Zum Lokalderby gegen den FC Herzogstadt II hatten die E2-Junioren der SpVgg geladen und die zahlreich erschienenen Zuschauer wurden nicht enttäuscht, denn beim 3:3-Remis zeigten die beiden Rivalen starke Leistungen, so dass die Partie auch keinen Verlierer verdient hatte. Beide Mannschaften gingen von Beginn an hohes Tempo und ließen keinen Zweifel um die Brisanz des sportlichen Vergleichs. Auffälligster Spieler auf Seiten der Herzogstädter war Noel Petrosino, der seine Gegenspieler immer wieder zu umspielen wusste und ein gutes Auge für seine Mitspieler erwies. So gingen die Herzogstädter nach sieben Minuten verdient in Führung und konnten wenig später diese sogar zum 2:0 ausbauen. Was Petrosino bei den Herzogstädtern gelang, konnte Florian Angermeier auf Seiten der Veilchen ebenso. Zunächst offensiv gestartet, wurde er in die Spielmacherrolle versetzt und fügte sich darin blendend ein. Altenerding gewann an Sicherheit und Überlegenheit und wusste das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Das Trainergespann und Franz Huber und Jürgen Bugla konnte bis auf den abwesenden Ranga alles aufbieten und laufend frische Kräfte bringen, die ohne Ausnahme sofort im Spielgeschehen waren und den FC Herzogstadt unter Druck setzten. So gelang der Anschluss durch Florian Angermeier in der 22. Minute und kurz vor der Halbzeitpause war es Raphael Bendl, der schön freigespielt den Ausgleich erzielen konnte. Auch nach Wiederbeginn zeigten beide Mannschaften ein mitreißendes Spiel, in denen beide Mannschaften immer wieder sehr dominante Phasen hatten. So gelang den Herzogstädtern ein Blitzstart und schon nach einer Spielminute sollte dem FCH die erneute Führung gelingen. Aber die Hausherren schüttelten sich nur kurz und nach 33. Minute krönte Angermeier seine Leistung und sorgte mit seinem zweiten Treffer für den erneuten Gleichstand. Es folgte in der Schlussphase ein offener Schlagabtausch beider Teams. Nicklichkeiten und Fouls blieben allerdings die Ausnahme, was bei einem Derby nicht immer der Fall sein muss. Trotz einiger guter Torraumszenen auf beiden Seiten wollte kein Tor mehr fallen und beide Teams trennten sich leistungsgerecht 3:3 unentschieden.
E1-Juniorinnen: SC Baldham-Vaterstetten – SpVgg Altenerding 0:2
Für die E1-Juniorinnen ging es im zweiten Saisonspiel am Samstagvormittag nach Baldham-Vaterstetten und die Veilchen brachten dank eines verdienten 2:0-Erfolges die ersten drei Zähler auf die Habenseite. Die Anfangsphase stellte sich recht ausgeglichen dar und erst in der achten Spielminute lag die Führung für die Gäste in der Luft. Nach einem Einwurf von Johanna Kastner erreichte der Ball Hana Mujkic, die sich gut von Ihrer Gegenspielerin lösen konnte und über links aufs Tor zustürmte. Der Abschluss ins kurze Eck konnte allerdings die Baldhamer Keeperin nicht überraschen und so wurde der Ball zur Ecke geklärt. Fünf Zeigerumdrehungen weiter waren es wieder Kastner und Mujkic, die das gegnerische Tor in Gefahr brachten. Nach einer Ecke von Baldham eroberte Kastner den Ball und bediente mit einem weiten Ball in die Tiefe die schnelle Mujkic. Diesmal schloss sie aus rechter Position ab. Abermals konnte die Baldhamer Torhüterin den Rückstand verhindern. Nun hatte Altenerding das Spiel fest in der Hand und die Abwehr rund um Ina Hodzic und Avighna Saravanan stand felsenfest. Kurioserweise gab auch ca. vier Minuten in der Mitte der ersten Halbzeit, in denen die Veilchen acht Eckbälle am Stück treten durften. Man hatte sich regelrecht in der Baldhamer Hälfte eingegraben. Nach dieser Phase kamen allerdings auch die Gastgeberinnen zu mehreren kleinen Chancen und kurz vor Halbzeitpfiff brannte es richtig vor dem Altenerdinger Tor. Nachdem sich die Baldhamer Mittelfeldspielerin auf der rechten Seite durchgedribbelt hatte, zog sie am Strafraum nach innen und schloss auf das Tor ab. Altenerdings Keeperin Lisa Weigel konnte den Ball im langen Eck abwehren, aber nicht entscheidend klären, sodass Ina Hodzic zur Stelle war und kurz vor der einschussbereiten Stürmerin den Ball zu Seite weg klären konnte. So ging man torlos in die Halbzeit. In der Halbzeit stellten die Altenerdinger um – Lisa Weigel wechselte vom Tor ins Feld und Valerie Marquard stand im zweiten Durchgang zwischen den Pfosten. Dieser Wechsel sollte sich bezahlt machen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erkämpfte sich Lisa Weigel den Ball in der eigenen Hälfte und setzte sich über die rechte Seite durch. Aus doch recht ordentlicher Distanz schloss sie mit einem kraftvollen, hohen Schuss auf das Tor ab und das Spielgerät schlug, unhaltbar für den Torwart, hoch im linken Eck ein. Zehn Minuten später erfolgte der nächste Streich. Als Altenerding einen Eckball von der linken Seite zugesprochen bekam trat Lisa Weigel an. Dieses Mal benötigte man keine acht Versuche, bis etwas Zählbares herauskam, denn Weigel gab bei der Ecke dem Ball viel Spin mit, sodass er direkt im Tor landete. Nach dem 2:0 stellte Altenerding etwas um, so dass die Spielerinnen auch Erfahrung auf anderen Positionen bekamen. So spielte Nina Emberger fortan im Sturm und Melina Duman in der Abwehr. Auch Sophie Reiner konnte sich im Angriff mit ihrer Schnelligkeit beweisen, während Leonie Zeiler Aufgaben im defensiven Mittelfeld wahrnahm. In der Folge wogte das Spiel hin und her, aber ohne zählbaren Erfolg auf beiden Seiten. Valerie Marquard wurde nun auch wieder das ein oder andere Mal geprüft – allerdings behielt sie ihre weiße Weste. Die letzte große Chance des Spiels ging an Hana Mujkic. Nach einem missglückten Abschlag der Torhüterin schaltete sie am schnellsten und brachte ihren Schuss mittig aufs Tor. Die Torhüterin ließ den Ball nach vorne abprallen. Wieder war Mujkic vor der Gegenspielerin zu Stelle, aber leider hatte sie das Visier zu hoch eingestellt und der Ball ging über den Kasten. Kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Altenerdinger Kickerinnen fuhren voller Freude mit 3 Punkten im Gepäck wieder in die Heimat.
D4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg 3:4
Am frühen Samstagmorgen empfingen die D4-Junioren den TSV Wartenberg auf Wartenberg zum ersten Heimspiel in der Saison und leider gab es für die Veilchen eine unglückliche 3:4-Niederlage. Verzichten musste man auf Vincent Mörtl, dafür kam Stammtorhüter Oliver Schubert wieder zurück ins Team. Wartenberg war zu Beginn überlegen und hatte die ersten Chancen. Nach fünf Minuten kam ein Stürmer nach einer Flanke von der rechten Seite aus 10 Metern zum Abschluss, doch Schubert konnte den Ball abwehren und hatte dann das Glück des Tüchtigen, dass der Nachschuss am Tor vorbeiging. Zwei Minuten später gab es dann nach einem Handspiel von Tizian Isele einen Freistoß für die Strogenmarkter, der aber über das Tor geht. Auch die nächste Chance lag auf Seiten des TSV und abermals kam ein Angreifer nach einer Flanke von der rechten Seite zum Abschluss, doch die Kugel landete in den auffangbereiten Armen von Schubert. Aber nach elf Minuten glückte Wartenberg dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Diesmal wurde das Leder von der linken Seite auf den langen Pfosten gezogen und dort hatte ein Angreifer wenig Mühe, das Leder aus kurzer Distanz im Tor unterzubringen. Erst danach tauchte Altenerding das erste Mal vor dem gegnerischen Tor auf. Paul Stöhr lief auf das Tor, umspielte einen Verteidiger, ehe er kurz vor dem Strafraum von ihm zu Fall gebracht wurde. Den daraus resultierenden Freistoß aus sehr guter Position konnte der Torwart abwehren und hatte denn Glück, der der Nachschuss von Adam El Mekhantar von einem Abwehrspieler noch geblockt werden konnte. Aber der nächste Angriff sollte dann doch den Gleichstand bringen. Nach einem Pass von David Mückel brachte Paul Ipolyi das Leder nach innen, wo Miguel Eichwald zur Stelle war und zum umjubelten 1:1 einnetzte. Die Antwort der Wartenberger ließ aber nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten vor der Pause spielte sich Wartenberg durch das Mittelfeld und nach einem Steilpass eilte ein Stürmer alleine auf das Tor zu und vollendete sicher zum 2:1-Führungstreffer. Die Veilchen waren nicht geschockt und hätten um ein Haar postwendend zurückgeschlagen. Nach einem Diagonalpass von Julian Jaworeck konnte sich Lukas Reiser gegen seinen Gegenspieler behaupten und kam im Strafraum zum Abschluss, doch der Wartenberger Schlussmann konnte den Ausgleich verhindern. Als Isele dann den abprallenden Ball auf den freistehenden Benjamin Amiri passte, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch leider ging der Ball am Tor vorbei. Da auch Isele nach einer Ecke von Paul Stöhr mit einem Kopfball das Tor verfehlte, ging man mit einem knappen Rückstand in die Pause. Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann eindeutig der SpVgg und man belohnte sich nun auch zählbar. Marvelous Onyebibile schlug den Ball auf Paul Stöhr, der das Zuspiel perfekt mitnahm, den Gegner umspielte, ehe er den Ball unter Zuhilfenahme des Innenpfostens im Netz unterbrachte. Und es sollte noch besser kommen, wobei die nächsten Chancen noch leichtfertig vergeben wurden. Nach einem Einwurf von Isele lief Stöhr nach vorne und spielte das Leder an der Grundlinie angekommen nach innen. Er fand bei seinem Zuspiel den im Zentrum stehenden Reiser, der aber komplett freistehend das Tor verfehlte. Auch die nächste dicke Möglichkeit hatte der Angreifer. Diesmal wurde er von Onyebibile in Szene gesetzt, aber sein Abschluss war ausbaufähig. Und nur wenig später hoffte man im Altenerdinger Fanlager wieder auf einen Reiser-Treffer, doch der am langen Pfosten stehende Stürmer köpfte das Leder nach einem Eckball von Stöhr nicht über die Linie drücken. Als man schon der Verzweiflung nahe war, glückte acht Minuten vor dem Ende doch noch die hochverdiente Führung. Nach einem langen Pass von Jaworeck erlief sich Stöhr auf der rechten Seite das Leder. Abermals sah er den im Zentrum lauernden Reiser und nun blieb er eiskalt und traf zur vielumjubelten 3:2-Führung ins Netz. Nach diesem Gegentor war aber urplötzlich wieder die Gäste zurück im Spiel und die Veilchen ließen sich aus unerfindlichen Gründen nun wieder in die Defensive drängen. Als die Strogenmarkter nun den SVA-Strafraum mehr oder weniger belagerten, wurden sie schnell für ihr Engagement belohnt, denn nach einem Pass in die Spitze war ein Angreifer vor einem SVA-Abwehrspieler am Leder und schob zum 3:3-Ausgleich ein. Und es sollte für die Gäste noch besser kommen, denn nur zwei Zeigerumdrehungen weiter brachte eine ähnliche Situation die 4:3-Führung für die Gäste. In der Schlussphase wollten die Gastgeber zumindest noch einen Punkt retten, doch die Wartenberger standen nun sicherer in der Abwehr und ließen nichts mehr zu. Nun war sogar noch ein höherer Sieg der Gäste möglich, doch man ließ mehrere Chancen ungenutzt, so dass die Partie spannende blieb. Allerdings blieb der erhoffte Lucky-Punch der Hausherren aus, so dass letztlich eine unglückliche 3:4-Niederlage stand, wobei zumindest ein Remis dem Spielverlauf entsprochen hätte. Nächste Woche geht es zum SC Freising und die SVA-Nachwuchskicker bestreiten das erste Punktspiel außerhalb des Landkreises, ehe in 14 Tagen der VfB Hallbergmoos seine Visitenkarte in Altenerding abgeben wird.
Weitere Bilder vom Spiel
D5-Junioren: TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 9:0
Am Samstagabend mussten die noch punktlosen D5-Junioren die „Weltreise“ zum TSV Grüntegernbach anreisen und auch nach dem Match beim verlustpunktfreien Tabellenzweiten geht das Warten auf den ersten Punktgewinn weiter. Das Spiel begann gleich ungemütlich, denn trotz eigenem Anstoß gerieten die Veilchen gleich unter Druck, aber Torwart Axel Lafitte war zur Stelle und musste schon nach 10 Sekunden den ersten Torschuss mit einer glänzenden Parade zur Ecke klären. Auch nach der anschließenden Ecke musste er nach einem Schuss sein Können zeigen, um den frühen Rückstand zu vermeiden. Nun waren aber auch die Veilchen angekommen und hielten fortan besser dagegen, hatten aber nach sechs Minuten Glück, dass ein gefährlicher Schuss der Gastgeber knapp das Ziel verfehlte. Nun befreiten sich die Veilchen und konnten das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Auch die Offensive hatte nun bessere Chancen und als Neuzugang Phillip Wischof, der sich auf der linken Seite durchsetzen konnte, das Leder nach innen passte, verfehlte Simon Schacht die Hereingabe nur ganz knapp. Besser machten es die Hausherren nach 22 Minuten, wobei die Veilchen Pech hatten, dass ein Schuss von Lukas Maurer unglücklich abgefälscht wurde, so dass Schlussmann Lafitte diesmal keine Abwehrmöglichkeit hatte. Zwei Minuten vor der Pause erhöhte der Gastgeber gar auf 2:0, doch trotz allem sprach Trainer Stephan Mückel von „einer sehr guten ersten Halbzeit“. Nach Wiederbeginn war allerdings vom sehr guten Einsatz aus der ersten Hälfte kaum noch was zu sehen und nun nahmen die Hausherren das Zepter eindeutig in die Hand. Anfangs wirkte es so, als wären die Veilchen mit den Gedanken noch in der Kabine und ein Doppelschlag in der 34. Minute ließ den Vorsprung des TSV schnell auf 4:0 anwachsen. Auch in der Folgezeit bedrängten die Gastgeber das Tor der SpVgg regelmäßig und nutzen ihre Chancen gnadenlos aus. Innerhalb von nur 10 Minuten musste der bedauernswerte Lafitte viermal hinter sich greifen, denn seine Vorderleute ließen nicht die notwendige Gegenwehr vermissen, so dass der Rückstand schnell auf 8:0 angewachsen war. So drohte nun – trotz einer guten Vorstellung im ersten Durchgang – sogar noch eine zweistellige Niederlage, doch letztlich blieb es dann doch einstellig, denn die Gastgeber waren nur noch einmal in der Schlussminute zum 9:0-Endstand erfolgreich. Nächste Woche sind die Nachwuchskicker der Spvgg spielfrei, doch während der Woche hat man beim Testspiel beim SV Eichenried II die Möglichkeit zur Rehabilitation, ehe es dann in 14 Tagen gegen das befreundete Team aus Fraunberg wieder um Punkte geht.
C3-Junioren: FC Forstern – SpVgg Altenerding 10:1
Schon vor Beginn der Partie beim bislang verlustpunktfreien Tabellenführer waren die Hoffnungen der C3-Junioren auf einen überraschenden Spielausgang nicht sonderlich groß, denn die Hausherren präsentierten sich in den ersten Spielen dieser Saison in zu guter Form und 21 Treffer nach nur drei Spielen sprachen eine deutliche Sprache. Letztlich sollten sich die „ängstlichen“ Vorahnungen auch bestätigen und schon in den Anfangsminuten war deutlich zu erkennen, dass die Gäste chancenlos waren. Von Beginn an zeigte der Tabellenführer, dass man das Spiel ernst nahm und schon nach sechs Minuten mussten Keeper Emilian Schreyer erstmals hinter sich greifen. Auch in der Folgezeit ließ Forstern Ball und Gegner laufen, so dass sich die Veilchen nicht aus der Umklammerung lösen konnten. Zwar verteidigen die Altenerdinger Nachwuchskicker leidenschaftlich, aber aufgrund der Vielzahl der Angriffe war es einfach nicht möglich, alle Vorstöße der Hausherren erfolgreich zu unterbinden. So führte ein Doppelschlag in 13. und 14. Minuten schnell zu einer 3:0-Führung des Favoriten. Im Gefühl des sicheren Sieges schlich sich bei den Hausherren kurz ein kleiner Schlendrian an, denn die SpVgg dann entsprechend bestrafte. Nachdem die Gäste dadurch etwas besser ins Spiel kamen, kam sogar zum Ehrentreffer, denn Jason Ocansey schloss einen Konter erfolgreich ab und verkürzte auf 1:3. Aber dann Forstern wieder am Zug und noch vor der Pause glückte den Hausherren mit zwei weiteren Toren die Vorentscheidung. Die zweite Hälfte begann aus Altenerdinger Sicht nicht wie erhofft, denn bereits drei Minuten nach Wiederbeginn machten die Gastgeber das halbe Dutzend voll. Nun merkte man den Gästen an, dass sie vor der Pause schon sehr viel laufen mussten, so dass ein einsetzender Kräfteverschleiß deutlich wurde, So wurde die Forstener Überlegenheit sogar noch größer und die SpVgg kam kaum noch über die Mittellinie. Dies führte dann fast zwangsläufig zu weiteren Rückschlagen für die Veilchen und zwei Gegentore innerhalb von nur fünf Minuten ließen den Rückstand auf 1:8 anwachsen. Nun ging es für die Gäste mehr oder weniger nur noch darum, dass es nicht zweistellig wird, und lange Zeit sah es dann aus, als könne man zumindest dieses „Ziel“ in die Tat umsetzen. Doch in den letzten fünf Minuten erhöhten die Gastgeber noch einmal das Tempo, so dass es doch noch die Gegentreffer Neun und Zehn gab und man sich doch deutlich mit 1:10 geschlagen geben musste. Das dieses Spiel nicht der Maßstab für die Altenerdinger C3-Junioren sein kann, war vor dem Spiel klar, doch im Heimspiel am nächsten Samstag gegen den bislang punktlosen Tabellenvorletzten FC Neufahrn II, ist zu hoffen, dass man wieder Zähler auf die Habenseite bringt.
Weitere Bilder vom Spiel
D2-Junioren: SpVgg Altenerding – FSV Pfaffenhofen 5:2
Nachdem man sich in an den ersten beiden Spieltagen jeweils mit Punkteteilungen zufrieden geben musste, gab es für die Veilchen nun im Heimspiel gegen den FSV Pfaffenhofen den ersten dreifachen Punktgewinn, der dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung hochverdient eingefahren wurde. Das Bongers-/Dasch-Trainergespann schickte folgenden Kader ins Rennen: Sebastian König, Niklas Braune, Felix Hartlmaier, Moritz Hartlmaier, Mateo Rezvan, Hasan Perviz, Mailo Skupnik, Lenny Peschke, Leonard Dasch, Alessandro Cusati und Sebastian Artinger.
Der Beginn der Partie gerhörte der SpVgg Altenerding. Man entschied die ersten Zweikämpfe für sich. Nach zwei Minuten hätte man bereits in Führung gehen müssen. Leo Dasch setzt sich über links durch und spielte den in der „Box“ lauernden Lenny Peschke an, doch dieser verzog den abschließenden Schuss. Doch die Gäste hatten kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits im darauffolgenden Angriff überspielte Leo Dasch dieses mal die rechte Seite und legte das Leder wieder quer auf Hasan Perviz, doch auch diese Chance wurde nicht zur Führung genutzt. In der achten Spielminute belohnte man sich endlich. Nach einem schönen Pass von Mateo Rezvan auf Leo Dasch umkurvte dieser seinen Gegenspieler, überlief den gegnerischen Goalie und schob zur verdienten Führung ein – 1:0. In der Folge verlagerten die Gäste auf Pfaffenhofen das Spielgeschehen weg von deren Tor ins Mittelfeld. Mit gefährlichen Pässe in die Tiefe tauchten Angreifer des FSV zweimal gefährlich vor den Tor von Sebastian König auf, doch dieser blieb immer Herr der Lage. Nach 15 Minuten spielte Mailo Skupnik stark einen Diagonalball auf den durchstartenden Leo Dasch, doch der Gäste-Torhüter reagierte glänzend und klärte zum Eckball. Nach 21 Spielminuten landete das Leder doch wieder im Gästetor. Felix Hartlmaier spielte den Ball die Linie entlang auf Leo Dasch, der die Kugel dann quer in die Box legte. Dankbarer Abnehmer war jedoch unglücklich ein Verteidiger der Gästemannschaft, der den Ball ins eigene Tor zum 0:2-Rückstand abfälschte. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit übernahmen dann die Gäste das Geschehen. In der 25. Minute wurde Moritz Hartlmaier überspielt, doch Sebastian König klärte zur Ecke. Die darauf folgenden Ecke sorgte nochmals für eine brandgefährliche Situation, doch mit einem beherztem Einsatz entschärfte Niklas Braune die Lage, ehe der umsichtig leitende Referee beide Teams zur Pause bat. Der „Pausentee“ der Altenerdinger Kicker war scheinbar gut gemixt, denn zu Beginn der zweite Hälfte übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Bereits nach einer Minute hätte Sebastian Artinger fast für das nächste Tor gesorgt, doch sein Schuss ging knapp links am Tor vorbei. Im Mittelfeld machten nun Alessandro Cusati, Leonard Dasch, Mateo Rezvan und Lenny Peschke gehörig Dampf. Alessandro Cusati machte das Leder mit einem langen Ball scharf. Die Situation schien an für sich geklärt, doch Sebastian Artinger und Leo Dasch sorgte mit deren Pressing für so viel „Stress“ beim Gegner, dass deren Torhüter für einen Moment die Orientierung verlor. Die Kugel landete bei Mateo Rezvan, der blitzschnell schnell schaltete und den Ball aus 24 Metern vorbei am Torwart ins lange Ecke schlenzte – 3:0. Die Gäste auf Pfaffenhofen steckten nicht auf und kamen in der Folge zu zwei sehr aussichtsreichen Chancen, doch die Bälle strichen jeweils knapp am Gehäuse von Sebastian König vorbei. Nach 10 Minuten der zweiten Hälfte kam im Mittelfeld Lenny Peschke an den Ball, spielte einmal quer auf Alessandro Cusati, der direkt auf Leo Dasch weiterleitete. Dieser umspielte zwei Verteidiger und schob zum vorentscheidenden 4:0 ein. Die Gäste aus Pfaffenhofen blieben ihrer Linie treu und spielten weiterhin beherzt auf. Dies sollte sich letztendlich auch lohnen. Mit einem Doppelschlag in der 52. Und 55. Minute verkürzte die Gästemannschaft auf 2:4. Den Schlusspunkt setzt aber wieder die SpVgg durch Leo Dasch, der nach einem wunderschönen Steckpass von Moritz Hartlmaier vor dem Tor abgeklärt blieb und zum 5:2-Endstand einschob. Mit diesen Sieg orientieren sich die Kicker der SpVgg Altenerding nun in der Kreisliga Nord Donau/Isar 1 ins obere Drittel der Tabelle. Nächste Woche heißt es wieder „Koffer packen“ und ab nach Ingolstadt….next stop SV Ingolstadt Hundszell.
Weitere Bilder vom Spiel
C-Juniorinnen: Münchner Sp.VG. Bajuwaren – SpVgg Altenerding 3:1
A2-Junioren: (SG) SV Wörth II – SpVgg Altenerding 4:2
Am Ende des Tages enttäuschte nicht die unnötige 2:4-Niederlage der Altenerdinger A2-Junioren, die einer desaströsen zweiten Halbzeit geschuldet war, sondern die inakzeptablen Undiszipliniertheiten, die neben sieben gelben Karten noch vier Platzverweise der Veilchen wegen Beleidigung zur Folge hatten, so dass die eigentlich erfolgreich gestartete Saison damit wohl gelaufen sein dürfte. Unter diesen Vorzeichen fällt es schwer, zunächst den Spielverlauf wiederzugeben, der nach 10 Minuten die verdiente Führung der Lila-Weißen mit sich brachte. Tamerat Dubale zog im zweiten Versuch eine lange Flanke von links in den Sechzehner, die ein Wörther Abwehrspieler unglücklich per Kopf über seinen Keeper abfälschte und Tiago Cantares die Kugel aus wenigen Metern volley ins leere Gehäuse wuchtete. Die Hausherren kamen erst nach einer Viertelstunde zu ihrer ersten Möglichkeit, doch der Wörther Mittelfeldspieler verzog einen Eckball, der zurück an die Strafraumkante gelegt wurde, knapp am linken Eck vorbei. Eine Minute später gab es zwei aus Altenerdinger Sicht äußerst unglückliche Entscheidungen des Unparteiischen. Zunächst war Yousef Trakouri alleine auf den Heimkeeper zugelaufen und wurde von diesem, als er das Leder am Torhüter vorbeilegte, im Strafraum von den Beinen geholt. Zur Überraschung aller entschied der Referee auf Foul des Angreifers. Keine 30 Sekunden später ereignete sich nahezu dasselbe Vorkommnis, als diesmal Valentin Schachtl alleine auf das Tor zustürmend ebenfalls nach einem Kontakt mit dem Goalie im Sechzehner zu Boden ging. Erneut entschied der Referee auf ein Foulspiel des SVA-Akteurs. Die Veilchen ließen sich trotz des offenen Unverständnisses zunächst nicht beeindrucken, hatte aber Pech, dass Takrouri nach 35 Minuten eine Hereingabe von Ramo Pervitz nur knapp in der Mitte aus Elfmeterposition vor dem leeren Wörther Tor verpasste.. Eine Minute vor dem Wechsel gab es doch noch den zu diesem Zeitpunkt verdienten zweiten Altenerdinger Treffer. Tamerat Dubale setzte aus gut 20 Metern einen Freistoß als Aufsetzer auf das Wörther Tor und überraschte den Torhüter, der das Leder zum 2:0 für die Gäste passieren lassen musste. Nach dem Pausentee übernahm ein Schiedsrichter in Ausbildung das Geschehen, was letztlich aber nicht so wie vorgesehen verlief. Der junge Referee traf auf beiden Seiten einige fragwürdige Entscheidungen, was zunehmend die Gemüter erhitzte, aber das spätere grobe Fehlverhalten einiger SVA-Akteure nichr rechtfertigen kann. Zunächst hatte jedoch Trakouri die Vorentscheidung auf dem Fuß, als er nach einem langen Ball in die Spitze nur noch den Schlussmann vor sich hatte. Er wollte das Spielgerät über den Torhüter hinweg ins Tor lupfen, doch der Wörther Goali hatte das Vorhaben erahnt und konnte sich das Leder noch vor dem nachlaufenden Stürmer sichern. Nach 52 Minuten kippte die Partie, denn die Veilchen kassierten den ersten Platzverweis. Als Dubale von seinem Gegenspieler von seinem Kontrahenten vor Ausführung eines Eckballs am Trikot gehalten wurde, ließ sich der SVA-Mittelfeldspieler zu einer unbedachten Äußerung hinreißen und beleidigte seinen Gegenspieler, was vom Referee mit einer Roten Karten geahndet wurde. Nun brach unverständlicherweise völlige Hektik im Spiel der Veilchen aus. Man brachte kaum noch das Leder zu einem Mitspieler, so dass die Hausherren von Minute zu Minute mehr Druck aufbauten. Zu allem Überfluss kassierten die Lila-Weißen durch dumme Fouls noch zahlreiche gelbe Karten. In den letzten zwanzig Minuten brachen alle Dämme. Nach einer Hereingabe an den Altenerdinger Strafraum, lief der Ball ans linke Eck, wo ein Heimstürmer völlig frei die Kugel ins kurze Eck zum Anschlusstreffer versenkte. Fünf Minuten später hatten die Hausherren das ausgeglichen, denn ein fulminanter Schuss aus 25 Metern fand den Weg ins Tor. Zwei Zeigerumdrehungen weiter war das Spiel endgültig gedreht. Wieder kombinierten sich die Hausherren in den Sechzehner und gingen mit 3:2 in Führung. Die Gäste setzten in den letzten Minuten noch mal alles auf eine Karte, doch Trakouri scheiterte ebenso wie wenig später Sebastian Kähler-Pardo per Kopfball in der Schlussminute am Wörther Torhüter. In der Nachspielzeit überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst sah Nobel Tesfamichael nach einem Gerangel die rote Karte, als er sich auf dem Platz nicht mehr beruhigen ließ und seinen Gegenspieler beschimpfte. Die SG Wörth nutzte die numerische Überlegenheit sogleich aus und erhöhte im Gegenzug auf 4:2. Daraufhin ließ sich nunmehr auch Trakouri zu einer unschönen Äußerung in Richtung seines Gegenspielers hinreißen, was den nächsten Platzverweis zur Folge hatte. Die aufgebrachten Veilchen waren kaum mehr zu beruhigen, so dass das Match unmittelbar danach abgepfiffen wurde. Nach dem Abpfiff sah dann der Altenerdinger Torhüter Hasan Ibrabhim noch den Roten Karton, denn er kommentierte wohl noch die aus seiner Sicht schwache Schiedsrichterleistung, was dieser mit den vierten Platzverweis quittierte. Dieser Vorfall wurde aber seitens des um Deeskalation bemühten Trainers Michael Lefkaditis persönlich nicht wahrgenommen, doch unabhängig davon zeigten einige Gästespieler einen unsäglichen Auftritt, der sicherlich auch intern noch zu Konsequenzen führen wird.
C2-Junioren: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 2:0
Die Begegnung der C1-Junioren aus Dorfen und den C2-Recken aus Altenerding endete etwas glanzlos mit einem 2:0 Sieg für die Gastgeber.
Von der ersten Minute an drängten die körperlich stärkeren Spieler aus Dorfen in den Altenerdinger Strafraum. Nur selten gelang es den Veilchen, sich diesem Pressing zu entziehen. So waren die Konterchancen der Altenerdinger nach der ersten Hälfte an einer Hand abzählbar. Die Altenerdinger Junioren wehrten sich jedoch mit Händen und Füssen, so dass der Gastgeber seine Überlegenheit in keinem zählbaren Erfolg ummünzen und so ging es etwas glücklich, aber auch körperlich gezeichnet es mit einem torlosen Spielstand zum Pausentee. Nach der zum Ende hin schwächer werdenden ersten Hälfte war der zweite Durchgang ein wilder Ritt. Dorfen konnte noch eine Schippe oben drauf packen und Altenerding gingen verletzungsbedingt die Ersatzspieler aus. Der Altenerdinger Schlussmann Lukas Busse hielt aber mit sehenswerten Paraden sein Team weiterhin im Spiel. In der 58. Spielminute brach jedoch die Semptstädter-Abwehrkette das erste Mal ein. Ein Dorfner Stürmer gewann das 1:1-Duell gegen einen Altenerdinger Außenverteidiger, kam so ungehindert zum Torschuss und versenkte das Spielgerät rechts oben zum 1:0-Führung für sein Team in den Maschen. Die Altenerdinger Nachwuchskicker bäumten sich zwar nochmal auf, doch Dorfen konnte auch hier weiter Paroli bieten. In der Schlussphase wurde es dann sogar etwas härten, dessen Ergebnis sich in zwei Zeitstrafen auf beiden Seiten spiegelte. Der letzte Funken Hoffnung auf ein glückliches Remis starb in der 69. Spielminute. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte sich Dorfen über rechts durchsetzen und lochten das Spielgerät links unten zum 2:0-Endstand für die Hausherren ein. Für das Altenerdinger Trainerteam heißt es nun Aufbauarbeit zu leisten, damit die Spieler für die nächste Begegnung gegen den SV Walpertskirchen wieder auf die Erfolgsspur zurück finden.
B2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Hohenpolding 2:3
In einem spannenden Spiel mussten sich die B2-Junioren im Heimspiel gegen die Gäste aus Hohenpolding knapp mit 2:3 geschlagen und gingen nun zum zweiten Mal in Folge als Verlierer vom Platz. Nach anfänglich guten Beginn wurden die Hausherren bereits in der 10. Minute eiskalt erwischt, denn ein Fernschuss eines SG-Akteurs, der aus etwa 30 Metern als halbrechter Position abzog, senkte sich unhaltbar für Keeper Benedikt Bauer als Bogenlampe ins lange Ecke und sorgte für den frühen Rückstand der Veilchen. Dieser Treffer zeigte bei der Michalek-/Dierl-Elf Folgen, denn anschließend verloren die Veilchen den Faden, agierten unentschlossen und zögerlich, die mit vielen leichten Stopp- und Abspielfehlern einhergingen. So sollte sich der Rückstand nur drei Zeigerumdrehungen auch schon alsbald vergrößern. Als sich ein Gästespieler an der linken Grundlinie in den Strafraum dribbelte, fand er bei seiner flachen Hereingabe den gewünschten Empfänger, denn sein Mitspieler ließ sich nicht zweimal bitten und netzte aus sieben Metern flach und unhaltbar ein. Nach dem zweiten Gegentreffer rappelten sich die Hausherren langsam wieder auf und konnten die Partie nun ausgeglichen gestalten. Nach 23 Minuten keimte dann im Lager der SpVgg wieder Hoffnung auf. Renas Senyoldas trieb des Leder schnell durch das Mittelfeld und steckte dann auf den halberechts durchstartenden Tristian Jentsch durch. Der Angreifer konnte noch drei Gegenspieler abschütteln und markierte dann mit einem Flachschuss aus neun Metern den 1:2-Halbzeitstand. Aber nach Wiederbeginn agierten agierten die Semptstädter erneut zu zögerlich und im Zweikampf zu unentschlossen, so dass das Spiel dahinplätscherte, ehe die SG dann 19 Minuten vor dem Ende den alten Abstand wieder herstellte. Nach einem langen Ball musste Keeper Bauer aus seinem Tor eilen, um vor einem anstürmenden Gästespieler zu retten. Leider landete der Befreiungsschlag bei einem ca. 30 Meter vor dem Tor stehenden Hohenpoldinger Akteur, der die Chance sofort wahrnahm und das Spielgerät im leeren Tor unterbrachte. Ein letztes Aufbäumen der Veilchen führte dann in der 72. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer und sorgte in der Schlussphase noch einmal für Spannung. Diesmal profitierte Tristan Jentsch von einem schönen Zuspiele von Silas Matrie und nachdem er erneute drei Defensivspieler umspielte, trug er sich zum zweiten Male in die Torschützenliste ein. Allerdings fand die SpVgg in den letzten Minuten kein Mittel, um die Abwehr der Gäste noch einmal in Verlegenheit zu bringe, so dass es letztlich beim alles in allem verdienten Sieg der SG blieb, was leider dem zu passiven Auftreten der Gastgeber geschuldet war.











