Auch der SE Freising konnte die A1-Junioren der SpVgg Altenerding nicht stoppen und dank eines klaren 4:1-Sieges blieb nach der JFG Speichersee der nächste Bezirksoberliga im Toto-Pokal gegen die Veilchen auf der Strecke. Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen. Beide Teams zeigten durchaus ansehnliche Kombinationen, doch im letzten Drittel war man auf beiden Seiten meist mit dem Latein am Ende, denn die Defensivreihen agierten sehr konzentriert und ließen nur wenig zu. Erstmals nach 13 Minuten musste ein Torhüter eingreifen, doch der SEF-Schlussmann war auf der Hut und konnten einen gefährlichen Schuss von Ajdin Nienhaus unschädlich machen. Im Gegenzug hatte Nienhaus dann erheblichen Anteil an der ersten Chance des SEF, denn sein Befreiungsschlag landete genau bei einem an der Strafraumkante lauernden Angreifer, der den Schuss aber dann doch deutlich über die Latte setzte. Nach 24 Minuten sollten die Veilchen dann aber in Front gehen, denn ein Schuss des an diesem Tage überragenden Noah Klemt aus 25 Metern landete unhaltbar in den Maschen. Anschließend neutralisierten sich dann beide Kontrahenten überwiegend im Mittelfeld, sodass es bis zum Ende der ersten Halbzeit keine weiteren nennenswerten Chancen gab und die SpVgg mit einer knappen Führung in die Pause ging. Acht Minuten nach Wiederbeginn gab es dann wieder eine vielversprechende Möglichkeit für die Domstädter, doch SVA-Keeper Mohammed Ibrahim stand bei einem Kopfball aus kurzer Entfernung richtig und konnte parieren. Nach dieser Chance wurde Freising deutlich aktiver und in dieser Phase war der Vorsprung der Platzherren gefährdet. Nur eine Minute später mussten sich die Veilchen bei Ibrahim bedanken, dass die Führung hielt. Man ließ aus dem Mittelfeld einen Freisinger Spieler nahezu ungestört bis zum Strafraum durchlaufen, doch Ibrahim konnte den abschließenden Schuss mit einer tollen Parade über die Latte lenken. Weitere Zeigerumdrehungen weiter war der Keeper erneut gefordert, doch ein Schuss eines Gästespielers aus 10 Metern hatte zu wenig Fahrt, sodass Ibrahim das Leder sicher unter sich begraben konnte. Mitten in die Freisinger Drangperiode hinein gelang der SpVgg dann der wichtige zweite Treffer. Nach einem Pass von Klemt zog Domenik Gruber das Leder von der linken Seite mustergültig nach innen und fand im Zentrum Adonai Ngombo, der das Zuspiel aufnahm und dann aus kurzer Entfernung sicher zum 2:0 vollendete. In der 67. Minute mussten die Gastgeber dann das Glück beanspruchen, um nicht den Anschlusstreffer hinnehmen zu müssen. Bei einem Konter wurde das Leder in die Tiefe gespielt, sodass ein Angreifer der Gäste allein auf das Tor zulief, doch sein Schuss prallte glücklicherweise nur an den Pfosten. Dann waren wieder die Veilchen an der Reihe und nach einer schönen Flanke von Luis Berkermann kam der freistehende Florian Donig an den Ball, doch sein Kopfball ging leider neben das Ziel. Schon wenig später kam dann ein SEF-Akteur auf der anderen Seite aus 16 Metern zum Schuss, doch er musste mit seinem schwachen Fuß abschließen, sodass Ibrahim abermals klären konnte. Nur eine Minute später war er dann aber machtlos, doch dieser Treffer fiel aus Altenerdinger Sicht sehr unglücklich. Zunächst konnte ein Freistoß des SEF von der Abwehrmauer abgeblockt werden, doch der Abpraller landete dann einem vor dem Tor freistehenden Gästespieler, der aus kurzer Entfernung auf 1:2 verkürzte. Aber die SpVgg wusste die passende Antwort und schlug zwei Minuten später zurück. Nach einem Zuspiel von Lucio Gonzalo kam Julian Topf an das Leder und er spielte die Kugel mustergültig in den Lauf von Donig, der allein vor dem Tor stehend mit einem gefühlvollen Lupfer über den Torhüter für die Vorentscheidung sorgte. In der Nachspielzeit setzten die Altenerdinger Kicker dann sogar noch einen drauf. Nach einer schönen Flanke von Donig kam Julius Krop am langen Pfosten frei zum Kopfball. Allerdings brachte er das Leder nicht im Netz unter, sondern köpfte die Kugel Richtung anderem Torpfosten und die Chance schien schon vertan zu sein. Jedoch kam Gonzalo an das Leder, kurvte dann nach innen und gegen seinen Flachschuss ins linke Eck konnte der Freisinger Schlussmann nichts mehr ausrichten. Nach diesem Sieg steht man nun im Spielkreis Donau/Isar im Halbfinale und mit dem VfB Eichstätt und der SG Walpertskirchen warten zwei Konkurrenten. Es bleibt abzuwarten, welcher Verein dank eines Freiloses sofort ins Finale einzieht, während sich eines der beiden anderen Teams erst im Halbfinale für das Endspiel qualifizieren muss.


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