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SpVgg lädt zur Jahreshauptversammlung ein

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Am kommenden Sonntag, den 18. Juni 2023 findet ab 18.30 Uhr die ordentliche Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung der SpVgg Altenerding statt. 

Neben Berichten der Abteilungsleitung stehen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Es sind alle Mitglieder recht herzlich eingeladen und um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

 

Herren: Leonardo Tunjic kehrt zur SpVgg zurück

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Kurz vor dem Ende der Transferperiode ist es den Verantwortlichen der SpVgg Altenerding gelungen, mit Leonardo Tunjic noch einen weiteren ehemaligen Veilchen-Kicker wieder zurück an die Sempt zu lotsen.

Der Mittelfeldakteur schnürte sich bereits in der Vorrunde der gerade zu Ende gegangenen Saison seine Schuhe für den Kreisligaaufsteiger und zählte zu einem Leistungsträger in der Locke-Elf.

Der Landesligist VfB Forstinning war aufgrund seiner starken Leistungen auf ihn aufmerksam geworden und bot ihn im Winter einen Wechsel an.

„Ich wollte diese Chance nutzen, denn ein Angebot aus der Landesliga kriegt man nicht alle Tage, so dass ich mich schweren Herzens entschlossen habe, diesen Schritt zu gehen“, blickt Tunjic ein paar Monate zurück, bereut aber den Wechsel keineswegs.

Sportlich konnte er bei seinem neuen Verein überzeugen und fand im Team des VfB schnell einen Stammplatz im Mittelfeld. „Es waren lehrreiche Monate und mir hat das kurze Gastspiel aus sportlicher Sicht sehr gut gefallen, aber derzeit ist die Situation in Forstinning etwas unklar“, erklärt Tunjic die Gründe für seine Rückkehr.

„Unser Trainer Ivica Coric hört nach Ende der Saison auf und aktuell weiß man nicht so recht, wie es dann weitergeht“, so Tunjic, der auch während seines kurzen Gastspieles in Forstinning den Kontakt zur SpVgg nie verloren hat.

„Er hat fast bei jedem Spiel unserer Mannschaft zugeschaut, so dass wir immer im engen Kontakt zu ihm waren und über seine Pläne informiert waren“, berichtet der sportliche Leiter Matthias Dasch, der ihn dann auf eine mögliche Rückkehr angesprochen hatte.

„Wir haben uns dann sehr schnell geeinigt und Leo hat seine Zusage, die er im Winter gegeben hatte, eingehalten“, freut man sich bei der SpVgg, die auch auf Seiten des Rückkehres liegt.

„Ich habe damals versprochen, dass ich bei einem möglichen weiteren Vereinswechsel zu 100% wieder zur SpVgg zurückkehre und ich bin froh, dass mir Pedro und Matthias wieder die Chance geben, dieses Versprechen einzulösen“, fiebert der 22jährige Mittelfeldspieler seinem Comeback bei der SpVgg entgegen.

„Mit ihm gewinnen wir noch einen sehr starken Offensivspieler, so dass wir nun sehr viele Optionen im Angriffsspiel haben, die eine hohe Qualität versprechen“, äußert sich Trainer Pedro Locke über seinen neuen Kader sehr zuversichtlich.

D2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching 0:5

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Ohne Chance blieben die D2-Junioren im Kreisliganachholspiel gegen den TSV Eching, denn die Zebras erwiesen sich als ein zu starker Gegner und setzten sich selbst in dieser Höhe verdient mit 5:0 durch. In den ersten Minuten verstanden es die Veilchen, das Spiel noch ausgeglichen zu gestalten, doch mit zunehmender Spieldauer wurde die Dominanz des TSV immer größer, was dann auch zwangsläufig zu Toren führte. Der erste Gegentreffer nach neun Minuten resultierte aus einem Freistoß aus halbrechter Position, der direkt im Altenerdinger Tor landete und den frühen Rückstand brachte. Nur eine Minute später konnte der TSV schon den zweiten Treffer nachlegen und dieses Gegentor verschuldeten die Platzherren durch ein äußerst schwache Zweikampfführung mehr oder weniger selbst. Ein Echinger Angreifer kam auf dem linken Flügel an die Kugel und ließ zahlreiche SVA-Abwehrspieler, die allesamt nicht entschlossen in den Zweikampf gingen, stehen. Als dann Keeper Lukas Gilbert aus seinem Kasten kam, spielte er die Kugel nach innen, wo ein Angreifer aus kurzer Distanz zum 2:0 vollendete. Bedauerlich war, dass die Gastgeber aus diesem Fehler nichts gelernt hatten, denn nach 14 Minuten klingelte es schon wieder im Kasten der SpVgg und diesem wohl schon vorentscheidenen 0:3 ging abermals ein schwaches Abwehrverhalten voraus. Diesmal erhielt ein Gästespieler in der eigenen Hälfte den Ball und lief dann nach vorne. Die Altenerdinger Kicker gaben dem Gegenspieler nur Begleitschutz, konnten aber den Vorstoß des TSV-Kickers nicht stoppen, so dass er schließlich nur noch Gilbert vor sich hatte und sicher flach ins rechte Eck einschob. Fünf Minuten vor der Pause kamen dann die Hausherren zur ersten guten Möglichkeit. Nach einem herrlichen Pass von Enis Veseli lief Lennox Höhne alleine auf den Echinger Torhüter zu, brachte aber das Leder nicht an ihm vorbei. Wenig später zwang der Altenerdinger Höhne den Schlussmann der Echinger noch einmal zu einer Parade. Diesmal zog der Torjäger im Strafraum sehensewert, doch der Keeper konnte den Schuss glänzend aus dem langen Eck holen und zur Ecke abwehren. Der nachfolgende Eckstoß sorgte noch einmal für Gefahr, denn der Abwehrversuch eines Abwehrspielers gelang nicht wie erhofft, doch er hatte Glück, dass der Ball knapp über das eigene Tor ging. Nach Wiederberginn nahmen dann die Gäste wieder das Zepter in die Hand und schon nach drei Minuten ließ man den vierten Treffer folgen. Diesmal konnte die Altenerdinger Defensive einen einen Angreifer auf der linken Abwehrseite nicht stoppen. Als der Echinger dann das Leder flach nach innen spielte, aber sein Mitspieler an der Hereingabe vorbeischlug, schien die Gefahr schon gebannt zu sein. Allerdings landete dann das Leder bei einem an der Strafraumgrenze stehenden TSV-Akteur, der dann mit einem fulminanten Schuss Gilbert abermals das Nachsehen ließ. Nun waren die Gäste wieder eindeutig überlegen und war man dem fünften Treffer deutlich näher als die SpVgg dem Ehrentor. Nach 44 Minuten wurde die Altenerdinger Abwehr mit einem Doppelpass ausgehebelt, doch der abschließende Schuss aus ca. 14 Metern war etwas zu hoch angesetzt. Aber zehn Minuten vor dem Ende belohnten sich die Gäste dann doch mit dem fünften Treffer. Nach einem Ballverlust der SpVgg lief man in einen Konter und als ein Stürmer nach einem schönen Pass aus dem Mittelfeld nur noch Gilbert vor sich hatte, umkurvte der Angreifer den SVA-Schlussmann und schob sicher ins verwaiste Tor ein. Nur wenig später dann eine ähnliche Situation: Diesmal wurde eine Ecke der SpVgg abgewehrt und erneut lief man in einen Konter, der dann einen alleine auf das Tor zulaufenden Angreifer zur Folge hatte. Gravierender Unterschied zum kurz zuvor entstandenen Gegenstoß war jedoch, dass Gilbert diesmal zur Stelle war und den sechsten Gegentreffer glänzend verhindern konnte. Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der überlegenen Gäste und hier stand Gilbert das Glück auf der Seite, denn ein schöner Freistoß fand sein Ende am Lattenkreuz, so dass sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte.

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E2-Junioren: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 3:4

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Zu einem Nachholspiel gastierten die E2-Junioren der SpVgg am Dienstagabend bei der E1 des FC Moosinning und feierten einen hart erkämpfen 4:3-Erfolg. Die Veilchen kamen gegen die physisch überlegenen Moosinninger gut uns Spiel und hatten mehrere gute Torchancen durch das Offensivtrio um Kapitän Christoph Zimmermann, Paul Zellner und Valentin Wegmaier. Nur leider hatten die Angreifer das Visier noch nicht gut genug eingestellt und es blieb anfangs beim torlosen Remis, dass aber in jedem Fall den Hausherren schmeichelte. Die Abwehr um Dylan Dorsch, Florian Angermaier und Bastian Brugger hatte bis dahin alles im Griff, doch nach 13 Minuten geriet man dann doch überraschend in Rückstand, denn nach einem Eckball netzte der FCM zum 1:0 ein. Die Jungs der SpVgg ließen sich aber nicht entmutigen und erspielten sich durch die eingewechselten Lukas Bugla, Eduard Ranga und Luis Woitzik weitere gute Einschussmöglichkeiten, aber der Ball wollte nicht ins Tor der Moosinninger, so dass die Seiten mit einem 0:1-Rückstand für die Veilchen gewechselt wurden. Hier fand das Trainerteam Franz Huber und Benjamin Brugger die richtigen Worte und nach der Halbzeit belohnte man sich dann endlich für den Aufwand. Nach einem schönen Angriff über Bastian Brugger und Valentin Wegmaier schloss Paul Zellner mit einem trockenen Schuss ins Kreuzeck zum umjubelten 1:1 ab. Danach war es Valentin Wegmaier, der nach einem tollen Solo und einem schönen Weitschuss das 2:1 für die Veilchen markierte. Dann wurde es turbulent: Nach einer Ecke für Moosinning. Der Ball landete vermutlich hinter der Torlinie im Tor der Veilchen, aber der Schiedsrichter ließ zunächst weiterspielen. Nach Rücksprache mit dem Altenerdinger Torwart Thomas Bernhard gab dieser zu, dass er die Kugel erst hinter der Linie abgewehrt hatte, so dass das 2:2 des FCM schließlich zu Recht Anerkennung fand. Eine tolle Fair-Play-Geste des Veilchen-Keepers. Aber seine Mitspieler ließen sich durch den Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen. Die Abwehr, zwischenzeitlich durch Francisco Canales verstärkt stand sicher und innerhalb von wenigen Minuten schossen Valentin Wegmaier und Christoph Zimmermann die SpVgg mit 4:2 in Front. Die Moosinniger gaben aber noch nicht auf und konnten noch auf 3:4 verkürzen. Mehr ließ die SpVgg aber nicht mehr zu, hätten aber auf der Gegenseite fast noch das fünfte Tor bejubeln können, doch Paul Zellner zielte etwas zu genau und visierte nur den Pfosten ein. Dann war Schluss und die Veilchen konnten dank einer kämpferisch und spielerisch tollen Mannschaftsleistung den dritten Sieg in Folge feiern.

C2-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – SG Eichenfeld Freising 2:4

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Bis zwei Minuten vor Spielende durften die C2-Juniorinnen der SpVgg Altenerding im Nachholspiel gegen die SG Eichenfeld Freising auf zählbaren Erfolg hoffen, denn kurz vor Schluss entschieden die Domstädter mit dem Treffer zum 4:2-Endstand die Partie endgültig zu ihren Gunsten. Die Niederlage war aber einer unkonzentrierten Phase in den Anfangsminuten geschuldet, denn zwei frühe Tore brachten dem Gast schnell eine 2:0-Führung. Schon nach knapp drei Minuten konnte die Altenerdinger Abwehr einen Eckball nur kurz abwehren und als eine Angreiferin der Gäste dann knapp außerhalb des Strafraumes frei zum Schuss kam nutzte diese ihre Chance und setzte das Spielgerät trocken unter die Latte. Keine zwei Zeigerumdrehungen weiter musste Torhüterin Julia Mückel erneut hinter sich greifen. Diesmal brachte Tuana Aydin ihre Kontrahentin knapp innerhalb der Strafraumbegrenzung zu Fall, so dass der gut leitende Referee Leon Feuker regelkonform auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß konnte Mückel leider nicht abwehren. Die Veilchen steckten die Rückschläge zunächst gut weg und wären nach 12 Minuten fast zum Anschlusstreffer gekommen. Nach einem Pass von Katharina Hartmann in die Tiefe kam Lemis Mohajri vor der Freisinger Keeperin an den Ball, brachte das Leder jedoch nicht mehr an der Torhüterin vorbei. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Veilchen, doch Hartmann hatte ihr Visier etwas zu hoch eingestellt, so dass ihr Schuss aus 20 Metern knapp über die Latte ging. Drei Minuten später zeigten sich dann die Freisinger auf der anderen Seite wieder gefährlich. Als Lilli Weger einen Eckball verfehlte, kam eine hinter ihr stehende Angreiferin der Gäste zum Schuss, doch der Ball ging etwa einen halben Meter am Altenerdinger Gehäuse vorbei. Sieben Minuten vor der Pause glückte der SpVgg dann der Anschlusstreffer. Nach einem Ball nach vorne setzte sich Hartmann entschlossen durch und ließ zwei Abwehrspielerinnen stehen. Als sich dann die Torhüterin und eine weitere Defensivakteurin nicht einig war, kam Hartmann durch und konnte das Leder aus kurzer Distanz im leeren Tor unterbringen. Nun wollten die Veilchen mehr und noch vor der Pause den Ausgleich erzwiingen. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel bot sich dann tatsächlich die Chance zum 2:2, doch scheiterte Heidi Mückel bei ihrem Flachschuss an der Torhüterin. Unmittelbar darauf kam die Angreiferin nach einem langen Ball von Diana Drznjak abermals zum Schuss und diesmal hätte die Torwärtin wohl nicht mehr abwehren konnnen, doch diesmal verfehlte der Schuss das lange Eck um Haaresbreite. Dies sollte sich rächen, denn nahezum mit dem Pausenpfiff stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Bei einem Angriff über die rechte Seite drang eine Stürmerin der SG in den Strafraum ein, kam ein Tick vor Torfrau Julia Mückel an das Leder, ging an ihr vorbei und schoss dann mühelos ins leere Tor ein. Wie schon im ersten Durchgang kamen die Freisinger auch zur zweiten Hälfte entschlossener auf den Platz zurück und hätten nach sechs Minuten fast für die Vorentscheidung gesorgt. Nach einem Freistoß in den Altenerdinger Strafraum prallte das Leder von einer SVA-Abwehrspielerin ab, landete dann bei einer völlig freistehenden Stürmerin. Diese war zu überrascht, so dass der Schuss aus kurzer Distanz glücklicherweise direkt auf Mückel ging, die dann mit einem Reflex den Einschlag verhinderin konnte. Wenig später hatte sie dann das Glück des Tüchtigen. Nach einem Angriff über die linke Seite brachten die Gäste das Leder nach innen, wo eine Angreiferin zum Schuss kam. Doch glücklicherweise ging der Schuss an die Hüfte von Mückel und prallte dann gegen den Pfosten. Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Gäste. Nach einem abgefangenen Angriff der SpVgg, wurde das Leder steil nach vorne gespielt, wo sich eine Gästespielerin im Zweikampf gegen Drznjak behaupten konnte. Sie lief dann alleine in den Strafraum, doch Heidi Mückel war zur Stelle und konnte den Flachschuss meistern. Dann aber fanden die Gastgeberinnen wieder besser ins Spiel zurück und kam 15 Minuten vor dem Ende zum ersten Abschluss im zweiten Durchgang. Nach einer Ablage von Amelie Zeiler kam Heidi Mückel zum Abschluss, doch der Schuss wurde zur Beute der Freisinger Torfrau. Aber diese Möglichkeit verlieh der SpVgg noch einmal Auftrieb und fünf Minuten später bot sich eine gute Chance zum Ausgleich. Nachdem sich Hartmmann im Mittelfeld das Leder erobert hatte, lief sich entschlossen nach vorne und konnte erst im Strafraum im letzten Moment gestoppt werden. Allerdings landete das Spielgerät nach der Abwehr direkt bei der links freistehenden Heidi Mückel, doch deren Schuss auf das kurze Eck konnte die Torhüterin zur Ecke abwehren. Vier Minuten vor dem Ende verbuchten dann die Veilchen doch ihren zweiten Treffer. Nachdem Drznjak einen langen Ball nach vorne schlug, drang Hartmann von der linken Seite in den Strafraum und mit sehenswerten Schuss ins lange Eck brachte sie die Hoffnung auf Altenerdinger Seite zurück. Aber die Hoffnung war leider nur von kurzer Dauer, denn schon vier Minuten später glückte dem Gast die endgültige Entscheidung. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über die linke Seite kam das Spielgerät ins Zentrum, wo eine Stürmerin zum Abschluss kam und mit einem unhaltbaren Flachschuss für die 4:2-Endstsand zu Gunsten der Freisinger erfolgreich war.

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E5-Junioren: FC Hörgersdorf – SpVgg Altenerding 1:11

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Einen nie gefährdeten Sieg fuhren die E5-Junioren der SpVgg bei der E1 des Hörgersdorf ein. Den Torreigen eröffnete Torwart Thomas Bernhard, dessen langer Abschlag nach wenigen Minuten den gegnerischen Torwart übersprang und im Tor landete. In Gedanken, einem einfachen Sieg entgegenzusteuern, wurde danach die Abwehr- und Laufarbeit vernachlässigt und Hörgersdorf kam kurz danach zum 1:1 und bis dato verdienten Ausgleich. Das war der endgültige Wachmacher für die Veilchen am Sonntagmorgen und somit begannen aufregende 40 Minuten mit einem Spiel auf ein Tor. Hörgerdorf verteidigte, Altenerding drückte auf die Führung. Raphael Bendl eroberte sich nahe der Eckfahne den Ball, zog nach innen und stellte die Führung zum 2:1 wieder her. Hörgersdorf versuchte weiteres Unheil zu verhindern, doch ein langer Ball der SpVgg führte zum dritten Treffer. Nils Bagge nahm einen solchen Ball auf, nahm Maß und versenkte den Spielgerät aus 15 Metern trocken im Eck. Weitere Versuche des FCH, sich zu befreien, wurden von den emsigen Abwehrspielern Thomas Voitenleitner und Alani Zabka bereits im Keime erstickt und die Bälle früh abgefangen. Tom Kaspari, bis dahin agiler Antreiber im Mittelfeld, wollte da nicht nachstehen und machte es seinen Teamkollegen nach. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld, sorgte er für einen schnellen Raumgewinn und erhöhte mit einem trockenen Schuss aus 15 Metern auf 4:1. Die Veilchen blieben weiterhin feld- und spielüberlegen, so dass sich Abwehrchef Fransico Canales offensiv mit einbringen konnte und ebenfalls ein Tor bejubelte. Mit diesem 5:1 ging es auch in die Halbzeitpause. Trainer Bugla hatte bis auf die Chancenverwertung wenig zu bemängeln und appellierte an seine Spieler weiterhin 100% zu geben. Er wurde nicht enttäuscht, denn kurz nach Anpfiff zum zweiten Durchgang legte Lukas Bugla das 6:1 nach. Der Druck auf Hörgersdorf blieb unverändert hoch. Dominik Bendl und Fabian Baumbach liefen den Gegner bei jeder sich bietenden Gelegenheit an, um früh Bälle zu erobern. Spielerisch hatte das Team nun alles im Griff und spielte den Ball sehenswert mehrfach über mehr als ein Dutzend Stationen. Raphael Bendl, mittlerweile auf der Außenbahn, konnte sich erneut durchsetzen und stellte auf 7:1. Anschließend folgte die Tom-Caspari-Show, der sich den Appell des Trainers wohl sehr zu Herzen genommen hatte. Überall im Mittelfeld zu finden setze er sich dreimal in Folge sehenswert durch und fügte seinem Tor aus der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick hinzu, so dass er schon frühzeitig für einen zweistelligen Erfolg sorgte. Den Schlusspunkt setze Lukas Bugla, der zunächst an der Latte scheiterte, aber den Abpraller aus acht Metern sehenswert nolley in die Maschen jagte und sich für den 11:1-Enstand verantwortlich zeigte. Trainer Bugla zeigte sich von seiner Mannschaft sehr angetan und sprach von „einem sehenswerten Spiel seiner gut aufgelegten Schützlinge“.

Herren: Nessim Mahsas kehrt nach Hause zurück

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Langsam, aber sicher nimmt der Kader für die nächste Saison bei den Herren der SpVgg Altenerding Gestalt an und nach Julian Schaumaier, der von Aspis Taufkirchen nach Altenerding wechselt, kehrt mit Nessim Mahsas ein weiterer ehemaligen SVA-Kicker zu seinem Heimatverein zurück.

Der Mittelfeldspieler, der seine gesamte Jugendzeit bei der SpVgg Altenerding verbrachte, streifte sich in den letzten fünf Jahren das Trikot des SV Wörth über und hatte maßgeblichen Anteil am Aufschwung des SVW, wo er in der Kreisliga als absoluter Stammspieler gesetzt war.

Nun kehrt er dem SV Wörth den Rücken, will aber den Wechsel keinesfalls mit der Tatsache, der sein alter Verein nach der Fusion mit dem SV Hörlkofen in der nächsten Saison in der A-Klasse an den Start gehen wird, in Verbindung bringen.

„Ich habe unglaublich gerne in Wörth gespielt und der Wechsel erfolgt in jedem Fall mit einem weinenden Auge, denn die letzten fünf Jahre waren unglaublich schön und selbst die zurückliegende Saison, die sicherlich nicht leicht war, hat gezeigt, welcher Zusammenhalt im Team war“, blickt Mahsas sehr dankbar zurück.

Auch bei seinem Wechsel gab es kein böses Blut und „ich bin froh, dass mit Verständnis für den Wechsel entgegengebracht wurde, was auch beim Abschied zeigt, bei welchem tollen Verein ich die letzten Jahren verbringen durfte“.

Bei der SpVgg freut man sich über die Rückkehr des laufstarken Linksfusses. „Wir haben ihn schon vor der letzten Saison angesprochen, konnten ihn aber leider nicht von einer Rückkehr überzeugen, sind aber jetzt glücklich, dass er sich wieder die Schuhe für uns schnürt“, heißt der sportliche Leiter Matthias Dasch den Heimkehrer willkommen.

Allerdings ist wird sich erst Anfang August herausstellen, ob die Veilchen in naher Zukunft dauerhaft mit dem Mahsas planen können, denn der Neuzugang bemüht sich derzeit um einen Studienplatz in Wien, wobei die Antwort noch aussteht. Bei einem positiven Bescheid würde dann im September ein Umzug in die österreichische Hauptstadt anstehen, während der 26jähirge Mittelfeldakteur bei einer Absage in München studieren würde.

„Unabhängig davon wollten wir ihn unbedingt haben, weil seine Verpflichtung auch für die spätere Zukunft einiges verspricht. Ich drücke ihm die Daumen, dass sich seine Wünsche im persönlichen Umfeld realisieren lassen und würde mich für ihn freuen, wenn seine Bewerbung einen positiv bescheinigt würde“.

Mahsas ist der SpVgg für diese Haltung dankbar und zeigt sich glücklich, dass der Wechsel trotz dieser offenen Frage realisiert wurde. „Dieses Vertrauen will ich mit Leistung zurückzahlen. Unabhängig, ob ich mein Studium in Wien oder München absolviere, werde ich in jedem Training und Spiel Vollgas geben“.

Herren 1: Michael Gartner folgt Shaban Vranovci als Co-Trainer

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Die Position des Co-Trainers beim Kreisligaaufsteiger SpVgg Altenerding wird zur neuen Saison neu besetzt und man hat mit Michael Gartner einen Altbekannten zurück an die Sempt geholt.

Die Verantwortlichen der SpVgg waren gezwungen, eine personelle Veränderung vorzunehmen, denn Shaban Vranovci, der in den letzten drei Jahren als Assistent von Chefcoach Pedro Locke fungiert hat, kann diese Aufgabe aus Zeitgründen nicht mehr leisten.

„Mir hat die Aufgabe, bei der ich sehr viel mitnehmen konnte, unheimlich viel Spaß gemacht und ich bedanke mich sowohl bei Pedro, der tollen Mannschaft und den Verantwortlichen der SpVgg für das Vertrauen, denn ich hatte wirklich tolle Jahre, die zwei Aufstiege mit sich brachten“, blickt der scheidende Coach mit etwas Wehmut zurück, erläutert aber auch die Gründe für sein Ausscheiden.

„Meine beiden Söhne haben sich in jüngster Vergangenheit fußballerisch verändert und spielen nun beide bei der SpVgg Landshut höherklassig Fußball. Ich will die Entwicklung der Jungs einfach miterleben, aber um mir diesen Wunsch erfüllen zu können, kann ich nicht parallel als Co-Trainer weitermachen. Ich werde der SpVgg aber in jedem Fall verbunden bleiben und ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich irgendwann wieder eine Funktion in Altenerding übernehmen werde“.

Der sportliche Leiter Matthias Dasch und Locke sind Vranovci für seine Unterstützung sehr dankbar und halten ihm die Türe in Altenerding offen. „Shaban war mit immer mit viel Herzblut dabei und hat mit seiner Unterstützung einiges zum Erfolg beigetragen. Dass er derzeit aufgrund seiner Söhne die fußballerischen Prioritäten ändert, ist nachvollziehbar, aber er ist immer wieder bei uns Willkommen“.

Bei der Suche nach seinem Nachfolger wurde man schnell fündig und man konnte mit Michael Gartner einen Mann an Land ziehen, der den Altenerdinger Stallgeruch bereits kennt, hat er doch einige Zeit seiner Jugend bei der SpVgg verbracht, wo er aufgrund seiner fußballerischen Klasse auch das Interesse anderer Vereine geweckt hat.

So wechselte er nach seiner Zeit bei der SpVgg zu den U19-Junioren des FC Deisenhofen, die in der Bayernliga spielten und schloss sich dann im Herrenbereich zunächst dem FC Erding an, wo er in der Bezirksliga aktiv war.

Anschließend zog es ihn wieder zu seinem Heimatverein VfB Forstinning zurück und war auch dort im Bezirksligateam unumstrittene Stammkraft.

Sein nächster Woche hatte mit einer privaten Veränderungen zu tun, denn er zog mit seiner jetzigen Frau nach Walpertskirchen um und war ab 2019 für den ortsansässigen SVW aktiv.

„Ich habe den Kontakt zum Michi nie verloren und habe seine ganze Laufbahn verfolgt. Leider kam er den letzten Jahren aufgrund vieler Verletzungen und gesundheitlicher Probleme nicht richtig auf die Beine und war nur selten aktiv, aber er liebt den Fußball und hat mir vor einiger Zeit mitgeteilt, dass er früher oder später die Trainerkarriere anstrebe“, berichtet Locke.

Diese Information machte man sich bei der SpVgg nun zu Nutze und man bot Gartner die Aufgabe des Co-Trainers an. Es bedurfte schließlich keiner langen Gespräche teilt der sportliche Leiter Matthias Dasch.

Unsere Vorstellungen haben sich mehr oder weniger auf Anhieb zu 100% gedeckt, so dass wir uns sehr schnell einig waren“, zeigt man sich bei der SpVgg über die schnelle Einigung sehr erfreut.

Auch Gartner freut sich über das Vertrauen und kann den Start gar nicht mehr erwarten. „Dass ich einen der besten Trainer im Landkreis künftig unterstützen darf, ist eine Ehre für mich und ich kann von Pedro sehr viel lernen, will mich aber durch meinen Ehrgeiz und meine Erfahrung auch einbringen, um bei der Verwirklichung der ambitionierten Ziele der SpVgg mithelfen zu können“.

Zunächst ist die Aufgabe von Gartner nur als Co-Trainer beschränkt und es ist nicht geplant, dass er anfangs als Spielertrainer fungiert.

„Wir werden den Michi diesbezüglich nicht unter Druck setzen, denn es bedarf sicherlich noch einiger Zeit bis er wieder hundertprozentig fit ist.  So haben wir vereinbart, dass er jetzt erstmal nur an der Seitenlinie unterstützen wird. Sollte alles positiv laufen und seine gesundheitlichen Probleme der Vergangenheit angehören, ist natürlich ein mittelfristiges Comeback nicht ausgeschlossen“, richtig man bei der SpVgg ein Blick in die Zukunft.

Seinem ersten Tag bei der SpVgg, der am 19. Juni mit dem Trainingsstart des Kreisligaaufsteigers terminiert ist, fiebert Gartner so oder so schon jetzt entgegen.

Herren 1: TuS Oberding – SpVgg Altenerding 1:0

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Lukas Bachmair (71. Maximilian Supe), 3. Tobias Neuner, 4. Maximilian Supe (55. Pedro Flores), 5. Niklas Weißer, 6. Julius Krop, 7. Domenik Gruber (65. Christoph Luberstetter),  8. Samuel Kronthaler, 9. Matthias Loher, 10. Wiam Takruri (15. Leart Bilalli), 11. Johannes Irl (55. Ridwan Bello)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
160

Spielbericht:
Mit einer überraschenden 0:1-Niederlage beim TuS Oberding haben sich die Kicker der SpVgg Altenerding aus der Kreisklasse in Richtung Kreisliga verabschiedet. Die Pleite war vor allem einer insbesonds im ersten Durchgang äußerst dürftigen Chancenverwertung geschuldet.

Schon nach zwei Minuten lag die Führung des Favoriten in der Luft. Nach einer schönen Kombination spielte Wiam Takruri das Leder schön auf Matthias Loher durch. Der Angreifer sah sich nur noch Torhüter Alexander Strobl gegenüber und als er dem Oberdinger Schlussmann das Leder durch die Beine spielte, schien die Führung perfekt. Allerdings hatte das Leder zu wenig Fahrt, so dass die Hausherren die Kugel noch vor dem Überschreiten der Torlinie klären konnten.

Sechs Minuten später wären dann die Platzherren fast in Führung gegangen. Nachdem die SpVgg das Leder nach einem Oberdinger Angriff mehr oder wenig schon geklärt hatte, gab man das Spielgerät wieder an den Gastgeber ab. So bot sich TuS eine Flanke auf den langen Pfosten zu schlagen, wo Florian Gerbl frei vor dem Tor zum Abschluss kam, diese Großchance jedoch nicht nutzen konnte und über das Tor schoss.

Nach 15 Minuten war dann erstmals der Altenerdinger Keeper Lukas Loher gefordert, doch er war auf der Hut und konnten einen schönen Freistoß von Markus Weber aus dem Winkel holen.

Im Gegenzug brannte es dann wieder vor dem Oberdinger Tor. Nach einer schönen Flanke von Domenik Gruber kam Maximilian Supe zum Kopfball, doch leider war es dem Abwehrspieler nicht gegönnt, sich mit einem Tor aus Altenerding zu verabschieden, denn sein Kopfball war etwas zu hoch angesetzt.

Nach 18 Minuten kam dann Loher nach einer Hereingabe des kurz zuvor eingewechselten Leart Bilalli im Strafraum zum Abschluss, doch Strobl konnte den Gegentreffer mit einer starken Parade vereiteln.

Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte der SVA-Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Als Tobias Neuner einen Freistoß aus der eigenen Hälfte über die Oberdinger Kette geschlagen hatte, lief Bilalli alleine auf das Tor zu. Er kam vor dem aus seinem Tor kommenden Strobl an die Kugel und hatte den Schlussmann schon mit einem Heber überwunden, doch leider war der Schuss zu streng und ging über den Querbalken.

In der 28. Minute trugen die Veilchen dann über die linke Seite einen Angriff nach vorne und als Gruber auf Bilalli durchsteckte, wollte der Torjäger an Keeper Strobl vorbeigehen, doch der Oberdinger Torhüter war mit der Hand nach am Ball und konnte Bilalli das Leder vom Fuß pflücken.

Zwei Minuten später zeigten sich dann die Hausherren wieder in der Offensive. Nachdem die Veilchen einen Eckball nicht entscheidend klären konnten, kam Tim Götze zum Schuss. Zunächst konnte Lukas Loher abwehren, aber das Leder nicht festhalten, hatte dann aber das Glück des Tüchtigen, dass Weber beim Nachschuss sein Visier zu hoch eingestellt hatte.

Zehn Minuten vor der Pause kamen die Gäste zu einer Doppelchance, die aber leider erneut keinen zählbaren Erfolg brachte. Nach einem schönen Diagonalball kam es wieder zum Duell zwischen Bilalli und Strobl, das auch diesmal der TuS-Torhüter für sich entscheiden konnte. Als aber Abpraller bei Loher landete und dieser dann zum Abschluss kam, konnte der Schlussmann nicht mehr eingreifen, doch ein auf der Linie stehenden Abwehrspieler stand ihm zur Seite und verhinderte den Rückstand seiner Farben.

Nach 37 Minuten dann die nächsten Großchancen für die Veilchen. Zunächst hatte Bilalli Pech, dass sein 30 Meter-Freistoß nur an die Latte krachte. Als die Kugel ins Feld zurücksprang und beim völlig freistehenden Loher landete, schien die Führung perfekt, doch der Torjäger schoss am Kasten vorbei, so dass es weiterhin beim torlosen Remis blieb.

Dieser „Chancenwucher“ sollte sich in der 40. Minute dann rächen. Bei einem Konter stand die Altenerdinger Abwehr schlecht organisiert, so dass Markus Weber alleine auf das SVA-Tor zusteuerte und unhaltbar für Loher zum 1:0 erfolgreich abschloss.

Neun Minuten nach Wiederbeginn hätten die Platzherren die Führung dann fast ausgebaut. Nachdem Oberding Nähe der linken Eckfahne einen Freistoß zugesprochen bekam, zog Weber die Kugel nach innen. Als der Ball immer länger wurde, verschätzte sich Loher etwas, hatte dann aber Glück, dass der Ball knapp am langen Pfosten vorbeiging.

In der Folgezeit nahm das Niveau auf beiden Seiten deutlich ab. Das Match spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab und viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste prägten die Partie, so dass klare Einschußmöglickeiten mehr oder weniger nicht mehr vorhanden waren.

Erst zehn Minuten vor dem Ende kam es mal wieder zu einem Abschluss, der diesmal auf Seiten der SpVgg lag. Nach einem Zuspiel auf Bilalli zog der Angreifer nach innen und kam dann auch zum Schuss, doch ein Abwehrspieler brachte sein Bein noch dazwischen und nahm dem Ball deutlich an Geschwindigkeit, so dass Strobl wenig Probleme hatte, um das Spielgerät sicher aufnehmen zu können.

Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der Gäste, doch der Fernschuss des aufgerückten Niklas Weißer war zu hoch angesetzt, so dass man die vierte Saisonniederlage nicht mehr abwenden konnte.

Trainer Pedro Locke sprach den Hausherren für ihre starke Defensivleistung im zweiten Durchgang ein großes Kompliment aus. „Oberding hat wirklich sehr gut verteidigt und sich somit den Sieg verdient. Wir sind dafür bestraft worden, denn wir die vielen Chancen nicht nutzen konnten“.

Herren 2: TuS Oberding II – SpVgg Altenerding 0:6

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Weiher, 3. Simon Wolf (30. Alexander Schwarz), 4. Marc Florian, 5. Felix Ramberger,  6. Adonai Ngombo, 7. Tobias Lamm (78. Antonio Kavran),  8. Ajdin Nienhaus, 9. Tarik Mahjoub (65. Rene Feuker),  10. Antonio Kavran (69. Tarik Mahjoub),  11. Hussein Bahlak

Tore:
0:1 Jonas Pamer (6. / Handelfmeter)
0:2 Ajdin Nienhaus (16.)
0:3 Antonio Kavran (26.)
0:4 Antonio Kavran (27.)
0:5 Tarik Mahjoub (52.)
0:6 Ajdin Nienhaus (84. / Foulelfmeter / Ajdin Nienhaus)

Gelbe Karten:
Felix Ramberger

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Nach der überraschenden und einzigen Saisonniederlage (0:1 gegen den FSV Steinkirchen II) vor zwei Wochen hat sich der B-Klassenmeister aus Altenerding mit einer starken Leistung in die Sommerpause verabschiedet, denn man ließ dem gastgebenden TuS Oberding II nicht den Hauch einer Chance und kam zu einem selbst in dieser Höhe verdienten 6:0-Erfolg.

Von Beginn an übernahmen die Gäste die Initiative, was bereits nach sechs Minuten mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Nach einem Handspiel im Oberdinger Strafraum zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt und der etatmäßige Elfmeterschütze Jonas Pamer verwandelte gewohnt sicher zur frühen 1:0-Führung.

Sechs Minuten später war man dann dem zweiten Treffer sehr nahe. Nachdem sich Ajdin Nienhaus am rechten Flügel gekonnt durchgesetzt hatte und von mehreren Abwehrspielern nicht gestoppt werden konnte, legte er das Spielgerät von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr, wo Tobias Lamm zum Abschluss kam. Doch leider traf er das Leder nicht richtig, so dass Schlussmann Kevin Röger den Ball parieren konnte.

In der Folgezeit blieb die SpVgg klar spielbestimmend, aber es fehlte die letzte Konsequenz und die Genauigkeit im letzten Drittel, so dass der nächste Treffer „erst“ nach 16 Minuten nachgelegt werden konnte. Nachdem Simon Wolf das Leder auf der rechten Seite abgefangen hatte, trug er das Spielgerät schnell nach vorne und spielte es dann in die Tiefe, wo Nienhaus dankbarer Abnehmer war und Röger mit einem Flachschuss nur noch das Nachsehen gab.

Zwei Minuten später war der Ex-Altenerdinger Röger schon wieder gefordert, konnte diesmal aber einen weiteren Gegentreffer verhindern. Nach einem schönen Zuspiel von Nienhaus sah sich Adonai Ngombo nur noch Röger gegenüber. Allerdings zögerte der Angreifer beim Abschluss einen Tick zu lange, so dass er die Kugel nicht mehr am Keeper vorbeibrachte.

Nach 20 Minuten hatten die Gäste dann Glück, fortan nicht in Unterzahl spielen zu müssen. Nach einem Pass nach vorne konnte Felix Ramberger den pfeilschnellen Dominik Preger kurz vor dem Strafraum nur noch unfair bremsen, doch der Referee verhängte gegen den Altenerdinger Akteur nur die gelbe Verwarnungskarte.

Sechs Minuten später konnten die Gäste dann auf 3:0 erhöhen. Einmal mehr konnte der stark aufspielende Nienhaus auf dem Flügel nicht aufgehalten werden und zog dann eine Flanke nach innen. Zunächst schien es, als käme Antonio Kavran nicht mehr an die Hereingabe, doch mit seiner Fußspitze kam er vor Röger an den Ball und zirkelte das Spielgerät am Oberdinger Torhüter vorbei ins Netz.

Nur eine Minute später sollte dann schon der nächste Treffer folgen. Erneut war Nienhaus der Initiator. Als er sich gegen zwei Oberdinger Abwehrspieler behaupten konnte, spielte er den Ball in die Tiefe, wo Kavran einen Schritt vor Röger an das Zuspiel kam und den Ball zum 4:0 ins Tor beförderte.

Zehn Minuten vor der Pause hätte nach Kavran auch Nienhaus fast seinen Doppelpack geschnürt. Nach einem Foul an Ngombo erhielt die SpVgg am linken Strafraumeck einen Freistoß gesprochen, doch mit einer starken Parade konnte Röger den Schuss von Nienhaus überragend parieren.

Nach der Pause kamen die Gäste dann schnell zur ersten guten Chance, denn der Sekundenzeiger hatte noch keine ganze Umdrehung hinter sich, als sich Tarik Mahjoub fast in die Torschützenliste eingetragen hätte. Nach einer Hereingabe von der linken Seite schloss der Angreifer sofort ab, doch der Ball ging leider zu zentral auf das Tor und konnte von Röger pariert werden.

Aber in der 52. Minute hatte Majhoub das Versäumte nach. Nach einem Pass von Hussein Bahlak brachte Alexander Weiher das Spielgerät nach innen, wo sich Mahjoub das Leder noch annehmen konnte, ehe er dann mit einem fulminanten Schuss unter die Latte auf 5:0 erhöhte.

Wenig später bot sich der SpVgg die nächste gute Chance. Als Kavran eine Flanke von der rechten Seite nach innen schlug, hatte sich Röger verschätzt und kam nicht mehr an den Ball, doch der am langen Pfosten stehende Nienhaus kam auch nicht mehr richtig an die Hereingabe, so dass er den Ball nicht mehr im Tor unterbringen konnte.

Nach 74 Minuten setzte Wolf zu einem sehenswerten Solo an. Er ließ vier Oberdinger Akteure wie Slalomstangen stehen, doch beim abschießenden Linksschuss fehlte ihm etwas die Kraft und scheiterte an Röger.

In der Schlussphase plätscherte dann das Spiel etwas vor sich hin, denn die Veilchen taten jetzt nur noch das Notwendigste, doch Oberding fehlten die Mittel, um daraus Kapital schlagen zu können, so dass sich nur noch wenig Nennenswertes zeigte.

Aber sechs Minuten vor dem Ende gab es dann doch noch den letzten Treffer für die Veilchen. Nach einer schönen Einzelleistung drang Nienhaus in den Strafraum ein und wurde dann unfair zu Fall gebracht, so dass der Schiedsrichter abermals auf Elfmeter für die SpVgg entschied. Nienhaus widersetzte sich des ungeschriebenen Gesetzes, dass der Gefoulte nicht schießen soll, doch er wurde dafür nicht bestraft, sondern verwandelte sich zum 6:0.

Kurz vor dem Ende hätte Röger dann fast nochmal hinter sich greifen müssen. Nach einem schönen Angriff kam Kavran noch einem abschließenden Doppelpass frei vor dem Tor zum Schuss, doch der Oberdinger Schlussmann tauchte blitzschnell ab und konnte mit einem Reflex den Flachschuss abwehren, so dass sich Endergebnis von 6:0 für die SpVgg nichts mehr ändern sollte.