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SE Freising II – SpVgg Altenerding 2:3

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In einem an Dramatik nicht mehr zu überbietenden Spiel konnten sich die B1-Junioren der SpVgg Altenerding beim SE Freising II knapp mit 3:2 durchsetzen und nach diesem Erfolg scheint der Klassenerhalt, der nach Ende der Vorrunde noch stark gefährdet schien, nun endgültig geschafft zu sein. Das Match erinnerte an den Verlauf der Bundesliga-Begegnung zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern, denn die Veilchen lagen auch bis vier Minuten vor dem Ende in Rückstand, konnten das Spiel aber dank zweier Treffer in der Schlussphase noch drehen. Auch die Veilchen befanden sich  – ähnlich wie die Münchner in der Anfangsphase – im Tiefschlaf und die Gastgeber wussten dies eiskalt zu nutzten. Schon nach 6 Minuten gerieten die Veilchen ins Hintertreffen, denn nach einem Zuspiel kam ein Angreifer völlig frei zum Abschuss und hatte wenig Mühe, das Spielgerät aus kurzer Entfernung über die Linie zu befördern. Und auch dieser Rückschlag sorgte bei der SpVgg zunächst für keinen Weckruf, denn schon nach 15 Minuten gab es den zweiten Gegentreffer. Diesmal konnte sich ein Freisinger Stürmer im Strafraum durchsetzen und hatte dann noch die Übersicht auf seinen besser positionierten Mitspieler abzulegen, der dann unhaltbar vollstreckte. Zwei Minuten später hatten die Veilchen dann großes Glück, denn nach einer Flanke köpfte ein Angreifer knapp vorbei und wäre dieser Ball zum 3:0 im Netz gelandet, wäre dies vielleicht sogar schon einer Vorentscheidung gleichgekommen. Und im Gegenzug glückte den Altenerdinger Nachwuchskicker dann der zu diesem Zeitpunkt überraschende Anschlusstreffer und Ömer Altinisik brachte sein Team wieder ins Spiel zurück. Anschließend war die Partie ausgeglichen und auf beiden Seiten gab es einige vielversprechende Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben, sodass die Freisinger mit einer knappen Halbzeitführung in die Kabinen gingen.  Nach Wiederbeginn wirkten die Veilchen dann engagierter und man sah, dass die Gäste den Sieg erzwingen wollten. Die erste Möglichkeit hatte Vincent Sommer, doch er hatte Pech, dass sein Schuss nach Pass von Leon Roth noch abgefälscht wurde und knapp das Tor verfehlte. Bei der nächsten guten Ausgleichsmöglichkeit waren die Zeichen versetzt, denn diesmal bediente Sommer den freistehenden Roth, doch dessen Schuss war zu hoch angesetzt und strich über die Latte. Die Freisinger sahen sich in dieser Phase in die Defensive gedrängt und im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft, um das Tor der Veilchen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Aber langsam schien Altenerdinger die Zeit davonzulaufen, denn bis vier Minuten vor dem Ende lief man dem Rückstand nach. Doch drei Minuten vor dem Ende der guten und vor allem hart umkämpften, was die insgesamt 10 Verwarnungen und eine Zeitstrafe belegen, BOL-Partie kam die SpVgg zum Ausgleich. Nach einem Zuspiel auf Vincent Sommer zog dieser kurz vor der Strafraumgrenze und sorgte bei seinen Mannschaftskameraden für großen Jubel. Und es sollte für die Semtpstädter noch besser kommen, denn in der Nachspielzeit glückte der nicht mehr für möglich gehaltene Siegtreffer. Nach einer Ecke von Ertugrul Nacar war der eingewechselte Yasin Sahin zur Stelle und beförderte die Hereingabe zum vielumjubelten Siegtreffer in die Maschen. Als kurze Zeit später der Schlusspfiff erfolgte, war der Jubel bei den Veilchen riesengroß, während die Freisinger, die wahrlich kein schlechtes Spiel zeigten, enttäuscht zu Boden sanken.

SpVgg Altenerding – SE Freising II 1:1

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Eine starke kämpferische Leistung und ein überragender Schlussmann Valentin Worm verhalfen die C2-Junioren im Heimspiel gegen den SE Freising II zu einem Punktgewinn, denn man trotzdem dem Favoriten ein 1:1-Remis ab. Die Domstädter waren von Beginn an das dominierende Team, doch die Defensive der Veilchen arbeitete konsequent und hielt den SEF zunächst vom Tor entfernt und kam doch mal ein Schuss auf das Gehäuse war Worm stets zur Stelle. Nach etwa 15 Minuten gingen die Hausherren dann etwas überraschend in Front. Domenik Gruber schlug einen Freistoß vor das Freisinger Tor. Als die Hereingabe zunächst von Freund und Feind verfehlt wurden, prallte das Leder an die Latte. Beim zurückspringenden Ball reagierte Raphael Schmid am Schnellsten und köpfte aus kurzer Entfernung zur Rührung der Veilchen ein. Nun wurden die Freisinger noch offensiver und im Gegenzug lag der Ausgleich in der Luft. Nach einem Pass hatte ein Angreifer Schlussmann Worm schon überspielt, doch der zurückeilende Tobias Schmid konnte auf der Torlinie retten. Wenig später kam dann ein Freisinger Stürmer nach einer Ecke zum Kopfball, doch mit einer überragenden Parade wehrte Worm ab. Weiterhin waren die Freisinger am Drücker, doch die Pässe in die Spitze waren meist zu lang, sodass der starke Worm immer wieder zur Stelle war und oft in letzter Sekunde klären konnte. Nach Wiederbeginn wollten die Gäste unbedingt den Ausgleich erzwingen und die Gastgeber konnten sich nicht mehr aus der Defensive lösen, dann man verstand es nicht, die Bälle in den eigenen Reihen zu halten, sodass die Abwehr keine Entlastung mehr bekam. Nach 5 Minuten hatte dann Worm das nötige Glück, denn ein 16 Meter-Schuss strich haarscharf am langen Pfosten vorbei.  Wenig später war der Keeper dann wieder gefragt, doch er bestand auch diese Probe und konnte einen Schuss aus kurzer Entfernung parieren. Jedoch brachten seine Vorderleute das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, sodass ein Gästespieler dann nochmal zum Abschluss kam und dieser Schuss schlug unhaltbar neben dem Pfosten ein. Nur eine Minute nach dem Ausgleich bot sich dann die Hausherren die zweite Chance im Spiel und diese hätte fast wieder zur Führung geführt. Nach einem Eckball von Marcos Hones kam in der Mitte Sebastian Gruber frei zum Schuss, doch der Ball ging knapp am Ziel vorbei. Nun mussten die Gastgeber hart um den Punkt kämpfen und aufgrund nachlassender Kräfte war nun oft zu weit von den Gegenspielern entfernt. Aber an diesem Tag konnte man sich auf den sensationell haltenden Worm verlassen und 15 Minuten vor dem Ende tauchte ein Freisinger Angreifer alleine vor ihm auf, fand aber seinen Meister im Altenerdinger Keeper. Wenig später wurde wieder ein langer Ball nach vorne gespielt und diesmal zögerte Worm beim Herauslaufen, sodass es wieder zu einem 1:1-Duell kam, aber abermals ging Worm als Sieger hervor. Wenig später hatte er dann etwas Glück, denn ein schöner Fernschuss, den er wohl nicht mehr erreicht hätte, ging knapp über die Latte. Nun wurden die Gäste immer hektischer und den Domstädtern fiel in den letzten Minuten nicht mehr sonderlich viel ein, sodass die Gastgeber nach dem Schlusspfiff den Punktgewinn wie einen Sieg feierten, während die Köpfe der SEF-Spieler nach unten hingen.

TSV Wartenberg IV – SpVgg Altenerding 0:2

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Mit einer spielerisch überzeugenden Leistung errangen die F5-Junioren einen verdienten 2:0-Auswärtssieg in Wartenberg. Von Beginn an dominierten die Veilchen das Spiel und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen, wobei vor allem das Zusammenspiel gefiel. Bereits in der 2.Spielminute erzielte Felix Maurer nach schönem Zuspiel von Adrian Wilk das 0:1. Die Altenerdinger setzten ihre druckvollen Offensivbemühungen fort. Nach mehreren sehenswerten Torabschlüssen, die jeweils noch knapp ihr Ziel verfehlten, drückte Felix Maurer in der 6. Minute den Ball konsequent über die Linie und schoss schon früh zum 0:2-Endstand ein. Der Gastgeber versuchte nun erkennbar, dagegen zu halten. Die Abwehr der Semptstädter konnte die gefährlichen Situationen aber meist gut klären, wobei insbesondere Max Fehlberger, Leo Brand und Jannis Martin die Wartenberger Angriffe engagiert unterbanden. Sowohl die Heim- als auch die Gastmannschaft verbuchten in der zweiten Halbzeit einen Pfostenschuss für sich (23., 25.). Danach folgten noch zahlreiche gute Tormöglichkeiten für die Veilchen. Die Schüsse von Adrian Wilk (27., 29. 32.), Finn Backin (33.), Felix Maurer (24.) und Jonas Wassermann (31., 36., 39.) gingen aber jeweils knapp vorbei oder wurden vom Wartenberger Keeper pariert, sodass es beim „nur“ beim 2:0 für die Altenerdinger Nachwuchskicker blieb.

SG Wartenberg – SpVgg Altenerding 4:0

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Nach dem torlosen Remis gegen die JFG Sempt Erding gab es für die A2-Junioren beim Gastspiel in Wartenberg für die Veilchen auch keinen Treffer, doch diesmal musste Torhüter Tristan Kaup viermal hinter sich greifen., sodass man mit einer 0:4-Niederlage die Heimreise antreten musste. Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen die zweitplatzierte SG Wartenberg waren für die Veilchen nicht gerade gut. Neben den Leistungsträgern und Stammkräften Felix Ramberger, Sandro Scholpp, Philipp Latta, Christian Wünsch, Corbinian Prell, Samuel Morales und Vittorio Iannuzzi fehlten weiterhin die Langzeitabwesenden Florian Wölfl, Maximilian Stetter, Benedikt Irl und Sebastian Mathieu. So standen lediglich maximal vier „echte“ A-Jugendspieler (und davon gar nur einer vom älteren A-Jugend-Jahrgang) auf dem Platz. Unterstützung erhielt die A2 von Max Modlmayr, Felix Meier; Leonardo Lechner und Florian Höglsperger, sodass zwar fast eine komplette B-Jugend auf dem Platz stand, aber diese dennoch nicht ohne Chance antrat. Man wollte sich nicht von vorneherein geschlagen geben und den positiven Trend, vor allem der kämpferischen Leistung aus dem Derby gegen die JFG Sempt Erding  mitnehmen und der SG paroli bieten. Das gelang den Altenerdinger von Beginn an sehr gut. Mit einer Dreierkette, vor dem wiederum sehr gut haltenden Kaup, agierte man mit zwei Sechsern und einer weiteren Dreierkette davor sowie zwei Sturmspitzen. Dies wurde vor allem im ersten Durchgang sehr gut umgesetzt, sodass die SG in den ersten 30 Minuten lediglich zu einer guten und einer kleineren weiteren Chance kam, die vom Altenerdinger Keeper bravourös vereitelt wurden. Im Gegenzug hatten die Veilchen auch eine hochkarätige Chance durch Lechner, der leider aus halblinker Position, nachdem er sich gut durchgesetzt hatte, das Leder knapp neben den Pfosten setzte.In der 35. Minute war es allerdings soweit. Gruber traf zum 1.0 für die Wartenberger. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. In der Pause stellten sich die Altenerdinger auf eine aggressive Drangphase der Wartenberger ein, da man davon ausging, dass die SG schnell das 2-0 nachlegen wollte, um den Sack zuzumachen. Die Veilchen hielten weiter gut dagegen und erspielten sich auch die ein oder andere Chance in Hälfte zwei. Ein Doppelschlag von Lex in der 57. bzw. 60. Minute war dann quasi die Entscheidung und führte auch zu einem „Knax“ im Altenerdinger Spiel bzw. in der Grundordnung. Kurzfristig wurde die Partie auch etwas ruppig, aber die beiden Teams beruhigten sich schnell wieder und die Veilchen hätten durchaus einen Treffer verdient gehabt. Mit zunehmender Spieldauer merkte man den Altenerdingern den Kräfteverlust an, was allerdings lediglich noch zu einem weiteren Gegentreffer führte. In Summe konnte man unter den eingangs genannten Voraussetzungen trotz einer 0:4-Niederlage zufrieden die Heimreise antreten. Jetzt gilt es in der nächsten Partie gegen die SG Moosen mit der gleichen positiven Grundeinstellung, dem kämpferischen Willen, der guten Moral und dem Beisein der Stammkräfte den 3-Punkte Rückstand wett zu machen und mit dem Kontrahenten gleichzuziehen.

SE Freising – SpVgg Altenerding 5:0

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Nach dem vierten Spiel binnen einer Woche waren die D1-Junioren mit ihren Kräften am Ende, sodass man das Gastspiel bei SE Freising klar mit 0:5 verlor, aber trotz der klaren Pleite nicht enttäuschte. Schon vor dem Anpfiff merkte man eine gewisse Müdigkeit, die über der Alternerdinger Mannschaft hing. Trotzdem warf man nochmal alles in den Ring, um den Tabellenzweiten Paroli zu bieten. Aber schon nach 3 Minuten gab es den ersten Gegentreffer für die Veilchen. Ein Stürmer der Eintracht fand die Lücke in der Altenerdinger Abwehr und zimmerte das Leder rechts unten ins Tor. Nahezu einer Kopie des ersten Tores glich das 2:0 in der 15. Minute. Wieder setzte sich der Gegner über links durch und versenkte das Leder erneut im unteren Eck. Bis dahin sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, was der Spielstand allerdings nicht wiederspiegelte. Die letzten 15 Minuten vor der Pause konnten die Veilchen sogar noch eine Schippe draufpacken und setzen Freising merklich unter Druck, doch zahlreiche Torchancen blieben ungenutzt und so blieb der erhoffte Torerfolg bis zum Pausentee aus. Nach Wiederbeginn konnte die Veilchen das Match zunächst wieder ausgeglichen gestalten, aber als die Freisinger 15 Minuten vor dem Ende zum dritten Treffer kamen, schien die Entscheidung gefallen, doch noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Trainer Oliver Heidler setzte alles auf eine Karte und stellte die Mannschaft komplett auf Offensive um, doch die Devise „Alles oder Nichts“ brachte nicht den erhofften Erfolg. Zunächst konnten die Altenerdinger D1-Junioren den Ball immer besser in der gegnerischen Hälfte festmachen und der Ehrentreffer lag mehrmals schon in der Luft, doch auch die neue Ausrichtung der Mannschaft brachte bis zum Schlußpfiff keinen zählbaren Erfolg. Die Gastgeber zeigten sich einfach effektiver und zwei weitere Gegentore, die äußerst unglücklich zu Stande kamen, ließen den Rückstand auf 0:5 anwachsen. Der Erfolg der Domstädter war verdient, fiel aber doch deutlich zu hoch aus.

SpVgg Altenerding – SV Planegg-Krailing 2:5

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Vergeblich hofften die C1-Junioren auf einen Erfolg gegen den Tabellenführer SV Planegg-Krailing, doch die Gäste erwiesen sich an diesem Tage als eine Nummer zu groß, sodass der 5:2-Erfolg des Spitzenreiters selbst in dieser Höhe in Ordnung ging. Das Vorhaben der Gastgeber erhielt schon in der ersten Spielminute einen herben Dämpfer, denn Linksverteidiger Marius Orthuber verlor das Leder an seinen pfeilschnellen Gegenspieler, der den Fehler eiskalt bestrafte und Torhüter Kevin Röger mit einem unhaltbaren Schuss keine Abwehrchane ließ. Die Hausherren schüttelten sich nur kurz und schon wenig später glückte der Ausgleich, denn eine flache Hereingabe von der linken Seite erreichte den am langen Pfosten freistehenden Sebastian Hähnel, der dann mühelos ins leere Tor einschob. Aber auch dieser Treffer brachte bei den Hausherren nicht die erhoffte Sicherheit und die Gäste waren das bessere Team, wobei vor allem die quirlige Außenstürmer nicht in den Griff zu bekommen war. Freilich verhalfen Planegg-Krailing dann individuelle Fehler zu den weiteren Toren. Nach etwa 10 Minuten ließ sich – diesmal auf der anderen Seite – Leon Avdily das Leder abluchsen. Der Angreifer lief dann aus halblinker Position alleine auf Röger zu und vollendete unhaltbar zum 2:1-Führungstreffer für die Gäste. Die Gastgeber zeigten sich an diesem Tag verunsichert, weil man sich vielleicht auch zu viel Druck auferlegt hatte und dies führte dann zum dritten Gegentreffer. Diesmal fabrizierte man aus der eigenen Abwehr einen folgenschweren Fehlpass und die Gäste nutzten dieses Malheur dann abermals aus. Der Planegger Mittelfeldspieler leitete das fehlerhafte Abspiel sofort auf seinen freistehenden Mitstreiter weiter, der dann alleine vor dem Tor stehend mit einem hohen Schuss ins Eck erfolgreich war. In der Folgezeit war Planegg weiterhin dominant, doch die Altenerdinger Abwehr stand nun kompakter und ließ nichts mehr zu. Jedoch fiel der Anschlusstreffer kurz vor der Pause doch eher überraschend. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte Andreas Huber das Laufduell gegen seinen Gegenspieler für sich entscheiden und überwand dann den etwas zu weit rechts stehenden Schlussmann mit einem Flachschuss ins lange Eck. Auf Altenerdinger Seite hoffte man nach Wiederbeginn auf die Wende, doch schon die ersten Minuten sollten zeigen, dass man die Gästeabwehr nicht entscheidend in Verlegenheit bringen konnte. Die Gäste wirkten gefährlicher und hätten nach 15 Minuten die Führung fast ausgebaut, doch ein Schuss strich um Zentimeter am langen Eck vorbei. Aber nur wenig später war es dann doch soweit. Eine Flanke von der rechten Seite erreichte einen freistehenden Gästespieler, der nach einer gekonnten Annahme aus 8 Metern unhaltbar auf 4:2 stellte. Nun war die Messe gelesen und der Glaube auf die Wende schwand bei den Hausherren, sodass Planegg das Spiel kontrollierte und verwaltete, ohne nochmals entscheidende Akzente in der Offensive setzen zu wollen. Doch trotzdem kam der Spitzenreiter noch zum fünften Treffer, dem leider abermals ein individueller Fehler vorausging. Nach einem Rückpass wollte Röger die Kugel zunächst mit der Hand aufnehmen, wollte aber dann doch den drohenden Freistoß verhindern und entschied sich dafür, das Spielgerät mit dem Fuß aus der Gefahrenzone zu befördern. Jedoch misslang der Versuch, sodass er den Ball an einen nachsetzenden Spieler verlor, der dann mühelos hochverdienten 5:2-Endstand für die Gäste traf. Trainer Daniel Breuzard´s Enttäuschung hielt sich nach dem Spiel aber in Grenzen und erkannte die Überlegenheit gegen den Klassenprimus neidlos an: „Um Planegg zu schlagen, braucht man einen Sahnetag. Diesen hatten wir heute nicht, sodass wir diesmal ohne Chance blieben. Zudem haben wir uns durch eigene Fehler um die Chance gebracht, doch die Niederlage ist kein Beinbruch und wirft uns auch nicht um“.

Altenerdinger AH erringt mit starker zweiter Hälfte Sieg in Reichenkirchen

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Freitag, den 12.05.2017: SG Reichenkirchen – SpVgg Altenerding 2:5 (2:2)

Personell aus dem vollen schöpfen konnten die Altenerdinger AH Kicker bei ihrem Gaststpiel bei der SG Reichenkirchen, trat man doch mit 17 ! mitgereisten Spielern an. Die Semptstädter begannen druckvoll und versuchten über ein ( nicht das ! ) Übergewicht im Mittelfeld den Ball gefährlich vor das Reichenkirchener Tor zu bekommen. Frank Beranek scheiterte nach gelungenem Pass in die Tiefe vor dem herauseilenden Heimkeeper nur knapp am langen Pfosten. Entgegen dem Spielverlauf nutzten jedoch die Hausherren ihre erste Möglichkeit zur Führung. Die Altenerdinger Defensive ließ den Reichenkirchener Stürmern auf der linken Seite zu viel Raum, so dass nach gelungenem Doppelpass ein Offensivspieler plötzlich freie Schußbahn am Sechzehner hatte und mit einem fulminanten Hammer unter die Latte die Heimelf in Front brachte. Die Semptstädter zeigten sich unbeirrt und drehten kurz darauf die Partie mit einem Doppelschlag. Zunächst fixierte Jürgen Kaiser aus kurzer Entfernung den Ausgleich, als Frank Beranek einen schon im Toraus geglaubten Ball ereilte und scharf zur Mitte brachte. Wenig später war es Sturmführer Frank Beranek persönlich der per Flachschuss zur Führung einnetzte. Mitte der ersten Hälfte kam es jedoch zum Bruch im Spiel der Veilchen. Plötzlich hatte der Gegner zu viel Raum über die Flügel und kam insbesondere über ihre quirrlige schwarze Perle immer wieder gefährlich vors Tor. Keeper Franz Dangl musste wiederholt in höchster Not vor einschussbereiten Gegenspielern sein ganzen Können aufbieten und war lediglich gegen einen Gewaltschuss von der Strafraumgrenze des Reichenkirchener Mittelstürmers machtlos. Mit Glück und Geschick retteten die Gäste das Remis in die Pause. Frisch gestärkt rissen die Sempststädter das Spiel nach dem Wechsel an sich. Der Ball lief wieder besser in den eigenen Reihen und man setzte die Hausherren bereits im Spielaufbau unter Druck. Dies sollte sich bezahlt machen. Denn nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite wurde Wolfgang Rapp halbrechts am Fünfer freigespielt und schoss aus kurzer Entfernung die Kugel mit der linken Klebe ins kurze Eck. Die Gäste ließen nun nichts mehr anbrennen,standen in der von Libero Christian Höglsperger gut organisierten Defensive am Mann und zeigten eine starke kämpferische Leistung. Die Vorentscheidung fiel als der durchgebrochene Andreas Kleber kurz vor dem Sechszehner nur noch unfair gestoppt werden konnte. Der Freistoß von Frank Beranek wurde von der Mauer unhaltbar abgefälscht und senkte sich zum 4:2 ins Netz. Bei den Gastgebern schwanden zusehends die Kräfte, während die Veilchen frische Kräfte brachten. Zwar verpassten die Altenerdinger noch zwei gute Kopfballgelegenheiten, ehe Frank Beranek praktisch mit dem Schlusspfiff aus einem Konter allein auf das Tor zulaufend den Reichenkirchener Torhüter aussteigen ließ und zum Endstand von 5: 2 einen Dreierpack schnürte.

SpVgg trauert um Ehrenvorstand Josef Elsenberger

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Nachruf für Josef Elsenberger

Die SpVgg Altenerding trauert um seinen Ehrenvorstand Josef Elsenberger, denn der langjährige Abteilungsleiter der Fußballabteilung und Schatzmeister des Gesamtvereines ist am Sonntag nach langer schwerer Krankheit seinem Krebsleiden im Alter von 78 Jahren erlegen. Elsenberger blieb trotz seines Leidens der SpVgg bis zuletzt treu und noch vor einer Woche war er als Zuschauer beim Spiel der ersten Mannschaft gegen den FC Langengeisling im Stadion und niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass es ein Abschied für immer sein sollte. Für Sepp, wie er von allen genannt wurde, war das Ehrenamt keine Pflichtaufgabe, sondern eine Selbstverständlichkeit und nicht nur bei der SpVgg, der seit seinem Auftritt im Jahre 1963 stets die Treue gehalten hat, sondern auch in vielen anderen Tätigkeiten setzte er sich für die Allgemeinheit ein. So engagierte er sich auch in der Pfarrei Mariä Verkündigung und bekleidete dort das Amt des Kirchenpflegers. Auch in der Kommunalpolitik war er aktiv und gehörte dem Gemeinderat Altenerding und später dem Stadtrat Erding an und in allen Funktionen war auf seine Zuverlässigkeit immer Verlass. Bei der SpVgg übernahm der Verstorbene schon früh Verantwortung und im Jahre 1976 wurde er im Alter von nur 37 Jahren zum Vorsitzenden der Fußballabteilung ernannt und mit einer Unterbrechung von 4 Jahren übte er diese Funktion bis 1993 aus, ehe er dann von Hans Balbach abgelöst wurde. Aber er war nicht nur in der Fußballabteilung der SpVgg ein sehr engagierter Funktionär, sondern gehörte auch dem Gesamtvorstand von 1986 bis 2007 als Schatzmeister an, ehe er sich dann von allen Ämtern zurückzog.  Doch auch nach dem Ausscheiden aus der Führungsriege war Elsenberger noch ein wichtiger Ratgeber und stand der SpVgg Altenerding bis zuletzt mit Rat und Tat – auch als Schiedsrichter bei Jugendspielen –  zur Seite, ehe er dann von einer schweren Erkrankung heimgesucht wurde und seinen letzten Kampf nun leider verlor. Noch im letzten Jahr würdigte die SpVgg Altenerding seine großartigen Leistungen und man ernannte den Verstorbenen zum Ehrenvorstand. Wir danken dem Sepp für seine langjährige Unterstützung und seine Treue zum Verein und wir verlieren mit ihm einen großartigen Menschen, der mehr als ein Funktionär war, sondern Freundschaften mit vielen Mitgliedern im Verein geteilt hat. Wir werden ihm immer ein ehrendes Gedenken bewahren und wünschen seiner Familie in diesen schweren Stunden viel Kraft.

Der Sterberosenkranz findet am Donnerstag, den 11. Mai um 19.00 Uhr in der Kirche Altenerding statt und die Beerdigung ist für Samstag, den 13. Mai um 10.00 Uhr terminiert

SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg II 7:1

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Einen klaren 7:1 (2:0) Erfolg durften die E3-Junioren der Spielvereinigung gegen den TSV Wartenberg II bejubeln. Bei idealen äußeren Bedingungen taten sich die Gastgeber zunächst schwer, in den Spielrhythmus zu finden. Der Spielaufbau stockte auf Grund zahlreicher technischer Unzulänglichkeiten, weshalb man die gebotenen Räume im Mittelfeld nur unzureichend nutzen konnte. Nach einer Viertelstunde dann zwei dicke Chancen für die Gastgeber: Zwei Mal verzog Ausnahmekönner Lucio Gonzalo knapp von der rechten Strafraumkante. Diese Torgelegenheiten schienen die Lila-Weißen allerdings aufgeweckt zu haben. Der Ball zirkulierte nun deutlich besser durch die eigenen Reihen und die Torgelegenheiten häuften sich. Erstmals jubeln durften die heimischen Anhänger dann in der 22. Spielminute. Lucio Gonzalo bediente aus zentraler Position den am rechten Strafraumeck völlig freistehenden Felix Hahn, der zwar im ersten Versuch noch an Gästekeeper Artin Retica scheiterte, im Nachschuss aber das überfällige 1:0 zu Gunsten der Gastgeber besorgte. Nur eine Minute später fast eine Blaupause des Spielzugs zum Führungstreffer. Erneut wurde Felix Hahn auf dem rechten Flügel bedient, der mit Übersicht an die Strafraumkante zurücklegte, wo Simon Martin völlig frei aus dem Mittelfeld angeschossen kam und den Ball per wunderschöner Direktabnahme zum 2:0 Halbzeitstand versenkte. Nach dem Seitenwechsel aber auch die Gäste mit zwei brandgefährlichen Konterangriffen. Veilchen-Schlussmann Kaspar Sieber musste beim Herauslaufen in beiden Aktionen Kopf und Kragen riskieren, bewahrte aber mit zwei Klasse Paraden sein Team vor einem möglichen Ausgleich. In der Folge schienen beim TSV allerdings merklich die Kräfte zu schwinden, was die Spielvereinigung eiskalt ausnutzte. In der 38. Spielminute sorgte Philipp Bauer mit einem Flachschuss für die Vorentscheideung, woraufhin bei Wartenberg alle Dämme brachen. Zwei Doppelpacks von Amar Mehic und Korbinian Heckner in den letzten zehn Minuten besorgten schließlich den am Ende auch in der Höhe verdienten 7:1 Erfolg. Für die Gäste betrieb Gentian Hoti mit dem zwischenzeitlichen 5:1 noch etwas Ergebniskosmetik. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende eine überzeugende Leistung der Lila-Weißen, die nach zwei Spieltagen mit der Maximalausbeute von zwei Siegen einen gelungenen Spielrundenstart feiern können.

SG Marzling/Eichenfeld – SpVgg Altenerding 0:4

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Wenn man die aktuellen Leistungen der A1-Junioren in Betracht zieht, blickt man etwas mit Wehmut auf die Vorrunde zurück, denn auch der klare 4:0-Erfolg bei der SG Marzling/Eichenfeld zeigt, dass die Veilchen mit zu den besten Teams in der Kreisliga zählen, doch nach der durchwachsenen Hinrunde ist der Abstand zu den beiden führenden Mannschaften leider nicht mehr wettzumachen. Was jedoch für die Semptstädter spricht, ist die tolle Moral, denn trotz der nicht mehr gegebenen Aufstiegschance zeigt man sich derzeit in sehr starker Verfassung und mit dem klaren Erfolg fuhr man den dritten Sieg in Folge ein. Der Auftakt verlief nach Maß: Von Anstoß weg wurde Angreifer Atahan Celik mit einem Steilpass bedient und der aktuell treffsichere Angreifer setzte sich gleich gegen mehrere Abwehrspieler durch und ließ dem Gastgeberkeeper bei Abschluss nur noch das Nachsehen. Einmal auf dem Geschmack gekommen legte Athan nach gut 10 Minuten den nächsten Treffer nach. Er kam nach einem Fehlpass der Hausherren im Spielaufbau an das Leder und vollendete dann souverän zum 2:0. Nach der schnellen Führung ließ der Druck der Gäste etwas nach, weil die Defensive zu wenig aufrückte, um die Marzlinger Abwehr noch mehr unter Druck zu setzten. Aber trotz allem blieben die Altenerdinger Kicker tonangebend und man ließ Marzling nie zur Entfaltung kommen, sodass der Vorsprung mehr oder weniger problemlos verteidigt wurde. Noch vor der Pause sollten dann den Veilchen die Vorentscheidung gelingen, denn zwei weitere Tore sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Das dritte Tor war sehr sehenswert. Ein toller Pass von Okan Manav erreichte Daniel Karamatic. Er setzte sich im Duell gegen seinen Gegenspieler durch, lief dann alleine auf das Tor zu und mit einem wunderbaren Heber sorgte er bei den Hausherren abermals für Ernüchterung. Aber noch hatten die SVA-Kicker vor der Pause noch nicht genug und wie schon in der Vorwoche gegen Pfaffenhofen gelang Celik auch diesmal sein dritter Treffer. Nach einer schönen Kombination über die Stationen Valentin Bachmeier, Gjergi Preniqi und Karmatic setzte sich der Angreifer abermals gegen drei Gegenspieler durch und krönte seine Leistung mit einem Schlenzer in den Winkel zum 4:0-Halbzeitstand.  Den Hausherren bot sich im ersten Durchgang nur eine einzige Chance, bei der die SpVgg etwas Glück hatte, denn ein Schuss der Gastgeber fand sein Ende an der Querlatte das Altenerdinger Tores. Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzte Trainer Rudi Peteranderl die klare Führung dazu, um eine Systemumstellung zu testen. Zudem brachte er einige neue Spieler in die Partie, was dann fast zwangsläufig dazu führte, dass der Spielfluss etwas verloren ging. Aber das Experiment hatte in jedem Fall Sinn, denn der Coach setzte auf 6 Spieler aus dem U17-Juniorenbereich, sodass Peteranderl hier schon den Blick in die Zukunft warf. Trotz allem blieben die Gäste spielbestimmend. Zwar konnte man sich nicht mehr die ganz klaren Torchancen erspielen, doch trotz allem kontrollierte man das Match und brachte den Sieg problemlos nach Hause. Der Coach zeigte sich demnach nach dem Spiel sehr zufrieden und attestierte seinem Team „eine starke Vorstellung auch ich denke, wir haben wieder Selbstvertrauen getankt“.