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Herren 1: SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 0:5

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Maximilian Supe, 3. Lukas Bachmair (46. Johannes Irl), 4. Ridwan Bello, 5. Julius Krop, 6. Pedro Flores (66. Lukas Bachmair), 7. Nihad Mujkic (54. Sebastian Gruber), 8. Michael Gartner (54. Wiam Takruri),  9. Matthias Loher (54. Julian Schaumaier), 10. Leart Bilalli (68. Domenik Gruber), 11. Dominik Gruber (46. Louis Braun)

Torschützen:
0:1 Michael Gartner (19.)
0:2 Lukas Bachmair (28.)
0:3 Nihad Mujkic (45.)
0:4 Wiam Takruri (64.)
0:5 Julian Schaumaier (74.)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Mit einem deutlichen 5:0-Erfolg beim SC Kirchasch übersprang die erste Mannschaft der SpVgg die zweite Runde im diesjährigen Toto-Pokal-Wettbewerb. Der Erfolg der Veilchen darf aber nicht überbewertet werden, da sich auf dem Platz ein ungleiches Duell auftat.

Während die Hausherren vor dem Punktspielstart ihre Kreisligamannschaft schonten, nutzte der Altenerdinger Coach Pedro Locke dieses Spiel als Generalprobe vor dem Auftakt beim FC Lengdorf.

Die während der gesamten Spielzeit überlegenen Gäste kamen bereits nach zwei Minuten zur ersten guten Chance. Als die Hausherren eine Ecke nicht entscheidend klären konnten, kam Michael Gartner zum Schuss, doch der Ball verfehlte das Ziel um wenige Zentimeter.

Noch in der gleichen Minute bot sich dann Nihad Mujkic die nächste Chance, doch auch er hatte sein Visier schlecht eingestellt und ließ die Möglichkeit zum frühen Führungstreffer liegen.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter wurde dann Matthias Loher in Szene gesetzt, doch der im Strafraum stehende Angreifer schloss etwas zu hoch ab.

In der Anfangsphase erspielten sich die Gäste mehr oder weniger Chancen im Minutentakt und als Leart Bilalli nach Doppelpass mit Lukas Bachmair in den Strafraum lief, hoffte man erneut auf die Führung, doch diesmal landete das Leder leider nur im Außennetz.

Nach acht Minuten schien die Führung aber dann perfekt zu sein. Nach einer Ecke kam der aufgerückte Maximilian Supe völlig freistehend zum Kopfball, doch erneut fehlte beim Abschluss die Präzession, so dass das Leder abermals über das Gehäuse ging.

Drei Zeigerumdrehung weiter dann schon die nächste Großchance der Veilchen, die aber wieder fahrlässig ausgelassen wurde. Diesmal hatte Angreifer Bilalli nur noch den KSC-Keeper Ägidius Altmann zu. Anstatt sovuerän abzuschließen, versuchte der Angreifer mit einen Kunstschuss zum Erfolg zu kommen, setzte aber das Spielgerät am Pfosten vorbei.

Aber nach 19 Minuten glückte der SpVgg dann der zu diesem Zeitpunkt längst überfällige Führungstreffer. Nach einer schönen Kombination brachte Bachmair das Spielgerät von der rechten Seite nach innen und fand den im Zentrum stehenden Gartner. Er konnte sich das Leder noch annehmen, ehe er dann überlegt zum 1:0 ins lange Eck einnetzte.

Knapp zehn Minuten später konnte sich der Vorlagengeber dann selbst in die Torschützenliste eintragen. Als Bachmair ein Zuspiel auf der rechten Seite aufnahm, lief er entschlossen in den Strafraum und gegen seinen platzierten Schuss ins lange Eck konnte Altmann nichts mehr ausrichten.

Auch nach der Führung hielten die Gäste weiterhin das Zepter in der Hand, aber in der Schlussphase der ersten Hälfte nahm man etwas den Fuß vom Gaspedal, so dass sich tapfer kämpfenden Hausherren im Zweikampf nun besser behaupten konnten und somit für längere Zeit Großchancen der Gäste vermeiden konnten.

Aber trotz allem musste der KSC kurz vor dem Seitenwechsel doch noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Einwurf von Bachmair spielte Pedro Flores das Leder schön in die Spitze und sorgte dafür, dass Nihad Mujkic im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kam und mit einem unhaltbaren Schuss mehr oder weniger schon frühzeitig für die Entscheidung sorgte.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich wenig am Spielverlauf, allerdings mit dem Unterschied, dass es die Gäste nun auch etwas lockerer angingen, was auch damit zusammenhing, dass Trainer Locke im Hinblick auf den bevorstehenden Punktspielauftakt einige personelle Veränderung vornahm, so dass der Spielfluss auch nachhaltig ins Stocken kam.

Aber nach 64 Minuten ließen die Veilchen dann doch den nächsten Treffer folgen. Als ein Zuspiel von Sebastian Gruber den auf dem linken Flügel freistehenden Wiam Takruri erreichte, zeigte der Flügelstürmer, der am Spieltag noch seine Führerscheinprüfung erfolgreich ablegte, dass er auch auf dem Fußballplatz nicht vom Weg abkommt. Er zog mit dem Ball am Fuß nach innen und ließ dann Altmann mit einem Schuss ins kurze Eck das Nachsehen.

Zwei Minuten später hätte die SpVgg dann den nächsten Treffer nachlegen müssen. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite brachten die Hausherren das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als die Kugel dann bei Takruri landete, spielte dieser quer auf Julian Schaumaier, der aber dann aus kurzer Distanz am Tor vorbeischoss.


Aber in der 74. Minute konnte sich dann Schaumaier dann doch für den nächsten Treffer verantwortlich zeigen. Als sich Takruri im Mittelfeld glänzend behauptet hatte, spielte er in die Tiefe auf Johannes Irl und dessen flache Hereingabe drückte der Torjäger aus kurzer Distanz über die Linie.


Fünf Minuten später bot sich Irl fast eine identische Szene. Diesmal wurde durch einen klugen Pass von Sebastian Gruber in bedient. Als er dann in den Strafraum lief, benötigte er für die Hereingabe einen Tick zu lange, so dass ein Verteidiger den Pass nach innen im letzten Moment noch abfangen konnte.

Fünf Minuten vor dem Ende profitierte dann Louis Braun auf der anderen Seite von einem schönen Zuspiel von Gruber und kam im Strafraum zum Schuss, fand jedoch seinen Meister im Kirchascher Schlussmann Altmann.

Auch die nächste Möglichkeit bot sich dem aufgerückten Verteidiger der SpVgg. Als Braun diesmal von Johannes Irl bedient wurde, hatte er nur noch Altmann vor sich.  Allerdings versäumte er es, das Spiegerät auf den im Zentrum freistehenden Schaumaier zu passen, sondern versuchte sich selbst im Abschluss, brachte das Spielgerät jedoch nicht am KSC-Keeper vorbei.

In der Schussminute verhinderte ein erneuter Eigennutz dann abermals den sechsten Treffer der Veilchen. Als Irl nach einem Einwurf von Domenik Gruber das Leder schön auf Takruri durchsteckte, lief er von der linken Seite alleine auf das Tor zu. Auch er übersah den im Zentrum völlig freistehenden Maximilian Supe und hatte Pech, dass Altmann seinen Schuss mit den Fingerspitzen noch an den langen Pfosten lenken konnte.

Angesichts der klaren Führung sollte sich dieser Lapsus nicht nachteilig auswirken, doch man wäre gut beraten, dass in Anbetracht der nun folgenden schweren Aufgaben, mehr Mannschaftsdienlichkeit an den Tag legt.

Bereits nächsten Dienstag geht es im Pokal weiter und die Veilchen gastieren diesmal beim FC Finsing, der sich bei der SpVgg Neuching mit 4:2 durchgesetzt hat.

A1-Junioren: (SG) TuS Oberding – SpVgg Altenerding 2:4

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Auch der 4:2-Erfolg der A1-Junioren beim Ligakonkurrenten (SG) TuS Oberding konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf das Trainerteam der Veilchen noch viel Arbeit wartet. Zwar zeigten die Altenerdinger Nachwuchskicker teilweise sehr gute Ansätze, aber es waren auch zahlreiche Mängel festzustellen, die sich in der Punktrunde als fatal herausstellen könnten. Zunächst fingen die Veilchen beherzt an und pressten auf die Oberdinger Abwehr, so dass die Hausherren zunächst mit dem Rücken zur Wand standen und sich nicht richtig aus der Defensive lösen konnten. Allerdings verstanden es die Gäste nicht, darauf zählbares Kapital zu erwirken, denn bei Ballgewinnen agierte man zu haarig, so dass leichtfertige Abspielfehler dafür sorgten,  dass man das Tor der Platzherren nicht entscheidend in Gefahr brachte. So musste beim Führungstreffer in der 18. Minute ein Standard herhalten und nach einer Ecke von Luca Hofer markierte der aufgerückte Innenverteidiger Sadam Ibrahim die Führung für die Veilchen. Nach 26 Minuten bot sich dann die nächste Chance für die Gäste. Nach einem Zuspiel von Nick-Luis Polsfuss zog Jannick Obermaier von der linken Seite in den Strafraum und kam zum Abschuss, doch der Oberdinger Keeper war zur Stelle und konnte den Schuss abwehren. Wenig später war es Obermaier dann aber doch vorbehalten, die Führung auszubauen. Nach einem Rückpass schlug Torhüter Sebastian Kahl das Spielgerät weit nach vorne und als Abwehrspieler der Hausherren das Leder mit dem Kopf unglücklich verlängerte, lief der Flügelspieler ins Zentrum ein und hob das Leder über den aus seinem Tor kommenden Keeper zum 2:0 in die Maschen. Im Gegenzug kamen dann die Platzherren zur ersten dicken Chance. Als die Abwehr der SpVgg bei einem Einwurf die Flanke eines Angreifers nicht verhindern konnte, legte ein SG-Akteur die Hereingabe uneigennützig auf seinen Mitspieler ab, doch dessen Schuss konnte Kahl gerade noch über die Latte lenken. Die erste Chance nach Wiederbeginn lag dann wieder auf Seiten der Gäste. Nach einem Einwurf von Diego Baltus kam Hofer im Strafraum an die Kugel und hatte nur noch den Oberdinger Keeper vor sich. Allerdings war der Winkel schon zu spitz, so dass er Mittelfeldspieler das Spielgerät nicht mehr am Torhüter vorbeibrachte. Aber nach exakt einer Stunde Spielzeit konnten die Gäste den Vorsprung dann doch ausbauen. Nach einem Ballverlust der SG im Mittelfeld schnappte sich Obermaier das Leder, ging entschlossen nach vorne und als er im Strafraum angekommen aus halblinker Position abzog, zappelte das Spielgerät unhaltbar im langen Eck. Zwei Minuten später brannte es dann auf der anderen Seite. Als Sadam Ibrahim nach einem langen Ball beim Rettungsversuch einen Querschläger fabrizierte, wurde das Spielgerät sofort in die Tiefe gespielt, wo ein Angreifer alleine vor Kahl auftauchte, aber das Spielgerät neben das Tor setzte. Aber in der 69. Minute gelang Oberding dann doch der erste Treffer. Als die Gastgeber auf der rechten Seite einen Einwurf zugesprochen bekamen, ließ man den Hausherren zu viel Platz, so dass Oberding das Leder ohne Gegenwehr vor das Tor brachte. Auch im Zentrum ließ das Zweikampfverhalten zu wünschen übrig, so dass sich ein Angreifer aufdrehen konnte und unhaltbar zum 1:3 ins Eck einschoss. Vier Minuten später eilte dann Romeo Pluntke nach schönem Zuspiel von Polsfuss alleine auf das Tor zu, doch diesmal reagierte der Torhüter glänzend und konnte den Schuss hervorragend parieren. Aber drei Zeigerumdrehungen weiter stellte Pluntke doch den alten Abstand wieder her. Als Ibrahim das Leder aus der eigenen Hälfte nach vorne schlug, reagierte der Angreifer am Schnellsten und kam vor dem aus seinem Tor eilenden Keeper an den Ball, so dass er die Kugel mit einem geschickten Heber im verwaisten Tor versenken konnte. Vier Minuten später konnte die Hausherren wieder verkürzen und dieses Gegentor war sehr ärgerlich, weil es einer unerklärlichen Disziplinlosigkeit geschuldet war. Als man das Leder in der gegnerischen Hälfte verlor, schlug ein Verteidiger das Leder als Befreiungsschlag nach vorne. Da die Defensive der Veilchen trotz einer klaren Führung weit aufgerückt war, standen zwei Oberdinger Spieler alleine an der Mittellinie und ein Akteur nahm den langen Ball auf und hob das Spielgerät über Kahl, der beim Abwehrversuch noch leicht wegrutschte, hinweg ins leere Tor. In der letzten Minute war dann sein Gegenüber nochmals gefordert. Nach dem sich der in zweiten Halbzeit eingewechselte Youssef Takrouri im Strafraum schön durchgesetzt hatte, kam er zum Abschuss, fand jedoch seinen Meister im Oberdinger Torhüter, so dass sich am 4:2-Erfolg der Veilchen nichts mehr ändern sollte.

Weitere Bilder vom Spiel

 

GEWO-Cup: Sponsor sagt Unterstützung für 2024 zu

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Der GEWO-Cup 2023 bei der SpVgg Altenerding fand ein sehr schönes Ende, denn wie in den Tagen zuvor folgten alle Teams der Einladung, so dass der Wettbewerb wie geplant ablaufen konnte.

Auch wenn sich die aktiven Nachwuchskicker sicherlich nicht ganz so hohe Temperaturen gewünscht hätten, strahlten die Kinder bei der Siegerehrung mit der Sonne um die Wette, denn man jeder teilnehmende Spieler konnte einen Erinnerungspokal in Empfang nehmen und trat glücklich die Heimreise an.

Einen maßgeblichen Anteil daran hatte sich auch der Ausrichter, der sich einmal mehr von seiner besten Seite zeigte. Auch die abschließenden Wettbewerbe waren hervorragend organisiert und die zahlreichen Zuschauer und Aktiven wurden mit Grillspezialitäten bestens versorgt und erfuhren mit kühlen Getränken die erforderliche Abfrischung, für die vielen ehrenamtlichen Helfer mit viel Herzblut gesorgt hatten.

Auch Andreas Woitzik, Geschäftsführer des großzügigen Sponsors GEWO Feinmechanik aus Hörlkofen, war persönlich vor Ort und konnte sich von der gelungenen Premierveranstaltung überzeugen, so dass er auch schon seine Zusage für die Neuauflage im Jahr 2024 gab.

Jahrgang 2011

Bereits um 9.30 Uhr erfolgte der Anpfiff zum ersten Turnier es abschließenden Tages und die Akteure des Jahrgangs 2011 zeigten ihre Künste am Ball.  Als das eindeutig beste Team im Teilnehmerfeld sollte sich der SC Baldham-Vaterstetten erweisen und die Überlegenheit drückte sich in der Tabelle eindrucksvoll aus, dann nach vier Siegen und einem Torverhältnis von 17:0 stemmte man zu Recht den goldenen Pokal in die Höhe.

Die Gastgeber wussten durchaus auch zu gefallen und sicherten sich vor der BSG Taufkirchen, TSV Pliening-Landsham und RW Klettham den 2. Platz.

SC Baldham Vaterstetten – SpVgg Altenerding 4:0, TSV Pliening-Landsham – BSG Taufkirchen 0:2, RW Klettham – SC Baldham-Vaterstetten 0:8, BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 0:1, RW Klettham – TSV Pliening-Landsham 1:3, BSG Taufkirchen – SC Baldham-Vaterstetten 0:2, SpVgg Altenerding – RW Klettham 5:0, SC Baldham-Vaterstetten – TSV Pliening-Landsham 3:0, RW Klettham – BSG Taufkirchen 0:1, TSV Pliening-Landsham – SpVgg Altenerding 0:1

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SC Baldham-Vaterstetten1217:0
2.SpVgg Altenerding97:4
3.BSG Taufkirchen63:3
4.TSV Plienung-Landsham33:7
5.RW Klettham01:17

Am Nachmittag standen dann noch zwei Turniere an, die parallel ausgetragen wurden. Auf einem Platz kämpften die männlichen Nachwuchsfußballer des Jahrgangs 2010 um die Plätze, während sich nebenan die Mädchen des Jahrgangs 2008 maßen.

Sportlich mussten die Teams aus dem Landkreis den Gästen aus den umliegenden Landkreisen die ersten Plätze überlassen, doch trotz allem zeigten auch die lokalen Vertreter sehr gute Leistungen und sorgten für ein gutes Niveau.

Jahrgang 2010

Der Kampf um den Turniersieg war sehr spannend, denn der SV Italia 1965 München und der SV Nord Lerchenau waren nicht einen Punkt voneinander getrennt, wobei der SV Italia schließlich das bessere Ende für sich hatte.

Für die beiden Landkreisvertreter SpVgg Altenerding und TSV Isen blieben nur die beiden abschließenden Plätze.

TSV Isen – SV Nord Lerchenau 0:3, SV Italia München – SpVgg Altenerding 1:0, TSV Isen – SV Italia München 0:0, SpVgg Altenerding – SV Nord Lerchenau 1:0, SV Nord Lerchenau – SV Italia München 0:1, SpVgg Altenerding – TSV Isen 0:0, SV Nord Lerchenau – TSV Isen 2:0, SpVgg Altenerding – SV Italia München 0:3, SV Italia München – TSV Isen 2:0, SV Nord Lerchenau – SpVgg Altenerding 3:0, SV Italia München – SV Nord Lerchenau 0:3, TSV Isen – SpVgg Altenerding 0:3

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SV Italia 1865 München137:3
2.SV Nord Lerchenau1211:2
3.SpVgg Altenerding74:7
4.TSV Isen00:10

C-Juniorinnen

Bei diesem Turnier sah es lange Zeit lange Zeit nach einer Überraschung durch den Gastgeber SpVgg Altenerding aus, denn nach Abschluss der Vorrunde lagen die Veilchen auf dem 1. Platz und konnten tatsächlich vom Turniersieg träumen. Aber in der Rückrunde platzten die Träume jäh, brachte man nur einen Zähler auf die Habenseite, so dass man als Dritte das Turnier abschloss und dem Favoriten FFC Wacker München und Freising United den Vortritt lassen musste.

Die Mädchen geizten mit Toren, denn in 12 Spielen gab es nur die gleiche Anzahl an Treffern und fünf Spiele endeten torlos

Freising United – SpVgg Altenerding 1:1, FFC Wacker München -TSV SF Poing 0:0, Freising United – FFC Wacker München 0:0, TSV SF Poing – SpVgg Altenerding 0:0, SpVgg Altenerding – FFC Wacker München 1:0, TSV SF Poing – Freising United 0:0, SpVgg Altenerding – Freising United 0:2, TSV SF Poing – FC Wacker München 1:1, FFC Wacker München – Freising United 2:0, SpVgg Altenerding – TSV SF Poing 0:0, FFC Wacker München – SpVgg Altenerding 2:0, Freising United – TSV SF Poing 1:0

PlatzMannschaftPunkteTore
1.FFC Wacker München95:2
2.Freising United94:3
3.Spvgg Altenerding62:5
4.TSV SF Poing51:2

Auf Wiedersehen zum GEWO-Cup 2024 und vielen Dank für Eure Teilnahme in diesem Jahr

Weitere Bilder vom GEWO-Cup 2023

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Türk Sport Garching 2:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Louis Braun (55. Domenik Gruber), 3. Lukas Bachmair (63. Sebastian Gruber), 4. Maximilian Supe (73. Ridwan Bello), 5. Ridwan Bello (59. Tobias Lamm), 6. Pedro Flores (63. Marc Winkelmann), 7. Nihad Mujkic (55. Julius Krop), 8. Michael Gartner (55. Johannes Irl), 9. Matthias Loher (59. Julian Schaumaier), 10. Leart Bilalli (65. Adonai Ngombo), 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
1:0 Leonardo Tunjic (34.)
2:2 Adonai Ngombo (85.)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Im vorletzten Spiel vor dem am kommenden Sonntag terminierten Punktspielauftakt beim FC Lengdorf (15:00 Uhr) testete die SpVgg Altenerding gegen den FC Türk Sport Garching und im Duell der beiden Kreisligaaufsteiger gab es keinen Sieger, trennte man sich letztlich leistungsgerecht mit 2:2 remis.

Die Gastgeber starteten vielversprechend und hätten nach vier Minuten in Führung gehen müssen. Nach einem Angriff über den Flügel brachte Pedro Flores das Leder nach innen und fand den sträflich ungedeckten Michael Gartner. Der spielende Co-Trainer zog jedoch nicht sofort ab, sondern zögerte mit dem Schuss, so dass der Ball dann aus etwa 11 Metern leider zu zentral auf das Tor ging und vom Garchinger Keeper Marius Anghelache abgefangen werden konnte.

In den darauffolgenden Minuten zeigten die Garchinger, dass sie über eine sehr spielstarke Mannschaft verfügen, so dass die Veilchen durchaus Probleme hatten, die Gast vom eigenen Tor fernzuhalten. Dies gelang zunächst relativ gut, so dass Torhüter Lukas Loher anfangs nicht großartig wurde.

Auch nach 12 Minuten musste er nicht eingreifen, hatte aber Glück, dass seine Elf nicht in Rückstand geriet. Nach einer Hereingabe von Außen kam der lang im Strafraum stehende Andrej Skoro zum Abschluss, doch seine sehenswerte Direktabnahme ging etwa einen halben Meter über den Querbalken.


Sechs Minuten später bot sich dann den Veilchen wieder eine vielversprechende Möglichkeit. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte sich Leonardo Tunjic gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und zog dann aus spitzem Winkel ab, scheiterte jedoch am gut reagierenden Anghelache, ehe Armin Krndzija die Kugel aus der Gefahrenzone beförderte.


Wenig später war der türkische Keeper schon wieder gefordert. Als seine Vorderleute nach einer Hereingabe von der linken Seite das Leder nicht entscheidend klären konnten, kam Leart Bilalli zum Abschluss, doch Anghelache war abermals zur Stelle und konnte den Flachschuss erneut glänzend abwehren.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter kam es erneut zum gleichen Duell, dass der Schlussmann wieder für sich entscheiden konnte. Nach einem Ballverlust der Gäste im Mittelfeld, schnappte sich Bilalli das Leder, zog nach innnen und visierte das lange Eck, doch wiederrum tauchte Anghelache ab und konnte den möglichen Einschlag verhindern. Aber elf Minuten vor der Pause glückte der Locke-Elf dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung und dieser Treffer war sehenswert. Nach einenm Zuspiel von Louis Braun fasst sich Tunjic ein Herz und sein 30 Meter-Schuss aus halblinker Position schlug unhaltbar im langen Eck ein.

Vier Minuten vor der Pause war man fast zum zweiten Treffer gekommen, doch Anghelache war zur Stelle und konnte einen Schuss von Matthias Loher, der von Flores in Szene gesetzt wurde, unschädlich machen.


Auch nach Wiederbeginn lag die erste Chance auf Seiten der Platzherren. Nach einem schönen diagonalen Ball von Domenik Gruber kam Bilalli im Strafraum zum Schuss, doch leider verfehlte das Leder sein Ziel.

In der Folgezeit verflachte das Spiel deutlich und beide Teams neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld, wo es zu vielen Zweikämpfen kam, aber die erforderliche Durchschlagskraft nach vorne fehlte.

So gab es fast eine halbe Stunde lang, keine nennenswerte Tormöglichkeiten, was sicherlich auch daran lag, dass der Spielfluß aufgrund zahlreicher Auswechslungen auf beiden Seiten doch erheblich ins Stocken kam.

In dieser Phase lag weder hüben wie drüber ein Treffer in der Luft, so dass der Ausgleichstreffer der Garchinger in der 78. Minute eher überraschend kam.

Nach einem Ballverlust von Marc Winkelmann Nähe der Mittellinie, spielte Emre Alan das gewonnene Leder sofort in die Tiefe auf den durchstartenden Abdullah Alfa. Torhüter Loher kam schnell aus seinem Tor und kam auch vor dem Angreifer an das Leder. Allerdings konnte er Alfa nur noch anschießen, der dann mit dem Ball am Fuß nach innen zog und aus 14 Metern mit einem Schuss ins verwaiste Tor für das 1:1 sorgte.

Den Veilchen wäre fast die richtige Antwort gelungen und nur eine Minute später bot sich Torjäger Julian Schaumaier eine gute Möglichkeit. Nachdem Sebastian Gruber im Mittelfeld das Leder abgefangen hatte, spielte nach vorne, wo Schaumaier dann an der Strfraumgrenze zum Abschuss kam, doch sein Flachschuss ging knapp am linken Torpfosten vorbei.

Die Gäste zeigten sich nun effektiver und drei Minuten nach dem Ausgleich konnte man sogar in Führung gehen. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Roland Fantisch Tobias Lamm überlaufen, zog dann in den Strafraum und ließ Loher mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit.


Aber die Gastgeber wollten sich nicht die erste Niederlage in dieser Saison einhandeln und belohnten sich fünf Minuten vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer. Nach einem mustergültigen Pass von Sebastian Gruber durch die Schnittstellte, brachte Marc Winkelmann das Leder von der rechten Seite sofort nach innen, wo Adonai Ngombo aus etwa sieben Metern sicher zum 2:2 einnetzte.


Hier hatte Trainer Pedro Locke ein glückliches Händchen bewiesen, dann alle drei Protagonisten kamen erst während der zweiten Hälfte ins Spiel.

In den letzten Minuten mühte sich beide Teams redlich, den Lucky-Punch zu landen, doch weitere Torchancen blieben aus, so dass keinen Sieger geben sollte.

Am kommenden Dienstag tritt die SpVgg dann zum Pokalspiel um 19:30 Uhr beim SC Kirchasch an.

Weitere Bilder vom Spiel

GEWO-Cup: Massauer-Abschied trübt Freude über Turniersieg

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Auch der dritte Tag des GEWO-Cup verlief wieder optimal und sowohl sportlich als organisatorisch konnte Gastgeber SpVgg Altenerding voll und ganz überzeugen.

Viele teilnehmende Mannschaften sprachen dem Ausrichter für die perfekte Organisation ein dickes Lob aus und kündigten ihr Kommen schon für das nächste Jahr aus.

Auch in sportlicher Hinsicht gab es auf Seiten der SpVgg zufriedene Gesichter, denn nach dem Jahrgang 2013, der sich vor zwei Wochen den Turniersieg sichern konnte, zeigten nun die Akteure des Jahrgangs 2015 eine bärenstarke Vorstellung, so dass man sich beim Wettbewerb „2015 stark“ souverän den 1. Platz sichern konnte.


Bemerkenswert war diese Vorstellung, denn einem starken Teilnehmerfeld blieb man in fünf Spielen ungeschlagen und Kevin Eckelt-Marins musste während des Turnieres kein einziges Mal hinter sich greifen.

Bei diesem Turnier hielten aber lediglich die Gastgeber die Landkreisfahne hoch, denn der TSV Dorfen, FC Erding und RW Klettham belegten nur die drei abschließenden Plätze.

Allerdings wurde der großartige Erfolg der Veilchen etwas getrübt und trotz des Sieges gab es bei der Siegerehrung bei vielen Spielern bittere Tränen, denn man verabschiedete sich Trainer Markus Massauer, seiner Frau und seinen Söhnen Johannes und Leo, die im Sommer aus Erding wegziehen und im Verein eine große Lücke hinterlassen werden. Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles, alles Gute, bedanken uns für die großartige Unterstützung und sie sind in Altenerding immer wieder gern gesehene Gäste.

TSV Ebersberg – FC Erding 3:1, RW Klettham – SpVgg Altenerding 0:6, SpVgg Landshut – TSV Dorfen 4:1, RW Klettham – TSV Ebersberg 0:1, TSV Dorfen  – FC Erding 2:0, SpVgg Altenerding – SpVgg Landshut 1:0, TSV Ebersberg – TSV Dorfen 2:2, SpVgg Landshut – RW Klettham 6:0, FC Erding – SpVgg Altenerding 0:0, SpVgg Landshut – TSV Ebersberg 0:3, SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 2:0, RW Klettham –  FC Erding 0:0, SpVgg Altenerding – TSV Ebersberg 2:0, FC Erding – SpVgg Landshut 0:3, TSV Dorfen – RW Klettham 1:0

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SpVgg Altenerding1311:0
2.TSV Ebersberg109:5
3.SpVgg Landshut913:5
4.TSV Dorfen76:8
5.FC Erding21:8
6.RW Klettham00:14


Bei Turnier „2015 normal“ zeigten sich die Hausherren als angenehmer Ausrichter, denn man konnte in der Abschlusstabelle lediglich den SV Eichenried hinter sich lassen. Überhaupt konnten die Landkreisvertreter nicht in die Entscheidungen eingreifen, denn neben Altenerding und Eichenried blieben auch der TSV Dorfen und der SV Buch am Buchrain schon nach der Vorrunde auf der Strecke, während sich der TSV Isen im Halbfinale dem TSV Trudering beugen musste. Im Endspiel hatte der TSV dann Pech, denn man unterlag dem TSV SF Poing unglücklich im Neunmeterschießen.

Gruppe 1
SpVgg Zolling – TSV Trudering 3:0, TSV Dorfen – SV Buch am Buchrain 3:1, SpVgg Zolling – TSV Dorfen 6:0, SV Buch am Buchrain – TSV Trudering 1:5, TSV Trudering – TSV Dorfen 2:0, SV Buch am Buchrain – SpVgg Zolling 2:3

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SpVgg Zoling912:2
2.TSV Trudering67:4
3.TSV Dorfen33:9
4.SV Buch am Buchrain04:11

Gruppe 2
TSV Isen – SpVgg Altenerding 5:0, TSV SF Poing – SV Eichenried 4:1, TSV Isen – TSV SF Poing 2:2, SV Eichenried – SpVgg Altenerding 3:0, SpVgg Altenerding – TSV SF Poing 1:4, SV Eichenried – TSV Isen 0:2

PlatzMannschaftPunkteTore
1.TSV Isen79:2
2.TSV SF Poing710:4
3.SV Eichenried34:6
4.SpVgg Altenerding01:12

Halbfinale 1 Trostrunde: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 1:0
Halbfinale 2 Trostrunde: SV Buch am Buchrain – SV Eichenried 1:0

Halbfinale 1: TSV Trudering – TSV Isen 4:0
Halbfinale 2: SpVgg Zolling – TSV SF Poing 0:1

Spiel um Platz 7: SV Eichenried – SpVgg Altenerding 1:3


Spiel um Platz 5: SV Buch am Buchrain – TSV Dorfen 4:0
Spiel um Platz 3: TSV Isen – SpVgg Zolling 2:1
Finale: TSV Trudering – TSV SF Poing 3:4 n.N. (1:1)

Weitere Bilder vom GEWO-Cup

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Moosburg III 4:0

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Aufstellung: 1. Jonas Pamer, 2. Noh Tesfamichael (68. Allan Illner), 3. Florian Rank (46. Felix Ramberger), 4. Christoph Harke (54. Sebastian Voichtleitner), 5. Florian Ammon (82. Mario Kramaric), 6. Florian Aldinger (84. Markus Felsner), 7. Mario Kramaric (46. Julian Topf), 8. Rene Feuker (76. Adrian Felsner), 9. Markus Felsner (46. Peter Kugler), 10. Adrian Felsner (39. Jonathan Günzel), 11. Sebastian Kahl (76. Florian Rank)

Torschützen: 1:0 Peter Kugler (46.) 2:0 Peter Kugler (57.) 3:0 Peter Kugler (84.) 4:0 Peter Kugler (90.) Gelbe Karten: Mario Kramaric Zeitstrafen: keine Gelb-Rote Karten: keine Rote Karten: keine Besondere Vorkommnisse: keine Zuschauer: 70

Spielbericht: Nach dem 4:0-Erfolg beim SV Hohenlinden II kam die dritte Mannschaft der SpVgg im zweiten Testspiel gegen den FC Moosburg III zu einem weiteren Erfolg, der abermals mit dem gleichen Endergebnis unter Dach und Fach gebracht wurde. Die Dreirosenstädter hatten in den ersten zehn Minuten ein optisches Übergewicht, doch mehr als zwei Fernschüsse, die letztlich das Ziel doch deutlich verfehlten, sollten nicht herausspringen. So war es auch den Platzherren vorbehalten nach elf Minuten die erste gute Einschussmöglichkeit für sich zu beanspruchen. Nach einem Pass von Rene Feuker brachte Sebastian Kahl das Spielgerät von der linken Seite scharf nach innen und fand den am langen Pfosten stehenden Markus Felsner, der aber dann aus kurzer Distanz das Ziel verfehlte. Drei Minuten später brannte es schon wieder vor dem Tor der Moosburger. Nach einem Pass von Noh Tesfamichael konnte Feuker das Leder nicht behaupten, doch der abgewehrte Ball landete bei Florian Aldinger, der dann aus gut 25 Metern abzog, doch das Spielgerät war um wenige Zentimeter zu hoch angesetzt und flog knapp über die Querlatte. In der 18. Minute hofften die Platzherren erneut auf zählbaren Erfolg, doch der aufgerückte Innenverteidiger Christoph Harke kam bei einem Eckball von Feuker nur noch mit dem Scheitel an das Leder, so dass die Kugel dann rechts am Tor vorbeiging. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld, so dass es auf beiden Seiten keine nennenswerten Möglichkeiten gab. Dies lag auch daran, dass hüben und drüber beim letzten Pass die Genauigkeit fehlte und somit Abschlüsse ausblieben. Auf beiden Seiten gab es zwar aussichtsreiche Angriffe, die aber nicht konsequent zu Ende gespielte wurden und es somit torlos in die Halbzeit ging. Auf Altenerdinger Seite wurde zur Pause zahlreiche Wechsel vorgenommen und die Einwechslungen fruchteten schnell, denn schon 20 Sekunden nach Wiederbeginn war zwei frisch ins Spiel gekommene Akteure maßgeblich am Altenerdinger Führungstreffer beteiligt. Als sich Julian Topf im Mittelfeld gegen seinen Kontrahenten behaupten konnte, legte er auf die linke Seite zu Peter Kugler ab und dessen fulminanter 25 Meter-Schuss war von Torhüter Benjamin Prechtl nicht zu parieren und zappelte im Netz des FCM.

Nur acht Minuten später hätte der Oldie fast seinen zweiten Treffer folgen lassen. Nach einem Foul an Rene Feuker wurde der SpVgg aus 18 Metern aus halbrechter Position ein Freistoß zugesprochen, doch diesmal hatte Kugler Pech, dass sein Schuss nur an die Oberkante der Latte ging. Aber in der 57. Minute konnte sich der Torjäger doch wieder in die Torschützenliste eintragen. Nachdem sich Topf am linken Flügel gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt hatte, spielte er flach nach innen und fand dort Kugler. Er drehte sich noch um seinen Gegenspieler und versenkte das Spielgerät flach und unhaltbar im langen Eck. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Veilchen dann schon fast den dritten Treffer erzielt. Diesmal zog Sebastian Kahl aus dem linken Halbfeld eine mustergültige Flanke nach innen, die Topf volley nahm, aber dann Pech hatte, dass das Leder nur am Pfosten landete. Nach 63 Minuten stand den Gästen abermals das Alu zur Seite, denn nach einer mustergültigen Flanke von Jonathan Günzel kam Kugler freistehend zum Kopfball, visierte aber leider nur die Latte an.

Wenig später bot sich dem Torjäger die nächste gute Chance. Nach einem Ball der Moosburger ins Mittelfeld fing Ammon das Zuspiel glänzend ab und trieb die Kugel nach vorne. Als Florian Aldinger dann das Zuspiel auf Kugler weiterleitete, kam dieser im Strafraum aus linker Position zum Abschluss, schoss jedoch am kurzen Pfosten vorbei. Nun lag der dritte Treffer in der Luft und als Feuker nach herrlichem Zuspiel von Aldinger nur noch Schlussmann Prechtl vor sich hatte, schien der nächste Treffer perfekt zu sein, aber leider scheiterte am guten reagierenden Keeper der Dreirosenstädter. Acht Minuten vor dem Ende wurde das Match dann vorentschieden. Nach einem Pass von Adrian Felsner tauchte Kugler alleine vor dem Tor der Gäste auf. Zunächst verfehlte er beim Schussversuch das Leder, doch er kam noch einmal an den Ball und schob dann sicher zum 3:0 ein. Aber noch hatte der Torjäger sein Pulver nicht verschossen und in der letzten Spielminute legte er seinen vierten Treffer nach. Diesmal griffen die Hausherren über die linke Seite an und als Mario Kramaric das Spielgerät flach auf den kurzen Pfosten brachte, kam Kugler vor seinem Gegenspieler an den Ball und ließ Prechtl mit einem Schuss aus kurzer Entfernung einmal mehr das Nachsehen.

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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – SpVgg Markt Schwabener Au 4:4

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Licht und Schatten gab es beim ersten Testspiel der A1-Junioren gegen die SpVgg Markt Schwabener Au, so dass man nach dem 4:4-Remis nicht recht wusste, ob man mit einem lachenden oder weinenden Auge das Spielfeld verlassen wollte. Freilich überwog die Enttäuschung, denn nach einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung agierte man in der Schlussphase absolut undiszipliniert und ließ den Gegner wieder ins Spiel zurückkommen. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Hausherren nach wenigen Minuten das Zepter und wären nach zehn Minuten fast in Front gegangen. Nach einem Pass von Luca Hofer konnte sich Jannick Obermaier am linken Flügel durchsetzen und spielte dann flach nach innen, doch der Schuss von Romeo Geisl konnte in letzter Sekunde noch abgeblockt werden. Fünf Minuten später war man dann dem Führungstreffer sehr nahe. Abermals brachte Obermaier das Leder nach innen und fand Romeo Pluntke. Als dessen Schuss geblockt wurde, kam Gentian Hoti zum Nachschuss, doch der Gästekeeper konnte den Schuss gerade noch um den Pfosten drehen. Die daraus resultierende Ecke brachte jedoch zählbaren Erfolg für die Hausherren, denn Plunkte war zur Stelle und konnte die Hereingabe von Hofer unhaltbar ins lange Eck einköpfen. Wenig später waren die Gäste dem Ausgleich sehr nahe. Nach einem Angriff über die rechte Seite fand die Hereingabe einen im Zentrum stehenden Abnehmer, doch mit einer starken Fußabwehr konnte Nico Brendel den Ausgleich glänzend verhindern. Sechs Minuten später kamen die Schwaberer zur nächsten dicken Chance. Nach einem Pass in das Zentrum wurde Nick-Luis Polsfuss von seinem Gegenspieler unter Druck gesetzt und verlor prompt das Leder, das schließlich bei einem Gästespieler, der alleine vor dem Tor stand, landete. Allerdings konnte der Angreifer diese Großchance nicht nutzen und schoss freistehend über den Querbalken. Im Gegenzug kamen die Hausherren dann wieder zu einer dicken Möglichkeit. Nach einer schönen Kombination legte Hofer auf Pluntke ab. Der Angreifer konnte sich gegen seinen Gegenspieler behaupten und kam dann zum Abschluss, doch der Torhüter tauchte blitzschnell ab und konnte den Flachschuss erfolgreich meistern. Wenig später zeigte die Altenerdinger Defensive eine schwache Abwehrleistung, dann man ließ Florian Donig aus dem Mittelfeld frei durchlaufen, doch alleine vor dem Tor stehend fand der Ex-Altenerdinger seinen Meister in Torhüter Brendel, der mit einer starken Fußabwehr klären konnte. Schon im Gegenangriff war dann sein Gegenüber gefragt, denn nach einem herrlichen Pass von Diego Baltus lief Obermaier alleine auf das Tor der Gäste zu, doch auch deren Keeper bewies seine Klasse und konnte abwehren. Der offene Schlagabtausch brachte schon eine Minute später die nächste Chance, die diesmal auf Seiten der Gäste lag. Nach einem langen Ball nach vorne verlor zunächst Baltus das Duell gegen seinen Gegenspieler. Als dann der stark spielende Sadam Ibrahim die Gefahr spielerisch lösen wollte, konnte er seinen Kontrahenten nicht stellen, so dass dieser erneut nur noch Brendel vor sich hatte, doch abermals zeigte er seine Klasse und konnte den Ausgleich glänzend verhindern. Auch fünf Minuten vor der Halbzeit war der Keeper wieder zur Stelle und konnte einen Fernschuss von Donig meistern. Eine Minute vor dem Seitenwechsel konnte sein Gegenüber den zweiten Altenerdinger Treffer nicht verhindern. Nach einem Zuspiel von Baltus legte Ben Schiwietz das Leder gekonnt in den Lauf von Plunkte. Der Angreifer konnte sich im Strafraum auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler behaupten und hämmerte das Spielgerät sehenswert und unhaltbar in den Winkel des langen Ecks. Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Platzherren entschlossen los und wurden schon nach zwei Minuten mit dem 3:0 belohnt. Nach einem schönen Steilpass von Baltus überlief Obermaier seinen Kontrahenten auf der rechten Seite, hatte dann nur noch den Torhüter der Gäste vor sich und ließ diesen mit einem Flachschuss ins lange Eck das Nachsehen. Noch in der gleichen Minute glückte den Veilchen die vermeintliche Vorentscheidung. Nach dem Anstoß wurde das Spielgerät bis zum eigenen Strafraum zurück gepasst und als ein Verteidiger dann das Leder gegen Obermaier vertändelte, ließ sich der Torjäger nicht zweimal bitten und versenkte den Ball abermals exakt im langen Eck. Drei Minuten später kam es zum gleichen Duell, doch diesmal entschied der Keeper den „Zweikampf“ für sich und wehrte einen Schuss des alleine vor ihm aufrauchenden Obermaier glänzend ab. Nach 66 Minuten kamen die Gäste dann zum ersten Treffer Nachdem ein Pass von Baltus abgefangen wurde, konnte Schiwietz den nach vorne laufenden Donig nicht mehr stoppen. Zunächst konnte Brendel dessen Schuss abwehren, doch leider brachte er das Spielgerät nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, so dass der nachsetzende Angreifer zum 1:4 abstauben konnte. Ärgerlich war in dieser Phase, dass bei den Veilchen nun die Disziplin völlig verloren ging und man die Defensivarbeit mehr und mehr vernachlässigte, so dass Markt Schwaben bei Altenerdinger Ballverlusten fast ohne Gegenwehr auf die SVA-Abwehr zulaufen konnte. Drei Minuten später hatte man noch Glück, denn eine verunglückte Flanke landete zunächst auf der Latte und auch der abspringende Ball ging nochmal auf den Querbalken, ehe die Kugel dann ins Toraus sprang. 15 Minuten vor dem Ende kamen die Gäste dann aber doch zum zweiten Treffer. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war die Sechserposition verwaist. Auch der nachsetzende Hoti konnten den Angriff der Gäste nicht mehr unterbinden, so dass Donig im Strafraum auf der linken Seite frei an die Kugel kam, diese nach innen spielte, wo sein Mitspieler wenig Mühe hatte, um aus kurzer Distanz auf 2:4 zu stellen. Und nur zwei Minuten später kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite versäumte es Polsfuss den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Er versuchte seinen Gegenspieler zweimal spielerisch das Leder abzujagen. Allerdings ging sein Kontrahent entschlossen in den Zweikampf, so dass er sich durchtankte und Brendel mit einem Flachschuss ins lange Eck das Nachsehen gab. Die Gastgeber war nun völlig von der Rolle und die Rückwärtsbewegung war nicht mehr vorhanden, so dass man nach Ballverlusten nie schnell genug hinter den Ball kam. Sicherlich hatte dieses Versäumnis auch mit nachlassenden Kräften zu tun, doch es war auch einer gewissen Disziplinlosigkeit geschuldet, denn die notwendigen Laufwege waren nur noch in der Offensive vorhanden, während man in der Defensive große Lücken aufwies, die Markt Schwaben eiskalt nutzte. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Gäste elf Minuten vor dem Ende tatsächlich zum Ausgleich kamen. Nach einem weiten Pass auf die linke Seite konnte man einen Angreifer nicht stoppen und im Strafraum angekommen, nahm er genau Maß und versenkte das Spielgerät unhaltbar im langen Eck. Erfreulich war, dass die Veilchen nach diesem Tor wieder der Lethargie erwachten und fortan wieder die Dominanz zurückgewannen. Nun war man wieder deutlich aktiver und man trug in den letzten Minuten vielversprechende Angriffe nach vorne. Jedoch fehlte im Abschluss die letzte Entschlossenheit, so dass der entscheidenden Treffer nicht mehr fallen wollte und es beim Remis blieb. So fiel auch das Fazit von Trainer Andreas Heilmaier zwiespältig aus. „Wir haben teilweise schon sehr vielversprechende Ansätze gezeigt und haben uns dafür auch mit einer 4:0-Führung belohnt. Enttäuschend war hingegen, dass wir aufgrund einer unerklärlichen Disziplinlosigkeit das Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Wir waren in einer gewissen Euphorie, aber es darf nicht sein, dass man dann nur noch die Offensive im Auge hat, aber die Abwehrarbeit komplett einstellt. Auch wenn das Ergebnis in dieser Vorbereitungsphase sicherlich nicht oberste Prio hat, ist der Ausgang schon enttäuschend und darüber werden wir auch noch sprechen müssen“.

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Moritz Martin: Über das FSJ in die Vorstandschaft

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Für den 19jährigen Moritz Martin geht in Kürze des freiwillige soziale Jahr bei der Fußballabteilung der SpVgg Altenerding zu Ende und seine Eindrücke aus dem letzten Jahr sind durchgehend positiv.

„Als im Juni 2022 meine schulische Laufbahn zu Ende war, hatte ich keine konkreten Vorstellungen, wie meine berufliche Laufbahn aussehen soll. Ich hatte viele Gedanken im Kopf, aber zu einer endgültigen Entscheidung konnte ich mich nicht durchringen“ blickt Martin zurück.

Letztlich hatte er sich für das Angebot der Fußballabteilung der SpVgg Altenerding entschieden und bewarb sich für das freiwillige soziale Jahr und ist rückblickend froh, „diesen Schritt gemacht zu haben“.

Zu einem hatte Martin genügend Zeit, um eine für ihn passende Berufswahl zu treffen und zum anderen führte er bei seiner Tätigkeit umfangreiche und vor allem vielschichtige Tätigkeiten aus, die seine persönliche Entwicklung förderten.

Vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit Jugendlichen sieht er als enorm wichtigen Teil seiner einjährigen Tätigkeit an. „Ich habe in Altenerding zwei Jugendmannschaften trainiert und übernahm auch in Kooperation mit dem Anne-Frank-Gymnasium die Betreuung von Schülern und diese verantwortungsvollen Tätigkeiten haben mich sehr geprägt“, blickt Martin dankbar zurück.

Mit der C-Trainerlizenz für den Kinder- und Jugendbereich, die er im Rahmen seines freiwilligen sozialen Jahres bei der SpVgg erwarb, hat er bereits zu Beginn seiner einjährigen Tätigkeit die Basis für diese Tätigkeiten gelegt.

Aber sein Aufgabenbereich war nicht nur auf diesen Bereich beschränkt, sondern er konnte auch sein Organisationstalent frei entfalten.

„Wir veranstalten in jedem Jahr mit den Amadeus-Juniorenfußballhallentagen und dem GEWO-Cup sehr große Jugendturniere und Moritz hat diesen beiden Mammut-Events fast im Alleingang organisiert und für diese doch sehr umfangreichen Aufgaben gebührt ihm ein großes Lob“, zeigt sich Jugendleiter Florian Aldinger von seinem Fleiß und dessen strukturierte Arbeitsweise sehr angetan.

Auch mit Frank Aldinger arbeitete Martin eng zusammen, und er Platzwart erfuhr  eine wesentliche Unterstützung und konnte sich auf seine Zuverlässigkeit verlassen, „so dass die Plätze zu den geforderten Zeiten immer bestens vorbereitet waren“.

Martin zeigt sich vom sehr breiten Tätigkeitsfeld sehr angetan, denn „es wurde nie langweilig und ich konnte mich frei entfalten, weil mir der Verein sehr viele Freiheiten gegeben hat“.

Während seiner Tätigkeit konnte er auch ein Praktikum absolvieren und dadurch hat er nun auch den für ihn passenden Beruf gefunden, in dem er im September voraussichtlich mit der Ausbildung starten wird.

„Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass man mir hierzu die Möglichkeit gegeben hat, denn nun weiß ich, was ich in Zukunft machen will, weil ich einschätzen kann, was auf mich zukommen wird“, sieht Martin einen weiteren enormen Vorteil des freiwilligen sozialen Jahres.

Als schönen Nebeneffekt will Martin auch die vielen neue Freunde, denn er den zahlreichen Seminaren kennengelernt hat, nicht missen. „Der Austausch mit diesen Weggefährten, die den gleichen Weg wie ich gewählt haben, war sehr förderlich und mittlerweile bin mit vielen auch freundschaftlich verbunden“.

Die Fußballer der SpVgg Altenerding hat im letzten das freiwillige soziale Jahr erstmals angeboten und Abteilungsleiter Andreas Heilmaier sieht auch für den Verein große Vorteile darin.

„Es war für beide Seiten ein Win-Win-Verhältnis. Durch seine Unterstützung gab es eine deutliche Entlastung und wir konnten einige Projekte voranbringen, die sonst wohl noch auf Eis liegen würden. auf der anderen Seite konnte sich Moritz  persönlich weiterentwickeln und wird die gesammelten Erfahrungen sicherlich sinnvoll nutzen“, blickt Heilmaier sehr positiv auf die vergangenen Monate zurück.

Auch wenn sein „Dienst“ bei der SpVgg Ende August enden wird, wird er den Veilchen weiterhin unterstützend erhalten bleiben, „denn aufgrund seiner wirklich hervorragenden Leistungen wurde er kürzlich in die Vorstandschaft gewählt und wir sind froh, dass wir für die  Führungsriege nun wieder einen jungen Funktionär für uns gewinnen konnten“, berichtet der Altenerdinger Fußballchef weiter.

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen für beide Seite ist die SpVgg aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger, der ab 22. August in die Fußstapfen von Martin treten soll.

Weitere Informationen können bei Abteilungsleiter Andreas Heilmaier (Tel. 0160/8367737 oder andreas.heilmaier@spvgg-altenerding-fussball.de) eingeholt werden und die Fußballabteilung der SpVgg Altenerding würden sich über Interessenten sehr freuen.

Herren 1: SG Hörlkofen/Wörth – SpVgg Altenerding 0:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher (23. Felix Ramberger), 3. Nessim Mahsas, 4. Maximilian Super, 5. Nihad Mujkic (74. Sebastian Gruber), 6. Tobias Lamm, 7. Domenik Gruber (61. Dominik Frisch), 8. Yosef Falih, 9. Julian Schaumaier, 10. Hussein Bahlak (61. Adonai Ngombo), 11. Sebastian Gruber (46. Johannes Irl)

Torschützen:
0:1 Nessim Mahsas (82.)

Gelbe Karten:

Sebastian Gruber

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Mit einem blauen Auge kam die SpVgg Altenerding zum Auftakt des diesjährigen Toto-Pokal-Wettbewerbes davon, denn beim Gastspiel beim A-Klassisten SG Hörlkofen/Wörth taten sich die Veilchen lange Zeit sehr schwer und erst neun Minuten vor Schluss glückte der SpVgg der goldene Treffer, der schließlich doch noch für den Einzug in die zweite Runde sorgen sollte.

Die Gäste traten mit einer verstärkten zweiten Mannschaft an und anfangs sah alles danach aus, als könne man trotz des Verzichtes von einigen Leistungsträgern die Pokalhürde sicher überspringen können.

Die SpVgg nahm von Beginn an das Zepter in die Hand und man ließ die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen, doch schon in der Anfangsphase zeigte sich, dass sich der Favorit sehr schwer tut, das diszipliniert auftretende Abwehrbollwerk der Hausherren knacken zu können.

Altenerding lief immer wieder an, aber man kam nicht durch, so dass man zu keinen nennenswerten Chancen kam und SG-Keeper Korbinian Becker mehr oder weniger einen ruhigen Abend erleben durfte.

In der Anfangsphase waren die Gastgeber nur mit konsequenter Abwehrarbeit beschäftigt, doch dabei profitierte man von einem zu langsamen Spielaufbau der SpVgg und zudem wurden die letzten Pässe ungenau gespielt, so dass der Führungstreffer des Favoriten trotz der optischen Überlegenheit nicht in der Luft lag.

Nach 22 Minuten bot sich dann sogar dem Außenseiter die bis dahin beste Möglichkeit. Nach einem Pass in die Tiefe kam Luca Faltermaier an die Kugel und hatte nur noch den SVA-Schlussmann Jonas Pamer vor sich. Der Angreifer ging sogar noch an Pamer vorbei, doch glücklicherweise war Maximilian Supe noch rechtzeitig zurückgeeilt und konnte den Flachschuss mit einer Grätsche zur Seite klären.

Aber auch dieser „Warnschuss“ brachte nicht den erhofften Weckruf für die Gäste, denn auch in der Schlussphase der ersten Hälfte änderte sich wenig am Spielverlauf.

Nach 36 Minute war dann erstmals Schlussmann Becker gefordert, doch die Prüfung, die ihm bei einem leicht abgefälschten Fernschuss von Nihad Mujkic gestellt wurde, konnte er problemlos meistern.

Die letzte kleine Gelegenheit vor dem Seitenwechsel lag dann noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nachdem Yosef Falih von der rechten Seite nach innen zog, kam er nach einem Doppelpass von Nessim Mahsas aus etwa 25 Metern zum Abschluss, doch leider war sein Schuss zu hoch angesetzt, so dass die erste Hälfte, die bei den Zuschauern für wenig Begeisterung sorgte, fast folgerichtig torlos endete.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich die Altenerdinger Kicker dann etwas wacher und erarbeiteten sich nach sechs Minuten die bis dahin beste Möglichkeit, doch ein Kopfball von Maximilian Supe, der nach einer Freistoßflanke von Dominik Gruber an die Kugel kam, ging knapp am langen Eck vorbei.


Nur wenig später sorgte dann ein weiterer Standard für Gefahr vor dem Tor der SG. Nach der Hereingabe von Gruber kam Julian Schaumaier an den Ball, doch sein Abschluss konnte von einem Abwehrspieler geblockt werden. Als der Abpraller dann beim an der Strafraumgrenze lauernden Mujkic landete, hoffte man auf die erlösende Führung, doch sein Schuss verfehlte das Ziel.

Nach diesen Möglichkeiten verfielen die Semptstädter wieder in den alten Trott, so dass zwar das spielerische Übergewicht weiterhin Bestand hatte, aber weitere Einschussmöglichkeiten nicht mehr vorhanden waren.

16 Minuten vor dem Ende hatten dann sogar die Platzherren die bis dahin beste Möglichkeit und wären um ein Haar in Front gegangen.

Als die Abwehr der Gäste das Leder nach einer Freistoßflanke nicht aus der Gefahrenzone brachten, kam plötzlich Sergio Linke frei vor dem Tor zum Schuss. Er hatte Pamer bereits überwunden, doch erneut stand Supe goldrichtig und konnte kurz vor der Torlinie retten und somit den durchaus möglichen Rückstand verhindern.


Drei Minuten später brachte dann Supe auf der anderen Seite eine Flanke vor das Tor und fand Sebastian Gruber, doch er brachte nicht genügend Druck hinter den Kopfball, so dass Becker locker abfangen konnte.

Aber acht Minuten vor dem Ende musste er dann doch hinter sich greifen und konnte den entscheidenden Treffer nicht verhindern. Nach einem Foul wurde der SpVgg etwa 25 Meter vor dem Tor auf halbrechter Position ein Freistoß zugesprochen und ausgerechnet Mahsas, der vor Beginn dieser Spielzeit von Wörth nach Altenerding wechselte, zirkelte das Leder über die Mauer und ließ Becker keine Abwehrchance.


Aber noch gaben sich die Hausherren nicht geschlagen und wollten sich ins Elfmeterschießen retten, so dass man nun deutlich offensiver wurde, so dass man zwei Minuten vor dem Ende in einen Konter lief. Nach einem Zuspiel von Adonai Ngombo lief Dominik Frisch von der linken Seite in den Strafraum und spielte dann uneigennützig flach nach innen, wo Schaumaier frei vor dem Tor an den Ball kam. Er verzögerte beim Abschuss, kam dann jedoch zum Schuss, den aber Dominik Gumpp auf der Linie klären konnte.

So musste man in der dreiminütigen Nachspielzeit sogar noch zittern, denn die Platzherren erarbeiteten sich noch drei Ecken, die aber von SVA-Defensive allesamt geklärt wurden, so dass man den knappen Sieg ins Ziel brachte.

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Herren 2: SV Hohenlinden – SpVgg Altenerding 2:4

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Felix Ramberger, 3. Hussein Bahlak, 4. Simon Wolf, 5. Peter Bongers (69. Tobias Lamm), 6. Hussein Bahlak, 7. Antonio Kavran (46. Yosef Falih), 8. Adonai Ngombo (69. Antonio Kavran), 9. Julian Schaumaier, 10. Tobias Lamm (57. Felix Wöginger), 11. Sebastian Gruber

Torschützen:
1:1 Julian Schaumaier (36.)
2:2 Julian Schaumaier (47.)
2:3 Adonai Ngombo (54.)
2:4 Adonai Ngombo (68.)

Gelbe Karten:
Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Zwei grundverschiedene Halbzeit lieferten die zweite Mannschaft beim Testspiel beim SV Hohenlinden ab, Während man vor der Pause über weite Strecken der Partie enttäuschte, zeigte man sich nach Wiederbeginn stark verbessert und konnten den 1:2-Halbzeitrückstand noch in einem verdienten 4:2-Erfolg wandeln.

Die Hausherren legten entschlossen los und profitierten dabei von einer schwachen Altenerdinger Elf, der es auch etwas an der Einstellung fehlte, was schnell zu ersten guten Möglichkeiten der Platzherren führte.

Schon nach vier Minuten drohte der Rückstand, denn eine Flanke von Vitus Rathke erreichte den im Zentrum völlig freistehenden Tobias Fels, der die Kugel gekonnt mit der Brust annahm, doch beim Abschluss das Leder nicht richtig traf, so dass Keeper Jonas Pamer wenig Mühe hatte, den Ball aufzunehmen.

In der neunten Minute streckte sich der Schlussmann dann aber vergeblich. Abermals zog Rathke das Leder zielsicher nach innen und fand diesmal Neuzugang Manuel Fuchs, der das Leder per Kopf an den Innenpfosten setzte und zudem das nötige Glück hatte, dass der Ball zur 1:0-Führung der Hausherren ins Netz sprang.

Nach 20 Minuten bot sich den Gästen dann die erste Chance. Nach einem Ball in den Strafraum konnte sich Julian Schaumaier im Zweikampf behaupten, scheiterte dann aber aus kurzer Distanz an Keeper Benedikt Wimmer.

Als seiner Vorderleute jedoch das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachten und dann von einem auf dem Boden liegenden SVH-Akteur eingeklemmt wurde, gab es für die Veilchen fast auf der Torauslinie Freistoß. Als die Hereingabe geblockt wurde, landete der Abpraller bei Peter Bongers, doch auf bei dessen Schuss brachten die Platzherren erneut ein Bein dazwischen und konnten den Schuss zur Ecke abwehren.


Nun waren die Gäste etwas besser im Spiel und nach 32 Minuten hoffte man erneut auf den Ausgleich. Diesmal kam Schaumaier im Strafraum zum Schuss und als Wimmer den Schuss nicht kontrollieren konnte, hoffte man auf den Nachschuss, doch leider rückten die Offensivkräfte der SpVgg nicht entscheidend nach.

Aber neun Minuten vor der Pause sollte dann doch der Ausgleich fallen. Als Simon Wolf einen Ball aus der eigenen Abwehr nach vorne schlug, hofften die Gastgeber auf einen Abseitspfiff, der jedoch ausblieb. So lief Schaumaier alleine auf das Tor zu, umspielte Wimmer und schob dann zum 1:1 ins leere Tor ein.

Drei Minuten vor der Pause wäre man dann aber fast wieder in Rückstand geraten. Nach einem langen Ball nach vorne behinderte sich Felix Ramberger und Bongers gegenseitig, so dass Louis Ertl alleine vor dem Tor zum Schuss kam, doch sein Heber war zu hoch angesetzt und ging über das Tor.

Aber wenige Augenblicke vor der Pause sollten die Platzherren dann doch zur nicht unverdienten Führung kommen. Nach einem Ball auf den rechten Flügel konnte sich Rathke im Zweikampf gegen Hussein Bahlak behaupten und ging dann in den Strafraum, wo er von SVA-Abwehrspieler zu Fall gebracht wurde, so dass der Unparteiische zu Recht auf Elfmeter entschied, den Fuchs sicher zum 2:1 nutzen konnte.


Nach Wiederbeginn zeigten die Veilchen dann ein ganz anderes Gesicht und fortan war man deutlich aggressiver und spielstärker, so dass die Gastgeber nun schnell mit dem Rücken zur Wand standen.

Diese Verbesserung sollte schon zwei Minuten nach Wiederbeginn zum Ausgleich führen. Nach einem Foul an Bongers auf der linken Seite brachte Nihad Mujkic den daraus resultierenden Freistoß nach innen, wo Schaumaier am langen Pfosten stehend unhaltbar einköpfte.


Nur drei Minuten später wäre man dann schon fast in Führung gegangen. Nach einem Ball nach vorne, konnte sich Schaumaier im Strafraum behaupten und kam frei vor Wimmer zum Abschluss. Als der Keeper abwehren konnte, landete der Ball bei Bongers, der beim ersten Schuss noch von einem Abwehrspieler geblockt wurde. Als er dann nochmal zum Schuss kam, hatte er Pech, dass der Ball nur an die Latte krachte.

Aber nach 53 Minuten war die Partie dann doch gedreht. Nach einem Pass von Yosef Falih hatte Abwehrspieler Ibrahim Sentürk das Abseits aufgehoben, so dass Adonai Ngombo alleine auf das Tor zulief. Er blieb eiskalt, umdribbelte Wimmer und schob dann zur Führung seiner Farben ins leere Gehäuse ein.


Fünf Minuten später hätte sich Ngombo fast erneut in die Torschützenliste eingetragen, doch diesmal hatte er Pech, dass sein Kopfball nach Flanke von Felix Wöginger knapp am Tor vorbeiging.


Nach 65 Minuten die nächste gute Chance für die Veilchen. Als Sebastian Gruber einen Ball in die Tiefe spielte, machte Schaumaier das Leder fest und legte dann auf den nachrückenden Gruber ab, doch der Youngster kam beim Abschluss etwas in Rücklage und schoss über den Querbalken.

Aber drei Zeigerumdrehungen weiter konnte man den Vorsprung dann doch ausbauen. Nach einem Pass von Hussein Bahlak an die Strafraumgrenze legte Schaumaier das Leder mit dem Kopf auf Ngombo ab. Der Angriffsspieler nahm das Leder gekonnt mit dem Absatz mit und schob den Ball dann am aus seinem Tor kommenden Wimmer zum 4:2 in die Maschen.


Nach diesem Treffer war dann auf beiden Seiten doch ein gewisser Kräfteverschließ unverkennbar, so dass in der Schlussphase der Partie klare Einschussmöglichkeiten eine Rarität waren.

Allerdings kontrollierten die Feuker-Schützlinge das Spiel, so dass der Sieg nie in Gefahr kam.

In der Schlussminute hätte man dann sogar noch für einen zählbaren Schusspunkt gesorgt. Erneut hatte sich Wöginger am Flügel behauptet, brachte dann das Leder nach innen, wo Antonio Kavran aus guter Position zum Abschluss kam, aber das Spielgerät am Kasten vorbeisetzte.

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