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Finaltag im Lipp-Cup: SpVgg geht mit drei Teams ins Rennen

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Am kommenden Donnerstag (Vatertag) findet im Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion der Finaltag des diesjährigen Lipp-Cup statt und erstmals in der Geschichte des 2010 von Rudi Simbeck ins Leben gerufenen Wettbewerbes werden heuer gleich drei Teams den Siegerpokal in die Luft stemmen.

Während sich die beliebte Pokalveranstaltung bislang nur auf die männlichen D- und B-Junioren beschränkte, feiern nun auch die weiblichen D-Juniorinnen Premiere und freuen sich über die Ausweitung.

Spielgruppenleiter Willi Brambring, der auch heuer wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat, ist von der Eingliederung der Mädels sehr angetan. „Ich finde es hervorragend, dass wir nun auch den Mädchen die Möglichkeit geben, an diesem tollen Wettbewerb teilzunehmen und ich bin mir sicher, dass die Mädchen mit ihrer Spielfreude den Lipp-Cup nachhaltig aufwerten“.

Die jungen Nachwuchskickerinnen kommen auch in den Genuss, den Finaltag mit zwei Halbfinalspielen zu eröffnen, wobei die Spiele zwischen der SpVgg Altenerding und dem FC Moosinnig sowie zwischen dem FC Lengdorf und dem FC Schwaig parallel über die Bühne gehen werden. Anstoß der beiden Spiele ist um 12:30 Uhr und bei einer Spieldauer von 2 x 25 Minuten werden die beiden Finalisten ermittelt.

Nach Abpfiff dieser beiden Partien haben sich die Mädels eine wohlverdiente Pause verdient, doch trotz allem wird der Ball schon wieder ab 14:00 Uhr rollen, denn im Endspiel der männlichen D-Junioren kämpfen der Gastgeber SpVgg Altenerding und die (SG) FC Eitting um den Gewinn des Lipp-Pokals, wobei der Ausgang der Finales völlig offen ist.

Auch heuer ist der Wettbewerb wieder sehr hoch dotiert: Die beiden Geschäftsführer der Lipp-Markenvertriebs GmbH Jürgen Loher und Dirk Urland haben für den Sieger eine Prämie in Höhe von 300 € ausgelobt und selbst der Verlierer geht nicht leer aus und die 200 € für die unterlegenen Finalisten sind sicherlich ein dickes Trostpflaster.

Der Sponsor zeigt sich auch darüber hinaus sehr großzügig und ehrt auch die unterlegenen Halbfinalisten, die sich neben Bällen und einer Prämie von jeweils 50 € auch noch über eine Einladung zu einer Brotzeit mit Getränken, zu der alle Teams gebeten werden, erfreuen.

Im Anschluss an die Siegerehrung sind schließlich wieder die Mädchen am Zug und die beiden Halbfinalsieger ermitteln ab 15:30 Uhr den weiblichen Premierensieger des Lipp-Cups.

Die Lipp-Markenvertriebs GmbH macht bei der Prämierung keinen Unterschied, so dass sich auch die erfolgreichen Mädchen über eine kräftige Finanzspritze für die Mannschaftskasse freuen können.

Den krönenden Abschluss dieser sehr beliebten Veranstaltung markieren schließlich um 17:00 Uhr die B-Juniorenmannschaften und das Finale verspricht viel Prestige, stehen sich im Endspiel die beiden Lokalrivalen SpVgg Altenerding und JFG Sempt Erding gegenüber.

Beide Vertreter lösten das Halbfinalticket beim FC Forstern bzw. bei der (SG) FC Moosininng/Eichenried souverän und wollen im Finale den Wettbewerb erfolgreich zu Ende bringen, wobei sich die JFG sicherlich in der Favoritenrolle befindet.

Jürgen Loher freut sich auf den Finaltag, hofft aber gleichzeitig auf einen fairen Verlauf. „Der Finaltag ist natürlich das Highlight der Veranstaltung und es ist schön zu sehen, mit welchem Ehrgeiz die Kinder und Jugendlichen bei der Sache sind. Ich appelliere aber schon im Voraus, dass sowohl die Trainer, Eltern und Spieler bei aller Rivalität den Fairplay-Gedanken immer vor Augen haben, denn unser Lipp-Cup soll stets mit einem sportlich fairen Wettbewerb im Einklang stehen“, mahnt der Sponsor.

Der Eintritt zum Finaltag ist wie immer frei und neben den aktiven Teilnehmern dürfen sich auch die willkommenen Zuschauer auf das leibliche Wohl freuen, wobei vor allem ein gegrilltes Schwein wieder ein Leckerbissen sein wird.

Herren 1: FC Finsing – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher, 4. Lukas Bachmair (72. Nessim Mahsas) , 5. Julius Krop, 6. Pedro Flores (90. Jeremy Bauer), 7. Marc Winkelmann (20. Tobias Lamm / 83. Adonai Ngombo)), 8. Samuel Kronthaler (91. Pedro Flores), 9. Julian Schaumaier (70. Sebastian Gruber),  10. Daniel Wiskitenski, 11. Leart Bilalli

Torschützen:
0:1 Julian Schaumaier (22.)
1:2 Samuel Kronthaler (54.)

Gelbe Karten:
Julius Krop
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Lukas Loher wehrt einen von Nessim Mahsas verursachten Strafstoß von Fabian Kövener ab (

Zuschauer:
450

Spielbericht:
Im Duell zwischen dem letztjährigen Bezirksligisten FC Finsing und dem kommenden Bezirksligisten SpVgg Altenerding konnte sich der Aufsteiger knapp mit 2:1 durchsetzen und bauten den Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Walpertskirchen mittlerweile sogar elf Zähler aus.

Der Anfangsphase begann verhalten, denn beide Teams waren zunächst auf Ballsicherung bedacht, doch trotz allem kam der FCF nach sechs Minuten zum ersten Abschluss, doch ein Schuss des Ex-Altenerdinger Valentin Bachmaier ging sehr zentral auf das Tor, so dass Keeper Lukas Loher vor keine ernsthaften Probleme gestellt wurde.

Anschließend gewannen die Locke-Schützlinge die Spielkontrolle – man hatte zwar mehr vom Spiel, aber zunächst schaffte man es nicht, zu zwingenden Abschlüssen zu kommen, so dass auch den Hausherren wenig Gefahr drohte.

Erst nach 15 Minuten musste der FCF-Schlussmann Niklas Weiß erstmals eingreifen, doch er war zur Stelle und konnten einen Flachschuss von Leart Bilalli aus 18 Metern sicher abwehren.

Sieben Minuten später glückte der SpVgg dann der Führungstreffer, der zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt zu erwarten war. Pedro Flores spielte aus dem Mittelfeld einen schönen Pass in die Tiefe und als die Abwehrreihe der Hausherren den durchstartenden Julian Schaumaier aus den Augen verloren hatte, blieb der Torjäger eiskalt und schob an Weiß vorbei zum 1:0 ins lange Eck ein.

Nach 28 Minuten gab es dann die nächste Möglichkeit für die Gäste. Als Alex Weiher das Leder nach vorne spielte, verfehlte ein Abwehrspieler der Gastgeber das Leder, so dass der hinter ihm stehenden Schaumaier eine Flanke auf den langen Pfosten schlagen konnte. Allerdings kam der dort lauernde Bilalli nicht an die Hereingabe, konnte sich aber das Leder noch vor dem Überschreiten der Torauslinie sichern.

Er legte dann von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr, wo Flores zunächst am Ball vorbeischlug, doch der nachrückende Samuel Kronthaler kam dann im Strafraum zum Schuss, scheiterte aber erneut an Weiß.

Zehn Minuten vor der Pause kam der Gastgeber dann ebenso überraschend zum Gleichstand. Als Tobias Lamm im Mittelfeld der Ball bei der Annahme etwas zu weit vom Fuß sprang, ging sein Gegenspieler dazwischen und passte auf die linke Seite, wo Florian Hölzl in den Strafraum ging und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1 erfolgreich war.

Nur eine Minute später hätten die Gäste dann fast die passende Antwort gefunden. Nach einem Angriff über die rechte Seite lief Bilalli in den Strafraum und legte dem hinterlaufenden Kronthaler das Leder mit der Hacke ab, doch dessen Schuss prallte dann vom Innenpfosten zurück ins Feld.

Wenig später brannte es dann auf der anderen Seite. Als die Hausherren aus dem rechten Halbfeld eine Flanke nach innen geschlagen hatte, kam Loher aus seinem Kasten, doch von Hölzl bedrängt, brachte er den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Als die Kugel dann bei Kilian Schmitt landete, drohte den Veilchen der Rückstand, doch Loher war dann zur Stelle und konnte den Schuss aus kurzer Distanz abwehren, so dass es mit einem Remis in die Pause ging.

Wenige Minuten nach der Pause hatte dann der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, denn Bilalli schoss einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld direkt auf das Tor und das Leder schien den Weg ins Netz zu finden, doch Weiß war mit den Fingerspitzen nach am Ball und konnte die Kugel an die Latte lenken.


Aber nach 53 Minuten gelang der SpVgg dann doch wieder der Führungstreffer. Als Ridwan Bello das Leder aus dem Zentrum auf den rechts stehenden Bilalli spielte, drang dieser nach innen und legte dann auf dem an der Strafraumgrenze stehenden Kronthaler zurück. Der Mittelfeldakteur nahm das flache Zuspiel direkt und ließ Weiß mit einem sehenswerten Schuss unter Latte keine Abwehrchance.


15 Minuten später kamen die Gäste abermals vielversprechend zum Abschluss. Als ein Einwurf der Hausherren in der eigenen Hälfte bei Schaumaier landete, zog der Torjäger nach innen und zog dann aus der Drehung ab, doch leider verfehlte der stramme Schuss sein Ziel

In der Folgezeit entwickelte sich dann ein Abnutzungskampf, der zu keinen großen Chancen führte. Das Match wurde in dieser Phase etwas ruppiger und es gab Foul hüben wie drüben, so dass das Match von der sehr gut leitenden Schiedsrichterin Iris Spitaler immer unterbrochen werden, was den Spielfluss fast zwangsläufig ins Stocken brachte.

Acht Minuten vor dem Ende bot sich Finsing dann die große Ausgleichschance. Als Hölzl von der linken Seite einen Flankenball nach innen schlug, wurde Michael Bayer beim Kopfballversuch von Nessim Mahsas von hinten gestoßen, was die Unparteiische mit einem Elfmeter bestrafte.

Aber die Rot-Weißen konnten diese Chance nicht nutzen, denn Torhüter Loher wehrte den Schuss von Fabian Kövener ab und erhielt dann Unterstützung von Daniel Wiskitenski, der den Nachschuss von zur Ecke abblocken konnte.


Im Gegenzug bot sich dann Altenerding wieder eine gute Chance. Als eine Flanke von Bilalli durch den Strafraum, nahm der lange stehende Mahsas die Hereingabe auf, zielte dann beim Abschluss über den Querbalken.

Nun gab es einen offenen Schlagabtausch und in der 85. Minute hoffte die Finsinger Fans wieder auf den Ausgleich. Als der Pass von Spielführer Dominik Bluhme noch leicht abgefälscht wurde, kam der einlaufende Schmitt frei vor Loher zum Abschluss, hatte aber sein Visier auch zu hoch eingestellt.

In der 90. Minute hätten die Veilchen die Partie vorentscheiden können. Als Ridwan die Kugel nach vorne trieb, orientierte sich die Defensive des FCF an Bilalli, der versuchte, sich einer Abseitsstellung zu entziehen. Als der Abwehrspieler das Leder dann in die Tiefe spielten, wähnten sich den Altenerdinger Stürmer in der verbotenen Zone, übersahen dann aber, dass Adonai Ngombo aus der eigenen Hälfte durchlief und nun frei auf das Tor zulief. Allerdings scheiterte der Youngster an Torhüter Weiß, der sein Team mit einer starken Parade im Spiel hielt.


Nur zwei Minuten später die nächste dicke Chance für die Gäste. Als Weiß einen Freistoß von Bilalli nur zur Seite abklatschen konnte, kam Sebastian Gruber zum Nachschuss, doch das Leder strich um Zentimeter über die Latte, so dass der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern war.


Aber nur wenig später war dann der nächste Dreier doch perfekt, denn die Finsinger fanden keine Mittel mehr, um die drohenden Niederlage doch noch abwenden zu können.

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Herren 2: FC Finsing III – SpVgg Altenerding 2:2

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Aufstellung:
1. Sebastian Kahl, 2. Nessim Mahsas, 3. Julian Topf, 4. Domenik Gruber (46. Rene Feuker) 5. Johannes Irl, 6. Dominik Frisch, 7. Wiam Takruri, 8. Tarik Mahjoub (74. Noh Tesfamichael / 82. Tarik Mahjoub), 9. Adonai Ngomobo, 10. Sebastian Gruber, 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
0:1 Sebastian Gruber (10.)
1:2 Eigentor Dominik Schiller (47.)

Gelbe Karten:
Adonai Ngombo
Wiam Takruri
Rene Feuker

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Mit hängenden Köpfen verließen die A-Klassenkicker das Spielfeld in Finsing, denn im Vergleich gegen die gastgebende dritte Mannschaft des FCF kam man nicht über ein 2:2-Remis hinaus, so dass die Aufstiegshoffnung nur noch theoretischer Natur ist, aber realistisch gesehen, sind die beiden zum Aufstieg berechtigten Plätze nun außer Reichweite geraten.

Zunächst sah es ganz danach aus, als würden die Veilchen ihrer Favoritenrolle gerecht werden, denn von Beginn an nahm man das Zepter in die Hand und kam schnell zu guten Einschussmöglichkeiten.

Schon nach sieben Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Als ein schöner Diagonalball von Johannes Irl, den am rechten Flügel freistehenden Jeremy Bauer erreichte, zog dieser mit dem Ball am Fuß nach innen und legte dann mustergültig auf den freistehenden Tarik Mahjoub ab, doch alleine vor dem Tor stehend scheiterte er an FCF-Schlussmann Jörg Siller.

Zwei Minuten später spielte dann Nessim Mahsas einen schönen Ball in die Tiefe und als Adonai Nogmbo das Zuspiel aufnahm, war er alleine in Richtung Tor unterwegs, doch sein Gegenspieler konnte ihn noch entscheidend stören, so dass der Torjäger nicht mehr entscheidend zum Abschluss kam und Siller die Kugel dann problemlos aufnehmen konnte.

Doch nach neun Minuten sollte sich dann doch zählbarer Erfolg die Gastgeber einstellen. Als Julian Topf das Leder auf der linken Seite erhielt, zog er nach innen und legte dann quer auf Sebastian Gruber ab. Der Angreifer fasste sich ein Herz und ließ Schlussmann Siller bei einem schönen 20-Meter-Schuss keine Abwehrmöglichkeit.

Zwei Zeigerumdrehungen später hoffte man dann erneut auf ein Erfolgserlebnis. Als Mahsas einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen geschlagen hatte, verfehlte Ngombo das Leder haarscharf, und Siller war rechtzeitig zur Stelle und konnte die Hereingabe, die nun von Freund und Feind unberührt auf das Tor ging, gerade noch entschärfen.

Nach 16 Minuten kamen dann die Gastgeber erstmals gefährlich vor das Tor, doch die Veilchen hatten Glück, dass der Ball, den ein Stürmer an Keeper Sebastian Kahl vorbei spitzelte zu wenig Fahrt hatte und von Domenik Gruber vor dem Überschreite der Torlinie geschlagen werden konnte.

Jedoch landete der Befreiungsschlag beim im Strafraum stehenden Ludwig Hitzinger, doch dessen Schuss konnte dann Kahl sicher parieren, so dass diese Doppelchance kein Unheil anstellte.


Doch nach 29 Minuten kamen dann die Platzherren wie aus dem Nichts zum Ausgleichstreffer. Als Mahsas aus der eigenen Abwehr den Ball unbedrängt in die Füße von Benedikt Eicher spielte, sah der FCF-Mittelfeldspieler, dass sich Keeper Kahl auf Höhe der Sechzehnmeterlinie befand. Er nutzte die Gelegenheit, zog knapp hinter der Mittellinie ab und das Spielgerät ging über den Torhüter hinweg zum 1:1 in die Maschen.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter wäre der SpVgg fast die passende Antwort gelungen. Nach einer schönen Einzelaktion steckte Wiam Takruri das Leder im entscheidenden Moment auf Irl durch, der schließlich nur noch Schlussmann Siller vor sich hatte, ihn aber erneut nicht überwinden konnte.


In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gingen die Aldinger-Schützlinge aber dann doch wieder in Front, profitierten dabei aber von einem Eigentor der Hausherren. Als Takruri eine Ecke nach innen geschlagen hatte, wollte Dominik Schiller die Hereingabe volley aus der Gefahrenzone schlagen, doch rutschte ihm das Leder über den Schlappen, so dass sein Torhüter Siller keine Abwehrmöglichkeit mehr hatte.


Kurz nach der Pause leistete sich der bis dahin tadellos leitende Referee eine krasse Fehlentscheidung. Als es im Strafraum direkt an der Torauslinie zu einem Zweikampf zwischen Sebastian Gruber und seinen Gegenspieler Lukas Lohmeier kam, ging der Finsinger Akteur, ohne von Gruber berührt zu werden, zu Boden, doch der Unparteiische zeigte aus unerfindlichen Gründen auf den Punkt.

Letztlich sollte dann die Gerechtigkeit die Oberhand behalten, denn Matthias Junker konnte das Geschenk nicht nutzen und scheiterte an Keeper Kahl, der den Ball sogar sicher abwehren konnte.


Im Gegenzug kam es dann erneut zu einer sehr umstrittenen Entscheidung, denn bei einem Konter war Takruri seinem Gegenspieler Schiller enteilt, wurde von diesem dann von hinten ohne jede Chance, den Ball spielen zu können, rüde von den Beinen geholt. Obwohl der Gefoulte verletzungsbedingt zunächst vom Feld musste, beließ es der Schiedsrichter bei einer Verwarnung, wobei zumindest eine Zeitstrafe angebracht war.

Den fälligen Freistoß zirkelte dann Gruber gekonnt über die Mauer, doch der Ball hatte etwas zu wenig Fahrt, so dass Keeper Siller das Leder aus dem kurzen Eck holen konnte.


Wenig später hatten dann die Hausherren eine gute Chance. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Rene Feuker klären, doch der in die Mitte abgewehrte Ball landete bei Joa Victor Santos Neves, der aber die Chance nicht nutzen konnte und mit seinem Schuss das Gehäuse verfehlte.

Aber nach 66 Minuten kam der FCF dann doch zum Gleichstand und hatte dabei auch etwas Glück, denn ein von Eicher getretener Freistoß aus etwa 22 Metern wurde von Feuker derart unglücklich abgefälscht, dass der Schuss unhaltbar für Kahl im Netz landete.


Nun wurde das Spiel immer hektischer und einige rüde Foulspiele zwangen den Unparteiischen zu einigen Verwarnungen, was aber auch dazu führte, dass kein richtiger Spielfluss aufkommen konnte.

Nach 81 Minuten hofften dann die Hausherren auf den Führungstreffer. Als ein Ball nach vorne gespielt wurde, wäre Topf frei an die Kugel gekommen. Allerdings rutschte er dann weg, so dass sein Gegenspieler vor ihm an den Ball kam und die Gastgeber plötzlich in einer Überzahlsituation auf das Tor zuliefen. Als der Ball dann auf den rechts freistehenden Patryk Nowak gespielt wurde, hatte die SpVgg Glück, dass er den Ball nicht voll traf und an Kahl scheiterte.

Im Gegenzug brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Zwar kam Gruber bei einem Pass vor dem aus seinem Tor eilenden Siller an die Kugel, doch der Abstand zum Keeper war so gering, dass er ihn nur noch anschießen konnte.

In der 90. Minute kam dann der FCF zu einer großen Möglichkeit. Als die SpVgg einen Angriff nicht entscheidend abwehren konnte, wurde das Spielgerät von der rechten Seite nach innen gespielt, wo Stefan Morawitz völlig frei zum Schuss kam, doch er zielte zu hoch und verpasste den Siegtreffer.

In der Nachspielzeit hoffte dann der Altenerdinger Anhang auf den Lucky-Punch. Als Gruber beim letzten Angriff mit Vehemenz in den Strafraum eindrang, wurde er von Kapitän Johannes Huber unfair gestoppt, so dass der Referee abermals, diesmal allerdings zu Recht, auf Elfmeter entschied.

Johannes Irl stellte sich der Verantwortung, hatte dann aber sein Visier zu hoch eingestellt und setzte das Spielgerät knapp über die Latte. Unmittelbar darauf pfiff dann der Unparteiische ab und den Veilchen stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, denn nun ist der erhoffte Aufstieg wohl in unerreichbare Sphären abgerückt.

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D5-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Fraunberg II 0:0

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Im Duell der beiden bis dato punktlosen Teams konnten sowohl die D5-Junioren der SpVgg als auch der Gast von der (SG) FC Fraunberg die schwarze Serie stoppen. Nach dem Schusspfiff herrschte aber in beiden Lagern keine ausgelassene Freude, denn nach dem torlosem Remis gab es für die beiden Tabellenschlusslichter jeweils nur einen Zähler. Den besseren Start erwischten die Fraunberger Kicker und nach vier Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Als ein Stürmer der Gäste die gesamte Altenerdinger Abwehr überlaufen hatte und frei zum Schuss kam, musste man im Altenerdinger Fanlager tief durchatmen, als der abschließende Schuss knapp am langen Eck vorbei ins Toraus ging. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der gut startenden Gäste. Als ein Angreifer das Leder vom Flügel nach innen schlug, verteidigte die komplette SVA-Defensive den kurzen Pfosten. Da die Hereingabe durch die Abwehrreihe hindurchging, kam ein am zweiten Pfosten stehender Stürmer sträflich ungedeckt zum Abschluss, doch erneut standen die Veilchen mit Glück im Bunde, denn der Angreifer verzog seinen Schuss und verfehlte das Ziel doch um einige Meter. Nach 15 Minuten zeigten sich die Hausherren erstmals auf der anderen Seite, doch auch Emre Imanmoglu hatte sein Visier nicht exakt genug eingestellt, so dass sein Schuss das Fraunberger Tor knapp verfehlte. Fünf Minuten später waren aber die Gäste wieder am Zug, und als der FCF einen Steckpass durch Leon Drincianu-Cara und Imamoglu hindurch spielte, wäre eine Fraunberger Offensivkraft fast an das Leder gekommen, doch Keeper Luca Winkelmann war rechtzeitig aus seinem Gehäuse gekommen und klärte vor dem heraneilenden FCF-Akteur. Nach dieser Möglichkeit nahmen Leopold Ulbrich und Oliver Schubert das Fraunberger Tor ins Visier, doch das Runde wollte nicht ins Eckige. Deutlich näher war der FCF dem Führungstreffer dann unmittelbar vor dem Seitenwechsel, doch der Pfosten rettete für den bereits geschlagenen Winkelmann. In den letzten Zügen der ersten Hälfte gab es auf jeder Seite noch einen Fernschuss, doch weder der Gästespieler als auch Eric Hausmann verbuchten einen zählbaren Erfolg. In den ersten Minuten zeigten die Gäste mehr Initiative und waren dem Führungstreffer näher, der dann nach 48 Minuten hätte eigentlich fallen müssen. Als ein Pass von Schlussmann Luca Winkelmann genau bei einem gegnerischen Spieler landete, schien das 0:1 unvermeidbar, doch der Gästespieler wollte das Geschenk nicht annehmen und setzte den abschließenden Schuss über den Querbalken. Sechs Minuten vor dem Ende bot sich dann den Hausherren die große Chance zum Siegtreffer, denn nach einem Handspiel im Fraunberger Strafraum zeigte er auf den Punkt. Aber auch diese Möglichkeit führte nicht zum goldenen Tor, denn der Schuss von Beniamin Amiri ging genau in die Tormitte und stellte den Fraunberger Keeper vor keine allzu großen Probleme. Die letzte Chance hatte dann nur eine Minute später Benedikt Stanglmaier, doch auch dessen Schuss fand nicht den Weg ins Netz, so dass es trotz größter Bemühungen auf beiden Seiten nicht zum entscheidenden Treffer kam. Am letzten Spieltag werden die Trauben für die Altenerdinger Trauben sehr hoch drängen, dann man muss sich mit dem Tabellenführer TSV Grüntegernbach auseinandersetzen.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – FSV Pfaffenhofen/Ilm 2:2

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Weder Fisch noch Fleisch war die Partie der B1-Junioren der SpVgg gegen die Gäste vom FSV Pfaffenhofen/Ilm, die mit einem 2:2-Remis endete. Zwar freute man sich am Ende, dass man den ersten Zähler auf die Habenseite brachte, aber letztlich wäre gegen den keineswegs unschlagbar erscheinenden Gegner durchaus ein Sieg möglich gewesen. Die erste Chance lag nach sieben Minuten auf Seiten der SpVgg und als Oliver Baron nach einem schönen Doppelpass mit Lukas Kulterer frei vor dem Pfaffenhofener Tor auftauchte, hoffte man auf die Führung, doch leider brachte er das Spielgerät nicht im Tor unter, denn der Schlussmann konnte abwehren. Als der Abpraller dann beim nachsetzenden Can landete, hoffte man nochmals auf zählbarem Erfolg, doch der Schuss verfehlte das Gehäuse. Besser machten es dagegen die Gäste und der FSV nutzte seine erste Chance zum Führungstreffer. Als ein langer Ball einen abseitsverdächtig stehenden Spieler aus Pfaffenhofen erreichte, blieb der erhoffte Pfiff aus und nachdem der Stürmer dann alleine auf Schlussmann Kilian Burgholzer zulief, traf er zur 1:0-Führung unhaltbar ins lange Eck. Im Anschluss an den Führungstreffer der Gäste entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel, das wenig Chancen. Doch fünf Minuten vor dem Pausenpfiff wurde es nochmals gefährlich, doch der Gästekeeper war zur Stelle und konnte einen Freistoß von Kulterer, der auf das kurze Eck geschlagen wurde, meistern, so dass die Veilchen mit einem knappen Rückstand in die Pause gingen. Kurz nach der Pause wären die Hausherren dann fast zum Ausgleich gekommen. Als Carli Schönfelder einen langen Ball nach vorne geschlagen hatte, schien zunächst keine Gefahr zu entstehen. Als Can jedoch dem Ball entschlossen nachlief und der Pfaffenhofener Keeper das Leder nicht entscheidend zu fassen bekam, wäre der Altenerdinger Mittelfeldspieler um ein Haar an das Leder gekommen, doch in letzter Sekunde konnte der Schlussmann das Spielgerät dann doch noch unter Kontrolle bringen. Nach sechs Minuten wurde es vor dem FSV-Tor abermals gefährlich. Nach einem Foul an Fabian Veliqi zog Baron den fälligen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Alexander Jank zum Kopfball kam, doch das Leder nur ins Außennetz setzte. Drei Zeigerumdrehungen weiter drohte der SpVgg dann aber der zweite Gegentreffer. Als Pfaffenhofen einen Eckball nach innen geschlagen hatte, verfehlte ein sträflich ungedeckter Angreifer wenige Meter vor dem Tor das Leder. Aber die Gefahr war noch nicht gebannt, denn ein zweiter am langen Pfosten lauernder Akteur kam zum Abschluss, verfehlte aber das Tor der Veilchen. Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Gäste, doch nach einem Pass in die Tiefe kam Burgholzer rechtzeitig aus seinem Kasten und nahm den Ball gerade noch vor einem anstürmenden Gegenspieler auf. Dann waren wieder die Hausherren am Zug und als Kulterer aus ca. 20 Meter abzog, machte der unsicher wirkende Schlussmann aus Pfaffenhofen keine gute Figur, denn ihm rutschte der Ball über die Hand, hatte dann aber Glück, dass die Kugel knapp am Tor vorbeiging. Als die daraus resultierende Ecke nur unzureichend geklärt wurde, brachte Kulterer den Ball nochmals in die Mitte, wo Jank zum Kopfball kam, aber das Gehäuse um Haaresbreite verfehlte. 16 Minuten vor dem Ende schnupperte der Gast am vorentscheidenden zweiten Treffer. Nach einem Steckpass lief ein Angreifer von der rechten Seite alleine in den Strafraum, doch sein Schuss strich um wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug hatte dann der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Als der Keeper einen Schuss von Kulterer nur zur Seite abwehren konnte, kam Jank zum Nachschuss, doch auch er brachte das Leder nicht im Tor unter. Aber sechs Minuten vor Schluss wurden die Gastgeber für ihr Engagement mit dem Ausgleich belohnt. Als Kulterer einen Freistoß ins Zentrum geschlagen hatte, war Can zur Stelle und köpfte zum 1:1 ein. Aber die Freude bei der SpVgg hielt nur eine Minute an und dem FSV gelang bei einer fast identischen Szene zum vorausgehenden SVA-Treffer die erneute Führung. Diesmal zog der Gast von der rechten Seite einen hohen Ball in den Strafraum und als Schlussmann Burgholzer aus seinem Tor eilte, kam ein Stürmer vor ihm an den Ball und verlängerte die Flanke mit dem Hinterkopf zum umjubelten erneuten Führungstor ins Netz. Aber die Semptstädter gaben sich noch nicht geschlagen und zeigten eine gute Moral, die schließlich in der Nachspielzeit noch belohnt wurde. Als Can in zentraler Position in den Strafraum eingedrungen war, wurde er von seinem Gegenspieler unfair zu Fall gebracht, so dass der gut stehende Schiedsrichter sofort auf Elfmeter entschied. Kulterer stellte sich der Verantwortung und traf zum 2:2-Endstand ins linke Eck.

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D3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf 5:1

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Am heutigen Sonntagvormittag trafen im Sportparkt Altenerding die Veilchen der D3 und der FC Lengdorf in einem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel aufeinander, welches die Spielvereinigung deutlich mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Auch wenn der Gastgeber heute auf ihren Stürmer Samuel Meier verzichten mussten, stellte das Trainergespann Faust/Peschke eine schlagfertige Truppe auf. In diesem Jahr noch unbesiegt und gutem Selbstvertrauen stellte man sich von der ersten Minute dem Gegner und nahm das Heft sofort in die Hand. Bereits in der 4. Minute bot sich für Altenerding die erste große Chance. Nikolaus Wilhelm spielte den Ball nach außen zu Philipp Kaiser, dessen Flanke bei Hasan Perviz landete. Perviz nahm den Ball gekonnt an, zielte jedoch knapp übers Tor. Kurz darauf ergab sich auch für Lengdorf die erste Gelegenheit. Der Spieler mit der Nummer 7 setzte sich am rechten Strafraumrand durch und schoss knapp am langen Eck vorbei. Dies sollte jedoch die einzige nennenswerte Chance des Lengdorfer Goalgetters sein. Dank einer Sonderbewachung von Kapitän Felix Binder, der seine Aufgabe aufopferungsvoll und exzellent umsetzte, machte Lengdorfs gefährlichster Spieler heute keinen Stich. Eine abgewehrte Ecke führte in der 9. Minute zur nächsten Chance für die Lilanen. Der Ball landete direkt vor die Füße von Marie Jackisch, die sofort abzog, aber das Gehäuse knapp verpasste. Eine Zeigerumdrehung später kam es aber dann mit dem nächsten Eckball zur verdienten Führung. Die von Perviz getretene Ecke landete Punktgenau auf Philipp Kaiser, der aus kürzester Distanz den Ball nur noch über die Linie zum 1:0 drücken musste. In der 15. Minute leitete Felix Binder den nächsten Angriff mit einem präzisen Steckpass auf Hasan Perviz ein. Der lief bis zur Grundlinie durch und schlug von dort eine Flanke in die Mitte, wo Tizian Isele 2 Meter vor dem Tor lauerte und den Angriff mit seinem Schuss zum 2:0 vollendete. Kurz darauf hatte Felix Binder das 3:0 selbst auf den Fuß. Nach starkem Zuspiel von Nikolaus Wilhelm auf Binder, der vom Strafraumrand das Spielgerät nur ganz knapp über die Latte setzte. Die größte Gefahr strahlten die Altenerdinger immer wieder durch die perfekt getretenen Eckbälle von Perviz aus. So auch in der 19. Minute mit einem Eckball genau auf den Kopf von Anton Zellner. In der Rückwärtsbewegung bekam Zellner jedoch nicht genug Druck hinter den Ball und köpfte somit am langen Eck vorbei. Kurz vor Halbzeitpfiff war es aber dann doch wiederum Zellner, der für den hoch verdienten Halbzeitstand von 3:0 sorgen konnte. Ein ungenauer Rückpass vom Lengdorfer Abwehrspieler auf seinen Torwart lief Zellner gedankenschnell ab und legte den Ball am Keeper vorbei ins Netz. Die Veilchen bauten Ihre Führung somit weiter aus und setzten ein deutliches Zeichen, dass für die Gäste heute nichts zu holen war. Auch dank einer starken Abwehrleistung von Marie Jackisch, Sebastian Ivan und dem eingewechselten Leo Bao, die durch ihr Stellungsspiel und Schnelligkeit immer wieder die Angriffe der Gäste ablaufen konnten und es gar nicht erst gefährlich werden konnte vor dem Tor der Altenerdinger Nummer 1, Dominik Schaaser. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte man schnell die Marschrichtung erkennen. Weiterhin ging es auf das Tor der Gastmannschaft aus Lengdorf, wie bereits auch in der 33. Minute mit der ersten Chance durch Sai Rudr Battu, der nach einem Pass von Nikolaus Wilhelm in den Rückraum die Gelegenheit sofort nutzte und abzog. Der Ball landete jedoch genau in den Armen des Lengdorfer Keepers. Weitere Chancen sollten folgen. Unter anderem durch einen Fernschuss von Rafael Austen, der ansonsten seine Qualitäten als Abräumer und Ballverteiler vor der Abwehr wieder vollends unter Beweis stellte. Nur in der 48. Minute unterschätzte die Hintermannschaft der Veilchen einen lang geschlagenen Ball. Diese kleine Unachtsamkeit nutzte die Nummer 3 aus Lengdorf, dribbelte sich am tiefstehenden Verteidiger vorbei und schloss für Schaaser unhaltbar ab zum 1:3. Die Antwort von Altenerding folgte jedoch nur eine Minute später. Hasan Perviz sorgte mit einer direkt verwandelten Ecke für weiteres Aufsehen auf dem Platz. Sein Schuss von der Eckfahne überraschte die Abwehr des FC Lengdorf und landete hinter dem Schlussmann direkt im Tor, womit die Veilchen ihre Führung eindrucksvoll zum 4:1 ausbauten. Bei Ballbesitz konnte sich auch Felix Binder von seiner Aufgabe als Sonderbewacher immer wieder mal lösen und für Gefahr sorgen. Wie in der 51. Minute, als Binder nach kurz getretener Ecke von Perviz vom Strafraumrand den Winkel anvisierte, das Spielgerät jedoch vom Lengdorfer Keeper stark über die Latte gelenkt wurde. In der Schlussphase gab nur noch die SpVgg den Takt an. Nach schönem Lauf auf der linken Seite setzte sich Tizian Isele im Strafraum gegen zwei Verteidiger durch und passte quer auf Sai Rudr Battu. Dessen Schuss konnte aber im letzten Moment von einem Lengdofer Bein noch abgeblockt werden. Eine Minute später hatte Battu beim 5:1 dann mehr Fortune. Wieder mal eine Ecke von Perviz, lang gezogen in den Rückraum, fand seinen Abnehmer bei Battu der den Ball aus ca. 7-8 Metern mit der Picke unhaltbar in den Winkel beförderte. Die letzte Chance hatten die gut aufgelegten Hasan Perviz und Anton Zellner auf dem Fuß. Zum wiederholten Male erkämpfte sich Zellner stark den Ball in der Hälfte der Gäste, legte den Ball sofort zu Perviz, dessen Schuss aus spitzem Winkel jedoch nur das Außennetz fand. Mit der besten Saisonleistung stellten die Spieler der D3 ihr Können heute eindrucksvoll unter Beweis und feierten einen klaren 5:1 Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Lengdorf. Das Trainergespann zeigte sich hoch zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Dank dieses Sieges festigte die SpVgg ihre Position an der Tabellenspitze und reist nächste Woche mit breiter Brust zum nächsten Showdown gegen den FC Forstern.

Weitere Bilder vom Spiel

C-Juniorinnen: FC Forstern II – SpVgg Altenerding 11:1

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Als eine Nummer zu groß sollten sich die Mädels des FC Forstern für die C-Mädchen der SpVgg erweisen, die trotz größter Gegenwehr ohne Chance blieben und letztlich leider sogar zweistellig unter die Räder kamen.  Die Begegnung begann mit klaren Vorteilen für die Heimmannschaft und der haushohe Favorite aus Forstern zeigten von Anfang an seine Überlegenheit und hatten schon nach 12 Minuten eine beruhigende 3:0-Führung herausgeschossen. Auch in der Folge rollte das Leder fast ausnahmslos in Richtung Altenerdinger Tor, in dem Torfrau Amelie Zeiler bis zum Seitenwechsel noch viermal hinter sich greifen musste, so dass das Match bereits zur Pause vorentschieden war. Trainer Rüştü Aydin reagierte schnell auf die Situation und wechselte die Geschwister Rana und Tuana Aydin aus, um ihnen draußen eine motivierende Rede zu halten. In der Halbzeitpause setzte Aydin auf klare Ansagen und forderte seine Spielerinnen auf, motivierter und zweikampfstärker in die zweite Halbzeit zu gehen. Die zweite Halbzeit sah eine deutlich verbesserte Leistung der Spielvereinigung, denn die Akteurinnen nahmen sich den Appell des Trainers zu Herzen und zeigten nun deutlich mehr Motivation, Zweikampfbereitschaft und waren nun auch spielerisch klar verbessert. Aber trotz der unübersehbaren Leistungssteigerung hielt die Überlegenheit des Gastgeberinnen natürlich unverändert an, wobei die Übermacht des FCF bereits vor dem Spiel zu erwarten war. Doch im Vergleich zum ersten Durchgang brachen nach dem ersten Gegentreffer in der 43. Minute nicht alle Dämme, so dass dann mehr als eine Viertelstunde ohne Gegentreffer blieb. Als die Kräfte aber dann nachließen und Forstern nach exakt einer Stunde auf 9:0 erhöhten, war die zweistellige Niederlage nicht mehr zu vermeiden, denn mit einem Doppelschlag in der 63. und 65. Minute erhöhte der Favorit auf 11:0. In den letzten Minuten der Partie gab es noch einige Chancen für Altenerding, darunter knapp am Tor vorbeigehende Abschlüsse von Tuana Aydin und eine hundertprozentige Chance von Naomi Steinbrecher, die jedoch am Torwart scheiterte. Aber letztlich sollte sich die gute Moral der SVA-Mädchen in der Schlussminute doch noch zählbar auswirken, , denn nach einem langen Pass markierte Merlin Ahmetova doch noch den Ehrentreffer, so dass das Match mit einem verdienten Erfolgserlebnis für die Gäste endete. Obwohl das Endergebnis nicht den Erwartungen der SpVgg entsprach, zeigte das Team eine bemerkenswerte Kampfbereitschaft und eine beeindruckende Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

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E1-Juniorinnen: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 1:1

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Nur einen Punkt nahmen die E1-Mädels der SpVgg von ihrem Besuch aus Moosinning mit zurück nach Altenerding, denn die Veilchen kamen nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Die ersten zehn Minuten hatten die Gäste mehr vom Spiel und so kam es, dass nach elf Minuten die Führung für die SVA erzielt wurde. Nach einem Eckball von Lisa Weigel kam der Ball aus einer Spielertraube im Moosinninger Strafraum herausgerollt. Die heranrauschende Verteidigerin Pia Weigel nahm die Chance war und zog aus circa 15 Meter ab und platzierte den Ball unhaltbar im Moosinninger Tor. In der Folge wurde Moosinning stärker und das Spiel intensiver. Beide Seiten hatten gute Angriffe, bei denen allerdings wenig Zählbares und Erwähnenswertes zustande kam. Trotzdem eine sehr ansehnliche und spannende Partie. Nach der Halbzeit ging das Spiel in selber Manier weiter. Beide Seiten setzten sich gut unter Druck, aber scheiterten immer wieder an den gut stehenden Abwehrreihen. Spannung war geboten, ob das eine Tor zum Sieg wohl zum Sieg reichen würde. In den letzten drei Minuten stellte Moosinning noch einmal sichtbar und warf alles nach vorne, was sich zum Nachteil der Veilchen auswirken sollte, denn nur eine Minuten nach Änderung der taktischen Grundordnung konnten die Gastgeberinnen den Ausgleich erzielen. Nach einem langen Ball auf die rechte Außenseite konnte die Moosinninger Stürmerin den Ball fest machen und nach hinten auf eine eingelaufene Mittelfeldspielerin passen. Die bewegte sich in Folge recht ungehindert parallel zur Strafraumlinie und vielleicht auch der Intensivität des Spiels geschuldet, sah man mit etwas zu viel Abstand dabei zu. Diese Passivität wusste die  Moosinningerin Antonia Lehmer zu nutzen, und beim Schuss mit ihrem linken Fuß erwischte sie Altenerdings Keeperin Jenny Berger auf dem falschen Fuß, so dass der der Ball entgegen der Laufrichtung von Berger im rechten unteren Eck einschlug. Kurz danach war Schluss und bei den SVA-Spielerinnen sowie deren Anhang gab es doch etwas lange Gesichter. Alles in allem ging das Unentschieden aber in Ordnung, und  wie schon öfter in dieser Saison entscheiden lichte Momente, aber eben auch kurze Unaufmerksamkeiten über 3,1 oder 0 Punkte.

E2-Junioren: FC Herzogstadt II – SpVgg Altenerding 3:6

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Zufrieden kehrten die Altenerdinger Nachwuchskicker von ihrem Gastspiel aus Erding zurück, denn man kam im prestigeträchtigen Derby gegen die zweite Formation des Lokalrivalen zu einem verdienten 6:3-Erfolg. Die Basis zu diesem Erfolg legten die Veilchen vor allem am Anfang, denn man startete bärenstark in die Partie und nahm sofort das Zepter in die Hand. Dies sollte sofort zu zählbarem Erfolg führen, denn bereits in der ersten Minuten brachte Emre Sürücü seine Farben in Front. Kaum war der Torschrei im Altenerdinger Fanlager verklungen, gab es auf der Anzeigentafel schon die nächste Veränderung, denn nach drei Minuten konnte Sürücü mit seinem zweiten Tor den Vorsprung verdoppeln. Aber die Euphorie im Team der SpVgg führte zu Unachtsamkeiten in der Altenerdinger Defensive, so dass der Vorsprung schnell aufgebraucht war. Zunächst verkürzte der FCH nach vier Minuten und nur drei Minuten später musste Keeper Thomas Bernhard schon wieder hinter sich greifen. Aber auch die Veilchen waren nicht um eine passende Antwort verlegen und nach 15 Minuten  war Mika Goecke nach Vorlage von Sürücü zur Stelle und brachte den Gast alsbald wieder in Front. Und es sollte für SpVgg noch besser kommen, denn nur drei Zeigerumdrehungen weiter war es Ryan El Aobaidi vorbehalten, den ursprünglichen Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen, der auch zur Pause noch Bestand hatte. Der Beginn der zweiten Spielhälfte ähnelte der Anfangsphase des ersten Durchgangs, denn erneut kamen die Veilchen entschlossen aus der Kabine und begannen mit einem aggressiven Forechecking, was dann auch früh entsprechend belohnt wurde. Schon nach drei Minuten markierte Tom Caspari den fünften Treffer für Altenerding und als er nur eine Zeigerumdrehung weiter mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzend vollmachte, war die Vorentscheidung gefallen. In der Folgezeit war das Match dann ausgeglichen, und auch wenn die Erdinger eine Minute vor dem Ende noch zum dritten Treffer kamen, ließen sich die starken Altenerdinger Kicker den ersten Saisonsieg nicht mehr entreißen.

Herren 3: SpVgg Altenerding – SG Hörlkofen/Wörth II 4:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Julian Topf, 3. Benedikt Klingbeil (46. Marc Florian), 4. Moritz Martin, 5. Florian Rank, 6. Aleksandar Vuksan (46. Mario Batljan),  7. Reza Jaqubi (65. Dennis Viktor),  8. Mehmet Yalcin 9. Alllan Illner (46. Niklas Ostermaier), 10. Joachim Schiwietz (53. Allan Illner),  11. Adrian Felsner

Torschützen:
1:0 Mehmet Yalcin (66.)
2:0 Julian Topf (83.)
3:0 Adrian Felsner (85.)
4:0 Adrian Felsner (87.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Dennis Viktor verschießt einen an Adrian Felsner verursachten Elfmeter (91.)

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Auf zahlreiche Akteure musste die dritte Herrenmannschaft im letzten Heimspiel der Saison gegen die SG Hörkofen/Wörth II verzichten, doch letztlich konnten sich die bereits als Aufsteiger feststehenden Veilchen aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdient mit 4:1 durchsetzten und konnten zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung in der C-Klasse übernehmen.

Schon nach zwei Minuten kamen die Gäste zum ersten vielversprechenden Angriff. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielten die SG das Leder sofort in die Tiefe auf deren rechten Flügelstürmer. Dieser legte dann auf den durchstartenden Hannes Schimmer durch, doch er hatte bei seinem Schuss aus halbrechter Position sein Visier zu hoch eingestellt.

In den folgenden Minuten taten sich beide Teams sehr schwer, ins Spiel zu kommen, denn viele Abspiel- und auch technische Fehler sorgten dafür, dass man sich in der Offensive nicht entscheidend durchsetzen konnte und klare Einschussmöglichkeiten eher rar waren.

Nach elf Minuten kamen dann die Gastgeber erstmals zum Abschluss. Nach einem schönen Angriff brachte Aleksandar Vuksan das Spielgerät von der linken Seite nach innen. Als die Abwehr der Gäste das Leder klärten konnten, landete das Spielgerät bei Mehmet Yalcin, der aus 22 Metern abzog, aber auch etwas zu hoch gezielt hatte.

Sechs Minuten wurde es dann schon deutlich gefährlicher. Als der SpVgg nach einem Foul an Joachim Schiwietz ein Freistoß aus etwa 23 Metern zugesprochen wurde, schloss Yalcin gekonnt ab, doch der SG-Keeper Michael Freudlsperger war zur Stelle und konnte die Kugel zur Seite abwehren.

Auch wenig später war der gute Schlussmann wieder gefordert. Als Yalcin von der linken Seite geflankt hatte, konnten die Gäste abermals abwehren, doch wie schon vorher brachte man das Spielgerät nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. So kam Julian Topf an das Leder, drehte sich blitzschnell auf und zog dann ab, doch Freudlsperger war abermals zur Stelle und konnte den Flachschuss gerade noch aus dem Eck holen.

In der Schlussphase der ersten Hälfte plätscherte das Spiel dann vor sich hin, so dass die Seiten aufgrund weniger Chancen fast zwangsläufig torlos gewechselt wurden.

Wie schon im ersten Durchgang verbuchten die Gäste auch nach Wiederbeginn den ersten Abschluss. Als Topf etwa 30 Meter vor dem eigenen Tor das Leder verlor, fackelte Felix Karpfinger nicht lange und zog aus 25 Metern ab, doch der Ball ging knapp am Ziel vorbei.

Schon im Gegenzug waren dann die Hausherren am Zug und als Niklas Ostermaier, der ein sehr gutes Debüt im Herrenbereich feierte, nach Zuspiel von Adrian Felsner zum Schuss kam, hoffte man auf die Führung, doch auch sein Schuss verfehlte das Ziel.

Nun übernahmen die Hausherren immer mehr das Kommando und als Moritz Martin nach einem schönen Zuspiel kurz vor der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, war man der Führung sehr nahe, doch Freudlsperger zeigte erneut seine Klasse und konnte den Ball zur Seite ablenken.

Aber die Chance war noch nicht vertan, denn Joachim Schiwietz kam zum Nachschuss, brachte aber das Leder ebenfalls nicht im Tor unter. Zu allem Überfluss verletzte sich der Angreifer beim Abschluss am Oberschenkel und musste vorzeitig vom Platz.

Die bis dahin beste Chance bot sich den Gästen dann nach 57 Minuten. Als Mario Batljan am eigenen Fünfmeterraum das Leder leichtfertig an Aurelien Voss verlor, reagierte Keeper Maximilian Voichtleitner glänzend und konnte das Leder abwehren. Allerdings war die Kugel wohl über die Linie gerollt, doch Topf war rechtzeitig zur Stelle und konnte das Leder endgültig aus der Gefahrenzone befördern.

Nach 61 Minuten hätten die Platzherren dann in Führung gehen müssen. Nach einem Vorstoß von Yalcin brachte er den Ball zu Allan Illner, der nur noch Freudlsperger vor sich hatte, in ihm aber seinen Meister fand.

Sechs Minuten später sollten die Gastgeber dann aber doch in Führung gehen. Nach einem langen Ball von Comebacker Marc Florian hatte der SG-Abwehrspieler Alexander Baumann das Leder scheinbar sicher. Allerdings ging Yalcin entschlossen nach, luchste ihm das Leder ab und war dann mit einem Schuss aus halblinker Position erfolgreich.

Zwei Minuten später hätte man dann fast nachgelegt. Abermals war Yalcin der Initiator, der Adrian Felsner glänzend in Szene setzte, doch erneut konnte Freudlsperger das 1:1-Duell für sich entscheiden.

13 Minuten vor dem Ende hoffte der SVA-Anhang erneut auf die Vorentscheidung. Als Topf einen Eckball auf den langen Pfosten schlug, köpfte Florian das Leder wieder ins Zentrum, wo Martin den Ball direkt auf das Tor brachte, doch erneut hielt Freudlsperger sein Team mit einer guten Parade im Spiel.


Elf Minuten vor dem Ende hatte sich dann Ostermaier auf der linken Seite schön durchgetankt, hatte dann aber Pech, dass eine flache Hereingabe von Freund und Feind verfehlt wurde.

Aber in der 83. Minute sollte dann doch die Vorentscheidung gelingen. Als Yalcin diesmal von der rechten Seite das Leder ins Zentrum brachte, schafften es die Defensivakteure der Gäste wiederum nicht, das Leder aus der Gefahrenzone aus der Gefahrenzone zu bringen. Diesmal profitierte Topf davon, angelte sich den Ball und traf unhaltbar zum 2:0 ins Netz.

Nun war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und nur eine Zeigerumdrehung weiter ließen die Veilchen den nächsten Treffer folgen. Als Topf das Leder von der linken Seite nach innen brachte, kam Adrian Felsner zum Abschluss und markierte gegen seine ehemaligen Kameraden zum 3:0 ins Netz.


Drei Minuten später sollte Felsner dann sogar noch der zweite Treffer gelingen. Als Topf das Leder schön durch die Schnittstelle steckte, umspielte der Ex-Hörlkofener Schlussmann Freudlsperger und schob zum 4:0 ein.

Im Gefühl des sicheren Sieges agierte man dann in der Defensive nachlässig und musste in der vorletzten Minute noch einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Ball in die Tiefe stand die Abwehr sehr ungeordnet, so dass gleich zwei Angreifer auf Voichtleitner zuliefen und schließlich der Heber von Voss zum Endstand im Netz landete.

Die letzte Chance lag aber noch einmal auf Seiten der Gastgeber, denn nachdem Felsner im Hörlkofener Strafraum zu Fall gebracht wurde, entschied der Referee auf Strafstoß. Dennis Viktor stellte sich der Verantwortung, schoss aber das Leder rechts am Kasten vorbei, so dass sich am Endstand von 4:1 nichts mehr ändern sollte.

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