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Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt II 5:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Hussein Bahlak, 3. Sadam Ibrahim (46. Johannes Irl), 4. Domenik Gruber, 5. Nessim Mahsas (63. Reza Jaqubi), 6. Sebastian Kahl (70. Felix Hoffmann), 6. Wiam Takruri, 8. Lukas Bachmair (64. Peter Kugler), 9. Adonai Ngomobo (77. Nessim Mahsas / 87. Adonai Ngombo), 10. Julian Topf, 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
1:0 Wiam Takruri (11.)
2:0 Adonai Ngombo (28.)
3:1 Julian Topf (45. + 2)
4:1 Adonai Ngombo (46.)
5:1 Wiam Takruri (56.)

Gelbe Karten:
Hussein Bahlak
Jeremy Bauer

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Ein ganz anderes Gesicht als im Spiel bei den Sportfreunden aus Schwaig (1:4) zeigten die A-Klassenkicker der SpVgg Altenerding im Stadtderby gegen den FC Herzogstadt II, so dass der klare 5:1-Erfolg durchaus den Kräfteverhältnissen entsprach.

In einem zunächst ausgeglichenen Spiel dauerte es bis zur neunten Minute, ehe es die erste große Möglichkeit gab, die auf Seiten der Hausherren lag.

Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Julian Topf das Leder sofort auf den steil gehenden Adonai Ngombo. Der Angreifer ließ seinen Kontrahenten noch aussteigen und kam dann im Strafraum aus linker Position zum Schuss, doch leider hatte er sein Visier zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu hoch eingestellt.

Diese Chance verlieh der Aldinger-Elf scheinbar weiteres Selbstvertrauen, denn nun nahm man das Zepter in die Hand und drängte den Lokalrivalen in die Defensive, so dass der Führungstreffer nach 16. Minuten keinesfalls unverdient war.

Als der heute überragende Ngombo beim Spielaufbau der Gäste das Leder erobert hatte, lief er in den Strafraum und legte dann uneigennützig ins Zentrum ab, wo Wiam Takruri nur FCH-Keeper Christoph Hertel vor sich hatte. Der Torjäger blieb beim Abschluss eiskalt und vollendete sicher zur umjubelten Führung.

Nach 23 Minuten kamen die Gäste dann zum ersten Abschluss und profitierten dabei von einem Leichtsinnsfehler in der Altenerdinger Abwehr. Als Keeper Jonas Pamer das Leder beim Abschlag auf Sadam Ibrahim spielte, ging dieser unnötig im eigenen Strafraum ins Dribbling. Als er dann unter Druck kam, brachte er das Spielgerät nur noch unkontrolliert aus dem Strafraum und bediente unfreiwillig den 20 Meter vor dem Tor stehenden Michael Fitzpatrick, doch man hatte Glück, dass dessen Schuss ca. einen Meter am Tor vorbeiging.

Fünf Minuten später konnten die Hausherren dann den Vorsprung ausbauen. Nach einem Ballgewinn von Topf legte er das Spielgerät in die Tiefe, wo Ngombo gerade noch vor dem aus seinem Tor kommenden Hertel am Ball war, an ihm vorbeiging und schließlich mühelos ins leere Tor einschieben konnte.


Wenig später hofften die Gäste dann auf den Anschlusstreffer, doch der Kopfball von Florian Förg nach Ecke von Fitzpatrick hatte zu wenig Fahrt und konnte von Pamer pariert werden.


In der 33. Minute reichten aber dann auch seine Fangkünste nicht mehr aus und die Gäste konnten mit einem sehenswerten Treffer auf 1:2 verkürzen. Nach einem Foul von Hussein Bahlak an linken Strafraumeck bekam Herzogstadt einen Freistoß zugesprochen, den Maximilian Ostermair unhaltbar im langen Eck versenkte.


Vier Minuten vor der Pause musste man auf Seiten der SpVgg nochmal zittern. Als Nessim Mahsas einen Erdinger Spieler im Mittelfeld bei einem Passversuch angeschossen hatte, prallte das Spielgerät genau in den Lauf des Ex-Altenerdiger Thomas Hertel. Er lief mit dem Ball am Fuß in den Strafraum, doch scheiterte bei seinem Schuss, der von Sadam Ibrahim noch leicht abgefälscht wurde, an Pamer.


In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verbuchten die Gastgeber dann den wichtigen dritten Treffer. Zunächst wurde ein Freistoß von Domenik Gruber aus dem rechten Halbfeld von der Erdinger Abwehrmauer abgeblockt. Jedoch kam Gruber noch einmal an den Ball, umspielte zwei Gegenspieler und kam dann aus wenigen Metern zum Abschluss, doch ein Abwehrspieler des FCH konnte den Schuss noch blocken. Aber der FC Herzogstadt brachte das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als Takruri dann im Getümmel zu Fall kam, forderten die Altenerdinger Kicker einen Strafstoß. Obwohl der Pfiff ausblieb, blieb Topf am Ball, drehte sich um seine eigene Achse und traf flach zum 3:1-Halbzeitstand in die Maschen.

So wie erste Durchgang geendet hatte, so begann die zweite Hälfte, denn kaum war eine Minute gespielt, fingen sich die Ostermair-Schützlinge den vierten Gegentreffer ein. Nach einem Pass von Domenik Gruber lief Ngombo von der linken Seite alleine auf Schlussmann Hertel zu und mit trockenen Schuss markierte er seinen zweiten Treffer und brachte seine Farben endgültig auf die Siegerstraße.

Wenig später wären die Kreisstädter denn fast wieder herangekommen. Diesmal leistete sich Topf im Mittelfeld einen Ballverlust und als Förg vor der Abwehrkette im richtigen Moment auf den links mitlaufenden Oliver Holley ablegte, bestand für das SVA-Tor Gefahr, doch der Kapitän hatte beim Abschluss ein Visier etwas zu hoch eingestellt.

Im Gegenzug stand dann das gegenüberliegende Gehäuse schon wieder im Brennpunkt. Nach einem Zuspiel auf die linke Seite spielte Gruber das Leder sofort ins Zentrum, wo Ngombo eine glänzende Übersicht bewies und das Leder weiter auf den rechts freistehenden Jeremy Bauer ablegte, der jedoch beim Abschluss etwas zu genau zielte und nur den Pfosten ins Visier nahm.


Nur eine Zeigerumdrehung weiter hatte der Altenerdinger Anhang abermals den Torschrei auf den Lippen. Erneut landete ein Zuspiel von Gruber im Zentrum bei Ngombo, der sich aufdrehte und sofort abzog. Jedoch brachte ein Abwehrspieler sein Bein noch dazwischen und konnte den Schuss abblocken. Aber die Chance war noch nicht vertan, denn der Abpraller landete wieder bei Gruber, der den Ball bei einem fulminanten 19 Meter-Schuss knapp über das Gebälk donnerte.

Aber in der 56. Minute sollte dann doch wieder zählbarer Erfolg glücken. Diesmal trug man einen Angriff über die rechte Seite nach vorne und als Topf dann flach auf Takruri spielte, ging der Torjäger noch an seinem Widersacher vorbei und nagelte das Spielgerät dann aus halbrechter Position sehenswert zum 5:1 ins lange Eck.

Acht Minuten später wäre der FCH dann fast zu einer Ergebnisverbesserung gekommen. Erneut zog Maxi Ostermair von der linken Seite einen gefährlichen Freistoß vor das Altenerding und die SVA-Kicker hatten Glück, das sowohl Dominik Pfaffinger als auch Eskander Nafouti, die man beide aus den Augen verloren hatte, um Haaresbreite die Hereingabe verfehlten.

In der Schlussphase ließen auf beiden Seiten die Kräfte nach, so dass sich die klaren Einschussmöglichkeiten doch immer mehr minimierten.

Die wohl noch beste Möglichkeit hatte der eingewechselte Peter Kugler, der in der 81. Minute nach einer Ecke zum Kopfball kam, aber leider das Tor knapp verfehlte.

Als der Referee das Derby pünktlich nach 90 Minuten abpfiff war der Jubel auf Seiten der Veilchen groß, denn mit dem Kantersieg hielt man sich die Chance auf den zweiten Platz weiterhin offen.

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D5-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern II 2:4

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Mit einer 2:4-Heimniederlage starteten die D5-Junioren der SpVgg in die Rückrunde und die klare Schlappe gegen den FC Forstern hätte nicht unbedingt sein müssen, denn hätten die Veilchen bereits vor der Pause an die Leistung aus der zweiten Hälfte angeknüpft, wäre für die Schützlinge der Trainer-Gespannes Stepahn Mückel und Marco Ipolyi sicherlich etwas mehr möglich gewesen. Der Start in das Match war vielversprechend, denn schon nach zwei Minuten kam man zum ersten vielversprechenden Abschluss, doch ein Schuss von Oliver Schubert verfehlte knapp das Tor des FCF Aber im Anschluss daran wachten die Gäste auf und nahmen das Zepter in die Hand. So brannte es nach sechs Minuten auf der anderen Seite. Als die Hintermannschaft der SpVgg das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, tauchte plötzlich ein Stürmer aus Forstern alleine vor dem Tor der SpVgg auf, doch zum Glück zielte er ungenau und setzte das Spielgerät knapp am linken Pfosten vorbei. Auch die nächste Chance gab es für den FCF. Nach einem langen Ball nach vorne kam der Altenerdinger Torhüter Luca Winkelmann zwar vor dem heranstürmenden Angreifer des FCF an die Kugel, doch beim Abwehrversuch schoss er seinen Gegenüber an, konnte dann aber durchatmen, als der Abpraller am Gehäuse vorbeiflog. Aber nach 15 Minuten sollte Forstern dann zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung gehen. Abermals konnte die Defensive der SpVgg einen Angriff der Gäste nicht entscheidend abwehren und diesmal ließ sich der FCF die Chance nicht entgehen, denn beim Schuss aus wenigen Metern war Winkelmann im Tor der SpVgg ohne Abwehrchance. Nur drei Zeigerumdrehungen weiter gab es für die SpVgg den nächsten Rückschlag. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld wurde Forstern zu Recht ein Freistoß zugesprochen. Als der FCF den Ball schnell nach vorne spielte, passten die Veilchen nicht auf. So drang eine Offensivkraft der Gäste in den Strafraum ein und markierte mit einem Schuss aus halbrechter Position den zweiten Treffer für seine Farben. In den letzten Minuten vor der Pause tat sich dann vor beiden Toren nicht mehr sonderlich viel, so dass die Gäste mit einer durchaus verdienten 2:0-Führung in die Pause gingen. In der Pause versuchte das Trainerduo Mückel und Ipolyi ihren Schützlingen neuen Mut zuzusprechen, doch zunächst schien die positive Ansprache ihren Zweck verfehlt zu haben, denn kaum hatte der Unparteiische die Partie wieder angepfiffen, gab es schon den dritten Gegentreffer für die Platzherren. Nach einem Fehlpass auf Altenerdinger Seite schlug der Passempfänger die Kugel im hohen Bogen nach vorne und wohl eher aus Zufall wurde der Ball immer länger und senkte sich unhaltbar hinter Schlussmann Winkelmann zum 3:0 in die Maschen. Wer nun gedacht hätte, dass die SpVgg nun ihre Gegenwehr einstellen würde, sah sich getäuscht, denn trotz des klaren Rückstandes warf man keinesfalls frühzeitig die Flinte ins Korn. So bot sich schon zwei Minuten später eine gute Gelegenheit, um wieder ins Spiel zu kommen, doch ein Schuss von Paul Ipolyi, der im Strafraum frei zum Schuss kam, hatte zu wenig Fahrt und konnte vom FCF-Schlussmann unschädlich gemacht werden. Aber nach 42 Minuten keimte dann doch wieder Hoffnung im Lager der Veilchen auf. Nach einem schönen Pass von Ipolyi tauchte Philipp Wischof alleine vor dem gegnerischen Torhüter auf und ließ diesem mit einem platzierten Schuss nur noch das Nachsehen. Zwei Minuten später war es Torhüter Winkelmann zu verdanken, dass man im Spiel blieb, denn er reagierte bei einem Schuss aus acht Metern glänzend und brachte das Spielgerät im Nachfassen unter Kontrolle. Nun witterten die Hausherren Morgenluft und wenig später hatte der SVA-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Angriff durch das Zentrum fasst sich Beniaim Amiri ein Herz und zog aus 15 Metern ab, doch das Leder strich haarscharf über den Querbalken. Zehn Minuten vor dem Ende bot sich dann eine noch bessere Chance. Als ein Eckball von Wischof von Freund und Feind verfehlt wurde, kam der am langen Pfosten lauernde Amiri an die Hereingabe, verfehlte aber beim Abschuss leider das Gehäuse. Wenig später war dann für das Spiel beendet, denn bei einem Zweikampf wurde er von seinem Gegenspieler unglücklich am Fuß getroffen und musste anschließend vom Rettungsdienst versorgt werden. Wir wünschen dem Unglücksraben gute Besserung. Der daraus resultierende Freistoß hätte dann fast zählbaren Erfolg gebracht, doch der Schuss von Amiri war etwas zu hoch angesetzt. Als man nun die Abwehr lockerte, kam Forstern zu einen guten Kontermöglichkeiten, doch bei einem guten Abschluss hielt Winkelmann sein Team weiterhin im Spiel. Dies hätte sich fast ausgezahlt, denn nach der tollen Parade wurde im Gegenzug Wischof überragend  von Amiri in Szene gesetzt und hatte nur noch den FCF-Torwart vor sich, zielte aber ungenau und schoss über die Latte hinweg. Besser machten es die Gäste und als ein Stürmer nach einem Pass hinter die entblößte Abwehr alleine auf Schlussmann Winkelmann zulief, ließ er sich die Möglichkeit nicht entgehen und schoss zum entscheidenden 4:1 ein. Wenig später schien es für die Hausherren noch dicker zu kommen, denn nach einem Handspiel im Strafraum wurde dem FCF ein Neunmeter zugesprochen, den aber Winkelmann abwehren konnte. Letztlich endete das Match noch mit einem Erfolgserlebnis für die Veilchen. Als die Abwehr aus Forstern eine Hereingabe von Benedikt Stanglmaier nicht aus der Gefahrenzone brachte, nutzte Schubert die Gunst der Stunde und vollendete mit einem Schuss aus kurzer Distanz zum 2:4-Endstand.

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E4-Junioren: (SG) Sp. Reichenkirchen – SpVgg Altenerding 3:6

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Am sonnigen Freitagnachmittag des 12. April reisten die E4-Junioren der Spielvereinigung Altenerding zum ersten Punktspiel der Rückrunde nach Reichenkirchen. Der Kader bestand an diesem Tag aus folgenden Spielern: Kapitän Lennard Merget, Torwart Jonas Ebert, 2. Torwart Luke Läntzsch, Leonardo Moreira Wolf, Simeon Piehler, Julius Baumbach, Toni Reising, Tim Pösl, Tristan Dominic und Mateo Katic. Das Spiel begann gleich mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die erste Torchance hatte die SpVgg in der vierten Minute durch einen Freistoß aus 18 Metern. Lennard Merget legte sich den Ball zurecht und hämmerte das Spielgerät an die Latte. Die kommenden Minuten gehörten jedoch vermehrt der Heimmannschaft und so fiel im der 11. Spielminute das 1:0 nach einem Schuss aus halblinker Position. Die SG Reichenkirchen drängte weiter in Richtung Altenerdinger Schlussmann. Ein schöner Schuss aus zehn Metern wurde in letzter Sekunde von Leonardo Moreira Wolf geblockt und über die Torauslinie gelenkt. Der anschließende Eckstoß kam zentral vor den Kasten von Jonas Ebert und die Gastgeber schoben das Leder ins linke, untere Eck- 2:-0 nach 13 Minuten. Die Gäste kämpften tapfer weiter und konnten sich doch wieder ein paar Chancen erspielen. Eine von Tristan Dominic getretene Ecke landet direkt am Fuß von Tim Pösl. Leider ging der Schuss knapp über den Kasten. Es verging nicht viel Zeit, als es wieder die Veilchen mit einer Torchance waren. Diesmal lief Julius Baumbach über die linke Seite und flankte vor der Auslinie nach innen. Die Hereingabe wurde von Simeon Piehler gekonnt angenommen, doch der Schuss aus sieben Metern ging wieder an die Latte. Kurze Zeit später bekamen die Gäste einen weiteren Eckball zugesprochen. Wieder flankte Dominic nach innen und der Ball landete bei Toni Reising, doch auch sein Abschluss ging, denn aller guten Dinge sind 3, an die Latte und danach ins Aus. Allerdings sollten all diese Bemühungen auch belohnt werden. Simeon Piehler konnte in der 23. Minute den 1:2-Anschluss herstellen. Nach Pass von Tristan Dominic drang er in den Strafraum ein und schloss eiskalt ab. Piehler erzielte eine Zeigerumdrehung später auch den 2:2-Ausgleich. Die Vorlage kam dieses Mal von der linken Seite durch Baumbach. Mateo Katic bekam den Ball an den Fuß und schloss sofort ab. Allerdings parierte der Reichenkirchener Schlussmann den Schuss. Das Leder landete jedoch bei Piehler, der sich auch diese Chance nicht entgehen ließ, so dass es mit einem Remis in die Halbzeitpause ging. Das Trainerteam Ebert/Piehler/Läntzsch entschied sich, das Spiel mit dem Schlussmann Luke Läntzsch fortzusetzen. Die ersten Minuten gehörten, wie schon in Hälfte 1, den Gastgebern und die Semptstädter liefen dem Ball häufiger hinterher. Die SG Reichenkirchen erspielte sich in der 31. Minute eine weitere Ecke. Der Ball wurde präzise auf den ersten Pfosten geschlagen und der Stürmer der SG stand goldrichtig und schob den Ball ins linke untere Eck. Allerdings kratzte Luke Läntzsch das Leder noch von der Linie. Die überraschte Verteidigung konnte das Spielgerät aber nicht klären und die Gastgeber erzielten die erneute Führung. Wieder mussten die Gäste einem Rückstand hinterherlaufen, aber erneut gelang ihnen wieder der Ausgleich. Der zuvor eingewechselte Jonas Ebert eroberte in Minute 37 den Ball auf der linken Seite, machte sich auf den Weg in den Strafraum und schloss eiskalt zum 3:3 ab. Auch den nächsten Treffer erzielte Ebert, wieder nach Alleingang über links. So führte die SpVgg nach 43 Minuten erstmalig an diesem Tag. Nach diesem Treffer gelang es den Veilchen das Spiel an sich zu reißen und die Führung weiter auszubauen. Nur zwei Minuten später passte Mateo Katic von der rechten Strafraumgrenze den Ball in die Mitte und Tristan Dominic hatte aus kurzer Distanz keine Mühe einzunetzen. Das nächste Tor für die SpVgg fiel nur drei Zeigerumdrehungen weiter und als Torschütze ließ sich Baumbach feiern, denn er beförderte ein Zuspiel von Kapitän Lennard Merget mit dem rechten Fuß ins Netz. Das 3:6 markierte den Endstand des spannenden Spiels in Reichenkirchen und die Veilchen machten sich mit drei Punkten im Gepäck auf den Heimweg.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FT Ingolstadt-Ringsee 7:2

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Nach der Niederlage in Ingolstadt meldeten sich die D1-Junioren der SpVgg mit einem dicken Ausrufezeichen zurück, denn man fegte die FT Ingolstadt-Ringsee mit 7:2 vom Platz und lieferte – vor allem im zweiten Durchgang – eine überragende Leistung ab, so dass der keinesfalls schlecht spielende Gast nicht den Hauch einer Chance hatte. Zunächst fing die Partie aber mit einem Schreckmoment an, denn nach dem ersten Schuss von Pau Schiwietz, der knapp am Ziel vorbeiging, kam Ingolstadt fast zu zählbarem Erfolg. Nach einer Hereingabe brachte die SpVgg das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als dann das Leder zu einem frei vor dem Tor stehenden Angreifer gespielt wurde, schoss dieser unhaltbar für Tobias Felsner ins kurze Eck ein. Jedoch hat der Referee erkannt, dass der vermeintliche Torschütze im Abseits stand und verweigerte dem Treffer zu Recht die Anerkennung. Wenig später kam der Gast nach einem schönen vorgetragenen Konter im Strafraum zum Abschluss, doch diesmal war Felsner zur Stelle und konnte abwehren. Auch die nächste Szene beim 1:0-Führungstreffer sollte zeigen, dass in der Anfangsphase das Glück auf Seiten der SpVgg lag. Als Marco Ebert nach elf Minuten einen Diagonalball auf Schiwietz spielte, fackelte der Angreifer nicht lange und zog an der Strafraumgrenze ab. Als ein Verteidiger noch blocken wollte, fälschte er das Leder unhaltbar für seinen Schlussmann ab und sorgte somit für die Führung der Gastgeber. Aber Ingolstadt ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken und fünf Minuten später wäre man fast zum Gleichstand gekommen. Als Felsner bei einem gefährlichen Fernschuss seine liebe Mühe und Not hatte und die Kugel nach vorne abprallen ließ, wäre ein Angreifer der Gäste fast zum Nachschuss gekommen, doch der Keeper war rechtzeitig zur Stelle und konnte den Ball sichern. Die Platzherren zeigten sich effektiver und legten nach 22 Minuten den zweiten Treffer nach. Als Schiwietz einen Ball in die Tiefe gespielt hatte, kam Timo Wegener im Zweikampf gegen seinen Kontrahenten zu Fall, so dass der Referee sofort auf Strafstoß entschied. Emil Jackisch Fernandez legte sich die Kugel auf den Punkt, und schickte den Torhüter in die falsche Ecke. Vier Minuten später hätte der Torschütze fast wieder eingenetzt. Als sein schöner Fernschuss immer länger wurde, kam der Schlussmann der Ingolstädter gerade noch mit den Fingerspitzen an den Ball und lenkte diesen an die Latte. Nun hatten die Feuker-Schützlinge aber endgültig das Zepter übernommen und war dem dritten Treffer deutlich näher, als der SV dem Anschlusstor, doch bis zur Pause sollte sich an der Anzeigentafel keine Änderung mehr ergeben. Aber nur zwei Minuten nach Wiederbeginn gab es auf Altenerdinger Seite den nächsten Torjubel und dieser Treffer war sehenswert. Abermals fasst sich Jackisch Fernandez ein Herz und sein sehenswerter Fernschuss landete unhaltbar halbhoch im langen Eck und sorgte mehr oder weniger schon für die Vorentscheidung. Auch für das 4:0, das nur vier Minuten später fiel, gab es dann berechtigterweise kräftigen Szeneapplaus. Nach einem Pass von Philipp Feuker auf die rechte Seite drang Spielführer Michael Melissourgos in den Strafraum ein und sein fulminanter Schuss krachte an den Innenpfosten des langen Ecks und ging von dort ins Netz. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter drohte dem Gast der nächste Gegentreffer. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite legte Ebert uneigennützig auf Schiwietz ab, doch dessen Schuss strich um wenige Zentimeter über den Querbalken. Aber nach 39 Minuten konnte man den Vorsprung dann doch weiter ausbauen. Diesmal brachte Melissourgos das Leder vom Flügel ins Zentrum, wo Ebert goldrichtig stand und auf 5:0 stellte. Nach 46 Minuten trag sich dann der Vorlagengeber wieder selbst in die Torschützenliste ein. Als der Kapitän etwa 20 Metern vor dem Tor stehend an die Kugel kam, fackelte er nicht lange und zog sofort, und er wurde für seinen Mut belohnt, denn der Ball landete unhaltbar zum 6:0 im Netz. Im Gegenzug betrieben die Ingolstädter dann Ergebniskosmetik. Nach einem Foul knapp außerhalb des Strafraums bekam Ringsee einen Freistoß zugesprochen und Keeper Felsner musste den hohen Schuss passieren lassen. Aber die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken und in der letzten Minuten war es Marco Ebert vorbehalten, den alten Abstand herzustellen. Aber auch diese sollte in einem unterhaltsamen Spiel noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein, denn in der dritten Minute der Nachspielzeit kamen die Ingolstädter noch zu ihrem zweiten Treffer. Als eine Offensivkraft eine hohe Bogenlampe in Richtung Altenerdinger Tor schlug, gelang es Torhüter Felsner trotz aller Streckversuche nicht, an die Kugel zu kommen, die sich schließlich über ihn hinweg zum 7:2-Endstand in die Maschen senkte.

B1-Junioren: (SG) SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 1:3

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Auch wenn die B1-Junioren der SpVgg ihrer Favoritenrolle im Viertelfinale des Lipp-Cups gerecht wurden und dank eines 3:1-Erfolges bei der (SG) SC Kirchasch in die Vorschlussrunde eingezogen sind, taten sich die Veilchen schwerer als erwartet und musste in einem sehr zerfahrenen Spiel alle Register ziehen, um im Rennen zu bleiben. Schon nach drei Minuten musste man erkennen, dass die SG durchaus gewillt war, der SpVgg weh zu tun. Nach einem ungenauen Querpass in der eigenen Hälfte kam ein Spieler der Hausherren ca. 20 Meter vor dem Tor stehend aus zentraler Position zum Abschluss, und Torhüter Kilian Burgholzer musste sich mächtig strecken, um das Leder mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten drehen zu können. Vier Minuten später gab es dann die nächste prekäre Situation. Nach einem weiten Abschlag des Kirchascher Torhüters konnte Carl Maria Schönfelder den hohen Ball nicht klären, so dass sein Gegenspieler nur noch Burgholzer vor sich hatte. Jedoch schaffte man es, den Angreifer zur Seite abzudrängen, so dass dieser nicht mehr zum Abschuss kam. Nach sieben Minuten nutzten dann die Gäste die erste Möglichkeit zum frühen Führungstreffer. Nachdem Schönfelder aus der eigenen Hälfte einen langen Freistoß nach vorne geschlagen hatte, offenbarte die Heimelf Stellungsprobleme, so dass der am linken Flügel durchlaufende Fabian Veliqi alleine auf das Tor zulaufen konnte und das Leder sicher zum 1:0 ins Eck einschob. Aber auch dieses Tor brachte keine Sicherheit, denn man fand nicht ins Spiel und agierte überwiegend mit langen Bällen, die aber nur selten den gewünschten Abnehmer fanden. Freilich war es schwer auf dem harten und sehr unebenen Untergrund ein gefälliges Kombinationsspiel aufzuziehen, so dass die Partie von vielen Fehlern, sowohl im Passspiel als auch technischer Art, geprägt war. Trotz allem bot sich der SpVgg nach 17 Minuten eine sehr gute Möglichkeit, um das das Resultat noch freundlicher zu gestalten. Als der Ball von der rechten Seite ins Zentrum gespielt wurde, kam Alexander Jank frei vor dem Torhüter zum Abschluss, scheiterte jedoch am gut reagierenden Keeper der Hausherren. Nach 27 Minuten bot sich dann den Platzherren die große Chance, um zum Ausgleich zu kommen. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld schlug die Abwehr der SpVgg über den Ball, so dass ein hinter die Kette einlaufender SG-Spieler frei vor Burgholzer zum Ball kam, diesen aber neben das Ziel setzte, so dass die Veilchen mit einer knappen Pausenführung die Seiten wechselten. Die zweite Hälfte musste verspätet beginnen, denn es gab mit der Flutlichtanlage auf dem Kirchascher Sportplatz erhebliche Probleme, so dass der Referee die beiden Teams nochmals zurück in die Kabine schickte. Als man nach wenigen Minuten wieder zurückkehrte, waren die Schwierigkeiten noch nicht gänzlich behoben, so dass die Lichter immer wieder ausgingen, doch unabhängig davon wurde die zweite Hälfte angepfiffen, die dann einen sehr hektischen Beginn hatte. In der 52. Minute wurde ein Angreifer der Hausherren auf der linken Seite auf die Reise geschickt und als dieser in den Strafraum eindrang, versuchte Schönfelder die Situation mit einer Grätsche zu klären, brachte dabei aber seinen Kontrahenten zu Fall, so dass der Unparteiische auf Elfmeter entschied, und dem Übeltäter die Rote Karte unter die Nase hielt. Während die Strafstoßentscheidung unumstritten war, wies der Altenerdinger Trainer Marco Kronthaler den Referee darauf hin, dass es sich um ein ballorientiertes Vergehen handle, die eine Verwarnung zur Folge hätte. Der Referee hielt daraufhin dem Coach ebenfalls die Rote Karte unter die Nase, nahm dafür aber den Platzverweis gegen den Altenerdinger Abwehrspieler wieder zurück. Diese Hektik war für den Kirchascher Elfmeterschützen sicherlich nicht perfekte Vorbereitung, so dass er bei der Ausführung an Keeper Kilian Burgholzer, der den Schuss sicher abwehrte, scheiterte. Zwei Minuten später sollte dann der nächste Treffer auf der anderen Seite fallen. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite kam Lukas Kulterer im Strafraum zum Abschluss. Zwar war der Keeper mit der Hand noch am Ball, konnte die Kugel aber nicht entscheidend abwehren. So prallte das Leder an den Innenpfosten und als der Torhüter zurückgeeilt war, bekam er den Schuss erst hinter der Torlinie zu fassen, so dass die 2:0-Führung für die Gäste nicht mehr zu verhindern war. Zwei Zeigerumdrehungen weiter bot sich der SpVgg dann die große Möglichkeit, um die Partie vorzuentscheiden, denn nach einer Ecke von Niclas Roith kam Romeo Geisl völlig frei zum Kopfball, setzte aber das Spielgerät knapp neben das Gehäuse. Weitere zwei Minuten später kamen dann die Hausherren zum Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder in die Mitte gespielt, wo ein SG-Spieler die Kugel schön mit der Hacke verlängerte und damit seinen am langen Eck stehenden Mitspieler fand. Dieser nahm den Ball volley und traf unhaltbar für Burgholzer genau neben dem Pfosten ins Netz. Wenig später wollten die Gastgeber bei einem Einwurf auf Abseits spielen, was dazu führte, dass Kulterer von der linken Seite alleine in den Strafraum lief, doch der Torhüter konnte den Schuss auf das kurze Eck per Fußabwehr entschärfen. Wenig später konnte sich Lukas Kronthaler bei einem Solo gleich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen und als er im Strafraum angekommen auf Geisl ablegte, hoffte man auf den dritten Treffer, doch der abschließende Schuss aus 14 Metern ging leider zu zentral auf das Tor, so dass der Schlussmann sein Team noch im Spiel hielt. Nun lag aber der dritte Treffer in der Luft und man merkte den Platzherren doch einen erheblichen Kräfteverschließ an, was schon bald darauf zur nächsten guten Chance führte. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Elias Faust, lief Roith von der linken Seite alleine in den Strafraum, doch sein Flachschuss ging dann doch um zwei Meter am langen Pfosten vorbei. Aber zehn Minuten vor dem Ende glückte dann doch der erlösende dritte Treffer. Nach einem Foul an Roith wurde der SpVgg knapp außerhalb des Strafraumes auf der linken Seite ein Freistoß zugesprochen, den Kulterer auf das Torwarteck zog. Diesmal machte der Torwart keine gute Figur und musste den nicht unhaltbar erscheinenden Schuss passieren lassen. Auch die letzte Chance in einem hektischen Spiel lag auf Seiten der Veilchen, denn nach einem weiten Einwurf kam Jank im Strafraum der Hausherren zum Abschluss, doch diesmal war der Torhüter wieder hellwach und konnte den vierten Gegentreffer verhindern. Wenig später wurde das Match abgepfiffen und die Veilchen hatten den Sprung ins Halbfinale, in dem man in 14 Tagen beim FC Forstern um den Einzug ins Finale kämpfen wird, geschafft.

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E5-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Grünbach 1:4

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Mit einer 1:4-Niederlage gegen den FC Grünbach starteten die E5-Junioren in die Rückrunde. Sicherlich warader Sieg der Gäste nicht unverdient, aber war zu hoch ausgefallen, denn die Platzherren hielten gut dagegen, versäumten es aber, aus ihren Möglichkeiten mehr Kapital zu schlagen. Nach ausgeglichenen Beginn kam die Gäste dann etwas besser in die Partie und gingen nach sieben Minuten in Front. Nach einem Angriff durch das Zentrum agierten die Altenerdinger Abwehrspieler an der Strafraumgrenze im Zweikampf etwas zu zaghaft, so dass man den Angreifer nicht vom Ball trennen konnte. So brachte er das Spielgerät auf die linke Seite, wo sein Mitspieler aus wenigen Metern SVA-Schlussmann Tobias Walter leider das Nachsehen gab. Aber die Hausherren zeigten sich davon wenig beeindruckt und vier Minuten später wäre man fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Samuele Diano das Leder ins Zentrum und fand den dort freistehenden Lennard Merget. Der bewies jedoch eine glänzende Übersicht und legte auf den auf der rechten Seite besser positionierten Kevin Eckelt-Marins ab, der jedoch beim Abschluss leider etwas zu hoch zielte. Zwei Minuten später kam dann der Gast wieder zu einer guten Chance. Nach einem leicht verunglückten Abschlag von Keeper Walter, landete die Kugel bei einem Gästespieler, der dann sofort abzog. Doch Walter machte seinen Fehler sofort wieder weg und konnte den Schuss mit einer guten Parade unschädlich machen. Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe. Als Merget bei einem Angriff den Ball schon verloren hatte, schien die sich bietende Chance schon vertan. Allerdings kämpfte er sich das Leder wieder zurück, spielte dann auf Matteo Di Loreto, doch der abschließende Schuss hatte etwas zu wenig Fahrt und konnte vom Grünbacher Schlussmann gemeistert werden. Kurz vor der Pause dann erneut eine gute Chance für die Hausherren, doch auch diesmal war Schlussmann der Gäste parat und konnte einen gefährlichen Schuss von Jonas Graf zur Ecke abwehren. Und es sollte für die Hausherren noch schlechter kommen, denn fast mit der letzten Aktion im ersten Durchgang fing man sich noch den zweiten Gegentreffer ein. Abermals konnte man den Vorstoß eines Anrgreifers nicht unterbinden und als dieser dann alleine vor Walter auftauchte, behielt der Stürmer die Nerven und schoss unhaltbar zum 2:0-Pausenstand ein. Aber die Veilchen zeigten sich davon nicht geschockt und vier Minuten nach Wiederbeginn bot sich eine tolle Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Als sich Jermaine Ocansey gegen den letzten Abwehrspieler der Gäste den Ball erobert hatte, hatte er noch den Grünbacher Torhüter vor sich. Doch anstatt weiter in den Strafraum zu gehen, schloss er zu früh ab und sein Schuss knapp außerhalb des „Sechzehners“ konnte vom Torhüter pariert werden. Wenig später hatten die Hausherren dann aber Glück. Als man einen langen Ball nach vorne nicht entscheidend klären konnte, kam ein Grünbacher Angreifer im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, zielte aber etwas zu genau und visierte nur den Pfosten an. In der 38. Minute kamen dann die Gäste aber doch zum dritten Treffer. Alsl ein Angreifer aus Grünbach auf der linken Seite an den Ball kam, zog er in den Strafraum in ließ gleich mehrere Abwehrspieler der Hausherren wie Slalomstangen stehen. Als er dann nur noch Torhüter Walter vor sich hatte, ließ er sich die Chance nicht nehmen und traf sicher zum 3:0-Zwischenstand in die Maschen. Aber noch gaben sich die Platzherren nicht geschlagen und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter fand man die passende Antwort. Nach einem Ball nach vorne wollte ein Gästespieler zu seinem Torhüter zurück passen. Jedoch hatte der Pass zu wenig Power, so dass Levi Stigloher dazwischenging, den aus seinem Tor kommenden Schlussmann umspielte und dann in leere Gehäuse einschob. Nun keimte nochmals Hoffnung auf und noch in der gleichen Minute kam Diano nach Querpass von Benjamin Gillmeister aussichtsreich zum Abschluss, doch mit einer starken Parade verhinderte der Grünbacher Keeper den möglichen Anschlusstreffer. Nun waren die Platzherren am Drücker und als Gillmeister von Batuhan Ökebas bedient wurde, hoffte man auf ein weiteres Erfolgserlebnis, doch der SVA-Akteur schloss auch zu überhastet ab und versäumte dadurch einen durchaus möglichen zählbaren Erfolg. Im Gegenzug konnten die Hausherren einen Eckball nicht zielführend klären, so dass ein Angreifer an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, doch man konnte den aussichtsreich erscheinenden Schuss gerade noch blocken. Aber fünf Minuten vor fünf Minuten vor dem Ende gab es für die Gastgeber den endgültigen Knock-Out, denn ein schöner Schuss schlug unhaltbar für Walter unter der Latte ein und brachte den 1:4-Endstand. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff war der SpVgg dann fast der zweite Treffer gelungen, doch Ökebas scheiterte bei einem schönen Schuss am Grünbacher Keeper, so dass sich am Endstand nichts mehr ändern sollte.

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D2-Junioren: FC Forstern – SpVgg Altenerding 2:11

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Am Dienstagabend stand für die Bongers-/Dasch-Schützlinge wieder der Lipp Cup im Programm. Nachdem man sich im Achtelfinale gegen den FC Hörgersdorf durchgesetzt hatte, wartete nun der FC Forstern im Viertelfinale. Der Kader war: Moritz Hartlmaier (TW), Ludwig Woitzik, Niklas Braune, Lukas Ramm, Lenny Peschke, Alessandro Cusati, Léonard Dasch, Mailo Skupnik, Mateo Rezvan, Sebastian Artinger und Pablo Ahlschläger.

Kaum hatte der gut leitende Referee die Partie angepfiffen, machten die Veilchen gleich Druck. Niklas Braune schlug einen wunderbaren Diagonaball auf Mailo Skupnik, der in der ersten Spielminute gleich für die 1:0-Führung sorgte. Kurz darauf ergaben sich Tormöglichkeiten für Mateo Rezvan und Pablo Ahlschläger, doch beide Male wurde das Tor knapp verpasst. In der Drangphase der Veilchen fiel dann der Ausgleichtreffer für den FC Forstern, die einen Konter nutzten. In der achten Minute bediente der stark aufspielende Mailo Skupnik Mateo Rezvan, der für das 2:1 sorgte. Zwei Minuten später nutzte Mateo Rezvan dann nach Zuspiel von Léo Dasch auch die nächste Möglichkeit und erhöhte auf 3:1. Nach 14 Minuten hätte der Torjäger fast seinen lupenreinen Hattrick geschnürt, doch sein Schuss aus 20 Metern knallte an den Querbalken. Gegen Mitte der ersten Halbzeit klingelte es dann aber doch wieder im Kasten des FCF. Mailo Skupnik spielte eine Ecke kurz auf Alessandro Cusati der direkt flankte und mit Léo Dasch einen dankbaren Abnehmer zum 4:1 fand. Ecken schienen am heutigen Tag ein gutes Mittel zum Torerfolg sein, und nach 20 Minuten verwandelte Mateo Rezvan einen direkt zum 5:1, so dass die Partie bereits frühzeitig entschieden war. Die Defensive um Moritz Hartlmaier, Ludwig Woitzik, Niklas Braune oder Lukas Ramm hatten deren Gegenspieler stets sehr gut im Griff und unterbanden sämtliche Bemühungen des FC Forstern. Kurz vor dem Halbzeitpfiff spielte Lenny Peschke einen schönen Pass in die Tiefe auf Mailo Skupnik. Nur durch einen beherzten Einsatz des gegnerischen Torhtüers konnte dieser aufgehalten werden. Als der Abpraller aber bei Sebastian Artinger landete, machten die Gäste noch vor der Pause das halbe Dutzend voll. Die zweite Halbzeit begann ein wenig zerfahren, bei dem sich viel im Mittelfeld abspielte. Nach zehn Minuten schlug Mateo Rezvan einen schönen Ball diagonal auf Alessandro Cusati, der den Ball in die „Box“ brachte. Nachdem die ersten Abschlussmöglichkeiten nicht genutzt wurden, wuchtete Sebastian Artinger das Runde schließlich ins Eckige – 7:1. Mitte der zweiten Halbzeit wurde dem FC Forstern ein Freistoß zugesprochen, mit dem die Hausherren dank eines schönes Schusses für Ergebniskosmetik sorgten. Die SpVgg Altenerding fokussierte sich jedoch einfach weiter auf ihr eigenes Spiel und erhöhte innerhalb von nur fünf Minuten durch Lukas Ramm, Ludwig Woitzik und Mateo Rezvan auf 10:2. Kurz drauf hatte der heute glänzend aufspielende Lukas Ramm zweimal Alu-Pech. Fünf Minuten vor Spielende steckte Pablo Ahlschläger das Leder wunderbar für Léo Dasch durch, der zum 11:2 einschob. In der letzten Aktion des Spiels ließ Léo Dasch mit einem schönen Solo über links seine ganze Klasse aufblitzen und bediente mustergültig Mateo Rezvan, dessen Schuss jedoch das Gehäuse verfehlte. Am Ende stand ein souveräner 11:2-Sieg, mit dem Veilchen in das Halbfinale des diesjährigen Lipp-Pokals einzogen.

D4-Junioren: (SG) SpVgg Langenpreising II – SpVgg Altenerding 2:0

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Der Wettergott meinte es nicht gut mit den D4-Junioren, denn nach zuletzt sommerlichen Temperaturen gab es am Dienstagabend ungemütliche Bedingungen zum Rückrundenstart. Es ging nach Berglern zur Spielgemeinschaft Langenpreising, wo es eine 0:2-Niederlage zum Auftakt gab. Die Veilchen hatten im Winter mit Konrad Starrach und Tizian Isele, die zu den D3-Junioren aufrückten, schmerzhaften Abgänge zu verkraften, wobei die freien Plätze im Kader mit den Akteuren Emre Imamoglu und Moritz Maaß ergänzt wurden. Folgender neue Kader wurde somit ins Rennen geschickt: David Mückel (TW), Julian Jaworeck, Marvelous Onyebibile, Adam El Mekhantar, Emre Imamoglu, Lukas Rieser, Vincent Mörtl, Miguel Eichwald, Paul Ipolyi, Moritz Maaß und Paul Stöhr. Die Gastgeber schickten eine gemischte Mannschaft ins Rennen, denn einige Akteure aus der D1 verstärkten das Team. Die Veilchen hatten in den ersten zehn Minuten ihre einzigen Torchancen im gesamten Spiel. Die Beste hatte Paul Ipolyi nach tollem Zuspiel von Vincent Mörtl, doch sein Schuss ging aber knapp am kurzen Eck vorbei. Die Gäste hatten mehr von Spiel und tauchten regelmäßig vor Torwart Mückel auf. Nach zehn Minuten konnte sich ein Angreifer der Hausherren gegen mehrere SVA-Verteidiger behaupten, doch beim Abschuss aus dem Strafraum fand er seinen Meister in Keeper Mückel, der glänzend zur Ecke abwehren konnte. Aber leider sollte sich die Parade nicht bezahlt machen, denn als Marvelous Onyebibile den scharf vor das Tor geschlagenen Eckstoß abwehren wollte, landete das Leder unglücklich im eigenen Netz. In der Folge werden die Schwächen der Gäste sichtbar. Der Spielaufbau ist kaum zu erkennen, denn nach Ballgewinnen ging die Kugel meist nach zwei Pässen wieder zum Gegner, so dass auf Altenerdinger Seite der erhoffte Spielfluss weitestgehend ausblieb. Dies änderte sich auch bis zur Pause nicht, aber nachdem die Gastgeber zwei weitere Hochkaräter ohne zählbaren Erfolg vergaben, blieb das Match weiterhin spannend. Nach Wiederbeginn standen die Veilchen in den ersten zehn Minuten besser und ließen kaum etwas zu. Allerdings waren Ballkontakte in der gegnerischen Hälfte selten. Es spielte sich sehr viel zwischen den Strafräumen ab. In der 41. Minute zog der beste Spieler der Gastgeber aus 20 Metern ab und als Mückel der Ball über die Hand rutschte fand das Leder den Weg ins Netz und brachte das verdiente 2:0 für die Platzherren. Nach dieser beruhigenden Führung schaltete die SG einen Gang zurück, doch bei der SpVgg sollte an diesem Tag wenig klappen, so dass der Sieg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr geriet. Zu schnell wurde der Ball verloren und so kamen die Gastgeber in der Folge sogar selbst noch zu einigen Chancen, um das Ergebnis zu erhöhen, aber Mückel bewahrte sein Team vor einer höheren Niederlage. Am Ende steht ein eine verdiente 0:2-Schlappe gegen ein Team, welches man vor einem Jahr (in der E Jugend) noch mit 4:1 besiegen konnte. Dieses Mal hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich, und es war deutlich zu beobachten, dass auf das Team vor dem wichtigen Derby am Montag gegen die SG Hörlkofen noch viel Arbeit wartet.

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Herren 1: SV Vötting-Weihenstephan – SpVgg Altenerding 0:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher, 4. Nihad Mujkic, 5. Julius Krop, 6. Michael Gartner (95. Pedro Flores), 7. Marc Winkelmann (61. Sebastian Gruber / 94. Marc Winkelmann), 8. Samuel Kronthaler, 9. Julian Schaumaier (74. Daniel Wiskitenski),  10. Leonardo Tunjic (6. Matthias Loher / 90. Julian Schaumaier), 11. Leart Bilalli

Torschützen:
0:1 Michael Gartner (41. / Foulelfmeter / Marc Winkelmann)

Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Marc Winkelmann
Samuel Kronthaler
Julius Krop

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
230

Spielbericht:
Ein hartes Stück Arbeit mussten die Kreisligakicker der SpVgg Altenerding verrichten, ehe der knappe 1:0-Arbeitssieg beim heimstarken SV Vötting-Weihenstephan unter Dach und Fach war. Dabei machten es sich die Locke-Schützlinge selbst unnötig schwer, denn im ersten Durchgang stellte man das eindeutig bessere Team, versäumte es aber, vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse zu sorgen.

So muste man bis zum Schluss zittern, denn nach Wiederbeginn musste man auch einige kritische Moment überstehen, denn die Hausherren zeigten sich bis zu Schuss als harter Prüfstein.

Zunächst fanden aber die Gäste gut in die Partie und man übernahm sofort die Spielkontrolle, ohne in den Anfangsminuten zu den ganz klaren Einschussmöglichkeiten zu kommen

Nach 12 Minuten näherte man sich erstmals dem Vöttinger Tor. Als Leart Bilalli aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß hoch in den Strafraum brachte, verlängerte Julian Schaumaier das Leder auf Marc Winkelmann, der dann aus spitzem Winkel zum Abschuss kam, aber das Spielgerät neben den Pfosten setzte.

Nur eine Minute später war man dann dem Führungstreffer schon deutlich näher. Als die Veilchen den Gegner beim Spielaufbau erfolgreich pressten, landete das Leder bei Schaumaier, der nur noch Keeper Jakob Hutter vor sich hatte. Allerdings reagierte der Keeper glänzend und konnte den Schuss abwehren.

Jedoch blieb der Führungstreffer am „Leben“, denn der abgewehrte Ball landete beim nachsetzenden Matthias Loher, der schon nach sechs Minuten für den angeschlagenen Leonardo Tunjic ins Spiel kam, der den Abpraller volley ins Tor heben wollte, aber das Gehäuse jedoch knapp verfehlte.

Nun lag die Führung für die Gäste in der Luft und nach 17 Minuten hatte der SVA-Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Ballgewinn von Alexander Weiher spielte er die eroberte Kugel sofort ins Mittelfeld, wo Loher die Vöttinger Abwehrreihe mit einem Chipball aus den Angeln hob und abermals Schaumaier fand, doch auch diesmal hatte der Torjäger sein Visier nicht exakt genug eingestellt und schoss den Ball knapp am linken Pfosten vorbei.


Aber nach 41 Minuten sollte dann endlich der ersehnte zählbare Erfolg glücken. Nachdem sich Bilalli nach innen getankt hatte, legte er im richtigen Moment auf den links mitlaufenden Winkelmann ab, der dann im Strafraum von seinen Kontrahenten Simon Frühbeis unfair zu Fall gebracht wurde, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte. Michael Gartner stellte sich der Verantwortung und ließ Hutter mit einem platzierten Schuss ins linke Eck keine Abwehrmöglichkeit.


Auch in der Schlussphase der ersten Hälfte hielt die Dominanz der Gäste an, allerdings blieben weitere Chancen aus. Aber die Defensive der SpVgg stand bombensicher, so dass Schlussmann Lukas Loher bis zum Seitenwechsel nicht sonderlich eingreifen musste.

Nach Wiederbeginn sah es zunächst danach aus, als würde die Altenerdinger Überlegenheit weitehin Bestand haben, denn schon nach sieben Minuten gab es wieder einen vielversprechenden Abschluss.

Nach einem Pass von Samuel Kronthaler auf die rechte Seite ließ Passempfänger Winkelmann das Leder geschickt passieren, so dass der hinter ihm durchstartende Krop an den Ball kam und von der linken Seite frei auf Hutter zulief. Erneut war der Keeper zur Stelle und konnte abwehren und hatte dann auch das Glück des Tüchtigen, dass der aufgerückte Abwehrspieler im zweiten Versuch das Leder nur ins Außennetz setzte.


Nach 62 Minuten wären die Hausherren dann fast aus dem Nichts zum Ausgleich gekommen. Als eine Flanke von der linken Seite ins Zentrum geschlagen wurde, war Joshua Goodluck mit der Fußspitze noch am Ball, doch Loher reagierte stark und konnte das Leder im letzten Moment noch aus dem Eck holen und zur Ecke klären.

Diese gute Möglichkeit beflügelte das Heimteam, das nun immer besser in die Partie kam und nur vier Minuten später erneut am 1:1 schnupperte.

Diesmal schlug Daniel Busch einen Freistoß nach vorne, wo die Kugel an der Strafraumkante verlängert wurde und beim am langen Eck freistehenden Clement Siegerthaler landete, der aber nur mit seinem langen Bein an die Hereingabe kam und den Ball somit nicht mehr auf das Tor brachte.

Nun gewannen die Platzherren ein optisches Übergewicht und vor allem die Einsatzfreudigkeit wuchs beim der Peschek-Elf wuchs an, so dass man sich nun deutlich besser in den Zweikämpfen behaupten konnte. Allerdings ließen sich die Gäste nicht den Schneid abkaufen und hielten entschlossen dagegen, so dass sich die Vöttinger schwertaten, zum Abschluss zu kommen.

Als die Heimelf dann mehr in die Offensive investierte, gab es für die Locke-Schützlinge immer mehr Raum zu kontern und elf Minuten vor dem Ende hätte man den vorentscheidenden zweiten Treffer zielen können, wenn nicht sogar müssen.

Als Kronthaler das Leder auf Bilalli durchsteckte, hatte der Angreifer nur Hutter vor sich. Der Stürmer wollte uneigennützig quer auf den mitlaufenden Loher ablegen, doch das Zuspiel war zu schlampig, so dass der aus seinem Tor kommende Schlussmann das Leder aufnehmen konnte.

Zwei Minuten später musste man dann auf SVA-Seite tief durchatmen. Nach einem Foul von Daniel Wiskitenski auf der linken Seite zog Busch den Ball nach innen und als die Hereingabe immer länger wurde, kam auch Schlussmann Lukas Loher nicht mehr an den Ball, hatte dann aber das nötige Glück, dass die Kugel am langen Pfosten landete.


Im Gegenzug brannte es dann schon wieder auf der anderen Seite. Als sich Bilalli am rechten Flügel durchgesetzt hatte, spielte er die Kugel nach innen. Leider ging das Zuspiel etwas in den Rücken von Loher, so dass der Angreifer nicht mehr zum Abschluss kam. Jedoch konnte er auf Gartner ablegen, doch dessen Schuss ging knapp am langen Eck vorbei, so dass die Partie weiterhin offenblieb.


In der 88. Minute bot sich dann die nächste zur Vorentscheidung. Als Sebastian Gruber auf der linken Seite gefoult wurde, dachten alle, dass Gartner die Kugel hoch vor das Tor flanken würde. Allerdings legte auf den an der Straflinie lauernden Krop zurück und bei dessen Schuss hatte Hutter großes Glück, dass der Ball gerade noch zwischen seinen Beinen hängenblieb.


In der Nachspielzeit kamen die Gäste zur nächsten dicken Chance, denn nach einem Zuspiel von Schaumaier hatte Bilalli nur noch Keeper Hutter vor sic , aber mit einer starken Parade hielt der Torhüter sein Team im Spiel.


Allerdings gelang es seinen Vorderleuten in der noch verbleibenden Nachspielzeit für zählbaren Erfolg zu sorgen, so dass die Gäste dank eines hart erkämpften Sieges die nächsten drei Punkte auf die Habenseite brachten.

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Herren 2: FC SF Schwaig II – SpVgg Altenerding 4:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Hussein Bahlak (68. Reza Jaqubi), 3. Sadam Ibrahim 4. Domenik Gruber, 5. Nessim Mahsas (78. Tarik Mahjoub), 6. Sebastian Kahl, 6. Wiam Takruri (80. Rene Feuker), 8. Lukas Bachmair (58. Nick-Luis Polsfuss), 9. Adonai Ngomobo, 10. Julian Topf (68. Sebastian Gruber), 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
3:1 Adonai Ngombo (72.)

Gelbe Karten:
Wiam Takruri
Domenik Gruber

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Wichtige Punkte im Kampf um den Kreisklassenaufstieg ließ die zweite Mannschaft bei ihrem Gastspiel beim FC SF Schwaig liegen, denn die Veilchen unterlagen deutlich mit 1:4 und dürfen sich nun keinen weiteren Ausrutscher leisten, um nicht frühzeitig die letzten Trümpfe im Kampf um die ersten beiden Plätze aus der Hand zu geben.

Schon nach vier Minuten bot sich den Hausherren die erste dicke Chance, um frühzeitig in Front zu gehen. Als Hussein Bahlak das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte, kam Simon Georgakos an die Kugel und steckte das Spielgerät auf den durchstartenden Ilyas Bader durch, der nur noch Schlussmann Jonas Pamer vor sich hatte. Aber die Veilchen hatten Glück, dass der Ball knapp am Gehäuse vorbeiging.

Fünf Minuten später drohte der SpVgg abermals der Rückstand. Nach einem Einwurf konnte sich Georgakos im Zweikampf gegen Julian Topf behaupten. Abermals spielte er die Kugel geschickt nach vorne und fand Luis Ropero, der vor Pamer an den Ball kam, am Torhüter vorbeiging, aber dann beim Abschluss das leere Tor verfehlte.

Nach 16 Minuten setzten die Veilchen denn in der Offensive das erste Ausrufezeihen. Nachdem Wiam Takruri im Zentrum auf die Kette der Schwaiger zulief, legte er das Leder auf die linke Seite auf Sebastian Kahl ab. Die folgender Hereingabe ging auf dem langen Pfosten, wo Jeremy Bauer mit einem Seitfallrückzieher zum Abschluss kam, doch der Aufsetzer ging schließlich knapp über das Tor.

Aber trotz des ersten Abschlusses sollten die Veilchen auch in der Folgezeit nicht richtig ins Spiel finden, so dass die nächste Einschussmöglichkeit wieder auf der anderen Seite zu beobachten war. Nach einer Ecke ließ Ropero am kurzen Pfosten das Leder absichtlich passieren, so dass der an der Strafraumgrenze lauernde Bader frei zum Schuss kam, aber das Spielgerät knapp über die Latte beförderte.

In der 22. Minute glückte den Platzherren dann aber die verdiente Führung. Nach einem Zuspiel von Nessim Mahsas konnte Topf im Mittelfeld den ersten Gegenspieler gekonnt aussteigen, doch der nachfolgende Fehlpass sollte für sein Team eklatante Folgen haben. Denn der unfreiwillige Passempfänger trieb die Kugel nach vorne, spielte dann Ropero frei, der sich diesmal die Möglichkeiten nicht entgehen ließ und nun für zählbaren Erfolg sorgte

Acht Minuten später hätte Mahsas dann fast für den Ausgleich gesorgt, doch der Schwaiger Schussmann Alexander Schuh war auf der Hut und konnte einen gefährlichen Freistoß gerade noch über die Latte lenken.

Neun Minuten vor der Pause unterlief den Veilchen im Spielaufbau wieder ein vermeidbarer Ballverlust, denn ein Zuspiel von Mahsas wurde von Bader erfolgreich abgefangen Er nahm den Ball auf, drang zielstrebig in den Strafraum ein, doch beim Abschuss aus 12 Metern hatte er sein Visier noch exakt genug eingestellt und schoss am Tor vorbei.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter drohte erneut der zweite Gegentreffer. Als das Leder nach einer Kombination durch das Zentrum rechts bei Georgakos landete, hatten die Veilchen Glück, dass der Schuss es Ex-Altenerdinger knapp am Gehäuse vorbeiging, so dass die Gäste froh sein mussten, dass man nur mit einem knappen Rückstand die Halbzeit ging.

Die Bestrebungen, das Match in der zweiten Halbzeit zu drehen, erfuhren schn nach zwei Minuten durch den zweiten Gegentreffer einen herben Dämpfer. Bei einer Ecke ließ man dem am kurzen Pfosten stehenden Maximiian Hirner zu viel Raum, so dass er die Hereingabe über den Schlappen rutschen ließ und die Kugel unhaltbar zum 2:0 im Netz unterbrachte.

10 Minuten später bot sich Domenik Gruber dann die große Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem langen Flugball hatte er nur noch Keeper Schuh vor sich, doch leider brachte er das Spielgerät nicht am gut reagierenden Torhüter vorbei.

Weitere fünf Minuten später hatte man dann aber schon den Torschrei auf dem Schlappen. Diesmal tauchte Wiam Takruri freistehend vor dem Tor der Schwaiger auf. Der Angreifer legte uneigennützig quer auf den mitlaufenden Kahl ab, doch der Ball sprang vor ihm auf dem unebenen Geläuf hoch, so dass er die Kugel über das leere Tor beförderte.

Im Gegenzug fing man sich dann den vorentscheidenden dritten Gegentreffer ein. Nach einem Angriff wurde das Leder auf die linke Seite auf Georgakos abgelegt. Die Offensivkraft konnte sich im Zweikampf gegen Sadam Ibrahim behaupten, spielte dann auf den rechts freistehenden Lukas Kern ab und dessen Hammer landete sehenswert und unhaltbar im Winkel des Altenerdinger Tores.

Als man 19 Minuten vor dem Ende auf 1:3 verkürzte, keimte nochmals Hoffnung im Lager der Veilchen auf. Als sich Mahsas auf der linken Seite durchgesetzt hatte, brachte er den Ball nach innen, wo Reza Jaqubi zum Schuss kam. Als ein Verteidiger sein Bein noch dazwischen brachte, landete der Abpraller bei Adonai Ngmobo, der dann keine Mühe mehr hatte, das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken.

Allerdings platzten die Hoffnungen unmittelbar nach dem Wiederanstoß. Man ließ die Heimelf nahezu ungestört kombinieren und als man bei einem Pass die Tiefe ungeordnet stand, kam Georgakos alleine vor Pamer zum Abschluss und ließ dem Schlussmann mit einem Flachschuss erneut das Nachsehen.


Wenig später hätte der Schwaiger Anhang dann fast das 5:1 bejubeln können. Nach einen Angriff über die rechte Seite sprang das Spielgerät nach einem Zweikampf gegen Georgakos in die Luft und als der Stürmer dann die Kugel mit der Brust weiter zu Ropero brachte, kam sein Mitspieler im Strafraum frei zum Abschluss, doch diesmal verschonte er die SpVgg und schoss doch deutlich über die Latte, so dass aber trotz allem bei der doch enttäuschenden 1:4-Niederlage blieb.

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