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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV St. Wolfgang 4:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (60. Niklas Weißer), 3. Julius Krop, 4. Maximilian Supe (71. Ajdin Nienhaus), 5. Christoph Luberstetter, 6. Domenik Gruber (82. Alexander Weiher), 7. Johannes Irl (67. Adon Ngombo),  8. Maximilian Kronthaler, 9. Matthias Loher (85. Wiam Takruri),  10. Leart Bilalli,  11. Wiam Takruri (60. Leonardo Tunjic)

Torschützen:
1:0 Domenik Gruber (35.)
2:0 Matthias Loher (37.)
3:0 Wiam Takruri (48.)
4:1 Leonardo Tunjic (63.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Leonardo Tunjic (79. / Schiedsrichterbeleidgung)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
190

Spielbericht:
Auch der TSV St. Wolfgang konnte die Siegesserie der SpVgg nicht stoppen, denn der verdiente 4:2-Erfolg über den Tabellenvorletzten war der fünfte Sieg in Serie für die Veilchen.

Von Beginn an waren die Gastgeber das spielbestimmende Team und man nahm von Beginn an die Zügel in die Hand. Freilich tat man sich anfangs schwer, sich gegen die kompakte St. Wolfganger Abwehr entscheidend durchzusetzen, so dass in der Anfangsphase die ganzen klaren Einschussmöglichkeiten ausblieben.

Auf der anderen Seite hatte der Altenerdinger Schlussmann Lukas Loher zunächst einen geruhsamen Nachmittag, denn die Gäste beschränkten sich nur darauf, das Leder aus der Gefahrenzone zu befördern, machten aber keine Anstalten, selbst für Entlastungsangriffe zu sorgen.

Nach neun Minuten kamen die Veilchen zum ersten Abschluss, doch ein Schuss von Wiam Takruri vom rechten Strafraumeck strich ca. einen halben Meter am kurzen Eck vorbei.

Zehn Minuten später wurde es dann schon deutlich gefährlicher. Diesmal zog Takruri vom rechten Flügel eine Flanke nach. Als die Kugel über den langen Pfosten hinausging, machte Domenik Gruber das Leder wieder scharf und brachte es zurück ins Zentrum, wo Johannes Irl frei zum Abschluss kam, aber links am Tor vorbeischoss.

Nach 32 Minuten brannte es dann wieder vor dem Tor der Gäste. Nachdem ein Abwehrspieler einen nach innen gespielten Ball von Alexander Weiher verfehlt hatte, kam Matthias Loher zum Abschluss, doch Schlussmann Thomas Waltl konnten den Rückstand verhindern.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter bedurfte er aber der Unterstützung von seinem Vordermann Alexander Strauch, um den Rückstand seiner Farben verhindern zu können.

Diesmal kam das Spielgerät von der anderen Seite nach innen und erneut kam Loher zum Abschluss, doch mit einer beherzten Rettungsaktion konnte Strauch auf der Linie klären.

Doch elf Minuten vor der Pause sollte sich das vorausgegangene Pech ins Glück wandeln. Nach einem Zuspiel von Irl kam Gruber im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss. Als Abwehrspieler Marko Kaltner noch seinen Fuß in den Schuss brachte, wurde der Schuss zur Bogenlampe und ging für Waltl so unglücklich über ihn hinweg, so dass er erst hinter der Torlinie an das Leder kam.


Zwei Minuten später gab es auf Altenerdinger Seite abermals Grund zum Torjubel. Diesmal brachte Takruri das Leder nach innen, wo ein Abwehrspieler der Gäste zunächst noch klären konnte. Allerdings landete das Leder direkt bei Loher, der das Spielgerät dann aus der Luft gefühlvoll über Waltl im St. Wolfganger Tor versenkte.


Zwei Minuten vor der Pause kam dann Torjäger Lear Bilalli nach schönem Pass von Weiher im Strafraum zum Abschluss, doch er zielte zu genau und scheiterte am Pfosten.

Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Gastgeber und abermals war man dem dritten Treffer sehr nahe. Nach einer Ablage von Loher kam Samuel Kronthaler aus 17 Metern zum Schuss. Als Waltl das Leder nur kurz abwehren konnte, kam Loher zum Nachschuss, doch mit einer starken Parade verhinderte der St. Wolfganger Keeper das 0:3.


Aber drei Minuten nach Wiederbeginn musste er dann doch wieder hinter sich greifen. Nach einem Pass von Gruber brachte Bilalli das Leder flach nach innen, wo Loher das Zuspiel für den besser positionierten Takruri durchließ, so dass dieser wenig Mühe hatte, um aus kurzer Entfernung den schönen Spielzug zu veredeln.

Drei Minuten stand Waltl dann schon wieder im Mittelpunkt, doch er war auf der Hut und konnte einen schönen Freistoß von Julius Krop gerade noch über die Latte lenken.


Nun wollten die Gastgeber die endgültige Entscheidung herbeiführen, doch abermals hatte Bilalli nach einem Zuspiel von Tarkuri Pech, denn erneut visierte er nur den Torpfosten an.

Nach 60 Minuten kamen dann die Gäste aus dem Nichts zum ersten Treffer. Nach einem Angriff durch das Zentrum landete die Kugel beim rechts freistehenden Luca Lamprecht. Der Mittelfeldspieler fackelte nicht lange und zirkelte das Leder vom rechten Strafraumeck unhaltbar zum 1:3 ins lange Eck.

Und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter wäre der Rottenwaller-Elf dann fast sogar der Anschlusstreffer geglückt. Nachdem Lambrecht das Leder in den Strafraum gebracht hatte, wühlte sich Stauch durch und kam dann alleine vor dem Tor stehend zum Abschluss, doch sein Schuss aus sieben Metern ging glücklicherweise knapp am Tor vorbei.

Aber nach 63 Minuten hatten die Hausherren die passende Antwort parat. Nach einer Hereingabe von Gruber nahm der kurz zuvor eingewechselte Leonardo Tunjic das Spielgerät nach innen mit und ließ dann Waltl mit einem Flachschuss das Nachsehen.


Vier Minuten später war man dann sogar dem fünften Treffer nahe. Nachdem Gruber einen Freistoß von St. Wolfgang abgefangen hatte, spielte er nach innen auf Tunjic, der dann sofort auf Bilalli durchsteckte, doch mit einer gekonnten Fußabwehr konnte Waltl den ersten Treffer des Torjägers verhindern.

Wenig später gab es dann gegen die Gäste eine Zeitstrafe, doch nach einem rüden Foul an Kronthaler musste Max Herrneder vom Platz.

Die Gäste trotzten der numerischen Unterlegenheit und konnten elf Minuten vor dem Ende auf 2:4 verkürzen. Lambrecht schlug aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß auf dem langen Pfosten und fand dort den einlaufenden Simon Peinelt, der per Kopf erfolgreich war.


Zu allem Überfluss gab es nach diesem Gegentreffer noch ein Wortgefecht, bei dem auch Tunjic beteiligt war und er ließ sich zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen, so dass die nummerische Gleichheit fortan wieder hergestellt war.

Wenig später hätte Matthias Loher das Match dann vorentscheiden können, doch bei seinem Alleingang fand er in Waltl seinen Meister, der mit einer Fußabwehr sein Team im Spiel hielt.

Aber die Gäste fanden in der verbleibenden Spielzeit kein Mittel, um den Altenerdinger Sieg noch ernsthaft gefährden zu können und in der Nachspielzeit gab es die letzte Chance, die aber wieder die Hausherren für sich verbuchten.

Nach einem langen Abschluss von Lukas Loher nahm Bilalli das Leder auf und bedient dann Takruri, der sich noch einen seinen Widersacher durch setzte, dann jedoch beim Abschluss sein Visier zu hoch eingestellt hatte.


Letztendlich hielt sich der Ärger über die vergebene Großchance in Grenzen, denn wenig später pfiff der Unparteiische die Partie ab und die Gastgeber konnten sich über den nächsten Dreier freuen.

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C1-Juniorinnen: TSV SF Poing – SpVgg Altenerding 0:2

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Die U15-Mädels der SpVgg bleiben weiter in der Erfolgsspur und gewannen ihr Auswärtsspiel beim hoch eingeschätzten TSV Poing verdient mit 2:0. Gespielt wurde etwas überraschend wieder auf Kunstrasen, wo sich die Gastgeber sicherlich einen Vorteil erhofften. Aber die Veilchengirls nahmen von der ersten Minute den Kampf in ihrem ersten Flutlichtspiel an und drückten die Gastgeber in ihre Hälfte. Allerdings blieben Szenen im Strafraum in Hälfte 1 Mangelware. Auf der einen Seite wurden die entscheidenden Zweikämpfe in der Spitze verloren, auf der anderen Seite verfehlte der Pass in die Spitze noch die Mitspielerin. So kam Altenerdings nur zu drei Torabschlüssen. Allerdings waren die Schüsse von Julia Pirschlinger (18.), Emilia Nunberger (20.) und Heidi Mückel (33.) zu harmlos und bereiten der gegnerischen Torhüterin nur wenig Probleme. Die Altenerdinger Torhüterin Julian Mückel bekam vor der Pause kaum etwas zu tun und sie blieb bei lediglich zwei Rückgaben mehr oder weniger arbeitslos. Das Trainerteam stellte in der Halbzeit um. So agierte die Veilchen mit Start der zweiten Hälfte mit einer zweiten Stürmerin. Und sofort stellte sich der Erfolg ein. Nach den Anstoß von Naomi Steinbrecher spielte Heidi Mückel den Ball auf die linke Außenseite zu Pia Stipkovic. Sie flankte in den Fünfer, dort konnte eine Verteidigerin zunächst klären, aber der Ball landete bei Katharina Hartmann, die dann noch drei Meter nach vorne lief, ehe sie dann mit einem Schuss ins kurze Eck für die Führung sorgte. Nur eine Minute später spielte Emilia Nunberger 20 Meter vor dem Tor quer auf Alicia Lehmberg, die dann mit der Kugel am Fuß in den Strafraum lief und diese dann an der aus ihrem Tor eilenden Torfrau vorbei zum 2:0 ins lange Eck einschob. Vier Minuten später hatte Alicia Lehmberg nach Pass von Naomi Steinbrecher aus ähnlicher Position sogar die Chance auf den Doppelpack, aber dieses Mal scheitert sie an der Torhüterin. Altenerding blieb am Drücker und erspielte sich noch weitere Torchancen. Allerdings blieb die Abschlüsse ohne Torerfolg. Auf der anderen Seite kamen aber auch die Gastgeberinnen zu einigen guten Chancen. Mitte der zweiten Hälfte musste man auf Altenerdinger Seite tief durchatmen, denn nach einem verunglückten Abschlag kam eine Angreiferin frei vor dem Tor stehend zum Abschuss, doch sie schoss knapp am Ziel vorbei. Nur wenig später lief die SpVgg in einen Konter und als eine Stürmerin alleine in Richtung SVA-Tor unterwegs war, drohte der Anschlusstreffer, doch diesmal ging der Schuss knapp am langen Eck vorbei. Am Ende ließen die Kräfte bei der SpVgg etwas nach und die Gäste kamen kurz vor dem Ende noch zur besten Torchance. Aber ließ man sich trotz der Führung auskontern und nach einem schönen Pass aus der eigenen Hälfte tauchte eine Poingerin alleine vor Torhüterin Julia Mückel stehen, doch sie blieb lange stehen und konnte den Schuss aus kurzer Entfernung zur Ecke klären. Als der gut leitendende Referee wenig später die Partie abpfiff, war der Jubel bei den Veilchen groß, denn die aktuelle Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. So stehen die Mädels nach fünf Spielen mit 10 Punkten auf Platz 3 und haben nächste Woche zum Spitzenspiel den Tabellenzweiten TuS Holzkirchen zu Gast.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV St. Wolfgang II 4:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Schwarz (46. Felix Hoffmann), 3. David Dang, 4. Sebastian Voichtleitner (90. + 1 Marc Florian), 5. Marc Florian (86. Julian Topf),  6. Felix Ramberger, 7. Hussein Bahlak,  8. Simon Wolf, 9. Tarik Mahjoub,  10. Julian Topf (69. Rene Feuker),  11. Felix Wöginger (83. Alexander Schwarz)

Torschützen:
1:1 Marc Florian (49.)
2:1 Hussein Bahlak (68.)
3:1 Tarik Mahjoub (83.)
4:2 Felix Ramberger (90. + 2)

Gelbe Karten:
Alexander Schwarz
Marc Florian

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Mit einem 4:2-Erfolg gegen den TSV St. Wolfgang starteten die B-Klassenkicker der SpVgg in die Rückrunde, taten sich aber alles andere als leicht, um die Siegesserie fortsetzen zu können. Vor allem im ersten Durchgang war der Gast überlegen und man hätte sich auf Altenerdinger Seite nicht beschweren dürfen, wenn man zur Pause höher als nur mit 0:1 in Rückstand gelegen hätte.

Der Sekundenzeiger hatte noch keine ganze Umdrehung zurückgelegt und schon gegen der TSV in Front. Nach einem langen Ball auf die rechte Seite stand Alexander Schwarz schlecht, so dass das Zuspiel den robusten Steve Oelsner erreichte. Der lief noch einige Schritte in den Strafraum und ließ dann Schlussmann Jonas Pamer mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance.

So liefen die Veilchen erstmals in dieser Saison einem Rückstand hinterher und dieser Gegentreffer zeigte Wirkung, denn die Gastgeber ließen das gewöhnliche Kombinationsspiel in dieser Phase vermissen und viele Fehlpässe prägten das Altenerdinger Aufbauspiel.

Nach 14 Minuten kamen die Gäste zur nächsten guten Möglichkeit und nach einem Pass in die Tiefe war Lukas Loidl alleine auf das Tor unterwegs, wurde dann aber von Schwarz kurz vor der Strafraumgrenze unfair gestoppt.

Hier hatten die Gastgeber in zweifacher Hinsicht Glück. Zu einem sprach der umsichtig leitende Referee Andreas Baumann nur eine Verwarnung aus und auch der fällige Freistoß aus sehr guter Position wurde von Markus Thalmaier dann über die Querlatte getreten.


Nach 19 Minuten setzten die Platzherren dann das erste Ausrufzeichen vor dem Tor von St. Wolfgang. Nach einem Zuspiel von David Dang drehte sich Tarik Mahjoub um seine Achse, spielte dann durch die Schnittstelle, so dass Felix Wöginger das Leder dann von der rechten Seite nach innen brachte. Zwar fand der Mahjoub den gewünschten Abnehmer, doch der Torjäger traf die Hereingabe nicht richtig, so dass TSV-Schlussmann Dominik Lechner das Leder gerade noch um den Pfosten drehen konnte.


Aber die Gäste ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und nach 25 Minuten hatte der St. Wolfganger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem herrlichen Pass von Michael Gillhuber kam Loidl im Strafraum frei vor dem Tor zum Abschluss, doch er hatte sein Visier zu hoch eingestellt und ließ den zweiten Treffer liegen.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte sich dann Marc Florian im Mittelfeld entschlossen durchgetankt und legte dann auf den links freistehenden Hussein Bahlak ab, doch dessen Schuss konnte Lechner per Fußabwehr entschärfen.

Wenig später wurde dann Wöginger auf der rechten Seite von David Dang mustergültig bedient und nach seiner scharfen Hereingabe war dem TSV fast ein Eigentor unterlaufen, doch Johann Maierhofer hatte Glück, dass der Ball knapp am eigenen Gehäuse vorbeiging.

Vier Minuten vor der Pause konnten sich die Veilchen bei ihrem Torhüter bedanken, dass der Rückstand nicht anwuchs. Abermals wurde Loidl von Gillhuber mustergültig bedient und diesmal ging der Schuss aus acht Metern auch auf das Tor, doch mit einem Reflex konnte Pamer die Kugel über die Latte lenken.


Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Gäste. Diesmal kam Gillhuber im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschuss, doch abermals war Pamer zur Stelle, wehrte die Kugel ab, die dann Florian endgültig aus der Gefahrenzone schlug.


Vier Minuten nach Wiederbeginn kamen dann die Hausherren zum Ausgleich. Nach einem Querschläger eines St. Wolfganger Abwehrspielers kam Lechner aus seinem Tor und konnte den herabfallenden Ball vor Mahjoub wegfausten. Jedoch landete das Leder direkt bei Marc Florian, der dann aus kurzer Distanz zum 1:1 einnetzte.

Vier Minuten später erreichte dann ein Zuspiel von Julian Topf den an der Strafraumgrenze lauernden Felix Ramberger, doch dessen Schuss ging knapp am Ziel vorbei.

Nach 68 Minuten sollte der SpVgg dann aber der Führungstreffer gelingen. Nach einem Pass in die Tiefe wurde Wöginger nicht konsequent attackiert, so dass er das Leder flach nach innen spielen konnte, wo man auch Bahlak zu viel Platz ließ. Der Mittelfeldakteur konnte sich das Leder noch annehmen und bevor Simon Vogl stören konnte, markierte er mit einem unhaltbaren Schuss aus 12 Metern die vielumjubelte Führung für seine Farben.


Zehn Minuten vor dem Ende hoffte man auf Altenerdinger Seite auf die Vorentscheidung. Nach einer von Florian abgewehrten Ecke konterten die Gastgeber blitzschnell. Mahjoub lief auf die unsortierte Abwehr der Gäste zu, spielte dann auf den links freistehenden Simon Wolf, der jedoch alleine vor dem Tor stehend an Lechner scheiterte und die Entscheidung verpasste.


Aber drei Minuten später musste dann Lechner doch hinter sich greifen. Nach einem Zuspiel von Bahlak zog Mahjoub in die Mitte sein 18 Meter-Hammer sprang von der Unterkante der Latte eindeutig hinter die Linie und brachte das 3:1.


Im Gefühl des sicheren Sieges schlich sich bei der SpVgg der Schlendrian ein und prompt kam der Gast noch einmal ins Spiel zurück. Zunächst ließ man auf rechten Abwehrseite den nach vorne stürmenden Alexander Fischer zu viel Platz. Dieser zog dann den Ball nach innen, wo Gillhuber sträflich ungedeckt aus acht Metern zum 2:3 vollenden konnte.

Aber die Veilchen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und in der Nachspielzeit machte man mit dem 4:2 alles klar. Nach einem Zuspiel von Mahjoub kam Ramberger im Strafraum zum Schuss und gegen den Schuss ins lange Eck konnte Lechner nichts mehr ausrichten, so dass die Veilchen trotz einer schwachen ersten Halbzeit noch zu drei weiteren Punkten kamen.

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D4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Au/Hallertau 0:4

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Nichts wurde es mit der erhofften Kreisklassenmeisterschaft der D4-Junioren, die im entscheidenden Spiel gegen den Tabellenführer TSV Au/Hallertau, gegen den ein Sieg von Nöten gewesen wäre, gab es letztendlich eine deutliche 0:4-Niederlage, die aber den Spielverlauf nicht wiedergibt. Die Gäste stellten zwar das bessere Team und verdienten sich den Erfolg, doch das Endergebnis war sicherlich zwei Tore zu hoch ausgefallen. Schon nach drei Minuten gab es für die Hausherren ein erstes Schockerlebnis, denn ein Sonntagsschuss eines überragenden Mittelfeldspielers der Gäste schlug unhaltbar für Schlussmann Tobias Felsner im Winkel des Altenerdinger Tores ein und bescherte den Gästen den vielumjubelten Führungstreffer. Aber die Platzherren schüttelten sich nur kurz und boten dem TSV dann Paroli, so dass sich die Partie auf Augenhöhe bewegte. Allerdings standen beiden Abwehrreihen sehr gut, so dass es hüben wie drüben kaum Abschlüsse gab und weitere Treffer in weiter Ferne lagen. Auf Altenerdinger Seiten machten die beiden Abwehrrecken Valentin Kugler und Muaz Mohammed einen tollen Job und mit solider Abwehrarbeit konnte man die Angriffe der Gäste immer wieder frühzeitig unterbinden. Auf der anderen Seite taten sich aber auch die Offensivkräfte der SpVgg trotz einer guten spielerischen Leistung sehr schwer. Nur einmal wurde es vor dem Auer Tor brenzlig. Nach Zuspiel von Marco Ebert kam Andreas Neumann zum Abschluss, doch der TSV-Keeper war zur Stelle, konnten den Schuss glänzend abwehren, so dass man vor der Pause vergeblich auf den sehnlichst erhofften Ausgleichstreffer wartete. Nach Wiederbeginn wollten die Gastgeber dem Spiel eine Wende geben und in den Anfangsminuten sah es ganz danach aus, dass das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden können. Die Hausherren hatten fortan deutlich mehr vom Spiel und das Geschehen spielte sich überwiegend in der Hälfte des TSV ab. Allerdings stand die Auer Defensive sehr sicher und enorm zweikampfstarke Abwehrspieler erstickten viele Altenerdinger Bemühungen immer schon im Keim., so dass es s trotz optischer Überlegenheit keine nennenswerten Chancen für die Hausherren gab. Mein konnte der SpVgg nie den Willer abstreiten und die Bemühungen waren immer da, aber letztendlich gab es kein Durchkommen für die Feuker-/Ebert-Schützlinge, die dann mit zunehmender Spieldauer auch immer hektischer wurden. Man wollte es nun mit Gewalt versuchen und verstrickte sich dabei immer mehr in Einzelaktionen, die aber leider zu einem zählbaren Erfolg führten. Neun Minuten vor Ende gab es für die Hausherren dann den endgültigen KO, denn einer der wenigen Gegenstöße des TSV in der zweiten Hälfte führte zur Vorentscheidung. Nach einem Pass nach vorne, konnte sich der überragende Linksaußen des TSV gegen zwei Gegenspieler durch setzten und ließ dann dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Tobias Felnser mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck das Nachsehen. Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung und man merkte den Hausherren an, dass dieser zweite Gegentreffer der SpVgg die Hoffnungen auf eine Wende nahm. Dies sollte nur zwei Zeigerumdrehungen weiter dann zum 0:3 führen. Abermals trugen die Gäste das Leder über die linke Seite nach vorne und als die Kugel dann auf die andere Seite verlagert wurde, kam ein Angreifer im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss und Felsner musste den hohen Schuss, der über ihn hinweg den Weg ins Tor fand, passieren lassen. Wenig später drohte dann schon der nächste Genickschlag. Einmal mehr konnte man den pfeilschnellen Außenstürmer der Gäste nicht stoppen und als sein mustergültiger Querpass seinen Mitspieler fand, hatte der zahlreiche und lautstarke Anhang aus Au schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass der Ball am Pfosten landete. Aber nur wenig später schlug der nächste Schuss im Altenerdinger Tor ein und mit dem Treffer zum 0:4 sollte sich zeigen, dass die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber unter Wert geschlagen werden. Erneut startete der TSV einen Angriff über deren linke Seite und als die Hereingabe dann bei einem freistehenden Angreifer landete, fackelte dieser nicht lange und versenkte das Spielgerät unhaltbar im langen Eck. Erfreulich war, dass die Veilchen trotz des klaren Rückstandes nicht weiße Fahne schwenkten, sondern darauf bedacht waren, die letztendlich gute Saison mit einem eigenen Treffer abzuschließen. Fast wäre man für diese tolle Moral noch belohnt worden, aber Emil Fernandez Jackisch hatte Pech, dass ein Schuss um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeiging und sich am Endergebnis nichts mehr ändern sollte. Auch wenn die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff bei den Semptstädtern sehr groß war, darf man auf den Saisonverlauf sehr stolz sein, denn man konnte den durchwegs älteren Gegnern immer wieder Paroli bieten und der zweite Platz in der Abschlusstabelle ist aller Ehren wert.

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E-Juniorinnen: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 1:0

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Beim Gastspiel der E-Juniorinnen beim FC Moosinning konnte die SpVgg die Erfolgsserie leider nicht fortsetzen, denn man verlor das Derby denkbar knapp mit 0:1. In der Anfangsphase der Partie konnten sich beide Teams kaum Chancen erspielen und so rieben sich beide Kontrahenten im Mittelfeld in Zweikämpfen auf. Bis zur ersten Chance des Spieles verstrichen bereits 11 Minuten und diese sollte den Gastgebern gehören. Nachdem eine Moosinningerin auf dem linken Flügel freigespielt wurde, konnte diese eine Abwehrspielern der SpVgg stehen lassen und schloss aus spitzem Winkel ab, jedoch war Torhüterin Hiranur Sirin zur Stelle. Auch die nächste Möglichkeit vier Minuten später sollte dem FCM gehören. Abermals setzten sie sich über die rechte Abwehrseite der SpVgg durch und eine FCM-Akteurin konnte aus 10 Metern abschließen, knallte das Leder jedoch gegen den Pfosten, ehe die Veilchen dann das Leder aus der Gefahrenzone brachten. Eine Zeigerumdrehung später kamen dann die Veilchen zur ihrer ersten Einschussmöglichkeit. Nach einem schönen Zuspiel von Salome Schnarrenberger kam Pia Kullmann völlig freistehend vor dem Tor der Gelb-Schwarzen zum Abschluss, doch leider verzog sie den Schuss und so trudelte das Leder knapp am Pfosten vorbei. Mit dem Halbzeitpfiff hätte der Gastgeber fast in Führung gehen können. Erneut konnte die Altenerdinger Defensive eine Moosinningerin nicht aufhalten, so dass die Angreiferin aus spitzen Winkel zum Abschuss kam, aber das Ziel verfehlte. Nach Wiederanpfiff sollte es dann aber doch passieren und der FC Moosinning ging mit 1:0 in Führung. Über die linke Seite konnte sich der FCM schön durchkombinieren und nach einem Zuspiel in die Spitze kam eine Angreiferin völlig frei zum Abschluss und ließ Torhüterin Johanna Kastner, die nach der Pause zwischen die Pfosten rückte, keine Chance zur Abwehr. Fünf Minuten später hatte dann die SpVgg eine Antwort auf den Gegentreffer. Lisa Weigel versuchte auf Sirin durchzustecken. Dieses Zuspiel wurde aber von einer Verteidigerin abgefälscht und als der Ball so bei Schnarrenberger landete, regierte die Altenerdingerin blitzschnell, zog sofort ab, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Zum Schluss der Partie versuchten dann die Semptstädter nochmal alles, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Jedoch stand die Moosinninger Defensive sehr gut, so dass die letzte Möglichkeit des Derbies dann noch einmal auf der anderen Seite rusultierte. Nach einem zu kurzem Abschlag der SpVgg fing der FCM den Ball ab und schoss umgehend aufs Tor, aber das verwaiste Tor wurde knapp verfehlt, was aber nichts mehr am Erfolg der Gastgeberinnen ändern sollte.

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Hohenpolding 1:1

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Im letzten Spiel der C2-Junioren trennte man sich mit der SG FC Hohenpolding mit einem gerechten 1:1. Die ersten fünf Minuten gehörten dem Gast und nach einer schönen Kombination im Mittelfeld wurde das Spielgerät durch die Abwehrreihe der SpVgg gesteckt und Leo Geißler eilte alleine auf das Tor des Gastgebers zu. Mutig stürmte Keeper Daniel Dreznjak aus dem Kasten und verkürzte den Winkel, so dass der Angreifer den Ball nicht mehr im Tor unterbringen konnte und knapp am rechten Pfosten vorbei schob. Nun wachten die Jungs der Spielvereinigung auf und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Da beide Defensivreihen sehr konzentriert und kompromisslos zu Werke gingen dauerte es bis zur 20. Spielminute, ehe sich den etwa 50 Zuschauern die nächste nennenswerte Strafraumsituation bot. Diese gehörte nun der SpVgg Altenerding. Leo Brand setzte im Mittelfeld zu einem Solo an, narrte mehrere Gegenspieler, drang in den Strafraum ein und kam dann auch zum Abschluss, leider wurde er von einem Abwehrspieler dabei etwas abgedrängt, so dass er zu wenig Druck hinter den Ball brachte und dadurch der Gästekeeper wenig Probleme hatte, den Schuss zu parieren. Sieben Minuten später zappelte dann doch der Ball im Gästetor. Der neu „verpflichtete“ Spieler Philipp Marburg wurde von Philip Matern mustergültig im Strafraum bedient. Marburg zog quer durch den Sechzehner wurde dabei sehr robust von einem Abwehrspieler bedrängt und es sah fast so aus. als sollte diese Chance auch verpuffen, doch Marburg ließ sich nicht beirren und setzte nochmal gut nach, kam an den Ball und setzte das Spielgerät ins rechte Toreck zum vielumjubelten 1:0. Es sah so aus, als könnte man mit diesen Vorsprung in die Pause gehen, doch nach einer Ecke für die Spielvereinigung in der 32 Minute konnte Hohenpolding einen Konter setzen. Der Poldinger Angreifer Geißler lauerte an der Mittellinie und als der Ball aus der Gefahrenzone der Gäste geschlagen wurde fühlte sich keiner der für ihn abgestellten Verteidiger wirklich verantwortlich, so dass Geißler die Kugel ungestört annehmen konnte und mit einem Pass in die Tiefe Luca Bart bediente. Dieser steuerte ungehindert auf Dreznjak zu, wieder kam der Torwart raus, doch diesesmal hatte der Stürmer das bessere Ende für sich, er schob die Kugel an Dreznjack vorbei ins rechte Eck. Nach der Pause bot sich wieder dasselbe Bild wie über weite Strecken der ersten Halbzeit und die beiden Mannschaften neutralisierten sich weitgehend. Erst in der Schlussphase des Spiels sahen die Zuschauer wieder mehr Szenen in der Nähe der beiden Strafräume, doch auch da daraus entstanden bis zur 70. Spielminuten keine allzu gefährlichen Situationen. Der Schiedsrichter zeigte eine Nachspielzeit von drei Minuten an, die er sogar bis auf 5 Minuten ausdehnte. Diese Fünf Minuten entwickelten sich dann zu einer wilden Fahrt und das Spiel ging plötzlich von Strafraum zu Strafraum und fast im Sekundentakt sah man Abschlüsse hüben wie drüben. In der vierten Minute der Nachspielzeit drang Finn Backin in den Gästestrafraum ein und wurde sehr hart gestoppt, so dass der Altenerdinger Anhang auch vehement einen Strafstoß forderte, was mit Sicherheit auch keine Fehlentscheidung gewesen wäre. Der Referee winkte jedoch ab, so entwickelte sich aus einer sehr gefährlichen Situation ein letzter Konter für Hohenpolding. Der Ball wurde weit in die Altenerdinger Hälfte geschlagen, Luca Bart nahm das Spielgerät auf und enteilte seinen Bewacher, doch sein Abschluss aus 18 Metern strich knapp über die Latte. Nun pfiff der Unparteiische die Partie ab und beide Mannschaften konnten mit der Punkteteilung zufrieden sein

D1-Junioren: DJK Ingolstadt – SpVgg Altenerding 1:0

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Beim zweiten Gastspiel diese Woche in Ingolstadt, diesmal beim DJK, hofften die D1-Kicker, die nächsten drei Punkte aus der Donaustadt zu entführen. Leider hatte aber der Schiedsrichter mit einer Fehlentscheidung in der letzten Minute für die 0:1 Niederlage gesorgt, so dass selbst ein Teilerfolg für die Veilchen ausblieb. Die SpVgg wusste, dass das Spiel gewonnen werden musste, um sicher in die Meisterrunde zu gelangen. Der DJK stand in den ersten Minuten sehr kompakt, so dass sich die SpVgg keine nennenswerten Chancen herausarbeiten konnte. Erst in der neunten Minute kam es zum ersten Torabschluss. Als Torwart Nicolas Roith einen langen Ball auf die rechte Seite zu Finn Backin schlug, sprintete dieser bis an die Grundlinie, doch die scharfe Hereingabe wurde von Roni Vranovci knapp über das Tor gesetzt. Es war in den nächsten Minuten ein sehr kampfbetontes Spiel, welches sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Weitere neun Minuten später die erste Großchance für die Ingolstädter, als ein Mittelfeldspieler auf der linken Seite von der Mittellinie Richtung Altenerdinger Strafraum lief. Ungestört drang er in den Strafraum und konnte unbedrängt – keiner fühlte sich für ihn zuständig – abschließen. Zum Glück ging der Schuss am rechten Torpfosten vorbei. Drei Minuten später wurde von den Veilchen das komplette Mittelfeld nach einem Abschlag von Roith überbrückt. Der Ball gelangte zu Vranovci, der den herauslaufenden Torwart überlupfen wollte, aber nicht genügend Druck hinter dem Ball bekam, so dass der DJK-Keeper klären konnte. In der Halbzeitpause war allen SVA-Beteiligten klar, dass die Einstellung für einen Sieg nicht reichen würde. Drei Minuten nach Wiederbeginn eine Chance für den DJK, als ein Spieler bis ein die Grundlinie sprintete, von dort den Ball scharf in die Mitte brachte, wo ein Angreifer per Direktschuss das Leder knapp über das Tor setzte. In der 38. Minute eine weitere Möglichkeit für die Veilchen. Backin brachte einen Freistoß in den Strafraum, den ein Abwehrspieler zunächst klären konnte. Allerdings landete der Ball dann bei Philip Matern, doch dessen Schuss verfehlte das Tor knapp. Mitte der zweiten Halbzeit musste es eigentlich der Führungstreffer für den Gastgeber sein. Ungehindert dribbelte ein Mittelfeldspieler durch das Mittelfeld bis sieben Meter vor das Tor. Sein Schuss wurde durch eine Grätsche von Jannis Martin geblockt, der Nachschuss ging rechts am Tor vorbei. Zwölf Minuten vor dem Ende eine weitere Chance für den DJK nach einem Einwurf. Der Ball gelangt in die Strafraummitte, wo ein DJK-Spieler ungedeckt abschließen kann, doch der gute aufgelegte Roith kann den Schuss aus acht Metern glänzend halten. Zwei Minuten später gab es Zuordnungsschwierigkeiten in der Altenerdinger Abwehr und so stand auf einmal ein DJK-Spieler frei, doch sein Schuss konnte wieder von Roith mit einer Glanzparade pariert werden. Eine Minute vor Schluss kam es zu der kuriosesten Szene des Spiels, als der Unparteiische aus heiterem Himmel auf Neunmeter für Ingolstadt entschied. Keiner der Beteiligten, in diesem Fall auch die gegnerischen Spieler und Trainer, verstanden diese Entscheidung. Vorausgegangen soll ein Fußkontakt beim Schussversuch gewesen sein, der aber keinesfalls vorlag. Mit dieser Entscheidung fühlte man sich als SpVgg-Anhänger um den Lohn der Arbeit gebracht, denn so wurden die Träume auf einen Punktgewinn begraben. Die Hausherren nahmen das Geschenk dankbar an, denn der ungerechte Strafstoß wurde sicher zum 1:0 verwandelt. Kurz nach dem Anstoß wurde das Spiel noch vor Ende der regulären Spielzeit abgepfiffen, so dass die Gäste aufgrund einer krassen Fehlentscheidung die Heimreise mit leeren Händen antreten mussten.

A2-Junioren: TSV Nandlstadt – SpVgg Altenerding 6:2

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Trotz einer kämpferisch guten Leistung gingen die Altenerdinger A2-Junioren beim TSV Nandlstadt mit einer 2:6-Niederlage vom Platz und warten weiterhin auf die ersten Punkte der Saison. Wie so oft brachten sich die Semptstädter mit defensiven Aussetzern um den Lohn des betriebenen Aufwands und gerieten bereits in der Anfangsphase auf die Verliererstraße. Nach fünf Spielminuten gingen die Hausherren aus dem Nachbarlandkreis mit der ersten Torgelegenheit in Führung. Aus dem Mittelfeld spielte der TSV Nandlstadt den Ball über mehrere Stationen in Richtung Sechzehner, ohne dass die Veilchen entscheidend in die Zweikämpfe kamen, bis auf der linken Seite ein Außenstürmer freie Bahn hatte und die Kugel im Strafraum ins lange Eck zum 1:0 schob. Nur zwei Minuten später erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Nachdem der Linksaußen seinen Gegenspieler überlief, den Ball von der Grundlinie in die Mitte zurücklegte und aus kurzer Distanz der Nandlstädter Mitspieler seinem Altenerdinger Pendant wieder gedanklich einen Schritt schneller war, stolperte er das Leder ins Gehäuse hinein. Bemerkenswert ist, dass die Veilchen trotz des frühen Doppelschlags nicht einbrachen, sondern die Partie fortan ausgeglichen gestalteten, ohne allerdings selbst große Torgefahr entwickeln zu können. Nach 29 Minuten führte ein erneuter Blackout in der Altenerdinger Defensive zum dritten Treffer der Hausherren, denn ein missglückter Rückpass im Spielaufbau ins Niemandsland wurde von dem schnell schaltenden Nandlstädter Mittelstürmer erlaufen, der an Keeper Hassan Ibrahim vorbei den Ball in die Ecke setzte. Die Lila-Weißen begannen nunmehr zu wackeln und nur eine Zeigerumdrehung später hatte man Glück, dass ein Freistoß des TSV aus zentraler Position von der Strafraumkante nur an die Unterseite der Latte klatschte. Kurz vor dem Wechsel gab es noch zwei Schreckmomente. In Spielminute 39 hatte sich der Nandlstädter Linksaußen erneut im Laufduell von seinem Altenerdinger Gegenspieler gelöst, zog nach innen, brachte es jedoch fertig vom Fünfer den Ball neben das Gehäuse zu setzen. In der letzten Minute vor dem Pausentee segelte Keeper Ibrahim an einer Ecke vorbei und hatte Glück, dass in der Mitte Freund und Feind die Kugel verpassten. Drei Minuten nach der Pause machten die Gastgeber alles klar. Nach einem langen Freistoß aus der eigenen Hälfte des TSV, waren sich Bedirhan Özdemir und Keeper Hassan Ibrahim nicht einig, so dass ein Nandlstädter Stürmer als lachender Dritter sich das Leder schnappte und zum 4:0 einnetzte. Die Semptstädter bemühten sich weiterhin zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Sebastian Kähler-Pardo hatte nach 55 Minuten eine gute Gelegenheit, doch statt den Ball, den sich Sadam Ibrahim im Strafraum der Hausherren erkämpft hatte und nach innen legte, direkt zu verwandeln, nahm er diesen an, so dass ein Nandlstädter Verteidiger im letzten Moment dazwischen gehen konnte. Doch die Aktion gab den Gästen neuen Mut. In Minute 59 setzte Sebastian Kähler-Pardo einem langen Ball nach, brachte die Kugel im Zweikampf mit dem letzten Mann des TSV Nandlstadt an sich, hatte etwas Glück dass die Kugel über den herauseilenden Torhüter prallte und schob zum 1:4 ein. Die Gastgeber rissen nunmehr wieder das Zepter an sich und setzten die Altenerdinger unter Druck, was zu weiteren Fehlern führte. Nach 79 Minuten ließ sich Bedirhan Özdemir einen bereits eroberten Ball im Strafraum abluchsen, welchen sein Gegenspieler frei vor dem Tor ohne Probleme zum 5:1 einnetzen konnte. Vier Minuten später unterschätzte Yannick Molnar im 16er eine Flanke, die zu seinem Gegenspieler durchkam, der Keeper Ibrahim, der noch mit einer Hand am Ball war, mit einem Schuss ins lange Eck das Nachsehen gab. Doch den Schlusspunkt setzten die nimmermüden Veilchen. Yousef Trakouri nahm mit dem Schlusspfiff einen zu kurzen Abschlag des Nandlstädter Goalies auf und schlenzte die Kugel wunderschön in den rechten Torwinkel zum Endstand von 2:6.Auch wenn es spielerisch nicht gereicht hat, gibt der aufopferungsvolle Einsatz des Teams bis zum Schluss zeigte, frischen Mut für die zwei letzten Heimspiele gegen Pulling und Taufkirchen, wo endlich die ersten Punkte eingefahren werden sollen.

D1-Junioren: FC Ingolstadt II – SpVgg Altenerding 2:3

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Für eine faustdicke Überraschung sorgten die D1-Junioren der SpVgg, denn das Nachholspiel beim FC Ingolstadt wurde nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit 3:2 gewonnen. Auch wenn das Spiel am späten Abend bei Flutlicht und feuchtem Kunstrasen stattfand, die Spieler waren hellwach wie noch nie. Sofort nach Anpfiff war anzumerken, dass die Veilchen die drei wichtigen Punkte aus Ingolstadt entführen möchten. Bereits in der ersten Minute stand man vor der ersten Großchance, als ein Eckball von Roni Vranovci per Kopf abgeschlossen wurde, er aber den Meister im FCI-Keeper fand, der den Ball mit einer Glanzparade abwehren konnte. Drei Zeigerumdrehungen später war der Torschrei wieder auf den Lippen der mitgereisten Fans. Finn Backin schlug einen Freistoß in den Strafraum, Vranovci schraubte sich in die Höhe, sein Kopfball wurde auch das zweite Mal vom gegnerischen Keeper gehalten. Zwei Minuten später setzte Vranovci mit einem Pass auf der rechten Seite Backin in Szene. Dieser fackelte nicht lange und schoss von der Strafraumgrenze auf das Tor, aber mal wieder konnte der FCI-Keeper den Ball halten. In der elften Minute die nächste Gelegenheit zur Führung, als Vranovci im eins gegen eins an einem Abwehrspieler vorbei ging. Sein Schuss wurde vom Keeper nach vorne abgewehrt. Der nachsetzende Jannis Martin schoss aber leider den Ball ins Außennetz. Eine Zeigerumdrehung später tankte sich Martin durch das Mittelfeld, doch auch sein Schuss wurde von der Abwehr geblockt. Beim Nachschuss hatte dann Mahyar Karimi sein Visier zu hoch eingestellt, so dass der Ball über das Tor ging. Bis dahin war von den Schanzern nichts zu sehen. Die Offensivversuche wurden von der gut stehenden Altenerdinger Defensive rund um Jonas Wassermann, Laurin Hesch, Philip Matern und den immer wieder aushelfenden Martin, Vincent Hensel und Backin im Keim erstickt. In der 20. Minute konnten die Veilchen endlich jubeln. Matern schlug einen Freistoß aus gut 35 Metern direkt auf das Tor. Der FCI-Torwart war sich wohl zu sicher, dass er den hohen Ball hält, doch dieser rutschte ihm zwischen den Händen zum 0:1 ins Netz. Die Führung währte nicht lange. Drei Minuten später konnte der Ball im Altenerdinger Strafraum nicht entscheidend geklärt werden, so dass ein Ingolstädter Spieler diesen per Außenrist unhaltbar ins Kreuzeck zum 1:1 beförderte. Bis zur Halbzeitpause gab es auf Seiten der SpVgg eine kleine Chance, als Vranovci zwei Gegenspieler ausdribbelte, beim Abschluss aber der Druck fehlte, so dass der Ball von einem gegnerischen Abwehrspieler vor dem Tor geklärt werden konnte. In der Halbzeitpause waren sich die Veilchen einig, dass sie sich mit dem Ergebnis und einem Punkt nicht zufrieden geben. Kurz nach Wiederbeginn ergab sich eine große Gelegenheit zum Führungstreffer. Ein Eckball von Backin wurde von Wassermann auf das Tor geköpft, aber auch er hatte seinen Meister im FCI-Keeper gefunden, der zur nächsten Ecke klärte. Diese wurde auf der linken Seite von Matern getreten und fand Vranovci als Abnehmer. Wie in der ersten Halbzeit, ging er nicht als Sieger hervor und der Ball wurde zu einer weiteren Ecke geklärt, die aber nichts Fruchtbares brachte. Eine Minute später wurde von Ingolstadt ein langer Ball auf den FCI-Stürmer gespielt, der die Altenerdinger Abwehr stehen ließ und von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 2:1 abschloss. Die Veilchen waren kurz geschockt, da das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelte. Der Führungstreffer beflügelte die Ingolstädter und sie kamen durch einen Eckball zu einer weiteren Chance. Der Ball wurde scharf auf das Tor gezogen, Nicolas Roith faustete ihn aus dem Strafraum, den Nachschuss konnte er dann sicher halten. Der anschließende Abschlag wurde gekonnt von Vranovci angenommen, der dribbelte drei Gegenspieler aus, sein Schuss wurde aber im letzten Moment von einem Abwehrspieler zum Eckball geklärt. Eine Parallele des Eckballs von Anfang der zweiten Halbzeit, als Backin Wassermann bediente, dessen Kopfball diesmal knapp am rechten Torpfosten vorbei ging. Mitte der zweiten Halbzeit drehten die Veilchen wieder auf. Ein langer Abschlag von Roith landete bei Vranovci, der sofort den Abschluss suchte, aber wiederholt im gegnerischen Torwart eine Mauer fand. Die Altenerdinger wurden gegen Ende des Spiels deutlich aktiver und aggressiver, denn mit leeren Händen wollte man nicht nach Hause reisen. Auf der linken Seite wirbelte Leo Brand immer wieder und wurde oft von Lewin Skupnik gut bedient. Beide harmonierten sehr gut im linken Mittelfeld. Sieben Minuten vor Ende bediente Backin auf der rechten Seite Vranovci, der sich vom Abwehrspieler lösen konnte. Vom herauseilenden Torwart wurde er bis vor der Torauslinie gedrängt. Aus einem eigentlich unmöglichen Winkel traf er sehenswert zum verdienten 2:2-Ausgleich. Nun wurde das Spiel richtig spannend, da beide Mannschaften auf den Siegtreffer drängten. Fünf Minuten vor Schluss gab es einen Freistoß knapp vor der Mittellinie. Hesch platzierte mit einem strammen Schuss die Kugel knapp neben dem linken Torpfosten ins Aus. In der gleichen Spielminute kam der Ball nach einem Altenerdinger Einwurf zu Vranovci, der von der linken Seite nach innen zog und von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss das 3:2 für die Veilchen erzielte. In den verbleibenden fünf Minuten gab es auf beiden Seiten unkonzentrierte und hektische Angriffsversuche, die aber nichts Zählbares brachten, so dass es beim 3:2-Endstand für die Veilchen blieb. Nach Abpfiff war der Jubel groß, da man nun einen Schritt näher an die Meisterrunde gekommen ist.

Schafkopfturnier: Georg Elsenberger setzt sich durch

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44 Kartenfreunde fanden am gestrigen Abend den Weg in das Vereinsheim „SemptSportPub“ der SpVgg, um am traditionellen Schapfkopfturnier von SVA-Aktiv teilzunehmen.

In entspannter Athomsphäre kämpften die Kartler um die wertvollen Punkte und nach etwa 3 Stunden stand mit Georg Elsenberger der Sieger fest, denn er brachte es in der Endabrechnung auf 54 Punkte.

Dicht gefolgt wurde er von Vereinswirt Günther „Mecky“ Hirsch, der seinen Heimvorteil nutzte und auf mit 50 Punkte auf dem 2. Rang landete.

Ebenfalls auf das „Siegertreppchen“ schaffte es Martin Adlberger, der mit 46 Punkten den 3. Platz belegte.

Das Siegertrio, das die weitere Konkurrenz deutlich distanzierte, konnte sich über Tankgutscheine, die vom großzügigen Sponsor Peter Feiner von Bavaria Petrol in Aufhausen gesponsert wurden, freuen.

Die SpVgg Altenerding bedankt sich neben Bavaria Petrol auch bei den weiteren Sponsoren Erdinger Weißbräu und ITG GmbH aus Schwaig.



Weitere Bilder vom Schafkopfturnier