte die Kugel ab und Meurer stand goldrichtig und staubte zum 1:0 ab. Aber kaum war der Jubel verklungen, war die Führung schon wieder dahin. Nach einem langen Ball nach vorne hatte Niklas Konrad seinen Gegenspieler im Rücken übersehen. Der VfB- Angreifer kam dann vor Torhüter Martin an den Ball und traf sicher zum Ausgleich. Aber auch die Veilchen waren nicht um die passende Antwort verlegen und nur eine Minute später wurde Petkos im Strafraum unfair zu Fall gebracht. Tyler Tenger stellte sich der Verantwortung und traf sicher zur 2:1-Führung. Aber auch diesmal schlug Forstinning postwendend zurück. Diesmal wurde die Altenerdinger Abwehr mit einem Pass nach vorne aus den Angeln gehoben und ein alleine vor dem Tor auftauchender Angreifer glich wieder aus und das 2:2-Remis hatte auch noch zur Pause Bestand. Im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und auf den Zuschauerrängen war die Spannung spürbar, denn es machte den Anschein, dass der nächste Treffer die Entscheidung bringen sollte. Und so kam es dann auch und vier Minuten vor dem Ende glückte der SpVgg der Lucky-Punch. Meurer zog von der linken Seite in den Strafraum und zog ab. Zwar konnte der VfB-Keeper den Ball glänzend abwehren, doch das abprallende Leder landete bei Petkos, der dann zum 3:2-Siegtreffer vollenden konnte.  Als der Referee wenig später abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen und unter einer Jubeltraube war der entscheidende Torschütze kaum mehr zu finden, denn sein Tor sorgte für den erstmaligen Einzug einer Altenerdinger Mannschaft in das große Finale.

Im Endspiel traf man dann auf den Topfavoriten TSV 1860 München und war gedacht hätte, dass sich die Veilchen mit dem Einzug ins große Finale begnügen mussten, sah sich getäuscht, denn die Altenerdinger Kicker wollten nun auch den Sieg und man zeigte vor den Löwen keinen großen Respekt. Freilich hatte man in der Anfangsminute Glück, doch Sebastian Pirschlinger wehrte einen Schuss aus kurzer Entfernung stark ab. Die Sechzger waren zwar spielerisch überlegen, aber die besseren Chancen lagen auf Seiten der Veilchen. Kurz vor der Pause „bediente“ der weit aus seinem Tor kommende Keeper Johannes Faltermaier unfreiwillig. Der Altenerdinger Kicker hatte die sich bietende Chance sofort erkannt und zog hinter der Mittellinie ab, doch der Schuss verfehlte das verwaiste Tor um ca. einen halben Meter. Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag noch einmal bei der SpVgg, doch der Löwen-Keeper wehrte einen Freistoß von Niklas Konrad mit einer Fußabwehr ab, sodass es torlos in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang konnten der Favorit aber den Druck auf das Altenerdinger Tor dann erhöhen und nach drei Minuten schien die Führung der Münchner perfekt zu sein. Ein langer Ball auf den langen Pfosten erreichte einen freistehenden Spieler, dessen Schuss aber von Pirschlinger glänzend abgewehrt werden konnte. Auch den Nachschuss parierte der Schlussmann und beim dritten Versuch wurde die Kugel zur Ecke abgeblockt. Nur einer Zeigerumdrehung weiter kam dann ein Spieler der Löwen im Strafraum zum Schuss, doch die Kugel strich über die Latte. Vier Minuten vor dem Ende der Partie glückte den Löwen dann der Siegtreffer und es war ärgerlich, dass diesem Tor eine mehr als fragwürdige Schiedsrichterentscheidung vorausging. Bei einem einwandfreien Tackling von Julian Geiger hatte der Unparteiische ein Foulspiel gesehen und sprach dem TSV 1860 einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zu, der dann zur Entscheidung führten. Zu allem Überfluss rutsche nämlich Konrad das Leder, beim Versuch den strammen Schuss abzuwehren, über den Spann und wurde somit unhaltbar für Pirschlinger unter die Latte abgefälscht. In der Schlussphase wollte die Altenerdinger noch zum Ausgleich kommen, doch es fehlte nun die Kraft, um nochmal zurückzuschlagen, doch nach dem Abpfiff gab es für die SpVgg viel Lob und großen Applaus, dann man hatte sich absolut verdient für das große Finale qualifiziert, wo man nun in zwei Wochen im Konzert der Großen überzeugen will.

„Die Jungs und das Trainerduo Florian Aldinger und Tom Ostermeier haben die Farben der SpVgg hervorragend vertreten. Sie haben wirklich Geschichte geschrieben und dieser Erfolg verdient großen Respekt und zeigt, welches Potential in den Jungs steckt. Das große Finale ist jetzt eine Zugabe, wo man nichts mehr zu verlieren hat. Diese Leistung zeigt, dass dieses Team für eine gute Zukunft bei der SpVgg sorgen kann“, freut sich Abteilungsleiter Andreas Heilmaier über den großen Erfolg.

JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 2:0

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Der letzte Spieltag der Saison 16/17 endete für die D1-Junioren mit einer enttäuschenden 0:2-Derbyniederlage bei der JFG Sempt Erding. Dabei begann die Partie ziemlich vielversprechend für die Altenerdinger Kicker, denn man fand schnell ins Spiel und ließ den Hausherren nur wenig Chancen. Ein knackiges Kurzpassspiel, gespickt mit langen Pässen, erwiesen sich als wirksame Offensive, um zahlreiche Torchancen heraus zu spielen. Der Führungstreffer für die Veilchen lag in der Luft. Es war schon fast unfair, als der langersehnte Treffer nicht von den SVA-Akteuren, sondern vom Gastgeber erzielt wurde. Die Abwehr der Veilchen ließ den Erdinger Stürmern zu viele Freiräume, was prompt mit dem Führungstreffer quittiert wurde. So ging es keine 10 Minuten später, etwas betröppelt in die Halbzeitpause, denn die Partie war auf den Kopf gestellt und die Hausherren freuten sich über eine schmeichelhafte Führung. Nach Wiederbeginn packten die Erdinger aber dann einen Schippe drauf, sodass nun zwei gleichwertige Mannschaften auf dem Platz standen. Die von nun an ausgeglichene Partie war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Schöne Kombinationen auf beiden Seiten ließen das Zuschauerherz höher schlagen. Gegen Ende der Spielzeit deutete sich aber ein Leistungsknick bei der SpVgg an. Nur ein Ersatzspieler und mehre Spieler aus dem jüngeren Jahrgang zollten ihren Tribut, was die Hausherren dann zum zweiten Treffer nutzen. Ein verdeckter Flachschuss aus der zweiten Reihe erwischte den Altenerdinger Schlussmann auf den falschen Fuß und brachte die Vorentscheidung. Anschließend versuchten die Veilchen noch unbedingt den Anschlusstreffer zu erzielen, aber die Bemühungen sollten sich nicht lohnen. Trotz einer guten Leistung unterlag man im Derby unglücklich mit 0:2, was aber nicht ganz den Kräfteverhältnissen entsprach.

FC RW Klettham – SpVgg Altenerding 7:1

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Für die F4-Junioren gab es ein trauriges Saisonfinale, denn im abschließenden Spiel gab es im Lokalderby beim Lokalrivalen FC RW Klettham eine heftige 1:7-Schlappe. Die Veilchen waren nocht nicht richtig auf dem Platz, da nutzten die Stürmer der Heimmannschaft die Gunst der Stunde und stellten auf 1:0. Durch den frühen Rückstand wurden die Semptstädter nich sicherer und so dauerte es nur bis zur 5. Minute bis die Kletthamer erneut zuschlugen. Der großgewachsene Torwart des RW nutzte indes jeden Abschlag zum Torschuss auf das Tor der Lianen, was dem sehr knapp bemessenen Spielfeld und der körperlichen Statur des Torwarts geschuldet war. In der folge waren die Tore Drei bis Fünf die logische Konsequenz und zu Halbzeit lag man mit 0:5 zurück. Nach Wiederbeginn stemmten sich die tapferen Veilchen noch einmal mit allen Mitteln gegen die Übermacht und konnten kurz nach der Halbzeit den Ehrentreffer zum 1:5 durch Lis Amagjekaj erzielen. Im weiteren Verlauf allerdings waren es erneut die Spieler des RW, die ihren geistigen und körperlichen Vorteil geschickt nutzen und auf 7:1 erhöhten. Aber die Mannschaft der F4 lässt sich durch diesen unglücklichen Saisonabschluss nicht unterkriegen und freut sich bereits auf die neue Saison, in der man selbst zu den Größeren gehört.

SpVgg zeigen beim Sommerturnier in Wartenberg gute Leistungen

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Gleich mit drei Mannschaften machten sich die Kicker der SpVgg Altenerding auf dem Weg nach Wartenberg, wo man an den Turnieren der F1/F2 und F3/F4 teilnahm.

Leider hatte das Wetter das Motto „Sommerturnier“ nicht richtig verstanden und die Mannschaften und deren Zuschauer mussten neben den Gegner auch mit dem Regen kämpfen.

In dem sehr fairen Turnier konnten sich die Bambinis am Ende den 6. Platz beim Wettbewerb der F3/F4-Junioren sichern. Ebenfalls den 6. Platz erkämpfte sich die F5 und einen 3. Platz sicherten sich die Kicker der F4-Junoiren im Turnier der F1/F2-Jugend.

Wir bedanken uns beim Ausrichter und den Mitgereisten Fans für die Geduld bei dem langen und nassen Turnier.

FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 4:0

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Stark ersatzgeschwächt reisten die F2-Junionre zum Auswärtsspiel nach Lengdorf und das Fehlen von 4 Spielern sollten sich auch im Endergebnis niederschlagen, denn man unterlag deutlich mit 0:4. Aber das Ergebnis gab dem Spielverlauf keineswegs wieder. Die Veilchen stellten, vor allem im ersten Durchgang, das bessere Team, kombinierten toll und hatten mehrere hochkarätige Chancen, die aber entweder der sehr gute Keeper der Gastgeber abwehrte oder an der Latte ihr jähes Ende fanden. Kurz vor der Halbzeit dann das eher überraschende 0:1, das den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nach der Pause war es Mitte der zweiten Halbzeit ebenfalls ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Als der FCL dann jedoch den zweiten Treffer nachlegte, war zehn Minuten vor dem Ende die Entscheidung gefallen. Danach verließen die Altenerdinger dann auch nach und nach die Kräfte, was sich durch zwei weitere Gegentore in den Schlussminuten zeigte. Vor Trainerteam gab es trotzdem ein großes Lob für die Mannschaft, wo sich neben den F1-Aushiflen Paul Grote und Lukas Kronthaler auch Dennis Neubert, Bedran Senyoldas und Carli Schönfelder hervorgehoben wurden.

BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 2:3

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Wer hätte das gedacht? Standen die B2-Junioren der SpVgg in der Winterpause mit 0 Punkten noch aussichtslos am Tabellenende, so spielte man eine überragende Rückrunde, die mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft ein nicht für möglich gehaltenes Ende finden sollte. Im letzten Spiel gegen BSG Taufkirchen erkämpfte sich das Team, das nur mit 10 Spielern angetreten war, noch einen 3:2-Auswärtssieg. Von Anfang an überzeugten die Veilchen und es ging nur auf das Tor der BSG. Eine gut gestaffelte Verteidigung mit Florian Höglsperger, Oliver Kluth, Deniz Ardak und Rubin Sterling machte den im Tor stehend Robin Schmidt fast arbeitslos. Schnell gespielte kurze und auch lange Pässe erreichten meistens die eigenen Spieler und so wurde Chance um Chance heraus gespielt. Mit einem Tor wollte sich das Team jedoch nicht belohnen. So kam es, dass in der 34. Minute ein schnell gespielter Angriff der BSG durch die Altenerdinger Verteidigung durchkam und der Stürmer den Ball im Tor zum 1:0 versenkte. Es gelang der BSG noch ein zweiter Torschuss in Hälfte eins, der jedoch am Kasten vorbei ging. Nach Torchancen hätte Altenerding mit mindestens 4 Toren führen müssen. In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Das Mittelfeld mit Mert Gül, Max Modlmayr, Elias Tatar und Leon Avdyli erkämpften sich wiederum eine Möglichkeit nach der anderen. In der 42. Minute belohnte man sich dann für den großen Aufwand, denn ein Fernschuss von Max Modlmayr brachte den hochverdienten Ausgleich. Die Semptstädter machten weiter Druck und so kam es auch zu mehreren guten Freistoßmöglichkeiten, welche durch Stürmer Markus Weißacher leider nicht genutzt wurden. In der 53. Minute parierte Robin Schmidt einen perfekt geschossenen Freistoß der BSG. Drei Minuten später belohnte sich das Team mit dem verdienten Führungstreffer zum 2:1. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite ließ Elias Tatar dem Taufkirchner Schlussmann keine Chance. Die Kräfte der Veilchen schwanden in den letzten 10 Minuten. Ein weiter Abschlag des Taufkirchner Torhüters in die gegnerische Hälfte zum abseitsverdächtigen Stürmer ließ Robin Schmidt in der 71. Minute erneut keine Chance. Aber die in Unterzahl agierenden Gäste gaben sich nicht mit der Punkteteilung zufrieden und wollten mehr. Und zwei Minuten vor dem Ende glückte der verdiente Lohn, denn nach Zuspiel von Weißacher war Modlmayr zur Stelle und traf zum vielumjubelten Siegtreffer. Ein absolut verdient erkämpfter Sieg, der die Veilchen noch auf den 2. Rang in der Abschlusstabelle brachte. So zeigte sich auch Trainer Peter Michalek zufrieden: „Die Jungs haben richtig gut gekämpft und hätten viel höher gewinnen müssen. Sie waren am Schluss total kaputt. Ein guter Einsatz. Viel Lob gab es auch von Seiten der Trainer der BSG“.

SC Fürstenfeldbruck – SpVgg Altenerding 5:1

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Mit einer deutlichen 1:5-Niederlage beendeten die C1-Junioren der SpVgg Altenerding die herausragende Saison und selbst die klare Abschlusspleite konnte die gute Leistung der Semptkicker in diesem Jahr nicht schmälern. Ab abschließenden Spieltag standen die Vorzeichen von Beginn an nicht rosig, denn mit Elias Tatar, Leon Avdyli und Marius Orthuber musste man auf drei wichtige Spieler verzichten. Zudem beginn das Spiel denkbar unglücklich. Bei einem hohen Ball in den Strafraum zögerte Torhüter Kevin Roeger beim Herauslaufen, was gleich in zweierlei Hinsicht negative Folgen für die SpVgg hatte. Zu einem brachte der Brucker Angreifer das Leder im Gehäuse unter und zum anderen verletzte sich der Schlussmann beim Zusammenstoß mit dem Gegenspieler und musste verletzungsbedingt vom Feld. Er wurde vom einzigen Ergänzungsspieler Julian Bracke ersetzt und Maxi Huber rückte zwischen die Pfosten. Aber trotz allem hatte die Veilchen dann das Spiel besser im Griff und man erarbeitete sich zahlreiche Chancen, die aber keinen zählbaren Erfolg brachte. Als alles auf den Ausgleich hindeutete, schlug die Hausherren kurz vor der Pause zu und markierten das schmeichelhafte 2:0. Simon Bauer versuchte als letzten Mann ein 1:1-Duell zu gewinnen, doch er verlor das Leder an einen Gegenspieler, der diesen Fehler konsequent bestrafte. Damit wurde das Spiel komplett auf den Kopf gestellt. Während die Veilchen im ersten Durchgang achtmal auf das gegnerische Tor schossen, kamen die Hausherren nur zweimal zum Abschluss, doch beide Schüsse landeten im Netz. Die zweite Halbzeit begann wieder nicht nach dem Geschmack der Veilchen, denn dem neuen Keeper Maxi Huber unterlief ein folgenschwerer Fehlpass, sodass der Brucker Angreifer nur noch einschieben musste. Anschließend war die SpVgg wieder am Drücker, doch man agierte vor dem gegnerischen Tor zu kompliziert, sodass man nur selten zum Abschluss. Die Hausherren befreiten sich immer wieder mit langen Befreiungsschlägen, die der schnelle Stürmer ein ums andere Mal für Konter nutzte. Zweimal waren die Spitzen dann nicht mehr zu halten, sodass die Veilchen mit 0:5 in Rückstand gerieten. Erst zwei Minuten vor dem Ende gab es für die Altenerdinger Kicker nochmal zählbaren Erfolg, doch der Jubel über den Ehrentreffer, für den sich David Cvisic verantwortlich zeigte, sorge für wenig Jubel auf Seiten der Semptstädter, sodass auch das Fazit von Trainer Daniel Breuzard ziemlich enttäuscht ausfiel. „Heute haben wir dem Gegner vier Tor geschenkt und wir machten Fehler, die normal nicht passieren. Vorne haben wir Chancen vergeben, die für zwei Spiele ausreichend waren und am Ende unterlagen wir völlig unerklärlich mit 1:5. Es war natürlich ärgerlich, dass wir nach 10 Minuten unseren Torhüter verloren, doch so dürfen wir uns anschließend nicht präsentieren. Ich habe mir das letzte Spiel natürlich anders vorgestellt und ich habe in Kürze rückblickend auf eine positive Saison schauen, die mit einem guten 4. Platz endete. Aber heute muss ich das Ganze erst einmal verdauen, denn gegen spielschwächeren Gegner in dieser Höhe zu verlieren, tut schon weh. Vielleicht kam bei meinen Jungs auch das Mentale hinzu, denn die letzte Woche ging nicht spurlos an der Mannschaft vorbei. Über die ganze Saison hinweg, bin ich stolz auf die Jungs, wie sie sich entwickelt haben und ich wünsche alles das Beste für die weiteren Fußballjahre“.

SV Eichenried – SpVgg Altenerding 8:0

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Offensichtlich hatte die vorangegangene Saisonabschlussfeier die Kräfte der Altenerdinger C3-Junioren aufgebraucht, denn das letzte Spiel beim SV Eichenried ging glatt mit 0:8 verloren. Das Unheil nahm bereits in der ersten Spielminute seinen Lauf,als Abwehrchef Luis Gauss der Ball beim Klärungsversuch im Strafraum an den Arm sprang und die Hausherren den Elfmeter zur frühen 1:0 Führung nutzten. Vielleicht hätten sich die Veilchen besser aus der Affäre gezogen, wenn Mittelstürmer Tim Hadwiger, nachdem er sich zunächst gegen Abwehrspieler und Torhüter des SV Eichenried durchgesetzt hatte, das Leder aus 10 Metern nicht am leeren Tor vorbeigehämmert hätte. So aber fanden die schnellen Heimaußenstürmer immer wieder Raum, um gefährlich nach Innen auf das von Fabian Feulner gehütete Tor der Gäste zu ziehen und ließen bis zur Pause noch drei weitere Treffer folgen. Den Semptstädtern gelang auch nach dem Wechsel wenig nach Vorne, da die Bälle oft zu überhastet und unkontrolliert in die Spitze gespielt wurden. Trotz einiger guter Paraden von Goalie Feulner baute der Tabellenzweite aus Eichenried sein Torkonto kontinuierlich aus und verdoppelte das Halbzeitresultat. Positiv anzumerken ist, dass sich die junge altenerdinger Mannschaft nicht wie das ein oder andere mal in der Vorrunde hängen ließ und bis zum Schlusspfiff bemüht war, das Ergebnis verträglich zu gestalten. Die kommende Saison wird zeigen, ob das lehrreiche Jahr Früchte getragen hat.

TSV Ober-/Unterhaunstadt – SpVgg Altenerding 6:0

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Nach dem klaren Sieg gegen das Tabellenschlusslicht TSV Kösching wurden die C2-Junioren am letzten Spieltag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn beim TSV Ober-/Unterhaunstadt kam man klar mit 0:6 unter die Räder. Dabei kamen die Veilchen ganz gut in Tritt, denn in den ersten 15 Minuten stellte man das dominierende Team und hätte sogar in Führung können. Nach vier Minuten setzte sich Noar Aliu auf der Außenbahn gut durch, doch seine Hereingabe fand nicht den gewünschten Mitspieler. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und sie wussten die Leistungssteigerung auch erfolgreich zu nutzen, denn nach 22 Minuten schlossen die Haunstädter einen Konter zur 1:0-Führung ab. Kaum war der Jubel verklungen, konnten die Fans der Hausherren ihre Arm schon wieder hochreißen, denn nur zwei Minuten später verursachte Valentin Leinweber einen berechtigten Strafstoß für den TSV, der dann auch im Tor untergebracht werden konnte. Und es sollte für die Gäste noch schlimmer kommen, dann ab Minute 27 musste man in Unterzahl agieren. Nach einem Foulspiel an Marcos Hones hatte der Referee dem Übeltäter schon die Gelbe Karte gezeigt, doch Hones beleidigte seinen Widersacher im Beisein der Unparteiischen, dem demnach keine andere Wahl mehr blieb, als die rote Karte zu zücken. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielten die Veilchen bis zur Pause gut dagegen und man sich kein weiteres Gegentor mehr ein. Doch drei Minuten nach Wiederbeginn musste Torhüter Bernhard Herkner wieder hinter sich greifen und mit dem 3:0 war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Nun ließ die Gegenwehr der Altenerdinger Kicker merklich nach und innerhalb von nur 7 Minuten kassierte man zwei weitere Gegentreffer. Zunächst war man  in der Abwehr unaufmerksam, sodass ein Angreifer alleine vor dem Tor auftauchte und Herkner nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.  Der fünfte Gegentreffer, denn ein Sonntagsschuss aus 35 Meter fand den Weg ins Netz. Anschließend schalteten die Haunstädter dann einen Gang zurück, sodass die Semptstädter die Partie dann wieder ausgeglichener gestalten konnte, doch man war an diesem Tag nicht in der Lage, in der Offensive Akzente zu setzen. Eine Minute vor Schluss fing man sich sogar noch den sechsten Gegentreffer ein, denn ein Freistoß aus halblinker Position konnte von Schlussmann Herkner nicht mehr abgewehrt werden, sodass die Altenerdinger Kicker mit einer 0:6-Packung die letzte Heimreise dieser Saison antreten mussten.