Nach zwei herben 0:5-Pleiten haben sich die C1-Junioren der SpVgg beim 8:1-Asuwärtssieg vom SV Vötting-Weihenstephan den Frust von der Seele geschossen und wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die SpVgg wirkte an diesem Abend hochkonzentriert und war von Beginn an auf Wiedergutmachung aus und dieses Vorhaben führte schon nach knapp drei Minuten zum Führungstreffer. Zunächst konnte der Freisinger Schlussmann einen Schuss von Patrik Beslic noch abwehren. Allerdings war das Mittelfeld nachgerückt und als der Abpraller dann bei Oliver Baron landete, zog dieser sofort ab und hatte schließlich auch noch das Glück des Tüchtigen, dass die Kugel vom Innenpfosten ins Netz sprang. Dieser Treffer gab dem Gast mächtig Auftrieb, so dass der zweite Treffer nicht lange auf sich warten ließ. Diesmal drang Thomas Patri über den Flügel nach vorne, setzte dann Luis Kapsner in Szene und der Torjäger fackelte nicht lange und ließ dem SVW-Schlussmann erneut das Nachsehen, so dass es nach fünf Minuten schon 2:0 für die SpVgg stand. Drei Minuten später hätte dann ein herrlicher Spielzug wohl den dritten Treffer gebracht. Als Levin Kronthaler seinen Kontrahenten im Mittelfeld bei einem Konter stehenließ und dann das Leder mustergültig auf den startenden Can durchsteckte, ertönte plötzlich der Pfiff des Referees, der auf Abseits entschieden hatte, dabei aber zwei weit hinten stehenden Abwehrspieler der Hausherren übersehen hatte. Der Unparteiische entschuldigte für seine Fehlentscheidung, doch die gute Chance war leider vertan. Aber trotz allem blieben die Semptstädter klar dominierend und nach 16 Minuten bot sich die nächste Großchance zum 3:0. Als Kronthaler abermals einen herrlichen Pass aus dem Mittelfeld schlug und sich der Abwehrspieler der Platzherren verschätzte, kam Kapsner vor dem Vöttinger Torhüter an das Leder, doch der Heber verfehlte das Gehäuse leider um wenige Zentimeter. Aber noch in der gleichen Minute konnte man dann den Vorsprung doch weiter ausbauen. Nach einer Hereingabe von Jonas Petermeier konnte Beslic seinen Gegenspieler mit der Ballannahme sofort aussteigen lassen und gegen seinen abschließenden Schuss ins lange Eck konnte der Torwart nichts ausrichten. Drei Minuten später hätten die Veilchen dann schon mehr oder weniger für die Vorentscheidung sorgen können. Nach einer klugen Spieleröffnung von Dennis Neubert, der eine sehr starke Leistung zeigte, leitete Kronthaler das Zuspiel auf Baron weiter. Der Mittelfeldspieler fasste sich ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Als der Vöttinger Keeper den Ball nach vorne abprallen ließ, kam Beslic zum Nachschuss, hatte sein Visier aber zu hoch eingestellt. Nur eine Zeigerumdrehung weiter ließen die Gäste dann aber doch den vierten Treffer folgen. Abermals wurde der Angriff von Neubert eröffnet. Diesmal durchquerte Kronthaler das Mittelfeld, spielte dann im richtigen Moment auf den Flügel, wo Petermeier den Ball direkt nach innen flankte und den im Zentrum stehenden Kapsner fand, der per Kopf zum 4:0 einnetzte. Kurz vor der Pause kamen dann die Hausherren zum überraschenden Führungstreffer, denn ein Flachschuss aus etwa 20 Metern konnte von Torhüter Kilian Burgholzer, der an diesem Abend wenig gefordert war, nicht pariert werden. Auch nach Wiederbeginn kamen die Gäste gut aus der Kabine und schon nach fünf Minuten brannte es wieder vor dem Tor der Hausherren. Nach einem schönen Pass von Kronthaler kam Beslic frei vor dem Tor zum Abschuss, doch trotz zweier Versuche brachte der Torjäger das Leder nicht im Tor unter. Besser machte es zwei Minuten später D-Jugendleihgabe Nicolas Roith. Als Can auf dem Flügel auf und davon ging und das Leder dann schön ins Zentrum brachte, kam der Angreifer zum Abschluss und stellte mit seinem Treffer den alten Abstand wieder her. Dies sollte für einige Minuten dann die letzte sportliche Aktion gewesen sein, denn unmittelbar darauf setzte ein ordentliches Gewitter ein und der Referee schickte beide Teams zunächst in die Kabinen zurück. Nach 15 Minuten konnte die Partie fortgesetzt werden und kaum lief das Spiel wieder, kam der SVW zur ersten Chance. Nach einem Foul von Carli Schönfelder knapp außerhalb des Strafraums bekam Vötting einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen, aber der Ball ging dann über den Kasten. Drei Minuten später gab es dann aber wieder einen Torerfolg, den die Veilchen für sich verbuchten. Nach einem schönen Pass von Neubert war Beslic nicht mehr zu stoppen, lief alleine auf den Torhüter zu und schob diesmal sicher zum 6:1 ein. Weitere drei Minuten später markierte der Spielführer dann seinen dritten Treffer. Diesmal profitierte er von einer schönen Hereingabe von Finn Backin und kam am kurzen Pfosten zum erfolgreichen Abschluss. Neun Minuten vor dem Ende sorgte dann Can für den Schlusspunkt. Nachdem er von Backin schön freigespielt wurde, nahm er Maß und nagelte das Leder unhaltbar zum 8:1-Endstand unter die Latte.
B2-Junioren: SpVgg Altenerding – JFG Speichersee 2:3
C2-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig 3:5
Auch nach dem vorletzten Spieltag warten die C2-Juniorinnen der SpVgg Altenerding weiterhin auf den ersten Punktgewinn, doch im Heimspiel gegen den FC Schwaig zeigten die Veilchen die beste Leistung seit Langem, wobei der die Steigerung vor allem im zweiten Durchgang deutlich sichtbar wurde. Dabei fing es zunächst wieder mit Rückschlägen an und schon nach knapp zwei Minuten geriet man in Rückstand. Nach einem Angriff der Gäste kam eine Angreiferin im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss und Keeperin Julia Mückel konnte den scharfen Schuss ins lange Eck nicht abwehren. Zwei Zeigerumdrehungen weiter bot sich dann der SpVgg die erste Tormöglichkeit. Nach einer Ecke kam die aufgerückte Diana Drznjak nach einer Ecke an die Kugel, doch eine Schwaiger Abwehrspielerin konnte das Leder gerade noch abblocken. Effektiver gingen die Gäste mit ihren Chancen um und schon im Gegenzug bauten die Sportfreunde ihre Führung. Nach einem langen Ball nach vorne, war man sich in der Altenerdinger Defensive uneinig, wer die Situation klären sollte. Diese Unstimmigkeit nutzte eine Angreiferin aus, ging schließlich noch an Torhüterin Mückel vorbei und schob sicher zum 2:0 ein. Nach elf Minuten war es der Torfrau zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher wurde, doch Mückel zeigte einen tollen Reflex und konnte einen Schuss einer alleine vor auftauchenden Gästespielerin abwehren. Auch nach 18 Minuten bewahrte Mückel ihre Kameradinnen vor dem 0:3, denn bei einem Schuss aus 10 Metern tauchte sie blitzschnell ab und konnte das Spielgerät noch rechtzeitig sichern. Nach 23 Minuten hätte ihre Schwester Heidi auf der Gegenseite dann fast für den Anschlusstreffer gesorgt, doch ihr Schuss war leider etwas zu hoch angesetzt und ging knapp über die Querlatte. Nur wenig später hatten die Veilchen dann großes Glück. Als eine Schwaiger Akteurin von der linken Seite das Leder auf das Tor geschlenzt hatte, war Mückel mit der Hand noch am Ball und konnte diesen an den Innenpfosten lenken. Als die Kugel dann vom Pfosten absprang und entlang der Linie zur Mitte sprang, stand Dreznjak an der richtigen Stelle und konnte das Leder aus der Gefahrenzone schlagen, so dass man mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeit ging. Aber wie schon im ersten Durchgang verschlief man auch nach Wiederbeginn die Anfangsphase, so dass man schon frühzeitig aus dem Rennen war. Kaum hatte der Referee die Partie wieder angepfiffen, kam ein Schwaiger Spielerin im Strafraum freistehend zum Schuss und ließ Mückel einmal mehr das Nachsehen. Fünf Minuten später legten die zu diesem Zeitpunkt hochüberlegenen Gäste den vierten Treffer nach. Nach einem Angriff über die rechte Seite zog eine Stürmerin nach innen und gegen ihren Schuss ins Eck war nichts auszurichten. Die nächste Chance lag dann aber auf Seiten der Gastgeber, doch Drznjak hatte Pech, dass ihr sehenswerter Schuss nur die Latte traf. Wenig später ließen die Gäste dann schon den fünften Treffer folgen. Diesmal war Mückel beim Schuss mit der Hand noch am Ball, doch sie hatte Pech, dass der Schuss trotzdem den Weg ins Tor fand. Nach diesen schnellen Toren sah es erneut nach einer herben Pleite für die Veilchen aus, aber die Altenerdinger Mädels zeigten eine tolle Moral und kämpften sich wieder ins Spiel zurück. Dieses Engagement wurde dann 15 Minuten vor dem Ende belohnt. Nach einem Zuspiel von Elisabeth Meiler kam Julia Pirschlinger alleine vor dem Tor stehend an die Kugel und sie ließ sich nicht zweimal bitten und schloss sicher zum 1:5 ab. Dieses Tor gab der SpVgg mächtig Auftrieb und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter glückte der zweite Treffer. Zunächst zielte Drznjak wieder zu genau und visierte abermals den Querbalken an. Als die Schwaiger Torhüterin dann aber das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, stocherte Pirschlinger das Spielgerät nach innen, wo Merlin Ahmedova zum Schuss kam. Zwar kam eine Abwehrspielerin der Gäste noch mit dem Fuß an den Ball, den sich jedoch nur noch ins eigene Tor befördern konnte. In der Schlussphase drängten die Veilchen vehement auf weitere Tore und nur zwei Minuten später wurde dann Drznjak von Pirschlinger schön in Szene gesetzt, doch alleine vor dem Tor stehend fand sie ihre Meisterin in der FCS-Torhüterin. Vor allem Pirschlinger setzte nun einen Akzent nach dem anderen und sieben Minuten vor dem Ende tankte sie sich auf der linken Seite durch, spitzelte das Leder an der Torfrau vorbei, doch eine Schwaiger Akteurin konnte auf der Linie klären. Aber nur eine Minute später konnte man den Abstand tatsächlich auf zwei Tore verringern. Diesmal ließ sich Pirschlinger auf der rechten Seite nicht stoppen und fand dann die im Zentrum stehende Ahmedova, die nicht lange fackelte und die Hereingabe direkt im Gehäuse der Gäste unterbrachte. Allerdings ertönte wenig später die Abpfiff, so dass die Aufholjagd nicht mehr zur erhofften Wende ausreichte, aber trotzdem sollten die gute Leistung in der Schlussphase den Mädchen für die kommenden Aufgabe Selbstvertrauen geben.
D5-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FSV Steinkirchen 1:2
Lange Zeit durften die D5-Junioren von einer Überraschung träumen, denn man hielt gegen den Spitzenreiter (SG) FSV Steinkirchen wirklich sehr gut mit und bis eine Minute vor dem Ende der Partie sah es zumindest nach einem Teilerfolg aus, doch dann sicherten sich die Gäste mit dem Last-Minute-Siegtreffer zum 2:1 schließlich die Meisterschaft. Der Klassenprimus hatte einen glänzenden Start und ging bereits nach drei Minuten in Front. Nach einem Angriff drang ein Stürmer der Gäste von der rechten Seite in den Strafraum ein und gegen den platzierten halbhohen Schuss ins lange Eck konnte Keeper Moritz Hartlmaier nichts ausrichten. Aber die Gastgeber zeigten sich von diesem Rückstand nicht beeindruckt und schon zwei Minuten später kamen die Veilchen zum Ausgleichstreffer. Diesmal konnte sich Lenny Peschke auf der rechten Seite gegen seinen Kontrahenten durchsetzen und brachte dann das Spielgerät nach innen, wo Blessed Uwangue zur Stelle war und die Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Von seinem Tor inspiriert setzte der Torschütze nur zwei Minuten später zu einem sehenswerten Sololauf an. Er konnte gleich mehrere Gegenspieler austanzen und zog dann knapp außerhalb des Strafraumes ab, doch diesmal hatte Uwangue Pech, dass der Ball etwa um einen Meter am linken Pfosten vorbeiging. In der Folgezeit entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld aufrieben, was auch an den starken Defensivreihen beider Mannschaften lag. So entstand die nächste Chance nach 25 Minuten fast zwangsläufig aus einem Fernschuss, doch Hartlmaier war zur Stelle und konnte einen weiteren Torerfolg von Steinkirchen verhindern. Kurz vor der Pause wäre dann den Hausherren fast die Führung geglückt. Nach einer Freistoßflanke von Felix Hartlmaier konnten die Kicker aus dem Holzland den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Jedoch landete der Abpraller dann beim aufgerückten Ludwig Woitzik, doch der Abwehrspieler hatte Pech, dass sein Schuss noch leicht abgefälscht wurde, so dass der Ball das SG-Tor schließlich um Haaresbreite verfehlte, so dass die Seiten mit einem Remis gewechselt wurden. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der Tabellenführer aktiver und drängte auf den Führungstreffer, was dazu führte, dass sich die Heimelf nicht mehr so recht aus der Umklammerung lösen konnte. Dies hätte nach fünf Minuten fast zum Rückstand der Faust-/Peschke-Elf geführt, doch man hatte Glück, dass ein schöner 15 Meter-Schuss knapp über den Querbalken strich. Auch die nächste Chance lag auf Seiten des Gastes. Nach einem Angriff über die rechte Abwehrseite der SpVgg legte ein Steinkirchner Angreifer das Leder in den Rücken der Abwehr und fand seinen Mitspieler, der jedoch beim Abschluss sein Visier auch einen Tick zu hoch eingestellt hatte. Nur wenig später brannte es schon wieder vor dem Tor der Platzherren. Nach einem Ball ins Zentrum kam ein Gästespieler vor Schlussmann Hartlmaier an die Kugel und war dann schon an ihm vorbei. Er brachte schließlich das Leder noch in Richtung Tor, doch kurz vor der Torlinie konnte Felix Binder die prekäre Situation entschärfen. Wenig später schien dann die Führung für den Gast unvermeidbar. Als man einen pfeilschnellen Flügelstürmer der Gäste nicht bremsen konnte, brachte dieser den Ball nach innen. Woitzik rutschte hinein und wollte die Hereingabe abfangen, doch dieser Versuch endete nicht wie gewollt, denn er wehrte das Leder unglücklich mit der Hand ab, so dass der sehr gut leitende Referee zu Recht auf Strafstoß entschied. Allerdings hielt Hartlmaier sein Team im Spiel und konnte den Neunmeter glänzend abwehren. Wenig später war er schon wieder gefordert, doch er bestand auch diese Prüfung und wehrte den Schuss eines alleine vor ihm auftauchenden Angreifers hervorragend ab. Sechs Minuten vor dem Ende musste man dann auf Altenerdinger Seite noch einmal tief durchatmen, denn abermals wehrte man knapp außerhalb des Strafraumes einen Schuss mit der Hand ab, so dass Steinkirchen einen Freistoß in aussichtsreicher Position erhielt. Allerdings ging der Schuss dann knapp über die Latte, so dass das Unentschieden weiterhin Bestand hatte. Zwei Minuten später kamen dann die Platzherren zu einem gefährlichen Konter, der um ein Haar die Führung gebracht hätte. Nach einem Ball nach vorne kam Mailo Skupnik im Strafraum an die Kugel und hatte nur noch den Steinkirchner Keeper vor sich, doch er hatte Pech, dass der Schuss um Zentimeter das lange Eck verfehlte. Besser machten es die Gäste dann im Gegenzug. Diesmal konnte sich ein Angreifer auf der rechten Seite durchsetzen, lief dann alleine auf das Tor zu und als er die Kugel nach innen brachte, hatte sein Mitspieler wenig Mühe, um das Leder zum entscheidenden 2:1-Siegtreffer im Netz unterzubringen. Als wenig später dann der Abpfiff ertönte, war die Gefühlslage bei beiden Mannschaften sehr unterschiedlich. Während die Veilchen für ihre vor allem kämpferisch starke Leistung nicht belohnt wurden und enttäuscht zu Boden sanken, konnte der Jubel auf Steinkirchner Seite keine Grenzen, denn nach diesem Sieg ist ihnen die Meisterschaft in dieser Gruppe nicht mehr zu nehmen.
D3-Junioren: FC SF Schwaig – SpVgg Altenerding 1:3
Die Hitzewelle war voll im Gange und die Bongers-/Dasch-Schützlinge hatten am Dienstagabend ihr Nachholspiel, welches aufgrund des Kreisfinals des Merkur Cups verlegt wurde. Der Kader des Jahrgangs 2012 war dabei sehr ausgedünnt, da einige Spieler nicht zur Verfügung standen. Umso schöner, wenn man sich dann auf die Trainerkollegen der anderen Altenerdinger Mannschaften verlassen kann und man eine top Unterstützung erfährt. Im Tor half Moritz Hartlmaier aus der D5 aus und mit Philipp Feuker, Valentin Kugler und Emil Jackisch bekam man zusätzlich noch 3 Spieler aus der D4. In Summe konnte man einen 11 Mann Kader bieten: Moritz Hartlmaier, Ludwig Woitzik, Philipp Feuker, Valentin Kugler, Mailo Skupnik, Léonard Dasch, Emil Jackisch, Mateo Rezvan, Alessandro Cusati, Pablo Ahlschläger und Nikolaus Wilhelm. Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Altenerdinger Anhänger, denn nach drei Minuten hätte Léonard Dasch seine Farben fast in Führung geschossen, doch leider ging das Leder rechts am Pfosten vorbei. Der sehr agile Mailo Skupnik machte eine starke Partie, er war im Mittelfeld der Dreh- und Angelpunkt. Immer wieder setzte er seine Mitspieler hervorragend ein. So auch in der 10. Minute, als nach seiner schönen Flanke, Alessandro Cusati in der Mitte an den Ball kam, doch dessenn Schuss konnte vom Goalie der Heimmannschaft entschärft. Eine Minute später ging der FC Schwaig etwas überraschend in Führung. Nach einen langen Ball kam die gegnerische Nummer 7 an den Ball, überlief die Abwehrreihe der Gäste und ließ Moritz Hartlmaier keine Abwehrchance – 0:1. Doch die Jungs aus der Kreisstadt schüttelten sich nur kurz und spielten weiterhin ihren Fußball. Und das machten sie gut. Nach einen Pass in die Tiefe von Emil Jackisch auf Léonard Dasch, hatten viele schon den Torschrei auf den Lippen, doch leider fand Dasch seinen Meister im Schwaiger Keeper. Die Veilchen erspielten sich nun reihenweise beste Möglichkeiten. So auch in der 25. Spielminute, als sich Léonard Dasch über links durch setzte und mustergültig Pablo Ahlschläger bediente, doch leider bekam dieser nicht genügt Wucht in seinen Schuss, so dass der Goalie auch diese Möglichkeit vereitelte. Kurz darauf mussten die Anhänger der Gästemannschaft tief durchatmen, denn nach einem Rückpass auf Moritz Hartlmaier, der den Ball mit der Hand aufnahm, gab es aus 7 Metern einen indirekten Freistoß. Der Schwaiger Schütze hatte sein Visier zu genau eingestellt und donnerte das Leder ans Außennetz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff waren nochmals die Kicker der SpVgg dran. Mailo Skupnik spielte das Leder auf den auf den rechten Flügel ausgewichenen Pablo Ahlschläger, dieser setzte sich durch und flankte in die Mitte und der ansonsten tadellose Goalie der Heimelf klatschte dabei den Ball unglücklich ins eigene Netz – 1:1. Kurz darauf ertönte der Halbzeitpfiff. Die zweite Halbzeit begann zuerst mit Arbeit für unsere Abwehrrecken Philipp Feuker, Ludwig Woitzik und Valentin Kugler. Was auch immer die Stürmer aus der Schwaiger Mannschaft versuchten, die die Altenerdinger Abwehrspieler wussten die bessere Antwort. Ab der 40. Minute übernahmen dann wieder die Veilchen das Spielgeschehen. So hätte Nikolaus Wilhelm über links fast für die Führung gesorgt, doch sein Schuss konnte sicher pariert werden. Nach einem Eckball von Mateo Rezvan kam Pablo Ahlschläger zum Kopfball, doch er setzte das Runde Leder knapp über den Querbalken. In der 43. Spielminute belohnte man sich endlich! Léonard Dasch schloss über links ab, der Torwart konnte den Ball nicht festhalten und seine Abwehr konnte den Ball nicht entscheidend klären. So kam Emil Jackisch an den Ball und versenkte diesen souverän flach ins lange linke Eck! Da war sie, die hochverdiente Führung – 2:1. Die Bongers-/Dasch-Schützlinge ließen aber nicht nach. Immer wieder angetrieben durch die Spieler aus dem Mittelfeld, die einen enormen Kraftaufwand unternahmen, wurde es regelmäßig gefährlich. In der 50. Minute kam Léonard Dasch über links zum Abschluss, doch sein Schuss war nicht entscheidend genug und konnte vom Keeper pariert werden. Fünf Minuten vor dem Schluss wurde die Partie entschieden. Valentin Kugler fing einen langen Ball souverän ab, spielte die Linie entlang auf Mateo Rezvan, der wiederum auf Emil Jackisch ablegte. Mit einem absoluten Sonntagsschuss – an deinem Dienstag – donnerte er das Leder an den rechten Innenpfosten und von dort ins Tor – 3:1. Kurz darauf pfiff der Unparteiische die Partie ab und die SpVgg Altenerding fuhr einen verdienten Auswärtssieg ein.
B1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 6:0
Nur zwei Tage nach dem Kantersieg gegen die (SG) SV Eichenried (6:1) feierten die B1-Junioren der SpVgg im Nachholspiel gegen den VfB Hallbergmoos den nächsten Erfolg, der mit 6:0 noch deutlicher ausfiel. Der Auftakt für die SpVgg war glänzend, denn bereits nach zwei Minuten sollte die frühe Führung gelingen. Nach einem langen Ball in die Tiefe war Ricardo Kostic vor dem VfB-Keeper am Ball, hob das Spielgerät über ihn hinweg, so dass Maximilian Geiger dann keine Mühe mehr hatte, um zum frühen 1:0-Führungstreffer einzunetzen. Wenig später ging ein Raunen durch das Stadion, denn nach einer Flanke von Claudius Ruff packte Filip Ivanov einen sehenswerten Seitfallzieher aus, doch der Keeper der Gäste konnte dieses mögliche Traumtor verhindern und wehrte den Schuss glänzend ab. Auch anschließend blieben die Veilchen dominant und drängten auf den zweiten Treffer, der nach 15 Minuten in der Luft lag. Nach einem Steilpass von Maximilian Topf setzte sich Ivanov gegen seinen Kontrahenten auf dem linken Flügel durch und brachte dann das Leder flach nach innen, wo sich Kostic schön um seinen Gegenspieler drehte, aber beim Abschluss seinen Meister im Hallbergmooser Torhüter fand. Drei Minuten später setzte dann der VfB das erste Ausrufezeichen. Nach einem Ballverlust der Gastgeber an der Mittellinie spielten die Gäste das Leder sofort steil auf die linke Seite. Als Keeper Kilian Burgholzer etwas überhastet aus seinem Tor kam, wurde er vom Angreifer des VfB überlaufen, doch glücklicherweise erreichte die Hereingabe seinen in der Mitte stehenden Kameraden nicht, so dass diese erste Chance keinen Schaden anrichtete. Zwei Minuten später fasste sich dann Luca Hofer ein Herz und zog aus etwa 24 Metern ab, doch sein Schuss strich um wenige Zentimeter über den Querbalken. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Veilchen. Nach einem schönen Solo legte Ivanov auf die linke Seite zum freistehenden Topf ab. Jedoch war sein Schlenzer zu unplatziert, so dass der Keeper parieren konnte. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff hatte man den Torschrei schon auf den Lippen. Als der VfB-Schlussmann eine Flanke von Ruff nicht entscheidend klären konnte, kam der nachsetzende Ivanov aus etwa acht Metern zum Abschluss, verfehlte dabei aber das Ziel, so dass die Platzherren trotz klarer Überlegenheit nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Halbzeit gingen. Den ersten Abschluss nach Wiederbeginn hatten dann die Hallbergmooser, doch der bis dato nahezu beschäftigungslose Burgholzer war trotzdem hellwach und konnte einen Fernschuss zur Seite abwehren. In der 56. Minuten hätten aber die Hausherren den zweiten Treffer nachlegen müssen. Nachdem Hannes Inninger einen Ball nach vorne gespielt hatte, lief Kostic aus 30 Metern alleine auf das Tor, doch sein Schuss aus 14 Metern ging dann über den Kasten. Aber drei Minuten später nutzte er dann eine ähnliche Situation zum wichtigen zweiten Treffer. Diesmal konnte sich der agile Ivanov im Mittelfeld das Leder erkämpfen und spielte dann sofort in die Tiefe und diesmal blieb Kostic beim Alleingang nervenstark und schob sicher zum 2:0 ein. Wenig später brannte es schon wieder vor dem Tor des VfB. Als Ivanov von der Mittelinie einen Freistoß in den Strafraum geschlagen hatte, verfehlten Freud und Feind das Leder, so dass die Kugel fast direkt im Tor gelandet wäre, doch im letzten Moment war der Torhüter zur Stelle und konnte retten. Aber nach 67 Minuten sollte der SpVgg dann doch die Vorentscheidung gelingen. Nachdem Ivanov das Leder auf der linken Seite erhielt, zog er nach innen und mit einem Flachschuss, der unhaltbar flach im Eck landete, krönte er seinen starken Auftritt. Nun war die Gegenwehr von Hallbergmoos gebrochen und in den letzten fünf Minuten legte die Aldinger-/Krause-Elf noch drei weitere Tore nach. Fünf Minuten vor dem Ende zog Ivanov aus etwa 22 Metern ab und als der Torhüter den Flachschuss nach vorne abprallen ließ, war Luca Hofer zur Stelle und staubte zum 4:0 ab. In der ersten Minute der Nachspielzeit trug sich dann Ivanov nochmals in die Torschützenliste ein. Abermals erhielt er auf der linken Seite das Leder und voller Selbstbewusstsein schloss er dann sofort ab. Er wurde für seinen Mut belohnt, denn der halbhohe Ball landete unerreichbar für den VfB-Keeper im langen Eck. Noch in der gleichen Minute hatte Ivanov auch beim Treffer zum 6:0-Endstand seine Aktien im Spiel. Diesmal tankte er sich bis zur Grundlinie durch und als das Leder dann scharf nach innen brachte, missglückte die Abwehraktion eines Hallbergmooser Abwehrspielers, der die Hereingabe ins eigene Tor beförderte.
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E-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – SpVgg Markt Schwabener Au 10:1
Auch wenn es sich nach einem klaren 10:1-Erfolg etwas komisch anhört muss bei den E1-Juniorinnen nach dem Spiel gegen die SpVgg Markt Schwabener Au – vor allem im ersten Durchgang – die mangelhafte Chancenverwertung kritisieren. Die Veilchen starteten furios und von Beginn an nahm man das Zepter in die Hand, so dass die ersten klaren Einschussmöglichkeiten nicht lange auf sich warten ließen. Schon nach drei Minuten kam Lilli Kapsner nach einem schönen Solo im Strafraum zum Abschluss, doch ihr Schuss ging dann knapp am Pfosten vorbei. Zwei Zeigerumdrehungen weiter kam dann Rana Aydin fast aus identischer Position zum Abschluss. Sie traf zwar das Gehäuse, doch diesmal war die Markt Schwabener Torhüterin zur Stelle und konnte den Schuss parieren. Auch nach sieben Minuten stand die Keeperin an der richtigen Stelle und konnte einen gefährlichen Schuss von Pia Kullmann unschädlich machen, so dass man sich auf Altenerdinger Seite aufgrund der noch ausbleibenden Führung schon frühzeitig die Haare raufte. Auch anschließend gab es weitere Chance im Minutentakt, die aber auch keinen zählbaren Erfolg brachte, so dass man erst nach 13 Minuten die längste überfällige Führung erzielte, denn nun nahm Lisa Weigel die Sache selbst in die Hand und ihr Flachschuss fand schließlich den Weg ins Netz. Wenig später kam dann auch noch Pech hinzu, denn Lilli Kapsner zielte etwas zu genau und der Ball prallte leider nur an die Unterkante der Latte. Aber nach 20 Minuten hatte sie ihr Visier nachjustiert. Als ein Abstoß der Markt Schwabener Torhüterin von der Torjägerin abgefangen wurde, ging sie noch einige Schritte nach vorne, ehe sie Maß nahm und die Kugel unhaltbar ins linke Eck hämmerte. Kurz vor dem Seitenwechsel gab es dann die kalte Dusche für die Veilchen, denn der erste Angriff der Gäste führte sogleich zum Anschlusstreffer. Nach einem Ball nach vorne konnte sich eine Stürmerin im Zweikampf behaupten und ließ dann SVA-Torfrau beim Abschluss aus kurzer Entfernung keine Abwehrmöglichkeit. In der Pause forderte Trainer Florian Aldinger beim Abschluss mehr Konzentration ein und die Mädels setzten diese Vorgabe konsequent um, so dass nun die Tore wie reife Früchte fielen. Schon drei Minuten nach Wiederbeginn stellte man der ersten Chance sofort den alten Abstand wieder her. Nachdem sich Weigel nach innen durchgetankt hatte, kam sie im Strafraum zum Abschluss und schon zappelte das Leder wieder im Netz. Nur wenig später trug sich dann auch Kapsner zum zweiten Male in die Torschützenliste ein, denn sie visierte bei einem Schuss aus etwa 12 Metern das linke Eck an und das Leder landete dann flach im Eck. Weitere zwei Zeigerumdrehungen weiter war dann Aydin zum 5:1 erfolgreich. Nach einer Hereingabe von Weigel brachten die Gäste das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass Altenerdinger Mittelfeldspielerin die Kugel dann über die Linie drücken konnte. Dann war wieder Weigel an der Reihe und nach Zuspiel machte sie mit einem Schuss ins lange Eck frühzeitig das halbe Dutzend voll. Beim 7:1 waren wieder die gleichen Protagonisten beteiligt, doch diesmal war Kapsner nach Zuspiel von Weigel mit einem unhaltbaren Schuss erfolgreich. Aber noch war der Torhunger nicht gestillt und als Aydin dann von Kapsner schön in Szene gesetzt wurde, fackelte sie nicht lange und trug sich erneut in die Torschützenliste ein. Nun wuchs bei den Veilchen die Gier auf einen zweistelligen Erfolg und in den Schlussminuten schaltete man noch einmal einen Gang hoch. Drei Minuten vor dem Ende landete ein Schuss von Weigel zum 9:1 im Eck und nun fehlte nur noch ein einziger Treffer zum Vorhaben. Dies führte dazu, dass man nun die Defensive etwas vernachlässigte, so dass Markt Schwaben zweimal alleine in Richtung Tor unterwegs war. Beim ersten Abschluss verfehlte der Schuss das Altenerdinger Tor und wenig später war dann Lambacher zur Stelle und konnte den abschließenden Schuss sicher parieren. Unmittelbar vor dem Ende sollte den Gastgeberinnen dann tatsächlich noch der zehnte Treffer gelingen. Diesmal zog Weigel von der linken Seite nach innen und mit einem sehenswerten Schuss sorgte sie für einen beeindruckenden Schlussakkord, denn die Kugel schlug halbhoch im langen Eck ein und brachte den 10:1-Endstand für ihre Farben.
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Herren: SpVgg gewinnt mit Dominik Frisch einen neuen Spieler
Bis zuletzt schien die Kaderplanung bei der SpVgg Altenerding für die kommende Saison abgeschlossen, doch nun konnte man mit Dominik Frisch noch einen weiteren neuen Spieler für sich gewinnen.
„Es waren personell keine weiteren Maßnahme geplant, doch wir haben dann letzte Woche eine Anfrage von Dominik, der aus beruflichen Gründen nach Erding zog, erhalten“, erklärt der sportliche Leiter Matthias Dasch den Grund für diese Kehrtwende.
Der 24jährige Offensivspieler kann sportlich eine imponierende Vita vorlegen, so dass man bei der SpVgg sehr froh ist, ihn als neuen Spieler begrüßen zu können.
Nach seiner Jugendzeit, die er überwiegend bei der JFG Osser verbrachte, war der damalige Bezirksligist SpVgg Lam, der der JFG angehörte, aufgrund seiner 10 Tore und 16 Assists von ihm überzeugt und nahm den Youngster sofort in den Kader auf.
Auf Anhieb schaffte er den Sprung ins Team und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg der SpVgg in die Landesliga. Trotz seines jungen Alters gehörte er auch in der Landesliga zu den Stammkräften und kam in 23 Spielen zum Einsatz und rechtfertigte das Vertrauen mit 3 Toren und 2 Vorlagen.
Anschließend musste er aber etwas kürzertreten, denn sein Beruf erforderte einen Umzug nach Rheinland-Pfalz, wo er in den letzten zwei Jahren seine Ausbildung absolvierte.
„In dieser Zeit war ich dann nicht mehr aktiv und habe nur noch in ganz seltenen Fällen in Lam gespielt, aber ich habe nun gemerkt, dass ich ohne Fußball nicht sein kann und habe mich deshalb nach meiner Versetzung nach Erding um einen neuen Verein umgeschaut“, erklärt der Neuzugang.
„Nach der langen Pause werden wir ihm genügend Zeit geben, dass er sein altes Level wieder erreicht, aber es gibt keinen Druck, sondern beiden Seiten werden die notwendige Geduld aufbringen“, erwartet Trainer Pedro Locke jetzt nicht auf Anhieb „Wunderdinge“.
Auch Frisch selbst sieht es ähnlich und steht auch Einsätzen in der zweiten Mannschaft der SpVgg offen gegenüber. „Mir fehlt jetzt die Spielpraxis, die ich mir nur durch zahlreiche Einsätze wieder holen kann und für mich ist es wichtig, regelmäßig zu spielen“.
Für den Neuzugang wurde in Ansprache mit seinem ehemaligen Verein ein Zweitspielrecht bei der SpVgg Altenerding beantragt, aber lt. Frisch ist vorgesehen, dass er regelmäßig bei seinem Verein kickt und Einsätze in Lam „sind eher in Ausnahmefällen bzw. bei einem personellen Notstand vorgesehen“.
Die berufliche Heimat von Frisch ist aktuell auf einen Zeitraum von 3 Jahren ausgelegt. „Was danach passiert, kann ich aus heutiger Sicht nicht sagen“. Auf Altenerdinger Seite ist man sich aber sicher, „dass Dominik zumindest in sportlicher Hinsicht schon in Kürze ein neues Zuhause finden wird“.
C1-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV SF Poing 1:5
Im letzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellennachbarn aus Poing gab es am späten Sonntagnachmittag für die C1-Juniorinnen eine überraschend deutliche 1:5-Niederlage. Dieser Auftritt reiht sich in die doch sehr magere Rückrundenbilanz ein, wo es das ein oder andere Spiel gab, wo die Leistung nicht gestimmt hat. Der TSV Poing übernahm von Anfang an die Initiative und hatte die ersten Torchancen. Die Veilchen kamen nicht in die Zweikämpfe und waren meist ein Schritt zu spät. Und wenn man den Ball erobern konnte, blieb das Leder nicht in den eigenen Reihen, sondern musste die Kugel wieder relativ schnell an den Gegner abgeben. So war es auch nicht verwunderlich, dass Poing bereits nach fünf Minuten drei Abschlüsse im Strafraum hatte und dazu eine hundertprozentige Torchance, wo die Stürmerin freistehend aus fünf Metern drei Meter über das Tor schoss, so dass die SpVgg Glück hatte, bis dahin für den schwachen Start noch nicht bestraft worden zu sein. Aber so war es dann doch folgerichtig, dass in der sechsten Minute die Stürmerin allein von der Mittelline auf das Tor laufen konnte, den Ball an der herauslaufenden Torhüterin Julia Mückel vorbei legte und anschließend zum viel umjubelten 1:0 für Poing traf. Erst in der Folge wurde es etwas besser und Altenerding kam zum ersten Mal über die Mittellinie. Aber die gefährliche Mannschaft bleiben die Gäste. Nach einer tollen Kombination im Mittelfeld war die Stürmerin schneller als die gesamte Innenverteidigung und lief allein auf das Tor zu, doch ihr Schuss konnte von Torhüterin Mückel zur Ecke abgewehrt werden. Erst nach der Trinkpause lief es besser. Das Trainergespann Mückel/Nunberger nahmen ein paar Änderungen in der Defensive vor. So verlagerte sich das Spiel in die andere Hälfte und die Veilchen kamen zu ersten Chancen. Altenerding setzte sich am gegnerischen Strafraum fest und wurde schließlich belohnt, wobei die erste Chance noch keinen zählbaren Erfolg brachte. Amelie Zeiler bekam das Leder 20 Meter vor dem Tor, legte auf Katharina Hartmann ab. Sie umkurvte noch eine Gegenspielerin, aber ihr Abschluss war noch ausbaufähig. Nur drei Minuten später warf Hannah Heilmaier einen Einwurf auf Julia Pirschlinger, die dann auf die freistehende Katharina Hartmann verlängerte. Nun hatte die Torjägerin ihr Visier besser eingestellt und ein trockener Schuss aus 16 Metern schlug unhaltbar im kurzen Eck ein. Die Torhüterin war etwas überrascht und konnte den Ausgleich nicht verhindern. Diese starke Phase wurde kurz vor der Pause wieder beendet. Nach dem einem schlecht getretenen Freistoß für Poing landet der Ball hinter der Abwehr von Altenerding. Die Abwehrspielerin hätten den Ball locker erlaufen und klären können, doch jeder agierte nach dem Motto „Nimm du ihn, ich habe ihn sicher“, so dasd niemand zum Ball lief und die Stürmerinnen aus Poing die lachende Dritte war. Sie ging zum Ball, hatte nur noch Torhüterin Julia Mückel vor sich und schob zur erneuten Führung für ihre Farben ein. Bis zur Pause kam die Veilchen noch zu zwei weiteren Abschlüssen, die aber nichts Zählbares einbrachten. Zur Halbzeit baute das Trainerteam die Mädels wieder auf und schwor sie für die zweite Halbzeit ein. So hatten die Veilchen die ersten Chancen nach Wiederbeginn, aber die Abschlüsse von Elisabeth Meiler und Heidi Mückel landeten neben dem Tor bzw. in den Armen der Torhüterin. Die technischen Fehler im Spielaufbau und die schlechte Zweikampfführung führte zu einem sehr zerrfahrenden Spiel ohne große Torchancen. Es gab auf beiden Seiten kaum Szenen im Strafraum und so dauerte es bis zur 55. Minute bis es wieder Nennenswertes gab. Allerdings sollte diese Möglichkeit gleich das dritte Tor für Poing bringen. Nach einer Flanke von der linken Seite kam eine Angreiferin völlig frei vor dem Tor zum Abschluss und schob ungehindert zum 3:1 ein. In der Folge ließen die Veilchengirls die Köpfe hängen. Besuche in der gegnerischen Hälfte wurden seltener und Poing zeigte was, Altenerding fehlt. Zweimal tauchten sie im Strafraum auf und beide Male endet es mit einem Torerfolg, so dass man am Ende wieder mit leeren Händen dastand. Allerdings muss man so ehrlich sein und feststellen, dass Poing das eindeutig bessere Team stellte und auch mehr Cleverness an den Tag legte, so dass die Gastgeberinnen letztlich chancenlos waren und verdient verloren. Nächste Samstag endet die erste U15-Saison der Mädels auf Großfeld mit der schwierigen und weiten Reise nach Holzkirchen, einem Gegner, den man im Hinspiel einen riesigen Fight lieferte. Allerdings ist man derzeit weit von der Form der Hinrunde entfernt, so dass dies abschließende Hürde wohl sehr hoch sein wird.
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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Eichenried 6:1
Nach drei Niederlagen in Folge ist bei den B1-Junioren der SpVgg endlich der Knoten geplatzt und im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht SG Eichenried glückte ein selbst in dieser Höhe eher den Gästen schmeichelnder 6:1-Erfolg. Schon nach zwei Minuten war man dem Führungstreffer nahe. Nach einer Ecke von Luca Hofer kam der am langen Pfosten stehende Maximilian Topf zum Schuss, doch seine Volleyabnahme wurde von einem Verteidiger der Gäste geblockt. Als das Leder dann Maximilian Geiger vor die Füße fiel, zog der Angreifer sofort ab, schoss aber knapp am Gehäuse vorbei. Nach 10 Minuten war es Topf dann aber doch vorbehalten, für die Führung seiner Farben zu sorgen. Nach einem Angriff über die rechte Seite spielte Geiger das Leder flach nach innen, wo Topf an das Zuspiel kam und mit einem überlegten Flachschuss zum 1:0 einschob. Nur zwei Minuten später wurde dann Ricardo Kostic auf die Reise geschickt und kam im Strafraum als halbrechter Position zum Abschluss, doch sein Flachschuss ging dann am langen Eck vorbei. Auch in der Folgezeit hatten die Platzherren deutlich mehr vom Spiel, doch beim letzten Pass fehlte die Genauigkeit, so dass es bis zur 33. Minute bis zur nächsten großen Chance dauern sollte. Nach einer herrlichen Flanke von Sam Ofori nahm der im Zentrum stehende Geiger die Hereingabe gekonnt an, kam dann frei vor dem Tor zum Abschluss , doch der Eichenrieder Keeper konnte seinen Schuss per Fußabwehr entschärfen. Noch in der gleichen Minute kam der Altenerdinger Stürmer dann aus etwa 23 Metern zum Abschluss und diesmal wäre der Keeper wohl machtlos gewesen, hatte aber Glück, dass der Ball um Zentimeter am Tor vorbeiging. Aber fünf Minuten vor der Pause glückte den Veilchen dann doch der zweite Treffer, der sehr sehenswert war. Nach einem Foul an Geiger wurde der SpVgg etwa 25 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen, bei dem Filip Ivanov genau Maß nahm und vom Innenpfosten prallte das Leder dann zum 2:0 ins Netz. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde dann Ofori herrlich von Hofer in Szene gesetzt, doch alleine vor dem Tor stehend scheiterte er am Torhüter, der per Fußabwehr klären konnte. Allerdings brachten seine Vorderleute das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als dann Kostic aus etwa 20 Metern zum Schuss kam, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch das Leder ging um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei, so dass die Seiten mit einer hochverdienten 2:0-Führung für die SpVgg gewechselt wurden. Nach Wiederbeginn wurde die Überlegenheit der Gastgeber noch größer und in dieser Phase zeigten sich die Aldinger-/Krause-Schützlinge auch im Abschluss deutlich konzentrierter, was schon nach fünf Minuten zum nächsten Erfolgserlebnis führen sollte, wobei man hier von einem individuellen Fehler des SG-Keepers profitieren sollten. Nach einem langen Ball nach vorne schien die Gefahr schon gebannt, denn der Schlussmann hatte die Kugel vermeintlich sicher aufgenommen. Jedoch rutschte ihm das Spielgerät durch die Hände, so dass Topf nur noch ins leere Tor einschieben musste. Sechs Minuten später wurde die einseitige Partie dann schon frühzeitig vorentschieden. Nach einer mustergültigen Flanke von Ben Schiwietz von der rechten Seite kam Hofer zum Kopfball und trug sich gegen seine ehemaligen Kameraden in die Torschützenliste ein. Unmittelbar darauf wäre ihm fast der zweite Treffer geglückt, denn als er alleine vor dem Tor auftauchte, wollte er die Kugel ins lange Eck schieben, doch er hatte Pech, dass der Ball um wenige Zentimeter am Pfosten vorbeiging. Aber noch in der gleichen Minute ließen die Veilchen den fünften Treffer folgen. Diesmal wurde im Strafraum Topf freigespielt und er bewies abermals seinen Torinstinkt und erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 5:0. Nun war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen und man konnte sich nur noch mit Befreiungsschlägen erwehren, so dass Angriff auf Angriff in Richtung Tor der SG rollte. So dauerte es nur weitere sechs Minuten bis das nächste Tor fallen sollte. Zunächst konnte ein Eichenrieder Verteidiger seinen Schuss noch abblocken, doch den abprallenden Ball köpfte der Angreifer mit Hilfe des Innenpfostens zum 6:0 in die Maschen. In der Folgezeit ließen es die Platzherren aufgrund des klaren Vorsprunges deutlich ruhiger angehen und vor allem vor dem Tor ließ man nicht die nötige Konsequenz vermissen. So auch nach 78 Minuten, als Geiger im Strafraum einen Ball mustergültig für Kostic ablegte, doch dessen 1
4 Meter-Schuss war zu hoch angesetzt. Fünf Minuten vor dem Ende bot sich Kostic nach schönem Zuspiel von Elias Faust wieder eine gute Chance, doch er ließ das Leder durchlaufen, so dass er kurz vor dem Torhüter zum Schuss und dieser dadurch die Möglichkeit hatte, zur Ecke abzuwehren. In der letzten Minute kamen dann die Eichenrieder zum überraschenden Ehrentreffer, bei dem sich der Altenerdinger Schlussmann Hassan Ibrahim wohl gründlich verschätzthatte. Als ein Gästespieler aus dem rechten Halbfeld mehr oder weniger einen Verzweiflungsschuss abgab, war der Keeper der Ansicht, dass der Ball das Tor verfehlen würde, war dann aber sichtlich überrascht, als die Kugel im kurzen Eck einschlug. Im Gegenzug wären die Veilchen dann fast noch zum 7:1 gekommen, doch ein schöner Volleyschuss von Hofer nach Flanke von Ivanov wurde von der Abwehr abgeblockt, so dass sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.
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