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Herren 1: RW Klettham – SpVgg Altenerding 4:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Julius Krop, 4. Domenik Gruber (57. Dominic Florian), 5. Christoph Luberstetter, 6. Johannes Irl (70. Antonio Kavran), 7. Wiam Takruri (70. Adonai Ngombo),  8. Maximilian Luberstetter, 9. Matthias Loher,  10. Leonardo Tunjic,  11. Leart Bilalli

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Alexander Weiher
Maximilian Supe
Dominic Florian
Matthias Loher

Zeitstrafen:
Alexander Weiher (29. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Mit einer herben 0:4-Niederlage kehrten die Kreisklassenkicker vom Stadtderby aus Klettham zurück und die Veilchen konnten sich selbst nach dem Schlusspfiff nicht erklären, wie man so unter die Räder kommen konnte.

In der Anfangsviertelstunde deutete nämlich vieles auf einen Altenerdinger Kantersieg hin, denn die Locke-Schützlinge legten los wie die Feuerwehr und nahmen das Kletthamer Tor anfangs unter Dauerbeschuss, so dass der Führungstreffer der hochüberlegenen Gäste nur eine Frage der Zeit schien.

Schon nach knapp vier Minuten war man dem ersten Tor sehr nahe. Nachdem sich Matthias Loher im Strafraum gegen Marko Golemic behauptet hatte, konnte ihn der Kletthamer Abwehrspieler nur noch unfair stoppen, so dass der Elfmeterpfiff die logische Konsequenz war.

Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung, scheiterte jedoch mit seinem Flachschuss ins rechte untere Eck an FCK-Keeper Florian Leininger.


Obwohl die Gastgeber wenig später bei einem Schuss von Christoph Greckl, der etwa einen Meter am Altenerdinger Tor vorbeiging, zum ersten Abschluss kam, blieben die Gäste klar spielbestimmend und die Kugel rollte fast nur in eine Richtung.

Nach 12 Minuten konnte sich Leonardo Tunjic am rechten Flügel behaupten und zog das Leder dann scharf nach innen, doch Leininger war auch diesmal zur Stelle und konnte die Hereingabe vor dem einschussbereiten Loher parieren.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter lag das Leder dann erstmals im Tor der Gastgeber. Eine Hereingabe erreichte den völlig freistehenden Loher, doch dessen Ballannahme war nicht sauber, so dass das Leder zum neben ihm stehenden Wiam Takruri prallte. Zwar konnte der Youngster einschießen, doch leider stand er knapp im Abseits, so dass der Treffer nicht zählte.

Nach 17 Minuten schien der Führungstreffer dann aber fällig. Nach einem Abschlag von Leininger köpfte Maximilian Supe das Leder sofort wieder nach vorne, wo sich Takruri im Zweikampf gegen den letzten Mann Lukas Kern durchsetzen konnte. Als er dann alleine vor dem Tor stand, agierte zu uneigennützig und anstatt selbst abzuschließen, wollte er auf Leart Bilalli ablegen, doch leider war das Abspiel zu ungenau, so dass auch diese hundertprozentige Möglichkeit nichts Zählbares brachte.


Noch in der gleichen Minute brannte es erneut vor dem Tor der Rot-Weißen. Nach einem Zuspiel von Takruri kam Loher alleine vor dem Tor stehend zum Abschluss, fand jedoch abermals seinen Meister in Leininger. Als der Abpraller dann wieder Takruri landete, hatte der Altenerdinger Anhang den Torschrei schon auf den Lippen, doch abermals wehrte Leininger ab. Doch noch war die Gefahr nicht gebannt, denn erneut landete der Abpraller bei einem Altenerdinger Angreifer und Bilalli hatte den Kletthamer Keeper schon überwunden, doch diesmal stand Spielführer Florian Simmet und klärte auf der Linie.

Das Auslassen dieser zahlreichen Großchancen sollte sich im Gegenzug rächen, denn die Hausherren gingen wie aus dem Nichts in Front. Die Platzherren schlugen einen Freistoß vor das Altenerdinger Tor, wo die Faustabwehr von Keeper Jonas Pamer misslang. Der Ball senkte sich hinter ihm direkt vor das Tor, wo Maximilian Supe zunächst noch vor Thomas Greckl klären konnte, aber das Leder landete dann bei Tobias Paulus, der aus kurzer Distanz ins leere Tor einschießen konnte.


Dieser Gegentreffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn die haushohe Überlegenheit war anschließend verflogen und Klettham konnte die Partie nun ausgeglichen gestalten.

Beim zweiten Treffer in der 28. Minute leisteten die Gäste aber tatkräftig Unterstützung. Als die Veilchen in der Kletthamer Hälfte einen Freistoß zugesprochen bekamen, wollte Bilalli einen vor dem Ball stehenden Kletthamer Spieler anschießen. Dieser Versuch misslang gründlich, denn er spielte einem Gegner das Leder genau in die Beine. Von dort wurde das Spielgerät sofort steil auf Daniel Karamatic gespielt der sich am linken Flügel durch setzte, in den Strafraum ging und dort von Alexander Weiher zu Fall gebracht wurde, so dass es diesmal auf der anderen Seite einen Strafstoß gab.

Der Kletthamer Schütze Paulus ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:0 ins rechte Eck. Zudem wurde gegen den bereits verwarnten Weiher auch noch eine Zeitstrafe ausgesprochen.


Nur drei Minuten später gab es für die Hausherren dann aus ca. 25 Meter einen Freistoß. Zunächst blieb der Schuss von Christoph Greckl in der Abwehrmauer hängen, doch den Abpraller brachte der Ex-Altenerdinger gefährlich auf das Altenerdinger Tor, doch Pamer konnte den tückischen Aufsetzer glänzend um den Pfosten drehen.

Allerdings sollte der daraus resultierende Eckball für die Veilchen unangenehme Folgen haben, denn die Hereingabe köpfte der am kurzen Pfosten stehende Simmet unhaltbar ins lange Eck ein.


Nun bleiben die Leininger-Schützlinge am Drücker und sieben Minuten vor der Pause gab es für den Lokalrivalen die nächste Chance. Abermals war Karamatic beim Vorstoß über die linke Seite nicht zu stoppen. Er legte dann schön auf Attila Lanzendorfen zurück, doch dessen Schuss konnte Christoph Luberstetter gerade noch zur Ecke abblocken, so dass es beim 3:0-Halbzeitstand für die Hausherren blieb.

Im zweiten Durchgang wollte die Gäste versuchen, noch einmal ins Spiel zurückzukommen, doch schon den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs merkte man, dass an diesem Tag die erforderliche Durchschlagskraft in der Offensive fehlte.

Zudem konnten auch die hohen Flanken in den Kletthamer Strafraum für keine Gefahr sorgen, denn die kopfballstarken Kletthamer Defensivspieler ließen im Luftkampf nichts anbrennen.

So war festzustellen, dass die Kletthamer trotz eines höheren Ballbesitzes der SpVgg zu den besseren Chancen kamen.

Dies hätte nach 58 Minuten fast zur Vorentscheidung geführt. Nach einer Ecke kam der am langen Pfosten stehende Christoph Greckl zum Abschluss, doch im letzten Moment konnte der Schuss von einem Altenerdinger Abwehrspieler noch geblockt werden.

Auch zwei Minuten später wurde es wieder gefährlich. Als Luberstetter eine Freistoßflanke aus dem Strafraum köpfte, erkämpfte sich Karamtic den zweiten Ball und zog dann aus ca. 20 Metern aus halbrechter Position ab, doch Pamer konnte den Schuss glänzend parieren.

Erst nach 62 Minuten kamen die Gäste im zweiten Durchgang zum ersten Abschluss. Nach einem Zuspiel von Tunjic kam Takruri im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch der Flachschuss stellte Leininger vor keine großen Probleme.

18 Minuten vor dem Ende platzten dann die letzten Altenerdinger Hoffnungen auf eine Wende endgültig. Als Karamatic Mitte der Altenerdinger Hälfte an die Kugel kam, ließ er die gesamte Altenerdinger Defensive wie Slalomstangen stehen und an der Strafraumgrenze angekommen, schlenzte er die Kugel überlegt ins rechte Eck und ließ Pamer keinerlei Abwehrmöglichkeit.

Zwei Minuten war es dem Altenerdinger Schlussmann zu verdanken, dass nicht postwendende der fünfte Gegentreffer folgte. Nach einem langen Ball nach vorne ging Alexander Weiher nicht entschlossen in den Zweikampf, so dass Paulus an das Leder und schließlich zum Abschluss, doch diesmal konnte Pamer den Einschlag verhindern.

Die letzte Chance lag dann aber noch einmal auf Seiten der Gäste, doch der kurz zuvor eingewechselte Antonio Kavran hatte Pech, dass sein Flachschuss aus 14 Metern knapp am langen Pfosten vorbeiging, so dass den Gästen nicht einmal der Ehrentreffer gegönnt war.

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Herren 2: FC Inning am Holz II – SpVgg Altenerding 2:9

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Aufstellung:
1. Maximilian Tübinger, 2. Alexander Schwarz (86. Rene Feuker), 3. Dominic Florian, 4. Ajdin Nienhaus , 5. Florian Ammon, 6. Simon Wolf, 7. Felix Ramberger, 8. Julian Topf, 9. Yosef Falih (75. Sebastian Voichtleitner),  10. Rene Feuker (64. Marc Florian),  11. Hussein Bahlak

Torschützen:
0:1 Felix Ramberger (6.)
1:2 Yosef Falih (32.)
1:3 Yosef Falih (39.)
1:4 Hussein Bahlak (49.)
1:5 Yosef Falih (52.)
1:6 Yosef Falih (61.)
1:7 Ajdin Nienhaus (80.)
1:8 Ajdin Nienhaus (83.)
2:9 Julian Topf (90. / Foulelfmeter / Dominic Florian)

Gelbe Karten:
Hussein Bahlak
Ajdin Nienhaus

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Die zweite Mannschaft der SpVgg bleibt in der B-Klasse das Maß aller Dinge und dank eines ungefährdeten 9:2-Erfolges beim FC Inning am Holz II konnte man die Tabellenführung mit Bravour verteidigen.

Aber die Hausherren legten entschlossen los und schon nach wenigen Sekunden war der Altenerdinger Schlussmann Maximilian Tübinger gefordert. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde das Leder von den Hausherren unverzüglich nach vorne geschlagen und fand den abseitsverdächtig stehenden Tobias Mairoth. Nachdem die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, kam der FCI-Akteur zum Abschluss, doch Tübinger konnte das Leder um den Pfosten drehen.

Die Gäste nutzten die ihrerseits die erste Möglichkeit zum Führungstreffer. Nach einem Zuspiel konnte Hussein Bahlak im Zentrum das Leder behaupten und legte dann auf den rechts im Strafraum stehenden Felix Ramberger ab. Der Mittelfeldakteur zog sofort ab und der Inninger Keeper Julian Traber musste das Spielgerät passieren lassen.

In der Folgezeit hielten die kampfstarken Inninger aber gut dagegen und trotz einem spielerischen Übergewicht taten sich die Veilchen schwer in die Abschlusszone zu kommen, so dass man das FCI-Tor zunächst nur selten in große Gefahr brachte.

Erst nach 21 Minuten hoffte man auf das nächste Erfolgserlebnis, doch ein 18 Meter-Schuss von Julian Topf ging knapp am Tor vorbei.


Nur eine Minute später versuchte sich dann Ajdin Nienhaus aus der Ferne, doch mit einer Fußabwehr konnte Traber den zweiten Gegentreffer verhindern.

Nach 27 Minuten glückte den Platzherren dann aber der völlig überraschende Ausgleichstreffer. Nach einem Ball nach vorne wollte Dominic Florian klären, doch der Ball landete dann beim links freistehenden Lukas Huber, der dem Altenerdinger Schlussmann Tübinger mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance ließ.

Aber die Veilchen antworteten prompt und schon vier Minuten später ging man wieder in Führung. Nach einem Pass von Ramberger zog Yosef Falih nach innen und im Strafraum angekommen zog er mit dem rechten Fuß ab. Zwar war Traber mit seinem Bein noch am Ball, doch den Einschlag konnte er nicht mehr verhindern.


Und sechs Minuten vor der Pause sollte dann sogar noch der dritte Treffer folgen. Nach einem Zuspiel von Bahlak kam Nienhaus knapp außerhalb des Strafraums um Schuss. Diesen Ball konnte Traber noch parieren, doch der zur Seite abgewehrte Ball landete beim nachsetzenden Falih, der dann zum 3:1-Pausenstand abstaubte.


Auch nach Wiederbeginn blieben die Gäste am Drücker und schon nach vier Minuten glückte die Vorentscheidung. Nach einem schönen Pass von Nienhaus auf Ramberger brachte der Mittelfeldspieler das Leder scharf nach innen, wo Bahlak wenig Mühe hatte, das Zuspiel aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken.


Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter dann fast eine Kopie des vierten Tores. Einziger Unterschied waren diesmal andere Protagonisten. Diesmal brachte Florian Ammon das Leder mustergültig nach innen und als dankbarer Abnehmer stand Falih genau an der richtigen Stelle.

Nun schwanden bei den Hausherren zusehends und nach 58 Minuten drohte dem FCI schon der nächste Gegentreffer. Diesmal wurde Falih von Nienhaus in Szene gesetzt. Der Torjäger hatte das Leder schon an Traber vorbeigeschoben, doch Markus Sperk konnte das Spielgerät kurz vor dem Überschreiten der Torlinie aus der Gefahrenzone schlagen.

Noch in der gleichen Minute änderten sich dann die Vorzeichen, denn diesmal wurde Nienhaus von Falih bedient. Allerdings kam der Mittelfeldspieler nur noch mit Außenrist an den Ball und bugsierte die Hereingabe über das Tor.


Aber nach 61 Minuten machte man dann das halbe Dutzend voll. Nach einem Schuss von Rene Feuker ließ Traber die Kugel nach vorne abprallen, wo Falih den Abpraller dankend aufnahm und die Kugel zum 6:1 im Netz unterbrachte.


Drei Minuten später hätte es fast schon wieder im Tor der Gastgeber geklingelt. Simon Wolf zog das Leder von der linken Seite über Traber hinweg, doch der hinter ihm stehende Dominic Florian wurde vom Inninger Spielführer Simon Niedermeier noch leicht weggedrückt, so dass er das Leder leider über das Gehäuse ins Aus köpfte.


Nun ergaben sich Chancen im Minutentakt und elf Minuten vor dem Ende hatte man den Torschrei schon wieder auf den Lippen. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite zwischen Ammon und Marc Florian zog Zweitgenannter den Ball auf den langen Pfosten, wo Sebastian Voichtleitner per Kopf auf Nienhaus ablegte, der dann aber knapp am Pfosten vorbeizielte.

Auch die nächste Chance hatte der Youngster, denn er kam nach einer Ecke von Voichtleitner am langen Pfosten stehend zum Kopfball, doch auch diesmal landete das Spielgerät neben dem Tor.

Aber zehn Minuten später konnte sich Nienhaus dann doch in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Pass von Bahlak stand ihm nur noch der Inninger Keeper Traber gegenüber und der Mittelfeldakteur ließ sich die Chance nicht entgegen und schob zum 7:1 ein.

Einmal auf den Geschmack gekommen zeigte sich Nienhaus auch zwei Minuten später für den nächsten Treffer verantwortlich. Nach einem Steilpass von Alexander Schwarz tankte sich Voichtleitner auf der linken Seite durch, legte dann nach innen ab, wo Nienhaus unter Zuhilfenahme des Innenpfostens auf 8:1 erhöhte.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließ man dann jedoch die Defensivarbeit schleifen, was die Inninger prompt zum zweiten Treffer nutzten. Nachdem man den rechts nach vorne laufenden Mairoth nicht stoppen konnte, brachte der Flügelspieler das Leder nach innen, wo der sträflich ungedeckte Huber mit einem Schuss in den Winkel für Ergebniskosmetik sorgte.

Aber für den Schlusspunkt sorgte noch einmal die Veilchen. In der letzten Minute kam der aufgerückte Dominic Florian im Strafraum an die Kugel und wurde dann unfair von den Beinen geholt, so dass der gut leitende Referee sofort auf den Punkt zeigte. Julian Top übernahm die Ausführung und verwandelte sicher zum 9:2-Endstand.

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E5-Junioren: TSV Isen U9 – SpVgg Altenerding 2:1

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Der 2. Spieltag der E5-Mädchen stand an und man machte sich in den Osten des Landkreis Erding auf, um gegen den TSV Isen die 3 Punkte aus dem Isental zu entführen. Der Respekt vor dem Gegner war groß – hatten doch die Isener in ihrem ersten Spiel den Gegner 13:0 vom Platz gefegt. Das sollte die Altenerdingerinnen jedoch zu einer starken Leistung befeuern. Leider musste man am Ende aufgrund einer knappen 1:2-Niederlage trotzdem die Zähler dem Gastgeber überlassen. In der Anfangsphase kamen die Hausherren zu guten Chancen. In Minute 10 und 14 konnte Keeper David Mückel mit zwei glänzenden Paraden einen Rückstand verhindern. Bis dahin hatten die SVA-Mädchen allerdings die Oberhand – lediglich an klaren Torchancen fehlte es. Die Isener Jungs konnten allerdings diese gefährlichen Nadelstiche setzen. In der 16. Minute ergab sich allerdings die erste große Torchance der Altenerdinger Kickerinnen. Nach einer halbhohen, scharf hereingespielten Ecke von Lisa Weigel konnte kam die in den Strafraum eingelaufene Lilli Kapsner mit der Brust an den Ball. Dieser ging durch den Schwung nur wenige Zentimeter am Tor vorbei und hätte fast die Führung für die Mädchen bedeutet. Nur zwei Minuten später hatte der SVA-Anhang wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Einwurf von der linken Angriffsseite konnte sich Kapsner parallel zur Strafraumlinie durchsetzen, um dann von der rechten Seite aus ins kurze Eck abzuschließen. Doch der Isener Keeper konnte durch eine unkonventionelle Beinabwehr den Ball zwischen seinen Knien fangen. Somit blieb es vorerst beim Remis. Quasi keine Zeigerumdrehung später konnte sich Kapsner wieder einmal den Ball erobern und sich mit einer Körpertäuschung den Weg aufs Isener Tor präparieren. Wieder zog sie aus rechter Position an der Strafraumgrenze ab, doch der starke Isener Keeper war allerdings abermals zur Stelle und konnte den Ball entschärfen. Aus dieser Situation heraus entstand allerdings die gefährlichste Szene der Isener. Nach dem Abschlag des Torhüters eroberte der rechts außen spielende Isener den Ball, zog in die Mitte und nahm sich ein Herz. Der 16 Meter-Schuss traf erst den linken Pfosten, bevor er dann der Torlinie entlang zum anderen Pfosten roltle, ehe die Kugel dann wieder ins Feld zurückprallte und Mückel das Leder aufnehmen konnte. So ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeit. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm man wieder das Heft in die Hand und spielte forsch nach vorne. In der 31. Minute war es dann so weit. Lisa Weigel eroberte sich in der eigenen Hälfte im linken Halbfeld den Ball und übersetzte einige Meter im hohen Tempo bis zur Höhe der Mittellinie. Dort sah sie die in der Mitte freistehende Kapsner. Durch einen präzisen Pass in den Lauf setzte sie die Angreiferin in Szene, die dann mit Tempo die Isener Abwehrreihen aushebeln konnte und auf Höhe des Strafraums ins linke, lange Eck zur  zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führung abschließen konnte. Jetzt brannten die SVA-Mädchen auf das 2:0 und es liefen viele Angriffswellen auf das Isener Tor zu. Doch der gute Isener Keeper ließ am heutigen Tage nichts mehr zu. Vielleicht investierte man konditionell auch etwas zu viel und die Kräfte schwanden. In der 42. Minute konnte sich Isner mit der Nummer 8 über die rechte Seite durch die Abwehrreihen der SVA tanken und tauchte vor David Mückel auf. Mit einem schönen Heber konnte er ihn überlisten und für den Ausgleich sorgen. Die Mädchen steckten allerdings nicht auf und versuchten trotz schwindenden Kräften wieder in Führung zu gehen. Doch leider brachten Abschlüssen von Weigel, Kapsner und Co nichts zählbares hervor. Am Ende kam es noch dicker und man musste die bittere Pille zum 1:2 schlucken. Nachdem man nach einem Einwurf den Ball verlor, wurde Isen Linksuaßen mit der Nummer 3 auf Höhe der Mittellinie bedient und konnte zum Konter durchstarten. Leider konnte er von den zurückeilenden Verteidigerinnen Weigel, Kastner und Emberger nicht mehr gestoppt werden und schloss, wie zuvor auch sein Teamkamerad, mit einem unhaltbaren Heber über Mückel zur Führung für seine Farben ab. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff und man hatte das Spiel verloren. Dennoch war es eine hervorragende Leistung der SVA-Mädchen. Manchmal gewinnt im Fußball nicht immer die bessere Mannschaft und das mussten die Nachwuchskickerinnen am heutigen Tage bitterlich erfahren. Die Leistung allerdings war noch einmal stärker als im Spiel zuvor, so dass sich niemand der Aktiven einen Vorwurf machen musste. Das Team ist auf einem guten Weg und der Gegner aus Isen war richtig stark. „Jetzt sind wir schon gierig im nächsten Spiel gegen den TSV Dorfen die ersten 3 Punkte der Saison einzufahren. Wenn wir diese Leistung wieder abrufen können, haben wir beste Karten“, blickt Trainer Emberger schon nach vorne.

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E3-Junioren: TSV Isen U10 – SpVgg Altenerding 3:1

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Am Sonntagmorgen traten die E3-Juniroen beim TSV Isen II an und bei ungemütlichem Regenwetter gab es gegen einen keinesfalls besseren Gegner eine unnötige 1:3-Niederlage. Nach kurzer Abtastphase kamen die Veilchen zu Ihren ersten Torchancen. So verfehlte Marvelous Onyebibile in der vierten Minute freistehend aus zehn Metern das Tor der Gastgeber. Eine Minute später kam Paul Ipolyi nach Pass von Axel Lafitte zum Abschluss, aber auch er verfehlte das Tor. In der siebten Minute kam auch Isen zur ersten Torchance. Nach einem Abstoß von Torhüter Adriano Wittmann landete der Ball beim Angreifer, der aus guter Schussposition sofort abzog, aber ebenfalls verzog. Nur eine Minute später sollte es dann aber erstmals zu zählbarem Erfolg kommen. Nach einem Einwurf von Isen kam erst Marvelous Onyebibile an den Ball und anschließend waren Maxi Raibold und Konrad Starrach zur Stelle, doch alle drei verstanden es nicht, das Spielgerät entscheidend zu klären. So kam ein TSV-Angreifer aus 12 Metern zum Schuss und als der Ball Wittmann über den Fuß rutschte, war der 0:1-Rückstand perfekt. Die Antwort der Veilchen ließ aber nicht lange auf sich warten. Erik Hausmann erkämpfte sich an der Eckfahne den Ball, schlug eine Flanke in die Mitte und als der Ball von Freund und Feind verfehlt wurde, landete das Spielgerät direkt ins lange Eck. Unmittelbar darauf fast die Führung für die Gäste. Nach einem hervorragend herausgespielten Angriff spielte Simon Schachtl das Leder zu Ipoly, der am Flügel seinen Gegenspieler überlief. Als er dann den Ball auf den langen Pfosten brache und dort Axel Lafitte fand, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch der TSV-Keeper konnte den Volleyschluss glänzend abwehren. Nun war Isen wieder an der Reihe. Erst segelt eine Ecke durch den gesamten Strafraum, wo der Isner Angreifer zum Abschluss kam, aber Adriano Wittmann konnte sicher zupacken. Eine Minute später scheitert der gleiche Spieler aus zehn Metern am linken Pfosten. In der 14. Minute wurde ein Angriff des TSV aber wieder von Erfolg gekrönt. Wieder segelte eine Ecke komplett durch den Strafraum, doch dieses Mal stand ein Angreifer am zweiten Pfosten goldrichtig und schoss die Hereingabe aus kurzer Entfernung ins Netz. Und nur Sekunden nach dem Anstoß feierten die Hausherren das nächste Tor. Iopoly hatte das Leder auf Lafitte zurückgespielt. Allerdings verlor der Mittelfeldspieler sofort das Leder. Der TSV-Angreifer nutzte die Gunst der Stunde, lief alleine auf das Tor zu und schob die Kugel an Wittmann vorbei zum 3:1 in die Maschen. Nach dem Doppelschlag mussten die Veilchen erstmal durchatmen. Kurz vor der Pause hatten die Veilchen noch eine Großchance. Onyebibile spielte den Ball aus der Abwehr Lafitte, der am Gegner vorbeiging und aus 12 Metern abzog. Als der Keeper das Leder nach vorne abprallen ließ, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch auch beim Nachschuss von Simon Schachtl war der Keeper zur Stelle und verhinderte das zweite Altenerdinger Tor mit einer starken Parade.  In der Halbzeit gab es eine kurze Ansprache und einige taktischen Änderungen, die in der zweiten Hälfte fruchteten.  Mit Wiederanpfiff begann der Sturmlauf. Nach Ecke von Isen konnte Axel Lafitte klären und schickte Onyebibile auf die Reise. Er Angreifer durchlief das komplette Feld, doch der Abschluss war ausbaufähig. Weiter ging es mit Simon Schachtl auf Erik Hausmann, der für Lafitte ablegte, doch auch diesmal war der TSV-Torwart zur Stelle und rettete erneut bravorös. Es folgten nun Abschlüsse in Minutentakt, aber weder Onyebibile, noch Ipolyi, Lafitte, Hausmann und Schachtl konnten sich in die Torschützenliste eintragen, da man selbst die besten Chancen liegenließ. In den letzten Minuten löste das Trainerteam sogar die Abwehr auf, aber auch diese taktische Veränderung führten nicht zum Erfolg. Am Ende stand ein sehr gutes Spiel der E3-Junioren, die ihre gute Leistung aber nicht mit Toren belohnen konnten. Die Abwehr ließ in der zweiten Hälfte kaum etwas zu, da Konrad Starrach und Maxi Raibold ein sehr starkes Spiel machten. Trotz allem überwog nach Spielende die Enttäuschung, doch schon nächste Woche im Heimspiel gegen die Eintracht aus Berglern gibt es die Chance zur Wiedergutmachung.

B1-Junioren: VfB Hallbergmoos – SpVgg Altenerding 7:4

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Nichts zu holen gab es für die B1-Junioren im Auswärtsspiel beim VfB Hallbergmoos, denn die Veilchen hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Die Partie stand schon vor dem Anpfiff unter schlechten Vorzeichen, denn mit Maximilian Topf und Romeo Geisl fielen zwei Leistungsträger krankheitsbedingt aus. Aber zunächst schien es so, als könne man diese Ausfälle gut kompensieren, denn schon nach zwei Minuten sollten die Veilchen in Führung gehen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Emilio Polsfuss den nach vorne startenden Maximilian Geiger steil. Der Mittelfeldspieler lief in Richtung Tor und schoss das Leder über den aus seinem Tor kommenden Keeper hinweg ins lange Eck. Aber schon zwei Minuten später schlugen die Hausherren zurück. Nach einem Pass von Hannes Inniger, der Ben Schiwietz bedienen wollte, ging ein VfB-Akteur dazwischen und kam dann frei vor dem Tor zum Schuss. Den ersten Schuss konnte Keeper Gabriel Schönfelder noch abwehren, doch beim Versuch der Hausherren war auch er machtlos. Und nur sechs Zeigerumdrehungen weiter hatten die Platzherren die Partie dann gänzlich gedreht. Nach einer Flanke vor das Altenerdinger Tor verschätzte sich Schönfelder und musste den hohen Ball passieren lassen, so dass der  hinter ihm stehende Angreifer des VfB wenig Mühe hatte, die Kugel per Kopf über die Linie zu drücken. Nach diesen beiden Rückschlägen kamen die Veilchen dann besser ins Spiel. Man gewann nun eine optische Überlegenheit, die aber zunächst nichts Zählbares einbrachte, da im Angriff die Durchschlagskraft fehlte. Nach 24 Minuten war man dem Ausgleich jedoch sehr nahe. Nach einem Pass von Filip Ivanov brachte Geiger das Leder nach innen und fand Elias Faust, der sich ein Herz fasste und sofort abzog, doch leider hatte er Pech, dass der Ball nur den linken Außenpfosten streifte.  Aber zwei Minuten später sollte dann das zu diesem Zeitpunkt verdiente 2:2 fallen. Nach einer schönen Kombination zwischen Ivanov und Geiger brachte Letzterer das Leder nach innen, wo Leonard Qerkinaj mit einem sehenswerten Volleyschuss erfolgreich war. Aber abermals sollte die Freude bei den Veilchen war abermals nur von kurzer Dauer, denn nur zwei Zeigerumdrehungen weiter geriet man wieder in Rückstand. Nach einem langen Abschlag des VfB-Keepers kam Schönfelder etwas zu spät aus seinem Kasten, so dass der VfB-Stürmer vor ihm am Ball war und die Kugel dann zur 3:2-Führung im Netz unterbrachte. Und es sollte für die SpVgg noch schlimmer kommen, denn schon vier Minuten später konnte Hallbergmoos die Führung ausbauen. Zunächst ließ ein Angreifer der Hausherren Gentian Hoti und schließlich auch noch Inninger aussteigen, ehe er dann aus spitzem Winkel zum Abschluss kam und mit einem Schuss ins kurze Eck auf 4:2 stellte. Die Veilchen war nun völlig von der Rolle und fingen sich kurz vor dem Halbzeitpfiff noch den fünften Gegentreffer ein. Diesmal verlor Sam Ofori am eigenen Strafraum völlig unbedrängt und unnötig das Leder. Zu allem Überfluss rutschte er dann auch noch weg, so dass sein Gegenspieler alle Zeit der Welt hatte und Schönfelder mit einem trockenen Schuss nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ. Wer gehofft hätte, dass ich nach Wiederbeginn eine wesentliche Verbesserung bei der SpVgg einstellen sollte, wurde bitter enttäuscht und fünf Minuten nach Wiederbeginn machte der VfB schon frühzeitig das halbe Dutzend voll. Nach einem Steilpass auf der rechten Seite wurde die Altenerdinger Abwehr überlaufen und als die anschließende Flanke bei einem im Zentrum sträflich ungedeckten Spieler landete, konnte auch Schönfelder das 2:6 nicht mehr verhindern. 13 Minuten später betrieben die Gäste dann Ergebniskosmetik. Nach einem schönen Diagonalball  von Ivanov aus dem Mittelfeld heraus konnte sich Polsfuss gegen seinen Kontrahenten behaupten und war dann mit einem unhaltbaren Schuss zum 3:6 erfolgreich. Aber schon im Gegenzug stellte der Gastgeber den alten Abstand wieder her. Diesmal konnte Hannes Inninger einen hohen Flankenball nicht entschärfen. So kam ein hinter ihm stehender Angreifer an die Kugel und er ließ sich nicht zweimal bitten, sondern versenkte das Spielgerät unhaltbar im Altenerdinger Kasten. Zehn Minuten vor dem Ende verbuchten dann die Veilchen den letzten Treffer in diesem aus SVA-Sicht sehr enttäuschenden Spiel. Nach einer Freistoßflanke von Sam Ofori landete das Leder bei Geiger. Er ging noch an seinem Gegenspieler vorbei und schloss dann zum 4:7-Endstand. Jedoch hatte dieser Treffer nur noch statistischen Wert, denn in der verbleibenden Spielzeit tat sich vor beiden Toren nichts mehr entscheidendes, so dass die Veilchen nach einer vor allem sehr schwachen Defensivleistung mit leeren Händen zurück an die Sempt fahren mussten.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Etting 0:3

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Auch nach dem dritten Spiel in der Kreisliga warten die D3-Junioren der SpVgg noch immer auf den ersten Sieg, denn im Heimspiel gegen den TSV Etting gab es eine 0:3-Niederlage. Nach elf Minuten gab es die erste dicke Chance für die Gäste. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder scharf nach innen geschlagen, doch Keeper Sebastian König war mit der Hand noch am Ball und konnte zunächst Schlimmeres verhindern. Allerdings brachten seine Vorderleute das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass das Spielgerät nun von der anderen Seite noch einmal ins Zentrum gespielt wurde, wo ein Ettinger Angreifer aus acht Metern zum Schuss kam, aber an König scheiterte. Nur eine Minute später war König schon wieder gefordert und diese Parade endete schmerzhaft für König. Nach einem Ball vor das Tor kam er resolut aus seinem Kasten und gerade noch vor einem Gästespieler, der ihn dann empfindlich am Bein traf, klären. Nach kurzer Behandlungspause ging es für den Keeper dann aber weiter. Nach 13 Minuten kamen die Hausherren dann erstmals zum Abschluss. Nach einem Pass auf Leó Dasch konnte sich der Angreifer auf dem rechten Flügel behaupten und kam auch zum Abschluss, doch der Gästekeeper konnte den Flachschuss sicher unter sich begraben. Sechs Minuten später sollten die Gäste dann aber in Front gehen, doch bei diesem Gegentreffer haderten die Platzherren zu Recht mit dem Referee. Nach einem absolut fairen Zweikampf an der Strafraumgrenze kam ein TSV-Akteur zu Fall und der Referee hatte dabei ein Foulspiel gesehen, lab aber mit seiner Einschätzung absolut falsch. Die Gäste ließen sich davon beirren, nahmen das Geschenk dankbar an, denn der Eittinger Schütze traf unhaltbar ins lange Eck. Wenig später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Vorstoß über die linke Seite wurde das Spielgerät scharf nach innen gebracht, doch Ludwig Woitzik konnte im letzten Moment noch vor einem einschussbereiten Ettinger Angreifer klären. Nun gewannen die Gäste mehr und mehr die Oberhand und drängten auf den Führungstreffer. Wenig später konnte Köng einen Eckball zunächst aus dem Strafraum fausten. Jedoch landete das Spielgerät bei einem Gästespieler, der sofort abzog, doch mit vereinten Kräften brachten die Dasch-Schützlinge das Leder aus der Gefahrenzone. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Hausherren. Abermals wurde Dasch auf die Reise geschickt. Im Laufduell auf der rechten Seite ließ er seinem Kontrahenten das Nachsehen und lief dann alleine in Richtung Tor der Gäste. Allerdings schloss er dann etwas zu früh ab, so dass der Schuss auf dem Weg zum Tor etwas Fahrt verlor und der Keeper der Gäste die Führung seiner Farben in die Pause brachte. Zwei Minuten nach der Pause kamen dann die Ettinger zur ersten Möglichkeit, doch König war zur Stelle und konnte einen Flachschuss aus 12 Metern sicher unter Kontrolle bringen. Dann war wieder die SpVgg an der Reihe und in der 39. Minute kam Burim Maxhera nach einer zu kurz abgewehrten Ecke zum Schuss. Jedoch brachte ein Abwehrspieler des TSV seinen Fuß dazwischen und konnte das Leder noch knapp neben das Gehäuse abwehren.  Nach 44 Minuten konnten die Gäste die Führung dann ausbauen. Diesmal erhielt der TSV im linken Halbfeld gerechterweise einen Freistoß zugesprochen. Ein Gästespieler zog das Leder hoch vor das Tor und als König beim Abwehrversuch etwas zu früh hochsprang, segelte das Leder über ihn hinweg zum 2:0 in die Maschen. Drei Minuten später hätte ein weiterer Freistoß fast das nächste Gegentor gebracht. Nach dem Pfiff hatten die Veilchen die Abwehrmauer noch gar nicht gestellt und dies nutzte der Gast aus, denn man führte sofort aus, doch der Schuss ging dann knapp am langen Eck vorbei. Nun öffneten die Gastgeber mehr und mehr die Abwehr, um den Spiel noch eine Wende verleihen zu können. Dies führte zwangsläufig zu Kontermöglichkeiten der Gäste und sieben Minuten vor dem Ende hätte einer dieser Vorstöße fast die Entscheidung gebracht. Nach einem schönen Solo eines Ettinger Mittelfeldspielers kam dieser an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch mit einer starken Parade hielt König sein Team noch im Spiel. Aber zwei Minuten vor dem Ende ließen der Gast dann doch noch den dritten Treffer folgen. Nach einem Konter wurde das Leder von der rechten Seite nach innen gespielt. Als die Altenerdinger Defensive das Zuspiel nicht abfangen konnte, landete die Hereingabe bei einem freistehenden Gästespieler. Der zog noch einige Schritte nach innen, zog dann aus 14 Metern ab und hatte schließlich das Glück, dass der leicht abgefälschte Schuss zum 3:0-Endstand im Altenerdinger Tor einschlug. Kurz vor dem Ende wären die Gastgeber dann aber fast  noch zum Ehrentreffer gekommen. Nach einer Freistoßflanke von Pablo Ahlschläger ging ein Ettinger Akteur zum Ball. Dieser Rettungsversuch gelang nicht wie erhofft, doch die SpVgg hatte Pech, dass der Ball vom Außenpfosten zur Ecke sprang. Dieser Eckstoß brachte leider auch nichts mehr ein, so dass man auch im zweiten Heimspiel als Verlierer vom Platz gehen musste.

D5-Junioren: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig II 7:0

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Nach einem eher unglücklichen Unentschieden am letzten Wochenende meldeten sich die Hausherren mit einem eindrucksvollen 7:0-Sieg über den FC Schwaig im Kampf um die Tabellenspitze zurück. Von der ersten Minute an übernahmen die Veilchen die Spielkontrolle, konnten sich jedoch noch keine zwingenden Torchancen herausspielen. So kamen die Gäste aus Schwaig in der 7. Minute ziemlich unverhofft zur ersten Torchance. Die Abwehr um Marie Jackisch, Leo Bao und Moritz Hartlmaier hatten Mühe den Ball aus dem Strafraum zu bringen und so kam die Nr. 4 der Gäste wenige Meter vor dem Tor zum Abschluss. Nur dank eines bärenstarken Reflexes vom Keeper Dominik Schaaser konnte ein Rückstand verhindert werden. Es dauerte bis zur 19. Minute bis die Lilanen zu ihren ersten klaren Torchancen kamen, jedoch gleich zweimal am Aluminium scheiterten. Zuerst war es Blessed Uwangue, der den Ball aus ca. 15 Metern an die Latte setzte. Den zurückkommenden Ball nahm Lenny Peschke von der rechten Seite auf und zog sofort wieder ab. Mit viel Mühe konnte der gegnerische Torwart den Ball noch an den Pfosten und von dort ins Toraus lenken. Kurz darauf noch mal eine Gelegenheit der Gäste durch die Nummer 11, die jedoch von Schaaser zur Ecke geklärt werden konnte. In der 21. Minute war dann endlich der Knoten geplatzt. Mit einem Pass von Lenny Peschke in die Mitte zu Felix Hartlmaier, der vom Strafraumrand aus den Ball ins linke Eck zum 1:0 hämmerte. Wenige Minuten später hatte Sai Rudr Battu die nächste Chance auf dem Fuß, hierbei fehlte aber noch etwas die Genauigkeit und so ging der Ball wenige Zentimeter am langen Eck vorbei. Kurz darauf ein ähnliches Bild wie beim 1:0. Peschke spielt den Ball in die Mitte zu Felix Hartlmaier, der sich im Strafraum durchsetzte und aus kurzer Distanz den Ball am Torwart zum 2:0 vorbei schob. Nach einem Foul an Sai Rudr Battu kam es wenige Sekunden vor der Halbzeitpause noch zu einem Strafstoß. Peschke trat an, nahm jedoch zu genau Maß und setzt den Ball an den linken Pfosten. Battu schaltete am schnellsten und setzte zum Nachschuss an. Beim ersten Versuch konnte sich der Schwaiger Keeper noch entgegenwerfen, den Abpraller nahm aber wiederum Battu dankend entgegen und versenkte den Ball dann schlussendlich zum 3:0-Pausenstand. Die zweite Halbzeit begann genauso druckvoll von den Altenerdingern wie die erste Halbzeit aufgehört hat. Nach Chancen von Matheo Hulm und Lenny Peschke war es in der 41. Minute Battu, der nach schöner Vorarbeit von Felix Binder den Ball von der linken Seite in die Mitte bekam und mit einem trockenen Schuss, bei dem er den Schwaiger Torhüter verlud, seinen zweiten Treffer markierte. Zwei Minuten später kurze Ecke von Peschke auf Binder, der in die Mitte zu Matheo Hulm ablegte. Dieser fackelte nicht lang und zog vom Strafraumrand ab. Der Ball landete im linken oberen Eck zum 5:0. Von den Gästen aus Schwaig kam jetzt nur noch wenig Gegenwehr und wenn sie mal über die Mittellinie kamen, zeigten die eingewechselte Salomé Schnarrenberger und Marie Jackisch, dass auch an den Mädels in der Verteidigung heute kein Weg vorbeiführten sollte. Gemeinsam mit Moritz Hartlmaier und Leo Bao überzeugten sie mit ihrem starken Stellungsspiel, toller Zweikampfführung und behielten auch in brenzligen Situationen die Ruhe. Die Hausherren schienen mit dem aktuellen Spielstand noch nicht zufrieden zu sein. In der 55. Minute knallte Uwangue eine von Philipp Kaiser hereingetretene Ecke zum 6:0 volley in die Maschen. Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff belohnte sich Philipp Kaiser dann noch selbst für seine kämpferische Leistung an heutigen Tag. Einen verunglückten Abstoß vom Torwart nahm Kaiser dankend an, umkurvte den letzten Gegenspieler und schob den Ball zum 7:0-Endstand am Torwart vorbei ins kurze Eck.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – SpVgg Langenpreising II 3:1

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Aufstellung:
1. Valentin Kordick, 2. Alexander Schwarz, 3. Marc Florian, 4. Christoph Harke (61. Mohammed Ibrahim), 5. Florian Rank,  6. Mario Kramaric, 7. Mohammed Ibrahim (13. Patrick Emberger / 34. Florian Aldinger), 8. Tobias Ziegler (75. Benedikt Klingbeil),  9. Markus Felsner

Torschützen:
1:0 Markus Felsner (4.)
2:1 Alexander Schwarz (39.)
3:1 Marc Florian (52.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Zu einem verdienten 3:1-Heimerfolg kam die dritte Mannschaft der SpVgg gegen die Gäste von der SpVgg Langenpreising. Aufgrund von Spielermangel bei den Gästen wurde die Partie als Flex-Spielform ausgetragen und beide Teams traten lediglich mit jeweils 9 Spielern an.

Die Gastgeber freundeten sich mit dieser taktischen Neuausrichtung sofort an, denn nach schon nach drei Minuten sollten die Platzherren in Führung gehen.

Mohammed Ibrahim konnte sich auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und brachte dann die Kugel zu Markus Felsner, der dann sofort abzog. Den ersten Schuss konnte der Langenpreisinger Schlussmann Dominic Klapfenberger noch abwehren. Allerdings landete der Abpraller abermals bei Felsner, der die zweite Chance dankbar wahr nahm und die Kugel zur 1:0-Führung seiner Farben im Netz unterbrachte.

Nach sechs Minuten wurde es für die Gäste wieder gefährlich, doch ein schöner Fernschuss von Christoph Harke ging knapp am Gehäuse vorbei.

Zehn Minuten später kam Langenpreising dann überraschend zum Ausgleich. Sebastian Melerowitz schlug einen Freistoß aus dem linken Halbfeld vor das Altenerdinger Tor. Als die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt wurde, kam auch die Reaktion von Schlussmann Valentin Kordick zu spät, so dass der Ball unhaltbar im langen Eck landete.


Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Veilchen fast die passende Antwort gefunden. Nach einem Ball in die Tiefe lief Tobias Ziegler alleine in den Strafraum und kam auch zum Abschluss. Klapfenberger war mit dem Fuß noch am Ball und hatte Glück, dass das Spielgerät dann um Zentimeter am Pfosten vorbeiging.


Auch die nächste große Möglichkeit lag auf Seiten der Gastgeber. Diesmal wurde Harke durch einen schönen Pass von Patrick Emberger in Szene gesetzt und sah sich nur noch dem Langenpreisinger Schlussmann Karpfenberger gegenüber. Allerdings scheiterte der Altenerdinger Angreifer, beim Versuch den Keeper zu überspielen und blieb an Klapfenberger hängen.


Nach 29 Minuten hätte sich das Auslassen dieser guten Chancen fast gerächt. Nach einem Ball nach vorne tauchte Sebastian Kaiser plötzlich alleine vor  dem Tor der Hausherren auf, doch sein Abschluss war kläglich und er setzte das Leder aus guter Position links am Tor vorbei.

Dann war wieder die SpVgg an der Reihe und der Sekunden zuvor eingewechselte Florian Aldinger hatte die Führung auf dem Schlappen. Nach einem Ball nach innen, kam er aus kurzer Entfernung zum Schuss. Allerdings rutschte er beim Abschluss etwas weg, so dass der Ball wenig Fahrt hatte und von Klapfenberger entschärft werden konnte.

Aber drei Minuten vor der Pause sollten sich die Überlegenheit der Platzherren dann auch zählbar auswirken. Nach einem Zuspiel machte Alexander Schwarz etwa 20 Meter vor dem Tor noch einen Haken um seinen Gegenspieler und war dann mit einem scharfen Flachschuss, der unhaltbar im Eck einschlug, erfolgreich.

Fast hätten die Veilchen mit dem Pausenpfiff noch den dritten Treffer folgen lassen. Diesmal hatte sich Schwarz auf der linken Seite durchgesetzt, spielte dann flach nach innen und als das Leder beim am langen Pfosten lauernden Ziegler landete, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch leider ging das Leder am Tor vorbei.

Auch die erste Chance nach Wiederbeginn verzeichneten die Hausherren. Nach einem Foul an Aldinger wurde der SpVgg unmittelbar vor der Strafraumgrenze ein Freistoß zugesprochen. Der Gefoulte trat selber an, doch Klapfenberger konnte den Schuss hervorragend meistern.

Wenig später sorgte dann ein Freistoß auf der anderen Seite für große Gefahr. Abermals zeigte Melerowitz seine Qualitäten bei Standards, denn er zirkelte das Spielgerät gekonnt über die Mauer und zwang Keeper Kordick zu einer starken Parade. Allerdings konnte er den Schuss nicht festhalten, doch Harke eilte zur Hilfe und konnte das Leder aus der Gefahrenzone befördern.

Zwei Minuten später führte dann der nächste Freistoß zum dritten Altenerdinger Treffer. Mario Kramaric schlug einen Ball aus dem linken Halbfeld nach innen und fand den im Zentrum stehenden Marc Florian, der Klapfenberger mit einem Kopfball ins lange Eck nur noch das Nachsehen ließ.


Wenig später hätte sich dann Kramaric fast selbst in die Torschützenliste eingetragen, doch er hatte Pech, dass sein Fernschuss knapp das Ziel verfehlte.

Nach 66 Minuten kam Kramaric nach schönem Zuspiel von Ibrahim, der sich vorher gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt hatte, zum Abschluss, doch diesmal scheiterte er an Klapfenberger.

Elf Minuten vor dem Ende wagte Kramaric seinen dritten Versuch, doch auch diesmal stand ihm das Glück nicht zur Seite. Zwar wäre in diesem Fall der Langenpreisinger Keeper chancenlos gewesen, doch der Ball krachte leider nur an den Querbalken.

In der 82. Minute hätte man dann alles klar machen müssen. Nach einem Pass von Schwarz legte Aldinger nochmal auf den besser positionierten Ibrahim ab. Der Angreifer kam dann alleine vor dem Tor zum Abschluss, doch der Klapfenberger hielt seine Farben im Spiel.


Als der Abpraller dann wieder bei Aldinger landete, hoffte man auf die Entscheidung, doch diesmal konnte ein Abwehrspieler den Schuss zur Ecke abblocken.

Nun lag aber das 4:1 in der Luft. Als die Gäste das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachten, kam Schwarz im Strafraum zum Schuss, doch diesmal hatte er sein Visier zu hoch eingestellt und jagte das Spielgerät über den Querbalken.

Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Pass von Marc Florian sah sich Felsner nur noch Klapfenberger gegenüber, doch auch der verstand es nicht, noch einen weiteren Treffer für die hochüberlegenen Hausherren zu erzielen, so dass es beim 3:1-Endstand für SpVgg blieb.

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D1-Junioren: FC Bayern München – SpVgg Altenerding 2:0

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Der Traum, gegen einen großen Verein wie dem FC Bayern München zu spielen, ist heute für die D1-Junioren der SpVgg Altenerding in Erfüllung gegangen. Mit großem Respekt war die vollständige Mannschaft zum Auswärtsspiel am FC Bayern Campus angereist. Die Stärke der Heimmannschaft konnte man während des gesamten Spielverlaufs beobachten, so dass die SpVgg-Kicker nach einer sehr guten defensiven und disziplinierten Leistung am Ende mit der 0:2-Niederlage hoch zufrieden waren. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Mannschaften ab. Erst in der achten Minute kamen die Hausherren vor das Tor der Veilchen. Ein Stürmer drang in den Strafraum, legte gekonnt den Ball an die Strafraumgrenze, der Abschluss eines Mitspielers ging knapp über das Altenerdinger Tor. Fünf Minuten später wurde ein Angriff der SpVgg abgefangen und in einen Konter umgemünzt. Die Gäste-Abwehr wurde gekonnt ausgespielt, der Schuss ging zum Glück an die Latte. Sechs Minuten später ein weiterer starker Durchstoß des FC Bayern, die sich durch die Mitte spielten. Der Abschluss außerhalb des Strafraums wurde vom glänzend aufgelegten Altenerdinger Torwart Nicolas Roith nach vorne pariert, der Nachschuss durch einen Stürmer ging ins Toraus. Man konnte die Uhr stellen, denn im Fünf-Minuten-Takt gab es Chancen für die Heimmannschaft. So war es auch in der 23. Minute. Die FCB-Kicker kamen diesmal über die rechte Seite in den Strafraum, der Schuss des sehr agilen Stürmers ging knapp am linken Pfosten vorbei. Eine Zeigerumdrehung später ging es diesmal für die Bayern über die linke Seite. Der Außenflitzer dribbelte bis an die Außenlinie, sein Rückpass an die Strafraumgrenze fand einen Mittelfeldspieler, dessen Schss aber keine große Herausforderung für Roith war und von ihm sicher gehalten wurde. Im Gegenzug kamen die Veilchen zu ihrer ersten Chance. Ein langer Ball über die rechte Seite auf Finn Backin wurde schnell auf Roni Vranovci durchgesteckt, doch die FCB-Abwehr war hellwach und klärte zur Ecke. Zwei Minuten später ging es für die Heimmannschaft wieder durch die Mitte, aber der Schuss wurde von Roith gekonnt über die Latte gelenkt. Drei Minuten vor dem Ende mussten sich die Veilchen in einer Drangphase geschlagen geben. Zwei Schüsse wurden von Roith glänzend pariert, auf dem Boden liegend konnte er aber gegen den dritten Schuss nichts mehr ausrichten, so dass es 1:0 für den FC Bayern hieß. Im Nachhinein gab der gut leitende Schiedsrichter ein Handspiel zu, so dass das Tor nicht hätte zählen dürfen. Gegen Ende der ersten Halbzeit drückten die Bayern weiter und erarbeiteten sich weitere Chancen, die aber von der starken Altenerdinger Abwehr  um Jannis Martin, Laurin Hesch und Philip Matern zunichte gemachte wurden. Auch die Vorderleute Niklas Mehr und Jonas Wassermann mussten sich mehr mit Defensivaktionen beschäftigen, versuchten aber immer wieder Nadelstiche durch lange Bälle auf die Außen Imad Gazic und Backin. In der letzten Minute der ersten Halbzeit kam es wieder zu einer Großchance für den FC Bayern. Der Stürmer wurde zuerst stark von Martin gestört, kam dann aber doch noch zum Schuss, der von Roith durch eine Glanzparade abgewehrt wurde. In der Nachspielzeit vernichtete Roith wieder einen eigentlich unhaltbaren Schuss und klärte zur Ecke. Kurz nach Wiederbeginn waren die Köpfe der Veilchen noch in der Pause, so dass man bei der FCB-Chance nicht konsequent im Strafraum klären konnte und sich den zweiten Gegentreffer einfing. Ein Stürmer war beim Abschluss schneller und spitzelte den Ball unhaltbar für Roith in das linke Toreck, nachdem die Altenerdinger Defensive wiederholt versuchte die Kugel aus dem Strafraum zu befördern. Drei Minuten später ein erneuter Schuss auf das SVA-Tor, der aber problemlos von Roith gehalten wurde. Eine Zeigerumdrehung später stand der Veilchen-Keeper wieder im Fokus. Ein Flachschuss von der Strafraumgrenze wurde von ihm nach außen pariert und der Nachschuss wurde glänzend über die Latte gelenkt. Auch die zwischenzeitlich eingewechselten Spieler Felix Maurer, Leo Brand, Lewin Skupnik, Mahyar Karimi und Vincent Hensel integrierten sich schnell und zeigten mit einer starken Leistung, dass sie gegen den großen Namen mithalten können. Die Heimmannschaft drückte weiterhin und wollte unbedingt den dritten Treffer erzielen, fand aber immer wieder ihren Meister im SVA-Keeper Roith. So auch zehn Minuten vor Schluss, als Roith einen Schuss abwehrte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Eine Minute später kamen die Veilchen zu ihrer zweiten Chance. Vranovci ließ gleich drei Gegenspieler stehen, sein Zuspiel auf Maurer war etwas zu stark, so dass der FCB-Keeper die Situation entschärfen konnte. Fünf Minuten später war der starke Bayern-Stürmer über die rechte Seite unterwegs. Sein Schuss ging an den rechten Pfosten und von dort wieder ins Spielfeld, fand aber keinen Abnehmer. Gegen Ende des Spiels gab es keine nennenswerten Chancen, so dass es beim verdienten 2:0 für den FC Bayern München blieb. Trotz der Niederlage muss man der gesamten Mannschaft der SpVgg ein Lob aussprechen, denn gegen einen spielerisch starken Gegner konnte man kämpferisch gegenhalten. Auch ein großes Kompliment an die mitgereisten Fans, die lautstark die Mannschaft anfeuerten und unterstützten.

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 4:3

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Zwei grundverschiedene Halbzeiten lieferten die A1-Junioren im Heimspiel gegen den TSV Dorfen ab, denn nach einer äußerst schwachen Darbietung im ersten Durchgang, zeigte man nach Wiederbeginn einen deutlichen größeren Willen, so dass man die Partei noch drehen konnte und einen 4:3-Erfolg unter Dach und Fach brachte. Die erste Möglichkeit im Spiel lag auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Pass von Sebastian Gruber setzte sich Florian Donig auf dem rechten Flügel durch, zog in den Strafraum und kam zum Abschluss. Als die Kugel von einem TSV-Abwehrspieler noch abgefälscht wurde, hoffte man auf die frühe Führung, doch mit einer starken Parade konnte der Dorfener Schlussmann den Ball gerade noch aus dem kurzen Eck holen und zur Ecke retten. Aber schon wenig später musste man auf Altenerdinger Seite erkennen, dass man sehr pomadig agierte. Man ließ den Gästen zu viel Raum und man nahm die Zweikämpfte nicht an, was nach acht Minuten in einen Rückstand mündete. Nach einem Angriff des TSV über die rechte Seite wurde das Leder nach innen geflankt. Als die Hereingabe nicht den gewünschten Abnehmer fand und auf der linken Seite landete, schien die Gefahr gebannt. Als ein weiterer TSV-Spieler dann aber nachsetzte und an das Leder kam, kam die SpVgg erneut nicht entscheidend in den Zweikampf. So konnte dieser fast ungestört nach innen laufen und brachte das Spielgerät nach innen, wo die Defensive der SpVgg zunächst klären konnte. Jedoch landete der der Ball bei einem TSV-Mittelfeldakteur, der dann mit einem 14 Meter-Flachschuss erfolgreich war. Und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter gab es den nächsten Rückschlag für die Gastgeber. Zunächst hatte man noch Glück, denn nach einem Rückpass schlug Torhüter Senal da Silva am Ball vorbei, der aber glücklicherweise knapp am Tor vorbeiging. Jedoch sollte die daraus resultierende Ecke Folgen haben, denn am kurzen Eck ließ man einen TSV-Akteur sträflich alleine, so dass er das Leder per Kopf ins lange Eck setzte. Nach 13 Minuten zeigten die Platzherren erstmals ihre Qualität und kamen postwendend zum Anschlusstreffer. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Gruber und Kahl lief Letzterer auf der linken Seite in den Strafraum und legte das Leder dann in den Rücken der Abwehr, wo der nachsetzende Gruber dankbarer Abnehmer war und flach zum 1:2 vollendete. Nach 19 Minuten war man dem Ausgleich sehr nahe und abermals waren die gleichen Protagonisten beteiligt. Diesmal lief Kahl nach Zuspiel von Gruber alleine auf das Tor zu, doch er fand im TSV-Keeper seinen Meister. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als Moritz Martin nach einer Hereingabe auf dem rutschigen Geläuf wegrutschte, kam sein hinter ihm stehender Gegenspieler aus 14 Metern zum Abschluss, scheiterte jedoch an da Silva. Nach 27 Minuten kamen die Gastgeber dann aber doch zum Ausgleich. Nach einem herrlichen Pass von Romeo Pluntke eilte Kahl abermals alleine auf das Tor zu, doch diesmal blieb er eiskalt und schob am Keeper vorbei zum 2:2 ein. Anschließend schien es so, als hätten die Hausherren die Kontrolle über das Spiel gewonnen, doch unmittelbar vor der Pause geriet man wieder in Rückstand. Nach einem Ball nach vorne verfehlte Martin an der Mittellinie das Leder. So kam ein TSV-Akteur an die Kugel und die Defensive der SpVgg versäumte es, den nach vorne stürmenden Angreifer vorzeitig zu bremsen. Erst im Strafraum ging Ricardo Bomsdorf entschlossen in den Zweikampf, brachte dabei aber den Angreifer zu Fall, so dass der Referee völlig zu Recht auf den Punkt zeigte. Die Gäste verwandelten sicher und konnte die 3:2-Führung bejubeln. In der Halbzeit versuchte das Trainergespann, das Team aufzuwecken und man nahm auch drei Wechsel vor, so dass sich nach Wiederbeginn eine deutliche Verbesserung bei den Veilchen einstellte, wobei vor allem der Wille deutlich zunahm. Schon nach einer Minute zeigte sich der zur Pause ins Spiel gebrachte Niklas Ostermaier im Zweikampf präsent. Er nahm seinen Kontrahenten das Leder ab, spielte sofort in die Tiefe, wo Florian Donig mit einem Pfostenschuss Pech hatte. Aber nach 50 Minuten brachte die nun vorhandene Entschlossenheit Zählbares. Diesmal setzte Sadam Ibrahim einen TSV-Abwehrspieler am dessen eigenen Strafraum unter Druck und eroberte sich das Leder. Er stand dann alleine vor dem Tor und war mit einem unhaltbaren Linksschuss erfolgreich. Nach 62 Minuten wäre der Luers-Elf fast wieder der Führungstreffer geglückt. Nachdem der TSV eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld vor das Tor brachte, konnte man nicht entscheidend klären, so dass ein Angreifer der Gäste aus 14 Metern frei zum Abschluss kam, das Leder jedoch über den Querbalken setzte. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und als Donig wenig später von der linken Seite alleine auf das Tor zuging, hoffte man auf Seiten der SpVgg auf die erstmalige Führung, doch der Keeper konnte den Schuss glänzend abwehren. 20 Minuten vor dem Ende gab es dann das gleiche Duell, das der Altenerdinger Angreifer diesmal für sich entschied. Nach einem tollen Pass von Kahl hatte Donig abermals nur noch den Schlussmann vor sich, doch diesmal zielte der Torjäger besser und schoss zum umjubelten 4:3-Führungstreffer ein. In der Schlussphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch und die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, So bekam der TSV in den letzten 15 Minuten zwei Freistöße aus aussichtsreicher Position zugesprochen, doch die Schützen hatten ihr Visier nicht gut eingestellt und verfehlten das Tor. Auf der anderen Seite hätte Gruber sechs Minuten vor dem Ende für die Entscheidung sorgen können, doch nach einer Hereingabe von der linken Seite zögerte er mit dem Abschluss zu lange, so dass die TSV-Abwehr noch klären konnte. So musste man bis zum Schluss zittern, doch nach fünfminütiger Nachspielzeit hatte man den knappen Vorsprung ins Ziel gerettet und freute sich über den zweiten Saisonsieg.

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