In ihrem fünften Saisonspiel konnten sich die C2-Junioren durch einen Last-Minute-Treffer doch noch einen Punkt holen. Diese Punkteteilung geht letztendlich in Ordnung, auch wenn gerade in der zweiten Halbzeit an den vermehrten Spielanteilen gemessen, durchaus auch ein Sieg für die Veilchen drin gewesen wäre. Die erste Chance lag auf Seiten der Gastgeber. Nachdem Oscar Abdukreem an einigen seinen Gegenspielern vorbeigegangen war, spielte er das Leder zu Jason Ocansey, dessen Abschluss allerdings nicht wirklich gefährlich war. Kurz darauf dann die plötzliche Führung für die Gäste. Nachdem man in der Verteidigung nicht konsequent genug in die Zweikämpfe ging, konnte sich ein Fraunberger mühelos gegen diese durchsetzen und bediente seinen Mitspieler. Dessen Schuss konnte Keeper Sebastian Reischl zwar noch berühren, aber leider nicht mehr entscheidend ablenken, so dass man nun einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dieser Treffer wirkte natürlich sehr demoralisierend auf die Veilchen und so waren es zunächst die Fraunberger, die die größeren Spielanteile hatten. Hier war es wohl dem sehr starken und gut kämpfenden Philip Matern zu verdanken, dass es nur beim 0:1-Rückstand blieb. Die nächste Chance auf Altenerdinger Seite gab es dann erst wieder in der 17. Minute. Nachdem Oscar Abdukreem einen Ball zu Oumar Sow spielte, bediente dieser Amir Nabizadeh. Der Angreifer sah, dass der Keeper der Gäste etwas weit vor seinem Kasten stand und versuchte den Ball hoch über diesen ins Tor zu befördern, doch leider hatte er das Visier etwas zu hoch eingestellt, so dass das Leder das Tor knapp verfehlte. Einige Minuten später versuchte es dann Simon Faust, ebenfalls wieder mit einem Distanzschuss, doch auch dieser war leider zu ungefährlich. Nach dem Seitenwechsel hatte man sich nun vorgenommen, den knappen Rückstand nicht auf sich sitzen zu lassen und so waren die Veilchen jetzt im Chancenübergewicht. Nach einer Hereingabe von Oscar Abdukreem erwischte Simon Faust das Leder in der Mitte nicht richtig, weshalb der Keeper zur Stelle war und den Ball aufnehmen konnte. Nur zwei Minuten später versuchte es Philip Matern dann aus der Distanz, doch sein Schuss landete neben dem Tor. Doch einige Minuten später war es dann endlich soweit und man konnte den hochverdienten Ausgleich erzielen. Nachdem sich einmal mehr Oscar Abdukreem über die rechte Außenbahn durchgesetzt hatte, spielte er in den Rückraum zu Amir Nabizadeh, der das Leder mit einem schönen Schuss unter der Latte im Tor versenken konnte. Nun war Altenerding weiterhin die bestimmende Mannschaft, während die Gäste nur noch über Konter gefährlich werden konnten. Allerdings fanden Gegenstöße des FCF zunächst keine Abschlüsse, da die Altenerdinger Defensive sicher stand. Aber einer diese Konter sollte dann doch die überraschende Führung der Gäste bringen. Nachdem sich ein Fraunberger Spieler schnell über Außen durchgesetzt hatte, spielte er den Ball zu seinem Mitspieler, der in der Mitte freistehend wenig Mühe hatte, das Leder über den Altenerdinger Keeper Reischl hinweg ins Tor zu befördern. Da die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich verdient war, warfen die Veilchen nun alles nach vorne, um die unverdiente Niederlage abzuwenden. Doch zunächst war kein Angriff der Gastgeber gefährlich genug, um die Abwehr der Gäste zu überwinden. Die Hoffnungen des Altenerdinger Anhangs wurden nun immer geringer, doch in der letzten Minute wurde man dann für das großartige Engagement doch noch entsprechend belohnt. Nach einer Ecke von Philip Matern kam Jason Ocansey mit dem Kopf an den Ball und beförderte die Kugel zur großen Freude seine Mitspieler zum 2:2-Ausgleich ins Netz. Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters, so dass man insgesamt doch noch zufrieden auf das heutige Spiel zurückblicken konnte.
E-Juniorinnen: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 1:5
Zu einem deutlichen 5:1-Derbysieg kamen die E-Juniorinnen der SpVgg Altenerding, denn man setzte sich beim benachbarten FC Langengeisling durch. Allerdings verlief das Match nicht ganz so eindeutig, wie es das Endergebnis vermuten läßt. Die Altenerdinger Kickerinnen machten erst in der Schlussphase mit vier Toren in den letzten 10 Minuten den dreifachen Punktgewinn dingfest. Der Auftakt verlief für die SpVgg vielversprechend und nach sechs Minuten war man der Führung sehr nahe. Nachdem Lisa Weigel einen Abstsoss des FCL abgefangen hatte, ging sie noch wenige Meter nach vorne und zog dann ab, scheiterte jedoch an der Langengeislinger Torhüterin. Diese konnte den Ball aber nicht festhalten, so dass sich der nachsetzenden Lilli Kapsner die zweite Chance bot, doch auch sie fand ihre Meisterin in der Torhüterin. Aber fünf Minuten später sollten die Gäste dann doch in Führung gehen. Als Weigel ein Zuspiel von Marie Jackisch im Zentrum aufnahm, spielte sie nach außen, wo Kapsner das Leder aufnahm, alleine in Richtung Tor ging und dort mit einem überlegten Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Aber die Führung der Veilchen sollte nur fünf Minuten halten. Als die Gastgeberinnen einen Freistoß in den Strafraum schlugen wurde das Leder noch leicht abgefälscht, so dass die Gäste nicht entscheidend klären konnten. Als es dann zu einem Getümmel kurz vor dem Tor kam, konnte eine FCL-Akteurin die Kugel über die Linie stochern. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter wären die Altenerdinger dann fast wieder in Führung gekommen. Nach einem Einwurf von Jackisch kam Kapsner auf der linken Seite an den Ball. Sie konnte sich schön durchsetzen und kam dann im Strafraum zum Abschluss, doch diesmal hatte sie Pech, dass der Ball das lange Eck um Haaresbreite verfehlte, so dass es mit einem Remis in die Pause ging. Nach verhaltenem Beginn bot sich dem FCL nach zehn Minuten eine gute Chance zum zweiten Treffer. Als eine Ecke hoch vor das Tor geschlagen wurde, kam Torhüterin Maria Lambacher nicht mehr an die Kugel, doch man hatte Glück, dass der dann durch den Fünfmeterraum fliegende Ball von Freund und Feind verfehlt wurde. Nach 39 Minuten markierten dann aber die Gäste das 2:1 und dieser Treffer war fast eine Kopie der 1:0-Führung. Erneut war ein Abschlag vom FCL-Tor zu kurz ausgeführt, so dass Weigel wie im ersten Durchgang an den Ball kam. Sie drang dann entschlossen in den Strafraum ein und blieb alleine vor der FCL-Torhüterin stehend eiskalt und brachte ihre Farben wieder in Front. Der Jubel war noch richtig verklungen, als der FCL um ein Haar zurückgeschlagen hätte. Vom Anstoß weg wurde der Ball lang nach vorne geschlagen und abermals brachte man das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone. Als dann eine Stürmerin zum Abschluss kam, konnte man sich bei Lambacher bedanken, denn mit einer Glanztat verhinderte sich den durchaus möglichen 2:2-Ausgleich. Zwei Zeigerumdrehungen weiter legte die Aldinger-Elf dann nach. Nach einem Einwurf des FCL eroberte sich Kapsner das Leder und spielte sofort in die Mitte. Zunächst konnten zwei Abschlussversuche von Finja Böcker geblockt werden und auch der erste Schuss von Theresa Gärtner blieb noch an einem Abwehrbein hängen. Als Gärtner dann aber noch einmal an die Kugel kam, glückte dann im vierten Versuch das umjubelte 3:1. Nun war die Gegenwehr der Gastgeberinnen gebrochen und unmittelbar darauf zog Weigel aus gut 15 Metern ab und bei diesem Schuss machte die ansonsten stark haltende Torhüterin keine gute Figur, dann sie musste den haltbar erscheinenden Ball zum 1:4 passieren lassen. Kurz vor dem Ende wurde Weigel dann von Böcker schön in Szene gesetzt, doch ihr Schuss aus spitzem Winkel strich um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Bemi nächsten Angriff spielte Weigel das Leder schön nach innen und fand dort die freistehende Helena Meiler, doch deren Schuss verfehlte ebenso knapp sein Ziel. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang den Veilchen aber dann doch noch der fünfte Treffer, wobei sich die Langengeislinger für den Endstand verantwortlich zeigten, denn nach Ecke von Weigel missglückte der Abwehrversuch einer FCL-Akteurin und sie bugsierte die Hereingabe zum 1:5-Endstand ins eigene Netz.
D5-Junioren: (SG) RW Klettham – SpVgg Altenerding 0:3
Auch wenn man am letzten Wochenende nicht über ein Unentschieden hinauskam, konnte man dennoch spielerisch überzeugen und fuhr mit breiter Brust zum Stadtrivalen (SG) Rot-Weiss Klettham. Mit dem städtischen Stadion und dem Frühlingsfest als Hintergrundkulisse bekam dieses Derby einen würdigen Spielort, in dem die D5-Junioren über die gesamte Spieldauer hinweg dominierte und mit einem für die Kletthamer schmeichelhaften 3:0 für sich entscheiden konnte. Da das Trainerteam Faust/Peschke auf ihren Stammkeeper Dominik Schaaser verzichten mussten, ergab sich folgender Kader: Abwehrchef Moritz Hartlmaier wurde ins Tor beordert. Seine Rolle in der Abwehr übernahm sein Zwillingsbruder Felix Hartlmaier, unterstützt auf beiden Seiten von Marie Jackisch und Leo Bao. Im Zentrum starteten Blessed Uwangue und Lenny Peschke, die Außenbahnen beackerten Felix Binder und Sai Rudr Battu. Als klassischen Mittelstürmer setzte man heute auf Philipp Kaiser. Sebastian Ivan, Anton Zellner und Eren Koc warteten voll motiviert von der Bank aus auf ihren Einsatz.
Die Marschroute wurde der Mannschaft für dieses Spiel klar vorgegeben und auch von der ersten Minute an umgesetzt. Direkt mit dem Anpfiff setzten die Altenerdinger die gegnerische Mannschaft unter Druck und bestimmten früh das Spielgeschehen. In der zweiten Minute sollte es dann auch schon zum ersten Mal im Tor der Rot-Weißen klingeln. Eine scharfe Flanke von Blessed Uwangue wurde von der Nr. 2 der Kletthamer mit einem verunglückten Abwehrversucht in hohem Bogen über den eigenen Torwart zum 1:0 für die SpVgg ins Netz gelenkt. Darauf folgten in den nächsten Minuten weitere Chancen von Philipp Kaiser, Felix Binder und Sai Rudr Battu. Doch deren Schüsse waren entweder nicht platziert genug oder hatten noch nicht die ausreichende Schusskraft, um den Torwart der Kletthamer zu überwinden. Erst in der 18. Minute durften die Fans der Lilanen wieder zum Jubeln ansetzen. Eine von Lenny Peschke zu kurz gebrachte Ecke konnte noch abgewehrt werden und landete wieder vor seinen Füßen. Die darauffolgende Flanke kam von Peschke dann deutlich besser zu Blessed Uwangue, der das Spielgerät mit einem platzierten Schuss unter die Latte im gegnerischen Kasten zum 2:0 unterbringen konnte. Weiterhin fand das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Rot-Weißen statt. Die wenigen Vorstöße wurden durch die souveräne Abwehrarbeit der Altenerdinger Hintermannschaft bereits im Keim erstickt. Auch der eingewechselte Sebastian Ivan hatte seine Seite voll im Griff und genug Freiraum für den ein oder anderen Vorstoß auf der linken Seite. Mit einem schönen Zuspiel setzte er Sai Rudr Battu in Szene, der seinen Gegenspieler kurzerhand abschüttelte und den Ball nur knapp über das Gehäuse beförderte. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgten die Veilchen dann für eine kleine Vorentscheidung. Lenny Peschke setzte sich auf der rechten Seite durch und zog an der Torauslinie in die Mitte. Wenige Meter vor dem Tor bediente er Sai Rudr Battu mit einem scharfen Pass, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz musste man jedoch jedoch noch zittern ob der Schiedsrichter den Treffer nicht wieder zurücknimmt. Auf Zuruf von Außen kam es zu Diskussionen, ob dem Treffer ein Foul vorausgegangen ist. Da der VAR jedoch nicht einschritt, konnten die Veilchen das 3:0 doch noch bejubeln und gut gelaunt in die Pause gehen. So wie die erste Halbzeit endete, so bestimmten die Lilanen auch den zweiten Durchgang. Mit Anton Zellner und Philipp Kaiser versuchte man es jetzt mit einer Doppelspitze, um noch mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Eren Koc übernahm die Kontrolle als 6er im Zentrum und sorgte mit seiner Zweikampfstärke, dass so gut wie kein Ball über die Mittellinie kam. Zudem verteilte er die Bälle gekonnt zu seinen Mitspielern. Nur in der 40. Minute kamen die Hausherren durch einen Konter zu ihrer ersten Chance. Den Ball jagte der Kletthamer Stürmer jedoch weit über das Tor und Keeper Moritz Hartlmaier konnte weiterhin einen relativ entspannten Freitagabend genießen. Wenn man den Veilchen heute etwas vorwerfen konnte, dann war es lediglich ihre Chancenauswertung und Abschlussschwäche. Die Altenerdinger ließen eine Großchance nach der anderen liegen und versäumten sich für ihre ansonsten starke Leistung zu belohnen. In Punkto Torverhältnis wäre heute im Hinblick auf die Tabelle definitiv mehr drin gewesen.
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E4-Junioren: FC Moosinning II – SpVgg Altenerding 1:7
Am Freitag, den 12.05.2023, reiste die E4 der SpVgg Altenerding zum zweiten Punktspiel der Rückrunde nach Moosinning. Der Gegner war die E2 des FCM und die folgenden Spieler standen im Kader der Veilchen: David Mückel (Torhüter), Ferdinand Pickelmann, Marco Ebert, Johannes Massauer, Vinzent Zanker, Amar Xhemshiti, Luke Läntzsch, Jonas Ebert und Mateo Katic. Das Spiel begann pünktlich um 16:30 Uhr mit dem Anstoß für die Gäste aus Altenerding, die von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft waren und sich zu Beginn gleich mehrere Chancen erspielten. In der fünften Minute trat Johannes Massauer einen Eckball hoch in den Strafraum, wo Vincent Zanker in zentraler Position aus fünf Metern für die Führung sorgte. Drei Minuten später konnte sich Marco Ebert nach einem steilen Pass von SpVgg- Verteidiger Ferdinand Pickelmann auf der linken Seite durchsetzen, doch leider wurde seine Flanke vom hellwachen Moosinniger Verteidiger zur erneuten Ecke für Altenerding geklärt. Marco Ebert legte sich das Leder zurecht, lief an und trat den Ball mit viel Effet vor den ersten Pfosten. Der Drall überraschte die Verteidigung und den Keeper zugleich und so sprang das Spielgerät ohne weiteren Einfluss über die Torlinie und Marco Ebert war der nächste Torschütze auf der Liste. Das 3:0 fiel keine zwei Zeigerumdrehungen weiter durch Johannes Massauer, der mit einem Schuss aus halblinker Position unhaltbar einnetzte. Die Veilchen zogen sich nach diesem Treffer etwas zurück und gaben den Gastgebern mehr Raum und Möglichkeiten ins Spiel zu finden. Moosinning erspielte sich mehrere Möglichkeiten und wurde in der 18. Minute mit dem 1:3-Anschlusstreffer belohnt. Das Altenerdinger Trainerteam um Jochen Ebert und Eric Läntzsch sah sich gezwungen ein paar Änderungen vorzunehmen, um das aufblühende Spiel der Moosinniger Mannschaft zu unterbinden. Marco Ebert setzte die taktischen Anweisungen gekonnt um und flankte in der 21. Minute den Ball zu Amar Xhemshiti, welcher zentral vor dem Tor zum Schuss kam, aber der Keeper der Gastgeber konnte diese Chance mit einer Parade vereiteln. Der Ball wurde durch die Verteidigung in Richtung Mittellinie geklärt, wo Jonas Ebert zum Dribbling ansetzen konnte. Die Moosinniger Abwehr konnte den Angriff nur durch ein Foul stoppen. Jonas Ebert legte sich den Ball 13 Meter vom Tor entfernt zum Freistoß bereit. Die Coaches zeigten dem Schützen an, den Schuss direkt auf das Tor zu bringen. Ebert lief an und schoss das Leder über die Mauer an die Latte. Der Ball wurde schnell durch die Abwehrmannschaft geklärt. Die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte gehörte nochmals den Gästen. Wieder war es Marco Ebert, der von der linken Seite in den Strafraum flanken konnte, wo Luke Läntzsch blitzschnell schaltete und in den Strafraum lief, doch dort den Ball um einen Schritt verfehlte. Nach 25 Minuten folgte der Halbzeitpfiff des Schiedsrichters. Nach kurzer Pause kamen beide Mannschaften zurück auf den Platz und die zweite Hälfte konnte beginnen. Die Veilchen setzen die Anweisungen von Jochen Ebert sofort nach Anstoß um und übten Druck auf den Gegner aus. So war es erneute Marco Ebert, der in der 26. und 27. Minute für die Semptstädter traf und nach dem 5:1 war die Entscheidung gefallen. Die Spieler des FC Moosinning aber gaben das Match nicht auf und erkämpften sich einige Torschüsse, doch zum Leid der Heimfans fand jedoch kein Schuss seinen Weg ins Tor. Die Uhr zeigte die Spielminute 35 als Altenerding wiederholt in den Strafraum der Gastgeber eindringen konnte. Mateo Katic schoss nach kurzem Dribbling im Strafraum auf den Kasten der Gastgeber. Der Keeper wehrte nach links ab, wo sich Johannes Massauer den Ball erkämpfen konnte. Nach einem kurzen Blick entdeckte er Luke Läntzsch in aussichtsreicher Position und spielte einen präzisen Pass, wo der Altenerdinger Nachwuchsspieler aus ca. 17 Metern mit einem Flachschuss ins rechte untere Eck auf 6:1 stellte. Kurz nach dem Anstoß des FCM war es wieder Massauer, der den Ball auf der rechten Seite erobern konnte. Er dribbelte 10 Meter nach vorne, passte den Ball erneut auf Luke Läntzsch, der in der Mitte frei stand. Läntzsch sah Marco Ebert vor sich und steckte das Spielgerät direkt nach vorn durch, so dass Ebert nur noch den Moosinninger Keeper vor sich hatte und diesen beim Treffer zum 7:1-Endstand keine Abwehrchance ließ. Die restlichen 13 Minuten waren gezeichnet von Chancen auf beiden Seiten, die allerdings zu keinem weiteren zählbaren Erfolg führten. Nach 50 Spielminuten endete das Match mit einem 7:1-Sieg für die SpVgg, die sich mit diesem Sieg auf den 2. Tabellenplatz verbessern konnten.
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A1-Junioren: SG Walpertskirchen – SpVgg Altenerding 5:4
Trotz einer bärenstarken Leistung gab es für die A1-Junioren beim Gastspiel bei der SG Walpertskirchen keine Punkte, denn die Veilchen unterlagen dem als nahezu unschlagbar geltenden Hausherren unglücklich mit 4:5. Die Gäste gingen mit viel Respekt in die Partie und die Erinnerungen an die 0:8-Niederlage aus der Vorrunde war sicherlich noch im Kopf einiger SVA-Akteure, doch schon in den ersten Minuten war zu erkennen, dass die Veilchen diesmal wesentlich konzentrierter zur Werke gingen, so dass man die Partie von Beginn an ausgeglichen gestalten konnte. Freilich drohte erneut der frühe Rückstand. Nach einem langen Ball in die Spitze musste Sadam Ibrahim seinen Kontrahenten ziehen lassen, doch Schlussmann Sebastian Kahl war zur Stelle und konnte den alleine vor ihm auftauchenden Stürmer stoppen. Nach 12 Minuten brannte es dann wieder vor dem Tor der SpVgg. Als der überragend spielende Tom Huber einmal seinen Gegenspieler auf der rechten Abwehrseite nicht bremsen konnte, zog dieser in den Strafraum und brachte das Leder scharf nach innen, doch abermals war Kahl zur Stelle und konnte die Hereingabe per Fußabwehr entschärfen. Aber ungeachtet dieser beiden Möglichkeiten versteckten sich die Gäste keineswegs und konnten die Partie ausgeglichen gestalten und nach 21 Minuten sollte man sogar in Front gehen. Als Hussein Bahlak aus der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne schlug, konnte sich Jannick Obermaier auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, hatte dann nur noch den SG-Keeper vor sich und konnte diesen mit einem überlegten Abschluss zum 1:0 überwinden. Und es sollte für die Gäste noch besser kommen und nur zwei Minuten später baute man den Vorsprung aus. Als die Veilchen auf der rechten Angriffsseite das Leder schon verloren hatte, setzte Florian Donig mit Vehemenz nach. Gleich zweimal konnte er einen Befreiungsversuch eines Abwehrspielers blocken und kam schließlich an den Ball. Der Angreifer zog nach innen und als der SG-Schlussmann bei seinem Flachschuss ins kurze Eck keine gute Figur machte, stand es plötzlich 2:0 für den Außenseiter. Leider fand die Kreischer-Elf nur zwei Minuten die passende Antwort. Nach einer aus Altenerdinger Sicht fehlerhaften Eckballentscheidung wurde der Ball auf den langen Pfosten geschlagen und als Sadam Ibrahim nicht mehr an den Ball kam, war der hinter ich stehende Stürmer der Hausherren zur Stelle und schoss aus kurzer Distanz volley ein. Nach 32 Minuten war dann der komfortable Vorsprung der SpVgg dahin, doch abermals haderte man mit dem Referee. Nachdem man bei einem weiteren Eckball das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, kam ein SG-Akteur zum Abschluss. Bahlak brachte noch sein Bein dazwischen und als der abgeblockte Schuss dann an seiner Schulter landete, gab der Schiedsrichter den Protesten der Hausherren nach und verhängte einen äußerst diskutablen Elfmeter gegen die SpVgg, den die Gastgeber zum Ausgleich nutzten. In der Schlussphase der ersten Hälfte hatten dann die Platzherren mehr vom Spiel und waren dem Führungstreffer näher, doch mit enormer Willensleistung und enormer Kampfkraft hielten die Veilchen erfolgreich dagegen und brachten das Remis in die Halbzeit. Vier Minuten nach Wiederbeginn sollte der Favorit dann aber erstmals in Front gehen. Zunächst konnte der äußerst zweikampfstark agierende Ibrahim einen Ball in die Spitze abwehren, bekam dabei aber das Leder voll ins Gesicht, so dass er für kurze Zeit nicht im Bilde war. Dies wusste die Hausherren zu nutzen und spielten den zu kurz abgewehrten Ball sofort in die Spitze, wo ein Angreifer vor Kahl an den Ball kam, diesen nach innen spielte, wo sein Mitspieler dann zum 3:2 einschoss. Aber auch nach diesen Genickschlag blieb die SpVgg im Spiel und nur zwei Minuten später hoffte man auf den Ausgleich. Nachdem der sehr laufstarke Sebastian Gruber einmal mehr einen SG-Abwehrspieler unter Druck setzte, wurde er angeschossen und als der Abpraller bei Obemaier landete, kam der Torjäger zum Abschluss, doch der Keeper konnte den auf das kurze Eck abgefeuerten Schuss parieren. Nur zwei Minuten später kam dann Gruber nach einem Pass nach vorne selbst zum Abschluss, doch sein Schuss ging etwa um einen Meter am langen Eck vorbei. Nach 59 Minuten sollte dann aber der Ausgleich gelingen, wobei bei dem Treffer zum 3:3 Schützenhilfe von den Hausherren geleistet wurde. Nach einem langen Ball des restlos überzeugenden Niklas Ostermaier wollte ein Verteidiger das Leder aus der Gefahrenzone köpften, doch dieser Versuch misslang gründlich, denn der Kopfball landete am eigenen Pfosten und beim Abpraller war Obermaier zur Stelle und schoss das Leder ins leere Tor ein. Zwei Minuten später gab es dann eine Schrecksekunde, gefühlt eher eine Schreckminute für die Veilchen. Nach einem Ball vor das Tor brannte es lichterloh und gleich mehrere Schützen der SG versuchten das Leder im Tor unterzubringen. Zunächst wurde das Leder von der Abwehr geblockt, dann rettete Kahl bravurös, doch als das Leder dann auf die andere Seite des Tores prallte, schien der nächste Treffer für die Kreischer-Elf zu fallen, doch im letzten Moment konnte Ostermaier auf der Linie den Ball noch abblocken. In der Phase wurde der Druck der Gastgeber größer und die Veilchen standen nun mit dem Rücken zur Wand. Schon wenig später kam ein SG-Spieler an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch Kahl konnte den Flachschuss sicher unter sich begraben. Nach 65 Minuten war ein Stürmer der Hausherren vor dem aus seinem Tor kommenden Kahl an der Kugel, doch die SpVgg hatte Glück, dass der abschließende Schuss das lange Eck knapp verfehlte. Wenig später kamen dann die Veilchen wieder zu einem Entlastungsangriff und als Donig dann aus halbrechter Position zum Abschluss kam, hoffte man auf zählbaren Erfolg, doch der Keeper konnte seinen Schuss im Nachfassen meistern. Im Gegenzug hatten dann die Gäste wieder Glück. Abermals ging Kahl bei einem weiten Ball nach vorne übereifrig aus seinem Kasten, war aber wieder einen Schritt zu spät. Diesmal ging er dann in den Zweikampf gegen seinen Kontrahenten, brachte aber im Strafraum die Hand auf den Ball. Allerdings kam der Angreifer mit dem Fuß noch zum Ball, so dass das Spiel weiterlief, doch nach wenigen Sekunden unterbrach der Referee das Spiel, da Kahl verletzungsbedingt am Boden liegen blieb. Wenig später wäre der Keeper wohl chancenlos gewesen. Als das Leder nach einem Angriff über die rechte Seite nach innen gespielt wurde, zog ein Angreifer von der Strafraumgrenze ab, doch der Ball landete zum Glück nur an der Oberkante der Latte. 20 Minuten vor dem Ende konnte dann Nienhaus einen Ball auf Obermaier verlängern und als der Angreifer in den Strafraum zog, wurde es wieder gefährlich, doch sein Schuss strich knapp über die Latte. Diese Chance verlieh der SpVgg wieder neues Selbstvertrauen und in den nächsten Minuten war man dem Führungstreffer mehrmals sehr nahe und nach 73 Minuten hätte ein Tor des Monats fast zum 4:3 für die Gäste geführt. Als Gruber eine punktgenaue Flanke nach innen zog, nahm Obermaier das Leder volley, hatte aber Pech, dass der Bal von der Unterkante zurück ins Feld sprang. Anschließend übernahmen die Gäste das Kommando und es machte den Anschein, als würden die Kräfte der Hausherren, die bis dahin auf jeden Wechsel verzichtet hatten, erlahmen. Nur wenig später wurde dann Wiam Takruri von Obermaier bedient und als er nach innen zog und aus 16 Metern abzog, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Ball ging um Zentimeter am Tor vorbei. 13 Minuten vor dem Ende verfehlte ein weiterer Schuss das Gehäuse der Platzherren wieder um Haaresbreite. Diesmal setzte sich Romeo Pluntke, der sich ebenso wie die ebenfalls eingewechselten Johannes Dangl und Jonathan Böttner nahtlos ins Spiel einfügten, durch und brachte die Kugel nach innen, wo Takruri uneigennützig auf Nienhaus ablegte, doch dessen 14 Meter-Schuss ging fast an der gleichen Stelle wie kurz zuvor am Ziel vorbei. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Hausherren mitten in die Drangphase der SpVgg hinein, der 4:3-Führungstreffer. Nach einem Zweikampf, bei dem Takruri seinen Gegenspieler fair vom Ball getrennt hatte, gab es für die Hausherren etwa 25 Meter vor dem Tor einen Freistoß für die Hausherren, der sehenswert und unhaltbar für Kahl im Winkel landete. Nur eine Zeigerumdrehung weiter glückte den Hausherren die vermeintliche Vorentscheidung. Diesmal setzte sich ein Angreifer auf der linken Seite durch, spielte dann scharf nach innen, wo sein Mitspieler auf 5:3 stellte. Aber die Gäste gaben noch nicht auf und setzten alles auf die Offensive, so dass man den starken Tom Huber vom Platz nahm und noch einen weiteren Offensivakteur auf das Feld schickte. Dies hätte sich sechs Minuten vor dem Ende fast gerächt, denn nach einem Anspiel in die Spitze kam ein Angreifer frei vor dem Tor stehend zum Abschluss, doch Kahl hielt sein Team mit einer tollen Parade im Spiel. Und tatsächlich sollte es noch einmal spannend werden, denn drei Minuten vor dem Ende kamen die Gäste wieder heran. Nachdem die Gastgeber einmal mehr den starken Obermaier nicht stellen konnten, brachte er von der rechten Seite das Spielgerät nach innen, wehrte der Keeper, der nach seiner Abwehr verletzt am Boden liegen blieb, nur kurz ab. Als dann Tarkuri im Strafraum zum Nachschuss kam, zappelte das Leder im Netz und die Hoffnungen der Gäste erwachen erneut. Nun warfen die Gäste alles nach vorne und als man noch zwei Freistöße aus dem Halbfeld zugesprochen bekam, boten sich noch vielversprechende Chancen, doch die Hereingabe von Takruri fanden leider nicht gewünschten Abnehmer, so dass die starke Leistung nicht entsprechen belohnt wurde, was aber das positive Fazit von Trainer Andreas Heilmaier nicht schmälerte. „Ich bin echt stolz auf die Jungs, denn wir haben dem klaren Favoriten über 90 Minuten Paroli geboten, so dass ein Remis sicherlich nicht unverdient gewesen wäre. Wir haben heute gezeigt, welche Qualität in diesem Team steckt und ich hoffe, dass wir in den letzten beiden Spielen gegen Moosburg und Lengdorf mit einer ähnlichen Leidenschaft auftreten, um die gute Saison entsprechend abschießen zu können“.
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D6-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern II 9:0
Die D6-Junioren der SpVgg haben die klare 1:7-Niederlage gegen die (SG) SV Hörlkofen vom Wochenbeginn scheinbar gut aus den Kleidern geschüttelt, denn im nächsten Spiel glückte gegen den FC Forstern II ein deutlicher 9:0-Erfolg. Freilich war der Sieg in dieser Höhe im ersten Durchgang nicht zu erwarten, denn die überlegenen Veilchen taten sich schwer, ihre Angriffe zu Ende zu bringen, so dass bei Seitenwechsel bei einer 1:0-Führung noch alles offen war. Die SpVgg nahm von Beginn an das Zepter in die Hand und nach acht Minuten war man der Führung schon sehr nahe. Zunächst konnte ein Freistoß von Til Jandl abgewehrt werden, doch als nochmal zum Schuss kam, schien die Führung perfekt, doch mit einer überragenden Parade verhinderte der FCF-Schlussmann den Rückstand. Auch in der Folgezeit blieb man überlegen, doch die Elf von Trainer Moritz Martin agierte vor dem Tor der Grün-Weißen oft zu umständlich, so dass der Abschluss immer wieder ausblieb. Nach 18 Minuten kam dann Korbinian Irl zumindest zum Schuss, doch der Ball hatte zu wenig Fahrt, um den Schlussmann vor ernsthafte Probleme stellen zu können. Nach 25 Minute dann die nächste gute Chance, doch er auf den Strafraum zulaufende Tugra Duman versäumte den richtigen Zeitpunkt auf den besser stehenden Jandl abzulegen, so dass er im letzten Moment noch gestoppt werden konnte. Aber nur eine Minute später sollte sich dann endlich zählbarer Erfolg herauskristallisieren. Diesmal wurde der kurz zuvor eingewechselte Sebastian Reiner von Jandl bedient und der Torjäger rechtfertigte seine Hereinnahme und traf unhaltbar flach ins lange Eck. Unmittelbar nach dem SVA-Führungstor tauchten dann die Gäste erstmals gefährlich in der Offensive auf, doch Sebastian Thiel konnte einen frei durchlaufenden Angreifer glänzend ablaufen und klären. Aber dann waren wieder die Platzherren an der Reihe und der FCF-Torhüter hatte seine liebe Mühe und Not, um einen gefährlichen Flachschuss von Duman zur Ecke lenken zu können. Die danach folgende Hereingabe von Duman landete schließlich bei Jandl, doch abermals war der Torhüter zur Stelle und wehrte abermals zur Ecke ab. Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der SpVgg. Nach einem abgewehrten Eckball der Gäste landete die Kugel über die Stationen Patrik Stanic und Reiner landete der Ball bei Jandl, doch auch diesmal war der Keeper zur Stelle und hielt sein Team zur Pause noch im Spiel. Aber fünf Minuten nach Wiederbeginn musste er sich dann doch geschlagen und erneut war Reiner, diesmal nach Zuspiel von Jandl, zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. Vier Minuten später sollte dann schon die Vorentscheidung glücken, denn nach einem Zuspiel von Stanic war Moritz Maaß präsent und ließ dem FCF-Torhüter abermals das Nachsehen. Trotz des klaren Rückstandes setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche, aber die Abwehr um Irl, Thiel, Max Speißeder und Rafael Stafrace ließen nichts zu, so dass Keeper Emiian Schreyer kaum eingreifen musste. Nach 40 Minuten hätte sich Reiner fast wieder in die Torschützenliste eintragen könnte, doch diesmal ließ er eine Chance nach Pass von Jandl ungenutzt. Aber nur eine Zeigerumdrehung weiter schlug es wieder im Kasten des FC Forstern ein. Nachdem Thiel einen Angriff der Gäste frühzeitig unterbunden hatte, passte er sofort in die Tiefe und fand Maaß, der trocken auf 4:0 stellte. Einmal auf den Geschmack gekommen, dauerte es nur zwei weiter Minuten, ehe Maaß erneut ins Schwarze traf, wobei er diesmal mustergültig von Reiner in Szene gesetzt wurde. Zehn Minuten vor dem Ende ließen die Gastgeber den nächsten Treffer folgen. Nachdem sich Reiner auf dem lienekn Flügel behauptet hatte, zog er nach innen und fand bei seiner Hereingabe Jandl, der aus kurzer Entfernung das halbe Dutzend vollmachte. Nun ging es Schlag auf Schlag und noch in der gleichen Minute konnte man den Vorsprung auf 7:0 ausbauen. Diesmal tankte sich Maaß mit einer schönen Einzelleistung durch und krönte seinen Vorstoß mit einem unhaltbaren Abschluss. Wenig später zeigte sich dann der bis dahin sehr mannschaftsdienliche Reiner etwas zu eigensinnig. Er lief von der Seite nach innen und schloss aus äußerst spiitzem Winkel selbst aber, anstatt in die Mite zu passen. Diese Entscheidung sollte sich als falsch herausstellen, denn der Keeper des FCF konnte den Ball abwehren. Kurz vor dem Ende musste er dann doch wieder hinter sichr greifen und Duman krönte seine Leistung, denn ein sehenswerter Schuss prallte an den Innenpfosten und fand schießlich den Weg ins Netz. Auch für den Schlusspunkt sorgten wieder die Hausherren. Zunächst konnte der Keeper einen Schuss von Sebastian Thiel abwehren, doch beim Abpraller stand Maaß erneut richtig und markierte mit seinem fünften Treffer für den 9:0-Endstand.
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E3-Junioren: TSV Isen U10-2 – SpVgg Altenerding 9:0
Böse unter die Räder kam die E3-Junioren bei ihrem Gastspiel beim TSV Isen und die deutliche 0:9-Niederlage war absolut verdient. Die Veilchen zeigten sich dabei in äußerst schwacher Verfassung und ließen alles, was zum Fußball gehört vermissen, wobei vor allem die Einstellung, die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten zu bemängeln war, so dass man in der gesamten Spielzeit nur zu einem einzigen Torabschluss kam, doch ein Fernschuss in der zweiten Hälfte brachte keinen zählbaren Erfolg, Deutlich engagierter gingen die Hausherren zu Werke und von Beginn an nahm man das Altenerdinger Tor unter Beschlag, so dass erfolgreiche Abschlüsse fast zwingend waren und auch in der schöner Regelmäßigkeit zu Toren führten. Kaum war das Spiel angepfiffen, schlug es auch schon im Altenerdinger Kasten, denn schon hier agierte man in der Defensive nicht konsequent, was der TSV dann schnell mit dem Führungstreffer quittierte. In der Folgezeit blieb Isen das spielbestimmende Team, doch man versäumte es, in dieser Phase nachzulegen, so dass es immerhin bis zur 17. Minute dauerte bis der Altenerdinger Schlussmann Benedikt Stanglmaier wieder hinter sich greifen musste. Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg dann Wirkung, so dass man in letzten Minuten total von der Rolle und mit zahlreichen individuellen Fehlern lud man die Platzherren mehr oder weniger zum Toreschießen ein. Diese Einladungen nahm Isen in den letzten zwei Minuten vor der Pause dankend an und nach drei weiteren Gegentoren lag man mit 0:5 im Hintertreffen, so dass bis zum Seitenwechsel schon die Entscheidung gefallen war. Wer nach der Pause auf einen Umschwung bei den Veilchen gehofft hatte, wurde arg enttäuscht, denn auch nach Wiederbeginn erweckten die Gäste einen schläfrigen Eindruck, während der Gegner weiterhin mit großer Spielfreude zu überzeugen wusste. So dauerte es auch nur vier Minuten, bis Isen das halbe Dutzend vollmachte, aber trotz allem munter weiter nach vorne ging. Das Engagement der starken Hausherren führte dann nach 34 Minuten zum 7:0. Die weiteren Treffer der Hausherren fielen dann im 5-Minutentakt, der genauer als der Zugfahrplan eingehalten wurde, denn in der 39. und 44. Minute konnten die Platzherren die Führung auf 9:0 ausbauen. Nun drohte sogar eine zweistellige Niederlage, doch in der verbleibenden Spielzeit wehrten sich die Gäste und diese an diesem Tag einzig positive Sache sorgte dafür, dass der zehnte Isener Treffer nicht mehr fallen sollte. Trainer Marco Ipoly sprach nach dem Spiel von einem gebrauchten Tag und war von den Darbietungen seiner Elf enttäuscht, hofft aber, dass man sich im nächsten Spiel wieder rehabilitieren und an die Leistungen der vorausgehenden Spiele anknüpfen kann.
F3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:11
Ein Spiel mit ungleichen Voraussetzungen ergab sich bei den F3-Junioren, denn die Gäste vom FC Langengeisling war körperlich deutlich überlegen, so dass die Veilchen nie eine echte Chance hatten, um das Spiel für sich entscheiden zu könenn. Obwohl sich die Gastgeber nach Kräften gegen die Übermacht des Lokalrivalen stemmten, war schon nach wenigen Minuten zu erkennen, dass es für die Gastgeber nichts holen gibt. Diese Erkenntnis sollte sich dann schon nach drei Minuten im Ergebnis zeigen, denn nach einem Vorstoß des FCL über die linke Seite zog ein schussgewaltiger Langengeislinger im Strafraum ab. Zwar riss der Altenerdinger Torhüter Johann Esterer seine Hände blitzschnell nach oben, doch der stramme Schuss schlug unhaltbar unter der Latte ein. Kaum war die Partie wieder angepfiffen, rollte schon der nächste Angriff auf das Altenerdinger Tor zu und wie schon beim 0:1 konnte man einen robusten Spieler nicht stellen. Als dieser dann im Strafraum angekommen war, zog er ab und erneut blieb dem chancenlosen Esterer nur das Nachsehen. Nach neun Minuten lag die Kugel schon wieder im Tor der SpVgg ein. Diesmal misslang Esterer ein Abschlag aus der Hand, so dass die Kugel bei einem Gästespieler landete. Während der Keeper ins Tor zurückeilen wollte, schloss der Angreifer des FCL soforft ab und beförderte das Spielgerät ins verwaiste Gehäuse. Wenig später war der Keeper dann wieder chancenlos, denn ein schöner Fernschuss war zu hoch für ihn und fand über ihn hinweg den Weg ins Tor. Kaum hatte man sich von diesem Schock erhöht, gab es schon den nächsten Gegentreffer. Nun kombinierten sich die überlegenen Gäste über die linke Seite nach vorne und als einer Hereingabe dann bei einem freistehenden Stürmer landete, fackelte dieser nicht lange und war mit einem satten Schuss erfolgreich. Eine Minute später hatte der FCL-Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass ein Schuss um Haaresbereite am Tor vorbeiging. Drei Minuten vor der Pause schlug die Waage jedoch auf die andere Seite aus und nun klebte der SpVgg das Pech am Stiefel. Nach einem Pass nach vorne kam Plamen Burovski frei vor dem Torhüter zum Abschluss. Der Keeper war noch mit der Hand am Ball, konnte aber die Flugbahn des Leders nicht gänzlich unterbinden. Als die Gastgeber auf den Ehrrentreffer hofften, setzte der Torhüter nach und brachte das Leder gerade noch vor dem Überschreiten der Torlinie zu fassen. Besser machten es die Gäste und machten kurz vor dem Seitenwechsel das halbe Dutzend voll. Zunächst zeigte Esterer seine Klasse und konnten einen gefärhlichen Schuss parieren, aber beim folgenden Nachschuss blieb er chancenlos. Zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Gäste dann einige Auswechslungen vor und in dieser Phase blieben die Gastgeber dann für einige Zeit ohne Gegentor und konnte sich gegen die Übermacht von Langengeisling mit Bravur erwehren. Freilich war der Leistungsunterschied doch zu groß, um daraus selbst Kapital zu schlagen. Als die Kräfte bei den Platzherren dann immer mehr schwanden und die leistungsstärkeren Spieler des FCL nach und nach wieder aktiv ins Spielgeschehen eingriffen, gab es dann für Veilchen doch wieder Rückschläge und fünf weitere Gegentore im zweiten Durchgang sorgten schließlich noch für eine zweistellige Niederlage der chancenlosen Gastgeber.
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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Erding 7:2
Aufgrund des ganztägigen Regenfalls entschlossen sich die C2-Junioren der SpVgg, das Derby gegen die (SG) TSV Erding kurzerhand auf dem Kunstrasenplatz auszutragen und diese Entscheidung sollte sich letztlich als richtig erweisen, denn die Elf des Trainergespannes Moritz Martin und Florian Donig setzten sich klar mit 7:2 durch und feierten den zweiten Sieg in Folge. Schon nach zwei Minuten war dem Führungstreffer nahe. Nicolas Roith hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, tauchte dann alleine vor dem Tor auf, doch fand dann seinen Meister im Erdinger Schlussmann. Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter sollte dann doch der frühe Führungstreffer gelingen. Diesmal tankte sich Leo Brand über den rechten Flügel nach vorne, zog dann nach innen und konnte den Torhüter mit einem Schuss ins kurze Eck überwinden. Nach acht Minuten brannte es schon wieder vor dem Erdinger Tor. Nach einem Pass von Oscar Abdukreem lief Simon Faust alleine auf das Tor zu, doch diesmal war der Torhüter wieder zur Stelle und wehrte gekonnt ab. Als der Abpraller dann bei Roith landete, hoffte man doch noch auf einen erfolgreichen Abschluss, doch dessen Schuss ging knapp am langen Eck vorbei. Aber in der 11. Minute gab es auf Altenerdinger Seite den nächsten Torjubel. Diesmal spielte Brand einen schönen Ball durch die Schnittstelle und fand Roith, der dann freistehend vor dem Tor zum Abschluss kam und unhaltbar „einnetzte“. Drei Minuten später konnten aber die Gäste – zu diesem Zeitpunkt eher überraschend – auf 1:2 verkürzen. Nach einer Ecke brachten die Gastgeber das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als die Kugel dann bei einem an der Strafraumgrenze freistehenden SG-Akteur landete, fackelte dieser und verkürzte mit einem Schuss unter die Latte. Dieser Treffer gab der Greckl-Elf Auftrieb, denn nun war sein Team wesentlich besser im Spiel und diese hätte nach 22 Minuten fast zum Ausgleich geführt. Nach einem Pass in die Tiefe war sich die Altenerdinger Abwehr beim Klärungsversuch uneins und als Torhüter Sebastian Reischl dann einen Erdinger Spieler anschoss, landete der Abpraller bei einem weiteren SG-Angreifer. Dieser musste nur noch ins leere Tor einschieben, doch die SpVgg hatte Glück, dass der vermeintliche Torschütze knapp im Abseits stand. Drei Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite und als Brand nach einem Zuspiel von Roith nur den Erdinger Torhüter vor sich hatte, hoffte man auf den dritten Treffer, doch mit einer Fußabwehr rettete der Keeper zur Ecke. Sieben Minuten vor der Pause kamen die Gäste dann zum Ausgleichstreffer. Als ein Angreifer das Leder von der linken Seite hoch nach innen flankte, wurde die Hereingabe immer länger und das Spielgerät flog über Reischl hinweg und schlug im langen Eck ein. Fast wären die Erdinger mit einer Führung in die Halbzeit gegangen, doch die Veilchen hatten Glück, dass ein Schuss von der Strafraumgrenze knapp das Tor verfehlte. Wie schon zu Beginn der Partie verzeichneten die Altenerdinger Kicker auch im zweiten Durchgang einen Blitzstart und erzielten in der 38. Minute die 3:2-Führung. Nachdem Amir Nabizadeh an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde, legte sich Grin Bajoku den Ball zum Freistoß zurecht und der Flachschuss schlug unerreichbar für den Torhüter im Eck ein. Und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter konnte man den Vorsprung ausbauen. Nach einem schönen Pass von Jason Ocansey drang Finn Backin in den Strafraum ein und sein schöner Schuss aus spitzem Winkel sprang vom Innenpfosten des langen Ecks zur 4:2-Führung in die Maschen. Einmal auf den Geschmack gekommen trug sich Backin nur fünf Minuten später wieder in die Torschützenliste, wobei den Bajoku am Tor zum 5:2 den größeren Anteil hatte. Der Flügelflitzer drang in den Strafraum ein und legte dann freistehende vor dem Tor quer auf Backin, der wenig Mühe hatte, um den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie zu drücken. Nur eine Minute später „revanchierte“ sich dann Backin für die Vorlage und bediente nun Bajoku, der nun dankbarer Abnehmer war und das halbe Dutzend vollmachte. Nun war die Gegenwehr der Gäste endgültig zum Erlegen gekommen und unmittelbar darauf kam Benedikt Janowsky zum Abschluss, doch eine gekonnte Fußabwehr des SG-Keepers verhinderte den nächsten Treffer der SpVgg. Zwar landete der Ball kurz nach der Abwehr doch im Tor, doch Jason Ocansey befand sich in einer verbotenen Abseitsstellung, so dass auch diesem Tor regelkonform die Anerkennung verweigert wurde. Wenig später wäre der Schlussmann wohl chancenlos gewesen, doch diesmal hatte er das Glück des Tüchtigen, denn ein Schuss von Bajoku nach Vorlage von Backin verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter. 14 Minuten vor dem Ende legten die Platzherren aber dann doch den siebten Treffer nach. Nach einem Schuss von Nabizadeh musste der Torwart den Ball zur Seite abprallen lasse, wo Backin goldrichtig stand und mit einem Schuss ins kurze Eck auf 7:2 stellte. Dann kamen die Gäste noch einmal zu einer Großchance. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite kam ein Angreifer sträflich frei zum Abschluss, doch er setzte das Spielgerät am Tor vorbei. Eine Minute später wollte sich der gleiche Spieler für seinen Fehlschuss rehabiltieren und diesmal war der Abschluss bei einem Schuss aus 20 Metern deutlich besser, aber Reischl war rechtzeitig abgetaucht und konnte den tücksichen Aufsetzter stark parieren. Kurz vor dem Ende versuchte dann Roith mit einem schönen Schuss, doch der Erdinger Schlussmann war zur Stelle und konnte glänzend abwehren. Auch die letzte Chance lag dann nochmal auf Seiten der SpVgg, denn in der Schlussminute wurde Nabizadeh im Strafraum zu Fall gebracht, so dass der Referee auf Elfmeter entschied. Allerdings sollte es beim 7:2-Endstand bleiben, denn der Erdinger Torhüter reagierte stark und konnten zweifelsfrei nicht schlecht geschossenen Strafstoß mit einer hervorragenden Parade abwehren.
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Herren 1: SpVgg Altenerding – RW Klettham 2:0
Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop, 3. Maximilian Supe (46. Niklas Weißer), 4. Christoph Luberstetter, 5. Louis Braun (90. Nihad Mujkic), 6. Nihad Mujkic (73. Alexander Weiher), 7. Ridwan Bello, 8. Samuel Kronthaler, 9. Matthias Loher (87. Wiam Takruri), 10. Leart Bilalli (94. Domenik Gruber), 11. Pedro Flores (90. Ajdin Nienhaus)
Torschützen:
1:0 Ridwan Bello (33.)
2:0 Leart Bilalli (90. + 4)
Gelbe Karten:
Maximilian Supe
Nihad Mujkic
Samuel Kronthaler
Leart Bilalli
Pedro Flores
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
360
Spielbericht:
Trotz des strömenden Regens fanden über 300 Zuschauer den Weg ins Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion und sie wurden für ihr Kommen nicht enttäuscht, denn im Lokalderby zwischen dem Tabellenführer SpVgg Altenerding und dem Dritten RW Klettham wurde sehr guter Fußball geboten.
Letztlich hatte der Altenerdinger Anhang mehr Grund zur Freude, denn die Veilchen setzten sich in einem packenden, aber stets fairem Spiel, der der sehr gut leitende Referee Manuel Müller immer unter Kontrolle hatte, verdient mit 2:0 durch und konnten die Spitzenposition in der Kreisklasse dadurch festigen.
Die Elf von Trainer Pedro Locke legte gut los und kaum hatte der Sekundenzeiger eine Runde auf der Uhr zurückgelegt musste der Kletthamer Keeper Florian Leiniger erstmals eingreifen. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Louis Braun die Kugel nach innen und fand Matthias Loher, doch dessen Schuss konnte der RWK-Keeper parieren.

Obwohl die Gastgeber zu Beginn mehr vom Spiel hatten, kamen die Gäste nach 12 Minuten zur ersten guten Chance. Diesmal konnte sich Tobias Paulus auf der linken Seite behaupten und spielte dann nach innen, wo Daniel Karamatic frei vor dem Tor stehend das Zuspiel aufnahm, doch mit einer beherzten Grätsche konnte ihn Maximilian Supe noch am Abschluss hindern.
Nach 17 Minuten hoffte dann wieder der Altenerdinger Anhang auf die Führung. Als Mario Golemic einen Freistoß von Pedro Flores abfälschte kam die Kugel gefährlich auf das Tor, doch abermals zeigte Leininger seine Klasse und konnte den Einschlag verhindern.

Sechs Minuten später sorgte dann ebenfalls ein Standard auf der anderen Seite für eine Schrecksekunde bei der SpVgg. Nach einem Foulspiel von Maximilian Supe wurde den Gästen ca. 23 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen und als der Schuss von Tobias Paulus Richtung Altenerdinger Tor unterwegs war, ging schon ein Raunen durch die Zuschauer, doch mit einer überragenden Parade konnte Schlussmann Lukas Loher die Kugel um den Pfosten drehen.
Nach 33 Minuten gab es dann beim Altenerdinger Anhang kein Halten mehr, denn die Platzherren ging in Front. Nach einer Hereingabe von Ridwan Bello aus dem linken Halbfeld ging Braun zum Ball. Zwar verfehlte der Außenverteidiger die Hereingabe, doch Leininger konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und die Kugel landete zur 1:0-Führung im langen Eck.

Zwei Minuten später kamen dann die Rot-Weißen zu einem gefährlichen Abschluss. Nach einem Pass in die Tiefe kam Thomas Greckl im Strafraum aus rechter Position zum Abschluss, doch Julius Krop brachte sein Bein noch dazwischen und konnte den Ball zur Ecke abblocken.
Vier Minuten nach der Pause bot sich den Veilchen dann eine große Chance, um den Vorsprung auszubauen. Nach einer Flanke von Braun ging der Ball durch und erreichte den am langen Pfosten völlig freistehenden Krop, der jedoch beim Abschluss aus acht Metern sein Visier zu hoch eingestellt hatte.

Nach 56 Minuten kamen dann die Kletthamer wieder zu einem Abschluss. Zunächst konnte ein Schuss von Thomas Greckl abgeblockt werden, doch der hoch abspringende Ball landete bei Jonas Laschinger, der den Ball sehenswert volley nahm, aber das Ziel dann doch um einige Meter verfehlte.
Dann waren wieder die Veilchen am Zug. Nachdem Samuel Kronthaler entschlossen nach vorne ging, spielte er in die Tiefe auf Matthias Loher, der sofort auf Leart Bilalli weiterleitete, doch dessen Schuss konnte von einem Abwehrspieler der Gäste geblockt werden.
Vier Minuten später wurde dann Karamatic schön von Greckl bedient und kam dann im Strafraum aus halblinker Position frei zum Schuss, doch Loher war zur Stelle und konnte den Ball aus dem kurzen Eck holen.
Wenig später versuchte sich dann Christoph Greckl mit einem Freistoß aus 25 Metern in zentraler Position, doch der Ball ging knapp über die Latte.
In dieser Phase hatten die Rot-Weißen ihre beste Phase und bei zahlreichen Freistößen aus ähnlichen Positionen bestand für die Hausherren immer wieder Gefahr, doch entweder verfehlten die Schüsse das Ziel oder Loher konnte sicher parieren.
18 Minuten vor dem Ende waren dann die Hausherren dem zweiten Treffer sehr nahe. Nachdem Bilalli aus dem Mittelfeld entschlossen nach vorne ging, konnte er nicht gestoppt werden. Im Strafraum angekommen spielte er dann auf den links freistehenden Kronthaler, doch dessen Schuss, der wohl im Tor gelandet wäre, konnte von Golemic mit der Fußspitze gerade noch zur Ecke abgeblockt werden.

Drei Minuten später versuchte sich dann Tobias Paulus abermals mit einem Freistoß, doch der Ball konnte von der Abwehrmauer der SpVgg abgefälscht werden und ging dann knapp über das Tor.
Im Gegenzug hätten die Hausherren dann den Sack zumachen können, ja sogar müssen. Nach einem Ballverlust von Klettham auf der linken Abwehrseite brachte Bilalli den Ball nach innen, wo Loher völlig alleinstehend das Zuspiel erreicht. Allerdings versäumte es der Angreifer, sofort abzuschließen und nach einem zu langen Zögern konnte Leininger dies Entscheidung noch verhindern.
Nur eine Minute später hatte der Torjäger dann auch noch Pech. Diesmal kam er nach einer Hereingabe von Kronthaler um Abschluss, doch sein Schuss verfehlte das Kletthamer Gehäuse diesmal um etwa einen halben Meter.
In der Nachspielzeit holten die Platzherren dann aber das Versäumte nach und markierten doch den zweiten Treffer. Nach einem Pass aus der eigenen Hälfte lief der abseitsverdächtig stehende Bilalli aus 40 Metern alleine auf das Tor zu und als er den Ball dann flach an Leininger vorbei ins Netz schob, war der Jubel auf Altenerdinger Seite frenetisch.
Nun war die Gegenwehr der Kletthamer gebrochen und fast hätten die Platzherren sogar noch den dritten Treffer nachgelegt. Als Braun den Ball von der linken Seite nach innen brachte, geb es ein Getümmel, in dem sich Ajdin Nienhaus das Spielgerät schnappte und nach innen ging. Er war dann alleine vor Leininger aufgetaucht und wollte noch an ihm vorbeigehen. Dies sollte jedoch nicht wie gewünscht gelingen, denn der Kletthamer Schlussmann konnte abwehren, so dass das 3:0, das auch etwas zu hoch gewesen wäre, nicht mehr fallen sollte.
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