Bis kurz vor Schluss hofften die Altenerdinger E4-Junioren, die stark ersatzgeschwächt nach St. Wolfgang reisten, auf einen Erfolg, doch in der Schlussphase ließ man sich die drei Punkte nicht entreißen und unterlag trotz leidenschaftlichen Kampf unglücklich mit 3:4. Man wollte aufgrund der vielen Ausfälle zunächst sicher stehen und aus einer sicheren Abwehr agieren, was zu Beginn auch gut gelang. So konnte man Gegner und Ball kontrollieren, war aber in den Offensivaktionen zu sorglos und unentschlossen, denn wäre man hier konsequenter gewesen, hätte sich durchaus die Möglichkeit ergeben, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So dauerte es trotz vieler Chancen 15 Minuten, ehe dann Raphael Bendl für den verdienten Führungstreffer sorgte. Dann erhöhten die Hausherren ihre Bemühungen und eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Altenerdinger verhalf St. Wolfgang zum überraschenden Ausgleich, der auch zur Halbzeit noch Bestand hatte. Zu Beginn der zweiten Hälfte ergab sich das gleich Bild: Die Jugend aus Altenerding kontrollierte Weiterhin das Geschehen, traf in der Offensive aber zu selten die richtige Entscheidung. Dennoch fiel in der 30. Minute der umjubelte Führungstreffer durch Luke Läntzsch. Wieder konnte man die Führung trotz weiterer Chancen nicht weiter ausbauen. Dies sollte sich erneut rächen, denn erneut stach St. Wolfgang aus dem Nichts zu und markierte das 2:2. Die Freude über den Ausgleich war aber für den Gastgeber nur von kurzer Dauer, denn Lukas Bugla hatte die passende Antwort und brachte die SpVgg zum dritten Male in Front, so dass die Zeichen eindeutig auf Sieg standen. Allerdings sollte sich dieser Traum dann doch noch zerschlagen, denn schon wenig später schlug der Gastgeber mit einem Distanzschuss abermals zurück. Als man zumindest mit einem Teilerfolg rechnete, ereilte die SpVgg in der Schlussminute der Knock-Out. denn mit dem Abpfiff landete eine weiterer Fernschuss im Altenerdinger Netz und brachte den Platzherren tatsächlich noch den Sieg.
A1-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Walpertskirchen 1:3
Nach der Punktspielniederlage vom vergangenen Freitag zogen die A1-Junioren der SpVgg auch im Pokalspiel gegen die SG Walpertskirchen den Kürzeren und schieden aus dem Wettbewerb aus. Allerdings gab es zwischen den beiden Spielen einen deutlichen Unterschied. Während man in der Meisterschaft völlig chancenlos war, begegnete man nun der Kreischer-Elf nahezu auf Augenhöhe, so dass die Partie bis zum Ende spannend war, ehe die SG mit dem Treffer zum 3:1 das Aufrücken in die nächste Runde kurz Ende sicherstellte. Die Veilchen mussten aufgrund zahlreicher verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle zahlreiche Änderungen durchführen und man griff dabei auf Spieler des Jahrganges 2004 zurück. Die Anfangsphase gehörte dann sogar der SpVgg und bei Hereingabe vom Flügel kam Adonai Ngombo zweimal mit dem Kopf zum Abschluss, doch beide Versuche waren leider zu hoch angesetzt. Dies sollten aber in der Anfangsphase mehr oder weniger die einzigen Abschlüsse bleiben, denn beide Kontrahenten tasteten sich zunächst und auf beiden Seiten war zunächst erpicht darauf, dem Gegner mit Fehlern Vorteile zu bieten. Nach 13 Minuten wären die Gäste dann fast zur ersten Chance kommen, doch ein schöner Steckball durch die Kette waren einen Tick zu lang, so dass Schlussmann Sebastian Kahl gerade noch vor einem Gästespieler klären konnte. Drei Minuten später wurde es dann wieder vor dem Tor der SpVgg gefährlich. Nach einer Ecke kam Abwehrspieler Hussein Bahlak an die Kugel, die dann aber dem hinter ihm stehenden Torhüter Kahl hinweg flog. Aber das Leder verfehlte das Gehäuse, so dass man weiterhin auf zählbaren Erfolg wartete. Nach 20 Minuten bot sich den Gästen dann die bis dahin beste Möglichkeit. Nach einem Angriff versuchte Bahlak seinen Gegenspieler am Flügel mit einer Grätsche noch vom Ball zu trennen. Allerdings ging der Abwehrversuch ins Leere und als die Hereingabe zwei im Zentrum völlig freistehende Angreifer erreichte, schien der Altenerdinger Rückstand besiegelt, doch mit einer überragenden Parade konnte Kahl das 0:1 verhindern. Zwei Zeigerumdrehungen weiter kam der Gast zur nächsten dicken Chance, die aber eher dem Zufall geschuldet war, denn ein verunglückter Schuss wäre beinahe zur einer Vorlage mutiert, doch ein am langen Pfosten einlaufender SG-Akteur verfehlte die Kugel um wenige Zentimeter. Aber nun war der Gast am Drücker und verdiente sich nach 23 Minuten die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung. Nach einem Ball nach vorne landete die Kopfballabwehr von Bahlak leider bei einem Gästespieler, der auf seinen Mitspieler ablegte und dessen Schuss von der Strafraumgrenze schlug unhaltbar im Altenerdinger Netz ein. Nach diesem Gegentreffer verloren die Platzherren dann die bis dahin praktizierte Kompaktheit und diese hätte dann schon wenig später zum 0:2 geführt, doch ein Seitfallrückzieher nach Hereingabe von der Seite ging über die Querbalken. Aber nach 29 Minuten wäre man dann trotz allem fast zum Ausgleich gekommen. Nachdem sich Ngombo stark gegen seinen Kontrahenten durchgesetzt hatte und auch das Laufduell für sich entscheiden konnte, tauchte er alleine vor dem Tor auf, doch der SG-Keeper konnte mit einer tollen Parade den Ausgleich verhindern. Sieben Minuten später wurde der Torjäger dann schön von Nick-Luis Polsfuss in Szene gesetzt, doch leider war sein erster Kontakt unsauber, denn sonst wäre Ngombo abermals alleine vor dem SG-Tor zum Abschluss gekommen. Vier Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite wieder gefährlich, doch abermals war Kahl zur Stelle und konnte einen gefährlichen Schuss aus halblinker Position unschädlich machen, so dass die Seiten mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung für Walpertskirchen gewechselt wurden. Die erste Chance nach Wiederbeginn hatten dann aber die Hausherren. Erneut wurde Ngombo auf der Außenbahn in Szene gesetzt und als der dann auf Jannick Obermaier ablegte, hoffte man auf einen erfolgreichen Abschluss, doch leider kam das Leder etwas in den Rücken, so dass der Angreifer nicht mehr entscheidend zum Schuss kam. Nach 58 Minuten kam die SpVgg aber dann doch zum Gleichstand, denn nach einem Foul an Wiam Takruri wurde den Hausherren ein berechtigter Strafstoß zugesprochen, den Julius Krop sicher zum 1:1 verwandelte. Aber die Freude bei den Platzherren sollte nicht lange währen. Als die Gäste aus dem linken Halbfeld einen Ball vor das Tor schlugen, wurde die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt und der Abwehrversuch von Kahl kam dann einen Tick zu spät, so dass sich die Kugel zur glücklichen 2:1-Führung für die SG im langen Eck „verirrte“. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld und auf beiden Seiten fehlte nun die Chancen, was auch an den gut verteidigenden Abwehrreihen lag. Die Veilchen versuchten zwar, noch zum Ausgleich zu kommen, doch im Angriff fehlte die notwendige Durchschlagskraft, so dass die Gäste die Führung im Grunde genommen sicher verteidigten. Als die Gastgeber dann in den letzten Minuten alles in die Offensive investierten, lief man in der Schlussminute in einen Konter, der dann die endgültige Entscheidung brachte.
B1-Junioren: (SG) FC Eitting – SpVgg Altenerding 0:4
Ohne große Mühe übersprangen die B1-Junioren der SpVgg die erste Pokalrunde im diesjährigen Lipp-Cup, denn der Titelverteidiger wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte bei den Sportfreunden aus Eitting hochverdient mit 4:0. Schon nach zwei Minuten wäre man um ein Haar in Führung gegangen. Nachdem sich Emilio Polsfuss am Flügel schön durchgesetzt hatte, brachte er das Leder nach innen. Zwar verfehlte Romeo Geisl zunächst die Hereingabe, aber die Kugel landete dann bei Nils Pallares und dessen Schuss verfehlte das Eittinger Tor um Haaresbreite. Nach sechs Minuten brannte es schon wieder vor dem Tor der Hausherren. Diesmal kam Geisl nach schönem Zuspiel von Heinrich Hasse zum Abschluss, aber der FCE-Keeper konnte zu diesem Zeitpunkt den Rückstand noch verhindern. Auch drei Zeigerumdrehungen weiter hatten es die Eittinger ihrem Schlussmann zu verdanken, dass die Null noch hielt. Diesmal wurde Polsfuss von Maximilian Topf in Szene gesetzt, doch der Schlussmann konnte den schönen Abschluss hervorragend meistern. Aber nach 12 Minuten wurde die Überlegenheit der Veilchen dann zählbar genutzt. Nachdem Emilio Polsfuss an zwei Gegenspielern vorbei war, konnte er direkt an der Strafraumgrenze nur noch unfair gestoppt werden und den fälligen Freistoß versenkte Filip Ivanov unhaltbar zum 1:0. Nur fünf Minuten später trug sich der Torjäger abermals in die Torschützenliste ein. Abermals konnte sich Polsfuss gegen seinen Kontrahenten im Mittelfeld behaupten, spielte dann in die Tiefe auf Ivanov, der dann mit einem platzierten Flachschuss ins kurze Eck auf 2:0 stellte. Nach 23 Minuten war das Match mehr oder weniger schon vorentschieden. Diesmal behauptete sich Ivanov im Zweikampf gekonnt gegen drei Gegenspieler, bediente dann den freistehenden Geisl, der mit einem trockenen Schuss auf 3:0 erhöhte. In der Schlussphase der ersten Hälfte schalteten dann die Gäste einen Gang zurück, so dass die Eittinger ihr Tor dann besser verteidigen konnten und sich bis zum Seitenwechsel am Ergebnis nichts mehr ändern sollte. Aber zwei Minuten nach Wiederbeginn sollte dann doch der vierte Treffer folgen. Nach einem schönen Pass von Faruk Mazlumoglu legte Nils Pallares wunderbar auf Leonard Qerkinaj ab und der Angreifer vollendete sich sicher. Zehn Minuten später hätte sich dann Qerkinaj dann fast erneut in die Torschützenliste eingetragen. Nach einem schönen Zuspiel von Invanov setzte sich der Angreifer geschickt gegen seinen Gegenspieler durch, hatte dann aber beim Abschluss Pech, denn das Leder landete nur am Pfosten. Als der Befreiungsversuch einen Eittinger Abwehrspielers misslang, kam Topf zum Nachschuss, doch er scheiterte am gut reagiernden Schlussmann der Gastgeber. Auch nach 67 Minuten zeigte der Keeper seine Klasse, denn nach Zuspiel von Polsfuss tauchte Qerkinaj alleine vor ihm auf, doch abermals war er mit einer starken Parade zur Stelle und konnte das auch in diesem Fall das 0:5 verhindern. Sechs Minuten vor dem Ende kamen die Hausherren zur ersten und auch einzigen Chance im Spiel. Nachdem man sich über die linke Seite durchgesetzt hatte, wurde die Kugel nach innen gebracht, wo ein Angreifer frei vor Pallares, der zu diesem Zeitpunkt für den angeschlagenen Gabriel Schönfelder zwischen die Pfosten rückte, an die Kugel. Allerdings verkürzte der „Interimskicker“ geschickt den Winkel, so dass der Stürmer dann am Ziel vorbeischoss. Die letzte Chance lag dann noch einmal auf Seiten der SpVgg. Im Gegenzug wurde Qerkinaj von Ivanov geschickt, spielte dann auf Topf, der sofort auf Geisl weiterleitete, doch beim Abschluss Pech hatte, da er nur die Latte anvisierte, so dass sich am klaren 4:0-Endstand für die Veilchen nichts mehr ändern sollte.
Herren 1: FC Finsing II – SpVgg Altenerding 1:3
Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (84. Domenik Gruber), 3. Julius Krop, 4. Christoph Luberstetter, 5. Dominic Florian, 6. Nihad Mujkic (46. Lukas Bachmair), 7. Maximilian Supe (68. Johannes Irl), 8. Maximilian Kronthaler (79. Yosef Falih), 9. Matthias Loher (90. + 3 Adonai Ngombo), 10. Leonardo Tunjic, 11. Leart Bilalli
Torschützen:
0:1 Matthias Loher (23.)
0:2 Matthias Loher (43.)
1:3 Leart Bilalli (74.)
Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Alexander Weiher
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
210
Spielbericht:
Im Duell beim Tabellenzweiten FC Finsing II hatten die Veilchen das bessere Ende für sich und der insgesamt verdiente 3:1-Erfolg brachte für die Locke-Schützlinge den dritten Sieg in Folge.
Allerdings stellten die Hausherren in der Anfangsphase das aktivere Team und nach sechs Minuten kam der FCF zur ersten Chance. Nach einem Pass von Felix Loskot in die Tiefe kam Thomas Obermaier im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch er traf das Leder nicht richtig, so dass SVA-Keeper Lukas Loher die Kugel ohne größere Probleme meistern konnte.
Nach 18 Minuten haderten die Veilchen dann mit dem ansonsten tadellos leitenden Unparteiischen. Als Leonardo Tunjic im Mittelfeld von seinem Gegenspieler festgehalten wurde, konnte sich der Mittelfeldspieler befreien und schlug einen mustergültigen Pass auf Leart Bilalli, der dann mehr oder weniger alleine in Richtung Finsinger Tor unterwegs war. Jedoch hatte der Schiedsrichter das Foul zu früh geahndet und nahm der SpVgg diesen Vorteil.
Aber vier Minuten später gingen die Gäste dann doch in Führung und profitierten dabei von einem individuellen Fehler von Thomas Götzberger, denn der Rückpass das Innenverteidigers verunglückte. Matthias Loher kam schließlich an den Ball, ging dann von der rechten Seite nach innen, setzte das Leder an den Innenpfosten des langen Ecks und von dort sprang das Spielgerät ins Netz.

Diese Führung verlieh der SpVgg Selbstbewusstsein, denn nun gewann man immer mehr Spielkontrolle und nur zwei Minuten später wäre man fast zum zweiten Treffer gekommen. Nach einer Ecke von Tunjic kam am kurzen Pfosten Nihad Mujkic völlig frei zum Kopfball, doch mit einem Reflex konnte der Finsinger Schlussmann Tobias Forchhammer das 0:2 verhindern.

Die daraus resultierende Ecke sorgte dann sofort wieder für Gefahr. Zunächst konnte der FCF die Hereingabe abwehren, doch als das Leder beim an der Strafraumgrenze stehenden Julius Krop landete, schloss dieser sofort volley ab. Die Flugbahn des Balles strahlte zunächst keine Gefahr aus, doch der Ball fiel dann wie ein Stein nach unten und prallte an die Latte des Finsinger Tores.
Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg, denn nach einem Foul an Samuel Kronthaler wurde der SpVgg etwa 20 Meter vor dem Tor in zentraler Position ein Freistoß zugesprochen, den Bilalli dann um Zentimeter am Tor vorbeischoss.
Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff konnten die Gäste mit einem bilderbuchartig vorgetragenen Konter die Führung ausbauen. Nach einem Ball nach vorne fing Krop das Leder ab, spielte sofort nach vorne auf Kronthaler. Der durchlief das Mittelfeld, bediente dann den rechts durchstartenden Bilalli, der dann alleine vor dem Tor stehend uneigennützig agierte, die Kugel quer auf den besser positionierten Matthias Loher legte, der dann wenig Mühe hatte, ins verwaiste Tor einzuschieben.

Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit kamen die Veilchen dann noch zu einer weiteren Möglichkeit. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Bilalli mit dem Ball am Fuß nach innen und legte dann auf den etwa 20 Meter vor dem Tor stehenden Dominic Florian ab, doch dessen Schuss war leider zu hoch angesetzt.
Nach der Pause traf man dann auf einen entschlossenen Gastgeber, der sich mit der Niederlage noch nicht anfreuden wollte und nun noch einmal mit neuem Mut aus der Kabine kam.
Dies führte bereits nach drei Minuten zu ersten vielversprechenden Möglichkeit. Nach einem Ballverlust von Lukas Bachmair wurde das Leder sofort nach vorne gespielt und als Obermaier dann im Strafraum zum Abschluss kam, drohte Gefahr, doch Krop konnte mit einem langen Bein den Schuss zur Ecke abblocken.
Zwei Minuten später leitete Krop dann auf der anderen Seite die erste gute Möglichkeit der SpVgg im zweiten Durchgang ein. Er lief entschlossen nach vorne und spielte dann den links freistehenden Bilalli mustergültig frei. Abermals lief der Torjäger von der linken Seite alleine in Richtung Tor, doch anstatt selbst den Abschluss zu suchen, wollte er den Ball nach innen spielen, doch das Zuspiel konnte von einem Finsinger Abwehrspieler noch geblockt werden.
Im Gegenzug hatte dann der Finsinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Ecke von Loskot kam am langen Pfosten Götzberger zum Kopfball, doch zum Glück sprang auch der auf der Linie stehende Maximilian Supe ebenfalls zum Kopfball hoch und wurde somit angeköpft.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe, doch ein Schuss von Tunjic, der von einem Rückpass von Loher, profitierte, konnte von einem Abwehrspieler gerade noch abgeblockt werden.
Drei Minuten später fast die identische Situation, nur mit dem Unterschied, dass sich diesmal Bilalli auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchgetankt hatte und Loher beim Abschluss sein Visier zu hoch eingestellt hatte.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter hatte dann der FCF-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Freistoßflanke von Loskot aus dem rechten Halbfeld kam der aufgerückte Götzberger am langen Pfosten völlig frei zum Kopfball, doch zum Glück setzte er das Spielgerät über den Kasten.

Aber nur Sekunden später kamen die Hausherren dann zu zählbarem Erfolg. Diesmal brachte Michael Bayer das Leder nach innen und fand in Manuel Fuchs den gewünschten Abnehmer. Der Torjäger traf zwar den Ball nicht richtig, doch letztendlich kam Obermaier an das Leder uns sein Schuss aus ca. elf Metern schlug unerreichbar für Loher im linken Eck ein.
Doch 16 Minuten vor dem Ende sollten die Altenerdinger Kicker dann den alten Abstand wieder herstellen können. Bei einem Konter lief Bachmair aus der eigenen Hälfte mit hohem Tempo auf die Finsiger Abwehr zu und genau im richtigen Moment spielte er das Leder in die Tiefe, wo Bilalli zum Abschluss kam und das Leder unhaltbar ins lange Eck schoss.

Wenig später verletzte sich dann Samuel Kronthaler bei einem Zweikampf am Arm und musste das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen, doch der ins Spiel kommende Joseph Falih fügte sich nahtlos ins Spiel ein und sorgte weiterhin für Stabilität im Mittelfeld.
In der 77. Minute hoffte die SpVgg auf die Entscheidung. Nachdem Bachmair an der eigenen Strafraumgrenze einen Befreiungsschlag nach vorne schlug und Götzberger den Ball verfehlte, lief Loher von der Mittellinie alleine auf das Tor, doch Forchhammer hielt sein Team mit einer tollen Parade im Spiel.
Nur drei Minuten später war auch die Partie für Abwehrspieler Alexander Weiher zu Ende, denn er blieb ohne gegnerische Fremdeinwirkung im Rasen hängen und verletzte sich am Knie, so dass er schließlich mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Als die Partie nach längerer Unterbrechung wieder fortgesetzt wurde, kam der FCF motiviert auf den Rasen zurück, aber die Defensive der SpVgg leistete weiterhin einen disziplinierten Job, so dass die Finsinger nicht mehr entscheidend zum Abschluss kamen.
Ganz im Gegenteil bot sich Loher kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch eine gute Chance zum 4:1. Nach einem Zuspiel von Bilalli kam er aus wenigen Metern zum Abschluss, doch mit einem Reflex klärte Forchhammer zur Ecke.

In der Folgezeit gab es dann auf beiden Seite keine weiteren Abschlüsse mehr, so dass sich die Veilchen nach Ende der siebenminütigen Nachspielzeit über wichtige drei Zähler freuen konnten.
Weitere Bilder vom Spiel
Herren 3: TSV Grüntegernbach II – SpVgg Altenerding 4:3
Aufstellung:
1. Valentin Kordick, 2. Maximilian Tübinger (53. Moritz Martin), 3. Florian Ammon, 4. Felix Hoffmann, 5. Günter Zollner (66. Lukas Obier / 79. Günter Zollner)), 6. Felix Wöginger (79. Markus Felsner), 7. Florian Rank, 8. Lukas Obier (34. Florian Aldinger), 9. Peter Kugler, 10. Markus Felsner (78. Maximilian Tübinger /84. Felix Wöginger), 11. Rene Feuker
Torschützen:
0:1 Peter Kugler (12.)
0:2 Peter Kugler (45.)
1:3 Felix Wöginger (72.)
Gelbe Karten:
Florian Aldinger
Felix Wöginger
Peter Kugler
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
30
Spielbericht:
Einen schon sicher geglaubten Sieg gab die dritte Mannschaft beim TSV Grüntegernbach II aus der Hand, denn nach einer absolut verdienten 2:0-Pausenführung gaben die Veilchen das Match in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand und mussten sich schließlich unglücklich mit 3:4 geschlagen geben.
Nach drei Minuten gab es die erste Chance für die Veilchen. Nach einem Zuspiel von Felix Hoffmann spielte Felix Wöginger weiter auf den am Flügel stehenden Günter Zollner, der sich dann ein Herz fasste, aber nur die Querlatte traf.
Zwei Minuten später kam dann die Hausherren erstmals zum Abschluss. Nach einer Hereingabe von Johanes Fink kam Rupert Mayer zum Abschuss, doch mit einer starken Parade konnte Schlussmann Valentin Kordick das Leder parieren.
Nach 12 Minuten glückte der SpVgg dann die Führung. Nach einem Einwurf von Markus Felsner ließen die Gastgeber Torjäger Peter Kugler zu viel Platz. Er konnte diese Chance nutzen und sein Schuss aus 18 Metern schlug flach im linken Eck ein.
Die nächste Chance lag dann wieder auf Seiten der Gastgeber. Nach einer Ecke schlug Rene Feuker über den Ball, so dass der hinter ihm lauernde Fink am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam, doch auf Seiten der SpVgg hatte man Glück, dass der Ball genau in die Tormitte ging und von Kordick pariert werden konnte.
Nur wenig später wurde dann Markus Felnser dank eines langen Passes von Kugler in Szene gesetzt. Er ging dann von der Seite nach innen, doch der Grüntegernbacher Schlussmann Martin Irl konnte seinen Schuss zur Ecke abwehren.
Diese hätte dann fast Folgen gehabt, doch ein Schuss von Kugler ging knapp an seinem Ziel vorbei.
Auch wenig später hatte der Altenerdinger Anhang schon zum Torjubel angesetzt. Nachdem Wöginger dem TSV-Akteur Florian Stadler im Mittelfeld den Ball abgeluchst hatte, überlief er mit Mark Rasch den letzten Abwehrspieler der Hausherren. Allerdings zielte er beim Abschluss dann zu ungenau, so dass das Spielgerät knapp am Tor vorbeistrich.
Die Veilchen blieben am Drücker und die nächste Chance hatte dann Hoffmann, aber Irl war abermals auf der Hut und konnte seinen Schuss auf das kurze Eck unschädlich machen.
Eine Minute später versuchte sich dann Kugler mit einem Fernschuss, doch zu diesem Zeitpunkt hatte er sein Visier noch etwas zu hoch eingestellt.
Vier Minuten später erreichte dann den auf der rechten Außenbahn stehenden Mayer, der in Robben-Manier noch innen zog und die Kugel in Richtung langes Eck schlenzte, doch auch diesmal war Kordick zur Stelle und konnte den Ausgleich verhindern.
Drei Minuten vor der Pause bot sich dann dem TSV eine gute Chance, denn nach einem Foul von Florian Aldinger wurde den Hausherren ein Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen, den Kordick aber dann glänzend abwehren konnte.
Mit dem Halbzeitpfiff markierte Kugler dann den zweiten Treffer für die Gäste. Er hatte sich ca. 30 Meter vor dem Tor den Ball zum Freistoß zurecht gelegt und zimmerte das Spielgerät unhaltbar für Irl in den Winkel, so dass die Gäste mit einer komfortablen Pausenführung in die Kabine gingen.
Die erste Chance nach Wiederbeginn lag nach 57 Minuten bei den Hausherren. Nach einem Einwurf wurde Manfred Grandl nicht gestoppt. Er zog nach innen und kam dann an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch abermals war Kordick zur Stelle und wehrte den Schuss zur Ecke ab.
Wenig später bot sich Grüntegernbach dann die große Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem Pressball zwischen Feuker und seinem Kontrahenten segelte das Leder im hohen Bogen in Richtung Altenerdinger Strafraum. Als Kordick aus seinem Tor gekommen war und das Leder vor ihm aufsprang, hatte sich der Keeper verschätzt, denn der Ball ging wieder aus dem Strafraum. Dort wurde die Kugel von einem TSV-Angreifer aufgenommen. Der ging an Kordick vorbei, verfehlte aber mit seinem abschließenden Schuss das Altenerdinger Gehäuse.
Nach 63 Minuten kamen dann die Gäste im zweiten Durchgang erstmals zum Abschluss, doch Irl war zur Stelle und konnten einen Freistoß von Hoffmann unter sich begraben.
Wenig später wäre der SpVgg fast die Vorentscheidung geglückt. Nach einem Seitenwechsel hatte sich Zollner gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt, passte dann nach innen, wo Wöginger sofort auf Kugler weiterleitete, doch dessen Direktabnahme konnte Irl mit einer starken Parade meistern.
Im Gegenzug bot sich dem Hausherren dann eine sehr große Chance, doch Patrick Hagl zielte zu genau, so dass sein Schuss aus 16 Metern von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang.
Zwanzig Minuten vor dem Ende kamen die Platzherren dann aber doch auf 1:2 heran. Nach einer Freistoßentscheidung zu Gunsten des TSV dauerte es bei der SpVgg mit der Mauerstellung etwas zu lange, so dass der von Lukas Eichner schnell ausgeführte Freistoß im Netz landete.
Aber drei Minuten später fanden die Gäste die passende Antwort und konnten den alten Abstand wieder herstellen. Als ein weiter Abschlag von Kordick ins Seitenaus ging, wollten die Hausherren die Partie schnell fortsetzen. Allerdings bediente man beim Einwurf unfreiwillig den Altenerdinger Wöginger. Er ließ sich die Chance nicht entgehen, lief alleine auf das Tor zu und erhöhte mit einem platzierten Schuss ins Eck auf 3:1.
Doch unmittelbar nach dem Wiederanstoß fanden die Hausherren wieder zurück ins Spiel. Nach einem Angriff des TSV über die linke Seite, wurde die Kugel nach innen gespielt. Anschließend wurde das Spiegerät in die Tiefe durchgesteckt, wo Rupert Fink zum Abschluss kam. Den ersten Schuss konnte der auf der Linie stehende Florian Ammon noch abwehren, doch im zweiten Versuch stellte der TSV-Torjäger dann doch auf 2:3.
Und es sollte für die Platzherren noch besser kommen, denn neun Minuten vor dem Ende zeigte Fink, dass er von seinen Qualitäten noch nicht viel eingebüßt hat, denn ein Freistoß von der linken Strafraumkante schlug unhaltbar für Kordick im Winkel ein und sorgte für den Ausgleich.
Fünf Minuten vor dem Ende drohte dann sogar der Rückstand, doch Kordick konnte gegen den alleine vor ihm auftauchenden Hagl retten.
Dann hofften die Veilchen auf der anderen Seite auf den Lucky-Punch. Im Gegenzug wurde Felix Hoffmann mustergültig von Zollner bedient und lief von der linken Seite auf Torhüter Irl zu, doch der Abschluss ging leider genau auf den TSV-Schlussmann, so dass die Partie weiterhin offen blieb.
Als sich beide Teams schon auf eine Punkteteilung einstellten, kamen die Gastgeber tatsächlich noch zum glücklichen Siegtreffer.
Nach einen Angriff der Gastgeber kam Florian Ammon bei seiner Abwehraktion einen Tick zu spät und brachte schließlich Mayer zu Fall, so dass der Referee auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung und markierte per Elfmeter in der 89. Minute den 4:3-Siegtreffer für die Platzherren.
D1-Junioren: SpVgg Altenerding – Kirchheimer SC 4:1 *)
*) Spielabbruch nach 62 Minuten
Ein unschönes Ende fand das Spiel der D-Junioren-Bezirksoberliga zwischen der SpVgg Altenerding und dem Kirchheimer SC, denn kurz vor Ende der Partie verließen die Gäste auf Anweisung ihres Trainers geschlossen das Spielfeld, weil sie sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlten, so dass die Partie mit einem Spielabbruch endete. Somit wurde auch die Freude bei den Veilchen getrübt, denn aufgrund einer deutlichen 4:1-Führung war man kurz vor dem zweiten Saisonsieg, ehe die Kirchheimer Gäste für ein abruptes Ende des Spiels sorgten. Doch trotz diesem Zwischenfall muss man den Hausherren ein Kompliment machen, denn die Backin-Schützlinge zeigten wohl die beste Saisonleistung und verdienten sich den Vorsprung redlich. Von Beginn an wirkten die Gastgeber sehr konzentriert und zeigten großes Engagement, so dass die Gäste anfangs nur der Musik hinterherliefen. Schon nach vier Minuten hofften die Veilchen auf die frühe Führung, denn nach einem Foul an Roni Vranovci wurde der SpVgg an der Strafraumgrenze ein berechtigter Freistoß zugesprochen, denn der Gefoulte selbst ausführte, aber das Kirchheimer Tor knapp verfehlte. Nach neun Minuten wurde es dann schon gefährlicher. Nach einem Ballgewinn von Laurin Hesch spielte er quer auf Mahyar Karimi, der mit einem Flachschuss den KSC-Keeper zu einer Glanzparade zwang. Aber die dritte Chance sollte dann endlich zählbaren Erfolg bringen. Nach einer Hereingabe von Finn Backin scheiterte Leo Brand zunächst am Torhüter und auch beim Nachschuss von Vranovci war der Schlussmann wieder mit der Hand am Leder, doch als der Abpraller dann wieder bei Brand landete, konnte der Keeper nichts mehr ausrichten und musste erstmals hinter sich greifen. Im Gegenzug war dann die Führung gefährdet, doch die Veilchen hatten Glück, dass ein sehenswerter Fernschuss knapp über das Tor der SpVgg strich. Nach 15 Minuten legten die Platzherren dann den zweiten Treffer nach. Nach einem Pass von Hesch spielte Backin das Leder ins Zentrum, wo Karimi noch einen Haken um seinen Gegenspieler machte, ehe er dann aus 18 Metern abzog. Dabei hatte er noch das Glück des Tüchtigen, dass der Ball noch leicht abgefälscht wurde und schließlich den Weg ins Netz fand. Nach 20 Minuten war man dann dem dritten Treffer nahe, doch Vranovci, der von der rechten Seite auf das Tor zulief, agierte in dieser Szene zu eigennützig und versuchte selbst den Abschluss, anstatt die Kugel nach innen zu spielen. Da sein Schuss dann am langen Eck vorbeiging, blieb diese gute Möglichkeit ungenutzt. Aber nur eine Minute später brandete im Altenerdinger Fanlager schon wieder Jubel auf. Diesmal erreichte ein Zuspiel von Vranovci den in der Mitte stehenden Brand, der dann mit einem sehenswerten Schuss aus 14 Metern unhaltbar halbhoch ins rechte Eck des Kirchheimer Tores traf. Aber noch vor der Pause schöpften die Gäste wieder neue Hoffnung. Nach einem Pass nach vorne ging die Grätsche von Philip Matern leider ins Leere, so dass sein Gegenspieler alleine vor dem Tor auftauchte und das Leder an Torhüter Nicolas Roith vorbei zum 1:3-Anschlusstreffer ins Netz schob. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich der Gast dann wesentlich entschlossener und nach sieben Minuten brannte es dann schon erstmals vor dem Tor der SpVgg. Nach einer Hereingabe standen gleich zwei Kirchheimer Angreifer vor dem Tor der Spvgg, doch mit vereinten Kräften konnte man das Duo am Torschuss hindern, ehe dann Jannis Martin das Spielgerät aus der Gefahrenzone schlug. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie dann immer hektischer und mündete dann in eine Zeitstrafe gegen einen Kirchheimer Spieler, die er jedoch aufgrund eines Nachschlagens zu Recht kassierte. Ein Kirchheimer Trainer zeigte sich mit der Hinausstellung nicht einverstanden und protestierte lautstark über den ganzen Platz, so dass die Unruhe auf dem Platz weiter zunahm. Trotz der numerischen Unterlegenheit kamen die Gäste dann zur nächsten Möglichkeit, doch ein Schuss aus zehn Metern verfehlte das Altenerdinger Tor knapp. Zehn Minuten vor dem Ende glückte den Gastgebern dann die Vorentscheidung. Nach einem Befreiungsschlag aus der Kirchheimer Abwehr köpfte Martin das Leder sofort wieder nach vorne und fand Vranovci, der dann in den Strafraum eindrang und unfair zu Fall gebracht wurde, so dass der Unparteiische folgerichtig auf Strafstoß entschied. Vranovci übernahm selbst die Verantwortung und brachte sein Team mit 4:1 in Front. Im Anschluss daran entwickelte sich dann ein kampfbetontes Spiel, das aufgrund von vielen Foulspielen immer wieder unterbrochen wurde und kaum Spielfluss entstand. Kurz vor dem Ende wurde dann ein KSC-Akteur im Strafraum zu Fall gebracht und als der Referee den Gästen einen Neunmeter verweigerte, kochte die Stimmung außerhalb des Platzes hoch und von Seiten der Zuschauer gab es unschöne Äußerungen in Richtung des Unparteiischen. Als die Partie dann weiterlief, entschied sich ein Trainer des KSC, seine Mannschaft vom Platz zu holen. Bei der nächsten Unterbrechung realisierte er sein Vorhaben und das ganze Kirchheimer Team verabschiedete sich vorzeitig in die Kabine, so dass der Referee das Match schließlich abbrechen musste. Nun wird dieses Match vor dem Sportgericht ein Nachspiel haben und es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen für das Herbeiführen dieses Spielabbruchs für den Kirchheimer SC haben wird.
Weitere Bilder vom Spiel
D3-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Zuchering 2:3
Im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Kreisliga zogen die D3-Junioren im Heimspiel gegen den SV Zuchering äußerst unglücklich mit 2:3 den Kürzeren und können nun die letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Die Niederlage hätte nicht sein müssen, denn lange Zeit lag man in Führung, ehe man denn in letzten Minuten den Sieg noch aus der Hand geben musste. Zu Beginn der Partie waren die Gäste aktiver und drängten die SpVgg in die Defensive, ohne jedoch zu entscheidenden Abschlüssen zu kommen. Besser machten es die Hausherren und nutzten nach acht Minuten die erste Chance zum Führungstreffer. Nachdem sich Leó Dasch auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, spielte er das Leder nach innen, wo Matthias Wimmer aus kurzer Distanz zum umjubelten 1:0 einnetzte. In der Folgezeit entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Kontrahenten in beherzten Zweikämpfen überwiegend im Mittelfeld aufrieben. Zu diesem Zeitpunkt schien ein weiterer Treffer in weiter Ferne zu liegen, denn sowohl hüben wie drüben Minuten konnte sich die Offensivkräfte gegen gut stehende Abwehrreihen nicht durchsetzen. Aber nach 18 Minuten sollte ein individueller Fehler auf Seiten der SpVgg zum Ausgleich führen. Luca Mehr wollte die Kugel zu Torhüter David Foth zurück passen, aber der Ball hatte zu wenig Fahrt, so dass ein Zucheringer Angreifer an das Leder kam. Beim ersten Versuch scheiterte er noch an Foth, doch der Abpraller fiel ihm erneut vor die Füße und dann hatte er keine Mühe, um die Kugel zum 1:1 im leeren Tor unterzubringen. Anschließend setzte sich der Abnutzungskampf im Mittelfeld fort und erst kurz vor der Halbzeit gab es noch einmal eine nennenswerte Szene, doch ein langer Pass von Dasch war einen Tick zu lang, so dass der SVZ-Keeper vor Mateo Rezvan an die Kugel kam und klären konnte. Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten die Gastgeber dann etwas entschlossener und schon nach zwei Minuten hoffte der Altenerdinger Anhang auf den erneuten Führungstreffer. Abermals konnte sich Dasch auf dem rechten Flügel durchsetzen und brachte dann das Spielgerät nach innen. Das Zuspiel wäre genau beim einschussbereiten Mailo Skupnik gelandet, doch Pablo Ahlschläger sah seinen im Rücken stehenden Kameraden nicht und ging mit der Fußspitze zum Ball, so dass Skupnik den Dasch-Pass nicht mehr erreichen konnte. Aber nach 35 Minuten gelang der SpVgg dann doch der Führungstreffer. Als Rezvan einen Freistoß aus dem linken Halbfeld nach innen schlug, hatte sich Dasch von seinem Gegenspieler abgesetzt, kam vor dem aus seinem Tor eilenden Schlussmann an das Leder und vollendete sicher zur vielumjubelten 2:1-Führung. Zwei Minuten später musste man um die Führung dann bangen. Nach einem Abwurf von Foth verloren die Veilchen im Spielaufbau sofort den Ball. Nach dem Ballgewinn brachte ein Gästespieler das Leder sofort nach innen, doch Foth war zur Stelle und konnte den 12 Meter-Schuss eines Angreifers sicher parieren. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und um ein Haar hätte man den dritten Treffer nachgelegt. Nach einem Ballgewinn von Ludwig Woitzik wurde das Leder schnell nach vorne gespielt und als Dasch den Pass in die Tiefe vor dem SVZ-Schlussmann erreichte und an ihn vorbeistürmte, hatte der SVA-Anhang schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch Dasch erreichte das Leder erst wenige Zentimeter hinter der Torauslinie. Nun ergab sich ein offener Schlagabtausch und im Gegenzug hatte der Gast schon wieder den Ausgleich auf den Fuß. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam das Leder auf einen sträflich freistehenden Stürmer. Der machte noch einen Haken um Woitzik und kam dann im Strafraum zum Abschluss, doch Foth war zur Stell und konnte den Flachschuss meistern. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste. Nach einem Zuspiel nahm ein Gästespieler das Leder an, drehte sich blitzschnell um seine eigene Achse, schoss dann aber knapp am Ziel vorbei. Im Gegenzug hoffte man denn auf Seiten der SpVgg auf die Vorentscheidung. Nach einem Pass in die Tiefe hatte Dasch seinen Gegenspieler schon überlaufen und lief alleine auf das Tor zu, doch mit einer beherzten Grätsche konnte der Verteidiger noch klären und mit vereinten Kräften brachte die Gäste das Leder schließlich aus der Gefahrenzone. Sieben Minuten vor dem Ende glückte den Gästen dann der zu diesem Zeitpunkt eigentlich überraschende Ausgleich. Nachdem man einem Gästespieler im Mittelfeld zu viel Raum gelassen hatte, ging dieser noch einige Schritte nach vorne und fasste sich dann ein Herz. Leider war der Schuss für Foth etwas zu hoch geraten, so dass das Spielgerät über ihn hinweg den Weg ins Netz fand. Aber die Hausherren hätten nur wenig später fast die passende Antwort gefunden. Nach einem Pass von Ahlschläger nach vorne, konnte sich Dasch im Laufduell gegen seinen Kontrahenten behaupten und kam im Strafraum zum Schuss. Zunächst konnte der Zucheringer Keeper abwehren, als jedoch der Abpraller beim nachsetzenden Mailo Skupnik landete, schien die 3:2-Führung perfekt, aber der Altenerdinger hatte sein Visier zu hoch eingestellt und setzte das Leder aus 7 Metern über die Latte. Und nur zwei Minuten später sollte die SpVgg dann der endgültige Genickschlag ereilen. In einem Getümmel vor dem Strafraum brachte man das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als die Zucheringer dann die Kugel zu einem rechts freistehenden Akteur brachten, fackelte dieser nicht lange und ließ Foth mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. In den letzten Minuten versuchten die Semptstädter vergeblich das Blatt zu wenden, doch selbst eine fünfminütige Nachspielzeit sollte keinen zählbaren Erfolg mehr bringen. Nach dem Schlusspfiff zeigten sich auf dem Spielfeld grundverschiedene Bilder, denn neben den jubelnden Gästen lagen enttäuschte Altenerdinger Nachwuchskicker am Boden. Leider steht nach Ende der Hinrunde der Abstieg in die Kreisklasse, aber als Fazit ist zu sagen, dass sich Altenerdinger Kicker gut aus der Affäre gezogen haben und mit etwas mehr Glück und Cleverness wäre sicherlich mehr drin gewesen.
Weitere Bilder vom Spiel
A2-Junioren: SV Vötting-Weihenstephan – SpVgg Altenerding 13:1
Völlig von der Rolle präsentierten sich die Altenerdinger A2-Junioren beim SV Vöttig-Weihenstephan und schlitterten mit einer 1:13-Klatsche in ein kleines Debakel. Es waren noch keine zwei Minuten gespielt als die Gastgeber bereits in Führung gingen. Mit einem weiten Ball auf die linke Altenerdinger Abwehrseite überlief ein Vöttinger Außen seinen Gegenspieler und legt das Leder in die Mitte, wo sein Mitspieler blank stehend aus 20 Meter den Ball an Keeper Hassan Ibrahim vorbeilupfte. Zunächst schien es so als ob die Lila-Weißen gegenhalten könnten, denn nach einem feinen Alleingang von Josef Trakuri tauchte dieser im Gegenzug allein vor dem Heimkeeper auf, schlenzte jedoch die Kugel aus der Nähe des Elfmeterpunktes knapp am Tordreick vorbei. Doch nur drei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag von dem sich die Veilchen an diesem Tag nicht mehr erholten. Die Hausherren spielten erneut einen langen Ball auf die rechte Seite, von wo aus der Ball in die Mitte gelegt und von einem Heimstürmer per Flachschuss ins Eck verwandelte wurde. Das Spiel wurde in der Folgezeit etwas ruhiger, so dass Vötting mit einem Flachschuss vom rechten Strafraumeck und Altenerding durch Lendrit Morina, der von rechts in den 16er eindrang, seinen Schuss jedoch neben das Tor setzte, jeweils bis zur 30. Minute nur eine Torchance sich erarbeiteten. Nach einer halben Stunde brachen bei den Gästen jedoch sämtliche Dämme in der Abwehr. Zunächst vertändelte Tarik Husic am eigenen 16er einen bereits gewonnenen Ball, so dass der Gegenspieler nach innen zog und flach ins Eck zum 3:0 verwertete. Drei Minuten später nutzte die Heimelf eine weitere Konfusion der Altenerdinger Defensive, die den Ball nicht aus dem Strafraum brachte, um auf 4:0 zu erhöhen. Wieder zwei Zeigerumdrehungen später lupfte ein Heimaußenspieler den Ball von links in den 5er, wo Keeper Hassan Ibrahim den Ball nicht festhalten konnte und ein Vöttinger aus kurzer Distanz nur noch abstauben musste. Die Veilchen ließen es nun völlig vermissen, an den Gegenspielern dranzustehen, was der SV Vötting in Minute 38 und mit dem Pausenpfiff zu zwei weiteren Treffern nutzte, so dass die Semptstädter bereits zur Hälfte mit 0:7 aussichtslos zurücklagen. Nachdem der Coach in der Halbzeit an das Ehrgefühl seiner Mannen appelliert hatte, hielten sich die Veilchen nach dem Wechsel zunächst wacker. Nachdem Keeper Hassan Ibrahim nach 54 Minuten einen Freistoß vom rechten Strafraumeck jedoch in die kurze Ecke passieren ließ, war die Moral wieder gebrochen. Fünf Minuten später setzten die Vöttinger den neunten Treffer darauf. Einzig Josef Trakuri schien sich mit dem Spielverlauf nicht anfreunden zu wollen. Im Gegenzug setzte er einem langen Ball nach, eroberte mit robustem Körpereinsatz das Leder vom letzten Mann der Vöttinger und knallte die Kugel aus kurzer Entfernung zum Ehrentreffer in die Maschen. Doch das blieb der einzige Lichtblick in einem trüben Spiel. Kurz darauf versenkte Yannick Molnar einen Querpass im Strafraum unglücklich im eigenen Tor, so dass es nunmehr zweistellig wurde. Bis zum Ende des Spiels netzten die Hausherren gegen deprimierte Veilchen noch dreimal ein, ohne hierbei auf viel Gegenwehr zu stoßen. Der aus Gästesicht gebrauchte Nachmittag endete somit mit einem indiskutablen 1:13 gegen einen engagierten Gegner, dem es die Lila-Weißen jedoch viel zu einfach machten.
F4-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Finsing II 10:2
Zu einem deutlichen 10:2-Erfolg kamen die F4-Junioren im Heimspiel gegen den FC Finsing II und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite, so dass der klare Sieg nie ernsthaft gefährdet war. Die Partie begann für die Hausherren nach Wunsch, denn schon nach zwei Minuten war es Alexander Kohlmann, der für die frühe Führung seiner Farben sorgte. Dieser Treffer beflügelte den Altenerdinger Spielerführer, so dass er das Finsinger Tor in den nächsten Minuten unter Dauerbeschuss nahm. Zunächst hatte er Pech, dass er nur den Pfosten anvisierte und nur Sekunden später verfehlte der Ball nach einem sehenswerten Schuss nur um Zentimeter. Aber nach sechs Minuten trug er sich dann doch zum zweiten Male in die Torschützenliste ein und vergrößerte den Vorsprung auf 2:0. Nur eine Zeigerumdrehung weiter schlug Torhüter Leo Massauer, der während des ersten Durchgangs aufgrund der sehr guten arbeitenden Abwehr um Paul Reiner, Martin Schweinhuber, Julian Ehinger, Fiete de Martini Bieschke und Korbinian Mayr nahezu beschäftigungslos blieb, einen weiten Abschlag nach vorne und abermals Kohlmann, der aber beim Abschluss am Finsinger Torhüter scheiterte. Aber schon nach acht Minuten hatte die Angreifer seinen lupenreinen Hattrick mit dem Treffer zum 3:0 perfekt gemacht. Noch in der gleichen Minute lag der vierte Treffer in der Luft. Zunächst verfehlte ein Schuss von Vitus Hacker den Kasten um Haaresbreite und wenig später konnte der FCF-Keeper einen Schuss von Kohlmann glänzend parieren. Kohlmann war an diesem Tage einfach zu stoppen und innerhalb der nächsten fünf Minuten kam er weitere dreimal zum Torabschluss, doch in dieser Phase sollte sich zunächst kein weiterer zählbarer Erfolg einstellen. Nach 16 Minuten starteten die Gäste dann einen ihrer seltenen Vorstöße und wurden mit dem 1:3 belohnt. Nachdem die Altenerdinger Abwehr auf der linken Seite nicht klären konnte, konnte Massauer den Angreifer zunächst abdrängen, doch trotzdem schaffte es der Finsinger Angreifer das Leder doch noch im Netz unterzubringen. Dann waren aber wieder die Hausherren an der Reihe, doch Schüsse von Fabian Steinitz und Vitus Hacker sorgten nicht für den erhofften Erfolg. Auf der Gegenseite wurde es dann noch einmal gefährlich, doch Massauer war auf der Hut und konnte den Schuss im zweiten Nachfassen parieren. Die letzte Minute im ersten Durchgang hatte es dann noch einmal in sich. Zunächst stellte Kohlmann den alten Abstand wieder her und unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Philip Ranga am Pfosten. In der Pause musste dann der „eisenharte“ Ranga dann noch eine andere Arbeit verrichten. Im ersten Durchgang wurde ihm empfindlich ein Ball ins Gesicht geschossen und dabei wurde sein bereits lockerer Zahn getroffen, so dass er blutete. Er ließ sich aber nicht entmutigen, zog sich selbst den Zahn und stand nach Wiederbeginn wieder auf dem Platz. Im zweiten Durchgang wechselte dann Hacker ins Tor und meisterte seine Aufgabe sehr gut. Sein Vorgänger Massauer zeigte alsbald, dass er als Feldspieler große Qulitäten hat, denn keine zwei Minuten waren gespielt, als er aus der eigenen Hälfte zu einem unwiderstehlichen Sololauf ansetzte und diesen dann mit dem Treffer zum 5:1 veredeln konnte. Nur eine Zeigerumdrehung weiter stand er kurz vor seinem zweiten Tor, doch diesmal stand dem FCF erneut der Pfosten zur Seite. Eine Minute später wäre den Gästen dann fast der zweite Treffer geglückt, doch der zurückeilender Ben Mitterneder eilte mit großen Schritten zurück und konnte den alleine auf das Tor zustürmenden Angreifer noch ablaufen. Überhaupt zeigte Mitterneder eine sehr starke Leistung und konnte immer wieder aufgrund einer sehr sauberen Ballführung temporeichen Gegenangriffe in Richtung Finsinger Tor unternehmen. In der 25. Minute hatte dann Massauer zwei Abschlüsse, doch zweimal war sein Heber zu hoch angesetzt, so dass sich am Ergebnis zunächst nichts ändern sollte. Massauer beschäftigte weiterhin die ganze Abwehr des FCF, doch irgenwie hatte er sein Visier zu exakt eingestellt und nach 28 Minuten klatschte ein Schuss von ihm schon wieder an den Pfosten. Nur eine Minute später verhinderte dann der Keeper bei einem Schuss von Mitterneder den nächsten Treffer, musste sich aber noch in der gleichen Minute geschlagen geben und dieser Treffer war sehenswert. Nachdem die Veilchen einen Einwurf der Gäste abgefangen hatten, lief Massauer über die linke Seite bis zur Grundlinie durch, brachte dann das Leder auf den zweiten Pfosten, wo Kohlmann die Hereingabe noch annahm, ehe er den Ball dann zum 6:1 im Netz unterbrachte. Zwei Minuten starteten die Gäste dann wieder einen Konter, doch Hacker kam furchtlos aus seinem Kasten und konnte dem Angreifer das Leder vom Fuß pflücken. Dann war wieder die SpVgg an der Reihe und trotzdem Umstan, dass die Partie nun etwas an Tempo verloren hatte, legte Massauer zum 7:1 nach. Aber Finsing zeigte eine tolle Moral und fünf Minuten vor dem Ende betrieb der Gast nochmals Ergebniskosmetik. Aber die Schlussphase gehörte dann wieder der SpVgg und zwei Minuten später steuerte Massauer seinen dritten Treffer bei. Aber noch war der Torhunger der Gastgeber nicht gestillt und eine Minute vor dem Ende war es Ranga, der mit seinem ersten Treffer für die SpVgg auf 9:1 erhöhte. Aber trotz des klaren Vorsprungs zeigten die Hausherren keine Gnade und in der Schlussminute machten es die Hausherren sogar noch zweistellig und Mitterneder krönte seine starke Leistung und konnte sich für Altenerding auch erstmals in die Torschützenliste eintragen, so dass Trainer Marcel Queisser ein zufriedenes Fazit zog. „Man hat deutlich gesehen, wie befreit Leo und Alex gegenüber dem letzten Spiel in Moosinning gespielt haben. Bei Finsing waren nur zwei Spieler des Jahrgangs 2015 dabei, so dass der Gegner nicht so körperlich und athletisch dominant wie Dorfen und Moosinning, die ausschließlich mit dem älteren Jahrgang auf uns getroffen sind, waren“.
Weitere Bilder vom Spiel
B1-Junioren: TSV Wolnzach/Markt – SpVgg Altenerding 4:4
Enttäuschte Gesichter gab es bei den B1-Junioren der SpVgg nach dem Abpfiff der Partie in Wolnzach. Die Veilchen konnten nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und mussten sich beim Tabellendrittletzten letztendlich mit einem 4:4-Remis begnügen. Dabei fing es bei den Veilchen gut an und nach drei Minuten hätte man in Führung gehen können. Nach einem Pass von Elias Faust auf Maxi Geiger konnte der TSV-Torhüter den ersten Schuss abwehren, aber die Kugel nicht kontrollieren. Als der Abpraller dann wieder bei Faust landete, legte der Mittelfeldakteur auf Polsfuss ab, doch dessen Schuss landete am Pfosten. Noch war die Chance nicht vertan und als Geiger erneut die Kugel Richtung Tor brachte, hoffte man nochmals auf die frühe Führung, doch abermals wehrte der Torhüter ab. Zwei Minuten später kamen dann die Hausherren zur ersten Chance, die prompt zum Führungstreffer genutzt wurde. Nach einem Pass von vorne ließen sowohl Faust als auch Romeo Geisl dem Wolnzacher Stürmer zu viel Platz. Dieser wusste das zu nutzen, spielte durch die Schnittstelle hindurch und fand seinen Mitspieler, der alleine vor dem Tor stehend zum 1:0 einnetzt. Drei Minuten später bot sich der SpVgg dann die Chance zum Gleichstand. Nach einem Doppelpass zwischen Faust und Geiger brachte Letzterer das Spielgerät mustergültig nach innen und fand in Polsfuss den gewünschten Abnehmer, doch er ließ die große Ausgleichsmöglichkeit liegen. Aber nach elf Minuten glückte dann doch das 1:1. Abermals konnte sich Geiger auf der rechten Seite durchsetzen und wollte die Kugel auf Leonard Qerkinaj ablegen. Allerdings war das Spiel etwas zu ungenau, so dass der Angreifer nicht mehr selbst zum Abschluss kam, aber das Spielgerät auf Geisl zurücklegte, der dann mit seinem Schuss einen erfolgreichen Abschluss fand. Im Gegenzug wären die Hausherren dann fast wieder in Front gegangen. Nachdem die Defensive einen nach vorne stürmenden Angreifer nicht aufhalten konnte, kam dieser aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch Schlussmann Gabriel Schönfelder wehrte den Ball zur Ecke ab. Fünf Minuten später gingen dann die Gäste in Front und alles schien den erhofften Verlauf zu nehmen. Nach einem Pass von Geisl kam Polsfuss vor dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann an den Ball, ging an ihm vorbei und schob dann zur 2:1-Führung ins verwaiste Gehäuse ein. Fünf Minuten vor der Pause zeigten sich dann die Hausherren auf der anderen Seite wieder gefährlich, doch Heinrich Hasse konnten einen Schuss gerade noch zur Ecke abblocken. Unmittelbar vor dem Seitenweschel gelang den Platzherren aber doch noch der 2:2-Ausgleich. Nachdem die Altenerdinger Defensive in dieser Phase im Zentrum keinen Zweikampf mehr annahm, konnte sich ein Wolnzacher Akteur im Mittelfeld durchtanken, spielte dann steil nach vorne, wo sein Mitspieler alleine auf das Tor zulief und unhaltbar für Schönfelder abschloss. Im zweiten Durchgang hatten die Hausherren den besseren Start und wären schon nach wenigen Minuten fast wieder in Führung gegangen. Nach einem Ballverlust von Faust im Mittelfeld spielten die Gastgeber schnell nach vorne. Zwar konnte Hasse dem Wolnzacher Stürmer den Ball noch wegspitzeln, aber der Stürmer kam noch vor Schönfelder an den Ball und ging an ihm vorbei. Aber beim Abschluss wurde der Winkel sehr spitz, so dass der zurückgeeilte Geisl auf der Linie klären konnte. Aber nur wenig später konnte der TSV-Anhang dann doch den dritten Treffer bejubeln. Nach einem langen Ball verlor die SpVgg das entscheidende Kopfballduell, so dass ein durchstartender Angreifer vor Schönfelder noch an den verlängerten Ball kam und diesen an ihm vorbei zum 3:2 ins Netz spitzelte. Nach 53 Minuen bot sich der SpVgg dann die erste gute Möglichkeit im zweiten Durchgang. Nachdem sich die SpVgg auf der rechten Seite behauptet hatten, spielte Geiger nach innen zu Polsfuss, doch der Torjäger zögerte mit seinem Abschluss zu lange und ein Verteidiger konnte den Schuss zur Ecke blocken. Aber drei Zeigerumdrehungen weiter folgte dann doch das 3:3. Nach einem Zuspiel von Sam Ofori leitete Nils Pallares den Pass sofort auf Polsfuss und diesmal zeigte der Angreifer seine Qualitäten und vollendete sicher. Zehn Minuten vor dem Ende hoffte man auf Seiten der SpVgg auf den nächsten Treffer. Nach Zuspiel von Filip Ivanov lief Polsfuss auf das Wolnzacher Tor zu. Allerdings brachte ein Abwehrspieler wieder sein Bein dazwischen und dann hatte der TSV auch Glück, dass der abgefälschte Schuss um Haaresbreite am Gehäuse vorbeiging. Besser machten es die Hausherren und kamen dann schon wenig später zum 4:3. Nach einer Freistoßflanke kam ein Wolnzacher Stürmer mit dem Kopf an den Ball und das Leder senkte sich via Bogenlampe über Schönfelder hinweg uns landete im Altenerdinger Tor. Aber die Führung für die Platzherren hielt nicht lange und fünf Minuten vor dem Ende war die Partie wieder ausgeglichen. Bei einem 16 Meter-Schuss von Faust war der Keeper zwar mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte er nicht mehr verhindern. Fast hätte es für die Veilchen noch ein Happy-End gegeben. Nach einem schönen Zuspiel von Geisl kam Poslfuss zum Abschluss. Als der Schlussmann das Leder nach vorne abprallen ließ und Qerkinaj zum Nachschuss kam, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, aber der Angreifer zielte am leeren Tor vorbei. Dies sollte aber nicht die letzte Chance für die SpVgg gewesen sein. Nach einer Kombination zwischen Polsfuss und Qerkinaj kam Zweitgenannter an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch das Leder ging um Haaresbreite am Kasten vorbei, so dass man sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben und die letzte Woche gewonnene Tabellenführung schon wieder an den SE Freising abgeben musste.









