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Herren 2: FC Herzogstadt II – SpVgg Altenerding 0:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Hussein Bahlak, 3. Simon Wolf (79. Alexander Schwarz), 4. Noh Tesfamichael (56. Tobias Lamm), 5. Nessim Mahsas (73. Alexander Schwarz), 6. Domenik Gruber, 7. Sebastian Kahl, 8. Yosef Falih, 9. Adonai Ngombo (61. Julian Topf), 10. Wiam Takruri (93. Johannes Irl), 11. Johannes Irl (70. Sebastian Kahl)

Torschützen:
0:1 Wiam Takruri (61.)

Gelbe Karten:
Sebastian Gruber
Wiam Takruri

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
150

Spielbericht:
Mit einem hart erkämpften, aber nicht unverdienten Sieg verabschiedete sich die zweite Mannschaft SpVgg in die Winterpause, denn in einem auf schwer bespielbaren und rutschigen Untergrund rang man im Lokalderby den FC Herzogstadt II mit 1:0 nieder.

Die Hausherren entschieden sich die Partie auf dem Kletthamer Rasenplatz über die Bühne gehen zu lassen und der schneebedeckte Boden bereitete beiden Teams erhebliche Schwierigkeiten. In der Anfangsphase waren es vor allem die Veilchen, die sich schwer taten, sich auf die Gegebenheit einzustellen.

Die Feuker-Schützlinge wollte zunächst ihr gewohntes Kurzpassspiel aufziehen, doch dies war nur schwer möglich, da der Schnee die Zuspiele immer wieder abbremste und man somit oft in unnötige Zweikämpfe musste.

Der FCH agierte zunächst schnörkelloser. Zu einem lief man die Gäste bei ihrem Spielaufbau konsequent an und konnte damit viele Ballgewinnen in der Altenerdinger Hälfte für sich verbuchen. Zudem schlug man aus der eigenen Hälfte immer wieder lange Bälle nach vorne, so dass sich das Match in den ersten 15 Minuten überwiegende in der der Spielhälfte der Veilchen bewegte.

Nach acht Minuten wurde es dann erstmals gefährlich, denn nach einem Pass auf die rechte Seite kam Oliver Holley im Strafraum vor dem seinem Tor stürmenden Keeper Maximilian Voichtleitner an die Kugel, doch der Schlussmann reagierte stark und konnte den Rückstand verhindern.

Aber vier Minuten später brannte es dann auf der anderen Seite und die bis dahin beste Chance hatte Johannes Irl. Nachdem Adonai Ngombo von der rechten Seite einen Ball nach innen geschlagen hatte, konnte sich der Altenerdinger Mittelfeldspieler gekonnt gegen seinen Kontrahenten durchsetzen und zog dann aus acht Metern ab, doch mit einer überragenden Parade konnte FCH-Torhüter Christoph Hertel zur Ecke klären.

Anschließend fanden die Veilchen dann besser in die Partie und man hatte noch optische Vorteile, doch die äußeren Umständen sorgten dafür, dass sich überwiegend ein Abnutzungskampf im Mittelfeld ergab. Beide Kontrahenten zeigten viel Einsatz und kämpften um jeden Ball, doch der letzte Pass in die Spitze kam nur selten an, so dass Torerfolge hüben wie drüben zunächst nicht in Sicht waren.

Erst nach 31 Minuten gab es wieder einen vielversprechenden Abschluss. Nach einem Diagonalball von Sebastian Gruber umkurvte Simon Wolf seinen Gegenspieler und zog dann aus halbrechter Position ab, doch Schlussmann Hertel brachte den Ball im Nachfassen unter Kontrolle.

Zwei Minuten später wären dann die Gastgeber fast in Front gegangen. Nach einem Flankenball aus dem rechten Halbfeld konnte sich Maximiliano Hopf um Zweikampf gegen Noh Tesfamichael durchsetzen und kann dann vor Voichtleitner zum Abschluss. Abermals konnte der Keeper abwehren, doch man brachte das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, so dass Hopf noch einmal zum Schuss kam, aber das Spielgerät nur ins Außennetz setzte.

Nach Abschluss der Aktion forderten die Hausherren dann einen Strafstoß, denn man wollte bei er Hereingabe ein Handspiel von Tesfamichael gesehen haben, doch der Referee erkannte keine Regelwidrigkeit und ließ die Partie mit einem Abstoß fortsetzen.

Wenig später pfiff der Referee die erste Hälfte ab und die beiden Lokalrivalen verabschiedeten sich mit einem leistungsgerechten torlosen Remis zunächst in die Pause.

Vier Minute nach Wiederbeginn hätten die Platzherren dann in Führung gehen müssen. Als Tesfamichael den zur Halbzeit eingewechselten Maximilian Ostermair bei einer Flanke von Spielführer Oliver Holley aus den Augen verloren hatte, kam der Angreifer hinter ihm völlig frei zum Kopfball. Glücklicherweise traf er das Leder nicht voll, so dass Voichtleitner letztlich keine Mühe hatte, das Leder aufzunehmen.


In der 61. Minute sollte der SpVgg dann das letztlich goldene Tor gelingen. Nachdem sich Simon Wolf auf dem rechten Flügel energisch durchgesetzt hatte, brachte er die Kugel scharf nach innen, wo der einlaufende Takruri am kurzen Pfosten zum Abschluss kam. Zwar war Hertel mit dem Bein noch am Ball, doch den entscheidenden Einschlag konnte er nicht mehr verhindern.


Zwei Minuten hoffte man dann auf den zweiten Treffer, doch der aufgerückte Tobias Lamm, der nach einer Ecke von Dominik Gruber zum Kopfball kam, setzte das Leder knapp über den Querbalken.


22 Minuten vor dem Ende haderten die Gäste dann mit dem Referee. Abermals war Wolf auf der rechten Seite nicht zu halten und als er im Strafraum an Cedric Freisleben vorbeiging, wurde er vom FCH-Abwehrspieler zu Fall gebracht und die Hausherren hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn der Unparteiische auf den Punkt gezeigt hätte.

Die aus dieser Situation resultierende Ecke brachte dann aber Gefahr für die Gastgeber. Zwar konnte man die Hereingabe abwehren, doch das Leder landete bei dem an der Strafraumgrenze lauernden Wolf, der dann sofort abzog, aber sein Visier leider zu hoch eingestellt hatte.

In der 77. Minute drohte dann aber der Ausgleich. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte sich Hopf im Zweikampf behaupten und zog dann ab, doch Voichtleitner war erneut zur Stelle und konnte glänzend abwehren, ehe dann Lamm das Leder zur Ecke klärte.

In der Schlussphase erhöhten die Hausherren dann ihre Bemühungen deutlich und man drängte nun vermehrt auf den Ausgleich.

In der ersten Minute der Nachspielzeit musste man dann auf Seiten der SpVgg noch einmal tief durchatmen. Als eine Freistoßflanke von Mario Rossa auf den langen Pfosten verlängerte wurde, kam Hopf frei zum Kopfball, doch mit einem Reflex konnte der Altenerdinger Keeper Voichtleitner abwehren und erneut stand dann Lamm an der richtigen Stelle und schlug das Leder aus der Gefahrenzone.


Aber noch hatte das Zittern kein Ende, denn der Referee ließ acht Minuten nachspielen, doch in der Schlussphase fehlte den Hausherren die entscheidende Idee, so dass die Altenerdinger Defensive nichts mehr zuließ und den knappen Vorsprung über die Zeit brachte.

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C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – SpVgg Höhenkirchen 2:1

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Nach dem Schlusspfiff war der Jubel auf Altenerdinger Seite riesig, denn im letzten Spiel vor der Winterpause erkämpften sich die Mädels der SpVgg einen 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Höhenkirchen. Die Veilchen legten los wie die Feuerwehr, kannten nur eine Richtung und sollten sich schon in der zweiten Minute belohnen. Nach einem Sololauf von Marie Grote passte sie in die Mitte, wo Naomi Steinbrecher goldrichtig stand und zur Führung einschob. Keine zwei Zeigerumdrehungen weiter hätte die Torschützin fast schon ihren Doppelpack geschnürt. Nach einem Pass von Tuana Aydin durch die Schnittstelle der Abwehr rannte sie allein auf die Torhüterin zu, die aber mit einem tollen Reflex den Ball entschärfen konnte. Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste zu ihrer bis dahin ersten großen Chance. Als die Gastgeberinnen in der Abwehr das Leder leichtfertig vertändelten, hatte ein Angreiferin der Gäste nur noch Torfrau Lara Wemhoff vor sich. Bei dieser Aktion konnte sie sich aber mehr als nur auszeichnen, denn alle hatten schon den Torschrei auf den Lippen. Eine Minute später waren sich die Abwehrspielerinnen der Gäste nicht ganz einig, was Naomi Steinbrecher nutzte, die Einladung zur Torgelegenheit liebend gern annahm und auf 2:0 erhöhte. Im Anschluss erhöhten die Gäste den Druck und gönnten den Altenerdinger Mädels kaum noch eine Verschnaufpause. In der 30.  Minute hielt dann die Abwehr der Veilchen dem Druck der SpVgg Höhenkirchen nicht mehr stand und die Kapitänin höchstpersönlich, Paula Briese sorgte für den Anschlusstreffer. Fast mit der Halbzeit sorgte Briese erneut ihr Können, fand aber in Lara Wemhoff ihre Meisterin, die den Ball fantastisch noch mit der Fußspitze abwehren konnte. So ging es im Anschluss in die Katakomben, wo bei den eisigen Temperaturen warme Tee wartete. Nach der Halbzeit blieb die SpVgg aus Höhenkirchen am Drücker und spielten sich immer wieder in die Hälfte der der Veilchen, aber die hervorragend stehende Abwehr um Julia Mückel, Lemis Mohajri und Tuana Aydin, stand sattelfest und souverän in ihren Reihen. Für Entlastung sorgten im Mittelfeld die unaufhaltsame Marie Grote, die immer wieder Angriffe startete. Die beiden Stürmerinnen Merlin Ahmedova und Rana Aydin, kamen durch ihre Außenspielrinnen auch zu ihren Möglichkeiten, hatten aber heute nicht das Glück auf ihrer Seite . Ein glänzendes Solo von Mara Dittrich, bei dem sie gleich drei Gegenspielerinnen stehen ließ, sollte leider nicht gekrönt werden, weil ihr die Kraft für einen strammen Schuss ausging. Danach hätte Altenerding das Ergebnis noch um das eine oder andere Tor hochschrauben müssen. Naomi Steinbrecher hatte mehrmals die Möglichkeit gehabt, den Sack zuzumachen, aber die Gäste-Torhüterin, Giannouli Georgia, zeigte sich in Bestform und konnte sämtliche Einschläge vermeiden, so dass am Ende der knappe, aber verdiente Sieg für die SpVgg völlig Ordnung ging. Durch diesen Sieg konnten die Mädels noch einen Tabellenplatz gut machen und stehen aktuell auf dem hervorragenden 4.Platz. Das Trainergespann zeigte sich mit der Herbstrunde sehr zufrieden und zog ein zufriedenes Fazit vor der Winterpause. „Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass wir, abgesehen vom Spiel beim Ligaprimus Forstern, so eine begeisternde Hinrunde spielen. Das macht wiederum Lust auf die Frühjahrsrunde“, waren sich Ronny Krause und Rüstü Aydin einig.

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E1-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Ergolding 3:1

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Bei eisigen Temperaturen empfingen die E1-Juniorinnen der SpVgg zum Abschluss des Spieljahres den FC Ergolding zum Nachholspiel und das Match wurde auf ungewohntem Terrain ausgetragen, denn man begegnete sich auf dem Kunstrasenplatz am Gerd-Vogt-Sportpark. Der Vergleich benötigte keine lange Anlaufzeit, denn der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine ganze Runde zurückgelegt, ehe die Veilchen in Führung gingen. Vom Anstoß weg trieb Lisa Weigel das Leder nach vorne und nach einem Doppelpass mit Hanna Mujkic kam sie im Strafraum zum Abschluss und ließ der FCE-Keeperin das Nachsehen. Als der Torjubel im Altenerdinger Fanlager noch am Abklingen war, rissen die Ergoldinger Schlachtenbummler die Hände zum Torjubel hoch. Als der Gast nach Wiederanstoß schön nach vorne kombinierte, lief eine Angreiferin von der linken Seite nach innen. Da sie nicht konsequent attackiert wurde, kam sie dann im Strafraum aus der halblinken Position zum Abschluss und diesmal hatte die Altenerdinger Torfrau Jennifer Berger beim unhaltbaren Schuss ins lange Eck das Nachsehen. Nur zwei Minuten später wäre Ergolding um ein Haar in Führung gegangen. Als eine Gästeakteurin einen Eckball scharf nach innen zog, wurde die halbhohe Hereingabe von Freunde und Feind verfehlt, doch glücklicherweise kam niemand an das Leder, das ca. einen Meter vor dem Tor parallel zur Torlinie schließlich auf der anderen Seite ins Seitenaus ging. Im Gegenzug brannte es dann schon wieder auf der anderen Seite. Als Lisa Weigel das Leder über den rechten Flügel nach vorne trug, fand sie bei ihrer Hereingabe die in der Mitte stehende Mujkic, die aber aus kurzer Distanz an der gut reagierenden Torhüterin aus Ergolding scheiterte. Nach dieser turbulenten Anfangsphase beruhigte sich das Spiel zusehends und beide Teams neutralisierten sich nun überwiegend im Mittelfeld. Erst nach 17 Minuten gab es wieder einen gefährlichen Abschluss, der aber sofort wieder für zählbaren Erfolg sorgte. Diesmal legte Weigel auf die links freistehende Lilli Kapsner ab. Der Angreiferin legte sich die Kugel an ihrer Gegenspielerin vorbei und ihr Flachschuss mit dem linken Fuß fand den Weg ins lange Eck und sorgte für die erneute Führung ihrer Farben, die man in die Pause brachte. Nach Wiederbeginn dauerte es etwas bis die Spielerinnen nach der kalten Halbzeitpause wieder einigermaßen „aufgetaut“ waren und für den ersten Warnschuss sorgten die Gäste nach 32 Minuten. Nach einer schönen Kombination wäre eine Angreiferin frei vor dem Tor zum Abschluss gekommen, doch glücklicherweise war Pia Weigel auf der Hut und konnte das Spielgerät im letzten Moment noch klären, so dass die Stürmerin nicht mehr an den Ball kam, dafür die SVA-Verteidigerin, die aber nach kurzer Behandlungspause weiterspielen konnte, empfindlich, aber unabsichtlich am Fuß traf. Wenig später war es dann ihre Schwester Lisa, die vor dem Ergoldinger Gehäuse für den ersten Abschluss der Veilchen im zweiten Durchgang sorgte. Diesmal setzte sie sich auf dem rechten Flügel durch, zog dann aus halbrechter Position ab, doch im Nachfassen brachte die gegnerische Torfrau das Leder unter Kontrolle. Anschließend hatten die Ergoldinger mehr vom Spiel und waren überwiegende in der Altenerdinger Hälfte zu finden Allerdings stand die Defensive der Emberger-/Duman-Elf sehr sicher, so dass Ergolding trotz der Überlegenheit kaum zum Abschluss. 12 Minuten vor Schluss brachten die Gastgeberinnen dann erstmals einen Konter zu Ende, doch Mujkic fand beim Abschluss ihre Meisterin in der Torhüterin der Gäste. So ging es auch weiter: Ergolding dominierte und drängte Altenerding in die Defensive, aber die besseren Chancen lagen auf Seiten der SpVgg. In der 46. Minute lief Kapsner alleine auf das Tor, doch eine Verteidigerin konnte noch entscheidend stören, so dass ihr Schuss links am Tor vorbeiging. Aber Sekunden vor dem Ende sorgte die Torjägerin dann doch für die Entscheidung. Nach einem schönen Zuspiel von Johanna Kastner hatte sich abermals nur noch die FCE-Torfrau vor sich und diesmal zog sich kompromisslos ab und gegen den Schuss, der genau unter der Latte einschlug, war kein Kraut gewachsen, so dass der Treffer zum 3:1 den Endstand brachte.

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A1-Junioren: SpVgg scheitert vom Punkt

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Obwohl die A1-Junioren beim Sparkassen-Cup in Oberding über weite Teile des Wettbewerbs das beste Team stellten, war die Enttäuschung nach dem Ende des Turnieres groß, denn im Halbfinale zog man gegen den späteren Sieger (SG) TuS Oberding im Sechsmeterschießen den Kürzeren und verpasste somit die erhoffe Qualifikation für das Kreisfinale Donau/Isar, das für den 14. Januar 2024 in Moosburg terminiert ist

Im Auftaktmatch gegen die (SG) FC Moosinning zeigten sich die Veilchen in guter Verfassung und kaum war das Spiel angepfiffen, lag das Leder im Kasten der SG, denn Jannik Obermaier eröffnete blitzschnell den Torreigen und zeigte sich auf für den zweiten Treffer seiner Farben verantwortlich. Schon nach drei Minuten sorgte dann Luca Hofer für die Vorentscheidung. Aber trotz der klaren Führung ließ man nicht locker und ein weiteres Tor von Romeo Pluntke brachte das 4:0. Als sich dann etwas der Schlendrian einschlich, gelang Moosinning der Ehrentreffer, doch schon im Gegenzug stellte Pluntke den alten Abstand wieder her und traf zum 5:1-Endstand in die Maschen.


Schon im zweiten Spiel gegen die (SG) SV Berglern glückte der vorzeitige Halbfinaleinzug. Pluntke hatte den Schwung aus dem Auftaktmatch mit genommen und markierte schon frühzeitig die Führung, ehe dann Hofer den zweiten Treffer nachlegte. Auch anschließend blieb man klar überlegen, doch man agierte vor dem gegnerischen Tor einfach zu kompliziert, so dass man zahlreiche Chance leichtfertig vergab. Allerdings war der Erfolg nie gefährdet und nach dem 2:0-Sieg stand der Einzug ins Semifinale vorzeitig fest.


Im abschließenden Gruppenspiel gegen die (SG) Taufkirchen ging es dann um den Gruppensieg, denn die SG hatte bis dahin auch beide Spiele gewonnen, so dass man punktgleich in die letzte Partie ging. Die Taufkirchner hatten den besseren Start und gingen früh in Front. Anschließend liefen die Veilchen lange Zeit vergeblich an und als der SpVgg die Zeit weglief, schien die erste Niederlage perfekt. Doch in der letzten Minute unterlief einem SG-Abwehrspieler ein Handspiel, so dass Altenerding ein Sechsmeter zugesprochen wurde, der von Obermaier zum 1:1 verwandelt wurde. Und tatsächlich konnte man die Partie dann sogar noch für sich entscheiden, denn Obermaier traf mit seinem zweiten Treffer zum 2:1-Sieg.


Im Halbfinale wartete dann mit der (SG) TuS Oberding der Gastgeber, der sich in Vorrunde mit nur einem Treffer in die Vorschlussrunde zitterte. Aber im Duell gegen die SpVgg zeigten die Hausherren ein anderes Gesicht und hatten schon in der Anfangsminute mit einem Lattentreffer Pech. Als Hofer dann schon im Gegenzug ein Zuspiel von Obermaier zum 1:0 abschloss, schien das Match aber dann doch in die erhoffte Richtung laufen. Doch der Führungstreffer gab den Veilchen wenig Sicherheit und die Oberdinger war überlegen, was dann auch zum Ausgleich führte. Ärgerlich war jedoch die Entstehung, denn nach einem Freistoß, der hoch ins Zentrum geschlagen wurde, ließ Maximilian Geiger seinen Gegenspieler aus den Augen, der dann zum 1:1-Endstand einköpfte. So musste die Entscheidung vom Punkt fallen und als Geiger als vierter Schütze leider an der Unterkante der Latte scheiterte, hatte Oberding den ersten Matchball. Als Keeper Senal da Silva abwehrte, war der Jubel bei seinen Kameraden groß, doch leider ließen die Unparteiischen den Sechsmeter wiederholen. Allerdings war da Silva abermals zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. Letztlich wurde der Keeper aber dann zum tragischen Helden, denn als Schütze hatte er Pech, denn sein Schuss sprang vom linken zum rechten Torpfosten und ging dann ins Feld zurück. Als die Hausherren dann ihren zweiten Matchball nutzten, war das bittere Aus der Veilchen besiegelt.


Im kleinen Finale gegen die (SG) Lengdorf war man dann aber wieder konzentrierter und man ließ dem Gegner, der im anderen Semifinale, ebenfalls nach Sechsmeterschießen, an der (SG) Taufkirchen scheiterte, beim 4:0-Erfolg keine Chance. Schon nach zwei Sekunden eröffnete Pluntke den Torreigen und mit einem Traumtor (Schuss in den Winkel) erhöhte Tom Huber auf 2:0. Dann war wieder Pluntke an der Reihe und der Schusspunkt in einem guten Turnier, dem nur die Krönung mit der Finalteilnahme fehlte, setzte Obermaier.


Im Finale konnte Oberding gegen Taufkirchen zweimal einen Rückstand wettmachen und kurz vor dem Ende glückte dem Gastgeber dann sogar noch der 3:2-Siegtreffer.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – FC SF Eitting II 2:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Hussein Bahlak, 3. Simon Wolf, 4. Noh Tesfamichael, 5. Nessim Mahsas (73. Alexander Schwarz), 6. Domenik Gruber, 7. Sebastian Kahl, 8. Yosef Falih, 9. Adonai Ngombo (74. Wiam Takruri), 10. Wiam Takruri (60. Julian Topf), 11. Johannes Irl

Torschützen:
1:0 Adonai Ngombo (29.)
2:0 Julian Topf (65.)

Gelbe Karten:
Julian Topf

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Zu einem hart erkämpften 2:1-Erfolg kam die zweite Mannschaft der SpVgg Altenerding im Nachholspiel gegen den FC Eitting II. Dabei mussten die Feuker-Schützlinge bis zum Schluss um die drei Zähler zittern, denn man versäumte es aufgrund einer mangelhaften Chancenauswertung frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Das Wetter war für die spärlichen Zuschauer, denn pünktlich zum Spielbeginn setzte Regen ein, der während der gesamten Spielzeit nicht nachließ, sondern im zunehmender Spieldauer mehr und mehr zunahm, so dass sich die Entscheidung, das Spiel auf Kunstrasen auszutragen in jedem Fall richtig war.

Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen und die beiden Teams neutralisierten sich zunächst im Mittelfeld, so dass es acht Minuten bis zur ersten Torannäherung dauerte, wobei die Gastgeber den ersten Nadelstich setzten.

Nach einem Pass von Sebastian Kahl konnte sich Domenik Gruber auf dem linken Flügel relativ leicht gegen seinen Widersacher Lars Ringleb durchsetzen und als er dann die Kugel scharf nach innen passte, hoffte man auf den frühen Führungstreffer, doch der einlaufende Adonai Ngombo verfehlte die Hereingabe denkbar knapp.

Drei Minuten später kamen dann die Gäste zum ersten Abschluss, doch der Altenerdinger Keeper Maximilian Voichtleitner bewies ein gutes Auge und hatte gesehen, dass der Schuss von Maximilian Bergmeier das Ziel um knapp einen halben Meter verfehlen würde.

Im Gegenzug brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Pass von Nessim Mahsas setzte sich Ngombo durch und als er dann das Leder von der Grundlinie auf den nachrückenden Mahsas zurücklegte, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Mittelfeldspieler schoss die Kugel links am Eittinger Gehäuse vorbei.

In der Folgezeit war das Spiel von zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt und der letzte Pass in die Spitze kam nur selten zum gewünschten Abnehmer, so dass Torraumszenen nicht auf der Tagesordnung waren.

So war es fast schon logisch, dass der erste Treffer im Spiel aus einem Standard entstehen muss. Nach einem Eckball von Simon Wolf in der 29. Minute ließ die FCE-Defensive dem Altenerdinger Angreifer Ngombo zu viel Platz, den er nutzte und per Kopf zum 1:0 erfolgreich war.

Fünf Minuten kam es dann auf der anderen Seite fast zu einer identischen Szene. Diesmal zog der Eittinger Jakob Heß einen Eckstoß nach innen und fand seinen Mitspieler Christian Westermair, der aber mit seinem Kopfball knapp das Ziel verfehlte.

In der 39. Minute gab es dann wieder eine dicke Chance für die Gastgeber. Als Gruber aus dem linken Halbfeld eine Flanke auf den langen Pfosten zog, kam der völlig freistehende Mahsas zum Abschluss, doch ihm rutschte das Leder über den Schlappen und ging doch deutlich am Kasten der Gäste vorbei.

Drei Minuten später schien dann der zweite Treffer für die Hausherren nur noch Formsache. Nach einem schönen Pass von Hussein Bahlak lief Ngombo aus 30 Metern alleine auf das Tor zu, doch scheinbar hatte er zu lange Zeit zum Überlegen, so dass der Eittinger Keeper Wolfgang Ettl seinen Flachschuss per Fußabwehr entschärfen konnte.

Auf der Gegenseite wurde es dann Sekunden vor dem Abschluss noch einmal gefährlich. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde das Leder ins Zentrum gebracht, wo Sebastian Kahl Sekundenbruchteile vor dem einschussbereiten Tarek Reiche am Ball war.

Der daraus resultierende Konter brachte dann noch einmal Gefahr für die Gäste. Als Wiam Takruri das Leder schon in den Lauf von Ngombo legte, zog dieser bis in den Strafraum, legte dann auf Johannes Irl ab, doch dessen Schuss aus 13 Metern war leider zu unplatziert und konnte von Ettl abgewehrt werden, so dass die Seiten mit einer knappen Altenerdinger Führung gewechselt wurden.

Nach der Pause beruhigte sich das Spiel wieder etwas und es sollte fast 15 Minuten dauern, bis erstmals Gefahr entstand.

Als Noh Tesfamichael am eigenen Strafraum ein Fehlpass unterlief, kam Louis Limmer in guter Position an das Leder. Allerdings machte der Altenerdinger Abwehrspieler seinen Fehler sofort wieder wett, konnte den Schuss abblocken, so dass dieser Abspielfehler keinen Schaden anrichtete.

Vier Minuten später hätten die Platzherren dann den Vorsprung ausbauen müssen. Als Gruber das Leder von der linken Seite das Leder nach innen brachte, rutschte der Eittinger Verteidiger Patrick Biener auf dem rutschigen Untergrund weg. So kam der hinter ihm stehende Irl frei zum Schuss, doch scheinbar war er zu überrascht und jagte das Leder aus elf Metern über die Latte.

Eine Zeigerumdrehung weiter hatte der Mittelfeldspieler doch maßgeblichen Anteil am zweiten Treffer seiner Farben. Mit einem mustergültigen Pass bediente Irl den im Strafraum freistehenden Julian Topf, der alleine vor dem Tor stehend die Nerven behielt und sicher zum 2:0 einschob.

Nach 64 Minuten war man dann der Vorentscheidung sehr nahe, doch ein Flachschuss von Irl, der sich auf der linken Seite gut behauptet hatte, ging um Zentimeter am langen Eck vorbei.

Unmittelbar darauf konnten die Gäste dann verkürzen und die Partie war wieder offen. Als Bahlak den Eittinger Bergmeier knapp innerhalb des Strafraumes zu Fall gebracht hatte, entschied der gut leitende Referee zu Recht auf Strafstoß.

Obwohl Schlussmann Maximilian Voichtleitner beim Schuss von Reiche mit der Hand noch am Ball war, konnte er den 1:1-Anschlusstreffer nicht mehr verhindern.

Zwei Minuten später hätten die Gastgeber um ein Haar den alten Abstand wieder hergestellt, doch Wolf hatte bei einem Schuss von der Strafraumgrenze Pech, denn die Kugel ging nur an die Oberkante der Latte.

16 Minuten vor dem Ende schnupperten die Gäste dann am Ausgleich. Als Ringleb einen flachen Freistoß von der linken Seite scharf nach innen gezogen hatte, kam Bergmeier an die Kugel, doch der auf der Linie stehende Voichtleitner konnte den Schuss mit einem Reflex parieren.

In dieser Phase hatte die Eittinger nun ein Übergewicht und die Veilchen wurden jetzt mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Allerdings stand die SVA-Abwehr kompakt und ließ nur wenig zu. Einzig bei zwei Fernschüssen von Limmer und Bergmeier war Torhüter Voichtleitner gefordert, doch er bestand beide Proben und wehrte die Schüsse zur Eck ab.

In der 82. Minute hoffte die Feuker-Elf den Sack endgültig zumachen zu können. Als sich Irl schön durchgesetzt hatte und im Strafraum dann frei zum Abschluss kam, wollte man das 3:1 bejubeln, aber abermals hatte der Mittelfeldakteur sein Visier schlecht eingestellt und schoss am Gehäuse vorbei, so dass das Zittern noch kein Ende gefunden hatte.

Jedoch fehlte Eitting in der Schlussphase die Ideen und auch die Kraft, um die SpVgg noch einmal in Verlegenheit bringen zu können, so dass man den knappen Vorsprung ohne größeren Probleme ins Ziel brachte.

Herren 1: FC SF Eitting – SpVgg Altenerding 2:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop, 3. Lukas Bachmair (65. Alexander Weiher) 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler,  9. Julian Schaumaier (87. Johannes Irl), 10. Leart Bilalli, 11. Marc Winkelmann (45. + 2 Louis Braun)

Torschützen:
1:1 Johannes Irl (90.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores
Samuel Kronthaler
Julius Krop
Alexander Weiher

Zeitstrafen:
Nihad Mujkic (90. + 4 / Reklamieren)

Gelb-Rote Karten:
Julius Krop (90. + 6 / Foulspiel)

Rote Karten:
Ridwan Bello (27. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
320

Spielbericht:
Auf einen gebrauchten Nachmittag blicken die Kicker der SpVgg Altenerding zurück, denn man verlor das Spitzenspiel beim Lokalrivalen FC Eitting denkbar unglücklich mit 1:2 und musste sich erstmals in dieser Saison auswärts geschlagen geben.

Für den neutralen Zuschauer war es dagegen ein sehr kurzweiliges Spiel, das viel Dramatik bot. Drei Elfmeter, drei Platzverweise und die gleiche Anzahl an Toren sorgte für gute Unterhaltung, wobei die Altenerdinger Fans trotz allem enttäuscht die Heimreise antreten mussten.

Den etwas besseren Start erwischten die Hausherren und nach acht Minuten kam der FCE zum ersten Abschluss. Nach einem Doppelpass mit Alfred Neudecker zog Maximilian Gröppmair das Leder von der rechten Seite nach innen und fand im Zentrum Tobias Herrmann, der die Kugel volley über die Latte setzte.

Vier Minuten später hätte der Angreifer dann eine wesentlich bessere Chance, um sein Team in Front zu bringen. Nach einem Angriff durch das Zentrum legte Neudecker auf dem links im Strafraum freistehenden Herrmann ab, doch der Eittinger Akteur traf die Kugel allein vor Torhüter Lukas Loher nicht richtig, so dass der Ball nicht genügend Power hatte und von Julius Krop noch aus der Gefahrenzone befördert werden konnte.


Nach 22 Minuten glückte den Platzherren aber dann doch der Führungstreffer. Als Eitting ca. 23 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen bekam, spielte man das Leder flach in den Strafraum, wo Alfred Neudecker im Duell gegen Lukas Bachmair zu Boden ging und der Referee auf den Punkt zeigte.

Spielertrainer Andreas Kostorz stellte sich der Verantwortung und ließ dem Altenerdinger Schlussmann mit einem platzieren Schuss ins linke Eck keine Abwehrchance.


In der 27. Minute gab es dann schon die nächste Strafstoßentscheidung gegen die Veilchen. Nach einer schönen Kombination legte Neudecker das Leder für Lukas Treffler ab und als Ridwan Bello den Eittinger Stürmer bei seiner Grätsche zu Fall brachte, war die Entscheidung des Unparteiischen, erneut auf Elfmeter zu entscheiden, unstrittig.

Allerdings haderten die Veilchen mit der Entscheidung gegen den Altenerdinger Abwehrspieler einen Platzverweis zu verhängen, denn Ridwan versuchte eindeutig den Ball zu spielen, so dass als persönliches Strafmaß eher eine Verwarnung gerechtfertigt gewesen wäre.

Nach langer Diskussion legte sich Kostorz erneut das Leder zu Recht und wählte diesmal die andere Ecke. Allerdings hatte Loher den Braten gerochen, flog in die richtige Ecke und konnte den Ball hervorragend um den Pfosten drehen.


Die nummerische Überlegenheit der Hausherren sollten aber nicht lange anhalten, denn wenig später leistete sich Tobias Huber ein hartes Foulspiel und wurde für zehn Minuten vom Platz gestellt.

Nur wenig später folgte ihm Lucas Bruckbeck auf die Sünderbank, denn nach einem rüden Einsteigen gegen Lukas Bachmair sprach der Schiedsrichter die nächste Zeitstrafe gegen die Hausherren aus.

Diese Überzahl machte sich die SpVgg zuteil, denn mit einem Mann mehr übernahm man das Kommando und drängte auf den Ausgleich, der fünf Minuten vor der Pause fast fällig gewesen wäre, doch ein leicht abgefälschter Schuss von Leart Bilalli ging ca. einen halben Meter am Tor der Hausherren vorbei.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff wäre aber dann Eitting fast der zweite Treffer geglückt. Als Herrmann von der rechten Seite eine Flanke nach innen zog, stand Bachmair schlecht, so dass der hinter stehende Treffler frei zum Schuss kann, diese gute Gelegenheit jedoch ungenutzt ließ.

Der zweite Durchgang begann dann etwas verhalten, doch nach 56 Minuten kamen die Gäste zum ersten Abschluss. Als Bruckbeck das Leder Mitte der eigenen Hälfte an Michael Gartner verlor, liefen die Veilchen in Überzahl auf die Eittinger Abwehr zu, doch Gartner versäumte es, seine mitlaufenden Mitspieler zu bedienen und zog selbst ab, scheiterte jedoch mit seinem 25 Meter-Schuss, denn Torhüter Klinger im Nachfassen unter Kontrolle brachte.

Drei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Platzherren dann aber auf 2:0 stellen müssen. Nachdem Louis Braun im eigenen Strafraum das Leder an Neudecker abgeben musste, spielte der Eittinger Regisseur flach nach innen und fand Herrmann, der jedoch die hundertprozentige Chance ausließ und die Kugel neben das Tor setzte.

Im Gegenzug brannte es dann wieder vor dem Tor der Gastgeber, doch der einlaufende Schaumaier verfehlte eine Freistoßflanke von Gartner nur knapp und hätte sonst wohl zum 1:1 eingeköpft.


Nun waren die Gäste spielbestimmend und als Bilalli nach 63 Minuten einen scharfen Freistoß auf das Eittinger Tor absetzte, war Klinger gerade noch zur Stelle und konnte das Spielgerät über die Latte lenken.

Mit zunehmender Spieldauer merkt man den Veilchen einen gewissen Kräfteverschleiß an und die erforderliche hohe Laufleistung in Unterzahl hatten ihren Tribut gefordert, so dass die Eittinger nun wieder die Kontrolle über das Spiel gewannen und die Locke-Elf sich in dieser Phase nicht mehr entscheidend in der Offensive behaupten konnte.

20 Minuten vor dem Ende bot sich dann die Hausherren nochmals eine gute Möglichkeit, doch der in der Mitte freistehende Bastian Noll schlug nach einer Hereingabe von Treffler aus zehn Metern Entfernung am Ball vorbei und ließ die Einschusschance ungenutzt.

In der 76. Minute war dann zumindest in Sachen Spieleranzahl wieder Gleichheit hergestellt, denn Bruckbeck wurde vom Referee nach einem Foulspiel mit der Roten Karten vorzeitig unter die Dusche geschickt.

Dies führte dazu, dass nun die Gäste wieder das Zepter in die Hand nahmen und schon unmittelbar darauf zur nächsten guten Chance kamen. Als Bilalli von der rechten Seite das Leder nach innen schlug, wäre Schaumaier wohl frei zum Kopfball gekommen, doch die Hereingabe wurde noch entscheidend abgefälscht, so dass der Angreifer den Ball beim Abschluss nicht mehr wie gewünscht platzieren konnte und das Tor verfehlte.

Zehn Minuten vor dem Ende hatte dann der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Als Braun von der rechten Seite eine Flanke nach innen schlug, war Torhüter Klinger schon geschlagen, doch der hinter ihm stehende Abwehrmann Johann Lenz konnte auf der Linie klären.


Nun war Altenerding alles nach vorne und Trainer Pedro Locke bewies mit der Einwechslung von Johannes Irl ein glückliches Händchen, denn er zeigte sich in der 90. Spielminute für den Ausgleich verantwortlich.

Als Kronthaler das Leder nach innen flanke, wurde der Ball vom Eittinger Defensivakteur Lukas Petermeier unglücklich mit dem Kopf verlängert. Zwar konnte Klinger die Bogenlampe gerade noch von der Linie kratzen, doch der nachsetzende Irl war zur Stelle und bugsierte das Leder dann endgültig zum umjubelten Ausgleich in die Maschen.


Nur eine Minute später bot sich der SpVgg sogar eine gute Chance, um die Partie gänzlich zu drehen, doch der im Strafraum auf der linken Seite stehende Alexander Weiher scheiterte bei seinem Schuss an Torhüter Klinger.

In der fünften Minute der Nachspielzeit glückte dann den Hausherren der Lucky-Punch. Als die Gastgeber einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen schlugen, wurde das Leder von Grundlinie wieder ins Zentrum geköpft, wo es dann zum Duell zwischen Kronthaler und Lenz kam und als der Eittinger Abwehrspieler zu Fall kam, zeigte der Referee zum dritten Male auf den Punkt.

Die Veilchen fühlten sich benachteiligt, denn zuvor wurde Nihad Mujkic mit den Händen von hinten geschoben und verlor somit das vorausgehende Kopfballduell und auch beim entscheidenden Zweikampf wollte man kein Foulspiel erkannt zu haben.

Als sich Mujkic entsprechend beim Unparteiischen beschwerte, wurde er von diesem mit einer weiteren Zeitstrafe belegt.

Michael Schrödl ließ sich von der ganzen Hektik nicht beeinflussen und verwandelte nach mehreren Minuten den Strafstoß sicher zum 2:1-Siegtreffer.


Noch war die Partie aber nicht beendet und als die Gäste dann in der achten Minute der Nachspielzeit noch einmal einen Freistoß Mitte der Eittinger Hälfte zugesprochen bekamen, führte man diesen nicht wie erhofft aus. Anstatt die Kugel in den Strafraum zu schlagen, spielte man kurz auf Krop.

Als der erste Kontakt des Abwehrspielers misslang, ging ein Eittinger Akteur dazwischen und Krop konnte den Konter nur noch durch ein Foulspiel unterbinden. Neben einem Freistoß für die Hausherren gab es auch noch die Ampelkarte gegen den Altenerdinger Akteur, ehe der Schiedsrichter die turbulente Partie abpfiff.

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Herren 2: FC Moosinning III – SpVgg Altenerding 2:5

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Hussein Bahlak, 3. Simon Wolf, 4. Nohwi Tesfamichael, 5. Felix Wöginger (60. Alexander Schwarz), 6. Domenik Gruber,  7. Sebastian Kahl, 8. Yosef Falih (65. Florian Aldinger), 9. Antonio Kavran (78. Rene Feuker), 10. Wiam Takruri (76. Adonai Ngombo), 11. Adonai Ngombo (46. Julian Topf)

Torschützen:
0:1 Antonio Kavran (9.)
0:2 Domenik Gruber (14.)
0:3 Domenik Gruber (57. / Foulelfmeter / Sebastian Kahl)
0:4 Wiam Takruri (59.)
2:5 Domenik Gruber (90. + 1)


Gelbe Karten:

Alexander Schwarz

Zeitstrafen:
Alexander Schwarz (74. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Seriös gingen die A-Klassenkicker der SpVgg die undankbare Aufgabe bei Tabellenschlusslicht FC Moosinning III an, so dass der 5:2-Erfolg für die Gäste verdient war. Letztlich war die Überlegenheit sogar noch größer als es das Ergebnis zum Ausdruck bringt, denn die zwei Tore der Gastgeber waren eher dem Schlendrian, der sich bei den Veilchen nach einer klaren 4:0-Führung einschlich, geschuldet.

Nach einer ziemlich ausgeglichen Anfangsphase nutzten die Gäste gleich die erste Chance zum Führungstor, das aber in jedem Fall sehenswert war. Als Antonio Kavran etwa 25 Meter vor dem Moosinninger Tor stehend von Sebastian Kahl das Leder erhielt, fasste er sich ein Herz und sein Mut wurde belohnt, denn der Fernschuss prallte von der Unterkante der Latte ins Netz.


Wenig später war man dann schon dem zweiten Treffer nahe, denn nach einem schönen Zuspiel von Wiam Takruri kam Adonai Ngombo frei vor dem Tor zum Abschluss, doch sein Schuss ging leider deutlich über das Gehäuse, was aber auch dem unebenen Platz geschuldet war, denn unmittelbar vor dem Schuss versprang ihm das Leder.

Aber nach 14 Minuten konnte man den Vorsprung weiter ausbauen. Nach einer mustergültigen Flanke von der rechten Seite von Felix Wöginger kam der am langen Pfosten lauernde Domenik Gruber sträflich ungedeckt an die Hereingabe und traf volley zum 2:0 ins Tor.


Anschließend ließ man auf Altenerdinger Seite die Zügel etwas schleifen und die Hausherren kamen besser in die Partie, was dann nach 23 Minuten zur ersten Tormöglichkeit führte.

Nach einem Ballverlust von Ngombo wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, wo der agile Moosinninger Angreifer Semere Berhane im Strafraum an die Kugel kam. Jedoch kam der Altenerdinger Schlussmann Maximilian Voichtleitner entschlossen aus seinem Tor und konnte den Schuss noch abwehren.


In der 27. Minute war es Voichtleitner abermals zu verdanken, dass der FCM nicht verkürzen konnte. Nachdem Hussein Bahlak Berhane knapp außerhalb des Strafraums zu Fall gebracht hatte, zirkelte Felix Gossmann das Spielgerät gekonnt über die Mauer, doch der Altenerdinger Keeper zeigte eine starke Parade und konnte das Leder sehenswert aus dem Winkel fischen.


Elf Minuten vor der Pause hätten die Gäste aber dann den dritten Treffer nachlegen müssen. Nach einem Pass von Kavran durch die Schnittstelle brachte Gruber das Leder von der linken Seite nach innen, doch der völlig freistehende Takruri kam mit dem Kopf nicht mehr an den Ball.


Drei Zeigerumdrehungen weiter kam dann der Moosinninger Alexander Spitzer an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch abermals war Voichtleitner auf der Hut und konnte sicher parieren.

Kurz vor der Pause wurde es vor dem Altenerdinger Tor schon wieder gefährlich. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder nach innen gebracht, wo Patrick Luberstetter das Leder aufnahm. Er drehte sich um die eigene Achse, doch Bahlak war noch rechtzeitig zur Stelle und konnte ihm das Leder kurz vor dem Abschluss noch wegspitzeln.


Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Hausherren. Als sich die Veilchen durch Yosef Falih am eigenen Strafraum einen Ballverlust leisteten, machte Berhane noch einen Haken um Bahlak und kam dann an der Strafraumgrenze zum Schuss, doch zum Glück hatte er sein Visier schlecht eingestellt und schoss links am Kasten vorbei.


Im Gegenzug hätte Falih dann aber fast den dritten Treffer vorbereitet. Als er den links freistehenden Gruber bediente, hoffte man auf das 3:0, doch mit einer guten Parade hielt der Moosinninger Schlussmann David Auerweck sein Team im Spiel.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wäre der Keeper aber dann chancenlos gewesen, hatte nun aber das Glück des Tüchtigen, denn ein Kopfball von Kahl nach einer Ecke von der rechten Seite prallte nur an den Innenpfosten.


Als der Abpraller dann bei Kavran landete, hoffte man nochmals auf zählbaren Erfolg, doch der Nachschuss ging am Ziel vorbei.


Aber nach 56 Minuten konnte man die Führung dann doch weiter ausbauen. Als sich Kahl auf der linken Seite durchsetzte und in den Strafraum eindrang, wurde er von Spitzer zu Fall gebracht, so dass er Referee folgerichtig auf Elfmeter entschied.

Gruber stellte sich der Verantwortung und verwandelte bombensicher zum 3:0.

Nur drei Minuten später wurde das Match dann vorentschieden. Nach einem langen Ball von Kavran brachte Gruber das Leder nach innen und fand den am langen Pfosten stehenden Simon Wolf. Der Flügelstürmer köpfte den Ball ins das Zentrum, wo Takruri dankbarer Abnehmer war und aus kurzer Distanz zum 4:0 vollendete.


Im Gegenzug war der FCM dann dem Anschlusstreffer nahe. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde das Leder nach innen gespielt, wo sich Elias Bauer gegen Sadam Ibrahim durchsetzen konnte, doch beim abschließenden Schuss fand er seinen Meister im Altenerdinger Schlussmann Voichtleitner, der hervorragend abwehren konnte.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als Julian Topf Takruri auf die Reise schickte, lag der fünfte Treffer in der Luft. Allerdings traf Falih den Ball nach der flachen Hereingabe nicht richtig und verfehlte das Moosinninger Tor.

Wenig später hätte man dann aber auf 5:0 stellen müssen. Nach einem Pass nach vorne liefen Takruri und Wolf alleine auf das Tor zu. Als Takruri das Leder nach innen auf den völlig freistehenden Wolf ablegen wollte, kam ein Verteidiger dazwischen, hatte dann aber Glück, dass sein Abwehrversuch das eigenen Tor um Zentimeter verfehlte.

12 Minuten vor dem Ende kamen die Platzherren dann zum Ehrentreffer, für den sich die Feuker-Schützlinge selbst verantwortlich zeigten. Als Gossmann einen Freistoß aus dem linken Halbfeld hoch in den Strafraum geschlagen hatte, wollte Ibrahim das Leder aus der Gefahrenzone köpfen. Allerdings misslang der Kopfball, denn der Ball landete unhaltbar für Voichtleitner im eigenen Tor.


Unmittelbar nach dem Anstoß hätten die Gäste den alten Abstand wieder herstellen müssen. Nach einem herrlichen Pass von Florian Aldinger hatte Ngombo nur noch den Moosinniger Schlussmann Auerweck vor sich, doch er brachte das Leder nicht am Keeper vorbei.


Auch zwei Minuten später kam es wieder zum gleichen Duell, das Auerweck erneut für sich entscheiden konnte. Nach einem Einwurf von Wolf verlängerte Topf das Leder geschickt in den Lauf von Ngombo. Der Torjäger lief von der rechten Seite alleine in Richtung Tor, doch Auerweck konnte seinen Schuss auf das kurze Eck meistern.

Sechs Minuten vor dem Ende dann die nächste dicke Chance für die Veilchen. Nach einer Hereingabe von Topf traf Ngombo beim Schussversuch das Leder nicht richtig, hatte dann aber das nötige Glück, dass das Spielgerät zum völlig freistehenden Kahl rollte, doch auch der Mittelfeldspieler scheiterte wieder an Auerweck.

Nach 87 Minuten konnten die Hausherren doch noch einmal Ergebniskosmetik betreiben. Als Spitzer das Leder von der rechten Seite nach innen brachte, bekam Voichtleitner das Leder nicht richtig zu fassen und als Bauer an den Abpraller kam, ließ er sich die Chance nicht entgehen und schoss zum 2:4 ins leere Tor ein.

Aber für die Schlusspunkt sorgten in der Nachspielzeit noch einmal die Gäste. Nach einem Pass von Aldinger spielte Rene Feuker auf den freistehenden Gruber. Der Mittelfeldspieler ging nach an Torhüter Auerweck vorbei uns sorgte dann mit seinem dritten Treffer für den 5:2-Endstand der Veilchen.

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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Berglern 1:2

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In der letzten Begegnung vor der Winterpause trennten sich die C2-Junioren der SpVgg vom frischgebackenen Meister (SG) SV Berglern  mit einer knappen 1:2-Niederlage und schlossen die Herbstrunde mit neun Punkten auf dem 8. Tabellenplatz ab. Die Kicker vom Trainerduo Oliver Pompei und Oliver Heidler zeigten sich am letzten Spieltag gewappnet und wollten sich keinesfalls eine Klatsche einhandeln. So entschied man sich in den ersten 20 Minuten für eine defensive Ausrichtung, um den schnellen Stürmern aus Berglern wenig Raum für Konter zu geben und diese Taktik ging zunächst auch auf. Berglern drückte zwar auf das Altenerdinger Tor, doch kam dabei kein zählbarer Erfolg zustande. Mit dem Blockwechsel nach der Anfangsphase wurden die Veilchen dann offensiv aktiver und schon ein paar Minuten später klingelte es auch schon im Tor der Gäste. Finn Backin setzte sich über rechts durch, konnte einen Abwehrspieler stehen lassen und setzte das Spielgerät im 1:1 gegen den Berglerner Torhüter rechts unten in den Kasten. Was für eine Überraschung, denn nach 28 Minuten zeigte die Anzeigentafel eine überraschende Führung der Gastgeber. Jetzt kam Schwung in die Partie und Altenerding begann auf Augenhöhe mitzuspielen, doch wer gedacht hätte, der Klassenprimus wurde sich davon aus dem Konzept bringen lassen, sah sich leider getäuscht, denn nur vier Minuten später kam die Eintracht postwendend zum Ausgleich. Bei einem Konter durchbrach der Berglernen Torschützenkönig die bis dato sehr gut stehende Abwehr der Veilchen und kam letztendlich zum krönenden Abschluss. Keeper Lukas Busse war chancenlos, als das Leder ins lange Eck einschlug, so dass die Seiten mit einem Remis gewechselt wurden. Nach Wiederanpfiff wurde die Partie etwas ruppiger, die Fouls häuften sich und es ging richtig zur Sache. Jegliche Angriffe wurde auf beiden Seiten zunächst neutralisiert, doch schon fünf Minuten nach Wiederbeginn glückte dem Favoriten dann der Führungstreffer. Eine lange Bogenlampe, ausgeführt Nähe der rechten Eckfahne, fand nach ca. 20 Metern sein Ziel im langen Eck und dieser Sonntagsschuss am Samstagnachmittag sollte den zweiten Treffer für den Tabellenführer bringen. Altenerding bäumte sich zwar nochmal auf, doch konnte man sich gegen die dagegenhaltenden Berglerner nicht mehr entscheidend durchsetzen, so dass sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr am Endergebnis ändern sollte. Die Veilchen haben sich sehr teuer verkauft und auch gezeigt was in ihnen steckt, aber dennoch verloren und konnten die Gäste die Meisterschaft nicht mehr verbauen. Auf diesem Weg gehen die Glückwünsche an den letzten Gegner, der sich den Platz an der Sonne redlich verdient hat und in der Frühjahrsrunde in der Kreisliga an den Start gehen wird. Die SpVgg wird sich im kommenden Jahr wieder in der Kreisklasse versuchen und man freut sich bereits auf die kommenden Aufgabe in der Rückrunde.

E1-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – SpVgg Markt Schwabener Au 2:0

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Mit einem hart erkämpften 2:0-Sieg gegen die SpVgg Markt Schwabener Au verabschiedeten sich die E1-Juniorinnen der SpVgg erfolgreich in die Winterpause. Der Beginn war für die Veilchen sehr vielversprechend, denn schon nach drei Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Nach einem Angriff über die rechte Seite zog die heute sehr agile Johanna Kastner in den Strafraum und kam dort zum Abschluss. Allerdings hatte sie ihr Visier etwas zu genau eingestellt und visierte nur den Pfosten an. Anschließend entwickelte sich eine Partie, die sich überwiegend im Mittelfeld abspielte. Es gab viele Zweikämpfe, so dass man sich nahezu neutralisierte. Da aber den Pässen in die Tiefe oft die Genauigkeit fehlte, blieben zunächst klare Tormöglichkeiten aus. Erst vier Minuten vor der Pause wurde es wieder gefährlich und auch die zweite Chance in diesem Match lag auf Seiten der SpVgg. Nach einem Angriff durch das Zentrum landete das Spielgerät bei Hana Mujkic, die im Strafraum dann frei zum Abschluss kam. Doch leider rutschte ihr beim Schuss der Ball etwas über den Schlappen, so dass die Kugel ca. zwei Meter rechts am Tor vorbeiging, Nur eine Zeigerumdrehung weiter bot sich dann Kastner eine gute Chance zum Führungstreffer. Nachdem die Gäste einen Eckball von Kastner nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, kam Kastner an das Leder. Sie machte noch einen Haken um ihre Gegenspielerin, kam dann frei zum Schuss, doch die Torhüterin der Gäste war zur Stelle und konnte den möglichen Rückstand verhindern. Mit dem Halbzeitpfiff wäre Markt Schwaben dann aber fast der Führungstreffer geglückt. Nachdem die Altenerdinger Abwehr bei einem Abstoß der Gäste schlecht stand, konnte sich eine Angreiferin auf der rechten Seite schön durchsetzen und hatte nur noch SVA-Keeperin Sophie Reiner vor sich, aber die Torfrau zeigte ihre Klasse und rettete ihrem Team dank einer tollen Parade das torlose Remis in die Pause retten. Die erste Chance nach Wiederbeginn lag wieder auf Seiten der Gäste. Abermals konnte man eine Stürmerin, die über rechts durchgebrochen war, nicht aufhalten und als sie dann von außen in den Strafraum zog, drohte der SpVgg große Gefahr. Allerdings ging der abschließende Schuss dann am kurzen Eck vorbei ins Aus, so dass man auf Seiten der Gastgeberinnen zunächst mal tief durchatmen konnte. Die Schlussphase sollte dann wieder deutlich lebhafter werden und zehn Minuten vor dem Ende hoffte zunächst der Altenerdinger Anhang auf zählbaren Erfolg. Nachdem eine Abwehrspielerin aus Markt Schwaben einen Pass verfehlt hatte, kam Kastner im Strafraum aus halbrechter Position an die Kugel, doch leider fehlte auch ihrem Schuss die notwendige Präzession, so dass der Ball auch am Ziel vorbeiflog. Aber 90 Sekunden war es dann doch Kastner, die für die Führung der SpVgg sorgte. Nachdem die Gäste in ihrem Abwehrdrittel das Leder leichtfertig verloren, zog die Altenerdinger Akteurin in den Strafraum, kam dann freistehende vor der Torfrau zum Abschluss. Sie ließ sich die Chance nicht entgehen und schob an der Keeperin vorbei zum 1:0 ins Netz. Aber die Gäste gaben sich nicht geschlagen und plötzlich nahmen die Offensivbemühungen von Markt Schwaben deutlich zu, was schnell zu guten Chancen führte. Drei Minuten vor dem Ende leisteten sich die Gastgeberinnen wenige Meter vor dem eigenen Tor einen fatalen Ballverlust. Als eine Angreiferin der Gäste dann zum Abschluss kam, traf sie die Kugel nicht richtig. Da Reiner aber das Leder durch die Beine rutschen ließ, hielt man kurz dem Atem an, doch die Torfrau war dann schnell zur Stelle und konnte das Leder noch vor dem Überschreiten der Torlinie unter Kontrolle bringen. Nur eine Minute später war die Führung wieder in großer Gefahr. Nachdem ein Ball vor das Altenerdinger Tor geschlagen wurde, wollte Reiner das Leder gerade aufnehmen, doch im Eifer des Gefechtes war eine eigene Mitspielerin vor ihr am Ball und spielte diesen ins Zentrum. Glücklicherweise stand dort Kastner goldrichtig und sie blieb bei dieser prekären Situation ruhig und spielte das Leder zurück zur ihrer Torhüterin, die dann den Ball sicher aufnehmen konnte. Auch in der Schlussminute hofften die Gäste noch einmal auf den Ausgleich, denn nach einer Ecke kam es wenige Meter vor dem SVA-Tor zu einem Gewühl. Aus diesem heraus konnte sich eine Gästespielerin lösen, doch Reiner hatte aufgepasst und konnte vor der gegnerischen Kontrahentin das Leder unter sich begraben. Im Gegenzug machten die Hausdamen dann mit dem zweiten Treffer den Sack endgültig zu. Nach einem Abwurf von Reiner trieb Kastner das Leder nach vorne und spielte dann in die Tiefe, wo Mujkic nur noch die Markt Schwabener Torhüterin vor sich hatte. Beim Abschluss war die Torfrau mit der Hand noch am Ball, doch die Kugel rollte unaufhaltsam weiter Richtung Tor der Gäste. MujkiJc reagierte am Schnellsten, setzte gedankenschnell nach und war vor einer Markt Schwabener Abwehrspielerin am Ball, den sie dann aus kurzer Distanz zum 2:0-Endstand im Netz unterbrachte.

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E5-Junioren: FC Langengeisling II – SpVgg Altenerding 2:1

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Zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der untersten E-Jugendgruppe 9 begab sich die die Freche 15 der SpVgg zum Lokalrivalen nach Langengeisling, der bisher dominierenden Mannschaft in der Gruppe und auch im Derby behielt der FCL die Oberhand, musste aber alle Register ziehen, um sich mit 2:1 durchzusetzen. Der folgende Kader sollte sich an der schweren Aufgabe versuchen: Matteo di Loreto (Tor), Luke Läntzsch, Leonardo Imperiale,  Jonas Ebert, Alani Zabka, Simon Döwich, Benni Gillmeister, Alani Zabka, Dominic Bendl, Rayan Al Aobaidi, Batuhan Ökebas. Trotz enormen Drucks der Gastgeber in den ersten Spielminuten, konnten sich die jungen Veilchen bereits in der dritten Spielminute befreien und einen Konter mit einem Treffer von Dominic Bendl zur 1:0-Führung abschließen. Leider sollte die unverhoffte Führung bereits im direkten Anschluß wieder verlorengehen. Nach einer Schlafmützigkeit in der von Luke Läntzsch sonst wieder hervorragend organisierten Abwehr, konnte Liga-Torschützenkönig Benedikt Wiesheu mit einem Rechtsschuss aus 12 Metern zum 1:1 ausgleichen. Nach dieser wilden Anfangsphase, sollte sich das Spiel etwas beruhigen und sich vor allem im Mittelfeld abspielen, wo sich Benny Gillmeister, Dominic Bendl und Batuhan Ökebas einige rassige Zweikämpfe lieferten. Durch Jonas Ebert und Rayan Al Aobaidi sollten sich auch einige Abschlussmöglichkeiten ergeben, die jedoch zum Teil leichtfertig vergeben wurden. Auch die eingewechselten Simon Döwich, Leonardo Imperiale und Alani Zabka führten sich gut ins Spiel ein, wobei insbesondere die bärenstarke Leistung von Alani Zabka hervorzuheben ist, der sich erstmals auch im Mittelfeld ausprobieren durfte. Und so ging es nach einem intensiven Spiel mit einem leistungsgerechten Remis in die Halbzeitpause. Das Spiel sollte im gleichen Muster weitergehen. Die inzwischen durchaus gleichwertige immer wieder vom Mittelfeldmotor Jonas Ebert angetriebene Freche 15 scheiterte leider mehrmals and der starken und offensichtlich auch sehr gut eingespielten Dreier-Abwehrkette der Gastgeber und konnte auch eine Vielzahl von Eckballchancen nicht verwerten. Auf der anderen Seite schien es auch am bärenstarken Torhüter Matteo di Loreto und den Abwehrrecken Leonardo Imperiale, Luke Läntzsch und Alani Zabka kein Vorbeikommen zu geben. Als sich die beiden Trainerteams wohl schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, sollte es doch noch zur spielentscheidenden Szene kommen: Nach einem verunglückten Abwurf des Torhüters stand ein gegnerischer Stürmer allein vor dem Tor und konnte zum entscheidenden 2:1-Siegtreffer für die Platzherren abschließen. Die folgenden wütenden Angriffe der Veilchen brachten auch in der einminütigen Nachspielzeit nichts mehr ein und so konnte der Nachwuchs des FC Langengeisling die Meisterschaft nach hartem Kampf an sich reißen. Trainer Jochen Ebert zeigte sich jedoch nicht unzufrieden mit dem Spiel und dem Saisonverlauf: „Mit einer neu zusammengestellten Mannschaft noch sehr spielunerfahrener Spieler habe wir heute gegen eine sehr talentierte Mannschaft sehr gut dagegengehalten. Der zweite Platz als finale Saisonplatzierung liegt deutlich über unseren Erwartungen. Besonderer Dank gilt unseren 2014ern Dominic Bendl, Rayan Al Obaidi und Alani Zabki, die mit ihren starken Leistungen zu diesem guten Abschneiden beigetragen haben. „