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Herren 2: SG Hörlkofen/Wörth – SpVgg Altenerding 0:4

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Sadam Ibrahim (46. Dominik Frisch), 4. Dominik Gruber, 5. Nessim Mahsas, 6. Yosef Falih (46. Alexander Schwarz), 6. Wiam Takruri (71. Rene Feuker), 8. Sebastian Gruber (57. Tarik Mahjoub), 9. Adonai Ngomobo, 10. Julian Topf, 11. Jeremy Bauer

Torschützen:
0:1 Adonai Ngombo (12.)
0:2 Wiam Takruri (25.)
0:3 Wiam Takruri (40.)
0:4 Jeremy Bauer (86.)

Gelbe Karten:
Sebastian Gruber

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Nach er 1:3-Auftaktniederlage  gegen die SpVgg Neuching haben die A-Klassenkicker der SpVgg nur eine Woche später wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und nach dem deutlichen 4:0-Erfolg bei der SG Hörlkofen/Wörth hat man sich im Kampf um die beiden ersten Plätze zurückgemeldet.

Die Anfangsphase gehörte den Veilchen, aber die SpVgg war in dieser Phase noch nicht zwingend genug, um die sehr kompakte und tief stehende Abwehr der Hausherren vor große Schwierigkeiten zu stellen.

Aber nach 12 Minuten wurde dann die erste Chance der Altenerdinger Kicker sofort zu zählbarem Erfolg genutzt. Nach einem Pass von Nessim Mahsas kam Adonai Ngombo an den Ball. Er überlief seinen Gegenspieler und als er nur noch Torhüter Maximilian Karpfinger vor sich hatte, blieb er ruhig und schob gekonnt zur wichtigen Führung ein.

Drei Minuten später bot sich der SpVgg dann eine Doppelchance, um den Vorsprung ausbauen zu können. Nach einem Zuspiel von Domenik Gruber versuchte Wiam Takuri mit einer Einzelleistung zum Erfolg zu kommen. Während er seinen ersten Widersacher noch umspielen konnte, blieb er am zweiten Gegenspieler hängen.

Allerdings brachte die Hausherren das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als Ngombo dann an die Kugel kam, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Angreifer schoss Schlussmann Karpfinger an. Aber noch war die Gefahr nicht gebannt, denn Ngombo kam wieder an das Leder.

Er legte dann auf Sebastian Gruber ab und als Karpfinger dessen Schuss nach vorne abprallen ließ, schien der zweite Treffer perfekt, doch der Rechtsschuss seine Bruders Domenik ging schließlich deutlich über den Querbalken.

Nach 19 Minuten kam dann der Gastgeber zur ersten Chance. Nach einer Ecke konnte Sadam Ibrahim das Leder zunächst aus dem Gefahrenbereich befördern, doch als die Kugel genau bei einem Gegenspieler landete, nahm dieser die Kugel volley, schoss aber dann noch zwei Meter am Ziel vorbei.

Besser machten es die Gäste und legten nach 25 Minuten den zweiten Treffer. Als Sebastian Gruber am linken Flügel zwei Kontrahenten aussteigen ließ, legte er auf seinen Bruder ab. Dessen Schuss konnte Schlussmann Karpfinger zwar parieren, musste das Spielgerät aber nach vorne abprallen lassen, wo Takruri zur Stelle war und sicher zum 2:0 abstaubte.

Sieben Minuten später war man dann schon der Vorentscheidung nahe. Als Mahsas aus der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne geschlagen und damit die SG-Abwehrkette überspielt hatte, erreichte das Abspiel Ngombo, der vor Karpfinger an die Kugel kam. Er konnte den Ball über den Torhüter hinwegheben, doch leider ging das Leder knapp am Pfosten vorbei.

Aber fünf Minuten vor der Pause sollte dann doch der dritte Treffer folgen. Nach einer Balleroberung spielte Alexander Weiher das Leder auf Julian Topf. Der Mittelfeldakteur steckte das Leder geschickt durch die Schnittstelle und als Ngombo das Leder gekonnt durch ließ, landete das Leder bei Takruri, der schließlich noch seinen Gegenspieler abschüttelte, ehe er dann sicher zum 3:0-Halbzeitstand einschob.

Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff hatten dann aber noch einmal die Platzherren und resultierte die Einschussmöglichkeit aus einer Ecke, doch auch diesmal war der Kopfball zu hoch angesetzt, so dass auch diesmal Schlussmann Jonas Pamer nicht eingreifen musste.

Im zweiten Durchgang ließen es die Gäste dann etwas ruhiger angehen, so dass man fast 15 Minuten bis zur nächsten nennenswerten Chance warten musste, die aber diesmal auf Seiten der Gastgeber lag. Als Takruri die Hereingabe seines Gegenspieles am Flügel nicht unterbinden konnte, kam der an der Strafraumgrenze stehende Lukas Becker zum Abschluss, doch sein Schuss verfehlte das Ziel knapp.

Erst 15 Minuten vor dem Ende kamen die Veilchen zur ersten Chance im zweiten Durchgang. Als Domenik Gruber einen Eckball nach innen schlug, wurde das Leder nach Außen geklärt, wo Gruber abermals die Gelegenheit bekam, um das Spielgerät nach innen zu schlagen. Als die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt wurde, kam am langen Pfosten Jeremey Bauer zum Abschluss, doch mit einer starken Parade konnte Karpfinger das 0:4 verhindern.

Aber zehn Minuten später unterlief dem SG-Keeper dann ein folgenschwerer Fehler, der dann doch zum nächsten Gegentreffer führte. Als Karpfinger einen Eckstoß von Domenik Gruber unterlief, kam der hinter ihm stehende Bauer an die Kugel und kam schließlich doch noch zu seinem Tor.

Eine Minute vor dem Ende wären die Platzherren dann fast zum Ehrentreffer gekommen, doch ein Kopfball von Lorenz Becker strich um Zentimeter über die Latte.

Im Gefühl des sicheren Sieges wurde die Gäste nicht etwas fahrlässig und man ging nicht mehr entschlossen in die Zweikämpfe, was kurz vor dem Ende fast noch zu einem Gegentreffer geführt hätte. Als sich die Gastgeber ohne große Gegenwehr bis zum Strafraum durchkombinieren konnten, kam ein Angreifer zum Abschluss, doch mit einer tollen Parade konnte Pamer das Leder über die Querlatte lenken und hielt die Null.

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Hohenwart/Waidhofen 7:2

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Nach der Auftaktniederlage (1:2 bei der SG TSV Rudelzhausen) wollten sich die A1-Junioren der SpVgg im ersten Heimspiel gegen die SG Hohenwart/Waidhofen schadlos halten und den ersten drei auf die Habenseite bringen, was schließlich auch eindrucksvoll gelang, denn man setzte sich deutlich mit 7:2 durch. Auch wenn die Veilchen entschlossen begannen und anfangs das Zepter in der Hand hielten, war zur Pause noch nicht an einen derart klaren Erfolg zu denken, dann man wechselte die Seiten mit einem 1:1-Remis. Dabei fing die SpVgg gut an und nach sechs Minuten wäre man fast in Front gegangen. Nach einem Angriff über die linke Seite setzte sich Luca Hofer am Flügel gekonnt durch und spielte dann die Kugel nach innen, wo Romeo Pluntke zum Abschluss kam und den Ball in Richtung langes Eck schoss. Leider ging der knapp im Abseits stehende Patrick Lisiewicz noch zum Ball, so dass der Referee dem Treffer zu Recht die Anerkennung verweigerte. Zwei Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem Ball nach vorne stand der stark spielende Elias Faust schlecht zum Ball, so dass er seinen Gegenspieler nicht mehr am Abschuss im Strafraum hindern konnte, doch mit einer starken Parade konnte Senal da Silva das Spielgerät aus dem Eck holen. Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem schönen Doppelpass im Mittelfeld spielte Lisiewicz das Spielgerät mustergültig vom rechten Flügel nach innen und fand im Strafraum Plunte, der jedoch mit seinem Flachschuss am gegnerischen Keeper scheiterte. Nach 22 Minuten kam die Hausherren nach einer kurz ausgeführten Ecke zur nächsten Großchance, doch der Schuss von Jannik Obermaier nach Zuspiel von Hofer wurde von einem auf der Linie stehenden Abwehrspieler geklärt. Nach etwa 35 Minuten ließen sich die Hausherren dann aber etwas das Spiel aus der Hand nehmen und nun kamen die Gäste besser in die Partie, was nach 36 Minuten zu einer guten Chance führte. Nachdem die Veilchen nach einem Vorstoß der SG die Kugel nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, wurde das Spielgerät im Strafraum auf die rechte Seite gespielt, wo ein Gästeangreifer bei seinem Schuss Schlussmann da Silva zu einer starken Parade zwang, ehe dann Faust den Ball aus der Gefahrenzone schlagen konnte. Drei Minuten später gab es für die Hausherren die kalte Dusche. Erneut konnte man nicht entscheidend klären und als das Leder dann nach innen gespielt wurde, kam ein Gästespieler aus etwa 19 Minuten zum Abschluss und gegen seinen strammen Schuss, der genau im Winkel landete, konnte da Silva nichts mehr ausrichten. Zwei Minuten später hatte die SpVgg Glück, sich nicht den zweiten Treffer einzufangen. Nach einem langen Ball nach vorne beging man in der Abwehr einen groben Stellungsfehler, so dass ein Angreifer im Strafraum frei zum Schuss kam, aber den Ball nur an den Pfosten schoss. Eine Minute vor der Pause erzielten die Platzherren dann den wichtigen Ausgleich und diesem Treffer ging Angriff wie aus dem Lehrbuch voraus. Nach einem Ballgewinn am eigenen Strafraum wurde das Leder ins Mittelfeld auf Ben Schiwietz gespielt. Dieser ließ die Kugel sofort auf Sam Ofori prallen und nach dessen Pass in die Tiefe war Lisiewicz nicht mehr zu halten. Er lief in den Strafraum, spielte dann mustergültig nach innen, wo Pluntke zur Stelle war und zum wichtigen 1:1-Ausgleich vollenden konnte. Dieser Treffer gab der SpVgg Auftrieb und man kam nun entschlossen aus der Kabine und schon eine Minute nach Wiederbeginn lag der Führungstreffer in der Luft. Als sich Obermaier auf dem rechten Flügel gekonnt durchgesetzt hatte, kam er frei vor dem Tor zum Abschluss, fand jedoch seinen Meister im SG-Torhüter. Als der abgewehrte Ball dann bei Hofer landete, zog der Mittelfeldspieler an der Strafraumgrenze stehend zum Abschluss, verfehlte aber das Tor um etwa einen Meter. Wenig später kam Obermaier nach einem langen Ball von Faust vor dem Torhüter an die Kugel. Er hob das Spielgerät über den Torwart hinweg, verfehlte aber knapp das Tor. Aber nach 54 Minuten sorgte dann die forsche Spielweise doch für zählbaren Erfolg. Nach einem langen Ball von Faust zog der zur Pause eingewechselte Maximilian Geiger nach innen, und kam dann nach Doppelpass mit Hofer zum Schuss. Als ein Verteidiger sein Bein nach dazwischen brachte, landete der Ball bei Obermaier, der diesmal dann für das 2:1 sorgte. Nun war der Bann gebrochen und nur drei Minuten später sollte das der dritte Treffer folgen. Erneut erreichte ein langer Ball von Faust den freistehenden Geiger, der dann nach innen zu Johannes Dangl spielte. Der Mittelfeldspieler bewies eine glänzende Übersicht, legte nochmal quer auf Pluntke, der dann mit einem sicheren Abschluss einnetzte. Noch in der gleichen Minute hätte Pluntke den nächsten Treffer folgen lassen müssen. Nach einem Ballgewinn von Ofori, der im Mittelfeld überzeugen konnte, spielte er auf den freistehenden Angreifer, der jedoch aus kurzer Distanz das Ziel verfehlte. Aber der Ärger sollte sich in Grenzen halten, da Plunkte schon wenig später auf 4:1 erhöhte. Diesmal fing Obermaier in der eigenen Hälfte den Ball ab und spielte sofort auf Hofer weiter. Er hatte viel Wiese vor sich, lief bis weit in die gegnerische Hälfte, wo er dann auf Plunkte ablegte und dessen 16 Meter-Schuss schlug unter der Latte ein. Acht Minuten später schöpften die Gäste nochmals neuen Mut. Diesmal unterlief Pluntke im Mittelfeld ein folgenschwerer Ballverlust. Da die Abwehr der Gastgeber in diesem Augenblick unsortiert stand, lief ein Angreifer nach einem Pass nach vorne alleine auf das Tor zu. Zwar war da Silva mit der Hand noch am Ball, doch die Kugel rollte dann trotzdem ins lange Eck und brachte der SG den 2:4-Anschlusstreffer. Aber die Gastgeber ließen sich dadurch nicht mehr vom Weg abbringen und 19 Minuten vor dem Ende stellte man den alten Abstand wieder her. Nach einem Ballgewinn von Geiger, der ein vielversprechendes Comeback feierte, zog er nach innen, spielte mit einem Hofer einen schönen Doppelpass und als er dann aus 16 Metern abzog, fand das Leder den Weg ins Netz. Und nur drei Minuten später machte man das halbe Dutzend. Nachdem Obermaier auf der rechten Seite den Ball erhielt, lief er alleine in den Strafraum und sein Schuss aus spitzem Winkel landete zum 6:2 im langen Eck. Wenig später gab es dann fast eine identische Szene auf der anderen Seite. Diesmal konnte Geiger vom Abwehrspieler nicht gestoppt werden und als er dann alleine auf das Tor zulief, tunnelte er den SG-Keeper und traf zum 7:2 ins lange Eck. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff wäre man fast noch zum achten Treffer gekommen, doch ein schöner Freistoß von Hofer aus 17 Meter ging um Zentimeter am Kasten vorbei, so dass sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.

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D1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching 3:0

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Einen glänzenden Saisonauftakt gab es für die D1-Junioren der SpVgg, denn am 1. Spieltag rang man den TSV Eching letztlich klar mit 3:0 nieder. Freilich deutete zur Pause noch nichts auf den deutlichen Sieg hin, denn bis zum Seitenwechsel begegneten sich beide Kontrahenten nahezu auf Augenhöhe, wobei die Zebras vielleicht sogar die etwas besseren Möglichkeiten hatten. Allerdings hatten die Hausherren die erste gute Möglichkeit. Als Michael Melissourgos von der linken Seite nach innen lief, zog er knapp außerhalb des Strafraumes ab. Als der TSV-Keeper dann den Schuss nach vorne abprallen ließ, setzte Marco Ebert nach, doch er war einen Schritt zu spät dran, so dass der Schlussmann das Spielgerät doch noch rechtzeitig zu Fassen bekam. Zwei Minuten später kam dann Eching zum ersten Abschluss, profitierten dabei von einem zu kurz geratenen Abstoß von Torhüter Tobias Felsner. Als ein Gästespieler die Kugel abgefangen hatte, zog er knapp außerhalb des Sechzehners ab, schoss aber dann links am Ziel vorbei. Noch in der gleichen Minute stockte dem SVA-Anhang der Atem. Als sich die Gastgeber im Mittelfeld einen Ballverlust erlaubten, wurde die Kugel nach vorne gespielt und erreichte einen im Abseits stehenden Echinger Angreifer. Da die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, tauchte er alleine vor dem Tor auf, hatte beim Abschluss aber sein Visier etwas zu hoch eingestellt. Wenig später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Als Ebert das Spielgerät von der rechten Seite ins Zentrum flankte, fälschte ein Echinger Abwehrspieler das Leder noch minimal ab, doch die Richtungsveränderung reichte aus, so dass der am langen Pfosten lauernde Paul Schiwietz die Hereingabe nicht mehr richtig traf und die Kugel links am Tor vorbeischoss. Dann waren wieder die Zebras an der Reihe. Als Muaaz Muhammed bei einem Ball in die Tiefe einen hinter ihm einlaufenden Angreifer übersah, sah sich der Stürmer nur noch Torhüter Felsner gegenüber, doch der Keeper war zur Stelle und konnte den Schuss glänzend parieren. Eine Minute später geriet das Tor der Veilchen noch einmal in Gefahr, denn ein großgewachsener TSV-Akteur zog aus mehr als 20 Metern ab und der hohe Schuss ging bedrohlich in Richtung SVA-Tor, war dann aber glücklicherweise etwas zu hoch angesetzt, so dass es torlos in die Halbzeit ging. Nach Wiederbeginn wirkten die Hausherren entschlossener und man agierte nun auch zielstrebiger, was nach 10 Minuten zum umjubelten Führungstreffer führen sollte. Zunächst konnte der Torhüter einen Schuss von Philipp Feuker noch abwehren, doch er konnte den Ball nicht kontrollieren, so dass Timo Wegener zum Nachschuss kam und seine Farben in Front brachte. Nur eine Minute später fast das 2:0, doch ein Linkschuss von Schiwietz ging knapp am Echinger Kasten vorbei. Auch ein Freistoß von Emil Fernandez Jackisch führte leider nicht zum gewünschten Erfolg. Wenig später bot sich Melissourgos eine sehr große Chance, aber noch musste der Anhang der SpVgg auf den erlösenden zweiten Treffer warten, der aber dann nur eine Zeigerumdrehung weiter doch bejubelt werden konnte. Nach einem schönen Dribbling drang Wegener in den Strafraum ein und konnte nur noch unfair gestoppt werden, so dass der Referee folgerichtig auf den Punkt zeigte. Jackisch Fernandez stellte sich der Verantwortung und wurde dieser auch gerecht, denn sein Neunmeter landete unhaltbar in den Maschen. Sechs Minuten vor dem Ende konnte man das Match dann vorentscheiden, denn nach einem Pass von Ebert fand der Schuss von Melissourgos den Weg zum 3:0-Endstand in die Maschen. Fast hätte man in der Schlussminute noch einen weiteren Treffer nachgelegt, doch leider führte der Abschluss von Schiwietz, abermals von Ebert in Szene gesetzt, zu keinem weiteren Torerfolg, was aber die Freude über den aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang absolut verdienten Auftakterfolg keinen Abbruch tat.

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A3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Wartenberg II 5:2

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In einem vor allem im ersten Durchgang gelungenen Heimdebüt behielten die Altenerdinger A3-Junioren im Spiel gegen die SG Wartenberg II letztlich verdient mit 5:2 die Oberhand. Die Veilchen begannen druckvoll und gingen bereits nach fünf  Minuten in Front. Ein von der Strafraumkante abgefälschter Schuss von Erfan Naderi, segelte hoch in den 5er der Gäste, wo Sebastian Kähler-Pardo sich geschickt gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und zur frühen Führung einnetzte. Drei Minuten später schickte Yannick Molnar aus der eigenen Hälfte den auf der rechten Seite durchgestarteten Sebastian Kähler-Pardo, dessen Flanke aus dem Lauf Tiago Cantares aus Mittelstürmerposition per Kopf unhaltbar ins Gehäuse beförderte. Wer gedacht hatte damit sei die Messe bereits früh gelesen, sah sich getäuscht, denn nur weitere zwei Zeigerumdrehungen später entwischte der Wartenberger Mittelstürmer nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der gesamten Altenerdinger Abwehr und konnte allein vor Keeper Hassan Ibrahim den Anschlusstreffer erzielen. Wieder zwei Minuten später wäre der Vorsprung fast dahin gewesen, aber ein erneut frei vor dem Heimtor auftauchender Wartenberger Stürmer verstolperte vor Goalie Ibrahim den Ball, so dass die Heimdefensive noch klären konnte. Im Gegenzug nahmen die Lila-Weißen wieder Fahrt auf. Enes Cosickic fasste sich aus gut 25 Metern ein Herz und hämmerte die Kugel hoch in die Maschen, wenngleich der Wartenberger Keeper hierbei keine gute Figur hinterlies. Nach gut zwanzig Spielminuten fiel bereits die Vorentscheidung. Josef Trakuri entwischte der Warteneberger Abwehr nach einem langen Ball auf die linke Seite, zog nach innen, umkurvte noch den Gästetorhüter und vollendete im zweiten Versuch aus kurzer Distanz zum 4:1. Nach dem intensiven Beginn ging in der Folgezeit etwas Fahrt verloren und bis zum Wechsel gelang es keinem Team mehr eine Großchance herauszuarbeiten. Nach dem Pausentee kamen die Gäste deutlich präsenter zurück auf den Rasen. Doch die erste Möglichkeit vergab Mickael Teixeira da Silva für seine Farben, der frei aus halbrechter Position auf das Gästetor zulaufend selbst abschloss, statt dem mitgelaufenen Kollegen in der Mitte anzuspielen, so dass der Wartenberger Keeper den Ball parieren konnte. Die SG drückte nun nach vorne und kam ihrerseits zu einer Doppelchance. Zweimal konnte sich der Wartenberger Rechtsaußen am Flügel durchsetzen, doch seine Hereingaben wurden von den mitgelaufenen Mitspielern jeweils knapp neben das Gehäuse gesetzt. Kurz darauf bot sich Mickael Teixeira da Silva erneut Gelegenheit aus rechter Position im Strafraum die Führung auszubauen, doch sein Schuss fiel zu harmlos aus, so dass der Wartenberger Keeper das Leder aufnehmen konnte. Nach einer guten Stunde hätten die Veilchen fast ein Geschenk verteilt. Nobel Tesfamichael passte im eigenen Strafraum im Spielaufbau die Kugel nach hinten in den Lauf eines Wartenbergers, der das Leder knapp am langen Eck vorbeischlenzte. Die Wartenberger hatten in dieser Phase wieder mehr Torabschlüsse, setzten den Ball jedoch bei zwei weiteren Gelegenheiten am Altenerdinger Gehäuse vorbei. Wenig später hatten die Strogenmarkter ihr Visier besser eingestellt und nach dem Treffer zum 2:4 musste man kurzzeitig um den deutlichen Vorsprung bangen. Aber den Gästen fehlten die Körner, um die Partie doch noch drehen zu können und es entwickelte sich nun an Match ohne wenig Höhepunkte Das Spiel plätscherte dem Ende zu als, sich der Wartenberger Keeper kurz vor Abpfiff, als er im Rasen hängenblieb, eine Knieverletzung zuzog, die ihn am Weiterspielen hinderte. Die SG musste fortan mit einem Feldspieler im Tor auskommen. Fast mit dem Schlusspfiff segelte eine Flanke in den Wartenberger Fünfer, wo ein Abwehrspieler dem lauernden Josef Trakuri zuvor kommen wollte, das Leder jedoch unglücklich zum abschließenden 2:5 ins eigene Netz beförderte. Dem Wartenberger Keeper wünschen wir auf diesem Weg eine Gute Besserung.

D2-Junioren: SG Eichenfeld-Freising – SpVgg Altenerding 3:4

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Nach einer guten Vorbereitung ging es für die Bongers-/Dasch-Schützlinge endlich mit der Punkterunde los. Nachdem man das letzte Testspiel beim SE Freising absolvierte, fuhr man nun zu deren Stadtrivalen SG Eichenfeld Freising. Leider musste man mit Felix Hartlmaier und Ludwig Woitzik zwei schmerzhafte Ausfälle kompensieren. Somit starteten die Veilchen mit folgenden Team in die Saison: Sebastian König, Niklas Braune, Lenny Peschke, Mateo Rezvan, Mailo Skupnik, Léo Dasch, Alessandro Cusati, Lukas Ramm, Pablo Ahlschläger, Moritz Hartlmaier und Sebastian Artinger.

Es war angerichtet. Freitaabend, nach einem Regen setzte der Nebel ein und das Flutlicht strahlte über den teilweise sehr beanspruchten Rasen des SG Eichenfeld Freising. Die Partie begann leider wie in den Vorbereitungsspielen, man war zu weit weg von den Gegenspielern und kam nicht in die Zweikämpfe. So konnte die Heimmannschaft die ersten beiden Torgelegenheiten auf deren Seite verbuchen, doch Sebastian König konnte beide male souverän klären. Im ersten Angriff der SpVgg konnte sich Mailo Skupnik toll durchsetzen und wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Zur Überraschung aller blieb die Pfeife des Referees stumm. Aber nun kamen die „Camisa Negra“ immer besser ins Spiel, gerieten aber dann doch früh in Rückstand. In der siebten Spielminute gab es für die „Grünen“ einen Eckball, der zu deren 1:0 führte. Nach einer hohen Hereingabe nickte die aufgerückte Nummer 2 zur Führung ein. Mit diesen Treffer bekamen die Freisinger wieder Oberwasser, aber bisher hielt die Defense um Niklas Braune und Lenny Peschke. Nachdem für die Heimmannschaft durch die Mitte kein Durchkommen war, versuchten sie es mit langen Bällen. So auch in der 12. Spielminute. Ein gegnerischer Stürmer stand mehr als klar im Abseits, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. Da der Pass für den anderen Stürmer gedacht war, aber als der passiv stehende Stürmer klar auf den Ball ging, erwarteten wiederum alle den Pfiff, der nicht erfolgt. Aus dieser Situation erzielte Freising das 2:0. Mit dieser Entscheidung konnte sich im Speziellen einer der Trainer (Dasch) nicht „anfreunden“. Egal, die Kicker der SpVgg kamen jetzt mit sehr viel Wut im Bauch zurück ins Spiel. Zuerst verpasste Pablo Ahlschläger nach schönem Zuspiel von Alessandro Cusati knapp das gegnerische Gehäuse. Doch in der 17. Minute sollte es gleich zweimal in der Kiste der SG rappeln. Zuerst vollstreckte Léo Dasch nach einen schönen Steckpass von Mailo Skupnik – 1:2. Direkt nach dem Anstoß der Heimmannschaft presste Léo Dasch auf deren Mittelfeld, holte sich das Leder und knallte die Kugel aus gut 20 Metern links in die Maschen – 2:2. Was jetzt geschah war eine starke Phase der Veilchen. Nach einen schönen Pass von Mateo Rezvan auf den links außen spielenden Lukas Ramm, schloss dieser stark ab, doch der gegnerische Goalie konnte im kurzen Eck gerade noch klären. Nach gut 20 Minuten wurde es dann wieder auf der anderen Seite gefährlich. Die zu jederzeit brandgefährlichen Stürmer der SG konnten sich durchsetzen, doch Sebastian König parierte sehr stark und hielt damit das 2:2 fest. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnten die Bongers-/Dasch-Schützlinge die Partie drehen. Nach einer schönen Kombination über Alessandro Cusati und Léo Dasch, beförderte Letztgenannter den Ball in die Mitte, wo Mailo Skupnik das Leder aufnahm und zur 3:2-Führung einschoss! Das Spiel forderte ein sehr hohes läuferisches Pensum, so dass man mit Sebastian Artinger und Moritz Hartlmaier zwei neue Kräfte brachte. Die letzte Chance in der ersten Hälfte hatte die SG, doch deren Schuss ging am rechten Pfosten vorbei.

In der zweiten Hälfte begannen die SpVgg ruhiger, immer wieder wurde Sebastian König schön in der Spieleröffnung mitgenommen. Mateo Rezvan ließ sich mehr fallen, holte sich die Bälle und setzte die Außen mit Alessandro Cusati und Lukas Ramm ein. Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte kam Alessandro von der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch sein Schuss war leider zu unplatziert. Aber auch die SG meldete sich beim Altenerdinger Tor an. Die Schnelle Nummer 5 setzte sich über die rechte Seite durch und bediente den Stürmer in der Mitte. Doch mit beherzten Einsätzen konnten Niklas Braune und Moritz Hartlmaier diese Situation entschärfen. Nach gut zehn gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit erkämpften die Freisinger sich den Ball im Mittelfeld und schlossen mit einem wuchtigen Schuss erfolgreich ab – 3:3. Das musste man erst verkraften. Auch die nächste gefährliche Aktion hatten die Spieler in den grünen Trikots. Nach einer schnellen Kombination über rechts kam ein Mittelfeldspieler zum Abschluss, doch Sebastian König packte eine Glanzparade aus und holte die Kugel aus dem linken Winkel. Auf der anderen Seite wurde ein hoher Ball immer länger, Alessandro Cusati lief durch und köpfte das Leder an die Latte. Es begann die Schlussphase eines sehr intensiven Spiels. Die Kräfte ließen nach und es ging nur noch über den Willen. Der Referee zeigte an, dass dies die letzte Aktion des Spiels sein wird. Die SpVgg hatte nahe der generischen Eckfahne Einwurf. Alessandro Cusati warf auf Pablo Ahlschläger, der klatschen ließ und Alessandro Cusati brachte das Leder schön in den Strafraum. Die Freisinger Abwehr versuchte den Ball zu klären, doch der im Rückraum lauernde Mailo Skupnik erkämpfte sich den Ball, nahm den Kopf hoch und schloss eiskalt zum 4:3 ab! Direkt danach beendete der Referee die Partie und die Altenerdinger Ultras feierten ihre Mannschaft lautstark.

Herren 3: SpVgg Altenerding – SpVgg Langenpreising II 6:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Florian Ammon, 3. Alexander Schwarz (72. Dennis Viktor), 4. Moritz Martin, 5. Florian Rank, 6. Rene Feuker 7. Christian Schulz (76. Reza Jaqubi), 8. Miguel Cardante, 9. Reza Jaqubi (46. Joachim Schiwietz), 10. Felix Wöginger, (65. Faisal Haris),  11. Florian Aldinger

Torschützen:
1:0 Miguel Cardante (41.)
2:0 Florian Aldinger (45. + 1)
3:0 Joachim Schiwietz (67.)
4:0 Joachim Schiwietz (69.)
5:0 Rene Feuker (76. / Foulelfmeter / Rene Feuker)
6:0 Miguel Cardante (86.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Auch im zweiten Spiel nach der Winterpause ließ die 3. Mannschaft der SpVgg nichts anbrennen und im Heimspiel gegen die SpVgg Langenpreising II kam man zu einem ungefährdeten 6:0-Erfolg, der sogar den Gästen noch schmeichelte.

Schon nach vier Minuten hatte man den Führungstreffer vor Augen. Nach einem Pass von Florian Rank brachte Miguel Cardante das Leder nach innen, wo Florian Aldinger am kurzen Pfosten an das Leder kam, doch leider schoss der Mittelfeldspieler aus kurzer Distanz links am Kasten vorbei.

Zwei Minuten später hatte man den Torschrei schon wieder auf den Lippen. Nach einer Ecke von Rene Feuker konnte die Gästeabwehr das Leder zunächst aus der Gefahrenzone befördern. Als das Leder jedoch beim an der Strafraumgrenze lauernden Florian Rank landete, zog der aufgerückte Abwehrspieler aus 14 Metern ab, hatte sein Visier jedoch etwas zu hoch eingestellt.

Auch in der Folgezeit blieben die Semptstädter spielbestimmend und hatten nach 19 Minuten erneut eine gute Chance, um in Führung zu gehen. Nach einem Pass von Rank auf die linke Seite brachte Christian Schulz das Leder nach innen. Als der Langenpreisinger Schlussmann Dominic Klapfenberger die Hereingabe nach vorne abwehrte, kam Aldinger aus 15 Metern zum Abschluss, doch abermals war der Schuss zu hoch angesetzt.

Anschließend kam auch die Gsäte vereinzelt gefährlich nach vorne, doch der Abschluss blieb weitestgehend aus, denn die starke Defensive der SpVgg war im entscheidenden Moment zur Stelle und konnte immer wieder entscheidend klären.

Nach 29 Minuten lag dann erneut der Führungstreffer der Platzherren in der Luft. Nach einer Flanke von Schulz konnte der am langen Pfosten stehende Feuker das Leder quer auf Cardante ablegen, doch dessen Flachschuss konnte Klapfenberger glänzend aus dem Eck holen.

Elf Minuten vor der Pause wurde dann Reza Jaqubi mustergültig von Cardante bedient und tauchte alleine vor dem Langenpreisinger Keeper auf, doch Klapfenberger bewies einmal mehr seine Klasse und konnte den jetzt in der Luft liegenden Rückstand vereiteln.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später kam es erneut zum Duell der beiden Protagonisten. Nach einem Getümmel an der Strafraumbegrenzung konnte sich Jaqubi behaupten und tauchte abermals alleine vor Klapfenberger auf, doch erneut konnte der Keeper das 1:1-Duell für sich entscheiden.

Aber vier Minuten vor der Pause sollte der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führungstreffer gelingen. Nach einem herrlichen Pass von Aldinger lief Cardante alleine auf das Tor zu, umspielte schließlich noch Klapfenberger, ehe er dann mühelos ins leere Tor einschob.

Nun war der Bann gebrochen und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte man noch den zweiten Treffer nach. Nach einer Hereingabe von der linken Seite von Florian Rank kam Rene Feuker frei zum Abschluss. Der Mittelfeldakteur scheiterte gleich zweimal am überragenden Klapfenberger, doch als seine Vorderleute das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, kam Aldinger aus 15 Metern zum Abschluss und sein unhaltbarer Schuss sorgte für die hochverdiente 2:0-Pausenführung.

Vier Minuten nach Wiederbeginn hatte man die Vorentscheidung auf den Fuß. Nach einem Einwurf auf der linken Seite kombinierten sich Cardante und Felix Wöginger auf der rechten Seite gekonnt bis in den Strafraum durch. Als ein Gästeverteidiger scheinbar das Leder schon sicher hatte, kämpfte sich Joachim Schiwietz das Spielgerät zurück und kam aus wenigen Metern zum Abschluss, doch mit einer gekonnten Fußabwehr konnte Klapfenbeger die Vorentscheidung verhindern.

Wenig später scheiterte Schiwietz bei einem Schuss erneut an Klapfenberger. Als die Kugel nochmal beim Angreifer landete, legte Schiwietz nach innen und fand Feuker, der aber beim Abschluss zu hoch zielte.

Aber nach 67 Minuten glückte dann doch vorentscheidende dritte Treffer. Nach einer Ecke von Cardante auf den kurzen Pfosten kam Schiwietz zum Kopfball und versenkte die Hereingabe unhaltbar für Klapfenberger im langen Eck.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter folgte dann schon der zweite Treffer von Schiwietz. Zunächst konnte Klapfenberger einen Schuss von Faisal Haris parieren. Aber die Langenpreisinger Abwehr konnte nicht entscheidend klären, so dass Schulz von der linken Seite einen Flankenball auf den langen Pfosten schlug. Dort kam Cardante an die Kugel, legte dann uneigennützig auf Schiwietz ab, der aus aus kurzer Distanz auf 4:0 erhöhte.


15 Minuten vor dem Ende erhöhten die Veilchen dann schon auf 5:0. Nach einem schönen Pass von Cardante kam Feuker vor dem aus einem Tor kommenden Klapfenberger an das Zuspiel und als er den Ball am Keeper vorbeilegte, wurde er vom Schlussmann zu Fall gebracht, so dass der Unparteiische regelkonform auf Elfmeter entschied.

Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung, schickte Klapfenberger in die falsche Ecke und ließ den Vorsprung weiter anwachsen.


Vier Minuten vor dem Ende machte man schließlich das halbe Dutzend voll. Nach einem Pass auf die rechte Seite, düpierte Schiwietz seinen Gegenspieler. Er legte  dann nach innen, wo Aldinger nochmal auf den besser positionierten Cardante ablegte, der dann mit einem überlegten Schuss ins lange Eck auf 6:0 stellte.

Fast hätten die Semptstädter kurz vor dem Ende noch den siebten Treffer folgen lassen, doch ein 25 Meter-Fernschuss von Dennis Viktor verfehlte um wenige Zentimeter das Ziel, so dass es beim klaren 6:0-Erfolg der Gastgeber blieb.

Jugendleiterpflichtversammlung: Vereinsvertreter äußern ihren Unmut

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Zum ersten Male gab es eine Jugendleiterversammlung, zu der sowohl die Erdinger als auch die Freisinger Vereine eingwladen waren und die zahlreich anwesenden Funktionäre in der Vereinsgaststätte des SV Eintracht Berglern erlebten in weit mehr als zwei Stunden eine sehr turbulente Veranstaltung.

Zunächst bewegte sich Kreis-Jugendleiter Stefan Erl bei der Thematik „Rücknahme der Altersabsenkung“ noch auf sehr ruhigem Fahrwasser, denn die bereits bekannte Beendigung nach Ablauf der 3jährigen Pilotphase war ganz im Sinne der Vereinsvertreter. Auch die Information, dass ab der kommenden Saison nur noch C11-Juniorenteams ein Aufstiegsrecht genießen, sorgte ebenso, wie die Tatsache, dass auch künftig drei U20-Spieler in der A-Jugend (Ausnahme Pokal und Halle) eingesetzt werden dürfen, noch für keinerlei Zündstoff.

Hitziger wurde es schon bei der Vorstellung des Rahmenterminkalenders für die Saison 2024/2025, wobei der Saisonauftakt am ersten Wochenende nach Beginn der Schule (14./15. September) für sinnvoll erachtet wurde. Für heftige Diskussionen sorgte jedoch der Startschuss nach der Winterpause und das Saisonende und bei den Vereinen gab es sehr konträre Meinungen. Bei vielen Vertretern sorgte der Fortführung des Spielbetriebes Mitte März und das damit bereits Ende Mai verbundene Saisonende für Unverständnis.

„Ausgerechnet in den schönsten Monaten des ganzen Jahres ruht der Spielbetrieb und dafür müssen wir zu Zeiten, wo viele Plätze unbespielbar sind, starten“, war vielfach zu hören. Letztlich stimmten etwas mehr als die Hälfte für einen späteren Restart und würden den letzten Spieltag gerne für das letzte Juni-Wochenende präferieren.

Bei diesem Modell wurde aber vor allem der Spielbetrieb am ersten und letzten Osterferienwochenende unterschiedlich bewertet. Letztlich gab es noch keinen gemeinsamen Nenner und Erl will die Thematik nun in den Spielkreisen Pfaffenhofen und Ingolstadt zur Diskussion stellen und dann eine Lösung vorstellen.

Weitaus mehr Widerstand gab es schließlich bei der Vorstellung der im neuen Jahr im E- bis G-Juniorenbereich neuen Spielform Minifußball. Erl teilte mit, dass es im E-Juniorenbereich künftig zwei Varianten gäbe, wo ein 7:7 als Ligaspielform, aber auch ein 5:5 sowohl als Liga, als auch als Turnierform möglich wären. „Pro Turnier sind 4 Mannschaften vertreten, die dann im Modus Jeder gegen Jeden spielen“, erklärte Erl. Bei den F-Junioren werden die Spielformen 5:5 (Turnier) oder 3:3 (Festival) angeboten .

Auf die Frage, ob es auch möglich sei, in dieser Altersklasse künftig auch „normale“ Freundschaftsspiele mit 7:7 und Torhütern durchzuführen, gab es vom Kreis-Jugendleiter ein klares Nein, was bei vielen Funktionären für Unverständnis sorgte, und „hier die Sturheit des Verbandes“ kritisiert wurde.


Für Festivals bei den G-Junioren, die nur in der Spielform 3:3 ausgetragen werden, gab es von den Funktionären dagegen Verständnis.

Massiver Kritik mussten sich die BFV-Funktionäre bei der Vorstellung der Organisation der neuen Spielform stellen. Erl erwähnte, dass sich Vereine zunächst als Ausrichter melden müssen, und die Veranstaltungen dann über die Plattformen des BFV (Team-App, Spielplus) eigenverantwortlich im System angelegt werden müssen. Erst dann können sich interessierte Verein für die Turniere/Festivals anmelden. Zahlreiche Vereinsfunktionäre zeigten sich mit dieser Regelung nicht zufrieden, und äußerten erhebliche Befürchtungen, „dass die Organisation in Eigenregie im Chaos enden würde“.

Auch der Schwaiger Jugendleiter Alfredo Sansone schlug in die gleiche Kerbe, stellte aber gleich einen sinnvollen Verbesserungsvorschlag vor. „Es würde doch wesentlich mehr Sinn machen, wenn von Seiten des BFV nach Vorlage des Meldebogens, feste Gruppen mit 6 – 7 Vereinen gebildet werden. Dann können sich diese Vereine untereinander bzgl. Termine und Austragungsorten absprechen, so dass man nur einmal pro Halbjahr planen müsse“.

Während dieser Vorschlag von einem Großteil der Vereine große Zustimmung fand, war Erl anfangs nicht sonderlich angetan, sagte aber im Verlauf der Versammlung seine Bereitschaft zu, dies zu prüfen und ggf. umzusetzen.

In diesem Zusammenhang bat er, dass die Vereine einen Vorabmeldebogen bis 15. Juni abgeben sollen. „Diese Meldung ist noch nicht verpflichtend, aber wir können dann schon im Vorfeld mit unseren Grobplanungen beginnen“, appellierte Erl.

Einige weitere Fragen im Zusammenhang mit der neuen Spielform konnten von den Verbandsvertretern aufgrund fehlender Informationen der Verbandsspitze nicht abschließend beantwortet werden, was vom Oberdinger Vereinschef Hubert Merklein kritisiert wurde.

„Das ganze Procedere ist einfach zu kompliziert und noch nicht ausgereift, so dass wir alle, die jede Woche das Beste für unseren Verein wollen, noch gar nicht abschließend beurteilen können, was auf uns zukommt“, erklärte Merklein und erfuhr vom Dorfener Jugendvertreter Christian Mildner große Zustimmung. „Es wird immer mehr auf die Vereine abgewälzt. Wir müssen jetzt die Turniere anlegen, müssen uns komplett um die Organisation kümmern und haben auch keine Möglichkeiten mehr, Verlegungen durchzuführen, weil die Veranstaltungen aufgrund von Festivals und Turnieren mit mehr Teams nicht mehr zu verschieben sind. Wir sind alles ehrenamtliche Funktionäre, aber die Tätigkeit wird mehr und mehr zu einem Fulltime-Job.“

Dass noch viele Punkte offen sind, zeigt auch die Tatsache, dass Michaela Lettenbauer, die als Jugendmitarbeiterin des BFV maßgeblich an der Einführung der neuen Spielform involviert ist, für April/Mai noch eine weitere Informationsveranstaltung angekündigt hat.

Fest steht hingegen, dass nach den Pfingstferien eine Art „Probelauf“ für die nächste Saison durchgeführt werden soll. „Bei den E- und F-Junioren sind Turniere/Festivals in der Spielform 5:5 (mit Torhüter) geplant“, erklärte Lettenbauer, „und für diese Events suchen wir noch Ausrichter“.

Für die anstehende Rückrunde ist bei den D-Junioren auch ein neues Event geplant, denn nach Abschluss der Punktrunde finden bayernweit parallel zur Europameisterschaft im eigenen Land „EURO24-Wettbewerbe“ statt, wobei die vier Wochenenden nach Pfingsten als Termine festgelegt wurden. Dieser neue Wettbewerb ähnelt der UEFA Nations League. Vier Teams duellieren sich bei einem Turnier und der Sieger steigt in die nächsthöhere Liga auf, während der Tabellenletzte am darauffolgenden Wochenende in der nächstniedrigen Staffel spielen wird. Bis 15. April sind die Vereine aufgefordert, ihre Teilnahme schriftlich beim Erdinger Spielgruppenleiter Willi Brambring zu melden, „wobei auch pro Verein mehrere Teams gemeldet werden können“, erklärt erklärt Erl, fügt aber hinzu, dass eine Teilnahme nicht verpflichtend ist.

Gleichzeitig warnte der Freisinger BFV-Funktionär Torsten Horn, der für den Merkur CUP zuständig ist, dass Terminüberschneidungen mit mit „seinem“ Wettbewerb möglich sind. Um aber auch Teams, die sich für die Kreisfinals beim Merkur CUP qualifizieren, eine Teilnahme am EURO24-Event zu ermöglichen, will Erl prüfen, dass ggf. beim EURO-Wettbewerb eine Spieltagsverschiebung auf Sonntag möglich ist.

Abschließend wurden die Vereine noch über eine Neuerung, die für die kommende Saison verpflichtend wird, informiert. Neben der Anlage aller Privatturniere (Halle und Freiluft) sind künftig alle Vereine gezwungen, auch den Elektronischen Spielberichtsbogen (ESB) für jedes Spiel zu pflegen. Eine entsprechende Schulungsmaßnahme zu dieser neuen Anforderung ist für Oktober geplant.

Obwohl die vielen ehrenamtlichen Helfer dadurch erneut mit einem immensen Arbeitsaufwand belastet werden und von der neuen Regelung nicht sonderlich begeistert waren, fand die Versammlung doch noch ein versöhnliches Ende, denn Horn überreichte den Vereinsvertretern, die in der Auftaktrunde des Merkur CUP als Ausrichter fungieren, jeweils zwei Fußbälle.

Herren 1: SpVgg Altenerding – FCA Unterbruck 4:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Lukas Bachmair (40. Marc Winkelmann), 3. Daniel Wiskitenski (74. Tobias Lamm), 4. Nihad Mujkic, 5. Julius Krop (84. Sebastian Gruber), 6. Pedro Flores (84, Nessim Mahsas), 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler, 9. Julian Schaumaier (66. Matthias Loher), 10. Leonardo Tunjic, 11. Leart Bilalli (41. Sebastian Gruber)

Torschützen:
1:0 Julian Schaumaier (12.)
2:0 Julian Schaumaier (48.)
3:0 Michael Gartner (62.)
4:0 Nihad Mujkic (80.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
170

Spielbericht:
Die Eindrücke, die die erste Mannschaft in der Vorbereitung hinterließ, täuschten nicht, denn nach einer sehr erfolgreichen Testspielrunde blieb man auch zum Rückrundenauftakt in der Erfolgsspur und man gegen den FCA Unterbruck zu einem selbst in dieser Höhe verdienten 4:1-Heimerfolg, der zur Rückeroberung der Tabellenspitze führte.

Die Anfangsphase zeigte sich zunächst einen ausgeglichen Spielverlauf, bei dem die Veilchen vielleicht etwas mehr Spielanteile hatten. Allerdings hielten die Gäste gut dagegen und zeigten sich zweikampfstark, so dass man die Ampertaler Defensive zunächst nicht aus den Angeln heben konnte.

Dies sollte sich dann aber nach 12 Minuten ändern und der erste Abschuss führte sofort zu zählbarem Erfolg. Als sich Leart Bilalli am rechten Flügel im Dribbling gegen zwei Abwehrspieler behaupten konnte, landete das Leder bei Samuel Kronthaler. Der Mittelfeldakteur spielte dann aus halbrechter Position das Leder in den Strafraum, wo Julian Schaumaier etwas linksversetzt zum Abschluss kam und dem Unterbrucker Torhüter Michael Zachskorn mit einem halbhohen Schuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.


In der folgenden Phase blieben weitere Tormöglichkeiten aus, denn beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter Boden und die Partie war von vielen rassigen Duellen im Mittelfeld geprägt. Allerdings blieb auf beiden Seiten beim letzten Pass in die Spitze die Genauigkeit aus.

So resultierte die nächste gute Möglichkeit nach 28 Minuten fast zwangsläufig aus einem individuellen Fehler. Als der Unterbrucker Markus Zacherl die Kugel zu seinem Schlussmann passen wollte, übersah den am Strafraum stehenden Altenerdinger Akteur Leonardo Tunjic. Der Mittelfeldspieler nahm das unfreiwillige Zuspiel auf, war dann aber von diesem Geschenk scheinbar zu überrascht, und schob das Spielgerät am Ziel vorbei.

Sechs Minuten vor der Pause kamen dann die Gäste zur ersten Tormöglichkeit, denn nach einer Ecke von Matthias Hayer kam Johannes Buerger am langen Pfosten zum Kopfball, setzte die Hereingabe dann aber glücklicherweise aber am langen Eck vorbei, so dass die Hausherren mit einer knappen Führung in die Pause gingen.


Nach der Pause wirkten die Locke-Schützlinge dann entschlossener und belohnten sich schon nach zwei Minuten mit dem zweiten Treffer. Nach einem Pass auf die rechte Seite überlief Bilalli seinen Kontrahenten und legte dann von der Grundlinie mustergültig in den Rücken der Abwehr, wo er den am Strafraum stehenden Schaumaier fand. Zwar kam FCA-Akteur Marius Fladung mit der Fußspitze noch an den Ball, doch den Einschlag konnte auch er nicht mehr verhindern.


Dieser Treffer gab der SpVgg deutlich mehr Sicherzeit, denn fortan diktierte man die Partie eindeutig und man war dem dritten Treffer deutlich näher, als die Gäste dem Anschlusstreffer.

Nach 60 Minuten war man dem 3:0 dann sehr nahe. Nach einer Freistoßflanke von Pedro Flores aus dem rechten Halbfeld kam Bilalli an den Ball, doch Keeper Zachskorn konnte glänzend abwehren. Allerdings brachte er das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als der am langen Pfosten lauernde Nihad Mujkic zum Nachschuss kam, hoffte man auf einen erfolgreichen Abschluss, doch der Winkel war etwas zu spitz, so dass der Ball parallel zur Torauslinie flog, aber nicht den Weg über die Linie fand.


Aber zwei Zeigerumdrehung weiter glückte den Veilchen dann frühzeitig die Vorentscheidung. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Marc Winkelmann das Leder ins Zentrum, wo sich der knapp außerhalb des Strafraums stehende Michael Gartner das Leder noch zurechtlegte, und dann unhaltbar flach ins rechte Eck einschoss.

16 Minuten vor dem Ende hätte sich dann Samuel Kronthaler fast in die Torschützenliste eingetragen, denn nach einem Zuspiel von Bilalli kam er aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, fand jedoch seinen Meister in Zachskorn, der mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte.

Nur eine Minute später wäre er wohl machtlos gewesen, doch er hatte Glück, dass ein Kopfball von Julius Krop nach Ecke von Bilalli knapp das Ziel verfehlte.


Aber zehn Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren verdientermaßen zum vierten Treffer, bei dem Unterbrucker Keeper Zachskorn tatkräftige Unterstützung leistete. Als der SpVgg nahe der Mittellinie einen Freistoß zugesprochen bekam, schien keine Gefahr in Verzug, doch Zachskorn verschätzte sich beim Schuss von Mujkic und musste den haltbaren Schuss aus unerklärlichen Gründen passieren lassen.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeber in der Schlussphase dann etwas die Zügel schleifen, was sechs Minuten später zum ersten Gegentreffer führte. Nachdem ein Freistoß von der rechten Seite von einem freistehenden Unterbrucker Spieler auf Roland Lintner abgelegt wurde, machte er noch einen Haken nach innen und ließ Schlussmann Lukas Loher mit einem Flachschuss aus zehn Metern keine Abwehrmöglichkeit.

Unmittelbar vor dem Ende hätte man sich dann fast sogar noch den zweiten Treffer eingefangen. Abermals zeigte man in der Defensivarbeit zu fahrlässig, so dass man einen Stürmer ohne große Gegenwehr gewähren ließ und als dessen Querpass beim völlig blank stehenden Dominik Wastl landete, drohte der zweite Unterbrucker Treffer, doch mit einer starken Parade lenkte Loher das Spielgerät glänzend über die Querlatte.

Unmittelbar darauf beendete der gut leitende Unparteiische die Partie und trotz Unkonzentriertheiten in den letzten Minuten konnte die Veilchen einen gelungenen Auftakt im neuen Jahr feiern.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – SpVgg Neuching 1:3

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Sadam Ibrahim (84. Yosef Falih), 4. Dominik Gruber (77. Alexander Schwarz), 5. Nessim Mahsas (84. Domenik Gruber), 6. Yosef Falih (46. Sebastian Kahl / 84. Wiam Takruri), 7. Wiam Takruri (74. Reza Jaqubi), 8. Sebastian Gruber, 9. Adonai Ngomobo, 10. Julian Topf (66. Tarik Mahjoub), 11. Jeremy Bauer (46. Dominik Frisch)

Torschützen:
1:1 Adonai Ngombo (45. + 2)

Gelbe Karten:
Adonai Ngmobo
Wiam Takruri
Alexander Weiher
Dominik Gruber

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
Adonai Ngombo (59./ wiederholtes Foulspiel)

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Mit großen Erwartungen gingen die A-Klassenkicker der SpVgg Altenerding in das Nachholspiel gegen die SpVgg Neuching, wollte man doch den Tabellenzweiten mit einem Sieg in der Tabelle überflügeln, und selbst den Aufstiegsrelegationsplatz ergattern.

Letztlich sollten sich diese Hoffnungen aber nicht erfüllen, denn man unterlag den Gästen mit 1:3, so dass sich der Rückstand auf den Konkurrenten nun auf fünf Zähler vergrößert.

Die Neuchinger wirkten zu Beginn der Partie wesentlich entschlossener und nahmen sofort das Zepter in die Hand, was schon nach fünf Minuten zu zählbarem Erfolg führte, wobei dem Führungstreffer der Gäste ein individueller Fehler vorausging.

Als der Ball beim Spielaufbau auf der rechten Abwehrseite bei Alexander Weiher landete, zögerte der Abwehrspieler bei seinem Abspiel zu lange. So brachte ein Gegenspieler sein Bein dazwischen und der abprallende Ball landete unglücklich im Zentrum beim völlig freistehenden Johannes Graf, der sich die Chance nicht nehmen ließ und unhaltbar für Schlussmann Jonas Pamer einschoss.


Sechs Minuten später schnupperten die Hausherren am Ausgleich. Als Nessim Mahsas das Spielgerät von der linken Seite nach innen brachte, kam Adonai Ngombo am kurzen Pfosten zwar mit der Fußspitze noch an die Hereingabe, doch leider ging der Ball knapp am langen Eck vorbei.

Aber trotz allem hatte Neuching in dieser Phase mehr vom Spiel und die hochstehende Abwehr der SpVgg hatte alle Hände voll zu tun, um das eigene Tor erfolgreich verteidigen zu können.

Nach 24 Minuten hatten die Gastgeber dann Glück, denn nach einer Ecke kam Graf im Zentrum freistehend zum Abschluss, doch die Volleyabnahme verfehlte knapp das Ziel.


Drei Minuten später kamen dann die Veilchen auf der anderen Seite zum Abschuss. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Jeremy Bauer quer auf Sebastian Gruber. Der Mittelfeldakteur leitete sofort auf Julian Topf weiter, doch dessen 17 Meter-Flachschuss hatte zu wenig Fahrt, so dass Keeper Niklas Desidarato abtauchte und den Schuss sicher parieren konnte.

Nach 31 Minuten musste dann der Altenerdinger Anhang wieder tief durchatmen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielten die Gäste schnell nach vorne und als Til Koschewa dann die Kugel von der linken Seite nach innen brachte, fand er erneut den brandgefährlichen Graf, doch seinen Schuss konnte Yosef Falih gerade noch zur Ecke abblocken.


Zwei Minuten vor der Pause drohte den Hausherren dann der zweite Gegentreffer. Nach einer Ecke von Deniz Coskun aus dem rechten Halbfeld verlor man im Zentrum den einlaufenden Lukas Schindlbeck völlig aus den Augen, doch der Neuchinger Akteur traf das Leder bei seinem Kopfball nicht richtig und setzte die Hereingabe knapp am Tor vorbei.


Als man schon mit einem knappen Pausenrückstand rechnete, schlugen die Platzherren in der Nachspielzeit doch noch zu und kamen zum 1:1-Ausgleich. Nach einem Pass von Falih konnte sich Ngombo an der Strafraumgrenze gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und ließ dann alleine vor dem Tor stehend Desidarato keine Abwehrmöglichkeit.

Dieser Treffer gab Altenerding scheinbar neuen Mut, denn nach Wiederbeginn stand eine andere SVA-Mannschaft auf dem Platz und man dominierte nun eindeutig, so dass die Neuchinger anfangs mit dem Rücken zur Wand standen und überwiegend mit Defensivarbeit beschäftigt waren.

Nach 12 Minuten resultierte daraus auch eine dicke Chance. Nach einer schönen Ballstafette kam Domenik Gruber knapp außerhalb des Strafraumes in zentraler Position zum Schuss, doch leider hatte er sein Visier zu hoch eingestellt und zielte knapp über die Latte.

Wenig später ereignete sich dann eine spielentscheidende Situation. Nach einem Angriff der Gäste hielt der bereits verwarnte Ngombo seinen Gegenspieler an der Mittellinie fest und handelte sich regelkonform die Ampelkarte ein.

Dieses unnötige Foulspiel und die damit verbundene Hinausstellung verlieh Neuching wieder mehr Mut, so dass der Gast nun nach und nach wieder zu einer optischen Überlegenheit kam und die Überlegenheit der Veilchen nun wieder verschwand.

Aber trotz allem kamen die Hausherren drei Minuten später zu einer guten Chance. Nach einem schönen Steckpass von Julian Topf tauchte Wiam Takruri alleine vor dem Neuchinger Tor auf, doch der entschlossen aus seinem Tor kommende Desidarato konnte den durchaus möglichen Rückstand hervorragend vereiteln.


In der 68. Minute liefen die Veilchen nach einem Freistoß, der in der Abwehrmauer hängenblieb in einen Konter. Die Neuchinger spielten den Angriff bis zum Ende durch, doch man hatte Glück, dass ein Schuss von Koschewa knapp am linken Pfosten vorbeiging.


Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste, denn nach einem Schnittstellenpass hatte Koschewa nur noch Jonas Pamer vor sich, fand jedoch seinen Meister im Altenerdinger Keeper.

Nun drängten die Gäste immer mehr auf den Führungstreffer und 12 Minuten vor dem Ende war es abermals Pamer zu verdanken, dass die Semptstädter nicht wieder in Rückstand gerieten. Nach einem Handspiel von Weiher knapp außerhalb des Strafraums zirkelte Graf das Leder sehenswert über die Abwehrmauer, doch mit einer starken Parade drehte Pamer den Schuss um den Pfosten.


Aber neun Minuten vor dem Ende konnte auch er den 1:2-Rückstand nicht mehr verhindern. Nach einem Foulspiel der SpVgg auf der linken Seite warteten die Gastgeber vergeblich auf den Pfiff des Referees. Die Neuchinger spielten weiter und nach einem Pass von Koschewa lief Graf von der linken Seite in den Strafraum und überwand Pamer mit einem platzierten Schuss ins lange Eck.


In der Schussphase versuchten die Hausherren noch zum Ausgleich zu kommen und man warf nun alles noch vorne, was dann in der Nachspielzeit zum endgültigen Knock-Out führte. Nach einem Ballverlust von Reza Jaqubi im Mittelfeld spielte Graf die Kugel sofort in die Mitte, wo der völlig freistehende Koschewa alleine auf das Tor zulief und Pamer mit einem unhaltbaren Schuss zum 3:1-Endstand das Nachsehen gab.

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A1-Junioren: (SG) TSV Rudelzhausen – SpVgg Altenerding 2:1

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Nach der sehr gut verlaufenden Vorbereitungsphase traten die A1-Junioren der SpVgg mit einer großen Erwartungshaltung die Auswärtsfahrt nach Rudelzshausen an, doch letztlich gab es für die Veilchen ein böses Erwachen, denn man unterlag dem heimischen TSV mit 1:2 und konnte nicht mehr an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Kaum war die Partie angepfiffen, brannte es schon vor dem Tor der SpVgg. Nach einem langen Ball auf die linke Seite konnte Gentian Hoti, der anfangs massive Probleme mit seinem Gegenspieler hatte, seinen Kontrahenten nicht stoppen. Der Angreifer lief dann von der linken Seite alleine auf das Tor zu, doch er setzte das Spielgerät knapp am linken Pfosten vorbei. Aber auch diese Großchance war kein Weckruf für die Semptstädter, so dass die Hausherren anfangs eine klare Dominanz hatten. Allerdings machte man es dem TSV auch sehr leicht, denn man ließ den Platzherren deutlich zu viel Platz und nahm die Zweikämpfe auch nur halbherzig an, so dass man sich kaum aus der Defensive lösen konnte. Zudem verstand man es auch nicht, gewonnene Bälle zu behaupten, denn viele technische Fehler, die wohl auch dem ungewohnten Terrain – man spielte erstmals in diesem Jahr auf Rasen – geschuldet war, verhinderte einen ordentlichen Spielaufbau. Freilich war der Untergrund bei der nächsten Chance nach elf Minuten nicht ausschlaggebend, denn nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld kam ein Angreifer aus Rudelzhausen sträflich ungedeckt zum Kopfball, doch die Gäste hatten Glück, dass der Ball am Tor vorbeiging. Nach 20 Minuten glückte dem Gastgeber dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung, der allerdings einem individuellen Fehler in der SVA-Defensive geschuldet war. Nach einem langen Ball nach vorne kam Hoti zunächst vor seinem Gegenspieler an das Leder, versäumte es aber, rechtzeitig zu klären. So eroberte der Angreifer das Spielgerät, und kurz bevor er den Strafraum verlassen wollte, ging Hoti zu ungestüm in den Zweikampf und brachte den Stürmer zu Fall, so dass der Unparteiische zu Recht auf Elfmeter entschied. Schlussmann Sebastian Kahl suchte sich leider die falsche Ecke aus und konnten den frühen Rückstand nicht verhindern. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn nur eine Zeigerumdrehung fing man sich den zweiten Gegentreffer ein, dem erneut ein Fehler vorausging. Nach einem Zuspiel auf Ben Schiwietz verlor der Mittelfeldspieler im Zentrum den Ball. Die Platzherren spielten schnell nach vorne und kamen im Strafraum zum Abschluss. Beim ersten Versuch reagierte Kahl noch glänzend, doch der Nachschuss fand dann doch den Weg ins Netz. Anschließend kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und hielten Rudelzhausen nun vom eigenen Tor fern und als man in der 28. Minute zum Anschlusstreffer kam, keimte wieder Hoffnung auf. Als ein Schuss von Romeo Plunkte geblockt wurde, landete das Leder auf der linken Seite bei Jannik Obermaier, der gegen seinen Gegenspieler behaupten und den Ball dann flach nach innen spielen konnte, wo Luca Hofer am kurzer Pfosten zum Abschluss kam und auf 1:2 verkürzte. Nach 32 Minuten hätten die Gastgeber dann fast wieder den alten Abstand hergestellt, denn abermals bewies die Abwehr der SpVgg bei einer Freistoßflanke Schwächen, wobei es auch einem ungeahnten Stoßen geschuldet war, dass ein TSV-Stürmer zum Kopfball kam, denn Kahl aber glänzend über die Querlatte lenken konnte. Drei Minuten später hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Freistoß nach vorne kam Patrick Lisiewicz vor dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann an den Ball und schoss dann von der rechten Seite auf das Tor, doch ein zurückgeeilter Abwehrspieler konnte in höchster Not auf der Linie klären, so dass man mit einem knappen Rückstand in die Pause ging. Zehn Minuten nach Wiederbeginn wurde der links durchstartenden Obermaier schön von Jonathan Günzel bedient und lief in den Strafraum, doch sein abschließender Schuss landete leider nur im Außennetz. Neun Minuten später kam der Torhüter aus ähnlicher Position zum Schuss, doch abermals wollte der Ausgleich nicht fallen, denn der TSV-Keeper klärte per Fußabwehr. Noch in der gleichen Minute kassierte dann ein Rudelzhausener Akteur einen Platzverweis, so dass die Veilchen nun eine halbe Stunde in Überzahl agieren. Fortan erarbeiteten sich die Gastgeber dann ein deutliches optisches Übergewicht und die Hausherren erwehrten sich immer mehr durch Befreiungsschläge. Allerdings verstand man es in dieser Phase nicht, die Überlegenheit entsprechend zu nutzen, denn der letzte Pass wurde oft zu schlampig gespielt, so dass die erhofften Abschlüsse eher rar waren. Aber auch die Hausherren schafften es nicht, die sich bietenden Kontermöglichkeiten auszuspielen, so dass die Partie weiterhin offenblieb, aber auch zunehmend hektischer wurde. Aufgrund vieler Foulspiele wurde das Match immer wieder unterbrochen, so dass der Spielfluss merklich darunter litt. Neun Minuten vor dem Ende wurde den Gastgebern in zentraler Position ein Freistoß aus 18 Metern zugesprochen, aber der Ball ging knapp am Tor vorbei. Wenig später hofften die Gäste dann doch noch auf den Ausgleich, denn nach einem Pass nach vorne kam Günzel auf der linken Seite zum Ball und war auf das Tor unterwegs, doch der Unparteiische pfiff den Angreifer zurück, wobei die Entscheidung sehr fragwürdig war. Aber noch wollte man sich mit der Niederlage nicht abfinden und als Elias Faust aus der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne schlug, blickte man gespannte nach vorne, doch der TSV-Torhüter war einen Tick vor dem heranstürmenden Reza Jaqubi am Ball und konnte im letzten Moment klären. Kurz vor dem Ende schwanden dann bei den Veilchen die Hoffnungen, denn Pluntke zeigte sich mit einer Entscheidung des Unparteiischen nicht einverstanden und handelte sich die Ampelkarte ein. Als der Referee nur eine Zeigerumdrehung weiter die Partie dann abpfiff, war die Auftaktniederlage der Veilchen nicht mehr abzuwenden.

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