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Herren 1: FSV Steinkirchen – SpVgg Altenerding 1:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Peter Bongers, 4. Tobias Lamm (31. Ridwan Bello), 5. Johannes Irl (60. Pedro Flores), 6. Domenik Gruber, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler,  9. Matthias Loher, 10. Marc Winkelmann (57. Leart Bilalli), 11. Julian Schaumaier (71. Adonai Ngombo)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:
Einmal mehr sollte sich zeigen, dass der Pokalwettbewerb eigene Gesetze hat, denn die Veilchen bissen bis sich am A-Klassisten FSV Steinkirchen die Zähne aus und unterlagen mit 0:1, so dass der Traum von Einzug in die nächste Runde jäh platzte.

Die Gastgeber zeigten von Beginn an wenig Respekt vor den Veilchen, bei denen in der Anfangsformation einige Leistungsträger fehlte.

Schon nach zwei Minuten kam des FSV zum ersten Abschuss. Als ein Pass von Peter Bongers bei Ibrahim Krraki landete, zögerte der Ex-Altenerdinger nicht lange und zog aus etwa 25 Metern ab, doch der Ball ging etwa einen halben Meter über die Latte.

Nur drei Minuten später wurde es vor dem Tor der SpVgg abermals gefährlich. Nach einem Pass in den Strafraum versuchte Tobias Obermaier seinen Gegenspieler Alexander Weiher auszutanzen. Allerdings blieb der Altenerdinger Abwehrspieler im Zweikampf und konnte den Schuss zur Ecke abblocken.

Nach dieser Anfangseuphorie der Hausherren fanden die Gäste dann etwas besser ins Spiel, schafften es aber nicht, das Tor der Hausherren ernsthaft in Gefahr zu bringen.

In der 12. Minute konnte man dann aber erstmals einen Angriff zu Ende bringen, doch der Kopfball von Julian Schaumaier nach Flanke von Marc Winkelmann ging doch relativ am Tor vorbei.

Wenig später brachte dann Johannes Irl das Leder von der anderen Seite scharf nach innen und fand erneut Schaumaier, dem aber das Leder etwas zu weit vom Fuß sprang, so dass FSV-Schlussmann Tristan Kaup die Kugel aufnehmen konnte.

Sein Gegenüber war nach 22 Minuten gefordert, denn nach tollem Pass von Christopher Müller tauchte Obermaier alleine vor SVA-Keeper Loher auf, der aber mit einer Fußabwehr parieren konnte.


In der 33. Minute glückte dem Gastgeber dann das goldene Tor: Nach einer Hereingabe von Krraki wurde der einschussbereite Philipp Utz von Alexander Weiher zu Fall gebracht, so dass der Referee auf Elfmeter entschied, den Konstantinos Papantoniou zur verdienten Führung nutzte.

Wer nun dachte, der Favorit würde nun aufdrehen, sah sich getäuscht, denn auch weiterhin brachte man des FSV-Tor nicht in Gefahr und auch ein Kopfball von Julian Schaumaier nach Flanke von Alexander Weiher kurz vor der Halbzeit ging am Ziel vorbei.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab Locke seinen Mannen die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, die aber im weiteren Spielverlauf leider ausblieb.

Im Gegenteil hatten nun die Platzherren mehrere gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

Zunächst setzte Johannes Weindl einen Kopfball nach einer Ecke von Papantoniou aus kurzer Distanz über die Querlatte.


Nach 54 Minuten hatte der FSV-Anhang dann den Torschrei schon auf den Lippen. Als Papantoniou das Leder lange nach vorne schlug, verfehlte zunächst Bongers das Leder. Schließlich kam Torhüter Lukas Loher aus seinen Kasten, doch auch er musste das Leder über ihn hinweg fliegen lassen, so dass Julian Huber nur noch das leere Tor vor sich hatte. Allerdings war Ridwan Bello einen Schritt vor dem Angreifer am Ball und konnte die prekäre Situation klären.


Fünf Minuten später zeigte Loher dann aber sein gewohnte Klasse und hielt seine Farben mit einem Reflex im Spiel, denn er wehrte einen Schuss des alleine vor ihm auftauchenden Bernhard Pfanzelt glänzend ab.


Nun war auch der Geduldsfaden von Locke gerissen und er brachte seine Leistungsträger im Spiel und nun drehte das Spiel grundlegend, was daran lag, dass der FSV den quirligen Leart Bilalli nicht den Griff bekam.

So war es auch dem Torjäger vorbehalten, dass Keeper Kaup seine erste große Bewährungsprobe hatte, die er aber glänzend bestand. Nach einem Angriff über die rechte Seite zog Leart Bilalli nach innen und zog dann aus halblinker Position ab, doch mit einer Fußabwehr konnte Kaup den möglichen Ausgleich verhindern.

Zwei Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem langen Ball von Krraki in die Spitze, kam Domenik Gruber nicht mehr entscheidend zum Ball, so dass der hinter stehende Pfanzelt um ein Haar das Zuspiel erreicht hätte, doch Loher war rechtzeitig aus dem Tor gekommen und bekam das Spielgerät gerade noch vor dem FSV-Angreifer zu Fassen.


Aber in dieser Phase stand sein Gegenüber Kaup immer öfter im Mittelpunkt, konnte aber wenig später einen schönen Fernschuss von Michael Gartner meistern.


Wenig später ging abermals ein Raunen durch die Zuschauer der SpVgg, denn nach einer flachen Hereingabe von Pedro Flores landete das Leder bei freistehenden Bilalli, der aber den Ball nicht richtig traf und auch diese Chance keinen zählbaren Erfolg brachte.

Nur wenig später setzte sich dann Alexander Weiher auf der anderen Seite entschlossen durch und spielte abermals nach innen. Diesmal war Matthias Loher der gewünschte Adressat und bei seinem Abschluss schien das 1:1 perfekt, doch abermals schnellte das Bein von Kaup zur Seite und konnte klären.

In den letzten Minuten warfen die Gäste alles nach vorne und drängten mit aller Macht auf das Elfmeterschießen, aber bei Fernschüssen fehlte die erforderliche Präzession. In der Schlussphase gab es mehrfach turbulente Szene vor dem Tor der Hausherren, doch die Veilchen warteten vergeblich auf einen erfolgreichen Abschuss, da sich Steinkirchner Defensive immer wieder in die Schüsse warf und das Leder aus der Gefahrenzone brachten.

Mehrmals forderte der Steinkirchner Anhang in der Nachspielzeit lautstark den Abpfiff von Schiedsrichter Florian Neubert, der die Hausherren dann nach drei Minuten erlöste und ein Jubelbad des Außenseiters auslöste.


In der nächsten Runde trifft der FSV auf den Sieger der Partie zwischen dem BC Attaching und dem SE Freising und der Sieger kämpft dann im Mai des nächsten Jahres um den Toto-Pokal-Kreissieger Donau/Isar.

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Herren 3: FC Inning am Holz II – SpVgg Altenerding 0:6

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Noh Tesfamichael, 3. Florian Ammon, 4. Christoph Harke (81. Fakher Mehrez), 5. Florian Rank, 6. Florian Aldinger, 7. Fakher Mehrez (34. Mario Kramaric), 8. Rene Feuker, 9. Tarik Mahjoub (34. Allan Illner / 82. Patrick Emberger), 10. Sebastian Gruber (64. Tarik Mahjoub), 11. Felix Wöginger

Torschützen:
0:1 Tarik Mahjoub (13.)
0:2 Tarik Mahjoub (19.)
0:3 Allan Illner (64.)
0:4 Rene Feuker (77.)
0:5 Felix Wöginger (79.)
0:6 Tarik Mahjoub (86.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Die dritte Mannschaft der SpVgg konnte die guten Eindrücke aus der Vorbereitung beim Punktspielauftakt beim FC Inning am Holz II bestätigen und dank eines klaren 6:0-Erfolges konnte man den Tabellenführer entthronen.

Die Veilchen begannen entschlossen und kam schon in der Anfangsminute zur ersten guten Chance. Nach einem Pass von Sebastian Gruber brachte Felix Wöginger das Leder nach innen und fand den freistehenden Tarik Mahjoub. Leider rutschte der Angreifer weg und kam nicht mehr zum Abschluss, konnte aber das Spielgerät auf den nachrückenden Gruber ablegen, doch dessen Schuss wurde von einem Abwehrspieler im letzten Moment noch abgeblockt.

Aber nach 13 Minuten sollten die Gäste zur verdienten Führung kommen. Nach einem Foul an Noh Tesfamichael brachte Florian Aldinger das Leder nach innen. Als ein Inninger Abwehrspieler an die Kugel kam, schien die Chance vertan, aber der Torjäger spitzelte ihm das Leder vom Fuß und ileß dann Torhüter Alexander Schöttl nur noch das Nachsehen.


Zwei Minuten später kam Comebacker Mahjoub nach Ablage von Gruber erneut zum Abschluss, doch diesmal hatte der Ball bei seinem 16 Meter-Schuss zu wenig Fahrt und konnte von Schöttl pariert werden.

Nur eine Minute später brannte es schon wieder vor dem Tor der Hausherren. Nach einem Ballgewinn von Gruber im Mittelfeld konnte er sich gekonnt gegen mehrere Kontrahenten behaupten und kam dann im Strafraum zum Schuss, doch sein Schlenzer in Richtung Winkel war leider etwas zu hoch angesetzt.


Nach 19 Minuten sollte die Überlegenheit dann aber doch den nächsten Treffer bringen. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Fakher Merez die Kugel nach innen und fand Mahjoub, der sich gegen seinen Kontrahenten durch setzte und dann entgegen der Laufrichtung von Keeper Schöttl flach einschoss.

Acht Minuten später hätte Mahjoub dann seinen Hattrick machen müssen. Nach einem Foul an Gruber brachte Florian Aldinger den daraus resultierenden Freistoß nach innen, wo Mahjoub völlig frei zum Kopfball kam, aber das Spielgerät über den Querbalken setzte.


Nur eine Minute später bewahrte Keeper Schöttl sein Team vor dem nächsten Gegentreffer. Nach einer Ablage von Gruber kam Mehrez an der Strafraumkante zum Schuss, doch der Inninger Keeper zeigte seine Klasse und konnte den sehenswerten Schuss überragend an die Latte lenken.


Nach 30 Minuten kam die Hausherren zur ersten guten Chance. Nachdem die Altenerdinger Defensive nicht entscheidend hinter den Ball kam, tauchte die Platzherren in Überzahl vor dem SVA-Strafraum auf, doch Lukas Huber hatte sein Visier nicht richtig eingestellt und schoss am kurzen Eck vorbei.

Obwohl die Gastgeber in dieser Phase ein optisches Übergewicht hatten, kamen die Gäste zur nächsten Chance. Nach einem Pass von Gruber lief Wöginger von der rechten Seite alleine in den Strafraum, fand aber bei seinem Flachschuss seinen Meister in Schöttl.

Im Gegenzug zeigte sich die Altenerdinger Defensive unsortiert, so dass Dominik Waxenberger aus 18 Meter zum Schuss kam, aber an Torhüter Lukas Loher scheiterte.

Drei Minuten vor der Pause war der FCI dann dem Anschlusstreffer sehr nahe. Nach einem Ball in die Zentrale versuchte Florian Ammon zu klären, kam aber nur noch mit der Fußspitze an den Pass, so dass der hinter stehende Martin Härtl nur noch Loher vor sich hatte. Jedoch war der Keeper auf der Höhe und fischte dem Torjäger das Leder vom Fuß.

Mit dem Halbzeitpfiff bot sich dann der SpVgg noch eine vielversprechende Möglichkeit. Als Schöttl einen Freistoß von Feuker nach vorne abprallen ließ, wäre Gruber um ein Haar zum Nachschuss gekommen, doch in letzte Sekunde konnte der Schussmann klären, so dass man nur mit einer 2:0-Führung die die Halbzeit ging.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn sorgte ein weiterer Standard von Feuker für große Gefahr, doch Aldinger, der nach einer Ecke zum Kopfball kam, hatte sein Visier etwas zu hoch eingestellt.

Aber im Gegenangriff drohte den Gästen dann der Anschlusstreffer. Nach einem Ball in die Tiefe war der Inninger Angreifer Waxenberger schon an Loher vorbei, doch Florian Rank war rechtzeitig zurückgeeilt und konnte den Schuss kurz vor der Linie stehend abwehren.

Nach 58 Minuten war dann sein Gegenüber Schöttl wieder gefordert, doch er war auf der Hut und konnte einen 16 Meter-Freistoß von Feuker nach Foul an Mahjoub zur Seite abwehren.


Vier Minuten später dann die nächste Chance zur Vorentscheidung: Nach einer schönen Kombination spielte Mario Kramaric das Leder final zu Aldinger. Der Mittelfeldakteur konnte sich dann im Zweikampf gegen zwei FCI-Akteure behaupten, doch sein Linksschuss aus etwa 14 Metern war zu hoch angesetzt.

Doch nach 64 Minuten sollte sich doch wieder zählbarer Erfolg einstellen. Nach einer Flanke von Mahjoub legte Feuker das Leder auf Allan Illner ab und dessen 14 Meter-Schuss fand schließlich den Weg zum 3:0 ins Netz.

Wenig später hätte er sich um ein Haar erneut in die Torschützenliste eingetragen. Nach schönem Pass von Kramaric kam er vor Schöttl an den Ball, doch der Abstand zum Keeper war zu gering, so dass er den Ball nicht mehr an ihm vorbeibrachte.

Die 71. Minute hatte es dann in sich: Zunächst zog der starke Härtl aus 16 Metern ab und hatte Pech, dass sein sehenswerter Schuss genau an der Kreuzecklatte sein Ende fand.

Schon im Gegenzug stand dann den Hausherren das Alu zur Seite. Nach einem langen Ball von Mahjoub lief Wöginger von der Mittellinie alleine auf das Tor zu, doch er zielte ebenfalls zu genau und visierte nur den Pfosten an.

13 Minuten vor dem Ende musste der Inninger Schlussmann dann aber wieder hinter sich greifen. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte brachte Wöginger das Leder vom rechten Flügel nach innen, wo Illner das Spieglerät wieder zu Feuker brachte und dessen Flachschuss schlug unhaltbar im langen Eck ein.

Zwei Minuten später konnten die Veilchen aber die Führung weiter ausbauen. Nach einem Zuspiel von Kramaric steckte Aldinger das Leder auf Wöginger durch, der erneut alleine auf den Inninger Keeper zulief und diesmal mit einem Flachschuss ins lange Eck einen erfolgreichen Abschluss fand.

Acht Minuten vor dem Ende war der FCI-Keeper Schöttl dann aber wieder erfolgreicher. Nach einem Ballverlust seiner Farben spielte Mehrez das Leder in Zentrum auf Mahjoub, der alleine auf das Tor zulief, aber am gut reagierenden Schöttl scheiterte.


Aber wenig später konnte Mahjoub ein weiteres Duell gegen den Schlussmann wieder für sich entscheiden. Nach einem Zuspiel nahm der Torjäger Fahrt auf, ließ sich von drei Gegenspielern nicht stoppen und krönte sein starkes Comeback mit einem unhaltbaren Flachschuss ins lange Eck zum 6:0.

Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der Semptstädter. Diesmal lief Mehrez nach schönem Pass von Aldinger alleine auf das Tor zu, doch Schöttl war mit einer gekonnten Fußabwehr zur Stelle, so dass sich am klaren 6:0-Erfolg der SpVgg letztlich nichts mehr ändern sollte.

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Herren 1: FC Moosinning II – SpVgg Altenerding 1:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (90. +4 Tobias Lamm), 3. Lukas Bachmair (88. Adonai Ngombo), 4. Ridwan Bello, 5. Julius Krop, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Johannes Irl (79. Sebastian Gruber),  9. Matthias Loher, 10. Leart Bilalli, 11. Marc Winkelmann (88. Domenik Gruber)

Torschützen:
1:1 Matthias Loher (59.)

Gelbe Karten:

Pedro Flores
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Auch nach dem 3. Spieltag warten die Kreisligakicker der SpVgg Altenerding nach dem Aufstieg noch immer auf den ersten Sieg, doch beim 1:1-Remis beim Spitzenreiter FC Moosinning II war man aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang in der Schlussphase dem Sieg näher als der Gastgeber.

Allerdings fanden die Locke-Schützlinge nur sehr schwer in die Partie und die Anfangsphase gehörte eindeutig dem FCM, der loslegt wie die Feuerwehr und bereits in der Anfangsminute die erste Chance für sich verbuchte.

Nach einem Pass in die Tiefe konnte sich auf der linken Seite der pfeilschnelle Sebastian Sebastian Michalak behaupten und brachte das Leder nach innen. Als die Veilchen die Kugel nicht entscheidend klären konnten, kam Maximilian Henneberger aus kurzer Distanz zum Abschluss. Jedoch traf er das Leder nicht richtig, so dass schließlich Pedro Flores die prekäre Situation klären konnte.


Aber auch dieser Warnschuss sollte für die Gäste kein Weckruf sein, denn in den folgenden Minuten stand man meist mit dem Rücken zur Wand und die Hausherren wirkten dominant, was dann nach neun Minuten auch zu zählbarem Erfolg führte.

Als ein Zuspiel von Julius Krop ins Mittelfeld abgefangen wurde, spielte Marco Esposito das Leder auf die linke Seite, wo Michalak wieder nicht zu halten war. Er kam dann im Strafraum zum Schuss und obwohl Keeper Lukas Loher mit der Hand noch am Ball war, fand das Leder den Weg ins Netz.

Zehn Minuten später war der Altenerdinger Schlussmann schon wieder gefordert. Erneut trug der FCM einen Angriff über deren linke Seite nach vorne und als der Ball in die Tiefe gespielt wurde, kam Christoph Kollmannsberger aus halblinker Position zum Abschluss, doch Loher war zur Stelle und konnte den Flachschuss parieren.

Nach 23 Minuten kamen die Gäste dann zum ersten Abschluss. Nach einem Abspielfehler von Benedikt Rösl trieb Michael Gartner das Leder nach vorne und spielte dann auf den rechts freistehenden Leart Bilalli. Er zog mit dem Ball am Fuß nach innen und schloss aus ca. 17 Metern ab, doch leider ging das Leder zu zentral auf das Tor und wurde von Torhüter David Auerweck abgefangen.


Zwei Minuten später bot sich der SpVgg dann die bis dahin beste Chance. Abermals fing Gartner im Mittelfeld das Leder ab und spielte dann sofort nach vorne, wo Pedro Flores die Kugel auf Johannes Irl durchsteckte. Der Mittelfeldakteur hatte nur noch Auerweck vor sich, fand jedoch seinen Meister im FCM-Torwart.

Nun hatte sich das Blatt gedreht und nun nahmen die Gäste das Heft in die Hand, was nach 29 Minuten zur nächsten guten Chance führte. Als ein Eckball von Bilalli beim völlig freistehenden Krop landete, war man dem 1:1 nahe, doch ihm rutschte das Leder über den Spann und ging links am Ziel vorbei.


In der 31. Minute lag dann das Leder aber endlich im Tor der Hausherren, denn nach einem schönen Zuspiel von Flores köpfte Bilalli das Leder über Auerweck hinweg ins lange Eck, doch leider stand der vermeintliche Torschütze vorher im Abseits.


Zehn Minuten vor der Pause brannte es dann aber nochmal vor dem Tor der Veilchen. Als Ridwan Bello bei einem Konter mit einer Grätsche klären konnte, landete das Leder unglücklich bei Michalak, der im Strafraum noch entscheidend von Alexander Weiher gestört wurde, so dass er nicht zum Abschluss kam. Jedoch war die Gefahr noch nicht gebannt und als das Leder dann nach einer Hereingabe beim an der Strafraumgrenze lauernden Henneberger landete, musste man tief durchatmen, als der Mittelfeldakteur die Kugel über die Latte schoss.


Nach 41 Minuten zog dann Lukas Bachmair von der linken Seite eine schöne Flanke nach innen und fand Bilalli. Der Torjäger wollte sich das Spielgerät mit der Brust noch an seinem Gegenspieler vorbeilegen, der jedoch mit der Fußspitze klären konnte.

Als das Leder jedoch bei Weiher landete, hoffte der Altenerdinger Anhang auf den Ausgleich, doch der Schuss des Abwehrspielers verfehlte knapp das Ziel.

Die Veilchen nahmen den Schwung aus der Schlussphase der ersten Hälfte nach Wiederbeginn mit und man war weiterhin dominant, hatte dann aber nach 53 Minuten Pech. Nach einem Foul an Marc Winkelmann wurde der SpVgg auf der linken Seite knapp außerhalb des Strafraums ein Freistoß zugesprochen, den Gartner sehenswert an die Latte zirkelte.


Aber fünf Minuten später belohnten sich die Gäste für ihre Vorstellung und kamen zum verdienten Ausgleich. Nach einem Pass von Weiher in die Tiefe kam Matthias Loher im Strafraum an die Kugel und schoss platziert flach in die lange Ecke ein.


Nun wollten die Veilchen mehr und nur zwei Minuten später die nächste gute Chance. Krop fasst sich ein Herz und versuchte sich mit einem Fernschuss, bei dem Auerweck seine liebe Mühe und Not hatte. Er konnte den Ball nur nach vorne abwehren, doch Loher konnte den Abpraller nicht richtig kontrollieren, so dass ihm das Spielgerät etwas zu weit auf die rechte Seite sprang und der erhoffte Nachschuss ausblieb.

Nach 72 Minuten zog dann Weiher von der rechten Seite eine schöne Flanke nach innen, doch Winkelmann rutschte die Hereingabe über den Scheitel, so dass man auch hier vergeblich auf zählbaren Erfolg wartete.

Als Trainer Locke dann elf Minuten vor dem Ende seinen ersten Wechsel vornahm, hätte er fast ein glückliches Händchen bewiesen, denn eine Ecke von Bilalli landete beim einlaufenden Sebastian Gruber, der aber den halbhohen Ball leider nicht traf.


In der Schlussphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, denn beide Teams wollten den Sieg und drei Minuten vor dem Ende wäre dann dem FCM fast der Lucky-Punch geglückt. Nach einer Ecke von Manuel Gröber kam der eingewechselte Stefan Erl sträflich ungedeckt zum Kopfball, doch die Veilchen hatten Glück, dass der Ball zu hoch angesetzt war.


In der Nachspielzeit hoffte man dann auf Seiten der Gäste noch auf den Sieg. Als Bilalli auf der rechten Seite von Sebastian Schmid, der für diese Aktion die Gelb-Rote Karte erhielt, zu Fall gebracht wurde, gab es noch einmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Allerdings konnten die Gastgeber die Hereingabe klären, so dass man sich trotz einer passablen Leistung abermals mit einem Zähler begnügen musste.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – FC SF Eitting 0:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Lukas Bachmair, 4. Ridwan Bello, 5. Julius Krop, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler,  9. Matthias Loher (85. Sebastian Gruber), 10. Leart Bilalli, 11. Nessim Mahsas (62. Marc Winkelmann)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:

Ridwan Bello
Leart Bilalli
Julius Krop

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
260

Spielbericht:
Einen ähnlichen Spielverlauf wie das Auftaktmatch in der Vorwoche beim FC Lengdorf (1:1) nahm die Heimspielpremiere der ersten Mannschaft gegen den FC Eitting und auch diesmal musste man sich im Derby mit einem Remis begnügen, wobei die Punkteteilung erneut leistungsgerecht war.

Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern eine sehr intensive Begegnung, die vor allem von vielen harten Zweikämpfen geprägt war, so dass aufgrund vieler Foulspiele oft der erwünschte Spielfluss auf beiden Seiten fehlte. Diese Spielweise der beiden Kontrahenten zeigte sich auch in der Anzahl der Verwarnungen, denn Schiedsrichter Marco Wölfl zückte während er rassigen 90 Minuten insgesamt achtmal die Gelbe Karte.

Nach neun Minuten bot sich den Hausherren, die sich in der Anfangsphase ein leichtes optisches Übergewicht erspielten, die erste vielversprechende Möglichkeit. Als sich Torjäger Leart Bilalli nach Zuspiel von Michael Gartner im Zweikampf gegen Lukas Petermeier behaupten konnte, kam er im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, doch der hatte Pech, dass sein Flachschuss das lange Eck um Haaresbreite verfehlte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gastgeber, denn nach einer Ecke von Bilalli kam der aufgerückte Ridwan Bello am langen Pfosten freistehend zum Kopfball, doch leider traf er die Hereingabe nicht richtig, so dass der FCE-Keeper Noah Mpatsios die Kugel problemlos aufnehmen konnte.


Wenig später gab es für die Gäste dann einen Rückschlag, denn der angeschlagene Alfred Neudecker musste das Spielfeld verlassen und wurde von Bastian Noll ersetzt, der dann wenig später den ersten Abschuss für sein Team hatte.

Nach einem schönen Angriff über die rechte Angriffsseite kam der ins Spiel gekommene Mittelfeldakteur im Altenerdinger Strafraum zum Abschluss, stand jedoch beim Schuss etwas zu weit vom Ball entfernt, so dass er das Spielgerät nicht mehr richtig traf und die Veilchen die Situation klären konnten.

In der 32. Minute hofften die Gastgeber dann auf einen zählbaren Abschluss. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schlug Lukas Bachmair einen lagen Ball nach vorne, wo sich Angreifer Matthias Loher gegen seinen Kontrahenten behaupten konnte und zum Schuss. Allerdings brachte Michael Schrödl sein Bein noch dazwischen und konnte den aussichtsreich erscheinenden Ball im letzten Moment noch abblocken.

Wenig später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Pass von Noll brachte Maximilian Gröppmair das Leder nach innen und fand am langen Pfosten Florian Huber, der aber die Kugel nicht mehr im Netz unterbringen konnte, so dass es torlos in die Pause ging.


Drei Minuten nach Wiederbeginn setzten die Gäste dann das erste Ausrufezeichen. Nach einem Chipball in den Altenerdinger Strafraum kam Gröppmair Nahe des Torraumecks zum Schuss, aber diesmal war Julius Krop zur Stelle und konnte den Ball ebenfalls blocken.


In der 58. Minute gab es dann wieder eine gute Möglichkeit für die Hausherren. Als der im Zentrum stehende Loher auf die linke Seite auf den freistehenden Nessim Mahsas abgelegt hatte, kam der aufgerückte Abwehrspieler zum Schuss, aber auch diesmal musste Torhüter Mpatsios nicht eingreifen, da auch dieser Schuss, diesmal von Schrödl, geblockt wurde.


Wenig später versuchte sich dann Michael Gartner mit einem Schuss aus etwa 23 Metern, doch leider hatte der Mittelfeldakteur sein Visier etwas zu hoch eingestellt, so dass der stramme Ball etwa einen halben Meter über die Querlatte strich.


Aber auch die Gäste zeigten sich in der Offensive immer wieder gefährlich und nach 64 Minuten musste dann Torhüter Loher eingreifen. Als sich ein Angreifer auf der linken Seite gegen Alexander Weiher durchgesetzt hatte, legte er auf den im Strafraum freistehenden Noll aber, der jedoch mit seinem Flachschuss am Altenerdinger Keeper scheiterte.

Nach 67 Minuten bot sich den Gästen dann die bis dahin beste Möglichkeit, die die Führung hätte bringen müssen. Abermals konnte sich Gröppmair, den die Defensive der SpVgg nur schwer unter Kontrolle brachte, auf der rechten Seite gegen Mahsas durchsetzen und passte dann flach nach innen. Dort legte Benedikt Beierl auf Lukas Treffler ab und als er sich um seinen Gegenspieler gedreht hatte, schien die Führung perfekt, aber die Locke-Elf hatte Glück, dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging.


Fünf Minuten später brachte Gröppmair das Leder wieder gefährlich nach innen, und abermals konnten die Veilchen durchatmen, da der freistehende Noll an der Hereingabe vorbeischlug.

Im Gegenzug ging dann bei den Fans der SpVgg einen Raunen durch das Rund, denn eine Flanke von Bilalli landete am langen Eck, wo der einrückende Samuel Kronthaler zu einem Kopfball ansetzte, doch leider wurde er von seinem Gegenspieler noch entscheidend gestört, so dass auch die Chance nicht den erhofften Treffer brachte.


Auch die letzte Möglichkeit lag noch einmal auf Seiten der Platzherren. Als Pedro Flores einen Freistoß aus dem linken Halbfeld brandgefährlich ins Zentrum wäre Bilalli um Haar aus kurzer Entfernung zum Abschluss gekommen, doch sein Gegenspieler Petermeier war auch diesmal aufmerksam, konnte zur Ecke retten, so dass das intensive Derby torlos blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 2: FC SF Eitting II – SpVgg Altenerding 2:2

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Simon Wolf, 3. Tobias Lamm, 4. Peter Bongers (81. Sebastian Voichtleitner), 5. Felix Ramberger, 6. Domenik Gruber, 7. Dominik Frisch (62. Christoph Harke), 8. Adonai Ngombo,  9. Antonio Kavran (73. Julian Topf), 10. Domenik Gruber, 11. Johannes Irl

Torschützen:
1:1 Adonai Ngombo (61.)
1:2 Domenik Gruber (66. / Foulelfmeter / Adonai Ngombo)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Mit einem 2:2-Remis beim FC SF Eitting II meldeten sich die Kicker der zweiten Mannschaft nach dem Aufstieg in der A-Klasse zurück, hätten aber bei konsequenter Chancenverwertung in jedem Fall einen Sieg landen können, so dass es nach Spielende aufgrund der Punkteteilung doch eher enttäuschende Gesichter gab.

Nach sechs Minuten gaben die Feuker-Schützlinge einen ersten Warnschuss ab. Als Peter Bongers nach einem Angriff über die linke Seite quer auf Antonio Kavran ablegte, kam dieser im Strafraum zum Abschluss, doch der Schuss hatte zu wenig Fahrt und konnte somit vom Eittinger Keeper Manuel Klinger problemlos abgefangen werden.


Auch den nächsten Abschluss hatte der Altenerdinger Angreifer. Als ein Pass aus der Eittinger abgefangen wurde, landete das Spielgerät erneut bei Kavran, der aber diesmal sein Visier zu hoch eigestellt hatte und das Leder über den Querbalken setzte.

Nur wenig später hatten die Veilchen abermals den Führungstreffer auf dem Fuß. Nach einem schönen Pass von Felix Ramberger lief Adonai Ngombo von der linken Seite alleine in den Strafraum und hatte nur noch Torhüter Klinger vor sich, der aber die Kugel zur Ecke abwehren konnte.

In der 18. Minute schien dann die Führung endlich gelungen zu sein. Als Domenik Gruber nach Zuspiel von Ngombo zum Abschluss kam, konnte Klinger das Leder nur in die Mitte abwehren, wo Dominik Frisch alleine vor dem leeren Tor stehend zum Schuss kam, aber das Spielgerät über die Latte setzte.


Knapp zehn Minuten später kam dann auch noch Pech hinzu. Als Antonio Kavran ein Zuspiel von Johannes Irl aufgenommen hatte, konnte er sich im Strafraum gegen zwei Kontrahenten behaupten, kam dann freistehend vor dem Tor zum Abschuss, doch der nagelte das Spielgerät leider nur an den Pfosten.

Auch die Schlussphase im ersten Durchgang gehörte eindeutig den Gästen und nach einem schönen Pass von Hussein Bahlak brachte Gruber das Leder nach innen, doch Patrick Biener konnte im letzten Augenblick vor dem einschussbereiten Frisch zur Ecke klären, so dass das große Chancenplus der SpVgg im ersten Durchgang zu keinem zählbaren Erfolg führen sollte.


Zwei Minuten nach Wiederbeginn kam der Aufsteiger zur nächsten Chancen, doch Klinger war zur Stelle und konnte einen schönen Fernschuss von Irl zur Ecke klären.

Nach 54 Minuten stellten die Gastgeber dann die Partie auf den Kopf. Als Ludwig Kollmannsberger einen Freistoß aus dem Halbfeld in Richtung langen Pfosten brachte, kam Martin Ludwig an die Kugel. Zunächst hatte sein Team noch Pech, denn der Ball prallte an den Pfosten, prallte jedoch dann zur anderen Seite, wo Ion Tarchila zur Stelle war und das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen beförderte.


Vier Minuten später lag das Leder schon wieder im Altenerdinger Tor. Abermals schlug Kollmannsberger eine sehr gut getimte Flanke auf den langen Pfosten, wo Ludwig diesmal freistehend zum Kopfball kam und diesen zum vermeintlichen 2:0 einnetzte. Allerdings war der Angreifer im Abseits gestanden, so dass der Treffer nicht zählte.


Nach 61 Minuten sollten die Veilchen dann aber zum Ausgleich kommen. Nach einem Freistoß von Gruber prallte das Leder an der Eittinger Abwehrmauer ab und landete bei Adonai Ngombo, der dann alleine vor dem Tor stehend die Kugel an Klinger vorbei ins Netz beförderte.


Nur nur drei Zeigerumdrehungen weiter bot sich Ngombo dann eine weitere dicke Chance, um sein Team in Front zu bringen. Als ein langer Ball aus der eigenen Hälfte bei Simon Wolf landete, zog dieser vom rechten Flügel nach innen, schob das Spielgerät an Klinger vorbei, doch der in der Mitte stehende Ngombo schob das Leder – hart bedrängt von Louis Limmer – am Kasten vorbei.


Aber nach 65 Minuten wurde man dann doch erlöst und man sollte völlig verdient in Front gehen. Als sich Ngombo im Strafraum gegen Biener durchgesetzt hatte, wurde er von FCE-Verteidiger zu Fall gebracht, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte. Domenik Gruber übernahm die Verantwortung und schoss zum umjubelten 2:1 ein.


Jedoch währte die Freude bei den Gästen nicht lange, denn schon im Gegenzug wurde den Hausherren ein Strafstoß zugesprochen. Als die Hausherren von der rechten Seite eine Flanke vor das Tor brachte, landete der Ball am Arm von Peter Bongers, so dass erneut der Elfmeterpfiff ertönte. Auf Eittinger Seite verwertete Sebastian Simmet sicher.


Und fast wäre es für die Veilchen noch bitterer gekommen, denn nach einer Flanke von Kollmannsberger kam der am langen Pfosten lauernde Christian Westermair sträflich ungedeckt zum Kopfball, verfehlte jedoch das Ziel.

Zehn Minuten vor dem Ende bot sich den Gästen dann eine Doppelchance. Zunächst konnte Klinger einen Schuss von Irl hervorragend abwehren und als ein Abwehrspieler das Leder dann vor den nachsetzenden SVA-Angreifern klären konnte, schien die Gefahr gebannt.

Allerdings landete das Leder bei Gruber, der genau Maß nahm, aber Pech hatte, dass der Ball nur an den Pfosten klatschte.

Eine Minute vor dem Ende stand dann Klinger noch einmal im Mittelpunkt, denn Sebastian Voichtleitner traf einen an ihn selbst verursachten Freistoß aus ca. 30 Metern auf das Tor, doch fand im Eittinger Schlussmann, der zur Ecke klären konnte, seinen Meister.

IN der Nachspielzeit hoffte man dann auf den Lucky-Punch. Zunächst wurde ein Voichtleitner-Schuss von der Strafraumgrenze abgeblockt und als Christoph Harke noch einmal abzog und der Ball abgefälscht wurde, war man dem Siegtreffer nahe, doch der Ball landete genau bei Klinger, so dass es beim 2:2-Remis blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 1: FC Finsing – SpVgg Altenerding 0:5

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Nessim Mahsas (60. Adonai Ngombo), 4. Tobias Lamm, 5. Nihad Mujkic, 6. Domenik Gruber, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler (60. Lukas Bachmair),  9. Julian Schaumaier, 10. Johannes Irl, 11. Marc Winkelmann (60. Dominik Frisch)

Torschützen:
0:1 Marc Winkelmann (31.)
0:2 Julian Schaumaier (42.)
0:3 Samuel Kronthaler (58.)
0:4 Julian Schaumaier (59.)
0:5 Julian Schaumaier (74. / Handelfmeter)

Gelbe Karten:

Adonai Ngombo
Tobias Lamm

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Die Auslosung der dritten Runde im diesjährigen Pokalwettbewerb ergab ein interessantes Duell, denn mit dem gastgebenden FC Finsing und der SpVgg Altenerding trafen zwei Kreisligisten aufeinander, doch letztlich entpuppte sich das Duell eher zu einem Vergleich ohne Leistungsträger.

Während der Altenerdinger Coach Pedro Locke zumindest auf den erweiterten Kreisligakader zurückgriff, ging die Hausherren nahezu mit ihrer Kreisklassenelf, die noch von einigen Akteuren aus der Ersten komplettiert wurde, ins Rennen.

Letztlich zeigte sich das Team der SpVgg als die deutlich bessere Mannschaft, so dass der klare 5:0-Erfolg auch weitestgehend dem Spielverlauf entsprach.

Das Match benötigte aber eine lange Anlaufzeit und für die spärlichen Zuschauer gab es auf dem Platz wenig Höhenpunkte, denn das Spiel plätscherte in der Anfangsphase vor sich hin. Die Gäste hatten zwar mehr vom Spiel, doch man brachte das von Tobias Forchhammer gehütete Gehäuse auch nicht in Gefahr.

Erst nach 18 Minuten war von der ersten nennenswerten Chance zu berichten. Nach einem Angriff über die linke Seite erhielt der aufgerückte Alexander Weiher von Domenik Gruber das Leder zugespielt und legte dann schön auf Julian Schaumaier ab, doch der Torjäger hatte Pech und visierte nur den Querbalken ab.


Zwei Minuten später kamen dann die Hausherren zum ersten Abschluss, doch bei einem Schuss von Thomas Obermaier aus halblinker Position hatte Keeper Lukas Loher wenig Mühe, die Kugel einzufangen.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als der Befreiungsversuch eines FCF-Abwehrspielers nach Hereingabe von Nessim Mahsas bei Johannes Irl landete, hoffte die SpVgg auf zählbaren Abschluss, doch leider traf der Mittelfeldspieler das Spielgerät nicht richtig und ließ somit die gute Chance liegen.

Nach 28 Minuten bot sich der SpVgg dann aber die hundertprozentige Möglichkeit, um in Führung zu gehen. Nach einem Pass von Weiher brachte Irl das Leder flach nach innen und fand den am langen Pfosten völlig freistehenden Schaumaier, der aber die Hereingabe aus kurzer Distanz neben das Gehäuse schob.


Aber drei Minuten später sollte der nun verdiente Führungstreffer für die Veilchen gelingen. Nach einem Foul an Schaumaier wurde der SpVgg vom gut leitenden Referee Florian Felkel etwa 25 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen. Als der Schuss von Gruber in der Abwehrmauer landete, hatte man nun auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite, denn der Abpraller landete bei Marc Winkelmann, der dann im Strafraum an die Kugel kam und diese unhaltbar im langen Eck versenkte.


Sechs Minuten vor der Chance hätte man die Führung dann fast ausgebaut. Als Mahsas eine Schöne Flanke von der rechten Seite vor das Tor brachte, nahm Schaumaier den Ball gekonnt mit der Brust an, doch hatte beim Abschluss sein Visier leider zu hoch eingestellt.


Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter wurde das große Engagement von Schaumaier dann doch belohnt. Nach einem mustergültigen Pass von Samuel Kronthaler aus der eigen Hälfte nahm der Torjäger den Ball herrlich mit, umspielte den aus seinem Tor kommenden Schlussmann Forchhammer und schob dann zum 2:0 ins verwaiste Tor ein.


Auch nach Wiederbeginn änderte sich wenig am Spielverlauf und nach 58 Minuten glückte den Veilchen dann schon frühzeitig die Vorentscheidung.

Nach einem Pass von Tobias Lamm in die Spitze, hatten die Hausherren den Ball schon erobert, doch ein Pass landete dann bei Kronthaler, der noch einige Schritte nach vorne ging und dann alleine vor dem Tor Keeper Forchhammer mit einem halbhohen Schuss erneut das Nachsehen ließ.


Nur eine Minute später folgte dann schon der vierte Treffer. Nach einem Pass von Kronthaler brachte Gruber das Leder ins Zentrum, wo Schaumaier noch alle Zeit der Welt hatte, sich das Leder annehmen konnte, um dann aus wenigen Metern zum 4:0 zu vollenden.


Nach 65 Minuten eroberte sich Johannes Irl in der eigenen Hälfte gegen Christian Hennel das Leder und konnte anschließend ungestört nach vorne laufen. Etwa 20 Meter vor dem Tor angekommen, zog er ab, doch der Flachschuss landete nur am Pfosten.


16 Minuten vor dem Ende folgte dann aber doch der nächste Treffer für die Veilchen. Nach einem Zuspiel von Adonai Ngombo wollte Gruber das Leder in die Mitte flanken und dabei landete der Ball am ausgestreckten Arm von Maximilian Eberhart, so dass der Unparteiische sofort auf Elfmeter entschied.  Schaumaier nahm sich der Verantwortung an und verwandelte sicher zum 5:0.


Fünf Minuten später hätte man dann fast das halbe Dutzend vollgemacht, doch dieser Treffer wäre wohl eher dem Zufall geschuldet, denn eine verunglückte Flanke wurde immer länger, fand jedoch sein Ende am Pfosten des langen Ecks.

Kurz vor dem Ende verhinderte dann die Fairness von Dominik Frisch wohl das 6:0 für die Gäste. Als sich der Neuzugang im Strafraum durchgesetzt hatte, wurde er von seinem Kontrahenten am Fuß getroffen und ging zu Boden. Doch im Eifer des Gefechts stand er sofort wieder auf und kam auch wieder an den Ball, so dass der Unparteiische, der schon die Pfeife im Mund hatte, auf den Elfmeterpfiff verzichtete.

In der nächsten Runde treffen nun die beiden verbleibenden Landkreisteilnehmer aufeinander und der A-Klassist FSV Steinkirchen, der den FC Türk Gücü Erding nach Elfmeterschießen niederrang, empfängt die SpVgg zum nächsten Pokalduell. Das Spiel ist Dienstag, den 22. August um 19:00 Uhr terminiert.

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Herren 1: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Maximilian Supe, 3. Lukas Bachmair (46. Nessim Mahsas), 4. Ridwan Bello, 5. Julius Krop, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner (63. Nihad Mujkic), 8. Samuel Kronthaler,  9. Matthias Loher (57. Julian Schaumaier), 10. Leart Bilalli, 11. Leonardo Tunjic (71. Wiam Takruri)

Torschützen:
0:1 Leart Bilalli (12.)

Gelbe Karten:

Leart Bilalli
Nihad Mujkic
Julian Schaumaier
Pedro Flores

Zeitstrafen:
Nihad Mujkic (86./ Unsportlichkeit)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
220

Spielbericht:
In einem packenden Kreisligaspiel gab es keinen Sieger, denn die kampfstarken Hausherren aus Lengdorf zeigten dem hoch eingeschätzten Aufsteiger aus Altenerding, dass in der Kreisliga die Trauben doch höher hängen, so dass das Eröffnungsspiel mit einem 1:1-Remis endete.

Die Rückkehr der Veilchen hätte um ein Haar mit einem bösen Rückschlag begonnen, denn schon nach wenigen Sekunden bot sich dem FCL die große Chance zum Führungstreffer. Nach einem Ballverlust von Lukas Bachmair konnte sich Lukas Fischer gegen Ridwan Bello und spielte dann quer Martin Lechner, doch dessen Schuss konnte der auf der Linie stehende Julius Krop abwehren.

Nach sechs Minuten gaben die Veilchen den ersten Warnschuss ab. Als sich Leart Bilalli am rechten Flügel durchgetankt hatte, hatte er nur noch FCL-Keeper Johannes Preis vor sich, brachte aber das Leder nicht mehr am Torhüter vorbei.

Nur wenig später lag der Ball erstmals im Tor der Gastgeber, denn Bilalli war nach einer Hereingabe zur Stelle und beförderte das Spielgerät volley ins Netz, stand jedoch bei der Flanke von der linken Seite knapp im Abseits.


Anschließend übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und wurden nach 12 Minuten mit dem Führungstreffer belohnt. Nach einem öffnenden Pass von Michael Gartner brachte Krop das Leder von der linken Seite flach nach innen, wo Torjäger Leart Bilalli vor FCL-Keeper Johannes Preis an die Hereingabe kam. Er ging noch am Schlussmann vorbei und schob zur umjubelten Führung ein.


Die folgende Phase gehörte Altenerding und fünf Minuten später hätte Pedro Flores fast nachgelegt, doch sein Schuss aus halblinker Position ging um etwa einen halben Meter am langen Eck vorbei.

Nur eine Minute später war man dann abermals dem zweiten Treffer sehr nahe. Nach einem mustergültigen Pass von Maximilian Supe aus der eigenen Hälfte konnte sich Bilalli auf dem rechten Flügel am Ball behaupten und legte dann auf den an der Strafraumgrenze stehenden Flores ab, doch dessen platzierten Schuss konnte Preis aus dem Eck holen.


Nach 24 Minuten hatte der FCL-Anhang den Torschrei auf den Lippen. Als die SVA-Defensive nach einer Ecke das Leder mehrfach nicht entscheiden klären konnte, kam letztlich Tobias Lechner aus 18 Metern zum Abschluss, traf jedoch nur den Querbalken.

Fünf Minuten später brachten die Hausherren dann das Leder von der rechten Seite nach innen und abermals brachte man das Spielgerät nicht aus dem Strafraum. Zunächst kam Tobias Lechner zum Schuss, denn Ridwan Bello blocken konnte und auch beim zweiten Versuch von Martin Lechner war der Abwehrspieler zur Stelle und konnte den Ball erneut erfolgreich abwehren, so dass die SpVgg die knappe Führung in die Pause brachte.

Vier Minuten nach Wiederbeginn kam Matthias Loher nach schönem Zuspiel von Gartner im Lengdorfer Strafraum zum Schuss, doch leider verzog er deutlich.


Im weiteren Verlauf gewannen die Hausherren dann ein optisches Übergewicht, und lange Bälle aus der eigenen Hälfte sorgten immer wieder für Gefahr, doch der Altenerdinger Defensive stand zunächst sicher, so dass klare Einschusschancen Mangelware blieben.

Nach 74 Minuten waren die Gäste der Entscheidung nahe. Als Krop eine Bogenlampe vor das Tor zog, brachte Keeper Preis das Leder nicht unter Kontrolle, doch Bernhard Heilmaier konnte im letzten Augenblick vor Wiam Takruri retten.

Im Gegenzug kochten dann die Emotionen bei der SpVgg hoch. Nach einem Ball auf die linke Seite kam Maximilian Mayer an den Ball und als der SR-Assistent die Fahne hob, schien die Gefahr aufgrund einer Abseitsposition gebannt.

Allerdings wurde er von Referee Carlo Sette überstimmt und als Mayer das Leder ins lange Eck donnerte, gab es wütende Proteste. Der Schiedsrichter begründete seine Entscheidung damit, dass ein Altenerdinger Akteur das Zuspiel noch leicht abgefälscht hätte, was aber der neuen Regelauslegung zu Folge die Abseitsstellung nicht aufheben kann.

Nach dieser fragwürdigen Entscheidung wurde die Schlussphase sehr hektisch und gipfelte noch in zwei Zeitstrafen gegen den Altenerdinger Nihad Mujkic und FCL-Kapitän Martin Lechner.


In der Schussminute hatte der FCL dann den Siegtreffer auf dem Schlappen. Nach einem zu kurzen Abspiel von Lukas Loher kam Samuel Kronthaler nicht mehr an den Ball, sondern Tobias Lechner schnappte sich die Kugel, hatte schließlich nur noch den Altenerdinger Keeper vor sich, der aber seinen Fehler prompt wieder wettmachte und den Ball zur Ecke abwehren konnte, so dass das Spiel letztlich mit einem durchaus leistungsgerechten Remis endete.

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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – SE Freising 1:11

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In einem ungleichen Duell hatten die A1-Junioren im Vergleich gegen den Bezirksoberligisten SE Freising nicht den Hauch einer Chance, so dass man mit 1:11 unter die Räder kam. Die Veilchen gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie, so dass die Vorzeichen vor dem Spiel schon nicht sehr rosig waren. Zu allem Überfluss schenkte man den Gästen dann schon in der zweiten Minute den Führungstreffer. Als Yannik Molnar am eigenen Strafraum das Leder ohne Bedrängnis zugespielt bekam, zögerte er zu lange. Dies wusste ein SEF-Angreifer zu nutzen, nahm ihm die Kugel ab und ließ Torhüter Hasan Ibrahim beim Abschluss aus kurzer Entfernung keine Abwehrchance. Kaum hatte man sich von diesem Rückschlag erholt, markierte der Gast schon den zweiten Treffer, der jedoch auch vermeidbar gewesen wäre. Als Freising auf der rechten Seite ein Freistoß zugesprochen wurde, zirkelte ein Freisinger das Spielgerät auf das lange Eck. Da Keeper Ibrahim einen Schritt zu weit vorne stand, konnte er den hohen Ball nicht mehr abfangen und musste ihn zum 0:2 passieren lassen. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn schon nach neun Minuten fing man sich den dritten Gegentreffer ein. Diesmal konnte man einen Vorstoß über die rechte Seite nicht unterbinden und als die Flanke nach innen gezogen wurde, kam Molnar zwar an das Leder, doch der Abwehr landete direkt bei einem Freisinger Akteur, der wenig Mühe hatte, die Kugel aus kurzer Distanz im Netz unterzubringen. Anschließend fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel. Zwar konnte man sich in der Offensive kaum in Szene setzen, doch nun nahm man die Zweikämpfe besser an, so dass sich die Domstädter in dieser Phase schwertaten, sich weitere klare Chancen zu erspielen. So kam die SpVgg nach 17 Minuten zum ersten Abschluss. Nach einem schönen Pass von Molnar konnte sich der überzeugende Maximilian Geiger am rechten Flügel gut durchsetzen, passte dann auf Luca Hofer, doch der Angreifer hatte Pech, dass sein Schuss nach abgefälscht wurde und knapp am Tor vorbeiging. Als man sich dann gut im Spiel befand unterlief Sam Ofori nach 29 Minuten dann leider ein schwerwiegender Fehler. Als er das Leder auf der linken Seite das Leder sicher hatte, wollte er die Kugel zu Torhüter Ibrahim zurückspielen. Allerdings geriet der Rückpass deutlich zu kurz, so dass ein Freisinger Angreifer an das Leder kam, Ibrahim umspielte und ins leere Tor einschob. Dieser Gegentreffer zeigte bei der SpVgg Wirkung und nur zwei Minuten später führte ein weiterer individueller Fehler zum nächsten Gegentor. Als Niklas Ostermaier einen Freistoß in der eigenen Hälfte genau in die Beine eines Freisinger Akteurs spielte, passte dieser sofort in die Tiefe, wo sich sein Mitspieler gegen Sadam Ibrahim behaupten konnte und dann frei vor dem Tor sicher zum 5:0 abschloss. Wenig später wäre der SpVgg fast der Ehrentreffer geglückt, doch Maxi Geiger, der sich auf dem rechten Flügel einmal mehr durchsetzte, hatte Pech und traf leider nur den Querbalken. Während die Bemühung der Veilchen ohne Erfolg blieb, kamen die Domstädter kurz vor der Pause sogar noch zum sechsten Treffer. Nach einem Pass nach vorne, konnte Ibrahim seinen Gegenspieler kurz vor dem Strafraum nur noch unfair bremsen. Beim folgenden Freistoß hatte die SpVgg noch Glück, dass der Ball nur am Pfosten landete. Allerdings brachte man das Leder nicht

aus der Gefahrenzone und als die Kugel dann von der linken Seiten nach innen gezogen wurde, kam ein Angreifer sträflich ungedeckt an die Hereingabe und ließ Ibrahim aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Kurz vor der Pause bot sich Freising noch eine weitere Möglichkeit. Nach einem Pass in die Spitze konnte sich ein Angreifer gegen Julian Geiger behaupten, lupfte dann das Leder über Keeper Ibrahim, aber zum Glück ging der Ball knapp am Tor vorbei. Auch die erste Chance nach Wiederbeginn lag auf Seiten des SEF, aber Schlussmann Ibrahim war bei einem Kopfball nach einer Ecke zur Stelle und konnte das Leder glänzend abwehren. Aber wenig später musste er dann doch wieder hinter sich greifen. Als Ofori bei einem Diagonalball schlecht stand, kam sein Gegenspieler an den Ball, spielte das Leder flach nach innen, wo sein Mitspieler aus zehn Metern wenig Mühe hatte, um auf 7:0 zu erhöhen. Zwei Minuten später gab es für die Domstädter dann das nächste Erfolgserlebnis. Nach einem langen Ball in die Spitze kam Ibrahim aus dem Kasten, doch er hatte keine Chance vor dem heranstürmenden Angreifer des SEF an den Ball zu kommen, so dass er von diesem gefühlvoll überlupft wurde und den achten Gegentreffer nicht verhindern konnte. Fünf Minuten später war der Keeper jedoch zur Stelle und konnte mit einer glänzenden Fußabwehr einen Schuss aus kurzer Distanz hervorragend meistern. Nach 63 Minuten zeigten sich dann die Hausherren wieder vor dem Tor der Freisinger. Einmal mehr konnte sich Maxi Geiger am Flügel durchsetzen, drang in den Strafraum ein, doch seinen Schuss konnte der Freisinger Schlussmann parieren. Als jedoch sein Abwurf misslang kam  Julian Topf an die Kugel, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde abermals zur Beute des SEF-Torwarts. 20 Minuten vor dem Ende klingelte es dann schon wieder im Tor der SpVgg und dieser Treffer wäre durchaus vermeidbar gewesen, denn Ibrahim konnte einen Eckball nicht abfangen und ließ die Hereingabe direkt ins Tor. 12 Minuten vor dem Ende wurde die Niederlage dann zweistellig. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte konnte man den Konter nicht unterbinden und als die Kugel dann in die Tiefe gespielt wurde, tauchte ein Angreifer alleine vor Ibrahim auf. Als der Angreifer dann den Torhüter umspielte, hatte er wenig Mühe und konnte das Leder ins verwaiste Tor einschieben. Aber fünf Minuten vor dem Ende belohnten sich die Hausherren mit dem Ehrentreffer. Nach einer schönen Kombination spielte der emsige Luca Hofer das Leder im Strafraum auf die rechte Seite zu Maxi Geiger, der dann mit einem unhaltbaren Schuss für Ergebniskosmetik sorgte. Aber das letzte Wort hatten die Gäste und zwei Minuten vor dem Ende folgte noch das 1:11. Nach einer Flanke kam ein Angreifer freistehend zum Kopfball und das Leder ging durch die Beine von Ibrahim hindurch und sorgte für den Endstand.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Türk Gücü Erding III 8:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Tübinger, 2. Noh Tesfamichael, 3. Florian Ammon (31. Christoph Harke), 4. Moritz Martin (46. Benedikt Klingbeil), 5. Peter Bongers (60. Florian Ammon), 6. Florian Aldinger (46. Mario Kramaric), 7. David Dang (60. Nicolai Brendel), 8. Hussen Bahlak (77. Florian Aldinger), 9. Markus Felsner (60. Allan Illner), 10. Julian Topf (71. Jonathan Günzel), 11. Jonathan Günzel (30. Adrian Felsner)

Torschützen:
1:0 Markus Felsner (3.)
2:0 Markus Felsner (6.)
3:0 Peter Bongers (25.)
4:0 Christoph Harke (38. / Foulelfmeter / Adrian Felsner)
5:0 Julian Topf (71.)
6:0 Jonathan Günzel (73.)
7:0 Adrian Felsner (86.)
8:0 Mario Kramaric (88.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Adrian Felsner verschießt einen an ihn verursachten Foulelfmeter (33.)

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Eine gelungene Generalprobe feierte die dritte Mannschaft der SpVgg, denn im letzten Testspiel gab es gegen den Lokalrivalen FC Türk Gücü Erding III einen selbst in dieser Höhe verdienten 8:0-Erfolg. Vor allem im ersten Durchgang zeigten die Veilchen einen sehr ansehnlichen Fußball und dominierten eindeutig, so dass nach 90 Minuten trotz des klaren Sieges als einer der wenigen Kritikpunkte die mangelhafte Chancenauswertung bemängelt wurde.

Schon nach einer Minute brannte es vor dem Tor der Türken. Nach einer schönen Spieleröffnung von Jonathan Günzel leitete Julian Topf das Leder auf Markus Felsner weiter. Der Angreifer legte sich die Kugel an seinem Gegenspieler weiter, doch ein weiterer Abwehrspieler brachte noch den Körper dazwischen und konnte das Leder abdecken. Jedoch versäumte er es, das Leder zu klären, so dass Felsner mit dem langen Bein noch an die Kugel kam, aber an Torhüter, der zur Ecke klärte, scheiterte.

Aber nach drei Minuten sollte dann doch die frühe Führung für die Heimelf gelingen. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Topf das Leder schön nach innen und fand Felsner, der dem Keeper der Türken mit einer schönen Volleyabnahme das Nachsehen ließ.


Und drei weitere Zeigerumdrehungen weiter trug sich Felsner abermals in die Torschützenliste ein. Nach einem Querpass von Günzel steckte Hussein Bahlak das Leder durch und fand den auf dem rechten Flügel durchstartenden Topf, der einmal mehr nicht zu stoppen war. Diesmal brachte er die Hereingabe auf den langen Pfosten, wo Felnser einen Schritt vor seinem Kontrahenten am Ball war und das Spielgerät unter die Latte beförderte.


Nach acht Minuten wurde die Abwehr der Türken wieder über die rechte Seite ausgehebelt. Diesmal steckte Moritz Martin das Leder schön durch und erneut war es Topf, der nach innen ablegte, wo Florian Aldinger aus etwa 14 Metern zum Schuss kam, doch diesmal war Schlussmann Eric Brodt zur Stelle und konnte glänzend parieren.

Nach der sehr einseitigen Anfangsphase kamen die Türken etwas besser ins Spiel, ohne jedoch richtig zwingend zu sein. Zwar konnte man mehrfach das Altenerdinger Mittelfeld durchqueren, doch spätestens vor der Abwehrkette war Schluss, so dass Keeper Maximilian Tübinger mehr oder weniger beschäftigungslos blieb.

In der 24. Minute musste dann sein Gegenüber Brodt das Leder wieder aus seinem Gehäuse holen und dieser Treffer zum 3:0 war sehenswert. Nach einem Pass von Günzel in die Tiefe spielte Topf das Leder flach nach innen und fand den aufgerückten Peter Bongers, der die Hereingabe mit dem Absatz unhaltbar im langen Eck unterbrachte.

Sieben Minuten später testete Aldinger Brodt mit einem 25 Meter-Fernschuss. Der Keeper musste das Spielgerät nach vorne abprallen lassen, hatte dann aber das nötige Glück, dass Bahlak den Nachschuss neben das Tor setzte.

Zwei Minuten später bot sich der SpVgg dann die nächste dicke Chance zum dritten Treffer. Als sich Adrian Felsner im Strafraum gegen Haydar Yildrim durchgesetzt hatte, wurde er von seinem Widersacher unfair zu Fall gebracht, so dass der Referee regelkonform auf den Punkt zeigte.

Der Gefoulte übernahm selbst die Ausführung, scheiterte jedoch an Brodt, der dann auch noch das nötige Glück hatte, dass Markus Felsner den Nachschuss nicht im Netz unterbrachte.


Sechs Minuten später gab es für die Veilchen den nächsten Strafstoß. Nachdem Fatih Aydin als letzter Mann das Leder an Adrian Felsner verlor, konnte er den Angreifer der SpVgg nur noch zu Boden reißen, so dass abermals der Pfiff des Schiedsrichters ertönte. Diesmal übernahm Christoph Harke die Verantwortung und traf platziert ins linke Eck.


Nach der Pause nahm man auf Seiten der SpVgg einige Auswechslungen vor und fast hätte der eingewechselte Mario Kramaric schon nach zwei Minuten auf 5:0 erhöhte. Abermals vertändelte Aydin als letzter Mann das Leder und als ihn Kramaric überlaufen hatte, hatte er nur noch Brodt for sich, der aber dann glänzend reagierte und das 0:5 verhinderte.

Anschließend verloren die Veilchen etwas die Faden, denn das im ersten Durchgang hervorragende Kurzpassspiel wurde nun mehr und mehr vernachlässigt und nachdem die langen Bälle nur selten den gewünschten Abnehmer fanden, kam das Spiel jetzt ins Stocken.

Dies führte dazu, dass die türkische Kraft nach 52 Minuten den ersten Abschluss hatte. Nach einem gewonnenen Zweikampf von Noh Tesfamichael landete der Ball im Zentrum der Altenerdinger Hälfte. Als Christoph Harke einen Schritt zu spät kam, wurde das Leder in die Mitte auf den freistehenden Yasar Acilan gespielt und dessen Flachschuss aus 14 Metern ging knapp vorbei.

Nach 67 Minuten waren wieder die Hausherren an der Reihe. Als Topf einen Freistoß auf den langen Pfosten gezogen hatte, brachte Christoph Harke nach innen, doch ein Abwehrspieler der Türken konnte gerade noch vor dem einschussbereiten Kramaric retten.

Drei Minuten später gab es für die Heimelf wieder zählbaren Erfolg und der Treffer zum 5:0 war sehenswert. Als Topf im Mittelfeld das Leder erhielt, fasste er sich aus ca. 25 Metern ein Herz und sein Sonntagsschuss landete unhaltbar im Winkel.


Zwei Minuten später versuchte sich dann Bahlak mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe, doch diesmal war Brodt zur Stelle und konnte abwehren.


Aber in der 73. Minute musste er sich dann doch wieder geschlagen geben. Nach einer Ecke von Kramaric verfehlte Tesfamichael zunächst das Leder. Als die Kugel jedoch beim hinter ihm stehenden Günzel landete, legte sich der Youngster die Kugel zu Recht und war mit einem platzierten Schuss ins Eck erfolgreich.


Nun war die Gastgeber wieder klar dominierend und unmittelbar nach dem sechsten Treffer hätte man nachlegen können. Diesmal zog Tesfamichael von der linken Seite eine herrliche Flanke nach innen und als am langen Pfosten Harke heranrauschte, schien das 7:0 perfekt, doch die Volleyabnahme war etwas zu hoch angesetzt.


Drei Minuten später konnte sich Adrian Felsner im Strafraum gegen drei Gegenspieler behaupten, doch der abschließende Flachschuss hatte zu wenig Fahrt, so dass Brodt parieren konnte.

Zehn Minuten vor dem Ende erreichte dann ein schöner Diagonalball von Adrian Felsner den links freistehenden Günzel. Der Mittelfeldakteur zog nach innen und als er nicht zum Abschluss kam, legte er quer auf Kramaric ab, doch dessen Schuss machte Brodt unschädlich.

Wenig später kamen dann die Gäste nochmals zu einem Abschluss, doch ein Fernschuss von Ümit Darici war doch deutlich zu hoch angesetzt, so dass auch dieser Ball für wenig Gefahr sorgte.

Unmittelbar darauf liefen die Türken in einen Konter und als Benedikt Klingbeil das Leder nach Zuspiel von Kramaric von der rechten Seite nach innen brachte, kam Adrian Felsner zum Schuss, doch mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr rettete Brodt.

In der 86. Minute wurde dann Kramaric herrlich von Aldinger in Szene gesetzt und ihm bot sich abermals ein 1:1-Duell gegen Brodt, das der türkische Schlussmann erneut für sich entscheiden konnte.

Aber nur eine Minute später ließen die Platzherren dann doch das 7:0 folgen. Nach einem Gegenstoß lief Günzel auf die Abwehr von Türk Gücü zu und legte genau im richtigen Moment auf den links durchlaufenden Kramaric ab. Der Mittelfeldakteur spielte dann zielgenau nach innen, wo Adrian Felsner erfolgreich abschloss.


Jedoch sollte auch dies noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein, denn nur 90 Sekunden später folgte noch der achte Treffer. Nach einem schönen Pass von Allan Illner lief Kramaric erneut alleine auf Brodt zu, und im dritten Versuch kam Kramaric doch noch zu seinem Torerfolg.

Auch die letzte Chance lag auf Seiten der Gastgeber, doch ein Kopfball von Florian Aldinger, der nach einer Hereingabe von Günzel zum Abschluss kam, hatte zu wenig Fahrt, so dass Brodt das Leder aus dem Eck holen konnte und es schließlich in einem einseitigen Spiel beim 8:0-Erfolg der Gastgeber blieb.

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A1-Junioren: JFG Speichersee – SpVgg Altenerding 3:7

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Wie schon in den vorausgegangenen Testspielen schafften es die A1-Junioren der SpVgg auch diesmal nicht, über die gesamten 90 Minuten eine konstante Form auf den Platz zu bringen. Nach einem desolaten Beginn fand man dann immer besser ins Spiel und vor allem eine sehr starke Anfangsphase im zweiten Durchgang sorgten aber letztlich für einen verdienten 7:3-Erfolg beim Ligakonkurrenten JFG Speichersee. Das Match begann jedoch nicht wie erhofft, denn schon in der zweiten Minute geriet man in Rückstand. Nach einem Diagonalball der JFG auf die linke Altenerdinger Abwehrseite ließ Sam Ofori das Leder aufspringen und klärte nicht direkt. Zwar konnte er das Spielgerät noch zu Diego Baltus bringen, aber auch er wollte die Situation spielerisch lösen anstatt entscheidend zu klären. Ähnlich erging es Ben Schiwietz und letztlich verlor man dann etwa 25 Meter vor dem Tor den Ball, so dass ein Gastgeberakteur flach abzog und die Kugel im Netz unterbrachte. In der neunten Minute wurde dann Jannick Obermaier für seine Fairness „bestraft“. Nach einem Pass von Luca Hofer überlief der Angreifer seinen Kontrahenten im Strafraum und wurde von ihm klar am Fuß getroffen. Trotz allem ließ sich Obermaier nicht fallen, brachte schließlich das Leder noch flach nach innen, wo die Gastgeber dann klären konnten. Besser machte es Speichersee und legte nach 17 Minuten den zweiten Treffer nach. Nach einem Ballverlust auf der rechten Seite zeigten die Veilchen ein schwaches Zweikampfverhalten. Zunächst ließ sich Hofer zu leicht überlaufen und dann konnten sich die Hausherren nahezu ohne Gegenwehr durchkombinieren, so dass eine flache Hereingabe einen völlig freistehenden Angreifer erreichte, der schließlich nur noch wenig Mühe hatte, um mit einen für Schlussmann Hassan Ibrahim unhaltbaren Schuss auf 2:0 zu erhöhen. Nur zwei Minuten später kamen die Gäste dann zum Anschlusstreffer. Nach einem schönen Diagonalball von Hofer lief Obermaier von der linken Seite in den Strafraum und versenkte das Spielgerät mit einem strammen Schuss im langen Eck. Nun waren die Semptstädter erwacht und übernahmen das Kommando. Zwei Minuten später wurde Sebastian Gruber aus dem Mittelfeld auf die Reise geschickt und kam vor dem Keeper an den Ball. Als er das Leder an ihm vorbeigelegt hatte, wurde er unfair zu Fall gebracht, doch der Referee hatte kein Foulspiel erkannt. Zwei Minuten später war man dann dem Ausgleich abermals sehr nahe. Nach einem herrlichen Pass des überzeugenden Nick-Luis Polsfuss durch die Schnittstelle brachte Hofer das Leder von der rechten Seite flach nach innen und fand Gruber, doch dessen Schuss aus der Drehung konnte vom JFG-Keeper gemeistert werden. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit war es erneut Hofer, der Obermaier auf dem linken Flügel bediente und abermals lief Obermaier alleine auf das Tor zu. Allerdings war der Torjäger diesmal zu eigensinnig, denn anstatt nach innen auf den völlig freistehenden Gruber zu passen, versuchte er selbst den Abschluss, doch scheiterte am Keeper. Nach der daraus resultierenden Ecke kam Gruber dann zum Kopfball, doch der Ball verfehlte knapp sein Ziel. Aber neun Minuten vor der Pause sollte dann der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Ausgleich gelingen. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld über die Stationen Schiwietz und Topf, spielte Letzterer das Leder mustergültig in die Tiefe und fand Hofer, der alleine auf das Tor zulief und die Kugel am Torhüter vorbei zum 2:2 ins Netz legte. Im Gegenzug bot sich den Platzherren dann aber eine gute Möglichkeit, um erneut in Führung zu gehen. Nach einem Angriff über deren rechte Seite wurde das Leder nach innen geschlagen und als Ibrahim etwas zu weit vorne stand, konnte er die Hereingabe nicht mehr abfangen, hatte dann aber großes Glück, dass der hinter ihm stehende Angreifer aus kurzer Distanz am Tor vorbeiköpfte. Noch besser war aber die Einschusschance im Gegenzug auf der anderen Seite. Als Hofer von der rechten Seite den Ball flach nach innen zog, ließ der JFG-Schlussmann durch seine Beine rutschen und als der hinter ihm stehende Obermaier schließlich an den Ball kam, schien die Altenerdinger Führung perfekt zu sein. Allerdings war er von diesem Geschenk zu überrascht, denn er brachte mit dem Abschluss einen Tick zu lang und schoss noch einen Abwehrspieler an. Jetzt war man aber eindeutig überlegen und als Hofer nach Ablage von Obermaier zum Schuss kam, hatte man den Torschrei erneut auf den Lippen, doch der Arm des Torhüters schnellte nach oben und konnte den Einschlag im letzten Moment noch verhindern, so dass es mit einem Remis in die Pause ging. In der Kabine wurden die Fehler klar analysiert und Verbesserungsvorschläge erörtert und diese wurden von den Aktiven nach Wiederbeginn konsequent umgesetzt, was dann schnell zum Erfolg führen sollten. Schon nach zwei Minuten ließ Romeo Pluntke ein Anspiel aus dem Mittelfeld schön auf Gruber klatschen und dessen Pass in die Tiefe nahm Obermaier auf und ließ dem Keeper mit einem unhaltbaren Schuss keine Abwehrchance. Nur eine Minute später kam Obermaier dann aus ähnlicher Position zum Schuss, doch diesmal rauschte das Spielgerät knapp am langen Eck vorbei. Aber nach dem folgenden Abstoß markierte der Torjäger dann doch das 4:2, profitierte dabei aber von einem groben Abwehrfehler der Platzherren. Nach dem der Torhüter den Ball zu seinem Verteidiger gespielt hatte, war der Rückpass deutlich zu kurz, so dass Obermaier an die Kugel kam und mühelos ins Netz einschob. Nur wenig später kam dann Gruber nach Zuspiel von Obermaier im Strafraum zum Abschluss, doch mit einer Fußabwehr konnte der Torhüter retten. Nach 59 Minuten klingelte es aber dann doch wieder im Tor der JFG. Nachdem Pluntke den Schlussmann aktiv attackierte, verlor dieser prompt das Leder und als Obermaier dann von der linken Seite aus spitzem Winkel abgezogen hatte, kam der Keeper zwar mit der Hand noch am Ball, konnte diesen aber nur noch ins eigene Tor ablenken. Im Gegenzug verbuchten die Gastgeber dann die erste Chance im zweiten Durchgang, aber Ibrahim war zur Stelle und konnten einen gefährlichen Flachschuss aus etwa 25 Metern sicher abwehren. 18 Minuten vor dem Ende schnürte dann Obermaier seinen lupenreinen Hattrick. Nach einem Pass nach vorne kam er im Strafraum an den Ball und wurde von seinem Gegenspieler im Strafraum unfair zu Fall gebracht und diesmal blieb dem Referee keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Der Gefoulte übernahm selbst die Ausführung und machte das halbe Dutzend voll. Nur wenig später folgte dann schon der siebte Treffer. Nach einem Pass von Obermaier konnte sich Plunkte im Strafraum gegen zwei Gegenspieler behaupten und markierte dann mit einem Schuss ins lange Eck das 7:2 für die Veilchen. Unmittelbar nach dem Anstoß wäre der JFG dann fast der dritte Treffer gelungen. Nach einer Flanke vor das Altenerdinger Tor schien keine Gefahr in Verzug, doch als Keeper Ibrahim das Leder aus den Händen glitt, hatte ein Angreifer der JFG mehr oder weniger das leere Tor vor sich, doch Ibrahim´s Bruder Sadam war zur Stelle und konnte den Schuss auf der Linie noch abwehren. Nur eine Zeigerumdrehung weiter brannte es dann schon wieder auf der anderen Seite, doch ein Schuss von Yousef Takrouri landete nur an der Latte.  Im Gefühl des sicheren Sieges ging in der Schlussphase die Formkurve der Veilchen wieder deutlich nach unten, was vor allem vieler unnötiger Einzelleistungen geschuldet war. So gab es zahlreiche Ballverluste und man brachte das Tor der Platzherren nicht mehr richtig in Gefahr. 13 Minuten vor dem Ende betrieben die Hausherren dann Ergebniskosmetik, wobei sich die Gäste bei diesem Gegentreffer alles andere als clever anstellten. Nach einem Foul im Mittelfeld wurde der JFG ein Freistoß zugesprochen. Als die Veilchen den Ball nicht blockierten, aber die linke Seite noch völlig offen war, nutzte Speichersee die Möglichkeit, denn der gut spielende linke Außenstürmer nahm das Zuspiel auf und jagte das Leder sehenswert ins Tor. Acht Minuten vor dem Ende hatte dann Hofer nach einem langen Ball von Sadam Ibrahim nur noch den Torhüter vor sich, brachte aber das Spielgerät nicht an ihm vorbei. Auch die letzte Chance lag auf Seiten der Gäste, doch der Torhüter der JFG konnte einen Kopfball von Pluntke, der nach einer Ecke von Hofer an die Kugel kam, gerade noch an die Latte lenken. Letztlich landeten die Altenerdinger Nachwuchskicker einen klaren Erfolg, der aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang selbst in dieser Höhe verdient war. Als nächster Schritt ist anzustreben, dass man künftig diese  Vorstellung über 90 Minuten abrufen kann und diese Vorgabe will man bereits am Sonntag im letzten Testspiel vor der zweiwöchigen Sommerpause im Heimspiel gegen den Bezirksoberligisten SE Freising (Sonntag, 11.00 Uhr) umsetzen.

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