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SVA-Aktiv lädt zum Schafkopfen ein

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Traditionell steht für die Kartenfreunde am DiJenstag, den 31. Oktober 2023 wieder ein Pflichttermin an, denn am Vorabend des Allerheiligen-Tages findet ab 19.00 Uhr das traditionelle Schafkopfturnier der SpVgg Altenerding statt.

Das Turniereinladung ergeht nicht nur an die JMitglieder, Gönner und Freunde der SpVgg Altenerding, sondern es sind alle Bürger recht herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Die Startgebühr beträgt wie in den Jahren zuvor wieder 10 € und auf die erfolgreichsten Kartler warten wieder wertvolle Preise.

Einladungen können im Vorfeld des Turnier bJei Dennis Viktor (Tel.:0172/2670732) entgegen, wobei auch für Kurzentschlossene eine Anmeldung auch noch am Turnierabend möglich ist.

SVA-Aktiv hofft auf eine rege Teilnahme und freut sich bereits heute auf Ihren Besuch

gez. Dennis Viktor
-SVA-Aktiv-

A3-Junioren: (SG) SV Wörth II – SpVgg Altenerding 1:2

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Auch im abschließenden Herbstrundenspiel bei der SG Wörth/Hörlkofen II zeigten die Veilchen Comeback-Qualitäten und drehten nach einem Pausenrückstand die Partie noch zu ihren Gunsten. Das Match begann verhalten, da man auf beiden Seiten bedacht war, das Leder in den eigenen Reihen zu halten. Die erste halbwegs gefährliche Möglichkeit bot sich nach 11 Minuten den Hausherren, doch den mittig von der Strafraumgrenze flach aufs Tor gebrachten Ball hielt Keeper Hassan Ibrahim auf dem nassen Rasen im Nachfassen sicher. Zwei Zeigerumdrehungen später bot sich den Gästen die erste Chance. Sebastian Kähler-Pardo wurde steil auf die rechte Seite geschickt, schloss aber überhastet aus 20 Metern ab und setzte die Kugel weit vorbei. Erst nach einer halben Stunde gab es wieder so etwas wie Torgefahr im Strafraum der Lila-Weißen als nach einem Eckball ein Heimstürmer den Ball zwar per Kopf in Richtung Tor, aber deutlich neben den Kasten lenkte. Im Gegenzug nahm Sebastian Kähler-Pardo nochmals auf der rechten Seite Fahrt auf. Trotz relativ freier Bahn fiel indes der Abschluss zu schwach aus, so dass der gute Wörther Keeper keine Mühe hatte, das Leder aufzunehmen. Nach 37 Minuten gingen die Gastgeber aus dem Nichts in Führung. Ein flacher Ball an die Strafraumkante der Veilchen wurde nur halbherzig geklärt, so dass ein nachsetzender Wörther das Leder mitnahm, mit einer Drehung seinen Gegenspieler aussteigen ließ und halbhoch ins linke Eck einnetzte. Drei Minuten vor dem Wechsel hätten die Gäste indes bereits wieder ausgleichen müssen. Nachdem der letzte Mann der Wörther Defensive ausrutschte, lief Erfan Naderi alleine auf den Kasten der Hausherren zu, scheiterte mit seinem Flachschuss aber an dem herauseilenden Heimgoalie. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Altenerdinger allerdings das Glück auf ihrer Seite, als Milad Radwan eine Flanke in den Strafraum unglücklich in Richtung eigenes Tor wegspitzelte, wobei der Ball sich um Haaresbreite am Pfosten vorbei drehte. Der zweite Durchgang begann furios. Nach Anpfiff setzten die Altenerdinger die Heimelf sofort unter Druck. Enes Cosickic erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, schickte Sebastian Kähler-Pardo lang auf die rechte Seite, der seinen Gegenspieler stehenließ und die Kugel in die Mitte legte. Nach einem Gestocher kam der Ball am Fünfer in den Lauf von Tiago Cantares, der das Leder aber nicht voll traf, so dass der Heimkeeper den Ball noch abwehren konnte. Zehn Minuten später belohnten sich die Veilchen für die engagierte zweite Hälfte. Ein Freistoß in der Nähe des Mittelkreises, von Tamerat Dubale an den Sechzehner geschlagen, fand den Kopf von Tiago Cantares, der das Leder über den Scheitel ins rechte Toreck zum 1:1 verlängerte. Die Lila-Weißen hatten nun deutlich Auftrieb. Nach 70 Minuten scheiterten die Gäste wieder einmal an ihrer Abschlussschwäche, als Josef Trakuri nach einem langen Ball alleine auf das Wörther Tor zulief, aber den Ball nicht am Torhüter vorbeibrachte. Drei Minuten später flankte der Außenstürmer seinerseits in die Mitte, wo Lisian Jasiqui plötzlich aus wenigen Metern zum Absschluss kam, doch der Wörther Hintermann die Kugel mit einem Reflex zu packen bekam. Wieder nur eine Minute später kam Tiago Cantares nach einem Ballgewinn am Sechzehner frei zum Schuss, setzte das Leder aber knapp über den Querbalken. In Minute 77 sollte sich das Anrennen der Lila-Weißen bezahlt machen. Nach einer Flanke in den Wörther Strafraum setzte ein Altenerdinger per Kopf die Kugel an den linken Innenpfosten, von wo das Leder parallel zur Torlinie zurücksprang und von dem nacheilenden Tiago Cantares aus kurzer Entfernung wuchtig in die Maschen befördert wurde. Die Heimelf versuchte nun mit langen Bällen den Ausgleich zu erzwingen, brachten aber das Gästetor nicht mehr wirklich in Gefahr. Vielmehr hätte Josef Trakuri in der Vorschlussminute, nachdem er auf der linken Seite von Tamerat Dubale geschickt, seinen Gegenspieler abschüttelte und alleine vor dem Heimkeeper scheiterte. Nur eine Minute später fand er in vergleichbarer Situation erneut im Wörther Hintermann seinen Meister. Anstatt den Sack zuzumachen, setzte sich jedoch das Dilemma des übermäßigen Chancenwuchers der Gäste fort, so dass es beim „nur“ knappen, aber nicht unverdienten 2:1-Auswärtserfolg verblieb.

Herren 1: SpVgg Altenerding – SC Moosen/Vils 0:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop, 3. Lukas Bachmair (63. Louis Braun), 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic (73. Sebastian Gruber), 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Alexander Weiher (70. Johannes Irl),  9. Julian Schaumaier (68. Marc Winkelmann), 10. Leart Bilalli, 11. Matthias Loher (61. Wiam Takruri)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Matthias Loher
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
190

Spielbericht:
Am letzten Vorrundenspieltag hat es nun auch die Kreisligakicker der SpVgg Altenerding erwischt und ausgerechnet gegen den Mitaufsteiger und Tabellenvorletzten SC Moosen/Vils gab es die erste Saisonniederlage.

Der 3:0-Erfolg der Gäste war aber nicht ganz unverdient, denn die Elf um Spieltrainer Maximilian Bauer zeigte viel Leidenschaft und legte eine Zweikampfstärke und Kampfkraft an den Tag, mit der die Gastgeber wohl nicht gerechnet hatten.

Die Locke-Elf hatte zwar immer wieder ein spielerisches Übergewicht, doch im letzten Drittel verlor man die entscheidenden Zweikämpfe, da es von außen den Anschein machte, als würde dem Herbstmeister in diesem Match der absolute Wille fehlen.

Zunächst fing die Partie verheißungsvoll an und nach sechs Minuten bot sich die erste gute Möglichkeit. Nach einer schönen Ballstafette öffnete Matthias Loher das Spiel mit einem schönen Seitenwechsel auf Leart Bilalli. Der Torjäger zog nach innen, zog dann ab, doch SCM-Schlussmann Lukas Mabey war zur Stelle und konnte den Schuss auf das kurze Eck um den Pfosten lenken.

Wenig später kam dann Nihad Mujkic nach einer zu kurz abgewehrten Ecke der Gäste an der Strafraumgrenze stehend zum Abschluss, doch ihm rutschte das Leder vom Fuß, so dass das Spielgerät doch deutlich rechts am Tor vorbeiging.


Aber schon in dieser Phase sollte sich zeigen, dass die Veilchen an diesem Tag auf einen Gegner trafen, dessen Tabellenstand dem Leistungsniveau nicht gerecht wird und so gelang dem Gast nach 16 Minuten mit dem ersten Abschluss sofort der Führungstreffer.

Nach einer Freistoßflanke von Andraes Forsthuber aus dem rechten Halbfeld verlor die Altenerdinger Defensive den einrückenden Tobias Graf völlig aus den Augen, so dass der SCM-Akteur sträflich frei zum Kopfball kam und Lukas Loher aus kurzer Distanz nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.


Zwei Minuten später wäre die SpVgg fast zum Ausgleich gekommen. Als Julius Krop einen Befreiungsschlag der Gäste sofort wieder noch vorne köpfte, verlängerte Bilalli das Leder auf Julian Schaumaier. Der Torjäger drang in den Strafraum ein, zog aus halbrechter Position ab, doch Abwehrspieler Niklas Doubrawa warf sich leidenschaftlich in den Schuss und konnte den aussichtsreich erscheinenden Abschluss hervorragend abblocken.

Im Gegenzug kam dann die Gäste wieder zu einem gefährlichen Abschluss. Nach einem Einwurf nach vorne konnte sich Michael Willmes im Strafraum um Bello Ridwan drehen, doch die Gastgeber hatten Glück, dass der Schuss schließlich knapp am kurzen Eck vorbeiging.


Nach 27 Minuten hätte sich die Bauer-Elf fast um ihren Lohn gebracht. Nach einem verunglückten Querpass vor dem Strafraum des SCM erkämpfte sich Schaumaier das Leder und legte von der rechten Seite zurück auf Bilalli. Der Angreifer zog entlang der Strafraumlinie nach innen, versäumte es aber abzuschließen, so dass er noch von der Gästeabwehr gestellt werden konnte und diese vielversprechende Möglichkeit liegen ließ.

Drei Minuten vor der Pause hoffte der Altenerdinger Anhang dann auf das 1:1. Als Bilalli eine scharfe Ecke nach innen gezogen hatte, stieg Matthias Loher zum Kopfball hoch, doch verfehlte er das Leder, so dass die Seiten mit einer knappen Führung des Außenseiters gewechselt wurden.


Sechs Minuten nach der Pause verbuchten die Veilchen die nächste Chance. Als Mabey einen harten Schuss von Pedro Flores nicht kontrollieren konnte und nach vorne abprallen lassen musste, kam Loher an die Kugel, doch auch er zögerte beim Nachschuss zu lange, so dass Moosen wieder klären konnte.

Die Gäste machten es auf der anderen Seite besser und bauten nach 60 Minuten die Führung aus. Als Keeper Lukas Loher einen Freistoß aus 30 Metern nicht festhalten konnte, setzte Kilian Kranich nach. Er brachte das Leder an Loher vorbei und als Bello Ridwan noch klären wollte, bugsierte er die Kugel leider ins eigene Netz.


Dieser Treffer gab den Gästen nun noch mehr Euphorie und man warf alle Tugenden in jeden Zweikampf, so dass sich die Hausherren in der Offensive kaum durchsetzen konnten und zunächst klare Möglichkeiten zum Anschlusstreffer ausblieben.

22 Minuten vor dem Ende glückte Moosen dann die Vorentscheidung und abermals offenbarte die Abwehr der SpVgg bei einem Standard Schwächen bzw. Abstimmungsprobleme. Als Doubrawa einen Freistoß von der Mittelinie in den Altenerdinger Strafraum geschlagen hatte, schien eigentlich keine Gefahr in Verzug. Jedoch ließ man Spielertrainer Maximilian Bauer ungestört laufen und der Angreifer verlängerte das Leder mit dem Kopf zum 3:0 ins Altenerdinger Netz.

Auf der anderen Seite kam dann Marc Winkelmann, der nach seiner Einwechslung für frischen Wind sorgte, im Strafraum aus linker Position zum Schuss, doch Mabey war erneut zur Stelle und konnte den gefährlichen Flachschuss auf das kurze Eck abwehren.

In der 78. Minute hätte ein weiterer Freistoß des SCM fast zum nächsten Treffer geführt. Diesmal Tobias Holzner das Leder auf den langen Pfosten, wo Graf um Haaresbereite die Hereingabe verfehlte.


Fünf Minuten vor dem Ende hoffte der Altenerdinger Anhang zumindest auf den Ehrentreffer, doch Mabey zeigte, dass er ein Meister seines Faches ist, denn er konnte einen sehenswerten Freistoß von Flores überragend aus dem Winkel holen und sich dann auf seinen Vorderleute verlassen, denn diese konnte das Leder aus dem gefährlichen Bereich schlagen, so dass Moosen die Null hielt und die drei Punkte aus dem Semptstadt entführten.


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E1-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Aßling 0:0

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Am 6. Spieltag empfingen die Altenerdinger E1-Juniorinnen den Tabellenführer vom TSV Aßling und die Veilchen boten dem Spitzenreiter erfolgreich Paroli, so dass beim torlosem Remis zumindest einen Zähler in Altenerding behielt. Von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie. In der ersten Hälfte hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, dafür hatten die Gastgeber die deutlicheren Chancen. Die klarste Gelegenheit ergab sich nach fünf Minuten. Lisa Weigel startete über die linke Seite einen Konter und bediente im richtigen Moment Hana Mujkic vor dem gegnerischen Tor. Aus halblinker Position war nur noch die Torhüterin zu überwinden – allerdings versuchte sie mit dem rechten Fuß den Abschluss zu vollstrecken und setzte den Ball recht deutlich am linken Pfosten vorbei. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatte Aßling weiterhin mehr Ballbesitz. Allerdings wurden die zum Teil sehr stark kombinierenden Gäste recht schnell durch die gutstehende Altenerdinger Abwehrreihe neutralisiert. Auch gab es mehrere kleinere Versuche der Veilchen, die allerdings nichts Zählbares hervorbrachten. Alles in allem kam bei den Zuschauern keine Langeweile auf, denn ein Durchbruch bei einer der Abwehrreihen hätte wohl bei beiden schussstarken Teams gereicht, um in Führung zu gehen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hätte Aßlings Nummer 8 genau solch einen Durchbruch sich zu Nutze machen können. Nachdem Altenerding in der Vorwärtsbewegung den Ball unglücklich verlor, spielten die Gäste den Ball auf die durchstartende Stürmerin. Diese läuft über die rechte Seite auf die herauseilende Torhüterin Jennifer Berger zu und setzt, vielleicht auf wegen des Drucks, den Abschluss zu hoch und verfehlte die Führung knapp. Nach dieser Aktion nahm Altenerding das Heft wieder sichtbar in die Hand. Es gab viele Angriffe auf das Aßlinger Tor. Daraus resultierten einige Eckbälle für die Gastgeber, die in den Minuten 40 und 41 fast zur mittlerweile verdienten Führung geführt hätten. Beide Male trat Lisa Weigel die Ecke von der rechten Seite und der Ball landete jeweils bei Lilli Kapsner, die beim ersten Versuch mit Bauch und Knie an den Ball kam und beim zweiten mit der Brust. Leider hatte die Kugel bei beiden Abschlüssen zu wenig Fahrt und konnte von einer Verteidigerin bzw. der Torhüterin unschädlich gemacht werden. Vier Minuten vor dem Ende wäre dem Gast fast der Lucky Punch geglückt. Wieder war es die gefährliche Nummer 8, die den Altenerdingerinnen über die rechte Angriffsseite entwischte und vor dem SVA-Kasten auftauchte. Doch erneut fand sie ihre Meisterin in Jennifer Berger, die mit perfektem Timing aus dem Tor hinauseilte und den Ball regelkonform vom Schlappen der Stürmerin sichern konnte. Leicht schockiert und erleichtert setzten die Veilchen noch alles daran, doch noch den Siegtreffer zu erzielen, aber auch die Aßlinger Abwehr ließ nichts mehr Brandgefährliches zu, so dass man sich nach 50 Minuten launigen E-Juniorinnen-Fußball mit einem torlosen Remis trennte. Zwar hatte man vor Spielbeginn nicht unbedingt mit einem Punkt gerechnet, doch nach Spielende beschlich den Altenerdinger Anhang doch eher das Gefühl, zwei Punkte liegen gelassen zu haben als einen Zähler gewonnen zu haben. Vor allem nach dem doch sehr stabilen Auftritt in der zweiten Halbzeit gegen den bis dato Tabellenführer wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen.

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D3-Junioren: SpVgg Altenerding – SC Moosen 2:0

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Zum letzten Vorrundenspiel in der Kreisklasse empfingen die Schützlinge vom Trainerteam Faust/Peschke den SC Moosen. Nach dem ersten Punktgewinn im vorherigen Sonntag gegen den TSV Dorfen war die Marschrichtung für die Veilchen der D3 klar. Um die Saison versöhnlich und mit einem guten Gefühl zu beenden, sollte auf jeden Fall noch mal ein Dreier her. Für diese Mission liefen auf: Dominik Schaaser, Sebastian Ivan, Samuel Meier, Nikolaus Wilhelm, Philipp Kaiser, Lenny Peschke, Sai Battu, Felix Binder, Blessed Uwangue, Salomé S., Marie Jackisch und Rafael Austen.

Nach kurzem Abtasten gab es bereits die erste Schrecksekunde für die Lilanen. Ein Moosener Abwehrspieler schlug einen langen Ball hinter die Abwehrreihe, wo bereits ein Angreifer lauerte und allein auf Keeper Dominik Schaaser zulief. Doch Schaaser kam zum richtigen Moment aus seinem Kasten und parierte den Schuss aus kürzester Distanz mit einem starken Reflex. Kurz darauf wurde auch die Keeperin der Gäste mit einem satten Schuss von Blessed Uwangue aus 15-16 Metern geprüft. Doch auch die Nr. 1 aus Moosen war bereits auf dem Posten und wehrte den Schuss erfolgreich ab. Eine Minute später, nach einer schönen Kombination zwischen Felix Binder und Sai Battu kam der Ball zu Lenny Peschke, der das Leder aus halbrechter Position knapp am Tor vorbeifliegen ließ. Die Veilchen übernahmen immer mehr das Kommando. Philipp Kaiser und Nikolaus König setzen die Moosener Abwehrreihe früh unter Druck und zwangen sie immer wieder zu dem ein oder anderen Fehlpass. So auch in der 15. Spielminute, als ein von Lenny Peschke abgefangener Pass direkt nach links zu Sebastian Ivan gespielt wurde und dieser zurücklegte auf Blessed Uwangue. Dieser fackelte nicht lang und schickte den Ball in Richtung Moosener Gehäuse. Doch auf dem Flugweg in Richtung Tor ahndete der Schiedsrichter ein Handspiel und zeigte umgehend auf den Punkt. Sebastian Ivan legte sich den Ball zurecht und hämmerte den Ball in „Harry Kane Manier“ halbhoch links ins Tor. Auch wenn das weitere Spielgeschehen meist in der Hälfte der Gäste stattfand, waren die Moosener mit ihren Pässen hinter die Abwehrkette immer wieder gefährlich. Rafael Austen und Marie Jackisch konnten zwar den ein oder anderen Vorstoß abfangen, doch in der 20. Minute musste man sich beim hervorragend aufgelegten Dominik Schaaser bedanken, der den allein auf sich zukommenden Stürmer an sich verzweifeln ließ. Schaaser kam wieder im richtigen Moment aus seinem Kasten und sprang dem Schuss entgegen. Der Abpraller landete wiederum beim Gegenspieler, der den Ball sofort in Richtung Altenerdinger Gehäuse jagte. Aber auch diesen Schussversuch konnte der Schlussmann von Altenerding mit einer starken Fußabwehr parieren. Mit der Einwechslung von Salomé S. bekam man dann etwas mehr Sicherheit in der Abwehrkette. Über Salomé wurde auch der erfolgreiche Angriff in der 24. Minute eingeleitet. Von ihr kam der Ball auf Felix Binder, der den Ball mit einem schönen Steilpass zu Samuel Meier weiterleitete. Dieser zog in den Strafraum und beförderte das Spielgerät mit dem Außenrist ins lange Eck zum 2:0. Kurz vor der Halbzeit wäre dann fast noch das 3:0 möglich gewesen. Die von Felix Binder hereingetretene Ecke auf den zweiten Pfosten landete direkt auf dem Kopf von Uwangue, der jedoch den Ball aus zwei Metern knapp am Pfosten vorbeiköpfte. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Die meiste Zeit lief der Ball in den Reihen der Lilanen, so auch in der 37. Minute mit einem schönen Kombinationsspiel zwischen Felix Binder und Lenny Peschke. Von dort kam der Ball auf die linke Außenseite zu Sai Battu, der nach innen in den Strafraum zog und Samuel Meier bediente. Dieses Mal fehlte dem Schuss aber die nötige Präzision und der Ball rollte links am Pfosten vorbei ins Toraus. Dass das Spiel wenige Minuten später nicht noch mal spannend wurde, hatten die Veilchen Ihrem Torwart zu verdanken. Wieder einmal sah sich der Altenerdinger Schlussmann dem allein auf ihn zulaufendem Stürmer aus Moosen gegenüberstehen, doch auch dieses Mal hieß der Gewinner des Duells Dominik Schaaser! Die vorzeitige Entscheidung für die SpVgg verpasste dann Philipp Kaiser in der 50. Minute, als Sai Battu auf der linken Außenbahn in den Lauf von Lenny Peschke spielte. Dieser hob den Kopf und sah den in der Mitte nachlaufenden Philipp Kaiser. Alleinstehend vor dem Tor bekam Kaiser das Spielgerät aber nicht unter Kontrolle und schlug am Tor vorbei. In den letzten Minuten der Partie schwanden dem ein oder anderen Veilchen dann die Kräfte und so kamen die Gäste aus Moosen nochmal mehr zu Spielanteilen. Doch dank eines guten Stellungspiels von Salomé S. und Rafael Austen, und einer Marie Jackisch, die in der zweiten Hälfte deutlich mehr Zweikämpfe zu ihren Gunsten entschied, war den Veilchen der Sieg nicht mehr aus der Hand zu reißen.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Moosburg/Neustadt 1:0

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Im „Endspiel“ um die Qualifikation zur BOL-Aufstiegsrunde, die im kommenden Frühjahr ausgetragen wird, konnten sich die B1-Junioren der SpVgg im Heimspiel gegen den TSV Moosburg/Neustadt knapp, aber verdient mit 1:0 durchsetzen und konnten das erhoffte Zwischenziel doch noch realisieren. In der Anfangsphase merkte man beiden Teams deutlich an, dass viel auf dem Spiel stand, denn man wirkt verkrampft und es entwickelte sich zunächst fahrige Begegnung, die kaum Torchancen brachte. Nach 12 Minuten verbuchten dann die Gäste die erste halbwegs gute Einschussmöglichkeit. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Oliver Baron die Hereingabe nicht mehr verhindern, doch der am langen Pfosten stehende Moosburger Angreifer, der als Passempfänger vorgesehen war, kam etwas zu spät und kam nicht mehr an den Ball, so dass keine Gefahr für das Altenerdinger Tor entstand. Wenig später hoffte man dann auf Seiten der Veilchen auf einen ersten zählbaren Erfolg, doch kein SVA-Spieler war zur Stelle und einen Eckball, den der TSV-Torhüter unterlaufen hatte, zum Abschluss bringen. Ansonsten versuchten sich beide Teams gelegentlich mit Fernschüssen, doch aber auch keine große Gefahr brachten, da sie das Ziel verfehlten oder für beide Schlussmänner zur sicheren Beute wurden. So dauerte es bis kurz vor der Pause, bis sich wieder Nennenswertes tat. Nach einem schönen öffnenden Pass von Luis Kapsner auf die rechte Seite drang Can in den Strafraum ein, doch ein Moosburger Abwehrspieler war rechtzeitig zur Stelle und konnte den Schuss noch abblocken, so dass es fast folgerichtig mit einem torlosem Remis in die Pause ging. Nach Wiederbeginn gewannen die Hausherren dann eine optische Überlegenheit, die nach 44 Minuten zur bis dahin besten Chance führen sollte. Nach einem Ball in den Strafraum agierte Lukas Kronthaler zu umständlich. Anstatt sofort abzuschließen, wollte er seinen Gegenspieler mit einem Haken noch ins Leere laufen lassen, doch dieser Versuch misslang, denn der Torhüter kam dann entschlossen aus seinem Tor und pflückte dem Torjäger das Leder vom Fuß. Zwei Minuten später wäre der Schlussmann dann aber wohl chancenlos gewesen, hatte aber Glück, dass ihm das Alu zur Seite stand. Nach einem Pass von Baron brachte Can das Leder vom Flügel mustergültig nach innen und fand den im Zentrum stehenden Kronthaler, doch dessen Schuss landete leider nur an der Oberkante der Latte. Nun drängten die Hausherren auf die erhoffte Führung und nach 51 Minuten bot sich wieder eine gute Chance, doch Baron zielte bei einem Freistoß nahe der Strafraumgrenze etwa um einen halben Meter zu hoch. Nur drei Zeigerumdrehungen weiter hatte der Altenerdinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen, doch Can, der nach einer Ecke von Baron völlig frei zum Kopfball kam, setzte das Spielgerät am Tor vorbei. Auch die nächste Chance bot sich dem quirligen Can. Nach einem schönen Pass von Niklas Roith drang der Mittelfeldspieler in den Moosburger Strafraum ein, ließ sich dann aber etwas zu weit rechts abdrängen und schoss beim abschließenden Schuss ca. zwei Meter rechts am Tor vorbei. Aber nach 66 Minuten sollten sich die Gastgeber für ihr Engagement endlich belohnen und ging verdient in Front. Nach einem schönen Pass von Elias Faust war Fabian Veliqi nicht mehr zu bremsen und alleine vor dem Tor stehend blieb er eiskalt und hämmerte das Spielgerät zum umjubelten Führungstreffer unter den Querbalken. Auch anschließend blieben die Gastgeber überlegen, doch man spielte die Angriffe nicht konsequent zu Ende, so dass man die Entscheidung nicht frühzeitig herbeiführen konnte. Allerdings stand die Abwehr der Gastgeber sicher, so dass die Dreirosenstädter zu keinen Abschlüssen kamen und die Führung nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Unmittelbar vor dem Ende hätte man dann den Sack zumachen müssen. Nachdem sich Torschütze Veliqi im Mittelfeld im Zweikampf behauptet hatte, spitzelte er das Leder auf Kapsner durch, der schließlich nur noch den Moosburger Torhüter vor sich hatte. Allerdings zielte er beim Abschluss zu ungenau, verfehlte das Tor, so dass das Zittern noch kein Ende gefunden hatte. Aber nur wenig später pfiff der Unparteiische die Partie ab und der Jubel bei den Veilchen war sehr groß, konnte man sich im letzten Spiel doch noch für die BOL-Aufstiegsrunde qualifizieren. Auf Moosburger Seite war die Enttäuschung über das verpasste Ziel scheinbar sehr groß, so dass bei einigen Protagonisten die Sicherungen durchbrannten und es nach dem Abpfiff unschöne Szenen gab, die wohl vor dem Sportgericht noch Folgen haben werden. Vor allem ein jugendlicher Zuschauer schlug deutlich über die Grenzen und griff einen Altenerdinger Spieler tätlich an, was schließlich noch einen Polizeieinsatz erforderte. So wurde die Freude über den Sieg etwas getrübt.

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B-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Aschheim 2:0

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Zu einem hochverdienten 2:0-Erfolg am die B-Juniorinnen der SpVgg Altenerding im Heimspiel gegen den FC Aschheim und bei etwas konsequenterer Chancenverwertung hätte man nicht bis zum Schluss um den dreifachen Punktgewinn zittern müssen. Allerdings geriet der Sieg während der gesamten Spielzeit nie in ernsthafte Gefahr, denn die Altenerdinger Defensive, die von Diana Drznjak hervorragend organisiert wurde, stand sehr sicher, so dass die Gäste im Grunde genommen keine einige klare Torchance für sich verbuchen konnte. Ganz anderes die Gastgeber, denn bereits nach wenige Minuten um ein Haar in Führung gegangen wären. Nach einem Steilpass auf der linken Seite konnte die gut spielende Heidi Mückel nicht mehr gestoppt werden und lief alleine in den Strafraum, doch ihren Schuss auf das kurze Ecke konnte die Aschheimer Torhüterin mit dem Fuß zur Ecke klären. Nach 13 Minuten hatte dann der Altenerdinger Anhang schon zum Torschrei angesetzt. Abermals erhielt Mückel im Strafraum auf der linken Seite stehend das Leder und als sie nur noch die Torfrau vor sich hatte, schob sie die Kugel überlegt an ihr vorbei, hatte aber großes Pech, dass das Leder vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang, wo dann eine Abwehrspielerin die Kugel aus der Gefahrenzone schlagen konnte. Auch für die nächste gute Abschlusschance zeigte sich Mückel, die von der Aschheimer Abwehr kaum in den Griff zu bekommen war, verantwortlich. Diesmal wurde das Leder aus dem Zentrum in die Tiefe gespielt und als die Angreiferin alleine in Richtung Tor unterwegs, legte sie sich den Ball etwas zu weit vor. So kam zwar vor der aus dem Tor kommenden Angreiferin noch an das Leder, doch der Abstand zwischen den beiden Protagonisten war zu knapp, um den Ball noch an der Keeperin vorbeizubringen. In der Schlussphase der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams dann im Mittelfeld und das Match war nun von vielen Zweikämpfen geprägt. Zudem häuften sich in dieser Phase auf beiden Seiten die Fehlpässe, so dass es bis zum Pausentee weder hüben noch drüben klare Einschusschancen gab und die Seiten mit einem torlosem Remis gewechselt wurden. Aber nach Wiederbeginn war wieder die Veilchen tonangebend und schnell kam man wieder gefährlich vor das Aschheimer Tor, konnte aber anfangs erneut keinen zählbaren Erfolg für sich verbuchen. In der 45. Minute konnte sich Mückel im Zentrum gegen ihre Kontrahentin behaupten und kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch leider hatte sie ihr Visier nicht exakt genug eingestellt, so dass der Schuss knapp am linken Pfosten vorbeiging.  Wenig später schienen die Veilchen am Ziel ihrer Träume, aber die FCA-Torhüterin zeigte einmal mehr ihre Klasse. Nun drang Katharina Hartmann über die rechte Seite in den Strafraum ein und als die Torfrau mit einer Hereingabe ins Zentrum, wo zwei SVA-Akteurinnen freistanden, rechnete und sie das kurze Eck öffnete, schloss Hartmann selbst ab. Aber die Torfrau reagierte dann glänzend und konnte den Schuss, der im Tor gelandet wäre, gerade noch entschärfen. Zwei Zeigerumdrehungen weiter brannte es dann schon wieder vor dem Tor der Gäste. Als sich Hartmann im Zentrum gegen zwei Abwehrspielerinnen durchsetzte, tauchte die Torjägerin alleine vor dem Aschheimer Gehäuse auf, doch abermals fand sie ihre Meisterin in der Torfrau der Gäste. Anschließend kamen die Münchner Vorstädter wieder besser in die Partie und man konnte die SpVgg nun wieder mehr vom eigenen Tor fernhalten, ohne jedoch selbst in der Offensive für Akzente setzen zu können. Aber in der Schlussphase investierten dann die Hausdamen wieder mehr und wurden dann 12 Minuten vor dem Ende endlich für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem Pass auf die rechte Seite spielte Hartmann das Leder mustergültig nach innen und fand die einlaufende Mariam Al Mohamed, die am langen Pfosten stehend die Hereingabe zur vielumjubelten Führung ins Netz drückte. Nun wachten die Gäste auf und nahmen das Zepter in die Hand, aber die Veilchen ließen nichts zu, so dass Torhüterin Lara Wemhoff auch in dieser Phase nahezu beschäftigungslos blieb. Fünf Minuten vor dem Ende glückte der SpVgg dann die Vorentscheidung. Als die Aschheimer nach einer Ecke das Leder nicht entscheidend klären konnte, landete das Spielgerät bei Alicia Lehmberg. Die an der Strafraumgrenze stehende Mittelfeldspielerin fackelte nicht lange und hatte dann auch noch das nötige Glück, dass sie den Ball aus Altenerdinger Sicht so glücklich traf, dass sich die Kugel über den Torhüterin als Bogenlampe ins Netz senkte. In den letzten Minuten tat sich dann vor beiden Toren nicht mehr sonderlich viel, so dass die Veilchen den 2:0-Vorsprung sicher ins Ziel brachten und zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach brachten.

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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) BSG Taukirchen 1:6

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Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten (SG) BSG Taufkirchen blieben die C2-Junioren der SpVgg letztlich ohne Chance, so dass man sich deutlich mit 1:6 geschlagen geben musste. Anfangs schien der Leistungsunterschied zwischen beiden Teams gar nicht so eklatant, denn die Gastgeber zeigten in der Anfangsphase wenig Respekt und boten dem Favoriten erfolgreich Paroli. Schon nach drei Minuten gaben die Veilchen den ersten Warnschuss ab, doch Leo Brand´s Abschluss von der Strafraumgrenze ging leider zu zentral auf das Tor, so dass der Taufkirchner Torhüter vor keine großen Probleme gestellt wurde. Nach acht Minuten war dann der Altenerdinger Schlussmann Onur Sürücü erstmals gefordert. Nach dem sich die Hausherren ca. 30 Meter vor dem eigenen Tor einen Ballverlust erlaubten, spielte die SG das Leder schnell nach vorne, wo schließlich ein Angreifer im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss kam, doch Sürücü war zur Stelle und konnte den Ball glänzend zur Ecke abwehren. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste, denn nach einem Handspieler eines SVA-Abwehrspielers bekamen die Vilstaler knapp außerhalb des Strafraums es einen Freistoß zugesprochen, der aber dann glücklicherweise das kurze Eck um einen halben Meter verfehlte.  Im Gegenzug glückte dann der Elf des Trainergespannes Oliver Heidler und Oliver Pompei die Führung. Als das Leder nach einer Ecke von Frederik Röschke quer durch den Strafraum ging, kam Vincent Hensel am langen Pfosten stehend an die Hereingabe und drückte das Leder aus kurzer Entfernung über die Torlinie. Drei Minuten später war die Führung dann aber stark gefährdet. Als die Veilchen einen Angriff durch das Zentrum nicht unterbinden konnten, landete das Leder im Strafraum auf der linken Seite, wo ein Stürmer sofort abzog, doch sein Schuss ging knapp am kurzen Eck vorbei. Aber nur eine Minute später trafen die Gäste dann doch zum 1:1. Diesmal konnte sich ein Angreifer auf der linken Seite behaupten und brachte dann eine schöne Flanke nach innen. Zunächst verfehlte sein im Zentrum stehender Mitspieler die Hereingabe knapp, doch am hinteren Pfosten war der Taufkirchner Stürmer einen Tick vor Röschke am Leder und ließ Sürücü, der zwar mit dem Fuß noch leicht am Ball war, aus kurzer Entfernung das Nachsehen. Nun waren die Gäste klar überlegen und wären zwei Zeigerumdrehungen weiter schon fast in Führung gegangen. Diesmal kam ein Angreifer im Strafraum aus halblinker Position zum Schuss und die SpVgg hatte gleich in zweifacher Hinsicht Glück. Zu einem verfehlte ein am langen Pfosten lauernder Mitspieler das Leder knapp und zum anderen verfehlte der Ball das lange Eck nur um einen halben Meter. Nun drängte der Tabellenzweite vehement auf die Führung und als man nach 24 Minuten einen gefährlichen Schuss auf das Altenerdinger Tor abfeuerte, konnte Sürücü den tückischen Aufsetzer nur mit dem Fuß abwehren und hatte dann das Glück, dass ein nachsetzender Angreifer der Gäste den Abpraller nicht kontrollieren konnte und schließlich doch in den Händen des SVA-Torhüters landete. Sieben Minuten vor der Pause schien die Führung unvermeidbar. Zunächst konnte Sürücü gleich zwei Schüsse aus kurzer Distanz abwehren, doch als die Kugel nach der zweiten Parade in Richtung eines SG-Akteurs rollte, hätte ein Gästespieler nur noch ins leere Tor einschieben müssen, doch Simon Stuhlberger war einen Tick vor seinem Gegenspieler am Ball und konnte die prekäre Situation mit einem Befreiungsschlag klären. Wenig später hatten die Gästespieler schon die Arme zum Torjubel hochgerissen, doch ein schöner Fernschuss der BSG krachte nur an den Pfosten. Als sich die Veilchen schon mit einem glücklichen Remis in der Pause wähnten, kam der Gast dann aber doch noch zum hochverdienten Führungstreffer. Nachdem sich ein Angreifer auf der linken Seite durchgesetzt hatte, kam er aus spitzem Winkel zum Schuss, doch zunächst verhinderte Sürücü mit einer Fußabwehr den 1:2-Rückstand. Allerdings landete der Abpraller wieder beim gleichen Spieler, der dann beim Nachschuss das nötige Glück hatte, dass der Ball vom Innenpfosten des langen Ecks ins Netz sprang. Auch nach der Pause hielt die Dominanz der Gäste an und schon nach wenigen Minuten drohte der dritte Gegentreffer, doch ein Schuss verfehlte den langen Pfosten um wenige Zentimeter. Aber in der 46. Minute holte Taufkirchen das kurz zuvor Versäumte nach. Erneut brachten die Hausherren das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als dann ein Gästespieler aus 17 Metern abzog, konnte Sürücü gegen den platzierten Flachschuss ins linke Eck nichts mehr ausrichten. Wenig später war es Sürücü dann aber zu verdanken, dass sein Team zunächst noch im Spiel blieb, denn er konnte einen gefährlichen Schuss aus hablinker Position glänzend zur Ecke abwehren. Aber zwei Minuten später war auch der Altenerdinger Torhüter machtlos und konnte die Vorentscheidung zu Gunsten von Taufkirchen nicht mehr verhindern. Als sich ein BSG-Akteur bis in den Strafraum durchgedribbelte hatte, machte es den Anschein, als könne Karl Hanslmaier die gefährliche Situation entschärfen, doch er brachte das Leder nicht weg, so dass sein Gegenspieler noch einmal an den Ball kam und alleine vor dem Tor stehend auf 4:1 erhöhte. In der 59. Minute glückte de Gästen dann der fünfte Treffer, bei dem Veilchen tatkräftige Unterstützung leisteten. Als Taufkirchen ca. 25 Meter vor dem Altenerdinger Tor einen Freistoß zugesprochen bekamen, wollten gleich zwei SVA-Abwehrspieler auf der Linie stehend verteidigen. Dies nutzte Taufkirchen aus und die Stürmer rückten nach, so dass sich wenige Meter vor dem Tor eine Menschentraube bildete. So kam es, wie es kommen musste. Der Freistoßschütze schlug das Leder in Richtung Altenerdinger Tor und da der verdeckte Ball für Sürücü kaum zu sehen war, landete die Kugel im SVA-Gehäuse. Aber noch war der Torhunger der Gäste nicht gestillt und acht Minuten vor dem Ende machten die Vilstaler schließlich das halbe Dutzend voll. Beim letzten Gegentreffer machte der ansonsten gut haltende Sürücü dann auch keine gute Figur, denn er musste einen haltbar erscheinenden Schuss aus 25 Metern zum 1:6-Endstand passieren lassen.

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E3-Junioren: TSV St. Wolfgang II – SpVgg Altenerding 0:7

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Zum Saisonabschluss trat die Freche 15 der SpVgg Altenerding nahezu in Bestbesetzung beim bis dato Tabellenzweiten aus St. Wolfgang an und fand verabschiedete sich mit einer Topleistung aus der Herbstrunde, was schließlich einen klaren 7:0-Kantersieg mit sich brachte.  Mit Kevin „Kevinho“ Eckelt Marins im Tor, Luke Läntzsch und Ferdinand Pickelmann in der Abwehr, den Mittelfeldstrategen Amar Xhemshiti, Jonas Ebert und Jonathan Habermeier sowie Stoßstürmer Fabian Baumbach entschied sich das Trainerteam Läntzsch/Ebert für eine starke Anfangsformation. Auf der Bank hielten sich hochmotiviert bereit Toni Reising, Lennard Merget sowie Samuele Diano bereit. Nach anfänglichem Abtasten, in dem sich das Spielgeschehen vor allem im Mittelfeld abspielte, gewannen die Veilchen immer mehr die Oberhand. Angetrieben von Ferdinand Pickelmann und Luke Läntzsch, die immer wieder versuchten, das Spiel mit Flachpässen aus der Defensive aufzubauen und häufig über die sehr agilen Außenspieler Jonathan Habermeier und Amar Xhemshiti erspielten sich die jungen Veilchen Chance um Chance. Insbesondere Fabian Baumbach bekam nach sieben Minuten nach Pass von Jonas Ebert einen Top-Möglichkeit, entschied sich aber statt mit dem linken Fuß direkt abzuschließen für eine etwas zu umständliche Aktion mit rechts. Das sollte den jungen Toptorjäger der Frechen 15 jedoch nur noch mehr motivieren und so kam es in zehnten Spielminute zur verdienten Führung.  Wiederum auf Pass von Jonas Ebert tauchte der semmelblonde Offensivspieler vor dem hochgewachsenen Schlussmann  auf und konnte zum verdienten 1:0 vollenden. Und nur vier Minuten später konnte der wieder sehr spielstarke Mittelfeldmotor Jonas Ebert einen weiteren Angriff mit einem überlegten Rechtschuss zum 2:0 abschließen. Die Freche 15, jetzt mit Lennard Merget in der Abwehr und Toni Reising und Samuele Diano auf den Flügeln, spielten weiter offensiv nach vorne, konnten jedoch keinen weiteren Treffer erzielen. Und so bat der junge, vom Gastgeber gestellte Schiedsrichter in der windumwehten Arena zu St.Wolfgang zum Pausentee. Bereits kurz nach Wiederbeginn sollte dann durch einen Doppelschlag die Vorentscheidung für die Freche 15 fallen. Erst ein Treffer von Fabian Baumbach nach Vorlage von Jonas Ebert und dann wieder Jonas Ebert nach einem Ballverlust des Gegners sollten den Widerstand des kampfstarken Gegners brechen. Was dann folgte waren die „Fabian-Baumbach-Festspiele“, der noch zwei weitere Treffer nachlegen konnte und so eine Saisonbilanz auf 14 Saisontore schrauben konnte. Und da wollte der immer stärker werdende Amar Xhemshiti auch nicht hinten anstehen und erzielte mit einem strammen Linksschuss den auch in der Höhe verdienten 7:0-Endstand. Und so zeigte sich das Trainerteam Läntzsch/Ebert auch sehr zufrieden mit dem Saisonabschluss: „Wir sind sehr froh, dass wir nach dem etwas schwächeren Spiel gegen Dorfen, wieder deutlich besser verteidigt haben. Und wir freuen uns natürlich, dass auch spielerisch eine Verbesserung festzustellen war und die Offensivspieler einige Aktionen konzentriert zu Ende gespielt haben. Es gibt natürlich noch deutliche Verbesserungspotentiale, an denen wir in der Winterpause in der Halle feilen werden“

D5-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Hörgersdorf 0:13

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Mit einer herben 0:13-Packung gegen den FC Hörgersdorf verabschiedeten sich die D5-Junioren der SpVgg aus der Herbstsaison und nach Spielende musste man klar feststellen, dass der ungeschlagene Meister aus Hörgersdorf in dieser Gruppe völlig falsch eingruppiert war. Die Gäste waren von Beginn an klar dominierend und trugen ihre Angriffe gradlinig nach vorne, so dass die Hausherren während der gesamten Spielzeit nur reagieren, aber nie richtig agieren konnten. Der FCH hatte im Mittelfeld zwei überragende Akteure, die mit ihren hervorragenden Pässen immer wieder gekonnt in Szene setzen und schon beim kurz zurückliegenden Vergleich gegen die C3-Junioren der SpVgg dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. So sollte es auch nur fünf Minuten dauern, bis der bereits feststehende Meister seine Überlegenheit mit dem Führungstor auch in zählbaren Erfolg ummünzte. Nach 12 Minuten legte der FCH dann den zweiten Treffer nach, doch bis dahin sah es noch nicht nach einem derart klaren Erfolg der Gäste aus. Doch in den letzten 10 Minuten vor der Pause verstanden es die Hausherren nicht mehr, die Hörgersdorfer Angriffe abzuwehren, so dass die Gäste bereits beim Seitenwechsel mit 7:0 in Front lagen. Verwunderlich war jedoch, dass der FCH im ersten Durchgang ohne Gegentreffer blieb, denn die Veilchen hatten mehrere hundertprozentige Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden, wobei vor allem der agile Benjamin Amiri kein Schussglück hatte, denn trotz der Tatsache, dass er gleich dreimal alleine vor dem Tor der Gäste auftauchte, blieb ihm ein Treffer verwehrt. Besser macht es ein Angreifer des FCH, der mit einem Doppelschlag in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn auf 9:0 ausbaute. Aber auch im zweiten Durchgang gab es von der SpVgg in der Offensive immer wieder Nadelstiche, doch der hochverdiente Ehrentreffer wollte nicht gelingen. Zweimal hatte der SVA-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen doch Moritz Maaß, der nach toller Kombination mit Philip Wischhof zum Abschluss kam, schob die Kugel jeweils knapp am Tor vorbei. Die Hörgersdorfer Kicker agierten hier deutlich effektiver und in den letzten 13 Minuten musste sich Schlussmann Luca Daniel, der trotz der vielen Gegentreffer im Tor der Veilchen dank zahlreicher Paraden ein gutes Debüt feierte, noch viermal geschlagen geben. Am Ende des Tages stand schließlich eine deutliche Schlappe, die aber in jedem Fall um einige Tore zu hoch ausgefallen war. Somit schlossen die D5-Junioren der SpVgg auf dem drittletzten Tabellenplatz ab, während den Gästen zu wünschen ist, dass sie in der Frühjahrsrunde in einer Gruppe spielen, wo sie sich mit Gegnern auf Augenhöhe messen können.

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