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D2-Junioren: VfB Friedrichshofen – SpVgg Altenerding 2:5

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Ein Woche nach der Heimklatsche gegen den FC Gerolfing (3:9) mussten die Bongers/Dasch-Schützlinge wieder die Koffer packen und es ging auf die A9 Richtung Ingolstadt. Im Kader der SpVgg Altenerding waren: Sebastian König, Moritz Hartlmaier, Felix Hartlmaier, Niklas Braune, Ludwig Woitzik, Alessandro Cusati, Mateo Rezvan, Lenny Peschke, Mailo Skupnik, Pablo Ahlschläger, Léo Dasch und Sebastian Artinger.

Beide Mannschaften beschäftigten sich nicht lange mit dem berühmten „Abtasten“ und bereits nach drei Minuten öffnete Felix Hartlmaier schön auf Alessandro Cusati, der direkt auf Léo Dasch durchsteckte. Dessen Schuss donnerte ans Lattenkreuz. Die Veilchen übernahmen das Kommando des Spiels. Speziell Mateo Rezvan, Lenny Peschke und Alessandro Cusati ließen das Leder schön durch die eigenen Reihen laufen. Nach fünf Spielminuten kam der VfB Friedrichshofen gefährlich vor dem Kasten vor Sebastian König, aber Moritz Hartlmaier konnte klären. Dessen Befreiungsschlag leitete unmittelbar den Gegenangriff ein, der zu einem Eckball führte. Diesen führte Mateo Rezvan aus und der Eckball von der rechten Seite wurde lang, wurde länger und landete tatsächlich direkt im langen Eck – 1:0. Die SpVgg hatte nun ein deutliches Übergewicht und man erspielte sich beste Chancen. In der 16. Minute wurde Lenny Peschke im Mittelfeld zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß führte Mateo Rezvan aus und er sollte seine Sache wieder hervorragend machen. Mit einem Schuss ins lange Eck erhöhte er auf 2:0. Es sollte noch besser kommen. In der 18. Minute spielte Mateo Rezvan einen schönen Pass auf Léo Dasch, der das Ergebnis auf 3:0 stellte. Die Veilchen machten weiterhin Dampf. Kurz darauf spielten sich Alessandro Cusati und Léo Dasch toll durch die letzte Verteidigungsreihe. Léo Dasch legte den Ball quer auf den mitlaufenden Sebastian Artinger, doch leider blieb diese Tormöglichkeit ungenutzt. In der 35. Minute konnte sich Léo Dasch gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, doch vor dem Tor wurde diese Möglichkeit vergeben. Aber es sollte noch ein Treffer vor der Halbzeit folgen. Nach einen Eckball von Pablo Ahlschläger traf Lenny Peschke per Direktabnahme zum 4:0-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff waren die Veilchen gedanklich noch in der Kabine, zumindest machte es den Anschein. Mit einem Doppelpack (32. und 35. Minute) verkürzte der VfB Friedrichshofen auf 2:4 und schöpfte neue Hoffnung. Die Partie war nun hektisch und die Heimmannschaft erspielte sich beste Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. So klärte in der 40. Minute Ludwig Woitzik für den bereits geschlagenen Goalie Sebastian König. Niklas Braune lieferte sich einige Laufduelle mit dessen schnellen Gegenspieler, meist mit dem besseren Ende für den Altenerdinger Abwehrrecken. In der 41. Minute kam Sebastian Artinger nach Zuspiel von Mailo Skupnik zum Abschluss, doch sein Schuss ging knapp links am Tor vorbei. Nun nahm die SpVgg wieder das Zepter in die Hand und in dieser Phase hatte der VfB Glück, dass die SpVgg nicht erhöhte. Zunächst wurde der Ball an den Innenpfosten gedonnert und wenig später verpasste Mailo Skupnik eine Hereingabe von Léo Dasch. Aber kurz vor dem Schluss belohnten sich die Altenerdinger Kicker für das Engagement und machten den Sack endgültig zu. Nach einer Hereingabe von Léo Dasch arbeitete Mailo Skupnik in der Mitte hart, brachte die Kugel unter Kontrolle und legte mustergültig zurück auf Alessandro Cusati, der per Linksschuss ins lange rechte Eck für den 5:2 Endstand sorgte. Mit diesem Sieg sicherten sich die Jungs einen Platz unter den ersten fünf Plätzen, der für die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die BOL ausreichend ist. Nächsten Sonntag findet zum Abschluss noch das Nachholspiel beim TV Ingolstadt statt, wobei man gelernt hat, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.

E4-Junioren: BSG Taufkirchen II – SpVgg Altenerding 14:1

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Am abschließenden Spieltag ging die Reise der E4-Junioren nach Taufkirchen und die Veilchen wollten den Tabellenführer mit einem Sieg, der den Gewinn der Herbstmeisterschaft gebracht hätte, in Tabelle noch überflügeln. Aber das Vorhaben scheiterte dann leider kläglich, denn man traf auf einen sehr starken Gastgeber, der deutlich überlegen war und die Gäste mit einer 1:14-Packung auf die Heimreise schickte. Dabei begann das Spitzenspiel ganz nach dem Geschmack der Semptstädter, denn nach acht Minuten war es Torjäger Tim Pösl, der seinen Farben in Front brachte und die Hoffnungen auf die Meisterschaft bestärkte. Aber schon zwei Minuten später gab es im Altenerdinger Lager Ernüchterung, denn die Heimelf antwortete mit dem 1:1-Ausgleich prompt. Als die Hausherren dann in der 12. und 13. Minute einen Doppelschlag verbuchten und mit 3:1 in Führung, gab es bei den Gästen einen Knacks und man brachte kein Bein mehr auf den Boden. In dieser Phase waren die Hausherren, die nach zwei Auswechslungen noch mehr an Domianz gewannen, klar überlegen und der bedauernswerte SVA-Keeper Tobias Walter musste bis zum Pausenpfiff noch viermal hinter sich greifen, so dass der Traum von der Herbstmeisterschaft schon früh ausgeträumt war. Trotz des klaren Vorsprungs ließ der Klassenprimus auch nach Wiederbeginn nicht nach und ging entschlossen auf weitere Torejagd. Die ersten seiben Minuten nach der Pause überstanden die Gäste noch schadlos, doch nach dem achten Gegentreffer in der 32. Minute brachen bei der SpVgg dann alle Dämme und weitere Tore fielen nahezu im Minutentakt, während es auf der anderen Seite für die Veilchen gegen kompakte Abwehr der BSG kein Durchkommen gab. Letztlich stand dann eine herbe 1:14-Packung, die aber den guten Saisonverlauf der Altenerdinger Nachwuchskicker nicht schmälern soll. Jedoch traf man am abschließenden Spieltag auf einen übermächtigen Gegner, der sich letztlich verdient die Herbstmeisterschaft sicherte, während sich die Altenrdinger mit Platz 3 in der Abschlusstabelle begnügen mussten.

E1-Junioren: SG Steinkirchen – SpVgg Altenerding 0:4

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Zum Herbstrundenabschluß reisten die E1-Junioren der Veilchen ins Holzland zum Auswärtsspiel bei der SG Steinkirchen I. Die Vorgabe für das Spiel war klar, da der Tabellenführer Forstern das gestrige Auswärtsspiel beim Stadtrivalen FC Herzogstadt gewann, konnte man diesen mit einem Sieg vom dritten Tabellenplatz verdrängen und das Vorhaben wurde eindrucksvoll umgesetzt, trat man doch mit einem klaren 4:0-Sieg die Heimreise an. Bei bestem Fußballwetter starten die Veilchen mit Torwart Thomas Bernhard, den Defensivspielern Bastian Brugger, Kapitän Francisco Canales und Jonas Ebert, sowie den Offensivkräften Paul Zellner, Eduard Ranga und Torjäger Christoph Zimmermann das Team komplettierten Florian Angermeier, Luke Läntzsch und Vinzent Zanker. Die Veilchen waren von Beginn an spielbestimmend, konnten aber das Tor der Gastgeber nicht wirklich in Gefahr bringen und somit spielte sich das Geschehen eher im Mittelfeld ab. Nach fünf Spielminuten konnten sich die Gastgeber ein wenig befreien und ihrerseits Torchancen erspielen, die aber von der umsichtigen Defensive gut  wegverteidigt wurden. Nach zehn Minuten war es  soweit. Nach einem gewonnen Zweikampf in der Abwehr wurde der Ball mit einer schönen Ballstafette in den gegnerischen Strafraum getragen, dort drehte sich Torjäger Zimmermann um seinen Gegenspieler und schloss überlegt zur umjubelten 1:0-Führung der SpVgg ab. Danach nahmen sich die kleinen Veilchen eine kleine Auszeit und verwalteten die Führung geschickt. Nach dieser schöpferischen Pause gelang Paul Zellner mit einem sehenswerten Freistoßtor aus ca. 20 Metern der 2:0-Pausenstand. In der Halbzeitpause verlangte Trainer Brugger weiterhin konzentriert weiterzuspielen, um die Punkte mit an den Pretzener Weg zu nehmen. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, aber die SG Steinkirchen brachte die Defensivspieler der SpVgg nicht wirklich in Verlegenheit und bei einer guten Gelegenheit konnte sich Torwart Bernhard, der einen ruhigen Vormittag erlebte, auszeichnen. Nach 32 Spielminuten spielte Bastian Brugger einen langen Ball über die Abwehr der Holzländer. Vinzent Zanker setzte energisch nach und erzielte mit einem schönen Volleyschuss die Vorentscheidung zum 3:0. Aber das sollte noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein und Jonas Ebert erzielte mit einem weiteren sehenswerten Freistoßtreffer den Endstand. Nun wollte man die Null auch wieder für Torwart Bernhard halten, was durch eine kämpferische und spielerische Topleistung auch gelang. Durch diesen Sieg überholte man den Stadtrivalen FC Herzogstadt und holte einen hervorragenden 3. Tabellenplatz in der Herbstrunde. Die E1 der Veilchen verbabschiedet sich nun in die Winterpause und wünscht allen Unterstützern eine schöne Zeit bis zur bevorstehenden Frühjahrsrunde

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C3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt 2:5

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Die C3-Junioren der SpVgg empfingen den FC Herzogstadt zum Derby im Sepp-Brenninger-Stadion und man ging voller Zuversicht in die Partie und wollte als Sieger vom Platz gehen. Doch dieser Vorsatz erhielt schon nach wenigen Minuten einen herben Dämpfer. Zunächst konnten die Gastgeber zwar einen Eckball klären, doch der Ball landete bei einem Erdinger Angreifer.  Dieser traf auf eine Abwehr, deren Zweikampfverhalten zu wünschen übrigließ, so dass er gleich drei Abwehrspieler stehen ließ und alleine vor dem Tor angekommen wenig Mühe hatte den SVA-Keeper Emilian Schreyer zu überwinden. Auch die nächste dicke Chance lag auf Seiten der Gäste. Diesmal konnte man einen pfeilschnellen Flügelspieler der Gäste nicht stellen und als er vor Schreyer das Leder quer in die Mitte legte, schien der zweite Gegentreffer unvermeidlich, doch Abwehrspieler Korbinian Irl konnte den abschließenden Schuss für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie abwehren. Nach etwa 20 Minuten kamen die Hausherren dann zum überraschenden Ausgleich. Nach einem Pass auf die rechte Seite konnte sich Simon Faust im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler behaupten und konnte im Strafraum nur noch unfair gebremst werden, so dass die Schiedsrichterin zu Recht auf Elfmeter entschied. Entgegen des ungeschriebenen Gesetzes traf der Gefoulte selbst an und schoss unhaltbar flach ins linke Eck zum 1:1 ein. Aber die Freude bei den Hausherren währte nur kurz, denn schon zwei Minuten später ging der FCH wieder in Front. Abermals war der wieselflinke Außenstürmer der Erdinger nicht zu stoppen. Er setzte sich wieder über rechts durch, passte dann wieder uneigennützig nach innen, wo sein Mitspieler wenig Mühe hatte, das Leder zum 2:1 ins Netz zu befördern. Und die Gäste feierten schon unmittelbar den nächsten Treffer. Diesmal spielten die Erdinger einen Pass aus dem Mittelfeld in die Tiefe und fanden einen durchlaufenden Stürmer. Der Angreifer hatte nur noch Schreyer vor sich, ließ sich aber auch vom SVA-Keeper nicht mehr aufhalten und schoss sicher zum 3:1 ins lange Eck ein. Bis zum Pausenpfiff tat sich dann vor beiden Seiten nicht mehr sonderlich viel, so dass Herzogstadt mit einer verdienten Führung in die Pause ging. Nach Wiederbeginn hofften die Platzherren auf eine Wende und zu Beginn war man auch besser im Spiel, was nach acht Minuten auch zur ersten Chance führte. Als der Erdinger Keeper einen schönen Fernschuss von Oumar Sow nach vorne abprallen ließ, setzte Adrian Wilk nach und kam auch an den Ball, doch sein Nachschuss hatte zu wenig Fahrt und konnte vom Schlussmann schließlich doch noch unter Kontrolle gebracht werden. Zwei Minuten später gab es dann fast eine identische Szene, lediglich mit dem Unterschied, dass die Gäste zum 4:1 kamen. Diesmal musste der Altenerdinger Schlussmann Schreyer einen gefährlichen Fernschuss zur Seite abprallen lassen, kam dann jedoch beim versuchten Nachfassen einen Tick zu spät, so dass der Stürmer vor ihm an das Leder kam und ins leere Tor einschob. 18 Minuten vor dem Ende wäre den Gästen dann fast der nächste Treffer geglückt. Abermals konnte Schreyer einen Schuss nur noch stark zur Seite abwehren, doch abermals wurde es von seinen Vorderleuten im Stich gelassen, so dass er erneut ein gegnerischer Spieler an das Leder kam, diesmal aber das Kunststück fertigbrachte, das Spielgerät aus wenigen Metern über die Latte zu setzen. Nun war Erding aber dem fünften Treffer nahe und nur eine Minute später kam ein Stürmer im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, verfehlte aber das lange Eck um wenige Zentimeter. Aber acht Minuten vor dem Ende legte Herzogstadt dann doch das 5:1 nach. Nach einem Angriff über die rechte Seite umspielte ein Angreifer den aus seinem Tor eilenden Schreyer, spielte dann in die Mitte, wo sein Mitspieler die Hereingabe ins verwaiste Tor schob. Drei Minuten später betrieben die Veilchen dann Ergebniskosmetik. Nach einem Angriff kam Sow an der Strafraumgrenze zum Schuss. Der Erdinger Torhüter ließ das Spielgerät nach vorne abprallen und als der nachsetzende Patrik Stanic dann an den Abpraller kam, hatte er wenig Mühe, auf 2:5 zu verkürzen. Mit dem Schlusspfiff wäre dem FCH dann fast noch der sechste Treffer geglückt, denn nach einer herrlichen Flanke von der rechten Seite kam ein am langen Pfosten stehender Stürmer frei zum Kopfball, brachte die Hereingabe jedoch nicht im Netz unter, so dass sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig 5:0

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Nach der „Zwangspause“, die der Spielabsage des SE Freising geschuldet war, waren die D1-Junioren voller Tatendrang und freuten sich auf das Derby gegen die Sportfreunde aus Schwaig. Zwar standen die Veilchen bereits vorzeitig als Herbstmeister fest, doch wer gedacht hätte, die Gastgeber würden nun etwas das Gas vom Pedal nehmen, sah sich getäuscht. Die SpVgg war während der gesamten Spielzeit klar spielbestimmend, so dass der 5:0-Erfolg auch dem Spielverlauf gerecht wurde. Schon nach drei Minuten lag die Führung in der Luft, doch Paul Schiwietz hatte Pech, dass sein Schuss nur an die Oberkante der Latte ging. Aber schon nach sechs Minuten führte die Dominanz zum Führungstreffer, denn nach einem Pass in die Tiefe war Emil Fernandez Jackisch nicht mehr zu bremsen und vollendete sicher zur frühen Führung. Nur zwei Minuten später ließen die Hausherren den zweiten Treffer folgen. Diesmal agierte der Torschütze des ersten Tores als Vorlagengeber und von seinem Pass profitierte Marco Ebert, der auf 2:0 stellte. Zwei Zeigerumdrehungen weiter hätte sich Ebert dann fast zum zweiten Male in die Torschützenliste eingetragen, doch diesmal – erneut von Fernandez Jackisch bedient – brachte er das Spielgerät nicht im Schwaiger Kasten unter. Anschließend verflachte die Partie etwas und weitere Chancen für die Gastgeber blieben zunächst aus. So wagten sich die Gäste nun auch in die Offensive und mit zwei Fernschüssen setzte man zumindest mal Ausrufezeichen, die aber keinen zählbaren Erfolg brachten. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff sorgten die Gäste dann für nächsten zählbaren Erfolg, der aber unbeabsichtigt war, denn nach einer Freistoßflanke von Philipp Feuker misslang der Abwehrversuch eines Abwehrspielers, denn er köpfte das Leder zur 3:0-Führung der Hausherren ins eigene Netz. Vier Minuten nach Wiederbeginn zog Fernandez Jackisch einen Eckball auf den kurzen Pfosten. Der dort stehende Abwehrspieler war etwas zu klein und konnte die Hereingabe nicht abwehren, hatte jedoch Glück, dass der Ball nur an den Außenpfosten ging. Nach acht Minuten dann die nächste gute Chance für die Platzherren. Nach einem Rückpass auf den Torhüter fing Fernandez Jackisch dessen Befreiungsschlag ab und spielte dann sofort auf den links freistehenden Schiwietz, doch dessen Schuss konnte der Keeper dann hervorragend zur Ecke abwehren. Der daraus resultierende Eckstoß brachte wieder große Gefahr, denn die Gäste brachten die Hereingabe von Fernandez Jackisch nicht aus der Gefahrenzone und am langen Pfosten kam es dann zu einem Gestochere, doch Tobias Felsner brachte das Leder nicht über die Linie, da der Torhüter schließlich den Ball doch unter Kontrolle brachte. Fünf Minuten später führten die Hausherren eine Ecke anderweitig aus. Fernandez Jackisch führte kurz aus und passte auf Feuker, doch dessen Flachschuss strich knapp am langen Pfosten vorbei. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Pass in die Tiefe drang Fernandez Jackisch in den Strafraum ein, doch er wurde von seinem Gegenspieler hart bedrängt, so dass er den Schuss nicht mehr richtig platzieren konnte und am Torhüter, der im Nachfassen den Ball aufnehmen konnte, scheiterte. Zehn Minuten vor dem Ende glückte den Gastgebern dann aber die endgültige Entscheidung. Nach einem Foul an Andreas Neumann auf der rechten Seite bekam die SpVgg einen Freistoß zugesprochen. Der Gefoulte übernahm selbst die Ausführung und bei seinem Schuss auf das kurze Eck machte der Torhüter keine gute Figur und musste den Ball zum 4:0 passieren lassen. Drei Minuten später kamen die Gäste dann zum ersten Abschluss. Nach einer Ecke, die von der SpVgg nicht entscheidend geklärt werden konnte, kam ein Schwaiger Stürmer zum Schuss, fand jedoch seinen Meister in Timo Wegener, der zur Pause für Tobias Felsner zwischen die Pfosten rückte. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und erneut sollte ein Eckball zu zählbarem Erfolg führen. Erneut kam es zur kurz ausgeführten Version und abermals kam Feuker zum Schuss. Der Torhüter war mit der Hand noch am Ball, konnte aber die Flugbahn der Kugel nicht stoppen. Ob der Schuss von Feuker schon hinter der Linie war oder ob der nachsetzende Felsner noch vor dem Überschreiten der Linie an die Kugel kam, lässt sich wohl nur schwer beantworten, was aber für den fünften Treffer nicht mehr von entscheidender Bedeutung war. Kurz vor dem Ende schnupperten die Gäste dann am Ehrentreffer, doch abermals war Wegener nicht gewillt, hinter sich greifen zu müssen und hielt mit einer guten Parade die „Null“. Die letzte Chance verbuchten dann noch einmal der Meister für sich. Nach einem Pass nach vorne konnte sich Michael Melissourgos durchsetzen, lief dann alleine auf das Tor, doch anstatt auf den freistehenden Ebert zu passen, schloss er selbst ab, scheiterte aber am Torhüter, so dass das halbe Dutzend nicht mehr vollgemacht werden konnte. Doch der Ärger hielt sich in Grenzen, denn wenige Augenblicke später pfiff der Unparteiische das Landkreisderby ab und die Hausherren sicherten sich ungeschlagen die Herbstmeisterschaft.

E2-Junioren: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 5:5

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Die E2-Junioren der SpVgg waren zu Gast bei der Erstvertretung des TSV Sankt Wolfgang, der am Freitagabend zu einem Spiel bei Flutlicht geladen hatten. Die letzten Ligaspiele der SpVgg Altenerding waren nicht zufriedenstellend verlaufen und man blieb vor allem spielerisch weit unter den eigenen Möglichkeiten und Ansprüchen. So bot dieses letzte Spiel in der Hinrunde Gelegenheit zur sportlichen Wiedergutmachung. Die Partie wurde zur Werbung für den E-Jugend-Fußball, weil beide Mannschaften ein großartiges Spiel darboten, das keinen Verlierer verdient hatte, so dass das 5:5-Endergebnis auch den Leistungen beider Teams gerecht wurde. Die Veilchen mussten erneut rotieren, denn Stammtorwart Max Blick sowie Nils Bagge fielen aus. Christoph Zimmermann stand deshalb zwischen den Pfosten und so konnte Kjell Ortner mit Tobias Huber und Thomas Voitenleiter die Abwehrreihe bilden. In der Zentrale sowie Offensiv setze das Trainergespann Franz Huber und Jürgen Bugla wieder auf eine Blockbildung wie im Eishockey. Florian Angermeier, Emre Sürücü, Eduard Ranga und Lukas Bugla bildeten ein Quartett und der zweite Block bestand aus Tom Kaspari, Raphael Bendl, Mika Göke und Rayan El Aobaidi. Letzterer hatte sich in der E4 und E5 empfohlen und durfte sein Debüt bei den E2-Junioren feiern. Die SpVgg machte sofort klar, dass man die weite Anreise nicht auf sich genommen hat, um die Punkte brav abzuliefern. Vom Anpfiff weg ging es mit Tempo und über die Flügel auf das Tor der Hausherren. Diese waren zunächst überfordert von so viel Offensivdrang und so fiel nach einer schönen Einzelaktion von Eduard Ranga die 1:0-Führung für die Veilchen. Sankt Wolfang war nun auch in der Partie und nahm das Spiel an. Auf schwierigen Untergrund wurde dennoch schnell und direkt gepasst und die Abwehr der Spielvereinigung musste Höchstleistung bringen. Das Spiel wogte hin und her und beide Mannschaften versuchten ihre Spielidee umzusetzen. Es folgten sehenswerte Angriffe auf beiden Seiten. Beide Torhüter und Abwehrreihen konnten zunächst einen Torerfolg verhindern, aber in der 10. Minute durften die Gastgeber den Ausgleich bejubeln. Altenerding ließ sich davon nicht nachhaltig beeindrucken und konnte erneut durch Eduard Ranga auf 2:1 stellen. St. Wolfgang wurde durch den erneuten Rückstand erst richtig motiviert und setzte die Veilchen vor allem im Mittelfeld immer wieder unter Druck. Die entscheidenden Duelle wurden gewonnen und mit schnellen Vertikalpässen die Sturmspitze frei gespielt. So konnte man nicht nur zum 2:2 ausgleichen, sondern kurz vor der Halbzeit sogar mit 3:2 in Führung gehen. Beide Mannschaften hatten sich den Pausentee nach einen guten Spiel redlich verdient und die Hoffnung auf weitere 25 spannende Minuten wurde nicht enttäuscht. Altenerding kam wieder wie die Feuerwehr aus der Kabine und konnte kurz nach Anpfiff zum 3:3 ausgleichen. Tom Kaspari war nun Mittelstürmer und fügte sich in dieser Rolle als Torschütze gut ein. Das Spiel wurde nun zu einem offenem Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Erwähnenswert war das extrem hohe Tempo beider Mannschaften, die sich keinerlei Verschnaufpausen gönnten. Der Gastgeber drückte nun mit aller Macht auf die erneute Führung und die gelang gleich doppelt, denn ein Doppelschlag in den Minuten 35 und 37 brachte dem TSV eine 5:3-Führung. Mit Rückständen kann die Mannschaft der Veilchen aber gut umgehen und so folgte eine beeindruckende Willensleistung. Altenerding schaffte es nun Minute für Minute Sankt Wolfgang die Spielkontrolle zu nehmen und erarbeite sich Chance um Chance. Die Hausherren verschuldeten in dieser Drangphase einen Handsiebenmeter, den Flo Angemeier souverän zum 4:5-Anschlusstreffer nutzte. Die Platzherren wehrten sich gegen das Spielmomentum und versuchten offensiv zu entlasten, fanden aber in der Abwehrreihe der Spielvereinigung nun ein Bollwerk vor. Offensiv verloren die Veilchen weder den Kopf noch den Glauben an die eigene Stärke und so war erneut Eduard Ranga, der in der Schlussminute den umjubelten Ausgleich zum 5:5-Endstand erzielte. Dieses Unentschieden war ein Ergebnis, welches niemanden unglücklich zurückließ. Beide Mannschaften zeigten phasenweise beeindruckenden Fußball für eine E-Jugend und über 50 Minuten hohes Tempo und physisches Niveau, so dass das letzte Spiel in der diesjährigen Hinrunde Appetit auf mehr machte.

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling III 3:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Moritz Martin, 3. Florian Rank (64. Mario Batljan), 4. Sadam Ibrahim, 5. Alexander Schwarz, 6. Rene Feuker (71. Marc Florian), 7. Julian Topf, 8. Felix Ramberger, 9. Wiam Takruri (73. Fahker Mehrez), 10. Mario Kramaric, 11. Simon Wolf

Torschützen:
1:0 Wiam Takruri (5.)
2:0 Simon Wolf (52.)
3:1 Rene Feuker (63. / Foulelfmeter / Wiam Takruri)

Gelbe Karten:
Maximilian Voichtleitner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Maximilian Voichtleitner pariert einen Foulelfmeter von Filip Göpel

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Im Verfolgerduell auf dem Spitzenreiter SpVgg Neuching II setzte sich die dritte Mannschaft der SpVgg letztlich verdient mit 3:1 gegen den Lokalrivalen FC Langengeisling III durch und konnte dadurch den 2. Tabellenplatz zementieren.

Die erste Chance bot sich jedoch dem FCL. Nach einem Ballverlust der Veilchen auf der rechten Seite kam Philipp Hellemann an das Leder und spielte die Kugel nach innen. Im Zentrum konnten die Hausherren nicht entschlossen klären und als letztlich Julian Bloch im Strafraum zum Abschluss kam, hatten die Hausherren Glück, dass er das Leder nicht voll traf, und so von Keeper Maximilian Voichtleitner pariert werden konnte.

Die Hausherren zeigten sich effektiver und gingen schon nach drei Minuten in Front. Nach einem Ballgewinn der Veilchen in der gegnerischen Hälfte kam der Ball ins Zentrum, wo Julian Topf auf Wiam Takruri ablegten und gegen dessen 14 Meter-Schuss ins Eck konnte FCL-Schlussmann Michael Karamatic nichts mehr ausrichten.

Nach 17 Minuten wäre der FCL dann fast zum Ausgleich gekommen. Nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld konnte Sadam Ibrahim nicht entscheidend klären, so dass Jakob Fuhrmann dann zum Abschluss kam, aber die Kugel knapp am langen Pfosten vorbeischoss.

Vier Minuten später geriete die Führung der Gastgeber abermals in Gefahr. Nach einem langen Ball nach vorne kam Keeper Maximilian Voichtleitner aus seinem Kasten und hatte das Leder schon in den Händen. Als ich das Spielgerät jedoch entglitt, legte ein FCL-Angreifer auf Bloch zurück, doch dessen Schuss auf das verwaiste Tor konnte Ibrahim noch abwehren.

Drei Zeigerumdrehungen weiter waren dann die Veilchen dem zweiten Treffer nahe. Als eine mustergültige Flanke von Simon Wolf bei Takruri landete, agierte der Angreifer zu umständlich. Anstatt sofort abzuschließen, wollte er noch einen Haken um seinen Gegenspieler machen. So kam er jedoch nicht mehr zum Abschluss und verpasste seinen zweiten Treffer.

Nach 27 Minuten wären die Gäste dann fast zum Gleichstand gekommen, profitieren dabei aber von einer Fehlentscheidung des Unparteiischen. Nach einem Ball in die Tiefe kam Voichtleitner entschlossen aus dem Gehäuse und war vor dem FCL-Angreifer am Ball. Als der Stürmer dann aber zu Fall kam, entschied der Referee zu Unrecht auf Strafstoß. Doch letztlich sollt die unglückliche Entscheidung keine Auswirkungen haben, denn Voichtleitner konnte den Elfmeter von Spielführer Filip Göpel abwehren.


Aber in dieser Phase hielten die Gäste das Zepter in der Hand und die Führung der Hausherren geriet in Gefahr. Zwei Minuten vor der Pause wäre es dann fast so weit gewesen. Nachdem die Gäste im Strafraum der Gäste nicht zum Abschluss kamen, setzten die Geislinger zu einem schönen Konter und als sich Bloch im Strafraum gegen Alexander Schwarz durchsetzen konnte und zum Abschluss kam, war es Voichtleitner, der mit den Fingerspitzen das Leder an die Latte lenkte, zu verdanken, dass man mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.

In der Pause appellierte Trainer Andreas Heilmaier an sein Team, dass man in der Defensive mehr Absicherung zeigen sollte und forderte ein, dass man im Spielaufbau mehr Geduld aufbringen muss.

Sieben Minuten nach Wiederbeginn sollte sich die zweite Aufforderung dann bezahlt machen. Nach einigen sicheren Querpässen konnte man mit einem Pass von Ibrahim die erste Reihe der anlaufenden Gäste überspielen und als dann Felix Ramberger einen mustergültigen Ball auf die rechte Seite spielte, war Wolf nicht mehr zu halten. Er drang in den Strafraum vor und sein Schuss, bei dem Schlussmann Karamatic noch mit der Hand am Ball, fand den Weg ins Netz.

Aber die Geislinger zeigten sich davon wenig beeindruckt und kam nur zwei Zeigerumdrehungen zum Anschlusstreffer. Nach einer Ecke von Stefan Frey kam der völlig ungedeckte Bloch aus 14 Meter zum Kopfball und ließ Voichtleitner nicht den Hauch einer Abwehrchance.

Wenig später konnten die Gastgeber dann aber schon wieder den alten Abstand herstellen. Als eine Flanke von Rene Feuker über den langen Pfosten hinausging, kam Wolf an das Leder und legte auf Takruri zurück. Als sich der Torjäger um Block drehte, ließ der Geislinger Akteur sein Bein stehen und brachte Tarkuri zu Fall, so dass der Referer erneut auf den Punkt zeigte.  Feuker ließ sich die Chance nicht entgehen, schickte Karamatic in die falsche Ecke und erhöhte auf 3:1.

Nach 65 Minuten hoffte man bei den Veilchen auf die Vorentscheidung. Nach einem Ballverlust des Gäste spielte Topf das Leder sofort in die Tiefe und fand Takruri, der von der Mittellinie alleine auf das Tor zulief, dann aber beim Abschluss an Karamatic scheiterte.

Nur eine Minute später kamen die Hausheren zu nächsten hundertprozentigen Chance. Abermals verloren die Gäste im Spielaufbau das Leder. Mario Kramaric spielte auf die linke Seite zu Takruri der schließlich uneigennützig agierte und das Leder wieder auf den durchlaufenden Kramaric ablegte, doch sein Zuspiel war etwas zu ungenau, so dass der Mittelfeldspieler mit seinem langen Bein nicht mehr an das Leder kam.

Nun lag der vierte Treffer der Platzherren in der Luft und nach 68 Minuten hatte man schon wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach einem schönen Pass von Topf konnte sich Wolf am rechten Flügel behaupten und legte dann auf Takruri ab, doch mit einer starken Parade hielte Karamatic sein Team im Spiel.

Zehn Minuten vor dem Ende kamen dann die Gäste wieder zu einem Abschluss. Nach einem Ball nach vorne konnte sich Jonas Hennig am Ball behaupten und spielte dann quer auf Florian Gaigl, doch dessen Schuss aus 18 Metern ging ca. einen Meter am Altenerdinger Gehäuse vorbei.

Eine Minute vor dem Ende kamen dann die Veilchen noch einmal zu einer letzten Möglichkeit. Nach einem langen Pass von Marc Florian konnte ein FCL-Abwehrspieler den Passempfänger Mario Kramaric noch stellen. Allerdings setzte der Altenerdinger Akteur nach und legte dann auf Topf ab. Der Mittelfeldspieler zog in die Mitte, doch sein Schuss verfehlte dann das lange Eck, so dass sich am Endergebnis nicht mehr ändern sollte.

Wenig später pfiff der Unparteiische schließlich ab und die Hausherren brachten weitere drei Zähler auf die Habenseite.

B2-Junioren: (SG) SV Buch – SpVgg Altenerding 3:0

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Mit einer 0:3-Auswärtspleite beim beim Tabellenführer (SG) SV Buch das Team der B2-Junioren die Heimreise an. Es war eine sehr hart umkämpfte Partie. Der Spielverlauf zeichnete sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die erste nennenswerte Chance ereignete sich in der 24. Spielminute für die Veilchen. Torwart Benedikt Bauer schlug den Ball weit ab zu Renas Seynoldas, der sich bis zur Strafraumgrenze durchsetzte, beim Abschluss jedoch am gegnerischen Schlussmann scheiterte. In der 30. Minute kam Buch über die linke Seite und auch hier parierte Torhüter Bauer einen Fernschuss aus ca. 22 Meter. Zwei Minuten später konnte ein Kopfball nach einer Ecke aufgrund mangelnder Absprache und Zuteilung nicht geklärt werden, sodass Buch mit 1:0 in Führung ging. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein kämpferisches Spiel auf beiden Seiten. In der 47. Spielminute konnte abermals ein Kopfball aufgrund Stellungsfehlern nicht geklärt werden und Buch erhöhte auf 2:0. Nur zwei Minuten später baute Buch die FührJung aufgrund eines unhaltbaren Fernschuss auf 3:0 aus. Die Semptstädter gaben jedoch nicht auf und versuchten zumindest einen Ehrentreffer zu erzielen, was jedoch nicht gelang. In der 52. Minute spielte Tristan Jentsch den Ball direkt in den Lauf von Luis Kapsner, der beim Abschluss das Gehäuse aber knapp verfehlte. In der 65. Minute spielte abermals Tristan Jentsch durch die Mitte, doch erneut zielte man beim Abschluss zu ungenau, so dass das das Leer abermals am Gehäuse vorbeiflog. In den letzten 10 Minuten merkte man, dass die Kräfte auf beiden Seiten schwanden. Die Gastgeber wirkten aber noch etwas frischer und erarbeiteten sich die ein oder andere Chance, doch einen weiteren Treffer brachte auch die Hausherren nicht mehr zu Stande. Letztlich musste man die Überlegenheit der Hausherren anerkennen, was sich auch im Fazit von Trainer Michel Dierl spiegelte. „Der Sieg ging für Buch in Ordnung. Bei uns stimmte teilweise die Absprache und Zuteilung nicht, weiter waren auch zu viele Stoppfehler zu verzeichnen. Der Kampf- und Willensgeist unseres Teams war zwar da und man ging mit voller Motivation in die Partie, aber leider reichte es nicht zu zählbarem Erfolg“.

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SpVgg Eichenkofen 5:4

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In einer wahren Nervenschlacht rangen die Altenerdinger A2-Junioren im abschließenden Heimspiel den Verfolger von der (SG) SpVgg Eichenkofen mit 5:4 nieder und holten sich damit den Herbsttitel. Dabei sah es zu Beginn so aus, als sollten die Veilchen die Früchte der bislang starken Saison leichtfertig aus der Hand geben, denn nach nur fünf Spielminuten spielte Jakub Dabrowski einen fatalen Fehlpass am eigenen Sechzehner einem Eichenkofener Stürmer in die Füße, der nicht lange fackelte und mit einem beherzten Schuss ins lange Eck seine Farben früh in Führung brachte. Nach einer Viertelstunde wiederholten sich die Ereignisse. Erneut vertändelten die Veilchen am eigenen Strafraum den Ball und mussten zusehen, wie der Ball wiederum im langen Eck des Altenerdinger Gehäuses zum 0:2 einschlug. Doch die Lila-Weißen zeigten eine tolle Moral und ließen sich von dem Rückstand nicht beeindrucken. Nach 18 Minuten verlängerte Josef Trakuri eine an den kurzen Pfosten getretene Ecke mit dem Kopf zum Anschlusstreffer. Und nur drei Minuten später egalisierten die Semptstädter den Vorsprung, als der Eichenkofener Keeper einen Flachschuss von Tiago Cantares von der Strafraumgrenze nach vorne abklatschen ließ und den heraneilenden Josef Trakuri im Nachsetzen von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tamerat Dubale sicher zum Gleichstand von 2:2. Doch es sollte noch besser kommen. Zwei Minuten vor dem Pausentee verfehlte zwar Josef Trakuri zunächst einen weit nach vorne geschlagenen Ball per versuchten Seitfallzieher, doch Sebastian Kähler-Pardo drückte die verwaiste Kugel zur Führung der Veilchen ins Netz. Allerdings hatten die Hausherren nochmals Glück, denn die letzte Ecke der Gäste vor dem Halbzeitpfiff fälschte Rian Bellakhdar so unglücklich aufs eigene Tor ab, dass Keeper Hassan Ibrahim das Leder nur mit einem unglaublichen Reflex über die Querstange befördern konnte. Im zweiten Durchgang bemühten sich die Veilchen zunächst das Spiel zu beruhigen und die Führung zu verwalten. Die erste Gelegenheit hatte Yannick Molnar mit einem aus gut dreißig Metern zentral geschossenen Freistoß. der nur knapp am überraschten Eichenkofener Keeper vorbei neben dem Gehäuse landete. Die Gäste machten es in der 58. Minute besser. Nach einem harten Körpereinsatz wurde Eichenkofen 25 Meter zentral vor dem Altenerdinger Tor ein Freistoß zugesprochen. Der flach in die linke Ecke getretenen Ball, flutschte Keeper Hassan Ibrahim unter dem Körper durch und brachte erneut den Gleichstand zum 3:3. Die Lila-Weißen übernahmen nun wieder die Initiative. Zunächst scheiterte Josef Trakuri, der seinen Gegner mit schöner Drehung hatte aussteigen lassen, mit einem Schuss von der linken Strafraumkante am Eichenkofener Schlussmann, der das Leder noch aus dem Winkel kratze. Doch nach 65 Minuten gingen die Hausherren erneut in Front. Yannick Molnar überlistete mit einem direkt verwandelten Eckball den Gästekeeper und stellte auf 4:3. Nach 70 Minuten wähnten die Altenerdinger bereits die Vorentscheidung, denn Sebastian Kähler-Pardo setzte sich am Gästestrafraum durch, zog ab und der abgefälschte Ball schlug zum 5:3 im Netz der Gäste ein. Aber die Eichenkofener schlugen nochmals zurück. Eine Vierteldtunde vor Schluss wurde den Gästen Mitte der Hälfte der Veilchen ein Freistoß zugesprochen. Der Schütze drosch die Kugel per Bogenlampe aufs Altenerdinger Gehäuse, wo der ansonsten starke Rückhalt Hassan Ibrahim diesmal eine schlechte Figur machte und das Leder unterschätzte, das sich ins rechte Eck zum Anschlusstreffer senkte. Obwohl die Gäste nochmals alles nach vorne warfen, verteidigten die Altenerdinger den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff und bejubelten lautstark die errungene Meisterschaft., welche das Team in erster Linie ihrem unbändigen Siegeswillen zu verdanken hat.

D4-Junioren: (SG) FC Moosburg – SpVgg Altenerding 3:1

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Am Freitag endete für die D4-Junioren die Hinrunde mit dem Spiel in Moosburg und in einem sehr spannenden Spiel unterlag man den Gastgebern unglücklich mit 1:3, obwohl man über weite Strecken des Spieles spielerisch das bessere Team stellte. In der Defensive ließ man wenig zu, stand mit der Viererkette sicher, und erspielte sich in der Offensive einige Chancen, machte aber daraus aber leider zu wenig. So wie nach 16 Minuten, als nach einer Ecke vom Paul Stöhr das Leder nach einem Getümmel drei Meter vor dem Tor zum Einschuss bereit lag, doch kein SVA-Angreifer ging zum Ball und nutzte die Möglichkeit. Drei Minuten später kam dann Vincent nach einer schönen Einzelleistung auf der linke Seite im Strafraum zum Abschuss, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte der Torhüter zur Ecke abwehren. Dies sollte sich rächen, denn nach 22 Minuten gingen die Gastgeber überraschend in Front. Nach einer Ecke kam ein Angreifer am langen Pfosten an den Ball und feuerte diesen auf das Altenerdinger Tor ab. Zunächst konnte Konrad Starrach den Schuss blocken, doch als der Abpraller dann bei einem Moosburger Akteur landete, regierte dieser blitzschnell und schoss unhaltbar zur 1:0-Führung ein. Drei Minuten später kam auch noch Pech hinzu. Als David Mückel das Leder nach einer Ecke mit der Pike auf das Tor schoss und der aufspringende Ball vom Keeper nicht gemeistert werden konnte, hatte man schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch der Ball landete nur am Pfosten. In der 28.  Minute konnte man die Abwehr der Dreirosenstädter mit einem schönem Doppelpass zwischen Paul Stöhr und Adam El Mekhantar aushebeln, doch beim Schuss vom Stöhr brachte ein Abwehrspieler ein Bein noch dazwischen und verhindert den erhofften Ausgleichstreffer. Und so kam es wie es kommen musste, denn im Gegenzug baute Moosburg den Vorsprung aus. Nach der Altenerdinger Ecke wurde das Spiel sofort in die Tiefe gespielt und der Pass erreichte den FCM-Mittelstürmer, der frei auf das Tor laufen kann und zur 2:0-Halbzeitführung einschieben konnte. Nach der Halbzeit kam die SpVgg besser ins Spiel und dränge nun auf den Anschlusstreffer. Moosburg konnten kaum noch Akzente setzen, aber die SpVgg konnte auch sehr gute Möglichkeiten nach tollen Kombinationen nicht in zählbaren Erfolg ummünzen. Die beste Chance hatte Vincent Mörtl, der aus sechs Metern frei zum Abschluss kommt, aber den Torwart nicht überwinden kann. Es dauerte schließlich bis zur 54. Minute bis der Knoten platzte. Als Mörtl einen zu kurz geratenen Abschlag des Torhüters aufnehmen konnte, lief er auf das Moosburger Tor zu und konnte zum überfälligen Anschlusstreffer einnetzen. Sofort wurde vom Trainerteam nun die Vierabwehrkette aufgelöst und alles auf eine Karte gesetzt. Man wollte hier in Moosburg nicht als Verlierer vom Platz gehen und als Mörtl einen schönen Freistoß auf das Tor brachte, hoffte man auf den Ausgleich, der aber letztlich verwehrt blieb. In der letzten Aktion gab es dann mit dem dritten Gegentreffer zum 1:3-Endstand den endgültigen Knock-Out, so dass man die Herbstsaison nach der unglücklichen Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz abschließen musste, was zu einem durchwachsenen Saisonresümee führt. „Man gewann zwar das wichtigste Spiel der Saison gegen die Stadtrivalen, aber blieb in den weiteren Spiele gegen Teams auf ähnlichen Niveau (Wartenberg, Freising, Hallbergmoos und Moosburg) ohne Punkt. Nur gegen Eitting war man chancenlos. Es war eine schwierige Aufgabe, aber man meisterte sie sehr gut, auch wenn der Ausflug in die Kreisklasse mit dem Spiel in Moosburg endete Es war für uns als Trainer, die Kinder und die Eltern eine wertvolle Erfahrung. In der Rückrunde wird es sicherlich in der Gruppe weiter gehen. Doch geht es erstmal in die Halle“, analysierte Trainer Stefan Mückel die abgelaufene Herbstrunde und richtet seinen Blick aber bereits in die Zukunft.