Start Blog Seite 98

D5-Junioren: SpVgg Altenerding – SC Kirchasch 2:4

0

Auch im dritten Saisonspiel gab es für die D5-Junioren keine Punkte, denn im Heimspiel gegen den SC Kirchasch gab es eine völlig unnötige 2:4-Niederlage. Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag. Der erste Auftritt der Gäste in der gegnerischen Hälfte endete mit einem Tor. Nach einem Pass von der Mittellinie hinter die Abwehrkette, reagierte auf der linken Seite nur ein Kirchascher Angreifer, erlief sich den Ball, ging noch zwei Schritte in Richtung Altenerdinger Tor, ehe er dann die Kugel am herauslaufenden Schlussmann Luca Winkelmann vorbei zum frühen 1:0 in die Maschen schob. Wer dachte, nun sind die Veilchen wach, sah sich getäuscht, so dass der nächste Gegentreffer sehr schnell folgte. Nach einen überraschenden Freistoßpfiff am Strafraum, führen die Gäste blitzschnell kurz aus, und als der Stürmer nicht angegriffen wurde, nutzte er die Gunst der Stunde und brachte die Kugel nach acht Minuten mit einem 20-Meter-Schuss bereits zum zweiten Male im Altenerdinger Tor unter. Nun waren die Gastgeber aber endlich wach und es folgen die ersten Torabschlüsse. Nach 20 Minuten wurde daher verdient mit dem Anschlusstreffer belohnt:: Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Phillip Wischhof hatte Benjamin Amiri genug Zeit, sich das Spielgerät auf den starken rechten Fuß zu legen und sein punktgenaue Flanke fand den im Strafraum völlig freistehenden David Mückel. Auch er konnte sich die Hereingabe noch zurecht legen, ehe er dann aus kurzer Distanz für den Anschlusstreffer sorgen konnte. In der Folge gibt es riesige Chancen zum Ausgleich . so auch in der 24. Minuten. Als die Gäste den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum brachten, kam Paul Ipolyi zum Schuss, doch der Ball wurde geblockt. Als der Abpraller dann bei Amiri landete, legte dieser nochmal quer auf Mückel, doch auch dessen Schuss blieb wieder an einem Kirchascher Abwehrspieler hängen. Noch war die Chance nicht vertan, doch beim dritten Versuch hatte Adrijan Aleksandric sein Visier zu hoch eingestellt und schoss über den Kasten. Auch die nächsten beiden Möglichkeiten hatte Aleksandric: Zunächst konnte er sich auf der rechten Seite durchsetzen und wollte dann den in Mitte stehenden Wischof bedienen, doch ein Abwehrspieler konnte im letzten Moment vor dem SVA-Akteur klären. Kurz vor der Pause ein Spiegelbild vom Anschlusstreffer. Dieses Mal verpasste Mückel in der Mitte, doch Ipolyi kommt am zweiten Pfosten an den Ball, schoss aber knapp neben das Tor. So ging es mit einem unnötigen 1:2-Rückstand in die Kabine. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Veilchen ausgleichen. Nach der Pause ging es erstmal so weiter. Die ersten fünf Minuten gab es von den Veilchen erneut Dauerdruck und man schnürte den KSC in deren eigenen Hälfte ein. Danach wurden die Gäste jedoch wieder stärker und kamen zu den ersten Chancen. Nach 40 Minuten erkämpfte sich Amiri im eigenen Strafraum das Leder, spielte die Kugel aber völlig unbedrängt einem Gegenspieler in den Fuß. Dieser nahm das Geschenk dankend an, legte quer auf seine Mitspielerin, die sofort abzog und den Ball ins kurze Eck einschlagen ließ. Drei Minuten später erreichte ein Abschluss von Torhüter Winkelmann seinen Mitstreiter Marvelous Onyebibile. Allerdings ließ der Angreifer die Kugel noch vor sich aufspringen und diese Gelegenheit nutzte sein Gegenspieler. Der Kirchascher Akteur kam so vor Onyebibile an den Ball, spitzelte diesen in Richtung Strafraum und sprintete dem Leder nach. Am Strafraum angekommen, schloss er präzise ab und den Ball schlug erneut zum 1:4-Zwischenstand ein. Nun war das Spiel entschieden. Die Veilchen versuchten zwar noch mal zu reagieren, aber nun versuchte jeder sein Glück in Einzelaktionen, die nur einmal zum Erfolg führen sollten. Als sich Onyebibile in der eigenen Hälfte den Ball schnappte, ließ er vier Gegenspieler wie Slalomstangen aussteigen und schloss dann den Vorstoß mit einem erfolgreichen Abschluss zählbar ab. . Zu mehr kamen die Veilchen aber nicht mehr, so dass die Niederlage bittere Realität war. Nächste Woche im Spiel gegen den FC Fraunberg II bietet sich die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. 

D1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 1:1

0

Eine durchschnittliche Leistung der Wilden 13 am heutigen Samstag reichte am Ende nur zu einem gerechten 1:1-Remis bei der SE Freising.
Dies war nach den zehn Anfangsminuten des Spiels noch nicht absehbar, denn die jungen Wilden legten los wie die Feuerwehr und die in Gelb gekleideten Freisinger waren sofort unter Druck. Nach acht Minuten war es dann Paul Schiwietz, der mustergültig von Michael Melissourgos bedient wurde und präzise zum 1:0 vollendete. Von dem Führungstreffer beflügelt ging es weiter in Richtung Freisinger Tor. Doch bereits in der 12. Minute sollte sich der Spielverlauf komplett ändern. Nach einem Foul im Mittelfeld kam der anschließende Freistoß zum hoch gewachsenen Freisinger Stürmer, welcher per Kopf gegen die zu klein geratene Abwehr der Veilchen den Ausgleichstreffer markierte. Für die Altenerdinger war es ein Wirkungstreffer. Den Lilanen hatten wohl noch die Niederlage der Vorwoche gegen Gerolfing im Hinterkopf und agierten nach dem Ausgleich sehr verunsichert. Die Fehlpassquote lag zwischenzeitlich bei über 50% und so ging es glücklich mit dem Remis in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn agierten die Veilchen etwas stabiler, verpassten es aber, sich klare Torchancen heraus zu spielen. Der erstmals für die SpVgg Altenerding spielende Neuzugang Noah Memed fügte sich gut in die Mannschaft ein, doch auch er konnte nicht für eine Entscheidung sorgen. In der letzten Viertelstunde entschied sich der Altenerdinger Trainer dazu, nochmal alles in die Waagschale zu werfen und forderte von seiner Mannschaft mehr Offensive. Weiter Chancen konnten allerdings nicht genutzt werden und fast hätte sich die Strategie gerächt, denn nach einem durch die zahlreichen Fehlpässe verursachten Konter, wäre dem SEF fast der Lucky-Punch geglückt, doch mit einer starken Parade konnte der sehr souveräne Keeper Timo Wegener den Ball entschärfen, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

C3-Junioren: (SG) FC Inning – SpVgg Altenerding 8:0

0

So einseitig das Ergebnis klingt, so deutlich war das Spiel auch, denn die 0:8-Niederlage der C3-Junioren bei der (SG) FC Inning spiegelte auch den Spielverlauf wieder. Die Veilchen ließen jeden Einsatz und Willen, das Spiel zu gewinnen, vermissen. Dabei waren die Voraussetzungen durch hervorragend. Bei wunderschönen Wetter wurde das Spiel bei idyllischer Lage in Inning angepfiffen. Gestört wurde das Spiel nur durch das laute Gezwitscher der Vögel. Und es hätte perfekt los gehen können. Auf der rechten Seite konnte sich Lev Usatenkov durchsetzen, spielte den Ball perfekt in Mitte auf Sebastian Reiner. Er konnte den Ball in Ruhe abnehmen, schoss den Ball jedoch genau in die Arme des Torhüters. Danach begann der Sturmlauf der Gastgeber. Nachdem zunächst mehrerer Chancen ungenutzt bleiben, klingelte es nach zehn Minuten erstmals im Kasten der SpVgg. Nach einem Freistoß wurde der Ball immer länger. Zunächst konnte Keeper Emilain Schreyer den Kopfball eines am langen Pfosten völlig freistehenden Angreifers parieren, doch ein zweiten Inninger Angreifer kam an den Abpraller und markierte den Führungstreffer für seinen Farben. Danach ging es Schlag auf Schlag und weitere Tore der Gastgeber fielen wie reife Früchte. Innerhalb von wenigen Minuten stellen die Hausherren auf 5:0, wo es die SpVgg dem Gegner sehr leicht machte. Beispielhaft das 3:0: Als der Ball beim Anstoß zurück auf einen Verteidiger gespielt wurde, spielte dieser das Leder aus unerfindlichen Gründen völlig unbedrängt in die Mitte, wo sich ein Angreifer den Fehlpass schnappte, noch zwei SVA-Akteure aussteigen ließ, ehe er dann im Strafraum unfair gestoppt wurde, so dass es zurecht Strafstoß gab, denn der Gastgeber sicher zum 4:0 verwandelte. Es dauert bis zur 27. Minute,  ehe die Veilchen den zweiten Torschuss hatten. Nach der bis dahin besten Kombination des gesamten Spieles über Tizian Isele und Patrick Stanic, kam der Ball auf Simon Faust. Der Angreifer setzte sich über der Seitenlinie gegen sein Gegenspieler durch, zieht in den Strafraum und legte auf den besser positionierten Adrian Wilk ab. Doch statt einen präzisen Schuss abzugeben, trat er in den Rasen und sein Schuss landet in den Armen des Torhüters. In der zweiten Hälfte bleibt Inning die klar bessere Mannschaft und erzielte neben einigen Latten- und Pfostentreffer auch drei weitere Treffer. Die beste Chance auf einen Ehrentreffer der Gäste hatte Faust nach langen Pass von Usatenkov. Er überlief den letzten Abwehrspieler, verringerte dann aber das Tempo und ließ sich auf die rechte Seite abdrängen, dass der Inninger Keeper seinen Schuss über die Latte lenkte und der SpVgg selbst der Ehrentreffer verwehrt blieb. Nächsten Freitag geht es weiter mit dem wichtigen Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der BSG Taufkirchen weiter und es bleibt zu hoffen, dass die C3-Junioren dann ein anderes Gesicht zeigen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

E4-Junioren: FC Forstern III – SpVgg Altenerding 3:6

0

Zu einem mehr als spannendem 6:3-Sieg kamen die E4-Junioren der SpVgg Altenerding, in Fachkreisen auch bekannt als die „Veilchen“, beim Auswärtsspiel beim FC Forstern. Das heutige hervorragende Wetter hätte den Sieg nicht besser unterstreichen können. Das Spiel startete pünktlich und beiden Mannschaften bauten ihr Spiel auf, was den Veilchen dominierend gelang. Gleich in der dritten Spielminute versuchte Kapitän Lennard Merget sein Glück bei einem Freistoß aus zwölf Metern von halb rechts, der aber leider sein Ziel verfehlte. Einmal die Enttäuschung abgeschüttelt führten die Jungs der SpVgg ihr Spiel weiter kontrollierend fort. Nach einigen gut verteidigten Angriffen unserer Jungs des nun stärker werdenden Gegners, wurde die Arbeit in der neunten Spielminute durch die zielstrebige Balleroberung von Simeon Piehler belohnt. Er spielte durch die Mitte steil einen Pass auf den freistehenden Tim Pösl, den dieser nach ein paar Dribblings sicher zum 1:0 verwandelte. Kurz drauf konnten die Gäste die gut getretene Ecke des FC Forstern vereiteln, jedoch versuchte Forstern gleich eine zweite Chance aus dem Spiel heraus zu nutzen, die letztendlich perfekt von Ferdinand Pickelmann zur Ecke geklärt wurde. Das Spiel wurde zunehmend spannender und ausgeglichener, als Fabian Baumbach nach einem hervorragenden Pass von links durch Matteo Katic bedient wurde, diesen jedoch am linken langen Eck am Tor vorbeizog. Nun schwand die Dominanz der Veilchen und die Platzherren kamen nach 13 Minuten durch einen Konter zum Ausgleich. Nach zwei weiteren vergebenen Ecken der Alternerdinger Jungs und guten Zweikämpfen im Mittelfeld, konnte Simeon Piehler nach erfolgreichem Zweikampf durch einen langen gezielten Pass auf den sich freilaufenden Matteo Katic das Spiel erneut offensiv aufbauen. Katic nutzte die Möglichkeit und markierte in der 18. Minute mit einem Schuss aus 10 Metern den erneuten Führungstreffer. Keine zwei Minuten später erhöhte Fabian Baumbach, der nach seiner starken Balleroberung im Mittelfeld den Weg über den Flügel vors Tor fand und eiskalt verwandelte auf 3:1. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit wurde guter Mittelfeldfußball gespielt, der leider bei einem weiteren Torschuss durch Tim Pösl nicht gekrönt werden konnte. Nach der Pause kamen die Veilchen perfekt ins Spiel, Kapitän Lennard Mergert wurde gekonnt von Toni Reising, der heute extrem stark im Mittelfeld und der Verteidigung auffiel, steil auf der Linie von hinten heraus bedient. Nach seinem enormen Antritt fand er seinen Mittspieler Simeon Piehler zentral, der das Leder über einen langen Pass auf Matteo Katic brachte. Dieser zog allein aufs Tor und schmetterte das Runde zum 4:1 in gekonnter Manier ins Eckige. Die Freude der Altenerdinger wurde kurz drauf durch einen schnellen Konter der Forstener Jungs unterbrochen, die nach guten Doppelpassspiel auf 2:4 verkürzten. Der Gegner gewann zunehmend an Selbstbewusstsein, so dass das Mittelfeld und die Defensive der Altenerdinger immer intensiver gefordert wurde, welche aber souverän die Angriffe der Gegner unterbanden. In der 35. Spielminute scheiterte Jonathan Habermeier, der heute einen guten Einsatz im Mittefeld fand, am FCF-Schlussmann. Kurz darauf gewann Merget den Ball, den er nach einigen schnellen Metern mit links an die Latte knallte. Nach einem weiteren vereitelten Angriff der Altenerdinger fanden die Gegner zentral schnell eine Lücke und verkürzten aus 18 Metern auf 3:4 – unhaltbar für Torwart Finn Ley, der heute einige Torchancen gekonnt entschärfen konnte. Aber Altenerding fand eine passende Antwort und Fabian Baumbach, einer der zwei Doppeltorschützen belohnte sich in der 49. Minute nach seinem überlegenden Alleingang mit seinem zweiten Tor und stelle den alten Abstand wieder her. Keine drei Minuten später erhöhte Jonathan Habermeier auf 6:3. Nach einem Steilpass von Tim Pösl nahm er die Kugel auf und schloss nach einem kurzen Dribbling kompromisslos zum Endstand ab..

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern 0:3

0

Die Altenerdinger A2- Junioren konnten es nach Abpfiff der 90 Spielminuten kaum fassen, erneut mit leeren Händen da zu stehen, denn man vergab gut ein Dutzend bester Tormöglichkeiten und wird es jetzt ganz schwer haben aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen. Nach gemächlichen Start sollte es bis zur 15. Spielminute dauern, bis die Veilchen das erste Mal gefährlich vor dem Forsterner Tor auftauchten. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld fand im Sechzehner den Kopf von Nobel Tesfamichael, der bedrängt das Leder jedoch nicht sauber erwischte, so dass der Forsterner Keeper kein Problem hatte, die Situation zu entschärfen. Die Gäste gingen indes mit ihrem ersten Vorstoß nach 22 Minuten sogleich in Front. Die Hausherren verteidigten auf der linken Abwehrseite nicht entschlossen genug gegen den quirligen Rechtsaußen, der das Leder halbhoch nach innen bringen konnte. Der mitgelaufene Forsterner Offensivakteur kam vor seinem Gegenspieler an den Ball, doch Keeper Hassan Ibrahim rettete zunächst mit einem klasse Reflex, doch den abprallenden Ball traf der Stürmer nun mit dem Rücken zum Tor, derart, dass dieser ins rechte Eck hoppelte. Die Lila-Weißen mussten sich nach dem Rückstand zunächst schütteln und taten sich schwer, den letzten Pass in die Tiefe an den Mann zu bringen. Der FC Forstern wurde nach einer halben Stunde mit zwei Fernschüssen wieder gefährlich, doch ein Schlenzer von der linken Strafraumecke verfehlte sein Ziel genauso, wie eine Minute später ein Flachschuss aus 20 Meter Mittelstürmerposition, der am linken Pfosten vorbeirauschte. Dies schien allerdings ein Weckruf für die Heimelf zu sein, denn bereits im Gegenzug hätte man den Gleichstand herstellen können. Valentin Schachtl enteilte auf der rechten Seite seinem Gegenspieler und befand sich bereits im Strafraum, versuchte jedoch das Leder nach innen zu legen, statt den direkten Abschluss zu suchen, so dass der FCF noch klären konnte. Fünf Minuten vor dem Wechsel hatte der Altenerdinger Anhang den Torschrei schon auf den Lippen, als nach einer abgewehrten Flanke der Ball im Strafraum vor die Füße von Samuel Stafrace fiel, dieser jedoch das Leder knapp am rechten Pfosten vorbeisetzte. Mit dem Pausenpfiff tankte sich Max Topf durch die gegnerische Defensive, traf aber an der Sechzehnergrenze den Ball nicht richtig, so dass auch diese Gelegenheit verpuffte. Die Veilchen kamen angesichts des eher unglücklichen Rückstands nach dem Wechsel hoch motiviert auf den Platz und erhielten sogleich eine kalte Dusche. Der FCF schlug nach dem Wiederanpfiff einen langen Ball in Richtung Altenerdinger Tor, wo sich Bedirhan Özdemir verschätzte und der nutznießende durchlaufende Stürmer am überraschten Keeper Hassan Ibrahim, der weit vor seinem Kasten stand, vorbei den Ball zum 0:2  im langen Eck versenkte. Die Gastgeber versuchten nun alles, um dem Spiel eine Wende zu geben. Nur zwei Minuten später steckte Nobel Tesfamichael den Ball am Sechzehner auf Sebastian Kähler-Pardo durch, der mit seinem Flachschuss am Pfosten scheiterte. Wieder nur zwei Zeigerumdrehungen später fand sich der Altenerdinger Stürmer nach einer schönen Ballstafette erneut halbrechts vor dem Forsterner Schlussmann wieder, zog jedoch knapp am langen Eck vorbei. Allerdings hatte man in der 53. Minute auch etwas Glück, denn ein Forsterner Schuss aus dreißig Meter wurde von einem Altenerdinger Abwehrspieler so abgefälscht, dass der Ball per Bogenlampe an den rechten Innenpfosten klatschte und in den Armen von Keeper Hassan Ibrahim landete. Nach einer Stunde erspielten sich die Lila-Weißen Hochkaräter im Minutentakt. Zunächst setzte sich Sebastian Kähler-Pardo im Laufduell rechts gegen seinen Gegenspieler durch und legte das Leder von der Torauslinie zurück in den Strafraum, wo der völlig frei stehende Valentin Schachtl den Ball nicht richtig traf und am Pfosten vorbei setzte. Eine Zeigerumdrehung später schlenzte Tamerat Dubale nach einem Ballgewinn von Valentin Schachtl auf der linken Seite bereits im Strafraum befindlich, den Ball am langen Toreck vorbei. Mit dem nächsten Angriff brachten die Hausherren wieder das Leder in den Forsterner Strafraum, doch erneut verpasste Valentin Schachtl die Hereingabe denkbar knapp. 60 Sekunden später spielte Tamerat Dubale einen schönen Steilpass in die Mitte, wo der von außen kommende Ramo Pervitz das Leder mitnahm, jedoch alleine vor dem Forsterner Keeper versuchte, diesen mit dem linken Fuß zu überheben, statt diesen zu umkurven und den Ball in das leere Tor einzuschieben. Der Versuch misslang, den der Forsterner Hintermann erwischte die Kugel mit einem Reflex, so dass auch diese Möglichkeit leichtfertig ausgelassen wurde. 20 Minuten vor Schluss nahm Tamerat Dubale von der Strafraumgrenze aus Maß, verfehlte sein Ziel jedoch knapp. Im Gegenzug wurde dem FCF auf der rechten Seite ein Freistoß zugesprochen. Der Forsterner Schütze  schloss diesen direkt auf das lange Eck des Altenerdinger Tor ab und überraschte offensichtlich Schlussmann Hassan Ibrahim, der bei diesem Treffer keine gute Figur machte. Trotz des weiteren Rückschlags mitten in einer Altenerdinger Drangphase, ließen sich die Gastgeber nicht entmutigen und suchten den Weg nach Vorne. 15 Minuten vor Schluss fand ein langer Ball Sebastian Kähler-Pardo auf dem rechten Flügel, der den Ball in die Mitte legte, wo Ramo Pervitz aus 10 Metern zum Abschluss kam, das Leder jedoch zu zentral aufs Gehäuse bugsierte, so dass der Forsterner Torwart den Ball noch zu fassen bekam. Nur zwei Minuten später wurde Ramo Pervitz auf der linken Seite auf die Reise geschickt. Doch statt auf den Torwart zuzulaufen, zog er von der linken Strafraumgrenze ab, vermochte jedoch nicht genug Power hinter das Leder zu bekommen, so dass er wieder im Forsterner Schlussmann seinen Meister fand. Zwei Zeigerumdrehungen später chippte Enes Cosickic den Ball in den Forsterner Strafraum auf Sebastian Kähler-Pardo, der frei vor dem Forsterner Keeper zum wiederholten Male an diesem scheiterte. Angesichts des unfassbaren Chancenwuchers schwanden nun die Kräfte, da fast alle Akteure bereits am Vorabend in Wartenberg zum Einsatz gekommen waren. Eine Ergebniskorrektur wollte bis zum Abpfiff nicht mehr gelingen. Auch wenn das Trainerteam der Mannschaft eine durchwegs gute und engagierte Leistung attestieren konnte, wird die Situation am Tabellenende immer prekärer. Die Weisheit, dass man ohne Tore keine Spiel gewinnt, prägt die bisherige Saison der Veilchen und lässt den langfristigen Ausfall von Topscorer Yousef Trakuri für das Team immer schwerer wiegen.

C1-Junioren: JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 3:0

0

Auch im zweiten Spiel konnten die C1-Junioren keine Punkte einsammeln, da man beim Stadtrivalen JFG Sempt Erding mit 0:3 verlor. In diesem Spiel war deutlich mehr drin, vor allem weil man gegenüber dem ersten Spiel viel besser verteidigte. In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, so dass sich die erste Torchance erst nach fünf Minuten ergab. Die JFG trat ein Eckball auf den ersten Pfosten, wo ein Angreifer per Kopf den Ball knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Drei Minuten später die erste Chance für die Altenerdinger. Nicolas Roith brachte einen Freistoß aus linker Position scharf in den Strafraum, aber der Ball segelte knapp über Grin Bajoku’s Kopf. Mitte der ersten Halbzeit die zweite dicke Gelegenheit für die Hausherren, die sich durch das Mittelfeld dribbelten und einen halbherzigen Schuss absetzten, der Richtung linken Torpfosten immer länger wurde. Zum Glück für die Veilchen ging er am knapp am Tor vorbei. In der 23. Minute eine weitere Chance für die Gastmannschaft durch eine Standardsituation. Roith trat den Freistoß aus gut 25 Metern über die Mauer, fand seinen Meister am gegnerischen Torhüter, der den Ball aus dem rechten Toreck fischte und sicher hielt. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte waren die Erdinger wieder am Zug. Ein Weitschuss landete an die Latte, der Rückpraller wurde vom aufmerksamen Laurin Hesch ins Toraus befördert. Die anschließende Ecke brachte keine Gefahr für die Veilchen. In der Halbzeitpause wurde die gute Defensivarbeit gelobt und dass man die vorgegebene Taktik gut umsetzte. Mit breiter Brust ging man in die zweite Halbzeit, denn man erhoffte sich mehr von diesem Spiel. Die ersten Minuten in der zweiten Halbzeit begann man auf beiden Seiten verhalten. Erst in der 49. Minute die erste Chance für Sempt Erding, die sie eiskalt ausnutzten. Ein berechtigter Freistoß wurde zentral auf das Altenerdinger Tor geschossen. Der haltbare hohe Ball passierte die Hände von Torwart Sebastian Reischl zum 0:1. Zwei Minuten später die nächste große Gelegenheit für JFG, als sich ein Angreifer in den Strafraum tankte und auf das kurze Eck schoss. Keeper Reischl lenkte den Ball zum Eckball ab. Fünf Minuten vor Ende der zweite unnötige Gegentreffer. Ein JFG-Mittelfeldspieler setzte vor der Strafraumgrenze einen halbhohen Schuss zentral auf das Tor, der den zu weit vor dem Tor stehenden Keeper Reischl zum 0:2 überflog. In der letzten Spielminute rutschte Reischl ein sicher geglaubter Schuss unter seinem Körper durch, so dass ein seitlich lauernder Stürmer keine Mühe hatte, zum 3:0-Endstand zu vollenden. Diese Niederlage war unnötig, vor allem, weil alle drei Tore durch individuelle Fehler gefallen sind.

B1-Junioren: JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 2:0

0

Auch nach dem dritten Spieltag warten die B1-Junioren der SpVgg in der BOL-Aufstiegsrunde noch immer auf den ersten Punkt, denn im Derby beim Lokalrivalen JFG Sempt Erding gab es für die Veilchen eine letztlich verdiente 0:2-Niederlage. In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Teams anfangs abtasteten und keinen Fehler machen wollten. Doch mit zunehmender Spieldauer bewegte sich die Waagschale in Richtung der JFG, die nun mehr und mehr das Zepter in die Hand nahm und schließlich auch zu ersten Chancen kam. Und nach 14 Minuten sollten die Hausherren dann zu zählbarem Erfolg kommen. Zunächst konnten die Altenerdinger Kicker einen Angriff der Erdinger abfangen, doch als man dann nach vorne spielen wollte, musste man das Spielgerät im Mittelfeld sofort wieder an den Lokalrivalen abgeben. Anschließend versäumte man es den ballführenden Akteur anzugreifen, so dass er fast widerstandslos durch das Mittelfeld laufen konnte. Als er dann das Leder auf die linke Seite spielte, konnte sich sein Mitspieler im Zweikampf gegen Can durchsetzen und zog dann auf das kurze Eck ab. Zwar war Schlussmann Kilian Burgholzer mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte er trotzdem nicht mehr verhindern. In der Folgezeit arbeitete sich die JFG ein deutliches spielerisches Übergewicht und die Gäste konnten sich kaum aus der Defensive lösen. Nach 23 Minuten wurde dann ein langer Ball in den Strafraum gespielt, wo ein JFG-Akteur freistehend das Zuspiel aufnahm und im Netz unterbrachte, doch der Referee hatte eine Abseitsstellung erkannt und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Drei Minuten später musste man dann auf Seiten der SpVgg abermals tief durchatmen. Als sich Erding auf dem linken Flügel mit einem Doppelpass durchgesetzt hatte, brachte man das Spielgerät flach nach innen doch die Veilchen hatten Glück, dass der Flachschuss knapp das Ziel verfehlte. Aber nach 28 Minuten sollte der JFG dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente zweite Treffer glücken. Abermals trugen die Gastgeber einen Angriff über deren linke Seite nach vorne und als dann ein Mittelfeldspieler das Spielgerät nach innen schlug, beging Burgholzer einen Stellungsfehler und als der Ball immer länger wurde, landete das Spielgerät im langen Eck, wobei es bei diesem Treffer fraglich schien, ob er beabsichtigt war, was aber letztlich den Spielstand, der auch zur Pause noch Bestand hatte, nicht beeinflusste. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte verlief dann eher schleppend. Zwar hatten die Gastgeber deutlich mehr Ballbesitz, doch die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne fehlte, so dass in den ersten 15 Minuten nach Wiederbeginn Mangelware blieben. Nach etwa einer Stunde gab es für die Veilchen einen Rückschlag, denn nach einer Verletzung konnte Romeo Geisl nicht weiterspielen und da die SpVgg ohne Ergänzungsspieler angetreten war, musste man die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Aber erst nach 68 Minuten kamen die Hausherren zur ersten Chance im zweiten Durchgang. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau spielte Erding das Leder sofort auf die linke Seite und als ein Angreifer die Hereingabe aufnahm, zog er sofort ab, doch sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Gehäuse. Unmittelbar darauf kamen dann die Gäste zu einer guten Chance, um verkürzen zu können. Als man einen Freistoß aus aus dem Halbfeld vor das Tor geschlagen hatte, klatschte der Torhüter das Leder nach vorne ab, wo Oliver Baron dann zum Nachschuss kam, aber leider das Ziel verfehlte. Dieser Chance verlieh den Gästen neues Selbstvertrauen, so dass man nur drei Minuten später wieder eine gute Möglichkeit hatte. Als sich Baron im Mittelfeld das Leder erobert hatte, steckte er mustergültig auf Fabian Veliqui durch. Dessen schönen Schuss konnte der Keeper parieren, konnte den Ball aber nicht festhalten. So kam Alexander Jank zum Nachschuss, doch der Ball konnte im letzten Moment noch geblockt werden. Zehn Minuten vor dem Ende brannte es dann aber wieder auf der anderen Seite, doch Burgholzer zeigte seine Klasse und konnte zunächst einen 25-Meter-Schuss parieren und war auch beim folgenden Nachschuss wieder zur Stelle und klärte das Spielgerät zur Ecke. Als die Gastgeber diesen Eckstoß dann schnell ausführten, passten die Veilchen nicht auf, so dass ein am Strafraumeck stehender Spieler alle Zeit der Welt hatte, um den Schuss genau zu timen, doch er hatte sein Visier zu genau eingestellt und visierte nur den Querbalken an. Nun merkte man deutlich, dass den Altenerdinger Akteuren langsam die Puste ausging, so dass die Schussphase nun eindeutig Erding gehörte. Dies hätte fast zum Schluss sogar noch zum dritten Gegentreffer geführt. Als Baron an der eigenen Strafraumgrenze das Leder verloren hatte, lief sein Gegenspieler bis zur Grundlinie und legte dann in den Rücken der Abwehr, doch Carli Schönfelder war zur Stelle und klärte im letzten Moment die prekäre Situation, so dass es beim 2:0-Endstand für die JFG blieb. Trotz der Niederlage zeigten sich die Gäste sehr einsatzbereit und leisteten dem Gastgeber den bestmöglichen Widerstand, aber letztlich sorgte die angespannte Personalsituation bei der SpVgg für ungleiche Verhältnisse, so dass nicht mehr möglich war.

Herren 2: SpVgg Altenerding – SpVgg Langenpreising 2:0

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Hussein Bahlak, 3. Julian Topf, (79. Rene Feuker), 4. Domenik Gruber (85. Jonathan Günzel), 5. Johannes Irl, 6. Nick-Luis Polsfuss (56. Yosef Falih), 7. Wiam Takruri, 8. Sebastian Kahl , 9. Adonai Ngomobo, 10. Sebastian Gruber, (82. Reza Jaqubi), 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
1:0 Adonai Ngombo (24.)
2:0 Wiam Takruri (62.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Nach dem verdienten 2:0-Heimsieg gegen die SpVgg Langenpreising haben sich die A-Klassenkicker der SpVgg Altenerding die Chancen auf den Aufstieg in die Kreisklasse weiterhin offen gehalten, wenngleich man immer noch auf fremde Schützenhilfe angewiesen ist.

Von Beginn an erspielten sich die Gastgeber ein optisches Übergewicht, doch anfangs schaffte es die Langenpreisinger Abwehr die Vorstöße der Veilchen erfolgreich abzuwehren, wobei es bei zwei Pässen zu Wiam Takruri schon sehr eng wurde, um den pfeilschnellen Angreifer noch vor Abschlüssen zu hindern.

Nach 19 Minuten waren die Gastgeber aber dem Führungstreffer schon sehr nahe. Als Domenik Gruber vom linken Flügel einen scharfen Ball nach innen gespielt hatte, verfehlte Adonai Ngombo im Zentrum zunächst die Hereingabe. Aber noch war die Gefahr nicht gebannt, denn Takruri kam am langen Pfosten gerade noch vor dem aus einem Tor kommenden Schlussmann Maximilian Gabriel zum Schuss. Da jedoch der Abstand zum Schlussmann sehr gering war, konnte Gabriel abwehren.

Jedoch landete die daraus entstehende Bogenlampe wieder bei Ngombo, doch für ihn war der Winkel zu spitz, um ins Tor zu treffen, so dass die Kugel leider nur am Außenpfosten landete.

Aber fünf Minuten später konnte sich der Torjäger dann doch in die Torschützenliste eintragen. Nachdem sich Johannes Irl auf der linken Seite das Leder erobert hatte, spielte er ins Zentrum, wo abermals Ngombo zum Abschluss kam. Diesmal hatte er mehr Glück und ließ Gabriel mit einem trockenen Schuss keine Abwehrmöglichkeit.

Vier Minuten später zeigten sich dann die Gäste erstmals gefährlich vor dem Tor der SpVgg. Nach einem Einwurf wehrte Hussein Bahlak das Leder nur kurz ab und als der Ball wieder beim Einwerfer landete, konnte sich dieser im Zweikampf behaupten und flankte dann gefährlich nach innen. Im Zentrum kam sein Mitspieler zum Kopfball, verfehlte aber zum Glück das Ziel.

In der Schlussphase der ersten Hälfte plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin, denn beide Teams neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld, so dass es bis zum Seitenwechsel keine nennenswerten Torchancen mehr gab.

Da wurde die zweite Hälfte mit einem Highlight eröffnet und sechs Minuten nach Wiederbeginn gab es für die SpVgg ein Riesenchance zum 2:0. Als sich Sebastian Gruber durch das Mittelfeld getankt hatte, spielte er genau im richtigen Moment auf den einlaufenden Takruri durch. Der Angreifer hatte schon Torhüter Gabriel umspielt, doch mit letztem Einsatz kratzte Markus Schulz das Spielgerät von der Linie und verhinderte den zweiten Treffer der Gastgeber.

Wenig später schwächten sich dann die Gäste selbst, denn der bereits verwarnte Jonas Schmidmüller konnte Jeremy Bauer bei einem Dribbling nur noch rüde von den Beinen holen, so dass die Ampelkarte folgerichtig war.

Diese numerische Überlegenheit nutzten die Aldinger-Schützlinge nur drei Minuten später dann zum zweiten Treffer.

Nach einem Zuspiel auf Johannes Irl brachte der Mittelfeldakteur das Leder nach innen und fand dort Takruri, der dann aus 10 Metern sicher zur Vorentscheidung vollenden konnte.

Fünf Minuten später hätte sich der quirlige Angreifer dann fast noch ein zweites Mal in die Torschützenliste eingetragen. Nach einem Zuspiel von Domenik Gruber konnte sich Ngombo gegen zwei Langenpreisinger Abwehrspieler behaupten. Als er nur Schlussmann Gabriel vor sich hatte, kam er gerade noch vor dem Keeper an den Ball und legte quer auf Takruri ab, doch diesmal zielte er nicht so genau und setzte das Spielgerät am Gehäuse vorbei.

In den letzten Minuten verwalteten die Gastgeber den Vorsprung und den Gästen fehlten die Mittel, um den Spiel noch eine Wende zu geben, so dass der Sieg der Veilchen nie ernsthaft in Gefahr geriet.

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching 1:3

0

Nach Spielende gab es bei den A1-Junioren lange Gesichter, denn im Heimspiel gegen den TSV Eching gab es eine absolut verdiente 1:3-Niederlage, wobei vor allem die Art und Weise der Schlappe zu denken gab. Die Gastgeber waren den Gästen vor allem in Sachen Laufbereitschaft, Willen und Leidenschaft deutlich unterlegen, so dass man es den Zebras über weite Strecken der Partie ziemlich leicht machte. Schon bei der Aufwärmphase musste man feststellen, dass bei einigen Akteuren der Fokus nicht zu 100% beim Spiel lag, was sich in der Anfangsphase auch dann entsprechend auswirken sollte. Von Beginn an übernahm der TSV das Kommando und die SpVgg konnte nur reagieren, schaffte es aber schon in dieser frühen Phase nicht, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Schon nach einer Minute kam ein Angreifer im Strafraum sträflich frei zum Abschluss, doch er hatte zum Glück sein Visier zu hoch eingestellt und versäumte die durchaus mögliche Führung seiner Farben. Aber auch diese große Chance sorgte bei der SpVgg nicht für den erhofften Weckruf, denn nur eine Zeigerumdrehung weiter, ließ man einem Echinger Akteur erneut deutlich zu viel Platz, aber erneut strich das Leder über die Latte. Nach fünf Minuten zeigten sich dann die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem Tor der Gäste. Nach einem Pass von Jannik Obermaier schien Romeo Pluntke alleine in Richtung Tor unterwegs zu sein. Jedoch wurde er von einem Abwehrspieler noch gestellt, so dass dieser beim Abschluss seinen Fuß dazwischen brachte und die Kugel zur Ecke blockte. Zehn Minuten später drohte dann aber wieder der Rückstand, Als Tom Huber die Flanke seines Gegenspielers von der rechten Seite nicht unterbinden konnte, kam ein Zentrum stehender Gästespieler an das Leder. Er konnte sich dann noch gegen Ben Schiwietz durchsetzen, doch Keeper Senal da Silva riss seine Hände hoch und konnte den Schuss gerade noch mit einer Faustabwehr parieren. Kurze Zeit später schlug dann Sam Ofori eine Ecke auf den langen Pfosten. Als der Torhüter das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte, köpfte es Niklas Ostermaier zurück ins Zentrum, wo Elias Faust zum Abschluss kam, doch leider traf er das Spielgerät nicht richtig, so dass der Schlussmann den Schuss aus kurzer Distanz abwehren konnte. Unmittelbar darauf bot sich dann den Platzherren die bis dahin beste Möglichkeit. Nach einem herrlichen Pass von Luca Hofer kam Jannik Obermaier im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, doch sein Schuss strich um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Nach 17 Minuten hatte dann aber der Echinger Anhang den Torschrei auf den Lippen, denn nach einer schönen Kombination zog ein Angreifer von der Strafraumgrenze ab, visierte aber nur den Außenpfosten an. Fünf Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Diesmal spielte Ofori einen Ball in die Tiefe, so dass Obermaier – diesmal von der rechten Seite – frei auf das Tor zulaufen konnte, doch diesmal verfehlte sein Schuss das Gehäuse auf der anderen Seite. Nach 29 Minuten sollte Eching aber dann in Führung gehen. Nach einem Angriff durch das Zentrum spielte ein Mittefeldspieler einen mustergültigen Pass in den Strafraum. Da die Abwehrreihe nicht sortiert war, konnte sein Mitspieler das Zuspiel gekonnt annehmen, hatte schließlich nur noch da Silva vor sich und überwand den Keeper aus kurzer Distanz. Wenig später hatte man dann Glück, denn nach einem Zweikampf im Strafraum brachte Faust seinen Gegenspieler zu Fall und man hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn ein Elfmeterpfiff erfolgt wäre. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann nochmal den Hausherren und fünf Minuten vor dem Seitenwechsel kam Ofori nach einer Ecke von Hofer zum Kopfball, doch das Leder strich am langen Pfosten knapp über das Gebälk. Auch die nächste Chance sorgte vor dem Tor der Echinger für große Gefahr. Als die Gäste einen Hofer-Eckball nicht entscheidend klären konnten, kam Faust aus kurzer Distanz zum Schuss, doch leider ging der Ball genau auf den Torwart, so dass der mögliche Ausgleich leider noch ausblieb. In der Nachspielzeit  kam man dann aber doch zum Ausgleich. Nach einem schönen Pass über die Abwehrkette nahm Obermaier das Zuspiel auf und überwand den aus seinem Tor kommenden Echinger Keeper mit einem gefühlvollen Heber. Auf Seiten des TSV Eching gab es wütende Proteste, da man reklamierte eine vorausgehende Abseitsstellung des Torschützen, doch der Unparteiische gab dem Treffer zum Halbzeitstand die Anerkennung. Wer nun geglaubt hätte, dieses Tor würde bei der SpVgg für einen Aufschwung sorgen, wurde enttäuscht, denn abermals kamen die Gäste besser aus der Kabine und den Zebras brachten den deutlich größeren Siegeswillen auf den Platz. Schon nach fünf Minuten drohte der Rückstand, denn nach einer Ecke gab es wenige Meter vor dem Tor der SpVgg ein heilloses Durcheinander, das die Gastgeber dann letztlich doch noch ohne negative Folgen klären konnten. Aber nur unmittelbar darauf geriet man wieder in Rückstand. Bei einem Angriff konnten sich die Gäste nahezu ohne Gegenwehr durch das Mittelfeld tanken und als ein Zuspiel schließlich noch einen an der Strafraumgrenze stehenden Angreifer landete, war es geschehen. Zwar konnte da Silva den Flachschuss noch parieren, das Leder allerdings nur zur Seite abwehren. Dort reagierte ein nachsetzender TSV-Akteur schneller aus die Altenerdinger Abwehrspieler und netzte zum 2:1 für Eching ein. In der 56. Minute konnten die Gäste dann die Führung sogar ausbauen. Als die Zebras einen Freistoß aus dem linken Halbfeld vor das Tor geschlagen hatten, ließ die Deckungsarbeit zu wünschen übrig, so dass ein Angreifer ziemlich freistehend volley zum 3:1 vollenden konnte. In dieser Phase schien die Gegenwehr der Gäste vollkommen zum Erliegen kommen, denn schon eine Zeigerumdrehung weiter tankte sich ein TSV-Akteur gleich gehen mehrere Abwehrspieler durch und kam dann im Strafraum frei vor dem Tor zu Schuss, doch mit einer starken Parade hielt da Silva sein Team im Spiel. So dauerte es abermals nur wenige Augenblicke, bis der vierte Treffer der Echinger in der Luft lag. Als der Rechtsaußen bei einem Konter die Altenerdinger Abwehr überlief, legte er das Spielgerät flach ins Zentrum, wo sein Mitspieler aus etwa 10 Metern zum Abschluss kam, doch zumindest konnte man den Ball noch zur Ecke abblocken. 16 Minuten vor dem Ende agierte man bei einer Ecke der Echinger abermals zu unentschlossen, so dass ein Angreifer die Hereingabe volley nahm, aber das Leder knapp über die Latte beförderte. Drei Minuten später machte es den Anschein, als würde sich beim Gast aufgrund der deutlichen Überlegenheit der Bruder Leichtsinn einschleichen, denn ein Abwehrspieler verlor als letzter Mann im eigenen Strafraum das Leder an Obermaier. Als die Kugel dann beim kurz zuvor eingewechselten Bastian Fritzsche landete, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch der Angreifer schoss etwas zu überhastet ab und verfehlte das Ziel. Auch sieben Minuten vor dem Ende hoffte man bei der SpVgg auf den zweiten Treffer. Als sich Jannik Obermaier auf der linken Seite durchgesetzt hatte, brachte er den Ball flach nach innen und fand den am langen Pfosten stehenden Maximilian Geiger, der aber etwas überrascht wirkte, dass die Kugel durch den kompletten Torraum gegangen war und bei ihm landete. So konnte er das Zuspiel nicht sauber verarbeiten, hatte aber Glück, dass der abspringende Ball bei Pluntke landete. Der Mittelstürmer kam zwar noch zum Abschluss, schoss jedoch am kurzen Eck vorbei. Zwei Minuten später waren dann wieder die Echinger am Zug, denn ein im Strafraum links freistehender Angreifer zielte aus 10 Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Die letzte Chance bot sich dann noch einmal den Hausherren und abermals agierten die Gäste beim Spielaufbau fahrlässig. Diesmal kam Geiger an der Strafraumgrenze beim Spielaufbau des TSV in den Zweikampf und als der Abpraller dann vor die Füße von Fritzsche fiel, wäre man fast zum 2:3 gekommen, doch auch diesmal hatte der Stürmer sein Visier schlecht eingestellt und schoss wieder am rechten Torpfosten vorbei, so dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C1-Juniorinnen: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 0:2

0

Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch gingen die jungen Wilden gegen den FC Lengdorf ins Spiel, denn nach dem unglücklichen Spiel die Woche zuvor, wo man eine 2:0-Pausenführung noch leichtfertig aus der Hand und nur zu einem 2:2 kam, wollte man Wiedergutmachung. So starteten die Veilchen auch wie die Feuerwehr, so dass Naomi Steinbrecher in den ersten fünf Minuten gleich zwei dicke Chancen liegen ließ. Keineswegs irritiert von den zwei hochkarätigen Möglichkeiten, spielten die Veilchen munter weiter auf das Tor der Lengdorfer, allerdings hielt Naima von Müller Mal um Mal ihr Team im Spiel. Mitte der ersten Halbzeit kam durch einen unnötigen Fehlpass der ansonsten heute erneut stark spielende Tuana Aydin, der FC zu ihrer ersten Torchance, womit Amelie Zeiler aber keine Schwierigkeiten hatte und entschärfen konnte. Die C-Mädels ließen sich, trotz der vielen Möglichkeiten in Führung zu gehen, nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielten souverän aus der Abwehr um Kapitänin Lemis Mohajri, Marie Jakisch und Julia Mückel die Bälle nach vorne, wo die Stürmerinnen lauerten und zu ihren Abschlüssen kamen. Allerdings sollte es bis zur 20. Minute dauern, ehe nach einer Ecke Tuana Aydin am schnellsten schaltete und zur ersehnten Führung einschob. Immer wieder war es Naomi Steinbrecher, die hervorragend von ihrem Team in Szene gesetzt wurde, doch noch konnte sie sich nicht belohnen. Mit dem Pfiff zur Halbzeit hatten die Altenerdinger schon den Torschrei auf den Lippen, nachdem Lemis Mohajri den Ball auf die freistehende Naomi Steinbrecher passte, aber sie erneut in der FC-Torwartin ihre Meisterin fand. So ging es bei sommerlichen Temperaturen in die Halbzeit. Die Halbzeitansprache fiel ruhig und entspannt aus, denn die Mädels hatten alles, abgesehen von der Chancenverwertung, im Griff. Dementsprechend spielten die Altenerdingerinnen weiter mutig, gefährlich und selbstbewusst nach vorne. Erneut war es Lemis Mohajri, die ihre Gegenspielerin stoppen konnte und auf Tuana Aydin passte. Sie bediente Naomi Steinbrecher, aber ihr Schuss ging knapp über das Gehäuse. Inzwischen wurden Pia Kullmann und Helin Gülcü, die ihre Abwehrspielerinnen beschäftigten und zu Fehler zwangen, ins Spiel gebracht. Dies führte dazu, dass Merlin Ahmedova prompt mit ihrer ersten Chance den Sack hätte zumachen müssen, aber ihr satter Schuss ging ebenfalls um Haaresbreite am Tor vorbei. So mussten die Gästefans bis zur 44. Minute warten, ehe die Kickerinnen der SpVgg zum ersehnten und hochverdienten 2:0 erhöhten. Nachdem die Spielführerin höchstpersönlich mit einen phantastischen 20-Meter-Pass Naomi Steinbrecher bediente, konnte sich die Torjägerin endlich in die Torschützenliste eintragen. Im Anschluss spielten die Mädels das Ergebnis abgeklärt runter, kamen sogar noch zu einem Lattenkracher-Schuss von Julia Mückel und konnten drei wichtige Punkte einfahren. Als Fazit zum Spiel kommentierte das Trainerteam “ Es ist unbedingt positiv zu erwähnen, dass sich die Mädels sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Auch als die gefühlte 10 Möglichkeit nicht ins Tor fand, spielten sie bedächtig und abgeklärt weiter, was lobenswert ist. Das die nächsten Trainingseinheiten sicher verstärkt Richtung Torabschlüsse geht, ist auch klar!“