Aufstellung:
1. Michael Karamatic, 2. Tobias Neuner,  3. Lukas Bachmair, 4. Mario Batljan,  5. Joshua Psihogios, 6. Louis Braun (56. Florian Ammon), 7. Thomas Schmittner (46. David Riederle), 8. Ömer Altinisik (79. Florian Aldinger), 9. Tarik Mahjoub (32. Elmaz Mujic),  10. Dzanin Dizdarevic (76. Vittorio Ianuzzi),  11. Pedro Flores
Torschützen:
5:1 Elmaz Mujic (59. / Handelfmeter)
Gelbe Karten:
David Riederle
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
10
Spielbericht:

Im fünften Testspiel gab es für die Schützlinge von Pedro Locke die erste Niederlage nach der langen Corona-Pause, denn gegen einen starken Gastgeber SV Walpertskirchen war man ohne Chance und unterlag doch sehr deutlich mit 1:6.

Die Partie begann für die Semptstädter alles andere als erhofft, denn bereits nach 6 Minuten lief man schon einem 0:2-Rückstand nach, was die Aufgabe noch zusätzlich erschwerte.

Schon nach vier Minuten ging der WSV in Front, denn eine Flanke von Michael Gartner von der linken Seite erreichte den am langen Pfosten freistehenden Florian Baumann, der Kugel volley nahm. Der Ball war nicht sehr platziert getreten, doch trotz konnte Schlussmann Michael Karamatic das Leder nicht parieren. Zwar war er mit dem Fuß noch am Ball, doch vom Innenpfosten sprang das Spielgerät ins Netz.

Und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter legten die Platzherren nach, wobei dieser Treffer dem Führungstor ähnelte. Diesmal zog Baumann das Leder vor das Tor und diesmal ließ man Andreas Stangl zu viel Platz, den der Angreifer dankbar annahm und den Ball aus kurzer Entfernung unter die Latte hämmerte.

Nach 15 Minuten gelang den Platzherren dann schon fast die Vorentscheidung. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld sprang Tobias Neuner das Leder an der Hand, sodass der Unparteiische sofort auf den Punkt zeigte. Gartner nahm sich der Sache an und verwandelte unhaltbar zum 3:0.

Anschließend konnten sich die Gäste dann etwas vom Anfangsdruck der Platzherren befreien. Allerdings verstand man es in dieser Phase noch nicht, das Tor der Hausherren ernsthaft in Gefahr zu bringen, doch immerhin stand man nun in der Defensive sicherer, sodass die Chancen der Gastgeber nicht im Minutentakt entstanden.

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kam das Gehäuse der SpVgg wieder in Gefahr und nach 34 Minuten drohte der nächste Gegentreffer. Nach einem schönen Diagonalball auf den rechten Flügel wurde das Leder sofort nach innen gebracht, wo Baumann frei zum Kopfball kam, aber an Schlussmann Karamatic scheiterte.

Aber trotz allem sollte der Kreisklassist noch vor der Pause nachlegen. Nachdem ein Pass von Tobias Neuner ins Mittelfeld abgefangen wurde, spielten die Platzherren das Leder blitzschnell nach vorne und der an der Strafraumgrenze stehende Gartner schlenzte das Leder unhaltbar ins Eck des Altenerdinger Tores.

Im zweiten Durchgang zeigten sich dann die Gäste deutlich verbesserte, was zu einen an einer Leistungssteigerung bei der SpVgg lag, aber auch damit in Verbindung gebracht werden muss, dass WSV-Trainer Josef Heilmeier einige seiner Leistungsträger vom Platz holte.

Schon nach zwei Minuten waren die Locke-Schützlinge dem Ehrentreffer sehr nahe. Nach einem Zuspiel von Dzanin Dizdarevic lief Elmaz Mujic alleine auf das Tor zu. Mit einem Kunstschuss legte er das Leder an WSV-Keeper Stefan Pfanzelt vorbei, doch er zielte zu genau und visierte nur den Pfosten an.

Die Gastgeber zeigten sich effektiver und nach 52 Minuten schloss man die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang erfolgreich ab. Ein herrlicher Pass aus der eigenen Hälfte erreichte den am linken Flügel durchstartenden Baumann. Der zog nach innen, bewies eine glänzende Übersicht und legte auf Luca Fellermeier ab, der dann wenig Mühe hatte, um das Leder ins leere Tor zu schieben.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld sah Dizdarevic, dass Pfanzelt zu weit vor seinem Tor steht, doch sein 45 Meter-Schuss ging dann knapp am Ziel vorbei.

Der Schlagabtausch hielt nun an und nach 58 Minuten hatten die Gäste Glück, dass der WSV nicht schon zu diesem Zeitpunkt das halbe Dutzend vollmachte. Eine herrliche Flanke von Thomas Hötscher nahm Baumann volley, doch der Pfosten war die Endstation des Balles.

In der 59. Minute glückte dann den Veilchen der Ehrentreffer. Nach einer Flanke von Pedro Flores wehrte Stefan Hannebauer das Leder vor dem einschussbereiten Mujic mit der Hand abwehrte und auch diesmal zögerte der Unparteiische keine Sekunde, um erneut auf Elfmeter zu entscheiden. Mujic schnappte sich die Kugel und konnte sicher zum 1:5 verkürzen.

Aber die Gastgeber zeigten sich davon wenig beeindruckt und hätten postwendend fast wieder den alten Abstand hergestellt. Nach einem Ballverlust von Flores im WSV-Strafraum trugen die Gastgeber einen blitzsauberen Konter nach vorne, dessen Krönung ausblieb, denn der abschließende Schuss von 16 strich knapp am langen Pfosten vorbei.

Wenig später wurde dann Mujic herrlich von Neuner bedient. Zwar brachte der Angreifer das Leder noch an Torhüter vorbei, doch letztendlich erreichte er das Leder nicht mehr vor dem Überschreiten der Torauslinie, sodass diese Möglichkeit nicht zum erhofften Torerfolg führte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg, doch ein Kopfball von Joshua Psihogios nach herrlicher Flanke von Florian Ammon strich knapp über den Querbalken.

Besser machten es dann die Hausherren in der 72. Minute. Nach man den Platzherren zu viel Platz ließ, wurde der an der Strafraumgrenze stehende Baumann von Sebastian Schönberger bedient und der abschließende Flachschuss machte dann doch noch das halbe Dutzend voll.

12 Minuten vor dem Ende waren die Veilchen einer Ergebniskosmetik sehr nahe. Nach einem Pass von Lukas Bachmair setzte sich Flores im Strafraum gegen seinen Kontrahenten durch, doch der abschließende Schuss war etwas zu hoch angesetzt.

Dies sollte in einem kurzweiligen Spiel die letzte erwähnenswerte Szene gewesen sein, sodass die Veilchen mit einer deutlichen Niederlage die Heimreise antreten. Doch zumindest die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdient Anerkennung und läßt für die Zukunft hoffen.

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