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D5-Junioren: FC Forstern II – SpVgg Altenerding 1:1

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Am frühen Samstagmittag reiste die D5 mit einem starken Fanlager zum zweiten Gruppenspiel nach Forstern. Einige krankheitsbedingte Ausfälle zwangen das Trainerduo die Mannschaft taktisch umzustellen. So wollte man mit Moritz Hartlmaier im Tor und Lennox Peschke, der in die Mitte rückte und dort zusammen mit Matheo Hulm das Spiel gestalten sollte, starten. In der Abwehr feierte Marie Jakisch ihr Debüt und lieferte zusammen mit ihren Teamkollegen Anton Zellner, Tobias Schilling und Sebastian Ivan eine souveräne Leistung ab. Pünktlich mit Einsetzen des Regens begann die Partie. Nach anfänglichen Sortierschwierigkeiten gerieten die Altenerdinger bereits in der 4. Minute in Rückstand. Ein Freistoß von Forstern fand passgenau seinen Abnehmer. Dieser fackelte nicht lang und schob den Ball ins lange Eck an Hartlmaier vorbei.  Nach diesem überraschenden Vorstoß des FC spielten die Gäste richtig gut auf. Immer wieder kam es zu sehr gut herausgespielten Chancen, eingeleitet durch Matheo Hulm, der sich das Spielgerät eroberte, über Lenny Peschke, der über die Flügel entweder Felix Binder oder Phillip Kaiser schickte. Diese setzten erneut Sai Battu in Szene, der zum Abschluss kam, aber letztendlich immer wieder am sehr gut stehenden Keeper von Forstern scheiterte. Mitte der ersten Halbzeit zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul der Hausherren auf den Punkt. Leider konnten die immer stärker ins Spiel kommenden Gäste diese Chance nicht für sich verwerten. Sie ließen sich aber nicht entmutigen und stürmten weiter fleißig auf den Kasten der Heimmannschaft zu. Vor allem über die linke Außenbahn, auf der heute Felix Binder sehr laufstark aufspielte, gelangen immer wieder sehr schöne Spielzüge, nur fehlte zum Anschlusstreffer bis dahin das Quäntchen Glück.  Auch eine passgenaue Ecke von Peschke vor die Füße von Battu parierte die Nummer 1 von Forstern und die Heimmannschaft konnte durch einen weiten Abschlag zum ersten Mal zu einem Konter ansetzen. Marie Jakisch, die ihren Kontrahenten heute das ein oder andere Mal den Ball ablief und nicht aus den Augen ließ, klärte auch dieses Mal sicher zu einer Ecke für Forstern. Dieser Eckstoß endete allerdings glücklos und so war es wieder Matheo Hulm, der Felix Binder starten ließ. Binder legte einen fulminanten Sprint hin, ließ drei seiner Gegenspieler stehen und hatte dann das Auge für Sai Battu, der sich in der Mitte freigelaufen hatte. Dieses Mal belohnte sich der Stürmer endlich mit seinem verdienten Treffer und dem Ausgleich zur Halbzeitpause. Die zweiten 30 Minuten waren wieder geprägt von einem hohen Spielanteil für die Altenerdinger, nur schien es, als ob sich der Gastgeber mit einem Unentschieden zufriedengeben würden und machte die Räume so eng, dass es so gut wie kein Durchkommen für Phillipp Kaiser auf der rechten Seite gab. So versuchte man mit Standardsituationen die Führung zu erzielen. So zum Beispiel ein Eckball in die Füße von Sebastian Ivan, der weitergibt auf Peschke und letztendlich in den Armen des Schlussmanns landete. Bis dahin sah man nicht viel von den Hausherren. Doch plötzlich wurde es gleich zwei Mal hintereinander brenzlich vor der Hütte von Moritz Hartlmaier. Der erste Versuch des FC war ein Weitschuss, der über die Latte ging und kurz danach folgte eine hundertprozentige Chance. Bei einem Gewaltschuss nach einer Ecke stand Binder goldrichtig und kratzte den Ball von der Torlinie. In den letzten Minuten sollten noch einmal Quirin Winkler und Salome Schnarrenberger für frischen Wind sorgen. Kurz vor Schluss war es Sebastian Ivan, der den nun nach vorn gerückten Anton Zellner einen glänzenden Ball zuspielte. Aber auch hier war der Keeper wieder auf seinem Posten. Nach einer kräftezehrenden und spannenden Partie mit einem starken Schlussmann der Gastgeber und Altenerdingern, die zu wenig aus ihren Chancen machten, arrangierte man sich letztendlich mit diesem 1:1.

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C1-Junioren: VfB Eichstätt – SpVgg Altenerding 2:2

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Mit einem Teilerfolg starteten die C1-Junioren der SpVgg in die neue Saison, denn im Auswärtsspiel mussten sich die Veilchen mit einem 2:2-Remis begnügen. Nach dem Schlusspfiff überwog bei der SpVgg die Enttäuschung, denn man war den Hausherren deutlich überlegen, versäumte es aber daraus den verdienten dreifachen Punktgewinn generieren zu können. Die Gäste aus Altenerding starteten schwungvoll und drängten von Beginn an auf die frühe Führung. Bereits nach zwei Minuten bot sich für die Gäste die erste hoffnungsvolle Situation. Nach einem Einwurf von Carli Schönfelder brachte Roni Vranovci das Leder nach innen und fand im Strafraum Luis Kapsner, doch der Angreifer benötigte etwas zu viel Zeit, um abzuschließen, so dass ein Verteidiger noch klären konnte. Nur zwei Minuten später war man dem 1:0 schon wesentlich näher, doch der aufgerückte Xaver Woitzik hatte Pech, dass sein sehenswerter Fernschuss um einen Hauch zu hoch angesetzt war und den Querbalken noch streifte. Nach elf Minuten wurde der Anfangselan dann auch zu zählbarem Erfolg umgemünzt. Nach einem Zuspiel von Jonas Petermaier legte Levin Kronthaler auf Vranovci ab. Der Angreifer fasst sich ein Herz und sein 20 Meter-Schuss war für den Eichstätter Keeper zu hoch, so dass der Schuss hinter ihm im Netz einschlug und für die verdiente Führung der Gäste sorgte. Sechs Minuten später hätte man fast für den zweiten Treffer gesorgt. Zunächst brachte Petermaier einen Freistoß nach innen. Als die Kugel von Freund und Feind verfehlt wurde, brachte der am langen Eck stehende Kronthaler das Leder noch einmal nach innen, wo ein Eichstätter Abwehrspieler sein Bein dazwischen brachte. Als die Kugel dann bei Can landete, hoffte man auf das 2:0, doch der Ball landete leider nur am Außenpfosten. Nach 20 Minuten kamen die Gastgeber zum ersten Abschluss, der allerdings durch einen Fehler der Altenerdinger Defensive resultierte. Nach einem Missverständnis und anschließenden Abspielfehler kam ein VfB-Akteur im Strafraum zum Abschluss, doch zum Glück nahm er das Geschenk nicht an und schob das Leder am Tor vorbei. Dieser Faux-Pas verunsicherte die Veilchen und nur eine Minute später fabrizierte Schönfelder erneut einen unerklärlichen Abspielfehler. Er konnte sich dann nur noch mit einem Foul behelfen, so dass Eichstätt aus 20 Metern Entfernung ein Freistoß zugesprochen wurde, der glücklicherweise knapp das Ziel verfehlte. Aber dann fand die SpVgg wieder ins Spiel zurück und anschließend zeigten die Veilchen sehenswerte Passtaffetten, so dass man auch immer wieder verheißungsvoll in den Eichstätter Strafraum kam, wo die Hausherren mehrmals im letzten Moment klären konnte, so dass die Veilchen aus ihrem guten Spiel leider kein Kaptial schlagen konnten. Kurz vor der Pause musste dann der Altenerdinger Keeper Kilian Burgholzer erstmals eingreifen, doch bei einem gefährlichen Freistoß war er hellwach und rettete die knappe, aber in jedem Fall verdiente 1:0-Führung in die Halbzeit. Zwei Minuten nach Wiederbeginn dann die erste dicke Chance, doch ein Kopfball von Dennis Neubert nach Ecke von Kapsner verfehlte knapp das Ziel. Weiter blieb man am Drücker und wollte den zweiten Treffer. Als Kronthaler drei Minuten später einen Abschlag des VfB-Keepers abfing und das Leder per Kopf auf Kapsner brachte, zog dieser sofort ab, doch abermals ging das Spielgerät um wenige Zentimeter am Tor vorbei. Weitere fünf Minuten später kamen die Gastgeber dann zum völlig unerwarteten Ausgleich. Nachdem die Gäste das Leder beim Spielaufbau am eigenen Strafraum leichtfertig verloren, nutzen die Eichstätter die Gunste der Stunde und nahmen das Gastgeschenk dankbar zum 1:1 an. Aber die Veilchen schüttelten sich nur kurz und gingen fünf Zeigerumdrehungen weiter wieder in verdient in Führung. Nach einem schönen Zuspiel von Kronthaler konnte Kapsner kurz vor dem Strafraum nur noch unfair gebremst werden. Der Gefoulte schnappte sich selbst das Spielgerät und sein leicht abgefälschter Freistoß fand zum vielumjubelten 2:1-Führungstreffer den Weg ins Netz. Anschießend kontrollierten die Gäste die Partie und man steuerte auf einen verdienten Auftaktsieg zu. Doch kurz vor dem Ende wurde man als allen Träumen gerissen, denn der VfB kam tatsächlich noch zum Gleichstand. Als das Leder in den Strafraum kam, brachte Philipp Hahn seinen Kontrahenten im Zweikampf unfair zu Fall, so dass der Unparteiische sofort auf den Punkt zeigte. Die Eichstätter nutzten die Gelegenheit und kamen erneut zum schmeichelhaften Ausgleich. Nun warfen die Veilchen alles nach vorne und wollten sich mit einem Last-Minute-Treffer noch den Sieg, der auch den Kräfteverhältnissen entsprochen hätte, erzwingen. Allerdings sollte man das Vorhaben nicht mehr realisieren können, denn der Unparteiische pfiff die Partie sogar um einige Sekunden zu früh und verzichtete auf die eigentlich angebrachte mehrminütige Nachspielzeit, so dass man sich mit einem Remis begnügen musste.

D4-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Moosburg 2:1

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Nach dem klaren 6:1-Auftaktsieg beim TSV Moosburg/Neustadt musste sich mit dem FC Moosburg eine Woche der nächste Vertreter aus der Dreirosenstadt den D4-Junioren der SpVgg geschlagen geben. Die Veilchen konnten sich mit 2:1 durchsetzen, wobei dieses Ergebnis nicht dem Spielverlauf entsprach, denn bei konsequenter Chancenverwertung hätte es die SpVgg wesentlich klarer machen können, wenn nicht sogar müssen. Die Platzherren legten entschlossen los und nahmen sofort das Zepter in die Hand. Trotz allem bot sich dann den Gäste nach vier Minuten die erste Chance. Nach einem Ball nach vorne verfehlte Valentin Kugler das Spielgerät, so dass der hinter ihm stehende FCM-Stürmer alleine auf das Tor zulaufen konnte. Jedoch legte er sich das Leder glücklicherweise zu weit vor, so dass der aus seinem Tor kommende Schlussmann Tobias Felsner die Kugel aufnehmen konnte. Zwei Minuten später gab es dann auf der anderen Seite die ähnliche Situation. Diesmal steuerte Andreas Neumann auf den Moosburger Keeper zu, doch auch bei ihm war der letzte Ballkontakt nicht optimal, so dass auch er nicht zum Abschuss kam und dem Schlussmann das Spielgerät überlassen musste. Nach 15 Minuten kamen dann die Gäste wieder gefährlich zum Abschluss. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite brachte Marco Ebert das Spielgerät nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Als ein Gästespieler den Befreiungsversuch an der Strafraumgrenze abfing, hatte die SpVgg Glück, dass der Nachschuss knapp am Tor vorbeiging. Zei Minuten später hoffte dann der Altenerdinger Anhang auf die Führung. Nach einem Foul an 7 wurde der SpVgg ein Freistoß aus sehr guter Position zugesprochen, doch Valentin Kugler hatte Pech, dass er den Ball um Haaresbreite am Tor vorbeisetzte. Aber eine Zeigerumdrehung weiter sollten die Semptstädter dann doch in Front gehen. Nach einem Abspielfehler der Gäste nahm Emil Jackisch Fernandez das Leder auf, ging entschlossen nach vorne und vor dem Tor angekommen, blieb er eiskalt und schob sicher zum 1:0 ins lange Eck ein. Aber drei Minuten später war die Führung in Gefahr. Nach einem Angriff der Gäste bekamen die Gastgeber auf der linken Seite keinen Zugriff. So kam das Spielgerät flach nach innen, wo Felsner mit dem Fuß an die Hereingabe kam. Allerdings landete das Leder bei einem Moosburger Stürmer, der sofort abzog, aber erneut an Felsner scheiterte. Besser machten es die Hausherren und konnte sechs Minuten vor der Pause die Führung ausbauen. Nachdem Neumann das Leder vom Flügel nach innen gepasst hatte, kam Philipp Feuker vor dem Moosburger Torwart an den Ball. Er legte sich das Spielgerät vorbei und schob dann sicher ins verwaiste Gehäuse ein. Zu Beginn der zweiten Hälfte hätten die Gastgeber dann die Vorentscheidung erzwingen müssen, denn mehrmals besaß man dicke Chance zum 3:0, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Schon nach wenigen Sekunden lief Michael Melissourgos alleine auf das Tor zu. Allerdings war der Abschluss zu schwach, so dass der Moosburger Keeper einen weiteren Einschlag verhindern konnte. Nur eine Minute später stand der Goalkeeper schon wieder im Brennpunkt, doch auch diesmal bestand er die Probe und konnte einen gefährlichen Schuss von Emil Fernandez Jackisch glänzend um den Pfosten drehen. Zwei Minuten später hatten das Duo Melissorgos und Fernandez Jackisch auch bei der nächsten Chance ihr Beine im Spiel. Nach Hereingabe von Melissourgos kam der Torjäger der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch das Leder ging um ca. einen halben Meter am Kasten vorbei. Vor allem sorgte jetzt Melissourogs für mächtig Betrieb und nach 37 Minuten fand er bei seinem nächsten Anspiel den im Zentrum freistehenden Feuker, doch seinen Schuss konnte ein Abwehrspieler im letzten Moment noch abblocken. Nach etwa 10 Minuten flaute die Altenerdinger Angriffswelle wieder etwas ab, wenngleich man das Match weiterhin klar unter Kontrolle hatte, so dass der Anschlusstreffer für die Gäste in weiter Ferne war. 12 Minuten vor dem Ende hatte die SpVgg dann großes Pech. Nach einem Foul an Emil Fernandez Jackisch bekamen die Hausherren direkt an der Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen, den Feuker über die Mauer zirkelte, jedoch am Querbalken scheiterte. Als der Abpraller dann bei Neumann landete, hoffte man auf die Vorentscheidung, doch leider setzte er das Leder links am Tor vorbei. Das Auslassen dieser vieler Großchancen sollte sich rächen, denn vier Minuten vor dem Ende kam der FCM zum überraschenden Anschlusstreffer. Nach einer Hereingabe kam ein Moosburger Akteur zum Abschluss. Der auf das Tor zukommende Ball schien völlig ungefährlich zu sein, doch Schlussmann Mathias Fernandez Jackisch, der zur Pause für Felsner zwischen die Pfosten rückte, ließ das Leder durch seine Beine hindurch zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz gleiten. Im Gegenzug hätte man dann fast wieder den alten Abstand hergestellt. Diesmal hatte sich Marco Ebert über die rechte Seite durchgesetzt und brachte das Leder nach innen, wo Emil Fernandez Jackisch zum Abschluss kam, aber das Spielgerät nur an den Außenpfosten setzte. Als der Unparteiische aber wenig später abpfiff, sah man auf Altenerdinger Seite zufriedene Gesichter, denn dank einer starken Leistung feierte man am 2. Spieltag den zweiten Sieg und konnte bis auf die verbesserungswürdige Chancenverwertung einmal mehr voll und ganz überzeugen.

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E3-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Hörlkofen/SV Wörth 2:2

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Im Nachholspiel zwischen den E3-Junioren der SpVgg und den Gästen des SV Hörlkofen/Wörth fand sich kein Sieger, denn nach 50 Minuten stand es leistungsgerecht 2:2 remis, wenngleich die Gäste in der Schlussphase dem dreifachen Punktgewinn vielleicht etwas näher waren. Den besseren Start hatten hingegen die Platzherren und nach vier Minuten versuchte sich Adrijan Aleksandric mit einem Fernschuss, doch der Gästekeeper brachte das Spielgerät im Nachfassen unter Kontrolle. Vier Minuten später musste man dann aber tief durchatmen. Nach einem Einwurf brachte ein Gästespieler das Leder per Fallrückzieher nach innen, wo sein Mitspieler zum Abschluss, aber zunächst an Keeper Adriano Wittmann scheiterte. Jedoch brachte man die Kugel nicht aus der Gefahrenzone und als dann nach einem kurzen Querpass ein weiterer Spieler von Hörlkofen/Wörth zum Schuß kam, hatte man Glück, dass das Spielgerät um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeiging. Zwei Minuten später brannte es schon wieder vor dem Tor der SpVgg, doch Wittmann war zur Stelle und konnte einen Schuss mit einer tollen Parade gerade noch an die Latte lenken. In dieser Phase hatten die Gäste mehr vom Spiel und nur zwei Minuten später hatte der Anhang aus Hörkofen/Wörth schon den Torschrei auf den Lippen. Als einer ihrer Akteure alleine auf das Tor zulief, hatte er Torhüter Wittmann schon überwunden, doch auf der Linie konnte Marvelous Onyebibile glänzend retten. Die Veilchen standen nun sehr hoch und liefen dadurch immer wieder in gefährliche Konter. Einer dieser Gegenstöße hätte dann nach 14 Minuten fast zum Rückstand geführt, doch abermals zeigte Wittmann seine Klasse und konnte einen Schuss hervorragend meistern. Dann zeigte sich die SpVgg wieder auf der anderen Seite, doch auch der Gästeschlussmann war aufmerksam und konnte einen Schuss von Lukas Maurer per Fußabwehr entschärfen. Sechs Minuten vor der Pause gingen die Platzherren dann in Front. Nachdem eine Hereingabe von Paul Ipoly von Freund und Feind verfehlt wurde, kam Axel Lafitte am langen Pfosten freistehend an den Ball. Er ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss zum umjubelten Führungstreffer ein. Zwei Minuten vor der Pause sollte es für die Hausherren sogar noch besser. Nach einem Fehlpass kam Maurer an die Kugel. Er ging entschlossen nach vorne, umspielte gleich drei Gegenspieler und alleine vor dem Tor angekommen, schob er sicher zum 2:0 ein. Sekunden nach Wiederanstoß konnten die Gäste dann aber verkürzen. Nach eine, Angriff über die rechte Seite wurde das Leder gefährlich vor das Altenerdinger Tor gezogen und als Konrad Starrach klären wollte, unterlief ihm ein unglückliches Eigentor und brachte den Gast wieder heran. Nach der Pause legten die Gastgeber dann entschlossen los, doch zwei Fernschüsse von Maurer sowie Onyebibile verfehlten knapp das Ziel. Auf der Gegenseite hatte aber auch der Gast Pech, denn ein Schuss aus 10 Metern ging nur um Zentimeter am Altenerdinger Tor vorbei. Nach sechs Minuten hätten die Veilchen den alten Abstand fast wieder ausgebaut. Nach einer Ecke der Gäste konterte man bilderbuchartig. Als Paul Stöhr dann den letzten Abwehrspieler ausgedribbelt hatte und von der linken Seite alleine auf das Tor zulief, hoffte man auf das 3:1, doch sein Schuss ging links am Tor vorbei und landete leider nur im Außennetz. Wenig später war aber Hörlkofen/Wörth dem Ausgleich sehr nahe. Nachdem Wittmann einen gefährlichen Schuss stark abwehrte, das Leder aber bei einem weiteren Gästespieler landete, schien das 2:2 perfekt. Allerdings hatte Wittmann beim Nachschuss das Glück des Tüchtigen, denn nun stand ihm der Pfosten zur Seite. Sieben Minuten vor Schluss konnte aber er noch das Alu den Ausgleichstreffer verhindern, denn ein schöner Schuss des Gästespielführers fand den Weg ins Netz. Dieses Tor gab Hörkofen/Wörth Auftrieb, denn nun waren die Gäste dem Führungstreffer näher. Allerdings lag wenig später die nächste dicke Möglichkeit auf Seiten der SpVgg, doch der Keeper zeigte seine Klasse und konnte einen sehenswerten Schuss von Onyebibile mit einer überragenden Parade um den Pfosten drehen. Die letzte Minute hatte es dann noch einmal in sich, wobei zunächst der Gast auf den Lucky-Punch hoffte. Nach einer Ecke brachte die SpVgg das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass ein Angreifer aus Hörlkofen/Wörth zum Abschluss kam. Aber erneut zielte man zu genau und der Pfosten verhinderte das 3:2 für die Gäste. Im Gegenzug wäre dann der SpVgg fast der Last-Minute-Siegtreffer gekommen, doch auch Onyebibile hatte sein Visier nicht exakt genug eingestellt und als der Ball das Ziel um wenige Zentimeter verfehlte, sollte sich am unentschiedenen Ausgang nichts mehr ändern.

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TSV 1860 München angelt sich zwei SVA-Talente

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Einmal mehr trägt die seit Jahrzehnten sehr gute Jugendarbeit der SpVgg Altenerding Früchte, denn erneut wurde mit dem TSV 1860 München ein umliegender Lizenzverein auf hochtalentierte Altenerdinger Nachwuchskräfte aufmerksam.

Seit Beginn dieser Saison haben nämlich die Gebrüder Sebastian Jünke und Jonas Zimmermann das violette Trikot der Veilchen gegen das blaue Gewand der Münchner Löwen gewechselt.

„Natürlich tut ein Verlust von Leistungsträgern weh, aber wir sind auch auf die Entwicklung der Beiden sehr stolz“, erklärt Juniorenleiter Florian Aldinger mit einem weinenden und lachenden Auge.

Jünke spielte in der letzten Saison noch unter seinem Stiefvater Steve Zimmermann und Marco Kronthaler mit dem D1-Juniroen in der Bezirksoberliga. „Da es sich um die höchste bayerische Spielklasse in dieser Liga handelt, waren natürlich immer wieder Scouts am Spielfeldrand und man wurde schnell auf Basti aufmerksam“, berichtet das Trainerduo und zeigt dadurch auf, welche Chancen das Altenerdinger Umfeld im Jugendbereich bietet.

Er wurde dann von den Verantwortlichen der Münchner Löwen zum Training eingeladen und konnte durch seine Leistungen überzeugen, so dass man ihm einen Wechsel nach München anbot.

„Natürlich bedurfte es auch reichlicher Überlegung diesen Schritt zu gehen, denn es schon ein erheblicher Aufwand verbunden. Zu einem finden nun mehr Trainingseinheiten statt und auch der Fahrten nach München und zurück müssen geregelt werden“, blickt sein Stiefvater auf die letzten Wochen zurück.

Letztendlich überließ man dem ehrgeizigen und spielstarken Talent jedoch selbst die Entscheidung und nachdem Jünke diesen Schritt unbedingt gehen wollte, unterstützte ihn sowohl seine Eltern als auch die SpVgg.

Letztendlich ergab es sich nun, dass auch sein jüngerer Bruder Jonas Zimmermann diesen Weg geht, denn auch er stand im Notizbuch des TSV 1860.

Der 8-jährige spielte bislang bei den F-Junioren der SpVgg und überzeugte mit überragenden Leistungen als Torhüter, so dass er auch schon Erfahrungen im älteren Jahrgang machte.

„Dass er irgendwann ein Angebot von einem Lizenzverein bekommen würde, war zu „befürchten“, denn er bringt wahnsinnig viel Talent mit und zählt im Landkreis in diesem Alter wohl zu einem der besten Torhüter“, schwärmt sein bisheriger Trainer Alexander Peschke über seinen ehemaligen Schützling.

Auch er ist voller Vorfreude und kann sein Debüt bei den Münchner Löwen kaum mehr erwarten, wenngleich sowohl er als auch sein Vater wissen, „dass die Luft bei solchen Vereinen immer dünner wird“.

Juniorenleiter Florian Aldinger gratuliert aber den beiden Jungs zu diesem Schritt. „Sie sollen es in jedem Fall probieren, denn nur so können sie in Erfahrung bringen, wie weit sie es bringen können und ich hoffe, dass sie sich auch bei den Löwen durchsetzen können“, drückt der Juniorenleiter den Abgängen beide Daumen, hält ihnen aber auch die Türe offen.

„Sie sollen sich aber keinen Druck machen, sondern weiterhin mit Freude und Spaß bei der Sache bleiben und sollte sie irgendwann den Schritt zurückmachen wollen, dann werden wir sie in jedem Fall mit offenen Armen wieder in Empfang nehmen“.

D6-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) RW Klettham II 11:0

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Auch im zweiten Saisonspiel gingen die D6-Junioren der SpVgg Altenerding als Sieger vom Platz, denn im Lokalderby gegen die (SG) RW Klettham II landete die Veilchen einen selbst in dieser Höhe verdienten 11:0-Kantersieg. Von Beginn an war die SpVgg klar dominierend und schon nach zwei Minuten wäre man um ein Haar in Front gegangen. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Sebastian Reiner an der Strafraumgrenze zog Peer Krop ab, doch der Kletthamer Keeper konnte das Leder gerade noch über die Latte lenken. Zwei Zeigerumdrehungen weiter wurde der SpVgg nach einem Handspiel eines RWK-Abwehrspielers zu Recht ein Strafstoß zugesprochen. Allerdings war der Schuss von Reiner zu schwach, so dass der Keeper der Gäste das Leder aufnehmen konnte. Nach acht Minuten zeigten sich dann die Kletthamer erstmals vor dem Tor der SpVgg, doch Schlussmann Emilian Schreyer war zur Stelle und konnte den Rückstand verhindern. Drei Minuten später sollten die Platzherren aber dann in Front gehen. Nach einem eklatanten Abspielfehler der Rot-Weißen an deren eigenen Strafraum nahm Patrik Stanic das Leder auf, ging noch ein paar Schritte nach vorne und schloss dann aus wenigen Metern erfolgreich ab. Drei Minuten später brachte Krop nach einer kurz ausgeführten Ecke das Leder hoch in den Strafraum, wo Lukas Djordjevic zum Kopfball kam, das Leder jedoch knapp neben das Ziel setzte. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und nach einem Abspielfehler wurde das Spielgerät sofort in die Tiefe gespielt, wo ein Stürmer frei zum Abschluss kam, doch abermals war Schreyer zur Stelle und parierte glänzend. Im Gegenzug war dann schon wieder die SpVgg brandgefährlich, doch diesmal scheiterte Til Jandl alleine vor dem Tor stehend am Kletthamer Keeper. Nach 18 Minuten war der Schlussmann jedoch machtlos. Nach einem Zuspiel auf die rechte Seite legte sich Krop die Kugel zu Recht und ließ dem Torhüter mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck nicht den Hauch einer Abwehrchance. In den letzten Minuten vor der Pause drehte die Veilchen dann noch einmal auf. Zunächst scheiterte Djordjevic nach einem tollen Solo am Torhüter, doch praktisch mit dem Halbzeitpfiff markierte man doch noch den dritten Treffer. Nach einem Zuspiel lief Jandl von der linken Seite nach innen und platzierte das Leder unhaltbar zum 3:0-Pausenstand im langen Eck. Auch nach Wiederbeginn waren die Veilchen sofort wieder hellwach und nach vier Minuten konnte man den Vorsprung weiter ausbauen. Diesmal brachte Djordjevic das Leder von der rechten Seite flach nach innen und fand den freistehenden Jandl, der dann mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz einnetzte. Noch in der gleichen Minute ließen sich die Hausherren den nächsten Treffer folgen. Diesmal brachte Moritz Maaß das Spielgerät nach innen und Krop war dankbarer Abnehmer und traf unhaltbar ins lange Eck. Wenig später tauchte dann Reiner alleine vor dem Tor der Rot-Weißen auf, doch diesmal konnte der Torhüter das Duell für sich entscheiden. Aber nur zwei Zeigerumdrehungen weiter musste er dann doch wieder hinter sich greifen. Nach einer Flanke von Jandl sprang Krop das Leder etwas zu weit vom Fuß, doch er hatte Glück, dass das Spielgerät bei Stanic landete, der dann mit einem trockenen Schuss das halbe Dutzend vollmachte. Nun ging es Schlag auf Schlag und nur Sekunden später erhöhten die Hausherren auf 7:0. Nachdem der Abschlag des Kletthamer Keepers von einem Altenerdinger Kontrahenten geblockt wurde, landete das Leder bei Reiner, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und für das nächste Erfolgserlebnis seiner Farben sorgte. Und so ging es weiter. Unmittelbar nach Wiederanstoß verloren die Gäste das Leder, das dann von der SpVgg über die linke Seite nach vorne getragen wurde. Nach der Hereingabe von Jandl brachte die Abwehr von Klettham das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass Reiner mit der Fußspitze an das Leder kam und dieses aus wenigen Metern über die Linie drückte. Wenig später stand dann der Kletthamer Keeper schon wieder im Brennpunkt, doch diesmal reagierte er glänzend und konnte einen Schuss von Maaß unschädlich machen. Sechs Minuten vor dem Ende gelang der SpVgg dann der neunte Treffer. Nach einem hohen Ball in den Strafraum kam Til Jandl mit dem Kopf an das Leder und bugsierte das Spielgerät zu Reiner, der mit einem lupenreiner Hattrick auf 9:0 stellte. Vier Minuten vor dem Ende verlor der Schlussmann der Gäste als letzter Mann das Leder an Reiner, doch der Torhüter machte seinen Fehler sofort wieder wett und konnte dem Altenerdinger Angreifer das Leder vom Fuß pflücken. Aber nur Sekunden später machten es die Platzherren dann doch zweistellig. Diesmal versuchte sich Duman mit einem Schuss von der Strafraumgrenze und dieser unhaltbare Flachschuss fand schließlich doch den Weg ins Netz. Aber noch hatten die Gastgeber nicht genug und nur 90 Sekunden später markierte Djordjevic dann den Schlusspunkt, denn sein Schuss aus spitzem Winkel landete im Netz und sorgte für den 11:0-Endstand.

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A1-Junioren: TSV Eching – SpVgg Altenerding 3:0

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Eine 0:3-Niederlage gab es für die A1-Junioren in einem weiteren Testspiel beim Kreisligisten TSV Eching und die Schlappe entsprach im Grunde genommen auch den Spielanteilen. Vor allem in der Offensive fehlte bei den Veilchen die Durchschlagskraft, was sicherlich auch den Ausfällen von Sebastian Gruber und Florian Donig geschuldet war. Die Hausherren begannen mit viel Schwung und setzten die Gäste bereits immer frühzeitig unter Druck, so dass sich die SpVgg nur sporadisch aus der Defensive befreien konnte. Allerdings stand die Defensive sehr gut und aufgrund der Kompaktheit kam der Gastgeber mit einer Ausnahme nur selten zum Abschluss. Nach acht Minuten mussten die Veilchen aber tief durchatmen, denn eine 16 Meter-Schuss krachte mit Vehemenz an die Kreuzecklatte und Schlussmann Senal da Silva wäre bei diesem satten Schuss sicherlich chancenlos gewesen. Im Laufe der ersten 30 Minuten musste der Schlussmann noch mehrmals eingreifen, doch er wurde nicht vor sonderlich große Probleme gestellt, denn die Echinger waren gezwungen, es immer aus der Ferne zu versuchen und diese Schüsse konnte von da Silva sicher pariert werden. Nach etwa einer halben Stunde kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und verstand es auch das Leder in die Offensive zu bringen. Dabei bot sich mehrmals die Möglichkeit zum Abschluss zu kommen, aber der letzte Pass wurde meist schlampig gespielt, so dass man das Tor der Hausherren nicht in Gefahr bringen konnte. Kurz vor der Pause brannte es dann noch einmal auf der anderen Seite. Nach einer Ecke brachte man das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als ein TSV-Angreifer dann aus 17 Metern abzog und der Ball noch leicht abgefälscht wurde, hatte man großes Glück, dass das Spielgerät um einen halben Meter am Tor vorbeiging. Als man schon mit einem torlosen Halbzeitstand rechnete, gelang Eching dann doch der Führungstreffer, der aber in jedem Fall vermeidbar gewesen wäre. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Mittelfeld trugen die Hausherren das Leder schnell nach vorne. Jedoch hatte die Defensive mehrmals die Chance, die Situation klären, doch man ging nicht entschlossen in die Zweikämpfe und spielte zuletzt das Leder selbst in den Gefahrenbereich. Auch dort kam man nochmal an das Leder, doch beim Versuch, die Kugel nach vorne zu schlagen, schoss man sich gegenseitig an. Nun hatte man auch noch Pech, dass der Abpraller bei einem völlig freistehenden TSV-Stürmer landete, der dann alleine vor dem Tor zum Abschluss kam und die Kugel zur 1:0-Pausenführung in die Maschen beförderte. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Veilchen dann etwas aktiver und nach wenigen Minuten hoffte man auf den Ausgleich. Nach einem schönen Pass von Romeo Pluntke lief Jannick Obermaier von der linken Seite alleine in den Strafraum, doch der abschließende Schuss ging links am Ziel vorbei. Nach 67 Minuten wurde dann Obermaier auf der linken Seite knapp außerhalb des Strafraumes gefoult. Jonathan Günzel zog das Leder direkt auf das Gehäuse, doch der Echinger Schlussmann war zur Stelle und konnte das Leder im kurzen Eck abfangen. Zwei Minuten später legten die Gastgeber dann den zweiten Treffer nach und bei diesem Gegentor hatten die Veilchen etwas Pech. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde das Leder nach vorne gespielt und beim Passversuch wurde Moritz Martin so unglücklich angeschossen, dass für den TSV daraus ein „mustergültiger“ Doppelpass entstand und der Stürmer alleine vor dem Tor auftauchte. Den ersten Schuss konnte da Silva noch glänzend parieren, doch der Abpraller landete bei einem weiteren TSV-Akteur, der aus kurzer Distanz zum 2:0 vollenden konnte. Drei Minuten später profitierten die Gäste bei der nächsten Chance von einem groben Abspielfehler der Echinger. Nach einem Querpass in der eigenen Hälfte erlief Obermaier das Leder, steuerte alleine auf das Tor der Gastgeber zu, doch der abschließende Schuss war leider nicht platziert, so dass der Keeper den Anschlusstreffer verhindern konnte. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste, denn nach einer Flanke von Günzel kam Niklas Ostermaier vor dem Echinger Keeper an das Leder, doch sein Kopfball ging um Haaresbreite am langen Eck vorbei. Effektiver zeigten sich die Gastgeber und sechs Minuten vor dem Ende glückte dem TSV die endgültige Entscheidung. Als man einen Mittelfeldakteur ohne Gegenwehr bis in den Strafraum durchlaufen ließ, kam dieser aus 16 Metern zum Abschluss und nachdem da Silva den nicht unhaltbar erscheinenden Ball passieren lassen musste, war der 0:3-Rückstand perfekt. Fast wären die Hausherren noch zu einem weiteren Treffer gekommen. Nach einem Ball nach vorne, traf Martin das Spielgerät nicht richtig und ermöglichte dadurch seinem Gegenspieler die Möglichkeit, alleine auf das Tor zuzulaufen. Zunächst konnte da Silva glänzend abwehren. Allerdings kam der Angreifer noch einmal an die Kugel, doch beim zweiten Abschluss konnte der auf der Linie stehende Patrick Lisiewicz, der mit einer enormen Zweikampfstärke überzeugte, den vierten Gegentreffer verhindern.

Herren 2: SpVgg Altenerding – Aspis Taufkirchen II 4:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Schwarz (76. Moritz Martin), 3. Dominic Florian, 4. David Dang (59. Felix Wöginger / 87. David Dang), 5. Florian Ammon (84. Alexander Schwarz), 6. Ajdin Nienhaus, 7. Felix Ramberger (67. Julian Topf), 8. Simon Wolf,  9. Antonio Kavran,  10. Wiam Takruri (78. Felix Ramberger),  11. Yosef Falih

Torschützen:
1:0 Yosef Falih (12.)
2:0 Wiam Takruri (22.)
3:0 Ajdin Nienhaus (67.)
4:0 Yosef Falih (72.)

Gelbe Karten:
Florian Ammon

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
30

Spielbericht:
Nach dem enttäuschenden torlosem Remis beim SV Zustorf fanden die B-Klassenkicker der SpVgg im Nachholspiel gegen Aspis Taufkirchen II die passende Antwort und dank eines klaren 4:0-Erfolges konnte man die Tabellenspitze festigen.

Die Gastgeber legten entschlossen los und nahmen sofort das Zepter in die Hand, was dann bereits nach 12 Minuten zum Führungstreffer führen sollte. Nach einem Foul an der linken Strafraumkante an Ajdin Nienhaus legte sich Joseph Falih zurecht. Der Youngster überraschte den Aspis-Schlussmasnn Daniel Dickmann und platzierte das Leder flach ins Torwarteck.

Zwei Minuten später hoffte der SVA-Anhang dann schon auf den zweiten Treffer. Nach einem Ballgewinn auf der rechten Seite bediente Antonio Kavran den durchstartenden Felix Ramberger. Er zog dann nach innen und spielte auf den in Richtung kurzes Eck einlaufenden Wiam Takruri, der dann aus spitzem Winkel zum Schuss kam. Leider rutschte ihm das Leder etwas über den Schlappen, so dass der Ball das Ziel leider deutlich verfehlte.

Aber nach 22 Minuten konnte sich der Mittelfeldspieler dann doch in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Angriff über die linke Seite bediente Simon Wolf den freistehenden Falih. Dieser legte von der Grundlinie mustergültig auf Takruri zurück, der vor dem erfolgreichen Abschluss noch einen Haken um seinen Gegenspieler machte, ehe er dann flach und unhaltbar auf 2:0 erhöhte.

Anschließend schalteten die Gastgeber dann aus unverständlichen Gründen mehr als einen Gang zurück und drängte nicht auf die Vorentscheidung. Zwar hatte man weiterhin mehr vom Spiel, doch man agierte oft unkonzentriert, so dass viele Fehlpässe zur Tagesordnung gehörten.

Freilich konnten auch die Gäste daraus kein Kapital schlagen und nur einmal tauchte man gefährlich vor dem Tor der SpVgg auf, doch ein Flankenball von der rechten Seite wurde sowohl von Freund als auch von Feind verfehlt, so dass sich im ersten Durchgang nichts mehr am Ergebnis ändern sollte.

Drei Minuten nach Wiederbeginn bot sich Aspis dann die bis dahin beste Chance. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde das Spielgerät auf dem im Zentrum sträflich freistehenden Tobias Tafelmeier gespielt. Allerdings hatte der Spielführer sein Visier deutlich zu hoch eingestellt, so dass sein 14 Meter-Schuss sogar noch weit über den Fangzaun flog.

In der 57. Minute kamen die Veilchen dann zu ihrer ersten Chance nach Wiederbeginn. Nach einem Foul der Griechen auf deren linker Abwehrseite führte Nienhaus den Freistoß schnell aus und spielte steil auf Takruri. Er konnte sich im Strafraum behaupten und spielte dann innen, wo Falih aus der Drehung zum Schuss kam, das Leder jedoch knapp am Kasten vorbeisetzte.

Fünf Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite wieder gefährlich. Nach einem Ballverlust von Simon Wolf im Mittelfeld wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, wo Georgios Spyridopoulos alleine auf das Tor zulief. Allerdings war der weiter rechts stehende Florian Ammon sehr aufmerksam, lief nach innen und konnte den Abschluss mit einer beherzten Grätsche verhindern.

22 Minuten vor dem Ende wurde das Match dann aber vorentschieden. Nach einer Freistoßflanke von Falih kam Dickmann aus seinem Kasten, verfehlte allerdings die Hereingabe, so dass Nienhaus aus kurzer Distanz zum 3:0 einköpfen konnte.


Fünf Minuten später markierte dann der Flankengeber seinen zweiten Treffer im Spiel. Falih setzte sich nach einem Zuspiel im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch und zog dann ab. Bei diesem Schuss machte Dickmann keine gute Figur, denn er war mit dem Fuß noch am Ball, bugsierte sich das Leder jedoch selbst ins eigene Netz.

Nun war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen und in der Schlussphase häuften sich die Altenerdinger Tormöglichkeiten deutlich.

Neun Minuten vor dem Ende eilte Antonio Kavran nach Pass von Feilx Wöginger alleine auf das Tor zu, doch ein Verteidiger konnte ihm im letzten Moment noch das Leder wegspitzeln.

Nur eine Minute später bot sich Wolf nach Pass von Nienhaus fast die ähnliche Möglichkeit. Zwar kam der Altenerdinger Flügelspieler zum Abschluss, aber sein Schuss ging leider zu zentral auf Dickmann, so dass der Aspis-Keeper einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte.

Wenig später wären die Gäste dann fast zum Ehrentreffer gekommen. Nach einer Ecke brachte man das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als das Leder dem aufgerückten Valentin Keilhacker vor die Füße fiel, wurde es brandgefährlich, doch der setzte das Leder knapp am Gehäuse vorbei.

Die letzte Möglichkeit lag dann noch einmal auf Seiten der Veilchen. Nach einem schönen Zuspiel von Wolf stand dem Altenerdinger Angreifer Kavran nur noch Torhüter Dickmann gegenüber, der dem SVA-Akteur beim Versuch am Torhüter vorbeizugehen, das Leder jedoch vom Fuß pflückte, so dass es beim 4:0-Erfolg der Hausherren blieb.

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D2-Junioren: SpVgg Langenpreising – SpVgg Altenerding 3:2 n.N.

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Herbe Enttäuschung für die D2-Junioren der SpVgg, denn erstmals schied eine Altenerdinger Jugendmannschaft in der Auftaktrunde des Lipp-Cups aus. Trotz einer soliden Leistung konnten die Veilchen das Spiel in der regulären Spielzeit nicht für sich entscheiden. Obwohl die Gäste das Spiel jederzeit souverän unter Kontrolle hatten, gelang es ihnen nicht, diese Überlegenheit zählbar zu nutzen. Den Langenpreisingern Kicker gelang es immer wieder die Angriffe der Semptstädter zu stören und zu unterbrechen. In der 26. Spielminute erlief David Pompei den Abschlag des gegnerischen Keepers und steckte das Leder geistesgegenwärtig auf David Wildgruber durch, der sich im 1:1-Duell gegen den Keeper des SVL durchsetzte und für die Führung seiner Farben sorgte. Wer nun glaubte, dass der Knoten geplatzt sei und die Partie nun zu laufen begann, sah sich getäuscht. Keine zwei Minuten später ergab sich die erste gefährliche Situation im Altenerdinger Strafraum. Zwar konnte der Angriff zunächst geklärt werden, jedoch ertönte kurz darauf der Pfiff und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. In der Abwehrschlacht wurde ein Langenpreisinger Kicker so gefoult, dass er zu Boden ging und den Hausherren ein Neunmeter zugesprochen wurde. Teilzeit-Keeper Peer Krop hatte bei der Ausführung keine Chance und konnte den Ausgleich nicht verhindern. Kurz vor dem Pausentee gelang es abermals David Wildgruber, den Ball erneut im Tor der Gastgeber zu versenken, doch abermals ertönte der Pfiff des Unparteiischen, der auf Abseits entschied, so dass es mit einem Remis, aus Altenerdinger Sicht etwas demoralisiert in die Halbzeit ging. Nachdem das Trainerduo Oliver Pompei und Oliver Heidler Aufbauarbeit in der Kabine geleistet hatten, ging es hoch motiviert in die zweite Hälfte. Doch wieder fehlte in den zweiten 30 Minuten das letzte Quentchen Glück, um den Führungstreffer zu erzielen. Den Langenpreisinger Abwehrspielern gelang es, zusammen mit ihrem Keeper, deren Kasten sauber zu halten und retteten sich so in zur Entscheidung dienende Neunmeterschießen. Nachdem der erste Langenpreisinger Schütze nur den Pfosten traf und Peer Krop sein Team mit 2:1 in Front brachte, hoffte man wieder verstärkt auf den Einzug in die nächste Runde. Als Krop dann den zweiten Neunmeter der Platzherren um den Pfosten drehte, durchdrang der Altenerdinger Jubelschrei die Stille. Doch leider ließ der Referee den Strafstoß wiederholen, da er noch nicht angepfiffen hatte. Im zweiten Versuch war der Langenpreisinger Schütze erfolgreich und glich aus. Im weiteren Verlauf brachte noch ein weiterer Schütze der Gastgeber das Leder im Netz unter, während alle anderen Altenerdinger Schützen ohne Erfolgserlebnis blieben, so dass das bittere Aus nach einer 2:3-Niederlage perfekt war.

Delegiertenversammlung: Vorstand in ihren Ämtern bestätigt

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Reibungslos verlief die Delegiertenversammlung der SpVgg Altenerding, die am vergangenen Samstag beim Lindenwirt abgehalten wurde.

Nach der Begrüßung, darunter auch der Erdinger OB Max Gotz, durch den 1. Vorsitzenden Reinhold und dem Totengedenken standen diverse Ehrungen an und die Anzahl der zu ehrenden Mitglieder unterstreicht, dass Treue bei der SpVgg großgeschrieben wird.

Seit nunmehr 60 Jahren gehört Ursula Krause der SpVgg an und wurde für ihre langjährige Mitgliedschaft entsprechend ausgezeichnet.

„Erst“ auf eine 50jährige Vereinsmitgliedschaft blicken Franz Hornof, Josef Stimmer, Peter Hettwer, Ludwig Brenninger, Johann Fischberger (alle Abteilung Fußball), Annemarie Scholz, Anneliese Stimmer (Turnen), Karl Kronseder (Volleyball) und Herbert Kuliga (Tennis) und diese Jubilare wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Auf eine vierzigjährige Mitgliedschaft blicken Thomas Lang, Stephan Stanglmaier (Fußball), Ehrenvorstand Martin Brandl, Werner Hohoff, Florian Schott, Andreas Mittermaier (Handball), Georg Köppel, Hans J. Ziganer (Tennis), Walter Müller, Centa Stärkl, Dieter Schaller, Anneliese Huber, Ulrike Pointner und Maria Mayr zurück.

Auch für Alex Bauer aus der Turnabteilung stand die Ernennung zum Ehrenvorstand an, doch leider konnte die sehr emsige Mitstreiterin diese Ehrung aufgrund ihres Todes in diesem Jahr nicht mehr persönlich entgegennehmen. Jedoch ging vor der Versammlung ein Vorschlag ein, dass man ihr die Ehrung posthum zusprechen solle. Dies wurde dann auch entsprechend umgesetzt und ihre Tochter nahm die Ehrung entgegen.

Bauer war im gesamten Verein für die Buchhaltung zuständig und mit ihrem Ableben entstand hier eine große Lücke, die man nun mit Hilfe einer Steuerkanzlei schließen konnte. „Wir haben den Rat unserer Kassenprüfer befolgt und werden unsere Buchhaltung künftig von einer Steuerkanzlei erledigen lassen“, erklärte Kunz.

In seinem Bericht ging Kunz zunächst auf die Mitglieder ein und berichtet, dass die SpVgg zum 31. Dezember 2021 insgesamt 2.447 Mitglieder zählte, „wobei wir sage und schreibe einen Anteil von 44 % Jugendlichen haben“, erwähnte der Vorsitzende nicht ohne Stolz.

Er blickte in seinen Ausführungen auf die Tätigkeiten im letzten Geschäftsjahr zurück und ein wesentliches Thema war sicherlich die „Modernisierung“ der Vereinssatzung, die auf die neuen Gegebenheiten angepasst wurde. In diesem Zusammenhang dankte er Michael Lefkatidis und Tennis-Abteilungsleiter Christian Gärtner, die bei dieser Aufgabe „großartige Unterstützung“ geleistet haben.

Letztendlich hatte das Trio hervorragende Arbeit geleistet, denn nach drei kleinen formalen Änderungswünschen wurde die neue Satzung von den Delegierten einstimmig verabschiedet und wir dann in Kürze in Kraft treten.

„Schweren Herzens mussten wir uns entschließen, dass wir unsere langjährige Vereinszeitung SemptSportAkutell nicht mehr auflegen werden“ blickt Kunz etwas wehmütig zurück, verweist aber auf die gut geführten Internetseiten der Abteilungen. „Hier wird täglich informiert, so dass die Erstellung der quartalweise erscheinenden Print-Ausgabe wenig Sinn macht und zudem auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden war“, erklärt Kunz die wesentlichen Gründe für diesen Beschluss.

Erfreut zeigte sich der Chef der SpVgg über die neuen Bedingungen der Vereinsversicherungen und nennt beispielsweise die Abschaffung der Kurskarten als sehr positives Beispiel. „Bislang konnten Nichtmitglieder ein Schnuppertraining nur dann absolvieren, wenn sie über diese Karten versichert waren. Dies ist nun nicht mehr erforderlich, wobei die Abteilungen aber schon schauen sollten, dass diese Personen dann noch ein paar Probetrainingseinheiten als Mitglieder aufgenommen werden“.

Ausdrücklich lobte Kunz die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Kooperation mit dem TSV Erding, die aufgrund der Sanierung in der Semptsporthalle erforderlich wurde. „Der TSV war in der neuen Gerd-Vogt-Halle schon eingezogen und mussten diese dann nach der kurzfristig notwendigen Sperrung der Semptsporthalle wieder raus und Erding ist uns hier sehr entgegengekommen“.

Auch der Beschluss der Stadt Erding ab sofort kein Warmwasser in den städtischen Hallen zur Verfügung zu stellen, wurde nochmals thematisiert und Kunz zeigte für diese Entscheidung durchaus Verständnis, „denn es ist unbestritten, dass wir Energie sparen müssen“. Allerdings appellierte er an, OB Max Gotz, zu überdenken, ob man zumindest am Wochenende davon abweichen können, „weil es sicherlich nicht ideal ist, wenn Auswärtsmannschaften nach Spiele ungeduscht einen Heimweg von über 100 kam antreten müssen“.

Gotz signalisierte zumindest eine Prüfung dieser Bitte und erklärte, „dass es Mut braucht, eine solchen Beschluss zu fassen, aber es noch wesentlich mehr Mut benötigt, um eine solche Entscheidung zu revidieren“.

Ferner berichtet Kunz in seinen Ausführungen, dass sowohl bei der Tennis- als auch bei der Fußballabteilung Baumaßnahmen geplant sind.

Die Tennisabteilung will das Vereinsheim sanieren und zusätzlich dem großen Mitgliederzuwachs mit zwei neuen Plätzen Rechnung tragen. Auch die Fußballer haben mit dem Zuwachs, vor allem bei den Mädchen“ zu kämpfen. „Wir haben seit diesem Jahr vier Mädchenmannschaften im Spielbetrieb und so erfreulich diese Entwicklung ist, entstehen dadurch natürlich auch Probleme, weil uns mittlerweile die notwendigen Umkleidekapazitäten“, begründet Abteilungsleiter Andreas Heilmaier den Grund für die gewünschte Vereinsheimerweiterung.

Kunz erklärte, dass man sich bei beiden Projekten in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Erding befinde, wenngleich vor allem bei den Fußballern noch kein endgültiger Standort für den Erweiterungsbau gefunden wurde.

Jedoch signalisierte OB Max Gotz die Unterstützung der Kommune und wird die Verantwortlichen der SpVgg im Oktober zu weiteren Gesprächen ins Rathaus einladen.

Bei seinen weiteren Ausführungen gab es vom Oberbürgermeister durchgehend lobende Wort für die SpVgg und er erwähnte, dass die Stadt Erding für die Belange der Sportvereine stehe und versucht immer unterstützend zu helfen. Gleichzeitig verwies er jedoch auf die rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen. „Wir hatten in den letzten Jahren einen Rückgang von 37,5 Millionen auf unter 20 Millionen zu verzeichnen und Ausgaben für Freizeiteinrichtungen sind im Gegensatz zu Ausgaben für Feuerwehren oder Bildung nicht verpflichtend, sondern freiwilliger Natur“.

Lobend hob er den Umgang der Verantwortlichen der SpVgg mit der Stadt Erding hervor und sprach von einem „Fairplay mit der Politik“. Gleichzeitig appellierte er an die vielen Mitglieder, dass man auch Eigenverantwortung übernehmen müsse, um der Regression, die das Ehrenamt nach der Corona-Pandemie erlebt hat, entgegenzuwirken.

Jedoch sehe er bei der SpVgg hier keine Probleme und er komme jedes Jahr „gerne zur SpVgg, um die Entwicklung und Probleme auch vor Ort zu sehen und hören“, führte Gotz weiterhin aus.

Über durchwegs positive Zahlen konnte Schatzmeister Wolf Ferlisch berichten und er erwähnte, dass die SpVgg finanziell auf festen Beinen stehe. „Wir haben im letzten Geschäftsjahr einen Überschuss von TEU 148 erzielt, was aber auch daran liegt, dass man aufgrund der Pandemie kaum Ausgaben hatte“. Dieses Geld solle aber zeitnah wieder investiert werden, wobei man aufgrund der erwähnten Baumaßnahmen jetzt schon Rücklagen gebildet hat.

Die Berichte der Abteilungsleiter fielen durchwegs positiv aus und alle Sparten konnten die Corona-Pandemie ohne größere Schäden überstehen. Vielmehr gab es in den meisten Abteilungen einen Mitgliederzuwachs, wobei die Tennisabteilung wohl den größten Sprung machte, was aber aufgrund der immensen Projekte im Zusammenhang mit der Mitgliedergewinnung geschuldet war.

„Wir bieten einmal wöchentlich einen Tag an, wo Interesse ohne jede Verpflichtung bei uns Tennis „ausprobieren“ können und sie müssen nicht mehr mal einen Schläger mitbringen, denn das Equipment stellen wir zur Verfügung“, erläutert Abteilungsleiter Gärtner eine dieser Maßnahmen.

Die Basketballabteilung versucht einen ähnlichen Weg und am letzten Wochenende gab es Camp, wo interessierte Sportler erste Erfahrungen mit dieser Sportart machen konnte. „Es waren über 50 Teilnehmer vor Ort und wir hoffen, dass wir den ein oder anderen für unseren Sport begeistern können“, hofft der neue Abteilungsleiter Stathis Papadopoulos auf einen Zuwachs.

Bei den Turnern ist im neuen Jahr ein Wechsel in der Abteilungsleitung geplant, denn die bisherige Spartenleiterin Christine Hauk gibt ihr Amt ab und soll von Nicole Angermeier abgelöst werden. Zudem ist bei der nächsten Jahreshauptversammlung eine Beitragserhöhung geplant.

Voller Freude berichtet Rudolf Kirmeyer, dass man nach der Corona-Pause endlich wieder Sport treiben könne und „in diesem Jahr sei nur ein Termin aufgrund der enormen Hitze abgesagt worden“, berichtet der Spartenleiter stolz von den Aktivitäten der Mitglieder.

Nadi Özdemir von der Handballabteilung berichtete von den enorme Problemen bei der Hallenbelegung, die der Sanierung der Semptsporthalle geschuldet waren, bedankte sich in diesem Zusammenhang jedoch bei der Stadt Erding, dem TSV Erding und auch bei der 2. Vorsitzenden Heidi Schneider, die dafür gesorgt hatten, dass man den Spiel- und Trainingsbetrieb trotzdem aufrecht erhalten konnte. Sportlich verlief das Jahr durchwachsen, denn die beiden Herrenmannschaften stiegen ab, während es aber in der Jugendabteilung tolle Erfolge gab. „Fast alle Mannschaften haben die Qualifikationen erfolgreich gemeistert, so dass wir fast durchgehend in den Landesligen vertreten sind“.

Anders ist die Lage bei der Fußballabteilung, denn hier gab es mit dem Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die Kreisklasse einen tollen Erfolg zu feiern. „Dafür mussten drei Mannschaften, die im letzten Jahr noch der BOL gespielt haben, zurück in die Kreisliga“, blickt Abteilungsleiter Andreas Heilmaier auf das letzte Spieljahr zurück. Ungeachtet dessen ist der Mitgliederzulauf enorm und erstmals in der Vereinsgeschichte schickt die SpVgg in der laufenden Saison erstmals drei Herrenmannschaften in den Spieltrieb.

Die Volleyballabteilung leidet aktuell unter einen Mangel an Übungsleitern und diese Tatsache hat dazu geführt, dass man eine bislang genutzte Trainingseinheit ersatzlos streichen musste, gab ?? zum Besten.

Sehr aktiv waren die Stockschützen, die nach der langen Pause jetzt wieder regelmäßig ihrem Sport nacheifern. Abteilungsleiter Rudi Bauernfeind strebt an, dass man im kommenden Jahr einen vereinsinternen Wettbewerb absolvieren wolle.

Die Neuwahlen verliefen reibungslos und der Wahlausschuss um den Vorsitzenden Erich Neueder und seinen Gehilfen Werner Lauer und Charly Weber hatten ein leichtes Amt.

Mit dem Vorsitzenden Reinhold Kunz, seiner Stellvertreterin Heidi Schneider, Schatzmeister Wolf Ferlisch, der Jugendleitern Julia Kranich und der Geschäftsführerin Ulrike Pointner wurden alle Amtsinhaber für die nächsten beiden Jahren in ihren Ämtern bestätigt.

Auch die beiden Kassenprüfer Stefan Künstner und Beate Burkhart, die der Geschäftsführung eine einwandfreie Kassenführung attestierten, werden weiterhin im Amt bleiben.

Um den geschäftsführenden Vorstand nach und nach auf die Zukunft vorzubereiten, hat man sich entschlossen, dass man die Führungsriege um zwei Beisitzer erweitert.

„Mit Ulrike Pointner und Heidi Schneider werden wohl zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands bei der nächsten Wahl in zwei Jahren nicht mehr kandidieren und auch ich will in den nächsten Jahren mein Amt zur Verfügung stellen“, erklärt Kunz den Grund für diese Maßnahme.

Die Delegierten gingen mit dieser Vorgehensweise einher und mit Peter Michalek und Jonas Pamer, die beide Mitglieder der Fußballabteilung ist, konnten zwei neue Kandidaten gewonnen werden.

Zum Abschluss der Versammlung wurde noch ein Antrag, der von einem Mitglied der Tennisabteilung vorlag, behandelt. Es handelte sich weniger um einen abzustimmenden Antrag, sondern um einige Feststellungen, die verbunden mit der Bitte um Behandlung eingereicht wurden.

Kunz ging auf alle Punkte ausführlich ein und gab zu allen Punkten des Antrages eine Stellungnahme ab.