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Herren 3: FC Erding – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:
1. Valentin Kordick, 2. Florian Rank, 3. Florian Aldinger, 4. Benedikt Klingbeil (76. Mohammed Ibrahim), 5. Alexander Schwarz,  6. Julian Topf, 7. Noh Tesfamichael (70. Philipp Latta),  8. Mohammed Ibrahim (64. Patrick Emberger),  9. Allan Illner (86. Benedikt Klingbeil), 10. Philipp Latta (54. Günter Zollner / ,  11. Rene Feuker

Torschützen:
0:1 Rene Feuker (5.)

Gelbe Karten:
Alexander Schwarz Benedikt Klingbeil Florian Aldinger Philipp Latta Valentin Kordick Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
100

Spielbericht:

Am heutigen Samstag gab es für die Fußballabteilung einen weiteren Eintrag in die Geschichtsbücher, denn erstmals in der 122jährigen Vereinsgeschichte trat eine 3. Herrenmannschaft zu einem Punktspiel an und die Spielplangestalter hatte ein glückliches Händchen, denn ausgerechnet führte der Weg zum FC Erding, der die Veilchen mit seiner zweiten Mannschaft in Empfang nahm. Kaum war die Partie angepfiffen gab es auf Altenerdinger Seite Jubel, denn schon nach vier Minuten sollte die SpVgg der Führungstreffer gelingen. Nach einem Foul an Julian Topf zog Alexander Schwarz das Leder aus dem rechten Halbfeld vor das Tor und fand dort Rene Feuker. Er kam an die Kugel, legte sich das Spielgerät vor, ehe er dann aus kurzer Entfernung dem Erdinger Schlussmann Matthias Bartke das Nachsehen ließ. Dieser Treffer brachte der SpVgg Selbstvertrauen und man hatte zunächst mehr vom Spiel und ließ den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Nach 20 Minuten hätte die optische Überlegenheit fast wieder zu zählbarem Erfolg geführt. Nach einem weiten Schlag von Torhüter Valentin Kordick stand die FCE-Defensive sehr schlecht, so dass das Leder über die Abwehrkette segelte Allan Illner alleine auf das Tor zulief. Er wollte Bartke mit einem Heber überwinden, doch leider ging das Spielgerät rechts am Tor vorbei. Fünf Minuten später bot sich Illner dann sogar noch eine größere Einschussmöglichkeit. Nach einem Pass von Feuker brachte Mohammed Ibrahim das Leder mustergültig ins Zentrum, wo der Altenerdinger Angreifer aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, jedoch an Bartke scheiterte.

Anschließend kam dann die Erdinger besser ins Spiel und kämpften sich mit zunehmender Dauer immer besser in die Partie. Freilich ließ die Altenerdinger Defensive nichts zu, so dass die Kreisstädter zwar im Mittelfeld ansehnlich kombinierten, aber die Durchschlagskraft nach vorne fehlte, so dass Kordick bis dahin einen ruhigen Nachmittag verlebte. Allerdings verstanden es die Gäste nun auch nicht mehr, ihre Angriffe bis zum Ende durchzuspielen, denn der letzte Pass war zu ungenau oder man agierte teilweise zu umständlich, was dazu führte, dass auch das Erdinger Tor vor dem Pausenpfiff nicht mehr sonderlich in Gefahr geriet, so dass die Seiten mit einer knappen, aber zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Führung für die Veilchen gewechselt wurden.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn gaben dann die Erdinger mehr oder weniger den ersten Warnschuss ab. Nach einem Pass nach vorne setzte sich Tobias Steiger im Zweikampf gegen Schwarz durch und zog dann aus 16 Metern ab, doch das Leder ging doch um zwei Meter links am Tor vorbei, so dass die Gefahr für Kordick noch überschaubar war. Vier Zeigerumdrehungen weiter hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Pass von Philipp Latta setzte sich Ibrahim auf dem rechten Flügel durch, zog in den Strafraum und sah dann den in er Mitte völlig freistehenden Noh Tesfamichael, der im Grunde genommen das leere Tor vor sich hatte, aber den kurz vor der Linie stehenden Steffen Seitz anschoss und somit wohl die Vorentscheidung verpasste. Das Auslassen dieser Großchance gab den Hausherren scheinbar Auftrieb, denn anschließend nahm man das Zepter in die Hand und hätte nach 60 Minuten den Ausgleich erzielen müssen. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Seitz vor Kordick an das Leder und passte dann auf dem am langen Pfosten völlig freistehenden Marcel Hiltl, der aber das Kunststück fertigbrachte, bei seinem Abschluss aus kurzer Distanz das verwaiste Tor zu verfehlen. Zwei Minuten später hoffte der FCE abermals auf das erste Erfolgserlebnis, doch erneut hatte man Pech, dass ein schöner Fernschuss von Louis Stärkl knapp am Pfosten vorbei ging. Nach 69 Minuten musste man auf Altenerdinger Seite tief durchatmen. Nach einem Ball vor das Tor kam Kordick aus seinem Tor, doch Steiger kam einen Tick vor ihm an das Leder. Die beiden Kontrahenten prallten vehement aneinander, doch glücklicherweise verletzten sich die Kontrahenten nicht schwerer und das Leder ging knapp links am Tor vorbei. Aber 12 Minuten vor dem Ende glückte Erding dann der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Ausgleich. Nach einem Pass von der rechten Seite behauptete sich Kartal Heckorkmaz mit erheblichen Körpereinsatz gegen Ibrahim, der dadurch zu Boden ging. Der Erdinger Akteur blieb auf den Beinen und schob dann an Kordick vorbei zum 1:1 ein. In den verbleibenden Minuten versuchten beide Teams noch den entscheidenden Treffer zu landen, doch hüben wie drüben war doch ein Kräfteverschleiß unverkennbar, so dass die Partie zunehmend hektischer wurde und der Referee zahlreiche Verwarnungen aussprach. Diese führte dazu, dass nun kein geordneter Spielaufbau mehr vorhanden war und das Derby letztendlich mit einem leistungsgerechten Remis endete.

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Herren 1: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 1:5

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Aufstellung:
1. Lukas Loher 2. Niklas Weißer, 3. Alexander Weiher (34. Johannes Irl), 4. Julius Krop, 5. Nihad Mukjic (78. Tarik Mahjoub),  6. Samuel Kronthaler, 7. Pedro Flores (72. Bünyamin Mutlu), 8. Tobias Neuner (35. Florian Ammon / 89. Marc Florian),  9. Matthias Loher,  10. Leart Bilalli,  11. Wiam Takruri

Torschützen:
0:1 Matthias Loher (21.)
0:2 Leart Bilalli (41.)
0:3 Pedro Flores (60.)
0:4 Leart Bilalli (69.)
1:5 Matthias Loher (93. / Foulelfmeter / Tarik Mahjoub)

Gelbe Karten:
Julius Krop
Matthias Loher
Pedro Flores
Tarik Mahjoub

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
130

Spielbericht:
Auch wenn die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding ihre guten Eindrücke aus der Vorbereitung im Auftaktspiel beim Mitaufsteiger TSV St. Wolfgang nur phasenweise bestätigen konnten, glückte den Locke-Schützlingen ein souveräner 5:1-Auswärtserfolg.

Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Semptstädter aufgrund von Urlaubsabwesenheiten auf einige Stammkräfte verzichten mussten und zudem sollte sich in der Anfangsphase der personelle Notstand dann noch verschlimmern, denn schon in der ersten Hälfte mussten Tobias Neuner und Alexander Weiher verletzungsbedingt vorzeitig vom Platz.

Die Hausherren zeigten zunächst eine kämpferisch sehr engagierte Leistung, so dass sich die Veilchen anfangs schwer taten, sich entscheidend durchzusetzen. Freilich setzte sich dann das spielerische Übergewicht im Laufe der Partie durch, was sich schließlich dann doch im klaren Endergebnis spiegeln sollte, wenngleich der Sieg vielleichte dann doch etwas zu hoch ausgefallen war.

Nach vier Minuten hoffte der Altenerdinger Anhang dann auf die frühe Führung. Tobias Neuner führte einen Freistoß schnell aus und schlug das Leder auf Leart Bilalli, der geschickt auf Matthias Loher ablegte. Der Torjäger sah den rechts freistehenden Wiam Takruri, der dann auf der rechten Seite alleine vor dem Tor zum Abschuss kam, doch sein Heber war einen Tick zu hoch angesetzt und ging über das Gehäuse.


Wenig später wären aber die Hausherren um ein Haar in Führung gegangen. Bei einem Steilpass von Felix Müller standen sowohl Niklas Weißer als auch Tobias Neuner etwas zu hoch, so dass Lukas Loidl auf der rechten Seite alleine in Richtung Altenerdinger Tor zu lief, doch die Veilchen hatten Glück, dass der Schuss des Angreifers an die Oberkante der Querlatte prallte.

Nach sieben Minuten brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Einwurf auf der linken Seite konnte sich Bilalli durchsetzen und passte dann nach innen, wo Takruri aus etwa 10 Metern zum Abschluss kam, doch Abwehrspieler Alexander Stauch stand goldrichtig und konnte den Schuss noch blocken.


Fünf Minuten später stand dann den Hausherren das Alu zur Seite. Diesmal brachte Takruri das Spielgerät von der rechten Seite nach innen und fand Matthias Loher. Der Torjäger traf den Ball nicht richtig, doch es entwickelte sich eine tückische Bogenlampe, die dann von der Latte zurückprallte. Noch einmal kam Loher an das Leder, doch leider brachte er das Leder zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Netz unter.


In der 18. Minute hatte dann der St. Wolfganger Anhang schon zum Torjubel angesetzt. Nachdem Julius Krop knapp außerhalb des Strafraums mit der Hand den Ball spielte, entschied der Unparteiische zu Recht auf Freistoß von den TSV. Loidl zirkelte das Leder an der Mauer vorbei, doch die Veilchen hatten Glück, dass der Ball nur an die Kreuzecklatte krachte.

Zwei Minuten später sollten die Veilchen dann aber in Führung gehen. Nach einem langen Abschluss von Keeper Lukas Loher sprang Bilalli bei der Ballannahme das Leder etwas zu weit weg. Allerdings war man sich im Lager der Hausherren nicht einig, wer klären sollte. So schnappte sich Loher die Kugel, zog in den Strafraum und sein Flachschuss fand den Weg ins lange Eck.


Wenig später gab es dann eine Schrecksekunde, denn bei einem Zweikampf krachten Alexander Weiher und sein Gegenspieler Max Herrneder vehement mit den Köpfen zusammen und blieben benommen liegen. Während der St. Wolfganger Akteur nach längerer Behandlungspause das Spiel fortsetzen konnte, musste Weiher vorzeitig vom Platz und wurde durch Johannes Irl ersetzt.


Unmittelbar darauf war auch das Match für Tobias Neuner beendet, denn bei einer Grätsche verletzte er sich am Knie. Dafür kam Florian Ammon, der zuvor schon 90 Minuten bei der zweiten Mannschaft auf dem Platz stand, ins Match.

Nach 29 Minuten mussten die Veilchen dann tief durchatmen. Nach einem Rückpass von Julius Krop hätte Lukas Loher das Leder um ein Haar an den nachsetzenden Loidl verloren, doch mit vereinten Kräften konnte die SVA-Defensive den drohenden Ausgleich verhindern.

Vier Minuten vor der Pause konnten die Gäste dann die Führung ausbauen. Nach einem schönen Ball von Pedro Flores war Bilalli am rechten Flügel nicht mehr zu halten. Er zog dann in den Strafraum ein und gegen seinen Flachschuss aus halbrechter Position konnte TSV-Keeper Lukas Linner nichts mehr ausrichten.


Zwei Minuten nach Wiederbeginn war die SpVgg der Vorentscheidung sehr nahe. Nach einem herrlichen Pass von Kronthaler konnte sich Takruri auf der rechten Seite gleich gegen zwei Kontrahenten behaupten und kam dann aus 10 Metern völlig frei zum Schuss, aber mit einer starken Parade hielt Linner sein Team zunächst im Spiel.


Noch in der gleichen Minute wurde es vor dem St. Wolfganger Tor wieder gefährlich. Nachdem sich Irl auf der linken Seite stark durchgesetzt hatte und dann nach innen flankte, konnte das Leder von den Platzherren nicht entscheidend geklärt werden und landete beim an der Strafraumkante lauernden Flores, doch sein 18 Meter-Schuss war etwas zu hoch angesetzt.

Nach 52 Minuten landete das Leder nach einem schönen Diagonalball bei Manuel Grundner, doch er vergab die gute Chance zum Anschlusstreffer und verfehlte mit seinem Abschluss aus etwa 8 Metern das Ziel.

Nach exakt einer Stunde Spielzeit ließen die Gäste dann aber doch den dritten Treffer folgen. Ammon zog aus dem linken Halbfeld eine schöne Flanke nach innen und fand Bilalli, der mit dem Kopf ins Zentrum auf Flores ablegte und dessen Flachschuss fand dann den Weg zum 3:0 ins Netz.

Zwei Minuten später wäre dann den Gastgebern fast der Ehrentreffer gelungen. Nach einer Ecke von Loidl kam Alin Ionas zum Kopfball, doch abermals stand die SpVgg mit dem Alu im Bunde, denn der Ball ging nur an die Lattenoberkante.


Die SpVgg war nun deutlich effektiver und nach 69 Minuten wurde Bilalli mustergültig von Matthias Loher bedient. Nach einem Pass in die Tiefe lief der Torjäger alleine auf das Tor und ließ Linner erneut das Nachsehen.

Acht Minuten vor dem Ende wurden die Platzherren dann für ihr Engagement aber dann doch belohnt. Nach einer Loidl-Ecke kam Daumoser vor Niklas Weißer an den Ball und köpfte diesen unhaltbar ins lange Eck.


Wenig später gab es auf St. Wolfganger Seite dann schon wieder einen Torjubel, der jedoch schnell verstummte. Nach sich auf der rechten Seite ein Angreifer durchgesetzt hatte, passte er flach nach innen, wo Oelsner dann ins leere Tor einschob, doch der Referee hatte erkannt, dass das Leder bei der Hereingabe schon die Torauslinie überschritten hatte und verweigerte dem Treffer zu Recht die Anerkennung.


In der Schlussminute sorgten dann die Gäste für den Schlussakkord. Nach einem Pass von Bilalli passte Tarkruri nach innen und fand Tarik Mahjoub. Dessen Schuss konnte von Daumoser zunächst abgeblockt werden. Als der Abpraller abermals bei Mahjoub landete, wollte er das Leder ins Tor köpfen, wurde dabei aber von hinten von Simon Peinelt unfair zu Fall gebracht, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte.


Matthias Loher schnappte sich die Kugel und ließ Linner mit einem scharfen Schuss keine Abwehrchance und unmittelbar nach dem Treffer zum 5:1-Endstand wurde die Partie dann vom Unparteiischen beendet.

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Herren 2: TSV St. Wolfgang II – SpVgg Altenerding 0:3

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Florian Rank (63. David Dang), 3. Florian Ammon, 4. David Dang (46. Rene Feuker), 5. Marc Florian,  6. Bünyamin Mutlu (73. Florian Aldinger), 7. Mario Batljan, 8. Sebastian Voichtleitner,  9. Steve Zimmermann,  10. Felix Ramberger,  11. Tarik Mahjoub (78. Valentin Kordick)

Torschützen:
0:1 Sebastian Voichtleitner (26.)
0:2 Eigentor Bastian Göschl (34.)
0:3 Steve Zimmermann (68.)

Gelbe Karten:
Bünyamin Mutlu
Marc Florian
Florian Aldinger

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
Florian Aldinger (83./Reklamieren)

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Mit einem deutlichen und ungefährdeten 3:0-Erfolg beim TSV St. Wolfgang II starteten die B-Klassenkicker der SpVgg in die neue Saison und setzten sofort ein Ausrufzeichen.

Derweil standen die Vorzeichen vor dem Auftaktduell alles andere als rosig, denn das Trainergespann Rene Feuker und Florian Aldinger musste vor dem Spiel gehörig jonglieren, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen zu können. Urlaubsbedingt wusste man von Beginn an, dass man auf zahlreiche Akteure verzichten müsse.

Da sich aber dann noch zusätzliche Akteure verletzungs- oder krankheitesbedingt abmeldeten, ging man doch mit einer gewissen Verunsicherung in die Partie.

Allerdings sollten sich diese Sorgen nicht rechtfertigen, denn von Beginn an nahm die SpVgg das Zepter in die Hand und man erarbeitet sich rasch ein optisches Übergewicht.

Nach neun Minuten hoffte man dann erstmals auf zählbaren Erfolg. Nach einer Ecke von Bünyamin Mutlu stieg Tarik Mahjoub hoch und kam zum Kopfball, doch leider ging das Spielgerät knapp über den Querbalken.


Zehn Minuten tauchten dann die Hausherren erstmals auf der anderen Seite gefährlich auf. Nach einem Angriff über die linke Seite kam das Leder nach innen und wurde dann auf den rechts freistehenden Henning Labahn gespielt. Der Angreifer setzte sich gegen Florian Ammon durch und kam dann frei vor dem Tor zum Abschluss, doch das Leder ging am langen Eck vorbei.

In der 25. Minute sollten dann aber die Veilchen in Front gehen. Nach einem schönen langen Ball von Marc Florian tauchte Sebastian Voichtleitner alleine vor dem Tor des TSV auf und mit einem gefühlvollen Heber ließ er dem St. Wolfganger Schlussmann Dominik Lechner nur noch das Nachsehen.


Drei Minuten später hatte der Altenerdinger Anhang schon wieder den Torschrei auf den Lippen. Nachdem Lechner einen Schuss von Steve Zimmermann nur zur Seite abwehren konnte, wäre Voichtleitner fast zum Nachschuss gekommen, doch ein St. Wolfganger Abwehrspieler störte den Altenerdinger Akteur noch entscheidend, so dass er das Spielgerät nicht im Netz unterbrachte.


Was die Veilchen in dieser Szene nicht schafften, holten die Hausherren dann selbst nach und nach 33 Minuten sorgte ein Eigentor der Platzherren für den zweiten Altenerdinger Treffer. Zunächst konnte man einen Eckball von Mutlu abwehren. Als der Ball dann abermals beim Altenerdinger Akteur landete, zog er das Spielgerät noch einmal nach innen und Bastian Göschl unterlief ein Missgeschick, denn er köpfte die Hereingabe im Stil eines Torjägers unhaltbar ins lange Eck des eigenen Tores.


Sieben Minuten vor der Pause hätten die Gäste dann fast nachgelegt. Nach einem Pass von Mutlu spielte Felix Ramberger sofort in die Tiefe und fand den im Strafraum freistehenden Tarik Mahjoub, der jedoch zu ungenau zielte und das Spielgerät am langen Eck vorbeischoss.

Vier Zeigerumdrehungen weiter hatte dann St. Wolfgang den Anschlusstreffer auf dem Schlappen. Ein Pass nach vorne erreichte den klar im Abseits stehenden Thomas Loidl. Nachdem Pfeife des Referees stumm, zog er nach innen und kam alleine vor Schlussmann Jonas Pamer zum Abschluss, doch mit einer starken Parade konnte der Keeper den Gegentreffer verhindern.

Die erste Chance nach der Pause lag dann auf Seiten der SpVgg. Nachdem sich Zimmermann im Strafraum gegen seinen Kontrahenten behauptet hat, kam er aus guter Position zum Abschluss, doch Lechner hielt sein Team mit einer guten Fußabwehr im Spiel.

Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe und als ein langer Ball den freistehenden Labahn erreichte, musste man bei der SpVgg tief durchatmen, dass der Ball über die Latte ging.

Nach 64 Minuten brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einer hohen Hereingabe von von Ramberger wehrte Bernhard Christian Moser das Leder genau auf Zimmermann ab, der dann aus 14 Metern in zentraler Position zum Abschluss kam. Jedoch war der Ball zu zentral, so dass Lechner den Ball abwehren konnte.


Nun schnupperten die Gäste mehr und mehr am vorentscheidenden Treffer. Nur eine Minute später kam Mahjoub nach Zuspiel von Zimmermann zum Abschluss, doch das Leder verfehlte das Ziel knapp.

Aber nach 68 Minuten gab es dann doch wieder zählbaren Erfolg für die Veilchen. Nach einer Ecke von Mutlu setzte sich Zimmermann im Luftkampf durch und gegen den schulmäßigen Kopfball konnte Lechner nun nichts mehr ausrichten.


Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich bei der SpVgg nun Unkonzentriertheiten ein. Nach 76 Minuten übersah Ammon beim Rückpass auf Pamer den St. Wolfganger Labahn, doch der Angreifer schlug das Geschenk aus und setzte das Spielgerät am Kasten vorbei.

Wenig später verabschiedete sich dann Florian Aldinger nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wieder vorzeitig in die Kabine, denn er erhielt vom Unparteiischen die Ampelkarte.

Diese numerische Überlegenheit nutzen die Hausherren, um nun vermehrt zu guten Einschussmöglichkeiten zu kommen.

Neun Minuten vor dem Ende bot sich Labahn die nächste Chance zum Ehrentreffer. Diesmal erreichte den am langen Pfosten völlig freistehenden Angreifer, der aber dann bei seinem Kopfball an Pamer scheiterte.

Wenig später kamen dann die Gäste wieder zu einem Abschluss. Nach einem Foul an Zimmermann versuchte sich Voichtleitner mit einem Freistoß, doch leider hatte er Pech, dass das Leder um wenige Zentimeter das Ziel verfehlte.


Vier Minuten vor dem Ende zeigte dann Pamer seine Klasse. Nach einem Pass in Zentrum konnte sich Labahn gegen Mario Batljan behaupten und kam dann aus kurzer Distanz zum Schuss, doch mit einer sensationellen Parade lenkte Pamer das Leder an den Pfosten, ehe dann Ammon das Leder endgültig aus der Gefahrenzone beförderte.


Auch die letzte Chance bot sich noch einmal den Hausherren. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Moser das Leder mustergültig nach innen und fand den freistehenden Markus Thalmaier, der jedoch das Leder aus 10 Metern links am Tor vorbeisetzte, so dass seinem Team selbst der Ehrentreffer versagt blieb.

Als der Unparteiische wenig später die Partie abpfiff, gab es auf Seiten der SpVgg zufriedende Gesichter, denn mit einem deutlichen Erfolg startete man wunschgemäß in die neue Saison.

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Herzlichen Glückwunsch: Dennis Viktor und Tanja Gandl trauen sich standesamtlich

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Sechs Jahre nachdem sich Tanja Gandl und Dennis Viktor im Vereinsheim der SpVgg Altenerding kennengelernt haben und zueinander gefunden haben, hat sich das Paar am vergangenen Mittwoch im Erdinger Rathaus standesamtlich getraut.

Der Tag der Hochzeit war nicht zufällig ausgewählt, sondern hatten einen tieferen Grund, denn an diesem 03. August hätte Gandl´s Vater Rudi, der jahrelang ein unverzichtbares Mitglied in der Abteilungsleitung der Altenerdinger Fußballer war, aber im Jahr 2019 viel zu früh verstorben ist, seinen 57. Geburtstag gefeiert.

Den Berliner Viktor verschlug es vor mehr als 10 Jahren in die Kreisstadt und er schloss sich der SpVgg an, wo er nun selbst in der Abteilungsleitung tätig ist, so dass der Fußball einmal mehr zu einer Eheschließung geführt hat.

Seine Mannschaftskameraden standen nach der Trauung vor dem Rathaus mit Schals der SpVgg und einem Exemplar von Union Berlin, dem Herzensverein von Viktor, Spalier und gratulierten dem frisch getrauten Ehepaar recht herzlich zur Vermählung.

Schon am Samstag tritt das Paar ihre Flitterwochen und man reist nach Österreich und genießt für eine Woche das junge Glück. Die freie Trauung steht dann am 10. Juni des nächsten Jahres an.

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Aktuell: SVA-Aktiv lädt zur Dorfmeisterschaft ein

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Am Sonntag, den 14. August 2022 ist es wieder soweit und auf dem Trainingsgelände der SpVgg Altenerding wird der diesjährige „Oidardinger“ Dorfmeister ermittelt und es wird mit Spannung erwartet, ob das Trainerteam der SpVgg den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen kann.

Abermals hat Organisator Markus Weber ein elitäres Teilnehmerfeld zusammengestellt, das sowohl sportlich als auch gesellschaftlich einiges erwarten lässt.

Neben dem Titelverteidiger gehen mit Bacardi United, den Tennisassen und den AH-Kickern der SpVgg zahlreiche Teams an den Start, die bei der Dorfmeisterschaft aufgrund ihrer langjährigen regelmäßigen Teilnahme schon fast zum Inventar gehören.

Nach einigen Jahren der Abstinenz geht auch die Freiwillige Feuerwehr Altenerding wieder an den Start und die Floriansjünger wollen sicherlich auch fußballerisch für Furore sorgen.

Zudem gibt es in diesem Jahr zwei Neulinge im Teilnehmerfeld. Zu einem trägt man auch bei der Dorfmeisterschaft der Gründung von Mädchenmannschaften bei der SpVgg Rechnung und mit den Altenerdinger C-Juniorinnen kämpft erstmals ein reine Mädchenmannschaft um den Titel des Altenerdinger Dorfmeisters, wobei bei den weiblichen Nachwuchskickerinnen sicherlich vermehrt der Spaß im Vordergrund stehen wird.

Ihr Debüt bei der Dorfmeisterschaft geben in diesem Jahr die Jungelfer von der Narrhalla Erding und sie wollen zeigen, dass sie nicht nur im Fasching im Topform sind, sondern auch im August sportlich überzeugen können.

Das Turnier beginnt um 12:30 Uhr und im Modus Jeder-gegen-Jeden bei einer Spielzeit von 11 Minuten pro Spiel wird der Sieger gegen 17:30 Uhr feststehen.

Hier der Spielplan:

Spielplan-Dorfmeisterschaft-2022

Im Anschluss an das Turnier geht es dann in Richtung Höhepunkt, denn nach der Ehrung der siegreichen Mannschaften steht der gemütliche Teil im Vordergrund und es ist zu erwarten, dass die Teilnehmer vor allem in dieser „Disziplin“ ihre Stärken zeigen werden.

Für das leibliche Wohl der Aktiven und Zuschauer ist gesorgt und für das musikalische Rahmenprogramm sorgt einmal mehr DJ Markus Weber.

Es sind alle Bürger recht herzlich eingeladen und die SpVgg Altenerding freut sich auf einen zahlreichen Besuch.

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Moosburg II 4:2

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Aufstellung:
1. Valentin Kordick, 2. Florian Rank, 3. Florian Ammon, 4. Mohammed Ibrahim (23. Vitlay Ledovoy / 39. Günter Zollner / 65. Wiam Takruri), 5. Alexander Schwarz,  6. Rene Feuker (74. Florian Aldinger), 7. Christoph Harke (67. Tolga Güncü), 8. Philipp Latta (52. Mohammed Ibrahim / 88. Günter Zollner),  9. Steve Zimmermann,  10. Felix Ramberger,  11. David Dang

Torschützen:
1:2 Wiam Takruri (67.)
2:2 Wiam Takruri (83.)
3:2 Steve Zimmermann (88.)
4:2 Steve Zimmermann (90.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Eine tolle Moral bewiesen die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding, denn nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand drehte man gegen den FC Moosburg II in der Schlussphase mächtig auf und kam noch zu einem 4:2-Erfolg, der für das erste Punktspiel am nächsten Sonntag in St. Wolfgang durchaus für Optimismus sorgt.

Beide Mannschaften starteten etwas verhalten in die Partie und es blieb auf beiden Seiten zunächst vieles Stückwerk, so dass zunächst keine nennenswerten Torchancen gab.

Erst nach 28 Minuten wurde es erstmals gefährlich und bei dieser ersten Möglichkeit rückte das Altenerdinger Gehäuse in den Gefahrenbereich. Nach einer Ecke von Dennis Rinck kam in der Mitte Fabian Huber an die Kugel. Er verlängerte das Spielgerät in Richtung langer Pfosten, doch Schlussmann Valentin Kordick war noch mit der Hand am Ball und konnte den Rückstand verhindern.


Drei Minuten später setzten aber dann auch die Hausherren das erste Ausrufezeichen. Nach einer Flanke von Philipp Latte stieg Steve Zimmermann schön nach oben, doch sein Kopfball ging knapp links am Tor vorbei.


Als sich beide Teams mehr oder weniger schon auf einen torlosen ersten Durchgang einstellten, kamen die Gäste unmittelbar vor dem Seitenwechsel dann aber doch noch zum Führungstreffer. Nach einem Zweikampf im Altenerdinger Strafraum, bei dem sowohl Alexander Schwarz als auch sein Kontrahent Rinck am jeweiligen Gegner zogen, gingen beide Spieler zu Boden. Der Referee pfiff die Situation ab und zeigte zur Überraschung aller Beteiligten auf den Elfmeterpunkt.

Jedoch ließ sich Jonas Reingruber davon nicht beirren und verwandelte sicher zur 1:0-Halbzeitführung seiner Farben.


Unmittelbar nach Wiederbeginn hätten die Gäste die Führung dann fast ausgebaut. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder scharf nach innen gespielt, wo Florian Ammon vor seinem Widersacher an die Kugel kam. Jedoch traf er das Spielgerät unglücklich und brachte es in Richtung eigenem Tor. Schlussmann Kordick riss seine Hand nach oben und lenkte das Leder an die Latte und als der Ball dann nach unten fiel, war David Dang zur Stelle und konnte die prekäre Situation endgültig bereinigen.


Wenig später zeigte sich dann Ammon auf der Gegenseite und nach einer herrlichen Flanke das Abwehrspielers kam Zimmermann frei zum Kopfball, doch noch musste der Comebacker auf seinen ersten Treffer nach seiner Rückkehr warten.

Nach 56 Minuten hoffte der Altenerdinger Anhang dann auf den Gleichstand. Nach einem Ball nach vorne ließ ein Moosburger Abwehrspieler das Leder unter der Sohle hindurchrutschen. Zimmermann nahm die Kugel auf, spielte dann nach innen, wo Mohammed Ibrahim an das Spielgerät kam. Allerdings legte er sich den Ball etwas zu weit vor, so dass der Moosburger Schlussmann Tom Kaden gerade noch klären konnte.


Acht Minuten später legten die Dreirosenstädter dann aber den zweiten Treffer nach. Ein Ball nach vorne kam ein stark abseitsverdächtig stehender Gästespieler an das Zuspiel. Er lief nach innen und gleich mehrmals schien es, als könne die SpVgg den Vorstoß unterbinden. Jedoch ging man nicht entschlossen in den Zweikampf, so dass schließlich das Leder bei Johannes Denteler landete. Der Angreifer zog dann sofort ab und sein fulminanter Schuss von der Strafraumgrenze landete unhaltbar für Kordick in den Maschen.


Zwei Minuten später konnte Wiam Takruri dann verkürzen. Der kurz zuvor eingewechselte Mittelfeldakteur erlief einen zu kurzen Rückpass eines FCM-Verteidigers, kam dann alleine vor Kaden zum Abschluss und markierte den Anschlusstreffer für seine Farben.

Nun übernahmen die Hausherren das Kommando und elf Minuten vor dem Ende kam dann Zimmermann aus guter Position zum Abschluss, doch der Ball ging zu zentral auf das Tor und konnte so von Kaden pariert werden.

Drei Minuten später wurde dann Zimmermann von Takruri im Strafraum in Szene gesetzt. Der Torjäger ging noch an seinen Gegenspieler vorbei, doch der abschließende Linksschuss ging dann am langen Pfosten vorbei.

Aber nur eine Zeigerumdrehung weiter sollte dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich fallen. Diesmal setzte sich Takruri auf der rechten Seite durch. Er umspielte einige Moosburger Abwehrspieler, ehe er die Kugel dann unhaltbar im langen Eck unterbrachte.

Nun wollten die Platzherren den Sieg und zwei Minuten vor dem Ende glückte dann tatsächlich der Führungstreffer. Einmal mehr war Takruri, der nach seiner Einwechslung den Unterschied ausmachte, auf der linken Seite durch und spielte dann flach nach innen, wo Tolga Güncü eine glänzende Übersicht bewies. Er legte den Ball auf den freistehenden Zimmermann ab, der unter Zuhilfenahme des Innenpfostens zum 3:2 vollendete.

Nur zwei Minuten später fiel dann die endgültige Entscheidung. Nach einem schönen Pass von Felix Ramberger kam Takruri vor dem aus seinem Tor kommenden Kaden an den Ball, wurde dann aber etwas zu weit nach links abgetrieben. Jedoch bleib der Youngster im Ballbesitz, legte dann mustergültig auf Zimmermann ab, der mit einem unhaltbaren Acht-Meter-Schuss für die Entscheidung sorgte.


In der 93. Minute hätten die Veilchen dann sogar noch den fünften Treffer erzielen müssen. Diesmal hatte sich Zimmermann auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler behauptet und spielte dann nach innen, wo der völlig freistehende Günter Zollner aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, aber am gut reagierenden Kaden scheiterte.

Freilich wäre der fünfte Treffer auch sicherlich des Guten zu viel gewesen, doch letztendlich wurden die Gastgeber für ihren Einsatz belohnt und münzten ein schon verloren geglaubtes Spiel noch einen verdienten Erfolg um.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Moosburg 4:3

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Niklas Weißer, 3. Florian Ammon, 4. Julius Krop, 5. Adonai Ngombo,  6. Samuel Kronthaler, 7. Bünyamin Mutlu (71. Pedro Flores), 8. Niklas Weißer,  9. Tarik Mahjoub ((71. Lukas Loher),  10. Hakan Acinal (28. Leart Bilalli),  11. Wiam Takruri

Torschützen:
1:1 Samuel Kronthaler (38.)
2:1 Wiam Takruri (54.)
3:3 Wiam Takruri (63.)
4:3 Joseph Falih (69.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
Leart Bilalli (82. / Unsportlichkeit)
Lukas Loher (86. / Unsportlichkeit)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Die Generalprobe vor dem am kommenden Wochenende anstehenden Punktspielstart beim TSV St. Wolfgang endet mit einem 4:3-Sieg gegen den Freisinger Kreisklassisten FC Moosburg. Freilich konnte man diesmal nur bedingt von einer Generalprobe sprechen, denn Trainer Pedro Locke musste auf zahlreiche Akteure verzichten, so dass am 1. Spieltag vermutlich doch eine andere Formation auf dem Rasen stehen wird.

Nach ausgeglichenem Beginn kamen die Hausherren dann nach 12 Minuten zur ersten dicken Chance. Nach einem Pass von Samuel Kronthaler kam Adonai Ngombo im Strafraum aus halblinker Position zum Abschuss. FCM-Keeper Jonas Rehberg tauchte ab und konnte den Flachschuss parieren. Jedoch musste er die Kugel nach vorne abprallen lassen und als Wiam Takruri zum Nachschuss kam, hoffte man auf die Führung, doch er wurde stark bedrängt und verfehlte das Tor knapp.


Neun Minuten später leitete Kronthaler mit einem schönen Pass die nächste gute Chance ein. Abermals landete die Kugel bei Ngombo, der dann von der linken Seite auf Rehberg zulief, aber erneut seinen Meister im FCM-Keeper fand.

Im Gegenzug wären die Gäste dann aber um ein Haar in Führung gegangen. Nach einer Ecke von Mihai Raducanu fiel Christian Lüttig das Leder vor die Füße, doch Keeper Jonas Pamer zeigte einen tollen Reflex und konnte den Schuss aus kurzer Distanz mit der Latte noch an die Oberkante der Latte lenken.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten des FCM. Bei einem Moosburger Einwurf war die SVA-Abwehr nicht im Bilde und als die von Okan Ayiköz bei Maximilian Denteler landete, hatte die SpVgg Glück, dass der Flachschuss knapp am langen Eck vorbeiging.

In der 34. Minute sollten die Gäste aber dann doch in Führung gehen. Nach einem Ball auf die linke Seite wollte Kronthaler die Situation mit einem Absatzkick klären. Allerdings landete das Spielgerät dann bei Janis Reinelt. Er brachte das Leder sofort nach innen, wo Raducanu dann zum Abschluss kam und zum 0:1 einnetzte.


Zwei Minuten später konnte der Mittelfeldregisseur seinen Fauxpas umgehend reparieren. Nach seinem Vorstoß brachte er die Kugel auf Tarik Mahjoub. Dessen Flachschuss konnte Rehberg hervorragend abwehren, doch auch diesen Schuss konnte er nicht festhalten und diesmal kam Kronthaler an den Abpraller und glich zum 1:1 aus.


Den besseren Start nach Wiederbeginn hatten die Dreirosenstädter und schon nach einer Minute war Pamer gefordert, doch er war zur Stelle und konnte einen Schuss von Jonas Reingruber stark parieren.

In der 50. Minute schien dann der erneute Führungstreffer der Gäste perfekt zu sein. Raducanu ließ die Altenerdinger Abwehrspieler wie Slalomstangen aussteigen und legte dann nach innen ab, wo Denteler aus fünf Metern zum Abschluss, doch mit einer glänzenden Fußabwehr konnte Pamer den drohenden Gegentreffer verhindern.


Drei Minuten später hoffte dann aber der Altenerdinger Anhang auf das zweite Tor. Nachdem sich Bilalli auf dem linken Flügel durchgesetzt hatte, spielte er flach nach innen und fand den freistehenden Kronthaler. Allerdings traf er die Kugel nicht richtig, so dass Rehberg noch rechtzeitig an den Ball kam und über die Latte lenken konnte.


Nur eine Minute später musste der Moosburger Keeper abermals seine ganze Klasse zeigen, doch er bestand auch diese Probe und konnte einen sehenswerten 25 Meter-Schuss von Julius Krop hervorragend zur Ecke abwehren.

Aber wenig später musste Rehberg dann das Leder doch wieder aus seinem Tor holen. Bilalli hatte sich auf dem rechten Flügel gegen seinen Kontrahenten behauptet, spielte dann flach nach innen und fand den am langen Pfosten lauernden Wiam Takruri, der wenig Mühe, um das Leder im Netz unterzubringen.


Aber die Gäste fanden die passende Antwort und schon im Gegenzug folgte postwendend der Ausgleich. Nach einem Angriff wurde das Spielgerät von Dennis Rinck ins Zentrum gespielt, wo zunächst Freund und Feind das Leder verfehlte, ehe dann Denteler am langen Pfosten stehend aus kurzer Entfernung vollstreckte.

Und es sollte für den FCM noch besser, denn nach 59 Minuten ging der Gast sogar in Führung. Abermals konnte man die Kreise des stark spielenden Raducanu nicht einengen. Diesmal setzte er sich auf dem rechten Flügel durch, zog dann nach innen, wo er die Kugel dann im langen Eck zur 3:2-Führung seiner Farben unterbrachte.


Doch die Locke-Schützlinge zeigten sich vom erneuten Rückstand nicht sonderlich beeindruckt und schon vier Minuten später folgte der Ausgleich. Nach einem Zuspiel von Joseph Falih kam Bilalli an die Kugel. Im Zweikampf kam dann ein Moosburger Abwehrspieler mit dem Bein an das Leder, das jedoch bei Takruri landete. Der Youngster ging noch an Rehberg vorbei und schoss dann zum 3:3 ins leere Tor ein.


Nur eine Minute später hofften die Gastgeber dann auf den fünften Treffer. Diesmal kam Takruri im Strafraum in halblinker Position an das Spielgerät. Beim Rettungsversuch wurde ihm das Leder von seinem Gegenspieler weggespitzelt. Allerdings wäre die Kugel dann fast ins eigene Tor gegangen, doch Reinelt konnte für seinen geschlagenen Keeper auf der Torlinie noch retten.

Drei Minuten später hatte man den Torschrei abermals auf den Lippen, doch ein Flachschuss von Falih verfehlte um wenige Zentimeter das Gehäuse.

Nun lag der Führungstreffer der Hausherren in der Luft und noch in er gleiche Minute eilte Bilalli alleine auf das Moosburger Tor zu, doch Rehberg konnte hier noch den Rückstand verhindern.

Aber 21 Minute vor dem Ende brachte die Überlegenheit doch zählbaren Erfolg. Nachdem Pamer eine Flanke abgefangen hatte, warf er das Leder sofort auf Ngombo. Er bediente Bilalli, der sich am Flügel gegen seinen Gegenspieler durch und fand dann bei seiner Hereingabe den freistehenden Falih, der sich diesmal die Chance nicht nehmen ließ und unhaltbar ins Tor traf.

In den letzten Minuten wurde es dann zunehmend hektischer und der Spielfluss war dahin. Wenig später wurde Bilalli bei einem Konter Nähe der Mittellinie rüde von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht. Da Bilalli dann den Übeltäter wegschubste, mussten beide Streithähne mit einer Zeitstrafe vom Feld.

Drei Minuten später gesellte sich Lukas Loher auf der „Strafbank“ noch hinzu, denn er lieferte sich einen verbalen „Schlagabtausch“ mit seinem Gegenspieler, so dass auch für ihn aufgrund einer Zeitstrafe die Partie vorzeitig beendet war.

Allerdings konnten die Gäste aus dieser numerischen Überlegenheit kein Kapital mehr schlagen und die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung über die Runden und scheinen für die anstehenden Saisonstart durchaus gut gerüstet zu sein.

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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – JFG Speichersee 5:3

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Wie schon im ersten Testspiel gegen den TSV Dorfen bewiesen die A1-Junioren auch im zweiten Vorbereitungsspiel gegen die JFG Speichersee keine durchgehende Konstanz, denn es wechselten sich starke Phasen mit schwächeren Passagen ab. Letztendlich glückte ein verdienter 5:3-Erfolg, doch vor allem mangelnde Chancenauswertung sorgte dafür, dass man bis zum Schuss um den Sieg kämpfen musste. Die Veilchen starteten engagiert in die Partie und schon nach 27 Sekunden brannte es vor dem Tor der JFG. Nach einem schönen Pass von Jannick Obermaier kam Florian Donig gerade noch vor dem Gästekeeper an den Ball, legte sich das Leder an ihm vorbei, wurde dabei aber etwas zu weit abgetrieben, so dass ein Abwehrspieler noch klären konnte. Auch in den nächsten Minuten blieb Altenerding klar überlegen und das Leder rollte nur in Richtung Gästetor, doch der letzte Pass war meist zu ungenau, so dass sich kein zählbarer Erfolg einstellte. Das sollte sich rächen, denn die JFG nutzte den ersten Vorstoß zum Führungstreffer. Bei einem Einwurf auf der linken Seite ließ Nick-Luis Polsfuss seinen Gegenspieler kurz aus den Augen, so dass dieser das Leder nahezu unbedrängt nach innen flanken konnte, wo sein Mitspieler zu viel Platz hatte und das Spielgerät volley nahm. Zunächst hatte die SpVgg noch Glück, dass der Schuss am Pfosten landete. Als aber Ricardo Bomsdorf dann beim Klärungsversuch über den Ball schlug, nutzte die JFG die zweite Möglichkeit zum Führungstreffer. Dieser Gegentreffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn anschließend war die Dominanz wie verfolgen und Speichersee konnte die Partie nun ausgeglichen gestalten, was schon wenig später fast zum zweiten Treffer geführt wurde. Nach einem Zweikampf vor dem Strafraum wurde das Leder nach vorne gespielt, wo ein Angreifer der JFG dann vor Torhüter Sebastian Kahl an den Ball kam. Er war dann vor dem leeren Tor, schob das Leder jedoch links am Pfosten vorbei. Aber nach 12 Minuten kassierten die Veilchen dann aber doch den zweiten Treffer und bei diesem Gegentor sah die SVA-Defensive alles andere als gut aus. Die Gäste schlugen einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flach nach innen. Die Hereingabe wurde von allen Abwehrspielern verfehlt und als die Hereingabe dann bei einem am Fünfmeterraum völlig freistehenden Gästespieler landete, nahm dieser die Einladung dankend an und vollendete zum 2:0. Fünf Minuten später wurde dann Obermaier von Sebastian Gruber in Szene gesetzt und kam dann im Strafraum aus halblinker Position zum Schuss, aber der JFG-Keeper konnte per Faustabwehr entschärfen. Aber nach 19 Minuten sollte dann doch der Anschlusstreffer glücken. Diesmal musste der Keeper einen Freistoß von Nick-Luis Polsfuss nach vorne abprallen lassen, wo Gruber an das Leder kam und zum 1:2 abstaubte. Elf Minuten vor der Pause war man dem Ausgleich dann schon sehr nahe, doch ein schöner Heber von Donig ging knapp über das Gehäuse. Nach 39 Minuten eroberte sich Obermaier nach beherztem Pressing das Leder und lief dann von der linken Seite alleine auf das Tor zu, doch diesmal konnte der Schlussmann noch parieren. Aber nach 43 Minuten sollte dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleichstreffer gelingen. Abermals setzten die Veilchen die Defensive der JFG unter Druck und ein Querpass im eigenen Strafraum wurde zur Vorlage für Tamerat Dubale. Er ging dazwischen, kam an die Kugel und schob dann am Keeper vorbei zum 2:2 ein. Auch nach Wiederbeginn legten die Hausherren entschlossen los und diesmal sollte es nur 17 Sekunden bis zur ersten Großchance dauern. Nach einem Pass von Gruber lief der zur Pause ins Spiel kommende Sadam Ibrahim alleine auf das Tor zu, doch er zögerte mit dem Abschluss etwas zu lange, so dass die JFG-Abwehr noch klären konnte. Unmittelbar darauf wurde dann Obermaier auf der linken Seite von Xaver Brandhuber in Szene gesetzt. Er setzte sich gegen seinen Kontrahenten durch, lief alleine auf das Tor zu, doch abermals scheiterte er am Torhüter der JFG. Eine Minute später wurde der Altenerdinger Linksaußen mit einem herrlichen Diagonalball von Romeo Pluntke, der im defensiven Mittelfeld eine überzeugende Leistung ablieferte, eilte Obermaier wieder alleine auf das Tor zu, doch diesmal zielte er zu genau und visierte nur den Pfosten an. Die Gäste zeigten sich effektiver und wie schon im ersten Durchgang glückte mit dem ersten Vorstoß der dritte Treffer. Die JFG konnte die pressende erste Altenerdinger Angriffsreihe geschickt überspielen und setzte dann den Angriff erfolgreich fort. Nach einem Pass in die Spitze konnte man schließlich einen Angreifer der JFG nicht mehr stoppen und dessen Schuss landete im langen Eck. Aber im Gegenzug fanden die Veilchen die passende Antwort. Nach einer schönen Donig-Hereingabe von der linken Seite kam zunächst Ibrahim zum Abschluss, scheiterte jedoch am gut reagierenden JFG-Keeper. Als der Abpraller dann aber aber bei Obermaier landete, markierte dieser mit einem satten Schuss das 3:3. Wenig später drohte aber dann erneut der Rückstand. Abermals wurde man durch einen Pass in die Tiefe ausgehebelt und als Brandhuber seinen Kontrahenten nicht mehr stoppen konnte, tauchte dieser alleine vor dem SVA-Tor auf, doch Kahl war zur Stelle und konnte den Flachschuss meistern. Aber nach 60 Minuten gingen die Hausherren erstmals in Front und bei diesem Tor hatte der gut spielende Brandhuber seine Aktien im Spiel. Nach einem Pass von ihm lief Gruber nach vorne und nach einem Doppelpass mit Obermaier lief der Mittelfeldregisseur alleine auf das Tor zu und von der linken Seite schob er zum 4:3 ins lange Eck ein. Und sechs Minuten später konnten die Hausherren dann nachlegen und dieser Treffer war sehenswert. Nach einem Zuspiel von Gruber spielte Donig per Absatz einen schönen Doppelpass mit Gruber. Dessen Schuss konnte der JFG-Keeper noch abwehren, doch den Abpraller konnte dann der nachrückende Polsfuss zum 5:3 verwerten. Fünf Minuten später hofften die Gäste bei einem Freistoß auf eine Resultatsverbesserung, doch Kahl war zur Stelle und konnte den Ball aus dem Winkel holen. Ebenso war er wenig später bei einem 14 Meter-Schuss zur Stelle und konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern. Zehn Minuten vor dem Ende war dann sein Gegenüber wieder gefragt. Nach einem schönen Pass von Obermaier in die Tiefe zog Donig sofort ab, doch der Keeper war zur Stelle, konnte das Leder aus der kurzen Ecke holen und klärte zur Ecke. Dies hätte dann aber fast Folgen gehabt, denn der Schlussmann verfehlte die Hereingabe, so dass der hinter ihm lauernde Ibrahim zum Abschluss kam, das Spielgerät aber nicht im Netz unterbrachte. In den letzten 10 Minuten versuchten die Gäste die drohende Niederlage abzuwenden, aber die Defensive der SpVgg stand sicher, so dass man den Sieg ins Ziel brachte.

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A1-Junioren: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 1:2

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Licht und Schatten gab es im ersten Testspiel der neuen A1-Junioren beim TSV Dorfen, das mit einem knappen 2:1-Erfolg für die Veilchen endete. Nach einer durchaus ansehnlichen ersten Halbzeit wurde nach Wiederbeginn das Manko der SpVgg deutlich aufgezeigt, denn die SpVgg hatte mit konditionellen Problemen zu kämpfen, so dass der TSV nach einem 0:2-Rückstand das Zepter in die Hand nahm und deutliches spielerisches Übergewicht an den Tag legte. Nach vier Minuten hätten die Gäste schon früh in Führung gehen können. Nach einem Ballgewinn von Florian Donig zog der Angreifer das Leder nach innen und fand den völlig freistehenden Jonathan Günzel, doch er traf das Leder bei der Volleyabnahme nicht richtig und ließ diese gute Chance leider liegen. Nach zehn Minuten dann eine ähnliche Szene. Abermals hatte sich Donig auf der linken Seite behauptet, lief dann in den Strafraum und legte dann flach nach innen ab. Leider war das Zuspiel auf Günzel nicht exakt genau, so dass der Passempfänger nicht mehr sauber hinter den Ball kam und mit seinem Abschluss das Tor knapp verfehlte. Nach 24 Minuten glückte der SpVgg aber der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer. Nach einem Pass von Jannick Obermaier zog Donig in den Strafraum und versuchte diesmal selbst mit dem Abschluss. Zunächst hatte er Pech, denn der Ball prallte an den Pfosten, doch als der Abpraller dann am Rücken des TSV-Keepers landete, kullerte das Leder zur 1:0-Führung der Veilchen über die Linie. Wenig später war dann die Partie des kurz zuvor eingewechselten Sebastian Pöschl leider schon wieder zu Ende, denn er verletzte sich bei einem Zweikampf unglücklich am Knie und musste das Spielfeld leider wieder verlassen. Nach 32 Minuten kamen dann die Hausherren erstmals zu einem gefährlichen Abschluss. Nach einem Konter zog ein TSV-Akteur von der linken Seite nach innen und zog aus 18 Metern ab, doch Schlussmann Senal da Silva war zur Stelle und konnte das Leder gekonnt zur Ecke abwehren. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel konnten die Altenerdinger Kicker die Führung ausbauen. Nachdem Donig einen TSV-Abwehrspieler unter Druck brachte, verlor dieser als letzter Mann das Leder an die Altenerdinger Offensivkraft. Donig lief schließlich alleine auf das Tor zu und schloss den Angriff mit einem Flachschuss ins lange Eck sicher ab. Zwei Minuten nach Wiederbeginn kam dann Dorfen zur ersten Chance im zweiten Durchgang. Nach einer Flanke von der linken Seite kam ein Angreifer der Hausherren frei an die Hereingabe. Jedoch sprang ihm das Leder zu weit vom Bein, so dass die SVA-Defensive das Leder noch aus der Gefahrenzone brachte. Dies sollte der Startschuss für eine starke Phase der Gastgeber werden. Dorfen hatte nun ein deutliches Übergewicht und die Veilchen konnten sich kaum aus der Defensive lösen. Jedoch stand die Abwehr relativ sicher, so dass klare Einschussmöglichkeiten zunächst ausblieben. Nach 63 Minuten war aber da Silva gefordert, bestand aber auch diese Probe souverän. Nach einer Flanke von der linken Seite kam ein Dorfner Akteur zum Kopfball, doch der Keeper war wieder zur Stelle und konnte das Leder aus dem Eck holen. 15 Minuten vor dem Ende wurde es dann abermals vor dem Tor der SpVgg gefährlich. Nach einem Angriff drang ein Stürmer des TSV in den Strafraum ein. Nachdem er einen Schuss angetäuscht hatte, sprang fiel Nico Brendel auf die Finte herein und sprang hoch, so dass der TSV-Akteur frei zum Schuss kam, doch das Leder links am Gehäuse vorbeisetzte. Im Gegenzug hätten die Veilchen die Partie dann entscheiden können. Nach einer hervorragenden Kombination über Sebastian Gruber und Obermaier lief Donig alleine auf das Tor der Gatsgeber zu, doch diesmal setzte er das Spielgerät rechts am Tor vorbei. Zwei Zeigerumdrehungen weiter glückte Dorfen der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Anschlusstreffer. Nach einem Angriff agierte die Abwehr der SpVgg zu sorglos. Abschließend ging Tamerat Dubale zu unentschlossen in den Zweikampf, so dass sich ein Angreifer der Gäste entschlossen durch setzte und das Spielgerät mit Vehemenz an die Unterkante der Latte, von der der Ball dann den Weg ins Netz fand, hämmerte. Unmittelbar nach Wiederanstoß wurde dann Günzel mustergültig von Brendel in Szene gesetzt, doch alleine vor dem Tor stehend fand er seinen Meister im Dorfener Keeper, der sein Team im Spiel hielt. Drei Minuten später hatte Günzel erneut die Entscheidung auf dem Fuß. Diesmal wurde er vom stark spielenden Moritz Martin bedient und kam an der Strafraumgrenze völlig ungedeckt an die Kugel. Anstatt noch einige Meter Richtung Tor zu gehen, schloss er überhastet ab und der Keeper konnte den Schuss dann sicher abwehren. In dieser Phase hatten den Hausherren auch noch etwas mehr vom Spiel, doch während die Versuche der Gaszgeber meist nicht zum Abschluss kamen, lagen die deutlich besseren Chancen auf Seiten der SpVgg. Doch auch zwei Minuten vor dem Ende ließ man abermals eine gute Einschussmöglichkeit liegen. Erneut tauchte Günzel nach Zuspiel von Donig alleine vor dem Tor der Gastgeber auf, aber wiederum entschied der Dorfener Keeper das Duell für sich, so dass die Entscheidung auch diesmal nicht gelingen sollte. Letztendlich brachte man den knappen Erfolg über die Zeit. Die zweite Halbzeit hat jedoch gezeigt, dass man vor allem in konditioneller Hinsicht noch erhebliche Mängel aufarbeiten muss, was aber in der Vorbereitungsphase durchaus gelingen sollte.

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Herren 1: FC Türk Gücü Erding – SpVgg Altenerding 0:9

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Lukas Bachmair (67. Adonai Ngombo), 3. Nihad Mujkic (36. Ajdin Nienhaus), 4. Julius Krop, 5. Christoph Luberstetter,  6. Samuel Kronthaler (74. Bünyamin Mutlu) , 7. Leonardo Tunjic, 8. Niklas Weißer,  9. Matthias Loher (74. Tarik Mahjoub),  10. Leart Bilalli,  11. Wiam Takruri (61. Simon Wolf)

Torschützen:
0:1 Matthias Loher (11.)
0:2 Matthias Loher (17.)
0:3 Leart Bilalli (34.)
0:4 Matthias Loher (51.)
0:5 Matthias Loher (69.)
0:6 Matthias Loher (73.)
0:7 Bünyamin Mutlu (79.)
0:8 Tarik Mahjoub (81.)
0:9 Wiam Takruri (89. / Foulelfmeter / Tarik Mahjoub)

Gelbe Karten:
Ajdin Nienhaus

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Ein dickes Ausrufezeichen setzten die Kicker der SpVgg Altenerding, denn im Duell beim Mitaufsteiger FC Türk Gücü Erding zeigte sich im Toto-Pokal-Derby am Dienstagabend ein Klassenunterschied, so dass der überraschend hohe 9:0-Erfolg durchaus den Kräfteverhältnissen entsprach.

Nachdem die ersten Minuten noch ausgeglichen verliefen und von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt waren, ergriffen die Gäste anschließend mehr und mehr die Initiative und nach etwa zehn Minuten brannte es erstmals vor dem Tor der Platzherren.

Nach einem Ballverlust der Platzherren drang Leonardo Tunjic in den Strafraum ein und kam zum Abschluss, doch der aussichtsreich erscheinende Schuss wurde abgeblockt und auch der Nachschuss von Matthias Loher verfehlte den Kasten.

Aber nur eine Minute später brandete dann im Altenerdinger Fanlager erstmals Torjubel auf. Nach Eren Yildiz das Leder an der Mittellinie gegen Lukas Bachmair verloren hatte, lief der Youngster die Linie entlang und spielte dann mustergültig nach innen, wo Loher dann aus kurzer Distanz an Torhüter Gökhan Kulak vorbei zum 1:0 einschoss.

Zehn Minuten später ließen die hochüberlegenen Gäste dann schon den zweiten Treffer folgen. Auch diesmal leistete sich Yildiz wieder einen Ballverlust und Julius Krop schlug das Leder sofort in den gefährlichen Bereich. Zunächst schien die Situation schon bereinigt, doch Bilalli setzte entschlossen nach, spielte dann das Leder ins Zentrum, wo der freistehende Loher noch an Kulak vorbeiging, ehe er dann ins verwaiste Tor einschob.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter wäre den Gästen schon fast die Vorentscheidung geglückt, doch noch hielt Kulak sein Team im Spiel und konnte den alleine vor ihm auftauchenden Bilalli stoppen.

Aber elf Minuten vor dem Pausenpfiff trug sich der Torjäger dann doch in die Torschützenliste ein. Nach einem schönen Pass von Niklas Weißer kam es abermals zum Duell gegen den türkischen Schlussmann. Diesmal zog Kulak jedoch den Kürzeren und konnte den dritten Gegentreffer nicht mehr verhindern.

Unmittelbar nach Wiederanstoß kamen die Hausherren dann zum ersten nennenswerten Abschluss. Nach einer schönen Einzelkation kam Elmaz Mujic zum Abschluss, doch der Altenerdinger Schlussmann Lukas Loher konnte den Schuss stark abwehren.

Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag dann noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nach einer schönen Kombination über Wiam Takruri, Tunjic und Loher kam Bilalli zum Abschluss, doch das Leder ging knapp am Gehäuse vorbei, so dass man mit einer beruhigenden Führung in die Pause ging.

Wer nun gedacht hätte, die Veilchen würden den komfortablen Vorsprung nach Wiederbeginn verwalten, wurde schon frühzeitig eines Besseren belehrt, denn auch fortan rollte ein Angriff nach dem anderen auf das türkische Tor zu.

Schon sechs Minuten nach Wiederbeginn brachten die Gäste einen weiteren Angriff erfolgreich zu Ende. Nach einem herrlichen Pass von Tunjic kam Kulak einen Schritt vor Bilalli an die Kugel. Allerdings landete der abgewehrte Ball bei Loher, der mit einem geschickten Heber auf 4:0 erhöhte.

Auch im Anschluss daran hielten die Gäste weiterhin das Zepter in der Hand, doch erst nach 69 Minuten gab es wieder Zählbares auf der Anzeigentafel. Abermals war Tunjic der Initiator und nach einem Zuspiel von ihm konnte sich Loher gegen seinen Kontrahenten behaupten und schob sicher ins kurze Eck ein.

Vier Minuten später leisteten sich die Hausherren dann im Spielaufbau einen eklatanten Fehlpass. Krop fing das Leder ab, bediente dann abermals Loher, der mit seinem fünften Treffer schon frühzeitig das halbe Dutzend vollmachte.

Wenig später nahm dann Trainer Pedro Locke den treffsicheren Loher vorzeitig vom Feld und er gönnte Mittelfeldregisseur Samuel Kronthaler ebenfalls eine Verschnaufpause.

Auf Seiten der Hausherren hoffte man nun, dass die Angriffsmaschinerie nun etwas ermüden würde, doch diese Hoffnungen sollten sich schnell zerschlagen, denn die ins Spiel kommenden Bünyamin Mutlu und Tarik Mahjoub fügten sich sofort ins Spiel ein und hatten maßgeblichen Anteil daran, dass das Schiebenschießen noch keine Ende fand.

Fünf Minuten nach seiner Hereinnahme erreichte Mutlu ein Zuspiel von Bilalli und der Mittelfeldspieler nahm Maß und war mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich.

Nur zwei Minuten später musste der bedauernswerte Schlussmann Kulak schon wieder hinter sich greifen und diesmal rechtfertige Mahjoub seine Hereinnahme eindrucksvoll.. Nach einem Vorstoß von Mutlu erhielt er das Leder und völlig freistehend umkurvte er Kulak und markierte den achten Treffer für seine Farben.

In der Schlussminute sollte dann aber noch ein weiterer Treffer folgen. Diesmal wurde Mahjoub im Strafraum unfair gestoppt, so dass der sehr gut leitende Referee Julian Schaub völlig zu Recht auf den Punkt zeigte. Takruri schnappte sich die Kugel und setzte mit einem sicher verwandelten Strafstoß für den Schlusspunkt.