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E1-Junioren: SpVgg Altenerding – TuS Oberding 6:6

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Letztlich sollte sich der entscheidende Sieg beim SV Eintracht Berglern von letzter Woche (4:1) als doch „überlebenswichtig“ herausstellen, denn im abschießenden Spiel trafen die E1-Junioren der SpVgg mit dem TuS Oberding auf einen sehr starken Gegner, der dem frischgebackenen Meister ein durchaus leistungsgerechtes 6:6-Remis abtrotzte. Von Beginn an war zu erkennen, dass sich Gäste als hohe Hürde erweisen würden und nach zwei Minuten gab es für die Hausherren die kalte Dusche. Als man das Leder nach einem Oberdinger Angriff nicht aus der Gefahrenzone brachte, kam ein Angreifer schließlich im Strafraum zum Schuss und schon zappelte das Leder im Netz und brachte den Rückstand. Im Gegenzug prüfte dann Paul Ipolyi den TuS-Schlussmann, der aber zur Stelle war und den gefährlichen Schuss meisterte. Auf der Gegenseite zeigte dann wenig später Oliver Schubert seine Klasse zeigen und war bei einem Fernschuss ebenfalls auf der Hut. Nach sieben Minuten hatte Schubert dann seine Aktien beim Ausgleichstreffer, denn ein langer Abschlag von ihm landete bei Miguel Eichwald, der dann nicht lange fackelte und das Leder zum 1:1 im Oberdinger Tor platzierte. Die nächste Chance hatten dann wieder die Gäste, aber abermals konnte man sich auf Schubert bei der Abwehraktion verlassen. Nach 12 Minuten gelang der SpVgg dann der umjubelte Führungstreffer. Nach einem Freistoß von Lukas Reiser brachte Julian Jaworeck das Leder auf das Gästetor. Zunächst konnte der Schlussmann den Ball abwehren, jedoch nicht festhalten und davon profitierte David Mückel, der den Abpraller dann zur 2:1-Führung nutzte. Während die Oberdinger unmittelbar mit einem Pfostenschuss Pech hatte, war es Eichwald nur eine Zeigerumdrehung weiter vorbehalten, den Vorsprung auszubauen, wobei er bei seinem zweiten Treffer von einem Torwartfehler profitierte. Fast hätte Adam El Mekhantar wenig später auf 4:1 erhöhte, doch er zielte zu genau und scheiterte auch am Alu. Als der SpVgg dann im eigenen Strafraum ein Handspiel unterlief konnte Oberdinger per Neunmeter auf 2:3 verkürze und die Partie war wieder offen. Noch in der gleichen Minute schnupperten die Gäste am Ausgleich, doch Oliver Schubert hielt sein Team nach einem schönen Fernschuss schadlos. Drei Minuten vor der Pause stellten die Platzherren den alten Abstand wieder her. Nach einem Pass von Erik Hausmann nach vorne, ließ Eichwald zwei Oberdinger Abwehrspieler aussteigen und schob die Kugel durch die Beine des Torhüters hindurch zum 4:2 in die Maschen. Die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel gehörten schließlich die Veilchen, doch Schüsse von Mückel und Vincent Mörtl fanden nicht den Weg ins Netz. Dies sollte sich rächen, denn praktisch mit dem Pausenpfiff kam Oberding wieder zum Anschlusstreffer, wobei der bis dahin tadellos haltende Schubert bei einem Schuss von der Mittellinie keine gute Figur machte. Nach Wiederbeginn kamen die Gastgeber entschlossen aus der Kabine und schon in der Anfangsminute stellte Eichwald den Oberdinger Keeper erstmals auf die Probe. Nach fünf Minuten kamen die Gastgeber zum dritten Male zu einer Zwei-Tore-Führung. Nach einer schönen Kombination über die Stationen Mörtl und Eichwald kam Mückel final zum Abschluss und erhöhte auf 5:3. Aber die Gäste ließen sich einmal mehr nicht entmutigen und kamen schon drei Minuten später mit einem gefährlichen Schuss erneut zum Anschlusstreffer. Und es sollte für die Gäste noch besser kommen und elf Minuten vor dem Ende war es aber dann doch soweit und der TuS konnte ausgleichen. Als El Mekhantar dann vier Minuten vor dem Schusspfiff mit seinem ersten Saisontreffer sein Team wieder in Front brachte, schien die Entscheidung gefallen zu sein und diese Meinung hatte sich wohl auch in den Köpfen der Altenerdinger Akteur verfestigt, denn fortan agierte man ziemlich leichtfertig und man ließ die Oberdinger wieder zurück ins Spiel kommen. Bei der ersten Chance war Schubert nochmal zur Stelle und konnte den Anschlusstreffer verhindern, doch noch in der gleichen Minute konnte der Keeper abermaligen Ausgleich nicht mehr verhindern. Nun hatten die Gäste Oberwasser und man drängte sogar auf den Siegertreffer, der kurz vor Schluss auch fast gefallen wäre: Als ein Stürmer alleine vor Schubert auftauchte, gab es eine Schrecksekunde für die Hausherren, doch ein Angreifer schoss über den Kasten, so dass letztlich bei der insgesamt gerechten Punkteteilung bleiben sollte und der Meister während der gesamten Saison ungeschlagen blieb.

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C2-Junioren: (SG) SV Berglern – SpVgg Altenerding 11:2

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Auch wenn die Vorzeichen bei den C2-Junioren vor Beginn der Partie beim Spitzenreiter (SG) SV Berglern schon nicht sehr rosig waren, wurden die negativen Befürchtungen im Laufe der Partie sogar noch „übertroffen“, denn die Veilchen waren völlig von der Rolle und kamen mit 2:11 unter die Räder. Die SpVgg musste auf zahlreiche Akteure verzichten, so dass man auf zahlreiche Unterstützung von den C1-Junioreinnen zurückgreifen musste, doch an Julia Pirschlinger, Katharina Hartmann, Hannah Heilmaier und Naomi Steinbrecher lag es am Wenigsten, dass die Niederlage so deutlich ausfiel. Vielmehr ließen einige Akteure die nötige Einstellung vermissen, so dass die erforderliche Lauf- und Einsatzbereitschaft durchaus zu wünschen übrigließ. Die Gastgeber zeigten ein ganz anderes Gesicht und sie wollten sich ungeschlagen die Meisterschaft sichern, was sich schon nach wenigen Minuten als gesichert herausstellen sollte. Schon nach drei Minuten sah sich Torhüter Simon Faust, der zunächst für den etatmäßigen Sebastian Reischl zwischen den Pfosten stand, einem alleine vor ihm auftauchenden Angreifer gegenüber und gegen den Schuss aus kurzer Distanz konnte er nichts ausrichten. Auch am nächsten Gegentor, das schon fünf Minuten später folgte, konnte er nichts ausrichten. Die Veilchen konnten sich in dieser Phase nie aus der Umklammerung lösen, so dass man die Bälle meist frühzeitig verlor und keine Entlastung hatte. Als die Hausherren dann in der 16. und 17. Minute mit einem Doppelschlag auf 4:0 erhöhten, war die Entscheidung frühzeitig gefallen. Trotz allem versuchten die Gäste, sich weiterhin mit einem Kurzpassspiel aus der Defensive nach vorne zu kombinieren, doch diese Taktik war gegen einen Gegner, der die Veilchen immer wieder presste, zum Scheitern verurteilt. So dauerte es nicht lange, bis der Meister den nächsten Treffer nachlegte. Diesmal war ein Abstoß von Simon Faust etwas zu kurz geraten und konnten von einem Berglerner Akteur etwa 25 Meter vor dem Altenerdinger Tor abgefangen werden. Der Angreifer fackelte nicht lange und die Kugel schlug genau unter der Latte ein. Nur wenige Minuten später hatte man dann Glück, denn Faust verlor im Strafraum das Leder an einen Gegenspieler, profitierte dann aber von einem Fehlschuss des SG-Spielers, der die Kugel knapp am leeren Gehäuse vorbeischoss. Aber nach 25 Minuten machte Berglern das halbe Dutzend dann voll und profitieren dabei von einem individuellen Fehler in der Abwehr. Als Faust einen Abschlag zur Julia Pirschlinger geriet der Rückpass der Abwehrspielerin, die ansonsten in der Defensive nach Kräften verteidigte, etwas zu kurz, so dass ein Berglerner Akteur dazwischenging und zum 6:0 einschoss. Auch in den letzten 10 Minuten vor der Pause änderte sich nichts an der drückenden Überlegenheit der Platzherren und nach zwei weiteren Treffern schlichen die Altenerdinger Kicker mit einem 0:8-Rückstand in die Pause. In der Halbzeit schien Trainer Günther Meier die richtigen Worte gefunden zu haben und auch der Wechsel zwischen den Pfosten sollte sich positiv auswirken. Anstelle von Faust, der dann als Feldspieler Bälle im Mittelfeld festmachen konnte, kehrte Reischl wieder auf seine Stammposition zurück und konnte einige gute Paraden zeigen. So taten sich die Hausherren in der Anfangsphase der zweiten Hälfte sehr schwer und nur einmal lag die Kugel im Altenerdinger Tor, doch aufgrund einer Abseitsstellung wurde dem Treffer zu Recht die Anerkennung verweigert. Erst nach 50 Minuten kamen die Platzherren wieder zu zählbarem Erfolg. Diesmal lief ein Angreifer von der rechten Seite alleine auf das Tor zu und als Reischl aus seinem Kasten kam, legte er quer zu seinem Mitspieler ab, der keine Mühe hatte, die Kugel im leeren Tor unterzubringen. Nun kam die Angriffsmaschinerie der Gastgeber wieder ins Rollen und nur vier Minuten später konnte Reischl auch den zehnten Gegentreffer nicht verhindern. Wenig später schien der elfte Gegentreffer nicht mehr vermeiden sein, denn nach einem langen Ball in die Tiefe kam Reischl aus seinem Tor und brachte den alleine auf ihn zulaufenden Angreifer unfair zu Fall, so dass dem Unparteiischen keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Allerdings machte Reischl seinen „Fehler“ postwendend wieder wett und konnte den fälligen Elfmeter hervorragend meistern. Sechs Minuten später gab es dann auf der anderen Seite Elfmeter und Spielführer Leon Feuker zeigte sich vom Punkt treffsicherer und markierte sicher den Ehrentreffer für sein Team. Aber dies sollte nicht der einzige Treffer für die Gäste bleiben, denn sieben Minuten vor dem Ende kam Oumar Sow nach Zuspiel von Hannah Heilmaier zum Abschluss und verkürzte auf 2:9. Allerdings setzten dann die hochüberlegenen Gastgeber zwei Minuten vor dem Ende der einseitigen Partie den Schlusspunkt zum selbst in dieser Höhe verdienten 11:2-Heimsieg.

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E3-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Reichenkirchen/Fraunberg 4:8

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Die Zuschauer beim Match der E3-Junioren gegen die SG Reichenkirchen/Fraunberg kamen voll auf ihre Kosten und mussten ihr Kommen keinesfalls bereuen, denn die Nachwuchskicker zeigten sich sehr offensivstark, so dass es in 50 Minuten sage und schreibe zwölf Tore zu bejubeln gab. Allerdings gab es auf Seiten der Gäste nach dem Schlusspfiff mehr lachende Gesichter, denn die SG setzte sich mit 8:4 durch. Für die Veilchen der SpVgg verlief der Start nicht wie erhofft, denn schon nach drei Minuten geriet man in Rückstand. Als ein Stürmer der Gäste alleine vor Schlussmann Axel Lafitte auftauchte, schloss der Angreifer sehenswert ab und ließ dem Altenerdinger Keeper mit einem schönen Heber das Nachsehen. Aber die Gastgeber zeigten sich von diesem Rückschlag zunächst wenig beeindruckt und schon nach sechs Minuten war der Ausgleich geschafft. Als Beniamin Amiri nach einem Einwurf das Leder aufnahm, zog er in den Strafraum und gegen seinen Schuss, der im langen Eck einschlug, gab es für die SG-Keeper nicht den Hauch einer Abwehrchance. Nur eine Minute später war es abermals Amiri, der nach Zuspiel von Adriano Wittmann zum Abschluss kam, doch leider sorgte er nun nicht für zählbaren Erfolg. Aber nach elf Minuten sollten die Platzherren zu diesem Zeitpunkt gar nicht unverdient in Führung gehen. Als Lukas Maurer einen schönen Sololauf startete, konnte er diese starke Einzelleistung mit einem erfolgreichen Abschluss krönen, denn alleine vor dem Tor angekommen, lupfte er den Ball sehr stark über den Torhüter hinweg und sorgte somit für die 2:1-Führung seiner Farben. Diese Führung verlieh der SpVgg neues Selbstvertrauen, so dass man nur eine Zeigerumdrehung weiter die Führung sogar ausbauen konnte. Diesmal fasste sich Wittmann dann ein Herz und marschierte entschlossen in Richtung Gästetor und sein strammer Schuss brachte schließlich die zwischenzeitliche 3:1-Führung. Aus unerklärlichen Gründen setzte man nun aber nicht entschlossen nach, sondern ließ die SG wieder zurück ins Spiel kommen und ein Doppelschlag der Gäste in der 16. und 17. Minute sorgte wieder für einen ausgeglichenen Spielstand. Und es sollte für die Hausherren vor der Pause sogar noch schlimmer kommen, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang Reichenkirchen/Fraunberg sogar die Führung. Als die Gäste einen Ball nach vorne spielten, schien im Grunde genommen keine Gefahr in Verzug. Allerding schlug dann Adrijan Aleksandric an der Kugel vorbei, so dass ein Angreifer nur noch Schlussmann Lafitte vor sich hatte. Er ließ sich die Chance nicht entgehen, umspielte den Schlussmann und schob dann sicher zur 4:3-Pausenführung ein. Nach der Pause kamen die Platzherren dann entschlossen auf das Feld zurück und diese Anfangseuphorie führte schon nach vier Minuten zum erneuten Ausgleichstreffer, denn nach einer schönen Flanke von Amiri stand Simon Schachtl goldrichtig und setzte das Spielgerät zum 4:4 in die Maschen. Aber die Gäste schüttelten sich nur kurz und nahmen anschließend das Zepter wieder in die Hand. Zunächst hatte die SpVgg noch Glück, dass die SG eine gute Torchance ungenutzt blieb. Doch in der 34. Minute war man vom Glück verlassen, und der Treffer zum 4:5-Rückstand war äußert misslichen Umständen geschuldet. Als ein Gästespieler einen Schuss aus halbrechter Position zum Abschluss kam, hätte Lafitte den Schuss wohl gehalten. Allerdings wollte Maurer mit einer Grätsche retten, traf aber den Ball so unglücklich, dass er sich als Bogenlampe über Lafitte hinweg ins Netz senkte. Im Gegenzug hoffte der SVA-Anhang wieder auf den Anhang, doch ein Schuss von Wittmann, der nach Ecke von Amiri an das Leder kam, wurde vom Torhüter der Gäste pariert. 14 Minuten vor dem Ende wuchs dann der Rückstand der Veilchen auf zwei Tore an und dieser Gegentreffer entsprang einen individuellen Fehler, denn Keeper Lafitte ließ einen Rückpass von Maurer durch seine Beine hindurch, so dass das Leder dann zum 4:6 ins Netz rollte. Dieses Gegentor zeigte bei den Hausherren dann doch Wirkung, denn nun war die bis dato tapfere und erbitterte Gegenwehr gebrochen, so dass sich die Gäste die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließen. Ganz im Gegenteil wirkte die SG nun entschlossen und legte in den letzten Minuten noch zwei weiter Tore nach. Letztlich war der Sieg von Reichenkirchen/Fraunberg sicherlich nicht unverdient, fiel aber in der Schlussphase dann doch etwas zu hoch aus.

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D1-Junioren: SpVgg Altenerding – JFG Sempt Erding 0:3

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Die bereits als Absteiger feststehenden D1-Junioren wollten sich mit einem Sieg aus der Bezirksoberliga verabschieden, doch leider konnte man das Ziel nicht realisieren, denn der Lokalrivale von der JFG Sempt Erding sollte sich als zu stark erweisen und setzte sich letztlich hochverdient mit 3:0 durch. Schon nach fünf Minuten sollten die Gäste in Front gehen. Nachdem die Altenerdinger Defensive den Vorstoß eines Erdinger Angreifers nicht unterbinden konnte, verstand man es, die Hereingabe zunächst abzuwehren. Allerdings landete das Leder bei JFG-Stürmer, der dann nicht lange fackelte und Torhüter Niklas Roith mit einem unhaltbaren Schuss nur noch das Nachsehen gab. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste das spielbestimmende Team, doch in dieser Phase hatte die Altenerdinger Defensive noch genügend Kraft, um die Zweikämpfe entschlossen zu führen, so dass die Erdinger zunächst nicht zu entscheidenden Abschlüssen kamen. Aber nach 20 Minuten brannte es dann doch wieder vor dem Tor der SpVgg. Nach einer flachen Hereingabe eines JFG-Angreifers kam sein Mitspieler im Zentrum mit der Fußspitze nach an den Ball, doch Keeper Roith machte sich lang und konnte das Leder gerade noch um den Pfosten drehen. Zwei Minuten später war die Keeper erneut gefordert. Abermals konnte man den Vorstoß des Erdinger Außenstürmers nicht rechtzeitig unterbinden, so dass er nach innen laufen konnte und auch zum Abschluss kam, doch Roith zeigte erneut seine Klasse und sogar zwei Versuche des Semptlers mit hervorragenden Paraden unschädlich machen. Aber nur zwei Zeigerumdrehungen weiter reichten auch die Fangkünste es Altenerdinger Torhüters nicht mehr aus. Als ein JFG-Akteur von der linken Seite eine mustergültige Flanke nach innen geschlagen hatte, gewährte man einem weiteren Angreifer im Zentrum zu viel Platz. Er konnte sich die Hereingabe zwischen zwei SVA-Abwehrspielern annehmen und schob dann sicher zur 2:0-Führung seiner Farben ein. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dann der SpVgg die erste gute Chance, die fast zum Anschlusstreffer geführt hätte. Nach einem Angriff über die linke Seite kam das Leder zu Mayhar Karimi, der alleine vor dem Erdinger Tor zum Abschluss kam, aber am gut reagierenden Keeper der JFG scheiterte. Fünf Minuten nach Wiederbeginn waren die Gäste der Vorentscheidung sehr nahe. Nach einem Konter wurde Philip Matern von einem schnellen Angreifer der Erdinger überlaufen, doch die Veilchen hatten Glück, dass er beim Abschluss schlecht zielte und das Spielgerät rechts am Tor vorbeischoss. Drei Minuten später war dann der gleiche Erdinger Angreifer, der die SpVgg zu diesem Zeitpunkt noch „am Leben hielt“. Abermals hatte er nur noch Nicolas Roith vor sich, entschied sich diesmal für die andere Ecke, verfehlte aber erneut das Gehäuse. Aber nur zwei Minuten später zeigte er dann doch seine unwiderstehliche Klasse. Er schnappte sich im Mittelfeld das Leder, ließ dann mehrere Abwehrspieler der Gastgeber wie Slalomstangen stehen und schob dann sicher zum vorentscheidenden dritten Treffer ein. Drei Minuten später hätten dann die Gäste um ein Haar selbst für den Altenerdinger Ehrentreffer gesorgt. Bei einem Rückpass erwies sich der JFG-Keeper als etwas unkonzentriert. Er ließ die Kugel unter seinen Fuß hindurch, eilte dann aber noch rechtzeitig zurück, um das Leder Zentimeter vor dem Überschreiten der Torlinie noch unter Kontrolle zu kriegen. 17 Minuten vor dem Ende leistete sich sein Gegenüber Roith auch einen individuellen Fehler. Beim Versuch den Spielaufbau einzuleiten, landete sein Abspiel direkt in den Beinen eines Gästespielers. Der zog dann von der linken Seite in den Strafraum, legte nach innen ab, wo sein Mitspieler beim Abschluss sein Visier aber zu hoch eingestellt hatte. Im Gegenzug kamen dann die Hausherren zu einem vielversprechenden Abschluss. Nach einem Pass nach innen konnte sich Vincent Hensel im Zweikampf behaupten und legte dann auf Karimi ab, doch dessen Schuss verfehlte leider knapp das Ziel. Zehn Minuten vor dem Ende konnte sich dann ein Erdinger Außenstürmer im Dribbling glücklich behaupten und kann dann aus halbrechter Position vor Roith frei zum Schuss, fand jedoch seinen Meister im Altenerdinger Schlussmann. Unmittelbar darauf wären die Veilchen fast zum Ehrentreffer gekommen. Nach einem Pass von Karimi tauchte Finn Backin alleine vor dem Erdinger Schlussmann an die Kugel. Er konnte das Spielgerät auch am Keeper vorbeibringen, doch leider hatte der Ball zu wenig Fahrt, so dass ein zurückeilender Erdinger Abwehrspieler noch klären konnte. Acht Minuten vor dem Ende musste Roith wieder seine ganze Klasse zeigen, doch er war auf der Hut und konnte einen sehenswerten Fernschuss eines JFG-Akteurs überragend zur Ecke abwehren. Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der JFG. Als ein Angreifer in den Strafraum eindrang, konnte er zunächst von Laurin Hesch gestellt werden und kam dabei zu Fall. Jedoch landete der Abpraller dann bei einem weiteren Erdinger Spieler, der frei vor dem Tor die Kugel abfeuerte, doch Roith war einmal mehr hellwach und sorgte mit einer tollen Parade, dass es bei drei Gegentreffern blieb.

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B2-Junioren: (SG) TSV Wartenberg – SpVgg Altenerding 10:1

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Im letzten Spiel der Saison kamen die B2-Junioren in Wartenberg mit 1:10 zweistellig unter die Räder, so dass man während der gesamten Saison keinen einzigen Zähler auf die Habenseite brachte. Zu Beginn des Spiel konnten die Semptstädter noch gut mithalten und kamen nach drei Minuten sogar zur ersten Chance, doch ein schöner Volleyschuss von Liniti Toplana aus 20 Metern ging über das Tor der Gastgeber. Danach bekamen die Gastgeber das Spiel vollkommen in den Griff, was nach acht Minuten dann auch schon zu zählbarem Erfolg führte. Die Strogenmarkter überspielten auf der rechten Angriffsseite die Altenerdinger Abwehr und den Pass in die Mitte verwerteten sie zum 1:0. Vier Minuten später führte dann ein schneller in die Schnittstelle der SVA-Abwehr zum 2:0, denn eine Schuss von der Strafraumgrenze fand den Weg ins Tor. Weitere vier Zeigerumdrehungen weiter verloren Liniti Toplana und Leo Beis den Ball auf der linken Seite. Lachender Dritter war ein Wartenberger, der nach Kurzpass in die Mitte aus kurzer Distanz den dritten Treffer nachlegte. Nach 17 Minuten kopierten die Gastgeber das erste Tor und erzielten auf identische Weise schon deutlich vor der Pause die Vorentscheidung. Weitere zwei Minuten später musste der bedauernswerte Keeper Hassan Ibrahim die Kugel schon wieder aus seinem Netz holen. 13 Minuten vor der Pause machten die Platzherren dann schon das halbe Dutzend voll. Diesmal sprang der ansonsten gute haltende und viele gute Paraden zeigende Ibrahim an einem Eckball der Hausherren vorbei und der Ball landete wieder im Altenerdinger Tor. Nach der Pause änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Mit mehreren Doppelpässen spielten die Gastgeber in der Anfangsminute der zweiten Hälfte die Abwehr der SpVgg auf der linken Seite aus und kamen zum das 7:0. Zwei Minuten später konnten die Altenerdinger einen Ball aus der Abwehr nur kurz klären und ein Wartenberger erzielte mit einem Hammervolley in das linke Kreuzeck, unhaltbar für Ibrahim, das 8:0. In der 51. Minute zog Ibrahim dann einen weiten Ball auf Felix Röschke, den dieser auf Tristan Jentsch verlängerte. Jentsch kam dann nach einem kurzem Dribbling am Torhüter vorbei und markierten den Ehrentreffer für die Veilchen. Aber zwölf Minuten vor dem Ende  stellte der TSV den alten Abstand wieder her, denn nach einer schönen Kombination auf der linken Seite fand der abschließende Flachschuss aus kurzer Distanz den Weg ins Netz. Und es sollte noch schlimmer kommen, denn praktisch mit dem Schlusspfiff schoss den Hausherren sogar noch den zweistelligen Sieg heraus. Das Ergebnis war vor allem eine Folge inkonsequenter Verteidigung und mangelnder Zweikampfbereitschaft, so dass der Sieg der Wartenberger auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

D4-Junioren: SpVgg muss sich am „grünen Tisch“ die Meisterschaft sichern

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Alles war vorbereitet und die D4-Junioren warteten voller Ungeduld auf das meisterschaftsentscheidende Spiel gegen den TSV Wartenberg.

Die Veilchen hatten letzten Woche mit einem Sieg beim Tabellenführer TSV St. Wolfgang (3:0) den Grundstein für das „Endspiel“ gegen die Strogenmarkter gelegt und mit einem Sieg hätte man die Meisterschaft (sportlich) unter Dach und Fach bringen können.

Somit war alles für einen wunderbaren Fußballtag angerichtet. Alle Altenerdinger Spieler incl. Trainer und Eltern warteten gespannt auf den Anstoß und selbst der eingeteilte Referee Peter Mende hatte schon seine Schiedsrichterklamotten angelegt.

Als man sich dann zum Aufwärmen auf dem Platz begab, aber der Gegner auch 30 Minuten vor dem geplanten Beginn noch nicht aufgetaucht war, machten sich schon erste Befürchtungen bereit, ob Wartenberg das Spiel bestreiten würde.

Und die Befürchtungen sollten sich schließlich tatsächlich bewahrheiten, dann nach einer Rückfrage in Wartenberg wurde bestätigt, dass man die Partie nicht bestreiten könne, weil angeblich ein Trainerausflug stattfinden würde.

Jedoch erfolgte im Vorfeld weder beim Spielgruppenleiter, noch beim Schiedsrichter und beim Jugendleiter SpVgg eine entsprechende Mitteilung, so dass man von der Absage keinerlei Informationen hatte.

Als man den Nachwuchskickern diese Nachricht mitteilte, war die Enttäuschung natürlich sehr groß, denn man wollte sich de Titel sportlich auf dem Rasen erkämpfen und nicht auf das Urteil am grünen Tisch vertrauen.

Erst als sich die Spielereltern spontan dazu bereit erklärten, dass man als „Ersatzgegner“ zur Verfügung stehen würde, hellten sich die Gesichter bei den Altenerdinger Buben wieder auf, doch letztlich war die Stimmung doch etwas getrübt.

Doch mit zunehmender Dauer wurde Laune bei den erfolgreichen Kickern immer besser und nach Übergabe der Meisterschale und den üblichen Ritualen wie „Bierduschen“ und ähnlichem war die Meisterfeier in vollem Gange und wurde auf der Terrasse des Vereinsheimes in gemütlicher Runde zu Ende gebracht.

Trotz der „unglücklichen“ Ausgangs des letzten Spieltages dürfen die Nachwuchskicker und deren Trainer Rene Feuker und Jochen Ebert stolz auf die Meisterschaft sein und haben sich die Glückwünsche zu diesem Erfolg redlich verdient.

D5-Junioren: SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 0:1

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Im letzten Spiel der Saison taten sich D5-Junioren aus Altenerding lange schwer gegen die eng und tief gestaffelten Gastgeber vom SC Kirchasch. Doch mit dem Abpfiff ging man mit einem hochverdienten 1:0 vom Platz und belegte am Ende Platz 4 in der Tabelle, punktgleich mit dem Zweit- vom SC Moosen und dem Drittplatzierten aus Eichenried. An dieser Stelle geht unser Glückwunsch an den Meister FSV Steinkirchen. Krankheitsbedingt mussten die Veilchen auf den Stammkeeper Dominik Schaaser verzichten und somit beorderte das Trainerteam Faust/Peschke den etatmäßigen Abwehrchef Moritz Hartlmaier ins Tor. Vor ihm formierten sich Marie Jackisch, Leo Bao und Niklas Braune in der Verteidigung. Im Mittelfeld begannen Blessed Uwangue und Felix Hartlmaier, flankiert von Felix Binder und Lenny Peschke auf den Außenbahnen. Das Sturmzentrum übernahm in der Anfangsphase Anton Zellner, der vom Anpfiff weg die Aufgabe hatte die ballführenden Verteidiger unter Druck zu setzen. So gelang es dem Gastgeber auch nicht von hinten heraus ein geordnetes Spiel aufzubauen und wählte die Variante das Mittelfeld mit langen Bällen zu überbrücken. Hier waren aber Marie Jackisch und Niklas Braune auf dem Posten und fingen nahezu jeden Ball ab. Zur ersten größeren Chance kam es nach ca. 10 Minuten als Lenny Peschke in gewohnter Manier über die rechte Außenbahn zum Sprint ansetzte. Auf der Torauslinie brachte er den Ball mit einem scharfen Pass nach innen zu Anton Zellner. Dieser war zur Stelle und schob den Ball ins lange Eck. Der Schiedsrichter hatte den Ball jedoch leider vorher bereits im Aus gesehen und somit blieb es beim 0:0. Auch in den nächsten Minuten spielte sich das Geschehen nahezu ausschließlich in der Halbzeit der Gastgeber ab. In der 24. Minute dann die nächste Großchance für die Veilchen. Wieder kam ein langer Ball aus den Reihen der Gelben, welcher von Leo Bao souverän abgefangen wurde. Bao schickte Felix Binder auf der Außenbahn los, der den Ball nach innen zu Blessed Uwangue ablegte. Dieser umkurvte zwei Gegenspieler und legte quer auf Lenny Peschke, der sofort den Abschluss suchte. Nur mit hartem Einsteigen konnte Peschke noch im Schuss gestört werden. So konnte der Keeper den Ball noch zur Seite abwehren und die Lilanen warteten vergebens auf den Pfiff vom Schiedsrichter als Lenny Peschke verletzt am Boden lag. Nach einer kurzen Pause und der Einwechslung von Sai Rudr Battu wurde das Spiel fortgesetzt. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit passierte jedoch nichts Erwähnenswertes und somit ging es torlos in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Halbzeit war es das gewohnte Bild, dass sich Kirchasch meist mit langen Bällen aus der eigenen Hälfte befreite. Nur selten kamen die Gastgeber bis zum Strafraum der Gäste und somit war Moritz Hartlmaier eigentlich nur einmal richtig gefordert, als der Ball von der Außenseite scharf nach innengespielt wurde und die Nummer 9 auf das kurze Eck zog. Ansonsten kannte das Spiel nur eine Richtung. Bis wenige Meter vor der Strafraumgrenze kam es immer wieder zu schönem Kombinationsspiel der Altenerdinger, Doch durch die eng- und tiefstehende Abwehr kam man nur selten zu einer guten Abschlussposition, wie in der 40. Minute als der Ball über Blessed Uwangue und Lenny Peschke zu Felix Binder kam. Dieser nutzte die Gelegenheit, ausnahmsweise mal keinen Gegenspieler direkt vor sich zu haben, und schickte das Spielgerät von halb links aus ca. 15 Metern in Richtung Tor. Der Keeper der Heimmannschaft hatte die Finger zwar noch am Ball, konnte jedoch das 0:1 nicht mehr verhindern. Bereits wenige Minuten später hatte Anton Zellner das 2:0 auf dem Fuß, als Felix Hartlmaier den Ball steil zwischen die Abwehrspieler durchsteckte und Zellner allein in Richtung Tor unterwegs war. Doch dieses Mal konnte der Torwart im Gehäuse der Gastgeber den Schuss parieren. Wenige Minuten vor dem Abpfiff dann noch mal eine knifflige Situation, als Philipp Kaiser sich mit dem Spielgerät durch den Strafraum der Gastgeber kämpfte und nur durch Klammern des Torwartes am Torschuss gehindert werden konnte. Auch hier blieb der Pfiff vom Unparteiischen aus. So blieb es am Ende beim 1:0 und die D5 verabschiedete sich mit einem verdienten Sieg aus der Saison. Unterm Strich blickten die Trainer Faust und Peschke zufrieden auf die Rückrunde zurück, denn spielerisch war man mit jeder Mannschaft in dieser Klasse mindestens ebenbürtig oder besser. Nur im Abschluss haperte es leider noch etwas. Wie schnell man das in den Griff bekommt, werden die anstehenden Turniere in den nächsten Wochen zeigen.

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – TuS Oberding II 8:5

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In einem wahren Torfestival feierten die E3-Junioren der SpVgg einen perfekten Saisonausklang, denn man rang den TuS Oberding in einem sehr ereignisreichen Match mit 8:5 in die Knie. Die Gastgeber legten gut los und bereits nach zwei Minuten feuerte Johannes Massauer die Kugel auf das Oberdinger Tor ab, doch beim Abschluss kam er etwas in Rücklage und schoss das Leder über die Latte. Auch die nächste Chance hatte der Torjäger und als zwei Minuten später alleine vor dem TuS-Keeper auftauchte, hoffte man auf die frühe Führung, aber er scheiterte am gut haltenden Keeper. Doch nur eine Zeigerumdrehung weiter musste der Torhüter dann doch hinter sich greifen, denn nach einer Ecke von Massauer stand Luke Läntzsch an der richtigen Stelle und köpfte unhaltbar zum 1:0 ein. Im Gegenzug tauchten dann die Gäste erstmals vor dem Tor auf und auch diesmal brachte ein Kopfball, der jedoch neben das Tor ging, den Abschluss. Auf der Gegenseite versuchte sich dann Jonas Ebert mit einem schönen Fernschuss, doch leider fand das Leder nicht den Weg ins Netz. Zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte Ebert sein Visier dann nach justiert und als er aus halbrechter Position zum Abschluss kam, schlug das Leder unhaltbar im langen Eck ein. Nur eine Minute später ließen die Gastgeber schon den nächsten Treffer folgen. Diesmal erreicht ein schönes Zuspiel von Ebert den im Strafraum völlig freistehenden Massauer und nun blieb er beim Abschluss eiskalt und schob sicher zur 3:0-Führung seiner Farben ein. Kaum war der Jubel im Altenerdinger Fanlager verhallt, hatte der Oberdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen, doch ein alleine vor dem Tor auftauchender Gästespieler scheiterte am Altenerdinger Goalie Kevin Eckelt-Marins, der den Bal glänzend parieren konnte. Aber noch in der gleichen Minute kam Oberding dann zum verdienten Anschlusstreffer, denn nach einem schönen Angriff kam ein Stürmer im Strafraum zum Schuss und markierte das 1:3. Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter stellten die Hausherren den alten Abstand wieder her und diesem Tor ging ein mustergültiger Spielzug voraus. Nach einem Pass von Marco Ebert brachte Mateo Katic das Leder ins Zentrum. Zunächst konnte der Oberdinger Schlussmann den Schuss von Massauer noch abwehren, doch der nachsetzende Amar Xhemshiti stand an der richtigen Stelle und staubte zum 4:1 ab. Aber auch die Gäste waren nicht um eine passende Antwort verlegen und nur vier Minuten später kam man wieder heran. Nach einer kurz ausgeführten Ecke reagierten die Abwehrspieler der Veilchen zu langsam, so dass ein Oberdinger genügend Zeit hatte, um sich das Leder zurecht zu legen und sein schöner Schuss aus halbrechter Position landete unhaltbar für Eckelt-Marins im langen Eck. Und drei Minuten vor Ende der ersten Hälfte kam Oberding dann sogar zum Anschlusstreffer. Nach einem Pass in den Strafraum legte ein Stürmer mustergültig auf seinen Mitspieler ab und gegen dessen scharfen Schuss aus ca. acht Metern konnte der Altenerdinger Schlussmann absolut nichts ausrichten. Aber im Gegenzug klingelte es dann schon wieder auf der anderen Seite, denn nach einer Ecke war Xhemshiti wieder zur Stelle und köpfte zum 5:3 ein. Aber fast wäre der TuS noch vor der Pause wieder herangekommen, hatte dann aber Pech, dass ein schöner Schuss an die Latte krachte. Auf der anderen Seite machten die Hausherren noch vor der Pause das halbe Dutzend voll. Als sich Marco Ebert an der Mittellinie den Ball schnappte, setzte er zu einem sehenswerten Sololauf an und als er etliche Oberdinger Akteure ausgespielt hatte und nur noch den Keeper vor sich hatte, schob er sicher zur 6:3-Pausenführung ein. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann den Gästen, da die SpVgg nicht mehr an die Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen konnte. Allerdings wurden nun auch die Chancen auf beiden Seiten deutlich weniger, so dass es bis zur 36. Minute dauerte, bis vor einem der Tore wieder Gefahr entstand. Dabei verzeichneten die Veilchen die erste Chance. Nach einem Querpass eines Oberdinger Abwehrspielers spritzte Massauer dazwischen und kam an die Kugel, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor, so dass der Schlussmann der Gäste noch rechtzeitig aus seinem Tor kam und die prekäre Situation klären konnte. Nur eine Minute später markierte Massauer dann aber doch seinen zweiten Treffer und nach einem Pass in die Spitze kam er gerade noch mit der Fußspitze an das Leder, was aber letztlich ausreichend war, um das Spielgerät im Oberdinger Tor unterzubringen. Zwei Minuten später bot sich dann Oberding eine hundertprozentige Möglichkeit, doch ein Angreifer, der aus drei Metern zum Abschluss kam, verfehlte beim Abschluss das Altenerdinger Gehäuse knapp. Auf der Gegenseite hatte dann Läntzsch die große Möglichkeit, die Partie vorzeitig zu entscheiden, doch auch er zielte ungenau und schoss knapp am Ziel vorbei. Nun wurden reihenweise dicke Chance ausgelassen und schon im Gegenzug war wieder die Gäste am Zug, doch ein am langen Pfosten freistehender TuS-Akteur setzte das Spielgerät freistehend am Pfosten vorbei. Nach 47 Minuten sollte dann aber doch wieder zählbarer Erfolg zu verzeichnen sein. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte ein Oberdinger Außenstürmer den Ball flach nach innen und bediente seinen einlaufenden Mitspieler, der dann am langen Eck stehend das Zuspiel mit Hängen und Würgen über die Linie drückte. Noch in der gleichen Minute hätte Oberding um ein Haar wieder den Anschluss geschafft, doch mit einer tollen Parade verhinderte Eckelt-Marins das nächste Gegentor. Auf der Gegenseite hätten die Gebrüder Ebert fast für die Vorentscheidung gesorgt, doch nach tollem Pass von Marco scheiterte Jonas am guten Oberdinger Torhüter. Aber eine Minute vor dem Ende machte die SpVgg dann den Sack endgültig zu. Als sich Xhemshiti ein Herz fasst und einen Fernschuss aus gut 15 Metern abfeuerte, sprang die Kugel tückisch vor dem Oberdinger Schussmann auf, so dass er den Einschlag zum 8:4 nicht mehr verhindern konnte. Obwohl auch den größten Optimisten auf Oberdinger Seite nun der Glaube an eine Wende fehlte, kämpften die TuS-Recken mit guter Moral weiter und wurden in der Nachspielzeit mit einem weiteren Tor belohnt, denn nach einem schönen Zuspiel ins Zentrum nahm ein Oberdinger Angreifer genau Maß und überwand Eckelt-Marins zum 5:8-Endstand.

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D3-Junioren: SpVgg reist mit neuen Bällen nach Böbing

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Am kommenden Sonntag begeben sich die D3-Junioren der SpVgg auf eine lange Reise, denn man muss/darf die 126 km lange Fahrt nach Böbing, wo ab 13.00 Uhr das diesjährige Bezirksfinale im Merkur CUP über die Bühne gehen werden, antreten.

Ab 13.00 Uhr rollt der Ball und bereits im zweiten Spiel sind die Veilchen gefordert und trifft im ersten Match auf den TSV Weilheim, der im Kreisfinale des Spielkreises Weilheim seinen Heimvorteil nutzte und nach der 0:2-Finalniederlage gegen die SG H.A.I. das Ticket für das Bezirksfinale lösen konnte. Es fällt schwer, ein Urteil über diesen Gegner abzugeben, so dass die Ausgangslage für die Veilchen völlig offen ist.

Um 14.20 Uhr kommt es zum Vergleich gegen den Ausrichter SC Böbing und auch dieses Team gilt als große Unbekannte. Doch die Qualifikation zum Bezirksfinale unterstreicht die Qualität des Gastgebers, denn erst im Endspiel wurden die Schützlinge von Trainer Christoph Erhard bei der 0:1-Niederlage gegen die SG Rott/Lech/Wessobrunn im Kreisfinale Schongau gestoppt.

Im letzten Match, das für 15.10 Uhr terminiert ist, kommen die Nachwuchskicker der SpVgg wohl nicht über die Außenseiterrolle hinaus, denn der SV Waldeck-Obermenzing gilt als einer Favoriten und es wäre keine Überraschung, wenn die Münchner das Ticket für das große Finale am 15. Juli in Unterhaching lösen würden. Die Landeshauptstädter lösten erst letzte Woche  als Turniersieger im Kreis München Süd-West das Ticket für das Bezirksfinale und man in Betracht zieht, dass man hocheingeschätzte Vereine wie den TSV Neuried, FC Wacker München, FT Freiham oder auch den SV Planegg-Krailing auf die Plätze verwies, zeigt die Leistungsstärke des letzten Vorrundengegners.

Trotz der hohen Hürden werfen aber die Veilchen nicht vorzeitig die Flinte in Korn und das Trainerteam Peter Bongers und Matthias Dasch hoffen mit der Halbfinalteilnahme (ab 16.15 Uhr) auf eine Überraschung. Sollte dieses Ziel realisiert werden, dann wartet im Semifinale wieder ein Hochkaräter, denn in der anderen Gruppe gehen die nicht minderstarken SG Rott, TSV Grünwald, VfB Hallbergmoos und (SG) Gartenstadt an den Start.

Die beiden Finalisten (17.55 Uhr) sind für das große Finale in zwei Wochen qualifiziert.

In jedem Fall sind Altenerdinger Kicker hervorragend ausgestattet, denn rechtzeitig vor dem Bezirksfinale erhielt jeder Akteur der SpVgg einen original Merkur CUP-Spielball ausgehändigt. Die großzügige Spende leistete die Raiffeisenbank Erding eG und vor dem Punkspiel bei der SpVgg Langenpreising, das beim 8:2-Erfolg für eine gelungene Generalprobe sorgte, händigte Marketing-Leiter Josef Nunberger die neuen Bälle an die Spieler aus, die sich zusammen mit ihren Trainern über die großzügige Spende freuten:

Josef Nunberger, Trainer Matthias Dasch, Pablo Ahlschäger, Burim Maxhera, Ludwig Woitzik, Niklas Braune, Raphael Austen, Trainer Peter Bongers (stehend von links), Mateo Rezvan, Leónard Dasch, Mailo Skupnik, Alessandro Cusati, Sebastian König, Nikolaus Wilhelm und Philipp Feuer (knieend von links)

D3-Junioren: SpVgg Langenpreising – SpVgg Altenerding 2:8

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Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang kamen die D3-Junioren zu einem deutlichen 8:2-Auswärtssieg bei der SpVgg Langenpreising und blicken somit auf eine gelungene Generalprobe für das am kommenden Sonntag stattfindende Bezirksfinale im Merkur CUP zurück. Nach fünf Minuten bot sich der SpVgg die erste Chance. Nach einem Pass von Ludwig Woitzik setzte sich Leó Dasch auf dem rechten Flügel durch, brachte dann das Leder nach innen, wo Pablo Ahlschläger aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, jedoch seinen Meister im Langenpreisinger Torhüter fand. Aber nur eine Minute später gelang den Veilchen dann doch der frühe Führungstreffer. Als Burim Maxhera das Leder in die Tiefe spielte, fand auch er Ahlschläger und diesmal zielte der Torjäger besser und versenkte das Spielgerät aus spitzem Winkel unhaltbar im langen Eck. Nur drei Minuten später konnte die Bongers-/Dasch-Elf den Vorsprung ausbauen. Abermals war es Maxhera, der mit einem klugen Pass Dosenöffner für dieses Tor war. Er bediente Dasch, der alleine auf das Tor zusteuerte und sicher zum 2:0 vollendete. Unmittelbar nach Wiederanstoß setzten die Gastgeber einen ersten Nadelstich. Als ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld vor das Tor geschlagen wurde, wurde das Leder von Freund und Feind verfehlt, doch der wiedergenesene Torhüter Sebastian König war zur Stelle und konnten den Ball gerade noch zur Ecke ablenken. Aber beim nächsten Angriff war er dann chancenlos und musste doch hinter sich greifen. Als die Hausherren aus dem Mittelfeld einen Ball nach vorne spielte, wurde der Ball von einem Altenerdinger Spieler abgelenkt und landete unglücklich bei einem freistehenden Heimakteur, der schließlich frei vor dem Tor zum Abschluss kam. Den ersten Schuss konnte König noch meistern, doch beim Nachschuss konnte der Stürmer schließlich doch zum 1:2-Anschlusstreffer „einnetzten“. Vier Minuten später kamen die Platzherren dann sogar zum Ausgleichstreffer. Als die Veilchen in der gegnerischen Hälfte das Leder verloren, lief man in einen Konter und als der Ball in die Tiefe gespielt wurde, lief ein Angreifer aus Langenpreising alleine auf das Altenerdinger Tor zu und ließ König abermals das Nachsehen. Nach diesem Treffer nahmen die Gastgeber schließlich sogar das Heft in die Hand und man hätte durchaus in Front gehen können. Die erste Chance resultierte wieder aus einem gefährlichen Freistoß, denn Schlussmann König per Fußabwehr gerade noch zur Ecke klären konnte. Nur wenig später war der Keeper schon wieder gefordert. Nach einem Angriff der Platzherren über die linke Seite wurde der Ball nach innen gespielt, wo ein Stürmer dann aus 12 Metern einen fulminanten Schuss abfeuerte, doch König war abermals zur Stelle und konnte den Ball glänzend parieren. Kurze Zeit später brannte es schon wieder vor dem Tor der Veilchen. Als eine Flanke von der rechten Seite einen am langen Pfosten freistehenden Stürmer erreichte, musste man bei der SpVgg tief durchatmen, denn der Angreifer traf die Hereingabe nicht richtig, so dass der Ball links am Tor vorbeiging. Mitten in die Drangperiode der Heimelf hinein, setzten die Altenerdinger Kicker zum Gegenschlag aus und gingen wieder in Front. Als sich Mailo Skupnik am Flügel durchgesetzt hatte, brachte er den Ball scharf nach innen. Zwar kam der Langenpreisinger Keeper an die Hereingabe, konnte diese jedoch nur nach vorne abwehren, wo Alessandro Cusati goldrichtig stand und die Kugel zum 3:2 ins Netz beförderte. Fast hätten die Gäste dann im ersten Durchgang sogar noch den vierten Treffer gelandet, doch eine verunglückte Flanke von Skupnik landete nur an der Latte. Nach Wiederbeginn agierten die Veilchen dann wesentlich verbessert und stellten nun das eindeutig überlegene Team, was schon in der Anfangsminute der zweiten Hälfte zum nächsten Treffer führen sollte. Einmal mehr konnte Skupnik auf dem rechten Flügel nicht gestoppt werden. Er bediente dann den am langen Pfosten lauernden Nikolaus Wilhelm, der mit einer Grätsche das Leder über die die Linie drücken konnte. Nach 35 Minuten markierte Wilhelm seinen nächsten Treffer, wobei Skupnik wieder als Initiator des 5:2 galt. Der Mittelfeldspieler zog aus der Ferne ab und als der Torhüter seinen scharfen Schuss nach vorne abprallen ließ, war Wilhelm zur Stelle und staubte erfolgreich ab. Zwei Minuten später tauchte dann Dasch auf der linken Seite nach feinem Pass von Maxhera frei vor dem Tor auf, doch sein Schuss verfehlte das lange Eck um Haaresbreite. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Veilchen. Diesmal erreichte ein Querpass von Dasch den freistehenden Maxhera, der aus 18 Metern zum Abschluss kam, doch er zielte etwas zu genau und visierte nur den Querbalken an. Aber nach 43 Minuten stellte sich wieder zählbarer Erfolg ein. Als Mateo Rezvan aus dem linken Halbfeld einen scharfen Freistoß vor das Tor gezogen hatte, zeigte sich Ahlschläger als dankbarer Abnehmer und köpfte unhaltbar zum 6:2 ein. Nur drei Minuten später markierte der Torjäger dann seinen dritten Treffer. Nach einem mustergültigen Pass von Rezvan lief Dasch alleine auf das Langenpreisinger Tor. Zunächst scheiterte der Angreifer am gut reaglerenden Schlussmann der Hausherren, doch der Abpraller landete schließlich bei Ahlschläger, der nicht lange fackelte und auf 7:2 erhöhte. Weiterhin rollte die Kugel nur in eine Richtung und zehn Minuten vor dem Ende hatte Maxhera abermals Pech, denn ein weiterer Schuss von ihm endete erneut am Querbalken. Aber zwei Minuten vor dem Ende konnte sich der Mittelfeldspieler dann doch noch in die Torschützenliste eintragen. Als er ca. 25 Meter vor dem gegnerischen Tor stehend den Ball erhielt, ließ er mehrere Langenpreisinger Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen und schob dann am Keeper vorbei zum 8:2-Endstand ins Netz.

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