Start Blog Seite 123

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 2:0

0

Dank eines hochverdienten 2:0-Erfolges gegen den VfB Hallbergmoos haben die D1-Junioren in der Kreisliga die Tabellenführung übernommen und profitierten hierbei von der Schützenhilfe der JFG Sempt Erding, die den bisherigen Spitzenreiter SE Freising mit 5:0 in die Knie zwang. Die Partie gegen den VfB begann zunächst ausgeglichen und beide Mannschaften zeigten sich vor allem in der Defensive sehr kompakt, so dass es in der Anfangsphase weder hüben noch drüben zu gefährlichen Torabschlüssen kam. Die Hausherren hatten zwar etwas mehr vom Spiel, doch der entscheidende letzte Pass sollte in den ersten Minuten nur selten den gewünschten Adressaten erreichen, so dass vielversprechende Angriffe leider nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Nach knapp 10 Minuten kamen die Hausherren zum ersten Abschluss, doch ein vielversprechender Schuss von Paul Schiwietz, der an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, wurde von einem Verteidiger gerade noch zur Ecke abgeblockt. Aber mit zunehmender Spieldauer nahmen die Gastgeber dann das Zepter immer mehr in die Hand, was dann nach 15 Minuten zu zählbarem Erfolg führen sollte. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam das Leder nach innen und landete bei Philipp Feuker, der dann mit seinem rechten Fuß abzog und zudem auch noch das nötige Glück auf seiner Seite hatte, denn sein Schuss wurde von einem Hallbergmooser Abwehrspieler abgefälscht und landete unhaltbar für den Torhüter im Netz. Fünf Minuten später hätte man den Vorsprung um ein Haar ausgebaut. Als sich Michael Melissourgos auf der linken Seite den Ball von seinem Gegenspieler eroberte, spielte sofort ins Zentrum, wo Timo Wegener frei vor dem Tor zum Schuss kam, jedoch am gut reagierenden Torhüter der Gäste scheiterte. Wesentlich größer war die Chance auf den zweiten Treffer in der 21. Minute, denn nach einem Foul an Marco Ebert im Strafraum entschied der gut leitende Referee sofort auf Neunmeter, doch diesmal hatte Feuker Pech und fand im VfB-Keeper seinen Meister. Obwohl die Gastgeber auch anschließend weiterhin tonangebend blieben, sollte bis zur Pause kein weiterer Torerfolg gelingen, so dass man nur mit einer mageren Führung in die Pause ging. Aber zwei Minuten nach Wiederbeginn legten die Veilchen nach, profitierten beim 2:0 aber von einem groben Fehler des ansonsten gut auflegten Hallbergmooser Torhüters. Als Emil Fernandez Jackisch von der linken Seite eine Flanke nach innen geschlagen hatte, schien für die Gäste keine Gefahr in Verzug. Allerdings ließ der Torhüter das Leder aus seinen Händen gleiten und Melissourgos nahm das Geschenk dankend an und staubte aus kurzer Distanz zum vielumjubelten zweiten Treffer ab. Dieser Treffer zeigte bei den Gsäten Wirkung, denn fortan konnte man sich nicht mehr aus der Umklammerung lösen und die Hausherren drängten nun auf die Vorentscheidung und es rollte eine richtige Angriffswelle auf das Gästetor zu. Durch den Dauerdruck schlichen sich auch in der Defensive des VfB immer wieder Fehler ein und nach 31 Minuten hätte die Veilchen dies fast zum 3:0 genutzt. Als der letzte Mann der Gäste 20 Meter vor dem Tor leichtsinnig das Leder an Wegener verlor, lief der Angreifer alleine auf das Gehäuse zu, doch diesmal zeigte der Torhüter seine Klasse und hielt sein Team mit einer tollen Parade im Spiel. Nun lag aber der dritte Treffer förmlich in der Luft und nur drei Minuten später landete ein weiter Ball von Valentin Kugler bei Melissourgos, der jedoch alleine vor dem Tor stehend auch am Torhüter scheiterte. Die daraus resultierende Ecke sorgte aber erneut für Gefahr, doch der Schlussmann konnte die Volleyabnahme von Kugler entschärfen. Nun gab es Tormöglichkeiten im Minutentakt und nur vier Zeigerumdrehungen weiter fand ein schönes Zuspiel von Schiwietz den im Zentrum freistehenden Wegener, der aber sein Visier nicht gut eingestellt hatte und das Spielgerät neben das Tor setzte. Auch die nächste Chance lag wieder auf Seiten der Veilchen, doch auch diesmal zielte der aufgerückte Kugler nach einer weiteren Ecke zu hoch, so dass die Partie auch 14 Minuten vor dem Ende noch nicht entschieden war. In der 50. Minute hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Als Schiwietz auf der linken Seite knapp außerhalb des Strafraums gefoult wurde, legte sich Melissourgos das Leder zurecht und er zirkelte das Spielgerät sehenswert in Richtung Tor, hatte dann aber Pech, dass der Ball nur an der Latte landete. Drei Minuten später verbuchten dann die Gäste ihren ersten Abschluss im zweiten Durchgang. Als die Heimelf das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte, kam ein Hallbergmooser Angreifer aus halbrechter Position zum Schuss, doch der wenig beschäftigte Schlussmann Tobias Felsner musste nicht eingreifen, da der Schuss das lange Eck um etwa einen Meter verfehlte. Nach dieser Chance witterten die Gäste nochmals Morgenluft und kämpften sich nochmal in die Partie zurück, aber die Hausherren ließen nichts mehr anbrennen, so dass der VfB in der Schlussphase ohne weitere Tormöglichkeit blieb und der Sieg nie in ernsthafte Gefahr geriet. Fast wäre der SpVgg dann sogar noch der dritte Treffer geglückt. Nach einem langen Abschlag wurde das Leder von einem Abwehrspieler unglücklich verlängert und landete dann bei Wegener, der nur noch den Keeper der Gäste vor sich hatte. Doch an diesem Tag  fehlte dem quirligen Angreifer im Abschluss das nötige Glück, so dass auch der letzte Schuss in einem letztlich einseitigen Spiel das Tor verfehlte und sich am 2:0-Endstand nichts mehr ändern sollte.

Weitere Bilder vom Spiel

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – TuS Oberding II 3:2

0

Dank eines Last-Minute-Treffers sicherten sich die E4-Junioren im Heimspiel gegen den TuS Oberding II einen glücklichen 3:2-Erfolg, der aber aufgrund des gesamten Spielverlaufes sicherlich als nicht unverdient einzustufen ist. Die Platzherren wären bereits nach drei Minuten um ein Haar in Führung gegangen. Nach einer schönen Kombination kam Leonardo Moreira Wolf im Strafraum der Oberdinger frei zum Schuss, doch leider strich der Ball knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Auch die nächste Möglichkeit gehörte der Heimelf. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld lief Batuhan Ökebas von der linken Seite alleine auf das Tor zu, doch der starke Oberdinger Schlussmann war zur Stelle und verhinderte die frühe Führung der SpVgg. Sieben Minuten vor der Pause wäre er dann aber wohl machtlos gewesen, hatte aber das Glück des Tüchtigen, dass ein Schuss von Vinzent Zanker, der eine überragende Partie ablieferte, sein Ende an der Oberkante der Latte fand. Aber nur eine Minute später gingen die Platzherren doch verdient in Führung, zeigten sich aber für den Treffer nicht eigenverantwortlich. Als Zanker eine Ecke scharf nach innen brachte, misslang der Befreiungsversuch eines Oberdinger Abwehrspielers, denn seine Volleyabnahme schlug unhaltbar im kurzen Eck des eigenen Tores ein. Unmittelbar vor der Pause hätte sich dann Zanker fast selbst in die Torschützenliste eingetragen. Als die Oberdinger in der eigenen Hälfte einen Einwurf ins Zentrum warfen, kam kein Gästespieler an den Ball und als die Kugel dann bei Zanker landete, fackelte er nicht lange, zog aus 25 Metern ab, hatte aber Pech, dass der Schuss das Tor um einen halben Meter verfehlte. Vier Minuten vor der Pause kam Oberding dann zum überraschenden Ausgleich. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite kam ein Angreifer vor Simon Döwich an den Ball. Schließlich umspielte er noch Torhüter Tobias Walter und netzte dann ins leere Tor ein. Aber die Veilchen zeigten sich davon keineswegs geschockt und fast wäre ihnen die passende Antwort geglückt. Als Tom Pösl das Leder von der linken Seite flach nach innen gespielt hatte, kam Kevin Eckelt-Marins zum Abschluss, doch er schoss das Leder knapp am Tor vorbei. Aber in der 34. Minute legte man dann doch wieder vor, denn nach einer Ecke von Zanker war Pösl zur Stelle und köpfte zur vielumjubelten 2:1-Führung ein. Zwei Minuten später hofften die Gäste auf den Ausgleich, denn nach einer Hereingabe kam ein Stürmer im Strafraum frei zum Schuss, doch zum Glück ging das Leder zentral auf das Tor, so dass Walter parieren konnte. Neun Minuten vor dem Ende war der Altenrdinger Schlussmann schon wieder im Blickpunkt, doch mit einem Reflex konnte er einen Schuss aus halbrechter Position am kurzen Eck stehend über die Latte lenken. Aber zwei Minuten vor dem Ende wurde die Angriffsbemühungen der Gäste dann doch zählbar belohnt. Nach einem Pass in die Spitze landete das Leder bei einem sträflich ungedeckten Oberdinger Akteur, der frei vor dem Tor stehend eiskalt blieb und unhaltbar für Walter zum 2:2 traf. Aber die Veilchen wollten sich mit dieser Punkteteilung nicht zufriedengeben und tatsächlich landete man in der letzten Minute noch den Lucky-Punch. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld nahm Pösl das Zuspiel auf und schloss dann mit einem trockenen Schuss zum gewinnbringenden 3:2-Siegtreffer ab.

Weitere Bilder vom Spiel

B2-Junioren: (SG) TSV Isen U16 – SpVgg Altenerding 1:3

0

Mit einem 3:1-Auswärtssieg kehrten die B2-Junioren vom Auswärtsspiel beim Tabellenführer TSV Isen zurück. In den ersten 20 Minuten verlief das Spiel überwiegend im Mittelfeld und es kam auf beiden Seiten zu wenig Torchancen, das sowohl vieler Stoppfehler, aber auch vielen Fehlpässen geschuldet war. In der 24. Spielminute trat Renas Seynoldas seinen Freistoß aus gut 20 Metern über das Tor. Nur zwei Minuten später brachten die Verteidiger Leo Beis, Nils Schmitt, Sami El Sayed und Paul Balling einen Eckball der Gastgeber nicht aus dem Strafraum. Ein schnell agierender Isener fädelte sich geschickt bei Leo Beis in die Haken ein und fällt im Strafraum. Der Unparteiische zeigte daraufhin auf den Punkt. Der verwandelte Strafstoß brachte Isen in Führung. In der 34. Minute brachte Nils Schmitt erneut einen Angreifer zu Fall, jedoch knapp außerhalb des Strafraums. Der flach geschossene Freistoß konnte durch Schlussmann Benedikt Bauer entschärft werden. Zwei Zeigerumdrehungen weiter der erste nennenswerte Angriff der Veilchen. Leon Kressierer schickte Ayham Hashim über die rechte Seite, dieser flankte zur Mitte zum freistehendem Tristan Jentsch, der beim Abschluss jedoch das Gehäuse knapp verfehlte. So ging es mit der knappen Führung der Hausherren in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Semptstädter frischer als im ersten Durchgang. In der 53. Spielminute erkämpfte sich Renas Seynoldas den Ball im Mittelfeld und schickte Tristan Jentsch, der jedoch im Abschluss am Isener Torhüter scheiterte. Die Mannschaft zeigte absoluten Kampfeswillen und drängten auf den Ausgleich. In der 68. Minute bediente Felix Röschke den freilaufenden Luis Kapsner mit einem Einwurf. Der konnte sich im Strafraum hervorragend gegen die Verteidigung durchsetzen und zum 1:1 ausgleichen. Jetzt wollten die Veilchen mehr und der Kampfgeist wurde immer größer. Auch die Isener kamen zu mehr Torchancen, jedoch konnte Bauer einige knifflige Torszenen parieren. In der 76. Minute wurde Jonas Petermeier kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Der direkt getretene Freistoß durch Felix Röschke rutschte dem Isener Schlussmann durch die Arme und Altenerding ging mit 2:1 in Führung. Nur eine Zeigerumdrehung später spielte Luis Kapsner einen langen Ball durch die Mitte zu Renas Seynoldas, der mit einem Fernschuss das 3:1-Endergebnis erzielte. Nach diesem überraschenden Erfolg zog Trainer Michael Dierl ein zufriedenes Fazit. „Der Sieg über den Tabellenführer geht absolut in Ordnung. Die erste Spielhälfte hatte man etwas verschlafen, aber im zweiten Durchgang wirkte man frischer als die Hausherren. Schlussmann Benedikt Bauer konnte einige Chancen der Gastgeber vereiteln, sodass auch er einen großen Anteil am Sieg unserer Mannschaft hat.“

E2-Junioren: SpVgg Altenerding – SC Moosen/Vils 4:4

0

Die Veilchen hatten die Gäste aus Moosen zum Gastspiel geladen und man kann es vorwegnehmen, es sollte ein denkwürdiges Spektakel werden, in dem die SpVgg trotz einer doch deutlichen Überlegenheit nicht über ein Remis hinauskam.. Die Tabelle spiegelte nicht den wahren Leistungsstand der Gäste wieder, und davor warnte das Trainergespann Franz Huber und Jürgen Bugla sein Team eindringlich. Leidenschaft, Konzentration und die Jagd auf den Ball waren ausgerufen. Die Hausherren gingen die Partie forsch an und erarbeitetem sich sofort ein deutliches optisches Übergewicht und feuerten erste Schüsse auf das Tor der Gäste aus Moosen. Die Schüsse waren zu ungenau bzw. fanden im Schlussmann der Moosener ihren Meister. Moosen war keineswegs gekommen um Gastgeschenke zu verteilen und so nutze man eine zu zaghafte Abwehr der Verteidigung aus Altenerding zu einem Solo und schob schon nach drei Minuten zum umjubelten Führungstreffer, bei dem Schlussmann Kjell Ortner machtlos war, ein. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Emre Sürücü, Eduard Ranga, Raphael Bendl und Florian Angermeier mühten sich nach Kräften, erspielten sich viele Torszenen, scheiterten aber weiterhin am Eigensinn und dem nun überragenden Schlussmann der Gäste. Lukas Bugla, Luis Woitzik und Tom Kaspari machten nahtlos weiter Druck, aber zu viele Chancen wurden nicht sauber zu Ende gespielt oder überhastet abgeschlossen. Dennoch hatte man das Gefühl, dass es nur eine Frage von Minuten sein kann, bis die Veilchen sich belohnen und den Bock umstoßen. Der Fußballgott hatte aber anderes vor und so schlug Moosen das Leder aus 25 Metern volley ins Kreuzeck und baute die Führung aus. Die einen sagen es war ein Traumtor, andere behaupten es war ein Sonntagsschuss am Freitagabend, wobei aber Beides für die überraschende 2:0-Führung der Gäste sorgte. Diese junge Mannschaft der Veilchen ist mittlerweile aber gereift, setzte den Sturmlauf weiter fort und schnürte Moosen großteils in deren Hälfte ein. Aber erneut  zeigten sich die Gäste effektiver und diesmal war Moosen mit einem Freistoß, der ebenfalls aus mehr als 20 Metern abgefeuert wurde, unhaltbar unter der Latte, so dass nach 23 Minuten die Partie entschieden schien. Der Spielverlauf war komplett auf den Kopf gestellt. Altenerding machte das Spiel und hatte Chancen über Chancen, Moosen eiskalt mit drei Aktionen und einer 3:0-Führung. Aber die Gastgeber gaben sich weiterhin nicht auf und kurz vor Ende der Halbzeit konnte Tom Kaspari das Ergebnis auf 1:3 verkürzen. Schön freigespielt durch eine langen Pass war er gedanklich schneller als seine Gegenspieler und schob verdient ein, so dass die Hoffnungen zur Pause wieder intakt waren. Die Halbzeitansprache durch das Trainergespann war intensiv und laut, so berichtet man. Die SpVgg kam hochmotiviert auf den Rasen zurück und man hatte das Match nicht abgeschenkt und wieder war es Tom Kaspari, der seine Mannschaft kurz nach Wiederanpfiff auf 2:3 in der 26. Minute heranbrachte. Ab diesem Zeitpunkt war es nur noch ein Spiel auf ein Tor mit gelegentlichen und brandgefährlichen Kontern der Gäste, die die Abwehrreihe um Nils Bagge, Tobias Huber und Thomas Voithenleiter deutlich forderte. Verbissen versuchten die Offensivkräfte der Moosener ihre Mannschaft zu entlasten. Raphael Bendl, heute Kapitän der Veilchen, ließ aber dann den Platz explodieren, als er in der 34. Minute den Ausgleich erzielte. Nun war es ein Spiel ohne Rücksicht auf taktische Feinheiten und mit dem unbedingten Willen zum Sieg. Die feine Klinge war eingemottet, die gröbere Axt musste es nun richten. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste und der Schlussmann aus Moosen machte einen sagenhaftes Spiel, in dem er reihenweise Gewaltschüsse abwehren konnte. In der 45. Minute war er aber machtlos und Eduard Ranga, der zunächst noch am Schlussmann scheiterte, drehte im Nachschuss das Spiel und brachte seinen Farben erstmals in Führung, so dass der Sieg in greifbare Nähe geraten war. Aber Moosen zeigte sich nun mit dem Mut der Verzweiflung wieder eiskalt. Erneut gab es ein Solo aus dem Nichts an der Außenseite, welches die Abwehrreihe nicht verhindern konnte. So kreuzte der Angreifer frei vor Keeper Kjell Ortner auf, umspielte diesen und schob eine Minute vor dem Ende der kurzweiligen Partie zum 4:4-Endstand ein. Letztendlich muss man dieses Ergebnis und Unentschieden als leistungsgerecht werten. Während  Moosen mit einer fast 100% Chancenverwertung und einem überragenden Schlussmann überzeugte, betrieb Altenerding mit einem furiosen Spiel einen hohem Aufwand, aber mit dem Makel der mangelhaften Chancenverwertung und dem viel zu häufig fehlenden Blick für den besser postierten Spieler verhinderten den Sieg. Mit dem Unentschieden musste man auch die Tabellenführung abgeben und hat die Entscheidung um die Herbstmeisterschaft nochmal spannend gemacht.

Weitere Bilder vom Spiel

 

A1-Junioren: JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 2:4

0

Zu einem hart erkämpften 4:2-Erfolg kamen die A2-Junioren im Stadtderby bei der JFG Sempt Erding, bei dem die Veilchen einen zweimaligen Rückstand drehen und die drei Punkte verdient entführen. Bereits nach sechs Minuten wären die Gäste fast in Front gegangen. Nach einem Foul an Jannik Gruber wurde der SpVgg ein Freistoß am linken Strafraumeck zugesprochen. Als der JFG-Keeper das Leder nicht festhalten konnte, kam Tom Huber zum Nachschuss, doch leider visierte er nur die Latte des Tores an. Zwei Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Als die SpVgg im Mittelfeld nicht entscheidend eingriff, wurde das Leder nach vorne gespielt, wo ein Erdinger Angreifer dann alleine in Richtung Tor unterwegs war. Jedoch legte er sich die Kugel letztlich deutlich zu weit vor, so dass Schlussmann Senal da Silva den Ball problemlos aufnehmen konnte. Nach 16 Minuten waren wieder die SVA-Kicker an der Reihe. Als der überragende Nick-Luis Polsfuss einen Ball der Erdinger in deren Hälfte abgefangen hatte, ging er noch einige Schritte nach vorne und zog dann aus 20 Metern ab, doch er hatte Pech, dass das Leder das Ziel um wenige Zentimeter verfehlte. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Hausherren aber in Führung gehen müssen. Als ein JFG-Akteur einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen gezogen hatte, brachten da Silva die Hereingabe nicht unter Kontrolle und als der Abpraller bei einem Erdinger Stürmer landete, schien der Rückstand perfekt, doch der Angreifer schlug über das Leder und konnte nicht ins leere Tor einschießen. Weiter ging es hin und her und die nächste dicke Möglichkeit lag wieder auf Seiten der Gäste. Als Obermaier im Strafraum der Hausherren das Leder schon verloren hatte, kämpfte er sich die Kugel wieder entschlossen zurück, legte dann von der Grundlinie auf Gruber zurück, doch dessen Schuss ging leider am Tor vorbei. Nach 17 Minuten gingen die Platzherren dann aber in Front, denn nach einer Ecke ging Sadam Ibrahim nicht entschlossen zum Ball, so dass ein einlaufender Akteur vor ihm am Ball vor und aus kurzer Distanz zum 1:0 traf. Fünf Minuten später drohte sogar der zweite Gegentreffer. Als sich ein Stürmer auf der rechten Seite durchsetzen konnte, brachte er den Ball nach innen. Zunächst konnte man die Hereingabe abwehren, doch man brachte das Spielgerät nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als dann ein JFG-Spieler aus ca. 25 Metern abzog, hatte man großes Glück, dass der Ball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang. Nach 26 Minuten kam dann Obermaier aus ca.. 20 Metern zum Abschluss, doch der Erdinger Schlussmann war zur Stelle und konnte das Leder zur Ecke abwehren. In der Folgezeit hatten die Altenerdinger Kicker deutlich mehr vom Spiel und man ließ das Leder schön durch die eigenen Reihen laufen, doch in der Offensive fehlte beim letzten Pass oft die Genauigkeit, so dass die ganz zwingenden Chancen ausblieben. Auf der anderen Seite versuchten die Hausherren fast ausschließlich mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, doch die Defensive der SpVgg konnte die gefährlichen Angreifer der Platzherren meist rechtzeitig stoppen, so dass auch diese taktische Ausrichtung nicht zum Erfolg führte. Nach 41 Minuten sollten der SpVgg dann aber doch der Ausgleich gelingen. Abermals brachte Gruber einen gefährlichen Freistoß auf das Tor der Gastgeber und als deren Torhüter den Ball nach vorne abprallen ließ, war Polsfuss zur Stelle und staubte zum wichtigen Ausgleichstreffer ab. Noch in der gleichen Minute hätten die Gäste die Partie dann gedreht. Nach einem schönen Pass von Polsfuss in die Tiefe, kam Gruber im Strafraum zum Schuss, doch mit einer Fußabwehr verhinderte der Keeper die mögliche Altenerdinger Führung. Dies sollte sich rächen, denn kurz vor dem Seitenwechsel legte die Uluhan-Elf wieder vor. Nach einem total unnötigen Foul von Niklas Ostermaier auf der rechten Seite, wo der Abwehrspieler seinen Gegenspieler, der sich vom Tor wegbewegte von hinten zu Boden brachte, kam der folgende Freistoß nach innen und als der Ball immer länger wurde, konnte da Silva den Einschlag im langen Eck nicht mehr verhindern. In der Pause wurde noch einmal an die Spieler appelliert und mehr Konzentration eingefordert und die Gäste konnten die Vorgabe nach Wiederbeginn entsprechend umsetzen, was schon nach neun Minuten zum erneuten Gleichstand führte. Erneut fing Polsfuss einen zu kurzen Abschlag des Erdinger Torhüters ab und spielte das Leder sofort weiter auf Obermaier. Der Torjäger ging noch einige Schritte nach vorne und nützte den Freiraum, dem ihn die JFG-Abwehr ließ, so dass er aus 23 Metern zum Abschluss kam und dem Torhüter mit einem Schuss ins Eck keine Chance ließ. Nun hatten die Veilchen das Heft in der Hand und man drängte auf den Führungstreffer, der nach 68 Minuten dann auch fallen sollte. Abermals wurde Gruber auf der linken Angriffsseite unfair zu Fall gebracht und als der Gefoulte den Ball scharf vor das Tor schlug, kam Sam Ofori mit der Fußspitze noch an den Ball und traf aus kurzer Distanz zum vielumjubelten Führungstreffer ins Netz. Vier Minuten später hätte man die Führung dann fast ausgebaut. Als Luca Hofer eine Ecke verlängert, nahm der am langen Pfosten freistehende Gruber das Leder direkt aus der Drehung, hatte aber Pech, dass der Ball um wenige Zentimeter das Ziel verfehlte. Nun konnten sich die Hausherren nicht mehr aus der Umklammerung lösen und nun gab es auch individuelle Fehler, die der SpVgg immer wieder zu Chancen verhalfen. Nach 74 Minuten fabrizierte ein Abwehrspieler im eigenen Strafraum einen groben Fehlpass und brachte Obermaier in einer sehr gute Schussposition, doch der Torhüter war zur Stelle und konnte den Ball aus dem kurzen Eck holen. Zehn Minuten vor dem Ende hatte dann der zahlreiche Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Als sich Obermaier am linken Flügel behaupten konnte, kam er abermals zum Abschluss, doch wiederrum brachte der Keeper seine Hände dazwischen. Jedoch konnte er den Ball nur auf die andere Seite abwehren, wo dann der einlaufende Hofer zum Schuss kam, doch sein Dropkick ging über den Querbalken. Nach 84 Minuten war man der Entscheidung bei einem doppelten Abschluss sehr nahe. Zunächst parierte der Torhüter einen schönen Freistoß von Obermaier, und war auch beim folgenden Nachschuss von Dangl zur Stelle, so dass er sein Team weiterhin im Spiel blieb. Aber fünf Minuten vor dem Ende machten die Gäste den Sack dann endgültig zu. Abermals fingen die Gäste in der Erdinger Hälfte einen Pass ab und als der Ball dann bei Obermaier landete, ging er noch an seinem Gegenspieler vorbei, ehe er dann flach und scharf zum 4:2 ins lange Eck einschoss. Wenig später kamen dann die Gastgeber noch einmal gefährlich vor das Tor der SpVgg, doch da Silva war zur Stelle und konnte den Schuss stark über die Latte lenken. Fast wäre due SpVgg dann auf der anderen Seite noch zum fünften Treffer gekommen. Als sich der mutig spielende Maximilan Topf auf der rechten Seite das Leder schnappte, ließ er sich auf dem Weg nach vorne gleich von zwei Abwehrspielern nicht stoppen, doch er kam dann leider ins Straucheln, so dass er den Ball nicht mehr am Torhüter vorbeibrachte. Aber der Ärger über die in den letzten 30 Minuten zahlreich vergebenen Chancen hielt sich in Grenzen, denn nach fünfminütiger Nachspielzeit pfiff der Unparteiische ab und die Gäste nahmen die drei Zähler verdient mit nach Hause.

Weitere Bilder vom Spiel

 

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Berglern 2:0

0

Mit einem verdienten 2:0-Heimerfolg gegen die (SV) SV Eintracht Berglern erkämpften sich die Altenerdinger A2-Junioren drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Die Veilchen waren von Beginn an hellwach, hatten den Gegner im ersten Durchgang stets im Griff und hätten bei besserer Chancenverwertung das Spiel bereits vorentscheiden können. Die erste gute Abschlussmöglichkeit verpasste Valentin Schachtl in der 11. Spielminute als er nach einem langen Ball in den Lauf frei in halbrechter Position vor dem Berglerner Gehäuse etwas überhastet vom Sechzehner aus das Leder deutlich neben das Tor setzte, statt den direkten Weg zu suchen. Drei Minuten später bot sich Mittelfeldmotor Tamerat Dubale eine weitere Gelegenheit. Nachdem er einen schwachen Pass aus der Defensive der Gäste 25 Meter vor dem Tor abgefangen hatte, fackelte er nicht lange, setzte seinen Schuss jedoch zu zentral an, so dass der gute Berglerner Keeper diesen noch entschärfen konnte. Doch nach einer Viertelstunde sollten sich die Hausherren für ihre Bemühungen belohnen. Einen Pass in die Schnittstelle der Berglerner Abwehr nahm Sturmführer Yousef Trakouri auf der linken Seite gekonnt mit, zog nach innen, umkurvte den letzten Mann der Gäste und brachte im Strafraum überlegt per Flachschuss ins linke Eck seine Farben mit 1:0 in Front. Eine Minute später hätte er sein Torkonto weiter ausbauen können, doch ein Freistoß aus aussichtsreicher Position am Sechzehner flog weit über den Kasten der Gäste. Nach 20 Minuten waren die Lila-Weißen dem zweiten Treffer sehr nah. Zunächst kam Rian Bellakhdar im Strafraum der Gäste aus halblinker Position, nachdem er seinen Gegenspieler mit einer Finte aussteigen ließ, zum Abschluss, zielte jedoch zu genau, so dass das Leder an den Querbalken klatschte. Der abprallende Ball wurde sogleich wieder in die Mitte gespielt, doch Tiago Cantares hatte sein Visier zu hoch eingestellt und drosch das Leder aus wenigen Metern über das Gebälk. Nur fünf Minuten später vergaben die Gastgeber den nächsten Hochkaräter. Tiago Cantares erkämpfte sich auf der linken Seite den Ball, legte die Kugel sofort in die Mitte, wo der völlig freistehende Trakouri das Leder knapp neben das Gehäuse setzte. Nach 30 Spielminuten machte der Torjäger seinen Fauxpas wieder wett. Der Angreifer narrte seinen Gegenspieler am linken Strafraumeck, zog an der Auslinie nach innen und überraschte den Berglerner Keeper mit einem Schuss aus spitzen Winkel. Zwar war der Schlussmann mit den Fingerspitzen noch am Ball, doch das 0:2 konnte er nicht mehr verhindern, da sich der Ball ins lange Eck senkte. Die Gäste kamen indes erst kurz vor dem Wechsel zu ihren ersten Abschlüssen, doch die Flachschüsse waren eine sichere Beute von Keeper Hassan Ibrahim. In der zweiten Spielhälfte gestaltete Berglern das Match wesentlich ausgeglichener und hatte den ersten guten Abschluss nach 58 Minuten, doch Goalie Hassan Ibrahim fischte eine direkt geschlagene Ecke mit den Fingerspitzen noch von der Linie. Die Gäste drückten nun auf den Anschluss, was beinahe nach 66 Minuten zum Erfolg geführt hätte. Die Veilchen hatten Glück, dass ein Berglerner Angreifer, der sich links durchgetankt hatte aus gut sechs Metern die Kugel weit über das Tor setzte. 20 Minuten vor Schluss bot sich den langsam wieder die Kontrolle über das Spiel findenden Hausherren die Chance zur Vorentscheidung. Valentin Schachtl setze sich am rechten Flügel durch, flankte das Leder in die Mitte, wo Stürmer Trakouri frei zum Kopfball kam, die Kugel aus kurzer Distanz jedoch an den Pfosten nickte, so dass die Gästeabwehr noch klären konnte. Zwei Minuten später hätte der Sack eigentlich zugemacht werden müssen. Nach wunderschönem Doppelpass zwischen Trakouri und Enes Cosickic wurde Letztgenannter im Strafraum unfair zu Fall gebracht, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Der Gefoulte scheiterte jedoch mit seinem etwas zu unplatzierten  Flachschuss am guten Hintermann der Berglerner. In den letzten Minuten ließen die Veilchen nichts mehr anbrennen und verteidigten ihren Vorsprung geschickt bis zum Abpfiff des souverän leitenden Unparteiischen.

Weitere Bilder vom Spiel

D5-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Fraunberg II 4:2

0

Am Freitagabend trafen die D5-Junioren im Heimspiel auf dem Fünferplatz auf den FC Fraunberg II und man ließ die Punkte an der Sempt, setzte man in einem aufregenden Spiel mit 4:2 gegen den FCF durch.  Nach der Niederlagenserie zum Auftakt der Saison musste das Trainerteam Stephan Mückel und Marco Ipolyi einige Umstellungen im Team und Neuordnungen vornehmen, und diese sollte Früchte tragen, so dass man sich in einem sehr spannenden Spiel die ersten drei Zähler holte. Dabei begann das Spiel mit einem Dämpfer. Nach ausgeglichenem Start und den ersten Vorstößen auf Seiten der Veilchen, war der erste Angriff der Fraunberger gleich erfolgreich. Nach fünf Minuten konnte ein Angreifer der Gäste einen Pass in der gegnerischen Hälfte aufnehmen, lief unbedrängt auf das Altenerdinger Tor zu, 25 Meter vor dem Gehäuse bekam er endlich Druck, aber anstatt in den Zweikampf zu gehen schloss er überraschend ab und das Leder fand den Weg ins linke Kreuzeck, so dass die erste Ballberührung in der Altenerdinger Hälfte prompt zum ersten Gegentreffer führen sollte. In der Folge verdienen sich die Gäste die Führung und die SpVgg konnte froh sein, dass Fraunberg nach zehn Minuten nicht auf 2:0 davonzog. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam ein Angreifer völlig frei zum Abschluss, doch mit einem Reflex konnte Schlussmann Axel Lafitte abwehren. Seine Vorderleute verloren in der Vorwärtsbewegung aber prompt wieder den Ball, doch auch diesmal zeigte Lafitte seine Klasse und wehrte auch den daraus resultierenden Schuss glänzend ab. Nach 16 Minuten brannte es dann auf der anderen Seite. Als eine Fraunberger Ecke unberührt durch den Altenerdinger Strafraum ging, erkämpfte sich Erik Hausmann an der Eckfahne der gegenüberliegenden Seite das Leder und sein Zuspiel leitete Simon Schachtl sofort weiter auf Benjamin Amiri, der im Sprintduell gegen seinen Widersacher den Kürzeren zog. Als der Abwehrspieler das Leder zu seinem Torhüter zurück passte, landete dessen Befreiungsschlag aber wieder bei Amiri. Jedoch machte der Keeper seinen Fehler sofort wieder wett und er konnte sowohl den ersten Abschluss als auch den Nachschuss von Amiri abwehren und klärte zur Ecke. Aber diese sollte dann doch den Ausgleich bringen. Bei einer kurz ausgeführten Ecke von Philip Wischhof kam Amiri wieder an die Kugel und diesmal bezwang er den Keeper mit einem Schuss aus spitzem Winkel. So nutzten auch die Hausherren die ersten richtigen Chancen zum Gleichstand, doch im weiteren Spielverlauf wurde es nun besser. Unmittelbar nach dem Anstoß wurde das Leder vom Fraunberger Angreifer zurück zu seinem Mitspieler gespielt. Als Moritz Maaß den Fraunberger Akteur vehement anlief, kam er an das Leder und im Strafraum angekommen verfehlte sein Abschluss knapp das Fraunberger Tor.  Aber nach 19 Minuten sollte man dann doch in Führung gehen. Nach einem Diagonalball von Maaß lief Wischhof alleine auf das Tor zu und schob sicher zur umjubelten 2:1-Führung ein. Nur eine Zeigerumdrehung weiter lag der dritte Treffer in der Luft. Nach einem Querpass von Amiri kam Schacht als spitzem Winkel zum Schuss, fand jedoch seinen Meister im Keeper der Gäste. In dieser Phase waren die Veilchen deutlich besser als der Gegner und es entwickelte sich ein. Spiel auf ein Tor. So kam man nur Sekunden später zur nächsten dicken Chance. Nach einem Abstoß presste Amiri auf den angespielten Abwehrspieler und kam an das Leder, doch beim Abschluss hatte er sein Visier nicht exakt genug eingestellt und schoss am Tor vorbei. Auch die letzte Szene vor der Pause gehörte den Gastgebern. Als Wischhof mit dem Rücken zum Tor stehend ein Zuspiel von Schachtl aufnahm, drehte er sich auf die rechte Seite auf, hatte dann aber beim Abschluss Pech, denn der Ball krachte aus 10 Metern nur an den Pfosten, so dass es nach einer sehr aufregenden ersten Halbzeit mit einer knappen Führung die Kabine ging. Die Dreierabwehrkette um Marvelous Onyebibilie, Benedikt Stanglmaier und Erik Hausmann stand sicher und ließ nur wenig zu und in der Offensive kamen die Veilchen nach schwierigem Beginn besser ins Spiel und übernahmen das Kommando. Die zweite Hälfte startete mit einer Druckphase der Fraunberger, die nach 34 Minuten zu zählbarem Erfolg führte. Als die Veilchenabwehr ungeordnet war und zwei Angreifer nach Querpass allein vor Lafitte auftauchten, war der 2:2-Ausgleich nicht mehr zu verhindern. Auch in der Folge war die Ordnung weg und immer wieder passierten Aufbaufehler und schnelle Ballverluste, so dass man das Leder nicht mehr aus der eigenen Hälfte brachte. Allerdings zeigte sich Onyebibile stabil und konnte mehrmals im letzten Moment dazwischen sprinten und vieles bereinigen. Nach 10 Minuten konnten sich die Gastgeber dann wieder aus der Umklammerung lösen und verbuchten nun auch ihrerseits wieder Tormöglichkeiten. In der 43. Minute trieb Wischhof den Ball auf der linken Seite nach vorne und brachte das Spielgerät auf Höhe Strafraums aus vollem Lauf in die Mitte. Als zwei Verteidiger die Hereingabe verpassten, war Amiri zur Stelle und brachte sein Team mit seinem zweiten Tor wieder in Front. Nur wenig später hätte man dann fast nachgelegt. Nach einem Einwurf von Wischhof spielte Amiri das Leder in die Mitte auf Evan Jakob, doch dessen sofortigen Abschluss konnte der Torhüter abwehren und hatte dann das Glück des Tüchtigen, dass der Nachschuss von Maaß aus fünf Metern am Tor vorbeiging. Nun blieben die Hausherren am Drücker, doch man ließ weitere Chance ungenutzt, so dass die Partie noch immer nicht entschieden war. Dies hätte sich fast gerächt, denn als Lafitte einen Rückpass mit der Hand aufnahm, wurde Fraunberg ein indirekter Freistoß im Strafraum zugesprochen. Allerdings ließen die Gäste diese Chance kläglich liegen, denn der stramme Querpass landete nicht beim gewünschten Passempfänger, sondern die Kugel rollte ohne Abschluss in Richtung Seitenaus. Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe, doch Amiri, der nach Pass von Jakob alleine in Richtung Tor unterwegs war, verpasste die Entscheidung, da er das Leder neben das Tor platzierte. Doch zwei Minuten vor dem Ende machte man dann den Sack zu. Onyebibilie trägt den Ball über die Mittellinie, schickte Amiri die linke Außenbahn entlang und als seine Hereingabe den im Zentrum freistehenden Wischhof erreichte, fackelte der Angreifer nicht lange, sondern schoss unhaltbar zum 4:2 ins Eck ein. Somit endete ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe mit einem hart erkämpften Erfolg der Veilchen, was Trainer Stephan Mückel ein versöhnliches Fazit abverlangte. „Marvelous Onyebibilie und Benjamin Amiri, die in der D4 meist etwas zu kurz kommen, drückten diesem Spiel ihren Stempel auf. Neuzugang Phillip Wischhof feierte in seinem ersten Punktspiel gleich einen Doppelpack und Lafitte sorgte besonders zu Beginn, dass der Rückstand nicht zu groß wurde. Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung und in diesem Team steckt noch mehr. Nächster Gegner ist am Freitag ist die erste Mannschaft von Kirchasch. Hier wir mindestens eine ähnlich gute Leistung von der ersten Minute an nötig sein“, blickte der Übungsleiter schon Richtung nächstem Spieltag.

E1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern 3:2

0
Zu ihrem Heimspiel hatten die E1-Junioren der SpVgg Altenerding den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer des FC Forstern zu Gast und die Hausherren schafften die Überraschung und fügten dem Klassenprimus dank eines 3:2-Sieges die erste Saisonniederlage zu. Die Vorgabe der Trainer war aus einer sicheren Defensive immer wieder auch offensiv Akzente zu setzen. Dies setzte die Startformation um Torwart Thomas Bernhard, Bastian Brugger, Dylan Dorsch, Jonas Ebert, Paul Zellner, Francicso Canales und Christoph Zimmermann sehr gut um. Zu Spielbeginn nahm der Tabellenführer sofort das Heft in die Hand und erspielte sich einige Chancen, die aber wieder von der überragenden Defensive um den seit Wochen in Topform spielenden Torwart Bernhard und die beiden Abwehrspieler Dylan Dorsch und Bastian Brugger gut verteidigt wurden und so blieb es in den ersten Minuten auch beim 0:0. Nach ein paar Minuten hatten sich die Veilchen auf den Gegner eingestellt und setzen in der Offensive einige Nadelstiche. Auch die in der Zwischenzeit eingewechselten Florian Angermeier, Eduard Ranga und Vinzent Zanker reihten sich nahtlos in die tolle Leistung ein und die Platzherren wurden forscher. Nach einem tollen Angriff, in der der Ball schön aus der Defensive herausgespielt wurde und über Vinzent Zanker und Florian Angermeier bei Eduard Ranga landete, fackelte der Angreifer nicht lange und traf mit einem tollen Schuss zu der zwischenzeitlich nicht unverdienten Führung. Doch dabei sollte es nicht bleiben und die mutigen Veilchen belohnten sich nach einem tollen Solo von Florian Angermeier, der mit links von der Strafraumgrenze abzog, mit dem umjubelten 2:0. Wer nun dachte, dass sich Forstern aufgeben würde, hatte falsch gedacht. Der ungeschlagene Tabellenführer startete Angriff um Angriff, wurde aber entweder von der Defensive gestoppt oder aber Torwart Bernhard hatte seine Hände im Spiel. Die nun ins Spiel gekommenen Luke Läntzsch und Amar Xhemshiti konnten in der Offensive auch einige Nadelstiche setzen, aber es blieb zunächst bei der2:0 Führung der Veilchen. Kurz vor der Pause wurde Forstern noch einmal gefährlich und nachdem die Veilchen eine Eckball klären konnten, traf ein Abwehrspieler des Tabellenführers aus 25 Metern per Sonntagsschuss, der sich hinter dem Torwart ins Netz senkte, zum verdienten 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. In der Halbzeitpause lobte Trainer Brugger die Jungs für ihre kämpferische und spielerische Leistung und man wollte nun auch die drei Punkte am Pretzener Weg behalten. Die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie wie die erste Hälfte endete, denn es rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Veilchen zu, doch die überragenden Brugger und Dorsch sowie Torwart Bernhard warfen sich in alle Schüsse und somit blieb es bei der inzwischen etwas schmeichelhaften 2:1-Führung für die Hausherren. Nach zehn Spielminuten befreiten sich die Veilchen aus dieser Umklammerung und hatten einige schöne Angriffe über Ebert, Zellner, Canales und Zimmermann, die jedoch nichts einbrachten. Die inzwischen neuen Kräfte Läntzsch, Xhemshiti, Ranga und Angermeier erspielten sich auch die ein oder andere Chance und entlasteten die Defensive. Inzwischen lief dem Tabellenführer die Zeit davon, aber in der 42. Spielminute war es soweit. Nach einem schönen Angriff wurde der Forsterner Stürmer im Strafraum freigespielt und traf zum verdienten Ausgleich. Die Forstener wollten nun mehr und wieder rollte eine Offensivwelle auf das Tor der Veilchen, die jedoch an der Defensive der SpVgg scheiterte. Wer nun dachte, das Spiel wäre gelaufen, hatte die Rechnung ohne Paul Zellner und Francisco Canales gemacht. Die Beiden spielten sich im Mittelfeld schön durch die Reihen der Grün-Weißen und Zellner brachte den Ball mit einer punktgenauen Flanke in den Strafraum der Gäste, wo sich Dylan Dorsch im Rücken der Abwehrspieler in Position gebracht hatte und zwei Minuten vor dem Ende mit einem schönen Kopfball gegen die Laufrichtung des FCF-Keepers zu umjubelten Führung einköpfte. Der Tabellenführer warf nun alles nach vorne, doch die Veilchen ließen nichts mehr zu und so blieb es beim knappen Erfolg für die Veilchen. Diesen Sieg hatten sich die Jungs durch eine sehr starke kämpferische Leistung mehr als verdient und deshalb wurde dieser dreifache Punktgewinn auch entsprechend lautstark bejubelt.
Weitere Bilder vom Spiel

Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg II 8:4

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Simon Wolf, 4. Noh Tesfamichael (78. Johannes Irl), 5. Nessim Mahsas (94. Sebastian Gruber), 6. Domenik Gruber, (69. Dominik Frisch) 7. Sebastian Kahl, 8. Sebastian Gruber (83. Adrian Felsner), 9. Matthias Loher (78. Antonio Kavran), 10. Hussein Bahlak, 11. Adonai Ngombo (69. Mario Kramaric)

Torschützen:
1:1 Adonai Ngombo (21.)
2:1 Matthias Loher (26.)
3:1 Matthias Loher (34.)
4:1 Adonai Ngombo (43.)
5:2 Simon Wolf (49.)
6:3 Domenik Gruber (59.)
7:4 Antonio Kavran (82.)
8:4 Antonio Kavran (90. + 4)

Gelbe Karten:

Nessim Mahsas
Hussein Bahlak
Adonai Ngombo
Noh Tesfamichael
Mario Kramaric

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Die spärlichen Zuschauer, die am Mittwochabend den Weg auf das Altenerdinger Sportgelände gefunden hatten, mussten ihr Kommen keinesfalls bereuen, denn im Nachholspiel der A-Klasse zwischen der SpVgg Altenerding II und dem TSV Wartenberg geizten beide Kontrahenten keinesfalls mit Toren.

Letztlich war die Laune bei der SVA-Anhängerschaft nach Spielende deutlich größer, denn die Hausherren setzten sich in einem kurzweiligen Match mit 8:4 gegen die Strogenmarkter durch.

Der Auftakt der Gastgeber verlief aber nicht wie erhofft, denn bereits nach sieben Minuten gab es für die Feuker-Elf die kalte Dusche. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld trug der Wartenberger Stephan Vogt das Leder nach vorne und legte im richtigen Moment auf Florian Baumbach ab. Der an der Strafraumgrenze stehende Mittelfeldspieler fackelte nicht lange und schoss sofort flach unhaltbar für SVA-Schlussmann Jonas Pamer ins lange Eck.

Allerdings schüttelten sich die Gastgeber nur kurz und drängten unvermittelt auf den schnellen Ausgleichstreffer, der dann zwei Minuten später schon was realisiert werden konnte.

Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Nessim Mahsas das Leder nach innen und fand den im Zentrum stehenden Adonai Ngombo, doch dessen Direktabnahme konnte TSV-Schlussmann Pascal Baumbach gerade noch aus dem Eck holen.


Da er die Kugel aber nicht festhalten konnte, und Hussein Bahlak an den Abpraller kam, war die Chance noch nicht vertan, doch auch beim zweiten Versuch hielt Baumbach die Führung seiner Farben fest.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter geriet das Tor der Gäste abermals in Gefahr. Nach einem schönen Steckpass von Matthias Loher hatte Ngombo nur noch Schlussmann Baumbach vor sich, aber auch diesmal rettete der Torhüter in höchster Not.

Auch diesmal brachten seinen Vorderleute das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, so dass Simon Wolf am rechten Flügel postwendend wieder an das Spielgerät kam. Er zog eine Hereingabe auf den langen Pfosten, doch der Ball kam in so ungünstiger Höhe, dass Ngombo die Kugel nur noch mit der Brust Richtung Tor brachte, und da er nicht genügend Druck hinter den Ball brachte, konnte Baumbach den Einschlag erneut verhindern.

Nach 19 Minuten kam dann der aufgerückte Noh Tesfamichael nach einer Ecke von Domenik Gruber zum Kopfball, doch er setzte den Ball über die Querlatte.


Doch zwei Minuten später glückte der Heimelf, dann der zu diesem Zeitpunkt überfällige Ausgleichstreffer. Nach einem schönen Pass von Loher kam Ngombo vor dem aus seinem Tor eilenden Baumbach an das Zuspiel und lupfte das Leder gefühlvoll über den Torhüter hinweg zum 1:1 ins Netz.

Auch nach diesem Tor blieben die Hausherren am Drücker und wären nach 23 Minuten fast in Front gegangen. Nach einem Pass von Mahsas auf die rechte Seite war Wolf nach innen gezogen und kam dann im Strafraum zum Abschluss, hatte aber Pech, dass der Ball nur den Außenpfosten traf.


Aber der Führungstreffer sollte dann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Diesmal spielte Ngombo einen schönen Pass in die Tiefe, wo Loher als gewünschter Anspielpartner alleine auf das Tor zulief und sicher zum 2:1 einschob.

Im Gegenzug musste man dann auf Altenerdinger Seite jedoch tief durchatmen. Als Kevin Ehmke aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß nach innen zog, befanden sich einige Abwehrspieler der Heimelf im Tiefschlaf. Man ließ drei Wartenberger Angreifer nahezu unbedrängt auf den langen Pfosten laufen und hatte schließlich großes Glück, dass Max Hausser die Hereingabe mehr oder weniger über das leere Tor köpfte.


Noch in der gleichen Minute brannte es wieder auf der anderen Seite, doch Baumbach zeigte einmal mehr seine Klasse und konnte zunächst einen Schuss von Domenik Gruber als auch den zweiten Versuch von Loher abwehren.

Elf Minuten vor dem Pausenpfiff konnte Loher die Führung dann aber doch ausbauen und profitierte dabei von einem groben Fehler der Wartenberger im Spielaufbau. Als die Wartenberger in der eigenen Hälfte unfreiwillig Mahsas bediente, steckte dieser sofort auf den Altenerdinger Torjäger durch, denn dann erneut vor Baumbach auftauchte und diesem mit einem Flachschuss erneut das Nachsehen gab.

Wenig später hätte er fast den nächsten Treffer nachgelegt. Nach einem schönen langen Ball von Alexander Weiher brachte Domenik Gruber das Leder von der linken Seite nach innen und fand den freistehenden Loher, doch dessen Kopfball ging über das Ziel.

Aber in der 42. Minute hatte er dann maßgeblichen Anteil am vierten Treffer seiner Farben. Nach einem Pass nach vorne legte Sebastian Gruber sofort in die Tiefe, wo sich Loher im Zweikampf gegen seinen Kontrahenten behauptete. Im Strafraum konnte er im letzten Moment noch auf Ngombo querlegen, der dann sträflich ungedeckt mit einem trockenen Schuss auf 4:1 stellte.

Kurz vor dem Seitenwechsel hätte man fast den fünften Treffer bejubeln können, denn nach einer Hereingabe kam Domenik Gruber am langen Pfosten zum Schuss, doch der auf der Linie stehende Thomas Hamberger rettete für seinen geschlagenen Schlussmann.

Die letzte Highlight im ereignisreichen ersten Durchgang hatten dann nochmal die Gäste. Als sich die Veilchen mit einem Kurzpassspiel aus dem eigenen Strafraum lösen wollte, unterlief Tesfamichael an der eigenen Strafraumgrenze ein Fehlpass. Als dann ein Gästespieler sofort schoss, wehrte der Unglücksrabe das Spielgerät mit der Hand ab, so dass der Unparteiische sofort auf Elfmeter entschied, denn Ehmke zum 2:4-Pausenstand nutzte.


Vier Minuten nach Wiederbeginn stellten die Gastgeber aber schon wieder den alten Abstand her. Nach einem Angriff durch das Zentrum legte Mahsas auf die rechte Seite zu Wolf ab. Der Flügelstürmer zog nach innen ab und hämmerte das Leder aus spitzem Winkel unter die Latte.

Zwei Minuten später konnte dann der Altenerdinger Schlussmann den nächsten Gegentreffer verhindern. Nach einer Ecke kam Vogt im Zentrum völlig frei zum Kopfball, doch unter frenetischen Jubel seiner Fans konnte Pamer den Ball parieren.

Aber in der 54. Minute musste er dann doch wieder hinter sich greifen. Als Vogt aus dem Mittelfeld einen schönen Ball hinter die Kette spielte, war Lukas Schmidmüller vor Pamer am Ball, hob das Leder über ihn hinweg und schob dann zum 3:5 ins leere Tor ein.

Fünf Minuten später gab es dann wieder auf der anderen Seite Grund zum Jubeln. Nach einem Pass von Mahsas durch die Schnittstelle lief Ngombo alleine auf Baumbach zu und legte dann quer auf Loher ab, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Allerdings war der Jubel schnell zu Ende, denn der Unparteiische hatte den Torschützen vermeintlich im Abseits gesehen, wobei die Entscheidung zumindest fragwürdig war.


Aber noch in der gleichen Minute machten die Veilchen dann doch das halbe Dutzend voll. Diesmal erreichte ein Pass von Ngombo den links mitgelaufenen Domenik Gruber und dessen sehenswerter Schuss schlug hoch im langen Eck ein.

Wer gedacht hätte, dass das Spiel nun vorentschieden sei, sah sich getäuscht, denn nur wenige Augenblicke später konnten die Strogenmarkter wieder verkürzen, wobei die Altenerdinger Defensive einmal mehr schlecht aussah.

Als Hamberger aus dem rechten Halbfeld einen langen Ball vor das Altenerdinger Tor schlug, gab man den einlaufenden Vogt nur Begleitschutz und der wohl beste Akteur der Gäste nahm das Geschenk dankend an und traf unter Zuhilfenahme des Innenpfostens zum 4:6 ins Netz.

Nur zwei Minuten später gab es dann auf der anderen Seite die nächste große Möglichkeit. Nach einem langen Ball nach vorne, schien das Leder schon verloren zu sein. Allerdings holte sich Loher das Spielgerät mit einer Energieleistung zurück, spielte dann quer auf Ngombo, der sofort weiter auf den freistehenden Mahsas passte, doch dessen Flachschuss konnte Baumbach glänzend parieren.

16 Minuten vor dem Ende war es dann Pamer zu verdanken, dass die Partie nicht doch noch spannend wird. Nach einem Foul von Tesfamichael an der linken Strafraumecke brachte Ehmke den Freistoß gefährlich auf das Tor, doch der Altenerdinger Keeper war zur Stelle und lenkte das Spielgerät zur Ecke ab.

In der 81. Minute wurde die Partie dann aber endgültig entschieden. Als ein Gästespieler Nähe der Mittellinie das Leder leichtfertig an Mahsas verloren hatte, zog er im Sprinttempo nach vorne und spielte dann im Strafraum von linken Seite nach innen. Da ein Wartenberger Verteidiger beim Versuch die flache Hereingabe abzuwehren, über den Ball schlug, war der kurz zuvor eingewechselte Antonio Kavran zur Stelle und schoss sicher zum 7:4 ein.

Einmal auf den Geschmack gekommen war es Kavran vorbehalten, in der Nachspielzeit noch für den letzten Treffer zu sorgen. Nach einem Pass von Sebastian Gruber spielte Johannes Irl uneigennützig nach innen, wo der Torjäger frei vor dem Tor stehend abermals eiskalt blieb und unhaltbar für den 8:4-Endstand sorgte.

Weitere Bilder vom Spiel

C3-Junioren: JFG Speichersee – SpVgg Altenerding 5:1

0

Am Dienstagabend trafen die C3-Junioren in Neuching auf noch auf die noch ungeschlagene JFG Speichersee. Obwohl die Veilchen dabei an die Leistung vom Wochenende anknüpfte, blieb man gegen die JFG chancenlos und unterlag deutlich mit 1:5. Aufgrund von einigen kurzfristigen Ausfällen begann das Mückel-/Rymas-Team im 3-2-4-1 System mit Neukapitän und Abwehrchef Til Jandl, der diese neue Aufgabe mit Bravour meisterte. Die ersten Minuten des Spieles begannen ruhig. Die erste Torannäherung hatten die Altenerdinger durch Simon Faust, der eine schöne Ecke in den Strafraum brachte, doch der Torhüter konnte den Ball im Sprung festhalten. Schon nach der Szene war klar, die Messlatte zum Toreschießen lag heute deutlich höher als am Wochenende. Hätte nämlich der Keeper die Hereingabe nicht abgefangen, wären im Strafraum drei Spieler frei gewesen, die sicher den Ball über die Linie gedrückt hätten. Im Anschluss näherte sich auch Speichersee an und auch hier sorgte ein Eckstoß für Gefahr, denn ein Angreifer kam nach der Hereingabe an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch Tugra Duman konnte mit dem Einsatz seines ganzen Körpers den Ball abwehren und zur erneuten Ecke klären. In der Folge kommen noch weiter Abschlüsse der Gastgeber, allerdings hatte Torwart Emilian Schreyer wenige Probleme mit diesen harmlosen Schüssen. Nach acht Minuten konnte sich Oumar Sow auf der linken Seite durchdribbeln, zog zur Grundlinie, spielte den Ball in den Rückraum auf Adrian Wilk, der sich den Ball auf seinen starken Fuß legte und abschloss, doch der JFG-Keeper war zur Stelle und konnte den Schuss auf das kurze Eck entschärfen. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Nach einem Pass von Sebastian Reiner konnte sich Wilk im Laufduell gegen seinen Kontrahenten behaupten und kam dann im Strafraum zum Abschluss, doch leider krachte das Leder nur ans Lattenkreuz.Nun war Speichersee an der Reihe. Die erste Chance konnte die SpVgg noch abwehren, denn Jandl warf sich einen 25 Meter-Schuss und konnte den Ball blocken. Allerdings landete der Abpraller wieder bei einem gegnerischen Spieler, doch seinen Nachschuss aus 12 Metern konnte Schlussmann Emilian Schreyer parieren. Aber nach 10 Minuten gingen die Hausherren doch in Front. Nach einer abgewehrten Hereingabe kam ein JFG-Akteur an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor stehend zum Ball. Er konnte sich mit einer Körpertäuschung genügend Raum verschaffen, um dann mit einem schönen Schuss, der genau im oberen rechten Eck einschlug, erfolgreich abzuschließen. In der Folge setzte sich Speichersee in der gegnerischen Hälfte fest und kam dabei zu mehreren Abschlüssen. In dieser Phase verloren die Gäste nach Balleroberungen sofort wieder das Leder und es war verwunderlich, dass die JFG in diesen Minuten nicht nachlegen konnte. Anschließend wurde die SpVgg wieder stärken und als Wilk das Leder nach Pass von Julia Mückel nach innen brachte, hoffte man auf den Ausgleich, doch ein Verteidiger konnte im letzten Moment noch vor dem einschussbereiten Faust klären. Doch nach 25 Minuten gelang dann doch das 1:1. Nach einer Freistoßentscheidung Nähe der Trainerbank ordnet Coach Peter Rymas an, dass Reiner das Leder sofort auf den freistehenden Jason Ocansey spielen soll. Dies wurde auch postwendend ausgeführt und als Ocansey dann das Leder erhielt, ließ er zwei Gästespieler im Dribbling schlecht aussehen und vollendete dann mit einem Schuss aus 18 Metern erfolgreich. Dieser Treffer sorgte dafür, dass die SpVgg nun das Zepter in die Hand nahm und an der Führung schnupperte. Diese blieb allerdings aus, da die Veilchen im Abschluss zu harmlos waren. Kurz vor der Pause hat der Gastgeber die große Chance auf die Führung. Der gut spielende Nr. 10 der Gastgeber läuft aufs Tor zu, spielt aber am Strafraum quer auf seinen Mitspieler. Zwischen ihm und dem Tor stand nur noch Schreyer, den der Angreifer umspielte, doch Kevin Fellermeier war schnell genug auf die Torlinie gesprintet, um den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, so dass es mit einem Unentschieden in die Halbzeit ging. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag, denn nach einem Angriff, bei dem ein Angreifer der Platzherren seinen Klasse zeigte und mehrere Abwehrspieler austanzte, spielte er zurück auf den Elfmeterpunkt, wo sein Mitspieler mit einem trockenen Schuss für die 2:1-Führung sorgte. In der Folge blieben die Gastgeber am Drücker und immer kamen sie gefährlich vor das Tor, konnten aber keinen zählbaren Erfolg erzielen. Nach 45 Minuten tauchten dann die Veilchen wieder vor dem Tor der JFG aus. Nach einem Pass von Reiner, legte Sow im Strafraum quer auf Ocansey ab. Allerdings legte er das Leder in den Rücken des Torjägers, so dass dieser abbremsen musste und die vielversprechende Möglichkeit nicht zum Abschluss gebracht werden konnte. In der Schlussphase ließen dann aber die Kräfte bei den Gästen in einem sehr schnellen und hochwertigen Spiel deutlich nach. Innerhalb weniger Minuten führte die individuelle Klasse es JFG-Spielmachers zur Entscheidung, denn unwiderstehliche Sololäufe führten zu erfolgreichen Abschlüssen, so dass er mit einem lupenreinen Hattrick für den 5:1-Endstand sorgte. In den Schlussminuten kamen die Veilchen noch zu drei Großchancen. Die beste hatte Sow, der allein vor dem Torwart auftaucht, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnte, so dass man sich am Ende doch etwas unter Wert mit 1:5 geschlagen geben musste. Trotz allem ist eine Weiterentwicklung sichtbar und es ist zu hoffen, dass sich dies in 10 Tagen beim Gastspiel beim Tabellennachbarn TSV Grüntegernbach auch im Ergebnis zeigt.

Weitere Bilder vom Spiel