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Nachwuchstrainer erwerben erfolgreich die C-Lizenz

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Seit vielen Jahren genießt die SpVgg Altenerding aufgrund ihrer hervorragenden Jugendarbeit weit über die Landkreisgrenzen hinaus einen sehr guten Ruf.

Diese Rollen wollen die Veilchen auch weiterhin einnehmen und haben mit einem dezentralen Trainerlehrgang des Bayerischen Fußballverbandes, der auf der Altenerdinger Sportanlage durchgeführt wurde, einen wichtigen Baustein zur Qualitätssteigerung bei der Ausbildung der eigenen Nachwuchskräfte gelegt.

„Diese Form ist für die vielen ehrenamtlichen Trainer einfach deutlich leichter zu bewerkstelligen, als die Kurse in der Sportschule in Oberhaching. Diese finden während der üblichen Arbeitszeiten statt und die Teilnahme ist nur durch Einbringung von Urlaubstagen und somit in Absprache mit den Arbeitgebern zu stemmen“, berichtet Juniorenleiter Florian Aldinger.

Insgesamt elf Teilnehmer – darunter 10 aus Altenerdinger Reihen – starteten im Oktober des letzten Jahres mit der Fortbildung und legten am letzten Wochenende erfolgreich ihre Prüfung ab. Kursleiter Oliver Pelzer und seine Mitstreiter vom BFV, Kay Zollhöfer und Dominique Hermann, prüften die Fußballtrainer auf Herz und Nieren und konnten feststellen, dass die Prüflinge, die in den vergangenen 10 Monaten insgesamt 120 Lerneinheiten absolvierten und unzählige Trainingseinheiten auf dem Platz durchgeführt hatten, enormes Wissen erworben haben.

Unterstützt wurde der Lehrgang zusätzlich von einer Hospitation am DFB-Stützpunkt in Freising, so dass alle Teilnehmer, die zudem ihr Eigenkönnen unter Beweis stellen mussten, nun erfolgreich die C-Lizenz erworben haben.

„Ich bin unseren Trainern sehr dankbar, dass sie die großen Mühen auf sich genommen haben, denn diese Ausbildung ist eine wichtige Voraussetzung, um unseren Kindern und Jugendlichen mit hoher Qualität das Fußball-ABC beizubringen. Dies stellt die Basis für eine erfolgreiche Jugendarbeit dar und die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass davon auch unser Herrenbereich enorm profitiert“, analysiert Aldinger die derzeitige Situation bei der SpVgg treffend.

Aldinger, der auch am Anne-Frank-Gymnasium mit den Schülern der zu Beginn dieses Schuljahres eingeführten Fußballklassen arbeitet, konnte mit Sportlehrer Josef Hofmann auch noch einen externen Teilnehmer für den Trainerlehrgang gewinnen und Hofmann, der zwischenzeitlich auch bei der SpVgg als Mitglied eingetreten ist, äußert sich sehr positiv.

„Diese Ausbildung war für meine Arbeit in den Fußballklassen sehr hilfreich, denn ich konnte meinen Horizont in diesem Bereich enorm erweitern und bin mir absolut sicher, dass unsere Schüler künftig davon profitieren werden“.

Am Prüfungstag wurden der Kursleiter und die Prüflinge noch von zahlreichen C- und B-Junioren der SpVgg unterstützt, denn sie stellten sich für die Durchführung der Trainingsinhalte zur Verfügung und waren mit Feuereifer bei der Sache, so dass die vorgesehenen Übungen mit hoher Qualität über die Bühne gingen.

Nach Abschluss der Prüfung freuten sich alle Teilnehmer zusammen mit Kursleiter Pelzer (stehend ganz rechts) über die erworbene Fußballtrainer-Lizenz: Peter Rymas, Dieter Backin, Oliver Pompei, Matthias Foltin (SpVgg Eichenkofen), Ronny Krause, Patrick Emberger, Steve Zimmermann (stehend), Marco Kronthaler, Regina Gruber, Josef Hoffmann und Josef Nunberger.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 2:5

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Mit einer vom Ergebnis her deutlichen 2:5-Heimniederlage gegen den VfB Hallbergmoos verabschiedeten sich die D3-Junioren in die Sommerpause, doch so klar wie es der Endverstand vermuten lässt, war die Angelegenheit keinesfalls. Vielmehr scheiterten die Hausherren – vor allem im ersten Durchgang – an einer eklatanten Abschlussschwäche, so dass man reihenweise hochkarätige Chancen vergab, während sich die Gäste bei der Chancenverwertung deutlich effektiver zeigten. Der VfB nutzte bereits in der zweiten Spielminute die erste Möglichkeit zum Führungstreffer. Als ein im Zentrum stehender Angreifer nach einer Ecke ziemlich unbedrängt zum Abschluss, traf er das Spielegerät aus Altenerdinger Sicht so unglücklich, dass der Ball immer länger wurde und unhaltbar für Torhüter Sebastian König im Netz landete. Aber die Gastgeber fanden postwendend die richtige Antwort. Keeper König überraschte die Hallbergmoos Abwehr mit einem langen Abschlag, denn die Kugel landete bei Nikolaus Wilhelm, der schließlich nur noch den VfB-Keeper vor sich hatte und flach zum 1:1-Ausgleich vollenden konnte. Nach elf Minuten hätten die Platzherren dann in Führung gehen können. Nachdem sich Leó Dasch im Zentrum gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte, kam er im Strafraum aus etwa 10 Metern zum Abschluss, doch sein Linksschuss hatte zu wenig Power und konnte vom Keeper der Gäste sicher pariert werden. Die Gäste gingen mit ihren Chanen deutlich besser um und nach 14 Minuten gelang dem VfB die erneute Führung. Diesmal wurde die SVA-Abwehr mit einem schönen Pass durch die Schnittstelle ausgehebelt und als ein Stürmer alleine vor König auftauchte, hatte der Schlussmann erneut das Nachsehen. Auch diesmal zeigten sich die Gäste wenig beeindruckt und fast hätte man auch diesmal rasch für den Konter gesorgt. Als Dasch von der linken Seite nach innen zog, kam er erneut aus aussichtsreicher Position zum Schuss, doch er scheiterte auch diesmal am Torhüter, der jedoch die Kugel nicht festhalten konnte. Als das Spielgerät dann erneut ins Zentrum gepasst wurde, hatte man den Torschrei auf den Lippen, doch der freistehende Wilhelm schlug leider am Leder vorbei. Nur eine Minute später dann die nächste Großchance für die Bongers-/Dasch-Elf. Diesmal wurde das Leder von der rechten Seite vor das Tor geschlagen und als ein Hallbergmooser Abwehrspieler beim Klärungsversuch über den Ball schlug, kam der hinter ihm stehende Wilhelm an die Hereingabe. Allerdings war der Torjäger vom Fehler des Defensiv-Akteurs derart überrascht, dass er leider etwas zu lange mit der Ballkontrolle benötigte und ein VfB-Spieler gerade noch rechtzeitig klären konnte. Nun drängten die Platzherren mit aller Macht auf den zweiten Treffer und man erarbeitete sich zahlreiche gute Chancen, doch der sehr agile Dasch sollte zum tragischen Helden werden. Er war von der Hallbergmooser Abwehr nicht in den Griff zu kriegen, aber brachte das Runde einfach nicht im Eckigen unter. So auch in der 21. Minute als er nach einem Pass von Mateo Rezvan alleine auf das Tor zulief, aber erneut am Keeper der Gäste scheiterte. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter brannte es schon wieder vor dem Tor der Gäste. Diesmal zog Dasch das Leder von der linken Seite nach innen und als Wilhelm die Hereingabe mit einem sehenswerten Volleyschuss auf das Tor beförderte, hoffte man auf das 2:2, doch mit einem Reflex vereitelte der Schlussmann des VfB auch diese großartige Möglichkeit. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel eilte Dasch von der Mittellinie in Richtung Hallbergmooser Tor. Er konnte sich dabei gleich gegen zwei Abwehrspieler behaupten, kam im Strafraum auch zum Abschluss, doch nach dem langen Spurt fehlten ihm die Körner, so dass auch dieser Schuss zu wenig Power hatte und man mit einem unverdienten 1:2-Rückstand in die Pause ging. So wie die erste Hälfte geendet hatte, so begann der zweite Durchgang. Als Dasch dem letzten Spieler des VfB am Hallbergmooser Strafraum das Leder abgeluchst hatte, hatte er nur noch den Torhüter der Gäste vor sich, doch abermals fand er in der Nummer 1 des VfB seinen Meister. Und so kam es wie es kommen musste. Vier Minuten nach Wiederbeginn kamen die Hallbergmooser zu einem Entlastungsangriff und als ein Angreifer in den Strafraum eindrang, zog er aus halbrechter Position ab und hatte nun auch noch das Glück auf seiner Seite, dass das Leder vom Innenpfosten zum 3:1 ins Netz sprang. Zwei Minuten später sollte es für die Veilchen noch schlimmer kommen, denn der bereits verwarnte Ludwig Woitzik brachte einen Gegenspieler knapp vor dem eigenen Strafraum zu Fall, was ihm eine Gelb-Rote Karte einbrachte, so dass die SpVgg die Partie in Unterzahl fortsetzen musste. Trotz allem lag die nächste Chance wieder auf Seiten der Platzherren. Einmal mehr konnte sich Dasch im Angriff gut durchsetzen, wurde dann aber im Strafraum etwas zu weit nach rechts abgedrängt, so dass er nicht mehr richtig zum Abschluss kam. Unmittelbar darauf musste man dann jedoch auf Altenerdinger Seite tief durchatmen, denn ein Angreifer der Gäste kam im Strafraum aus wenigen Minuten zum Schuss, doch auch Sebastian König zeigte seine Klasse und konnte sein Team mit einer starken Fußabwehr im Spiel halten. Aber macj 47 Minuten musste er sich doch wieder geschlagen geben. Diesmal tankte sich ein Hallbergmooser Akteur gegen die SVA-Defensive durch und als er nur noch König vor sich hatte, blieb er eiskalt und schob unhaltbar ins linke Eck zum vorentscheidenden 4:1 ein. Noch gaben sich die Hausherren nicht geschlagen und im Gegenzug bot sich dann eine gute Chance zur Ergebnisverbesserung, doch abermals konnte der Torhüter das direkte Duell gegen Dasch für sich entscheiden und konnte dessen Schuss mit einem Reflex zur Ecke abwehren. Aber neun Minuten vor Schluss konnte sich Dasch dann doch noch in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Pass von Rezvan konnte er sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler behaupten und diesmal fand sein Schuss aus 10 Metern den Weg ins Netz, so dass man nach dem 2:4 noch einmal neue Hoffnung schöpfte. Aber trotz aller Bemühungen war die erhoffte Wende nicht mehr in Sicht, denn die Defensive der Gäste ließ nichts mehr zu und die Vorderleute des VfB ließen in der Nachspielzeit noch den fünften Treffer folgen. Als das Leder von der rechten Seite flach nach innen gebracht wurde, schien keine Gefahr in Verzug, denn der Ball ging durch den Strafraum. Als König schließlich zum Leder ging, war ein Angreifer des VfB vor ihm an der Kugel und mit einem sehenswerten Schuss von der linken Seite traf er zum 5:2-Endstand genau ins lange Eck. Nach dem Spiel gab es auf Altenerdinger Seite bittere Tränen und die Spieler sanken enttäuscht zu Boden, doch letztlich war nur das Ergebnis enttäuschend und die Nachwuchskicker zeigten im Grunde genommen eine gute Leistung, müssen sich in den nächsten Spielen eigentlich nur beim Abschluss – aber dahingehend deutlich – verbessern.

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Herren 1: FC SF Schwaig – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop (60. Marc Winkelmann), 3. Lukas Bachmair (46. Michael Gartner), 4. Ridwan Bello, 5. Alexander Weiher (60. Nessim Mahsas), 6. Nihad Mujkic (46. Maximilian Supe), 7. Louis Braun (60. Domenik Gruber), 8. Samuel Kronthaler, 9. Matthias Loher (46. Julian Schaumaier / 74. Wiam Takruri), 10. Pedro Flores, 11. Leart Bilalli (84. Sebastian Gruber)

Torschützen:
1:1 Leart Bilalli (84.)

Gelbe Karten:
Samuel Kronthaler
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Eine beeindruckende Vorstellung gaben die Kreisligakicker der SpVgg Altenerding bei ihrem Gastspiel beim FC Schwaig ab, denn die Locke-Schützlinge trotzten dem Landesligisten ein bemerkenswertes 1:1-Remis ab, und dieses Endergebnis wurden den Spielanteilen in den 90 Minuten durchaus gerecht.

Dabei fing es für die Gäste nicht wie erhofft an, denn man kam nur schleppend ins Ziel und musste dem Favoriten das Feld überlassen. Dies lag zu einem an der unverkennbaren Nervosität der Veilchen und zum anderen hatte man zunächst mit dem aggressiven Pressing der Held-Elf seine liebe Mühe und Not.

Dieses forsche Anfangsphase des Landesligisten mündete schon nach acht Minuten zum Führungstreffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam das Leder von Markus Strasser ins Zentrum und erreichte den freistehenden Vincent Sommer. Seinen Schuss konnte Schlussmann Lukas Loher noch abwehren, doch der Abpraller landete bei Raffael Ascher der dann im Strafraum frei zum Schuss kam und Loher mit einem Schuss ins kurze Eck keine Abwehrchance ließ.


Vier Minuten später bot sich den Hausherren dann die nächste gute Möglichkeit. Nach einem Ballverlust der Veilchen im Mittelfeld kombinierten sich die Schwaiger schnell nach vorne und als Vincent Sommer dann aus 20 Metern abzog, hatte Loher erhebliche Schwierigkeiten den Schuss zu meistern, doch den abprallenden Ball konnte Pedro Flores schließlich aus der Gefahrenzone befördern.


In der Folgezeit fanden die Gäste dann immer besser in die Partie und boten dem Favoriten immer mehr Paroli. Zunächst konnte man diese Leistungssteigerung jedoch nicht in klare Torchancen ummünzen, was auch daran lag, dass der letzte Pass meist schlampig gespielt wurde und von der konzentrierten Abwehr der Schwaiger immer wieder abgefangen wurde.

Aber in dieser Phase ging es den Hausherren ähnlich, denn auch den Schwaigern wurde immer wieder Räume geboten, die aber der FCS nicht konsequent bespielte und somit auch kaum zum Abschluss kam. Dies führte dazu, dass in dieser Phase klare Einschussmöglichkeiten eher rar waren.

Neun Minuten vor der Pause wäre der SpVgg dann aber fast der Ausgleich geglückt. Nachdem die Schwaiger auf ihrer rechten Abwehrseite nicht entscheidend klären konnten, angelte sich Torjäger Lear Bilalli das Leder und spielte dann nach innen, doch Abwehrspieler Johannes Empl konnte im letzten Moment noch vor Matthias Loher zur Ecke retten, so dass die Hausherren mit einer knappen Führung im Rücken in die Pause gingen.


Auch die letzte Chance im ersten Durchgang lag noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nach einem Zuspiel von Flores brachte Lukas Bachmair den Ball von der linken Seite auf den kurzen Pfosten, wo Leart Bialli um wenige Zentimeter die Hereingabe verpasste.

Wie im ersten Durchgang bot sich den Hausherren auch nach Wiederbeginn die erste Chance und es dauerte nur drei Minuten bis vor dem Altenerdinger Tor wieder Gefahr entstand.

Nach einer Ecke von Tobias Bartl kam der zur Pause eingewechselte Tobias Paulus zum Kopfball, doch die Kugel verfehlte knapp das Ziel.


Nach 54 Minuten musste der Altenerdinger Anhang erneut tief durchatmen. Nach einem Ballverlust der Veilchen auf der linken Abwehrseite spielte Ascher die Kugel sofort in die Mitte, auf den völlig freistehenden Paulus. Da Loher die Situation rechtzeitig erkannt hatte, kam er entschlossen aus seinem Tor, so dass der Torjäger die Kugel links am Pfosten vorbeisetzte.

In dieser Phase waren die Hausherren dem zweiten Treffer näher als die SpVgg dem Ausgleich und nach 60 Minuten hätte die Überlegenheit fast zu zählbarem Erfolg geführt.

Nach einem Angriff über die linke Seite wurde das Hereingabe von Simon Georgakos von Paulus auf den völlig freistehenden Ascher abgelegt. Der Torjäger agierte beim Abschluss etwas zu kompliziert und er wollte vor dem Abschluss noch an Loher vorbeigehen. Dies gelang ihm zwar, doch dabei sprang ihm das Spielgerät etwas zu weit vom Fuß, so dass Maximilian Supe und Ridwan Bello in Gemeinschaftsproduktion die prekäre Lage entschärfen konnten.

Überraschend war in der Schlussphase vor allem die Tatsache, dass die Veilchen nun mehr und mehr das Kommando übernahmen und dem Gastgeber in konditioneller Hinsicht überlegen waren. Dies führte 20 Minuten zur ersten vielversprechenden Möglichkeit.

Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Marc Winkelmann das Leder auf Samuel Kronthaler, der auf frei auf die Schwaiger Abwehrreihe zulief. Als der das Abspiel auf Bilalli im richtigen Moment verpasst hatte, war er zum eigenen Abschluss gezwungen, doch sein Schuss ging leider zu zentral auf den Kasten, so dass Philipp Strunk parieren konnte.

Acht Minuten später hatte dann der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Als Bilalli das Leder auf den rechts freistehenden Nessim Mahsas spielte, lief der aufgerückte Außenverteidiger in den Strafraum, doch sein flaches Zuspiel nach innen, war leider etwas zu ungenau, so dass die freistehenden Takruri und Bilalli die Hereingabe nicht erreichen konnten.


In der 83. Minute gab es dann die nächste dicke Chance für die Gäste. Nach einem Ballgewinn von Supe bediente er Winkelmann, der auf der linken Seite sofort Takruri auf die Reise schickte. Als Daniel Fichtlscherer die Hereingabe abblocken konnte, flog das Leder als Bogenlampe in Richtung langes Eck und sprang vom Innenpfosten zurück ins Zentrum. Allerdings war Simon Georgakos einen Tick vor den nachsetzenden Bilalli und Samuel Kronthaler am Ball und schlug das Leder aus der Gefahrenzone.


Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter kamen die Semptstädter dann doch zum verdienten Ausgleichstreffer. Nach einem Foul an Flores auf der rechten Angriffsseite nahm Leart Bilalli beim daraus resultierenden Freistoß genau Maß und er setzte das Leder unhaltbar für Strunk in den Winkel das langen Ecks, so dass man sich mit einem leistungsgerechten Remis voneinander trennte.

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Herren 1: SpVgg verabschiedet sich nach der Vorrunde vom ERDINGER Meistercup

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Mit der SpVgg Altenerding und dem FC Hörgersdorf haben in diesem Jahr nur zwei Landkreismeister ihre Teilnahme beim ERDINGER-Meistercup angemeldet, doch beim regionalen Vorrundenturnier, das am Sonntag in Altötting über die Bühne ging, spielten die beiden Teams nur eine untergeordnete Rolle und mussten bereits nach Abschluss der Vorrunde die Segel streichen.

Freilich hatten sowohl die Veilchen als auch der Kreisklassenmeister aus Hörgersdorf die Qualifikation für das Landesfinale, das nächste Woche in Gaimersheim ausgetragen wird, nicht als primäres Ziel auf der Agenda, so dass man auf zahlreiche Spieler aus den ersten Mannschaften freiwillig verzichtete und diese für die Saisonvorbereitung schonte.

Im Auftaktmatch bekam es die SpVgg mit der DJK SV Weng zu tun und gegen den A-Klassenmeister kam man nicht über ein Remis hinaus. Weng begann engagierter, doch dann kam die SpVgg besser ins Spiel und als Adonai Ngombo nach schönem Pass von Maximlian Supe für die Führung sorgte, hätte ein Pfostenschuss von Alexander Schwarz fast für die Vorentscheidung gesorgt. Doch in der letzten Minute gab man dann den Auftaktsieg leichtfertig aus der Hand. Zunächst konnte Schlussmann Nico Brendl einen Schuss noch überragend zur Ecke klären, machte dann aber eben bei diesem Eckstoß eine schlechte Figur, so dass die Hereingabe direkt im Netz landete.


Der FCH, bei dem Torwartlegende Thomas Holzmann zwischen den Pfosten stand, bekam es zum Auftakt mit dem Landesligaaufsteiger 1.FC Garmisch-Partenkirchen zu tun, der seine Favoritenrolle letztlich souverän gerecht wurde. Schnell lag Hörgersdorf zurück und anschließend ließ Garmisch Ball und Gegner laufen. Zwar gab es für den FCH keinen weiteren Gegentreffer, aber auf der anderen Seite hatte man keinen einzigen Abschluss zu verzeichnen, so dass man mit einer Niederlage in das Turnier startete.

Ähnlich ging es den Veilchen im nächsten Match, denn auch der Landesligist TSV Kastl erwies sich für die SpVgg als eine Nummer zu groß, so dass die klare 0:4-Niederlage auch dem Spielverlauf entsprach und bei konsequenter Chancenauswertung hätte der Sieg des TSV noch höher ausfallen können.


Hörgersdorf kam in der zweiten Partie gegen SG Otzing-N´pöring/Tabertshausen gut in die Partie und nach dem Führungstreffer von Stefan Schraufstetter hoffte man auf einen Erfolg. Aber mit zunehmender Spieldauer ließ die nötige Rückwärtsbewegung der Hörgersdorfer nach, so dass man die Führung aus der Hand gab und kurz vor dem Ende dann sogar noch einen weiteren Gegentreffer zum 1:2-Endstand hinnehmen musste.


So standen die beiden lokalen Teams vor dem abschließenden Gruppenspiel mit dem Rücken zur Wand.

Die SpVgg hatte aber zumindest noch eine minimale Chance auf den zweiten Platz, der den Einzug ins Achtelfinale gebracht hätte und im Vergleich gegen Türk Spor Rosenheim war man anfangs gut im Spiel, versäumte es aber zählbaren Erfolg zu erzielen. Besser machte es Rosenheim und nach der 2:0-Führung war der Verbleib der Veilchen im Turnier in weite Ferne geraten. Zwar konnte Wiam Takruri nach schönem Zuspiel von Ngombo noch verkürzen, doch der Anschlusstreffer kam zu spät, so dass man nach der knappen Niederlage als Tabellenletzter aus dem Rennen war.


Der FCH konnte vor dem abschließenden Gruppenmatch gegen den SV Bischofsmais das Achtelfinale schon nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, doch letztlich war das Ergebnis der Konkurrenz nicht mehr ausschlaggebend, denn eine deutliche 0:3-Niederlage besiegelte ebenfalls das frühzeitige Ausscheiden aus dem Wettbewerb.

Für eine große Überraschung sorgte der Kreisklassist SpVgg Straubing, der sich im Konzert der Großen behaupten und sich im Finale gegen den ESV München-Ost in der Verlängerung mit 3:2 durchsetzen konnte.


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D3-Junioren: SpVgg verfehlt knapp das Halbfinale

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136 km Anreise, wohin? Zum Bezirksfinale des Merkur Cups beim SC Böbing.

Die Jungs des Trainergespannes Peter Bongers & Matthias Dasch fuhren mit „voller Kapelle“ zu diesem Event, doch leider meldete sich Luca Mehr bereits beim Aufwärmen ab und konnte aufgrund einer Knöchelverletzung nicht auflaufen. Im Kader waren Sebastian König (TW), Alessandro Cusati, Ludwig Woitzik, Niklas Braune, Luca Mehr, Mateo Rezvan, Mailo Skupnik, Pablo Ahlschlager, Nikolaus Wilhelm, Burim Maxhera und Kapitän Léonard Dasch, der in der Gruppe 1 auf den SV Waldeck-Obermenzing, Gastgeber SC Böbing und den TSV Weilheim traf, während sich in der anderen Gruppe die (SG) Gartenstad/Sribija, TSV Rott, TSV Grünwald und der VfB Hallbergmoos um die Plätze stritten.

Im ersten Gruppenspiel bekamen es die Jungs der SpVgg mit dem TSV Weilheim zu tun. Die ersten Minuten konnte man den Altenerdingern eine gehörige Portion Nervosität anmerken, doch Niklas Braune und Ludwig Woitzik hatten den Laden sicher im Griff und hielten den Gegner von Sebastian König fern. Im Mittelfeld spielte man sich Schritt für Schritt frei. So ergaben sich in den ersten 10 Minuten mehrere Hochkaräter, doch irgendwie wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. Dabei vergaben Léonard Dasch, Mailo Skupnik, Mateo Rezvan, Burim Maxhera reihenweise beste Möglichkeiten, um in Führung zu gehen und es daher torlos in die Pause ging. Die zweite Halbzeit begann genauso, wie die erste aufgehört hatte, Torchancen ohne Ende. So vergaben Burim Maxhera und kurz darauf auch Léonard Dasch jeweils alleine vor dem gegnerischen Torwart ihre Chance zum „Einnetzen“. Der TSV Weilheim beschränkte sich nun auf lange Bälle, doch der mittlerweile eingewechselte Alessandro Cusati und Ludwig Woitzik ließen keine generische Tormöglichkeit zu. Fünf Minuten vor dem Schluss hatten alle, den den berühmten Torschrei auf den Lippen doch die Schüsse von Mailo Skupnik und Mateo Rezvan wurden im letzten Moment geblockt. In der letzten Minute kam es nochmals zu einem Eckball, den Mateo Rezvan trat. Der Ball kam auf den kurzen Pfosten, wo ein Weilheimer Abwehrspieler den Ball ins eigene Tor abfälschte und schließlich doch noch für den hochverdienten Erfolg der Veilchen sorgte. Nach dem Abpfiff war der Jubel groß, doch im Verlaufe des Wettbewerbes sollte sich zeigen, dass sich die vielen vergebenen Chancen noch bitter rächen sollten.

Im zweiten Spiel traf man auf den Ausrichter des Turniers, den SC Böbing. Das Spiel begann wieder mit sehr von Nervosität geprägten Altenerdingern. Man war spielerisch überlegen, doch man machte unnötige Abspielfehler, die den Gegner wieder stark machten. In der fünften Spielminute kam ein Böbinger an der linken Strafraumgrenze zum Fall und den fälligen Freistoß hämmerte der Böbinger mit einer gefühlten Geschwindigkeit von 100 km/h direkt unter die Latte – 0:1. Die Veilchen antworteten mit wütenden Angriffen. Man bekam nun mehr Kontrolle in der Partie und erarbeitete sich beste Torgelegenheiten, die leider wie bereits in der ersten Partie nicht konsequent verwertet wurden. So ging man mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Nach Wiederbeginn berannten die Altenerdinger immer wieder das Tor von Böbing, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. In der 15. Spielminute war der Bann dann endlich gebrochen. Burim Maxhera drehte sich im Mittelfeld auf und schickte Léonard Dasch steil, der das mehr als verdiente 1:1 erzielte. Noch waren fünf Minuten auf der Uhr und die SpVgg wollte sich mit dem entscheidenden Treffer die vorzeitige Qualifikation für das Halbfinale zu sichern. Der mittlerweile in der Partie gekommene Nikolaus Wilhelm bediente den rechts durchgebrochenen Léonard Dasch, der perfekt den in der Mitte postierten Burim Maxhera bediente, doch dieser scheiterte aus kurzer Distanz. Kurz Zeit darauf spielte Mailo Skupnik ein schönen flachen diagonalen Pass auf Léonard Dasch, doch auch er scheiterte am Goalie. So blieb es beim 1:1, was sich für die Spieler der SpVgg wie eine Niederlage anfühlte.

Im letzten Gruppenspiel wartete der SV Waldeck-Obermenzing, der beide vorherigen Partien jeweils mit 6:1 für sich entscheiden konnte. Die Münchner übernahmen von Beginn an die Initiative der Partie. So dauerte es auch nicht lange, bis sie daraus Kapital schlugen. Nach vier Minuten ging der SV Waldeck in Führung. Keine zwei Minuten später sollte es aus Sicht der SpVgg noch schlimmer kommen, denn einen über rechts durchlaufenden Stürmer konnte man nicht mehr entscheidend stören, so bediente er mustergültig den in der Mitte lauernden Kollegen, der keine Probleme hatte, auf 2:0 für seine Farben zu stellen. Im Anschluss bekamen die Jungs der SpVgg die Partie besser in den Griff und mit viel Einsatz und tollen Engagement konnte man nun die restliche erste Hälfte ausgeglichen gestalten, ging aber trotzdem mit einem 0:2 in die Halbzeit. Nach der Pause legten die Bongers-/Dasch-Schützlinge sogar noch eine Schippe drauf und kamen zu sehr guten Abschlüssen. In der 16. Spielminute wurde man schließlich auch belohnt. Burim Maxhera ließ seine Klasse aufblitzen und versenkte das Leder im kurzen rechten Eck – 1:2. Da man aber den Zwischenstand vom parallel laufenden Spiel wusste und sich der SC Böbing dank eines 3:0-Erfolges gegen den TSV Weilheim einen Zusatzpunkte verbuchte, mussten die Veilchen unbedingt punkten, um den Sprung auf Tabellenplatz 2 zu schaffen und so zog man nun alle Register, um das nötige Remis zu schaffen. Die SpVgg warf noch einmal alles rein, doch es sollte einfach nicht sein und somit war nach der knappen Niederlage das bittere Ausscheiden besiegelt.

Nach Abschluss der Gruppenphase landete man sehr unglücklich auf Platz 3 und bestritt somit „nur“ das Spiel um Platz 5 gegen den TSV Grünwald. Die Partie begann sehr hektisch. Die Jungs der SpVgg verloren zu oft ihre Grundordnung, so dass der TSV Grünwald in den Minuten 4 und 5 mittels einen Doppelschlag mit 2:0 in Führung ging. In der 7. Spielminute sorgte Burim Maxhera für den Anschlusstreffer, ehe Léonard Dasch nur eine Minute später der Ausgleich gelang. Mit einem Eckball in der letzten Minute der ersten Hälfte legte der TSV aber wieder vor und ging mit einer knappen 3:2-Führung in die Pause. Nach der Halbzeit erspielten sich beide Seite tolle Möglichkeiten, doch entweder konnte der jeweilige Goalie top parieren oder man verfehlte das Gehäuse um Zentimeter. In der 16. Minute fing Sebastian König eine Ball gekonnt ab und machte den Leder mit einem langen Abschlag auf Nikolaus Weilheim sofort wieder scharf. Dieser spielte das Spielgerät uneigennützig auf den in der Mitte freistehenden Léonard Dasch, der dankbarer Abnehmer war und zum 3:3-Auslgeich einschoss. Fast hätte Burim Maxhera die Partie zu Gunsten der Veilchen entschieden, doch sein Abschluss in den Winkel wurde überragend vom Grünwalder Torwart pariert. So ging es ins Achtmeterschießen, wobei sich die Münchner schlichtweg kaltschnäuziger zeigten und sich den 5. Platz sicherten.

Nach dem Turnier war die Enttäuschung zunächst sehr groß, da man das Halbfinale nur um Haaresbreite verpasst hatte und nur ein Tor zum Semifinaleinzug fehlte. Jedoch kann man auf eine sehr erfolgreiche Teilnahme beim Merkur Cup 2023 zurückblicken, bei dem man tolle Werbung für die SpVgg Altenerding machte. Man hatte die jeweiligen Vorrunden-Turniere in Buch am Buchrain und Hörgersdorf gewonnen, sich über das Kreisfinale für das Bezirksfinale qualifiziert und dabei fast die Runde der letzten 4 erreicht. Wirklich gut, wirklich stark, wir alle sind sehr sehr stolz auf Euch! Wir sind Platin!!.

Im Endspiel setzte sich der SV Waldeck-Obermenzing mit 2:0 gegen die SG Rott/Lech/Wessobrunn durch und die beiden Finalisten lösten das Ticket zum Großen Finale, das am 15. Juli im Unterhachinger Sportpark stattfinden wird.

F1-Junioren: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 4:0

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Eine klare 0:4-Niederlage gab es für die F1-Junioren beim Lokalrivalen FC Moosinning und die Gelb-Schwarzen verdienten sich den Sieg redlich, wobei vor allem die Überlegenheit sehr deutlich war und es dem Altenerdinger Keeper Tobias Walter, der im Kasten eine überragende Leistung zeigte, zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der FCM ergriff von Beginn an die Initiative und man drängte die SpVgg in die eigenen Hälfte und kam schnell zu ersten guten Tormöglichkeiten. Schon nach zwei Minuten war Moosinning dem Führungstreffer nahe. Nach einer Hereingabe von der linken Seite brachte man das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als Stürmer dann frei zum Schuss kam, hatte man Glück, dass das Spielgerät nur an den Pfosten krachte. Wenig später brannte es schon wieder vor dem Tor der SpVgg. Zunächst konnte Walter einen Schuss hervorragend abwehren und beim Nachschuss erhielt er von seinem Mitspieler Batuhan Ökebas Unterstützung, denn er konnte für ihn auf der Linie abwehren. Aber dann sollten die Hausherren doch in Führung gehen. Nach einem Eckball konnte man nicht entscheidend klären und als Angreifer der Hausherren dann am langen Eck stehend zum Abschluss kam, fand das Leder doch den Weg ins Netz. Wenig später stand dann Walter schon wieder im Brennpunkt, doch er war zur Stelle und konnten einen Fernschuss glänzend parieren und wehrte auch wenig später einen abgefälschten Schuss mit einem starken Parade ab. Kurz vor der Pause tauchte dann ein Moosinninger Angreifer nach einem Pass in die Tiefe alleine vor Walter auf, doch auch diesmal konnte der Keeper den zweiten Gegentreffer bravorös verhindern, so dass die Veilchen trotz eines 0:1-Rückstandes zur Pause noch nicht aus dem Rennen waren. Aber drei Minuten später konnten die körperlich überlegenen Hausherren, die ein Jahr älter sind, dann doch auf 2:0 erhöhen. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite konnte Walter die Hereingabe nicht mehr abfangen, so dass der hinter im stehende FCM-Akteur keine Mühe mehr hatte, das Spielgerät im leeren Tor unterzubringen. Nun waren aber die Veilchen besser im Spiel und kamen nach 27 Minuten zu einer erstklassigen Chance. Nach einem zu kurzen Abschluss des Moosinninger Torhüters kam Finn Ley zum Schuss, doch der Ball strich um Zentimeter am Tor vorbei. Nur wenig später brachte dann Ley das Leder von der linken Seite nach innen, doch ein Abwehrspieler konnte im letzten Moment vor den beiden einschussbereiten Jonathan Habermeier und Benjamin Gillmeister noch klären. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter war es erneut Ley, der das Spielgerät ins Zentrum passte und sein Zuspiel wäre fast bei Gillmeister gelandet, doch der FCM-Schlussmann war gerade noch rechtzeitig zur Stelle und schnappte sich das Leder bevor der SVA-Stürmer zum Schuss kommen sollte. Vier Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren dann zur Vorentscheidung. Als ein Stürmer von Außen ins Zentrum gezogen war, kam er im Strafraum zum Abschluss und ließ Walter diesmal keine Abwehrchance. Und es sollte für die Gäste noch schlimmer kommen, denn zwei Minuten vor dem Ende fing man sich noch einen weiteren Gegentreffer ein. Diesmal kam ein FCM-Akteur im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss und dessen Flachschuss ins kurze Ecke brachte schließlich den 4:0-Endstand zu Gunsten der Platzherren.

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F3-Junioren: FC Moosinning II – SpVgg Altenerding 1:14

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Zum Saisonabschluss präsentierten sich die F3-Junioren der SpVgg noch einmal sehr offensivstark und man kam beim FC Moosinning II zu einem deutlichen 14:1-Erfolg, der auch die Kräfteverhältnisse beider Teams entsprechend spiegelte. Aber der Auftakt verlief nicht wie erhofft, denn bereits nach einer Spielminute musste der Altenerdinger Keeper Kerem Arican hinter sich greifen und konnte die 1:0-Führung der Hausherren nicht verhindern. Aber die SpVgg ließ sich von diesem „Schönheitsfehler“ nicht sonderlich beeindrucken und schon im Gegenzug merzte Alexander Kohlmann mit seinem Ausgleichstreffer den „Betriebsunfall“ aus. Und es sollte für die Gäste noch besser kommen, denn Plamen Burovski brachte sein Team nach vier Minuten in Führung. In der Folgezeit waren die Veilchen deutlich spielbestimmend und die Moosinninger fanden keine Mittel, um die Angriffsmaschinerie der Gäste zu stoppen, so dass Kohlmann mit seinem zweiten Treffer nach neun Minuten auf 3:1 erhöhte. Nun war Kohlmann so richtig auf Betriebstemperatur und fünf Minuten später markierte er seinen dritten Treffer. Zwei Minuten später war dann wieder Burovski am Zug und erhöhte auf 5:1. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann wieder Kohlmann und mit einem Doppelschlag in der 21. und 22. Minute sorgte er für die 7:1-Pausenführung seiner Farben. Aber auch nach Wiederbeginn ging die Kohlmann-Show weiter und in den ersten drei Minuten trug er sich erneut doppelt in die Torschützenliste ein und seine Treffer 6 und 7 ließen den Vorsprung auf 9:1 anwachsen. Schon nach 30 Minuten stand schließlich der zweistellige Erfolg fest, wobei sich Martin Schweinhuber für den zehnten Treffer der SpVgg verantwortlich zeigte. Trotz des klaren Vorsprungs zeigten die Altenerdinger Nachwuchskicker keine Gnade und die Spielfreude hielt unvermittelt an, so dass Kohlmann und Burovski, die jeweils noch zweimal ins Schwarze trafen, den Endstand auf 14:1 nach oben schraubten.

E5-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Reichenkirchen/Fraunberg II 5:3

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Das letzte Saisonspiel bestritten die E5-Junioren der SpVgg auf Kunstrasen gegen die SG Reichenkirchen/Fraunberg II und die Veilchen kamen mit dem ungewohnten Untergrund sehr gut zurecht, so dass man sich mit einem verdienten 5:3-Erfolg versöhnlich in die Sommerpause verabschiedete. Die Altenerdinger kannten den Platz vom Training her und hatten somit einen echten Heimvorteil, den man im Laufe des Spieles auch entsprechend ausnutzte. Wille und Einstellung stimmten und so begann die SpVgg forsch und druckvoll. Bereits in der zweiten Spielminute stellte Tom Kaspari mit einem Weitschuss auf 1:0. Weitere Chancen folgten in den nächsten Minuten, konnten aber vom starken Schlussmann der Gäste vereitelt werden. Angriff um Angriff wurde vorgetragen, doch erst als Dominik Bendl seinen Mitspieler Raphael Bendl mustergültig bediente, folgte der zweite Treffer, der in der Folgezeit etwas Sicherheit verlieh. Dennoch gab sich Reichenkirchen nicht auf und setze auf schnelle Konter. Einer dieser schnellen Vorstöße nutzen die Gäste zwei Minuten vor dem Seitenwechsel zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach der Pause zeigte sich Altenerding weiterhin spielfreudig und torhungrig und weitere Treffer von Ludwig Woitzik, Kaspari und Raphael Bendl ließen den Vorsprung auf 5:1 anwachsen und brachten somit eine vorzeitige Entscheidung. Die SG aus Reichenkirchen und Fraunberg wollte und konnte sich aber weiterhin als guter Gegner präsentieren und die tolle Moral wurde in der Schlussphase mit zwei weiteren Treffern belohnt. Allerdings ließen sich die Veilchen den Sieg nicht mehr aus der Hand reißen und feierten einen verdienten 5:3-Erfolg.

Herren 1: FC Bonbruck/Bodenkirchen – SpVgg Altenerding 2:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Nessim Mahsas (46. Louis Braun), 3. Lukas Bachmair (46. Johannes Irl), 4. Ridwan Bello, 5. Julius Krop (46. Maximilian Supe), 6. Alexander Weiher, 7. Nihad Mujkic (46. Marc Winkelmann), 8. Samuel Kronthaler, 9. Sebastian Gruber (46. Leart Bilalli), 10. Tobias Lamm (46. Antonio Kavran), 11. Adonai Ngombo (46. Michael Gartner)

Torschützen:
0:1 Nihad Mujkic (36.)
2:2 Antonio Kavran (82.)
2:3 Domenik Gruber (90.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Ein hartes Stück Arbeit mussten die Veilchen im zweiten Testspiel beim niederbayerischen Kreisligisten FC Bonbruck/Bodenkirchen verrichten und erst ein Doppelschlag in den letzten Minuten brachte einen knappen, aber durchaus verdienten 3:2-Erfolg der Locke-Elf.

Die Partie hätte beinahe mit einem Paukenschlag begonnen, denn noch in der ersten Minute bot sich die große Chance, um frühzeitig in Führung zu gehen. Nach einem mustergültigen langen Ball von Nihad Mujkic tauchte Nessim Mashas alleine vor dem Tor der Hausherren auf, doch sein Schuss aus acht Metern strich dann leider über den Querbalken.


Nach fünf Minuten setzten die Hausherren dann in der Offensive den ersten Nadelstich. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld kam Alexander Bauer frei vor dem Tor an die Kugel. Allerdings konnte ihn Alexander Weiher noch entscheidend abdrängen, brachte zudem beim Schuss des Angreifers sein Bein dazwischen, so dass er die Kugel noch abblocken konnte.


In der Folgezeit hatte die SpVgg etwas mehr vom Spiel, doch man tat sich sehr schwer, sich gegen die kompakte Defensive der Gastgeber durchzusetzen, so dass die optische Überlegenheit im Grunde genommen keine klaren Tormöglichkeiten einbrachten.

Da aber auch Bonbruck/Bodenkirchen im Angriffsspiele die erforderliche Durchschlagskraft fehlte, entwickelte sich ein Match, das sich überwiegend im Mittelfeld abspielte.

Aber nach 31 Minuten wären die Hausherren um ein Haar in Front gegangen, wobei dieser Großchance ein Abwehrfehler der SpVgg vorausging. Nach einem Ball in den Strafraum schien es so, als hätte Mujkic das Leder schon unter Kontrolle. Allerdings übersah er dann an der eigenen Torauslinie einen Gegenspieler, der ihm prompt das Spielgerät abluchste. Als sein Zuspiel dann den im Zentrum freistehenden Markus Rebmann erreichte, schien der Rückstand für die Veilchen nicht mehr zu vermeiden, doch mit einem Reflex verhinderte Torhüter Lukas Loher das Gegentor.


Nur wenig später kam es dann zum erneuten Duell zwischen den zwei Protagonisten. Diesmal kam Rebmann im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, doch abermals fand er seinen Meister in Loher.

Fünf Minuten später glückte dann der SpVgg der Führungstreffer, der zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschend fiel. Nach einem Foul an Samuel Kronthaler nahm Mujkic aus etwa 25 Metern genau Maß und versenkte das Spielgerät unhaltbar zum 1:0 im Winkel.


Aber schon im Gegenzug war die Führung hochgradig gefährdet. Nach einem Pass in die Tiefe setzte sich Angreifer Jonas Brams auf der rechten Seite gekonnt durch, kam dann zum Abschluss, doch der Schuss ging um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei.


Fünf Minuten vor der Pause fasste sich dann Julius Krop ein Herz, doch Schlussmann Raphael Hampe war beim 30 Meter-Fernschuss des Abwehrspielers nicht mit den Fingerspitzen am Ball und wehrte zur Ecke ab.

Drei Zeigerumdrehungen weiter wäre den Veilchen dann fast der zweite Treffer geglückt. Als der am langen Strafraumeck stehende Tobias Lamm die Kugel aufnahm und zum Schuss kam, wurde das Leder noch abgefälscht und wäre dann fast beim einköpfbereiten Sebastian Gruber gelandet, doch im letzten Moment konnte ein Abwehrspieler das Leder aus der Gefahrenzone befördern.

Allerdings war die Chance noch nicht endgültig vertan, denn der Ball landete bei Mahsas, der dann von rechten Seite einen Schuss abfeuerte, der aber leider sein Ende nur an der Latte fand.

Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte eindeutig den Gästen und unmittelbar vor der Pause gab es dann noch eine weitere Möglichkeit, doch der überzeugende Schlussmann Hampl konnte einen 17 Meter-Schuss von Kronthaler glänzend um den Pfosten drehen.

In der Pause nahm Trainer Pedro Locke dann sechs personelle Veränderungen vor und das Team hatte sich nicht schnell genug gefunden, so dass die Gastgeber schon nach zwei Minuten zum Ausgleich kamen.

Nach einem Angriff über die rechte Seite hatte man den Ball eigentlich schon sicher in den eigenen Reihen. Doch dann leistete sich Kronthaler einen für ihn ungewohnten Ballverlust und als das Leder dann flach nach innen brachte, schloss Brams mit einem Schuss aus der Drehung ab und versenkte das Spielgerät sehenswert unter der Latte.

Zwei Minuten bot sich dann der SpVgg eine gute Chance, um postwendend wieder in Führung zu gehen. Als sich Leart Bilalli am rechten Flügel durchgesetzt hatte, kam er zum Abschuss, doch Hampl war zur Stelle und wehrte ab und hatte dann das Glück des Tüchtigen, dass der abspringende Ball zwar am Körper von Antonio Kavran landete, aber dann neben das Tor ging.


Nach 53 Minuten setzte sich dann Kronthaler entschlossen durch und kam im Strafraum aus halblinker Position aussichtsreich zum Schuss, doch leider hatte er sein Visier zu hoch eingestellt.

Vier Minuten später hoffte dann der Bodenkirchner Anhang auf die Führung ihres Teams. Nach einem Pass von Brams auf die linke Seite konnte sich Rebmann im Duell gegen Maximilian Supe behaupten und zog dann eine mustergültige Flanke nach innen, doch der Kopfball von Florian Edl verfehlte knapp das lange Eck.


Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als Kronthaler das Leder nach einem Ballgewinn im Mittelfeld sofort in die Tiefe spielte, kam es zum Laufduell zwischen Bilalli und dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Hampl, doch die Nummer Eins der Hausherren waren ein Tick vor dem SVA-Torjäger am Ball und konnte klären.


Fünf Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Ball in die Tiefe wollte ein Abwehrspieler der Veilchen den Pass abblocken, doch leider landete das Leder dann genau im Lauf von Edl. Der Angreifer lief dann von der rechten Seite in den Strafraum, doch sein zum Glück war sein Gewaltschuss dann doch etwas zu hoch angesetzt.

21 Minuten vor dem Ende musste dann der kurz zuvor ins Spiel gekommene Torhüter David Habenberger erstmals aktiv werden. Nach einem Zuspiel von Supe drehte sich Marc Winkelmann, der ein durchaus anspruchsvolles Debüt im Trikot der SpVgg feierte, um seinen Gegenspieler, doch seinen 20 Meter-Flachschuss konnte der Keeper sicher unter sich begraben.

Nun nahmen die Veilchen immer mehr das Zepter in die Hand und es machte den Anschein, als wären die Platzherren mit ihren Kräften am Ende, so dass man sich kaum mehr aus der Defensive lösen konnte.

Nach 71 Minuten war dann Habenberger wieder gefordert. Als Leart Bilalli nach einem Foul an Kronthaler das Leder beim fälligen Freistoß rechts auf den freistehenden Johannes Irl ablegte, kam der Mittelfeldspieler frei zum Schuss, doch der Torhüter rettete seinen Farben das Remis und gab dem Ball eine entscheidende Richtungsänderung, so dass dieser nur im Außennetz landete.


Vier Minuten später landete dann ein langer Pass von Domenik Gruber bei Kavran, doch leider brachte der Angreifer das Leder nicht richtig unter Kontrolle, so dass er freistehend vor dem Tor nicht zum erhofften Abschuss kam.

Unmittelbar darauf entschied Supe einen wichtigen Zweikampf im Mittelfeld für sich und legte dann sofort für Kronthaler ab. Dessen Pass in die Tiefe fand Bilalli, der dann nur noch Habenberger vor sich hatte, doch der Keeper zeigte wieder seine Klasse und konnte das Duell für sich entscheiden.

Als der Führungstreffer der Gäste nur noch eine Frage der Zeit schien, schlugen dann die Hausherren eiskalt zu und gingen selbst in Front. Als ein schönen Ball von Edl bei einem Konter den brandgefährlichen Brams erreichte, konnte er sich gegen Ridwan Bello durchsetzen und überwand dann Loher mit einem durchaus anspruchsvollen Schuss ins lange Eck.

Aber die SpVgg fand die passende Antwort und im Gegenzug glich man wieder aus. Zunächst konnte ein Schuss von Bilalli noch abgeblockt werden, doch der Abpraller landete dann bei Kronthaler. Der Mittelfeldspieler zog dann im Strafraum aus halbrechter Position ab und hatte schließlich das Glück des Tüchtigen, dass der Ball den zum langen Pfosten einlaufenden Kavran fand, der schließlich keine Mühe hatte, um das Leder im leeren Tor unterzubringen.

Nun wollten die Gäste den Sieg und drückten noch einmal auf das Gaspedal. Vier Minuten vor dem Ende hatte man noch Pech. Nach einer Flanke von Luis Braun missglückte der Abwehrversuch von Christian Greißl, doch mit einer starken Abwehr konnte Habenberger das Eigentor gerade noch verhindern.


Aber in der Schlussminute glückte den Locke-Schützlingen dann doch noch der Lucky-Punch. Diesmal konnte sich Bilalli auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler behaupten und zog dann eine Flanke nach innen. Zwar verfehlte die Hereingabe zunächst Winkelmann, doch der Ball ging durch und erreichte dann den am langen Pfosten stehenden Domenik Gruber. Bei dessen Abschluss war Habenberger zwar mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte er trotzdem nicht mehr verhindern.


In der Nachspielzeit wäre der SpVgg dann sogar fast noch der vierte Treffer geglückt. Nach einem mustergültigen Zuspiel von Winkelmann hatte Kavran nur noch Habenberger vor sich, doch der Torhüter konnte den Schuss abwehren, so dass es beim 3:2-Erfolg der SpVgg blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

D2-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 4:4

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Die äußerst ruppige und lautstarke Partie zwischen den Altenerdinger D2-Junioren und dem FC Lengdorf endete mit einem kuriosen 4:4. Vor Spielbeginn waren sich beide Parteien einig, dass das letzte Punktspiel der Saison nicht mehr entscheidend ist und es nur noch um die „goldene Ananas“ geht. Um so erstaunlicher liest sich anschließend die Kartenstatistik des Unparteiischen mit drei gelben, einer gelb-roten Karten gegen den FCL und zwei Verwarnungen gegen die SpVgg. Zu Beginn zeigten sich beide Mannschaften kämpferisch und versuchten schnell ihr Spiel zu finden und das gelang den Semptstädtern zunächst etwas besser. Nach zehn Minuten landete die Kugel nach einem Eckball von Peer Krop direkt vor den Füßen von Lennox Höhne, der sich nicht zweimal bitten ließ und per Abstauber den Führungstreffer für die SpVgg markierte. Aber auch die Lengdorfer Kicker fanden ein paar Minuten später immer besser ins Spiel. So stürmten die FC’ler auf das Altenerdinger Tor und anstatt dem Gegner entgegen zu treten und Paroli zu bieten, zog sich die Abwehr der Veilchen zurück und ermöglichten so die Möglichkeit zu einen Weitschuss, der messerscharf im langen Ecke landete. Keeper Lukas Gilbert blieb dabei ohne Chance und konnte nur noch hinter sich greifen – neuer Spielstand 1:1. In der 20. Spielminute musste die Partie kurz unterbrochen werden. Ein Befreiungsschlag der Lengdorfer Abwehr traf Enis Veseli direkt in den Bauch, so dass ihm für geraume Zeit die Luft weg blieb. Nach Wiederanpfiff ging es mit einem Einwurf für Altenerding weiter. Höhne schnappte sich das Leder und warf direkt zu Peer Krop, was lautstark von der gegnerischen Trainerbank moniert wurde. Hier wurde in Bezug auf Fairplay eine Ballrückgabe an Lengdorf erwartet. Nachdem die Proteste immer lauter wurden, schweiften die Blicke der Spieler zum Unparteiischen, der das Spiel aber weiterlaufen ließ. Knipser „Peer Krop“ fackelte nicht lange, fasste sich ein Herz und zirkelte das Leder, aus der Drehung, aus ca. 15 Meter direkt ins kurze Kreuzeck. 1:2. Altenerding ging wieder in Führung und die gegnerischen Proteste wurden immer lauter. Die Lengdorfer Trainerbank forderte zunächst ein Torgeschenk von Altenerding, zudem es aber nicht kam. Danach ging es Schlag auf Schlag. Wenige Minuten später eroberte Krop das Leder an der gegnerischen Eckfahne, dribbelte sich durch zwei Abwehrspieler, kam zu Fall und konnte die Pille gerade noch zu Höhne spitzeln, der souverän zum 1:3 einlochte. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte David Wildgruber sogar noch zum 1:4. Ein zu kurz geschlagener Eckball, sprang durch die Lengdorfer Abwehr direkt an den langen Pfosten, wo Wildgruber lauerte und seine Chance nutzte. Danach ertönte auch schon der Halbezeitpfiff und die Veilchen gingen mit einer 4:1-Halbzeitführung in die Kabine. Richtig genießen konnten die Semptstädter ihren Pausentee allerdings nicht, denn der Lengdorfer Trainer beschwor lautstark seine Spieler, in der zweite Halbzeit noch eine Schippe oben drauf zu legen. So dauerte es auch nicht lange, denn kurz nach Wiederanpfiff lief ein Stürmer der Gastgeber durch zwei Altenerdinger Mittelfeldspieler und verkürzte mit einem gekonnten Weitschuss auf 2:4. Und schon zwei Minuten später stellte der FCL den Anschluss her. Als ein Schuss auf das Altenerdinger Tor kam, stand Keeper Lukas Gilbert fangbereit zur Stelle, doch der Ball wurde kurz vorher von Karl Hanslmaier so unglücklich abgefälscht, dass das Spielgerät zum 3:4 den Weg ins Netz fand. Ein Unglück kommt allerdings selten alleine. So ergab es sich, dass die Hausherren kurz vor dem Schlusspfiff nochmal zum Abschluss kamen. Keeper Gilbert fing das Leder die Pille sicher mit beiden Händen vor der Brust, als er jedoch die Umklammerung etwas öffnete, entglitt ihm der Ball aus den Händen und rollte unglücklich 4:4-Endstand über die Linie. Überschattet wurde das Spiel von einer Gelb-Roten-Karte gegen den Lengdorfer Trainerassistenten, der nach einem taktischen Foul (Trikotziehen) die Spielunterbrechung nicht akzeptierte und einen Vorteil forderte. Die Diskussion mit dem Referee schaukelte sich so auf, dass dem Unparteiischen nur noch die letzte Konsequenz blieb und den Assistenten vom Platz stellen musste. Trainer Oliver Heidler attestierte seiner Mannschaft ein großes kämpferisches Herz und freute sich über den mitgenommenen Punkt, auch wenn ihm ein „Dreier“ lieber gewesen wäre.