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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 3:1

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In einem sehr flotten Spiel behielten die A1-Junioren der SpVgg gegen einen starken TSV Dorfen letztlich verdient mit 3:1 die Oberhand, doch die Veilchen mussten sich erheblich mühen, um die Luers-Elf in die Knie zwingen zu können. Die Partie benötigte keine lange Anlaufphase, denn vom Anpfiff weg agierten beide Kontrahenten mit offenem Visier, was schnell zu ersten vielversprechenden Möglichkeiten führte. Zunächst kam die SpVgg zum Abschuss, doch der Dorfener Keeper war zur Stelle und konnte einen gefährlichen Schiwietz-Schuss im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Im Gegenzug wurde die SVA-Abwehr über die linke Seite ausgehebelt und als ein Angreifer dann an die flache Hereingabe kam, hatte die SpVgg Glück, dass das Leder knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste und als ein Angreifer von der rechten Seite allein Richtung Tor unterwegs war, war es Elias Faust, der mit einer beherzten Grätsche den Schuss blocken konnte, zu verdanken, dass der TSV nicht in Führung ging. Aber nach 12 Minuten sollte Dorfen dann doch in Front gehen. Abermals konnte man einen Angriff der Gäste über die linke Seite nicht unterbinden und auch diesmal fand die flache Hereingabe den gewünschten Partner, der dann aus kurzer Distanz zum 0:1 vollendete. Aber nur vier Minuten später schlugen die Hausherren zurück. Nach einer Kombination im Mittelfeld steckte Sebastian Kahl das Leder mustertgültig auf Jannik Obermaier durch, der alleine auf das Tor zulief und sicher zum Ausgleich ins lange Eck einschoss. Aber auch Dorfen hätte fast die passende Antwort gefunden. Diesmal leisteten sich die Altenerdinger Kicker im Mittelfeld einen Ballverlust. Nach dem Gewinn des Leders spielte der TSV schnell nach vorne, so dass ein Angreifer nur noch Keeper Senal da Silva vor sich hatte, der aber mit einer glänzenden Abwehr den erneuten Rückstand verhindern konnte. Dann waren wieder die Platzherren am Zug und als Patrick Lisiewicz nach einer Ecke von Kahl an das Leder kam, hoffte man bei der SpVgg auf die Führung, aber der Volleyschuss ging über den Querbalken. In der Folgezeit erarbeitete sich der Gast ein optisches Übergewicht, aber die Gastgeber verteidigten konsequent, so dass das Tor nicht entscheidend in Gefahr geriet. Allerdings kam die 2:1-Führung der SpVgg nach 37 Minute zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschend. Als die TSV-Abwehr nach einem Einwurf von Ibrahim schlecht stand, konnte sich Obermaier am linken Flügel durchsetzen, passte dann flach nach innen, wo Johannes Dangl zur Stelle war und sicher zum Führungstreffer abschloss. Nach der Pause begegneten sich beide Kontrahenten dann zunächst auf Augenhöhe und vor allem die Defensivreihen agierten konzentriert und ließen wenig zu, so dass die erste Chance im zweiten Durchgang erst nach 63 Minuten zu Stande kam. Dies hätte fast zum 3:1 geführt, doch der Schlussmann von Dorfen war bei einem Schuss von Obermaier mit der Hand noch am Ball und lenkte diesen gerade noch an den Querbalken. Im Gegenzug wäre dann aber Dorfen fast zum Gleichstand gekommen. Nach einem Ball nach vorne, versäumte es da Silva aus seinem Tor zu kommen und zu klären. So lief ein TSV-Angreifer von der linken Seite frei auf das Tor zu, legte dann uneigennützig nach innen ab, wo sein Mitspieler frei an das Zuspiel kam, doch abermals war Faust zur Stelle und konnte den Schuss mit letztem Einsatz zur Ecke abblocken. Nach der folgenden Ecke wurde das Leder dann an die Strafraumgrenze gespielt, wo ein Angreifer sehenswert abzog, aber das Leder nur an die Kreuzecklatte schoss. Acht Minuten vor dem Ende war es Faust dann vorbehalten, auch in der Offensive für Akzente zu setzen und für die Vorentscheidung zu sorgen. Nach einer Freistoßflanke von Luca Hofer aus dem linken Halbfeld ließ ihn die TSV-Abwehr zu viel Raum, so dass er die Kugel volley zum 3:1-Endstand in die Maschen beförderte.

Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV Zorneding II 3:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Noh Tesfamichael (31. Reza Jaqubi), 3. Alexander Weiher, 4. Hussein Bahlak (30. Adonai Ngombo), 5. Alexander Schwarz, 6. Wiam Takruri, 7. Jeremy Bauer, 8. Dominik Frisch (68. Youssef Takrouri), 9. Tarik Mahjoub (47. Tamerat Dubale), 10. Sebastian Gruber, 11. Domenik Gruber

Torschützen:
1:0 Wiam Takruri (29.)
2:0 Sebastian Gruber (40.)
3:0 Adonai Ngombo (52.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Zu einem knappen 3:2-Erfolg kam die A-Klassenmannschaft der SpVgg Altenerding in einem weiteren Testspiel gegen den TSV Zorneding. Dabei hatten die Veilchen diesmal auch das nötige Glück, denn der TSV war ein ebenbürtiger Gegner. Bei den Veilchen war jedoch ein deutlicher Kräfteverschleiß unverkennbar, was auch der Tatsache, dass am Vortag insgesamt 9 Spieler bei anderen Teams (Herren 1, Herren 3, A1-Junioren) im Einsatz waren.

Zunächst kam aber der TSV besser in die Partie und wäre nach zehn Minuten fast in Front gegangen. Als die Gastgeber das Leder mehrmals nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, landete das Spielgerät bei Ralph Grillmeister an der Ecke des Fünfmeterraumes zum Schuss, doch mit einem Reflex konnte Keeper Jonas Pamer den Rückstand glänzend verhindern.

Nach 23 Minuten bot sich dem Gast dann die nächste dicke Chance, doch nach einer schönen Flanke hatte Julian Kolbe sein Visier schlecht eingestellt und köpfte die Kugel knapp am Ziel vorbei.

Vier Minuten später lag dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer von Zorneding erneut in der Luft. Nach einer schönen Kombination kam das Leder von der linken Seite in den Strafraum, wo sich Thomas Holzmann um seinen Gegenspieler drehen konnte, doch die Veilchen hatten beim Abschluss Glück, dass der Angreifer den Ball nicht richtig traf und somit eine hundertprozentige Chance liegen ließ.

Effektiver waren die Hausherren und nach 29 Minuten nutzte man die erste Möglichkeit sofort zum Führungstreffer. Nach einem Pass von Tarik Mahjoub überlief Wiam Takruri zwei Gegenspieler der Gäste und vollendete dann eiskalt zur schmeichelhaften Führung der Platzherren.

Nach diesem Treffer wurden die Gastgeber dann etwas stärker und kamen nach 40 Minuten zur nächsten Chance. Nach einer Flanke von Domenik Gruber legte Reza Jaqubi auf Takruri ab. Der im Strafraum stehende Angreifer traf bei Schussversuch das Leder nicht richtig, hatte dann aber Glück, dass das Leder bei Adonai Ngombo landete. Der Stürmer kam mit der Fußspitze noch an das Leder, das dann aber um Zentimeter das Gehäuse verfehlte.

Aber trotz allem ließen die Semptstädter noch vor der Pause den zweiten Treffer folgen. Nach einer Hereingabe von Domenik Gruber spielte sein Bruder Sebastian das Leder weiter auf Jeremy Bauer der dann das Spielgerät scharf vor das Tor zog. Als Schlussmann Dominik Engstler die Hereingabe nicht festhalten konnte und nur nach vorne abwehrte, war der nachsetzende Sebastian Gruber zur Stelle und staubte zum 2:0-Pausenstand ab.

Und es sollte für die Gastgeber sechs Minuten nach Wiederbeginn sogar noch besser kommen. Nach einem Zuspiel von Mahjoub blieb Takruri im Zweikampf an seinem Gegenspieler hängen, hatte dann aber das Glück, dass der TSV-Abwehrmann den Ball in Richtung eigenes Tor verlängerte. Dort stand an der Strafraumgrenze Ngombo, der das unfreiwillige Zuspiel aufnahm, alleine in Richtung Zornedinger Tor ging und Engstler abermals das Nachsehen gab.

Vier Minuten später schnupperten die Gäste dann aber an ihrem ersten Treffer, doch Pamer zeigte abermals seine Klasse und konnte einen gefährlichen Schuss von Denis Schiffmann von der Strafraumgrenze mit einer starken Parade unschädlich machen.

Nach 59 Minuten bot sich den Gästen dann erneut eine gute Chance, doch Kolbe hatte Pech, dass sein schöner Freistoß von der Strafraumgrenze um wenige Zentimeter am langen Eck vorbeiging.

Aber fünf Minuten wurde Zorneding für das Engagement dann doch belohnt und kam verdientermaßen zum Ehrentreffer. Nach einer Flanke ließ man Holzmann zu viel Platz, so dass er nur noch den Fuß hinhalten musste und Pamer nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.

Zwei Zeigerumdrehung kam dann Kolbe nach einem Abspielfehler von Bauer aus etwa 16 Metern frei zum Abschluss, doch der Ball ging glücklicherweise zentral auf das Tor, so dass Pamer sicher zupackte und den Anschlusstreffer vereitelte.

Wenig später war aber auch der Altenerdinger Keeper chancenlos und konnte den Anschlusstreffer nicht mehr verhindern. Diesmal unterlief Alexander Weiher am eigenen Strafraum ein Fehlpass, von dem Grillmayer profitierte. Er nahm den Ball auf, lief noch einige Schritte auf das Tor zu und vollendete dann sicher zum 2:3.

Anschließend plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, doch zehn Minuten vor dem Ende bot sich Bauer dann eine gute Chance, um das Spiel vorzuentscheiden. Als die Gäste das Leder nicht entscheidend aus dem Strafraum brachten, kam Bauer an die Kugel, setzte seinen Schuss jedoch knapp am langen Pfosten vorbei.

Wenig später brannte es dann wieder vor dem Tor der Gäste und diesmal profitierten die Hausherren von einem Abwehrspieler des TSV. Als das Zuspiel bei Youssef Takrouri landete, wollte dieser den Ball über Engstler hinweg ins Tor schlenzen, doch leider hatte er den Schuss etwas zu hoch angesetzt, so dass das Spielgerät auch über die Latte ging.

Die nächste Möglichkeit lag dann noch einmal auf der anderen Seite und die Hausherren hatten Glück, dass man sich fünf Minuten vor dem Ende nicht noch den Ausgleich einfing, aber einmal mehr war Pamer zur Stelle und konnte einen gefährlichen Schuss von Florian Höger unschädlich machen.

Im Gegenzug war dann sein Gegenüber Engstler gefordert. Nach einer Ablage von Takruri zog Bauer aus 18 Metern ab, doch er fand seinen Meister im TSV-Keeper, der stark parierte, allerdings die 2:3-Niederlage seiner Farben nicht mehr verhindern konnte.

Hallenbezirksfinale: Veilchen bleiben im Viertelfinale auf der Strecke

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Auf sehr hohem Niveau spielten die 13 am oberbayerischen Bezirksfinale teilnehmenden E-Juniorenmannschaften, so dass die fast 200 Zuschauer, die die Tribüne in der Altenerdinger Semptsporthalle sehr gut füllten, für ihr zahlreiches Kommen nicht enttäuscht wurden.

Lange Zeit sah es danach aus, als könnten die beiden Lokalmatadoren aus Schwaig und Altenerding bei diesem Wettbewerb für Furore sorgen, denn nach guten Leistungen in der Vorrunde standen beide Vertreter absolut verdient im Viertelfinale.

Allerdings sollte diese Runde dann jeweils Endstation sein, denn sowohl der Ausrichter gegen den SC Baldham-Vaterstetten als auch der der FC Schwaig, der sich als Hallenkreismeister für diesen Wettbewerb qualifiziert hatte, blieben jeweils im ersten Spiel der KO-Runde auf der Strecke.

Der Auftakt verlief für die Gastgeber wie erhofft, denn man besiegte den FC Alte Haide-DSC München absolut verdient mit 2:0. Kaum war das Match angepfiffen, brachte Emil Jackisch Fernandez die Veilchen in Front. Wenig später hatten die Münchner dann eine dicke Chance, doch Keeper Timo Wegener wehrte glänzend ab. Seinem Gegenüber unterlief dann ein grober Patzer, denn bei einem Abspiel bediente er unfreiwillig Jackisch Fernandez, der das Geschenk dankend annahm und sicher zum Endstand vollendete.


Der FC Schwaig startete dagegen mit einer Niederlage in das Turnier, doch bei der 0:1-Niederlage gegen den TSV München-Milbertshofen stellte man keinesfalls das schlechtere Team. Auch von der frühen Führung der Münchner ließen sich die Sportfreude nicht beeindrucken, sondern man drängte mit Macht auf den Ausgleich. Pech hatte Julian Wimmer, denn sein Schuss wurde von einem Abwehrspieler auf der Linie geklärt. Kurz vor dem Ende hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch Stephan Sheynov scheiterte frei vor dem Tor am TSV-Keeper, so dass man schon nach dem ersten Spiel unter Druck geriet.


Die SpVgg Altenerding machte im nächsten Spiel gegen den SC Fürstenfeldbruck einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale, denn in einem hart umkämpften Match zwang man den Gegner mit 1:0 in die Knie. Anfangs hatte Fürstenfeldbruck mehr vom Spiel, doch der gut aufgelegte Schlussmann Timo Wegner verhinderte mehrmals den Rückstand. Drei Minuten vor dem Ende glückte dann Marco Ebert nach schöner Vorarbeit von Valentin Kugler die Führung, die man in der Schlussphase mit leidenschaftlichem Einsatz über die Zeit brachte.


Auch der Schwaiger Nachwuchs hielt sich anschließend die Chance auf die KO-Runde offen, denn in einem spannenden Spiel rangen die Sportfreunde den TSV 1865 Murnau mit 1:0 nieder. Nach Chancen auf beiden Seiten gelang dem FCS 90 Sekunden vor dem Ende durch einen Freistoß von Wimmer der goldene Treffer, so dass man im letzten Gruppenspiel ein Endspiel um die Viertelfinalteilnahme gegen das DFI Bad Aibling vor der Brust hatte.


Diese Hürde übersprangen die Kicker der SpVgg Altenerding vorzeitig, denn auch im vorletzten Gruppenspiel gegen den SV Linde Tacherting ließ man nichts anbrennen und nach dem verdienten 1:0-Erfolg, den ein Tor von Jackisch Fernandez sicherstellte, hatte man den Einzug in die nächste Runde schon vorzeitig geschafft.


Für Schwaig kam es dann im abschließenden Vorrundenmatch zum Endspiel gegen die DFI Bad Aibling und für die Sportfreunde waren die Plätze von 2 bis 4 noch möglich, wobei schon ein Remis für den direkten Einzug ins Viertelfinale ausreichend war. Als Stephan Sheynov die Elf von Trainer Stefan Haberl in Führung brachte, schien Schwaig am Ziel, doch drei Minuten vor dem Ende musste man den Ausgleich hinnehmen und die Partie stand auf Messer´s Schneide. Kurz vor dem Ende musste man noch einmal tief durchatmen, aber Torhüter Felix Hertel konnte einen Schuss aus kurzer Distanz hervorragend abwehren und sorgte dafür, dass mit dem FC Schwaig ein zweiter Landkreisvertreter im Viertelfinale stand.


Im letzten Gruppenspiel gab es für die Gastgeber dann die erste Niederlage im Turnier und dank eines nicht unverdienten 1:0-Sieges konnte der VfB Friedrichshofen die Veilchen in der Tabelle noch überflügeln, so dass die SpVgg „nur“ als Gruppenzweiter in das Viertelfinale einzog. Für den entscheidenden Treffer sorgten die Platzherren selbst, denn Valentin Kugler beförderte einen Schuss beim Abwehrversuch ins eigene Netz und sorgte somit für den ersten Gegentreffer der SpVgg.


Im ersten Viertelfinale kam es dann zur Neuauflage es Endspieles auf Kreisebene zwischen dem FC Schwaig und Friedrichshofen. Vor wenigen Wochen konnte sich der FCS durchsetzen, doch diesmal biss man sich am VfB die Zähne aus und unterlag mit 1:2. Anfangs lief man in zwei Konter, die der VfB zu einer 2:0-Fühung nutzte. Als David Hellinger dann verkürzte, war Schwaig wieder im Spiel, doch es fehlte die Zeit, um sich noch ins Sechsmeterschießen zu retten.


Somit hatte der Landkreis nur noch die SpVgg Altenerding als letztes Eisen im Feuer. Aber auch dieses Eisen verglühte im Viertelfinale, denn im Vergleich gegen den SC Baldham-Vaterstetten zog der Ausrichter mit 0:1 den Kürzeren. Als Michael Mellisourgos vor dem eigenen Tor das Leder verlor, nutzte Baldham diesen Fehler sofort zum Führungstreffer. Anschließend lief man zwar permanent an, doch man agierte zu hektisch und auch kopflos, so dass die ganz klaren Chancen ausblieben und die Gäste ins Halbfinale einzogen, während die SpVgg den Traum vom Titelgewinn frühzeitig platzen lassen musste.


Im Endspiel standen sich mit dem VfB Friedrichshofen und dem SC Fürstenfeldbruck dann zwei Altenerdinger Vorrundengegner gegenüber und dank eines 2:0-Erfolges setzten sich die Brucker die Krone des diesjährigen oberbayerischen Hallenmeisters auf.

Gruppe 1
FC Alte Haide-DSC München – SV Linde Tacherting 0:0, VfB Friedrichshofen – SC Fürstenfeldbruck 0:3, SpVgg Altenerding – FC Alte Haide-DSC München 2:0, SV Linde Tacherting – VfB Friedrichshofen 1:3, SC Fürstenfeldbruck – SpVgg Altenerding 0:1, FC Alte Haide-DSC München – VfB Friedrichshofen 0:1, SpVgg Altenerding – SV Linde Tacherting 1:0, SC Fürstenfeldbruck – SC Alte Haide-DSC München 0:0, VfB Friedrichshofen – SpVgg Altenerding 1:0, SV Linde Tacherting – SC Fürstenfeldbruck 1:0

PlatzMannschaftPunkteTore
1.VfB Friedrichshofen95:4
2.SpVgg Altenerding94:1
3.SC Fürstenfeldbruck64:2
4.SV Linde Tacherting42:4
5.FC Alte Haide-DSC Mün.10:4

Gruppe 2
VfB Hallbergmoos – SV Mammendorf 1:0, SV Schlossberg-Stephanskirchen – SC Baldham-Vaterstetten 2:0, VfB Hallbergmoos – SV Schlossberg-Stephanskirchen 1:3,  SC Baldham-Vaterstetten – SV Mammendorf 2:0, SV Mammendorf – SV Schlossberg-Stephanskirchen 1:0, SC Baldham-Vaterstetten – VfB Hallbergmoos 3:1

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SV Schloßberg-Steph.65:2
2.SC Baldham-Vaterstetten65:3
3.VfB Hallbergmoos33:6
4.SV Mammendorf31:3

Gruppe 3
DFI Bad Aibling – TSV 1865 Murnau 0:1, TSV München-Milbertshofen – FC SF Schwaig 1:0, DFI Bad Aibling – TSV München-Milbertshofen 0:2, FC SF Schwaig – TSV 1865 Murnau 1:0, TSV 1865 Murnau – TSV München-Milbertshofen 2:3, FC SF Schwaig – DFI Bad Aibling 1:1

PlatzMannschaftPunkteTore
1.TSV Milbertshofen96:2
2.FC SF Schwaig42:2
3.TSV 1865 Murnau33:4
4.DFI Bad Aibling11:4

Entscheidungsspiel um Viertelfinalqualifikation
VfB Hallbergmoos – TSV 1865 Murnau  1:3

Viertelfinale
VfB Friedrichshofen – FC SF Schwaig 2:1
SpVgg Altenerding – SC Baldham-Vaterstetten 0:1
TSV München-Milbertshofen – SC Fürstenfeldbruck 2:3 n.S. (0:0)
SV Schlossberg-Stephanskirchen – TSV 1865 Murnau 1:0

Halbfinale
VfB Friedrichshofen – SC Baldham-Vaterstetten 6:5 n.S. (1:1)
SC Fürstenfeldbruck – SV Schlossberg-Stephanskirchen 3:0 n.S. (0:0)

Spiel um Platz 3
SC Baldham-Vaterstetten – SV Schlossberg-Stephanskirchen 4:3 n.S. (0:0)

Finale
VfB Friedrichshofen – SC Fürstenfeldbruck 0:2

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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Zorneding 6:1

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Aufstellung:
1. Nihad Mujkic, 2. Nessim Mahsas (62. Jeremy Bauer), 3. Julius Krop, 4. Ridwan Bello (62. Domenik Gruber), 5. Daniel Wiskitenski, 6. Pedro Flores (78. Ridwan Bello), 7. Alexander Weiher (62. Lukas Bachmair), 8. Samuel Kronthaler (78. Nessim Mahsas), 9. Julian Schaumaier (34. Sebastian Gruber), 10. Marc Winkelmann, 11. Leart Bilalli (62. Wiam Takruri)

Torschützen:
1:0 Julian Schaumaier (9.)
2:0 Julian Schaumaier (16.)
3:0 Pedro Flores (47.)
4:0 Leart Bilalli (57.)
5:1 Jeremy Bauer (83.)
6:1 Domenik Gruber (89.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Auch im vorletzten Testspiel unterstrichen die Kreisligakicker der SpVgg ihre gute Form, was zu einem deutlichen 6:1-Erfolg gegen den Münchner Kreisligisten TSV Zorneding führte.

Die Veilchen brauchten nur kurze drei Minuten, um in das Spiel zu finden und anschließend diktierte man dann das Geschehen, was nach 10 Minuten erstmals zu zählbarem Erfolg führte. Nach einem schönen Spielzug nach vorne steckte Pedro Flores das Leder gekonnt durch die Schnittstelle und fand Marc Winkelmann, der dann mustergültig nach innen spielte, wo Torjäger Julian Schaumaier zur Stelle war und die Kugel unhaltbar für Torhüter Mirko Pietzak zur frühen Führung einschoss.

Zwei Minuten wäre Schaumaier fast zum nächsten Erfolgserlebnis gekommen, doch sein Kopfball nach scharfer Hereingabe von Alexander Weiher touchierte leider nur die Oberkante des Querbalkens.

Nach 18 Minuten brannte es schon wieder vor dem Tor des TSV. Diesmal zog Leart Bilallli die Kugel scharf nach innen, und fast wäre die Kugel beim einschussbereiten Schaumaier gelandet, doch er verfehlte die Hereingabe um Haaresbreite.

Aber nur eine Zeigerumdrehung weiter gab es auf Altenerdinger Seite wieder Grund zum Jubeln. Als sich die Gastgeber nach einem Zornedinger Einwurf sofort das Leder eroberten, kam Samuel Kronthaler aus 25 Metern zum Schuss. Zunächst hatte Keeper Pietzak noch Glück, dass der Pfosten für ihn rettete, doch der Abpraller landete genau bei Schaumaier, der dann zum 2:0 abstaubte.

Beim nächsten Angriff bot sich dem Angreifer die große Möglichkeit, frühzeitig seinen lupenreinen Hattrick zu schnüren. Nach einen Ballgewinn von Julius Krop landete das Spielgerät bei Kronthaler, der mit einem herrlichen Pass durch die Schnittstelle den durchstartenden Schaumaier fand, der jedoch beim Abschluss Pech hatte und den Ball um Zentimeter am Tor vorbeisetzte.

Der Torjäger war von der Zornedinger Abwehr nicht in den Griff zu kriegen und nach 22 Minuten sorgte er erneut für große Gefahr. Nach einer Flanke von Bilalli kam der groß gewachsene Stürmer zum Kopfball, aber auch diesmal hatte er sein Visier nicht exakt justiert, so dass das Leder auch diesmal hauchdünn das Ziel verfehlte.

Im Gegenzug zeigten sich dann die Gäste erstmals vor dem Altenerdinger Tor. Als man einen langen Ball aus dem Mittelfeld nach vorne schlug, kam Maximilian Jarosch zum Kopfball, doch auch er brachte die Kugel nicht auf das Tor.

Nach 28 Minuten waren die Zornedinger aber dann dem Anschlusstreffer sehr nahe, denn nach einem Foul von Weiher entschied der Referee zu Recht auf Strafstoß. Allerdings konnte Christoph Hartinger diese Chance nicht nutzen und schoss doch deutlich über das SVA-Gehäuse.

Acht Minuten vor der Pause kam es dann zur nächsten dicken Möglichkeit, die diesmal auf der anderen Seite zu sehen war. Nach einem langen Ball nach vorne, kam Torhüter Pietzak aus seinem Tor und wollte das Leder außerhalbe des Strafraumes mit dem Kopf klären. Allerdings landete die Abwehr bei Schaumaier, der den Ball nach links mitnahm, aber den Schuss knapp neben das verwaiste Tor setzte.

Nur wenig später wurde dann Leart Bilalli herrlich von Kronthaler, der an diesem Tage Dreh- und Angelpunkt bei der SpVgg war, in Szene gesetzt. Der Flügelstürmer lief dann von der rechten Seite alleine auf das Tor zu, doch fand seinen Meister in Schlussmannn Pietzak, der mit einer starken Parade den dritten Gegentreffer verhindern konnte.

Drei Minuten nach Wiederbeginn konnten die Hausherren dann aber die Führung doch ausbauen. Nach einem Zuspiel von Flores lief Bilalli in den Strafraum und legte dann auf den mitlaufenden Flores die Kugel zurück. Der Mittelfeldakteur drückte dann aus etwa 15 Metern ab und ließ Pietzak abermals das Nachsehen.

Acht Minuten später hätte dann Sebastian Gruber für den vierten Treffer sorgen müssen, denn nach einer Flanke von Nessim Mahsas kam er freistehend zum Kopfball, doch leider köpfte er Keeper Pietzak an und ließ die sehr gute Möglichkeit liegen.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter später trug sich Bilalli den selbst in die Torschützenliste ein und profitierte dabei von einer schönen Flanke von Winkelmann, die er punktgenau in den Winkel köpfte und somit schon frühzeitig für die Vorentscheidung sorgte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Veilchen. Als Pietzak einen scharfen Freistoß von Flores nach vorne abklatschen ließ, kam Jeremy Bauer zum Nachschuss. Aber war der Zornedinger Keeper nochmal zur Stelle. Da er aber diesmal die Kugel nicht kontrollieren konnte, bot sich Gruber eine dritte Möglichkeit, doch leider visierte er nur die Latte an.

Nach 64 Minuten hatte man den Torschrei erneut auf den Lippen. Nach einem Schnittstellenpass von Kronthaler lief Wiam Takrruri frei in den Strafraum, doch anstatt selbst abzuschließen, wollte er auf den mitlaufenden Bauer ablegen, doch die TSV-Abwehr konnte im letzten Moment noch klären.

Fünf Minuten später kamen die Gäste dann aus dem Nichts zum Ehrentreffer, bei dem die SVA-Abwehr sehr schlecht aussah Nachdem Zorneding Nähe der Eckfahne ein Freistoß zugesprochen wurde, schlief die komplette Defensive. Die Gäste führten schnell aus und ein Angreifer lief ungehindert in den Strafraum. Als der dann auf seinen Mitspieler Sascha Pollich zurücklegte, ließ diesem dem für den erkrankten Keeper Lukas Loher im Tor stehenden Nihad Mujkic keine Abwehrmöglichkeit.

Aber nur acht Minuten später stellten die Platzherren postwendend den alten Abstand wieder her, profizierten dabei von einem groben Schnitzer von Torhüter Pietzak, Als er den Ball herausspielen wollte, bediente er unfreiwillig Bauer. Der Neuzugang ließ sich nicht zweimal bitten, nahm das Geschenk dankend und schob den Ball mühelos zum 5:1 ein.

Aber noch war der Torhunger der Veilchen nicht gestillt und kurz vor dem Ende machte man sogar noch das halbe Dutzend voll, wo dieser Treffer doch sehr glücklich fiel, denn eine verunglückte Flanke von Domenik Gruber wurde immer länger und landete unhaltbar hinter Pietzak zum 6:1-Endstand in den Maschen.

Herren 3: FC Moosburg III – SpVgg Altenerding 5:3

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Florian Rank, 3. Alexander Schwarz, (62. Sebastian Kahl), 4. Sebastian Kahl (46. Markus Felsner), 5. Dennis Viktor, 6. Rene Feuker, 7. Fakher Mehrez (81. Allan Illner), 8. Adrian Felnser (81. Joachim Schiwietz), 9. Allan Illner (46. Reza Jaqubi), 10. Joachim Schiwietz (68. Jonathan Günzel), 11. Julian Topf

Torschützen:
1:1 Eigentor FC Moosburg (19.)
2:2 Fakher Mehrez (48. / Foulelfmeter / Joachim Schiwietz)
3:3 Julian Topf (56.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Das erste Testspiel der dritten Mannschaft hat gezeigt, dass man vor dem Punktspielstart noch viel Arbeit vor sich hat, denn beim Vergleich beim FC Moosburg III gab eine 3:5-Niederlage, die aufgrund einer schwachen Leistung auch verdient war.

Der Beginn verlief gar nicht nach dem Geschmack der SpVgg, denn schon nach sieben Minuten ging der FCM in Front. Als den Hausherren auf der linken Seite knapp außerhalb des Strafraumes ein Freistoß zugesprochen wurde, verteidigte der gesamte Altenerdinger Abwehrverbund am eigenen Fünfmeterraum. Allerdings versäumte man die an der Strafraumgrenze stehenden Moosburger Akteure abzudecken Dies wussten die Gastgeber zu nutzen, denn man legte das Leder zurück, wo Omid Soltani auch noch das nötige Glück hatte, dass sein Schuss unhaltbar für Torhüter Maximilian Voichtleitner abgefälscht wurde.

Nach 19 Minuten kamen die Veilchen dann zum Ausgleich. Nach Fakher Mehrez am rechten Flügel konsequent nachsetzte, kam er an das Leder und drang in den Strafraum. Als er dann nach innen flankte, wollte der Moosburger Keeper Paul Held die Hereingabe abfangen, doch der Versuch, die Ball zu kontrollieren, misslang gründlich, denn bugsierte sich das Leder zum 1:1-Ausgleich ins eigene Netz.

Im weiterem Spielverlauf blieb dann vieles Stückwerk, denn auf beiden Seiten gab es viele Fehler, so dass es hüben wie drüber kaum nennenswerte Abschlüsse gab. Doch kurz vor der Pause sollten die Gastgeber dann doch in Front gehen

Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Sebastian Kahl die Hereingabe nicht verhindern und als Mehrez dann vor dem hinter ihn stehenden Jonas Reingruber einschussbereiten klären wollte, unterlief ihm ein Eigentor, dass dem FCM zur knappen Pausenführung verhalf.


Allerdings hätte man um ein Haar noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen können, denn nach einer schönen Kombination über die rechte Seite wurde Alexander Schwarz von Reza Jaqubi bedient und kam dann im Strafraum frei zum Schuss, doch der zögerte beim Abschluss einen Tick zu lange, so dass ein Moosburger Abwehrspieler noch seinen Fuß dazwischen brachte und zur Ecke klären konnte.

Auch die zweite Hälfte begann für die Gäste wieder mit einem Rückschlag, denn kaum hatte der Referee wieder angepfiffen, fing man sich den dritten Gegentreffer ein. Nachdem Jaqubi Nähe der Mittellinie leider den Ball verstolperte ließ man dem Moosburger Angreifer Florent Hoxhaj an der Strafraumgrenze freies Geleit, so dass er nahezu ungehindert zum Abschluss kam und Voichtleitner mit einem Flachschuss zum 3:1 überwand.

Aber drei Minuten später konnte man auf 2:3 verkürzen. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite konnte sich Jokl Schiwietz im Zweikampf behaupten wurde dann im Strafraum zu Fall gebracht, so dass der Referee folgerichtig auf den Punkt zeigte. Mehrez übernahm die Verantwortung und ließ de Keeper mit einem unhaltbaren Schuss das Nachsehen.

Wenig später wäre man dann fast zum Ausgleich gekommen. Zunächst hatte Alexander Schwarz den Treffer vor Augen. Bei einem Angriff über die rechte Seite drang er in den Strafraum ein und kam auch zum Abschluss, doch Held konnte den Schuss über die Latte zur Ecke lenken.

Die daraus resultierende Ecke sorgte dann für große Gefahr. Als Markus Felnser die Hereingabe von Jaqubi vor das Tor köpfte, brachte der FCM das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als Schiwietz dann aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch mit einem Reflex konnte Held den Einschlag verhindern.


Doch es sollte für Gäste dann doch noch besser kommen, denn nach 56 Minuten kam man zum Gleichstand. Diesmal wurde Schiwietz an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht und Julian Topf nahm beim daraus resultierenden Freistoß genau Maß und ließ Held mit einem scharfen Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance.


Aber nach 67 Minuten geriet man erneut ins Hintertreffen. Diesmal konnte Jaqubi seinen Gegenspieler am Flügel nicht stellen. Als der Angreifer dann in den Strafraum lief, legte er den Rücken der Abwehr, wo Robert Hagl zum Abschluss kam und gegen den platzierten Schuss, der genau im langen Eck einschlug, hatte Voichtleitner nicht den Hauch einer Chance.

Zwei Minuten später brannte es dann im Altenerdinger Strafraum lichterloh und die Hausherren schossen gleich dreimal in Folge auf das SVA-Gehäuse, doch alle Schüsse konnten geblockt werden, so dass man noch im Spiel blieb.

Allerdings fehlten nun auf Seiten der Gäste die Körner, um nochmals zurückschlagen zu können. Der Kräfteverschleiß sorgte dafür, dass sich auf Altenerdinger Seite nun viele Fehler einschlichen, so dass Zuspiele in der Offensive zu schlampig gespielt wurden, und man das Moosburger Tor nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen konnte.

Drei Minuten vor dem Ende glückte dann den Hausherren die Entscheidung. Nach einem Zuspiel ins Mittelfeld konnte Markus Felsner das Leder nicht behaupten und verlor die Kugel an Hagl, der dann mit dem Ball am Fuß alleine in den Strafraum eindrang und mit einem platzierten Schuss ins linke Eck zum 5:3-Endstand traf.

Fast wäre den Platzherren noch der sechste Treffer geglückt, doch die Veilchen hatten Glück, dass ein Stürmer nach schöner Flanke aus kurzer Distanz das Ziel knapp verfehlte.

Weitere Bilder vom Spiel

 

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Zorneding 4:1

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Auch das zweite Testspiel konnten die A1-Junioren trotz erheblicher personeller Probleme für sich entscheiden, denn man setzte sich gegen den Münchner Kreisligisten TSV Zorneding verdient mit 4:1 durch. Vor allem im ersten Durchgang zeigten die Veilchen eine gute Vorstellung und legten da den Grundstein zum klaren Erfolg Nach Wiederbeginn sollte sich dann zeigen, dass man konditionell noch einiges aufholen muss, um für den in zwei Wochen anstehenden Punktspielstart gewappnet zu sein. Schon nach vier Minuten gab es die erst gute Chance. Nach einem Ballgewinn steckte Jonathan Günzel das Leder schön auf Jannik Obermaier durch. Der Angreifer scheiterte er bei seinem Schuss am TSV-Torhüter. Zwar landete der Abpraller beim nachsetzenden Sebastian Kahl, doch leider kam das Leder zu scharf, so dass er den Abpraller nicht unter Kontrolle brachte und das Spielgerät in den Armen des Torhüters sprang. Nach 14 Minuten hatte man den Torschrei auf den Lippen, denn ein Schuss von Ben Schiwietz, der nach Ablage von Reza Jaqubi aus 23 Meter abzog, wäre um ein Haar im Netz gelandet, streifte aber dann Leder nur den Außenpfosten des Zornedinger Tores. Nach 18 Minuten gingen dann die Gäste völlig überraschend in Front. Zunächst hatte man noch Glück, denn Torhüter Senal da Silva, der das Leder im eigenen Strafraum vertändelte, konnte mit letztem Einsatz dann den Torerfolg des TSV-Angreifers verhindern und rettete gerade noch zur Ecke. Allerdings sollte der folgende Eckstoß dann Folgen haben, denn ein Angreifer der Gäste kam vor dem aus seinem Tor kommenden da Silva an das Leder und köpfte zum 1:0 für seine Farben ein. Aber trotz des Gegentreffers blieben die Gastgeber spielbestimmend und wären nach 27 Minuten fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Foul an Obermaier knapp außerhalb des Strafraums führte der Gefoulte selbst aus und als der Schuss abgefälscht wurde, schien das 1:1 perfekt zu sein, doch der Ball ging um Haaresbereite am Tor vorbei. Aber fünf Minuten später belohnte man sich für den Aufwand mit dem verdienten Ausgleichstreffer. Nach einem Zuspiel von Obermaier legte der an der Strafraumgrenze stehende Jaqubi auf Nico Brendel ab und dessen 25 Meter-Schuss fand den Weg ins Netz. Nur eine Minute konnte man dann sogar in Führung gehen. Als man sich nach Wiederanstoß das Leder erkämpft wurde, spielte man auf de rechte Seite, wo Kahl die Kugel flach innen spielte, wo der eingerückte Jaqubi vor seinen Gegenspieler am Ball war und überlegt zum 2:1 ins rechte Eck einschoss. Wenig später hätte man dann die Führung ausbauen müssen. Nach einem Zuspiel von Jaqubi lief Günzel von der rechten Seite allein in den Strafraum und spielte dann an der Grundlinie angekommen flach nach innen. Leider kam aber das Zuspiel in den Rücken des völlig freistehenden Obermaier, so dass diese klare Chance ungenutzt blieb. Aber eine Zeigerumdrehung weiter konnte der Torjäger dann doch auf 3:1 stellen. Nach einem erfolgreichen Pressing kam die Kugel zu Obermaier, der dann noch einige Meter nach innen lief und mit einem Flachschuss zum 3:1 traf. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Gastgeber dann nicht mehr so zwingend, hatten das Spiel aber zunächst unter Kontrolle und wären nach 60 Minuten fast zum nächsten Treffer gekommen. Nach einem Pass von Obermaier in die Tiefe, zog Youssef Takrouri von der linken Seite nach innen, hatte dann aber Pech, dass sein Schuss knapp am langen Eck vorbeiging. Aber zwei Minuten später glückte dann doch die Vorentscheidung. Nach einem Pass in den Strafraum kam der vor Obermaier laufende Abwehrspieler zu Fall. So kam der Angreifer an den Ball, hatte dann noch genügend Zeit, um sich den Ball zurechtzulegen, den er dann unhaltbar zum 4:1 im kurzen Eck versenkte. Wenig später wäre Zorneding dann fast zum 2:4 gekommen. Als die SVA-Abwehr nicht entscheidend klären konnte, kam der Ball zu einem links freistehenden Gästespieler, der das Spielgerät schön nach innen brachte, doch die Veilchen hatten Glück, dass sein am langen Pfosten stehender Mitspieler den Ball knapp verfehlte. In dieser Phase zeigte sich bei der SpVgg dann doch ein deutlicher Kräfteverschleiß, was dazu führte, dass man nun den Gegenspielern zu viel Platz ließ und sich die Fehlerquote doch enorm erhöhte. Nach 73 Minuten hätte Zorneding dann daraus fast Kapital geschlagen, profitierten dabei aber auch dass sich Elias Faust verletzte und nicht mehr entscheidend eingreifen konnte. So fehlte ein Akteur in der Dreierkette und diesen Vorteil wusste der Gast zu nützen, so dass ein Angreifer konsequent in den Strafraum zog, aber beim Abschluss glücklicherweise zu hoch zielte. Fünf Minuten später leisteten sich die Hausherren dann in der Vorwärtsbewegung einen Fehlpass. Zudem stand man auch in der Abwehr sehr schlecht, so dass ein Angreifer nach dem folgenden Befreiungsschlag von der Mittellinie allein in Richtung Altenerdinger Tor unterwegs war. Allerdings zeigte da Silva seine Klasse und konnte einen zweiten Gegentreffer erfolgreich verhindern.  In den letzten Minuten versuchten die Gastgeber dann das Leder in ihren eigenen Reihen zu halten, was aber nicht gänzlich gelang. Jedoch konnte der TSV daraus kein Kapital schlagen, so dass man den Vorsprung sicher ins Ziel brachte. Letztlich zeigte man sich auf Seiten der SpVgg zufrieden und Trainer Andreas Heilmaier zog ein positives Fazit: „Die erste Hälfte hat gezeigt, dass das Team großes Potential hat und wir haben vor der Pause eine starke Leistung gezeigt. Nach Wiederbeginn hat man allerdings gesehen, dass wir im konditionellen Bereich noch arbeiten müssen, um diese gute Vorstellung auch über 90 Minuten abrufen zu können“.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Ergoldsbach 6:0

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Lukas Bachmair, 3. Julius Krop, 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler, 9. Julian Schaumaier, 10. Leonardo Tunjic, 11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:0 Leart Bilalli (40.)
2:0 Samuel Kronthaler (43.)
3:0 Michael Gartner (45. +1)
4:0 Leart Bilalli (54.)
5:0 Leart Bilalli (79.)
6:0 Marc Winkelmann (84.)

Gelbe Karten:
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Die SpVgg Altenerding konnte auch im Vergleich gegen den niederbayerischen Bezirksligisten TSV Ergoldsbach die imponierende Frühform unter Beweis stellen, so dass man letztlich einen deutlichen 6:0-Kantersieg für sich verbuchen konnte.

Auch wenn Trainer Pedro Locke seinen Schützlingen eine sehr starke Vorstellung attestierte, ordnete der Coach den Erfolg realistisch ein. „Anfangs war die Partie ausgeglichen und Ergoldsbach hatte auch Chancen, um selbst in Führung zu gehen. Aber dann war doch deutlich zu erkennen, dass wir konditionelle Vorteile haben, was sicherlich auch der Tatsache, dass der TSV erst einen Woche Vorbereitung hinter sich hatte, geschuldet war“.

Die Gastgeber legten gleich entschlossen los und kam schon nach drei Minuten zur ersten Chance. Als die Kugel nach einer schönen Kombination bei Julian Schaumaier landete, zog der Angreifer aus etwa 20 Metern ab, doch der traf den Ball nicht richtig, so dass diese Möglichkeit noch keinen zählbaren Erfolg brachte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Hausherren. Nach einem Seitenwechsel auf die linke Seite zog Samuel Kronthaler in den Strafraum, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging knapp am langen Eck vorbei.

Nur wenig später fast die identische Szene. Diesmal nahm Kronthaler ein Zuspiel von Pedro Flores auf, ging erneut an seinem Widersacher vorbei, doch diesmal fand er bei seinem Abschluss seinen Meister im Ergoldsbacher Torhüter Maximilian Stadler, der den Schuss gut abwehren konnte.

Nach acht Minuten kam der TSV dann erstmals zum Abschluss, wäre aber mit der ersten Chance um ein Haar in Front gegangen. Nach einem Fehlpass der SpVgg im Spielaufbau kam Fabian Stoller aus 25 Metern zum Abschluss, hatte aber Pech, dass er nur den Pfosten anvisierte.

Vier Minuten später bot sich dem Bezirksligist dann die nächste große Chance. Als Kerim Demir ein schlampiges Zuspiel von Julius Krop abgefangen hatte, lief der Angreifer alleine auf das Tor zu, doch er verzog den abschließenden Schuss und verfehlte das Altenerdinger Tor schließlich um einige Meter.

Anschließend entwickelte sich ein hochklassiges und intensives Spiel, das von beiden Teams auf hohem Niveau geführt wurde – einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.

Nach 25 Minuten hoffte der SVA-Anhang dann wieder auf die Führung, doch ein scharf nach innen getretener Freistoß wurde von Freund und Fein verfehlt und ging schließlich knapp am langen Ecke vorbei.

Drei Minuten später ging der nächsten Chance abermals ein Freistoß voraus, doch ein abschließender Kopfball von Schaumaier fand erneut nicht den Weg ins Netz, so dass es weiterhin torlos blieb.

Nach 30 Minuten hätte man in Führung gehen müssen. Als die Kugel nach einer sehenswerten Stafette bei Leart Bilalli landete, zog der Angreifer von der linken Seite nach innen und ließ dabei einige Gegenspieler stehen. Abschließend spielte er die Kugel durch die Schnittstelle zu Kronthaler, der jedoch am hervorragend reagierenden Stadler scheiterte.

Fünf Minuten später brachte dann Kronthaler das Leder von der linken Seite scharf nach innen und fand Schaumaier, der jedoch beim Abschluss sein Visier zu hoch eingestellt hatte

Aber nach 40 Minuten sollte die Überlegenheit der Hausherren schließlich doch zum Führungstreffer führen. Nach einem Foulspiel an Kronthaler legte sich Bilalli das Leder zu Recht und gegen seinen Schuss ins lange Eck konnte Stadler nichts mehr ausrichten.

Nun war der Bann gebrochen, so dass man schon wenig später das 2:0 erzielen konnte. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß landete das Leder von Bilalli bei Leonardo Tunjic, der einen traumhaften Pass durch die Schnittstelle spielte und Kronthaler fand. Der Mittelfeldspieler gewann das Laufduell gegen seinen Kontrahenten und überwand dann allein vor dem Tor stehenden den Ergoldsbacher Keeper Stadler zum zweiten Male.

Nun kam die Veilchen ins Rollen und nur eine Minute später hatte man schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch Stadler konnte einen Schuss von Flores gerade noch an den Pfosten lenken.

Die daraus resultierende Ecke brachte dann aber doch den dritten Treffer, wobei die SpVgg hier auch das nötige Glück hatte. Nach einer kurzen Aufführung wollte Michael Gartner die Kugel nach innen flanken, doch der Ball wurde immer länger und landete dann zum 3:0-Halbzeitstand glücklich im langen Eck.

Nur drei Minuten nach Wiederbeginn hätte man dann schon auf 4:0 erhöhen können. Nach einer Balleroberung an der Mittellinie kombinierte man sich schnell nach vorne und als Kronthaler nach innen zu Tunjic brachte, hatte der Offensivakteur Pech, dass das Leder um Zentimeter am Tor vorbeiging.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter wurde es dann vor dem TSV-Tor schon wieder gefährlich. Nach einem Zuspiel von Flores brachte Gartner das Leder scharf nach innen, wo Schaumaier das Leder nur um Haaresbreite verfehlte.

Aber nach 54 Minuten sollte die nun turmhohe Überlegenheit doch wieder zu zählbarem Erfolg führen. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Flores und Bilalli blieb Zweitgenannter vor dem Tor nervenstark und schoss mit einem platzierten Schuss ins lange Eck sicher zum 4:0 ab.

Anschließend blieb Altenerding spielbestimmend, doch nun ließ man vor allem bei letzten Pass die notwendige Präzession vermissen, so dass die ganz klären Chance ausblieben. Doch 20 Minuten vor dem Ende musste der Gast dann sein Glück beanspruchen, denn ein Freistoß von Gartner streifte nur den Querbalken.

In der 75. Minute wäre Ergoldsbach dann fast den Ehrentreffer geglückt. Nach einem Abspielfehler von Bello Ridwan wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, wo Martin Stoller frei vor dem Tor zum Schuss kam, doch mit einer sehr starken Parade konnte Lukas Loher das Gegentor verhindern.

Wenig später tankte sich dann Kronthaler durch das Mittelfeld. Als sein abgeblockter Schuss bei Bilalli landete, hoffte man bei einem 18 Meter-Schuss auf das nächste Tor, doch das Leder strich um Zentimeter am Ziel vorbei.

Im Gegenzug fehlte der SpVgg dann in der Defensive die nötige Absicherung. Gleich drei Ergoldsbacher Akteure liefen allein auf das Altenerdinger Tor zu, doch Demir zielte bei Abzug zu genau, so dass der Pfosten den ersten Treffer der Gäste verhinderte.

Nun ging es Schlag auf Schlag und noch in der gleichen Minute gab es für die SpVgg die nächste Chance, doch Marc Winkelmann hatte Pech, dass sein Schlenzer aus 18 Metern knapp am Tor vorbei ging.

Aber zehn Minuten vor dem Ende gab es dann doch wieder zählbaren Erfolg. Als Bilalli auf der rechten Seite das Leder erhielt wurde er von Lukas Bachmair hinterlaufen. Als der Abwehrspieler dann zurück auf Bilalli spielte, hatte dieser nur noch Stadler vor sich und unter Zuhilfenahme des Pfostens traf er zum 5:0 ins lange Eck.

Noch war der Torhunger der Veilchen noch nicht gestillt und drei Minuten später machte man das halbe Dutzend voll. Nach einer Ecke der Ergoldsbacher konterten die Gastgeber blitzschnell. Nach einem Zuspiel von Kronthaler chippte der mitgelaufene Krop das Leder von der linken Seite mustergültig nach innen, wo Winkelmann goldrichtig stand und die Hereingabe aus kurzer Distanz mühelos zum 6:0-Endstand im Netz versenkte.

Herren 2: SpVgg Altenerding – Aspis Taufkirchen 5:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Alexander Weiher, 3. Jeremy Bauer, 4. Hussein Bahlak (61. Noh Tesfamichael), 5. Sebastian Kahl, 6. Reza Jaqubi (61. Sadam Ibrahim), 7. Johannes Irl, 8. Sebastian Gruber, 9. Adonai Ngomobo, 10. Wiam Trakruri (61. Alexander Schwarz), 11. Domenik Gruber

Torschützen:
1:0 Domenik Gruber (19.)
2:0 Sebastian Gruber (26.)
3:0 Sebastian Gruber (45. / Fouelfmeter / Adonai Ngombo)
4:0 Wiam Takruri (51.)
5:1 Jeremy Bauer (85.)

Gelbe Karten:
Wiam Takruri

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Sadam Ibrahim (70. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Das A-Klassenteam der SpVgg Altenerding kommt immer besser in Schuss und im Vergleich gegen Aspis Taufkirchen zeigten die Veilchen eine sehr starke Vorstellung und kamen gegen den Tabellenzweiten der A-Klasse (Gruppe 8) zu einen ungefährdeten 5:1-Heimerfolg.

Von Beginn an übernahmen die Hausherren das Kommando und nach acht Minuten kam zur ersten vielversprechenden Möglichkeit. Nach einer schönen Ballstafette kam Jeremy Bauer an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch leider ging der Schuss zu zentral auf das Tor, so dass Aspis-Keeper Christos Gaitanidis parieren konnte.

Nach 17 Minuten war der Schlussmann erneut gefordert. Als ein Gästespieler eine von Bauer nach innen gezogene Ecke unglücklich verlängerte, kam Reza Jaqubi am langen Pfosten aus spitzem Winkel zum Schuss, doch Gaitanidis war erneut zur Stelle und konnte den Schuss hervorragend abwehren, hatte dann auch das Glück des Tüchtigen, dass der Nachschuss von Johannes Irl zur Ecke abgeblockt werden konnte.

Aber zwei Minuten musste der Keeper dann doch hinter sich greifen. Als Adonai Ngombo nach einem Konter etwa 18 Meter vor dem Tor gefoult wurde, bekam die SpVgg einen Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen. Dominik Gruber nahm bei der Ausführung genau Maß und versenkte die Kugel unhaltbar zur 1:0-Führung im langen Eck.

Sechs Minuten später konnte sich dann sein Bruder Sebastian in die Torschützenliste eintragen und der Youngster erzielte ein „Tor des Monats“. Als die Griechen das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachten, landete das Spielgerät beim an der Strafraumgrenze stehenden Gruber. Der Mittelfeldspieler fackelte nicht lange und hämmerte den Ball unhaltbar in den Winkel.

Auch anschließend hatten die Hausherren eine optische Überlegenheit, doch erst fünf Minuten vor der Pause konnte man daraus wieder eine gute Chance kreieren. Als Gaitanidis eine Flanke von Dominik Gruber nur nach vorne abwehren konnte, kam Sebastian Gruber erneut zum Nachschuss, doch diesmal fand er im Aspis-Schlussmann seinen Meister, der den Ball zur Ecke abwehren konnte.

Nur zwei Minuten später brannte es dann lichterloh im Taufkirchner Strafraum, denn nach einer Ecke konnte man die Hereingabe nicht klären, doch man hatte Glück, dass die drei daraus resultierenden Schüsse von Wiam Takruri, Dominik Gruber und Alexander Weiher immer an einem Abwehrbein hängenblieben und somit keinen zählbaren Abschluss brachten.

Aber trotz allem konnten die Veilchen noch vor der Pause den dritten Treffer nachlegen. Nach einem schönen Pass von Dominik Gruber konnte Gaitanidis den durchgebrochenen Ngobmo nur noch unfair stoppen, so dass der Referee auf Elfmeter entschied, denn Sebastian Gruber sicher zum 3:0-Pausenstand im Netz unterbrachte.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte hielt die Spielfreude auf Altenerdinger Seite an und schon nach sieben Minute konnte man den nächsten Treffer nachlegen, profitierte dabei aber von einem Fehler von Gaitanidis. Als Domenik Gruber vom rechten Strafraumeck einen Schuss auf das kurze Ecke abgab, hatte es den Anschein, dass der Torhüter die Kugel schon unter Kontrolle hatte. Allerdings konnte er den Ball nicht festhalten und Profiteur von seinem Lapsus war Wiam Takruri, der zum 4:0 abstaubte.

Vier Minuten später war man dann sogar dem fünften Treffer sehr nahe. Als Irl von der rechten Seite einen Freistoß auf den langen Pfosten gezogen hatte, ging Sebastian Gruber volles Risiko, doch leider wurde er nicht belohnt, denn seine Volleyabnahme strich knapp am Ziel vorbei.

Nach exakt einer Stunde Spielzeit kamen die Griechen dann zur ersten dicken Chance. Nach einer Freistoßflanke kam Bernhard Neumaier aus kurzer Distanz völlig frei zum Kopfball, doch mit einem großartigen Reflex konnte Keeper Maximilian Voichtleitner einen Gegentreffer verhindern.

Aber nur wenig später waren die Platzherren schon wieder am Zug und als Bauer nach einem gewonnenen Zweikampf durch war und nur noch Torhüter Gaitanidis vor sich hatte, hoffte man auf das 5:0, doch Bauer scheiterte am gut regierenden Schlussmann.

Nach 64 Minuten kamen die Griechen dann zum Ehrentreffer. Nach einer Ecke versäumte es Voichtleitner aus seinem Tor zu kommen, um die Hereingabe aufzunehmen. So kam Meysan Amiripur aus wenigen Metern an die Kugel und betrieb für sein Team Ergebniskosmetik.

Wenig später hätten die Gäste fast wieder getroffen – allerdings ins eigene Tor. Nach einer Hereingabe von Ngombo wollte ein Abwehrspieler den Ball aus Gefahrenzone befördern, doch die Abwehr missglückte und Gaitanidis musste sein ganzes Können aufbieten, um die Bogenlampe seines Mitspielers noch abwehren zu können

20 Minuten vor dem Ende setzte dann Bauer zu einem sehenswerten Solo an, doch beim Abschluss fand er abermals seinen Meister in Gaitanidis, der glänzend zur Ecke klären konnte.

Diese folgende Hereingabe führte dann zu einer unglücklichen Szene, denn Sadam Ibrahim ging mit dem Fuß zum Ball und traf dabei einen Abwehrspieler der Gäste unglücklich auf Kopf, was der Unparteiische mit einem Platzverweis ahndete.

Trotz der numerischen Überlegenheit hielt die Spielkontrolle der SpVgg an. Zwar attackierten die Griechen jetzt weiter vorne und versuchten es immer wieder mit langen Bällen. Da aber der letzte Ball in die Spitze meist von der SpVgg abgefangen wurde, konnte Aspis wenig Gefahr ausstrahlen, während sich für die Heimelf immer wieder vielversprechende Kontermöglichkeiten ergaben.

Dies sollte dann fünf Minten vor dem Ende noch zum 5:1 führen. Als Sebastian Gruber, der an diesem Tag einen Sahnetag erwischt hatte, das Leder schön nach innen passte, griff der sich im Abseits befindliche Ngombo nicht ein und ließ das Leder durch, so dass Bauer das Zuspiel erreichte. Der Neuzugang umspielte schließlich noch Gaitanidis und schob sicher ins Tor ein.

Auch die letzte Chance bot sich in der letzten Minute der SpVgg, doch Weiher hatte Pech, dass sein Schuss nach Zuspiel von Bauer knapp am Pfosten vorbeiging, so dass sich am Endresultat nichts mehr ändern sollte.

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – SpVgg Markt Schwabener Au 3:1

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Mit einem 3:1-Erfolg gegen die SpVgg Markt Schwabener Au starteten die A1-Junioren der SpVgg in die Vorbereitungsphase und die Altenerdinger Nachwuchskicker zeigten dabei schon gute Ansätze, wobei natürlich noch nicht alles Gold war, was glänzte. Die Gastgeber starteten mit viel Schwung und schon nach wenigen Minuten tauchte Jannik Obermaier alleine vor dem Tor der Gäste auf, doch mit einer hervorragenden Parade konnte der Keeper der Gäste den durchaus möglichen Rückstand verhindern. Anschließend kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das nun überwiegend im Mittelfeld stattfand und zunächst wenig klare Chancen bot. Nach 24 Minuten wären dann aber die Gäste aus Markt Schwaben fast in Front gegangen. Nach einem Zuspiel auf Fritzsche leistete sich der Neuzugang etwa 20 Meter vor dem eigenen Tor einen Ballverlust. Als der Ex-Altenerdinger Florian Donig dann das Leder sofort diagonal in den Strafraum brachte, kam sein Mitspieler frei zum Schuss, doch mit einer gekonnten Fußabwehr wehrte Keeper Senal da Silva ab. Drei Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite, und als Romeo Pluntke von der rechten Seite eine schöne Flanke auf den langen Pfosten gezogen hatte, nahm Obermaier das Leder volley, verfehlte jedoch das Ziel um ca. einen Meter. Drei Minuten später bot sich die nächste dicke Möglichkeit für die Gastgeber, obwohl unmittelbar davor Gefahr die SpVgg drohte. Als sich ein Angreifer der Gäste auf der rechten Seite gegen Bastian Fritsche durchsetzen konnte, lief er alleine in den Strafraum. Allerdings konnte Gentian Hoti die Hereingabe abwehren und noch vorne schlagen. Da die Markt Schwabener bei dieser Situation sehr hoch aufgerückt waren, und Obermaier gerade noch vor dem einem Abwehrspieler der Gäste an den Ball, lief der Torjäger von der Mittellinie alleine auf das Tor. Diesmal konnte der Keeper den abschließenden Schuss nicht abwehren, hatte jedoch das Glück des Tüchtigen, dass die Kugel knapp am langen Eck vorbeiging. Weiterhin blieben die Hausherren anfangs am Drücker und waren dem Führungstreffer nur eine Minute später wieder sehr nahe. Nach einem schönen Pass von Johannes Dangl durch die Schnittstelle zögerte der Schlussmann etwas mit dem Herauslaufen, so dass Jonathan Günzel von der linken Seite dann in den Strafraum eindrang und nur noch den Torhüter vor sich hatte. Dieser machte jedoch seinen kleinen Fehler prompt wieder wett und konnte den abschließenden Schuss hervorragend parieren. Noch in der gleichen Minute spielte Dangl erneut einen tödlichen Pass durch die Abwehrkette von Markt Schwaben und fand Plunkte, der zwar noch vor dem Torhüter an das Leder kam, doch diesen aufgrund des geringen Abstandes zwischen beiden Protagonisten nicht mehr am Keeper vorbeibrachte. In der 37. Minute bot sich den Veilchen dann innerhalb weniger Sekunden eine Dreifachchance. Zunächst konnte der Keeper gegen den alleine vor ihm auftauchenden Obermaier retten. Als der Abpraller dann bei Günzel landete, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch ein auf der Linie stehender Verteidiger konnte die Kugel von der Linie köpfen. Nach war die Gefahr nicht gebannt und als Günzel seine zweite Chance erhielt, zog er wieder ab, doch erneut stand der Verteidiger an der richtigen Stelle und köpfte das Spielgerät über die Latte ins Toraus. Das Auslassen dieser Großchancen hätten sich dann fast gerächt, denn kurz vor der Pause wäre Markt Schwaben dann fast in Führung gegangen. Nach einem Ball aus dem Halbfeld kam ein Angreifer am langen Pfosten stehend zum Abschluss. Zunächst konnte da Silva abwehren, aber noch hatte man die Gefahr nicht gebannt, und als der Stürmer erneut an den Ball kam, drohte der Rückstand, doch in Gemeinschaftsproduktion konnten da Silva und Sadam Ibrahim klären und erst als der Abwehrspieler die Kugel aus dem Strafraum geschlagen hatte, war die Gefahr gebannt, so dass es torlos in die Pause ging. Die erste Chance nach Wiederbeginn hatte dann Markt Schwaben. Erneut konnten die Gastgeber einen in den Strafraum geschlagen Ball nicht entscheidend klären, so dass es ca. 10 Meter vor dem Tor zu einem Gestochere kam, aus dem heraus ein Gästespieler zum Abschluss kam, aber das Ziel verfehlte. Fünf Minuten später bot sich den Gästen die bis dahin beste Chance. Nach einer Hereingabe von der linken Seite übersah Ibrahim einen Gegenspieler in seinem Rücken und versäumte es, den Ball zu klären. So kam der Angreifer aus acht Metern zum Abschluss, schoss aber dann ca. einen halben Meter am Tor vorbei. Nach 52 Minuten nutzten die Gastgeber dann ihre erste Chance im zweiten Durchgang, um in Front zu gehen. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Sebastian Kahl das Leder punktgenau nach innen und fand Obermaier. Der Angreifer konnte hatte noch genügend Zeit, um den Ball anzunehmen, ehe er dann unhaltbar zum Führungstreffer vollendete. Nach 67 Minuten versuchte sich dann ein Gästespieler mit einem Fernschuss aus 25 Metern, doch der Ball verfehlte das Tor knapp. 18 Minuten vor dem Ende konnten die Gastgeber dann die Führung ausbauen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Reza Jaqubi legte Dangl das Leder auf Obermaier zurück und gegen dessen fulminanten 12 Meter-Schuss konnte der Keeper der Gäste nichts mehr ausrichten. Eine Minute später konnte sich ein Angreifer der Gäste von der rechten Seite in den Strafraum durchtanken und zog dann ab, doch der Ball fand sein Ende am Außenpfosten des Altenerdinger Tores. Vier Minuten vor dem Ende glückte der SpVgg dann die Vorentscheidung. Nach einem Ball nach innen drehte sich Obermaier mit dem Ball am Fuß um seinen Gegenspieler und wurden von diesem zu Fall gebracht, so dass der sehr gut leitende Referee Leon Feuker auf Elfmeter entschied, den Günzel sicher zum 3:0 verwandelte. In der letzten Minute verdienten sich aber die Gäste schließlich noch den Ehrentreffer. Nach einem Pass nach vorne eilte Donig alleine auf das Tor zu, fand aber bei seinem Abschluss seinen Meister in Torhüter Senal da Silva. Allerdings landete der Abpraller bei einem weiteren Gästespieler, der dann im Nachschuss für den Endstand sorgte.

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D4-Junioren: SpVgg gewinnt Hallenspektakel in Forstern

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Immer wieder gern sind die D4-Juniren der SpVgg beim Forsterner Hallenturnier dabei. Nach Platz 2 in der letzten Saison gewann man dieses Jahr das Turnier. Gespielt wurde ein Turnier mit fünf teilnehmenden Teams, bei dem in diesem Jahr der Gastgeber zwei Teams stellte und zudem die befreundeten Vereine aus Fraunberg und Hörlkofen dabei waren. Der Spielplan meinte es für die Veilchen auch noch gut, denn man konnte sowohl das Eröffnungs- als auch das Abschlussspiel bestreiten. Zum Auftakt wartete das Einser-Team des Gastgebers auf die SpVgg. Nach fünf Minuiten konnten die Veilchen ihre Nervosität ablegen und und spielten ihre technische Überlegenheit aus. Nach Querpass von Paul Ipolyi erzielte Lukas Reiser die Führung für die Veilchen. Ab nun lief der Ball und nur 60 Sekunden später konnte Ipolyi nach schöner Kombination und tollem Zuspiel von Julian Jaworeck auf 2:0 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte Jaworeck zwei Sekunden vor Spielende selbst mit einem Kopfballtor nach Flanke von Adam El Mekhanter, welches von den Rängen mit einem Extraapplaus belohnt wurde. Im zweiten Match ging es gegen Hörlkofen, gegen die man in Turnieren zuletzt immer unterlegen agierte. Aber heute sollte es anders laufen. Altenerding ließ von der ersten Minute den Ball laufen und spielte Hörlkofen an die Wand. Adam El Mekhanter eröffnete den Torreigen mit einem Doppelpack, ehe Miguel Eichwald, Lukas Reiser und Vincent Mörtl das Ergebnis auf 5:0 hochschrauben konnten. Da auch die Spiele ohne Erdinger Beteiligung gut liefen und oft zu Punkteteilungen führten, war das dritte Spiel gegen Fraunberg bereits das Endspiel und mit einem Sieg konnte man den Turniersieg bereits in trockene Tücher bringen. Aber es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem Torwart David Mückel einige Mal die Veilchen vor einem Rückstand bewahren musste. Kurz vor Ende konnte Vincent Mörtl einige der wenigen Angriffe erfolgreich abschließen und sein Flachschuss landete im rechten Eck. Die letzten zwei Minuten konnte man den Vorsprung erfolgreich über die Zeit bringen und der Turniersieg war bereits sicher. In der abschließenden Partie traf man auf den FC Forstern II. Hier war lange kein Unterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Als bei Altenerding die Kräfte schwanden und der Gastgeber schließlich  glücklich mit 1:0 in Führung ging, war die Stimmung in der Halle auf dem Siedepunkt. In den Folgeminuten wurden die Veilchen stärker und spielten nur noch auf ein Tor, aber beste Chancen wurden reihenweise vergeben, so dass man den Gastgebern ein tolles Erlebnis zum Turnierabschluss verschaffte und man selbst im Anschluss den Turniersieg feiern konnte. Wieder einmal war es ein tolles Turnier mit einem großartigen Erfolg für die Veilchen.

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