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Herren 2: SpVgg Altenerding – SpVgg Eichenkofen 1:3

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Nessim Mahsas, 3. Julian Topf, 4. Domenik Gruber 5. Reza Jaqubi (58. Dennis Viktor) 6. Sebastian Kahl (76. Reza Jaqubi), 7. Wiam Takruri (31. Jonathan Günzel / 51. Noh Tesfamichael), 8. Felix Wöginger, 9. Adonai Ngomobo, 10. Sebastian Gruber, 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
1:2 Jonathan Günzel (45. + 2)

Gelbe Karten:
Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Nachdem die Kicker der zweiten Mannschaft am letzten Wochenende beim FC Finsing III zwei Punkte verschenkten und dadurch die letzte Chance auf den Aufstieg verspielt hatten, war im abschließenden Saisonspiel gegen den Lokalrivalen SpVgg Eichenkofen etwas die Luft raus, so dass man dem Gast aufgrund eines 3:1-Sieges den Derbysieg überlassen musste.

Schon die Anfangsphase begann sehr verhalten, da aber auch die Gäste nichts Nennenswertes zu Stande brachten, plätscherte die Partie zunächst vor sich hin.

Die erste Möglichkeit lag nach zehn Minuten auf Seiten der Gastgeber. Als ein langer Ball von Sebastian Gruber bei Jeremy Bauer landete, zog der Mittelfeldakteur nach innen und wollte das Leder auf den im Zentrum freistehenden Domenik Gruber spielen, doch leider kam das Zuspiel nicht exakt beim gewünschten Abnehmer an, sonst hätte Gruber wohl wenig Mühe gehabt, um das Spielgerät im Tor von Eichenkofen unterzubringen.

Nach 15 Minuten hatten die Hausherren dann Pech, dass bei einer Dreifachchance keine zählbarer Erfolg heraussprang. Als die Gäste nach einer Ecke das Leder aus Gefahrenzone brachten, schlug der etwa am Mittelkreis stehende Sebastian Kahl das Leder wieder zurück in den Strafraum, wo Sebastian Gruber das Zuspiel volley nahm, aber an der Latte scheiterte.

Als der Abpraller dann bei seinem Bruder Domenik landete, zog dieser sofort ab, doch auch er visierte den Querbalken an. Den dritten Versuch hatte schließlich Bauer, doch dessen Schuss konnte der Eichenkofener Keeper Dennis Just meistern, so dass die Führung nicht gelingen wollte.

So kam es wie es kommen musste, denn die Gäste nutzen nach 22 Minuten prompt ihre erste Chance und gingen ihrerseits in Front. Als man sich über die rechte Seite durchgesetzt hatte, konnte Kahl seinen Gegenspieler nicht mehr stellen und als die Hereingabe beim freistehenden Josef Ippisch landete, ließ sich der Angreifer die Chance nicht entgehen und ließ Schlussmann Maximilian Voichtleitner keine Abwehrmöglichkeit.

Und es sollte noch schlimmer kommen, dann in der 36. Minuten konnte der Stadtrivale den Vorsprung ausbauen. Abermals trugen die Gäste einen Angriff über den rechten Flügel nach vorne und als die Flanke auf den langen Pfosten segelte, verfehlte Julian Topf das Leder, so dass der hinter ihm stehende Lorenz Daimer sogar nicht Zeit, sich das Leder anzunehmen, ehe er dann Voichtleitner zum 2:0 tunnelte.

Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kamen die Gastgeber aber wieder heran und konnten auf 1:2 verkürzen. Nachdem sich Sebastian Gruber entschlossen durchgetankt hatte, legte er das Spielgerät für Reza Jaqubi ab. Als der Mittelfeldakteur das Leder nicht richtig getroffen hatte, schien die Möglichkeit zu verpuffen, doch glücklicherweise landete der verunglückte Schuss beim am zweiten Pfosten stehenden Jonathan Günzel, der das Spielgerät dann zum Anschlusstreffer über die Linie drückte.

Elf Minuten nach Wiederbeginn waren die Hausherren dann dem Ausgleich sehr nahe. Diesmal konnte sich Adonai Ngombo über die Außenposition durchsetzen und brachte dann Günzel mit seiner Hereingabe in eine aussichtsreiche Abschlussposition. Leider brachte der Angreifer das Leder nicht richtig unter Kontrolle, so dass der abschließende Schuss zu zentral auf das Tor ging.

Als Just jedoch den Ball nach vorne abprallen ließ, kam Jaqubi aus spitzem Winkel zum Nachschuss, doch das Leder strich um Zentimeter am Tor vorbei.

Besser machten es die Gäste und konnten unmittelbar darauf die Führung ausbauen. Als sich ein Gästespieler im Mittelfeld gegen Nessim Mahsas durchsetzen konnte, spielte er das Leder erfolgreich durch die Gasse und als Topf einen Schritt zu spät kam, ließ sich Lorenz Daimer die Möglichkeit nicht entgehen und markierte den dritten Treffer für sein Team.

Nur vier Minuten später wäre der SpVgg fast wieder der Anschluss geglückt. Als Just einen Eckball von Bauer unterlaufen hatte, kam Domenik Gruber aus kurzer Distanz an die Hereingabe und wollte den Ball mit der Hüfte über die Linie drücken, doch Kapitän Manuel Mundigl stand auf der Linie goldrichtig und konnte das Leder aus der Gefahrenzone befördern.

In der Folgezeit fanden die Platzherren kein Mittel, um die drohende Niederlage noch abzuwenden, denn im Abschluss fehlte die nötige Genauigkeit, so dass Eichenkofen den Vorsprung nahezu problemlos verteidigen konnten und sich die Veilchen mit einer Niederlage aus der diesjährigen Saison verabschieden.

In der Nachspielzeit nahm das Match dann noch ein unrühmliches Ende, denn Josef Ippisch ließ sich gegen Bauer zu einer Tätlichkeit hinreißen, was der Unparteiische Christian Hibler mit einem Platzverweis quittierte.

A2-Junioren: (SG) FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 4:1

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Auch nach dem Gastspiel bei der (SG) FC Lengdorf stehen die Altenerdinger A2-Junioren weiterhin mit leeren Händen da, denn man musste sich letztlich klar mit 1:4 geschlagen geben. Das Spiel begann mit einem wilden Schlagabtausch, in dem beide Teams sich nahezu im Minutentakt Gelegenheiten erspielten. Der Zeiger hatte noch keine zwei Umdrehungen hinter sich,  als Tiago Cantares nach einer Ecke an den kurzen Pfosten knapp am Gehäuse vorbeiköpfte. Fast im Gegenzug wären die Hausherren beinahe in Front gegangen. Auf der linken Seite überspielte der Lengdorfer Flügelstürmer seinen Altenerdinger Gegenspieler und flankte die Kugel in den Sechzehner, wo ein Lengdorfer Offensivakteur frei zum Kopfball kam, das Leder aber genau vor die Füße von Keeper Hassan Ibrahim setzte. In der fünften Minute schlugen die Gastgeber einen Steilpass in die Mitte, den Hassan Ibrahim zwar noch mit einem Pressschlag mit dem heraneilenden Stürmer klären konnte. Das Leder segelte jedoch auf die linke Seite, wo ein Lengdorfer den Ball Richtung Tor schlenzte und den zurückeilenden Hassan Ibrahim zu einer Glanztat zwang, indem er den Ball in Volleyballmanier noch von der Linie bugsierte. Im Gegenzug setzte Tiago Cantares einen Ball über die gesamte Lengdorfer Abwehr zum durchstartenden Ramo Pervitz, der sich bei der Ballannahme leider das Leder zu weit vorlegte, so dass der Lengdorfer Schlussmann klären konnte. Mit dem nächsten Angriff scheiterten wiederum die Hausherren knapp mit einem Flachschuss aus gut sieben Metern aus dem rechten Strafraumeck. Die Altenerdinger hatten jetzt ihre beste Phase. Kurz hintereinander scheiterten Ramo Pervitz, Tiago Cantares und Tamerat Dubale in aussichtsreicher Position. In der 13. Minute hätten die Veilchen indes in Führung gehen müssen. Wieder war es ein langer Ball auf Ramo Pervitz, der seinem Gegenspieler enteilte und alleine auf den Lengdorfer Schlussmann zulief. Der blieb auf der Torlinie stehen, doch anstatt das Leder in die Maschen zu hauen, versuchte der Altenerdinger Angreifer den Ball von der linken Seite kommend am Torhüter vorbei zu spitzeln, traf die Kugel jedoch so schlecht, dass der Keeper den Ball noch vor dem Überschreiten der Linie zu fassen bekam. Nun zogen die Gastgeber wieder an. In der 16. Spielminute scheiterte ein Lengdorfer aus gut zehn Metern im Strafraum am starken Hassan Ibrahim. Nach etwa zwanzig Minuten beruhigte sich die Partie ein wenig. In der 36. Minute bot sich der Heimelf ihre bislang beste Gelegenheit. Eine Flanke aus dem Halbfeld ins Altenerdinger Zentrum wurde von einem Heimspieler so verlängert, dass  das Leder hinter Keeper Hassan Ibrahim an den Außenpfosten klatschte. Nach dem Pausentee schien es, als ob die Gäste zunächst wieder zulegen konnten. Sebastian Kähler-Pardo setzte sich auf der rechten Seite durch, doch statt auf den völlig frei stehenden Nobel Tesfamichael zu flanken, legte er das Leder an die Strafraumkante zurück, wo mehrere Altenerdinger Angreifer die Kugel verpassten. Dies sollte sich rächen, denn im Gegenzug ging der FC Lengdorf in Front. Nach einem Steckpass in die Tiefe entwischte der Lengdorfer Linksaußen seinem Gegenspieler, lief alleine auf das Altenerdinger Tor zu und legte die Kugel an Keeper Hassan Ibrahim vorbei in die Maschen. Und die Gastgeber vermochten alsbald nachzulegen. In der 55. Minute unterlief dem ansonsten starken Altenerdinger Rückhalt Hassan Ibrahim ein Faux Pas, als ihm eine abgefangene  Ecke aus den Fingern glitt und ein Lengdorfer dadurch der Ball vor die Füße sprang, aus gut zehn Metern sich die Chance nicht nehmen ließ, um das Leder flach ins Tor zu versenken. Zwei Minuten später hätten es die Gäste nochmals spannend machen können. Tiago Cantares luchste im Spielaufbau den Hausherren in der Mitte deren Hälfte das Leder ab und zog sofort auf das Lengdorfer Tor ab, verfehlte sein Ziel jedoch um einen Meter. 23 Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung, wobei die Gäste allerdings mit der Schiedsrichterentscheidung haderten. Ein Lengdorfer Spieler setzte sich an der Grundlinie im Strafraum durch, wobei die Altenerdinger den Ball bereits deutlich im Toraus wähnten. Dessen Hereingabe drückte sein Mitspieler aus kurzer Entfernung über die Linie, so dass es trotz Proteste der Veilchen nunmehr 0:3 stand  Das Spiel war nun entschieden. Unglücklich verlief auch der folgende vierte Gegentreffer. Nach einer Ecke blockte Nobel Tesfamichael den Ball, eventuell sogar unter Zuhilfenahme der Arme, so ab, dass dieser vor die Füße eines Lengdorfners fiel,  der mit einem Flachschuss von der Strafraumkante die rechte Ecke fand. Kurz vor Ende glückte den Veilchen doch noch der verdiente Ehrentreffer. Sebastian Kähler-Pardo setzte sich im rechten Strafraumeck durch und traf per Flachschuss in die lange Eck. In der Schlussminute konnte sich Keeper Hassan Ibrahim nochmals auszeichnen, denn er lenkte einen Drehschuss der Lengdorfer, abgefeuert von der Strafraumkante, bravourös um den Pfosten. Damit war allerdings das Spiel gelaufen und die Altenerdinger bleiben nach wie vor punktelos am Tabellenende.

E3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Hörlkofen II 7:2

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Am letzten Spieltag kam es in der E-Juniorengruppe 6 zum Showdown, denn im meisterschaftsentscheidenden Spiel trafen mit der SpVgg Altenerding III und der (SG) SV Hörlkofen II die beiden bis dahin verlustpunktfreien Teams aufeinander. Die Gäste gingen mit einem kleinen Vorteil ins Spiel, denn sie brachten das bessere Torverhältnis mit nach Altenerding und wären bei einer Punkteteilung zu Meisterehren gekommen. Aber letztlich krallten sich die Veilchen doch noch den 1. Rang, denn in einem packenden Spiel kamen die Hausherren zu einem nie für möglich gehaltenen 7:2-Kantersieg. Freilich sah es in der Anfangsphase keinesfalls nach einem Schützenfest aus, denn beide stark spielenden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die zahlreichen Zuschauer konnten sich über ein Offensivfeuerwerk freuen, was zu zahlreichen Einschussmöglichkeiten führen sollte. Nach fünf Minuten kamen die Gäste erstmals zum Abschluss, doch Angreifer Benedikt Schmidt, der mit deutlichem Vorsprung Führender der Torschützenliste ist, schoss knapp links am Tor vorbei. Auch die nächste Chance bot sich den Gästen, doch diesmal war der Altenerdinger Keeper Vincent Schindler zur Seite abgewehrt werden, ehe seine Vorderleute dann das Spielgerät endgültig aus der Gefahrenzone brachten. Nach 12 Minuten musste dann sein Gegenüber erstmals eingreifen, doch bei einem Freistoß, den Jonas Ebert von der Mittellinie auf das Tor geschossen hatte, war er zur Stelle und hielt sich zunächst schadlos. Da er aber den Ball nur noch vorne abklatschen konnte, musste er dann doch noch hinter sich greifen, denn der nach vorne durchlaufende Ebert kam erneut an den Ball und war dann mit einem Schuss aus elf Metern erfolgreich. Nur eine Minute später hatte man schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch der am langen Pfosten stehende Fabian Baumbach verfehlte eine Hereingabe von Amar Xhemshiti knapp mit der Fußspitze. Aber Baumbach holte in der 15. Minute das Versäumte nach und trug sich schließlich doch in die Torschützenliste ein. Abermals wurde er von Xhemshiti bedient und hob dann das Leder gefühlvoll über den SG-Keeper hinweg ins Netz. Aber nur eine Minute später kam Hörlkofen fast unverhofft zum Anschlusstreffer. Als der ansonsten fehlerfrei agierende Luke Läntzsch das Leder aus der eigenen Abwehr spielte, landete das Abspiel beim SG-Akteur Bastian Borasch, der sich nicht zweimal bitten ließ, noch einige Meter in den Strafraum ging und schließlich an Schindler vorbei zum Anschlusstreffer einschoss. Aber seine Mitspieler schüttelten sich nur kurz und halfen ihrem Kapitän nur eine Minute später über den folgenschweren Fehler hinweg. Als der der Gästekeeper eine Ecke nicht entscheidend nach vorne abwehren konnte, kam Ebert zum Abschluss. Zunächst konnte der Torhüter noch klären, doch nun landete der Abpraller bei Vinzent Zanker, der dann den Abpraller mit einem Lupfer über den Torhüter erfolgreich ins Netz bugsierte. Aber auch die Gäste zeigten sich davon nicht beeindruckt und unmittelbar nach Wiederanstoß wurde Schindler geprüft, doch er bestand diese Bewährungsprobe glänzend und konnte einen gefährlichen Fernschuss überragend meistern. Auch den nächsten Abschluss hatte die SG, doch Schindler, der nach einem Eckball zum Schuss kam, zielte etwas zu hoch. Aber nur eine Zeigerumdrehung zeigte der brandgefährliche Angreifer der SG seine Qualtiäten. Nach einer schönen Kombination wurde er von seinen Mitspielern in Szene gesetzt und schließlich fackelte Schmidt nicht lange und gegen den Flachschuss ins linke Eck konnte Schindler absolut nichts ausrichten. Doch die Veilchen fanden postwendend die passende Antwort, hatten dabei aber auch das nötige Glück, dass der Hörlkofener Keeper bei einem Eckball von Zanker keine besonders gute Figur machte und bugsierte sich den haltbar erscheinenden Ball ins eigene Netz. Und es sollte für Gastgeber vor dem Seitenwechsel noch besser kommen, denn drei Minuten vor der Pause baute man die Führung aus. Als Ebert das Leder bei einer Ecke nach hinten zu Läntzsch spielte, legte sich der Spielführer die Kugel zurecht, ehe er dann mit einem Schuss ins rechte untere Eck auf 5:2 erhöhte. Spätestens jetzt war sein Faux Pas beim Anschlusstreffer in Vergessenheit geraten. Unmittelbar vor dem Abpfiff der kurzweiligen ersten Hälfte hätten die Gastgeber mit einem Traumtor fast noch das halbe Dutzend vollgemacht. Als eine Ecke von Xhemshiti auf der anderen Seite bei Zanker landete, zog dieser eine schönen Flanke nach innen und fand den ins Zentrum eingerückten Xhemshiti, der dann bei einer sehenswerten Volleyabnahme an der Latte scheiterte. Aber trotzdem gingen die Platzherren gut gestimmt die Halbzeitpause. Drei Minuten nach Wiederbeginn kamen die Hausherren zur nächsten Chance. Als Jonathan Habermeier nach einem Zanker-Einwurf an den Ball kam, steckte er das Leder durch die Schnittstelle, doch er Passempfänger traf das Spielgerät nicht richtig, so dass der SG-Torwart parieren konnte. In der Folgezeit blieben die Gastgeber spielbestimmend, doch in dieser Phase wollten die Abschlüsse nicht mehr so reibungslos wie zuvor folgen. Aber in der 37. Minute klingelte es dann doch wieder im Kasten der SG. Diesmal profitierte Baumbach von einer Hereingabe von Xhemshiti und frei vor dem Tor stehenden bugsierte er die Kugel zum 6:2-Zwischenstand über die Linie. Nun war die Gegenwehr der keineswegs enttäuschenden Gäste gebrochen und als man direkt nach Wiederanstoß das Leder verlor spielte Xhemshiti das Leder auf den am rechten Flügel wartenden Baumbach. Als er das Zuspiel aufgenommen hatte, drang er in den Strafraum ein und schloss sehenswert ab. Nun hatte er auch das nötige Glück, denn der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz. In den nächsten Minuten wollte Altenerding weiter nachlegen, doch nun blieb zählbarer Erfolg aus. Die Gäste zeigten eine tolle Moral und kämpften trotz des aussichtslosen Rückstandes nicht auf und in den letzten Minuten hätte man durchaus noch für eine Ergebnisverbesserung sorgen können, doch Schindler ließ nichts mehr zu, so dass am Ende ein klarer Sieg stand. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen und das erfolgreiche Trainerduo Eric Läntzsch und Jochen Ebert wurde bei einer Wasserschlacht von ihren Meisterkickern abgekühlt. Herzlichen Glückwunsch an die Spieler und Trainer zur gewonnenen Meisterschaft.

Weitere Bilder vom Spiel

 

F1-Junioren: TuS Oberding – SpVgg Altenerding 3:17

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Am vergangenen Freitag war die F1 der SpVgg Altenerding bei der TuS Oberding zu Gast und konnte einen ungefährdeten 17:3-Sieg einfahren. Bei strahlendem Sonnenschein dominierte die Altenerdinger Mannschaft von Anfang an das Spielgeschehen und setzte den TuS Oberding unter Druck. Es gelang den Veilchen mit präzisen Pässen und schnellen Angriffen die Abwehr des Gegners ein ums andere Mal zu überwinden und eine Vielzahl an Torchancen zu kreieren. Bereits in der ersten Halbzeit setzten sich die Veilchen deutlich mit einem Spielstand von 10:1 vom Gastgeber ab. In der zweiten Hälfte schaltete die SpVgg einen Gang zurück und in der Folge war auch SVA-Torhüter Vitus Riepold vermehrt gefordert und konnte einige Großchancen der Oberdinger vereiteln. Am Ende des Spiels stand die Spvgg Altenerding mit 17:3 als verdienter Sieger fest und die Semptstädter zeigten während des gesamten Spiels nicht nur eine herausragende spielerische Leistung, sondern demonstrierten auch Teamgeist und Entschlossenheit. In die Torschützenliste trugen sich Plamen Burovski, Alex Kohlmann, Kerem Arican, Ahmed Horozovic, Paul Reiner, Matteo Notter, Elias Langer und Martin Schweinhuber ein.

D5-Junioren: TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 2:0

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Am Freitagabend waren die D5-Junioren in Grüntegernbach zu Gast. Da die Gastgeber bisher alle Spiele souverän gewonnen hatte und im Hinspiel Veilchen mit 9:0 auseinander genommen hatte, wollte man für ein spannenderes Spiel sorgen und verstärkten sich mit den Jungs aus der D4. Doch leider kam ein sportliches Schulevent dazwischen- der Sponsorenlauf fand an diesem Tag statt – und die Jungs nahmen diesen sehr ernst. Deshalb blickte man an diesem Abend bereits vor dem Spiel in erschöpfte Gesichter, aber trotzdem wollte man was Zählbares mit nach Hause nehmen. In den ersten Minuten hatten die Jungs Probleme mit dem Spiel und ließen den Gastgeber die ersten Torchancen. Nach zehn Minuten kamen die Platzherren dann aber zur ersten guten Chance, denn ein am langen Pfosten stehender Angreifer kam nach einer Ecke, die quer durch den Strafraum rauscht, am langen Pfosten zum Abschluss, setzte das Spielgerät jedoch am Tor vorbei. Das war das Startsignal für die SpVgg und als Paul Stöhr nach Pass von Vincent Mörtl alleine auf das Tor zuläuft, hoffte man auf die Führung, doch ein zurücklaufender Abwehrspieler konnte Stöhr im Strafraum noch stellen und ihm den Ball abluchsen. Wenig später erreichten zwei Abschläge von David Mückel den in der Offensive lauernden Stöhr, doch er brachte die langen Bälle nicht unter Kontrolle, so dass sich kein zählbarer Erfolg einstellte. Nach 20 Minuten bot sich dann Beniamin Amiri eine gute Chance, um seinen Farben in Führung zu bringen. Als ein Mörtl-Freistoß von der Abwehrmauer abgefälscht wurde, landete die Kugel punktgenau bei Amiri, doch dessen Schuss ging zu zentral auf das Grüntegerbacher Tor, so dass der Keeper parieren konnte. Die Hausherren blieben vor allem bei Standards gefährlich und als nach 25 Minuten eine Ecke beim einlaufenden Stürmer landete, hatte man Glück, dass Mückel den gefährlichen Schuss meistern konnte. Dann war wieder die SpVgg an der Reihe und Paul Ipolyi auf Stöhr spielte, zögerte der Torjäger beim Abschluss einen Tick zu lang, so dass die Abwehr der Gastgeber noch klären konnte, so dass es torlos in die Pause ging. Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen die Platzherren zur bis dahin besten Möglichkeit. Als sich ein SG-Angreifer bis in den Strafraum durchgetankt hatte, zog er aus der Drehung ab, doch glücklicherweise zielte er zu genau und visierte nur den Pfosten an und vom Alu sprang das Spielgerät Mückel in die Arme. Kurze Zeit darauf hätten die Semptstädter dann in Führung gehen müssen. Als Adam El Mekhantar noch Doppelpass mit Ipolyi in den Strafraum eindrang, wurde er unfair zu Boden gebracht, so dass der Referee auf den Punkt zeigte. Mörtl nahm sich der Sache an, doch leider scheiterte er bei seinem Schuss am gut reagierenden Keeper, der den Ball aus dem rechten Eck fischen konnte. Aber die Gäste blieben am Drücker und als eine Ecke bei Moritz Maaß landete, hoffte man endlich auf die Führung, doch dessen Kopfball ging am Ziel vorbei. Acht Minuten vor dem Ende sollte dann aber doch das erste Tor fallen.  Während im vorausgehenden Spielverlauf beste Gelegenheiten auf beiden Seiten reihenweise vergeben werden, setzte ein Abwehrspieler der Gastgeber dem Match den Stempel drauf.  Er fasst sich ein Herz und zog einfach aus 30 Metern ab und sein Mut wurde schließlich belohnt, denn sein Schuss landet aus dieser großen Distanz unhaltbar im Winkel. Einmal auf den Geschmack gekommen, sorgte der gleiche Spieler Sekunden vor dem Ende mit einem weiteren Tor für die Entscheidung. Als SVA-Keeper Mückel einen Abschlag zur Mittellinie schlägt halt der Defensivakteur einfach seinen Fuß und der Ball geht von der Mittellinie über Mückel zum 2:0-Endstand in die Maschen. So ein Spiel sieht man selten: Die Veilchen bleiben heute ohne Punkte, obwohl man über weite Strecken das bessere Team war. So bleiben die D5 -Junioren ohne Sieg und mit nur einem Punkt am Tabellenende.

Lipp-Cup: Trotz ausbleibender Gastgebersiege wieder ein geglückter Finaltag

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Einmal wurde der Lipp-Cup-Finaltag, der am Vatertag im Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion über die Bühne ging, für viele Nachfußballer zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auch wenn die SpVgg Altenerding sportlich ein guter Gastgeber war, und in allen drei Wettbewerben den Gästen den Vortritt lassen musste, zeigte sich der Veranstalter wie schon in den Vorjahren als perfekter Organisator, so dass der Finaltag reibungslos über die Bühne ging.

Abgerundet wurde der Erdinger Fußballleckerbissen von einem einmal mehr sehr großzügigen Sponsor, der neben wunderbaren Pokalen auch beachtlichen Prämien für die siegreichen Mannschaften, die unterlegenen Halbfinalisten, die Schiedsrichter  und für die „Player Of The Match“ im Repertoire hatten.

Auch das Wetter mit Sonnenschein tat seinen Teil zum guten Gelingen bei und Dirk Urland sprach in Anspielung auf dem Urheber des Wettbewerbs von einem „Rudi-Simbeck-Wetter“.

Ein großer Lob verdienten sich auch die Schiedsrichter, denn sowohl Emilian Konrad, Carina Renner, Vincent Ismair (D / weiblich), Maximilian Hattayer (D / männlich) sowie Dominik Dersein, Thomas Feldhofer und Stefan Empl (B) zeigten hervorragende Leistungen.

U13-Junioren weiblich
Bei der 14. Neuauflage der Veranstaltung gab es die Premiere für die Mädchenfußballerinnen und die weiblichen Kicker zeigten, dass diese Änderung für den Lipp-Cup eine zusätzliche Attraktivität mit sich bringt, was auch Urland bei der Siegerehrung betonte.

In den Halbfinalspielen setzte sich der favorisierte FC Moosinning gegen den SpVgg Alterding durch. Dabei legten die Gastgeberinnen gut los und als Helin Cülcü früh für die Führung sorgte, hoffte man eine Überraschung. Nach einem Pass von Lisa Weigel auf den Flügel brachte Tuana Aydin den Ball in Zentrum, wo Cülcü mit der Fußspitze noch am Ball und diesen über die Linie drückte. Aber nur zwei Minuten später gab es die Ernüchterung, denn Ella Glaser glich vom Punkt aus. Als die Moosinninger einen Einwurf in den Strafraum geworfen hatte, nahm Amilia Jones den Arm zu hoch und als ihr der Ball dann an die Hand sprang, wurde dem FCM der Strafstoß zugesprochen. Mit dem Halbzeitpfiff brachte Sarah Maier den FCM in Front. Als Marie Jackisch im eigenen Strafraum bei einem Dribbling das Leder verlor, nutzte die FCM-Angreifern in die Gelegenheit eiskalt und fügte den Veilchen zu einem psychologisch ungünstigen Zeit den zweiten Gegentreffer zur. Maier war es auch, die fünf Minuten nach Wiederbeginn auf 3:1 erhöhte. Als man das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, kam es wenige Meter vor dem SVA-Tor zu einem Gewühl, wo Maier die Kugel dann in Richtung Tor brachte und Torhüter Jennifer Berger konnten den Ball nicht mehr stoppen und da die Schiedsrichterin das Leder schon hinter die Torlinie sah, zeigte sie auf den Anstoßpunkt und der Rückstand der Veilchen war auf 1:3 angewachsen. Anschließend konnte die SpVgg durchaus Paroli bieten, doch mit dem Treffer zum 4:1-Endstand, für den sich Julia Lammer verantwortlich zeigte brachte sich die Gelb-Schwarzen endgültig ins Finale.

Als Gegner wartete der FC Lengdorf, der in einem hart umkämpften und spannenden Spiel gegen den FC Spfr. Schwaig die Oberhand behielt. Vor der Pause gab es keine Tore, doch zu Beginn der zweiten Halbzeit legte der FCL die Basis zum Finaleinzug. In den ersten zwei Minuten nach Wiederbeginn brachte ein Doppelschlag von Sara Pintimalli eine 2:0-Führung. Die Schwaiger gaben sich noch nicht geschlagen, doch mehr als der Anschlusstreffer von Isabell Paproth gelang nicht mehr.

Auch im Endspiel kam der FC Moosinning nur schleppend in die Partie und hatte anfangs bei einem Lattenschuss von Adriana Pantazi Glück Als Torfrau Pia Blick wenig später nach einer Rückgabe das Leder gegen Pintimalli vertändelte, geriet man dann aber doch in Rückstand. Aber erneut konnte sich der FCM auf seine treffsichere Torjägerin Sarah Maier verlassen, denn mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten brachte sie ihr Team auf die Siegerstraße. Als die Gelb-Schwarzen dann erneut durch Sarah Maier, die nach der Partie deshalb zu Recht zum „Player Of The Match“ gewählt wurde, und sich neben einem wunderschönen Pokal auch noch über eine Prämie in Höhe von 50 € freuen konnte, nachlegten, war die Gegenwehr des FCL gebrochen. Somit schrieben die Mädchen des FCM Geschichte, und bleiben als erster Mädchensieger im Lipp-Pokal für immer in Erinnerung.

U12-Junioren männlich
Im Vorfeld war der Ausgang der beiden Kreisligakontrahenten SpVgg Altenerding und (SG) FC Eitting als sehr eng prognostiziert worden und die Experten sollten recht behalten, so dass die Entscheidung erst im Neumeterschießen erfolgen sollte.

Die Anfangsphase war von einer gewissen Nervosität auf beiden Seiten gekennzeichnet, so dass es zunächst kaum zu Abschlüssen kam, aber ein Schuss von Mailo Skupnik erstmals für Gefahr für das Eittinger Tor gab, doch die Kugel ging knapp am Gehäuse vorbei. Die Eittinger zeigten sich bei vereinzelten Vorstößen auch gefährlich, doch das Abwehrduo Ludwig Woitzik und Niklas Braune standen sicher und konnten die Angriffe immer noch rechtzeitig stoppen.

So versuchten sich die Gäste immer wieder mit Schüssen aus der Ferne, die aber Keeper Sebastian König abwehren konnte. Nach 16 Minuten eilte schließlich Leo Dasch nach schönem Pass von Matteo Rezvan alleine auf das Tor zu, doch ein Verteidiger konnte seinen Schuss gerade noch blocken. Die daraus resultierende Ecke sorgte dann für Gefahr, denn als der Ball durch den ganzen Strafraum durchging, wäre der am langen Pfosten lauernde Alessandro Cusati fast an das Leder gekommen, doch er war einen Schritt zu spät dran.

In der Folge entwickelte sich ein Match, dass vor der Pause nicht mehr viele Möglichkeiten brachte, so dass es torlos in die Halbzeit ging. Nach Wiederbeginn investierten beide Teams dann mehr in die Offensive, was dann fast zwangläufig zu guten Chancen führte. Die erste Möglichkeit lag auf Seiten der SpVgg.  Als ein Steckpass bei Dasch landete, hatte der Torjäger nur noch den Eittinger Schlussmann Jakob Vogt vor sich, doch er fand im Torhüter seinen Meister.

Auf der Gegenseite kam dann SG-Akteur Thomas Berghammer nach einer Ecke völlig ungedeckt zum Kopfball, doch er setzte das Spielgerät knapp am Tor vorbei.

Aber nach 44 Minuten ging die SG doch in Front. Als Florian Obermaier von der rechten Seite in den Strafraum eindrang, wurde er von Cusati zu Fall gebracht und der Referee zeigte auf den Punkt. Theo Wosnitza übernahm die Verantwortung und traf glücklich, denn der Ball ging genau in die Tormitte, aber König konnte nicht mehr abwehren.

Aber die Gastgeber fanden rasch die passende Antwort. Abermals wurde Dasch durch einen herrlichen Pass von Skupnik in Szene gesetzt und lief erneut alleine auf das Tor zu. Diesmal behielt er die Nerven, ging noch Schlussmann Vogt vorbei, ehe er dann zum 1:1 ins verwaiste Gehäuse einschob.

Die nächste Chance hatte dann Skupnik selbst. Als er sich auf der linken Seite durchgetankt hatte, zog er nach innen und wollte das Leder ins lange Eck schlenzen, doch er Ball ging knapp am Ziel vorbei.

Nun waren die Veilchen dem Siegtreffer näher und vier Minuten vor dem Ende gab es dann die letzte Chance. Diesmal brachte Rezvan die Kugel vom Flügel schön nach innen, doch er fand keinen passenden Abnehmer, so dass die Entscheidung vom Punkt fallen sollte.

Bei den ersten zehn Schützen gab es auf beiden Seiten jeweils 2 Fehlschüsse, so dass es nun ins KO-Duell gehen musste. Als die nächsten ersten 9 Schützen jeweils getroffen hatten, lastete der Druck auf den Schultern der SpVgg und als Vogt dann den nächsten Neunmeter abwehrte, wurde er von seinen Mitspielern schier erdrückt, denn er brachte seinem Team eine Prämie in Höhe von 300 € in die Mannschaftskasse, während sich die SpVgg mit 200 € trösten dürfte. Als bester Spieler wurde der Altenerdinger Abwehrspieler Niklas Braune gewählt.

U16-Junioren (männlich)
Das abschließende Spiel beim diesjährigen Lipp-Cup hielt was es versprochen hatte, denn im Derby zwischen der SpVgg Altenerding und dem Lokalrivalen JFG Sempt Erding schenkten sich keinen Zentimeter Boden, agierten aber sehr fair. In der Anfangsphase deutete wenig auf ein spannendes Spiel hin, denn die Erdinger nahmen sofort das Zepter in die Hand und die SpVgg standen mit dem Rücken zur Wand, wobei die JFG anfangs einige sehr gute Chancen ungenutzt ließ.

Schon nach knapp zehn Minuten hatte der JFG-Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Ballverlust der Gastgeber kam JFG-Akteur Ahmet Darici an der linken Strafraumecke zum Schuss, doch Schlussmann Kilian Burgholzer wehrte das Leder zur Seite ab. Dort stand jedoch mit Ricardo Kostic ein weiterer Erdinger Spieler, der dann auf Arda Ucalki ablegte, doch auch dessen Schuss konnte Burgholzer auch parieren.

Nur drei Minuten später schätzte SVA-Abwehrspieler Dennis Neubert einen langen Ball auf die rechte Seite falsch ein. Er erhöhte nicht das Tempo, und wurde so von Philipp Denic überlaufen und als der Angreifer die Kugel dann nach innen ablegte, kam Darici zum Schuss, doch die SpVgg hatte Glück, dass der Ball um Zentimeter am Tor vorbeiging.

Aber nach 19 Minuten wurde das Engagement der JFG dann doch belohnt. Abermals setzte sich die JFG über die rechte Seite durch und als Denic das Spielgerät nach innen brachte, tauchte Kerem Cekin völlig frei im Strafraum stand, ließ er sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf zur verdienten Führung in die Maschen.

Nur eine Minute später drohte der SpVgg dann der nächste Gegentreffer, doch Denic zielte nach einer schönen Kombination über die linke Seite zu ungenau und schoss knapp am Pfosten vorbei.

Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleichstreffer für Gastgeber. Nach einem Angriff über die linke Seite wollte Oliver Baron von der linken Seite eine Flanke nach innen ziehen, doch als ihm die Hereingabe über den Schlappen rutschte, wurde das Leder im länger und schlug hinter dem Erdinger im Keeper David Jendrysek im langen Eck ein.

Dieser Gegentreffer zeigte bei der JFG etwas Wirkung, denn in der Schlussphase konnten sich die Platzherren etwas aus der Umklammerung lösen, ohne jedoch zu zählbarem Erfolg zu kommen.

Nach Wiederbeginn nahm aber wieder die JFG das Zepter in die Hand. Schon nach einer Minute hatten die Veilchen Glück, denn nachdem man das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, kam ein JFG-Akteur zum Schuss und der leicht abgefälschte Ball verfehlte das Ziel um wenige Zentimeter.

Wenig später sorgte dann ein Standard wieder für Gefahr vor dem Tor der SpVgg, denn nach einer Freistoßflanke kam Kostic zum Kopfball, setzte aber die Hereingabe knapp am Ziel vorbei.

In der 57. Minute schien dann die Erdinger Anfangseuphorie wieder den Führungstreffer bringen. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte man das Leder nach innen und als das Leder am abgespreizten Arm von Spielführer Heinrich Hasse landete, zeigte der Unparteiische regelkonform auf den Punkt. Allerdings fand Denic beim Strafstoß seinen Meister in Torhüter Kilian Burgholzer, der den Ball sogar sicher parieren konnte.

Nach 68 Minuten kamen dann die Hausherren im zweiten Durchgang zum ersten Abschluss im zweiten Durchgang, denn Schlussmann Jendrysik war zur Stelle und konnten einen schönen Freistoß von Baron abwehren.

Aber die Erdinger blieben das gefährlichere Team und nach 70 Minuten war es erneut Burgholzer, der sein Team im Spiel hielt. Nach einem Angriff über die linke Seite fand Ibrahim Alakareta mit Kostic den gewünschten Partner, doch mit einem Reflex wehrte der SVA-Torhüter hervorragend ab.

Nun wollten die Gäste aber mit Macht den Siegtreffer, und auch wenn die Gastgeber nun leidenschaftlich verteidigten und alles in die Waagschale warfen, kam der Favorit doch immer wieder zu Abschlüssen. So auch in der 72. Minute als Kostic das Leder aus 22 Metern ins lange Eck schlenzen wollte, aber das Ziel knapp verfehlte.

Aber drei Minuten vor dem Ende sollten die Erdinger dann doch noch das Elfmeterschießen vermeiden können, denn nach einem Foulspiel von Carli Schönfelder im Strafraum wurde Erding der nächste Strafstoß zugesprochen. Diesmal trat Ucakli an und erneut war Burgholzer mit der Hand am Ball, konnte aber den Einschlag nicht mehr verhindern.

In den letzten Minuten fanden die Gastgeber kein Mittel mehr, um sich noch in die Entscheidung vom Punkt zu retten, so dass die JFG letztlich als Sieger vom Platz ging und sich den Sieg im Lipp-Cup verdiente.  So konnte sich der starke Altenerdinger Schlussmann Kilian Burgholzer nur bedingt über die Wahl zu zum besten Spieler freuen, denn trotz seiner Paraden konnte er den Sieg des Lokalrivalen nicht verhindern.

Im nächsten Jahr geht der Lipp-Cup in die 15. Saison, denn die beiden Geschäftsführer Jürgen Loher und Dirk Urland zeigten das Engagement der Lipp-Markenvertriebs GmbH zu und schon im Juli werden die Spiele ausgelost.

B-Juniorinnen: (SG) FSV Pfaffenhofen/FC Tegernbach – SpVgg Altenerding 3:1

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Nichts zu holen gab es für die B-Mädels bei ihrem Gastspiel in Pfaffenhofen. Die Gastgeber waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Immer wieder wurde es durch die starke Kapitänin und der Rechtsaußen gefährlich für die Veilchen, jedoch konnte die Heimelf keinen der Abschlüsse nutzen. So fiel das 1:0 durch einen Eckball. Nachdem die Hereingabe nicht geklärt werden konnte, kam es im Strafraum zum Gestochere mit dem besseren Ende für Gastgeber. In der 40. Minute erhörte die Heimelf auf 2:0, wobei dieses sehr unglücklich fiel. Nach einer starken Aktion der Stürmerin konnte Janine Tauber den Ball zunächst abwehren und als Amelie Zeiler den Ball aus der Gefahrenzonen schlagen wollte, traf sie mit ihrem Befreiungsschlag die gegnerische Spielerin, von deren Bein der Ball dann doch ins Tor ging. Noch war aber nicht Schluss in der ersten Hälfte. Nach einen Ballgewinn im Mittelfeld lief Kathi Hartmann über das halbe Feld und traf mit einem 16-Meterschuss. Dieser beflügelte die Gastmannschaft und man sah in der zweiten Hälfte eine andere Mannschaft. Leider konnte man aus der optischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und musste kurz vor Ende nach einem Konter noch das 1:3 hinnehmen.

A3-Junioren: SpVgg Altending – (SG) TuS Oberding II 2:0

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Einen verdienten Heimerfolg feierten die zuletzt etwas glücklosen Altenerdinger A3 Junioren gegen die zweite Garnitur der SG Oberding und konnten so etwas Sebstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln. Das Spiel begann zunächst ohne große Höhepunkte, da sich das Geschehen zumeist zwischen den beiden Sechzehnern abspielte. Mit der ersten gelungenen Spielaktion, gingen die Veilchen nach bereits 23 gespielten Minuten in Führung, wobei der Oberdinger Schlussmann ungewollt tatkräftig Schützenhilfe leistete. Mittelfeldmotor Enes Cosickic schickte Ramo Pervitz mit einem schönen Steckpass auf der linken Seite auf die Reise, der an der Grundlinie den Ball flach auf Höhe des Fünfers hereinbrachte. Der Oberdinger Keeper verschätzte sich auf dem nassen Untergrund und ließ den Ball durch die Hände gleiten. Valentin Schachtl erfasste die Situation am schnellsten und bugsierte das Leder aus kurzer Entfernung in die Maschen. Die Gäste kamen nach einer guten halben Stunde das erste Mal gefährlich vor das Altenerdinger Gehäuse.. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld gewährte die Altenerdinger Defensive im Strafraum einem Oberdinger Offensivakteur zu viel Platz, der das Leder per Kopf auf den Kasten verlängerte, jedoch den Versuch zu mittig ansetzte, so dass Keeper Hassan Ibrahim die Kugel sicher fassen konnte. Fünf Minuten vor dem Wechsel setzte der umtriebige Enes Cosickic im rechten Strafraumeck Sebastian Kähler-Pardo mit einem Pass zwischen die Verteidiger in Szene, doch dieser rutschte auf dem glatten Geläuf aus, so dass diese Chance verpuffte. Eine Minute später versuchte es Enes Cosickic selbst mit einem Weitschuss von der linken Seite, hatte aber sein Visier deutlich zu hoch eingestellt. Im Gegenzug kamen die Gäste nochmals zu einer Kopfballmöglichkeit, aber Hassan Ibrahim pflückte das Leder noch aus der langen Ecke. Die Veilchen wollten nach dem Pausentee gleich nochmals nachlegen. Yannick Molnar scheiterte zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Weitschuss aus gut fünfundzwanzig Metern knapp, denn der Ball flog um Zentimeter am rechten Kreuzeck vorbei. Nach einer guten Stunde Spielzeit belohnten sich die Lila-Weißen für ihre Bemühungen. Yannick Monar flankte nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der linken Seite den Ball weit in den Oberdinger Strafraum, der sich hinter dem herauseilenden Oberdinger Keeper auf den Kopf von Sturmspitze Sebastian Kähler-Pardo senkte, der die Kugel ins verwaiste Tor versenkte. Mit der Führung im Rücken erspielten sich die Hausherren weitere gute Möglichkeiten um den Sack endgültig zuzumachen, scheiterten jedoch an ihrer Ineffizienz. Allein Sebastian Kähler-Pardo tauchte in der Folgezeit drei mal vor dem Oberdinger Schlussmann auf, ohne diesen im 1.1 überwinden zu können. Nachdem auch Ramo Pervitz in der Schlussviertelstunde nach einem schönen Solo auf der rechten Seite mit seinem Flachschuss aus spitzen Winkel im rechten Strafraumeck an der Fussabwehr des Oberdinger Keepers scheiterte, konnte die Veilchen zwar ihr Torkonto nicht mehr erhöhen, ließen aber bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen.

E2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 2:6

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Zum Landkreisderby trafen sich bei widrigen Bedingungen die Mannschaften aus Altenerding und Dorfen. Die Veilchen hatten es gegen den Gruppenersten nicht leicht, hielten aber stark dagegen. Im Tor stand wie gewohnt Max Blick, verteidigt wurde von Tobias Huber, Kjell Ortner, Thomas Voithenleitner und Nils Bagge. In der Zentrale und in der Offensive setzte Franz Huber auf zwei ausgeglichene Blöcke, um Wechselunterbrechungen gering zu halten. Mit Tom Caspari, Rayan El Aobaidi, Emre Sürücü und Florian Angermeier begann man die Begegnung. Der Trainer hatte nochmal an die gute Leistung gegen St. Wolfgang erinnert, dies motivierte das Team der Veilchen und sie fanden gut ins Spiel. Dorfen tat sich schwer und sicherte das Tor, Altenerding kassierte dennoch das erste Gegentor. Die Heimmannschaft ließ sich davon nicht bremsen und glich in der 17. Minute durch Florian Angermeier zum 1:1 aus. Dann wurden die Dorfener wach und erhöhten den Druck, auch die eingewechselten Raphael Bendl, Dominik Bendl und Luis Woitzik konnten leider nichts daran ändern. Altenerding fand keine Mittel gegen geschickt und mutig spielende Dorfener. Die Gäste erwischten die Hintermannschaft der Veilchen noch zweimal, so dass es mit einem 1:3 in die Halbzeit ging. Kurz nach dem Wiederanpfiff bauten die Dorfener ihre Führung aus, zu wenig ambitioniert wurde Dorfen unter Druck gesetzt und technische Schnitzer im Passspiel halfen nicht, um Dorfen in Bedrängnis zu bringen. Und so tröpfelte das Spiel vor sich hin. Neuen Aufwind gab es bei den Veilchen als dann ein turbulenter Schuss von Tom Caspari irgendwie doch den Weg zum 2:4 ins Tor fand. Davon nicht beeindruckt begann Dorfen offensiv für Gefahr zu sorgen und spielte mutig auf die Doppelspitze, welche sich mehr und mehr durchsetzen konnte. Nun hatten die Veilchen ihre Körner verschossen. So gelang den Gästen in den letzten Minuten noch zwei gut herausgespielte Treffer zum 2:6-Endstand. Der Sieg für die Gäste war verdient. Der Trainer war mit der Gesamtleistung der Mannschaft aber sehr zufrieden, auch wenn es in der Schlussphase etwas holperte.

E6-Junioren: (SG) SV Hörlkofen II – SpVgg Altenerding 5:11

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Im hitzigen Auswärtsspiel beim der (SG) SV Hörlkofen II lieferte die SpVgg Altenerding, liebevoll auch als „Veilchen“ bezeichnet, eine beeindruckende Vorstellung ab und setzte sich in einem sehr torreichen Match letztlich klar mit 11:5 durch. Aber schon in der ersten Spielminute setzte Hörlkofen ein starkes Zeichen mit einem Tor von Benedikt Schmidt. Doch die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten, und nach drei Minuten glich Dominik Bendl zum 1:1 aus, was den Ton für ein torreiches Spiel setzte. Der weitere Verlauf des Spiels war geprägt von einem aufregenden Schlagabtausch. Hörlkofen legte durch Tore von Cornelius Zöllner und erneut Benedikt Schmidt wieder vor und verdiente sich eine 3:1-Führung, aber der Gastse zeigte Charakter und kam durch Vinzent Zanker und Jonas Ebert zurück ins Spiel, um es bis zur 16. Minute auf 3:3 auszugleichen. Zanker konnte kurz darauf sogar die Führung für Altenerding erzielen, gefolgt von zwei weiteren Toren von Julius Baumbach, so dass die Veilchen mit einem komfortablen 6:3-Vorsprung in die Halbzeit gingen. Auch im zweiten Durchgang beanspruchten die Hausherren den besseren Start und Sebastian Cyralax sorgte bei seinem Farben neue Hoffnung. Doch Lennard Merget antwortete mit einem spektakulären Distanzschuss, der den Ball über den Torwart hinweg ins Netz beförderte. so dass der alte Abstand wieder hergestellt war. Obwohl Cyralax noch einmal verkürzte, dominierte Jonas Ebert das späte Spielgeschehen mit drei aufeinanderfolgenden Toren, gefolgt von einem weiteren Treffer von Merget. Mit diesem fulminanten 11:5-Sieg zeigten die Veilchen, dass sie trotz der Rückschläge in den vorangegangenen Spielen in der Lage sind, entscheidend und kraftvoll zu reagieren. Dieses Spiel könnte ein Wendepunkt sein, der den Veilchen hilft, mit neuem Schwung und Optimismus die kommenden Herausforderungen anzugehen.