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E3-Junioren: SpVgg Altenerding – SpVgg Neuching 22:0

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Die E3-Junioren der SpVgg Altenerding empfingen am Montagabend die SpVgg Neuching zu Nachholspiel an der Sempt und die Altenerdinger Nachwuchskicker schossen in diesem Match Tore auf Fließband, so dass am Ende der ungewöhnliche Spielstand von 22:0 stand. Folgender Kader sorgte für diesen Kantersieg, der wohl für die eifrigen Spieler so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird: Kevin Eckelt-Marins, Ferdinand Pickelmann, Luke Läntzsch, Amar Xhemshiti, Finn Ley, Toni Reising, Mateo Katic, Jonathan Habermeier, Samuele Diano und Fabian Baumbach.

Das Spiel startete pünktlich um 17:30 Uhr mit dem Anstoß der Gäste. Allerdings konnten diese den Ball nicht lange in den eigenen Reihen halten und in Spielminute Drei fiel schon durch Fabian Baumbach das erste Tor für die Veilchen. Der Ballbesitz blieb weiter auf Seiten des Heimteams und die Gäste hatten wenig entgegenzusetzen. Anfangs war jedoch der zeitliche Abstand zwischen den Toren noch etwas größer, so dass das 2:0 durch Jonathan Habermeier „erst“ nach neun Minuten fiel. Spätestens jetzt hatten die Nachwuchskicker das Spiel komplett in den eigenen Händen und es sollten in diesem Spiel mehr Tore fallen, als das Team in den bisherigen Spielen der Hinrunde erzielen konnten. Der Endstand lautete 22:0 und die Torschützen waren Fabian Baumbach (Minuten 3, 12‘, 15‘, 50‘), Samuele Diano (26‘, 28‘, 30‘, 50‘), Finn Ley (34‘, 35‘, 38‘), Ferdinand Pickelmann (27‘, 28‘), Luke Läntzsch (45‘, 46‘), Amar Xhemshiti (16‘, 25‘), Toni Reising (30‘, 37‘), Mateo Katic (19‘, 28‘) und Jonathan Habermeier (9‘). Nach diesem sehr einseitigen Match hoffen die Aktiven und das Trainerteam, dass man das letzte Herbstrundenspiele am kommenden Freitag mit einem Sieg beenden kann. 

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – SpVgg Langenpreising 5:1

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Mit einer starken Kaderaufstellung gingen die E4-Junioren ins Spiel gegen die SpVgg Langenpreising, so dass man voller Zuversicht startete. Diese sollte schon nach zwei Minuten zählbaren Ertrag bringen, denn Rayan El Aobaidi, der sein erstes Tor für Altenerding erzielte, sorgte für die frühe Führung seiner Farben. Und so ging es weiter, denn nur zwei weitere Zeigerumdrehungen weiter erhöhte Tim Pösl auf 2:0, und das Team war sofort im Spielmodus. Aber dann schlug der Gast zurück und nach sechs Minuten konnte Langenpreising auf 1:2 verkürzen. Aber die Hausherren zeigten sich davon wenig beeindruckt und man blieb weiter überlegen, was sich fünf Minuten vor der Pause auch auf der Anzeigentafel zeigen sollte, denn Vinzent Zanker stellte den alten Abstand wieder her und sorgte dafür, dass die Platzherren mit einer beruhigenden 3:1-Führung in die Halbzeit gingen. Die Abwehr, bestehend aus Zanker und Leonardo Moreira Wolf, zeigte eine herausragende Leistung und ließ Langenpreising kaum Chancen, zum Tor vorzudringen. Im Mittelfeld sorgten Batuhan Ökebas und Jermaine Ocansey für souveräne Chancenvorbereitungen, indem sie gezielt Pässe ins Mittelfeld spielten. Nach der Halbzeitpause setzte das Team seine Dominanz fort. Simeon Piehler, der ab der zweiten Halbzeit auf dem rechten Außenflügel spielte, brachte das Spiel dort gut unter Kontrolle. In der 39. Minute markierte Rayan El Aobaidi seinen zweiten Treffer und sorgte somit für die Vorentscheidung, bevor Finn Ley nur zwei Minuten später den Schlusspunkt setzte und zum 5:1-Endstand in die Maschen traf. Der Abpfiff ertönte nach 51 Minuten, und die Veilchen konnten einen klaren Sieg feiern. Es war eine rundum überzeugende Teamleistung, die von einer starken Abwehr, präzisen Pässen und effektiven Torschüssen geprägt war. Jeder Spieler trug seinen Teil zum Erfolg bei, und die Fans dürfen stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft sein.

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Walpertskirchen 4:4

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Die Begegnung zwischen den Altenerdingern C2-Junioren und der (SG) SV Walpertskirchen SV Walpertskirchen endete mit einem spektakulären 4:4-Remis. Für die Veilchen fühlte sich das Unentschieden zum Schluss wie ein Sieg an, denn man kam nach einem deutlichen 1:4-Rückstand wieder zurück. Schon kurz nach Anpfiff sahen die Zuschauer beider Mannschaften eine intensive Partie, bei der sich schon zu Beginn abzeichnete, dass hier keiner etwas zu verschenken hatte. So tasteten sich beide Teams nur bis in die fünften Spielminute ab, ehe der Gast schon früh schon zu zählbarem Erfolg kam. Ein Walpertskirchener Stürmer fand eine Lücke zwischen der Altenerdinger Abwehr und lief so auf den herauseilende Keeper Lukas Busse zu. Ein platzierter Schuss ins linke Toreck war für den Keeper unhaltbar und die Gefolgsleute der Gäste bejubelten laut das 0:1 für ihr Farben. Die Semptstädter blieben aber konzentriert bei der Sache und erspielten sich so die eine oder andere Tormöglichkeit, die aber zunächst keinen Ertrag brachten. Effektiver zeigte sich dagegen Walpertskirchern und ein weiterer Konter brachte die Hausherren nach 22 Minuten erneut in Bedrängnis. Peer Krop fing einen langen Pass auf den Stürmer der Gäste zunächst ab, doch dann versprang ihm aber der Ball so ungünstig, dass ihn der Gegner wieder aufnehmen konnte. Abermals eilte Keeper Busse heraus, doch auch konnte er den Gegentreffer nicht verhindern. Er wurde vom Angreifer gekonnt umspielt, so dass er nur noch zusehen konnte, wie der Ball rechts unten sein Ziel in die Maschen fand, so dass die SG mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Pause ging.  Etwas gedämpft für die Veilchen ging es dann weiter in der Partie. Doch sie zeigten Moral und blieben kämpferisch, was dann auch in der 37. Minunten belohnt wurde. Karl Hanslmaier passte vor dem gegnerischen Strafraum gekonnt zu Lewin Skupnik, der seine Chance nutzte und für den Anschlusstreffer sorgte, denn der Angreifern setzte die Pille unhaltbar rechts unten in Netz. Nach diesem Tor keimte bei den Hausherren wieder Hoffnung, doch ein Elfmeter nach einem umstrittenen Handspiel von David Wildgruber, den der Gast sicher zum 3:1 nutzte, dämpfte die Erwartungshaltung deutlich. Und es kam noch schlimmer, denn in der 52. Minuten legte Walpertskirchen nach und und die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Mit einem Doppelpass durch die Altenerdinger Abwehr spielten die Gäste den Treffer schön heraus und belohnten sich mit dem 4:1. Aber erneut steckten die Gastgeber nicht auf und zeigten sich kämpferisch. So kam es, dass Finn Backin in der 58. Minute sein Herz in die Hand nahm, sich mit einem sehenswerten Alleingang über die linke Seite durch setzte und links unten zum 2:4 einlochte. Keine drei Minuten später passte Peer Krop in den Walpertskircheder Strafraum. Zunächst köpfte ein Abwehrspieler den Ball aus der Gefahrenzone. Als das Leder jedoch direkt vor den Füßen von Karl Hanslmaier landete, zog der Mittelfeldspieler sofort ab und brachte sein Team mit einem unhaltbaren Schuss auf 3:4 heran. Altenerding war zwar am Drücker, doch die Restspielzeit tickerte unaufhaltsam den Ende entgegen. Wer jetzt gedacht hatte, dass war´s, der hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn die Veilchen kam kurz vor Schluss tatsächlich noch zum Gleichstand. Finn Backin zeigte noch einmal seine Klasse und kam nach einem Kraftakt im Strafraum der Gäste zum Abschluss. Der gegnerische Schlussmann hat das Leder zwar noch gefangen, konnte es aber nicht sicher unter Kontrolle bringen, so dass er letztendlich doch hinter sich greifen musste. Was für ein Wahnsinn, und sieben Minuten vor Spielende stand es nun 4:4. Ein Jubelschrei von der Ersatzbank untermauerte den abfallenden Druck. In den letzten Spielminuten kamen beide Mannschaften noch zu sehenswerten Aktionen, aber zu keinen zählbaren Erfolg mehr. Zufrieden mit dem Endergebnis und der kämpferischen Einstellung der Mannschaft, zeigte sich das Trainerduo Oliver Pompei und Oliver Heidler. Qualitativ gibt es jedoch noch einiges zu verbessern, was das Duo in den nächsten Trainingseinheiten umsetzen möchte.

A3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Wartenberg 3:2

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In einer über weiten Strecken ausgeglichenen Partie setzten sich die Altenerdinger A3-Junioren gegen die SG Wartenberg II knapp, aber nicht unverdient mit 3:2 durch. Die Veilchen kamen druckvoll ins Spiel und schickten immer wieder ihre schnellen Außenstürmer auf die Reise. Dies sollte sich bereits nach sechs Spielminuten auszahlen. Ramo Pervitz setze sich auf der linken Strafraumseite geschickt gegen seinen Gegenspieler durch, zog nach innen und knallte das Leder aus spitzen Winkel an den Querbalken, so dass der abprallende Ball aus sieben Metern Mittelstürmerposition volley von Samuel Stafrace zur Führung ins Netz befördert werden konnte. Nur fünf Zeigerumdrehungen weiter hätte die Gastgeber auf 2:0 stellen können, doch der durchgebrochene Youssef Trakouri scheiterte am herauseilenden Wartenberger Keeper. Drei Minuten später widerholte sich das Ereignis, diesmal allerdings aus leicht abseitsverdächtiger Position, aber Goalgetter Trakouri setze die Kugel flach knapp neben den Pfosten. Nach einer Viertelstunde ergab sich die nächste gute Torgelegenheit. Ramo Pervitz hatte sich zum wiederholten Male auf der linken Seite durchgesetzt, legte das Leder zurück an den Sechzehner, doch Nobel Tesfamichael traf den Ball unsauber, so dass dieser weit neben dem Gehäuse landete. Die Gäste zeigten sich im Gegenzug erstmals gefährlich vor dem Altenerdinger Tor, als sich der Rechtsaußen in den Strafraum tankte und flach ins kurze Eck zielte, den aufmerksamen Hasan Ibrahim jedoch nicht überraschen konnte. Gleichwohl war dies ein Weckruf für die Spielgemeinschaft, denn fortan gab es einen Bruch im Spiel der Semptstädter und die SG Wartenberg übernahm mehr und mehr das Kommando. Nach 18 Minuten fiel bereits der Ausgleich. Die Lila-Weißen ließen aus zentraler Position einen Wartenberger Mittelfeldspieler zu sorglos in Richtung Tor marschieren, bis dieser am Sechzehner abschloss und Keeper Hassan Ibrahim mit einem Flachschuss ins rechte Eck überwand. Der Treffer zeigte bei den Hausherren Wirkung. In der 27. Minute musste Keeper Hassan Ibrahim nach einer Ecke sein ganzes Können aufbieten, um den Kopfball noch aus der Ecke zu kratzen.10 Minuten vor der Pause setze sich der Wartenberger Rechtsaußen im Duell gegen Suljo Handanagic durch, zog nach innen und schoss nur knapp am langen Pfosten vorbei. Eine Minute später kam erneut ein Ball der Gäste über rechts in die Mitte, wo ein allein stehender Gästestürmer die Kugel zum Glück der Veilchen neben das Tor setzte. Doch fast mit dem Pausenpfiff gingen die Gäste zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung. Ein langer Freistoß aus dem Mittelkreis ging über die schläfrige Altenerdinger Abwehr, fand einen Wartenberger Mitspieler, der per Kopf das Leder am herausstürmenden Hassan Ibrahim zum 2:1 vorbeilegte. Nach dem Wechsel fanden die Lila-Weißen wieder zurück ins Spiel. Trakouri überwand mit einem Freistoß aus gut 25 Metern halblinks ins lange Eck den überraschten Gästetorwart zum 2:2-Ausgleich. Die Veilchen drängten nun auf die Führung. Tiago Cantares scheiterte zunächst mit einem Weitschuss nach 66 Minuten am Wartenberger Keeper. Im Gegenzug schwächten sich die Gäste selbst. Nach einem Zusammenprall eines Gästestürmers mit Keeper Hassan Ibrahim beschwerte sich dieser offenbar zu ungestüm beim Unparteiischen, der daraufhin die gelb-rote Karte zückte. Nach 72 Minuten stand den Gastgebern allerdings das Glück beiseite, denn nach einem hoch und weit getretenen Freistoß senkte sich das Leder auf den Querbalken des Altenerdinger Gehäuses, fiel von dort aus auf die Linie und konnte gerade noch vom etwas orientierungslos wirkenden Altenerdinger Hintermann abgefangen werden. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte wieder mal Trakouri die Führung auf dem Fuß, konnte allein auf das Tor zulaufend jedoch den Ball nicht am Hintermann der Gäste vorbeibringen. Zehn Minuten vor dem Ende bot sich Ramo Pervitz die Riesengelegenheit, seine Farben in Front zu bringen. Der Wartenberger Torhüter war weit aus seinem Tor geeilt, um vor Samuel Stafrace, der lang geschickt worden war, an den Ball zu kommen, klärte diesen jedoch zu kurz, so dass Ramo Pervitz sofort aus 30 Metern abzog, dass Leder aber leider nur an das Lattenkreuz knallte. In der 83. Spielminute sollte doch noch der Siegtreffer fallen. Trakouri war nach einem Anspiel in den Strafraum von seinem Gegenspieler gelegt worden und verwandelte den fälligen Strafstoß frech durch Flachschuss in die Mitte zum 3:2. In den Schlussminuten hätten die Gastgeber die Führung sogar noch ausbauen können, doch zuerst scheiterte Trakouri, der eine Ecke per Hacke abfälschte, am Querbalken und in der Schlussminute setzte Tiago Cantares einen Fernschuss flach an den linker Pfosten. Die Gastgeber trauerten diesen Chancen jedoch nicht lange nach, da der gut leitende Referee die Partie zeitig abpfiff.

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Herren 1: SV Eichenried – SpVgg Altenerding 0:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop (63. Nessim Mahsas), 3. Lukas Bachmair, 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler (72. Johannes Irl),  9. Julian Schaumaier, 10. Leart Bilalli, 11. Tobias Lamm (27. Matthias Loher)

Torschützen:
0:1 Samuel Kronthaler (9.)
0:2 Michael Gartner (36.)
0:3 Matthias Loher (49.)

Gelbe Karten:
Julius Krop
Nessim Mahsas
Nihad Mujkic
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Die SpVgg Altenerding wurde seiner Favoritenrolle beim SV Eichenried eindrucksvoll gerecht, so dass der 3:0-Erfolg absolut verdient war. Die Höhe des Sieges schmeichelte eher noch den Hausherren, denn die Gäste hatten zahlreiche Chancen, wurden dabei aber teilweise von einigen sehr zweifelhaften Abseitsentscheidungen gestoppt.

Zunächst begann der Außenseiter aber forsch und man versuchte sein Heil in der Offensive, wobei aber Torhüter Lukas Loher nur einmal gefordert wurde, doch bei einem 18 Meter-Flachschuss von Korbinian Lommer war er zur Stelle und konnte das Leder sicher parieren.

Besser machten es die Gäste und nutzten die erste Möglichkeit nach neun Minuten sofort zum Führungstreffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Pedro Flores das Spielgerät scharf nach und den einlaufenden Samuel Kronthaler, der das Leder volley in den Winkel beförderte und somit schon früh zeigte, dass er an diesem Tage zum besten Spieler auf dem Platz werden sollte.

Vier Minuten später hoffte dann der Eichenrieder Anhang auf den Ausgleich, denn nach einem Ball von Nedim Bagci in die Tiefe tauchte Felix Schmieg alleine vor Loher auf, doch der Schussmann kam entschlossen aus seinem Kasten und konnte mit einer starken Fußabwehr klären.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter brannte es dann wieder auf der anderen Seite, doch Kronthaler hatte bei einem sehenswerten Fernschuss aus knapp 30 Metern Pech, dass die Kugel an die Latte krachte.

Wenig später wurde das Leder nach einem Einwurf auf der linken Seite kam das Leder zu Maximilian Finke und als ihm das Leder bei der angedachten Flanke über den Spann rutschte, wurde das Leder immer länger, doch Loher war auf der Hut und konnte den Ball, der wohl im langen Eck hätte eingeschlagen, noch zur Ecke klären.

In der 21. Minute schienen die Gäste die Führung dann auszubauen. Nach einem Ball in die Tiefe brachte Kronthaler das Leder nach innen und fand Julian Schaumaier, der die Kugel aus kurzer Distanz im Netz unterbrachte. Jedoch wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert, denn nach Rücksprache beim Assistenten, der den Ball bei der Hereingabe schon im Toraus gesehen hatte, entschied der Unparteiische auf Abstoß vom Eichenrieder Tor.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter waren die Gäste dann dem zweiten Treffer erneut nahe. Nach einem Zuspiel von Kronthaler kam Flores im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch mit einer starken Parade wehrte Keeper Taygut Yildiz glänzend zur Ecke ab.

Nun lag aber das 2:0 für die Locke-Elf in der Luft und nur eine Minute später verschätzte sich dann Yildiz bei einem schönen von Michael Gartner aus dem linken Halbfeld. Er ließ den Ball passieren und war dann selbst sichtlich überrascht, dass der Ball an der Unterkante der Querlatte sein Ende fand.

Aber zehn Minuten vor der Pause legten die Gäste dann doch den zweiten Treffer nach. Nach einem Angriff über die linke Seite schien das Leder schon verloren zu sein. Jedoch setzten die Gäste entschlossen nach und eroberten sich den Ball wieder zurück. Als dann Gartner aus ähnlicher Situation wieder abzog, machte Yildiz abermals keine sonderlich gute Figur und musste den Flachschuss passieren lassen.

Vier Minuten nach Wiederbeginn machte der Tabellenführer dann schon alles klar. Nach einem Pass auf die rechte Seite konnte sich Flores gegen seinen Gegenspieler behaupten, brachte dann das Spielgerät flach nach innen, wo Matthias Loher am kurzen Pfosten stehend zum Ball kam und unhaltbar für Yildiz auf 3:0 erhöhte.


Nach 62 Minuten hatten die Gäste dann eigentlich das 4:0 erzielt. Nach einem mustergültigen Pass von Kronthaler hatte Torjäger Leart Bilalli nur noch Yildiz vor sich und mit einem platzierten Flachschuss ließ er dem Keeper erneut das Nachsehen. Zur Überraschung aller Beteiligten hob der Linienrichter dann aber die Fahne und zeigte eine Abseitsstellung an. Diese Entscheidung war defenitiv falsch, denn der Angreifer stand sich beim Pass mindestens drei Meter von der verbotenen Zone entfernt.

Drei Minuten später hätte Bilalli dann das Versäumte fast nachgeholt. Als Schaumaier einen Flankenball auf den langen Pfosten schlug, tanzte der Torjäger seinen Gegenspieler mit einem Haken aus, doch seinen Schuss aus acht Metern konnte Yildiz abwehren.


13 Minuten vor dem Ende kam dann Matthias Loher nach einer Hereingabe zum Abschluss, doch Yildiz war zur Stelle, musste das Leder aber nach vorne abprallen lassen. Der nachsetzende Johannes Irl kam aber nicht direkt zum Nachschuss, sondern musste das Leder auf dem an der Strafraumgrenze stehenden Flores ablegen, doch er verzog beim Abschluss und schoss am Kasten vorbei.


Nun wollten die Gäste endgültig den Sack zumachen und als in der 79. Minute eine schöne Flanke von Irl bei Schaumaier landete, hoffte man auf das 4:0, doch Yildiz war zur Stelle und konnte den Schuss zur Ecke abwehren.


In der 85. Minute hatte der SVA-Anhang dann schon wieder den Torschrei auf den Lippen. Abermals konnte die SVE-Defensive eine Bilalli-Hereingabe von der rechten Seite nicht unterbinden und als Loher abermals die Hereingabe in Empfang nahm, schien das 4:0 perfekt, doch Yildiz konnte aus kurzer Distanz abwehren.


Die letzte Seite in einem letztlich einseitigen Spiel lag dann noch einmal auf Seiten der Gastgeber, doch ein Schuss von Korbinian Lommer aus 23 Meter ging etwa einen halben Meter am langen Pfosten vorbei, so dass die Veilchen abermals ohne Gegentreffer blieben.

Somit sicherten sich die Veilchen einen Spieltag vor Ende der Vorrunde bereits vorzeitig den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters, denn man profitierte dabei von der überraschenden Niederlage des Verfolgers FC Eitting.

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D3-Junioren: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding III 1:1

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Nach vier sieglosen Spielen ging es am Sonntagmorgen für die D3-Junioren beim TSV Dorfen in den Schlussspurt der Saison. Mit einem engagierten Auftritt holten sich die Lilanen mit einem 1:1-Unentschieden den ersten Punkt der Saison. Das Trainergespann Faust/Peschke schwor die Mannschaft vor Spielbeginn ein und appellierte an die Einsatzbereitschaft und den Willen, heute Punkte aus Dorfen mitzunehmen. Nach noch etwas verhaltenem Beginn kamen beide Mannschaften von Minute zu Minute näher an das jeweilige gegnerische Tor. Zur ersten großen Chance dauerte es bis zur 10. Minute, als Marie Jackisch den Ball über die Außenbahn auf Nikolaus Wilhelm spielte. Dieser zog mit dem Ball bis zum rechten Strafraumrand und prüfte den Dorfener Schlussmann mit einem straffen Schuss. Dieser wehrte den Ball in die Mitte ab und traf hierbei seinen eigenen Abwehrspieler, von dem der Ball abprallte und nur knapp das eigene Gehäuse verfehlte. Kurz darauf war es Samuel Meier, der nach einem schönen Zuspiel von Blessed Uwangue auf das gegnerische Tor zulief, jedoch in letzter Sekunde vom Dorfener Abwehrspieler am Schussversuch gehindert werden konnte. Nach einer von Felix Binder getretenen Ecke in der 20. Minute kam der Ball vom Dorfener Verteidiger zurück nach außen. Binder legte sich das Spielgerät nochmal zurecht und jagte den Ball von der Torauslinie in Richtung Torraum. Doch leider verfehlten Philipp Kaiser, sowie auch Leo Bao nur knapp und das Leder segelte quer durch den Strafraum. Kurz darauf kam nach einem schönen Zuspiel von Sai Battu der Ball nach außen zu Sebastian Ivan. Dem darauffolgenden Schussversuch fehlte jedoch die Kraft und Präzision und der Ball ging zwei Meter links am Tor vorbei. Die gelegentlichen Vorstöße der Gastgeber hatte die Altenerdinger Abwehrreihe um Rafael Austen, Marie Jackisch und Salomé S. bis dato gut im Griff. Zur ersten nennenswerten Torchance der Gastgeber kam es wenige Minuten vor der Halbzeitpause durch einen Freistoß vom linken Strafraumrand. Den hoch vor das Tor von Keeper Dominik Schaaser geschlagenen Ball konnte der Dorfener Stürmer jedoch nur unkontrolliert links am Tor der Altenerdinger vorbeilenken. In der Halbzeitpause erinnerten sich die Veilchen an die Worte ihrer Trainer aus der Kabine und begannen die zweite Spielhälfte deutlich entschlossener. Vor allem Philipp Kaiser zeigte heute eine sehr starke läuferische Leistung und setzte immer wieder die Dorfener Abwehrspieler unter Druck. So zwang er sie immer wieder zu Fehlpässen, welche dann von Felix Binder und Blessed Uwangue abgefangen wurden. Binder und Uwangue gewannen auch immer mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und leiteten mit ihren Pässen den ein oder anderen Angriff über die Außenbahn ein. So auch in der 40. Minute als der Ball von Uwangue nach außen zu Leo Bao kam. Dieser spielte den Ball wieder zurück in die Mitte zu Felix Binder, der aus knapp 20 Metern einfach mal draufhielt. Der vor dem Keeper positionierte Verteidiger versuchte den Schuss noch mit dem Kopf abzuwehren. Doch der Ball streifte nur über den Kopf des Abwehrspielers, was den Dorfener Keeper so irritierte, dass das Leder unter seinem Körper durchrutschte. Zum ersten Mal hatten die Lilanen in dieser Saison einen Sieg vor Augen und bejubelten das 1:0 dementsprechend frenetisch. Doch die Freude hielt nur wenige Minuten. Denn bereits zwei Minuten später wurde ein verunglückter Rückpass von der Mittellinie auf Dominik Schaaser von der Dorfener Nummer 7 abgefangen. Dieser lief allein auf Schaaser zu und ließ ihm mit einem Schuss uns linke obere Eck keine Chance. Die darauffolgenden Minuten bis zum Spielende entwickelten sich zum offenen Schlagabtausch, in den beide Mannschaften auf den Sieg drängten und immer wieder gefährlich vor das Tor kamen. Wenige Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit wurden dann noch mal die Nerven des Altenerdinger Trainergespanns auf die Probe gestellt, als der Schiedsrichter ein Handspiel wenige Meter vor dem Strafraum ahndete. Ein ähnliches Handspiel auf Seiten des Gegners wurde kurz vorher noch vom Unparteiischen missachtet. Der darauffolgende Freistoß für die Gastgeber kam scharf in Richtung oberes linkes Toreck, doch Dominik Schaaser parierte das Leder mit einer Glanzparade sorgte somit zum ersten Punktgewinn in dieser Saison. Nach dem Schlusspfiff wussten die Spieler der D3-Junioren zuerst nicht so richtig, ob sie sich jetzt freuen sollten. Doch ein Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten sorgte dann am Ende doch für zufriedene Gesichter bei den Spielern und Trainern. Zum Saisonende empfängt man jetzt den SC Moosen, der mit einem 3:2 gegen Eichenried am heutigen Tag das Schlusslicht endgültig an die SpVgg übergeben hat. Nichtsdestotrotz will man auf jeden Fall mit einem Sieg zum Abschluss der Saison noch mal ein Erfolgserlebnis feiern.

Herren 2: SpVgg Eichenkofen – SpVgg Altenerding 3:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer (62. Wiam Takruri), 2. Alexander Weiher, 3. Simon Wolf, 4. Noh Tesfamichael, 5. Felix Wöginger (29. Florian Aldinger / 88. Adonai Ngombo), 6. Domenik Gruber,  7. Sebastian Kahl, 8. Sebastian Gruber, 9. Antonio Kavran, 10. Hussein Bahlak, 11. Adonai Ngombo (76. Julian Topf)

Torschützen:
0:1 Domenik Gruber (35.)

Gelbe Karten:

Sebastian Gruber
Florian Aldinger
Wiam Takruri
Adonai Ngombo
Antonio Kavran

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Nach einer Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge hat es nun die A-Klassenkicker der SpVgg Altenerding wieder erwischt und ausgerechnet im Derby bei der SpVgg Eichenkofen gab es wieder eine 1:3-Niederlage, die aber sehr unglücklichen Umständen geschuldet war.

Dabei war der Start der Feuker-Elf sehr vielversprechend und bereits nach zwei Minuten hätte man in Führung gehen müssen. Nachdem sich Dominik Gruber auf dem linken Flügel durchgesetzt hatte, brachte er den Ball mustergültig nach innen und fand den im Zentrum freistehenden Simon Wolf, doch dessen Schuss aus kurzer Distanz konnte der Eichenkofener Schlussmann Dennis Just hervorragend meistern.

Auch in der Folgezeit hatten die Gäste etwas mehr von der Partie, aber es fehlte die letzte Konsequenz, so dass man aus dem spielerischen Übergewicht keinen Ertrag schöpfen konnte, weil der letzte Pass in der Offensive nicht an den Mann gebracht wurde, so dass es torlose Remis ein Spiegelbild der Partie war.

Nach 25 Minuten kamen dann die Hausherren zum ersten Abschluss, der jedoch keine große Gefahr erzeugte. Nach einem Querpass von Josef Ippisch kam Marcel Mundigl aus ca. 23 Metern zum Schuss, doch der Abschluss mit dem Außenrist hatte zu wenig Power, um Keeper Jonas Pamer vor ernsthafte Probleme stellen zu können.

Nach 29 Minuten gab es dann auf Altenerdinger Seite den ersten verletzungsbedingten Wechsel, denn Felix Wöginger konnte nicht mehr weitermachen und wurde von Florian Aldinger ersetzt.

Aber die SpVgg ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und zehn Minuten vor der Pause ging man in Front, denn ein Freistoß von Domenik Gruber aus 30 Metern landete unhaltbar im Winkel des Heimtores und brachte das umjubelte 1:0 für die Gäste.

Jedoch brachten die Gäste den Vorsprung nicht in die Pause, denn nur fünf Minuten später schlugen die Hausherren zurück. Als Hussein Bahlak am eigenen Strafraum das Leder verlor, wurde die Kugel nach innen gepasst, wo Marcel Mundigl aus dem Rückraum zum Abschluss kam und das Spielgerät unhaltbar flach im linken Eck unterbrachte.

Und es sollte die Gäste nicht schlimmer kommen, denn unmittelbar vor dem Seitenwechsel drehten die Hausherren die Partie mit ihrem zweiten Treffer. Nach einem Einwurf spielte Antonio Kavran steil auf Adonai Ngombo, der aber dann leider das Leder an die Hausherren abgeben musste.

Die Platzherren nutzten die Gunst der Stunde, spielten sofort steil in die Tiefe, wo Andreas Deischl der Platzempfänger war und Pamer mit einem platzierten Schuss keine Abwehrchance ließ, so dass man mit einem knappen Rückstand in die Pause ging.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn dann wohl eine vorentscheidende Szene. Als die Hausherren bei einem Angriff das Leder mit einem Befreiungsschlag nach vorne schlugen, kam Schlussmann Jonas Pamer aus seinem Tor und wollte das Leder sofort wieder ins Spiel bringen.

Dabei zog sich er sich eine Muskelverletzung in der Wade zu, ging zu Boden und konnte nicht mehr eingreifen. Dieses Missgeschick nutzte der Eichenkofener Ippisch aus und ließ den Fairplay-Gedanken völlig unbeachtet, denn ihn interessierte die Verletzung herzlich wenig, sondern versuchte, das Leder im Tor unterzubringen.

Auch der Unparteiische unterbrach die Partie nicht, doch zunächst konnte der zurückeilende Florian Aldinger seinen Schuss noch blocken, brachte ihn aber nicht aus der Gefahrenzone und als Ippisch nochmal nachschießen wollte, warf sich der am Boden liegenden Aldinger auf den Ball. Dabei hatte der Referee ein Handspiel erkannt und entschied auf Elfmeter.

Als dann Sebastian Kahl für den verletzten Pamer ins Tor ging, versäumten es die Hausherren erneut das Motto „Fair geht vor“ zu realisieren, denn Ippisch ließ Kahl beim Elfmeter keine Chance, so dass der Vorsprung der Gastgeber auf 3:1 anwuchs.

Nach dieser Aktion nahm die Unruhe auf dem Platz zu und kurz nach seiner Einwechslung wurde dann Wiam Takruri unfair zu Fall gebracht, so dass die Veilchen in sehr guter Position einen Freistoß zugesprochen bekamen.

Abermals brachte Gruber das Leder herrlich auf das Tor und als Just die Kugel nach vorne abprallen ließ, kam es vor dem Tor zu einem Gewühl, wo zahlreiche Spieler beider Mannschaften an den Ball kommen wollten, doch letztlich hatte der Referee ein Foulspiel eines Altenerdinger Akteurs gesehen und entschied auf Freistoß für Eichenkofen.

Elf Minuten vor dem Ende zog dann der kurz zuvor eingewechselte Julian Topf zum Schuss, doch abermals war Just zur Stelle und konnte das Spielgerät gerade noch am Pfosten vorbeilenken.

Der daraus resultierende Ecke hätte dann fast zum Anschlusstreffer geführt, doch Just zeigte einmal mehr seine Klasse und konnte den Abschluss von Sebastian Gruber entschärfen.

Als die Veilchen in den letzten Minuten alles nach vorne warfen, bot sich Eichenkofen in der Nachspielzeit noch eine gute Konterchance, doch der zurückeilender Alexander Weiher konnte in höchster Not retten, aber die Niederlage auch nicht mehr abwenden.

E1-Juniorinnen: FC SF Schwaig – SpVgg Altenerding 4:5

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Sehr kurzweilig verlief das Match der E1-Juniorinnen beim Lokalrivalen FC Schwaig und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, konnten sie sich über neun Tore freuen. Mehr Freude an diesem wunderschönen Sonntagmorgen hatte jedoch der SVA-Anhang, denn die Veilchen setzten sich in einem packenden Match knapp mit 5:4 durch. Schon die Anfangsphase zeigte, dass sich ein spannendes Spiel entwickeln würde, denn beide Teams begegneten sich zunächst auf Augenhöhe. Aber noch zehn Minuten gab es erstmals Jubel, diesmal auf Seiten der Schwaiger, denn ein Fernschuss rutschte Lisa Weigel, die anfangs zwischen den Pfosten stand, über die Hände und brachte die 1:0-Führung für die Gastgeber. Nur drei Minuten später sollte sich der Altenerdinger Rückstand vergrößern, denn nach einem Eckball kam es vor dem Tor zu einer „Karambolage“ und als ein Schwaiger Stürmerin den Fuß an den Ball brachte, landete die Kugel erneut im Tor der SpVgg. Obwohl das Spiel im Grunde genommen ausgeglichen war und sich überwiegend im Mittelfeld abspielte, glückte den Platzdamen auch der dritte Treffer und als die Schwaiger Führung nach 20 Minuten schon auf 3:0 angewachsen war, setzten wohl nur noch die größten Optimisten einen Pfifferling auf den Gast. Aber da hatte man die Rechnung ohne die SVA-Mädels gemacht, denn trotz des klaren Rückstandes gaben sich nicht auf und die Lage sollte sich kurz vor der Pause durch den ersten Treffer der SpVgg, für den sich Hanna Mujkic verantwortlich zeigte, deutlich verbessern. In der Pause gab es bei den Veilchen dann entscheidende Veränderungen und vor allem der Wechsel von Lisa Weigel, die nun als Feldspielerin agierte, sollte sich auszahlen. Doch es war nicht nur Weigel, die für den Umschwung sorgte, sondern die gesamte Mannschaft, die vor der Pause noch schläfrig wirkte, wurde durch die Worte von Trainer Yusuf Duman geweckt und man zeigte fortan ein ganz anderes Gesicht. Nach Wiederbeginn rollte die Kugel nur noch in Richtung Schwaiger Tor und die Veilchen kamen im Minutentakt zu Tormöglichkeiten. Schon nach fünf Minuten sollte dann durch Lisa Weigel der Anschlusstreffer gelingen und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter gab es bei der SpVgg erneut Jubel, denn Mujkic markierte den Ausgleich. Anschließend kamen die Gastgeberinnen wieder besser in die Partie zurück und als die Gäste auf die Wende hofften, gab es für die SpVgg nochmal einen Rückschlag, denn die Sportfreunde gingen wieder mit 4:3 in Front. Aber die Altendinger Nachwuchskickerinnen zeigten sich vom erneuten Rückstand wenig beeindruckt und man spielte weiter mutig nach vorne und glaubte weiterhin an den Sieg. Und so sollte es auch nicht lange dauern, bis die Kugel wieder im Schwaiger Tor einschlug. Lisa Weigel schnappte sich Nähe der Mittellinie den Ball, ließ einige Kontrahentinnen stehen, um dann unhaltbar zum 4:4-Gleichstand abzuschließen. Und kurz vor dem Ende sollten den Semptstädtern dann tatsächlich noch der Siegtreffer gelingen. Diesmal lief Weigel über den Flügel nach vorne und als sie dann das Leder ins Zentrum passen wollte, machte die Schwaiger Torhüterin eine unglückliche Figur und beförderte die Hereingabe ins eigene Tor. Kurz danach war das Spiel beendet und die Veilchen freuten sich riesig über den Sieg, der aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung letztlich auch verdient war, wenngleich er aufgrund des späten Tores durchaus auch als glücklich einzustufen ist. Ein Sonderlob verdiente sich Mittelfeldspielerin Melina Duman, die im Stile eines Gennaro Gattuso im Mittelfeld alles abräumte und somit einen großen Anteil am Sieg ihrer Farben hatte.

C-Juniorinnen: FC SF Schwaig – SpVgg Altenerding 4:0

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Im Landkreisderby bei den Sportfreunden aus Schwaig gab es für die C-Juniorinnen der SpVgg trotz eines Spieles auf Augenhöhe leider nichts zu holen, denn die Gastgeberinnen zeigten sich vor dem Altenerdinger Tor sehr kaltschnäuzig und nutzten ihr Möglichkeiten konsequent, während die SpVgg hier sehr nachlässig war. Schon nach fünf Minuten kamen die Gastgeberinnen zur ersten Chance und Torhüterin Merlin Ahmedova hatte Glück, dass der Ball, der ihr durch die Hände glitt, neben das Tor ging. Zwei Minuten später setzten die Veilchen auf der anderen Seite einen ersten Nadelstich, doch der Schuss von Julia Mückel verfehlte sein Ziel. Aber nach neun Minuten gab es dann den ersten zählbaren Erfolg der Schwaiger, denn ein Freistoß fand den Weg ins Tor. Jedoch blieben die Gäste im Spiel und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter schloss dann Lemis Mahajri nach Zuspiel von Julia Pirschlinger ab, aber scheiterte an der Torhüterin von Schwaig. Nach 16 Minuten war es abermals Mahajri, die nun von einem schönen Zuspiel von Mückel profitierte, doch am langen Pfosten stehend konnte sich die Hereingabe nicht über die Linie drücken. Zehn Minuten vor der Pause sollte dann ein weiterer Standard des FCS zum zweiten Gegentreffer führen. Diesmal konnten die Veilchen einen Eckball nicht verteidigen und als dann eine Schwaiger Angreiferin an den Ball kam, markierte sie das 2:0. Vom Anstoß weg marschierte die SpVgg nach vorne, doch man hatte Pech, dass Pirschlinger bei einem Fernschuss zu genau zielte und nur die Latte traf. Auf der Gegenseite war dann wenig später Ahmedova gefragt, doch die Torfrau war auf der Hut und konnten einen gefährlichen Schuss vom spitzen Winkel meistern. In den letzten Minuten vor der Pause versuchten es Amelia Zeiler, Mückel und Pirschlinger mit Schüssen, die aber leider keinen zählbaren Erfolg brachten. Auch den Abschlüssen von Schwaig fehlte es an der Genauigkeit, so dass die Seiten mit einer 2:0-Führung für die Sportfreunde gewechselt wurden. Drei Minuten nach Wiederbeginn kreuzte eine Spielerin von Schwaig vor Tuana Aydin, die nun zwischen den Pfosten stand, auf, verfehlte jedoch das Ziel. Aber nur drei Minuten später musste die Torfrau dann doch hinter sich greifen, denn nach einer Flanke ließen ihre Vorderleute eine Stürmerin zu viel Platz, so dass diese dann unhaltbar vollenden konnte. Aber noch gaben sich die Veilchen nicht geschlagen, aber Torabschlüsse von Elisabeht Meiler und Pirschlinger brachten auch nichts ein. Die beste Chance in dieser Phase hatte dann Mückel: Nachdem ein Abwehrversuch der Schwaig genau bei der Stürmerin landete, zog sie sofort ab, doch leider landete ihr Schuss genau in den auffangbereiten Armen der gegnerischen Torhüterin. Anschließend gab es auf beiden Seiten gute Abschlusschancen, die aber ungenutzt blieben. Nach 51 Minuten hatten die Gäste dann aber den Torschrei auf den Lippen, doch erneut hatte Pirschlinger mit einem zweiten Lattenschuss Pech. Acht Minuten vor dem Ende dann die nächste dicke Chance für die Veilchen, doch sowohl Rana Aydin als auch Ahmedova verfehlten die schöne Hereingabe von Mückel und auch die am langen Pfosten lauernde Meiler brachte das Leder nicht im Tor unter. Drei Minuten später markierten die Hausdamen dann den Endstand, profititieren dabei von Abstimmungsproblemen in der Altenerdinger Abwehr. Als Meiler einen Schwaiger Ball abgelaufen hatte, wollte sie Torhüterin Aydin das Leder überlassen. Letztlich gingen beide nicht zum Leder und eine Schwaiger Stürmerin war die lachende Dritte und nutzte die Unstimmigkeit zum vierten Treffer. Auch die letzte Chance von Ahmedova brachte nichts mehr ein, so dass man mit einer klaren Niederlage, die aber deutlich zu hoch ausgefallen war, die Heimreise antreten musste.

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B1-Junioren: JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 3:3

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Auch wenn den B1-Junioren der SpVgg das 3:3-Remis beim Derby gegen die JFG Sempt Erding im Kampf um die Qualifikation zur BOL-Aufstiegsrunde tabellarisch nur wenig bringt, war der Punktgewinn von enormer Bedeutung und tat vor allem der Moral gut. So blickt man nun zuversichtlich in die nächste Woche, wo es gegen den TSV Moosburg/Neustadt quasi zum Endspiel um den Einzug in die Aufstiegsrunde kommen wird. Das Match begann mit einer schönen Geste beider Kontrahenten, denn vor dem Team versammelten sich die Altenerdinger und Erdinger Kicker gemeinsam an der Mittellinie und warben mit dem Transparent „NEIN zu Gewalt, JA zu Respekt! Für einen entsprechend fairen Umgang auf dem Platz. Die Anfangsphase war von einem gegenseitigen Abtasten geprägt und Chancen blieben zunächst Mangelware. Nach acht Minuten nutzten die Gäste die erste Chance zum Führungstreffer. Nachdem Oliver Baron einen Abschlag des Erdinger Torhüters abgefangen hatte, kam das Leder zu Elias Faust. Der sah den am linken Flügel durchstartenden Dennis Neubert, der dann im Strafraum angekommen, den Schlussmann mit einem Heber ins lange Eck zum Führungstreffer überwand. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Nach einer Ecke konnte die JFG klären und wäre fast in einer Kontersituation gekommen. Allerdings konnte Lukas Kronthaler mit einer schönen Grätsche den Gegenstoß verhindern und so kam der Ball erneut zu Neubert. Der Flügelstürmer zog ab, doch scheiterte am Torhüter, der im Nachfassen das Leder unter Kontrolle bekam. Anschließend wurden die Gastgeber etwas stärker, doch der Gegentreffer zum 1:1 nach 18 Minuten bedurfte der Mithilfe der SpVgg. Als Neubert einen Ball zu Torhüter Kilian Burgholzer zurückspielte, reagierte der Keeper viel zu langsam und kam somit gegen einen nachsetztenden JFG-Angreifer unter Druck. Zwar brachte er den Ball noch zur Seite weg, wo jedoch eine Gästespieler zum Ball kam und diesen dann im Netz unterbrachte. Nach diesem Ausgleich fanden die Hausherren besser in die Partie, aber die Altenerdinger Defensive stand sicher, so dass es außer einigen Fernschüssen, die aber nicht sonderlich gefährlich waren, keinen weiteren Ertrag für die Platzherren gab. Aber dann brannte es doch einmal für dem Tor der SpVgg. Als Burgholzer nach einer Ecke das Leder nicht komplett aus der Gefahrenzone brachte, kam ein Stürmer an den abgewehrten Ball und der folgende Volleyschuss wäre wohl im Tor gelandet, doch Philipp Hahn brachte noch den Kopf dazwischen und verhinderte den durchaus möglichen Rückstand. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag dann noch einmal auf Seiten der Gäste, doch der Kopfball von Heinrich Hasse nach einer Ecke kam zu zentral auf das Gehäuse und konnte vom Erdinger Schlussmann gesichert werden. Der zweite Durchgang begann zunächst verhalten und beide Teams neutralisierten sich vorwiegend im Mittelfeld, so dass keine der beiden Teams klare Einschssmöglichkeiten hatten. Nach 59 Minuten gab es dann aber auf Seite der JFG doch Jubel. Die Gastgeber ließen das Mittelfeld durch ihre eigenen Reihen laufen und die Gäste schauten dabei zu, ohne richtig in die Zweikämpfe zu gehen. Dies nutzte dann ein JFG-Akteur, denn er feuerte das Leder aus der Ferne ab und ließ Burgholzer mit einem platzierten Schuss ins Eck das Nachsehen. Aber die Führung der Hausherren hielt nur sechs Minuten. Nach einem abgefangenen Ball trieb Baron das Leder durch das Mittelfeld und sah dann den rechts freistehendene Romeo Geisl, der bei seiner folgenden Hereingabe auch ein gutes Auge bewies und den 20 Meter vor dem Tor stehenden Luis Kapsner sah. Der Angreifer nutzte dem ihn bietenden Freiraum und sorgte mit einem 20 Meter-Schuss, der nicht unhaltbar erschien, ins lange Eck für den wichtigen Ausgleich. Aber auch die JFG war nicht um eine entsprechende Antwort verlegen und sechs Minuten vor dem Ende legten die Hausherren wieder vor. Zunächst konnte die SVA-Abwehr einen Schuss eines Erdinger Angreifers noch blocken, aber über Umwege kam das Spielgerät wieder zum gleichen Spieler der Hausherren, Diesmal nahm er dann genauer Maß und gegen seinen Schuss konnte Burgholzer im Kasten der SpVgg nichts mehr ausrichten. Aber die Veilchen zeigten eine tolle Moral und man gab das Spiel noch nicht verloren und die Bemührungen sollten sich in der letzten Spielminute tatsächlich noch auszahlen. Als Neubert einen Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum schlug, unterschätzte der Erdinger Schlussmann die Flugbahn des Leders und musste die Hereingabe über ihn hinweg segeln lassen. So gab es wenige Meter vor dem Gehäuse ein Gewühl, bei dem sich eltliche Spieler beider Teams um den Ball stritten. Letztlich war es dann Heinrich Hasse, der die Kugel aus kurzer Distanz zum umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer über die Linie bugsierte.