Am fünften Spieltag unterlagen die B2-Junioren der JFG Moosrain letztendlich verdient mit 1:6. In der ersten Halbzeit entwickelte sich anfangs ein offenes Spiel. Aber in der achten Minute konnten die Gäste nach einem Schnitzer der Altenerdinger Abwehr ihr erstes Tor erzielen. Drei Verteidiger liefen gleichzeitig einen Angreifer an. Dieser passte auf den dann alllein stehenden Benedikt Beierl, der aus zehn 10 Metern problemlos an Markus Weissacher vorbei zum 0:1 einschob. In der 24. Minute konnten die Gäste sogar auf 0:2 erhöhen. Die Hausherren konnten einen schnellen Konter über die rechte Seite nicht unterbinden und der fast im gesamten Spiel fehlerfrei agierende Markus Weissacher war gegen den Flachschuss aus sieben Metern machtlos war. Davon ließen sich die Hausherren aber nicht beeindrucken und so konnte Deniz Ardak nach Zuspiel von Maximilian Meurer, der sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchgetankt hatte, in der 26. Minute auf 1:2 verkürzen. Weitere gute Chancen konnten die Hausherren nicht nutzen. So vergab Leonardo Lechner zweimal freistehend aus fünf Metern vor dem gegnerischen Tor Großchancen. Auf der Gegenseite konnten die Veilchen in der Verteidigung die Bälle besser abfangen. Lediglich den schnellen vierfachen Torschützen Benedikt Beierl bekamen sie nicht in den Griff. Als Rubin Sterling praktisch in der letzten Minute der ersten Halbzeit auf der linken Seite von seinem Gegenspieler zu leicht überlaufen wurde, kam der über das ganze Spiel kämpferisch und technisch starke Oliver Kluth gegen Benedikt Beierl zu spät und es stand 1:3. Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelten die Hausherren noch mal einigen Druck, aber durch einen zweifelhaften Strafstoßpfiff wegen angeblichen Haltens konnten die Gäste in der 51. Minute auf 1:4 erhöhen. Auch jetzt gaben die Altenerdinger nicht auf und spielten weiter nach vorn. In der 63. Minute wurden sie dafür allerdings sehr unglücklich bestraft. Die gesamte Mannschaft war bis zur Mittellinie aufgerückt und als eine Flanke in den Strafraum von den Moosrainern mit einem weiten Schlag nach vorn abgewehrt wurde, war es geschehen. Den an sich einfachen Ball wollte Maximilian Umkehr aufnehmen, allerdings sprang der Ball durch einen Fehler im Mittelkreis an ihm vorbei und abermals war es Benedikt Beierl, der einen Sprint in Richtung Altenerdinger Tor erfolgreich abschloss. In der Offensive konnten die Platzherren mit Ausnahme eines schönen verdeckten Schuss von Maximilian Meurer von der Strafraumgrenzen keine weiteren Akzente mehr setzen. Den unglücklichen Schlusspunkt setzte Markus Weissacher, der einen Abstoß in der 68. Minute direkt auf den an der Strafraumgrenze lauernden Benedikt Beierl zog. Dieser bedankte sich mit seinem vierten Treffer und markierte den Endstand. Dieser „Scorerpunkt“ dürften den ansonsten guten Altenerdinger Keeper nicht sehr erfreut haben.
(E4) FC RW Klettham – SpVgg Altenerding 8:2
Nichts zu holen gab es für die E4-Junioren im Derby beim Lokalrivalen FC RW Klettham, denn die Veilchen kamen mit 2:8 unter die Räder. Die Partie begann für die Gäste denkbar schlecht, denn kaum war der Anpfiff ertönt, lag man schon mit 0:2 im Hintertreffen, denn schon nach vier Minuten musste Torhüter Florian Thielemann zweimal hinter sich greifen. Doch die SpVgg schüttelte sich nur kurz und nach sieben Minuten keimte nach dem Anschlusstreffer von Lendrid Horina wieder Hoffnung auf. Trotz größter Bemühungen auf beiden Seiten sollte im ersten Durchgang kein weiterer Treffer mehr gelingen. Doch wie schon im ersten Durchgang verschliefen die Lila-Weißen auch nach Wiederbeginn die Anfangsphase und nach fünf Minuten war der Rückstand auf 1:4 angewachsen. Während die Gäste vor der Pause sofort zurückschlugen, blieb es diesmal nur beim Versuch und vor allem in der Defensive taten sich nun große Lücken auf, die von den Hausherren konsequent genutzt wurden. Ein Doppelschlag in der 41. und 43. Minute sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung und der zweite Altenerdinger Treffer, für den David Eichmann sorgte, hatte nur noch statistischen Wert. Kaum war der Jubel bei den Altenerdinger Nachwuchskickern über das Tor zum 2.6 verebbt, schlug Klettham wieder zurück und binnen einer Minute legte Klettham zwei weitere Treffer nach und sicherte sich dank eines klaren 8:2-Erfolges verdientermaßen die drei Zähler.
(E3) FC RW Klettham – SpVgg Altenerding 1:11
Beim 11:1-Kantersieg über RW Klettham unterstrichen die E3-Junioren der SpVgg einmal mehr, dass sie in ihrer Gruppe momentan das Maß aller Dinge sind. Schon in der Anfangsphase die Veilchen dominierend, die Gastgeber hingegen fast ausschließlich in die Defensive gedrängt. Nach einigen vergebenen Torchancen in den Anfangsminuten war es schließlich Lucio Gonzalo Theveny, der die Gäste nach feinem Solo mit 1:0 in Front brachte (8.). Auch in der Folge die Lila-Weißen ausnahmslos im Vorwärtsgang. Besonders das argentinisch-spanische Duo Gonzalo Theveny und Pallares Basullas bekamen die Rot-Weißen zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle. Überhaupt hatte der wendige Spanier einen echten Sahnetag erwischt. Gleich sechs Treffer (12., 16., 28., 39., 41., 49.) gingen auf sein Konto. Während die Gastgeber zur Halbzeit mit dem 0:3 noch gut bedient waren, brachen im zweiten Abschnitt dann alle Dämme. Amar Mehic (27., 28.) sowie Lucio Gonzalo mit seinen Treffern zwei und drei (30., 40.) vervollständigten die Altenerdinger Galavorstellung. Für Altenerding bedeutete der Auswärtserfolg bei RW Klettham den sechsten Erfolg in Serie und die Sicherung der Tabellenführung.
FC Forstern – SpVgg Altenerding 2:4
Mit drei gewonnenen Punkten kehrten die E1-Juniorem von ihrem Auswärtsspiel aus Forstern zurück. Mit 4:2 fiel der Sieg aufgrund der mangelnden Chancenverwertung etwas knapp aus, war aber nie gefährdet. Die SpVgg ging schon nach zwei Minuten durch Yannick Molnar in Führung. Eiin von ihm selbst ausgeführter Eckball kam postwendend zurück und im nächsten Versuch zirkelte er die Kugel hoch ins lange Eck. Nachdem Niki Ostermaiers Schuss vom Forsterner Torwart an die Latte gelenkt werden konnte (3.), erwarteten die mitgereisten Fans ein erneutes Schützenfest ihrer Jungs. Aber dann tat sich zunächst nicht viel. Das kleine Spielfeld behagte den spiel- und laufstarken SVA-Kickern nicht, dazu schlichen sich einige Ungenauigkeiten im Zusammenspiel ein. Mit einem Flachschuss aus 15 Metern konnte endlich Niklas Konrad die Führung ausbauen (16.). Doch unmittelbar nach dem Anstoß nutzte Felix Schröder eine Unachtsamkeit der Altenerdinger und verkürzte auf 1:2, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Sofort nach Wiederanpfiff hieß es erstmal kräftig durchatmen auf Altenerdinger Seite. Der Ball hatte schon Keeper Pirschlinger passiert und rollte Richtung Tor und Ausgleich, als der stark aufspielende Julian Geiger herangerauscht kam und das Leder von der Linie drosch. Im Gegenzug traf Ostermaier nur den Pfosten, den Nachschuss vergab Nico Meurer freistehend. Die SpVgg war nun schwer am Drücker und drängte auf die Entscheidung. Niki Ostermaier gelang mit einem fulminanten Weitschuss das beruhigende 3:1. Im Anschluss wurden noch viele, viele Möglichkeiten zum erfolgreichen Abschluss erspielt, doch war das Visier nicht genügend justiert oder der Pfosten musste nach Meurers Rechtsschuss für den FCF retten. Der gerade eingewechselte Johannes Faltermaier machte schließlich mit dem 1:4 alles klar (38.). Forstern kam nicht gerade häufig vor das gegnerische Tor, aber wenn, dann gefährlich. So nutzte Bastian Stumpfegger in der 41. Minute einen Konter zum 2:4-Anschlusstreffer. Mit diesem Ergebnis schienen alle zufrieden zu sein, denn in der Schlussphase tat sich nicht mehr allzu viel. Der FCF konnte stolz sein, gegen die SpVgg die knappste Niederlage kassiert zu haben und die SVA freute sich über drei Punkte und die weiterhin weiße Weste.
SG Fraunberg – SpVgg Altenerding 7:2
Das Gastspiel der C3-Junioren beim Tabellennachbarn von der SG Fraunberg stand bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide und endete letztlich doch mit einem vom Ergebnis her deutlichen Erfolg der Hausherren. Die erste Spielhälfte verlief ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten, ohne dass zunächst etwas Zählbares heraussprang. Die Defensive der Veilchen, gut organisiert von Michi Kania, stand sicher und hatte den Gegner, der immer wieder über seine schnellen Außenstürmer anrannte zumeist im Griff. Die Semptstädter offenbarten leider im Angriff wieder fehlende Abschlussstärke und vermochten gute Einschussgelegenheiten durch Benoit Daout, Fabian Feulner und Felix Wögginger nicht zu nutzen. Als alle schon mit einem Remis zum Pausenteee rechneten gingen die Fraunberger kurz vor dem Wechsel in Führung. Der Heimstürmer nahm akrobatisch einen Pass in die Mitte mit der Hacke mit und schob das Leder an Keeper Edis Mustafic, der fast noch am Ball war, vorbei ins Tor. Die Antwort der Violetten ließ nicht lange auf sich warten. In Minute 40 war der durchgebrochene Felix Wögginger im Strafraum nur noch mit einem Foulspiel zu stoppen, sodass Michi Kania im Nachschuss des fälligen Elfmeters den verdienten Gleichstand herstellte. Das Spiel wogte nun hin und her und entschied sich zu Ungunsten der Gäste Mitte der zweiten Halbzeit. Nachdem kurz zuvor Felix Wögginger eine Riesenchance zur Führung für die Semptstädter verpasst hatte, vertändelte die Abwehr einen bereits sicher geglaubten Ball, mit dem plötzlich ein Fraunberger Stürmer von halbrechts in den Strafraum zog und einen leichten Stoß dankbar zum nachfolgenden Strafstoßpfiff des Schiedsrichters annahm und herniedersank. Mit dem verwandelten Elfmeter gingen die Hausherren erneut in Front. Die Veilchen erhöhten nun das Risiko und wurden klassisch ausgekontert. Der schnelle Linksaußen der SG Fraunberg überlief gut 10 Minuten vor Schluss die gesamte Defensive der Gäste und erhöhte aus spitzem Winkel zum 3:1. Die Altenerdinger lösten nunmehr die Viererkette auf, verloren jedoch nach einer Notbremse Antreiber Michi Kania mit einer Zeitstrafe. Die eiskalten Gastgeber nutzten die darauffolgende Unsortiertheit in den letzten Spielminuten durch vier weitere Kontertore. Kurz vor Abpfiff gelang dann Tobi Reiner für die deprimierten Gäste nur noch das 2:7 in einem Spiel, das letztlich durch eine unglückliche Aktion seine Wendung nahm. Ein Sonderlob gebührte Keeper Edis Mustafic, der erstmals das Tor der Veilchen hütete und hierbei eine starke Leistung mit tollen Paraden zeigte.
TSV Wartenberg – SpVgg Altenerding 1:2
Zum ersten Male in dieser Saison mussten die D2-Junioren der SpVgg um den Sieg zittern, doch trotz schwacher Leistung blieb die weiße Weste dank eines knappen 2:1-Sieges beim TSV Wartenberg unbefleckt. Der Ausfall der drei Leistungsträger Moritz Martin, Thomas Jank und Nick-Luis Polsfuss wirkte sich äußerst hemmend auf das Team der Veilchen aus, sodass die Wartenberger Altenerdinger Schwächen in allen Mannschaftsteilen aufdeckten. Leichtsinnsfehler in der Abwehr, mangelnde Zweikampfbereitschaft im Mittelfeld und kaum Durchschlagskraft im Sturm prägten das Spiel der Nachwuchskicker von der Sempt. Trotz allem hatte die Spielvereinigung mehr Spielanteile und diese wirkten sich nach zehn Minuten dann auch auf das Ergebnis aus. Als Sebastian Kahl von links in den Strafraum eindrang und abzog wurde der Ball noch von einem Abwehrspieler abgefälscht und so fand das Spielgerät den Weg ins Tor. In der ersten Halbzeit hatten die Veilchen noch die ein oder andere Möglichkeit, doch die Abschlüsse waren nicht zwingend, sodass der gute Keeper der Heimmannschaft vor keine Probleme gestellt wurde. In der Halbzeitpause sprach das Trainerteam Aldinger/ Meier zwar die Fehler des Teams und die mangelnde Leistungsbereitschaft an, doch die Mannschaft konnte den Schalter an diesem Tag nicht mehr umlegen. Auch des 2:0 durch David Tazi nach 35 Minuten konnte dem Spiel keine Sicherheit geben und so kam der TSV Wartenberg sieben Minuten vor dem Schlusspfiff zum Anschlusstreffer. Zwei Minuten vor dem Ende gab es nochmal Aufregung, denn bei einem Konter der Wartenberger konnte Torwart Andreas Goretzki gerade noch vor dem heraneilenden Stürmer klären und hatte dabei auch den Angreifer mit dem Knie getroffen. Der Anhang der Wartenberger forderte vehement einen Strafstoß, doch der Pfiff der umsichtigen Schiedsrichterin blieb zurecht aus. So brachten die Spielvereinigung einen knappen, aber verdienten Sieg um die Zeit, doch für die nächsten Aufgaben ist in jedem Fall eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten.
TSV Wartenberg – SpVgg Altenerding 3:8
Im vorgezogenen Punktspiel beim TSV Wartenberg zeigten sich die F1-Junioren der SpVgg von ihrer besten Seite und man kam zu einem deutlichen 8:3-Erfolg, der aber in der Anfangsphase nicht so zu erwarten war. Das Match begann nämlich gar nicht nach den Vorstellungen der Veilchen, denn schon nach zwei Minuten gingen die Strogenmarkter in Front. Die SpVgg wusste die passende Antwort und fünf Minuten später sorgte Florian Neueder für den Ausgleich. Kaum war der Jubel den Veilchen verklungen, schlugen die Hausherren wieder zurück und bejubelten ihrerseits den zweiten Treffer. Zum Ende der ersten Hälfte drehten die Semptstädter dann aber auf und in den letzten fünf Minuten schossen Enes Cosickic und Lukas Kronthaler eine 3:2-Führung heraus. Dieser Vorsprung gab der SpVgg dann scheinbar Sicherheit, denn im zweiten Durchgang drehte die SpVgg mächtig auf und Tore von Maximiliano Gonzalo-Theveny (2), Leon Michl, Cosickic und Kronthaler bauten die Führung auf 8:2 aus. In der Schlussminute markierten die Hausherren noch den dritten Treffer, der aber nur noch statistischen Wert hatte.
DJK Ottenhofen – SpVgg Altenerding 2:0

Mit großer Hoffnung, den ersten „Dreier“ in der neuen Saison einzufahren, reisten die A2-Junioren zum Nachholspiel nach Ottenhofen, doch letztendlich sollten sich diese Hoffnungen nicht erfüllen, denn man unterlag den Hausherren mit 0:2. Die Veilchen starteten gut und in den ersten 20 Minuten zeigte man eine starke Leistung. Man stellte eindeutig das bessere Team, aber die Veilchen verstanden es nicht, sich aus der optischen Überlegenheit klare Tormöglichkeiten zu erspielen, denn mehr als einige Fernschüsse sprangen nicht heraus. Anschließend kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel und vor allem erwies sich Ottenhofen als sehr zweikampfstark, doch auch die Altenerdinger Defensive ließ wenig zu, sodass die Seiten mit einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden gewechselt wurden. Im zweiten Durchgang war bei der SpVgg weiterhin ein großer Wille erkennbar, doch man konnte nicht mehr an die guten spielerischen Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Nach 53 Minuten geriet man dann in Rückstand, denn nach einer Ecke kam ein Angreifer zum Kopfball und ließ Torhüter Tristan Kaup nur noch das Nachsehen. Die Veilchen versuchten im Anschluss daran, zum Ausgleich zu kommen und schon wenig später wären die Bemühungen fast belohnt worden. Der aufgerückte Abwehrspieler Marc Florian kam im Ottenhofener Strafraum gleich dreimal zum Schuss, doch immer wieder konnte der Ball von einem Abwehrbein geblockt werden, ehe die Hausherren dann diese prekäre Situation klären konnten. Wenig später wurde dann Johannes Glas auf dem Flügel auf die Reise geschickt und als er den Ball nach innen zog, hoffte man erneut auf den Ausgleich, doch die Kugel wurde leider von Freund und Feind verfehlt. Die Gastgeber versuchten in dieser Phase, mit Kontern zum Erfolg zu kommen, doch die gefährlichen Vorstöße wurden von der guten SVA-Defensive um Corbinian Prell, Thomas König, Christian Wünsch und Sandro Scholpp erfolgreich abgeblockt und sollte doch einmal ein Ball auf das Tor gehen, war der sichere Rückhalt Kaup zur Stelle. In der Schlussphase stellte die SpVgg auf eine Dreierkette um und man beorderte Wünsch ins Mittelfeld, wobei man dadurch natürlich noch anfälliger für Konter wurde. Die Veilchen mobilisierten noch einmal alle Kräfte, um zumindest einen Punkt zu retten, doch man verstand es nicht, einen erfolgreichen Abschluss herbeizuführen. Drei Minuten vor dem Ende gab es dann den Knock-Out für die Semptstadter, denn eine Konter der DJK führte zur Entscheidung, sodass die Gäste enttäuscht vom Platz schlichen und weiterhin auf den ersten Sieg warten müssen.
SpVgg Altenerding I – FC Finsing I 1:4 (0:1)
Aufstellung: 1. Jonas Pamer, 2. Louis Holtkamp, 3. Stefan Schneider, 4. Sebastian Voichtleitner, 5. Andreas Januschkowetz, 6. Javier Gallardo-Perez, 7. Matthias Loher (80. Mehmet Yalcin), 8. Bünyamin Mutlu, 9. Roland Döring, 10. Markus Strasser (56. Tarik Mahjoub), 11. Bernd Lehmer (80. Markus Strasser) Torschützen: 1:3 Roland Döring (82. / Foulelfmeter / Tarik Mahjoub)
Gelbe Karten: Bernd Lehmer Louis Holtkamp Gelb-Rote Karten: keine Rote Karten: keine Besondere Vorkommnisse: keine
Zuschauer: 110
Spielbericht: Während der FC Finsing mit einem 4:1-Erfog bei der SpVgg Altenerding die Tabellenführung in der Kreisliga übernommen hat, sind die Veilchen auf den vorletzten Tabellenrang zurückgefallen und stehen erstmals in der Saison auf einem direkten Abstiegsrang. In der Anfangsphase hielten die Veilchen gut dagegen und man ließ die Gäste nicht zur Entfaltung kommen, sodass die taktischen Anweisungen gut ins Spiel übernommen werden konnten. Doch nach 11 Minuten gab es für die Veilchen einen Rückschlag, denn die Gäste nutzten die erste Möglichkeit zum Führungstreffer. Bei einem Einwurf von Finsing reagierten die Altenerdinger Abwehrspieler zu langsam, sodass die Kugel im Strafraum beim Thomas Eckmüller landete. Dessen Schuss konnte Torhüter Jonas Pamer noch abwehren, doch den Nachschuss drückte Manuel Fuchs aus kurzer Entfernung über die Linie.
Aber trotz dieses Gegentreffers boten die Veilchen dem Favoriten Paroli, wenngleich im Angriff die nötige Durchschlagskraft fehlte, sodass Torhüter Alfons Deutinger nie ernsthaft gefordert wurde. Zwar gaben die Gastgeber nach 18 Minuten ein erstes Lebenszeichen ab, doch auch diesmal war der Finsinger Keeper nicht gefordert, denn ein 20 Meter-Schuss von Roland Döring verfehlte das Ziel. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe, doch die Hausherren hatten Glück, dass ein Schuss von Markus Richhof, der nach einer Freistoßflanke an den Ball kam, knapp am Tor vorbeiging. Anschließend neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und da auf beiden Seiten der letzte Pass in die Spitze nicht den gewünschten Abnehmer fand, gab es vor beiden Toren kaum nennenswerte Möglichkeiten. Erst zwei Minuten vor dem Pausenpfiff wurde es nochmals gefährlich. Michael Ascher tankte sich entschlossen bis zur Grundlinie durch, doch Sebastian Voichtleitner konnte die scharfe Hereingabe gerade noch aus der Gefahrenzone bringen, sodass die Seiten mit einer knappen Führung des Favoriten gewechselt wurden. In der Pause nahmen sich die Hausherren vor, mehr Durchschlagskraft im Angriff zu erzeugen, um doch für eine Überraschung sorgen zu können. Nach drei Minuten sollte sich diese Vorgabe erstmals auf dem Platz zeigen, doch ein 20 Meter-Schuss von Javier Gallardo-Perez ging knapp am linken Pfosten vorbei. Doch im Gegenzug sollte der Vorsatz dann einen gehörigen Dämpfer erhalten. Ein Pass von Sebastian Voichtleitner auf Stefan Schneider kam nicht an und landete bei Thomas Bonnet und dessen Flanke sollte den in der Mitte freistehenden Christian Rickhoff erreichen. Torhüter Jonas Pamer kam aus seinem Tor, brachte aber die Kugel nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als er beim Abwehrversuch dann noch mit Voichtleitner kollidierte, war der nachsetzende Eckmüller der lachende Dritte und schob die Kugel ins leere Tor ein. Und drei Minuten später hätte der nächste Fauxpas fast zur Entscheidung geführt. Diesmal „bediente“ Schneider einen Finsinger Angreifer mustergültig und nach dessen Pass in die Spitze lief Rickhoff alleine auf das Tor zu. Als er den aus seinem Gehäuse Pamer schon umspielt hatte, schien das 3:0 perfekt, doch der Schuss des Angreifers landete nur am Pfosten. Doch nur vier Zeigerumdrehungen weiter legten die Gäste dann doch nach. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde die Kugel flach nach innen gespielt und erreichte den freistehenden Lukasz Wojciechowski, der aus 8 Metern unhaltbar zum 3:0 vollenden konnte. Nun drohte die SpVgg Debakel und als Fuchs in der 65. Minute im Strafraum zum Abschluss kam, musste Pamer sein ganzes Können aufbieten, um den nächsten Gegentreffer verhindern zu können. Nur fünf Minuten später brannte es dann schon wieder vor dem Gehäuse der Veilchen. Nach einem Pass von Stefan Gasda kam Rickhoff aus 12 Metern zum Schuss, doch die Kugel verfehlte das lange Eck um wenige Zentimeter. Nun stand die SpVgg mit dem Rücken zur Wand und als Christian Rickhoff wenig später scharf nach innen passte, konnte Stefan Schneider den Schuss von Markus Rickhof gerade noch zur Ecke abblocken. Als man jederzeit mit dem vierten Treffer der Gäste rechnen musste, kam die SpVgg zum Anschlusstreffer, denn nach einem Foulspiel an Tarik Mahjoub entschied der Unparteiische zur Recht auf Elfmeter, denn Roland Döring unhaltbar unter die Latte setzte. Aber schon drei Minuten später war der alte Abstand schon wiederhergestellt, wobei sich die Veilchen das Ei mehr oder weniger selbst ins Netz legten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Veilchen wollte Mehmet Yalcin die Kugel zu Jonas Pamer zurückpassen. Doch der Ball kam ungenau und nachdem der Altenerdinger Schlussmann einen indirekten Freistoß verhindern wollte, zog er seine Hände zurück, doch davon profitierte der nachsetzende Eckmüller und schob zum 4:1-Endstand ein.
SpVgg Altenerding II – FC Finsing II 0:2 (0:0)
Aufstellung:
1. Andreas Pieczonka, 2. Stefan Pieczonka (76. Marius Jakobi), 3. Dominic Florian, 4.
Florian Ammon, 5. Nessim Mahsas, 6. Santiago Sole, 7. Florian Aldinger (46. Stefan
Sailer / 84. Florian Aldinger), 8. Tevhit Yalcin, 9. Wolfgang Vogt, 10. Manuel Molitor
(36. Mirko Weinheimer), 11. Christian Schulz
Torschützen: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Manuel Molitor
Gelb-Rote Karten: keine
Rote Karten: keine
Besondere Vorkommnisse: keine
Zuschauer: 80
Spielbericht:
Lange Zeit sah es im Match der SpVgg Altenerding II gegen den FC Finsing II nach
einem torlosen Remis aus, doch mit zwei Toren in der Schlussphase entführten die
Gäste dann doch noch die Punkte aus dem Sepp-Brenninger -Stadion.
Die erste Torannäherung der Veilchen gab es nach sieben Minuten, denn nach einem
Ballverlust der Finsinger in der eigenen Abwehr kam Wolfgang Vogt zum Schuss, doch
der Ball flog doch deutlich am Tor vorbei.
Nach 20 Minuten hofften die Hausherren auf den Führungstreffer, denn nach einer
Freistoßflanke von Vogt kam der am langen Pfosten stehende Tevhit Yalcin zum
Schuss und traf ins lange Eck, doch Schiedsrichter Peter Mees hatte – wohl zurecht –
auf Abseits entschieden.
Zwei Minuten später fing Santiago Sole einen Ball der Finsinger ab und bediente Vogt,
doch dessen Schuss aus 20 Metern ging abermals am Kasten vorbei.
Die Gäste setzten dann in der 38. Minute das erste Ausrufezeichen, doch
Schlussmann Andreas Pieczonka war zur Stelle und konnte einen Freistoß von
Benedikt Aschenbrenner über die Latte lenken, sodass es torlos in die Pause ging.
Zwei Minuten nach Wiederbeginn brannte es dann aber vor dem Tor der Veilchen.
Nach einem Angriff über die linke Seite brachte der eingewechselte Philipp Tholl weiter
auf Michael Fuss. Zwar traf der Torjäger das Leder nicht richtig, doch so kam der am
langen Pfosten lauernde Dominik Scharnagl, doch dessen Schuss verfehlte dann das
Ziel.
Vier Minuten später bot sich dann Scharnagl noch eine weitere Chance, denn nach
einer Ecke kam er an die Kugel, doch sei Volleyschuss verfehlte das Gehäuse.
Anschließend kämpfte sich die SpVgg wieder ins Spiel zurück, doch trotz allem hatten
die Gäste nun ein optisches Übergewicht, doch in dieser Phase fehlten auf beiden
Seiten die klaren Chancen.
Erst nach 77 Minuten wurde es wieder gefährlich, doch Markus Hermannsdorfer köpfte
nach einer schönen Linksflanke knapp am Tor vorbei. Nur eine Minute später segelt
dann von der anderen Seite ein hoher Ball vor das Altenerdinger Tor und diesmal kam
der aufgerückte Abwehrspieler Maximilian Eberhart zum Kopfball, doch er setzte das
Spielgerät über die Latte.
Zehn Minuten vor dem Ende bot sich der SpVgg dann eine gute Konterchance. Nach
einem Fehler von Eberhart zog Sole von der rechten Seite frei in den Strafraum, doch
seine Hereingabe wurde im letzten Moment noch abgefangen. Noch war aber die
Gefahr noch nicht gebannt und als dann Yalcin aus 16 Metern abzog, hoffte man,
nachdem Torhüter Stefan Heinzler die Kugel durch die Hände gerutscht war, auf die
Führung, doch er konnte den Ball vor dem Überschreiten der Torlinie unter Kontrolle
bringen.
Drei Minuten später glückte dann den Gästen der Führungstreffer, der sehr kurios fiel,
denn Ludwig Lex zog das Leder bei einer Ecke vor das Tor und vom hinteren
Innenpfosten sprang das Spielgerät ins Netz.
Nun intensivierten die Hausherren mehr in die Offensive und nur drei Minuten später
war man dem Ausgleich sehr nahe. Nach einer Freistoßflanke von Vogt herrschte im
Finsinger Strafraum ein großes Durcheinander. Zunächst kam Florian Aldinger zum
Schuss, doch Heinzler konnte abwehren, doch als der abprallende Ball bei Dominic
Florian landete, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch der aufgerückte
Abwehrspieler jagte die Kugel über die Querstange.
Besser machten es die Gäste in der letzten Minute und entschieden die Partie
endgültig. Nach einem Pass von Lex setzte sich Aschenbrenner energisch gegen
Florian Ammon durch und ließ dann Pieczonka mit einem Schuss ins lange Eck keine
Abwehrchance.




