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Herren 3: SG Hörlkofen/Wörth II – SpVgg Altenerding 1:3

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Moritz Martin, 3. Florian Rank, 4. Sadam Ibrahim, 5. David Dang (37. Dennis Viktor), 6. Rene Feuker (86. Fakher Mehrez), 7. Fahkher Mehrez (46. Nick-Luis Polsfuss), 8. Julian Topf (64. Günter Zollner), 9. Wiam Takruri (46. Tarik Mahjoub), 10. Mario Kramaric (77. Adrian Felsner), 11. Adrian Felsner (46. Felix Hoffmann)

Torschützen:
0:1 Wiam Takruri (29.)
1:2 Mario Kramaric (53.)
1:3 Dennis Viktor (72. / Foulelfmeter / Mario Kramaric)

Gelbe Karten:
Adrian Felsner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Auch wenn die dritte Herrenmannschaft nach der letzten Niederlage gegen den Tabellenführer SpVgg Neuching beim Gastspiel bei der SG Hörlkofen/Wörth II wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat, war Trainer Andreas Heilmaier mit der Leistung seiner Schützlinge nicht zufrieden und sprach nach Ende der Partie von einer „schwachen Vorstellung“.

Jedoch war er mit dem Endergebnis zufrieden, denn die Veilchen setzten sich letztlich doch verdient mit 3:1 durch und brachten drei weitere Zähler auf die Habenseite.

Dabei wäre der SpVgg nach acht Minuten fast ein perfekter Start gelungen. Nachdem sich Julian Topf auf dem rechten Flügel durchgesetzt hatte, brachte er das Leder nach innen und fand den in er Mitte freistehenden Adrian Felsner, der jedoch nur den Pfosten traf. Als der Ball dann zurückprallte, kam Wiam Takruri noch an den Ball, doch das Leder war zu hoch abgesprungen, so dass er die Kugel nicht mehr auf das Tor brachte und die Chane zur frühen Führung ungenutzt blieb.

Vier Minuten später hatte dann Takruri bei seinem Comeback wieder eine gute Chance, denn nach einem Steckpass von Rene Feuker kam er alleine vor dem Tor stehend zum Schuss, doch der Hörlkofener Torhüter Sebastian Schasker, der aufgrund einiger verletzter Keeper als Feldspieler zwischen den Pfosten stand, konnte den Schuss abwehren.

Anschließend entwickelte sich ein Spiel auf mäßigem Niveau und aufgrund vieler Fehlpässe und technischer Fehler verstand es kein Team bis in Tornähe des Gegners vorzudringen, so dass es zunächst keine nennenswerten Möglichkeiten gab.

Nach 26 Minuten war die SpVgg aber dem Führungstreffer dann doch sehr nahe. Als Fakher Mehrez aus der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne schlug, lief Mario Kramaric alleine auf das SG-Tor zu, aber abermals war Schasker zur Stelle und konnte per Fußabwehr klären.

Als der Ball jedoch beim nachsetzenden Felsner landete, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch sein Rechtsschuss aus 16 Metern ging am verwaisten Tor vorbei.

Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter glückte den Veilchen dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer. Abermals stand die SG-Abwehrkette sehr hoch und als wieder ein langer Ball – diesmal von Kramaric – nach vorne geschlagen wurde, eilte Felsner auf das Gehäuse der SG zu, doch sein Schuss ging genau auf Schasker, der per Fuß abwehren konnte. Auch diesmal landete der Abpraller bei einem Altenerdinger Spieler und im Gegensatz zur vorausgehenden Chance brachte Takruri das Leder zum 1:0 im Netz unter.

Fast wäre der Heimelf zwei Minuten später der Ausgleich geglückt. Nach einem Diagonalball verlor David Dang das Laufduell gegen seinen pfeilschnellen Gegenspieler Mohammad Alhaji, der dann auch noch vor dem aus seinem Tor kommenden Keeper Maximilian Voichtleitner an den Ball kam, diesen aber knapp am langen Eck vorbeischoss.

Aber sechs Minuten vor der Pause schlugen die Hausherren dann doch zu. Zunächst konnte die SVA-Abwehr einen Eckball abwehren, doch der Ball landete auf der linken Seite bei David Strätz. Der Angreifer zog in den Strafraum und konnte nicht entscheidend gestoppt werden. So kam er zum Abschluss und beim Schuss ins lange Eck machte Voichtleitner, der durch eine kurz zuvor nötigen Behandlungspause noch gehandicapt war, musste den haltbar erscheinenden Schuss passieren lassen.

Wenig später wäre den Gastgebern dann fast der zweite Treffer geglückt. Diesmal konnte sich Manuel Dangl auf der rechten Seite gegen Sadam Ibrahim durchsetzen und kam dann im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss. Als Voichtleitner den Schuss nach festhalten konnte, kam Danlg noch einmal zum Abschluss, doch abermals war Voichtleitner mit der Hand am Ball, so dass der zweite Gegentreffer vermiden werden konnte.

In der Halbzeit nahm man auf Altenerdinger Seite zahlreiche Veränderungen vor, doch zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten diese Auswechslungen und Umstellungen noch nicht, denn ganz im Gegenteil kam die Gastgeber zu zwei dicken Möglichkeit, um ihrerseits in Front zu gehen.

Schon nach zwei Minuten erhielt Strätz im Strafraum das Leder, machte noch einen Haken um Moritz Martin und kam dann aus linker Position zum Abschluss, scheiterte jedoch an Voichtleitner.

Drei Minuten später musste man auf Altenerdinger Seite dann tief durchatmen. Nach einem Diagonalball in den Altenerdinger Strafraum kam sowohl Moritz Martin als auch Voichtleitner einen Tick zu spät, so dass der SG-Angreifer Franco Casco die Kugel Richtung Tor spitzelte, doch glücklicherweise blieb Martin auf den Beinen und konnte das auf das Tor zurollende Leder noch vor dem Überschreiten der Torlinie aus der Gefahrenzone schlagen.

Die Gäste zeigten sich nun effektiver und nutzten nach 53 Minuten ihre erste Möglichkeit zum 2:1-Führungstreffer. Als Rene Feuker einen Freistoß aus ca. 28 Metern auf das SG-Tor schoss, machte Keeper Schasker keine gute Figur, ließ den Ball nach vorne abprallen, wo Kramaric zur Stelle war und aus kurzer Distanz abstaubte.


Vier Zeigerumdrehungen weiter hätte eine ähnliche Situation fast zum dritten Treffer geführt. Diesmal brachte Nick-Luis Polsfuss einen Freistoß vor das Tor und erneut konnte Schasker den Schuss nicht kontrollieren, hatte nun aber Glück, dass kein SVA-Akteur an den Abpraller kam.


Nun waren aber die Gäste wieder am Drücker und nur wenige Minuten später hatte man dann Pech, dass nicht den dritten Treffer feiern konnte. Nach einem Pass nach vorne lief Rene Feuker alleine auf das Tor der Hausherren zu. Kurz vor dem Strafraum wurde er vom zurückeilenden Nick Deckert gefoult, konnte aber im Fallen noch abschließen. Leider pfiff der Unparteiische einen Bruchteil zu früh ab, denn der Schuss von Feuker ging ins Tor, konnte aber natürlich nicht mehr anerkannt werden.


Leider brachte der daraus resultierende Freistoß aus 17 Metern keinen zählbaren Erfolg.

Aber 19 Minuten vor dem Ende konnten die Gäste die Führung dann doch ausbauen. Als Kramaric einen Abwehrspieler unter Druck setzte, kam er prompt an den Ball und als sich das Leder an Schasker vorbeilegte, kam er zu Fall und der Referee zeigte sofort auf den Punkt.

Die Hausherern wollten sich mit dieser Entscheidung nicht anfreunden und es gab auf und neben dem Platz Reklamationen gegen den Schiedsrichter, der neben dem SG-Coach Florian Well auch David Strätz jeweils mit der Ampelkarte vorzeitig vom Feld schickte.

Dennis Viktor ließ sich von der Hektik nicht anstecken, verwandelte den Strafstoß sicher unter der Latte und sorgte für die 3:1-Führung seiner Farben.


Leider konnten die Veilchen aus der numerischen Überlegenheit keine Kapital schlagen, denn man fabrizierte nun im Spielaufbau wieder etliche Fehlpässe, so dass die Hausherren jetzt wieder ein optisches Übergewicht gewannen.

Allerdings konnte sich die Well-Elf keine zwingende Chancen erspielen, denn in der Offensive fehlte die nötige Durchschlagskraft, so dass man es vermehrt aus der zweiten Reihe versuchte, doch die Schüsse fehlten entweder das Tor oder hatten zu wenig Fahrt und Genauigkeit, so dass Schlussmann Voichtleitner für keine ernsthafte Bewährungsprobe gestellt wurde.

Auf der anderen Seite verstanden es die Veilchen aber auch nicht, den Sack endgültig zu schließen, denn man agierte zu umständlich, so dass man trotz 1:1-Situation gegen die nun gelockerte Abwehr der Gastgeber nicht zum Abschluss kam.

Letztlich war der Sieg der Gäste nicht mehr in großer Gefahr, doch man muss sich im Klaren sein, dass die Leistungen in den nächsten Spielen verbessert werden müssen, um weiterhin den 2. Tabellenplatz für sich beanspruchen zu können.

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B-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FCA Unterbruck 1:3

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Eine weitere Niederlage kassierten die B-Mädels der Veilchen, denn nach einem torlosem Halbzeitremis unterlag man den Gäste vom FC Ampertal Unterbruck schließlich noch mit 1:3. Die erste Halbzeit war ein reines Kampfspiel, denn beide Abwehrreihen standen sehr gut, so dass das Spiel überwiegen im Mittelfeld stattfand. Während die Heimmannschaft zu keinem ernsthaften Abschluss kam, waren die Gäste aus Unterbruck zumindest mit zwei Schüssen etwas gefährlich, doch aufgrund der wenigen Möglichkeiten ging es folgerichtig torlos in die Halbzeit. Nach Widerbeginn hatten die Unterbrucker Mädels den besseren Start und gingen in der 45. Minute mit 1:0 in Führung. Nachdem die Veilchen den Ball in der eigenen Hälfte nicht konsequent klären konnte, wurde der Ball an das 16er-Eck gespielt und die Angreiferin ließ Torhüterin Lara Wemhoff mit einem strammen Schuss unter die Latte keine Chance. Mit dem 2:0 war die Heimelf nicht ganz einverstanden, denn der Schiedsrichter entschied, nachdem einen Angreiferin der Gäste im Strafraum zu Fall kam, zur Überraschung aller Beteiligter auf Strafstoß, obwohl die Stürmerin ohne Fremdeinwirkung ins Straucheln kam. Die Unterbrucker nahmen das Geschenk dankend an und verwandelten den ungerechtfertigten Elfmeter sicher zum 2:0. Von dieser Fehlentscheidung beeinträchtigt agierten die Lila-Mädchen nun unkonzentriert und man verlor nun die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld. Dies hatte zur Folge, dass die Gäste mit einer Kopie des ersten Tores  zur Vorentscheidung kamen. Ganz aufgeben wollte man sich dann aber doch nicht und mit der letzten Aktion der Partie kam man noch zum Ehrentreffer. Nach einem Pass in die Tiefe eilte Heidi Mückel alleine auf Tor zu und legte das Spielgerät überlegt an der Unterbrucker Torhüterin zum 1:3-Endstand vorbei ins Netz.

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E2-Juniorinnen: FC Fasanerie-Nord – SpVgg Altenerding 0:3

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Schon früh machten sich die E2-Juniorinnen am Sonntagmorgen auf den Weg nach München, denn das Gastspiel beim FC Fasanerie-Nord stand auf dem Programm. Letztendlich sollte sich der „Ausflug“ aber lohnen, denn die Veilchen zeigten sich als das eindeutig bessere Team und setzten sich klar und hochverdient mit 3:0 durch.  Von Beginn an nahmen die Veilchen das Heft in die Hand und hatten das Spiel unter Kontrolle. Schon nach wenigen Minuten konnte sich Lilly Kapsner im Strafraum behaupten, doch er Schuss war leider nicht platziert genug, um für die Führung zu sorgen. Nur eine Minute später dann die nächste dicke Gelegenheit für den Gast. Als Lisa Weigel aus der Ferne abzog, konnte die Münchner Torhüterin das Leder nur nach vorne abklatschen lassen, doch die lauernde Hanna Mujkic stand ungünstig zum Ball und konnte den Abpraller leider nicht im Tor unterbringen. Aber nach 18 Minuten sollte sich die Überlegenheit dann zählbar auswirken. Nach dem sich Kapsner auf der linken Seite schon durchgesetzt hatte, spielte sie mit Lisa Weigel einen mustergültigen Doppelpass und kam dann im Strafraum frei zum Schuss. Diesmal ließ sie sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf unhaltbar flach ins Eck. Nur wenig später hatte der Altenerdinger Fananhang schon wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Handspiel trat Lisa Weigel den fälligen Freistoß, doch sie hatte Pech und hämmerte das Spielgerät nur an den Pfosten. So ging man mit einer knappen Führung in die Pause, die angesichts der klaren Überlegenheit der SpVgg in jedem Fall den Gastgeberinnen schmeichelte. Auch nach Wiederbeginn änderte sich nichts am Spielverlauf und nach fünf Minuten konnte Pia Weigel endlich den zweiten Treffer nachlegen. Nachdem die SVA-Kickerin einen verunglückten Abschlag der Münchner Torhüterin abfangen konnte, fackelte sie nicht lange und war mit einem unhaltbaren Schuss erfolgreich. Weitere fünf Zeigerumdrehungen weiter war die SpVgg der Entscheidung nahe. Abermals brachte die Torfrau auch einen Schuss, diesmal von Theresa Gärtner abgefeuert, nicht unter Kontrolle und erneut war Mujkic die Nutznießerin, zielte aber etwas zu ungenau und visierte nur den Querbalken an. Aber drei Minuten vor dem Ende der ziemlich einseitigen Partie machten die Gäste mit dem dritten Treffer den Sack endgültig zu. Nach einem Einwurf von Pia Weigel konnte sich ihre Schwester im Zweikampf gegen ihre Kontrahentin behaupten und ließ der Torhüterin dann mit einem Schuss aus 16 Metern ins obere Eck nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit. Wenig später pfiff der Referee ab und die Veilchen freuten sich über den hochverdienten Erfolg und konnten sich auch über das Lob von Trainer Patrick Emberger freuen. „Anfangs mussten wir uns noch an den nassen und schwer zu bespielbaren Kunstrasenplatz gewöhnen, doch dann kamen wir immer besser in die Partie. Einige schöne Hereingaben wurden knapp verpasst, so dass sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen wäre, aber alles in allem zeigten die Mädels eine gute Vorstellung und verdienten sich die drei Punkte redlich“.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – FSV Pfaffenhofen/Ilm 3:6

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Auch die B-Junioren der SpVgg konnten den bislang ungeschlagenen FSV Pfaffenhofen/Ilm nicht stoppen und nach dem 6:3-Erfolg der Gäste blieb die weiße Weste des FSV weiterhin unbefleckt. In der Anfangsphase boten die Gastgeber dem Favoriten durchaus die Stirn und man ließ die Pfaffenhofener nicht zur Entfaltung kommen und hatte nach wenigen Minute sogar eine gute Möglichkeit von Dennis Neubert, doch er zögerte beim Abschluss zu lange und ließ die Chance ungenutzt. Aber nach 13 Minuten gingen die Platzherren dann nicht unverdient in Führung. Nachdem Schlussmann Kilian Burgholzer einen Freistoß abgefangen hatte, schlug er das Leder sofort nach vorne und fand Elias Faust. Der Mittelfeldregisseur spielte dann sofort weiter auf Oliver Baron und dessen Zuspiel ließ Faruk Mazumoglu wieder auf Faust prallen. Dessen Pass in die Tiefe erreichte Neubert, der dann eine glänzende Übersicht bewies und den in der Mitte freistehenden Fabian Veliqi bediente. Der Angreifer nahm genau Maß und versenkte das Spielgerät unhaltbar im Kreuzeck des langen Ecks. Aber zehn Minuten später gelang dem FSV dann der aus dem Nichts der Ausgleich. Als ein langer Ball aus der eigenen Hälfte einen abseitsverdächtig stehenden Spieler erreichte, aber die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb, spielte der FSV-Akteur das Spielgerät quer nach innen, wo sein Mitspieler dann unhaltbar für Burgholzer zum 1:1 ins Schwarze traf. Die Gastgeber zeigten sich davon wenig beeindruckt und blieben weiterhin spielbestimmend, konnten aber daraus keinen zählbaren Erfolg verbuchen. In Sachen Effektivität konnte man sich Anschauungsunterricht bei den Gästen nehmen, denn fünf Minuten vor der Pause ging Pfaffenhofen sogar in Führung. Nach einer schnellen Kombination im Mittelfeld spielte man den Ball nach vorne, wo ein Angreifer vor Burgholzer an die Kugel kam. Zwar war der Schlussmann beim Heber mit den Fingerspitzen noch am Ball, doch den Einschlag hinter ihm konnte er trotzdem nicht mehr verhindern. Und es sollte für die Hausherren noch bitterer kommen, denn kurz vor dem Pausenpfiff kam ein Gästespieler nach einer Ecke im Strafraum zum Abschluss und traf zum 3:1-Pausenstand ins Netz. Fünf Minuten nach Wiederbeginn legte Pfaffenhofen dann sogar den vierten Treffer nach. Nach einem eigenen Einwurf waren die Hausherren noch nicht wach, so dass man die Gäste ohne große Gegenwehr agieren ließ. Mit einigen Pässen hatte der FSV das Mittelfeld überbrückt und nachdem die Veilchen den Angriff nicht mehr unterbinden konnten, konnten die Gäste den Vorstoß schließlich erfolgreich abschließen. Aber noch gaben sich die Platzherren nicht geschlagen und nach 56 Minuten keimte wieder Hoffnung auf. Diesmal konnten die Gastgeber einen Freistoß des FSV abfangen und konterten ihrerseits blitzschnell. Nach einem Zuspiel von Heinrich Hasse spielte Lukas Kronthaler auf den startenden Dennis Neubert durch, der in den Strafraum eindrang und dann mit einem Schuss ins kurze Eck auf 2:4 verkürzte. Und zehn Minuten vor dem Ende wurde es dann tatsächlich noch einmal spannend. Nach einem Foul an Veliqi, der nach einem Sturz auf den Kopf das Spielfeld verlassen musste, nutzte Lukas Kronthaler den fälligen Elfmeter zum 3:4-Anschlusstreffer. Nun warfen die Gastgeber alles nach vorne und man wollte sich mit aller Macht zumindest noch einen Zähler sichern. Aber die Hoffnungen platzten in der Schlussminute jäh. Als Luis Kapsner bei einem Foul im Mittelfeld unglücklich auf Faust fiel, zog sich dieser eine Muskelverletzung zu und musste aus dem Spiel genommen werden. Zu allem Überfluss schlossen die Gäste dann den folgenden Angriff noch zum vorentscheidenden 5:3 ab. Nun war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen, so dass man sich noch einen weiteren Gegentreffer einfing. Diesmal konnte man einen Standard nicht verteidigen, so dass ein FSV-Angreifer frei zum Kopfball kam und diesen zum 6:3-Endstand im Netz unterbrachte.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Hörlkofen 0:1

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Am Sonntagvormittag empfingen die D3-Junioren der SpVgg Altenerding die Gäste aus Hörlkofen und hofften auf die ersten 3 Punkte in dieser Saison. Doch leider gingen die Veilchen auch am 5. Spieltag der Saison mit hängenden Köpfen vom Platz und überließen die Punkte aufgrund einer knappen 0:1-Niederlage dem Gegner. Dabei begannen die ersten Minuten noch recht verheißungsvoll für die Lilanen. In der 6.  Minute kam es für die Gastgeber, nach einem schönen Zuspiel von Felix Binder auf Sai Battu, der den Ball dann auf links außen zu Leo Bao durchsteckte, zur ersten Torchance. Der gegnerische Verteidiger ließ Bao jedoch nicht die Zeit für einen sauberen Abschluss und so konnte Bao den Ball nur noch mit dem Außenrist in Richtung Tor bringen. Für den Hörlkofener Keeper war dieser Schuss leider keine größere Herausforderung. Wenige Minuten später hatten die Gäste ihre erste große Gelegenheit um in Führung zu gehen. Nach einem Ballverlust der Alterdinger im Mittelfeld, fackelte die Nr. 10 aus Hörlkofen nicht lange und jagte den Ball von der rechten Strafraumecke auf das lange Eck von Dominik Schaaser. Der Keeper der Veilchen musste sich ziemlich strecken um den Ball noch am Pfosten vorbeizulenken. In der 11. Minute war man wieder zu weit weg vom Spielmacher der Gäste und Schaaser hatte diese Mal leider das Nachsehen. Aus ähnlicher Position kam die Nummer 10 an das Leder, und versenkte den Ball, dieses Mal unhaltbar, zum 0:1 im linken unteren Eck. Die nächsten 10 Minuten verlief das Spiel recht ausgeglichen und man neutralisierte sich die meiste Zeit im Mittelfeld. Mit der Einwechslung von Blessed Uwangue bekamen die Lilanen mehr Ballsicherheit im Mittelfeld und konnten den Gegner mehr unter Druck setzen. Zur nächsten größeren Chance für die Gastgeber kam es dann in der 23. Minute, als Marie Jackisch mit einem langen Pass auf der Außenseite Samuel Meier in Richtung gegnerischen Strafraum schickte. Diesem Schuss fehlte aber genauso die Präzision wie wenige Minuten später, als wieder Samuel Meier vor dem Tor auftauchte und den Ball mit der Picke rechts am Gehäuse vorbeischoss. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Sebastian Ivan am linken Strafraumeck an den Ball. Doch der Schuss rutsche ihm über den Spann und segelte somit weit am Tor vorbei. Nachdem auch die Gäste in der ersten Halbzeit keine zwingenden Torchancen mehr generieren konnten, blieb es beim 0:1-Pausenstand. Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Offensivkräfte der Altenerdinger keine zwingenden Torchancen generieren. Kapitän Felix Binder, Sai Battu, Nikolaus Wilhelm und Anton Zellner bemühten sich redlich, kamen jedoch selten am Gegner vorbei und verloren immer wieder leichtfertig Bälle. Nur das solide Auftreten der Verteidigung um Abwehrchef Rafael Austen verhinderte eine höhere Niederlage. Vor allem Marie Jackisch unterband mit ihrem beherzten Auftreten und ihrer Zweikampfstärke einige gefährliche Gegenangriffe. Die größte Torchance hatten dennoch in der 47. Minute die Gäste aus Hörlkofen, als eine Flanke von der rechten Seite den vor dem Tor freistehenden Stürmer fand. Dieser bekam jedoch nicht genügend Druck hinter den Ball und köpfte das Spielgerät knapp am Tor vorbei. So endete das Spiel mit einer weiteren Niederlage, welche mit mehr Mut und Einsatz sicher zu verhindern gewesen wäre. Am kommenden Wochenende wartet nun mit dem TSV Dorfen sicherlich ein etwas schwierigerer Gegner, ehe es dann in 14 Tagen zum Saisonabschluss mit dem SC Moosen gegen den direkten Kontrahenten im Tabellenkeller geht. Spätesten hier muss unbedingt gewonnen werden, um die Saison noch versöhnlich zu Ende zu bringen.

E1-Juniorionnen: SpVgg Altenerding – FC Moosinning 2:2

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Am Samstagmittag empfingen die E1-Juniorinnnen der SpVgg den FC Moosinning am Pretzener Weg und fast hätten sich die Veilchen als schlechter Gastgeber erwiesen, denn lange Zeit sah es nach einem Sieg von Altenerding aus, doch mit der letzten Aktion glückte dem FCM noch der Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand. Das Spiel begann exzellent für die SpVgg, denn schon nach einer Minute brachte Pia Weigel die Semptstädter mit 1:0 in Führung. Nach einem missglückten Abstoß der Moosinniger Keeperin landete der Ball bei Weigel, die sofort wieder nach vorne vorstoßen konnte und von der überraschten Abwehr keine Gegenwehr erhielt. Mit einem Flachschuss brachte sie die Veilchen in Front. In den nächsten 15 Minuten wogte das Spiel hin und her. Zwar hatte die Gäste die etwas klareren Chancen, allerdings kamen die Altenerdinger immer wieder zu gefährlichen Kontern. Schlussendlich fehlte aber auf beiden Seiten die Konsequenz beim Abschluss. Erst in Minute 16 hatte der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Lisa Weigel setzte einen strammen Fernschuss auf den Moosinnger Kasten. Dieser war etwas zu mittig, aber die Torhüterin konnte den Ball nur mit dem Knie in die Mitte abwehren, wo Hana Mujkic bereitstand. Der Ball wurde von einer heraneilenden Verteidigerin noch ins Toraus abgefälscht, sodass es nur Eckball gab. Bis zur Halbzeit gab es wieder kleine, aber nicht zwingende Chance auf beiden Seiten. Deshalb ging man mit der 1:0 Führung in die Pause. Zu Wiederanpfiff nahm Altenerding einige Wechsel vor, so dass sich nun auch die jüngeren Spielerinnen gegen die spielstarken Moosinninger beweisen konnten. Dies sollte auch 10 Minuten gut klappen und man konnte durch eine konzentrierte Defensivleistung die Angriffsbemühungen der Gäste egalisieren. In der 36. Minute schaltete man allerdings zur spät. Moosinning hatte einen Einwurf auf der rechten Angriffsseite zugesprochen bekommen. Die fehlende Zuordnung nutzten die Gäste schnell aus und warfen den Ball nach vorne, wo eine Angreiferin ungehindert von der rechten Seite in den Strafraum eindringen konnte. Sophie Reiner im Tor der SVA war ohne Chance, als das Spielgerät ins lange Eck zum Ausgleich eingeschoben wurde. Die Veilchen steckten aber nicht auf. Nun waren sie wieder am Drücker und fuhren konzentrierte Angriffe vor das Tor der Gäste. Bei einem der Vorstöße wurde Lisa Weigel links auf Höhe der Strafraumgrenze unsanft zu Fall gebracht. Referee Nihad Mujkic sprach daraufhin der SpVgg daraufhin einen Freistoß zu. Die gefoulte Weigel legte sich den Ball zurecht und hämmerte den Ball ins rechte, lange Eck. Die Führung war wiederhergestellt. In der Schlussphase schalteten die Gäste wieder einen Gang höher und drängten auf den Ausgleich. Es gab starke Angriffsbemühungen auf beiden Seiten bis zur letzten Minute. Mit der letzten Aktion des Spiels gelang dem FC Moosinning der Ausgleich – sehr zur Enttäuschung der Altenerdinger Mädels. Nach einer Ecke von Nora Schindler kam der Ball flach vor das Tor von Sophie Reiner. Nach dem das Leder in Billard-Manier von einigen Schienbeinen abprallte, rollte es schlussendlich über die Torlinie zum 2:2 Ausgleich. Direkt danach war Schluss. Natürlich waren die Gastgeber etwas frustriert, die Führung nicht halten zu können, doch die Zuschauer konnten allerdings ein launiges und spannendes Spiel verfolgen. Nächste Woche wollen die Mädchen wieder drei Punkte einfahren, wenn es zu einem weiteren Landkreisderby zum FC Schwaig geht.

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E5-Junioren: DJK Ottenhofen II – SpVgg Altenerding 2:13

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Unter widrigen Wetterbedingungen traten die Jungs der SpVgg Altenerding E5-Junioren bei der DJK Ottenhofen 2 an. Das Team überzeugte trotz Kälte und zeitweilig starkem Regen mit einer beeindruckenden Teamleistung und fegte den Gastgeber mit 13:2 vom Platz. Die Partie begann fulminant für Altenerding. In der fünften Minute eröffnete Rayan El Aobaidi das Torfestival. Nur eine Minute später legte Dominik Bendl nach und erhöhte auf 2:0. Dank Kevinho Eckel-Marins stand es nach sieben Minuten bereits 3:0. Das Tempo war hoch, die Moral bestens, und die Jungs waren kaum zu stoppen. Jonas Ebert setzte in der 11. Minute das nächste Ausrufezeichen, bevor Tobias Walter in der 17. Minute ein Highlight setzte. Er schoss von der Mittellinie ein Tor, das sicherlich in Erinnerung bleiben wird und stellte auf 5:0.Doch auch die Defensive zeigte Stärke. Leonardo Imperiale Plakolli, der in der Abwehr spielte, bewies immer wieder seine Klasse und stoppte mehrere Angriffe des Gegners. Noch immer hatten die Ottenhofener keine Chance die Abwehr der Veilchen zu durchbrechen und zum Tor der Altenerdinger vorzudringen. Gegen die taktisch gut spielenden Altenerdinger fanden die Gegner kein Mittel, so dass Eckel-Marins in der 21. Minute noch ein Tor schoss und nur zwei Minuten legte Simeon Piehler dann zum 0:7 nach. Doch Ottenhofen gab sich nicht geschlagen. Trotz des hohen Rückstands und der dominierenden Leistung von Altenerding zeigten die Gastgeber in der 24. und direkt nach der Halbzeitpause in der 28. Minute ihren Widerstand und verkürzten auf 2:7. In diesem kritischen Moment zeigte sich die wahre Stärke des Altenerdinger Teams. Jonas Ebert und Rayan El Aobaidi ließen sich nicht beirren und stellten mit einem Doppelschlag in der 32. und 34. Minute wieder den alten Abstand her. Die schnelle Antwort auf die Tore der Ottenhofener zeigte die mentale Stärke und die Willenskraft der gesamten Mannschaft. Dominik Bendl, der bereits zuvor getroffen hatte, legte in der 37. Minute ein weiteres Tor nach und machte es schon frühzeitig zweistellig. Besonders erwähnenswert ist auch das Tor in der 39. Minute. Tobias Walter brachte einen Eckball direkt aufs Tor, der vom gegnerischen Torwart unglücklich abgefälscht wurde und im Netz landete. Nach dem beeindruckenden Tor in der 39. Minute hatte Ottenhofen noch keine Antwort gefunden, als El Aobaidi in der 41. Minute erneut zuschlug. Er baute die Führung auf 12:2 aus, und holte sich damit seinen Hattrick. In der 42. Minute setzte Sebastian Müller den Schlusspunkt eines aufregenden Spieles. Sein Tor unterstrich die Teamleistung und zeigte, dass jeder Spieler im Team seinen Beitrag zum Sieg leisten konnte. Finn Ley im Tor zeigte ebenfalls eine solide Leistung, besonders angesichts der körperlichen Überlegenheit des Gegners und der wetterbedingten Herausforderungen. Trotz des widrigen Wetters, eines körperlichen überlegenen Gegners und der zunehmend rutschigen Platzverhältnisse behielten die Veilchen die Kontrolle über das Spiel und brachte den Sieg souverän nach Hause. Es war ein Match, das sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die mentale Stärke des Teams hervorhob, und jeder Spieler trug seinen Teil zum verdienten Sieg bei.

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Moosinning 3:1

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Nach dem Schlusspfiff war der Jubel auf Altenerdinger Seite groß, denn man zeigte wohl die bis dato beste Saisonleistung, so dass man im Heimspiel gegen den Nachbarn aus Moosinning zu einem verdienten 3:1-Erfolg kam. Die Veilchen kamen gut in die Partie und schon nach fünf Minuten stellte sich zählbarer Erfolg ein. Nach einer Flanke von David Wildgruber legte David Pompei überlegt auf Frederik Röschke ab und dessen Schuss aus kurzer Distanz schlug unhaltbar flach im Eck ein. Weiterhin blieben die Hausherren dominant und diese Überlegenheit führte in der 23. Minute zum zweiten Treffer. Nachdem Peer Krop eine kurze Ecke auf Wildgruber gespielt hatte, zog dieser eine schöne Flanke nach innen und fand den Zentrum stehenden Vincent Hensel, der das Leder mit dem Rücken über die Linie drückte. Nach diesem Tor nahm der Druck der Hausherren weiter zu und man hatte einige Gelegenheiten, um die Vorsprung noch vor der Pause auszubauen. Leider stellte sich jedoch kein weiterer zählbarer Erfolg ein, so dass man aber trotz allem mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeitpause ging. Neun Minuten nach Wiederbeginn sollte aber der Vorsprung doch weiter ausgebaut werden, wenngleich sich die Hausherren nicht eigenverantwortlich für das 3:0 zeigten. Als Karl Hanslmaier einen Freistoß in den Strafraum der SG geschlagen hatte, misslang der Abwehrversuch eines Moosininger Abwehrspielers gründlich, den er fabrizierte ein Eigentor und sorgte praktisch für die Vorentscheidung. Doch sein Team gab sich noch nicht geschlagen und als der Gast nur sieben Minuten später auf 1:3 verkürzte, hoffte man im Lager der Gelb-Schwarzen auf einen mögliche Wende. Nach 60 Minuten musste dann der Altenerdinger Lennox Jakob aufgrund einer Zeitstrafe für fünf Minuten vom Feld, doch seine Teamkameraden überstanden die numerische Unterlegenheit schadlos. Ganz im Gegenteil hätte man in Unterzahl fast wieder den alten Abstand hergestellt, doch der alleine auf das Tor zulaufende Hensel verfehlt beim Abschluss knapp das gewünschte Ziel. In den letzten fünf Minuten tat sich dann vor beiden Seiten nicht mehr sonderlich viel, so dass die Hausherren den Vorsprung über die Zeit brachten und sich dank einer guten Leistung, die von schönen Kombinationen geprägt war, verdient den „Dreier“ sicherte.

D4-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos II 1:3

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Am Samstagvormittag empfingen die D4-Junioren den VfB Hallbergmoos II und mit einem Sieg hätte man zum Gegner aufschließen können. Leider sollte es dann aber ganz anders kommen und die Veilchen zeigten eine schwache Vorstellung und mussten sich mit 1:3 geschlagen geben.  Zu Beginn gab es ein leichtes Übergewicht für die Gäste, die zu mehren Fernschüssen kamen. Die erste richtige Chance hatte aber Altenerding. Als die Innenverteidiger einen langen Abschlag von Oliver Schubert verpassten, konnte Paul Stöhr alleine auf das Tor zulaufen, aber leider brachte es das Leder nicht an dem aus seinem Tor kommenden VfB-Schlussmann vorbei. Hier wäre mit Sicherheit eine andere Lösung besser gewesen. Zwei Minuten später kam Hallbergmoos mit der ersten Möglichkeit zum Führungstreffer. Diesmal verloren die Hausherren nach einem Abschlag von Schubert das Leder im Mittelfeld und ein Querpass genügte, um einen Stürmer im Strafraum freizuspielen. Der Angreifer fackelte nicht lange und schoss zur frühen Führung der Gäste ein. Drei Minuten später konterten die Gäste über die linke Seite und als ein in der Mitte vollkommen freistehender Angreifer nach einer Flanke zum Abschluss, drohte der zweite Gegentreffer, und als der VfB-Angreifer das Leder im Tor unterbrachte, schien der Rückstand angewachsen zu sein. Doch zum Glück für die Veilchen sah der Unparteiische eine Abseitsstellung und verweigerte dem Tor die Anerkennung. Erst danach wurden die Altenerdinger Nachwuchskicker besser und als Miguel Eichwald einen Pass von Stöhr, der an der Grundlinie das Leder in den Rücken der Abwehr legte, hoffte man auf das 1:1, doch der Schuss von Eichwald verfehlte das Hallbergmooser Tor dann doch um einige Meter. Nach 15 Minuten konnte sich Stöhr auf der linken Außenbahn durchsetzen und zog zum Tor, doch statt auf die besser postierten Mitspieler zu flanken, schloss er selbst ab, verfehlte aber auch das Gehäuse. Anschließend wurde das Spielgerät nach einer tollen Kombination über die Stationen Lukas Reise, Stöhr und Adam El Mekhantar nach innen gepasst, wo Eichwald die Hereingabe nur knapp verfehlte. Wenig später brannte es schon wieder vor dem Tor der Gäste. Als sich Mekhantar nach einem Stöhr-Zuspiel in ein Laufduell gegen den Gästetorhüter begab, hoffte man auf ein erfolgreiches Ende für den Altenerdinger Angreifer, aber der Schlussmann war Sekundenbruchteile vor Mekhantar am Ball. Als er den SVA-Akteur anschoss, hatte er auch noch das nötige Glück, dass der Abpraller das Tor verfehlte. Dann war wieder der Gast an der Reihe und als David Mückel nach einer Ecke von Hallbergmoos seinen Kopf wegzog, hatte man Glück, dass der Ball komplett durch den Strafraum flog. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit waren die Szenen im Strafraum auf beiden Seiten Mangelware und es spielte sich sehr viel im Mittelfeld, so dass es aufgrund von Schwierigkeiten im Aufbauspiel keine nennenswerten Abschlüsse mehr gab. Kurz nach der Pause bot sich den Hausherren dann wieder eine hundertprozentige Torchance. Nach einem Einwurf von Julian Jaworeck konnte sich Vincent Mörtl gegen seinen Widersacher durchsetzen und zog in den Strafraum und als der Schlussmann aus seinem Kasten kam, brachte Mörtl das Leder mit einem schönen Heber an ihm vorbei, doch leider ging das Spielgerät auch am Tor vorbei. Als man dem Ausgleichstreffer nahe schien, lief man nach 35 Minuten in den entscheidenden Konter. Als der Hallbergmooser Angreifer nur noch Schlussmann Schubert vor sich hatte, schloss er erfolgreicher als die Altenerdinger Schützen ab und schob sicher zum 2:0 für seine Farben ein. In der Folge bleiben die Hallbergmooser die gefährlichere Mannschaft und mit langen Bällen hinter die Abwehr stellte man die Veilchen immer wieder vor große Probleme. Allerdings wurden die sich bietenden Tormöglichkeiten nicht genutzt, so dass die Partie noch immer offen war. So wären die Hausherren nach 42 Minuten fast zum Anschluss gekommen, doch nach einem Zuspiel von Eichwald traf Reiser in aussichtsreicher Position das Leder nicht richtig. Sechs Minuten später dann eine skurrile Szene vor dem Altenerdinger Tor. Nach einer Flanke hatte sich Schlussmann Schubert schon vom Schützen weggedreht, hatte dann aber Glück, dass der Ball an seinem Rücken landete. Beim ersten Nachschuss visierte er nur den linken Torpfosten an und als der zurückprallende Ball wieder bei ihm landete, brachte er das Kunststück fertig, das Spielgerät am leeren Kasten vorbeizuschießen. Aber trotz allem fanden die Hausherren nicht mehr ins Spiel zurück und kurz vor dem Ende gab es dann den endgültigen Genickschlag. Wieder wurde ein im Zentrum freistehender Angreifer von Außen bedient und erneut nahm der Angreifer diese Chance wahr und netzte unhaltbar zum 3:0 ein. Im Anschluss daran schnappte sich Eichwald im Mittelfeld den Ball, lief auf das Tor zu und zeigte sich zumindest für den Ehrentreffer verantwortlich. So endet ein Spiel, das man nicht verlieren musste, mit einer Niederlage, was vor allem der Tatsache geschuldet war, dass man im zweiten Durchgang zu wenig tat, um die Gäste nochmals in Schwierigkeiten bringen zu können. Nun wartet am kommenden Wochenende der Ligaprimus Eitting, ehe es in 14 Tagen zum Saisonabschluss gegen Moosburg geht, wo unbedingt wieder gepunktet werden muss.

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C1-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Vötting-Weihenstephan 4:1

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Zu einem 4:1-Erfolg kamen die C1-Junioren im Heimspiel gegen den SV Vötting-Weihenstephan, doch so klar wie es das Endergebnis vermuten läßt, war der Ausgang keinesfalls und vor allem im zweiten Durchgang agierten die Freisinger Gäste stark und setzten die Altenerdinger Defensive gehörig unter Druck. Nach ausgeglichenem Beginn näherten sich die Gäste erstmals gefährlich an, doch zwei im Zentrum freistehende Angreifer verfehlten eine Flanke von der linken Seite, so dass für das Tor der SpVgg keine Gefahr entstand. Im Gegenzug hätten dann die Hausherren in Führung gehen müssen. Nachdem Finn Backin das Leder vom rechten Flügel nach innen gebracht hatte, schien es so, als könne ein Vöttinger Verteidiger klären. Allerdings traf er das Spielgerät nicht richtig, so dass Grin Bajoku aus etwa sieben Metern frei zum Schuss kam, doch der Abschluss war zu unplatziert, so dass der Keeper den Schuss sicher parieren konnte. Aber vier Minuten glückte den Veilchen dann doch der Führungstreffer. Nach einem schönen Pass von Leon Feuker überlief Nicolas Roith seinen Gegenspieler auf der linken Außenbahn und legte dann auf dem an der Strafraumgrenze stehenden Jannis Martin zurück. Der Mittelfeldspieler legte das Spielgerät sofort auf dem rechts besser positionierten Backin ab und dessen sehenswerter Schuss schlug unhaltbar für den Schlussmann unter der Latte ein. Nur fünf Zeigerumdrehungen weiter folgte dann schon das 2:0 und hatte eine ähnliche Entstehung. Abermals schlug Feuker einen weiten Ball auf Roith. Abermals konnte er nicht gestellt werden und im Strafraum angekommen machte er noch einen Haken und ließ seinen Gegenspieler ins Leere laufen, ehe er dann gegen die Laufrichtung des Torhüters aus 10 Metern einnetzte. Nach 22 Minuten drohte dann der Anschlusstreffer. Als Torhüter Onur Sürücü einen Flankenball nicht kontrollieren konnte, wäre ein Gästestürmer um ein Haar zum Nachschuss gekommen, doch in letzter Sekunde konnte der Torhüter das Leder doch nicht sichern. Im Gegenzug waren dann schon wieder die Hausherren am Zug. Nach einem Pass in die Tiefe wäre Roith im Strafraum fast alleine vor dem Tor zum Abschluss gekommen, doch mit einer beherzten Grätsche konnte ein Abwehrspieler das Leder zur Ecke klären und verhinderte somit den durchaus möglichen Gegentreffer. Der daraus resultierende Eckstoß sorgte erneut für große Gefahr, denn die Hereingabe beförderte der aufgerückte Abwehrspieler Jonas Wassermann mit der Hacke auf das Tor, doch der Vöttinger Keeper konnte das Traumtor verhindern und fischte das Leder aus dem linken Eck. Anschließend kamen die Gäste besser ins Spiel und kamen nun einem optischen Übergewicht, was auch daran lag, dass die Veilchen im Spielaufbau nun zu schlampig agierten und sich somit unnötige Ballverluste einschlichen. So wäre dem Gast nach 28 Minuten dann fast der Anschlusstreffer geglückt. Nach einem Pass auf die linke Seite verlor Imad Gazic das entscheidende Laufduell gegen seinen Gegenspieler, doch die SpVgg hatte Glück, dass der abschließende Schuss um Zentimeter am langen Pfosten vorbeiging. In der Schlussphase der ersten Hälfte gab es dann mehr oder weniger einen Abnützungskampf im Mittelfeld und beide Teams rieben sich in Zweikämpfen auf, so dass es bis zum Pausenpfiff keine nennenswerten Chancen mehr gab und die Hausherren mit einer vermeintlich beruhigenden 2:0-Führung in die Kabine gingen. Aber schon in der Anfangsminute der zweiten Hälfte sollte sich zeigen, dass die Gäste das Spiel noch nicht abgeschenkt hatten und fast hätten sie auf 1:2 verkürzt. Bei einem Angriff von Vötting stand die Abwehr der SpVgg offen, so dass gleich drei Angreifer auf den letzten Mann der SpVgg zuliefen. Allerdings spielte man die Situation schlecht aus, denn ein Gästespieler zog zu überhastet ab und fand in Keeper Sürücü, der das Leder glänzend um dem Pfosten drehen konnte, seinen Meister. Aber die folgende Ecke brachte die Veilchen schon wieder in Bedrängnis, denn ein Angreifer kam nach der Hereingabe völlig frei zum Kopfball, hatte aber sein Visier zu hoch angesetzt und setzte das Spielgerät knapp über den Querbalken. Nun hatten die Gäste ihre beste Phase und schon wenig später brannte es wieder vor dem Altenerdinger Gehäuse. Als Gazic eine Flanke von der linken Seite nicht abblocken konnte, kam ein Gästespieler im Strafraum per Flugkopfball an den Ball, doch auch diesmal ging das Leder knapp über das Tor. Neun Minuten vor dem Ende hätte der Gast dann verkürzen müssen, doch man vergab eine „Hundertprozentige“.  Als Sürücü eine Hereingabe nicht unter Kontrolle brachte, kam ein Vöttinger Angreifer an die das Leder. Er legte sich den Ball noch am am Boden liegenden Torhüter der SpVgg vorbei und kam dann mehr oder weniger vor dem leeren Tor zum Abschluss, verfehlte jedoch das Ziel. Besser machten es die Hausherren und sollten in der 64. Minute für die Vorentscheidung sorgen. Bei einem Konter setzte sich Roith am rechten Flügel durch, drang in den Strafraum und ließ dem Gästekeeper mit einem fulminanten Schuss unter die Querlatte erneut das Nachsehen. In der letzten Minute verbuchten dann die Freisinger Gäste den Ehrentreffer und belohnten sich gerechterweise für ihren Auftriff im zweiten Durchgang. Diesmal zog ein Vöttinger Akteur von der linken Seite in den Strafraum und hatte bei seinem Abschluss mit einem Lattentrefer zunächst Pech. Als der Abpraller aber dann bei seinem Mitspieler landete, fackelte dieser nicht lange und staubte zum 1:3 ab. Aber in der Nachspielzeit fanden die Hausherren auf diesen Gegentreffer noch einmal die richtige Antwort und einmal mehr konnte sich Roith in die Torschützenliste eintragen, denn nach einer Hereingabe von Felix Maurer kam er im Strafraum frei zum Abschluss und sorgte mit seinem dritten Treffer für den 4:1-Endstand.

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