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D4-Junioren: SE Freising II – SpVgg Altenerding 5:0

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Mit vielen Hoffnungen fuhren die D4-Junioren am Freitagabend zu ihrem ersten Punktspielauftritt in den Landkreis Freising, doch letztlich sollten sich diese Hoffnungen in Luft auflösen, denn man unterlag den Domstädtern klar mit 0:5.  Überraschend war vor Spielbeginn, dass zwei Spieler den Weg nicht nach Freising gefunden hatten, so dass sie ohne Abmeldung nicht eingesetzt werden konnten. Trotzdem war man optimistisch hier etwas mitnehmen zu können. Mit Spielbeginn entwickelte sich ein kampfreiches Spiel ohne Torchancen. Die ersten Torannäherung kam von Vincent Mörtl, doch sein Schuss ging am Tor vorbei. Zwei Minuten später auch der erste Abschluss von Freising, allerdings musste SVA-Keeper Oliver Schubert noch nicht eingreifen. Das waren die wenigen Highlights der ersten zehn Minuten, doch von viel Kampf, aber auch viel Krampf geprägt waren, was sich auch darin zeigte, dass die Pässe in die Spitze auf beiden Seiten zu ungenau waren. Die Veilchen verloren die Bälle zu leicht im Spiel nach vorne und im Mittelfeld ging man in den entscheidenden Duellen immer als Verlierer hervor, so dass man nicht ins Spiel fand. In der 11. Minute setzte sich der Freisinger auf der linken Seite durch, zog zur Grundlinie und flankte in den Rückraum, doch der Abschluss eines freien Spielers blieb aber ungefährlich. Zwei Minuten später kam der gleiche Spieler aus der Ferne zum Abschluss, doch erneut wurde Schubert vor keine großen Probleme gestellt. Nach 15 Minuten kam die SpVgg besser ins Spiel und als sich Tizian Isele auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und den Ball auf Lukas Reiser flankte, hoffte man auf die Führung. Der Torjäger konnte das Leder toll verarbeiten und umspielte seinen Gegenspieler mit dem ersten Kontakt, doch beim Abschluss zögerte er einen Tick zu lange, so dass ein Verteidiger im letzten Moment das Leder noch zur Ecke abblocken konnte. Die Hereingabe von Mörtl konnte der Keeper nur noch vorne abklatschen und als die Kugel vor den Füßen von Paul Stöhr landete, war man der Führung abermals nahe, doch der Abschluss verfehlte das Tor. Auch die nächste Szene gehörte der SpVgg. Miguel Eichwald schnappte sich den Ball und lief auf das Tor zu, ließ dabei zwei Gegenspieler stehen, aber seinen Schuss konnte der zurückgelaufene Abwehrspieler noch klären. Nun war die SpVgg am Drücker und als Vincent Mörtl das Laufduell auf der linken Seite gewann und das Spielgerät auf Paul Stöhr spielte, hoffte man erneut auf das 1:0, doch leider blieb der Torjäger im Rasen hängen und vergab diese Möglichkeit. Aber Mörtl kämpfte sich das Leder postwendend zurück und bediente Reiser, doch sein Schuss wurde von einem Abwehrspieler entschärft. Die Freisinger brachten das Leder nicht aus der Gefahrenzone und drei Nachschüsse Mörtl, Stöhr und Eichwald waren die Folge, aber das Leder wollte nicht den Weg ins Netz finden. Während die Veilchen vergeblich auf zählbaren Erfolg warteten, schlugen die Hausherren nach 25 Minuten zu. Nach einem Pass auf die linke Seite konnte sich ein Angreifer gegen Adam El Mekhantar behaupten, spielte dann nach innen, wo gleich zwei Angreifer vor Schubert auftauchten und dem Keeper keine Abwehrmöglichkeit ließen. Nur eine Minute später tauchte ein Angreifer auf der rechten Seite nahe Eckfahne auf. und seine verunglückte Flanke, die immer länger wurde, senkte sich hinter Schubert zum 2:0 für den SEF ins Netz. 2:0 für Freising und keiner wusste warum? Kurz vor der Halbzeit noch mal SpVgg und als ein Abschlag von Schubert den über die Abwehrkette geschlagenen Ball erreichte, kam Stöhr an den Ball, legte sich aber das Leder beim letzten Kontakt zu weit vor, so dass der Torhüter des SEF retten konnte. So endete eine Halbzeit mit mehr Spielanteilen und den besseren Torchancen für die SpVgg mit einer 2:0-Führung für die Gastgeber. Das Trainerteam Stephan Mückel und Marco Ipolyi schwor das Team für die zweite Hälfte ein, doch allerdings kam nicht der erhoffte Aufschwung. So kam Freising schnellt zur ersten Chance, doch ein Kopfball konnte von Schubert abgewehrt werden. Dann war wieder die SoVgg an der Reihe, doch Isele scheiterte nach Diagonalpass von Mörtl am Freisinger Schlussmann. Nach 41 Minuten landete ein Schuss aus kurzer Entfernung an der Hand von Isele und der Referee entschied sofort auf Strafstoß, der Rückstand der SpVgg auf 0:3 anwachsen ließ. Wenig später hätte Isele auf der Gegenseite fast verkürzt, doch er vergab auch die letzte Chance seiner Farben, so dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war. Die Gastgeber agierten deutlich effektiver und zehn Minuten vor dem Ende sollte der vierte Treffer des SEF die Partie dann endgültig entscheiden, denn ein Schuss aus 20 Metern schlug unhaltbar im linken Eck ein. Aber das sollte noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein und in der Schlussminute erhöhte der SEF auf 5:0. Am Ende stand eine klare Niederlage gegen einen Gegner, der nicht besser war, aber die Chancen besser verwertete. Nächsten Samstag geht es weiter mit dem Spiel gegen den VfB Hallbergmoos.

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C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Forstern 0:6

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Mit dem FC Forstern  gastierte der Primus der Liga bei den Altenerdinger C-Juniorinnen und leider blieb die erhoffte Überraschung, da sich der FCF als zu stark zeigte und zu einem klaren 6:0-Erfolg kam. Die Mädels der SpVgg hatten eine Menge Respekt vor den Gegnerinnen,  spielten aber sehr diszipliniert und engagiert, so dass Forstern in der Anfangsphase kaum Chancen kreieren konnten. In der 15 Minute war es dann Lia Hellinger, die die Geduld verlor und aus 20 Meter die Querlatte traf. Kurz darauf, die Altenerdingerinnen noch geschockt, kam die Forsterner Mädels zur Führung. Nachdem sich Sarah Maier über rechts im Zweikampf gegen Tuana Aydin durchgesetzt hat, konnte Naomi Steinbrecher ihren Schuss noch halten, aber Lia Hellinger ließ ihr beim Nachschuss keine Chance. Danach die erste Möglichkeit der Gastgeberinnen. Lemis Mohajri umspielte auf der rechten Seite ihre Gegenspielerin passte auf Julia Pirschlinger, die sofort auf auf Merlin Ahmedova, die Richtung Tor unterwegs war, weiterleitete, aber noch vor der Strafraumgrenze gefoult wurde. Der Freistoß, den Julia Pirschlinger trat, verfehlte allerdings das Gehäuse. Danach drückte der FCF auf das 2:0, hatten auch immer wieder sehr gute Ballstafetten, aber durch die gut stehende Abwehr um Aleyna Juraschek, Amelie Zeiler und Tuana Aydin war selten ein Eindringen in den Strafraum möglich. Mit dem Habzeitpfiff gelang den Gästen aber dann doch das 2:0. Nachdem ein langer Pass genau durch die Schnittstelle von Sarah Maier auf Lina Bani Odeh gespielt wurde, legt sie nochmal quer auf Marlene Maurer, die sich nicht zweimal bitten ließ unhaltbar vollendete. Mit dem Start der zweiten Hälfte nahmen die Gäste gleich wieder das Heft in die Hand und drückten die jungen Veilchen gleich wieder in ihre Hälfte. Allerdings blieb meist der letzte Pass aus, weil die Mädels der SpVgg immer wieder die Passwege clever zustellten. Als Forstern dann doch noch einmal einen Gang höher einlegten, schraubten durch einen Doppelschlag von Lina Bani Odeh, die sich jeweils munter in den Strafraum bewegte und dann entschlossen abzog, den Vorsprung auf 4:0 nach oben. Im Anschluss gaben sich die Altenerdinger Mädels auf keinen Fall auf und kämpften mutig und wacker weiter, was auch zu einer dicken Chance zu Ehrentreffer führte. Nach einem langen Pass von Julia Mückel nahm Julia Pirschlinger das Zuspiel perfekt an, umspielte ihre Gegenspielerin, scheiterte jedoch dann an der gut reagierenden Torfrau der Gäste. Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der SpVgg. Erneut war es Julia Mückel, die bei einem langen Abschlag Mara Dittrich fand, die plötzlich vor dem Torwart des FCF auftauchte. Allerdings ging ihr satter Schuss leider zu zentral auf das Tor, so dass erneut kein zählbarer Erfolg für die Veilchen zu verzeichnen war. In den Schlussminuten erhöhte Forstern noch auf 5:0, nachdem Marlene Maurer über außen Sarah Maier bediente und sie aus spitzen Winkel frech ins kurze Eck einschob. Maier hatte ihren Torhunger noch nicht gestillt und mit einem sehenswerten Lupfer machte sie schließlich noch das halbe Dutzend voll. Aber trotz der klaren Niederlage gab es auch auf Altenerdinger Seite in zufriedene Gesichter und von Trainer Ronny Krause gab es auch ein großes Lob für sein Team. „Am Ende können wir trotz der Niederlage,  stolz auf unsere Leistung sein. Wir ließen uns zu keinem Zeitpunkt des Spieles hängen  und haben uns nie aufgegeben, so dass wir es den übermächtigen Gästen durchaus Paroli bieten konnten“.
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Herren 2: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig II 4:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Lukas Bachmair, 4. Noh Tesfamichael, 5. Nessim Mahsas, 6. Simon Wolf (61. Dominik Gruber), 7. Mario Kramaric (67. Adrian Felsner), 8. Sebastian Kahl, 9. Sebastian Gruber, 10. Hussein Bahlak, 11. Dominik Frisch (57. Adonai Ngombo)

Torschützen:
1:0 Hussein Bahlak (21.)
2:0 Sebastian Gruber (43.)
3:0 Nessim Mahsas (48.)
4:0 Lukas Bachmair (84.)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Die zweite Mannschaft der SpVgg kommt immer besser in Schwung und nachdem 3:1-Erfolg gegen den FC Moosinning III war nun auch für die zweite Mannschaft des FC Schwaig, die keinesfalls enttäuschte, an der Sempt nicht zu holen, denn die Sportfreunde traten die Heimreise mit einer 0:4-Niederlage an.

Nach einem Beginn auf Augenhöhe schlugen die Gastgeber nach 19 Minuten erstmals zu. Nachdem sich Sebastian Gruber auf der linken Seite schön durchgesetzt hatte, kam er zum Abschluss. Zunächst konnte der Schwaiger Schlussmann Alexander Schuh noch abwehren, doch als der Abpraller dann beim Hussein Bahlalk landete, war der 0:1-Rückstand seiner Farben nicht mehr zu verhindern.

Vier Minuten später schupperten die Gäste dann aber schon am Ausgleichstreffer. Nachdem die Veilchen einen Vorstoß von Lukas Kern nicht unterbinden konnten, kam der Mittelfeldakteur zum Abschuss, doch der bis dahin beschäftigungslose SVA-Keeper Jonas Pamer zur Stelle und konnte den Schuss parieren.

Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe. Nach einem Zuspiel von Dominik Frisch zögerte Bahlak einen Tick zu lange mit dem Abschluss, doch ein Verteidiger der Gäste noch blocken konnte. Allerdings landete der Pressball schließlich bei Simon Wolf, der seinen Gegenspieler überlief, nach innen zog und abzog, doch auch diesmal brache ein Abwehrspieler sein Bein dazwischen und konnte die Kugel abwehren.

Sechs Minuten vor der Pause bot sich der Feuker-Elf dann eine Doppelchance. Als die Gäste einen Eckball von Simon Wolf nicht entscheidend klären konnten, kam Lukas Bachmair an die Kugel und Schuh musste sein ganzes Können aufbieten, um seinen Schuss über die Latte lenken zu können.

Doch auch der erneute Eckball – wieder von Wolf nach innen gebracht – sorgte für große Gefahr. Diesmal ging der Ball quer durch den Strafraum und landete dann beim am langen Eck stehenden Bahlak, der bei seinem Schuss sein Visier jedoch einen Tick zu hoch eingestellt hatte.

Aber in der 43. Minute sollte sich für die Hausherren doch noch einmal zählbarer Erfolg einstellen. Nachdem sich Frisch im Mittelfeld gegen seinen Kontrahenten durchgesetzt hatte, spielte er in den Strafraum, wo sich Sebastian Gruber um seinen Gegenspieler drehte und zum Abschluss kam. Dann hatte er auch noch das Glück des Tüchtigen, denn Schuh war noch am Ball, der dann durch die Beine des Torhüters ging und letztlich zum 2:0 ins Tor rollte.

Drei Minuten nach Wiederbeginn legten die Platzherren noch und bauten die Führung weiter aus. Nachdem Bachmair am Flügel das Leder erhalten hatte, spielte er zwei auf ihn zukommende Schwaiger Abwehrspieler aus, spielte dann auf den am Strafraumreck stehenden Nessim Mahsas, der genau Maß nahm und Schuh mit einem mustergültigen Schuss zum dritten Male überwand.

In der Folgezeit entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, das sich überwiegend im Mittelfeld abspielte, so dass es bis zur 69. Minute dauerte, bis sich wieder Nennenswertes tat.

In dieser 69. Minuten hätten die Gäste aber dann zum Anschlusstreffer kommen müssen. Nach einem Zuspiel von Momo Ndiaye legte Kern das Leder auf den völlig freistehenden Luis Ropero ab, doch dessen Schuss aus sieben Metern strich über die Querlatte des Altenerdinger Tores.

Sechs Minuten vor dem Ende legten die Gastgeber dann sogar noch den vierten Treffer nach. Nachdem Adrian Felsner das Leder in den Strafraum gespielt hatte, konnte sich Adonai Ngombo gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, spielte dann auf Lukas Bachmair durch. Der Mittelfeldakteur hatte dann beim Torerfolg relativ wenig Mühe, denn Schlussmann Schuh zeigte beim Versuch die Kugel abzuwehren, wenig Gegenwehr und ließ die Kugel zum 0:4-Endstand mehr oder weniger widerstandslos passieren.

Herren 1: SpVgg Altenerding – SC Kirchasch 4:0

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Julius Krop, 3. Tobias Lamm (74. Alexander Weiher), 4. Ridwan Bello, 5. Nihad Mujkic (73. Lukas Bachmair), 6. Pedro Flores (84. Matthias Loher), 7. Michael Gartner, 8. Samuel Kronthaler,  9. Julian Schaumaier (79. Adonai Ngombo), 10. Leart Bilalli (84. Nessim Mahsas), 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
1:0 Julian Schaumaier (11. / Handelfmeter / Pedro Flores)
2:0 Julian Schaumaier (30.)
3:0 Michael Gartner (65.)
4:0 Leart Bilalli (71.)

Gelbe Karten:
Julius Krop

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
230

Spielbericht:
Die SpVgg Altenerding kommt in der Kreisliga immer besser in Schwung und nach dem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Erfolg, der den fünften Sieg in Folge bedeutete, hat man als Aufsteiger in der Kreisliga nun die Tabellenführung übernommen.

Schon nach zwei Minuten bot sich den Hausherren die erste gute Möglichkeit, um frühzeitig in Führung zu gehen. Als Samuel Kronthaler auf der linken Seite das Leder erhielt, ging er mit großen Schritten nach vorne und als drei Gegenspieler hatte aussteigen lassen, zog er an der Strafraumgrenze ab, doch der Kirchascher Keeper Sven Kouame war zur Stelle und konnte den Ball aus dem Eck holen.

Fünf Minuten später näherten sich die Gäste erstmals dem Altenerdinger Tor an. Nach einer Flanke von Johannes Westermaier kam der in Mitte stehende Luis Triebenbacher zum mit letzter Kraft noch zum Kopfball. Das Leder landete dann mehr oder weniger zufällig beim freistehenden Igor Thomas, doch dessen Volleyabnahme ging dann doch deutlich am Ziel vorbei.

In der elften Minuten sollten dann aber die Hausherren zum Führungstreffer kommen, profitieren dabei aber von einem Elfmeter. Als Pedro Flores aus der Ferne abzog, wehrte Spielführer Westermaier das Spielgerät mit der Hand ab, so dass der Unparteiische sofort auf den Punkt zeigte.

Julian Schaumaier stellte sich der Verantwortung und schickte Kouame beim Führungstreffer in die falsche Ecke.


Auch in der Folgezeit blieb Altenerding klar überlegen und hielt das Zepter eindeutig in der Hand, wenngleich in dieser Phase die klaren Chancen fehlten.

Aber trotz allem bauten die Platzherren nach 30 Minuten die Führung aus. Abermals zog Kronthaler aus dem Mittelfeld nach vorne und als er die Kugel dann in die Tiefe spielte, fand er mit seinem Zuspiel Schaumaier. Der Torjäger zog ab und obwohl Kouame mit der Hand noch am Ball war, konnte der Schlussmann den zweiten Gegentreffer nicht mehr verhindern.


Zwei Minuten später griffen die Locke-Schützlinge dann über die rechte Seite an und als Schaumaier von außen in den Strafraum lief, hoffte man auf einen weiteren Treffer. Als Michael Wenhart seine Hereingabe kurz abwehrte, kam Leonardo Tunjic an den Ball, doch sein Schuss war dann leider etwas zu hoch angesetzt.


Nun lag aber der dritte Treffer in der Luft und nach 34 Minuten hatte der Altenerdinger Anhang schon wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Zuspiel von Julius Krop kam der aufgerückte Innenverteidiger Ridwan Bello frei vor dem Kirchascher Tor zum Abschluss. Allerdings war Schlussmann Kouame mit dem Fuß noch an den Ball und gab ihm eine entscheidende Richtungsänderung, so dass das Spielgerät nur an die Oberkante der Latte ging.

Kurz vor der Pause brannte es erneut vor dem Tor der Gäste. Als Leart Bilalli am rechten Flügel das Leder erzielt, konnte er sich gegen seinen Gegenspieler behaupten, spielte dann flach nach innen, doch der freistehende Schaumaier verfehlte die Hereingabe nur knapp, so dass die Seiten mit einer aus Kirchascher Sicht eher schmeichelhaften 2:0-Führung für die Hausherren gewechselt werden.

Der zweite Durchgang begann so wie der erste geendet hatte, nämlich mit einer guten Chance für die Platzherren. Nach einem schönen Diagonalball von Nihad Mujkic nahm Kronthaler das Leder glänzend auf, zog nach innen, doch bei seinem gefährlichen Schuss war Kouame wieder zur Stelle und hielt sein Team zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel.

Anschließend verflachte das Spiel etwas, denn die Platzherren nahmen etwas Tempo aus dem Spiel, so dass in dieser Phase die klaren Einschussmöglichkeiten fehlten.

Nach 60 Minuten gab es dann wieder nennenswerte Szene, denn nach einer Flanke von Tunjic setzte Schaumaier im Zentrum zu einem Fallrückzieher an. Der Torjäger traf die Kugel jedoch nicht voll, so dass der Ball sein Ziel verfehlte.


Aber fünf Minuten später glückte den Veilchen dann schon die Vorentscheidung. Obwohl die Kirchascher versuchten, die Gastgeber auf deren linker Abwehrseite zu pressen, konnte sich die SpVgg schön befreien und als Kronthaler dann das Leder auf den links startenden Michal Gartner spielte überlief der Mittelfeldakteur den letzten Kirchascher Abwehrspieler Markus Zollner und ließ Kouame mit einem überlegten Schuss ins lange Eck erneut das Nachsehen.


In der 69. Minute war es der Größe des Kirchascher Keepers zu verdanken, dass er nicht zum vierten Male hinter sich greifen musste. Als Bilalli das Leder von der linken Seite nach innen flankte, wurde das Leder immer länger und hätte wohl im Tor eingeschlagen, doch Kouame kam mit den Fingerspitzen noch ran und konnte das 0:4 verhindern.

Aber zwei Minuten später folgte dann doch der nächste Treffer für die Gastgeber. Als die KSC-Abwehr auf deren linker Abwehrseite nicht entscheidend klären konnte, kam Bilalli an das Leder und gegen seinen folgenden 20 Meter-Flachschuss konnte Kouame nichts mehr ausrichten.

15 Minuten vor dem Ende wären die Gäste fast zum Ehrentreffer gekommen. Nach einer Freistoßflanke von Stefan Hackl aus dem rechten Halbfeld kam Wenhart am langen Pfosten frei zum Kopfball, verfehlte bei seinem Abschluss jedoch das Tor.

Die letzte Chance in einem relativ einseitigen Spiel lag dann noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nach einem Foul an Kronthaler kurz vor der Strafraumgrenze legte sich Pedro Flores die Kugel zu Recht und zirkelte es über die Mauer, doch Kouame war zur Stelle und konnte zur Ecke abwehren, so dass sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.

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Herren 3: FC Türk Gücü Erding III – SpVgg Altenerding 1:7

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Moritz Martin, 3. Abel Fernandez, 4. Dennis Viktor (77. Markus Felsner), 5. Florian Rank, 6. Florian Aldinger (63. Julian Topf), 7. Miguel Cardante (31. Tarik Mahjoub), 8. Rene Feuker, 9. Markus Felsner (31. Peter Kugler), 10. Jonathan Günzel (52. Allan Illner), 11. Julian Topf (46. Fakher Mehrez)

Torschützen:
0:1 Peter Kugler (35.)
0:2 Tarik Mahjoub (45.)
0:3 Julian Topf (45. + 1)
0:4 Peter Kugler (48.)
1:5 Tarik Mahjoub (71.)
1:6 Miguel Cardante (82.)
1:7 Allan Illner (87.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Zu einem klaren 7:1-Derbysieg kam die dritte Mannschaft bei ihrem Gastspiel beim Lokalrivalen FC Türk Gücü Erding III, doch zumindest das Endergebnis spiegelt den Spielverlauf in keiner Weise, denn die türkische Kraft hatte vor allem in der ersten Hälfte genügend Chancen, um das Match vielleicht sogar vorentscheiden zu können.

Während die Veilchen in der Anfangsphase sehr schläfrig wirkten, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr und schnell sollte es die ersten prekären Situationen vor dem Altenerdinger Gehäuse geben.

Nach sechs Minuten schlugen die Gastgeber einen herrlichen Diagonalball auf den pfeilschnellen Außenstürmer Massimo Melis, der dann alleine auf das Altenerdinger Tor zulief. Als er sich die Kugel an Keeper Maximilian Voichtleitner vorbeilegte, wurde er von diesem unfair zu Fall gebracht, so dass Referee Florian Neubert zu Recht auf den Punkt zeigte.

Aber die Hausherren konnten diese Möglichkeit glücklicherweise nicht nutzen, denn der Gefoulte, der selbst die Verantwortung übernahm, schoss äußerst schwach und schob das Spielgerät am Tor vorbei.


Aber auch dieser Warnschuss sorgte bei den Gästen für keinen Weckruf, so dass die Platzherren auch in der Folgezeit eindeutig die Oberhand hatten.

Nach 17 Minuten kam dann der Ex-Altenerdinger Oguz Demiröz frei vor Voichtleitner zum Abschluss, doch der Keeper war mit der Hand noch am Ball und konnte ihn neben das Gehäuse lenken.

Nur wenig später brannte es dann schon wieder vor dem Kasten der SpVgg. Abermals konnte man Melis nicht stoppen und als er von der rechten Seite alleine auf das Tor zulief, drohte erneut große Gefahr, doch der Angreifer zögerte mit dem Abschluss deutlich zu lange, und als er sich das Leder dann einen Tick zu weit vorgelegt hatte, war Abel Fernandez zur Stelle und konnte das Spielgerät aus der Gefahrenzone schlagen.


Nach 27 Minuten kam bei der SpVgg auch noch das Glück hinzu. Als ein Zuspiel von Melis den in der Mitte völlig freistehenden Sezai Gürel erreicht, schien der Rückstand unvermeidbar, doch der türkische Stürmer zielte zu genau und traf nur den Pfosten.

Elf Minuten vor der Pause stellten die Gäste dann den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Als Florian Aldinger kurz vor der Strafraumgrenze in zentraler Position zu Fall gebracht wurde, legte sich der kurz zuvor eingewechselte Peter Kugler das Leder zu Recht und ließ TG-Torhüter Serkan Demiröz mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel nicht den Hauch einer Abwehrchance.

Aber die Türken zeigten sich davon wenig beeindruckt und nach 41 Minuten musste Innenverteidiger Dennis Viktor Kopf und Kragen riskieren, um bei einem Angriff im letzten Moment vor Melis noch per Grätsche zur Ecke zu klären.


Im Gegenzug kamen dann die Gäste wieder zu einer guten Chance. Nach einem Ballgewinn von Moritz Martin spielte er sofort auf Julian Topf durch, doch dessen aussichtsreich erscheinende Schuss wurde im letzten Augenblick noch von einem Abwehrspieler zur Ecke geblockt.

Aber der folgende Eckstoß sollte dann doch zum 2:0 führen. Rene Feuker zog die Kugel herrlich auf den langen Pfosten, wo der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Tarik Mahjoub zur Stelle war und sicher einköpfte.

Und es sollte für die SpVgg noch besser kommen, denn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff folgte sogar noch der dritte Treffer. Abermals setzte Martin seinen Gegenspieler unter Druck und kam so an den Ball, den er sofort auf Topf weiterleitete. Der Mittelfeldspieler zog noch einige Meter nach innen und mit einem fulminanten Hammer, der vom Innenpfosten mit Wucht ins Tor prallte, sorgte er für den 3:0-Pausenstand.

Nur eine Minute nach Wiederbeginn wären die Hausherren dann fast zum ersten Treffer gekommen. Nachdem Keeper Voichtleitner bei einem Rückpass etwas unter Druck gesetzt wurde, konnte der an der Strafraumgrenze stehende Melis das Leder aufnehmen, ließ noch einen Abwehrspieler aussteigen, ehe er dann aus wenigen Metern den Pfosten traf.

Besser und effektiver nutzten die Gäste die Fehler der Hausherren aus. In der 48. Minute wollte der türkische Schlussmann Demiröz den Ball nach vorne schlagen, stand dabei aber ca. 30 Meter vor seinem eigenen Tor. Als der Ball dann aber bei Kugler landete, handelte der „Oldie“ gedankenschnell und schoss das Leder über Demiröz hinweg zum 4:0 in die Maschen.

Schon im Gegenzug tauchten dann die Platzherren wieder gefährlich vor dem Tor der SpVgg auf. Abermals konnte sich der flinke Melis am rechten Flügel behaupten und spielte dann flach nach innen, wo Gürel zum Abschluss kam, aber seinen Meister in Voichtleitner fand, denn der Keeper konnte das Leder um dem Pfosten drehen.

Aber nach 56 Minuten musste er sich dann doch geschlagen gaben. Als Fernandez seinen Gegenspieler am linken Flügel nicht stellen konnte, passte dieser flach nach innen und fand am langen Pfosten mit Melis den gewünschten Abnehmer und diesmal nutzte der Außenstürmer seine Chance zum 1:4.

Nur eine Minute später wären die Hausherren dann fast zum zweiten Treffer gekommen. Nch einem Fehlpass von Fakher Mehrez landete der Ball bei Ramazan Yilik, doch die SpVgg hatte Glück, dass Ahmet Yildiz die schöne Flanke knapp verfehlte.

In der 68. Minute hätten die Gäste dann fast wieder den alten Abstand hergestellt. Nach einem Ball in die Tiefe kam Kugler im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, scheiterte aber an Demiröz, der dann auch noch Glück hatte, dass der nachsetzende Allan Illner den abprallenden Ball um Zentimeter verfehlte.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter dann die nächste dicke Chance für die SpVgg. Bei einem Angriff legte Mahjoub das Leder auf den rechts mitlaufenden Illner ab. Als dieser dann wieder nach innen spielte und Mahjoub frei zum Schuss kam, hoffte man auf das 5:1, doch Demiröz wehrte den Schuss ab.

Aber noch in der gleichen Minute sollte der SpVgg dann doch der fünfte Treffer gelingen und nun zielte Mahjoub, der diesmal schön von Kugler bedient wurde, besser und überwand den türkischen Keeper aus kurzer Distanz.


Dann waren aber wieder die Hausherren am Zug und als Martin bei einem langen Ball schlecht stand, lief der hinter ihm stehende Melis alleine auf das Tor zu, doch abermals scheiterte er gut reagierenden Voichtleitner.

Unmittelbar darauf wurde dann Feuker schön von Mehrez bedient und kam vor dem aus seinem Tor kommenden Demiröz an die Kugel, doch leider zielte er etwas zu genau und visierte bei seinem Heber nur die Latte an.


Zehn Minuten vor dem Ende war Mehrez erneut Initiator der nächsten großen Chancen. Diesmal bediente er den ungedeckten Markus Felsner, der jedoch die gute Einschussmöglichkeit nicht nutzen konnte.

Aber nur zwei Minuten später machten die Gäste dann doch das halbe Dutzend voll. Nach einem Ballgewinn von Topf lief der Mittelfeldspieler noch einige Schritte nach vorne und spielte dann im richtigen Augenblick auf den freistehenden Miguel Cardante, der dann vor dem Tor eiskalt blieb und auf 6:1 erhöhte.

Jetzt war die Gegenwehr der Hausherren endgültig gebrochen, so dass die Veilchen zu Chancen im Minutentakt kamen.

Unmittelbar darauf wurde Mehrez mustergültig von Topf bedient und lief praktisch ohne Gegenwehr auf Demiröz zu, doch er zögerte beim Abschuss zu lange und scheiterte am Keeper von Türk Gücü.

Drei Minuten vor dem Ende kamen die Veilchen aber dann doch noch zum siebten Treffer. Nach einem Ballgewinn im Zentrum konnte sich Cardante gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen und als er nur noch Demiröz vor sich hatte, wollte er den Keeper überwinden. Allerdings riss dieser seinen Arm nach oben und konnte den Ball abwehren. Jedoch landete die Kugel dann bei Illner, der wenig Mühe hatte, um den Abpraller ins leere Tor einschieben zu können.

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A3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Grüntegernbach 0:16

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Auf verlorenem Posten stand das Altenerdinger A3 Junioren-Rumpfteam, das neben vier Stammkräften auch noch den gesperrten Stammkeeper Hassan Ibrahim ersetzen musste und ohne etatmäßigen Torhüter  zu Hause gegen die SG Grüntegernbach in ein 0:16-Debakel schlitterte. Die ersten zehn Minuten wusste die Heimelf noch den Gegner so weit vom eigenen Tor weg zu halten, dass keine Gefahr drohte, doch in besagter 11. Spielminute fand der erste flache Fernschuss der Gäste seinen Weg ins Gehäuse der Veilchen. Nach 18 gespielten Minuten enteilte dem lange verletzten Jonas Kornmayer sein Gegenspieler, so dass er ihn im Sechzehner nur noch unfair von den Beinen holen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte die SG sicher zum bereits vorentscheidenden 2:0. Die Gäste hatten nunmehr die Schwachstelle ausgemacht und versuchten jede sich bietende Chance mit einem Fernschuss auf den Altenerdinger Kasten abzuschließen, was auch immer wieder den erhofften Erfolg brachte. Die SG Grüntegernbach schnürte noch im ersten Durchgang einen doppelten Doppelschlag und zog durch Treffer in der 20. und 23., sowie 40. und 42. Minute uneinholbar auf 6:0 davon. Nach dem Pausentee vollzogen die Lila-Weißen zwar einen Wechsel auf der Torhüterposition, was aber nichts an der Torausbeute der Gäste ändern sollten. Der sich tapfer wehrende Interimsgoalie Bedirhan Özdemir wurde allerdings nun vermehrt von seinen kräftemäßig nachlassenden Vorderleuten im Stich gelassen, so dass entweder wuchtige Fernschüsse ins Netz rauschten oder allein vor ihm auftauchende Gästestürmer keine Probleme hatten, das Leder an ihm vorbei zu setzen. So fielen bis zum Abpfiff der einseitigen Partie nahezu im Minutentakt noch zehn weitere Grüntegernbacher Tore. Die einzige nennenswerte Torchance der Heimelf ergab sich aus einem Strafstoß kurz vor Ende des Spiels, als Sebastian Kähler-Pardo der aufgerückten Defensive der Gäste enteilte und vom herausstürmenden Grüntegernbacher Keeper im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Yannick Molnar drosch die Kugel allerdings wuchtig gut zwei Meter über und neben den Kasten, so dass den Veilchen sogar der Ehrentreffer versagt blieb.

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A1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TuS Oberding 4:0

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Zu einem verdienten, aber vielleicht doch etwas zu hohen 4:0-Erfolg kamen die A1-Junioren der SpVgg gegen die bisherigen Tabellenführer (SG) TuS Oberding und mit diesem Sieg übernahmen die Veilchen nun den Platz an der Sonne. Die Gastgeber starteten furios und drängten in den Anfangsminuten mit aller Macht auf den frühen Führungstreffer. Nach neun Minuten lag dann das 1:0 in der Luft. Nach einer Hereingabe von Jannick Obermaier kam Maximilian Geiger an die Kugel, aber sein Schuss wurde abgeblockt. Als der Abpraller dann bei Luca Hofer landete, zielte der Mittelfeldspieler zu genau und visierte nur den Pfosten an. Aber als die Kugel nochmals bei Geiger landete, hatte man die Arme schon zum Torjubel hochgerissen, aber leider brachte er das Spielgerät aus kurzer Distanz nicht über die Torlinie. Auch in den nächsten Minuten blieben die Hausherren dominant, aber zählbarer Erfolg sprang nicht dabei heraus. Und fast hätte sich dies gerächt, denn nach 22 Minuten bot sich den Gästen die erste richtig dicke Möglichkeit. Als die Oberdinger mit einem Doppelpass die Altenerdinger Abwehrreihe umspielt hatten, konnte Sadam Ibrahim seinem Gegenspieler nicht mehr folgen, doch die Veilchen hatten Glück, dass der Ball vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und als Sam Ofori nach einem langen Ball in den Strafraum eindrang und das Leder an seinem Gegenspieler vorbei legte, wurde er zu Fall gebracht und die Gäste hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn der Referee auf Elfmeter entschieden hätte. Wenig später kam dann Sebastian Gruber auf der linken Seite an die Kugel. Er zog nach innen und drückte dann aus 18 Metern ab, doch der Ball ging um wenige Zentimeter am Torpfosten vorbei. Zehn Minuten vor der Pause brannte es dann wieder vor dem Tor der SG. Diesmal wurde Gruber von Jannick Obermaier bedient, doch beim Abschluss zögerte er einen Tick zu lange, so dass sich ein Verteidiger noch in den Schuss warf und zur Ecke abblocken konnte. Aber kurz vor der Pause sollten die Gastgeber dann doch noch verdient in Führung gehen. Nach einem Angriff durch das Zentrum wurde das Leder auf die rechte Seite gespielt, wo Geiger im Strafraum seinen Gegenspieler umspielte, ehe er von diesen dann unfair gebremst wurde, so dass der Referee auf Elfmeter entscheiden musste. Sebastian Gruber schnappte sich das Spielgerät und verwandelte sicher zur umjubelten Pausenführung. Nach 57 Minuten drohte dann der Ausgleich. Nach einem langen Abschlag des Oberdinger Torhüters ließ ein Angreifer den Ball schön auf seinen Mitspieler abtropfen. Dieser ging noch einige Meter nach vorne und zog dann aus ca. 25 Metern ab, doch Keeper Senal da Silva war zur Stelle und konnte den strammen Schuss per Fußabwehr meistern. Fünf Minuten später war dann sein Gegenüber wieder gefordert, doch auch er bestand die Prüfung mit Bravour und konnten einen Freistoß von Hofer aus halbrechter Position schön um den Pfosten drehen. Nach 72 Minuten kamen die Hausherren dann zum wichtigen zweiten Treffer. Nach Obermaier das Leder auf dem rechten Flügel erhalten hatte, ging er nach innen, ließ noch einen Gegenspieler mit dem Zidane-Trick stehen, ehe er dann flach aus 20 Metern abzog und das Leder unhaltbar im Eck der Oberdinger Tores unterbrachte. Vier Minuten später nahm Johannes Dangl ein Zuspiel von Gruber auf und zog aus 16 Metern ab, doch leider ging der Ball zu zentral auf das Tor, so dass der Oberdinger Schlussmann parieren konnte. 13 Minuten vor dem Ende musste man auf Altenerdinger Seite nochmal tief durchatmen. Nach einem langen Ball nach vorne nahm ein Stürmer das Spielgerät gekonnt mit nach vorne, aber da Silva kam entschlossen aus seinem Tor und konnte den Schuss hervorragend abwehren. Im Gegenzug hätten die Hausherren dann den Sack zumachen müssen. Nach einem Pass nach vorne konnte sich Gruber im Strafraum gegen zwei Kontrahenten durchsetzen und als er dann aus acht Metern frei vor dem Tor zum Schuss, schien die Vorentscheidung geglückt, doch leider schoss er den Ball knapp am Kasten vorbei. Nun lag aber der dritte Treffer in der Luft und nur zwei Zeigerumdrehungen spielte Tom Huber einen schönen Ball nach innen und fand Obermaier, doch dessen Schuss aus zehn Meter ging zu zentral auf das Tor, so dass der Torhüter den Ball mit einem Reflex noch über die Latte lenken konnte. Zwei Minuten vor Spielminuten vor Ende der Partie kam dann auch noch Pech hinzu, denn nach Zuspiel von Hofer kam Huber an der Strafraumgrenze zum Schuss, doch der Ball landete nur am Pfosten. Aber nur wenig später sollte dann die endgültige Entscheidung gelingen. Abwehrspieler Sadam Ibrahim trieb den Ball entschlossen nach vorne und bediente dann den rechts freistehenden Obermaier. Der Torjäger zog wieder nach innen und verzögerte geschickt den Abschluss, so dass sich sein Gegenspieler auf einen zweiten freistehenden Altenerdinger Akteur konzentrierte. Diesen dadurch entstehenden Freiraum konnte Obermaier nutzen und traf unhaltbar flach zum 3:0 ins Netz. Nun war die Gegenwehr von Oberding endgültig gebrochen, was die Veilchen noch zum vierten Treffer nutzten. Nach einem Zuspiel von Huber kam Obermaier vor seinem Gegenspieler an den Ball, so dass ein Abwehrspieler der Oberdinger beim Klärungsversuch den Stürmer unfair zu Fall brachte und die Gastgeber den zweiten Elfmeter zugesprochen bekamen. Entgegen des nicht geschriebenen Gesetzes führte der Gefoulte selbst den Strafstoß selbst aus und verwandelte in Panenka-Manier zum 4:0-Endstand.

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B1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 2:2

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Nach der enttäuschenden 1:4-Heimniederlage gegen den TSV Eching wollten die B1-Junioren beim Gastspiel beim SE Freising wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, doch die Erwartungen konnten nur teils erfüllt werden, da man nicht über ein 2:2-Remis hinauskam. Aber aufgrund des Spielverlaufes konnte man mit dem Punkt gut leben, denn die SpVgg-Kicker bewiesen eine gute Moral und kämpften sich nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand wieder zurück in die Partie. Zu Beginn versuchten die Gastgeber die Veilchen sofort zu pressen und diese Marschroute sollte in der 10. Minute zum erhofften Erfolg führen. Nach einem Rückpass von Keeper Kilian Burgholzer wurde er sofort angelaufen und in Bedrängnis landete sein Befreiungsschlag bei einem SEF-Spieler, der die Chance jedoch nicht nutzen konnte. Der anschließende Abstoß landete dann bei Fabia Veliqi, der sich am Flügel schon durch setzte und sehenswert abschloss, doch auch die Parade des Freisinger Keepers war spektakulär und nur so konnte er die frühe Führung der Gäste verhindern. Fünf Minuten später kamen dann die Domstädter zum Führungstreffer. Nach einer unnötigen Ecke wurde das Spielgerät hoch vor das Tor gebracht und als einige Altenerdinger Abwehrspieler hoch sprangen landete die Hereingabe unglücklich am Ellenbogen von Heinrich Hasse, was den Referee dazu veranlasste, auf Strafstoß für Freising zu entscheiden, der dann sicher zum 1:0 genutzt wurde. Aber die Veilchen zeigten sich davon wenig beeindruckt und nur zwei Minuten später drang Lukas Kronthaler von der rechten Seite in den Strafraum ein, konnte aber im letzten Moment noch von einem Abwehrspieler gestoppt werden. Weitere zwei Zeigerumdrehungen weiter dann die nächste gute Ausgleichschance. Nachdem Elias Faust einen Ball abgefangen hatte, spielte er sofort in die Tiefe auf Luis Kapsner, der dann durchstartenden Faust erneut bediente, doch dessen Schuss ging knapp am Tor vorbei. Wenig später musste Faust das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen, aber auch dieses Handicap steckte man gut weg und wäre schon wenig später fast zum 1:1 gekommen.  Nach einem Pass von Romeo Geisl brachte Carli Schönfelder eine schöne Flanke nach innen. Als Can das Leder gekonnt unter Kontrolle brachte, legte er auf Oliver Baron ab, doch dessen Schuss konnte der Torhüter abermals stark abwehren. Nur eine Minute später bot sich dann aber die bis dahin beste Chance für die Gäste. Nach einem Ball vor das Tor gab es eine unübersichtliche Szene, und als der Ball im Tor lag, schien der Ausgleich perfekt. Doch plötzlich entschied der Unparteiische auf Elfmeter für die Gäste, weil er zuvor ein Handspiel eines Freisinger Abwehrspieler erkannt haben wollte, verzichtete dann aber auf die persönliche Strafe gegen den Übeltäter. Zu allem Überfluss vergab Kapsner den Strafstoß, so dass es beim knappen 0:1-Pausenrückstand für sein Team blieb. Das Auslassen dieser vielen Möglichkeiten sollte sich rächen, denn vier Minuten nach der Pause kassierte man das 0:2. Zwar war Burgholzer bei einem Fernschuss mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte auch er nicht mehr verhindern. Aber nur acht Minuten später schlugen die Veilchen zurück, denn nach einem Foul an Can kurz vor der Strafraumbegrenzung legte sich Faust die Kugel zu Recht und traf flach zum 1:2-Anschlusstreffer ins Eck. Und es sollte für die Gäste noch besser kommen, denn 17 Minuten vor dem Ende war es Geisl vorbehalten, für den verdienten Ausgleichstreffer zu sorgen. Nun wollten die Veilchen den Sieg erzwingen und man setzte alles auf eine Karte, um den entscheidenden Treffer zu erzielen. Allerdings unterbanden die Hausherren den Spielfluss der Veilchen durch massives Zeitspiel, so dass es immer wieder zu längeren Unterbrechungen kam. So lief den Gästen in der Schlussphase die Zeit davon, und beim letzten Angriff hatte man sogar noch Glück, dass die Freisinger nicht zum Last-Minute-Siegtreffer kamen, doch Burgholzer konnte glänzend retten und sicherte seinem Team zumindest einen Zähler.

D1-Junioren: JFG Sempt Erding – SpVgg Altenerding 0:2

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Trotz des Ausfalls von Defensivspieler Philipp Feuker ging die Wilde 13 optimistisch in das Lokalderby gegen die ein Jahr älteren Jungs der JFG Erding. Das Spiel sollte sich jedoch als durchaus herausfordernde Angelegenheit erweisen, aber trotz aller Widerstände setzten sich die Veilchen letztlich verdient mit 2:0 durch und haben nun die Tabellenführung übernommen. Bereits zwei Minuten nach Anpfiff stand der Wilden 13 bereits das Glück zur Seite. Ein eigentlich verunglückter Schuss von Emil Fernandez Jackisch nach einem Abpraller senkte sich zur Überraschung des Spielers und der wieder zahlreich erschienenen Fans unhaltbar als Bogenlampe über den gegnerischen Torwart zum 1:0 ins gegnerische Tor. Trotz der frühen Führung sollte sich im Anschluss jedoch ein eher fahriges Spiel beider Seiten ergeben. Erst in der 11. Minute folgte eine dominantere Phase der jungen Veilchen mit zwei gefährlich von Emil Fernandez Jackisch hereingetretenen Eckbällen. Im Anschluss an die zweite Hereingabe sollte sich dann eine gefährliche Freistoßsituation auf der rechten Angriffsseite der Veilchen ergeben, doch der von Andi Neumann scharf getretene Freistoß verfehlte das Tor nur knapp. In der 17. Spielminute kam die kampfstarke Truppe der JFG zu ihrer ersten Möglichkeit. Nach einer scharf getretenen Ecke kam ein Angreifer der JFG zum Abschluss, aber mit vereinten Kräften konnte die Abwehr um den starken Torwart Tobi Felsner die Gefahr jedoch abwehren. Da die Jungs der Wilden 13 jedoch weiterhin nicht ihr gefährliches Aufbauspiel aufziehen konnten, entschied sich das Trainerteam Rene Feuker und Jochen Ebert noch in der ersten Halbzeit für einige Änderungen. So wurde der defensivstarke Muaaz Mohammed zurück auf seine angestammte Verteidigerposition geschoben und der spielstarke Matheo Hulm auf die „Holding 6“. Kapitän Michael Melisssourgos, wie immer ein Aktivposten, sollte fortan auf den Außenbahnen wieder erfolgreich für Schwung sorgen. Und in der Tat sollte sich das Spiel der SpVgg fortan wieder verbessern. Bereits kurz nach der Umstellung schlug Hulm einen Zauberpass auf den durchstartenden Emil Fernandez Jackisch, der von Tor ruhig blieb und in die von ihm aus gesehene rechte Ecke zum 2:0 vollenden konnte. Nach einer letzten großen Chance vom aufgerückten Valentin Kugler nach einer Ecke, gingen die jungen Wilden mit einer schmeichelhaften 2:0 Führung in die Katakomben. Deutlich leistungsverbessert und vor allem passsicherer sollten die jungen Veilchen dann aus der Kabine kommen. In der 38. Minute hatte Michael Melissourgos nach Pass von Emil Fernandez Jackisch dann die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch sein Rechtschuss endete leider nur krachend an der Latte. Nur kurz später spielte Marco Ebert mit einem starken Pass den wieder eminent quirligen Timo Wegener freispielen, der jedoch allein vor dem Tor am stark haltenden Torhüter der JFG scheiterte. Nach einer weiteren Chance von Michi Melissourgos auf Pass von Marco Ebert, sollte eine Szene folgen, die den Spielverlauf durchaus hätte auf den Kopf stellen können. Der starke linke Außenstürmer der in schwarz gekleideten Semptstädter konnte sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen, konnte Tobi Felsner bereits umspielen, doch der wieder bärenstarke zurückgeeilte Abwehrchef Valentin Kugler konnte das Leder jedoch gerade noch von der Linie kratzen und verhinderte mit einer Defensiv-Meisterleistung den drohenden Anschlusstreffer. Im weiteren Spielverlauf bewiesen die Gäste dann eine Dominanz, die auch noch zu weiteren Chancen führte. Doch sowohl ein sehenswerter Freistoß von Andi Neumann als auch ein weiterer Lattenschuss von Michi Melissourgos führten zu keiner weiteren Ergebnisverbesserung.  Doch trotz allem zeigte sich das Trainerteam durchaus zufrieden: „Es war heute spielerisch sicher nicht unsere beste Leistung. Wir sind aber stolz auf die Jungs, dass sie gegen einen wieder körperlich deutlich überlegenen Gegner einen verdienten Sieg eingefahren haben“.

E1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Isen U10 5:1

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Die Devise beim Heimspiel gegen die TSV Isen U10 lautete für die kleinen Veilchen, sich endlich für die tollen Leistungen der letzten Spiele zu belohnen und diese Devise wurde erfolgreich umgesetzt, konnte man doch einen klaren 5:1-Sieg feiern. So fing das Spiel auch gut an und immer wieder kreierte sich die Offensive der SpVgg um Paul Zellner, Christoph Zimmermann, Francisco Cañales und Jonas Ebert Chance um Chance, die aber leider zu ungenau ausgespielt oder vom starken Torwart der Isener vereitelt wurden. Nach einem tollen Pass durch die Schnittstelle der Isener Abwehr lief Christoph Zimmermann alleine auf das Tor der Isener zu, zielte aber zu ungenau und so blieb es beim 0:0. Nach einer Viertelstunde kam Isen dann zu dem etwas glücklichen Führungstreffer. Die sonst, wie immer überzeugend agierende Defensive um Dylan Dorsch, Bastian Brugger und Torwart Thomas Bernhard störten einen Spieler nicht zwingend, dieser zog aus der zweiten Reihe ab und der Ball landete im Netz der Veilchen. Die Veilchen schüttelten sich kurz und blieben weiter am Drücker, aber es wurde nicht zwingend genug. Nach einem Eckball von Amar Xhemshiti gelang Jonas Ebert mit der Ferse der hochverdiente Ausgleich und kurz vor der Halbzeit spielte Bastian Brugger einen langen Ball auf Christoph Zimmermann. Der Torjäger zielte dieses Mal genauer und die Veilchen gingen mit einer 2:1-Führung in die Pause. Die beiden Trainer Jochen Ebert und Benni Brugger waren zufrieden mit der gezeigten Leistungen, forderten aber die Jungs auf dran zu bleiben und noch Tore nachzulegen. Nach dem Pausentee agierten die kleinen Veilchen feldüberlegen und erspielten erneut eine Vielzahl von Tormöglichkeiten. Die Defensive nun verstärkt durch Vinzent Zanker hatten mit Bastian Brugger und Dylan Dorsch alles im Griff und Torwart Thomas Bernhard war in der zweiten Halbzeit praktisch arbeitslos und wenn ein Ball durchkam, war er zur Stelle. Die Offensive verstärkt mit Luke Läntzsch und Amar Xhemshiti sowie den umtriebigen Paul Zellner, Christoph Zimmermann und Jonas Ebert nutzten nun die sich bietenden Räume geschickt und als Paul Zellner schließlich auf 3:1 stellte, war man auf einem guten Weg. In der Schlussphase konnte dann Zimmermann seinen Torhunger noch stillen und mit einem Doppelpack sorgte er für den 5:1-Endstand zu Gunsten seiner Farben, der zudem hochverdient war. Die Platzherren belohnten sich für einen souveränen Auftritt und feierten einen überzeugenden Heimsieg. Diese Form gilt es nun bis zum nächsten Auswärtsspiel in Schwaig zu bewahren.

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