Nicht wie erhofft verlief der Punktspielauftakt für die C2-Junioren, denn am 1. Spieltag unterlag man bei der (SG) FC Fraunberg mit 0:3 und wartet auf die ersten Punkgewinne im neuen Jahr. Zunächst fanden die Altenerdinger Kicker ganz gut ins Spiel und konnten sich in den ersten Spielminuten durchaus gegen die durch die Bank älteren Kontrahenten durchsetzen. So ergab es sich in der fünften Spielminute, dass David Wildgruber durch einen sehenswerten Alleingang über linke Seite den Führungstreffer schon auf den Fuß hatte, doch der Fraunberger Schlussmann zeigte eine hervorragende Reaktion, pflückte den Torschuss aus der Luft und konnte so einen frühen Rückstand seines Teams verhindern. Drei Minuten später überlief der großgewachsene Stürmer der Gastgeber auf der rechten Seite jedoch die Semptstädter Abwehrkette und lochte mit einem Vollspann-Schuss ins lange Eck zum 1:0 für die Hausherren ein. In den folgenden Spielminuten sahen die Zuschauer weiterhin eine Partie auf Augenhöhe, mit Torchancen auf beiden Seiten. Aber wenig später fing man sich doch den zweiten Gegentreffer ein. Erneut konnte die linke Abwehrseite der SpVgg den Vorstoß eines Angreifers der FCF nicht unterbinden und wie schon beim 0:1 landete das Leder zum 0:2-Pausenstand im langen Eck des Altenerdinger Tores. Nach Wiederbeginn wollte man der Partie dann eine Wende verleihen, doch der Vorsatz erfuhr schon nach wenigen Minuten einen jähen Rückschlag. Man eröffnete den zweiten Durchgang mit einem missglückten Anstoß, der direkt bestraft wurde. Sofort musste man das Spielgerät an die Gastgeber, die sich mit lediglich drei Spielzügen vor das Altenerdinger Tor kombinierten und dort mit dem Treffer zum 3:0 einen erfolgreichen Abschluss fanden. In der Schlußphase bäumten sich die Veilchen nochmal auf, zeigten durchaus sehenswerte Kombinationen, die leider keinen zählbaren Erfolg zu Tage brachten. Das Trainerduo Oliver Heidler und Oliver Pompei lobten dennoch die Leistung der C2-Recken, die ihr ersten Punktspiel auf dem Großfeld spielerisch gut gelöst haben. Die noch fehlende Kondition und Zweikampfhärte sollten sich in den nächsten Wochen einstellen, so dass man trotz der Auftaktniederlage zuversichtlich in die kommende Saison blickt.
B2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SC Moosen 4:2
Ein teures Vergnügen wurde der 4:2-Auftaktsieg der B2-Junioren gegen die (SG) SC Moosen 2 für Trainer Peter Michalek, denn der Übungsleiter versprach seinen Schützlingen im Fall eines dreifachen Punktgewinnes einen Döner. Dieses Versprechen gab er auch schon in der Vorsaison, doch leider blieb sein Team im letzten Jahr ohne Sieg, was sich nun aber schon im ersten Spiel des neuen Jahres ändern sollte. Freilich sah in der Anfangsphase nicht unbedingt danach aus, denn schon nach sechs Minuten geriet man unnötig in Rückstand. Als ein SG-Angreifer von der linken Seite in den Strafraum eindrang, brachte ihn Enes Cosickic im Strafraum zu Fall, so dass der Unparteiische Markus Rasshofer auf den Punkt zeigen musste. Die Gäste ließen sich die Chance nicht entgehen, denn man verwandelte den Strafstoß unhaltbar für Schlussmann Benedikt Bauer zur Führung. Aber die passende Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten und nach 14 Minuten glich die SpVgg aus. Nach einem Angriff über die linke Seite zog Renas Senyoldas mit dem Ball am Fuß nach innen und als er im Strafraum noch einen Gegenspieler umspielte, kam er dann aus ca. 12 Metern zum Abschluss und gegen den strammen Schuss unter die Latte konnte der Moosener Schlussmann nichts mehr ausrichten. Und nur fünf Minuten später hatte man dann die Partie gedreht und erneut war es Senyoldas, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte. Er schnappte sich etwa 10 Meter hinter der Mittellinie das Leder und schaltete dann den Turbo an, so dass er von einem Abwehrspieler gestellt werden konnte. Als er dann im Strafraum angekommen war, wäre ein Gegenspieler fast an den Ball gekommen, doch der Angreifer bewies Durchschlagskraft, kam mit dem langen Bein noch an das Leder und schob es zum 2:1-Führungstreffer über die Linie. Wenig später hätte man dann um ein Haar den zweiten Gegentreffer erhalten, doch man hatte Glück, dass ein Freistoß von der Strafraumgrenze knapp am Tor vorbeiging. Nach 26 Minute versuchte sich dann Felix Rösche mit einem Fernschuss, doch leider ging das Leder zu zentral auf das Tor, so dass der Schlussmann den Ball parieren konnte. Zwei Minuten später wurde der Schlussmann schon wieder gefordert. Als seine Vorderleute einen Eckball von Rösche nicht entscheidend klären konnten, kam Senyoldas aus der zweiten Reihe zum Schuss, doch mit viel Mühe konnte der Torhüter den Schuss unschädlich machen. Aber kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Semptstädter die Führung dann doch ausbauen. Nach einem schönen Pass von Sami El Sayed spielte Tristan Jentsch den Ball mustergültig auf den langen Pfosten, wo Ayham Hashim freistehend aus kurzer Distanz zum 3:1-Pausenstand einnetzte. Zwei Minuten nach Wiederbeginn wäre der SpVgg dann um ein Haar die Vorentscheidung geglückt. Nach einem langen Pass von Cosickic durch die Schnittstelle kam Jentsch aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte jedoch am gut reagierenden Torhüter der Gäste. Nach exakt einer Stunde Spielzeit war es erneut Jentsch, der das 4:1 auf dem Schlappen hatte. Diesmal erreichte ihn ein mustergültiges Zuspiel von Senyoldas, doch allein vor dem Tor stehend schob er den Ball am Ziel vorbei. Nur eine Minute später zeigte der schussgewaltige Röschke abermals sein Können, doch auch sein Schuss fand nicht den Weg ins Tor, da der SG-Goalie erneut zur Stelle war und zur Ecke rettete. Weitere zwei Zeigerumdrehungen weiter schlug Cosickic einen Freistoß aus 40 Metern vor das Tor und fand wiederrum Jentsch, der aber erneut das Gehäuse verfehlte und die Entscheidung liegen ließ. Aber elf Minuten vor dem Ende war es dann doch soweit. Als ein Rückpass von Rösche bei Oliver Benedikt landete, schlug sein Bogenlampe unhaltbar hinter dem Torhüter zum 4:1 ein. Im Gegenzug war die Abwehr der SpVgg nach dem Torjubel noch etwas unkonzentriert, was die Gäste zum zweiten Treffer nutzten. Als Sami El Sayed einen Ball am eigenen Strafraum leichtfertig vertändelte, kam ein Stürmer frei zum Abschluss und ließ Bauer erneut keine Abwehrchance. In den letzten Minuten ließen die Hausherren aber nichts mehr anbrennen und freuten sich nach dem Schlusspfiff über einen wichtigen Auftaktsieg und natürlich über den hart verdienten Döner.
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E4-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Finsing II 3:1
Als sich die E4-Junioren der SpVgg mit den E2-Junioren des FC Finsing zum Aufwärmen begaben, schienen die Vorzeichen für die Veilchen nicht besonders rosig, denn das Team des FCF hatten doch ein erhebliches körperliches Übergewicht und schon wenige Augenblicke nach Spielbeginn sollten sich diese Vorahnung unter Beweis stellen. Als ein großgewachsener Angreifer der Gäste Nähe der Mittellinie an das Leder kam, umkurvte er gleich mehrere SVA-Abwehrspieler und kam dann im Strafraum aus halblinker Position zum Schuss, doch die Gastgeber hatten Glück, dass das Spielgerät nur am Pfosten landete. Aber schon eine Minute später zeigten die Hausherren, dass man dem Gegner durchaus Paroli bieten kann und um ein Haar hätte Batuhan Ökebas für die Führung gesorgt, doch der Finsinger Schlussmann war auf der Hut und konnte den Flachschuss auf das kurze Eck mit einer Fußabwehr entschärfen. Noch in der gleichen Minute kam dann Jonathan Habermeier im Strafraum zum Schuss, doch leider setzte er das Spielgerät knapp am Ziel vorbei. Nach fünf Minuten hatte dann der Altenerdinger Anhang abermals den Torschrei auf den Lippen, doch Jermaine Ocansey hatte Pech, dass sein Schuss nur an der Latte landete. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und abermals kam ein Finsinger Angreifer nach einem Sololauf aus acht Metern zum Abschluss, aber auch der Altenerdinger Keeper Tobias Walter war zur Stelle und drehte den Ball um den Pfosten. Der daraus resultierende Eckball sollte dann aber Folgen haben, denn die Hereingabe wurde von einem Altenerdinger Abwehrspieler unglücklich ins eigene Tor abgelenkt. Aber fünf Minuten später war der Ausgleich geschafft. Bei einem schnell vorgetragenen Konter bewies Ocamsey eine glänzende Übersicht, bediente den freistehenden Habermaier, der sich nicht zweimal bitten ließ und dem Finsinger Keeper mit einem trockenen Schuss das Nachsehen ließ. Und wenig später sollte es für die Platzherren noch besser kommen. Abermals trug man einen schönen Angriff nach vorne und als Habermeier dann ein mustergültiges Zuspiel auf Tim Pösl abgab, fackelte der Angreifer nicht lange und schoss wuchtig zum 2:1-Führungstreffer ein. Nur eine Minute später war aber die Führung hochgradig gefährdet. Nach einem Angriff durch das Zentrum legten die Gäste kurz vor dem Strafraum auf einen rechts völlig freistehenden Stürmer ab, der dann großes Pech hatte, dass sein Flachschuss um wenige Zentimeter am langen Eck vorbeiging. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel schnupperten die Finsinger dann abermals am Ausgleichstreffer, doch zum zweiten Male stand der SpVgg an diesem Tag das Alu zur Seite, denn das Leder ging vom Außenpfosten ins Toraus, so dass man mit einer knappen Altenerdinger Führung in die Pause ging. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte war dann ziemlich ausgeglichen, doch die Heimelf zeigte sich effektiv und nutzte in der 32. Minute die erste Chance nach Wiederbeginn zum 3:1. Als Pösl im Strafraum an das Leder kam, legte uneigennützig auf den besser postierten Kevin Eckelt-Marins ab, der sich dann die Kugel zurechtlegte, ehe er sie dann unhaltbar zum 3:1 im kurzen Eck des FCF-Tores versenkte. Im weiteren Verlauf neutralisierten sich dann beide Teams überwiegend im Mittelfeld, so dass klare Tormöglichkeiten eher Mangelware blieben. Auf beiden Seiten war auch ein gewisser Kräfteverschleiß unübersehbar, so dass die entscheidenden Pässe nach vorne nicht mehr genau gespielt wurden, so dass Torabschlüsse weitestgehend ausblieben. Aber kurz vor dem Ende der Partie brannte es noch einmal ordentlich vor dem Altenerdinger Gehäuse. Als nach einer Hereingabe von der rechten Seite ein Stürmer frei zum Schuss kam, schien der Anschlusstreffer unvermeidbar, doch mit einem Reflex konnte Torhüter Walter klären. Als der Abpraller dann erneut bei einem Gästespieler landete, war der Schlussmann erneut rechtzeitig zur Stelle, begrub das Leder unter sich, so dass man den Sieg ins Ziel brachte.
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D5-Junioren: (SG) FSV Steinkirchen II – SpVgg Altenerding 6:1
Am Freitag war es endlich so weit und bei herrlichem Fußballwetter fand das erste Saisonspiel für die D5-Junioren statt. Für die meisten war es das erste Spiel auf Kompaktfeld, mit Abseits, angesetztem Schiedsrichter und anderen Feinheiten. Auch beim Gegner, der ebenfalls überwiegend mit dem Jahrgang 2013 antrat, war es die Premiere auf dem neuen Terrain. Und so brauchten beide Teams ein wenig, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen, doch letztlich hatten sich die Gastgeber schneller umgestellt und feierten einen doch recht deutlichen 6:1-Erfolg. Die erste Torchance für Steinkirchen, die auch zum 1:0 führte, ging einem katastrophalen Abwehrfehler voraus. So war es am Ende ein leichtes Spiel für die gegnerischen Angreifer, die Führung zu erzielen. In der Folge verdiente sich Steinkirchen die Führung und konnte durch zwei weitere Tore diese bis zur Halbzeit sogar auf 3:0 ausbauen, wobei diese zwei Gegentreffer bei besserer Verteidigungsarbeit durchaus vermeidbar gewesen wären. So lag es am Trainerteam Stephan Mückel und Marco Ipolyi die Mädels und Jungs in der Halbzeit aufzurichten und die gelungenen Sachen noch einmal anzusprechen. Und mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit wurde es endlich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Veilchen attackierten nun früher und verschoben das Spielgeschehen in die Hälfe der Steinkirchener. In der 33. Minute gab Benedikt Stanglmaier den ersten Torschuss ab. Sechs Minuten später schlug Adrijan Aleksandric einen Freistoß in den Strafraum. Dabei verpassten mehrere Verteidiger den Ball zu klären und als das Leder dann bei Stanglmaier landete, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch leider war sein Schuss ausbaufähig. Nach 42 Minuten keimte dann aber doch Hoffnung bei den Veilchen auf. Nach einer Flanke von Aleksandric auf Evan Jakob, legte dieser auf den freistehenden Simon Schachtl ab, der sich dann nicht zweimal bitten ließ und auf 1:3 verkürzte. Nun waren die Gäste am Drücker und drängten auf den Anschlusstreffer, der dann nach einem Freistoß der Hausherren fast resultiert hätte. Als der FSV-Keeper das Leder genau in die Beine von Schachtl spielte, agierte der Angreifer etwas überhastet und brachte die Kugel leider nicht im Tor unter, so dass die große Chance, das Spiel zu drehen, ausgelassen wurde. In den folgenden Minuten vernachlässigten die Gäste das Verteidigen und Steinkirchen konnte mit drei Kontern auf 6:1 erhöhen. Trotz mehrerer guter Abschlüsse, u.a. von Moritz Maß, konnten die Veilchen nicht mehr verkürzen und wurden schließlich etwas unter Wert geschlagen. Am Ende bleibt aber eine Niederlage, die deutlich zu hoch ausfiel. Man hatte mehrere Chancen das Spiel knapper zu gestalten und Tore zu erzielen. Die Gastgeber zeigte sich deutlich effektiver und nutzten fast jede Chance konsequent aus. Freilich muss man aber auch feststellen, dass die klare Schlappe auch einigen Aussetzern in der Abwehrbewegung geschuldet war. Es bleibt also noch viel Arbeit für das junge Team. Nächste Woche geht es daheim weiter gegen Forstern II.
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A1-Junioren: (SG) SpVgg Eichenkofen – SpVgg Altenerding 0:14
Ein ungleiches Duell gab es in der 1. Runde des diesjährigen Toto-Pokals der A-Junioren, so dass sich die Veilchen im Derby bei der (SG) SpVgg Eichenkofen zu einem 14:0-Kantersieg kamen. Vor allem in der Anfangsphase wurden die Foltin-Schützlinge praktisch überrollt und brachten kein Bein auf den Boden, so dass die Partie mehr oder weniger schon nach acht Minuten entschieden war. Schon nach einer Minute lag die Führung in der Luft, doch Jannick Obermaier, der sich auf dem linken Flügel durchgesetzt hatte und dann nur noch die Keeper vor sich hatte, scheiterte an diesem. Aber nach drei Minuten sollte dann doch der frühe Führungstreffer gelingen. Nachdem Luca Hofer am gegnerischen Strafraum seinen Gegenspieler erfolgreich gepresst hatte, brachte Patrick Lisiewicz den am langen Pfosten freistehenden Obermaier, der dann keine Mühe hatte, um aus kurzer Distanz einzunetzen. Nur eine Zeigerumdrehung weiter folgte dann schon der zweite Treffer. Als die Kugel nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte bei einem Eichenkofener Akteur landete, schien keine Gefahr in Verzug. Allerdings versäumte es der Abwehrspieler, das Spielgerät zum Torhüter zurückzuspielen. So verlor er den Ball am nachsetzenden Obermaier, der dann dann nicht lange fackelte und mit einem Flachschuss auf 2:0 stellte. Noch in der gleichen Minute klingelte es schon wieder. Diesmal konnte Ben Schiwietz im Mittelfeld das Leder abfangen, bediente den links freistehenden Obermaier, der dann nach innen spielte, wo Hofer die Hereingabe nur noch ins leere Tor drücken musste. Nach acht Minuten trug sich Obermaier bereits zum dritten Male in die Torschützenliste ein. Einmal mehr überlief er auf der linken Seite seinen Gegenspieler, zog dann ab und der Flachschuss prallte vom Innenpfosten zum 4:0 in die Maschen. In der 16. Minute musste der bedauernswerte Keeper von Eichenkofen das Leder schon wieder aus seinem Netz holen. Nach einem Zuspiel drehte sich Romeo Pluntke an der Strafraumgrenze stehend blitzschnell um seinen Gegner und war dann mit einem unhaltbaren Flachschuss erfolgreich. Zwei Minuten später hätte bot sich dann die nächste Großchance. Abermals setzte sich der überragende Obermaier auf dem linken Flügel durch und spielte dann mustergültig nach innen, wo zunächst Julilan Geiger an einem auf der Linie stehenden Abwehrspieler scheiterte. Als der Abpraller dann bei Pluntke landete, schien der nächste Treffer perfekt, doch auch dessen Schuss aus wenigen Metern wurde kurz vor dem Überschreiten der Torlinie erfolgreich abgeblockt. Aber noch in der gleichen Minute machten die Semptstädter dann doch das halbe Dutzend voll. Nach einer Flanke von Hofer sprang Obermaier bei der Ballannahme das Leder etwas zu weit vom Fuß, so dass ein Verteidiger an das Spielgerät kam. Jedoch setzte der Altenerdinger Angreifer erfolgreich nach, holte sich den Ball zurück und traf dann trocken zum 6:0. Vier Minuten später markierte Obermaier dann schon seinen fünften Treffer. Diesmal wurde er von Johannes Dangl auf die Reise geschickt und erneut konnte ihn sein Gegenspieler nicht halten, so dass er von der rechten Seite wieder alleine in Richtung Tor unterwegs war und sicher ins lange Eck abschloss. Anschließend nahmen die Gäste den Fuß etwas vom Gaspedal und man verlor etwas den Faden, da man nun nicht mehr so disziplieniert agierte und zudem mehrmals in Einzelaktionen am Gegner scheiterte. Freilich gab es auch in dieser Phase weitere Möglichkeiten und nach 30 Minuten hatte Pluntke bei einem schönen Fernschuss, der nur an die Unterkante der Latte krachte, Pech. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Hausherren in den Zweikämpfen etwas griffiger und die Veilchen taten sich in den ersten Minuten nach Wiederbeginn schwer, sich gegen die nun kompaktere Abwehr der Platzherren entscheidend durchzusetzen. So dauerte es bis zur 58. Minute, bis wieder zählbarer Erfolg zu verzeichnen war. Nach eine, Vorstoß von Geiger über die rechte Seite bediente er den im Zentrum völlig freistehenden Pluntke, der nicht lange fackelte und mit einem Flaschsuss ins linke Eck erfolgreich war. Drei Minuten später folgte dann der nächste Obermaier-Treffer. Nun nahm er ein Zuspiel von Maximilan Topf auf und erhöhte dann mit einem scharfen Flachschuss ins lange Eck auf 9:0. Nach 66 Minuten wurde es dann schon frühzeitig zweistellig. Nach einem Pass von Dangl brachte Obemaier das Leder flach nach innen, wo Hofer entschlossen zum Ball ging und diesen dann sicher zum 10:0 einschob. 17 Minuten vor dem Ende stand den Hausherren dann abermals das Alu zur Seite, denn ein Fernschuss von Schiwietz landete nur am Pfosten. Aber nur eine Zeigerumdrehung ließen die Gäste dann doch den nächsten Treffer folgen. Nach einem Angriff durch das Zentrum kam es an der Strafraumgrenze zu einer großen Spielerversammlung und als Pluntke aus dem Gewühl heraus abzog, gab es für den Eichenkofener Schlussmann abermals keine Abwehrmöglichkeit. Nach 81 Minuten folgte dann der 12. Treffer. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte sich Patrick Lisiewicz am Flügel behaupten, spielte dann flach nach innen, wo der eingerückte Ramo Pevriz das Zuspiel nur noch über die Linie drücken musste. Wenig später legte die SpVgg dann den nächsten Treffer nach. Nach einem Zuspiel von Pluntke kam Obermaier aus halblinker Position im Strafraum zum Abschluss. Diesmal konnte der Keeper den Flachschuss per Fußabwehr meistern, doch der Abpraller landete bei Pevriz, der dann mühelos zum 13:0 abstaubte. In der vorletzten Minute markierte Obermaier mit seinem siebten Treffer schließlich den Endstand, denn diesmal zielte er wieder exakter und gegen seinen Flachschuss ins lange Eck konnte der Torhüter nichts mehr ausrichten.
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C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Fraunberg II 4:1
Am Dienstag gaben die C3-Junioren als erstes Juniorenteam der SpVgg Altenerding den Startschuss in die neue Saison. Dabei schlug sich das neu zusammengesetzte Team sehr gut und fuhr dank eines 4:1-Erfolges, der aber doch etwas zu hoch ausgefallen war, gleich den ersten dreifachen Punktgewinn ein. Vor drei Wochen begann das Abenteuer C-Jugend mit dem neuen Trainerduo Peter Rymas und Stephan Mückel und nach der deftigen Niederlage beim Ligakonkurrenten St. Wolfgang ging mit etwas Skepsis in die Partie. Aber aus der Pleite hatte man einiges gelernt, so dass der Saisonauftakt nun vielversprechend war. Pünktlich um 18.30 Uhr ging die Partie im Sepp-Brenninger-Stadion los. Für die meisten Mädels und Jungs war es der erste Auftritt im Stadion und die Veilchen legten los wie die Feuerwehr. Schon nach wenigen Sekunden kann sich Julia Mückel Höhe Mittellinie gegen ihren Gegenspieler durchsetzen und zieht zur Grundlinie. Ihr Querpass erreicht Oumar Sow, der den ersten gefährlichen Abschuss hatte. Fünf Minuten später läuft Jason Ocansey nach schönem Pass von Amir Nadiri allein auf das Tor, allerdings kann der gut parierende Torwart den Ball zur Ecke klären. Dies hätte bereits das 1:0 sein müssen. In der Folge beruhigt sich das Spiel und Fraunberg kann sich vom Druck befreien. Dies ändert sich erst in der 16. Minuten: Freistoß für Altenerding, Danijel Aleksandric nimmt sich ein Herz und zieht direkt aus gut 25 Metern ab. Als der Ball am Fünfmeterraum aufsprang, wurde der Fraunberger Keeper überrascht, so dass der Ball im kurzen Eck landete. Mit diesem Führungstreffer trug sich Aleksandric in einem Punktspiel erstmals für die Veilchen in die Torschützenliste ein. Fraunberg erhöhte jetzt den Druck und kam in der Folge zu Torchancen. Gleich zweimal konnte ein Fraunberger Stürmer frei auf das Tor von Emilian Schreyer zulaufen, doch dieser zeigte, das kein Weg an ihm als Nr.1 vorbeiführt. Beide Male parierte er hervorragend den Ball und brachte den Gegner zur Verzweiflung. Erst kurz vor der Halbzeit tauchte die Veilchen wieder vor dem gegnerischen Torwart auf, aber Simon Fausts Abschluss war noch ausbaufähig. Bereits zur Halbzeit sah man, das die Ansetzung eines U12-Spieles des BFV am ersten Schultag nach sechs Wochen Ferien nicht allzu glücklich ist, denn den Akteuren sah man die Anstrengungen bereits an und es standen noch weitere 35 Minuten bevor. Drei Minuten nach Wiederbeginn stand Schreyer erneut im Mittelpunkt. Als die Fraunberger den Torschrei bereits auf den Lippen hatten, konnte er im letzten Moment den Ball noch von der Linie kratzen. Nun war aber wieder Altenerding am Zug. Sow und Faust kamen zu den ersten Abschlüssen, aber noch waren sie zu ungenau platziert. In der 46. Minute schlug die Stunde von Jason Ocansey. Nach einer kurz ausgeführten Ecke erhielt Ocansey mit dem Rücken zum Tor stehend das Leder und als er seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung verladen hatte, nahm er genau Maß und traf aus 20 Metern unhaltbar zum 2:0 ins lange Eck. Das Trainerduo Rymas und Mückel hatten beste Sicht auf den Treffer und waren begeistert. Frauenberg gab aber nicht auf und erspielte sich Chancen, aber immer wieder scheiterten sie spätestens am Schlussmann der Veilchen. Dazu hatte man in der Offensive hatte heute das nötige Glück, denn so ein 30 Meter-Freistoß von Simon Faust auch noch unhaltbar für den Fraunberger Keeper vom Kopf eines Abwehrspieler abgefälscht wurde und zum 3:0 im Netz landete. Dieses Zwischenergebnis spiegelte allerdings nicht das Geschehen auf dem Platz wieder. 14 Minuten vor dem Ende konnte sich Frauenberg endlich für eine gute Leistung belohnen und nach einem schönen Abschluss auf 1:3 verkürzen. Nun drängte Fraunberg auf den Anschlusstreffer, doch Altenerding stand jetzt tiefer und ließ den Gegner anlaufen, ließen dabei aber selbst zwei, drei Konter ungenutzt. Erst kurz vor Ende konnte sich Jason Ocansey noch einmal gut durchsetzen, ließ seinen Gegenspieler stehen, umkurvte den Torwart und überließ den besser postierten Oumar Sow den Ball, der zum 4:1- Endstand einschoss. Ein positiver Auftakt für die C3-Junioren der SpVgg und auch die Fans des Teams waren von diesem Auftritt begeistert. Auf diese Leistung lässt sich definitiv aufbauen. Lange auszuruhen kann man sich aber nicht, denn am Samstag geht es bereits weiter mit dem ersten Auswärtsspiel in Hörgersdorf gegen Lengdorf II.
Aktuell: Gotz und Stanglmaier trennen sich unentschieden – Palliativ-Team ist der große Gewinner
Auch wenn es beim Elfmeterschießen zwischen dem Erdinger Oberbürgermeister Max Gotz und seinem Stadtratskollegen Stephan Stanglmaier sportlich keinen Sieger gab, sollte das Event, für das sich die Altenerdinger Soldaten- und Kriegerkameradschaft verantwortlich zeigte, doch Gewinner bringen.
Zu einem zeigte Günther Herkner, der als Fotograf für die Heimatzeitung tätig ist, dass er nicht nur mit der Kamera als Experte gilt, denn neben Maximilian Voichtleitner und Ilona Klose gehörte er einem Trio an, das das richtige Endergebnis vorausgesagt hatten.
Nach 10 Schüssen, die unter Aufsicht der tadellosen Schiedsrichterin Ulrike Scharf abgegeben wurden, stand das 3:3-Endergebnis fest und Stanglmaier, der früher für die SpVgg Altenerding auf Torejagd ging, konnte seinen Heimvorteil nur bedingt nutzen.
Einen entscheidenden Anteil an den vier Fehlschüssen hatte ohne jeden Zweifel Torhüter Wolfgang Bamberg, der trotz seines Trainingsrückstandes nur wenig von seiner früheren Klasse zwischen den Pfosten eingebüßt hat.
Die zahlreichen Zuschauer, die das Rund im Stadion säumten, unterstützten die drei Protagonisten mit viel Beifall und erfreuten sich an diesem ungewöhnlichen parteiinternen Duell.
Neben Herkner und Klose, die beim Losentscheid das nötige Glück hatten und jeweils eine von der SpVgg Altenerding gesponserte Eintrittskarte für ein Spiel des FC Bayern gewannen, zählt auch das Palliativ-Team Erding zu einem großen Gewinner.
Alfred Krämer, Vorsitzender der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, rundete den Erlös von 300 €, der aus abgegeben Wetten resultierte, kurzerhand auf, und wird dem Palliativ-Team in Kürze eine Spende von 1.000 € zukommen lassen. „Es freut mich sehr, dass dieses Event in der Bevölkerung so einen Anklang gefunden hat und es ist sehr erfreulich, dass wir damit auch eine sehr sinnvolle Einrichtung mit einer schönen Spende unterstützen können“, freut sich Krämer über die rundum gelungene Veranstaltung.
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B-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Moosininng C 1:4
Mit einer 1:4-Niederlage gegen die C-Juniorinnen des FC Moosinning verlief die Generalprobe der B-Juniorinnen für den am kommenden Wochenende anstehenden Punktspielstart bei Freising United leider nicht wie erhofft. Der Sieg der Gelb-Schwarzen war durchaus verdient, aber wäre die Chancenverwertung der Gastgeber besser gewesen, dann hätte man das Ergebnis in jedem Fall freundlicher gestalten können. Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Gästen und bereits nach wenigen Minuten drohte der Rückstand. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite kam eine FCM-Akteurin im Strafraum sträflich ungedeckt zum Abschluss, doch zum Glück hatte sie ihr Visier schlecht eingestellt und schoss das Leder knapp am linken Pfosten vorbei. Aber zwei Minuten später geriet man dann doch in Rückstand. Zunächst konnte Torhüterin Lara Wemhoff einen Schuss noch abwehren, doch der nach vorne abspringende Ball landete erneut bei einer Gästespielerin, die dann wenig Mühe hatte, um aus kurzer Distanz zum 1:0 abzustauben. Nach 16 Minuten setzten die Gastgeberinnen dann in der Offensive den ersten Nadelstich. Nach einem Pass von Katharina Hartmann lief Pia Stipkovic von der Mittellinie alleine auf das Tor zu, doch die nachsetzende Verteidigerin kam noch hinterher und konnte die prekäre Situation im letzten Moment noch entschärfen. Acht Minuten später hatte man Glück, dass der Rückstand nicht klarer wurde. Abermals war Wemhoff zur Stelle und konnte einen Schuss einer Angreiferin glänzend parieren, aber auch diesmal hatte sie Pech, dass die Kugel wieder vor dem Fuß einer nachsetzenden Stürmerin landete. Allerdings stand der Keeperin dann das Alu zur Seite, denn der Nachschuss landete zum Glück nur an der Latte. Nach exakt einer Stunde Spielzeit hoffte der Altenerdinger Anhang auf den Ausgleich. Nach einem Pass in die Tiefe war Stipkovic der FCM-Abwehr enteilt und lief auf das Moosinninger Tor zu. Allerdings schloss sie dann zu überhastet ab und anstatt noch weiter in Richtung Tor zu laufen, zog sich außerhalb des Strafraumes ab, verfehlte dabei aber leider das Ziel. Wenig später tauchten die Gastgeber dann wieder gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Diesmal lief Heidi Mückel von der linken Seite alleine auf das Tor, doch die Keeperin von Moosinning zeigte einmal mehr ihre Klasse und konnte den schönen Schuss der SVA-Stürmerin glänzend parieren. Noch in der gleichen Minute zeigte die Torhüterin erneut ihre Klasse. Nach einem schönen Zuspiel von Mückel kam Diana Drznjak im Strafraum freistehend zum Schuss, doch die Nummer 1 des FCM kam blitzschnell aus ihrem Kasten und konnte den Schuss erneut unschädlich machen. Im Gegenzug zeigte dann auch ihre Gegenüberin ihre Klasse, denn Wemhoff war zur Stelle und konnten einen gefährlichen Freistoß, der genau unter der Latte eingeschlagen hätte, hervorragend meistern. Aber schon wenige Sekunden später musste sie doch wieder hinter sich greifen. Diesmal schlugen die Gäste einen Ball aus dem linken Halbfeld in den Strafraum und die Kugel konnte von der schlecht postierten Abwehr der Gastgeberinnen nicht abgewehrt werden, so dass einem am langen Pfosten lauernede Angreiferin des FCM wenig Mühe hatte, Wemhoff zum zweiten Male zu überwinden. Aber die passende Antwort der SpVgg ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Pass von Mückel kam Alicia Lemberg im Strafraum an die Kugel. Abermals brachte die Torhüterin ihr Bein dazwischen, aber diesmal hatte die SpVgg Glück, denn der Abpraller landete bei Hartmann, die dann das Spielgerät zum Anschlusstreffer versenkte. Aber auch die Moosinninger zeigten sich von diesem Gegentreffer wenig beeindruckt und noch vor der Pause stellte man den alten Abstand wieder her. Diesmal zog eine Stürmerin von der linken Seite nach innen und zog dann von der Strafraumgrenze ab und den Flachschuss musste Wemhoff zum 1:3-Halbzeitstand passieren lassen. Nach der Pause kamen die Gastgeberinnen entschlossen aus der Kabine und schon nach zwei Minuten war man dem erneuten Anschlusstreffer sehr nahe. Nach einem Pass durch die Schnittstelle lief Naomi Steinbrecher alleine auf das Tor zu, doch einmal mehr zeigte die Torhüterin des FCM ihre Klasse und ging es dem 1:1-Duell gegen die Altenerdinger Stürmerin als Sieger hervor. Fünf Minuten später dann schon die nächste gute Chance für die Veilchen. Nach einem herrlichen Zuspiel von Emilia Nunberger schickte Mückel die auf dem Flügel stehende Steinbrecher auf die Reise. Nach der mustergültigen Hereingabe kam Drznjak freistehend zum Abschluss, doch leider brachte sie nicht genügend Druck hinter den Ball, so dass die Torhüterin diesmal wenig Mühe hatte, um die Kugel aufnehmen zu können. Nur eine Zeigerumdrehung weiter war die Herausforderung für die Torfrau dann schon deutlich höher, denn abermals lief Steinbrecher – diesmal nach Pass von Julia Pirschlinger – alleine auf sie zu, doch erneut gab es den gleichen Ausgang und mit einer tollen Parade wusste sie den durchaus verdienten Anschlusstreffer abermals zu verhindern. Dies sollte sich rächen, denn 14 Minuten vor dem Schluss nutzten die Gäste ihre erste Chance erfolgreich uns entschieden die Partie vorzeitg. Nach einem weiten Abschlag der Torhüterin konnten die Veilchen den Ball nicht verteidigen, so dass eine Stürmerin des FCM alleine auf Wemhoff zulief und die Torfrau mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance ließ. Aber noch gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen und in der Schlussminute hätte man dann zumindest den zweiten Treffer erzielen müssen. Nach einem langen Ball liefen mit Heidi Mückel und Hannah Heilmaier gleich zwei Spielerinnen alleine auf das Tor zu. Zunächst scheiterte Mückel mit ihrem Schuss an der Torhüterin, doch als der Abpraller bei Heilmaier landete, schien das 2:4 perfekt zu sein. Jedoch legte sich die Abwehrspielerin die Kugel etwas zu weit vor, so dass die Keeperin wieder zur Stelle war und diese hundertprozentige Möglichkeit vereitelte. Wenig später pfiff der umsichtige Referee Florian Aldinger ab und die Gastgeberinnen mussten sich letztlich doch zu deutlich mit 1:4 gegen den Lokalrivalen geschlagen geben.
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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Allershausen 1:0
Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop, 3. Tobias Lamm (77. Domenik Gruber), 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic, 6. Johannes Irl (45. Pedro Flores), 7. Louis Braun (64. Marc Winkelmann), 8. Sebastian Gruber (59. Alexander Weiher), 9. Julian Schaumaier (77. Adonai Ngombo), 10. Leart Bilalli (93. Louis Braun), 11. Leonardo Tunjic
Torschützen:
1:0 Pedro Flores (81.)
Gelbe Karten:
Julius Krop
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
160
Spielbericht:
Ein Spiel auf des Messer´s Schneide bekamen die Zuschauer im Sepp—Brenninger-Stadion zu sehen und letztlich ging der SVA-Anhang zufrieden nach Hause, denn die Veilchen rangen den TSV Allershausen knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 nieder.
Die Voraussetzungen für einen dreifachen Punktgewinn waren vor Beginn der Partie eingeschränkt, denn Trainer Pedro Locke musste in der Anfangsformation mit Pedro Flores, Samuel Kronthaler, Lukas Bachmair, Matthias Loher und Michael Gartner zahlreiche Leistungsträger ersetzen.
Freilich ging es seinem Gegenüber Michael Stiller nicht besser, denn die Gäste reisten nur mit zwei Ergänzungsspielern an und so stand der Spielertrainer selbst in der Anfangsformation.
Zunächst schien es so, als könnten die Gäste die Ausfälle besser kompensieren, denn die ersten Minuten gehörten Allershausen. Zwar kam die Stiller-Elf zu keiner ganz klaren Chance, doch die Altenerdinger Defensive musste viel Arbeit verrichten, um die Vorstöße der Gäste zu unterbinden.
So bot sich nach vier Minuten der SpVgg die erste Chance. Nach einem langen Ball Nihad Mujkic zog Leart Bilalli vom rechten Flügel nach innen und legte dann schön auf Sebastian Gruber ab, doch dessen aussichtsreich erscheinende Schuss wurde im letzten Moment von Markus Lachner abgeblockt.

Sechs Minuten später setzte dann Lachner auf der anderen Seite einen ersten Nadelstich, doch bei seinem 25 Meter-Schuss hatte er das Visier einen Tick zu hoch eingestellt, so dass die Kugel etwa einen halben Meter über das Tor ging.
Wesentlich enger wurde es für die Veilchen nach 21 Minuten. Nachdem sich Domenik Baller am linken Flügel gegen Tobias Lamm behaupten konnte, brachte er das Spielgerät scharf nach innen und um ein Haar wäre Janis Kratzl an die Hereingabe gekommen und hätte womöglich die Führung für sein Team erzielen können.
Dann waren wieder die Hausherren am Zug, denn als Bilalli bei einem Konter etwa 23 Meter vor dem Tor unfair gestoppt wurde, wurden den Veilchen aus guter Position ein Freistoß zugesprochen, den der Torjäger selbst ausführte. Der Ball wurde vielversprechend in Richtung Tor getreten, doch abermals stand Lachner an der richtigen Position und konnte den Ball mit dem Kopf abwehren.

Nach exakt einer halben Stunde Spielzeit wären dann die Gastgeber dann aber doch fast in Führung gekommen. Diesmal brachte Bilalli das Leder vom linken Flügel nach innen und fand Julian Schaumaier, doch dessen Volleyschuss aus etwa 10 Metern war auch zu hoch angesetzt.

Sechs Minuten vor der Pause waren dann die Vorzeichen umgekehrt, denn nun landete ein Zuspiel von Schaumaier beim an der Strafraumgrenze lauernden Billali, der dann aber Pech hatte, dass sein linker Flachschuss um Zentimeter am Pfosten vorbeiging.
Zwei Minuten später kamen dann die Gäste wieder zum Abschuss. Nach einem Angriff durch das Zentrum steckte Dario Turkman das Leder auf den für verletzt ausgeschiedenen Baller eingewechselten Luca Rothamer durch, doch dessen Schuss aus spitzem Winkel fing Schlussmann Lukas Loher sicher ab, so dass die Seiten mit einem insgesamt leistungsgerechten torlosen Remis gewechselt wurden.
Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn lag dann auf Seiten der Stiller-Elf. Nach einem Ballgewinn konterten die Gäste blitzschnell über deren rechte Seite und nachdem die Grätsche von Mujkic gegen Turkman ins Leere ging, zog der Außenstürmer nach innen und zog an der Strafraumgrenze ab, doch Ridwan Bello warf sich in die Schussbahn und konnte das Leder abblocken.

Vier Minuten später musste man dann auf Altenerdinger Seite tief durchatmen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Stiller den Ball nach innen und fand den sträflich ungedeckten Lachner, der aber die große Chance liegen ließ und aus etwa 10 Metern über den Kasten schoss.

Zwei Minuten später kam dann die Heimelf zur ersten Chance im zweiten Durchgang. Als Louis Braun vom linken Flügel eine scharfe Flanke nach innen schlug, verfehlte ein Abwehrspieler das Leder, doch der hinter ihm stehende Schaumaier war zu überrascht, so dass ihm die Kugel vom Bein sprang und Keeper Florian Stenzenberger problemlos aufnehmen konnte.
Nur wenig später brannte es dann schon wieder vor dem Tor der Gäste. Diesmal zog Bilalli das Leder von der linken Seite scharf nach innen, doch der einrückende Schaumaier kam leider nicht mehr an den Ball.

Nach 74 Minuten wurde es dann auf der anderen Seite wieder gefährlich, denn nach einer Freistoßflanke von Turkman aus dem rechten Halbfeld kam am langen Pfosten Alexander Holzmaier zum Kopfball, doch der aufsetzende Ball ging glücklicherweise über die Latte.

Im Gegenzug hatte der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Als Bilalli von der rechten Seite nach innen zog und aus 16 Metern flach abzog, schien die Führung perfekt, doch Stenzenberger tauchte blitzschnell ab und konnte das Leder im letzten Augenblick noch aus dem Eck fischen.

Nur eine Minute später kam dann Leonardo Tunjic fast an der identischen Stelle zum Schuss und diesmal hatte Stenzenberger das nötige Glück, denn er hätte den abgefälschten Schuss, der dann knapp das Ziel verfehlte, nicht mehr erreichen können.
Nun investierten aber die Gastgeber deutlich mehr und die Gäste konnten sich nur noch schwer aus der Umklammerung lösen, was dann zehn Minuten vor dem Ende endlich zu zählbarem Erfolg führen sollte.
Erneut zog Bilalli von der rechten Seite nach innen und legte dann auf Pedro Flores ab und der Linksschuss des eingewechselten Mittelfeldakteurs schlug unhaltbar für Stenzenberger im langen Eck ein.
Nur eine Minute nach dem Führungstreffer hätte man die Partie fast vorentschieden. Nach einem zu kurzen Rückpass von Leon Lorenz kam Adonai Ngombo an das Leder, umspielte schließlich noch Paulo Just. Als er dann alleine auf das Tor zulief, legte er auf Bilalli ab. Der Torjäger kam jedoch nicht zum Abschluss und legte auf Ngombo zurück, doch dessen Schuss aus acht Metern wehrte Stenzenberger ab und hielt sein Team im Spiel.

Und tatsächlich fanden die Gäste nun wieder besser in die Partie zurück, so dass man nun nochmal aufdrehte und die SpVgg in die Defensive drängte. Allerdings ließ man nur wenig zu und einzig in der Nachspielzeit, als sich Maciej Machi mit einen Fernschuss versuchte, musste Loher eingreifen, doch als er die Kugel im Nachfassen unter Kontrolle brachte, war der dreifache Punktgewinn für seine Farben endgültig in trockenen Tüchern.
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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Zorneding 1:2
Auch im zweiten Testspiel gab es für die A1-Junioren eine Niederlage, denn im Heimspiel gegen den Kreisligisten TSV Zorneding zog man mit 1:2 den Kürzeren. Freilich traten die Platzherren stark ersatzgeschwächt, denn verletzungs-, krankheits- und urlaubsbedingt fehlten 13 Spieler, was vor allem im ersten Durchgang keinen richtigen Spielfluss zuließ. Dabei wäre man nach drei Minuten fast in Führung gegangen. Nach einem groben Abspielfehler landete die Kugel bei Ramo Pevriz. Er umspielte noch den letzten Zornedinger Abwehrspieler und traf aber frei vor dem Tor stehend nur den Pfosten. Als der Abpraller dann erneut beim ihm landete, bot sich die zweite Chance, doch diesmal scheiterte er am Keeper. Fünf Minuten später tauchten dann die Gäste erstmals gefährlich vor dem Tor der SpVgg auf. Zunächst verfehlte ein Angreifer eine Hereingabe von der rechten Seite. Allerdings setzte er nach und konnte das Leder noch vor dem Überschreiten der Torlinie erreichen. Er schlug dann eine Flanke auf den langen Pfosten, wo sein Mitspieler den Ball wieder ins Zentrum köpfte, doch der dort völlig freistehende Angreifer setzte das Spielgerät mit dem Kopf am Tor vorbei. Wenig später hatte dann der TSV-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Angriff über die rechte Seite verlor Diego Baltus das entscheidende Laufduell gegen seinen Kontrahenten. Der Angreifer zog nach innen und kam dann freistehend vor dem Tor zum Abschluss, fand jedoch in Schlussmann Sebastian Kahl seinen Meister. Als der Abpraller dann aber bei einem freistehenden Akteur landete, schien der Rückstand nicht mehr vermeidbar, doch mit einem Reflex konnte Kahl auch den Nachschuss unschädlich machen und zur Ecke klären. Nach 17 Minuten waren wieder die Hausherren am Zug. Nach einem Pass von Jannick Obermaier lief Jonathan Günzel von der linken Seite alleine in den Strafraum, doch der Schuss aus halblinker Position landete leider nur im Außennetz. Elf Minuten vor der Pause bot sich den Hausherren die nächste Chance. Als sich Obermaier am linken Flügel behaupten konnte und die Kugel auf Johannes Dangl passte, wurde es gefährlich. Der kampfstarke Mittelfeldakteur machte noch einen Haken um seinen Gegenspieler, doch der abschließende Schuss hatte zu wenig Fahrt, so dass der Keeper parieren konnte. Wenig später machten es die Gäste besser und gingen ihrerseits in Front. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie konnte sich ein Angreifer am Flügel gegen Baltus und Gentian Hoti durchsetzen. Als der dann nach innen zog, überraschte er Kahl mit einem Schuss ins kurze Eck, so dass der Keeper den Rückstand leider nicht mehr verhindern konnte. Und es sollte für die Veilchen kurz vor der Pause sogar noch schlimmer kommen. Diesmal zog Zorneding einen harmlosen Flankenball nach innen und als Kahl das Leder schon sicher in seinen Händen hatte, entglitt ihm die Kugel, so dass der vor ihm stehende Angreifer wenig Mühe hatte, um das Spielgerät ins Netz zu befördern. Zwei Minuten nach Wiederbeginn bot sich den Hausherren eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einem Ball von Obermaier in die Tiefe kam Luca Hofer im Strafraum aus halblinker Position zum Abschuss, doch der Flachschuss strich knapp am langen Eck vorbei und wurde zudem vom einlaufenden Youssef Takrouri knapp verfehlt. Nun waren die Gastgeber besser im Spiel und wirkten in den Zweikämpfen bissiger, so dass die Zornedinger in dieser Phase in der Offensive nicht mehr so viele Akzente setzten konnten. Nach exakt einer Stunde Spielzeit hatte der TSV dann abermals Glück. Ähnlich wie bei der ersten Chance nach Wiederbeginn kam diesmal Obermaier nach Pass von Hofer im Strafraum zum Schuss, doch abermals strich das Leder knapp am langen Pfosten vorbei. Sieben Minuten später hätten die Gastgeber fast den Knock-Out erhalten. Nach einem langen Ball hatte der gut spielende Hoti das Leder sicher, übersah aber beim Rückpass einen Gegenspieler, der aber dann zu überhastet abschloss und die Kugel am Tor vorbeisetzte. In der 74. Minute bot sich dem Gast dann die nächste große Chance. Nachdem Pevriz einen Diagonalball nicht abwehren konnte, kam der hinter ihm stehende Angreifer an die Kugel. Zwar kam der Altenerdinger Abwehrspieler noch in den Zweikampf, schoss dabei aber seinen Kontrahenten an, so dass dieser dann alleine vor Kahl auftauchte, aber auch nicht ins Ziel traf. Im Gegenzug lag dann der Anschlusstreffer in der Luft. Nach einem schönen Pass von Dangl ging Obermaier sogar schon am Torhüter vorbei und zog das Leder scharf nach innen, doch Takrouri verfehlte die Hereingabe um Zentimeter und brachte die Kugel somit nicht im leeren Tor unter. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe. Abermals stand Pevriz nach einem langen Ball ungünstig und als sein Gegenspieler dann die Kugel mit einem Heber über Kahl hinweg hob, schien der dritte Gegentreffer unvermeidbar, doch der zurücklaufende Patrick Lisiewicz konnte die Kugel mit letztem Einsatz vor dem Überschreiten der Torlinie entschärfen. In der 83. Minute leitete der Spielführer dann in der Offensive eine dicke Chance ein. Nach einem Foul an Dangl gab es ca. 35 Metern vor dem Tor in zentraler Position einen Freistoß für die Veilchen und als Lisiewicz das Spielgerät gefühlvoll vor das Gehäuse hob, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch Hofer schoss knapp links vorbei. Wenig später kam dann ein Zornedinger Angreifer nach einem Konter im Strafraum zum Schuss, doch mit einer guten Parade hielt Kahl sein Team noch im Spiel. Und tatsächlich sollte es noch einmal spannend werden, denn drei Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren zum Anschlusstreffer. Nach einem Ballgewinn spielte Takouri das Leder schön auf Dangl, der dann frei auf die Kette zulief. Er legte dann auf den links freistehenden Obermaier ab. Der Torjäger hatte zunächst Pech, dass sein Schuss nur an den Pfosten krachte, doch den Abpraller konnte Takrouri dann doch in den Maschen unterbringen. Aber in den letzten Minuten verstanden es die Gäste, dass man den Vorsprung geschickt verteidigte, denn trotz aller Bemühungen blieben weitere Möglichkeiten für die Gastgeber aus.
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